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Skoda Scala kommt in der ersten Jahreshälfte 2019

Fri, 26/10/2018 - 09:23

Skoda wird in der ersten Jahreshälfte 2019 den Kompaktwagen Scala auf den Markt bringen. Der Nachfolger des Rapid Spaceback orientiert sich an der Studie Vision RS und wird Motoren mit Leistungen zwischen 90 PS (66 kW) und 150 PS (110 kW) bekommen, darunter auch ein Erdgasaggregat und ein Diesel. Das komplett neu entwickelte Schrägheckmodell basiert als erstes Fahrzeug der Marke auf der der Plattform A0 des Modularen Querbaukastens (MQB) des VW-Konzerns.

In Sachen Platzangebot diente der Octavia als Vorbild

Noch getarnt: Skoda Scala.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Der Skoda Scala ist 4,36 Meter lang, knapp 1,80 Meter breit und 1,47 Meter hoch. Der Radstand beträgt 2,65 Meter. Die Kniefreiheit entspricht der des Octavia, die Kopffreiheit ist sogar größer und die Ellbogenfreiheit auf den Rücksitzen lediglich zweieinhalb Zentimeter geringer. Das Kofferraumvolumen liegt bei 467 Litern, das sich auf 1410 Liter erweitern lässt.

Optional offeriert Skoda Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten sowie eine elektrische Heckklappe mit Tip-to-close-Funktion. Als erster Skoda bekommt der Scala dynamische Blinker hinten. Die schwenkbare Anhängerkupplung mit elektrischer Entriegelung kann über eine Taste im Kofferraum ausgeklappt werden. Auf Wunsch wird auch ein um 15 Millimeter tiefergelegtes Sportfahrwerk mit zwei Setups geliefert.

Zur Ausstattung

Noch getarnt: Skoda Scala.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Das flexibel konfigurierbare optionale Virtual Cockpit ist mit einem 10,25 Zoll großen Display erhältlich – dem größten in der Kompaktklasse. Die Displays der Infotainmentsysteme messen in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll – ebenfalls ein Bestwert im Fahrzeugsegment. Der Scala wird serienmäßig mit eingebautem e-SIM für automatischen Online-Zugriff ausgestattet sein.

Zu den Fahrhilfen zählen der Side Assist für sich von hinten nähernde Fahrzeuge, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden, der Spurwechsel- und Ausparkassistent sowie ein serienmäßiges Frontradarsystem inklusive City-Notbremsfunktion. Weitere Ausstattungsmerkmale sind unter anderem e-Call und bis zu neun Airbags.

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Der Porsche 919 Hybrid fährt auf eigener Achse ins Museum

Fri, 26/10/2018 - 08:53

Eskortiert von Begleitfahrzeugen und mit behördlicher Genehmigung überführten Mark Webber und Marc Lieb heute zwei Exemplare des erfolgreichen Le-Mans-Prototyps Porsche 919 Hybrid vom Entwicklungszentrum Weissach ins Porsche-Museum nach Zuffenhausen. 25 Kilometer legten sie von der Porschestraße 911 zum Porscheplatz 1 zurück.

Der 919 Hybrid erlebte eine steile Karriere

Die letzte Fahrt führte die beiden Porsche 919 Hybrid ins Museum des Sportwagenherstellers in Zuffenhausen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Mrark Webber (42, Australien) saß am Steuer des 919 Evo mit einer Systemleistung von 1160 PS. Der Evo ist jene ultimative Ausbaustufe des Rennwagens, mit dem Neel Jani im April 2018 in Spa-Francorchamps den Qualifyingrekord der Formel 1 knackte und mit dem Timo Bernhard im Juni einen absoluten Streckenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufstellte. Webber, neunmaliger Formel-1-Grand-Prix-Sieger und 2015 mit dem Porsche 919 Hybrid Langstreckenweltmeister, sagte: „Es war verrückt und faszinierend, dieses Biest im Rahmen der Straßenverkehrsordnung zu bewegen.“

Marc Lieb (38) steuerte den zweiten Porsche 919 Hybrid in der Konfiguration aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). „Diese Fahrt heute war für Porsche, den 919 und für mich persönlich ein sehr schöner Abschluss“, freute sich der gebürtige Stuttgarter – 2016 Le-Mans-Gesamtsieger und Weltmeister mit dem 919. „Ich fahre Teile der Strecke von meinem Wohnort Ludwigsburg in mein Büro in Weissach jeden Tag mit einem Cayenne. Dabei werde ich mich fortan immer an die einzigartige Perspektive aus der tiefen Sitzposition des 919 erinnern.“

Abschluss einer außergewöhnlichen Ära

Die letzte Fahrt führte die beiden Porsche 919 Hybrid ins Museum des Sportwagenherstellers in Zuffenhausen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Fritz Enzinger, Leiter LMP1, übergab die Fahrzeuge an Achim Stejskal, den Direktor des Porsche-Museums. „Ich möchte mich ausdrücklich bei den Behörden dafür bedanken, dass sie unserem 919 diese letzte Dienstfahrt ermöglicht haben“, betonte Enzinger. „Für das gesamte Team ist der Einzug ins Museum der krönende Abschluss einer außergewöhnlichen Ära. Von 2015 bis 2017 drei Le-Mans-Gesamtsiege in Folge sowie insgesamt sechs Weltmeistertitel plus 2018 die gelungenen Rekordfahrten in Spa und auf der Nordschleife – mehr geht nicht.“

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Audi R8 V10 Quattro: Mehr Power – weniger Backfire

Fri, 26/10/2018 - 08:12

Vielleicht ist es nur eine Legende, aber Franz-Josef Paefgen soll einst dem Einspritzer das Blubbern und Patschen durch Rückzündung (Backfire) beim Schubbetrieb beigebracht haben, dass Sportwagenfahrer von den Saugermotoren gewohnt sind. So sollten auch moderne Motoren auf nichts verzichten müssen. Jetzt müssen sie es sogar beim Sauger. Denn die Vorschriften sind so. Beim neuen Jahrgang des Audi R8 V10 Quattro, der ab 2019 ausgeliefert werden soll, darf es kein Blubbern oder Patschen als akustischen Beweis der ungestümen Kraft ihrer Autos mehr geben. Dafür gibt es mehr Power.

Zuwachs bei Drehmoment und Leistung

Audi R8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Beim Basis-V10 5.2 FSI wachsen die Leistung um 30 PS auf 540 PS (397 kW) und das maximale Drehmoment um zehn Newtonmeter (Nm) auf 550 Nm bei 6500 Umdrehungen pro Minute (U/min). Damit beschleunigt der Audi R8 V10 Quattro in 3,4 Sekunden (Coupé) beziehungsweise 3,5 Sekunden (Spyder) von 0 auf 100 km/h und weiter bis 324 (322) km/h Höchstgeschwindigkeit. Beide V10-Sauger mit 5,2 Litern Hubraum erhalten einen Partikelfilter.

Im Audi R8 V10 Performance Quattro leistet der Motor jetzt 10 PS mehr – 620 PS (456 kW) – und das Drehmoment steigt von 560 Nm auf 580 Nm. Der Zuwachs resultiert hier vor allem aus einem optimierten Ventiltrieb mit Komponenten aus Titan. Das Coupé sprintet in 3,1 Sekunden auf Landstraßentempo, der Spyder braucht dafür 3,2 Sekunden. Der Vortrieb endet erst bei 331 (329) km/h.

Stärkere Trennschärfe bei den Profilen des Fahrdynamiksystems

Audi R8 Spyder.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Die Modifikationen am Fahrwerk sollen für noch mehr Stabilität und Präzision sorgen. Die Dynamiklenkung (optional) und die elektromechanische Servolenkung wurden neu abgestimmt. Lenkansprache, Übergänge zwischen den einzelnen Fahrmodi sowie die Rückmeldung des Fahrbahnzustands sollen im gesamten Geschwindigkeitsbereich noch präziser agieren. Außerdem wurden die Profile des Fahrdynamiksystems Audi Drive Select („comfort“, „auto“, „dynamic“ und „individual“) schärfer voneinander getrennt. Beim Performance Quattro kommen mit dem Performance-Modus die drei zusätzlichen Programme „dry“, „wet“ und „snow“ hinzu. Sie passen fahrdynamische Parameter an den Reibwert der Straße an. Die weiterentwickelte Elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) bremst den Performance aus 100 km/h bis zu 1,5 Meter früher in den Stillstand, aus 200 km/h bis zu fünf Meter.

Ab Werk steht der R8 auf 19 Zoll-Rädern, optional auf 20 Zoll-Rädern im Fünf-V-Dynamik-Design mit neuen Sommer- und Sportreifen von Michelin, die mehr Präzision im Handling vermitteln. Für die Stahlscheiben der serienmäßigen Bremsanlage liefert Audi anstelle der schwarz lackierten Sättel auf Wunsch rote. Bei den Keramikbremsen sind sie generell in Grau oder Rot ausgeführt. Der Stabilisator an der Vorderachse besteht auf Wunsch aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und Aluminium, was sein Gewicht um etwa zwei Kilogramm verringert.

Fahrzeuge können über Audi Exclusive in vielen Details individualisiert werden

Audi R8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Die Designer haben es auch beim neuen Jahrgang wieder geschafft, die mittlerweile ikonische Gestalt des R8 noch einmal spitzer und straffer zu gestalten. Der Singleframe-Grill ist noch breiter und flacher geworden. Stege teilen die großen Lufteinlässe, flache Schlitze in der Fronthaube erinnern an den Ur-Quattro. Der neue Frontsplitter ist breiter geworden. Seine Linie setzt sich über die Seitenschweller und den Diffusor am Heck fort. Diese Linie soll das sprichwörtliche Brett symbolisieren, auf dem der R8 in der Kurve liegt. Das Luftauslassgitter läuft über die volle Breite, der Diffusor ist weiter nach oben gezogen. Dies lässt den R8 noch breiter wirken.

Drei Exterieurpakete setzen am Frontsplitter, den Schwellerleisten und am Diffusor unterschiedliche Akzente. Der neue Look schließt auch das Interieur des Audi R8 ein. Über das Programm von Audi Exclusive hat der Kunde die Möglichkeit, seinen Audi R8 in vielen Details zu individualisieren – sowohl im Exterieur als auch im Interieur. Die Handarbeit in der Manufaktur der Audi-Sport GmbH in den Böllinger Höfen (Heilbronn) eröffnet ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Auf 30 000 Quadratmetern Produktionsfläche arbeiten hier bis zu 500 Mitarbeiter. Die fertigen parallel zu den Serienmodellen auch den R8 LMS GT4. Dies setzt einen permanenten Technologietransfer aus dem Motorsport voraus.

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Subaru Levorg Erlkönig

Fri, 26/10/2018 - 08:07

Subaru hat seinen nächsten Levorg mit der Enthüllung seines Viziv Tourer Konzepts, einer Kombiversion des auf der Tokio Motor Show 2017 gezeigten viertürigen WRX-Vorschau-Konzeptautos,  auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon angedeutet. Unsere Fotografen haben nun einen Prototypen bei Tests in Deutschland abgelichtet und ihn als erstes Zeichen auf den Levorg identifiziert, der voraussichtlich im Sommer 2020 auf den Markt kommen wird.

Verkörpert die Vision der Marke

Subaru Levorg Erlkönig.
Copyright: Automedia

Man kann davon ausgehen, dass der Levorg von Subarus neuer Global Platform unterstützt wird, auf der bereits der aktuelle Impreza und der kleine XV SUV gebaut sind. Das in Genf gezeigte Viziv Tourer Konzept sitzt auf einem verlängerten Radstand voon 2730 mm (der aktuelle WRX hat einen Radstand von 2650 mm) und misst 4775 mm Länge, 1930 mm Breite und 1435 mm Höhe. Zum Vergleich, der aktuelle Levorg hat Maße von 4690 mm Länge, 1780mm Breite und 1485 mm Höhe.

Subaru kündigte das Konzept an und verkündete, es verkörpere „die Vision der Marke für die Zukunft der Herstellung von Autos, die ihren Kunden Freude und Seelenfrieden bieten.“ Genaue Details zum Antriebsstrang wurden jedoch nicht veröffentlicht.

Nicht das erste Viziv-Konzept

Subaru Levorg Erlkönig.
Copyright: Automedia

„Im Vorgriff auf den weit verbreiteten Ansatz automatisierter Fahrtechnologien wurden im Fahrzeug fortschrittliche Fahrerassistenzfunktionen installiert, die das Eye-Sight-System der nächsten Generation mit anderen Geräten kombinieren, um die Ermüdung des Fahrers auf langen Strecken zu reduzieren und aktives Fahrvergnügen mit Ruhe zu ermöglichen“, so der japanische Autobauer.

Es ist nicht das erste Viziv-Konzept, das von Subaru enthüllt wurde. Der Spitzname erschien erstmal auf den Genfer und Frankfurter Automobilmessen 2013 als diesel-hybrider zweitüriger Kombi, bevor er zu mehr Karosserieformen expandierte. Die Show Cars wurden von Subaru verwendet, um die Konzepte vor der Produktion zu bewerten und zu verfeinern. Dies ist genau der Weg, den der neue Viziv-Wagen vorgibt, der 2020 in die nächste Generation Levorg münden wird.

 

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Euro NCAP: Sieben Neuheiten im Crash-Test

Thu, 25/10/2018 - 13:50

Bei all den Diskussionen um Dieselfahrverbote und Schadstoff-Begrenzungen sollte ein wichtiges Thema nicht in Vergessenheit geraten: die Sicherheit der Autos, mit denen Millionen Menschen in Deutschland täglich unterwegs sind. Euro NCAP hat jetzt die Testergebnisse von sieben neuen Modellen vorgelegt – darunter ist auch eine ganz besondere Premiere zu finden.

Bestwertung für das Premierenauto

Für vier Sterne reichte es für die neue PSA-Van-Familie, zu der auch der Opel Combo gehört. Hier im Bild: der Peugeot Rifter.
Copyright: Euro NCAP

Noch nie zuvor musste sich ein Brennstoffzellen-Auto dem Testprocedere des Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) unterziehen. Der Hyundai Nexo ist das erste Fahrzeug mit dieser Antriebstechnologie, dass der Sicherheitsprüfung unterzogen wurde. Mit dem Ergebnis kann der koreanische Autobauer zufrieden sein: Fünf Sterne, also die optimale Ausbeute in Sachen Sicherheit. Ebenfalls mit fünf Sternen wurden die Modelle Mercedes-Benz A-Klasse, Mazda 6 und Lexus ES bewertet. Vier Sterne gab es für die Schwestermodelle aus dem PSA-Konzern Peugeot Rifter, Citroën Berlingo und Opel Combo.

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Bürstner City Car Harmony Line C600: Wohnfühlen im Campervan

Thu, 25/10/2018 - 13:32

Die früher so lieblos bezeichneten ausgebauten Kastenwagen haben mit steigender Beliebtheit dieser Reisemobile einen passenderen Namen erhalten: Campervans. Auch Bürstner hat ein entsprechendes Modell auf Basis des Fiat Ducato im Angebot. Wir haben uns auf Reisen gemacht mit dem City Car Harmony Line.

Das minimale Raumangebot wurde komplett genutzt

Der Campervan von Bürstner: Das City Car Harmony Line C600.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

3.300 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht, gut zwei Meter breit und sechs Meter lang – die perfekten Voraussetzungen für komfortables Reisen auf Rädern. Das Bürstner City Car Harmony Line steht optisch sehr modern da. Die Grundfarbe des Campervans ist grau, abgesetzt mit braun-orangefarbenen Highlights wirkt der Van sehr stylisch. Mit seinem schlanken Außenmaß und dem niedrigen Gewicht erfüllt das City Car die Bedingungen der Führerschein-Besitzer der Klasse B und stellt Ungeübte nicht vor unmögliche Herausforderungen. Das Fahrverhalten ist vergleichbar mit dem eines großen Pkw, Stadtdurchfahrten werden im Urlaub nicht zu nervenaufreibenden Stresssituationen und die Suche nach einem geeigneten Stellplatz erübrigt sich. Die Fahrt zum ausgewählten Urlaubsort erfolgt mit ähnlicher Reisegeschwindigkeit wie im Auto, denn das City Car schwimmt im normalen Autobahnverkehr mit 150 km/h ganz ohne Mühe mit. Der 2,0 Liter Mjet Dieselmotor von Fiat leistet dazu sein Übriges und beschleunigt den Campervan zügig. Was leider fehlt: ein Radio und ein Navigationssystem, in der Serienausstattung ist nur die Radiovorbereitung inklusive DAB-Antenne enthalten.

Der Wohnraum lässt sich durch die große Schiebetür auf der Beifahrerseite öffnen. Den Eintritt erleichtert die elektrisch ausfahrbare Einstiegsstufe. Es erscheint eine großzügig angelegte Sitzgruppe für vier Personen, Fahrer- und Beifahrersitz sind drehbar und eine Sitzbank für zwei Personen ist fest montiert. Die Küche verfügt über einen zweiflammigen Gaskocher mit Glasabdeckung und eine Edelstahl-Spüle mit Schneidebrettabdeckung. Unter der Küchenzeile befinden sich Schubladen mit Selbsteinzug, die ausreichend Stauraum für Geschirr, Besteck und Lebensmittel bieten. Daneben ist auf Augenhöhe der 90 Liter-Kühlschrank mit Eisfach eingebaut. Die Arbeitsplatte lässt sich seitlich nach links abklappen, so gibt es mehr Platz für die Zubereitung der Mahlzeiten. Der Waschraum ist durch eine Schiebetür vom Wohnraum getrennt. Das minimale Raumangebot wurde praktisch bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzt. Die Kassettentoilette ist in der linken Ecke des Badezimmers montiert und lässt sich nach Bedarf drehen. Das Waschbecken ist klappbar und befindet sich direkt über der Toilette. Der ausziehbare Wasserhahn eignet sich optional für die Nutzung zum Händewaschen oder als Brausekopf zum Duschen. Ein Spiegelschrank bietet Platz für die nötigsten Dinge in der Nasszelle.

Viel sinnvoller Stauraum

Unterm Bett befinden sich die Gasflasche und zusätzliche Staufächer für allerlei Urlaubsgepäck.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Im Heck des Bürstner City Car Harmony Line befindet sich das Schlafzimmer. Das Bett bietet durch die 5-Zonen-Kaltschaummatratze einen tollen Liegekomfort für erholsame Nächte, die Länge von rund 1,90 Metern zwingt Großgewachsene allerdings in die Embryo-Schlafstellung. Alle Ecken im Campervan sind mit Staufächern versehen und sinnvoll nutzbar. Unter dem Bett finden sich zusätzliche Staufächer. Während der Fahrt lässt sich der Lattenrost sogar hochklappen und die Matratze teilen, sodass ganz easy noch zwei Fahrräder verstaut werden können, die durch die beiden Schwingtüren hinten mühelos zugeladen werden können.

Die Bedienung des Bürstner City Car Harmony Line erfolgt fast selbsterklärend. Über die Truma-Bedieneinheit lassen sich Warmwasser und Heizung steuern, alle anderen Geräte laufen automatisch an, sobald der Campervan per Steckdose mit Strom versorgt wird. Die Gasflasche befindet sich im Heck und ist mit einer Sicherung abgeriegelt, zusätzlich gibt es in der Küche noch entsprechende Absperrhähne.

Von Anfang an zu Hause

Das Bürstner City Car steht auf einer Fiat Ducato Basis mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 115 PS Dieselmotor.
Copyright: Bianca Burger / mid

Alle Fenster lassen sich mit dem unter Caravanern bekannten und beliebten Hebel-Verschluss öffnen und schließen und rasten stufenweise ein. Ebenso befinden sich an allen Fenstern Fliegengitter und Verdunkelungs-Rollos. Auch die große Schiebetür lässt sich mit einem Fliegengitter gegen ungebetene Gäste sichern. Am Testfahrzeug fehlte leider die Sonnenmarkise, die für heiße Sommertage unverzichtbar ist. Sie ist Bestandteil des 1.990 Euro teuren Autark-Pakets. Viele raffinierte Details wie die verstellbaren Leisten der Beleuchtung und die herausspringenden Knöpfe an den Staufächern und Schubladen machen den Campervan zum modernen Reisebegleiter.

„In einem Bürstner fühlt man sich von Anfang an zu Hause. Deshalb nennen wir unsere Fahrzeuge Wohnmobile und nicht Reisemobile. Und Wohnwagen statt Caravans. Bürstner gestaltet einzigartige Lebensräume für Menschen, die es lieben unterwegs zu sein. „Den Unterschied macht das Bürstner-typische Wohnfühlen“, so Geschäftsführer Jens Kromer stolz über seinen Fuhrpark. Und genau dies ist auch unser Fazit zum Bürstner City Car. Es bietet erstaunlich viel Stauraum für seine Größe und alles, was man in seinem eigenen Mobil-Heim braucht. Und bei einem Preis ab 49.490 Euro auch kein weit entfernter Lebenstraum.

Technische Daten Bürstner City Car Harmony Line C600 Campervan auf Fiat Ducato Basis Antrieb 2,0-Liter-Mjet-Dieselmotor Leistung 85 kW/115 PS Getriebe manuelles 6-Gang-Getriebe Länge/Breite/Höhe/Radstand in Zentimeter 599/208/258/404 Stehhöhe Wohnbereich 1,90 m zul. Gesamtgewicht 3.300 kg zul. Anhängelast gebremst 2.500 kg zul. Personenzahl 4 Schlafplätze 2 Kühlschrankvolumen 90 l Frischwassertank 100 l (20 l Fahrzustand) Abwassertank 90 l Gasvorrat 2×11 kg Preis ab 49.490 Euro

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Isuzu D-Max: Ein strammer Max auf Tour

Thu, 25/10/2018 - 08:14

Es gibt Autos, die fallen auf und ziehen Blicke magisch an. Dabei sind nicht immer Luxus-Sportwagen der Marken Ferrari, Lamborghini oder Aston Martin gemeint. Manche Fahrzeuge sind allein durch ihre Größe nicht zu übersehen. Der Isuzu D-Max ist ein Vertreter dieser Spezies. Wir waren mit dem Pick-up der japanischen Marke auf Tour – in der Stadt und im Gelände.

Strammes Arbeitsgerät

Der alte Mann und der Wald: Mit dem Isuzu D-Max fühlt man sich der Natur verbunden.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Den Isuzu D-Max gibt es in drei verschiedenen Ausführungen: Single Cap, Space Cap und Double Cap. Wir fahren das Double Cap in der Premium Edition, mit einer vornehm wirkenden Anthrazit-Lackierung, 6-Stufen-Automatikgetriebe – und natürlich mit Allradantrieb. Eine wirklich prima Idee sind die Trittbretter auf beiden Seiten, die das Ein- und Aussteigen ungemein erleichtern, falls man mal die Großeltern mitnehmen möchte.

Der Turbodiesel leistet 120 kW/163 PS und stellt dabei ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter bereit. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Und das ist mehr als ausreichend für diesen großen Pick-up, schließlich sind Isuzu-Fahrer nicht im Renneinsatz. Vielmehr nutzen sie den D-Max als strammes Arbeitsgerät, zum Schleppen und zum Transportieren. Der 1,9-Liter-Turbodiesel bewegt bis zu 1.216 Kilo Zuladung und 3,5 Tonnen Anhängelast (bei allen 4WD-Modellen) über jeden Untergrund.

Verbesserter Turbodiesel

Gut getarnt: Mit seinem Allradantrieb hat der Isuzu D-Max auch in schwierigem Gelände keine Probleme.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Der Isuzu D-Max eignet sich aber auch bestens zur Urlaubsfahrt für die ganze Familie. Fünf Personen finden in dem riesigen Pick-up bequem Platz. Das Gepäck kommt einfach auf die Ladefläche. Das Verdeck lässt sich natürlich zuziehen und die Heckklappe abschließen. So sind die Koffer und Taschen bei Wind und Wetter gut geschützt. Die Aussichten während der Reise sind bestens, Fahrer und Beifahrer genießen von ihrem Hochsitz aus Leder das Panorama. Und auf der Autobahn lässt sich mit dem D-Max entspannt cruisen.

Doch wie sieht es in der Stadt aus? Und was Diesel-Fahrer im Moment am meisten interessiert: Was ist mit Fahrverboten? Der 1,9-Turbodiesel wurde verbessert und erfüllt laut Isuzu die Euro-6-Norm. Den Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller mit 7,8 Liter Diesel je 100 Kilometer an. Das ist in unserem Praxistext nicht zu schaffen. Da genehmigt sich der D-Max im Schnitt 9,5 Liter. Der Fairness halber sei jedoch erwähnt, dass wir neben Stadtausflügen sehr zügig auf der Autobahn unterwegs sind. Dennoch: Da sind schnell einmal knapp 100 Euro fällig, um den 76-Liter-Tank wieder zu füllen.

Isuzu gewährt beim D-Max fünf Jahre Garantie

Ein Bild mit Symbolcharakter: Im Gelände blüht der Isuzu D-Max förmlich auf.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Und was kostet dieses Arbeitstier? Für unsere noble Premium-Edition sind 38.850 Euro fällig. Dafür lässt der D-Max aber kaum Wünsche offen, auch in Sachen Sicherheit. So hat der Isuzu D-Max eine verstärkte Fahrgastzelle und sechs Airbags (Fahrer, Beifahrer Seiten und Kopf) an Bord. Außerdem verfügt der Pick-up über einen Bremsassistenten, der in Notbremsaktion aktiv unterstützt.

ABS (Antiblockiersystem), ESC (Elektronische Stabilitätskontrolle), TCS (Traktionskontrolle) sowie eine Anhängerstabilisierung (bei allen 4WD-Modellen) runden dieses Angebot ab – und das alles serienmäßig. Auch an kleine Details wurde gedacht: So sorgt der Einklemmschutz auf der Fahrerseite dafür, dass nichts zwischen Türrahmen und Fenster gerät. Noch etwas: Zusätzlich zu den gesetzlichen Sachmängelansprüchen gewährt Isuzu durch seine Händler und Partner auf alle D-MAX fünf Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer und eine Garantie gegen Durchrosten der Karosserie von innen nach außen von sechs Jahren.

Irgendwie sympathisch

Fazit: Der Isuzu D-Max ist ein treuer Begleiter im Alltag. Doch in erster Linie ist der Lastesel in der Natur zu Hause. Wenn es über Stock und Stein geht oder steile Abhänge hinauf und wieder hinunter – dann ist der Pick-up in seinem Element. Im Gelände kann er all seine Vorzüge ohne zu murren ausspielen. Auf schwierigem Terrain wird der Allradler zu einem strammen Max. Der Isuzu ist ein Original: robust, kantig, fleißig, verlässlich – und dabei immer irgendwie sympathisch.

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e-Actros: Edeka wird elektrisch beliefert

Wed, 24/10/2018 - 13:50

Mercedes-Benz hat einen vollelektrischen e-Actros zur Praxiserprobung an Edeka übergeben. Der Einzelhandels-Verbund testet ein Jahr lang einen 25-Tonner mit Kühlaufbau beim Transport von frischen, temperaturgeführten Lebensmitteln in Berlin. Die Tagesstrecke vom Lager am Rande Berlins in Grünheide zu verschiedenen Supermarktfilialen in der Innenstadt und der nahen Umgebung misst zwischen 150 und 300 Kilometer. Sie wird im Zwei-Schicht-Betrieb gefahren.

Mercedes-Benz erprobt den e-Actros bei 20 Kunden

Während des Be- und Entladens wird das Fahrzeug aufgeladen, so dass die Normreichweite des e-Actros von bis zu 200 Kilometern mit einer Batterieladung optimal genutzt wird. Das Gewicht der transportierten Ware beträgt bis zu zehn Tonnen. Edeka ist das einzige Unternehmen aus der Einzelhandelsbranche in Deutschland, das den Mercedes-Benz e-Actros im eigenen Fuhrpark einsetzt.

Mercedes-Benz erprobt das Fahrzeug als 18- und als 25-Tonner über zwei Jahre bei insgesamt 20 Kunden. Ziel ist die Serienfertigung des Elektro-Lastwagens ab 2021.

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Skoda präsentiert neues Topmodell für China

Wed, 24/10/2018 - 12:29

Skoda feiert auf der Guangzhou Motorshow (16. – 25.11.2018) die Premiere seines neuen Flaggschiffs für den chinesischen Markt. Der Kodiaq GT wird, wie schon das kleine SUV Kamiq, ausschließlich dort erhältlich sein und ist eine ab der Fahrzeugmitte coupéhaft geschnittene Variante des Kodiaq mit abfallender Dachlinie und flacher Heckklappe. Die Front des 4,63 Meter langen Crossover wird geprägt von einem schwarz umrandeten Kühlergrill mit verchromten Doppelrippen, LED-Scheinwerfern und einem Frontspoiler mit breiten Lufteinlässen. Kräftige Radläufe und stark herausgearbeitete Seitenschweller in Wagenfarbe mit mattschwarzen Applikationen betonen die Silhouette.

Skoda will mit dem Kodiaq GT seinen größten Absatzmarkt bespielen

Skoda Kodiaq GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Das Heck kennzeichnen ein schwarzer Diffusor, LED-Rückleuchten und über die gesamte Breite ein feines Reflektorband. Zudem trägt der Kodiaq GT als erstes Serienmodell in China den Markenschriftzug in einzelnen Buchstaben mittig auf der Heckklappe. Das Fahrzeug verfügt über hochwertige Materialien im Interieur, ein individuell einstellbares virtuelles Cockpit und einen WLAN-Zugang.

Als Antrieb stehen zwei 2,0 TSI zur Wahl. Die Version mit 186 PS (137 kW) treibt die Vorderräder an, die stärkere 220-PS-Variante (162 kW) verfügt serienmäßig über Allradantrieb und ein Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe. Zur Ausstattung gehören ein Spurwechsel- und Frontradarassistent sowie der adaptive Abstandsassistent mit Stop-and-Go-Funktion.

China ist seit 2010 der größte Absatzmarkt für Skoda. Die Volkswagen-Tochter verkaufte dort im vergangenen Jahr 325 000 Autos – das ist jeder vierte Skoda.

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Porsche legt Grundstein für Experience Center auf dem Hockenheimring

Wed, 24/10/2018 - 12:14

Porsche hat heute den Grundstein für sein siebtes Experience Center gelegt: Es entsteht direkt auf dem Hockenheimring innerhalb der Grand-Prix-Strecke. Die Eröffnung ist für das vierte Quartal 2019 geplant. Die Gesamtfläche umfasst 160 000 Quadratmeter.

Auch Flächen für Events und Neuwagenübergabe geplant

Geplantes Porsche Experience Center Hockenheimring (Computergrafik).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Das Porsche Experience Center Hockenheimring wird mehrere Strecken und Flächen für umfassende Trainingsprogramme bieten. Für fahrdynamische Angebote wird eine 2,7 Kilometer lange Handling-Strecke mit anspruchsvollem Profil zur Verfügung stehen. Diese wird von Dynamikmodulen wie bewässerten Flächen, einem Schleudersimulator und drei Kreisfahrbahnen ergänzt. Ein Offroad-Park wird auf 5200 Quadratmetern 16 Einzelmodule mit typischen Hindernissen im unwegsamen Gelände, Steigungen von bis zu 70 Prozent, Schräglagen, Felsbrocken, Gräben sowie quer und längs liegende Baumstämme bieten.

Das dreistöckige Zentralgebäude ist mit Boxen für die Neuwagenübergabe an Kunden, einem Restaurant, einem Café sowie Konferenzräumen und Eventflächen geplant.

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Audi A1 Erlkönig auf dem Nürburgring

Wed, 24/10/2018 - 10:06

Die Begeisterung für SUVs scheint weiterhin ungebrochen zu sein und drängt mittlerweile in Fahrzeugklassen vor, die man so vor einiger Zeit nicht für möglich gehalten hätte. So auch bei Audi. Der Ingolstädter Hersteller ist gegenwärtig eifrig mit der Entwicklung einer Allrad-Version (Quattro?) des kleinen A1 beschäftigt.

Ein Quattro für den A1?

Audi A1 Allroad.
Copyright: Automedia.

Bei einem Handlingtest auf dem Nürburgring wurde jetzt ein Erlkönig gesichtet. Die Karosse, im Vergleich zum Standard-A1, wirkt etwas wuchtiger und sportlicher. Vermutlich wird  auch das Interieur modernisiert, um auch im Innenraum etwas mehr SUV-Flair zu verbreiten, ohne das Audi dabei zu sehr in die Details geht. Bei den Motoren wird man vermutlich auf Bewährtes setzen.

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Opel Combo Cargo mit mehr Grip und Bodenfreiheit

Wed, 24/10/2018 - 08:16

Opel bietet für den Combo Cargo ein „Grip & Go“-Paket an, mit dem die Performance des Lieferwagens auf asphaltlosem Untergrund gesteigert wird. Neben dem adaptiven Traktionssystem Intelli-Grip umfasst das für 700 Euro (netto) erhältliche Paket den Berg-Abfahr-Assistenten, 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit, ein modifiziertes Fahrwerk mit versteiftem Frontstabilisator und verstärktem Heckquerträger, variable Federraten hinten, den Motor-Unterfahrschutz sowie 16-Zoll-Schlechtwegereifen.

Sensorgesteuerte Ladungskontrolle soll nächstes Jahr folgen

Opel Combo Cargo Grip & Go.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Intelli-Grip wird über den in der Mittelkonsole positionierten Drehregler aktiviert und steuert die Kraftverteilung an die Frontantriebsräder und die Regelung des ESP. Zu Auswahl stehen die fünf Modi „Normal /Straße“, „Schnee“ (bis 50 km/h), „Gelände / Matsch“ (bis 80 km/h) und „Sand“ sowie „ESP aus“ (bis 50 km/h).

Eine weitere Neuheit im Combo kommt im nächsten Jahr: Die sensorgesteuerte Ladungskontrolle zeigt dem Fahrer per Knopfdruck an, ob das Fahrzeug überladen ist oder noch Kapazitäten hat.

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Hyundai Kona: Musketiere unter Strom

Wed, 24/10/2018 - 07:26

Eine Tour von Paris nach Frankfurt im Hyundai Kona Elektro zeigt, dass Stromer auch längere Strecken bewältigen können – deutlich werden aber auch die Grenzen der E-Mobilität. Eine Tiefgarage in Paris: Im untersten Stockwerk parken fünf kompakte SUV. Man könnte sie für ganz normale Crossover halten, wie sie derzeit im Trend sind – wäre da nicht die auffällige Beschriftung: „Musketeer Tour“ prangt groß auf den Motorhauben der Hyundai Kona, und auf den Flanken die Erklärung dazu – über 500 Kilometer ohne Abgase sollen sie durch Frankreich und Deutschland eilen, ohne Sprit. Vom Pferd gezogen aber nun auch nicht, sondern rein elektrisch. Von Paris nach Frankfurt, eine Tour zur Bekämpfung der „Reichweiten-Angst“, die beweisen soll, dass Elektromobile durchaus für die Urlaubstour taugen.

Purzelbäume im Bauch

Von vorne sind die Kona dank des geschlossenen Kühlergrills als E-Mobile zu erkennen.
Copyright: Hyundai

Tatsächlich übertrifft die Distanz den halben Tausender deutlich, 560 Kilometer sind es von der Seine bis an den Main. Was natürlich nicht ohne Tank-Stopp funktionieren wird – trotz der durchaus beachtlichen (nach dem offiziellen Prüfzyklus WLTP berechneten) Reichweite von 482 Kilometern. Beim Herausrollen aus dem Park-Keller zeigen Instrumente eine deutlich niedrigere an, die Akkus sind bei weitem nicht voll. Das erste Etappenziel liegt denn auch nur gut 120 Kilometer nordöstlich: Das Schloss de Fère, wo schon das historische Vorbild für die Romanfigur des vierten Musketiers D’Artagnan logierte. Aha, daher also der Name der Abenteuer-Tour.

Aber abenteuerlich ist das ganze eigentlich nicht. Auf den ersten Kilometern durch den Pariser Rush-Hour-Wahnsinn fährt sich der Kona sogar sehr souverän – dank des enormen, elektrotypischen sofort einsetzenden Drehmoments von fast 400 Newtonmetern (die Basisversion bietet nur 312 Kilometer Reichweite, 100 kW, aber ein identisches Drehmoment). Von der Ampel weg beschleunigt der Koreaner sogar die allgegenwärtigen Motorroller aus. Gerade auf den ersten zwei, drei Wagenlängen könnte da kein Ferrari mithalten – für den Fahrer sind die Purzelbäume im Bauch weitaus spaßiger als für den Beifahrer. Dazu steht die Rekuperation, die über Schalthebel am Lenkrad einstellbare Energie-Rückgewinnung, auf volle Pulle. Schon beim leichten Lockern des rechten Pedals verzögert der Kona so heftig, dass die Bremslichter aufleuchten – ohne dass der Fahrer das linke Pedal auch nur berührt hat. Quasi eine Ein-Hebel-Bedienung, die bald intuitiv in den rechten Fuß übergeht. Da alle Bremsenergie in den Akku zurückfließt, verkürzen die Staus auf dem Weg hinaus aus Paris kaum die Reichweite.

Elektromobilität bleibt eine Herausforderung

Autobahn-Etappe: Durch Frankreich Richtung Deutschland.
Copyright: Hyundai

Im Schloss des Musketiers wartet ein warmes Abendessen, aber leider keine belastbare Steckdose für fünf energiehungrige E-Autos. Die nächste Schnelllade-Station ist mehr als 20 Kilometer entfernt. Nach dem Zwangs-Umweg kehren die Stromer mit 80 Prozent Ladeleistung ein. Wer sich heute bereits auf Elektro-Mobilität einlässt, das ist klar, kommt später ins Bett.

Am nächsten Morgen startet der Tross zur Haupt-Etappe. Auf der Autobahn schnurrt der Kona Elektro sanft im Normal-Modus. Wer zügig überholen und das Drehmoment genießen will, klickt auf Sport, was gleich mal zehn Kilometer Reichweite kostet. Das gilt auch für die Heizung der Klima-Automatik. Also lieber die Sitzheizung nutzen, die keinen Einfluss auf die verbleibenden Kilometer hat. Die Rekuperation steht auf mittlerem Wert, was komfortables Dahingleiten ermöglicht. Bei Tempo 100 bis 110 nimmt die Reichweite parallel zur gefahrenen Strecke ab. Wer das französische Tempolimit von 130 km/h ausnutzt, bezahlt mit einer schnelleren Kilometer-Schmelze. Umgekehrt lassen sich im Eco-Modus und bei 90 km/h ein paar Meilen rausschinden – aber das ist eine arge Geduldsprobe für den Fahrer – und die Trucker hinter dem Hyundai.

Gewissenskonflikt aufgedeckt

Zwischenladen an der Autobahn-Raststätte.
Copyright: Hyundai

Also lieber frei fahren; und bis nach Frankfurt reicht’s eh nicht. Bei Saarbrücken wird getankt. Die Rast-Station verfügt über eine Ladesäule mit mehreren Anschlüssen – aber nur einer drückt den Strom mit 43 Kilowattstunden in die Akkus. In einer knappen Stunde ließen sich die fast leeren Akkus eines einzelnen Elektro-Autos wieder auf 80 Prozent pushen. Soweit kein Problem, wenn man sowieso eine Essenspause einlegen möchte. Aber wenn ein ganzes Stromer-Grüppchen anrollt, muss man sich die Nutzungszeit gerecht einteilen. Auf den großen Ansturm einer (von der Politik erhofften) E-Mobil-Welle ist die Tank-Infrastruktur also noch nicht ausgelegt. Die Folge: Jedes Auto wird nur soweit mit Energie bedacht, dass es bis Frankfurt reicht. Plus einer kleinen Reserve. Sparsam und ökologisch achtsam, wie mit einem rohen Ei zwischen Fuß und Pedal, legt man die letzten Kilometer zurück.

Mit erschöpften Akkus erreichen die elektrischen Musketiere die Main-Metropole. Bilanz nach über 560 Kilometern: Praxis-Verbrauch etwa 15 Kilowatt-Stunden, sparsame Fahrer schaffen 12,6 kWh. Bestmögliche Reichweite über 500 Kilometer. Langstrecken-Tauglichkeit bewiesen.

Aber auch ein Gewissenskonflikt aufgedeckt. Wer längere Strecken ohne Strom zu tanken bewältigen will, kann den Fahrspaß in einem Akku-Mobil nicht wirklich genießen. Wer das tut, muss früher – oder öfter – an die Säule. Und hoffen, dass da nicht schon andere stehen. Aber in einigen Jahren, falls die Infrastruktur mit den E-Mobilen wächst, sollte dieses Problem jener Vergangenheit angehören, die heute Gegenwart heißt.

Technische Daten Hyundai Kona Elektro 150 kW Fünftüriges SUV Länge/Breite/Höhe/ Radstand in Millimeter 4.180/1.800/1.570/2.600 Gewicht 1.760 kg Kofferraumvolumen 332 – 1114 l Motor Quer eingebauter Elektromotor Kraftübertragung Fronantrieb Leistung 150 kW/204 PS Drehmoment 395 Nm Akkumulator Lithium-Ionen-Polymer-Akku Kapazität 64 kWh max. Reichweite 482 km Höchstgeschwindigkeit 167 km/h 0 – 100 km/h 7,6 Sekunden Verbrauch 14,3 kWh/100 km Preis 39.000 Euro (100 kW Förderprämie 4.000 Euro

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Skoda Vision RS: 245 Hybrid-PS in Schönheit verpackt

Tue, 23/10/2018 - 14:16

Die ersten Erfahrungen, die eine Handvoll Journalisten am Steuer eines Skoda Vision RS machen konnten, fanden jetzt abgeschirmt von der Öffentlichkeit in einer ehemaligen Prager Messehalle statt. Dort mussten zwar die Geschwindigkeiten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im 40-km/h-Rahmen bleiben, doch darauf kam es überhaupt nicht an. Allein den Wagen, der auf dem Pariser Automobilsalon in der ersten Oktober-Hälfte als Blickfang und Weltpremiere auf dem Skoda-Stand für Furore gesorgt hat, erstmals in Bewegung zu setzen und in Bewegung zu sehen, war die Mühe der Reise in die tschechische Hauptstadt wert.

Bis zu 70 Kilometer lokal emissionsfrei

Skoda Vision RS.
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Denn was der nur 34-jährige Skoda-Designer Dalibor Pantucek auf vier Räder gestellt hat, verdient Applaus. Wenn dieses Auto – wie bei Skoda zu hören ist – tatsächlich einen Ausblick auf ein künftiges Kompaktfahrzeug und den nächsten Designschritt der Marke gibt, dann müssen sich die Konzerngeschwister Volkswagen und Seat warm anziehen. Vorbei die Zeiten, da die Marke aus dem tschechischen Mladá Boleslav in erster Linie für Vernunft und Nüchternheit stand. Jetzt sind Schönheit und Emotionen angesagt. Und auch technisch hat der Vision RS einiges zu bieten.

Bei der Studie handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid, der es mit einem 1,5-Liter großen Benzinmotor zusammen mit einem Elektromotor auf eine Systemleistung von 245 PS (180 kW) bringen soll. Das dürfte, so rechneten die Skoda-Ingenieure aus, für eine Beschleunigung aus dem Stand bis auf 100 km/h in nur 7,1 Sekunden gut sein. Insgesamt würde der Wagen nur 33 Gramm CO2 pro Kilometer in die Außenluft blasen. Rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei wäre eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern möglich. Die Lithiumionen-Batterie mit einer Kapazität von 13 kWh kann per Kabel in 2,5 Stunden an einer Ladestation geladen werden. Alternativ ist aber auch eine Haushaltssteckdose als Energielieferant denkbar, außerdem kann während der Fahrt die Batterie durch Energierückgewinnung aufgeladen werden.

Dynamische Seitenansicht

Skoda Vision RS.
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Strom ist auch für die vielen Lichtspiele erforderlich, mit denen Dalibor Pantucek die Attraktivität der Karosserie aus Blech und Carbon unterstützte. So erstrahlt das Skoda-Logo aus geschliffenem Kristallglas auf der Motorhaube während der Fahrt ebenso beleuchtet wie die Lamellen des Kühlergrills. Vier Glasbausteine in den schmalen Frontscheinwerfern erwecken den Eindruck als würden sie sich auf die Fahrbahn konzentrieren. Gleiches gilt für die noch schmaleren, darunter liegenden Nebelscheinwerfer. Auch die Heckansicht leuchtet hell – beim mittigen Skoda-Schriftzug aus Kristall ist jeder einzelne Buchstabe beleuchtet, weiter unten erstrahlt ein rotes Lichtband.

Dynamik geht von der Seitenansicht des Vision RS aus. Kleine Seitenfenster, versenkte Türgriffe und fließende Formen lassen das Fahrzeug schon im Stand schwungvoll und antriebsstark wirken. Ein glitzernder Effektlack mit Xyrallic-Kristallen lässt den weißen Wagen leicht bläulich schimmern. Organische Bestandteile im Lack reflektieren Hitze und reduzieren damit die Innenraumtemperatur. Markante Kontraste zur weißen Lackierung setzen zahlreiche schwarze Carbonteile an der Karosserie.

Skoda setzt im Konzept auch auf Nachhaltigkeit

Skoda Vision RS.
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Was der Skoda Vision RS von außen verspricht, hält er auch im Innenraum. Da nimmt die gestreckte Instrumententafel mit Carbon-Elementen die symmetrischen Konturen des Kühlergrills auf, und die Instrumententafel wird in einem speziellen RS-Design zum Leben erweckt und im Zusammenspiel mit dem Touchscreen des Infotainmentsystems von Lichteffekten illuminiert.

Die Mittelkonsole besteht komplett aus Carbon. Auch bei Dekorleisten, Türverkleidungen und den futuristischen Sitzschalen schafft dieser Werkstoff eine direkte Verbindung zum Motorsport. Türschlaufen erinnern an Rennwagen. Neben dem sportlichen Auftritt kommt auch der Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung zu. So bestehen beispielsweise die verwendeten Carbon-Dekore zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester und die Sitzbezüge aus veganem Alcantara.

Es wäre sehr schade, wenn – wie das oft bei Designstudien der Fall ist – einige Ideen von Dalibor Pantucek in der Versenkung verschwinden würden.

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Mercedes-AMG A35 Erlkönig

Tue, 23/10/2018 - 09:57

Mercedes hat den AMG A35 als Sportback bereits vor ungefähr einem Monat in den Verkauf geschickt. Die Limousine des kleinen Boliden jedenfalls ist noch in der heißen Testendphase.

Technisch ist alles bekannt

Mercedes-AMG A35.
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Der A35 wird auch als Stufenheck über eine ebenso ansprechende maskuline Optik verfügen, wie die bereits verfügbare kürzere Sportback-Version. Unter der Motorhaube arbeitet ebenfalls ein 2.0-Liter Aggregat samt Turboladung und mit 320 PS Leistung plus einem Drehmoment von 400 Newtonmetern. Für satte Power ist also gesorgt. Der Motor wird seine Leistung mittels Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe auf die Straße setzen.

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Mercedes-Benz S 560 e: Elektrische Enttäuschung

Tue, 23/10/2018 - 07:36

Die S-Klasse von Mercedes-Benz ist nach wie vor der Platzhirsch: Klassische Formen und unerreichter Komfort halten die Konkurrenz aus München und Ingolstadt auf komfortabler Distanz. Jetzt treiben die Stuttgarter die Elektrifizierung der Baureihe voran – mit einem Plug-in-Hybrid namens S 560 e. Denn die Politik will Elektroautos auf die Straße zwingen.

Beeindruckende 476 PS, aber 200 kg mehr

Mercedes-Benz S 560 e.
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Der besondere Clou bei der neuen Variante ist der im Vergleich zu früheren Hybriden erheblich leistungsfähigere Lithiumionen-Akku, mit dem die mehr als 2,2 Tonnen schwere S-Klasse immerhin 50 Kilometer zurücklegen kann, ohne dass der Verbrennungsmotor angeworfen werden müsste. Das lautlose Schweben kann, einen enthaltsamen Gasfuß vorausgesetzt, bis über 130 km/h fortgesetzt werden. Erst danach tritt der bewährte 3,0-Liter-V6-Motor in Aktion, dessen Leistung jetzt auf 367 PS (270 kW) angehoben wurde. Er agiert übrigens nicht so seidig wie der in den günstigeren Mild-Hybriden S 450 und S 500 eingesetzte Sechs-Zylinder-Reihenmotor.

Zusammen mit dem 122 PS (90 kW) starken Elektromotor erreicht der S 560 e eine maximale Systemleistung von eindrucksvollen 476 PS (350 kW). Das genügt für den Spurt von null auf 100 km/h in glatten fünf Sekunden und eine Spitze, die – wie bei allen S-Klassen – bei 250 km/h abgeregelt ist. Der Beschleunigungswert liegt übrigens lediglich zwischen S 450 und S 500, obwohl beide Varianten über eine deutlich niedrigere Systemleistung verfügen. Das dürfte auch an dem hohen Gewicht des S 560 e liegen: Der Plug-in-Hybrid wiegt fast 200 Kilogramm mehr.

Sprit sparend reisen – jedoch nur auf dem Papier

Mercedes-Benz S 560 e.
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Dafür liefert er hervorragende Zyklusverbräuche: Ganze 2,5 Liter pro 100 Kilometer konsumiert der Wagen – auf dem Papier. Wer nun allerdings erwartet, dank 70-Liter-Tank am Stück 2800 Kilometer weit zu kommen, muss sich auf eine herbe Enttäuschung gefasst machen. Denn der Zyklusverbrauch von Plug-in-Hybriden wird nach fragwürdiger Methode ermittelt, von der Politik ersonnen, um diesem Antriebskonzept Rückenwind zu verleihen. Rasch ist der Stromvorrat aufgezehrt, und dann schlürft der S 560 e Benzin – mit gesundem Appetit.

Im übrigen dürfte auch das Kofferraumvolumen für eine derartige Reise kaum ausreichen. Wegen der voluminösen Batterien schrumpft es beim S 560 e von 530 auf nur noch 395 Liter.

Wie in Watte gepackt

Mercedes-Benz S 560 e.
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Tatsächlich hängt der Spritkonsum in extremer Weise von Fahrgewohnheiten und Nutzungsprofil ab. Wer die schwere Luxuslimousine nur im Kurzstreckenverkehr nutzt und zwischendrin permanent Strom nachlädt, muss vielleicht monatelang nicht tanken; der Verbrauch liegt dann nicht bei 2,5, sondern sogar bei null Litern pro 100 Kilometer. Doch wer längere Strecken zurücklegt, darf sich auf Verbräuche einstellen, die oberhalb der Schwestermodelle liegen. Besonders negativ wirkt sich die Hybridisierung aus, wenn der Fahrer einmal keine Lust hat, das Ladekabel herauszufummeln, sondern per Tastendruck den Verbrenner dazu nutzt, die Batterie wiederaufzuladen. Ineffizienter geht es nicht.

Immerhin bietet auch der 560 e alle Vorzüge, mit denen die S-Klasse im Konkurrenzumfeld glänzt. Fahrer und Passagiere reisen wie in Watte gepackt, in einem perfekt klimatisierten Raum und umgeben von opulentem Leder und Holz. Jedes Detail ist perfekt verarbeitet, lediglich das seit der Modellpflege eingebaute Drei-Speichen-Lenkrad setzt einen eher unpassenden pseudosportlichen Akzent.

Bester im Segment, nicht in der Baureihe

Je nachdem, wieviele Häkchen bei der Bestellung in der 110 Seiten starken Preisliste gesetzt wurden, kommt der Fahrer zudem in den Genuss einer Rundum-Überwachung durch zahlreiche Assistenzsysteme. Wenn die Aufmerksamkeit nachlässt, wird die S-Klasse mit sanftem Nachdruck in die Spur zurückgeholt, eigentlich muss man dem Auto beim Fahren nur noch zuschauen. Kein Wunder, dass die S-Klasse als die Luxuslimousine schlechthin gilt.

Es zeichnet die Baureihe übrigens aus, dass es so viele Motorvarianten gibt. Für extreme Reichweiten gibt es zwei Dieselmodelle, die sich locker mit knapp über fünf Litern pro 100 Kilometer bewegen lassen; die 48-Volt-Hybride mit Reihen-Sechszylinder-Ottomotor verbrauchen kaum mehr und agieren seidenweich. Und wer tatsächlich knapp 115 000 Euro als Einstiegspreis hinlegen möchte, der sollte als Kontrastprogramm den klassischen S 560 mit 4,0-Liter-V8 ins Auge fassen, der ganz ohne Hybridisierung und mit unerreichtem Antriebskomfort ebenfalls unter zehn Litern pro 100 Kilometer bleibt.

Dem S 560 e mit seinem politisch erwünschten Antriebskonzept lässt sich unterdessen attestieren, der beste Plug-in-Hybrid im Segment zu sein. Die beste S-Klasse ist er nicht.

Technische Daten Mercedes-Benz S 560 e Länge x Breite x Höhe (m) 5,36 x 1,90 x 1,49 Radstand (m) 3,17 Motor V6-Benziner, 2996 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 270 kW / 367 PS bei 5500-6000 U/min Max. Drehmoment 500 Nm bei 1800-4500 U/min Elektromotor 90 kW / 122 PS Drehmoment E-Motor 440 Nm Batterie Hochvolt-Lithiumionenbatterie, 13,5 kWh Systemleistung 350 kW / 476 PS Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,0 Sek. Elektr. Reichweite 50 km NEFZ-Durchschnittsverbrauch 2,5 Liter CO2-Emissionen 57 g/km (Euro 6d-Temp) Leergewicht / Zuladung min. 2215 kg / max. 610 kg Kofferraumvolumen 395 Liter Max. Anhängelast kein Anhängebetrieb Wendekreis 12,3 m Bereifung 245/50 R 18 vorn, 275/45 R 18 hinten Basispreis 114 317 Euro

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Hyundai verfeinert den i30

Mon, 22/10/2018 - 15:02

Hyundai verfeinert zum Modelljahr 2019 den i30. Fünftürer und Kombi erhalten die markanten Designelemente des i30 Fastback. Dazu gehören der flachere Kaskaden-Kühlergrill, die diagonal angeordneten Tagfahrlichter und geänderte Kühlöffnungen. Darüber wird es mit Olivine Grey und Stellar Blue zwei neue Metallic-Lackierungen geben und die Motorenpalette an die Euro-6d-Temp-Abgasnorm angepasst.

Hyundai i30 startet bei knapp 17 500 Euro

Hyundai i30.
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Der völlig neu konstruierte 1,6-Liter-Vier-Zylinder-Turbodiesel ist in den drei Leistungsstufen 95 PS (70 kW), 115 PS (85 kW) und 136 PS (100 kW) verfügbar. Die Normverbräuche liegen zwischen 3,9 und 4,4 Litern je 100 Kilometer. Für die beiden stärkeren Motoren gibt es alternativ zum Sechs-Gang-Schalt- ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Ab der Ausstattungslinie „Style“ hat das Entertainmentsystem serienmäßig den acht Zoll großen Touchscreen anstatt des Fünf-Zoll-Farbdisplays. Zum Umfang des Systems gehören auch das Radio mit DAB+, Rückfahrkamera und Smartphone-Ablage mit kabelloser Ladefunktion.

Die Preise für den Hyundai i30 beginnen bei 17 450 Euro. Im Rahmen der Dieselwechselaktion lässt sich die Summe noch um 5000 Euro reduzieren.

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Skoda Fabia Combi jetzt auch als Scoutline

Mon, 22/10/2018 - 14:57

Zwei Monate nach dem Modelljahreswechsel beim Fabia schiebt Skoda die nur als Combi erhältliche Scoutline-Variante im leichten Offroad-Look nach. Hauptmerkmale sind die Karosserieapplikationen in Mattschwarz und Silber sowie die 17-Zoll-Leichtmetallräder „Braga“ in gebürstetem Anthrazit-Metallic. Der Fabia Combi Scoutline ist auf dem deutschen Markt mit allen Motoren und regulären Farben des Kombis verfügbar. Den Diesel hat Skoda mit dem Facelift aus dem Programm genommen.

Mattschwarz trifft Silber

Skoda Fabia Combi Scoutline.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Der Frontspoiler in Mattschwarz mit silbernen Applikationen verstärkt die Wirkung des neu gestalteten Kühlergrills und der flacheren Scheinwerfer. In mattem Schwarz sind auch die Radhausverkleidungen und Seitenschweller gehalten, während die Außenspiegel und die Dachreling in Silber gehalten sind. Der neue Heckstoßfänger mit Diffusor kombiniert wie der Frontspoiler Mattschwarz und Silber. Standard beim Scoutline sind die 17-Zoll-Leichtmetallräder.

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Honda Trackdays: Zügig ums Eck

Mon, 22/10/2018 - 12:58

Mit dem Civic Type R und dem NSX auf der Rennstrecke – die Honda Trackdays machen es möglich. Und als Höhepunkt des sportlichen Ausflugs gibt es sogar noch eine Mitfahrt im scharfen NSX GT 3.

Wie vom ICE gerammt

Boxenstopp: Der NSX GT 3 wirkt schon im Stand ziemlich schnell.
Copyright: Rudolf Huber / mid

Und rumms! Mit brachialer Gewalt wird mein Kopf nach vorne geschleudert, zusätzlich beschleunigt durch den Sturzhelm. Dabei hat Rennfahrer Tiago Monteiro, der knapp einen halben Meter neben mir am Cockpit des Honda NSX GT3 sitzt, gerade mal sanft die Bremse angetippt. Und schon diese Verzögerung fühlt sich an, als würde einen ein ICE von hinten rammen. Der Ausflug mit dem früheren Formel 1-Piloten auf dem Tazio Nuvolari-Rennkurs in der Nähe von Mailand – Höhepunkt eines Parforce-Rittes durch das Motorsport-Angebot des japanischen Herstellers.

Der Startpunkt der Erkundungstour liegt ein paar Kilometer entfernt bei JAS Motorsport. Die Italiener bauen in Kooperation mit Honda Performance Development (HPD) und Honda Motor Sports die schnellen Flitzer für die Rennstrecken auf. Und dabei blicken sie auf jahrzehntelange Erfahrung und reichlich Erfolge zurück. Hier landet der künftige NSX für die GT3-Serie, dem Betätigungsfeld für den ambitionierten und talentierten Gentleman-Driver, in Form einer nackten Karosse und in vielen Einzelteilen.

Beeindruckendes Resultat

Schnelle Truppe: Der Honda NSX GT 3 auf der Rennstrecke Tazia Nuvolari bei Mailand.
Copyright: Honda

400 Stunden dauert es allein, bis der Überrollkäfig und sonstige Renn-Zutaten verschweißt sind. Dann bauen zwei Spezialisten mit mindestens noch mal so viel Zeitaufwand den Rest ein. Statt der Batterien des Serien-NSX, eines Sport-Hybrids, wird ein 114-Liter-Tank mit Druckbefüllungs-Vorrichtung montiert. Karosse und Türen aus Karbon, eine Fülle von Sicherheits-Zutaten und letztlich noch Motor und Getriebe – das Paket NSX GT3 ist komplex. Und teuer. Rund 420.000 Euro muss man für ein Exemplar einplanen. Aber ohne Motor, so JAS-CEO Alessandro Mariani. Der wird dazu gemietet oder geleast.

Das Resultat ist ziemlich beeindruckend. Die rund 520 PS des 3,5-Liter-V6-Doppelturbomotors haben es mit gerade mal knapp 1.300 Kilo zu tun, das Rennfahrwerk wartet mit einstellbaren Stoßdämpfern auf, Traktionskontrolle und Pit-Speed-Limiter sind ebenso verbaut wie eine beheizbare Markrolon-Windschutzscheibe – um nur einige wenige Features zu nennen. Viel wichtiger ist ja die Frage: Wie geht das Gerät?

Ein faszinierender, aber zugleich anstrengender Job

340 PS stark und ein klarer Fall für den Profi: der Honda Civic TCR.
Copyright: Honda

Kurz gesagt: heftig. Der Vollgasstart katapultiert die beiden Passagiere in eine neue Raum-Zeit-Dimension, die Recaro-Sitze und der Sechspunkt-Gurt sind wirklich dringend nötig, um die gebotene Dynamik einigermaßen zu überstehen. Das Auto krallt sich während der Mitfahrt trotz der wegen leichter Nässe montierten Regenreifen in den Asphalt, als wäre es festgeklebt. Anfallende Querbeschleunigung neutralisiert Tiago Monteiro mit leichten Lenkbewegungen, leichtere Kurven durchlenkt er, so der Eindruck auf dem Beifahrersitz, mit dem Gasfuß. Auch die Geräuschkulisse ist beeindruckend, vor allem die Schaltvorgänge des sequentiellen 6-Gang-Getriebes veranlassen den Twin-Pipe-Auspuff zu deutlichen Lebenszeichen. Nach mehreren Runden auf dem italienischen Rennkurs ist für den Reporter klar: Rennfahrer haben einen faszinierenden Job. Aber auch einen extrem anstrengenden. Kein Wunder, dass sich Tiago mit den Fitness-Programmen von Box-Profis in Form hält.

Aber zurück zu JAS Motorsport. In einem eigenen Gebäude haben die Italiener die Montage der TCR-Racer von Honda untergebracht. 42 Exemplare der extrascharfen Versionen des fünftürigen Civic Type R haben sie inzwischen gebaut. „Er ist mehr Rennauto als die Fahrzeuge der Konkurrenz“, sagt Entwickler Mads Fischer zu den „Budget-Racern“ aus Mailand. 340 PS und 410 Nm entwickelt der weitgehend serienmäßige Zweiliter-Benziner, lediglich Zylinderkopf und Turbolader unterscheiden sich vom 320 PS starken Serienmodell. Etwa eine Million Euro hat JAS in die Entwicklung der TCR-Renner investiert, verkauft werden sie für rund 130.000 Euro pro Stück. Der Erfolg gibt den Profis recht, so hat etwa das deutsche Honda-Team in der 2018er-Saison, Honda ADAC Sachsen, bei der ADAC TCR Germany den zweiten Platz eingefahren.

Eine viel beachtete Ausnahmeerscheinung

Schnell und unkompliziert: der Honda NSX auf der Rennstrecke.
Copyright: Honda

Schnell, krass, giftig – so der erste Eindruck vom per sequenzieller Schaltung in Schwung gebrachten Civic TCR. Der Racer ist verdammt schnell, er fordert aber auch ein hohes Maß an Fahrkönnen. Eben mal vom Serien-Type R umsteigen und gleich eine saubere Linie auf die Rennstrecke legen – das ist nicht. Der engagierte Laie hinterm Lenkrad ist in der Straßenversion eindeutig besser aufgehoben. Auf dem 2.804 Meter langen Nuvolari-Rennkurs mit seinen elf Kurven und der langen Zielgeraden lassen sich sie Stärken des Type R sehr zügig erfahren. Klares Fazit nach fünf engagiert absolvierten Runden: Der Golf R-Gegner ist ein echt faszinierender Untersatz. Er ist sehr fix und dabei auch noch sehr berechenbar, jede Heimtücke ist ihm fremd. Etwa, wenn der Rennstrecken-Rookie doch ein bisschen zu großzügig Gas gegeben hat. Der Fronttriebler lässt sich extrem leicht wieder auf Kurs bringen und animiert auf der Rennstrecke dazu, immer wieder auszutesten, ob es nicht noch ein bisschen flinker und vor allem geschmeidiger geht.

Zum krönenden Abschluss kommt bei der Tour mit Honda Motor Sports auch noch der „normale“ NSX dran. Der Hybrid-Sportler gehört zu den viel beachteten Ausnahmeerscheinungen auf unseren Straßen. Sein 3,5 Liter-Doppelturbo-V6 leistet zusammen mit drei Elektromotoren 427 kW/581 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 646 Nm von bei 2.000 U/min. 3,2 Sekunden dauert der Standard-Sprint, erst bei 308 km/h ist Schluss beim ab 191.000 Euro angebotenen Supersportler, der übrigens fürs Modelljahr 2019 eine kräftige technische Auffrischung erfahren hat.

Trotz sportlicher Auslegung viel Komfort und Langstreckentauglichkeit

Schneller Hybrid-Pfeil: Der Honda NSX macht in der Boxengasse eine gute Figur.
Copyright: Rudolf Huber / mid

Seine Kraft stellt der NSX auf eine Art und Weise zur Verfügung, mit der auch ein Nicht-Rennprofi mit etwas Bedacht und ohne auf Rekord-Rundenzeiten zu schielen auf Anhieb gut umgehen kann. Den DM-Knopf (für Drive-Mode) gedrückt, Fuß aufs Gas – und die Show kann beginnen. Seine vier Motoren katapultieren den gut 1.700 Kilo schweren Zweisitzer auf Wunsch sehr zügig in Richtung Horizont. Wer es mit dem Tempo übertreibt, kann diesen Fauxpas mit kurzem Bremsen und dezenten Lenkkorrekuren wieder reparieren – und schon stimmt der Kurs wieder.

Wer den NSX auf öffentlichen Straßen einsetzt, kann trotz seiner sehr sportlichen Auslegung mit einer ordentlichen Portion Komfort und Langstreckentauglichkeit rechnen. Und mit einem Realverbrauch von rund zehn Litern. Schließlich sind die drei E-Motoren nicht in erster Linie für maximale Effizienz gedacht, sie sollen für zusätzliche Dynamik sorgen. Und das tun sie ziemlich überzeugend.

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BMW X1 Erlkönig mit Facelift erspäht

Mon, 22/10/2018 - 10:28

Die aktuelle Baureihe des BMW X1 hatte 2015 ihr Markteinführung und erhielt seit dem konstant Updates, so zumindest die allgemeine Ansicht. BMW arbeitet aber inzwischen an einer umfassenderen Frischzellenkur, von der die Kunden im neuen Jahr profitieren können.

Neulich wurde ein Erlkönig des gelifteten X1 auf heimischen Straßen gesichtet

BMW X1.
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Die Abdeckfolie überdeckt die übliche Fahrzeugteile, die in der Regel bei einem Facelift überarbeitet werden: Frontscheinwerfer, Heckleuchten, Stoßstangen und Teile des Interieurs. Aber nur weil die Details bei diesem Prototyp nicht zu erkennen sind, heißt letztlich nicht, dass tiefgreifende Neuerungen zu erwarten sind. So geschah es zumindest schon beim BMW 2er Active Tourer, der technische mit dem X1 verwandt ist. BMW kann zuweilen puritanisch mit seinen Fahrzeug-Sanierungen sein, besonders wenn es um die Optik geht.

An einem Punkt unterscheiden sich die beiden Modellschwestern aber ausschlaggebend: Ihre Popularität. Die Absatzzahlen des X1 jedenfalls schießen gerade durch die Decke. Von daher ist es anzunehmen, dass BMW seine Cashcow attraktiv für Interessenten halten will, so würde es nicht überraschen, wenn hexagonale Frontscheinwerfer und ein vergrößerter Kühlergrill, inspiriert vom X5, das Gesicht des X1 zieren würden.

Ein komplett neuer Innenraum?

BMW X1.
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Das Armaturenbrett könnte einen neuen Schalthebel, Lenkrad und iDrive erhalten, ähnlich wie beim X2. Auch in Zukunft sollten für den X1 drei bzw. Vier-Zylinder mit Turbolader verfügbar sein, die zwischen 116 bis 231 PS leisten werden, zumindest für den europäischen Markt. Abhängig vom Motor, schaltet der X1 mit einer 6 bzw. 8-Stufen-Automatik oder einem Doppelkupplungsgetriebe. Neu werden auch eine Heckkamera und ein Notbremsassistent sein.

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