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Updated: 7 min 43 sec ago

VW: Batteriezellen-Fertigung in Deutschland zu teuer

2 hours 28 min ago

Die Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos überlassen die Automobilhersteller aktuell weitestgehend Zulieferern aus Asien. Und das wird wohl in näherer Zukunft auch so bleiben. Doch warum lassen sich Autobauer diesen Teil der Wertschöpfungskette – die Batterie als Ganzes macht derzeit immerhin etwa ein Drittel der Kosten von E-Mobilen aus – entgehen?

„Ein wichtiger Faktor sind die Energiekosten – durch EEG-Umlage, durch Netzentgelte, Stromsteuer und viele andere Dinge“, sagt VW-Entwicklungschef Ulrich Eichhorn dem Wirtschaftsmagazin Capital. Zudem gebe es genügend Anbieter, die sich Konkurrenz machen. Daher sei es „möglicherweise nicht das Beste, selbst eine Produktion aufzubauen“. VW hatte eine Produktion in Deutschland erwogen, die Pläne liegen nun aber auf Eis.

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Borg Warner gibt mit vier Ladern Kraft ohne Turboloch

2 hours 46 min ago

Borg Warners erste zweistufige, geregelte Turbolader-Technologie (R2S) mit vier Turboladern für Pkw debütiert in einem aktuellen Dieselmotor von BMW. Der Twin-Power-Turbo wird für verschiedene Hochleistungsmodelle des deutschen Premiumherstellers verfügbar sein. Während konventionelle R2S-Systeme mit jeweils einem Turbolader für die Nieder- bzw. Hochdruckstufe ausgestattet sind, stehen bei dieser Anwendung jeweils zwei zur Verfügung. So ermöglicht das Aufladungssystem eine kontinuierliche Leistungsabgabe über das gesamte Drehzahlspektrum hinweg. Gleichzeitig verbessert es die Kraftstoffeffizienz im Vergleich zum Vorgängermotor um bis zu vier Prozent.

Das neue R2S-System mit vier Turboladern sorgt im neuen 3,0-Liter Reihensechszylinder-Dieselmotor für Ladedruck und bringt ihn so zu einer Leistung von 294 kW / 400 PS und einem maximalen Drehmoment von 760 Newtonmetern. Borg Warner nutzt für sein System zwei kleinere Turbolader für die Niederdruckstufe, was die Turbinenträgheit verringert und so das Ansprechverhalten bei niedrigerem Systemgewicht verbessert. Im unteren Drehzahlbereich erzeugt ein Hochdruckturbolader schnell den Ladedruck für eine rasche Beschleunigung ohne merkliches Turboloch. Bei höheren Durchflussraten arbeiten beide Hochdruckturbinen.

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Govecs Elly verbindet sich mit dem Smartphone

2 hours 51 min ago

Govecs wird im kommenden Jahr mit dem Elly einen vernetzten Elektro-Scooter auf den Markt bringen. Der Kleinkraftradroller koppelt sich mit dem Smartphone des Fahrers und spiegelt es auf dem 5-Zoll-Display wider.

Elly verknüpft bald Smartphone auf 5-Zoll-Display

Govecs Elly.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Govecs

Nicht nur eingehende Anrufe, Textnachrichten und Navigation sind dort verfügbar, sondern auch persönliche Musik-Playlisten. Diese können dann über die optionalen Lautsprecher während der Fahrt abgespielt werden. Ein eingebautes GPS bietet zusätzlich eine Ortungsfunktion samt Diebstahlsicherung. Das Fahrzeug wird schlüssellos ebenfalls per Smartphone oder mit einer Fernbedienung gestartet.

Der Motor des Elly kommt von Bosch. Er leistet je nach Modell zwei oder drei kW Dauerleistung (max. 4,1 PS) und bringt den Elektroroller auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Die Reichweite soll bis zu 70 Kilometer betragen. Der Akku lässt sich mit wenigen Handgriffen herausnehmen und an jeder Haushalts-Steckdose laden. Der Govecs Elly verfügt über drei Fahrmodi sowie ein Combined Braking System (CBS). Der Basispreis soll 3330 Euro betragen.

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Neueröffnung der Mercedes-Benz-Niederlassung Mannheim

3 hours 44 min ago

Mercedes-Benz hat gestern Abend mit über 400 Gästen die Neueröffnung der Niederlassung und des Smart-Center in Mannheim gefeiert. Dabei übergab Verkaufsleiter Andreas Koltermann einen Spendenscheck in Höhe von 25 000 Euro an Komiker Bülent Ceylan für seine „Bülent Ceylan für Kinder“-Stiftung. Unter den Gästen befand sich auch Jutta Benz, Urenkelin von Carl und Bertha Benz.

Zur Eröffnung in Mannheim übergibt Mercedes 25 000 Euro an „Bülent Ceylan für Kinder“-Stiftung

Während der dreijährigen Umbau- und Modernisierungsphase lief der Kundenbetrieb an den beiden Standorten in der Gottlieb-Daimler- und Fahrlachstraße weiter. In Mannheim wurden für das bereits 2014 realisierte Nutzfahrzeugzentrum in Mannheim-Friedrichsfeld und den neuen Pkw-Betrieb insgesamt über 40 Millionen Euro investiert.

Im Showroom präsentieren auf insgesamt 8210 Quadratmetern rund 150 Ausstellungsfahrzeuge (Neu- und Gebrauchtwagen) die gesamte Bandbreite des Produktportfolios. Dem Service- und Teile-Bereich stehen mehr als 4500 Quadratmeter umbaute Fläche sowie 49 nach aktuellen ergonomischen Anforderungen eingerichtete Reparatur- und Service-Arbeitsplätze zur Verfügung. Neben Wartung, Reparaturen, Karosserie- und Lackarbeiten oder Reifeneinlagerung werden spezielle Services für die Besitzer von AMG-Fahrzeugen und Mercedes-Benz-Oldtimern angeboten.

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Ford für Flüchtlingshilfe ausgezeichnet

4 hours 44 min ago

Unter 20 weiteren Bewerbern setzten sich die Ford-Werke beim CSR-Jobs Award 2017 des Employer Branding Beratungsunternehmens „CSR jobs & companies“ durch. Ausgezeichnet wurden damit die Flüchtlingshilfe-Projekte des Unternehmens. Die Auszeichnung übergab Conradin von Nicolai, Deutsches Rotes Kreuz, am Montagabend an Volker Ehrentraut, Diversity Manager Ford-Werke GmbH.

Nicht nur mit Sach- und Geldspenden engagiert sich Ford in der Flüchtlingshilfe

Zu Beginn der ersten großen Flüchtlingswelle im Sommer 2015 hatten sich über 600 Beschäftigte in der akuten Flüchtlingshilfe engagiert. Ein festes Team von über 330 Beschäftigten steht heute kontinuierlich für Flüchtlingsprojekte bereit. Die finanzielle Unterstützung beläuft sich auf bislang mehr als 200 000 US-Dollar. Darüber hinaus wurden 65 Tonnen Sachspenden gesammelt und katalogisiert, so dass Hilfsorganisationen gezielt Kleidung, Spielzeug oder Hygieneartikel über eine spezielle Onlineplattform bestellen konnten und geliefert bekamen.

Im Rahmen eines Langzeitpraktikums bietet Ford Geflüchteten eine nachhaltige Vorbereitung auf den Einstieg ins Berufsleben. Alle Teilnehmer des Jahrgangs 2015/2016 konnten in eine dauerhafte Anstellung bei Ford oder einem anderen Unternehmen wechseln, im Jahrgang 2016/2017 haben 87 Prozent eine feste Anschlussausbildung gefunden. Der aktuelle Jahrgang 2017/2018 startete zum 1. Oktober mit 16 Geflüchteten und 69 regulären Teilnehmern.

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Mercedes-Benz: Große Omnibus-Schau in Mannheim

6 hours 35 min ago

Seit mehr als zwei Jahrzehnten gilt die Hausmesse von Mercedes-Benz als erstrangiger Branchentreff. 2017 heißt sie „Businessdays statt MOT“, irgendwie haben sich die „Mannheimer Omnibustage“ heute etwas überlebt. Aber die Motivation bleibt die gleiche: Europas Marktführer für Omnibusse lädt seine Kunden zu sich ins Werk, um die neuesten Produkte zu präsentieren.

Die neuesten Omnibus-Modelle wurden von Mercedes-Benz vorgestellt

mid Mannheim – Ein Hingucker fürs Image: Der neue Mercedes Travego für die deutschen Nationalkicker.
Copyright: Daimler

Sie haben eine ganz eigene Atmosphäre und sind alle zwei Jahre ein Anziehungspunkt für die europäische Fachwelt. Mehr als 6.000 Fachbesucher kommen am trüben Novemberwochenende nach Mannheim. Angelockt hat Daimler wie immer mit dem traditionellen Konzept – einerseits fachliche Information, andererseits die Möglichkeit zum Netzwerken, dazu Verpflegung und etwas Unterhaltung. Und die perfekte Organisation, man erwartet vom Marktführer auch nichts anderes. Schließlich hat Mercedes-Benz sein Reisebusprogramm erneuert und der Stadtbus der Zukunft, selbstverständlich ein Elektrobus, steht bereits in den Startlöchern.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht diesmal der neue Reisebus Tourismo made in Turkey, der sich als Hochdecker in zwei Längen präsentiert. Er ersetzt das Vorgängermodell, aber auch den hochwertigeren Travego, den Mercedes jetzt auslaufen lässt. Deshalb ist der Tourismo auch mit feiner Konfektion bestellbar, seine Optionsliste ist deutlich gewachsen. Das Einstiegsmodell im 12-Meter-Format mit dem 7,7 Liter kleinen Sechszylinder OM 936 beäugen und diskutieren die Teilnehmer kritisch. Ob der kleinvolumige Motor wohl genug Reserven für anständige Reiseschnitte hat? Der 14 Meter lange Dreiachser und sein Antrieb finden dagegen einhellige Zustimmung. Die mit 456 PS stärkste Variante des 10,7-Liter-Diesels (OM 470) ist selbst für anspruchsvolle Topografien gut gerüstet. Für die neue Tourismo-Generation legt der Hersteller nach der ersten Präsentation nochmal nach. Die hochwertige Sicherheitsausstattung lässt sich optional mit dem neuen Notbremsassistenten ABA 4 (Active Brake Assist Generation 4) ergänzen. Im Mittelpunkt der Tourismo-Präsentationen steht natürlich der Front Collision Guard (FCG), der jetzt auch im neuen Tourismo-Bug sitzt. Das Kürzel und der Begriff steht für ein aufwändiges Crashelement im vorderen Überhang, das bei einer Frontalkollision im Unterbau Energie abbaut und den Überlebensraum des Fahrpersonals vergrößert.

Mit dem Citaro „hybrid“ schlägt Mercedes ein neues Antriebskapitel für Stadtbusse auf. Erstmals bietet Daimler Hybridtechnik nicht in einem eigenständigen Modell, sondern als Sonderausstattung an. Die Basis muss immer ein 7,7-Liter-Sechszylinder, Diesel- oder gasbefeuert sein. Das erste Nutzfahrzeug mit 48-Volt-Bordnetz spart mit einem kleinen Elektromotor, der den Verbrenner unterstützt oder beim Bremsen elektrische Energie rekuperiert. Das Technikpaket soll bis zu 8,5 Prozent Kraftstoff sparen, die Vertriebsstrategen sprechen von einem Mehrpreis von 11.000 Euro. Auch wenn heute bereits offen über den Sprinter-Nachfolger gesprochen wird, legt die Minibus-Fraktion des Hauses noch ein neues Modell nach. Der Minibus Sprinter City 45 ergänzt die kleine Stadtbusfamilie um ein Mittelmaß. Als Konversionsmodell mit Wagenkasten von der Stange und mit einer Länge von 7,36 Metern bietet er eine Sitzreihe mehr auf dem Heckpodest. Bis zu 22 Fahrgäste kann er befördern, die zweiflügelige und bodentief verglaste Außenschwingtür erleichtert das Einsteigen. Ebenfalls Qualitätsmerkmale, die den Unterschied machen: die luftgefederte Hinterachse und eine aufwändige Klimatisierung. Ein kleines Bonbon darf bei dieser Ausstellung natürlich nicht fehlen. Mercedes-Benz präsentiert den neuen Mannschaftsbus der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. In edlen Umbra-Tönen, mit elitärer Innenausstattung, die Vieles in den Schatten stellt. Ein neuer Tourismo? Falsch geraten, der DFB darf sich über einen der letzten Travegos made in Germany freuen.

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Ratgeber: Stressfreier Pendeln

8 hours 27 min ago

Rund 18,4 Millionen Menschen gelten in Deutschland als Pendler. Das ergibt eine aktuelle Erhebung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung der Beschäftigten, die „vom Wohnort zur Arbeit in eine andere Gemeinde fahren müssen“, so die offizielle Definition. Die Gründe für diese „Massenbewegung“ sind häufig befristete oder unsichere Arbeitsverhältnisse, zu hohe Mieten am Arbeitsort oder einfach nur der Wunsch, die Familie bei einem Jobwechsel nicht aus intakten sozialen Strukturen reißen zu wollen.

Pendeln kann bereits ab 30 Minuten zu gesundheitlichen Schäden führen

Pendeln kann bereits ab 30 Minuten die Gesundheit beeinträchtigen, Untersuchungen zufolge.
Copyright: ADAC

Dafür nehmen viele Arbeitnehmer ein Pendlerdasein auf sich – und den damit verbundenen Stress. Mediziner und Psychologen sind sich einig, dass Pendeln eine Gefahr für die Gesundheit der Betroffenen darstellt. Dafür sorgen unter anderem überfüllte Autostraßen und volle, oft auch unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel während des Berufsverkehrs. Das bedingt hohe Anspannung bei den Pendlern in Bahn, Bus oder Zug, besonders aber im Auto. Verspätungen sind dann absehbar, was zu mehr Zeitdruck führt, möglicherweise zu platzenden Terminen und dem damit verbundenen Ärger. So etwas passiert Pendlern aber leider nicht nur hin und wieder, sondern gehört oft genug zu ihrem Arbeitsalltag.

Aus Untersuchungen ist inzwischen bekannt, dass für Auto- und Bahnpendler schon ab 30 Minuten Fahrzeit die gesundheitlichen Risiken spürbar zunehmen. Der Stress äußert sich bei diesen Menschen in Form von typischen Symptomen wie Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Nervosität und Bluthochdruck. Deshalb sollten Pendler versuchen, etwas gegen den mit ihren Wegen von und zur Arbeit verbundenen Stress zu unternehmen.

Fachleute empfehlen dazu zum einen, den Hauptverkehr durch andere Abfahrtzeiten zu umgehen. Konkret kann das zum Beispiel bedeuten, die Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeiten so zu nutzen, dass man nicht dann unterwegs ist, wenn alle unterwegs sind. So lässt sich vielfach Zeit einsparen und der Stoßzeiten-Stress vermeiden. Ein schlechter Start in den Berufsalltag besteht jedenfalls im „auf den letzten Drücker“-Losfahren.

Der Tipp passt ebenso für Pendler in öffentlichen Verkehrsmitteln. In jedem Fall verschafft man sich so nicht nur gewissen zeitlichen Puffer, sondern geht auch der Sorge aus dem Weg, zu spät zu kommen.

Wer die Zeit des Pendelns aktiv nutzt, kann Stress abbauen

Mit der bewussten Entscheidung für eine Veränderung der bislang gewohnten Routine können Berufspendler auch einer weiteren Empfehlung von Psychologen nachkommen, die helfen soll, stressfreier zur Arbeit und wieder heimzukommen. Diese Stressberater halten Pendler nämlich dazu an, ihre Fahrten so zu gestalten, dass sie nicht mehr als ein notwendiges Übel erfahren werden, dem man ausgesetzt ist, sondern als eine aktive eigene Entscheidung. Dazu muss man sich zum einen die Gründe vor Augen halten, warum man sich zum Pendeln entschlossen hat und worin die vielfach als unangenehmer eingeschätzte Alternative bestehen würde. Dann verliert der gestresste Pendler eher das Gefühl, Opfer zu sein, und verdeutlicht sich stattdessen, dass er ja eine Wahl hatte und sich zum Pendeln bewusst entschieden hat. Das entlastet.

Zudem lassen sich Pendelstrecken mit angenehmen Tätigkeiten verbinden, wie etwa einem Besuch im Fitnessstudio auf dem Rückweg vom Job, einem Stopp am Supermarkt zum Einkaufen oder einem Treffen mit Freunden oder Bekannten. Dann wird das Pendeln auch weniger als verlorene Zeit wahrgenommen. Diesem unguten Gefühl lässt sich ebenfalls entgegenwirken, indem etwa der Pendler in der Bahn ein Buch liest oder der Autofahrer unterwegs einem Stau mit einem Hörbuch den Stress nimmt. Grundsätzlich kann sich heutzutage jeder Pendler während seiner Fahrt auch mit seiner Lieblingsmusik verwöhnen – auch das entspannt deutlich.

Und last, but not least: Vielfach können Fahrgemeinschaften dazu beitragen, die täglichen Fahrten von und zur Arbeit als weniger belastend zu empfinden, weil man sich währenddessen miteinander unterhalten kann. Und wer statt allein mit Kollegen pendelt, tut auch noch aktiv etwas für die Entlastung der Straßen, gegen den Ausstoß von Abgasen und für eine sinnvolle Nutzung von knappem Parkraum.

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Land Rover: Luxuriöse Premieren in Los Angeles

9 hours 15 sec ago

Wenn das Top-Ausstattungsniveau noch nicht ausreicht, tritt bei Land Rover die Abteilung Special Vehicle Operations in Aktion. Die baut nämlich neben den höchsten Luxus bietenden SVAutobiography-Modellen auch die Range Rover mit der höchsten Leistung (SVR) und mit besonders hohen Offroad-Eigenschaften (SVX).

Der Jaguar I-Pace eTrophy-Prototyp geht auf Pokaljagd

mid Groß-Gerau – Der Jaguar I-Pace eTrophy-Prototyp ist Vorbote des weltweit ersten Markenpokals für Elektrofahrzeuge.
Copyright: JaguarLandRover

Auf der Los Angeles Auto Show (Publikumstage: 1. bis 10. Dezember) zeigen die Briten ihre jüngsten Kreationen.

Weltpremiere feiern Range Rover SVAutobiography und SVAutobiography Dynamic, die laut Jaguar Land Rover den Luxus im Auto auf ein höheres Niveau transportieren. Ihre Nordamerika-Premiere begehen der Range Rover SVR, der Land Rover Discovery SVX und die neuen Plug-in-Hybridversionen des Range Rover und Range Rover Sport mit bis zu 51 Kilometern rein elektrischer Reichweite. Der Jaguar I-Pace eTrophy-Prototyp ist Vorbote des weltweit ersten Markenpokals für Elektrofahrzeuge. Außerdem in LA dabei: Der Jaguar Future-Type als vollautonomer und noch rein virtueller Gruß aus der vernetzten Verkehrswelt des Jahres 2040.

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Kinder und Senioren bewegen sich im Straßenverkehr auf Hochrisikogebiet

9 hours 29 min ago

Für Kinder ist der Straßenverkehr ein Hochrisikogebiet. Unfälle auf den Straßen sind in Deutschland und in den meisten Industrieländern noch immer die häufigste Todesursache bei Heranwachsenden. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 66 Kinder unter 15 Jahren bei Unfällen ums Leben, 28 547 waren an Unfällen beteiligt. In den 1970er-Jahren war die Situation noch wesentlich dramatischer. Damals kamen rund 2000 Kinder auf den deutschen Straßen ums Leben.

Kinder sind durch Straßenverkehr hochgradig gefährdet

Kinder brauchen unsere ganz besondere Aufmerksamkeit, damit sie sicher durch den Straßenverkehr kommen.
Copyright: DVR

Um die Zahlen weiter in Richtung Null zu treiben, sind, so Professor Bernhard Schlag von der Technischen Universität Dresden auf einem Seminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, vor allem Maßnahmen auf den Gebieten der Verkehrsplanung, Verkehrserziehung, Gesetzgebung und schließlich wirtschaftliche Anreize und Belohnungen notwendig. „Für die Wirkung der Mobilitäts- und Verkehrserziehung ist es besonders wichtig, dass sie an den Entwicklungsstand und die jeweiligen Lern- und Verhaltensvoraussetzungen der Kinder anknüpft.“ So können Kinder zum Beispiel erst vom zehnten Lebensjahr an Geschwindigkeiten und Entfernung von Fahrzeugen korrekt einschätzen und sich entsprechend vorbeugend verhalten.

Kinder wollen mobil sein und dabei nicht immer auf die Taxifunktion der Eltern angewiesen sein. Allerdings stehen diesem Streben handfeste Defizite entgegen. So können Kinder zwar früh sehr gut sehen und hören, doch die so gewonnenen Eindrücke noch nicht optimal verarbeiten, und auch später, wenn diese Eigenschaften (vom zweiten oder dritten Schuljahr an) vorhanden sind, lassen sie sich leicht ablenken und bringen sich so in Gefahr. „Auch die Reaktionszeit“, so Professor Schlag, „ist bis zum Alter von 14 Jahren länger als bei Erwachsenen.“

Während die Verkehrserziehung in den Grundschulen (einschließlich der Fahrradprüfung) wichtige Grundlagen schafft, klafft in den weiterführenden Schulen in diesem Bereich eine große Lücke, die „geschlossen werden muss“.

Auch das Verhalten und Einschätzen von Fahranfängern und Senioren stellt Risiko dar

Senioren im Auto.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/DVR

In der Forschung ist die Gruppe der Fahranfänger umfassend erforscht, doch um die Einstellung von Jugendlichen vor der ersten Fahrstunde richtig einschätzen zu können, wurde erst jetzt eine ausführliche Studie vorgelegt. Polizeidirektor Heinz Albert Stumpen lehrt an der Hochschule der Polizei in Münster und konnte, unterstützt vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat, untersuchen, wie sich 14- bis 16-Jährige ihr Verhalten im Straßenverkehr vorstellen und ob sich die Einstellungen im Laufe der Zeit verändern. Für die Analyse wurden 1108 Fragebögen ausgewertet. Das Ergebnis ist beunruhigend.

„Unsere Studie hat deutlich gemacht, dass sich bereits im Jugendalter Einstellungsmuster zeigen, die auf ein Risikopotenzial hindeuten“, erklärt Stumpen. Und: „Dieses konkrete Jugendlichkeitsrisiko grenzt sich deutlich vom Anfängerrisiko ab.“ Acht Prozent der Befragten (das entspricht hochgerechnet 124.000 Fahranfängern) waren während des gesamten Befragungszeitraum vom 14. bis 17. Jahr bereit, im Straßenverkehr, ein besonders hohes Risiko einzugehen. Stumpen fordert daher, besondere Maßnahmen, um diese Gruppe vor der Führerscheinprüfung zu einem Kurswechsel zu bewegen.

Neben den ganz jungen Verkehrsteilnehmern gehören die Senioren zu einer besonders gefährdeten Gruppe. In der Unfallbilanz liegen sie auf dem Niveau der 21- bis 24-Jährigen, und die Zahl der Senioren, die sich hinter das Lenkrad setzen, wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. „Die am stärksten wachsende Gruppe sind die 80-Jährigen. Außerdem sind sie in Europa die erste Gruppe, die ihr gesamtes Leben lang Auto gefahren ist“, erklärt Professor Schlag, der nicht allein über die Problematik von Kindern im Verkehr forscht.

Angesichts der demografischen Entwicklung setzt Professor Schlag weniger auf eine regelmäßige Kontrolle der Senioren, wie sie in anderen Ländern bereits durchgeführt wird, sondern auf „niederschwellige Maßnahmen“, die „Lehrimpulse vermitteln können.“ Dazu gehören zum Beispiel begleitete Trainingsfahrten, an deren Ende die Defizite diskutiert werden. Schließlich sind die älteren Menschen ganz besonders motiviert, ihre individuelle Mobilität so lange wie möglich zu erhalten. „Eine Selektion ist dabei nicht erwünscht“, erklärt Professor Schlag. Außerdem „kompensieren sie die selbst erkannten Fehler, indem sie zum Beispiel nur bei bestimmten Tageszeiten fahren und auf aus ihrer Sicht komplizierte Manöver verzichten“.

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Fahrbericht Ducati Scrambler Sixty2 – Näher an den Wurzeln

10 hours 29 min ago

Man muss kein Prophet sein, um zu vermuten, dass sich die Modellbezeichnung auf das Jahr 1962 bezieht. Damals schlug die Geburtsstunde der Ducati Scrambler. Mit ihren 400 Kubik ist die Sixty2 dabei zudem deutlich näher an den Urahnen der Modellfamilie, denn der erste Spross erblickte mit 250 Kubikzentimetern Hubraum das Licht der Motorradwelt – und mehr als 450 ccm waren es bei der Original-Scrambler auch nie. Insofern darf die kleinste der neuen Scrambler eigentlich für sich in Anspruch nehmen, näher an den Wurzeln und die wahre Nachfolgerin der legendären Baureihe zu sein – auch wenn das moderne Pendant einen Zylinder mehr mit sich trägt.

Italienische Momente mit der Ducati Scrambler Sixty2

Ducati Scrambler Sixty2.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Der kleine, luftgekühlte 90-Grad-V2 gibt seine Leistung linear ab, braucht aber nach dem Kaltstart einen Augenblick, bis er sauber Gas annimmt. Die Befehle der rechten Hand werden Ducati-typisch recht hart umgesetzt und von entsprechenden Lastwechselreaktionen begleitet. Das bassige Brummen des Zweizyilnders geht ab etwa 5000 Umdrehungen in der Minute in ein leicht heiseres Bellen über – italienische Momente also auch bei der kleinsten aller Ducati. Im Schiebebetrieb fällt der kleine Twin darüberhinaus durch ein markantes Pfeifen auf.

Statt eines roten Bereichs im Drehzahlmesser gibt es gleich zwei entsprechend gefärbte Schaltblitze, die bei 9800 Umdrehungen in der Minute aufleuchten. Apropos Drehzahlmesser: Er findet sich etwa unorthodox am unteren Halbkreis des digitalen Rundinstruments und arbeitet von rechts nach links. Ungewohnt ist außerdem die Bedienung für das Fernlicht. Der Schalter muss nicht nach vorn geschoben, sondern nach unten gedrückt werden, während Aufblenden ganz üblich durch einfaches Ziehen funktioniert.

Der sechste Gang ist etwas lang übersetzt und entsprechend zäh. Er empfiehlt sich allenfalls für die Autobahn, auf der die Sixty2 mit immerhin 155 km/h Topspeed durchaus nicht verloren ist und Dutzende Kilometer ermüdungsfrei abspult. Der hohe und sich weit nach hinten streckende Lenker sowie der relativ lange Tank verbannen den Fahrer eher auf die hintere Hälfte des Motorrads und die Mitte der Sitzbank sowie kurz vor das Hinterrad. Wer solo unterwegs ist, kann sich auf längeren Etappen dank ebener Sitzbank auch mal ein wenig strecken.

Mit charaktervollem Motor bereichert die Ducati die untere Mittelklasse

Ducati Scrambler Sixty2.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Das angestammte Revier der kleinsten Ducati ist aber natürlich die Landstraße. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ist die Sixty2 zwar ein Kurvenräuber, entsprechend ihrer Auslegung aber kein unbedingter Schräglagenjäger, zumal der hintere Pirelli MT 60 RS an den Flanken doch hin und wieder ein wenig nervös wirkt. An Geradeauslauf und Spurstabilität gibt es aber nichts auszusetzen, ebenso wenig am Handling im dichten Feierabendverkehr in der Stadt, wenn die 400er-Scrambler Lenkbefehle rasch und zielgenau umsetzt.

Ihre Scrambler-Attitüde kann die Sixty2 zwar nicht groß im Gelände ausspielen, aber es darf beispielsweise mit ihr schon recht flott über den einen oder anderen Feldweg gehen. Die Bremse ist gut dosierbar, fordert selten das ABS heraus und packt auch hinten gut zu. Allerdings taucht die Vordergabel beim Verzögern recht tief ein.

Nicht ganz Scrambler-like ist der in kurze, dicke Endschalldämpfer mit mächtigem Sammler. Dafür gibt es ungummierte und geriffelte Alufußrasten auch für den Sozius. Etwas mehr Liebe zum Detail hätte man sich bei den doch recht schmucklosen Blinkern gewünscht.

Die Ducati Scrambler Sixty2 ist wegen ihres charaktervollen Motors und der konzeptionellen Auslegung eine Bereicherung der unteren Mittelklasse – hebt sich aber leider auch preislich von ihr ab. 8095 Euro für eine 400er können wohl ausschließlich eingefleischte Ducatisti auf den Sattel und hinter den Lenker locken. Dafür haftet dem Motorrad aber auch keinerlei Ruch süd-ost-asiatischer Auftragsproduktion an. Hier gibt es 100 Prozent Made in Italy. Und das hat nun einmal seinen Preis.

Technische Daten Ducati Scrambler Sixty2 Motor 90-Grad-V2, 399 ccm, luftgekühlt Leistung 30 kW / 41 PS bei 8750 U/min Max. Drehmoment 34 Nm bei 8000 U/min Höchstgeschwindigkeit 155 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 6,9 Sek. Getriebe sechs Gänge Antrieb Kette Tankinhalt 14 Liter Sitzhöhe 790 mm Gewicht 183 kg (fahrbereit) Normverbrauch 4,6 l/100 km CO2-Emissionen 108 g/km Bereifung 110/80 R18 Preis 8095 Euro

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Mit dem Mitsubishi Eclipse Cross bewegt sich was

11 hours 6 min ago

Überspitzt gesagt sind Präsentationen neuer Modelle bei Mitsubishi ähnlich selten wie Thronbesteigungen im englischen Königshaus. Das passt eigentlich überhaupt nicht zu dieser japanischen Marke, die in der Vergangenheit oft als sehr innovativ aufgetreten ist. Zum Beispiel preschte Mitsubishi mit dem ersten Benziner mit Direkteinspritzung und dem ersten in Großserie gefertigten Elektroauto der Neuzeit nach vorn. In den vergangenen Jahren bewegte sich allerdings sehr wenig – nach dem SpaceStar war erst einmal für fünf Jahre Schluss. Das ändert sich nun mit dem neuen Eclipse Cross schlagartig. Mitsubishi meldet sich mit einem schnuckeligen Coupé-SUV zurück.

Unverwechselbarer Auftritt mit X aus Chrom für Mitsubishi Eclipse Cross

Das wuchtige Heck mit Doppelspoiler und geteilter Scheibe will polarisieren.
Copyright: Mitsubishi

Der Neuling schiebt sich in die Lücke zwischen dem ASX und dem Outlander, entfernt sich allerdings vom eher konservativen Design dieser beiden Modelle. Die Frontpartie im „Dynamic Shield“ Design lässt schemenhaft ein verchromtes X erkennen, die Seitenlinie soll die Muskeln eines startenden Rennläufers symbolisieren, während das kräftige Heck mit horizontal geteilter Scheibe und zwei nicht gerade unauffälligen Spoilern mit seiner optischen Wirkung sicher beim potenziellen Käufer polarisieren wird. Um der Farbe „Dynamik-Rot“ eine spezielle Leuchtkraft und Tiefe zu geben, setzt Mitsubishi eine aufwändige Fünfschicht-Lackierung ein.

Der Innenraum wirkt dank wertiger Materialien und nachgiebiger Oberflächenstruktur gediegen. Schalter und Hebel sind überwiegend so platziert, dass eine intuitive Bedienung möglich ist. Die beiden großen Rundinstrumente für Tacho und Drehzahlmesser mit schwarzen Skalen, weißen Ziffern und roten beleuchteten Zeigern sind an Klarheit kaum zu überbieten. Wenn sich der Kunde nicht gerade für die Basisausführung entscheidet, kann er sich auch über das Head-up-Display freuen, das ihm wichtige Infos wie das Tempo oder Navigationshinweise in eine Plexiglasscheibe einspiegelt, die auf dem Instrumententräger – also genau in Blickrichtung auf die Straße – aufgepflanzt ist. Ebenfalls sehr angenehm: Ein Touchpad auf der Mittelkonsole, über das die Apps gesteuert werden können, die auf dem 7-Zoll-Display (nicht in der Basisversion) in Armaturenbrettmitte aufgereiht sind, sowie AudiofunktionenAuf einer Länge von 4,41 Metern bietet der Eclipse Cross ausreichenden Platz für die Insassen. Selbst die Hinterbänkler müssen nicht darben. Wer nur zu zweit aber mit reichlich Gepäck unterwegs ist, kann die Rücksitzbank um bis zu 20 Zentimeter nach vorn schieben und gewinnt so 107 Liter mehr Frachtraum, der im Normalfall 378 Liter offeriert und durch Umlegen der Rücksitzbank (40:60 geteilt) bis auf 1.159 l aufgeblasen werden kann. Die in Richtung sportlich konturierten Vordersitze mit abgeschrägten Seitenwangen bieten einen brauchbaren Kompromiss zwischen gutem Seitenhalt bei flotten Kurvenpassagen sowie Reisekomfort auf der längeren Strecke.

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TÜV Report: 20 Prozent der Autos fallen durch den TÜV

Fri, 17/11/2017 - 14:22

Die Durchfallquote bei der Hauptuntersuchung (HU) ist in diesem Jahr wieder gestiegen. Das teilt der Technische Überwachungsverein in seinem TÜV-Report 2018 mit. Lag der Anteil der Fahrzeuge, die einer Überprüfung nicht standhielten im vorigen Jahr noch bei 19,7 Prozent, sind es nun 19,9 Prozent mit zu großen sicherheitsrelevanten Mängeln.

Mittelfristige und Langfristige Reduzierung von Mängeln

Insgesamt stellten die Prüfer an einem Drittel aller überprüften Pkw leichte bis gravierende Mängel fest. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass zwei Drittel der Fahrzeuge die HU mängelfrei bestanden haben (66,1 Prozent). Stilllegen mussten die Sachverständigen 0,1 Prozent der Gebrauchtwagen. Damit zeigen sich auch hier leichte Verschlechterungen im Vergleich zum Vorjahr – im TÜV-Report 2017 waren 66,7 % aller Fahrzeuge als mängelfrei gekennzeichnet; die positive Entwicklung der vergangenen Jahre ist damit erst einmal beendet.

2014 lag die Mängelquote indes noch bei fünf Prozent über der aktuellen. Damit gibt sich der TÜV-Verband allerdings nicht zufrieden. „Unser Anspruch muss gleichzeitig sein, die Mängelquote mittel- und vor allem langfristig zu reduzieren“, sagt Joachim Bühler, Geschäftsführer des VdTÜV dem Fachmagazin „kfz-betrieb“. Mit den Ergebnissen aus diesem Jahr entferne man sich wieder ein Stück weit von diesem Ziel, nachdem die Durchfallquote seit Jahren zurückgegangen war.

Ab elf Jahren steigt die Mängelquote enorm

Zu dieser negativen Entwicklung hätten vor allem ältere Fahrzeuge beigetragen. Während nur 5,8 Prozent der zwei- bis dreijährigen Gebrauchtwagen in Deutschland einen Mangel aufweisen, sei die Quote bei Autos, die schon lange auf der Straße sind, wesentlich höher: Bei den über elfjährigen Pkw würden bereits über ein Viertel (26,5 Prozent) erhebliche Mängel aufweisen.

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VW-Museum eröffnet „Motoren-Kabinett“

Fri, 17/11/2017 - 14:11

Nach eineinhalb Jahren des Sichtens und Zuordnens hat das Wolfsburger Automuseum eine Auswahl von 50 Exponaten für das neu geschaffene „Motoren-Kabinett“ getroffen. Anhand herausragender Konstruktionen wird die Historie der Getriebe- und Motorenentwicklung von Volkswagen umrissen. Das Projekt basiert maßgeblich auf den Erinnerungen und Aufzeichnungen früherer VW-Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, in deren Beisein die Ausstellung heute eröffnet wurde.

Aus dem Lager in die Ausstellungsräume

Motoren-Kabinett im Automuseum Volkswagen: Prof. Herrmann Krüger (links), maßgeblicher Motorenentwickler bei VW ab den 1960er- und 1970er-Jahren, fachsimpelt mit ehemaligen Kollegen über die Exponate.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Das VW-Automuseum verfügt über eine große Anzahl von Motoren und Getrieben, die bislang ein kaum beachtetes Dasein im Lager gefristet haben. Zunächst ging es darum, die Modelle zu sichten und zu identifizieren – keine leichte Aufgabe, da sich eine Reihe von Prototypen und Einzelanfertigungen darunter befinden. Da entsprechende Dokumentationen dazu nicht verfügbar waren, musste aus dem Erinnerungsschatz von Zeitzeugen geschöpft werden – was manche Überraschung ans Tageslicht brachte.

In historisch-chronologischer Reihenfolge zeigt die gestern eingeweihte Sammlung die Entwicklung der Volkswagen-Aggregate auf. Beginnend mit frühen Exponaten bis 1945 wird vor allem der Ära der luftgekühlten Boxermotoren besonderer Raum eingeräumt – einschließlich eines frühen Dieselmotors mit Kompressor und verschiedener Schichtlade- und Einspritzer-Aggregate. Überaus Interessantes wird auch aus der Welt wassergekühlter Reihen-, V-, VR- und W-Motoren präsentiert. Leckerbissen sind zudem bei Volkswagen entwickelte TDI mit zwölf Zylindern und als VR6. Nicht in allen Fällen gelang es, den historischen Motoren und Getrieben ihre Geheimnisse zu entlocken – hier hofft das Museum auch auf Rückmeldungen von künftigen Besuchern.

Welche Farbe passt zum Kunden?

Einen Kontrast zu den Aggregaten bilden die derzeit 68 historischen Farbmustermodelle im Maßstab 1 : 4, die ein raumhohes Wandregal füllen. Darunter sind nicht in Serie gegangene Fahrzeuge wie der Käfer Jolly und der EA 266 mit Unterflurmittelmotor. Anhand der teilweise schrill colorierten Modelle wurde seinerzeit im Kreis der Entscheider getestet und hinterfragt, welche Farben künftig Marktchancen haben würden. Das Motoren-Kabinett kann nur nach vorheriger Terminvereinbarung im Rahmen einer Führung besichtigt werden (info@automuseum-volkswagen.de).

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Schluss, aus und vorbei: Ferdinand Piëch und das Porsche-VW-Imperium

Fri, 17/11/2017 - 13:55

Was hat man Piëch nicht schon alles nachgesagt: begnadeter Motorenkonstrukteur, Genie, harter Manager, berüchtigter Leuteschinder, gefühlskalter Ränkeschmied und ein mit allen Wassern gewaschener Strippenzieher. Stets eilte ihm der Ruf eines unerbittlichen Perfektionisten derart voran, dass ihn Mitarbeiter hinter seinem Rücken wegen seiner Genauigkeit in punkto Spaltmaße im Karosseriebau halb spöttisch, halb bewundernd „Fugen-Ferdl“ nannten. Jetzt hat Ferdinand Piëch zu seinem Lebenswerk eine neue Facette hinzugefügt. Er brach alle Brücken zu Porsche und damit auch zum Volkswagenkonzern ab.

Eine lange Karriere

Wörthersee 2014: Ursula und Ferdinand Piëch.
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Piëch als schillernde Persönlichkeit zu charakterisieren wäre weit untertrieben. Von seinem Großvater Ferdinand Porsche, Automobilkonstrukteur, 1931 Gründer des Unternehmens, das seinen Nachnamen trägt und unter anderem Schöpfer der Auto-Union-Grand-Prix-Wagen vor dem Zweiten Weltkrieg und des VW Käfers, bekam Ferdinand Piëch Vornamen und einen Großteil von dessen Genen. Und nicht nur das. Sein materielles Erbe belief sich bis vor kurzem milliardenschwer auf über 14 Prozent der Porsche- und damit auf eien beträchtlichen Anteil der VW-Stammaktien. Jetzt vollzog er einen Schlussstrich. Ab sofort gehen der VW-Konzern mitsamt Porsche auf der einen und Ferdinand Piëch auf der anderen Seite getrennte Wege.

Es ist das zweite Mal, dass er sich aus einem Bereich zurückzieht, in dem seine Großfamilie das Sagen hat. Nachdem er in Zürich Maschinenbau studiert und seine Diplomarbeit zur Entwicklung eines Formel 1-Motors verfasst hatte, begann er 1963 seine Karriere bei Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen und wurde dort zwei Jahre später Chef der Entwicklungsabteilung, 1971 Technischer Geschäftsführer.

Umwandlung von Volkswagen vom Sorgenkind zum Global Player

Wegen ständigen Kompetenzgerangels innerhalb der Familien Piëch und Porsche – den Erben des Patriarchen Ferdinand – wurde ein Jahr später beschlossen, dass sich sämtliche Familienmitglieder aus dem Unternehmen zurückziehen sollten. Daraufhin versuchte sich Ferdinand Piëch – wie sein Großvater – zunächst mit einem eigenen Konstruktionsbüro, entwickelte für Daimler-Benz einen Fünf-Zylinder-Dieselmotor und wurde danach Hauptabteilungsleiter für Sonderaufgaben bei Audi in Ingolstadt, schließlich 1988 Chef des Unternehmens.

1993 schließlich berief ihn der Aufsichtsrat der Audi-Muttergesellschaft VW zum Vorstandsvorsitzenden des Volkswagenkonzerns in Wolfsburg, der damals in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte. Bis 2002 blieb Ferdinand Piëch auf diesem Posten, danach war er bis April 2015 Vorsitzender des Aufsichtsrates. In seinen insgesamt 22 Volkswagen-Jahren formte Piëch aus einer Beinah-Pleitefirma ein Unternehmen, das heute neben Toyota oder General Motors zu den ganz Großen in der Autowelt gehört.

„Ich bin auf Distanz zu Winterkorn“

17. Professor Ferdinand Porsche Preisverleihung (7.6.2011). Von links: Michael Dick, Audi-Vorstand Technische Entwicklung, Dr. Wolfgang Porsche, Porsche-Aufsichtsratsvorsitzender, Preisträger Dr. Wolfgang Huhn, Audi AG, Preisträger Kamislav Fadel, Automotive Lighting, Dr. Hans Michel Piëch, Mitglied des Porsche-Aufsichtsrats, Prof. Dr. Martin Winterkorn, Volkswagen-Vorstandsvorsitzender sowie Matthias Müller, Porsche-Vorstandsvorsitzender.
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Im Frühjahr 2015 ließ sich Piëch im Magazin „Der Spiegel“ auf die Frage nach seinem Nachfolger mit dem Satz zitieren: „Ich bin auf Distanz zu Winterkorn.“ Das war umso verwunderlicher, da er zuvor seinen ehemaligen Assistenten bei Audi, Martin Winterkorn, stets nach Kräften gefördert und schließlich zum Konzernchef bei VW gemacht hatte. Gründe für Piëchs Aussagen waren damals rätselhaft, heute mutmaßen manche Beobachter, dass er schon damals von den Abgasmanipulationen bei VW Wind bekommen hatte. Fest steht, dass der VW-Aufsichtsrat ihm das Vertrauen entzog und Piëch von allen Ämtern im VW-Konzern verbittert zurücktrat.

Mehr als einmal ließ Piëch fragende Journalisten wissen, dass der VW-Konzern das Wichtigste in seinem Leben sei. Den Ausbau von VW zu einem Imperium mit zwölf Marken betrachtete der Österreicher als sein wichtigstes Lebenswerk. Nun ist er praktisch raus aus VW und der Dach-Holding Porsche SE. Er verkaufte den weitaus größten Teil seines milliardenschweren Aktienpakets an seinen jüngeren Bruder Hans Michel Piëch und wird auch seinen Aufsichtsratsposten bei Porsche SE zum 8. Dezember aufgeben. Die nunmehr einzige Verbindung zwischen Ferdinand Piëch und dem Autokonzern ist eine indirekte Beteiligung einer Privatstiftung an der Porsche-und-Piëch-Familien-GmbH, die allerdings keine Einflussnahme möglich macht.

Was bleibt?

Wie geht es weiter bei den Porsches und Piëchs, deren Verhältnis untereinander dem entspricht, was in den Fernsehserien „Dallas“ und „Denver Clan“ mit Missgunst und Intrigen zum roten Faden gehörte? Und was hat Piëch, der am 17. April 2018 sein 81. Lebensjahr vollendet, noch vor? Sein Cousin Wolfgang Porsche sagte kürzlich in einer Dokumentation des ZDF: „Ferdinand hat sein Lebenswerk so zerstört, wie er mit Menschen umgeht.“ Das lässt wenig Gutes erwarten.

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SsangYong Rexton: Das Traumauto von Bibi und Tina

Fri, 17/11/2017 - 11:53

„Gut, wenn man eine Hexe ist“, würde sich die pferdebegeisterte Bibi Blocksberg bei einem Blick auf das Preisschild des neuen SsangYong Rexton wahrscheinlich denken und sich kurzerhand einen Südkoreaner vor die Haustüre hexen. Erst recht, da sich der Ton des Blinkers in fünf verschiedenen Tönen bis hin zum Grillenzirpen konfigurieren lässt. Doch hat SsangYong beim Preis seines Rexton im Vergleich zum Vorgänger ganz schön die Euro-Schrauben angelegt. Mindestens 30.990 Euro sind fällig. 2.500 Euro extra, wenn die Gänge automatisch gewechselt werden sollen und 2.000 Euro wenn es Allrad sein darf. Aber zugegeben: Rund 50.000 Euro sind am Endes des Tages angesichts der Vollausstattung und vor allem mit Blick auf die Konkurrenz ein durchaus vertretbarer Preis.

Das können die Anderen Nicht

mid Seefeld – Bis zu sieben Personen finden in dem neuen SsangYong Rexton Platz.
Copyright: SsangYong

Dennoch gibt es Gründe, warum sich Bibi und ihre Freundin Tina aber auch ohne Hexenkunst einen 2,2 Tonnen schweren und gerade einmal 185 Kilometer pro Stunde schnellen Wagen leisten wollen würden, erklärt ein Begriff: maximale Anhängelast. Und die beträgt 3,5 Tonnen. Da müssen einige City-Luxus-SUV-Piloten zweimal hinschauen, um das wahrhaben zu wollen. Dass der lediglich in einer Motorisierung zur Verfügung stehende SsangYong Rexton mit seinem 2,2 Liter großen Reihenvierzylinder-Dieselaggregat gepaart mit einer kaum spürbaren Sieben-Gang-Automatik – kommt von Mercedes-Benz – und dem sorgenfrei funktionierenden Allradantrieb mit einer Ausreizung dieser Massenbewegung keine Probleme hat, ist leicht zu glauben.

Die Lenkung legt dem ganzen ebenso keinen Stein in den Weg. Sie ist leichtgängig und ermöglicht ein gemütliches Dahingleiten. Auch neben dem Aushängeschild maximale Anhängelast zeigt sich der bei rasanter Autobahnfahrt ein wenig laut daherkommende Koreaner durchaus wettbewerbsfähig. Nichts knarzt, nichts kneift und nichts drückt. Auch die bis zu fünf Hinterbänkler haben keinerlei Bedenken ob ihrer Kopf- oder Beinfreiheit. Der Asiate im heutzutage nur noch selten anzutreffenden Leiterrahmen-Kleid scheint tatsächlich in Europa angekommen.

Weiche Formen

mid Seefeld – Der Rexton ist um 8,5 Zentimeter auf nun 4,85 Meter gewachsen.
Copyright: Marcel Sommer / mid

Das beweist nicht zuletzt auch seine Außenhaut. Mit 4,85 Metern Länge überragt der Rexton seinen Vorgänger um satte 8,5 Zentimeter und ist durch den neuen Chefdesigner Myung-Hack Lee regelrecht weichgewaschen worden. Und das so richtig. Weiche Formen, die von vorn ein wenig an einen Hyundai Santa Fe erinnern und von hinten an gleich mehrere Konkurrenten zugleich, wirken gefällig. Von daher dürfte es der um 100 Kilogramm schwerer gewordene Südkoreaner zumindest beim Thema Design etwas leichter haben, potenzielle Kunden vom Kauf zu überzeugen. Die Frage ist natürlich: Will ein SsangYong-Kunde das überhaupt?

Wurde ihm doch jahrzehntelang ein hohes Maß an unumstößlichem Selbstbewusstsein und bewusster Abgrenzung nachgesagt, da die Fahrzeuge bislang ja nicht gerade zu den optisch beliebtesten gehörten. Was der noch recht kleinen Marke aus dem fernen Osten hilft, ist eine ordentliche Portion Humor: „Hyundai und Kia haben keine Chance gegen uns. Darin sind wir eine Macht!“, verrät ein SsangYong-Sprecher voller Stolz. Bevor nun allerdings die ersten Autokorsos ob dieser Aussage mit Südkoreanischer Flagge aus Fenster wehend, wild hupend durch Deutschland fahren, sei eines gesagt: Die vorangegangene Frage hatte rein gar nichts mit dem Thema Automobil zu tun. Sie lautete: „Wie macht sich denn ihr Fuß-Volleyball-Team in der Firmenliga?“

Alles auf Anfang

mid Seefeld – In puncto Infotainment hat SsangYong ein wenig nachgebessert.
Copyright: SsangYong

In Bezug auf die pro Jahr produzierten Stückzahlen hat SsangYong aktuell noch so viel mit den großen Konkurrenten gemein, wie derzeit der 1. FC Köln in der ersten Fußballbundesliga. Immerhin haben sich die Südkoreaner eine große 169.000 unter den Begriff Stückzahlen auf die Agenda 2017 geschrieben. 60.000 davon sollen auf den Export entfallen. Vom Rexton sollen hierzulande im kommenden Jahr 1.200 Einheiten von den aktuell 222 Händlern verkauft werden.

Damit der in sechs Farben erhältliche Rexton auch in Europa das eine oder andere Stadtbild ziert, wurde vor allem im Interieur nachgewürzt. Dazu gehören zum einen der 9,2 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole, über den nun Apple CarPlay und Android-Auto genutzt werden können. Außerdem ab der zweiten von drei Ausstattungsvarianten Ledersitze. Zu den Sicherheitssystemen zählen ein Notbrems- und ein Fernlicht-Assistent, eine kameragestützte Verkehrszeichenerkennung sowie ein Kollisionswarner. Von einem Benzinmotor können Rexton-Kunden allerdings nach aktuellem Stand weiterhin nur träumen – oder ihn sich einfach herbeihexen?

Technische Daten SsangYong Rexton 2.2L e-XDi 220 Sapphire Fünfsitziger SUV, Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 4.850/1.960/1.825/2.865, Leergewicht 2.200 kg, Wendekreis 11,0 m; Tankinhalt 70 l, Kofferraumvolumen 800 – 1.977 l, maximale Anhängelast 3,5 t. Antrieb Reihen-Vierzylinder-Diesel, Hubraum 2.157 ccm, Leistung 133 kW/181 PS bei 4.000 U/min, max. Drehmoment 420 Nm bei 1.600 U/min, Höchstgeschwindigkeit 185 km/h, 0 – 100 km/h 11,0 s, Normverbrauch 8,1 l/100 km, CO2-Ausstoß 213 g/km, Testverbrauch 9,3 l/100 km, Übertragung 7-Stufen-Automatik, Vortrieb Allradantrieb, Preis ab 30.990 Euro, Testwagenpreis 49.790 Euro.

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Jaguar F-Pace: „Easy riding“ in Palm Springs

Fri, 17/11/2017 - 11:17

Das schönste Fleckchen Erde? Bei einer seriösen Auswahl der paradiesischsten Orte weltweit wäre Palm Springs ganz vorne mit dabei – und das nicht nur wegen der 350 Sonnentage im Jahr. „Easy“ beschreibt wohl am treffendsten das unbeschwerte Lebensgefühl in der Wüstenoase zwei Autostunden östlich von Los Angeles. Zumal, wenn man mit einem vielseitigen SUV wie dem Jaguar F-Pace auf wirklich alles vorbereitet ist, was die faszinierende Umgebung von Palm Springs bereit hält: Vom Cruisen über die urbanen Boulevards über Abstecher auf Geröll- und Schotterpfade bis hin zum flotten Ritt über die Asphaltkurven umliegender Bergstraßen – eben unbeschwertes „easy riding“ in jeder Lebenslage.

Britishness und Mid-Century-Häuser

mid Palm Springs – Schicker Brite in der Wellness-Oase der Superreichen: der Jaguar F-Pace in Palm Springs.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Der Jaguar F-Pace 25t R-Sport: Ein dynamischer, 250 PS starker Crossover mit britisch-elegantem Flair. Seine SUV-Tugenden spricht ihm Jaguar beinahe selbst ab vor lauter Betonung auf „dynamisch“. Jedoch glänzt der leicht erhöhte Brite mit klassentypischen Vorzügen. Er ist ausgesprochen vielseitig, variabel, bequem und nicht zuletzt auch fürs leichte Grobe geeignet. All das macht ihn quasi zum maßgeschneiderten Vehikel für eine Erkundung des paradiesischen Palm Springs mit seinen teils mehr als 200 Jahre alten Palmen.

Seit Jahrzehnten relaxt hier Hollywoods Prominenz wie Marlene Dietrich, Humphrey Bogart, Errol Flynn, Bob Hope, Frank Sinatra, Marylin Monroe und Elvis Presley. Heutzutage gehören Musiklegende Barry Manilow und Schauspieler Leonardo diCaprio zu den Besitzern der für Palm Springs so typischen Mid-Century-Häuser. Die architektonischen Kleinode etwa des weltberühmten Architekten Albert Frey spiegeln den Wohlstand und Stil der 50er Jahre in einer Vielfalt und Dichte wieder wie sonst nirgends auf der Welt. Im bequemen F-Pace cruist man zwar nicht so ganz übersichtlich, aber dennoch sehr entspannt über die Straßen von Palm Springs – eben „easy“. Beim Halt an einer der unzähligen Sehenswürdigkeiten fällt der Aus- und Wiedereinstieg leicht.

Fahrspaß pur in den Bergen dank Torque Vectoring

mid Palm Springs – Abfallende Dachlinie, Dachkanten-Spoiler und Doppelauspuff: Auch die Heckpartie des F-Pace wirkt sehr harmonisch.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Der Verbrauch des 2.0-Liter-Vierzylinders pendelt sich fast bei den offiziell in USA versprochenen 24 MPG (Meilen pro Gallone) ein: 22 MPG, etwa 10,7 Liter auf 100 Kilometer, sind es letztlich. Der Spritpreis von gut 65 Cent pro Liter Benzin tröstet darüber locker hinweg. Noch etwas mehr gönnt sich der „25t“ genannte Zweiliter-Antrieb beim rasanten Kurvenritt hinauf zum 3.302 Meter hohen San Jacinto. Man kann auch mit der längsten Seilbahn der Welt zu den angenehm erfrischenden Höhen am Berg oberhalb des Coachella-Tales gelangen und den Blick hinab aufs unten vor Hitze brodelnde Palm Springs genießen.

Doch im F-Pace macht es noch mehr Spaß auf der sich hochschlängelnden Staatsstraße „California 243“. Hier spielt der sportliche Gentleman seine fahrdynamischen Stärken aus. In der R-Sport-Variante kommen neben optischen Extras hervorragend passende Sportsitze und elegante 19 Zoll-Leichtmetallfelgen hinzu. Allerdings: Selbst mit dem adaptiven Fahrwerk für 1.122 Euro Aufpreis reicht der Jaguar in Sachen Dynamik nicht ganz an den Erzrivalen Porsche Macan heran. Aber immerhin fördert der leichte Vierzylinder-Benziner unter der Fronthaube den Fahrspaß doch spürbar: Dank Torque Vectoring windet sich der F-Pace mit kraftvollem Antritt aus den teils engen Kehren am San Jacinto heraus. Den Rest muss er mit Eleganz und Stil ausgleichen. Das gelingt dem Jaguar-SUV an anderer Stelle auch.

Palm Springs und F-Pace: Einzigartiger Charme

mid Palm Springs – Dank Allradantrieb kommt man mit dem F-Pace problemlos durchs leichte Gelände.
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Palm Springs auf rund 100 umliegende Golfplätze mit über 2.000 Löchern, Tausende Swimming Pools oder rund 25.000 Windräder vor der Stadt (bekannt aus dem Spielfilm „Rainman“ mit Dustin Hofman und Tom Cruise) zu reduzieren, wäre falsch. 350 Sonnentage im Jahr, durchschnittliche Toptemperaturen von 31,5 Grad übers gesamte Jahr hinweg oder umliegende Sehenswürdigkeit wie der weltberühmte Joshua Tree National Park sind auch nicht genug, um den einzigartigen Charme der Wellness-Oase zu beschreiben oder gar zu erklären.

Der besteht vor allem aus einer unglaublichen Vielfalt an Gastronomie, die bis hin zu „Johannes“ reicht, wo der Tiroler Chefkoch Johannes Bacher legendäre Wiener Schnitzel zubereitet, aber auch mit typischeren Spezialitäten wie einem Kobe-Rind-Burger zu verwöhnen weiß. Selbst vor dem stets gut besuchten Schnitzel-Tempel am Indian Canyon Drive fällt der Jaguar F-Pace positiv auf – weit mehr als jeder Cadillac SRX, Buick Enclave oder Chevrolet Traverse, oder wie die US-amerikanischen Platzhirschen so alle heißen.

Frank Sinatra mit Meridian-Audioanlage

mid Palm Springs – Im Innenraum des F-Pace herrscht die Jaguar-typische Wohlfühl-Atmosphäre.
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Über das hervorragende InControl Touch Pro Infotainment-System steuern wir die imposant klingende Meridian-Audioanlage und wählen den idealen Soundtrack für Palm Springs: den örtlichen Sender 107.3 Mod FM, wo Songs von Frank Sinatra, Dean Martin oder Doris Day den Ton angeben – federleicht swingend wie das typische Lebensgefühl, das den Besucher hier im Nu übermannt.

Beim Cruisen durch die quadratisch angeordneten Straßen bekommt der Fahrer des F-Pace ein Gefühl dafür, dass jede zweite „Section“ von jeweils einer Quadratmeile den hiesigen Indianern gehört. Sie erhielten die Parzellen einst als Gegenleistung für den Bau der Eisenbahnstrecke durchs Tal. Heute profitieren die Indians davon immens, aber sie geben einen Großteil ihres Vermögens für wohltätige Zwecke – humanistischer Kapitalismus unweit der kalifornischen Hochfinanz in Beverly Hills oder Hollywood.

The Big One, der sich nicht erschüttern lässt

mid Palm Springs – Mehr als 4.000 Windräder versorgen Palm Springs und das gesamte Coachella Valley mit Strom.
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Beim entspannten Dahingleiten ist der Vierzylinder erstaunlich kultiviert und leise unterwegs – ganz im Stile eines britischen Kavaliers. Das Zusammenspiel mit der Achtgang-Automatik gelingt geschmeidig – oder „smooth“, wie Palm Springs-Fan Frank Sinatra easy trällern würde. Der Allradantrieb des 25t 2.0 AWD erlaubt es, sich völlig unbeschwert auf unbefestigten Pfaden der berühmten und von Palm Springs aus schnell erreichbaren San Andreas-Spalte zu nähern. Hier driften die pazifische und die nordamerikanische Platte aneinander vorbei und könnten jederzeit das befürchtete und seit Jahrhunderten überfällige Erdbeben „The Big One“ auslösen.

Mit dem F-Pace hier die 1.300 Kilometer lange Verwerfung zwischen Mexiko und San Francisco entlang zu cruisen, macht Spaß und keinerlei Mühe. Der neue Vierzylinder-Turbo spricht prompt auf Pedalbefehle an und wuchtet den 1,8-Tonner in 6,8 Sekunden auf 100 km/h oder 60 mph, wie man hier in USA rechnet. Ein Abstecher zum großen Wildlife-Park „Living Desert Zoo“ verschafft schließlich sogar eine Begegnung mit dem Markensymbol des dynamischen SUV. Auf dem 85 „acre“ großen Zoogelände (so groß wie rund 40 Fußballfelder) sind jährlich rund 350.000 Besucher ebenso begeistert von den drei Jaguaren „Memo“, „Magia“ und „Mema“ wie von den Giraffen, die sie hier direkt aus der Hand füttern dürfen.

Ein Unterschied zum SUV-Einerlei

mid Palm Springs – Das elegante SUV aus Europa hebt sich wohltuend vom Einheitsbrei der SUVs einheimischer oder asiatischer Marken ab.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Auf dem Parkplatz ist Zoo-Mitarbeiter Ed Thayer hellauf begeistert vom eleganten SUV aus Europa, der sich seiner Ansicht nach wohltuend vom Einheitsbrei der SUVs einheimischer oder asiatischer Marken absetzt. „Jaguar gehört doch zu einem indischen Konzern, habe ich gehört? Das tut denen offenbar richtig gut,“ mutmaßt Thayer und bestaunt den F-Pace von seinem elektrischen Zoo-Mobil aus. Er ergänzt grinsend: „Hybrid oder Elektro-Antrieb würde auch dem Jaguar nicht schaden!“ Wir können Ed beruhigen: 2018 folgt der SUV-Markenbruder I-Pace mit rein elektrischem Antrieb. Bis dahin zieht der F-Pace nicht nur auf den Straßen Kaliforniens die Blicke auf sich und mischt elegant-sportliche Britishness unter die breite SUV-Masse.

Technische Daten Jaguar F-Pace 25t AWD R-Sport Fünfsitziger City-SUV, Länge/Breite (ohne Spiegel)/Höhe/Radstand in Millimeter 4.730/1.940/1.650/2.870, Leergewicht 1.760 kg, zul. Gesamtgewicht 2.460 kg, Zuladung 700 kg, Ladevolumen 508 bis 1.740 l, Tankinhalt 63 l. Antrieb Reihen-Vierzylinder-Turbobenziner, Hubraum 1.997 ccm, Leistung 184 kW/250 PS bei 5.500 U/min, max. Drehmoment 365 bei 1.200-4.500 U/min, Beschleunigung 0 bis 100 km/h 6,8 s, Höchstgeschwindigkeit 217 km/h, Normverbrauch 7,4 l pro 100 km, CO2-Ausstoß 170 g/km, Übertragung Achtgang-Automatik, Antrieb Allradantrieb, Preis ab 51.160 (R-Sport ab 57.310) Euro.

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Erlkönig: Porsche Boxster Spyder

Fri, 17/11/2017 - 09:33

Hier muss man schon etwas genauer hinsehen, sonst könnte man meinen, dass es sich bei diesen Fotos um einen regulären Porsche 718 Boxster handelt mit einem lediglich etwas knapper geschnittenen Stoffverdeck. Aber in Wahrheit handelt es sich hier um die Rückkehr des Boxster Spyder.

Mit weniger Stoff näher an der Frischluft

Porsche Boxster Spyder.
Copyright: Automedia

Vorab: Es scheint, dass der Spyder eine mit Auswölbungen versetzte, umgestaltete Motorhaube am Heck bekommen hat, eigentlich nicht anders als beim Vorgänger Boxster Spyder. Und natürlich wie erwähnt: das zeltartige verdeck ist viel kleiner entworfen als beim regulären Boxster falls der Innenraum des Spyders vor schlechtem Wetter geschützt werden muss.

Offensichtlich will Porsche beim neuen Spyder sich an der Formel orientieren, die die Autobauer aus Zuffenhausen bereits bei der 981-Baureihe angewandt haben. Diese Vorgaben heißen vor allem: Gewichtsreduktion, damit man sich als leichtestes Modell der Marke qualifizieren kann. Und das bedeutet in der Praxis: Entfernen der üblichen elektrischen Verdeck-Konstruktion, Verzicht auf eine Klimaanlage und kein Einsatz von Aluminiumverkleidungen im Innenraum.

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TÜV Nord und Silver Atena gemeinsam gegen Cyberrisiken

Thu, 16/11/2017 - 16:25

Der TÜV Nord ergänzt seine Kompetenzen jetzt mit einer Kooperation mit dem Safety- und Security-Engineering-Spezialisten Silver Atena. Ziel beider Unternehmen in der Zusammenarbeit ist es, Sicherheitsrisiken, besonders Cyberrisiken, bei neuen Produkten oder Industrieprozessen von Anfang an zu vermeiden.

Silver Atena, ein Unternehmen der Assystem Gruppe, hat langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Automatisierungstechnik, Sensoren oder Steuerungen in der Industrie. Die besondere Stärke liegt im Engineering und Training. Das passt nach Ansicht der Partner strategisch zum gemeinsam von TÜV Nord und TÜViT aufgebauten Dienstleistungsspektrum.

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Meike Groh leitet Wiedereingliederung bei Ford

Thu, 16/11/2017 - 16:19

 Sie ist damit zuständig für das betriebliche Wiedereingliederungsmanagement an den deutschen Fertigungsstandorten des Automobilherstellers in Köln und Saarlouis.

Seit Juli 2000 ist Meike Groh für Ford tätig. Nach verschiedenen Stationen in der Organisations- und Personalentwicklung der Kölner Fiesta-Fertigung verantwortete sie zuletzt die Öffentlichkeitsarbeit für die Berufsausbildung sowie das Projekt Fit (Frauen in technischen Berufen). Sie folgt in ihrer neuen Funktion auf Sonja Grunau, die nach vier Jahren in die Geschäftsführung der Aus- und Weiterbildung beim Autohersteller gewechselt ist und nun den Bereich Training und Beratung leitet.

Meike Groh studierte Pädagogik an der Universität zu Köln und schloss das Studium im Juli 2000 als Diplom-Heilpädagogin ab. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Köln.

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Motorradmarkt leidet immer noch unter Euro-3-Abverkauf

Thu, 16/11/2017 - 16:09

Mit 6392 Neuzulassungen befand sich der Motorradmarkt in Deutschland im Oktober weiter auf Talfahrt. Sie bedeuten einen Rückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um knapp 1250 Einheiten bzw. um 16,3 Prozent. Für die ersten zehn Monate des Jahres ergibt sich nach Angaben des Branchenverbandes IVM ein Minus von 11,8 Prozent auf 132 333 Fahrzeuge. Das sind 17 642 Maschinen weniger als vor einem Jahr.

Talfahrt für Motorradmarkt

Der Verkauf von neuen Krafträdern ging im vergangenen Monat um 14,2 Prozent auf 4085 Stück zurück, während sich die Kraftroller mit 563 Einheiten nahezu exakt auf Vorjahresniveau bewegten. Leichtkrafträder verbuchten mit 1063 Fahrzeugen ein Minus von 27,3 Prozent und die Nachfrage nach Leichtkrafträdern sank um ein Fünftel auf 681 Neuzulassungen.

Der Industrieverband Motorrad macht für die aktuelle Entwicklung vor allem den breit angelegten Abverkauf von Euro-3-Maschinen sowie deren Kurzzeitzulassung vor dem Stichtag zum Jahre3sende 2016 verantwortlich. Dies habe zu einer entsprechenden Marktsättigung geführt. „Würde man nur die über den Durchschnitt der Vorjahre hinausgehende Summe der Sonderverkäufe und Tageszulassungen des letzten Quartals 2016 vom Vorjahr abziehen und dann gleichzeitig zum Marktjahr 2017 hinzuaddieren, wäre die Bilanz nahezu ausgeglichen.“ sagt IVM-Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke.

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