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Updated: 8 min 45 sec ago

Klaus Kroppa wird Toyota-Marketingdirektor

9 hours 6 min ago

Klaus Kroppa (51) ist ab 1. Juli 2018 Marketingdirektor bei Toyota Deutschland. Er übernimmt den Posten von Sevilay Gökkaya, die die Verantwortung für den Bereich Brand and Marketing Communication für Europa in der Zentrale in Brüssel übernehmen wird.

Seit 16 Jahren bei Toyota

Klaus Kroppa ist studierter Maschinenbau-Ingenieur. Er ist seit mehr als 20 Jahren in der Automobilbranche tätig und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Bei Toyota ist er seit 16 Jahren tätig. Zuletzt war er als General Manager für den Personalbereich verantwortlich, davor in den Bereichen Produktqualität und Produktmarketing. Kroppa berichtet direkt an Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH.

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Britisches Wohn-Ei: Barefoot Caravan

12 hours 6 min ago

Nicht nur die Amerikaner können mit dem Airstream einen trendigen Wohnwagen im Retrodesign bauen. Auch die campingbegeisterten Briten finden bei sich in Großbritannien einen im Stil der 60er Jahre gehaltenen, rundlich gestylten und rund fünf Meter langen Caravan.

Cathy Chamberlain entwarf den Caravan nach ihren Wünschen

Barefoot Caravan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Barefoot Caravans

Entwickelt und designed wurde der Barefoot in Großbritannien. Beteiligt am Entwurf waren auch Studierende der Universität Coventry aus dem Bereich Automotive und Transport Design. Der Wohnwagen verfügt über ein galvanisiertes Stahl-Chassis, eine Karosserie in Monocoque-Bauweise aus Fiberglas und eine handgefertigte Küche. Den aerodynamisch gestylten Wohnwagen, dessen Innenraum und Technik weitgehend nach Kundenwunsch gestaltet wird, gibt es in verschiedenen Farbtönen, zu einem Preis ab umgerechnet rund 27 500 Euro .

Zu verdanken ist der Barefoot dem Umstand, dass die Anwältin Cathy Chamberlain einen Campingtrip als recht nass und kalt – und damit als eher ungemütlich – erlebte. Sie wünschte sich darauf hin einen Wohnwagen. Ihr schwebte allerdings kein langweiliges 08/15-Modell von der Stange vor, sondern ein schicker, nett und gefällig gestalter Caravan. Wie es dann oft so im Leben geht, fand sie kein Modell, das ihren Ansprüchen genügte. So machte sie sich mit Mike Williams und Ben Matthews daran, ihren Wunsch-Caravan zu entwerfen.

Kurvig und einzigartig

Barefoot Caravan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Barefoot Caravans

Drei Jahre feilte Cathy Chamberlain am Design des Barefoot. Er ist 520 Zentimeter lang, 192 Zentimeter breit und 236 Zentimeter hoch. „Curved and unique“ ist er geraten, das eiförmige Erscheinungsbild macht ihn einzigartig.

Im Wohnraum gibt es eine große Rundsitzgruppe mit Polstern aus weißem Kunstleder, die in der Nacht zu einem Bett von 180 x 180 Zentimetern verwandelt werden kann. Hinzu kommt eine Küchenzeile mit einem zweiflammigen Kocher und Spüle, Heizung, Warmwasser-Boiler, farbige Schränke, ein Weinregal und eine Naßzelle. Angeboten wird der Barefoot derzeit lediglich in Großbritannien – aber auch in den USA soll er wegen des großen Interesses später zu kaufen sein.

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Tesla Model S als Nobel-Transporter

12 hours 26 min ago

Auf der Suche nach der passenden Bereifung für ein einmaliges und wirklich außergewöhnliches Fahrzeug landete der niederländische Karosseriebauer RemetzCar bei Vredestein Ultrac Vorti. Sie sorgen beim Tesla Model SB für den sicheren Kontakt zur Fahrbahn. SB steht dabei für Shooting Brake. Den großen Tesla gibt es jetzt also auch mit Kombi-Heck.

Ein ganz spezieller Auftritt

Für einen Sammler wurde ein Tesla Model S in einen Edel-Transporter umgebaut.
Copyright: Vredestein

Ein niederländischer Sammler hatte das Einzelstück mit der elegant-praktischen Heckpartie in Auftrag gegeben, gezeichnet wurde es vom Studio Niels van Roij Design. Der auffällige Chromstreifen um die Seitenfenster soll dem Auto ein ganz spezielles Shooting-Brake-Design verleihen, das Chromprofil soll die für Kombifahrzeuge mit ihren verlängerten Dachlinien typische optische Masse reduzieren. Auch die Farbe ist einzigartig: Ein grüner Metallic-Farbton mit einem Hauch Gold sorgt für einen ganz speziellen Auftritt.

Das Modell SB wird sich jetzt auf einer Tour durch verschiedene europäische Länder Interessenten präsentieren. Seine öffentliche Premiere hat es beim International Concours d’Élégance Paleis Het Loo (29. Juni bis 1. Juli 2018) in den Niederlanden.

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Facelift beim Opel Astra

12 hours 30 min ago

Im Jahr 2015 hat der Opel Astra K den Car of the Year Award für sich beanspruchen können, aber das Segment der Kompakt-Klasse ist ein bitter umkämpfter Markt, so dass der aktuelle Astra eine Auffrischungskur benötigt, um sich seine Anteile zu sichern. Heute wurde ein Prototyp während einer Testfahrt in Spanien fotografiert.

Lediglich die Frontpartie wurde mit reichlich Tarnfolie abgeklebt

Opel Astra.
Copyright: Automedia

Die Designer wollen noch nicht preisgeben, was sie sich haben einfallen lassen. Ein Facelift ist schon etwas ungewöhnlich, da man sich bei der Astra-Baureihe früher nie sonderlich viel Gedanken über ein Facelift bei der Frontpartie gemacht hatte. Beim 2019er Astra soll also nun der Kühlergrill umgestaltet werden und die Frontschürze erhält zusätzlich neben Frontscheinwerfern ein neue Form.

Im Februar 2017 hatte PSA angekündigt Opel sowie Vauxhall vom amerikanischen Hersteller General Motors zu übernehmen. Man könnte munkeln, das dies der Auslöser war, den Astra einem Facelift zu unterziehen. Auch soll vom französischen Hersteller PSA ein leistungsstärkster Motor für den Astra Verwendung finden.

Neue Motoren dank PSA?

Opel Astra.
Copyright: Automedia

Zu Beginn diesen Jahres erhielt der Opel Grandland X einen 1.5-liter Diesel mit einer Leistung von 130 PS aus dem PSA-Regal, welcher auch in einigen Modellen von Peugeot und Citroen zu finden ist. Dieses Aggregat könnte sich als ideal für den Astra erweisen, dessen Leistungsmerkmale dem 1.6 CDTI gleichen, bei geringerem Spritzverbrauch. Der 1.2 PureTech von Peugeot wäre ein weiterer attraktiver Kandidat für den Astra zusammen mit ein der Acht-Stufen-Automatik (Aisin) aus dem Peugeot 308.

Interessanterweise verfügt dieser Prototyp über eine Doppelauspuffanlage, wie man sie für gewöhnlich bei dieser Baureihe nur im Astra GSi antrifft. Auch wenn der Astra gerade etwas Mühe hat sich gegen die Kontrahenten VW Golf und Ford Focus zu behaupten, so kann er dennoch mit einer umfassenden Innenausstattung auftrumphen. Dazu gehören unter anderem Verkehrszeichen-Assistent, Full-LED-Matrix Scheinwerfer,  Spurhalte-Assistent und eine automatisierte Notbremsfunktion.

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Honda Civic Type R holt den nächsten Rundenrekord

12 hours 44 min ago

Nach dem Rundenrekord in Magny-Cours im Mai hat der Honda Civic Type R mit einer Zeit von 2 Minuten und 53,72 Sekunden auch eine neue Bestzeit in Spa-Francorchamps (Belgien) aufgestellt. Sie gilt für Serienfahrzeuge mit Straßenbereifung und Frontantrieb. Fahrer war der Belgier Bertrand Baguette, ehemaliger Gewinner der World Endurance Championship, der in der Super GT zurzeit für Nakajima Racing in einem Honda NSX GT an den Start geht.

Zweiter Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“

Der ehemalige WTC-Gewinner Bertrand Baguette hat mit dem Honda Civic Type R in Spa-Francorchamps einen neuen Rundenrekord für Serienfahrzeuge aufgestellt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Im Jahr 2016 erzielte Honda mit dem Type R der Vorgängergeneration Bestzeiten in Estoril, am Hungaroring, in Silverstone und in Spa-Francorchamps. Neben Magny-Cours sollen 2018 mit dem Civic Type R der aktuellen Generation erneut Rekorde auf den genannten vier Rennstrecken eingefahren werden. Nach dem erfolgreichen Rekordversuch in Magny-Cours im Mai ist die Bestzeit in Spa-Francorchamps der zweite Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“. Das Fahrerteam für die weiteren Rekordversuche, die diesen Sommer folgen, setzt sich zusammen aus Ex-Formel-1-Weltmeister und NSX „Super GT“-Pilot Jenson Button (Großbritannien), WTCR-Pilot Tiago Monteiro (Portugal) und BTCC-Legende Matt Neal (GB).

Der Honda Civic Type R hat einen 2,0-Liter-Motor mit 320 PS, beschleunigt in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h.

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Seat Leon Cupra R und Cupra 300 „Carbon Edition“: Vorboten der neuen Marke

13 hours 1 min ago

Bevor die eigenständige Marke Cupra durchstartet, bringt Seat unter dem Label der Hauptmarke noch zwei besonders sportive Fahrzeuge heraus. Allen voran die 2018er-Version des Leon Cupra R ist ein echter Spaßbringer und mit 310 PS (228 kW) der leistungsstärkste Flitzer aus dem iberischen Hause. Das „Carbon Edition“-Sondermodell des Leon ST Cupra 300 ist der jüngste Neuzugang in der Cupra-Ahnengalerie und bietet Vollausstattung.

Limitierter Spaßbringer und Hingucker

Seat Leon Cupra R.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Seat

Nur 799 Exemplare des R finden zu Preisen ab 44 980 Euro den Weg zu den Händlern. Immerhin über die Hälfte, 360 Stück, sind für Deutschland reserviert. Als Handschalter mit 2.0 TSI-Motor bringt der Cupra R 310 PS mit, was ihm zugleich einen firmeneigenen Bestwert einbringt. Mit DSG-Getriebe bringt er 300 PS auf die Straße. Was sich an Fakten beeindruckend liest, bringt auch in der Praxis auf der Straße eine gehörige Portion Fahrspaß mit sich. Die manuelle Schaltung ist gelungen, ebenso wie die präzise Lenkung. Besonders in der Fahrprofil-Stufe „Cupra“ kommt in Sachen Beschleunigung und Klang echtes Racing-Feeling auf. Wer es in der Stadt oder auf längeren Strecken eher dezenter mag, der wählt zweifelsohne lieber das Fahrprofil „Comfort“, welches den Kompaktsportler sanftmütig erscheinen lässt.

Unabhängig vom Fahrprofil, der neue Seat Leon Cupra R ist ein echter Spaßbringer und Hingucker. Entlang der Promenaden zieht er die Blicke, zumeist junger Männer auf sich. Verzierungen und Stilelemente in Kupfertönen deuten schon das zukünftig prägende Erscheinungsbild von Seats Sportmarke Cupra an. Für die Performance-Tochter fällt der Startschuss für Straßenautos noch im Jahr 2018 mit dem Cupra Ateca.

Karbonteile sorgen für edle Optik und mehr Abtrieb

Seat Leon ST Cupra 300 Carbon Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Seat

Ein Sondermodell des Seat Leon ST Cupra 300 überbrückt sozusagen die Wartezeit. Die „Carbon Edition“ des Sportkombis kommt, wie es der Name vermuten lässt, mit Kohlefaser-Anbauteilen daher und ist ab sofort erhältlich. An der Frontspoilerlippe und am Diffusor hinten finden sich CFK- Bauteile verbaut. Optisch wirkt dies edel und sportlich, wenngleich die Masse an Karbonteilen beschränkt ist und das Ergebnis vergleichsweise dezent ausfällt. Technisch bringt dies nach Herstellerangaben aber in der Tat mehr Abtrieb.

Am Heckdiffusor signalisieren zwei Doppel-Endrohre der Auspuffanlage, dass in diesem Sportkombi jederzeit viel Vortrieb vorhanden ist. Tatsächlich entwickelt das Auto ab 1800 Umdrehungen in der Minute sattes Drehmoment und bewältigt Zwischensprints locker und leicht. Im Interieur bietet Seat die gesamte Palette an Optionen auf, was bedeutet: Vollausstattung. Zudem wurde der Carbon Edition eine Lautsprecheranlange von Beats spendiert.

Nicht auf „Radau und Remmidemmi“ aus

Seat Leon ST Cupra 300 Carbon Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Seat

Das Sondermodell ist in Deutschland auf 300 Exemplare limitiert, mobilisert 380 Newtonmeter Drehmoment und erledigt den Sprint von null auf 100 km/h in 4,9 Sekunden. Ausgeliefert wird das Fahrzeug Sechs-Gang DSG-Getriebe und Brembo-Bremsanlage. Der sonore und nicht krawallige Motor- und Auspuffklang zeigt an, dass dieser Vertreter seiner Zunft nicht auf „Radau und Remmidemmi“ aus ist. Vielmehr ist es ein gut ausbalanciertes sportliches Auto, das beim Aktivieren des Cupra-Fahrprofils sein wahres Rennsportherz zeigt. Man darf also gespannt sein, wie die künftige Submarke den Staffelstab der Seat-Cupra-Modelle aufnimmt und weiterentwickelt.

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Ducati Monster 797: Willkommensgruß aus Bologna

13 hours 21 min ago

Ducati hat es weniger leistungshungrigen Motorradfahrern und Neueinsteigern in letzter Zeit nicht leicht gemacht. Wer nicht auf Retro steht schaute in die Röhre, weil die Monster 821 mit ihren 109 PS Ausgangsleistung als gedrosselte Einstiegsvariante der EU-Bürokratie zum Opfer fiel. Doch in Bologna wusste man sich zu helfen und schuf im vergangenen Jahr mit der 797 eine neue kleine(re) Monster.

Knüpft mit 73 PS nahtlos an ein ruhmreiches Erbe an

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Seit über einem Vierteljahrhundert steht der Name Monster bei Ducati für eine Ikone, mit der sich der italienische Motorradhersteller Anfang der 1990er Jahre möglicherweise vor dem Aus bewahrt hat. 77 PS leistete die Urversion M 900 – mit nur vier Pferdestärken weniger fährt die jüngste Monster vor und knüpft damit nahtlos an das ruhmreiche Erbe an. Gleiches gilt für die Luftkühlung, die sich der 803-Kubikzentimeter große Motor aus der Scrambler noch leistet.

Gegen echten V2-Charakter kann kein Reihenzweizylinder mit noch so viel Trickserei beim Hubzapfenversatz ankommen: Der Beat des Motors aus Bologna sucht nach wie vor seinesgleichen. So brummt auch die Monster 797 im Schiebebetrieb und grollt beim Gasgeben, während der Zweizylinder im Stand wie ein kleiner Schiffsdiesel vor sich hintuckert, wenngleich sich die kleine Italienerin nicht ganz so basslastig gibt wie ihre größeren Geschwister. Die Leistung entfaltet sich druckvoll, aber absolut berechenbar. Ab 2400 Umdrehungen in der Minute geht es ruckfrei vorwärts. Das Getriebe lässt sich mit Ausnahme des ersten Gangs, der etwas Nachdruck verlangt, angenehm schalten. Die Anti-Hopping-Kupplung benötigt dank Servounterstützung nur wenig Kraft, eine Traktionskontrolle ist serienmäßig ebenfalls mit an Bord.

Handlich und spurtreu

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Im Alltag spielt sich die Arbeit des 73 PS starken Zweizylinders zwischen 3000 und 5500 Touren ab. So liegt im letzten Gang bei 5000 U/min Tempo 120 an, bei 6000 U/min sind es 140 km/h. Kurz davor mobilisiert der Motor auch sein höchstes Drehmoment. Jenseits der 7000er-Marke fängt der Italo-Twin dann ohnehin das große Kribbeln an. Die Federung ist angenehm weich, die Dämpfung deutlich härter. Vorspannung und Zugstufe lassen sich am Heck variieren.

Die kompakte und vollgetankt 193 Kilogramm leichte Ducati zeigt sich handlich und spurtreu,. Spürbares Einlenkverhalten bei Richtungswechseln prädestiniert die Monster zum Kurvenfeger, wenn auch beim Bremsen in Schräglage ein deutliches Aufstellmoment zutage tritt. Weniger berechenbar, für Anfänger beinahe schon gefährlich, ist der ungewöhnlich enge Lenkeinschlag. Dazu gesellt sich eine beim Bremsen mit den beiden Scheiben tief eintauchende Upside-down-Gabel. Das Auslösen der Verzögerungskräfte am einstellbaren Hebel kommt der Zwei-Finger-Fraktion entgegen. Hinten spricht der Stopper erfreulich früh an und gibt gute Rückmeldung.

Südländischer Schick in schön(st)er Form

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Das kleine Windschild über dem Frontscheinwerfer entlastet den Oberkörper überraschend gut. Die Sitzposition in sehr moderaten 805 Millimetern Höhe ist bei kaum verhandenem Kniewinkel und nur leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper sehr entspannt, so dass auf der Autobahn ein Reisetempo von 140 km/h durchaus eine Weile auszuhalten ist. Wer dauerhaft mehr Gas gibt, braucht eine starke Nackenmuskulatur. Zudem empfiehlt es sich, die Rückspiegel durch solche aus dem Zubehör mit längerem Ausleger auszutauschen. Die Originalteile bieten einfach zu wenig Sicht nach hinten – immer wieder die Ellbogen einzuziehen, ist auf Dauer einfach uncool.

In Weiß mit rotem Rahmen und ebensolchen Felgen sowie der mit einer italienischen Flagge garnierten Typenbezeichnung seitlich unterhalb der Sitzbank zeigt die Monster 797 südländischen Schick in schön(st)er Form. Dazu verströmen das linksseitig nach außen gerückte Mono-Federbein, das früh gekappte Endrohr rechts und das reichlich gechoppte Vorderschutzblech einen ordentlichen Hauch Dynamik. Gespart wurde ein wenig am Cockpit. Eine Gang- oder Tankanzeige sucht der Fahrer vergeblich. Gewöhnungsbedürftig ist das Aufrufen der verschiedenen Bord-Computer-Daten über den Blinkerschalter. Schleierhaft ist, warum dauerhaft die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt wird, aber keine Option auf Wechsel zum Durchschnittsverbrauch geboten wird.

Mit einem Preis von 9295 Euro ist auch diese Ducati kein Schnäppchen, bietet aber auch den ganzen Spirit der Marke, einen berühmten Namen und jede Menge Tradition.

Technische Daten Ducati Monster 797 Motor 90-Grad-V2, 803 ccm, luftgekühlt Leistung 40 kW / 73 PS bei 8250 U/min Max. Drehmoment 69 Nm bei 5750 U/min Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 4,5 Sek. Getriebe 6 Gänge Antrieb Kette Tankinhalt 16,5 Liter Sitzhöhe 805 mm Gewicht 193 kg (fahrfertig) Normverbrauch 5,3/100 km CO2-Emissionen 119 mg/km Bereifung 120/70 ZR17 (vorne), 180/55 ZR17 (hinten) Preis 9295 Euro

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Ferrari Portofino: Für den sparsamen Millionär

13 hours 26 min ago

600 PS starker Sportwagen und Einstiegsmodell von Ferrari zugleich: Der neue Portofino ist der Nachfolger des California. Mit seinem versenkbaren Aluminium-Dach macht er offen und geschlossen eine Bella Figura, sein V8-Turbo verspricht Fahrspaß nonstop.

Eine Testfahrt mit dem Cabrio-Coupé Portofino

Die Seitenlinie mit Wespentaille betont das Heck.
Copyright: Ferrari

Schon im Stand wirkt er schnell: Scharf geschnittene Linien, schmale LED-Schlitze mit Raubtier-Blick, eine Wespentaille, die das Heck mit den mächtigen 285er Reifen betont: So steht der Ferrari Portofino zur Testfahrt bereit. Vom ersten Strich an hat Ferraris Design-Abteilung (diesmal ohne Hilfe von Pininfarina) darauf geachtet, den 2+2-Sitzer sowohl geschlossen als Coupé als auch offen als Cabrio wie aus einem Guss wirken zu lassen – ein Grund dafür, dass wieder ein faltbares Hardtop statt eines klassischen Stoffdaches zum Einsatz kam. Dank diesem wirkt der Portofino auch im Coupé-Modus stimmig mit durchgehenden Linien und nicht wie ein Cabrio mit aufgesetztem Hardtop. Somit lässt sich der Sportwagen auch in China, wo reine Cabrios völlig unpopulär sind, mit einigen Erfolgschancen anbieten.

Typisch Ferrari das Interieur

Beim Öffnen der Türen schlägt den Insassen der kräftige Duft des Leders entgegen, das den Innenraum dominiert. Als weiteres Material fällt vor allem noch Carbon auf. Am Cockpit, in der Konsole, teilweise am Lenkradkranz: Überall schimmert das hochwertige, zum Teil allerdings optionale Leichtbau-Material.

Vorne lassen sich die Insassen in konturierte, aber nicht übertrieben enge Sitze nieder. Hinten finden Kinder zumindest für kurze Strecken ausreichend Platz: Schließlich bewirbt Ferrari den Portofino ausdrücklich auch als Sportwagen für den Alltag. Alternativ lässt sich der Fond als Gepäckraum nutzen – inklusive Durchlade-Möglichkeit vom Kofferraum aus.

Digitalisierung im Cockpit

Blick in den Innenraum. Rechts unten im Lenkrad: Das Manettino.
Copyright: Ferrari

Von den analogen Instrumenten ist, wie bei anderen Modellen der Marke, alleine noch der zentrale, dominante Drehzahlmesser übrig geblieben. Links und rechts daneben informieren rechteckige Displays über alle erdenklichen Daten von G-Force bis zu Navi-Anweisungen. Und auch der Beifahrer blickt auf ein eigenes, schmales Display – quasi als alles überwachender Co-Pilot.

Das kompakte, handliche Lenkrad erinnert mit seinen vielen Schaltern – unter ihnen das ferrari-typische „Manettino“ aus Aluminium zur Wahl des Fahrmodus – an ein Formel-1-Steuer. Links unten sitzt auch der feuerrote Startknopf, der den V8 weckt. Ein kurzes Aufbrüllen, dann pendelt sich der V8 unter der Fronthaube brabbelnd auf Leerlaufdrehzahl ein.

In Sachen Fahrspaß bleiben keine Wünsche offen

In 14 Sekunden öffnet oder schließt das Dach voll automatisch.
Copyright: Ferrari

Die Fahrt, die dann folgt, gehört zweifellos zu den höchsten Genüssen automobilen Lebens. Egal, ob das Manettino auf Sport oder Comfort geklickt ist: Das Triebwerk reagiert spontan auf jeden Befehl des Gasfußes – wenn auch, verglichen mit früheren Saugmotoren, mit minimaler Verzögerung. Doch dank des Turbo entwickelt der V8 bei nahezu jeder Drehzahl enormen Druck, beschleunigt rabiat – untermalt vom typischen italienischen Orchester: Erst kräftig brüllend, dann trompetend. Anders als andere Sportwagen-Hersteller bemüht man sich in Maranello auch nicht, den Sound auf Saugmotor umzuschminken. Das heisere Kreischen, das früher an der Drehzahlgrenze die Ohren betäubte, ist damit passé.

Das Doppelkupplungs-Getriebe findet ohne spürbare Schaltpause und zuverlässig den passenden aus sieben Gängen. Natürlich kann der Fahrer per feststehender Schaltpaddel eingreifen, aber notwendig ist das nicht wirklich. Das Fahrwerk unterstützt die schnelle Fahrt mit sportlich-straffer, aber nicht übertrieben harter Abstimmung. Präzise folgt es den Befehlen der Lenkung, Kurven durcheilt das Cabrio-Coupé wie auf Schienen. In dieser Hinsicht ist der Heckantrieb, die konsequente Trennung von Kraftfluss und Lenkung, schließlich noch unübertroffen. Beim Entfesseln der kompletten Leistung gerät das Prinzip aber auch an seine Grenzen. Dann bricht das Heck beim Beschleunigen aus. Der Bordcomputer lässt, zumal im Modus Sport, den Fahrer an der langen Leine und lässt den Schleuderstopper ESC erst spät eingreifen.

Echtes Sportwagen-Feeling

mid Bari – Auch als Coupé mit geschlossenem Dach wirkt der Portofino stimmig.
Copyright: Ferrari

Als geschlossenes Coupé vermittelt der Portofino tatsächlich feinstes Sportwagen-Feeling ; nachdem sich das Dach auf Knopfdruck über dem Gepäckraum zusammengefaltet hat (was bis Tempo 40 möglich ist), mutiert der Portofino zum waschechten Spider. Dann gesellt sich das Frischluft-Erlebnis dazu. Trotz den faltbaren Hardtop sitzt die Frontscheibe relativ weit vorne und lässt echtes Spider-Feeling zu. Bei hochgefahrenen Fenstern und dem manuell installierten Windschott strömt 30 Prozent weniger Luftmasse in den Innenraum als beim Vorgänger – was unter Cabrio-Enthusiasten natürlich Geschmackssache sein kann.

Für etwas weniger als 190.000 Euro erhält der Ferraristi also tatsächlich einen emotionalen Sportwagen mit hohen Alltagsqualitäten. Darin ist er seinem direkten Konkurrenten, dem Porsche 911 Turbo S Cabriolet, durchaus ähnlich – auch wenn der Italiener schon optisch deutlich spektakulärer daherkommt als der Schwabe. Der ist, auch wegen seines Allradantriebes, sogar teurer als der 20 PS stärkere Ferrari. Der ja eigentlich mit Coupé und Cabrio sogar zwei Autos bietet.

Technische Daten Maße Länge 4.586/Breite 1.938/Höhe 1.318 mm/Radstand 2.670 mm Wendekreis 12,1 m Gewicht 1.664 kg Zuladung 290 kg Sitzkapazität 2+2 Kofferraum 292 l. Motor V8-Turbo-Benzinmotor; Hubraum 3.855 ccm Leistun g 441 kW/600 PS bei 7.500/min Drehmoment 760 Nm bei 3.000 – 5.250/min Höchstgeschwindigkeit über 320 km/h Beschleunigung 0 – 100 km/h in 3,5 Sekunden Antrieb Heck-Antrieb Getriebe 7-Gang-F1-Doppelkupplungs-Getriebe Verbrauch 10,7 l/100 km CO2-Emission   245 g/100 km; Preis 189.704 Euro

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Audi-Chef Rupert Stadler sitzt in Untersuchungshaft

14 hours 2 min ago

Audi-Vorstandsvorsitzender Dr. Rupert Stadler ist festgenommen worden. Wie Nachrichtenmedien berichten, sitzt er in Untersuchungshaft.

Stadler: Verdacht auf Verdunkelungsgefahr

Gegen Stadler wird wegen möglicher Mitwisserschaft in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns ermittelt. Er soll vor drei Jahren erste Hinweise auf die Manipulation der Abgassoftware erhalten haben. Die Festnahme begründet die Justiz mit Verdunkelungsgefahr. Für Volkswagen gilt im Fall Stadler derzeit weiter die Unschuldsvermutung.

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Ermittlungen nun auch gegen den Audi-Chef Stadler

14 hours 8 min ago

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt im Fall manipulierter Abgassoftware in Dieselmotoren nun auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler.

Wohnung von Audi-Chef Stadler durchsucht

Die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden sowie die eines weiteren Vorstandes der Marke wurde bereits durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gewusst zu haben, dass in Europa und in den USA über 200 000 Dieselfahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen auf den Markt gebracht worden sind. Damit stehen in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns nun 20 Personen im Visier der Ermittlungsbehörden. Bereits Mitte März hatte es Durchsuchungen bei Audi gegeben. Die VW-Tochter hat auch Porsche mit den beanstandeten V6-Dieselmotoren beliefert.

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Porsche 911 GT3 und Dacia Sandero sind die wertstabilsten Autos

Mon, 18/06/2018 - 14:41

Nicht Steuer oder Versicherung, sondern der Wertverlust ist der mit Abstand größte Kostenfaktor beim Unterhalt eines Pkw. Um Autobesitzern und -käufern eine Leitlinie zu bieten, haben „Auto Bild“ und Schwacke zum 15. Mal die „Wertmeister“ ermittelt. Mit 33,5 Prozent Wertverlust nach vier Jahren ist über alle Klassen hinweg der Porsche 911 GT3 das wertstabilste Auto Deutschlands. Mit lediglich 2390 Euro Verlust nach vier Jahren holt sich der Dacia Sandero erneut den Sieg in der Kategorie der nach Euro absoluten Restwertriesen.

Restwertriesen pendeln sich bei 35 bis 50% Wertverlust ein

Dacia Sandero.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Renault

Den höchsten Restwert in Prozent haben neben dem Porsche 911 GT3 (66,5 %, Sportwagen) in ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse demnach in vier Jahren: Kia Picanto 1.2 ISG (58,1 Prozent, Kleinstwagen), Mini One (62,8 %, Kleinwagen), Mercedes-Benz A 250 7G-DCT (59,7 %, Kompaktklasse), Skoda Octavia Combi 1.8 TSI DSG (53,5 %, Mittelklasse), BMW 540i xDrive Automatik (52,2 %, Oberklasse), Porsche Panamera 4 (51,6 %, Luxusklasse), Opel Zafira 1.6 DIT Start/Stop (53,6 %, Kompaktvans), Mercedes-Benz V 220 d kompakt 7G-Tronic (52,8 %, Vans), BMW X1 sDrive 18i (59,3 %, kleine SUV), Porsche Macan Turbo PDK (65 %, Kompakt-SUV), VW Touareg 3.0 V6 TDI 4Motion Aut. (58,6 %, SUV) und Hyundai Ioniq Elektro (58,6 %, Elektroautos).

Die Preisverleihung fand gestern vor rund 100 Top-Managern aus der Automobilindustrie im Axel-Springer-Haus in Berlin statt.

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BMW M 850i xDrive Coupé: So gelungen wie einst das Concept Car

Mon, 18/06/2018 - 13:07

BMW präsentiert sein 8er Coupé als Traumwagen mit herausragenden Fahrleistungen, emotionsstarkem Design, modernstem Luxus und außergewöhnlich fortschrittlicher Ausstattung in den Bereichen Anzeige und Bedienung, Fahrerassistenz und Vernetzung. An der Spitze des Modellangebots steht das BMW M 850i xDrive Coupé, das von einem neuentwickelten 530 PS starken V8-Ottomotor angetrieben wird. Gemeinsam mit diesem M-Performance-Automobil geht im November 2018 auch das BMW 840d xDrive Coupé mit einem Reihensechszylinder-Diesel mit 320 PS an den Start.

Erwartungen erfüllt

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Beim Exterieurdesign erfüllt das Serienmodell die Erwartungen, die mit dem BMW Concept 8 Series geweckt wurden. Der dynamische Charakter wird mit der Strukturierung der großzügigen Flächen, mit reduzierten Formen und Charakterlinien geprägt. Ein tief auf der Straße liegendes Fahrzeug, eine lang gestreckte Silhouette mit flacher Fenstergrafik und eine elegant ins Heck fließende Dachlinie mit charakteristischer Double-Bubble-Kontur, ein langer Radstand und große Spurweiten bestimmen die Proportionen. Während die Flächen hinter den Vorderrädern einziehen, weisen sie im Bereich der Hinterräder ein kraftvolles, positiv gewölbtes Volumen auf. In Kombination mit dem stark eingezogenen Greenhouse entsteht so eine muskulöse Schulterpartie.

Am Heck betont das Zusammenspiel von horizontalen und diagonalen Linien die Breite und den tiefen Schwerpunkt des Fahrzeugs. Die weit in die Seitenpartie ragenden LED-Heckleuchten unterstützen diesen Effekt. Flacher als jemals zuvor bei einem BMW-Modell sind die LED-Scheinwerfer ausgeführt. Optional ist das BMW-Laserlicht mit variabler Fahrbahnausleuchtung.

Ein auf entspannte Weise luxuriöses Ambiente

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Mit einem nahezu vollständig verkleideten Unterboden, einer aktiven Luftklappensteuerung sowie Air Curtains einschließlich Air Breather wird der Luftwiderstand reduziert. Zur harmonisierten Luftströmung tragen auch die schmalen Außenspiegelfüße bei. Mit dem erstmals bei einem Serienmodell der Marke BMW verfügbaren Dach aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) wird der Fahrzeugschwerpunkt abgesenkt. Das optionale Carbon-Paket umfasst Lufteinlassstreben, Außenspiegelkappen, Heckspoiler und Heckdiffusor aus CFK.

Die reduzierte Formensprache für das Exterieur setzt sich im Innenraum fort. Sie schafft ein auf entspannte Weise luxuriöses Ambiente. Die neuentwickelten Sportsitze sind serienmäßig mit Leder bezogen. Auch die Leder-Türbrüstungen und die Lederbespannung der Armaturentafel gehören zur Serienausstattung. Die tiefe Sitzposition auf den beiden Plätzen im Fond ermöglicht es, die Funktion der Kopfstützen in die Rückenlehnen zu integrieren. Die serienmäßig im Verhältnis 50:50 teilbare Fondsitzlehne kann zur Erweiterung des 420 Liter fassenden Gepäckraums umgeklappt werden.

Gewichtsneutrale Leistungssteigerung

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Im BMW M 850i xDrive Coupé absolviert ein neues V8-Triebwerk seine Premiere. Der 4,4 Liter große Antrieb mit M-Performance Twin-Power Turbo-Technologie verbindet Kraftentfaltung mit Sound, der durch die klappengesteuerte Sportabgasanlage noch verstärkt wird. Die im V-Raum zwischen den Zylinderbänken angeordneten Turbolader, die Benzin-Direkteinspritzung, die Wärmeabschirmung und das Kühlleitungssystem sowie Zündung und Motorelektronik wurden weiterentwickelt. Das Emissionsverhalten wird mit einem Partikelfilter optimiert und entspricht der Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

Mit seiner gegenüber dem Vorgängermotor gewichtsneutral erzielten Leistungssteigerung um 68 PS (50 kW) kommt der V8-Antrieb nun auf 530 PS (390 kW), die zwischen 5500 und 6000 Umdrehungen pro Minute (U/min) zur Verfügung stehen. Das maximale Drehmoment von 750 Newtonmetern (Nm) kann im breiten Drehzahlbereich zwischen 1800 und 4600 U/min für langanhaltende Schubkraft genutzt werden. Der BMW M850i xDrive Coupé beschleunigt in nur 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h.

Einzigartiger Dieselmotor-Einsatz sorgt für 320 PS

BMW M 850i.
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Der im Wettbewerbsumfeld einzigartige Einsatz eines Dieselmotors in einem derartigen Sportcoupé sorgt für die Kombination souveräner Durchzugskraft mit niedrigen Verbrauchswerten. Der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Diesel mit BMW Twin-Power Turbo-Technologie erzeugt eine Höchstleistung von 320 PS (235 kW) und ein maximales Drehmoment von 680 Nm, das schon bei 1750 U/min bereitsteht. Die Leistungscharakteristik des mit einer Stufenaufladung ausgestatteten Motors unterstützt entspanntes Dahingleiten bei niedrigen Drehzahlen. Ebenso ermöglicht sie eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 4,9 Sekunden. Seine Abgasreinigung einschließlich SCR-Katalysator mit Harnstoff-Einspritzung erfüllt die Norm Euro 6d-TEMP.

Ihre Kraft liefern die Motoren an ein weiterentwickeltes Acht-Gang Steptronic Sport-Getriebe. Eine erweitere Spreizung der Gangstufen, eine neue Getriebesteuerung und eine optimierte Hydrauliksteuerung steigern Schaltdynamik, Effizienz und Komfort des Getriebes. Für eine manuelle Gangwahl stehen Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung.
Die Serienausstattung umfasst das Adaptive M-Fahrwerk mit elektronisch gesteuerten Dämpfern. Die Integral-Aktivlenkung reduziert den Wendekreis beim Rangieren, steigert die Agilität und optimiert die Souveränität bei Spurwechseln sowie in Kurven mit höherem Tempo. Eine aktive Wankstabilisierung gibt es gegen Aufpreis.

Zahlreiche Assistenzsysteme

BMW 8er Coupé.
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Die Auswahl an Fahrerassistenzsystemen umfasst die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, den Lenk- und Spurführungsassistenten, die Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung, den Spurhalteassistenten mit Seitenkollisionsschutz und Ausweichhilfe, das System BMW Night Vision sowie die Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarnung. Der Parkassistent arbeitet automatisch. Außerdem umfasst das System den Rückfahrassistenten, der komfortables Zurücksetzen auf einer Distanz von bis zu 80 Metern ermöglicht. Dabei lenkt er das Fahrzeug auf dem exakten Kurs der zuletzt vorwärts gefahrenen Wegstrecke.

Die Ausstattung mit dem Anzeige- und Bedienkonzept BMW Operating System 7.0 gewährleistet eine optimale Versorgung des Fahrers mit den passenden Informationen zur richtigen Zeit. Für die nahtlose Vernetzung des Fahrzeugs mit digitalen Endgeräten steht der persönliche Mobilitätsassistent BMW Connected zur Verfügung. Zu den digitalen Services zählen die Gefahrenwarnung durch Vernetzung mit anderen BMW-Fahrzeugen, das Software-Upgrade „over the air“, die Integration von Microsoft Office 365 und Skype for Business sowie der BMW Digital Key, der den Zugang zum Fahrzeug und den Motorstart per Smartphone ermöglicht.

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Audi RS Q8 Erlkönig bei alpiner Testfahrt

Fri, 15/06/2018 - 13:43

Während einer Testfahrt in den Alpen wurde heute die Sportversion von Audis neusten SUV-Flagschiff Q8 gesichtet. Der erst kürzlich vorgestellte Q8 wird offensichtlich sportlicher gemacht, nennt sich RS Q8 und rangiert auf Höhe eines Lamborghini Urus.

Für den Werdegang des RS Q8 hat sich Audi Zeit gelassen

Audi RS Q8.
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Der neue Q8 ist Audis erstes SUV mit einer klaren coupéhaften Linienführung, die ein hohes Maß an Sportlichkeit suggerieren soll. Beim RS Q8 soll diese Sportlichkeit nochmals gesteigert werden. Die Ingenieure bei Audi haben zunächst erstmals die Premiere des Q8 abgewartet um anschließend mit den Tests des RS Q8 zu beginnen, dessen Äußere Form der Serienreife schon ziemlich nahe zu sein scheint, sonst wären vermutlich mehr Autoteile mit Tarnfolie beklebt worden, als die untere Frontpartie, die Türleisten und die Stoßstangen am Heck. Audi bleibt seiner aktuellen Formensprache beim RS Q8 treu.

An der Front bedeckt die Tarnfolie lediglich den Kühlergrill, dessen 3D-mäßige Anordnung erahnen lässt, wie das Gitter des Kühlers aussehen könnte. Die Stoßstangen-Partie sind voluminöser geworden mit ihren zusätzlichen Lufteinlässen um dem Premium-SUV mehr Aggressivität zu verleihen.

650 PS sorgen für reichlich Power

Audi RS Q8.
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Obwohl die Türen teilweise unkenntlich gemacht worden sind, bleiben sie zum Rest der Seitenschweller mit dem Standrad Q8 identisch. Die Seitenschweller wiederum lassen sich absenken, was zusammen mit der adaptiven pneumatischen Federung das Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit stabileren soll. Zusätzlich sind die Radäuser vergrößert um Platz für größere Reifen und Bremsanlagen bieten zu können. Der Spoiler am Heck wirkt etwas zurückgenommen, wird aber dennoch für genügend Bodenhaftung sorgen ganz im Unterschied zu der aufälligen Auspuffanlage, die den 4.0-Liter V8 mit 650 PS zur Genüge hörbar machen wird. Quattro-Allradantrieb und das S-Tronic Getriebe wird im RS Q8 Standard sein.

 

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Rund 3000 Opel-Oldtimer werden an den Opelvillen erwartet

Fri, 15/06/2018 - 10:31

Rund um die Opelvillen findet mit dem 18. Klassikertreffen am Sonntag, dem 24. Juni, wieder die größte eintägige Oldtimerveranstaltung Deutschlands statt. Organisiert von der Stadt Rüsselsheim in Kooperation mit dem Autohersteller präsentieren markenübergreifend rund 3000 Oldtimer-Besitzer ihre fahrenden Schätze bis Baujahr 1988 – von Automobilen über Traktoren bis hin zu Motor- und Fahrrädern.

Blick in die Vergangenheit bei der Marke mit dem Blitz

Opel Rekord C Cabrio.
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Das Programm startet um 9 Uhr mit der Anmoderation der ersten an den Opelvillen ankommenden Oldtimer. Ab 10 Uhr stehen dann die Fahrzeuge von Opel Classic im Mittelpunkt. Dazu fahren der Rüsselsheimer Stadtrat Nils Kraft und Opel-Personaldirektorin Anke Felder zusammen mit Markenbotschafter Joachim Winkelhock stilecht im Autokorso an den Opelvillen vor. Anke Felder kommt im schnittigen Commodore B GS/E von 1972. Le-Mans-Sieger „Jockel“ Winkelhock pilotiert einen Opel GT. Als weitere Ehrengäste werden die Designer Erich Bitter und Erhard Schnell, der „Vater“ des GT, erwartet.

Mit dem RAK 2 erinnert Opel an den Start ins Raketenzeitalter 1928. Wie sehr klassische Fahrzeuge mit ihren zeitgenössischen Lackierungen begeistern, stellen unter anderem der Kadett A Coupé von 1964, der Rekord C und der Commodore B GS/E vor Ort unter Beweis. 1967 debütierte der Commodore A mit dem legendär laufruhigen 2,5-Liter-Reihensechszylinder und für die damalige Zeit stattlichen 115 PS. Eine GS-Version mit Doppelvergaser und 130 PS kam bereits ein Jahr später auf den Markt. Wie sportlich der 1972 folgende Commodore B GS/E mit seinen 160 PS tatsächlich war, stellte Walter Röhrl unter Beweis.

Fliegen ist und bleibt schöner

Opel GT (1968–1973).
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Im Team mit Jochen Berger errang er 1973 mit der Startnummer 22 den Klassensieg bei der Rallye Monte Carlo. Dem zitrusgelben Oldtimer stellt Opel einen neuen Insignia Grand Sport dank des Exclusive-Programms der Marke in identischer Farbe zur Seite. Darüber hinaus feiern die Rüsselsheimer 50 Jahre Opel GT (Werbeslogan „Nur Fliegen ist schöner“). Beim Klassikertreffen sind unter anderem der Ur-GT von 1965, der Elektro-GT von 1971 sowie das Diesel-Rekordauto von 1972 zu bestaunen. Außerdem werden rund 50 GT-Fahrer mit ihren Fahrzeugen erwartet, die ihre Autos auf einer Sonderfläche ausstellen.

Dazu gib’s ein buntes Programm mit Livemusik und Kleinkunstbeiträgen. Kostenfreie Besucherparkplätze stehen im Parkhaus Mainzer Straße, am Opel-Tor M60 sowie auf den Parkplätzen beim Adam-Opel-Haus am Rugby-Ring zur Verfügung. Zwischen den jeweiligen Anlaufstellen und dem Veranstaltungsgelände pendeln Shuttle-Busse. Eintritt und Teilnahme sind kostenlos.

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Cadillac CT5 Erlkönig gesichtet

Fri, 15/06/2018 - 09:53

Hier ist der brandneue 2020er Cadillac CT5 während einer Testfahrt im amerikanischen Milford, Conneticut. Dabei kann man auch schon  einen genaueren Blick auf die Gestaltung der Frontleuchten  und Heckleuchten werfen.

Ct5 und CT6 sind das neue Limousinen-Lineup

Cadillac CT5.
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Der Nachfolger des CTS basiert auf der Alpha Bodengruppe, die sich in ihren Ausmaßen zwischen der BMW 3er Serie und 5 Serie ansiedeln lässt. Mit dieser Modellstrategie versucht sich Cadillac in der Mittelklasse zu halten, deren Kunden zusehends auf SUVs umsteigen. Gleichzeitig soll es weiterhin einen kleineren Bruder neben dem Flaggschiff CT6 im Programm geben.

Das Styling des CT5 ist maßgeblich von der Studie Cadillac Escala inspiriert. Für die Leistug sorgt ein 2.0 Liter Vierzylinder. Optional kann auch ein 3.6-Liter V6 geordert werden. Ob es als dritte Möglichkeit noch einen 4.2-Liter Biturbo zu haben sein wird, ist noch offen. Standardmäßig soll in allen Motorisierungsvarianten eine Zehn-Stufen Automatik zur Verfügung stehen.

20019 soll der Cadillac CT5 vorgestellt werden und ein Jahr später beim Händler stehen.

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Flowcamper bringt Einstiegsmodell

Thu, 14/06/2018 - 10:25

Der Preis ist eine Ansage: Ab 39 000 Euro bietet die Hagener Vanufaktur ihren neuen Ausbau auf Basis des VW T6 an, den Flowcamper Space. Erstmals setzt das Team um Chef Martin Hemp auf (herausnehmbare) Möbel-Module aus Echtholz. Die finden ihren Platz hinter dem Fahrersitz und bieten Platz für eine Kompressor-Kühlbox mit 25 Liter Inhalt, eine Edelstahlspüle und je zwölf Liter fassende Frisch- und Abwasserkanister sowie einen einflammigen Gaskocher. Dazu gibt es einen ebenfalls in Echtholz ausgeführten Bodenbelag sowie einen Drehtisch.

Nicht nur als Campingfahrzeug konzipiert

Flowcamper Space.
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Herausnehmbar sind nicht nur die Möbel des Flowcamper Space, sondern auch seine Sitzbank. So taugt der Camper auch zum Umzug oder Transport von Sportgerät, frisch gekauften Möbeln oder Baumaterial. Voll bestuhlt können bis zu acht Personen mitfahren. Auf der umgeklappten Schlaf-Sitzbank im Heck können bis zu drei Personen nächtigen, im aufstellbaren Schlafdach gibt es zwei weitere Schlafplätze.

Für kältere Nächte verfügt der Space über eine mit Diesel betriebene Luft-Standheizung. Obendrein gibt es eine Bordbatterie, 12 V- und USB-Steckdosen sowie eine LED-Linienleuchte. Je nach Kundenwunsch lässt sich der VW Camper aus Hagen zweifarbig gestalten, zum Fahrzeug in Orange kommen dann ein weißes Dach und weiße Dekorstreifen. Wahlweise ist auch eine Folierung im Two-Colour-Design machbar.

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Erlkönig Audi R8

Thu, 14/06/2018 - 08:15

Heute wurde ein brandneuer Prototyp des Audi R8 bei Testfahrten in Südeuropa abgelichtet. Die Tarnfolie überdeckte dabei lediglich die signifikanten Bauteile der überarbeiteten Außenhaut. Die Front um den hexagonalen Kühlergrill wurde der neuen Designsprache angepasst, wie sie schon beim Audi A6, A7 und A8 zu bestaunen ist. Auch die Seitenschweller wurden zusätzlich modifiziert.

Runderes Klangbild

Audi R8 Erlkönig.
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Auch am Heck des neuen R8 erfahren die Kühlergrill-Elemente eine modifizierte Anordnung, welche sich durchgehend und ohne Unterbrechung über das gesamte Heck zieht ohne dabei Rücksicht auf das Nummernschild zu nehmen. Der Heckspoiler des sonst so aggressiv auftretenden Boliden wirkt schon fast etwas understatement-mäßig. Vielleicht handelt es sich bei diesem R8 um die Motorisierung mit „nur“ 400 PS, welche Gerüchten zufolge schon länger in der Mache ist.

Auch die Endrohre der Auspuffanlage wurden verändert. Alles um den Motor ein runderes Klangbild zu verleihen. Dieser könnte entweder ein 2.5-Liter-5-Zylinder mit 400 PS sein, oder jener 2.9-Liter-V6 mit 450 Pferden bekannt aus dem Audi RS5.

Infotainment und digitales Cockpit als Antwort auf die Konkurrenz

Audi R8 Erlkönig.
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Die Leistungsreduzierung des R8 könnte mit der Absicht einhergehen, den R8 günstiger anbieten zu können und zusätzlich in einer kostengünstigeren Schadstoffklasse weniger Steuern zu kosten.

Asketische Fahrleistungen müssen dennoch nicht befürchtet werden. Die Hundert-Stundenkilometer-Marke soll in Vier Sekunden erreicht sein. Ein neuartiges Infotainment-System und ein komplett digitales Cockpit sollen den R8 zusätzlich attraktiver machen, denn die Konkurrenz à la Porsche 911 schläft nicht.

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Mobiles Leben in einer modernen Welt: Das Living Vehicle aus den USA

Wed, 13/06/2018 - 17:01

Nein, also „Wohnwagen“ möchte man zum „Living Vehicle“ vielleicht doch nicht sagen. Dazu ist er etwas zu groß geraten, und etwas zu komfortabel. Und auch seine Preisklasse sprengt den in Europa üblichen Kostenrahmen für Caravans dann doch ein wenig. Ab rund 127 5000 Euro ist das rollende Appartment aus den USA mit seiner Alu-Außenhülle zu haben.

Gefühl wie im schicken Großstadt-Appartment

Living Vehicle.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Living Vehicle

Erdacht und entwickelt hat das Living Vehicle der in Kalifornien ansässige Architekt Matthew Hofmann. Gefertigt wird der Wohnanhänger der Extraklasse von der Aluminum Trailer Company aus Indiana. Er ist ein Heim auf Rädern, immerhin können bis zu sechs Personen in der komplett rechteckig gezeichneten Behausung mit Bad im Spa-Stil problemlos übernachten. Zudem gibt es eine Terrasse, die auf der Fahrerseite abgeklappt werden kann.

Das auf einem Tandemachser aufgebaute Living Vehicle ist 254 Zentimeter breit und satte 945 Zentimeter lang. Rund 3,6 Tonnen schwer ist das Fahrzeug in unbeladenem Zustand, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei knapp sechs Tonnen. Im Wohnbereich erinnert kaum etwas daran, dass die Behausung auf Rädern steht – und fahrbereit ist. Es gibt reichlich Platz zum Kochen, Wohnen und Schlafen, die hellen Möbel würden auch gut in ein schickes Großstadt-Appartement passen. Ein echtes Komfort-Feature ist der durchgängig beheizbare Boden, darunter befindet sich ein isolierter Doppelboden.

Wohnwagen mit Geschirrspüler

Living Vehicle: Schlafzimmer.
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Im Heck ist das Wohnzimmer mit seiner Rundsitzgruppe installiert, darüber bietet ein Hubbett weitere Schlafplätze. Im Bug liegt das geräumige Schlafzimmer, das wahlweise über ein Queensbett oder ein Schlafsofa verfügt. Neben dem Kleiderschrank ist eine Waschmaschine mit Trockner untergebracht. Mittig im Fahrzeug liegt die Küche, ausgestattet mit einem mannshohen Kühl- und Gefrierschrank. Zur üblichen Ausstattung zählen Gaskocher und Spüle, Backofen und Mikrowelle. Einen Geschirrspüler sucht man in den meisten Wohnwagen hingegen vergeblich – hier nicht. In der Mitte der Küche dient eine kleine Insel als Arbeitsplatz. Dazu gibt es reichlich Stauraum und einen Apotheker-Schrank für Flaschen, Dosen, Öle und Gewürze. Gegenüber der Küche liegt eine großzügig verglaste Tür, durch die man auf die Terrasse gelangt.

Zwischen Wohn- und Schlafbereich liegt das Bad, das eine Tür vom restlichen Wohnraum abtrennt. Die Duschkabine hat ein großes Glasdach und eine Regendusche. Rund 380 Liter Frischwasser stehen zur Verfügung, der Abwassertank fasst rund 230 Liter (Fäkaltank 170 Liter). Energie liefern Solarpanele, gespeichert wird der Strom in Lithium-Akkus. Individualisieren lässt sich das Living Vehicle mit unterschiedlichen Polstern, Möbeloberflächen und Böden.

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Porsche Consulting eröffnet zwei weitere Büros

Wed, 13/06/2018 - 15:10

Die Managementberatung Porsche Consulting hat in Berlin und Belmont im Silicon Valley (USA) zwei weitere Büros eröffnet. Die Zahl der Standorte erhöht sich damit auf neun. Das Berliner Büro im Stadtteil Friedrichshain befindet sich im gleichen Gebäude wie das Technologielabor Porsche Digital Lab. Auch in Kalifornien nutzen die Berater die Nähe zu Kollegen. Der neue Standort der Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers im kalifonischen Belmont liegt neben dem Electronics Research Laboratory von Volkswagen. Hier werden unter anderem neue Mobilitätslösungen entwickelt.

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Renault fährt ein starkes Trio vor

Wed, 13/06/2018 - 14:33

Für Renault hätte das Jahr gar nicht besser beginnen können. Bis Mai konnten die Franzosen den Absatz in Deutschland um 8,1 Prozent steigern und liegen damit deutlich über dem Wachstum des Gesamtmarktes. Insgesamt wurden rund 97 000 Modelle der beiden Konzernmarken Renault und Dacia neu zugelassen, wobei sich der rumänische Ableger längst zu einer Absatzstütze entwickelt hat. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Verantwortlichen des Konzerns nur ungern auf den Neuzugang aus Rumänien angesprochen wurden.

Duster sorgt für Dacia-Erfolgsgeschichte

Dacia Duster.
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Vor allem in Frankreich hat sich die Marke längst etabliert, und auch in Deutschland zeigen die Verkaufszahlen (bis Mai 32 300 Auslieferungen) nach oben. Ein entscheidender Baustein in der Erfolgsgeschichte ist der Duster, mit einem Einstandspreis von 11 490 Euro das preiswerteste SUV auf dem Markt. Der Bestseller kommt jetzt mit einem neuen Offroad-Design auf den Markt und bietet nun auch Ausstattungsdetails, die dem preisbewussten Kunden bisher vorenthalten wurden. Zum ersten Mal kann eine Klimaautomatik geordert werden, und außerdem lässt sich der Discount-SUV mit einer Keycard starten.

Freilich wächst mit der gehobenen Ausstattung auch das Preisniveau. Die Nobelversion mit Allrad- statt Frontantrieb, Klimaautomatik und noch weiteren angenehmen Details erreicht die 20 000-Euro-Marke, ist aber immer noch vergleichsweise preiswert. Für die Allradversionen spendiert Renault nun auch einen 4WD-Monitor für die sichere Fahrt im Gelände, und bei Bedarf warnt ein Toter-Winkel-Warner den Piloten. Für den optimierten Komfort montierten die Renault-Verantwortlichen neue Sitze mit einer verlängerten Sitzfläche, und als erstes Dacia-Modell überhaupt besitzt der Duster Fensterairbags für die Front und den Fond.

Renault Zoe liegt bei den vollelektrischen Autos vorne

Renault Zoe.
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Renault versteht sich als Elektropionier und bietet mit dem kleinen Zoe das meistverkaufte Elektromobil Europas an. Im vergangenen Jahr kam der Stromer auf 30 577 Neuzulassungen – in Deutschland reichten 4323 Zulassungen für einen Marktanteil von 18,6 Prozent bei den vollelektrischen Personenwagen, was sich ebenfalls in die Nummer 1 auf dem Markt übersetzte. Jetzt rollt der Zoe mit dem sogenannten R110-Motor an den Start, der 110 PS (80 kW) leistet und sein maximales Drehmoment bei 225 Newtonmetern erreicht.

Der neue Antrieb kommt mit der neuen, 41 kWh starken Batterie zu den Kunden, die eine realistische Reichweite von 300 Kilometern (nach dem neuen Testverfahren WLTP) erreicht. Dazu trägt auch die ausgezeichnete Energie-Rekuperation des eigens dafür entwickelten Bremssystems bei. Die bisher angebotene Batterie (22 kWh) bleibt beim 92 PS (68 kW) starken Antrieb im Angebot. Mit der neuen Batterie und der neuen Rekuperationstechnik rückt die Reichweitenangst in den Hintergrund, und außerdem reicht die gebunkerte Energie hin und wieder zu unvernünftigen Ampelspurts, um den Rest der „Verbrenner-Welt“ zu verwirren. Für die stärkere Zoe-Version verlangt Renault mindestens 35 900 Euro. Der Preis verringert sich allerdings durch den Elektro-Auto-Bonus in Höhe von 4000 Euro.

Renault kann auch sportlich

Renault Mégane R.S..
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Am anderen Ende der Leistungskette rollt der Mégane R.S. mit einem 280 PS (205 kW) starken 1,8-Liter-Turbomotor (Drehmoment 390 Newtonmeter) auf den Markt. Als einziger Vertreter der kompakten Hochleistungsfraktion besitzt der französische Sportler eine Allradlenkung, mit der sich die Kurvenstabilität verbessern soll. Bis zu 60 km/h lenken die Hinterräder mit maximal 2,7 Grad in entgegengesetzter Richtung zur Vorderachse – in der Fahreinstellung Race bis 100 km/h – was eine Verkürzung des Radstands bewirkt und so den Lenkaufwand um bis zu 20 Prozent reduziert.

Die Preisliste für den sportlichsten Mégane beginnt bei 33 690 Euro. Für Kunden, die sich mit 280 PS untermotorisiert fühlen, schiebt Renault im Herbst die Topversion Mégane R.S. Trophy mit 299 PS nach.

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