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Aktualisiert: vor 11 Minuten 18 Sekunden

Hyundai i40 Erlkönig

vor 7 Stunden 48 Minuten

Als Hyundai auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon die Studie Le Fil Rouge präsentierte, legte der koreanische Autobauer dar, wohin sich die Marke in Sachen Design in Zukunft bewegen möchte.

Große Schritte nach vorn geht der neue Hyundai

Hyundai i40.
Copyright: Automedia

Die ersten Schnappschüsse des neuen i40 auf dem Nürburgring legen Zeugnis davon ab, wie weit Hyundai dieses Ziel schon in die Realität umgesetzt hat. Und die aktuelle Mittelklasse-Baureihe ist mittlerweile auch schon in die Jahre gekommen. So schien sich hier eine gute Möglichkeit zu bieten, wie straßentauglich die neue Formensprache sein kann. Die neuen knackigen Linien mit den markanten Flanken lassen den neuen i40 sehr sportlich aussehen.

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Oldtimer als Geldanlage? Ja, aber…

vor 8 Stunden 38 Minuten

Wenn die sprichwörtlich sparsamen Schwaben zu hohen Investitionen in altes Blech raten, dann sorgt das für Aufmerksamkeit, manchmal sogar weltweit. So meldete jetzt der Informationsdienst Bloomberg aus New York erstaunt: „Banker aus der wichtigsten Auto-Region Deutschlands raten zur Geldanlage in einheimische Oldtimer.“ Ein Porsche 911 zum Beispiel habe in den vergangenen 15 Jahren immerhin 683 Prozent an Wert gewonnen. Gelesen hatten die Bloomberg-Experten die Nachricht im alljährlich erscheinenden Oldtimerindex der Südwestbank aus Ulm.

Der 911 erlebte im vergangenen Jahr in der Tat eine Trendwende

Porsche 911 Turbo 3.3 Coupé Modelljahr 1986. Wertsteigerung seit 2005: 683 Prozent .
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

„Nach dem doch deutlichen Rückgang 2016 verzeichneten wir 2017 wieder einen leichten Aufwärtstrend im Oldtimerindex“, sagt Jens Berner, Oldtimer-Experte bei der mittelständischen Regionalbank. „Der Preis des stark gewichteten Mercedes 300 SL war im Jahr 2016 bedeutend gefallen, hielt sich im letzten Jahr jedoch stabil“, erklärt Berner, der selbst keinen Oldtimer besitzt und öffentliche Verkehrsmittel bevorzugt. Während 2016 die Wertentwicklung des Oldtimerindex im negativen Bereich lag, verzeichnet er 2017 wieder einen Zuwachs von rund drei Prozent. Am Stichtag 1. Januar 2018 lag der Index bei 403 Punkten.

Den Oldtimerindex der Südwestbank gibt es seit 2010 um die Wertentwicklung süddeutscher Autoklassiker mit anderen Anlageformen zu vergleichen. In den Index aufgenommen werden 20 Modelle von Automobilherstellern aus Baden-Württemberg, Bayern und dem südlichen Hessen. Die Berechnung des OTX basiert unter anderem auf der Auswertung von Preisangaben des Fachmagazins „Motor Klassik“, den Anfangswert des Index legte die Südwestbank auf 100 Punkte im Jahr 2005 fest.

Oldtimeranzahl stieg in Deutschland 2017 weiter an auf 674 949 Pkw

BMW 635CSi (E24). Wertsteigerung seit 2005: 568 Prozent.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Doch nicht jeder Oldtimer besitzt das begehrte H-Kennzeichen. Das bekommen nur Kraftfahrzeuge, die älter als 30 Jahre und in gutem sowie originalen Zustand sind und als historisches Kulturgut gelten. Dann gibt es für sie unter Umständen Vorteile bei Steuer und Versicherung, eine Umweltplakette brauchen sie auch nicht. Doch auch hier nahm die Anzahl zu: Zum 1. Januar 2018 waren es 477 386 Autos.

„Die zunehmende Begeisterung für Oldtimer zeigt sich auch in den zahlreichen Oldtimer-Museen, -Rallyes, -Treffen, -Ausfahrten und –Messen“, glaubt Jens Berner. Die deutschen Marken seien besonders beliebt: Knapp 70 Prozent aller Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind, stammen von deutschen Herstellern. Daher ist nach Meinung der Fachleute der Südwestbank die Nachfrage nach historischen Fahrzeugen groß. Sie gelten nach wie vor als wertstabile Investition, was sich auch im Vergleich mit Aktien und deutschen Staatsanleihen zeigt: Während der deutsche Leitindex DAX seit 2005 um rund 203,51 Prozent wuchs und der Euro-Stoxx-50-Performance-Index um 73,93 Prozent anstieg, legte der OTX um 302,63 Prozent zu. Der REX-P für deutsche Staatsanleihen wuchs in diesem Zeitraum um 58,22 Prozent.

Dennoch ist Vorsicht geboten

„Wir empfehlen den Kauf eines Oldtimers aus Renditegesichtspunkten erst ab einem Kaufpreis von rund 100 000 Euro“, sagt Berner. Für Anleger, die auf der Suche nach alternativen Investments sind, eignen sich seiner Ansicht nach Autoklassiker grundsätzlich nur als Beimischung zum Gesamtvermögen. Dieser Anteil sollte nicht mehr als fünf bis zehn Prozent des Vermögens ausmachen, denn es müssen bei einem Kaufpreis von beispielsweise 100 000 Euro rund vier Prozent pro Jahr Nebenkosten einkalkuliert werden. Darüber hinaus belasten einmalig das Gutachten, jährliche Steuern, Versicherung, Garagenmiete, Wartung und Reparaturen den Geldbeutel zusätzlich. Ratsam ist für Interessenten immer der Gang zu einem Oldtimergutachter. Sonst kauft man womöglich die Katze im Sack – beziehungsweise eine auf Hochglanz polierte Rostlaube.

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Audi RS Q8 Erlkönig auf dem Nürburgring

vor 8 Stunden 58 Minuten

Während eines Reifenstresstest wurde heute erneut Audis kommendes SUV-Flaggschiff RS Q8 fotografiert. Der erst kürzlich vorgestellte Q8 wird sportlicher gemacht und rangiert auf Niveau eines Lamborghini Urus, was nicht wirklich überraschen sollte, denn schließlich basieren beide auf der MLBevo-Platform.

Souverän in die Kurve

Audi RS Q8.
Copyright: Automedia

Der neue Q8 ist Audis erstes SUV mit einer klaren coupéhaften Linienführung, die ein hohes Maß an Sportlichkeit demonstriert. Beim RS Q8 soll diese Sportlichkeit nochmals gesteigert werden. Die Ingenieure bei Audi haben zunächst erst mal die Premiere des Q8 abgewartet um anschließend mit den Straßentests für den RS Q8 zu beginnen, dessen Äußere Form der Serienreife schon ziemlich nahe zu sein scheint, sonst wären vermutlich mehr Komponenten mit Tarnfolie beklebt worden, als die untere Frontpartie, die Türleisten und die Stoßstangen am Heck. Audi bleibt seiner aktuellen Formensprache beim RS Q8 treu.

An der Front bedeckt die Tarnfolie lediglich den Kühlergrill, dessen 3D-mäßige Anordnung erahnen lässt, wie das Gitter des Kühlers angeordnet ist. Die Stoßstangen-Partie sind voluminöser geworden mit ihren zusätzlichen Lufteinlässen um dem Premium-SUV mehr Aggressivität zu verleihen.

Der RS Q8 verfügt über Power satt

Audi RS Q8.
Copyright: Automedia

Obwohl die Türen teilweise unkenntlich gemacht worden sind, bleiben sie zum Rest der Seitenschweller mit dem Standrad Q8 identisch. Die Seitenschweller wiederum lassen sich absenken, was zusammen mit der adaptiven pneumatischen Federung das Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit stabileren soll. Zusätzlich sind die Radhäuser vergrößert um Platz für größere Reifen und Bremsanlagen bieten zu können. Der Spoiler am Heck wirkt etwas zurückgenommen, wird aber dennoch für genügend Bodenhaftung sorgen. Die auffällige Auspuffanlage macht den 4.0-Liter V8 mit 650 PS zur Genüge hörbar. Die Quattro-Allradantrieb und das S-Tronic-Getriebe wird im RS Q8 Standard sein.

 

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Dacia führt Ad-Blue-Diesel für den Duster ein

vor 9 Stunden 42 Minuten

Unter dem Namen „Blue dCi” führt Dacia für das SUV-Modell eine neue Generation von Selbstzündern mit SCR-Katalysator (Ad-Blue) ein. Dacia bietet den Turbodiesel Blue dCi 95 im Duster exklusiv für die 2WD-Varianten mit Frontantrieb ab einem Einstiegspreis von 13 700 Euro an.

Die Modelle mit Frontantrieb sind ab sofort bestellbar

Dacia Duster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Der Duster mit Allradantrieb folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Der Blue dCi 115 ist sowohl für die 2WD-Modelle (ab 15 900 Euro) als auch für die 4WD-Ausführungen mit variablem Allradantrieb (ab 17 800 Euro) verfügbar. Dacia wird die Triebwerke Blue dCi 95 und Blue dCi 115 schrittweise auch in anderen Modellen der Marke einführen.

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Kia Sportage: Diesel mit reinem Gewissen

vor 10 Stunden 35 Minuten

Der Kia Sportage ist das Erfolgsmodell der Koreaner in Europa. Jetzt hat das kompakte SUV eine Auffrischung bekommen und fährt mit ein paar optischen Retuschen vor. Viel wichtiger ist aber, was sich unter der Haube getan hat. Davon konnte man sich bei einer Probefahrt überzeugen.

Spaß ohne schlechtes Gewissen

er Unterfahrschutz mit den beiden Auspuff-Endrohren ist im Rahmen des Facelifts neu gestaltet.
Copyright: Mirko Stepan / mid

In Zeiten der Schadstoff-Diskussion müssen alle Autobauer an ihren Motoren feilen, damit diese die neuesten Abgasnormen erfüllen. Kia hat das getan und bietet im überarbeiteten Sportage nur noch Aggregate an, die bereits jetzt Euro 6d Temp erfüllen. Das neue Top-Aggregat ist der EcoDynamics+ 2.0-Liter-Diesel mit 48 Volt Mild-Hybrid-System. Dieser lässt sich mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Stufen-Automatik kombinieren, im Testwagen steckt das Automatikgetriebe, das im Zusammenspiel mit dem durchzugskräftigen Motor eine echte Freude ist. Die Schaltvorgänge sind kaum merkbar, und der Diesel mit 136 kW/185 PS und satten 400 Newtonmeter Drehmoment ist bereits bei niedrigen Drehzahlen äußerst agil. Allradantrieb ist hier immer an Bord.

In der getesteten sportlichen Top-Ausstattung „GT Line“ mit optimierten Dämpfern, die nur tiefere Schlaglöcher recht unsanft ins Innere des Kia weiterleiten, liegt der Sportage satt auf der Straße, die direkte Lenkung sorgt dafür, dass auf kurvigen Landstraßen mit dem neuen Diesel-Aggregat an Bord richtig Spaß aufkommt. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn rund sieben Prozent spart das System ein, dessen E-Motor mit 12 kW beim Beschleunigen unterstützt und zu dem auch Bremsenergie-Rückgewinnung und ein neues Start-Stopp-System gehören. Fällt die Geschwindigkeit unter 30 km/h, während der Fahrer vom Gas geht und bremst, zum Beispiel beim Zufahren auf eine Ampel, schaltet sich der Motor aus, was zusätzlich Kraftstoff spart. Das funktioniert bei der Testfahrt im Frankfurter Stadtverkehr einwandfrei.

Auf keinen Fall ein Langweiler

Aufgeräumter Innenraum mit neuen Lüftungsdüsen und rahmenlosem Touchdisplay. Das abgeflachte Lenkrad ist Teil der Ausstattungslinie „GT Line“. Apple CarPlay und Android Auto gehören zum Serienumfang.
Copyright: Kia

Ebenfalls neu im Sportage ist die Rundumsicht-Kamera, die vor allem beim Rangieren hilft, sowie eine Müdigkeitserkennung und ein Abstandstempomat mit Brems- und Beschleunigungsfunktion – auch hier gibt’s keine Kritik, das System sorgt für entspanntes Fahren in der Stadt und auf der vielbefahrenen Autobahn. So ausgestattet, ist der Sportage bestens gerüstet für den Alltag – und mit dem neuen Diesel an Bord auch für Umwelt- und Fahrverbots-Zonen. Wer dennoch Diesel-kritisch ist, aber auf Motorleistung nicht verzichten möchte, findet im Top-Benziner mit 130 kW/177 PS eine gute Alternative. Denn auch der Benziner ist durchzugsstark, hat allerdings 135 Newtonmeter weniger Drehmoment, was deutlich spürbar ist. Beim Benziner ist außerdem ein 7-Gang-DCT an Bord, wenn nicht manuell geschaltet wird.

Ganz gleich, welche Motorisierung unter der Haube steckt, ein Langweiler ist er nicht, dieser Kia. Das gilt insbesondere für die Optik des aufgefrischten SUV, auch wenn sich die Retuschen auf Details beschränken. Bis zu 19 Zoll große Räder in neuem Design sind nun zu haben, der Kühlergrill ist etwas abgerundet, die Scheinwerfer enthalten nun vier LED-Einheiten fürs Tagfahrlicht und gegen Aufpreis auch LED-Technik statt Xenon-Technologie für Abblend- und Fernlicht.

Kompaktes SUV mit ausgewogenem Paket

Der aufgefrischte Kia Sportage kommt nicht nur mit Änderungen am Blechkleid daher, sondern vor allem mit modernisierter Technik.
Copyright: Kia

Eine Chromspange ziert die neu gestaltete Frontschürze, und am Heck ist die Zierleiste nach unten gewandert. Zwischen den Rückleuchten sitzt beim Facelift ein Reflektor. Innen gibt’s einen neuen Touchscreen in acht Zoll, wahlweise in neun Zoll, wenn das Navigationspaket an Bord ist, sowie neu gestaltete Lüftungsdüsen und ein neues Lenkrad – bei der „GT-Line“ ist dieses unten abgeflacht. Außerdem sind die Sitze jetzt auch mit Ziernähten zu haben.

Mit dem Facelift und insbesondere den technischen Neuerungen schickt Kia ein kompaktes SUV auf die Straße, das gerade in diesem hart umkämpften Segment ein ausgewogenes Paket bietet. Dazu kommt ein Einstiegspreis von 22.190 Euro. Für den Mild-Hybrid mit 2-Liter-Diesel werden mindestens 38.190 Euro fällig.

Technische Daten Kia Sportage 2.0D EcoDynamics+ mild-hybrid AT Fünftüriges, fünfsitziges Kompakt-SUV mit Allradantrieb Länge/Breite (ohne Außenspiegel)/Höhe/Radstand in Millimeter 4.485/1.855/1.635/2.670 Leergewicht 1.672 kg max. Zuladung 578 kg Kofferraumvolumen 439 l bis 1.428 l Tankinhalt 55 l Motor Vierzylinder-Turbodiesel Hubraum 1.995 ccm Leistung 136 kW/185 PS bei 4.000 U/min maximales Drehmoment 400 Nm bei 1.750/min bis 2.750 U/min Getriebe 8-Stufen-Automatik Beschleunigung 0 bis 100 km/h 9,5 s Höchstgeschwindigkeit 201 km/h Normverbrauch 5,7 Liter Diesel je 100 km CO2-Ausstoß 149 g/km, Abgasnorm Euro 6d Temp

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Range Rover Sport mit neuem Dreiliter-V6-Selbstzünder

Di, 17/07/2018 - 10:29

Der Range Rover Sport erhält im Modelljahrgang 2019 mehrere Neuerungen. So ist ein 3.0-Liter-V6-Twinturbodiesel mit 249 PS (183 kW) neu an Bord.

Range Rover Sport.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Land Rover

Der Range Rover Sport ist ab sofort mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung samt Lenkassistent und Stop&Go-Funktion sowie mit einem Notfall-Bremsassistenten für hohe Geschwindigkeiten erhältlich. Bestellt werden kann der Range Rover Sport der Generation 2019 ab sofort. Die Preisliste startet mit Empfehlungen ab 66 500 Euro.

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Mercedes-Benz GLE Erlkönig gesichtet

Di, 17/07/2018 - 10:20

Neulich wurde der 2019er Mercedes-Benz GLE fotografiert, wo gleichzeitig noch ein Blick in das Interieur des SUV erhascht werden konnte. Die Mittelkonsole wartet mit einem großen Widescreen auf, zusammen mit den beiden Haltegriffen, welche vermutlich vom Porsche Cayenne inspiriert wurden.

Weniger Gewicht, bessere Aerodynamik

Mercedes-Benz GLE.
Copyright: Automedia

Der Verkauf des GLE soll bereits Ende diesen Jahres beginnen. Die Schnappschüsse zeigen den Mercedes mit verhältnismäßig wenig Tarnfolie und demonstrieren, dass es nicht mehr sehr weit ist bis zur kompletten Serienreife.

Der Standard-GLE soll weniger als Zwei Tonnen Gewicht auf die Waage bringen. Allerdings wird dafür auch auf einen Allradantrieb verzichtet. So macht es zumindest die Konkurrenz. BMW fährt zumindest dieses Strategie und bietet das Basismodell des X5 ausschließlich als Hinterradler an.

Das Design des neuen GLE wird schärfer und edgier als bei der aktuellen Baureihe. Die bessere Aerodynamik sorgt für besser CW-Werte, die von 0.32 auf 0.30 gesenkt werden konnte. Die Motoren sollen ebenfalls sparsamer werden. Insider sprechen von einer Verbrauchsreduktion von bis zu 20 Prozent.

 

 

 

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Der Opel Kapitän wird 80

Di, 17/07/2018 - 09:31

Wenn einer der ganz Großen der Automobilgeschichte 80 Jahre alt wird, dann muss gefeiert werden. Der Opel Kapitän startete seine Karriere 1938 und blieb 42 Jahre lang ein Flaggschiff der Marke. Zur heutigen Geburtstagparty trafen sich 25 tipptopp erhaltenen Kapitäne zu einer Jubiläumstour vom Opel-Stammsitz in Rüsselsheim zum Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein.

Der Kapitän stand für gehobene Mittelklasse

Opel Kapitän von 1938.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Unter das wunderbare Schnurren der Sechs-Zylinder-Reihenmotoren der Kapitäne mischten sich dabei auch moderne Töne: Drei neue Opel Insignia waren gekommen, um ihren Großvätern zu gratulieren. Damals wie heute läuft das größte Opel-Modell im Werk Rüsselsheim vom Band. 1938, ein Jahr nach der Vorstellung des Opel Admiral, erweitert Opel seine Modellpalette um eine weitere Größe. Als Vertreter der gehobenen Mittelklasse reiht sich der Opel Kapitän zwischen dem populären Kadett und dem repräsentativen Oberklasse-Admiral im Art-déco-Stil ein.

Mit selbsttragender Ganzstahl-Karosserie und moderner Antriebstechnik nimmt der als zwei- und viertürige Limousine sowie als viersitziges Cabriolet angebotene Kapitän in dieser Wagenklasse eine technische Vorreiterrolle ein. Der innovative 2,5 Liter große und 55 PS starke OHV-Reihen-Sechszylinder wird dabei zum Markenzeichen des großen Opel.

Viel Chrom drückte den wachsenden Wohlstand aus

Opel Kapitän von 1938.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Zehn Jahre später verlässt der erste Nachkriegs-Kapitän 1948 das Werk in Rüsselsheim, der bis auf wenige Details immer noch dem Ur-Modell entspricht. Im Wirtschaftswunder wird der Opel Kapitän dann mit US-amerikanischer Formensprache und Sechszylinder-Komfort zum Synonym von Fortschritt, Wohlstand und Zuverlässigkeit. In den sechziger Jahren gehört das Rüsselsheimer Topmodell zu den meistverkauften Sechszylindern Deutschlands. Erst im Frühjahr 1970 endet mit dem Kapitän B, damals das Einstiegsmodell der aus Kapitän, Admiral und Diplomat bestehenden Opel-Oberklasse-Familie, die Fertigung des erfolgreichen Sechszylinder-Typs. Die Geschichte des bekanntesten großen Opel geht nach 42 Jahren und 474 189 Einheiten zu Ende.

1938 hatte der Opel Kapitän die technischen Kompetenzen der Adam Opel AG gebündelt. Dazu gehören eine fortschrittliche Motoren-Technologie und eine moderne Karosserie-Konstruktion. Zehn Millionen Reichsmark hat, ein „autobahnfester Kurzhub-Motor“, dessen hängende Ventile über eine stirnradgetriebene Nockenwelle, Stößelstangen und Kipphebel betätigt werden, leistet 55 PS und beschleunigt den Kapitän auf eine Spitze von 126 km/h. Darüber hinaus verfügt der Kapitän als erster Vertreter seiner Fahrzeugklasse in Deutschland über eine selbstragende Ganzstahl-Karosserie.

Der Kapitän gab sich sehr amerikanisch

Opel Kapitän von 1938.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Einzelradaufhängung mit Stabilisator vorne, hydraulische Bremsen und Stoßdämpfer sind serienmäßig, aber 1938 im Automobilbau noch längst nicht selbstverständlich. Die moderne Form mit erstmals in den Kotflügeln integrierten, sechseckigen Scheinwerfern, nach oben öffnender, einteiliger „Alligator“-Haube und angedeutetem Fließheck mit von außen zugänglichem Kofferraum folgt den stilistischen Vorbildern der Fahrzeuge aus den USA.

„Ein Wagen, der der Welt gehört“, wirbt Opel für seinen neuen Vertreter der gehobenen Mittelklasse, der als zwei- und viertürige Limousine sowie als zweitüriges Cabriolet mit vier Sitzplätzen angeboten wird und sich zum Exportschlager entwickelt. Bis zur kriegsbedingten Einstellung der Produktion werden in knapp neun Monaten 25 374 Einheiten, davon 4.63 Cabrios und 248 Chassis ohne Karosserie, des Kapitän gebaut. Davon werden rund 13 000 Fahrzeuge ins Ausland geliefert.

Am 5. Juli 1946 läuft in Rüsselsheim die Nachkriegs-Fertigung an, ab Oktober 1948 wird auch wieder der Kapitän gefertigt. Den ersten Großauftrag erteilt die US-amerikanische Regierung. Ab 1949 beliefert Opel auch wieder Export-Märkte. 13 036 Stück des neuen Kapitän werden bis zum Frühjahr 1950 gefertigt.

1950 folgte das erste Facelift

Opel Kapitän von 1938.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Im Mai 1950 kündigt das Unternehmen „Neues vom Opel Kapitän“ an: Vom Vorkriegsmodell unterscheidet sich der nun ausschließlich als viertürige Limousine lieferbare Kapitän durch eine moderne Lenkradschaltung sowie einen überarbeiteten Innenraum und runde Scheinwerfer. 1951 erfährt die Karosserie des Kapitän weitere Änderungen: Die Linienführung zeigt sich repräsentativer, der Kofferraum ist gewachsen, im großzügiger verteilten Chrom spiegelt sich der Zeitgeist von Aufbruch und beginnendem Wohlstand wider.

Für den nun 58 PS starken Sechszylindermotor, der auch im Lastwagen Opel Blitz zum Einsatz kommt und diesem eine Sonderstellung auf dem Lkw-Markt garantiert, entfallen ab sofort sämtliche Einfahrvorschriften. Die Ur-Linie des Kapitän bleibt bis 1953 erhalten, als der Nachfolger (Kapitän ‘54) mit mehr Leistung und moderner Ponton-Form erscheint.

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Audi Q8: Der will ganz hoch hinaus

Mo, 16/07/2018 - 08:02

Mit dem Audi Q8 wollen die Ingolstädter besonders hoch hinaus. Bei der ersten Bekanntschaft in der chilenischen Atacama-Wüste schaffte er es bis auf 4250 Meter, immerhin eine Höhe, bei der Mensch und Maschine so langsam die Puste ausgeht. Der Audi kann da oben auf seinen Turbolader zurückgreifen und sich über die S-Stellung der Acht-Gang-Tiptronic zusätzliches Drehzahlniveau genehmigen. Der Mensch muss ganz allein tiefer durchatmen. Aber das Erlebnis, auch in dieser Höhe von zuverlässiger Technik durch atemberaubende Natur gefahren zu werden, ist schon einen tiefen Seufzer wert.

Groß bis pompös und dynamisch mit sportlicher Eleganz

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Auf der anderen, der südamerikanischen Seite der Welt sind die Sorgen von daheim ganz weit weg. Da können sich alle noch ganz auf das neue viertürige Coupé aus dem Hause Audi konzentrieren. Verdient haben die Entwickler das, wie bei den ersten Probefahrten deutlich wird, bei denen der Neue nicht nur Höhenmeter, sondern auch eine Temperaturdifferenz von minus 9 Grad bis plus 30 Grad bewältigen musste – typisch für diese Tage im tiefen Winter in der Atacama.

Mit dem Q8 folgt auch Audi weiter dem Trend vom gesellschaftsfähigen Geländewagen der Kategorie SUV hin zum viertürigen Groß-Coupé. Die entfernen sich zusehends vom immer noch nützlich wirkenden Kastenwagen. Sie stellen eine neue Gattung dar, an deren Erfolg nur ihre Pioniere glaubten. Der Widerspruch schien zu groß. Groß bis pompös oder dynamisch mit sportlicher Eleganz – diese Begriffspaare schienen unvereinbar. Doch entscheidend ist der Kunde. Der mag das große, luxuriöse und dynamisch wirkende Hoch-Coupé mit riesigem Innenraum und einer Ladekapazität, die jedem Kombi – Gott habe ihn selig – zu Ehre gereichen würden. Ob SUV oder SAV – es wird Zeit, für diese Gattung eine neue dreibuchstabige Abkürzung zu finden.

Bezug auf die sportlichen Ursprünge der Marke

Audi Quattro Sport von 1984.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Dem Gattungsbegriff SUV zum Trotz beziehen sich die Audi-Designer um Marc Lichte beim Q8 auf die sportlichen Ursprünge der Marke, auf den Audi Sport, genannt „der Kurze“, das Homologationsmodell für den legendären Rallye-Quattro. Der leistete 300 PS, wog keine 900 Kilogramm und fiel mit drei Merkmalen besonders auf: kurzer Radstand, kleine Fensterflächen wegen hoher Schultern und die extrem ausgestellten, eckigen Quattrobacken, die Platz für breite Rennschlappen schufen.

Diese Quattrobacken finden sich beim Q8, wenn auch deutlich dezenter. Ebenso die hohe Gürtellinie mit den extrem breiten Schultern und die schwarz unterlegte Partie für die Leuchten am Heck. Auch diese Elemente unterscheiden den Q8 vom Q7. Nur der Radstand ist mit 2,99 Metern gleich. In der Länge fehlen dem Q8 im Vergleich mit dem Q7 genau 66 Millimeter. Dafür misst er in der Breite 27 Millimeter mehr und steht möglichst auf noch größeren Rädern, in der Serie auf 19 Zoll, bis 22 Zoll passen in die Backen.

Die typische neue Sachlichkeit

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Die Silhouette hat mit der flacher stehenden A-Säule und der sanft nach Art des Coupés abfallender Dachlinie wenig von einem Kastendesign. Dennoch bleibt auch hinten verschwenderisch viel Platz für Kopf, Knie und Ellenbogen. Auch das Gepäck kommt nicht zu knapp davon. Der 605 Liter große Gepäckraum lässt sich mit der um 100 Millimeter nach vorn verschiebbaren Rücksitzbank vergrößern. Maximal möglich sind 1775 Liter. Zur Zuladung liegen zur Zeit noch keine Daten vor, Aber immerhin wissen wir schon, dass der Drei-Liter-Diesel mindestens 2145 Kilogramm wiegen wird.

Beim Innenraumdesign hat Audi seine Position gegenüber den Münchnern und den Stuttgartern behaupten können. Während die Münchner sich mit ihren Instrumenten- und Bildschirm-Clustern nach wie vor am ehesten die Bezeichnung Cockpit verdient haben und die Stuttgarter sich mit einem eher opulenten Stil profilieren, betont Audi wieder die typische neue Sachlichkeit. Unterhalb der bekannten, von B-Säule zu B-Säule umlaufenden Wrap up-Line gliedern sich nun klar getrennte Bereiche über die ganze Breite an, die von schwarzem Klavierlack-Glanz dominiert werden. Die Mitte über dem Tunnel beherrschen zwei Touchscreens, einer mit 10,1 Zoll für Infotainment und Navigation, darunter der für Lüftung und Klima mit 8,6 Zoll. Wer will, kann ein virtuelles Cockpit dazu kombinieren (12,3 Zoll). Auch ein Head up-Display ist im Angebot. In der Summe mit der aufwendigen Bestuhlung (S-Sportsitze mit integrierter Kopfstütze als Serie oder optionale Individualkontursitze), den verwendeten Materialien, der nach wie vor hervorragenden Verarbeitung entsteht ein Ambiente, das seine Insassen mit einer unaufdringlichen, offenbar selbstverständlichen Eleganz umfängt.

Zwei Mildhybrid-Motoren zum Start

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Wir fuhren jetzt die beiden Motoren, die auch zur Markteinführung angeboten werden: den Audi Q8 50 TDI Quattro und den Audi Q8 50 TFSI, beide kombiniert mit dem obligaten Allradantrieb Quattro und einer Acht-Gang-Tiptronic. Beide Motoren werden als Mildhybrid-Versionen gebaut, also mit einem Riemen-Starter-Generator, der beim Verzögern bis zu 13 kW der Bremsenergie in seine 10 Ah-Lithiumionenbatterie unter dem Kofferraum zurückholen kann. Dort wird sie zum erstaunlich schnellen und geräuscharmen Starten wieder abgerufen oder für den Einsatz von nicht ständig benötigten Nebenaggregaten genutzt. Außerdem unterstützt sie das Segeln, weil der Motor komplett ausgeschaltet werden kann. In der Summe soll damit ein Kraftstoffersparnis bis zu 0,7 Litern möglich sein.

Zum Marktstart bringt Audi den Q8 3.0 TDI mit 286 PS / 210 kW. Der bringt es auf ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern (Nm). In 6,3 Sekunden soll er die mindestens 2,2 Tonnen auf 100 km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h erreichen. Anfang kommenden Jahres folgen ein kleinerer Drei-Liter-Diesel mit 231 PS (170 kW) im Audi Q8 45 TDI und ein Sechszylinder-Benziner mit 340 PS (250 kW) im Audi Q8 55 TFSI.

Mehr als ausreichend Power

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Beim Q8 kombiniert Audi die Progressivlenkung mit einer Hinterachslenkung, die den Wendekreis erstaunlich verringert und bei hohen Geschwindigkeiten die Stabilität erhöht. Der Allradantrieb Quattro gehört natürlich zum Serienumfang. Bei den Fahrwerken kann der Kunde wieder zwischen Stahl- und Luftfederung wählen. Einstellbar sind beide. Aber in Sachen Komfort und Geländetauglichkeit liegt die Luftfeder natürlich vorn. So kann sie zum Beispiel die Karosserie um 90 Millimeter anheben. Auch ein mechanisch arbeitendes Mittendifferenzial ist an Bord.

Bei unseren Touren in die Höhe und in die Wärme oder Kälte konnten wir beide Drei-Liter-Motoren erleben, immer in Kombination mit der Luftfeder. Müßig zu erwähnen, dass beide Motoren mehr als ausreichend Power anbieten. Überraschend fanden wir da schon eher, wie wenig Geräusche im Innenraum ankommen, obwohl unsere Q8 mit 22 Zöllern die maximale Bereifung untergeschnallt hatten. Wie erwartet, trug uns dieser Antrieb auch mit Sommerreifen ganz selbstverständlich und klaglos über die kurzen Schneeetappen, schlechte Wege und durch das Gelände. Nicht gerechnet hatten wir in der trockendsten Wüste der Welt mit Wasserdurchfahrten. Auch damit gab es keine Probleme, aber spektakuläre Fotos, bei denen ich leider am Steuer saß.

Noch kein echter Vorsprung durch Technik

Audi Q8 auf 4520 Metern Höhe.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Bei der Bedienung hat sich nun auch Audi vollständig auf den Bildschirm eingelassen. Mit ein paar Shortcuts, einer guten Aufteilung der Funktionen zwischen den beiden mittleren Touchscreens, einer verbesserten Spracherkennung und flacheren Strukturen nähern sich die Ingolstädter dem zur Zeit möglichen Optimum an. Aber ebenso, wie wir früher die Unmenge der Schalter bemängelten, bleibt heut nicht viel mehr als diese Feststellung: Auch die Besten sind noch nicht da, wo sie sein sollten. Die Bedienung kostet zu viel Aufmerksamkeit. Wer hier den Durchbruch schafft, könnte von einem echten Vorsprung durch Technik sprechen. Aber wir wollen nicht vergessen, wo wir herkommen. Früher mussten wir eine Handvoll Funktionen steuern, heute Dutzende. Und die bringen nicht nur Komfort und Kommunikation, sondern in erster Linie Sicherheit.

Wohin man auch blickt: Scheinwerfer, Assistenzsysteme, Ausstattungen oder Individualisierungsmöglichkeiten – der Audi Q8 passt zum Anspruch der Ingolstädter Marke. Die Macher haben sich Respekt verdient. Das konnte auch der Staub der Wüste und der überraschende Schlammschwall nicht verdecken.

Technische Daten Audi Q8 50 TDI (3.0) Quattro (MHEV) Länge x Breite x Höhe (m) 4,99 x 2,00 x 1,71 Radstand knapp unter drei Metern Motor V6-Diesel, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 210 kW / 286 PS von 3500 – 4000 U/min Max. Drehmoment 600 Nm von 2250 – 3250 U/min Höchstgeschwindigkeit 245 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h Leergewicht / Zuladung min. 2145 kg Kofferraumvolumen 605 Liter, erweiterbar auf 1755 Liter Wendekreis klein, wenn Hinterachslenkung Reifen 285/40 R 19 Luftwiderstandsbeiwert 0,35, Stirnfläche 2,84 qm Einstiegspreis 76 000 Euro

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Hyundai Tucson: Verjüngt und mit Mildhybridtechnik

Sa, 14/07/2018 - 07:49

SUVs tragen bei Hyundai traditionell den Namen einer amerikanischen Stadt. Der kleine Kona nennt sich so, wie die Einwohner der Stadt Kailua-Kona auf der Insel Big Island im US-Bundesstaat Hawaii von ihrem Ort verkürzt sprechen. Der große Santa Fe ließ sich den Stempel der gleichnamigen Hauptstadt des US-Bundesstaats New Mexico verpassen, und der Mittlere im Bunde, der Tucson, erinnert an die Metropole im Osten Arizonas, Filmfreunden bestens bekannt als Schauplatz älterer Indianer- und Cowboy-Filme. SUV-Interessenten verbinden Tucson jedoch in erster Linie mit der Geländewagenlimousine, die jetzt als Neuauflage verjüngt und unter anderem mit einem neuen Dieselmotor und einer Mildhybrid-Version auf den Markt kommt.

Ein funktionelles Auto ohne besondere Schwächen

Hyundai Tucson.
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Laut Hyundai ist der Tucson das weltweit am meisten verkaufte SUV des Konzerns. Allein 2017 verbuchten die Südkoreaner 600 000 neue Kaufverträge rund um den Globus. In Europa wurden von 2015 bis Mai 2018 insgesamt rund 390 000 Exemplare an den Mann oder die Frau gebracht, was nicht zuletzt daran liegt, weil er – wie der ADAC zusammenfasste – „sich optisch sehr europäisch gibt und gekonnt gute Eigenschaften vom Pkw und Geländewagen“ verbindet sowie „insgesamt ein funktionelles Auto ohne besondere Schwächen“ sei. Nicht ganz schuldlos am Erfolg dürfte auch der Preis sein, der sich angesichts der umfangreichen Serienausstattung gegenüber der direkten Konkurrenz etwa von Audi Q3, BMW X1 oder Ford Kuga durchaus sehen lassen kann. Fortan schlägt der preiswerteste Tucson (1.6 GDi Benziner, 132 PS (97 kW) mit 22 970 Euro zu Buche.

Optisch gibt sich die neue Tucson-Generation, die im Hyundai-Technikzentrum in Rüsselsheim entstand, jetzt durch eine neu gestaltete Front- und Heckpartie mit einem eindrucksvollen Kühlergrill und neuen Scheinwerfern zu erkennen. Spürbar komfortabel-erwachsener geht es auch im Innenraum zu. Selbst vier normalgewichtige Erwachsene kommen sich nicht in die Quere und nehmen auf einem Gestühl Platz, das sie auch längere Reisen weitgehend ermüdungsfrei überstehen lässt.

Umfassende Sicherheitseinrichtungen

Hyundai Tucson.
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Der Mensch am Lenkrad findet sämtliche Bedienelemente da, wo sie hingehören und der einstige Plastik-Look ist weitgehend passé, die Oberflächen der Armaturentafel fassen sich nun angenehmer an. Die Servounterstützung der Lenkung nimmt mit zunehmender Geschwindigkeit ab und vermittelt so einen spürbar besseren Kontakt zur Fahrbahnoberfläche. Auch wenn Kanaldeckel und Schlaglöcher ihre Existenz den Passagieren deutlich mitteilen, bleibt der Fahrkomfort erhalten, das Fahrwerk meistert auch flott gefahrene Kurvenpassagen ohne Probleme.

Besonders stolz ist Hyundai auf die umfassenden Sicherheitseinrichtungen im neuen Tucson. Es gibt eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Start-Stopp-Funktion, einen Around-View-Monitor, der virtuelle Bilder aus der Vogelperspektive liefert, einen Aufmerksamkeitsassistenten, der vor Übermüdung warnt, einen Fernlichtassistenten, einen Notbrems-, Totwinkel- und Spurhalteassistenten, einen Querverkehrswarner hinten und eine Verkehrszeichen-Erkennung.

Kein Vortrieb durch den Elektromotor, aber Unterstützung

Hyundai Tucson.
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Wahlweise zwei Benzin- oder drei Dieselmaschinen gehen unter der Fronthaube zur Sache. Die beiden 1,6-Liter Benziner leisten entweder 132 PS (97 kW) oder 177 PS (130 kW), wobei der stärkere zusätzlich zum Frontantriebler auch als Allradler erhältlich ist. Gleiches gilt für den 1,6 Liter-Diesel (116 PS/85 kW beziehungsweise 136 PS/100 kW), der den bislang eingesetzten 1,7-Liter-Motor wie auch die leistungsschwächere 100-kW-Version des 2.0 CRDi-Triebwerks ersetzt. Darüber hinaus gibt es einen Zweiliter-Diesel mit 18 PS (136 kW) als erstes Hyundai-Modell mit einem zweiten, 48 Volt starken Bordnetz, das den Wagen zum Mildhybrid macht.

Mildhybrid – das hört sich zunächst so ähnlich unpräzise an wie die Behauptung, jemand sei ein kleines bisschen schwanger. Geht es jedoch um den Antrieb von Automobilen, sieht die Sache schon anders aus. Darunter ist nämlich eine Kombination von Elektro- und Verbrennungsmotor zu verstehen, bei der Strom nur als zeitweise Unterstützung herangezogen wird, zum Beispiel beim Beschleunigen. Während Vollhybridfahrzeuge auch für eine gewisse Zeit auf den Antrieb eines Benzin- oder Dieselaggregats verzichten können, muss das Mildhybridauto beim Vortrieb passen. Dennoch macht sich sein Einfluss auf Verbrauch und Abgasverhalten positiv bemerkbar.

Alle Tucson-Varianten erfüllen die Euro 6d-Temp Abgasnorm

Hyundai Tucson.
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Hyundai erklärt das so: „Der leistungsstärkere Zusatz-Stromkreis versorgt einen über Riemen mit der Kurbelwelle verbundenen Startergenerator. Er unterstützt den Verbrennungsmotor bei jedem Beschleunigungsvorgang mit bis zu 12 kW Leistung. So reduzieren sich Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen um bis zu sieben Prozent. Die notwendigen Energiereserven stellt eine Speicherbatterie unter dem Gepäckraumboden bereit, deren Kapazität 0,44 kWh beträgt. Sie wird per Rekuperation bei jedem Bremsvorgang, beim Ausrollen oder bei Bergabfahrten geladen. Den Wechsel zwischen Antriebs-und Lademodus regelt ebenso wie das reibungslose Zusammenspiel aller Komponenten eine intelligente Steuerelektronik unmerklich und ganz ohne Zutun des Fahrers völlig automatisch.“

Wie alle Hyundai erfüllen auch sämtliche neuen Tucson-Varianten – sie werden in Nosovice/Tschechien produziert – die Abgasnorm Euro 6d-Temp, die erst im kommenden Jahr in Kraft tritt. Die Benziner verfügen über Otto-Partikelfilter, die Diesel über SCR-Harnstoffeinspritzung. Wie für alle anderen Pkw-Neuwagen der Marke gewährt Hyundai auch für seinen Bestseller bei den kompakten SUVs fünf Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung, sofern der Wagen über einen deutschen Vertragspartner erworben wurde. Hinzu kommt eine ebenfalls 60 Monate laufende Lackgarantie sowie eine Mobilitätsgarantie, die vor unliebsamen Überraschungen schützt. Eine jährliche Wartung in einer Hyundai Vertragswerkstatt vorausgesetzt, springt sie im Fall einer Panne mit Ersatzwagen oder Übernachtung ein, ohne jede Limitierung des Fahrzeugalters und bis zu einer maximalen Fahrleistung von 200.000 Kilometern.

Klare Ziele bei Hyundai

22 500 Exemplare will Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick noch in diesem Jahr unter das Volk bringen, 2019 sogar noch 1000 Exemplare mehr. Falls den Kunden – um mit Asterix zu sprechen – nicht der Himmel auf den Kopf fällt, könnte das gelingen.

Technische Daten Hyundai Tucson 2.0 CRDi 4WD Mildhybrid Länge x Breite x Höhe (m) 4,48 x 1,85 (mit Spiegeln 2,07) x 1,65 Radstand (m) 2,67 Motor 4-Zylinder-Reihen-Turbodiesel Hubraum 1995 ccm Leistung 136 kW / 185 PS bei 2750-4000 U/min Max. Drehmoment 400 Nm bei 1750-2750 U/min Mildhybridsystem Startergenerator (über Riemen mit der Kurbelwelle verbunden), Stromspeicherung Startergenerator maximale Leistung 12 kW Höchstgeschwindigkeit 201 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9,9 Sek. Verbrauch (nach EU-Norm) 5,8-5,4 Liter Diesel CO2-Emissionen 153-142 g/km Effizienzklasse B (Euro 6d-Temp) Leergewicht / Zuladung min. 1696-1849 kg / max. 381-534 kg Wendekreis (m) 10,8 Kofferraumvolumen 513-1503 Liter Räder-/Reifengröße 7.5 J x 19, 245/45 R 19 Preis 43 750 Euro (mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik in der Variante Premium)

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Chevrolet Camaro ZL1 Erlkönig

Sa, 14/07/2018 - 07:39

Heute wurde ein brandneuer Chevrolet Camaro ZL1 Erlkönig im amerikanischen Detroit geschichtet. Als im April jede andere Camaro-Variante vorgestellt wurde, wurde der Camaro ZL1 schmerzlich vermisst.

Jetzt ist auch der ZL1 da

Chevrolet Camaro ZL1.
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Die Front des Camaro ZL1 blieb unangetastet, während am Heck die Kotflügel sportlicher wirken als beim Schwesternmodell. Zusätzlich wurde die Heckbeleuchtung umgestaltet und eine zusätzliche Kamera im Kotflügel eingebaut. Üblicherweise befindet sich diese oberhalb des Nummernschilds.

Die Leistung wird vom bekannten 6.5- Liter LT4 Motor gezogen samt 650 PS Leistung und 650 Newtonmeter Drehmoment. Die Übertragung erfolgt entweder über ein manuelles TREMEC Sechsganggetriebe oder über eine Zehn-Stufen Automatik. Die offizielle Vorstellung ist noch für dieses Jahr zu erwarten.

 

 

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BMW zeigt Konzeptfahrzeug in Goodwood

Fr, 13/07/2018 - 11:58

Das neue BMW M Performance Parts Concept auf Basis des BMW M2 stellt BMW erstmals beim Bergrennen des Goodwood Festival of Speed (12. – 15.07.2018) vor. Das Konzeptfahrzeug ist um mehr als 60 Kilogramm gewichtsreduziert und mit bereits verfügbaren und exklusiven M-Performance-Parts ausgerüstet. Die Außenfarbe Frozen Black wurde mit goldenen Folienakzenten erweitert. Im Interieur kommen Leichtbau-Teile und Alcantara zum Einsatz.

Gewichtseinsparungen soweit das Auge reicht

BMW M Performance Parts Concept auf Basis BMW M2.
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Das M-Performance-Frontziergitter und die M-Performance-Motorhaube, die etwa acht Kilogramm Gewicht einspart, sind ab Juli 2018 verfügbar. Die ab November 2018 erhältlichen M-Performance-Seitenwände reduzieren das Gewicht gegenüber dem Serienbauteil um drei Kilogramm. Die Winglets rundum sind ab sofort bei BMW zu bekommen. Ein Kohlefaser-Dach, das sechs Kilogramm Gewicht einspart ist im März 2019 erhältlich. Das Konzept ist mit 19-Zoll-Schmiederädern und Semi-Slicks ausgestattet. Der Satz Y-Speiche Y763M (ab 2019) spart sechs Kilogramm Gewicht. Die Heckklappe aus Carbon spart nochmal fünf Kilogramm Gewicht, der Heckdiffusor ein gutes Pfund. Die letzten 14 Kilogramm spart BMW mit einer leichteren Batterie.

Im Innenraum sparen M-Performance-Sportsitze in Alcantara mit goldener Naht neun Kilogramm Gewicht ein. Die Rücksitze sparen sogar 13 Kilogramm. Im Konzeptfahrzeug auf Basis des M2 ist zudem das M-Performance-Lenkrad Pro eingebaut. Darüber hinaus finden sich im Innenraum viele Details aus Carbon und Alcantara.

Den Kontakt zur Straße stellt ein Fahrwerk mit einstellbarer Druck- und Zugstufe her, das bereits als Nachrüstung für Serienfahrzeuge verfügbar ist.

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Cadillac XT5 Erlkönig in Spanien

Fr, 13/07/2018 - 10:33

Cadillac updatet die Designsprache seiner Fahrzeuge, so auch am XT5 SUV-Crossover, eines seiner gefragtesten Modelle. Ein Erlkönig wurde kürzlich während einer Testfahrt in Spanien fotografiert. Neben dem XT5, hat Cadillac noch den kompakteren XT4 im Programm und rundet die Modellpalette nach oben zusätzlich ab mit einem kommenden Full-Size SUV, das in Sachen Luxus keine Wünsche offen lassen soll. Äußerlich gehören sie einer Generation von Fahrzeugen an.

Größerer Kühlergrill mit weniger Chrom

Cadillac XT5.
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Unter der Tarnfolie erscheint der aufgefrischte XT5 mit einen gitterartigen Kühlergrill, der auch eher im matten schwarz gehalten wird, wie schon beim XT4, ganz im Unterschied zu den üblichen horizontalen Stäben aus Chrom.

Die Frontscheinwerfer sind umgestaltet worden und bilden nun eine komplette Beleuchtungseinheit zusammen mit den Nebenscheinwerfer, die weiter unten in der Stoßstange eingefasst sind um den vergrößerten grobmaschigeren unteren Kühlergrill zu flankieren. Bei den Stoßstangen sind die Veränderungen minimal gehalten.

Das 2020er Modell des XT5 soll auch neue Motorisierungen bieten. Als Einstiegsaggregat kann der Kunde sich für einen 2.0-Liter Vierzylinder plus Turboladung entscheiden. Wem das nicht ausreicht, der kann sich als Alternative für den 3.6-Liter V6 mit 310 PS entscheiden. Die Achtstufen-Automatik soll es aber nur für den frontgetriebenen Vierzylinder geben. Gerüchte über einen Midl-Hybrid halten sich ebenfalls hartnäckig. Darüber hinaus soll der XT5 auch mit Super Cruise ausgestattet werden, dem semi-autonomen Fahrassistenten, der dato nur im Cadillac CT6 verfügbar ist.

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Porsche Nummer 1

Fr, 13/07/2018 - 08:59

Volkswagen geht mit dem I.D. R Pikes Peak auch beim Goodwood Festival of Speed vom kommenden Donnerstag bis Sonntag (15. Juli 2018) weiter auf Rekordjagd, und Porsche präsentiert dort ebenfalls einen Rekord: die „Nummer 1“, das erste Fahrzeug seiner erfolgreichen Unternehmensgeschichte mit dem Namen Porsche. Kein Ort liefert eine geeignetere Kulisse für diesen Auftritt eines Meilensteins der Automobilhistorie als Goodwood mit seiner Mischung von Alt und Neu. Wir hatten die Gelegenheit, die „Nummer 1“ auf eben jener Route erneut zu erleben, 70 Jahre nach ihrer letzten Abnahmefahrt vor Serienstart.

911, 356 oder 962 – diese Zahlen stehen für einen Mythos

Porsche „Nummer 1“ mit historischen und gegenwärtigen Modellen vor dem Start in Gmünd.
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Der Sportwagenbauer Porsche schreibt seit 70 Jahren seine ganz eigene Erfolgsgeschichte. Der Beginn lag allerdings nicht am heutigen Stammsitz in Stuttgart Zuffenhausen. Das erste Modell entstand in einem damals verschlafenen Örtchen mitten im Nirgendwo Österreichs.

In der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober 1944 hatten Bomben auf das Werksgelände der Firma Porsche in Stuttgart alles zerstört; Reparaturteile für Volkswagen und Volksschlepper, technische Zeichnungen und Akten verbrannten. Das Porsche Konstruktionsbüro suchte daraufhin einen anderen Standort. Zunächst plante Ferry Porsche, die Konstruktion und Verwaltung in die Nähe des Familienanwesens „Schüttgut“ bei Zell am See zu verlegen. Er fand eine Flugschule, die geeignet schien. Doch der Platz dort reichte nicht aus.

In Kärnten sah es besser aus:

Porsche „Nummer 1“.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Im kleinen Gmünd kaufte Porsche Gelände und Gebäude der „W. Meinecke Holzgroßindustrie Berlin-Gmünd“ auf. Etwa die Hälfte der inzwischen 588 Porsche-Mitarbeiter siedelte nach Österreich um. In Gmünd entstanden zahlreiche Behelfswerkstätten und in der Flugschule in Zell am See fand das Materiallager Unterkunft. Das provisorische Porsche-Werk in Gmünd erhielt von seinen Mitarbeitern einen Spitznamen: Vereinigte Hüttenwerke.

Die Arbeit in Gmünd litt allerdings unter der Materialknappheit nach Kriegsende. Zwar erlaubten es die Alliierten 1945den rund 140 verbliebenen Porsche-Mitarbeitern, ihre Arbeit dort wiederaufzunehmen. Doch es mangelte an allen Ecken und Enden. Und dann fehlten zu allem Überdruss auch noch die Chefs: Ferdinand Porsche und sein Sohn Ferry folgten im November 1945 der Einladung einer französischen Kommission nach Baden-Baden und wurden dort vom französischen Geheimdienst verhaftet. Ferry kam im März 1946 aus dem Gefängnis frei, sein Vater Ferdinand jedoch erst im August 1947. In der Zwischenzeit trug Ferry Porsche die ganze Verantwortung: „Nach dem Krieg wurde es für mich ernst, denn nun kam es alleine auf meine Initiative an.“

Ferry Porsche nutzte die Zeit im österreichischen Exil intensiv

Porsche „Nummer 1“.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Ihm schwebte schon seit geraumer Zeit ein eigener Sportwagen vor. Im Juli 1947 wurden die ersten Konstruktionszeichnungen für den Typ 356 VW-Sport fertiggestellt. Aus dem Projekt entwickelte sich schließlich der Porsche 356 „Nr. 1“ Roadster mit Mittelmotor. Er blieb ein Einzelstück, ist aber das erste Fahrzeug, das den Namen Porsche trägt. Gmünd in Kärnten ist damit die Keimzelle aller Porsche-Sportwagen.

Die in Manufaktur gefertigte „Nummer 1“ rollte 1948 aus der Produktion und erhielt Mitte Juni die Betriebserlaubnis. 70 Jahre später brachte Porsche das Original-Fahrzeug mit der Nummer 1 zurück an seine Geburtsstätte, um erneut die rund 250 Kilometer der letzten Abnahmefahrt aus dem Jahr 1948 zu erkunden. Auf eigener Achse rollte der weltweit erste Porsche, begleitet von neun Klassikern und neuen Typen aus sieben Dekaden Porsche-Historie, auf alten Fährten ohne technische Probleme bis ins Ziel.

Dabei blickt die „Nummer 1“ auf eine bewegte Vergangenheit zurück

Porsche „Nummer 1“.
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Mehrfach wechselte dieser Roadster den Besitzer, wurde Opfer von Beschädigungen und zum Teil umgebaut. Das Zuffenhausener Unternehmen besinnt sich im Rahmen „70 Jahre Porsche“ auf seine Wurzeln und zeigt den Prototypen mit der Fahrgestellnummer 356-001 weltweit der breiten Öffentlichkeit.

Ferry Porsche, Vater des 356, hätte es gefreut. Denn sein Traum vom eigenen Sportwagen nahm im Sommer 1947 unter der Projektnummer 356.49.001 Anlauf. Die Maßzeichnung vom 6. Januar 1948 zeigt einen zweisitzigen Roadster mit Gitterrohrrahmen und Mittelmotor. Es ist ein Grundkonzept aus dem Rennwagenbau. Von der Karosserie abgesehen, waren weitestgehend Volkswagen-Komponenten für Motor, Getriebe und Fahrwerk vorgesehen, die Porsche-typisch modifiziert wurden. Bereits im Februar 1948 war ein fahrbereites Fahrgestell fertiggestellt, für das wenig später ein schnittiger Roadster-Aufbau aus Aluminium angefertigt wurde.

Im Juni 1948 erhielt der Prototyp die allgemeine Betriebserlaubnis

Fertigung der ersten 356-Modelle in Gmünd.
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Selbige wurder von der Kärntner Landesregierung ausestellt. Dieses Datum gilt seitdem als die Geburtsstunde der Marke Porsche. Denn erstmals trug eine Entwicklung des renommierten Konstruktionsbüros auch den Namen der Familie. Die Leistungsdaten ließen die Sportwagenenthusiasten seinerzeit aufhorchen: Der aus einem Volkswagen stammende Vierzylinder-Boxermotor wurde von 24,5 PS (18 kW) auf 35 PS (26 kW) gesteigert, denen nur 585 Kilogramm Leergewicht gegenüberstanden. Der Roadster erreichte damit spielend die Fahrleistungen weitaus stärkerer Konkurrenten und beeindruckt damit selbst noch heute.

Da das junge Unternehmen Geld benötigte, um weitere Fahrzeuge bauen zu können, verkaufte Porsche den Prototyp noch am Tag der Zulassung für 7000 Schweizer Franken an den Unternehmer Rupprecht von Senger. Der Prototyp wechselte anschließend mehrfach den Besitzer. Nach einem Auffahrunfall wurde der Porsche 356 „Nr 1“ Roadster repariert. Auf Wunsch des Eigentümers wurden dabei Front- und Heckpartie der Serienversion des Porsche 356 angeglichen. Unter anderem entstand dabei ein flacherer Bug und eine zwei- statt einteilige Heckabdeckung. 1952 erhielt der Prototyp außerdem einen 1,5-Liter-Motor sowie hydraulische Bremsen. 1958 tauschte Richard von Frankenberg, Rennfahrer und Chefredakteur des „Christophorus“, den 356 „Nr.1“ Roadster gegen einen 356 Speedster ein.

Der erste jemals gebaute Porsche ist nach wie vor voll funktionsfähig

Ferdinand Porsche (links) und Ferry Porsche.
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Seither ist Porsche eines der ganz wenigen Automobilunternehmen weltweit, das noch über das erste jemals gebaute Fahrzeug der Marke verfügt. Als Original mit gelebter Geschichte wird der 356 „Nr.1“ Roadster nicht in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt, sondern aus Respekt vor seiner bewegten Vergangenheit in seinem heutigen Zustand einschließlich aller Umbauten und Veränderungen belassen.

Im Jubiläumsjahr 2018 wird er im Rahmen einer Welttour nicht nur bei verschiedenen Events zu Gast sein, sondern auch bei historischen Rennen wie eben dem Goodwood Festival of Speed. Nur geht es für ihn, im Gegensatz zum Volkswagen I.D. R Pikes Peak, nicht um die Jagd nach Rekorden. Vielmehr besitzt die „Nummer 1“ bereits jetzt einen ganz eigenen Rekord der ihm nicht zu nehmen ist. Nämlich der erste noch fahrbereite Klassiker seiner Marke zu sein.

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Mini Cooper E Erlkönig in den Alpen

Do, 12/07/2018 - 10:10

Es ist kein Geheimnis, dass Mini an der voll-elektrischen Version des Cooper arbeitet. Dieses mal wurde ein Cooper E Erlkönig bei einer Verschnaufpause zwischen Testfahrten in den Alpen Österreichs gesichtet. Der Cooper E soll dem Cooper E S vorauseilen, einem Stromer mit zusätzlich mehr Power, so lautet zumindest das Gerücht, das aber schwer zu bestätigen ist.

Was der i3 kann, soll der Cooper E auch können

Mini Cooper E.
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Allerdings könnte die duale Elektrifizierungsstrategie doch nicht so abwegig sein, wie man im ersten Moment glauben könnte. Schließlich macht es BMW genauso und bietet neben dem i3 noch zusätzlich den leistungsgesteigerten I3s an. Der Elektro-BMW wird mit dem Mini seine Antriebstechnologie teilen.

Der Cooper E S soll immerhin 184 PS leisten mit einem Drehmoment von 270 Newtonmetern, ginge man davon aus, dass die Technik vom i3 stammt. Theoretisch könnte die Beschleunigung von Null auf 100 Km/h bei 6.9 Sekunden liegen. Die Spitze würde bei 160 Stundenkilometern liegen.

Welche Reichweite schafft der Cooper E?

Schätzungen zufolge soll der Cooper E mit einer Bartierladung bis zu 400 Kilometer zurücklegen können. In 40 Minuten soll der Ladezyklus zu 80 Prozent abgeschlossen sein. Da BMW hat begriffen, dass die Elektrifiziering der Fahrzeugflotte das Tor in die Zukunft bedeutet, ist anzunehmen, dass mit der Unternehmenstochter Mini genauso verfahren wird.

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McLaren 600LT in Goodwood: Luxus-Diätprogramm

Do, 12/07/2018 - 08:38

Der neue McLaren 600LT wird sein Debüt beim Goodwood Festival of Speed (12.-15.07.2018) geben. Mit dieser Nachricht in letzter Minute erhöht McLaren nochmal die Spannung auf das als schnellste und extremste straßenzugelassene McLaren-Sportserienmodell. Der Leichtbau-Supersportwagen sprintet in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 Kilometer pro Stunde und erreicht die 200km/h-Marke in 8,2 Sekunden. Mit 1247 Kilogramm Gewicht unterbietet er das 570S-Coupé um 100 Kilogramm.

Die Kür heißt Kur

McLaren 600LT.
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Der Mittelmotor-Supersportwagen, der auf einem Carbon-Monocoque aufbaut soll laut McLaren der neue Maßstab für den privaten Motorsport sein. Eine gewagte Behauptung in dem umkämpften Marktfeld – aber nicht unrealistisch. Die Leistung von 600 PS und einem Drehmoment von 620 Newtonmetern (Nm) aus einem 3,8-Liter-Twin-Turbo-Motor lässt in Verbindung mit dem geringen Gewicht jedenfalls Katapultstarts vermuten. Dabei soll der 600LT viel mehr sein als das – auch wenn 328 km/h Höchstgeschwindigkeit zur nächtlichen Autobahnfahrt einladen.

Mit Double-Wishbone-Aufhängungen aus der McLaren-Super-Series und versteiften Stabilisatoren peilt McLaren ein noch besseres Handling und höhere Kurvengeschwindigkeiten an. Die um acht Millimeter reduzierte Dachhöhe und die auf Wunsch bestellbare Erweiterung des aus Karbonfaser hergestellten Bodykits ermöglicht bis zu 100 Kilogramm Anpressdruck bei einem Tempo von 250 km/h. Das mit „ultraleicht“ angepriesene Handlung soll auch durch neue Schmiedefelgen unterstützt werden, deren Gewicht noch einmal reduziert wurde.

Abgespeckt wo es nur geht

McLaren 600LT.
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Die 100 Kilogramm, die der 600LT gegenüber dem 570S-Coupé wettmacht sind allerdings einem viel umfangreicheren Diätprogramm geschuldet. Das Monocell-II-Chassis ist 25 Prozent steifer als ein vergleichbares Aluminium-Monocoque und wiegt viel weniger. Im Innenraum wird auf jeglichen Schnickschnack verzichtet. Selbst die Teppiche fanden ihren Weg nach draußen, um eine Gewichtsersparnis von 5,7 Kilogramm zu ermöglichen.

Das Bremsssytem aus der McLaren-Super-Series spart noch einmal vier Kilogramm. Die Bremswirkung von Tempo 200 km/h auf Null steht dem Hypercar McLaren P1 mit 117 Metern nur in einem Meter nach. Den Kontakt zur Straße stellen dabei übrigens zusammen mit Technologie-Partner McLaren entwickelte P Zero Trofeo R her. Die straßenzugelassenen Semislicks sollen durch eine weicher gestaltete Seitenstruktur für optimale Gripverteilung an der Hinterachse und mehr Ruhe bei unwegsameren Passagen sorgen. Dabei ist die Konstruktion des Reifens immernoch steifer als bei vergleichbaren Serien.

Leichtbau dank Titan und Carbon

McLaren 600LT.
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Das MSO-Clubsport-Paket (24 170 britsche Pfund) korrigiert das Gewicht übrigens noch weiter nach unten. Das Paket umfasst einen umfangreichen Ersatz von Funktionsteilen im Innenraum durch Teile aus Carbon. Die Schaltwippen, die Speichen, das Display und die Knöpfe des Lenkrads sind dann komplett aus Kohlefaser. Das Dach und sichtbare Einbauteile sind ebenfalls aus dem Leichtbau-Material. Die Räder erhalten Bolzen aus Titan.

Die Käufer, die die obere straßenzugelassene Grenze vor der GT-Klasse suchen, können mit dem MSO Clubsport Pro Paket (28 480 britische Pfund) zusätzlich noch eine Gurtstrebe und Sechs-Punkt-Gurte in schwarz, blau, rot oder orange mitbestellen. Als Einzeloption stehen außerdem Kohlefaser-Rennschalen (4990 britsche Pfund) zur Verfügung.

Der Basispreis des McLaren beträgt in Großbritannien 185 500 britische Pfund. Die Produktion des 600LT startet im Oktober 2018 und läuft für zwölf Monate. Der 600LT ist streng limitiert. Auf wieviele Einheiten sagt McLaren nicht. Immerhin machen sie dem Kunden ja schonmal das Auto leicht. Beim Kauf fehlt noch Übung.

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Lada Vesta SW Cross: Noch nicht ganz am Ziel

Do, 12/07/2018 - 08:07

Das Urteil der Passanten ist nahezu einmütig: Dieses Auto sieht gut aus. Wirkte das Design bei der Limousine immer noch ein wenig hausbacken, ist es beim Kombi im wahrsten Sinne des Wortes rundum gelungen – und beim SW Cross erst recht. Die Rede ist vom Vesta, dessen Kombiversionen für Lada-Verhältnisse erstaunlich schnell den Weg auf den deutschen Markt gefunden haben.

An Ausstattung mangelt es nicht

Lada Vesta SW Cross.
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Lada kann Lifestyle – das ist die überraschende Feststellung beim Anblick des Vesta SW Cross. Die von Ex-Volvo-Designer Steve Mattin gezeichnete Baureihe mit den charakteristischen Sicken, die ein „X“ in der Flanke bilden, läuft in der Cross-Variante des Kombis zu hoher Form auf. Fast drei Zentimeter mehr gegenüber dem normalen SW und damit 19,6 Zentimeter Bodenfreiheit sind ein Wort. Dazu kommen die üblichen „Abenteuer“-Zutaten wie seitliche Beplankung in schwarzem Plastik und angedeuteter Unterfahrschutz hinten und vorne in Silber. Dazu spendiert Lada dem Vesta SW Cross noch einen schicken Doppelrohrauspuff und ein aufgepepptes Interieur. Im Fall unseres Testwagens gab es noch 17-Zoll-Leichtmetallfelgen extra.

Der Innenraum empfängt Fahrer und Mitfahrer in der höchsten der drei Ausstattungsstufen (Standard, Comfort, Luxus) bei schwarzem Grundton mit vielen orangen Akzenten einschließlich der Kunstledereinsätze an den Sitzen und Ziernähte. Passend dazu abgestimmt ist die Instrumentenskalierung. Die etwas eigenwillig gemusterten Blenden fallen dabei in dem neuen Farbton deutlich ansehnlicher aus als in dem uns bislang bekannten Grau. Die Oberfläche des Cockpits täuscht eine Weichheit vor, ist aber aus hartem Kunststoff. Dennoch fällt das Ambiente einigermaßen ansprechend aus, gibt es doch auch etwas Klavierlack und sogar verchromte Türöffner. Und an Ausstattung mangelt es ebenfalls nicht. Es gibt eine Mittelarmlehne mit kleinem Fach darunter, einen Aux- und zwei USB-Anschlüsse (einer hinten), sinnigerweise vor und nicht hinter dem Schalthebel platzierte Cupholder sowie eine dreistufige Sitzheizung auch für die hinteren äußeren Plätze (!). Darüber hinaus sind eine ordentlich auflösende Rückfahrkamera mit Hilfslinien und eine Frontscheibenheizung mit an Bord. Im Handschuhfachdeckel finden sich Klammern für Kärtchen oder Münzen und eine Becherablage.

Hinten viel Platz, aber keine Airbags

Lada Vesta SW Cross.
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Das serienmäßige Infotainmentsystem (außer Basisversion) russischer Herkunft geht mit Bluetooth und SD-Schlitz in Ordnung, das den Fahrer zum Start nach ein paar kyrillischen Buchstaben mit „Sehr geehrte Benutzer“ begrüßt und die obligatorischen Warnhinweise gibt. Das Navigationssystem arbeitet recht ordentlich, allerdings muss man bei den Feineinstellungen vorsichtig sein. Sonst kann es schnell passieren, dass für eine Strecke von 150 Kilometern eine Fahrdauer von über fünf Stunden angegeben wird – denn neben unbefestigten Straßen kennen russische Navigationssysteme zum Beispiel auch „Hofdurchfahrten“ als Routenoption.

Hinter der weit und hoch öffnenden Heckklappe mit modisch schräg stehender Scheibe verbirgt sich ein 480 Liter großer Kofferraum, der sich auf 825 Liter erweitern lässt (gemessen bis Fensterunterkante, Angaben zum Maximalvolumen hat Lada nicht vorrätig). Da die Sitzflächen fest montiert sind, entsteht nach dem Umklappen der geteilten Rückenlehnen zwar eine leicht ansteigende, aber immerhin 1,70 Meter lange Ladefläche, die bei ganz nach vorn gerücktem Beifahrersitz noch einmal um über zehn Zentimeter wächst. Hinten links findet sich noch ein recht großes seitliches Extrafach mit Gepäcknetz und Verzurrgurt sowie eine kleine Ablage. Unter dem zweigeteilten Boden des Gepäckabteils sind ebenfalls noch ein paar Fächer vorhanden. Apropos Platz: Trotz der trendig abfallenden hinteren Dachlinie gibt es im Fond ausreichend Kopffreiheit. Ohnehin überrascht das Angebot auf den hinteren Plätzen. Die Beinfreiheit ist mehr als ausreichend und die Polster bieten sehr viel Oberschenkelauflage. Dennoch gibt sich Lada eine Blöße im Innenraum: Hinten fehlen Airbags (vorne gibt es vier).

Realistischer Normverbrauch

Lada Vesta SW Cross.
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Der mit einem Fünf-Gang-Getriebe gekoppelte 1,6-Liter-Motor aus eigenem Hause ist ein turboloser Einspritzer und verlangt entsprechende Umgewöhnung. Hier spielt Drehzahl und nicht Drehmoment die entscheidende Rolle. Erst ab 2000 Umdrehungen in der Minute, besser noch 2500 U/min, versprüht der Lada Vesta so etwas wie einen Hauch Temperament. Die über zwölf Sekunden für den Standardsprint und die Topspeed von 180 km/h sprechen eine deutliche Sprache. Da ist es gut, dass die Schaltempfehlung „intelligent“ ausgelegt ist: Bei gleichbleibendem Gasfuß wird schneller hochschalten angezeigt als beim Beschleunigen, wo es beim Kickdown selbst bis kurz vor 140 km/h auf der Autobahn noch passieren kann, dass der vierte statt der fünfte Gang empfohlen wird. Die von uns ermittelten Teilverbräuche von 7,2 bis 7,5 Litern je 100 Kilometer sind angesichts eines Normverbrauchs von 6,9 Litern aller Ehre wert.

Den Vortrieb untermalt das Triebwerk mit einem leicht brummigen Unterton, der aber auch bei höheren Geschwindigkeiten nicht zu aufdringlich wird. Auch bei Höchstgeschwindigkeit bleibt der Vesta spurtreu. Die Lenkung könnte deutlicher auf europäische Geschmäcker zugeschnitten sein, das heißt etwas direkter ausfallen. Das Fahrwerk ist erfreulich komfortabel, neigt dafür aber leider auch bei Richtungswechseln zu spürbarer Schlagseite. Ergonomisch passt ansonsten alles gut und die einfache Tempomatbedienung ist beispielhaft.

Der Preis müsste klarer nach unten zeigen

Lada Vesta SW Cross.
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Keine Frage, ein Lada im gefälligen Lifestyle-Look ist schon eine echte Überraschung. Das Platzangebot ist großzügig, die Variabilität ausreichend, und die Verarbeitung geht in Ordnung. Sympathiepunkte kosten der etwas müde Motor und die fehlenden hinteren Airbags.

Noch ist Lada nicht ganz am Ziel. Schon die Limousine zeigte im vergangenen Jahr, dass das einst konkurrenzlose Image als Billigheimer aus dem Osten einer etwas selbstbewussteren Preisgestaltung Platz gemacht hat. Mit 15 990 Euro für die Basisversion des SW orientiert sich die Renault-Tochter genau am Fiat Tipo Kombi. Der Aufschlag von nur 1300 Euro für die Topausstattung Luxus ist da zwar ein gutes Angebot, der Preis an sich müsste aber klarer nach unten zeigen, um dem neuen Modell echte Marktchancen einräumen zu können. So verkaufte Lada in den ersten fünf Monaten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 161 Vesta. Der schlechter ausgestattete und ältere, aber eben auch deutlich günstigere Lada Granta kam auf ein Viertel mehr.

Technische Daten Lada Vesta SW Cross Luxus Länge x Breite x Höhe (in m) 4,42 x 1,79 x 1,54 Radstand (m) 2,64 Motor R4, 1596 ccm Leistung 78 kW / 106 PS bei 5800 U/min Max. Drehmoment 148 Nm bei 4200 U/min Höchstgeschwindigkeit 180 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 12,8 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 6,9 Liter CO2-Emissionen 157 g/km Effizienzklasse E (Euro 6b) Leergewicht / Zuladung mind. 1330 kg / max. 400 kg Kofferraumvolumen 480–825 Liter (Fensterunterkante) Max. Anhängelast 900 kg Bodenfreiheit 196 mm Bereifung 205/50 R17 (Testwagen) Preis 17 290 Euro

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Mercedes-AMG A35 Erlkönig

Mi, 11/07/2018 - 09:52

Mercedes-AMG will mit dem A35 ein neues Einstiegsmodell auf dem Markt etablieren, das 2019 offiziell gezeigt werden soll. Die kompakte Kraftmaschine ist als Kontrahent für den VW Golf R konzipiert und leistet mit seinem 2.0-Liter Motor 300 PS. Allerdings wird der Mercedes-AMG A35, im Unterschied zum Golf R, als Stufenheck-Limousine angeboten werden.

AMG entdeckt die Mittelklasse

Mercedes-AMG A35.
Copyright: Automedia

Beide Modellvarianten, Fließheck wie Stufenheck, sollen für 35.ooo€ für die Basisausstattung zu haben sein. Angetrieben soll der A35 mit einem stark überarbeiteten M260 Vierzylinder samt Turboladung, den man schon aus dem A45 kennt. Die Beschleunigung von Null auf Hundert Stundenkilometer soll in 4.5 Sekunden erfolgen. Zusammen mit einem Allradantrieb bewegt sich der A35 auf dem Niveau eines Golf R oder sogar eines Porsche Cayman S.

Die optischen Unterschiede zwischen AMG A35 und A45 werden minimal ausfallen, wie etwa bei der Auspuffanlage, wo der A45 Vier Rohre das Heck aufwerten, während es beim A35 nur halb so viele sein werden. Es ist wahrscheinlich, dass der A35 mit einstellbarer Dämpfung angeboten wird, um ähnliche Handlingseigenschaften zu bieten wie der A45.

 

 

 

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Hyundai Kona jetzt auch mit Diesel-Antrieb: Angenehme Ruhe

Mi, 11/07/2018 - 07:43

Wen Hyundai mit seinem kleinsten SUV Kona als Zielgruppe besonders im Auge hat, wird mit einem Blick auf die entsprechende Modell-Website im Internet mehr als deutlich: Männer? Fehlanzeige. Junge emanzipierte Damen beherrschen das Bild. Mal lässig an die Karosse gelehnt, mal mit Drink in der Linken und Smartphone am Ohr bei der Rast, mal aus dem Wagenfenster gelehnt mit einem Motorradfahrer flirtend oder zu zweit voller Begeisterung auf Fahrerinnnen- und Beifahrerinnen-Sitz mit dem Soundsystem um die Wette rockend. Dabei kann der Kleine auch Männern großen Spaß machen. Jetzt erst recht, da ihm Hyundai neben den beiden bereits erhältlichen Benzinmotoren jetzt wahlweise zwei Dieselaggregate mit ordentlich Wumm und ansehnlichem Drehmoment spendiert hat.

Moderne Diesel sind wieder mehr gefragt

Hyundai Kona.
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Rudolf Diesel (1858 – 1913) dürfte auf Wolke Sieben voller Stolz in die Harfe greifen, wenn er sehen und lauschen könnte, was die Hyundai-Ingenieure aus seinem Selbstzünder gemacht haben. Statt nagelnd wie ein schwerhöriger Hufschmied, verrichtet ein 1,6 Liter großer Diesel-Vierzylinder mit wahlweise entweder 85 kW – 116 PS oder 100 kW – 136 PS seine Arbeit schnurrend wie ein zufrieden gekraultes Kätzchen. Das maximale Drehmoment beträgt respektable 320 Nm bei 1750-2250 U/min. Erst wenn sich das SUV (wörtlich übersetzt „Sportliches Nützlichkeits-Vehikel“, auf Deutsch gebräuchlich: „Geländelimousine“) der deutschen Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h nähert, ist es mit der angenehmen Ruhe vorbei, was jedoch mehr an Abroll- und Windgeräuschen liegt als an denen, die aus dem Motorraum kommen.

Aber passt ein Diesel, den ökologische Bedenkenträger immer noch als den Beelzebub persönlich verteufeln, überhaupt noch in die Zeit? Aber ja doch. Und das sogar mehr denn je. Nicht nur die kombinierten CO2-Emissionen von 113-109 beziehungsweise 115-112 g/km (je nach Motorstärke) und die Effizienzklasse A sprechen für sich, auch die erst ab September 2019 verbindliche Abgasnorm Euro 6d-Temp, die jetzt alle Hyundai-Modelle – Benziner wie Diesel (mit SCR-Harnstoffeinspritzung) – erfüllen, tut ein Übriges. Überhaupt scheint sich die zeitweilige Diesel-Enthaltsamkeit hier zu Lande allmählich – wenn auch zaghaft – zu verflüchtigen. Zwar liegen die Zulassungszahlen für Dieselmotoren in Deutschland noch immer weit unter den vergleichbaren vergangener Jahre. Sie machen zur Zeit jedoch etwa ein Drittel aus, und das mit zunehmender Tendenz.

Nur mit Allrad ein echter SUV

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„Hyundai ist eine SUV-Marke“, erklärt Deutschland-Geschäftsführer: Markus Schrick stolz und verweist auf seine Bestseller. 2017 erzielte er mit 108 518 Zulassungen das beste Ergebnis für Hyundai in seiner 27-jährigen Vertriebsgeschichte in Deutschland, wobei mit 23 645 Zulassungen (22 Prozent) der Tucson das beliebteste Modell war. Man könnte jetzt Haare spalten und erwähnen, dass der Hyundai Kona mit Dieselantrieb in den beiden unteren Ausstattungsvarianten Select und Trend mit dem schwächeren Motor sowie Style und Premium mit Frontantrieb in den oberen Klassen gar keine echten SUVs sind. Diese verlangen nämlich laut Definition einen Kraftfluss über alle vier Räder. Die Asketen-Ausgabe Pure ist für den Kona gar nicht erst im Angebot. Doch diese Frage ist müßig. Der Kona macht zumindest auf Asphalt eine sehr gute Vorstellung, läuft selbst in optimistisch angegangenen Kurven wie auf Schienen und macht innerhalb physikalischer Grundgesetze stets, was der Fahrer oder die Fahrerin anordnen.

Doch ein echtes SUV wird der Kona erst mit dem 100 kW – 136 PS-Aggregat in den Varianten Style und Premium. Nur hier gibt es Allradantrieb, verbunden mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, was sich natürlich auch im Preis niederschlägt. Während die Dieselspar-Ausführung bereits für 21 350 Euro zu haben ist, kostet es mindestens 28 000 beziehungsweise 30 200 Euro, wenn es um den allradgetriebenen Selbstzünder in den beiden Top-Ausgaben geht. Die bieten natürlich auch entsprechend viel, doch schon in den unteren Segmenten ist die Serienausstattung zufriedenstellend.

Wellness-Oase in der Premium Ausstattung

Hyundai Kona.
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Spurhalteassistent und Aufmerksamkeitsassistent gehören zum Standard. In der Pressemitteilung des Unternehmens heißt es: „Ab der Ausstattungslinie Select serienmäßig gibt es einen autonomen Notbremsassistenten inklusive Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung. Außerdem werden Totwinkel-Assistent und Querverkehrswarner hinten angeboten. Bei allen Varianten kommen ab Werk unter anderem Bergabfahr-und Berganfahrassistent sowie Lichtsensor hinzu. Einen weiteren Beitrag zur Sicherheit leisten die Voll-LED-Scheinwerfer, die in Verbindung mit Abbiegelicht und Fernlichtassistent angeboten werden.“

Weiter ist zu lesen: „Wird der Kona als Style geordert, gibt er sich äußerlich mit 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen, einer Chromumrandung am Kühlergrill, Nebelscheinwerfern, dunkel getönten Scheiben ab der B-Säule und einem Unterfahrschutz hinten zu erkennen. Im Innenraum sorgen Klimaautomatik und Sitze mit Stoff-/Leder-Kombination inklusive Farbelementen in Limone oder Rot für Wohlfühl-Ambiente. Zur Wellness-Oase wird der Kona schließlich in der Ausstattungslinie Premium. Dann umfasst die Serienausstattung unter anderem Ledersitze sowie Head-up-Display und Bordcomputer mit 4,2-Zoll-Farbdisplay, Smart-Key-System inklusive Start-/Stopp-Knopf, einen automatisch abblendenden Innenspiegel und Einparkhilfe vorne. Diverse Options-Pakete erlauben es darüber hinaus, seinen Kona ganz nach Wunsch zu konfigurieren.“

Fünf Jahre ziemlich sorgenfreie Mobilität

Hyundai Kona.
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Alles in allem gehört der Hyundai Kona zu den trendigen kleinen SUVs an denen Frauen, aber bestimmt auch Männer nicht nur ihre Freude haben, sondern zudem fünf Jahre lang ziemlich sorgenfreie Mobilität genießen könnten. Denn für alle neuen Kona, egal ob Benziner oder Diesel, die bei einem autorisierten Hyundai Vertragspartner erworben werden, gewähren die Koreaner eine Garantie auf das gesamte Fahrzeug von fünf Jahren ohne Kilometerbegrenzung. Hinzu kommt die europaweit gültige Hyundai Mobilitätsgarantie, die ebenfalls 60 Monate gültig ist. Sie verlängert sich bei jeder Wartung in einer Vertragswerkstatt um ein weiteres Jahr ohne Begrenzung des Fahrzeugalters bis zu einer Fahrleistung von 200 000 Kilometern.

Technische Daten Hyundai Kona 1.6 CRDi Premium Länge x Breite x Höhe (m) 4,17 x 1,80 x 1,57 Radstand (m) 2,6 Motor 4-Zylinder-Reihen-Dieselmotor mit Turbolader und vier Ventilen pro Zylinder, Leistung 100 kW – 136 PS bei 4000 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 1750-2250 U/min- Höchstgeschwindigkeit 186 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,2 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 4,9 – 4,6 Liter Diesel CO2-Emissionen 127 – 119 g/km (Euro 6) Leergewicht 1497 – 1611 Kg Kofferraumvolumen 361–1143 Liter Preis 30 200 Euro

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1000 Rolls-Royce in Goodwood zu sehen

Di, 10/07/2018 - 14:45

Die weltweit größte Zusammenkunft von Rolls-Royce-Fahrzeugen findet im Umfeld des Gooodwood Festival of Speed (12.-15.07.2018) statt. Etwa 1000 Rolls-Royce sollen beim Burghley House zusammen kommen. Die Veranstaltung wird vom Rolls-Royce Enthisiasts Club begleitet. Rolls-Royce selbst wird vor Ort erstmals alle Fahrzeuge aus dem Portfolio ausstellen. Darunter Wraith, Cullinan, Ghost und Phantom in speziellen Ausführungen.

Fotoausstellung von Cat Garcia zum Cullinan

Rolly-Royce Modellpalette.
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Vor Ort findet eine Fotoausstellung zum Cullinan statt, die von Cat Garcia gestaltet wurde. Die Ausstellung zeigt Portraits von Mitverantwortlichen und Produktionsmitarbeitern des SUV Cullinan.

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