Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 1 Minute 52 Sekunden

Zahl der Verkehrstoten gesunken

vor 4 Stunden 50 Minuten

Im April 2017 sind in Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen 239 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das acht Verkehrstote (-3,2 %) weniger als im April 2016.

Die Zahl der Verletzten ging auf circa 28 300 (-12%) gegenüber dem Vorjahresmonat zurück. Von Januar bis April 2017 wurden 867 Verkehrstote gezählt, das waren nahezu genauso viele wie im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2016. Rund 105 600 Menschen (-2,9%) wurden in den ersten vier Monaten 2017 auf Deutschlands Straßen verletzt. Die Zahl der, von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle, ist auf 790 400 (-1,4%) gesunken. Darunter waren 81 300 Unfälle mit Personen­schaden (– 2,7 %) und 709 000 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (– 1,2 %).

Der Beitrag Zahl der Verkehrstoten gesunken erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Umfrage: Ölwechsel ist zu teuer

vor 5 Stunden 4 Minuten

Vor ein paar Jahren war für die Werkstätten noch alles einfacher: Wenn ein Ölwechsel anstand, entschied der Fachmann, was eingefüllt wurde. Das hat sich geändert. Mittlerweile wollen immer mehr Kunden mitreden – aus finanziellen Gründen.

Motoröl-Studie – Jedes vierte Auto ist schlecht geschmiert
Copyright: auto.de

Laut des aktuellen KÜS Trend-Tacho sank der Wert des „stummen“ Öleinfüllens seit 2005 von 83 auf nur noch 55 Prozent. Beachtlich: In 29 Prozent der Fälle sprachen die Werkstätten die Kunden in Bezug auf das Öl an, 16 Prozent der Autobesitzer fragten selbst nach. Die Preise für den Liter Öl beim letzten Wechsel variieren stark, sind aber insgesamt gestiegen, ermittelten die KÜS-Fachleute. Bei den Vertragswerkstätten waren 23 Euro pro Liter fällig, freie Werkstätten verlangten 15 Euro.

Die Ölpreise bei Vertragswerkstätten empfinden nur 41 Prozent der Befragten als angemessen, 58 Prozent kritisieren sie als zu hoch. Bei den freien Werkstätten finden immerhin 56 Prozent den Preis als angemessen. Trotz der gestiegenen Ölpreise haben 65 Prozent der Befragten immer noch Bedenken, eigenes Öl mit in die Werkstatt zu bringen. Nur 8 Prozent der Befragten haben das bereits praktiziert.

Der Beitrag Umfrage: Ölwechsel ist zu teuer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW ruft Motorradfahrer wieder nach Garmisch-Partenkirchen

vor 5 Stunden 13 Minuten

BMW veranstaltet zum 17. Mal seine „Motorrad Days“ in Garmisch-Partenkirchen. Das weltgrößte Treffen für Zweiräder der Marke bietet vom 7. bis 9. Juli 2017 wieder eine bunte Mischung aus Probe- und Ausfahrten, Stuntshows, Steilwandaction und Live-Musik.

BMW Motorrad Days im Juli in Garmisch-Partenkirchen

Ein wahrer Koloss in der Motorrad-Szene: die BMW R 1200 GS Adventure.
Copyright: BMW

Mit von der Partie sind unter anderem die beiden Schauspieler Hannes Jaenicke und Daniel Roesner sowie Sänger und RR-Fan Wincent Weiss. Rund 100 Aussteller zeigen Zubehör, Reiseangebote und Custom-Umbauten; für die jüngsten Besucher gibt es einen eigenen Kinderbereich. BMW selbst stellt unter anderem die exkluisve HP4 Race aus und kündigt die eine oder andere weitere Überraschung an. Die Endurostrecke am Fuße des Hausbergs richtet sich an Einsteiger ebenso wie an erfahrene Enthusiasten.

In diesem Jahr können die Gäste außerdem erstmals an einem Geschicklichkeitswettbewerb teilnehmen und treten dabei gegen keinen Geringeren als Supermoto Weltmeister Bernd Hiemer an. Außerdem haben die Besucher im Rahmen des Event-Pin-Verkaufs die Chance, eine neue BMW zu gewinnen. Der Eintritt zu den BMW-Motorrad-Days ist frei. Ein Zeltplatz auf der nahegelegenen Wiese ist für zwölf Euro zu haben und für 25 Euro kann auch gleich noch das passende Zelt gemietet werden.

Der Beitrag BMW ruft Motorradfahrer wieder nach Garmisch-Partenkirchen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

DVR baut „German Road Safety“ weiter aus

vor 5 Stunden 33 Minuten

Vor genau einem Jahr startete der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Kampagne „German Road Safety“. Ziel ist es, Menschen aus anderen Ländern zu ermöglichen, sich sicherer im Straßenverkehr zu bewegen.

DVR mit neuer App „German Road Safety“

DVR-App „German Road Safety“.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/DVR

Das Herzstück der Initiative bildet eine mehrsprachige Smartphone-App, die im März 2017 mit dem „Mobility & Safety Award“ von „Auto, Motor und Sport“ und HUK-Coburg ausgezeichnet wurde. Pünktlich zum ersten Geburtstag hat die App die Sprachpakete Farsi und Paschtu sowie ein Quiz für Kinder erhalten. Neue Themenkapitel sind für Herbst 2017 geplant. In der aktuellen Version kann die Smartphone-App in den fünf Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und Paschtu genutzt werden. Um noch mehr Menschen zu erreichen, sind weitere Sprachpakete und zusätzliche Inhalte in Planung. Bislang deckt „German Road Safety“ die vier Bereiche ‘öffentlicher Nahverkehr’, ‘zu Fuß unterwegs’, ‘Fahrrad fahren’ sowie ‘Auto und Motorrad’ ab. Ab Herbst wird es zudem zwei neue Kapitel geben, die sich mit den Themen „Erste Hilfe“ und „Führerscheinerwerb“ beschäftigen.

Eine Internetseite unter der Adresse www.germanroadsafety.de hält eine Online-Version der App bereit und bietet mehrsprachige Informationen für Multiplikatoren der Verkehrssicherheit. So können die Broschüren „Fahrrad fahren in Deutschland“ und „Unterwegs in Deutschland“ kostenlos in mehreren Sprachen heruntergeladen oder als Printversion über die Webseite bezogen werden. Derzeit sind in gedruckter Form die Sprachkombinationen Deutsch-Englisch-Arabisch, Deutsch-Farsi-Paschtu, Deutsch-Französisch-Tigrinisch und Deutsch-Albanisch-Kurmandschi erhältlich. Die Medien wurden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht (DVW), der Unfallforschung der Versicherer (UDV) sowie den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen entwickelt. Auch der Leitfaden „Fahrradsicherheit für Geflüchtete und Zugewanderte“ auf Deutsch und Englisch sowie die Plakatvorlage „German Road Safety“ stehen zum Download bereit. Videos aus der App, unter anderem mit dem syrischen Youtuber und Filmemacher Firas Alshater, runden das Angebot ab.

Der Beitrag DVR baut „German Road Safety“ weiter aus erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Schnelleres Mieten bei Car2go

vor 5 Stunden 56 Minuten

Bei Car2go können Elektroautos über die App nun schneller gemietet werden. Car2go stattet seine Autos an seinen Elektro-Standorten mit der im Hause Daimler entwickelten Hardware der neuen Generation aus.

Car2go jetzt auch in Amsterdam und Madrid

Smart Electric Drive.
Copyright: Daimler

Neben Stuttgart wird es die neue Technologie auch in Amsterdam und Madrid geben. Die Hardware der dritten Generation kommt bereits seit längerem an nahezu allen anderen Standorten zum Einsatz und ist tausendfach erprobt. Das Suchen und Reservieren der Fahrzeuge von Car2go bleibt auch in Zukunft wie gehabt. Das An- und Abmieten des Autos erfolgt ab sofort allerdings komplett über das Smartphone – alle weiteren Schritte entfallen. Sobald ein Kunde am Fahrzeug ankommt, kann er das Fahrzeug mit Hilfe der App mieten.

In Stuttgart wird die neue Hardware nach und nach in die 500 Smart Fortwo Electric Drive integriert. Solange die elektrische Fahrzeugflotte noch nicht vollständig damit ausgestattet ist, werden die Car2go-Autos mit neuer Technologie in der App und auf der Webseite mit einem orangefarbenen Smartphone-Symbol und dem Zusatz „nur per Smartphone“ in den Fahrzeuginformationen gekennzeichnet.

Der Beitrag Schnelleres Mieten bei Car2go erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Honda führt neues Info- und Telematiksystem ein

vor 6 Stunden 5 Minuten

Honda bietet ein neues Info- und Telematiksystem an. Neben der Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug via Smartphone ermöglicht „My Honda“ Hilfe in Notfällen und gibt einen Überblick über fahrzeugrelevante Daten.

Neuere Hondas werden durch App smart

Käufer des Honda Civic erhalten My Honda vier Jahre kostenlos.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

My Honda bietet unter anderem Pannenhilfe per Knopfdruck und eine Warnung, falls das Auto ohne laufenden Motor (von einem Fremden) bewegt wird, sowie die Standortsuche nach dem Fahrzeug. Nach Starten des Motors führt das System automatisch eine Überprüfung von Motor und Batterie durch. Zudem wird ein Überblick über Reisezeiten, zurückgelegte Strecken und Durchschnittsgeschwindigkeiten gegeben und der Fahrstil analysiert.

Nutzer von My Honda können außerdem direkt mit ihrem Händler in Kontakt treten und beispielsweise einen Wartungstermin vereinbaren. Der Newsfeed bringt Neuigkeiten aus der Welt der Marke, während andere Angebote Tipps rund ums eigene Fahrzeug liefern. Die Installation der Hardware erfolgt innerhalb weniger Minuten beim Händler. Eingesehen und gesteuert werden die Funktionen von My Honda über eine für iOS und Android verfügbare Smartphone-App. In den Monaten Juni und Juli ist der Service-Assistent beim Kauf eines Neufahrzeugs kostenfrei für drei Jahre verfügbar. Käufer eines neuen Civic erhalten My Honda für vier Jahre ohne zusätzliche Kosten.

Der Beitrag Honda führt neues Info- und Telematiksystem ein erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Toyota übernimmt historische Fahrzeugsammlung

vor 6 Stunden 23 Minuten

Toyota Deutschland übernimmt die private Fahrzeugsammlung von Peter Pichert: Der im vergangenen Jahr verstorbene Markenhändler der ersten Stunde hatte 1994 im nieder­bayerischen Hartkirchen am Inn das erste private Museum mit Fahrzeugen des japanischen Autoherstellers gegründet.

Private Sammlung mit über 100 Toyotas

Deutschland-Geschäftsführer Tom Fux mit der Familie Pichert im Toyota-Museum in Hartkirchen am Inn.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Das Autohaus Pichert vertreibt seit Anfang der 1970er-Jahre Toyota in Passau. Pichert stellte im Laufe der Jahre eine einzigartige Sammlung zusammen, die vom Kleinwagen Toyota 1000 bis hin zum legendären Sportwagen Toyota 2000 GT eine Vielzahl historischer Pkw und Geländewagen umfasst. Auch Sonderserien und Einzelstücke gehören zum Bestand des „1. Deutschen Toyota-Museums“, so ein frühes Präsentationsfahrzeug des Hybrid-Pioniers Prius und ein zum Kleinlöschfahrzeug umgebauter Land Cruiser FJ 45.

Nach dem Tod des Sammlers und Unternehmensgründers im vergangenen Jahr hat sich die Toyota-Deutschlandzentrale mit der Familie Pichert auf eine Übernahme der mehr als 100 Fahrzeuge umfassenden Sammlung geeinigt, dazu gehören auch Motoren und Ersatzteile. Das Toyota-Museum in Hartkirchen schließt am 1. Juli 2017. Ende des Jahres 2017 wird die Fahrzeugsammlung dann in Köln wieder zu sehen sein.

Der Beitrag Toyota übernimmt historische Fahrzeugsammlung erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Yamaha bringt Kodiak eine Nummer kleiner

vor 6 Stunden 30 Minuten

Mit dem Kodiak 450 bietet Yamaha nun einen Mittelklasse-Ableger des Kodiak 700 an. Das knapp 2,04 Meter lange und fahrfertig rund 290 Kilogramm schwere ATV wird vom auch aus dem Grizzly 450 bekannten 421-Kubik-Einzylinder angetrieben.

Die Nutzlast liegt bei 40 Kilogramm vorne und 80 Kilogramm hinten. Das Kodiak 450 verfügt über den per Tastendruck zuschaltbaren „On Command“-Allradantrieb und eine serienmäßige Winde. Die Anhängelast des 25-Zöllers beträgt 600 Kilogramm. Alternativ zum Basismodell wird es ab August auch eine EPS-Version mit elektronischer Servolenkung geben. Die Preise für das neue 450er-ATV starten bei 7995 Euro.

Der Beitrag Yamaha bringt Kodiak eine Nummer kleiner erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mit Feuerlöscher fährt mehr Sicherheit mit

vor 6 Stunden 51 Minuten

Ein Horror-Szenario ist für jeden Autofahrer eine Qualm-Entwicklung im Motorraum: Bei hohen Außentemperaturen und noch höherer Motor- und Aggregate-Hitze besteht für das Auto insbesondere im Stau erhöhte Brandgefahr.

Feuerlöscher im Auto kann Leben retten

Mit einem Feuerlöscher können Fahrzeugbrände bereits in der Entstehungsphase erfolgreich gelöscht und größere Schäden verhindert werden.
Copyright: DVR

Diese kann von technischen Defekten wie Kurzschluss, Funkenbildung heißen Motorteilen oder von einer undichten Ölleitung ausgehen, sagt Carsten Wege, Geschäftsführer beim Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e. V. und rät dazu, immer einen Autofeuerlöscher an Bord zu haben. Schon auf einer trockenen Wiese etwa könnte der heiße Katalysator das trockene Gras entzünden. Aber bis das Feuer sich wirklich entwickelt und auf das Auto übergreift, kann mit dem Feuerlöscher der Brandherd erfolgreich bekämpft werden.

Bei Rauch aus dem Motorraum rät der Fachmann zum Anhalten am Straßenrand sowie zum nur spaltbreiten Anheben der Motorhaube und unbedingt nur mit einem Schutz für die Hände zu arbeiten. Dann sollte der Feuerlöscher aus etwa einem Meter Abstand auf den Brandherd gerichtet und in Windrichtung mit kurzen, gezielten Stößen gelöscht werden. Der Feuerlöscher sollte im Auto immer einen festen Platz einnehmen und sicher montiert sein.

Der Beitrag Mit Feuerlöscher fährt mehr Sicherheit mit erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Demografie befeuert SUV-Trend

vor 6 Stunden 58 Minuten

Ist die alternde Gesellschaft eine Erklärung für den anhaltenden Trend zu mehr SUV auf Deutschlands Straßen? Eine Untersuchung von Check24 legt genau das nahe, denn demnach sind SUV-Fahrer mit im Schnitt 48,7 Jahren die betagtesten.

SUV-Fahrer im Schnitt am ältesten

In der Markenwertung hat Jaguar die ältesten und Seat die jüngsten Fahrer.
Copyright: Check24

Unter den zehn Modellen mit den ältesten Fahrern – alle aus der Kategorie Ü50 – sind acht SUV: Skoda Yeti, Mercedes GLK, Opel Mokka, Audi Q3, Toyota RAV4, VW Tiguan sowie der Mazda CX-5 und der Mitsubishi ASX. Die Halter von Coupés und Limousinen etwa sind statistisch ganze sieben Jahre jünger. Am geringsten ist das Durchschnittsalter beim VW Scirocco mit 36,7 Jahren. Überhaupt sind Modelle des VW-Konzerns bei der jüngeren Generation offenbar sehr beliebt.

Unter 40 Jahre sind im Schnitt auch Fahrer eines Golf II, Polo II und III, Seat Leon, Alfa Romeo 156, der Seat Kleinwagen Arosa und Ibiza sowie des Stufenheck-Golfs VW Bora und des 3er-BMW. Seat hat mit durchschnittlich 39,7 Jahren die jüngsten Fahrer im Markenvergleich, gefolgt von Audi (40,9 Jahre), Alfa Romeo (41,2), BMW (41,3) und Smart (42,0). Die mit durchschnittlich 48,4 Jahren älteste Kundschaft hat Jaguar, dahinter reihen sich Dacia (48,2 Jahre), Porsche (48,1), Saab (47,7) und Land Rover (47,2) ein.

Der Beitrag Demografie befeuert SUV-Trend erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Magna präsentiert D-Optic LED-Scheinwerfer

vor 7 Stunden 7 Minuten

Magna hat die D-Optic LED-Scheinwerfer entwickelt und auf den Markt gebracht. D-Optic ist die nächste Generation von LED-Scheinwerfern. Bei ihr werden mehrere Hochleistungs-LEDs mit präzisen, spritzgegossenen Linsen kombiniert, um damit eine starke Lichtausbeute bei gleichzeitig geringem Energieverbrauch zu erreichen.

D-Optic LED-Scheinwerfer sind die Zukunft

Die D-Optic LED-Scheinwerfer passen zu jedem Fahrzeugtyp.
Copyright: HELLA/TRD-Pressedienst

D-Optic-Scheinwerfer sind in der Autobranche einzigartig, da sie skalierbar sind und individuell auf die spezielle Form und das Design jedes Autos abgestimmt werden können. Je nach Design können LEDs und Linsen hinzugefügt oder weggelassen werden. Die Scheinwerfer feiern ihr Marktdebüt mit der Einführung des 2018er Chevrolet Traverse.

D-Optic-Linsen sind in vier unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, von denen jede Variante besondere Leistungseigenschaften aufweist. Auf diese Weise können Autohersteller die Gesamtleistung eines Scheinwerfers oder Fernlichts beliebig konfigurieren. Magna kann D-Optic-Linsen so kombinieren, dass alle Leistungsanforderungen des Kunden umgesetzt werden.

D-Optic wurde von Magna entwickelt und wird an dessen neuem Standort für Fahrzeugbeleuchtungs-Systeme in Plymouth im US-Bundesstaat Michigan produziert. In dem 13 000 Quadratmeter großen Werk entwickeln und produzieren rund 300 Mitarbeiter Front-Scheinwerfer, Rückleuchten und andere Fahrzeugbeleuchtungsprodukte.

Der Beitrag Magna präsentiert D-Optic LED-Scheinwerfer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Voller Sound – ganz ohne Lautsprecher

vor 7 Stunden 57 Minuten

Darauf muss man erst einmal kommen: Was bei einem Saiteninstrument funktioniert, sollte auch im Fahrzeug umzusetzen sein. Wenn es gelingt, dann kann sich der Fahrzeughersteller den Einbau von Lautsprechern – von denen es im Auto weit über 30 Stück geben kann – völlig sparen.

Sind Lautsprecher im Auto bald überflüssig?

Bereits der Versuchsträger beweist: Das System liefert eine herausragende Klangqualität.
Copyright: Continental

Der Technologiekonzern Continental hat sich ans Werk gemacht und zeigt, wie es künftig auf unkonventionellem Weg ordentlich „was auf die Ohren gibt“. Herkömmliche Audiosysteme benötigen üblicherweise mehrere Lautsprecher und Kanäle, um ein dreidimensionales Klangerlebnis zu erzeugen. Und so summieren sich die Gewichte der einzelnen Komponenten zu einem wuchtigen Gesamtpaket. Genau bei diesem Ansatzpunkt werden die Autohersteller hellwach. Nicht nur dann, wenn es um Elektrofahrzeuge geht, bei denen um jedes Gramm Zusatzgewicht gefeilscht wird, sind leichtere Lösungen immer hoch willkommen. Und was „Conti“ mit seinem System verspricht, klingt sensationell: Die Abnahmekur der Audioanlage endet bei 10 Prozent des ursprünglichen Ballasts.

Damit nicht genug, auch der Platzbedarf für den Einbau schrumpft auf denselben niedrigen Wert zusammen. Fast hätten wir es vergessen: Der Stromverbrauch geht natürlich auch zurück. Der Leiter des Bereiches „Infotainment & Connectivity“, Johann Hiebl, kann seine Freude über den gelungenen Coup kaum zurückhalten. Denn normalerweise erstreckt sich das Wissen von Experten entweder auf Fahrzeuge oder auf Akustik. Dazu Hiebl: „Continental verfügt über Fachwissen in beiden Bereichen unter einem Dach und bringt zudem das Know-how für die Fertigung mit.“ Und wie funktioniert das Ganze? Im Prinzip übernehmen Innenflächen des Autos mit ihren Schwingungseigenschaften die Aufgabe, die im Lautsprecher die Membran erfüllt. Die Schallwellen werden durch kompakte Aktuatoren erzeugt, die dem Kern eines Lautsprechers ähneln. Diese Aktuatoren erregen im Fahrzeug bereits vorhandene größere Bauteile und Oberflächen, die den Klang abstrahlen.

Der Sound entsteht direkt auf der Oberfläche des Innenraums

Wie bei einer Geige: Der Aktuator (1) entspricht bei dem Conti-Konzept dem Bogen und den Saiten. Der Steg entspricht der Lage und der Verbindung des Wandlers zur Oberfläche (2), welche wiederum den Klangkörper (3) bildet.
Copyright: Continental

Dimitrios Patsouras, der bei Continental den entsprechenden Kompetenzbereich verantwortet, vergleicht das Verhalten der Fahrzeugteile mit einer Geige: „Ausgehend von diesem Bild entspricht der Aktuator dem Bogen und den Saiten. Der Steg der Geige entspricht der Lage und der Verbindung des Wandlers zur Oberfläche, welche wiederum den Klangkörper bildet“. Für die drei Hauptfrequenzbereiche bieten sich jeweils bestimmte Elemente im Fahrzeuginnenraum an. Die Säulen der Windschutzscheibe (A-Säulen) sind für die hohen Frequenzen zuständig, während Türverkleidungen und Rückenverkleidungen der Vordersitze die Arbeit mit den mittleren Frequenzen übernehmen. Und ähnlich wie bei Lautsprechern sind es große Bauteile, die prima für niedrige Frequenzen geeignet sind, wie zum Beispiel die Dachauskleidung oder die Hutablage.

Will man mit herkömmlicher Technik guten 3-D-Klang erzeugen, sind die High-End-Systeme häufig auf zahlreiche Lautsprecher angewiesen. So kommen locker rund 15 Kilogramm zusammen – für Bauteile die gemeinsam um die 30 Liter Einbauraum beanspruchen. Dem lautsprecherlosen Audiosystem von Conti genügt je nach Ausführung dagegen nur ein Kilogramm Gewicht und ein Liter Bauraum. Zusätzlicher Vorteil bei der Autoproduktion: Der Aufwand beim Einbau reduziert sich drastisch. Bei einer ersten Probefahrt im Demonstrationsfahrzeug begeistert die bereits die im Versuchsfahrzeug erreichte Klangqualität. Die lautsprecherlose Technik bietet zudem weitere Einsatzmöglichkeiten. Sie kann als Schallquelle für die Interaktion zwischen Mensch und Maschine dienen – zum Beispiel bei Navigationsanweisungen oder Tonsignalen.

Patsouras fasst den Ausblick so zusammen: „Die lautsprecherlose Technologie kann auch im Rahmen der Mensch-Maschine-Interaktion eingesetzt werden, wobei sich der zusätzliche Vorteil ergibt, dass der Ton an der Stelle erzeugt werden kann, auf die sich die Aufmerksamkeit des Fahrers richten sollte. Wir sind der Ansicht, dass das lautsprecherlose System ein großes Potenzial für funktionale Audiokonzepte birgt“.Und wie beurteilen Experten das akustische Endergebnis? Martin Schleske – er ist renommierter Geigenbaumeister, studierter Physiker und betreibt eine Werkstatt in Landsberg – bestätigt dem System eine herausragende Klangqualität. Aber mit Worten lässt sich schwer beschreiben, wie der ganz anders erzeugte Klang empfunden wird. Wer sich das Hörerlebnis selber gönnen möchte, bevor die Technik in Serie geht, sollte auf der Frankfurter Automobilausstellung (IAA) im Herbst unbedingt mit gespitzten Ohren auf dem Stand von Continental vorbeischauen – oder besser gesagt: vorbeihören.

Der Beitrag Voller Sound – ganz ohne Lautsprecher erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Volvo und Autoliv entwickeln Software für selbstfahrende Autos

vor 8 Stunden 21 Minuten

Volvo, Autoliv und NVIDIA, der Spezialist für künstliche Intelligenz und Visual Computing, entwickeln künftig fortschrittliche Systeme und Software für selbstfahrende Autos.

Volvo mit eigener Lösung für KI und autonomes Fahren

Volvo XC90 Drive Me-Testwagen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

Die drei Unternehmen arbeiten mit Zenuity zusammen, einem neu gegründeten Joint Venture zur Entwicklung von Automobil-Software, das zu gleichen Teilen Volvo und Autoliv gehört. Volvo will im Jahr 2021 vollautomatisierte Fahrzeuge der Autonomiestufe 4 auf dem Markt einführen. Als Teil der Vereinbarung können Volvo, Autoliv und Zenuity die Auto-Software-Plattform von NVIDIA als Grundlage für ihre eigene Software-Entwicklung nutzen. Auf diese Weise kommen zwei der am meisten respektierten Unternehmen für Automobilsicherheit mit einer der weltweit führenden Firmen für künstliche Intelligenz zusammen.

Volvo, Autoliv, Zenuity und NVIDIA werden gemeinsam Systeme entwickeln, die Deep Learning – eine Form der künstlichen Intelligenz – beherrschen, um Objekte in der Umgebung zu erkennen, potenzielle Gefahren zu erahnen und ein sicheres Navigieren zu ermöglichen. Die Systeme vergleichen situationsbezogene Daten mit einer bekannten hochauflösenden Karte, ermöglichen das Planen und präzise Befahren einer sicheren Route und passen sich dabei den jeweiligen Umständen an. Zenuity wird Volvo mit Software für selbstfahrende Autos versorgen. Autoliv wird diese Software über seine etablierten Vertriebs- und Marketingkanäle auch an Dritte verkaufen.

Der Beitrag Volvo und Autoliv entwickeln Software für selbstfahrende Autos erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi gibt Ausblick auf vollaktives Fahrwerk

vor 8 Stunden 41 Minuten

Audi hat einen Ausblick auf das Aktivfahrwerk des neuen A8 gewährt, der am 11. Juli auf dem Audi Summit in Barcelona seine Weltpremiere feiert. Dabei kommt erstmals ein 48-Volt-System als Hauptbordnetz zum Einsatz.

Audi A8 gleicht jede Unebenheit aus

Das neu konzipierte Fahrwerk ist ein vollaktives, elektromechanisch betätigtes Federungssystem, das jedes Rad einzeln ansteuert und dem Fahrbahnverlauf entsprechend anpasst. Pro Rad gibt es einen Elektromotor, der vom 48-Volt-Hauptbordnetz versorgt wird. Hinzu kommen jeweils ein Getriebe, ein Drehrohr samt innenliegendem Titan-Drehstab und ein Hebel, der über eine Koppelstange mit bis zu 1100 Newtonmeter auf die Federung wirkt.

Das Aktivfahrwerk beeinflusst gezielt Wankbewegungen bei Kurvenfahrt und Nickbewegungen. Die neuartige Kombination aus Dynamik- und Hinterachslenkung sorgt als Dynamik-Allradlenkung für eine Auflösung des Zielkonflikts zwischen Agilität und Stabilität: Das Lenkverhalten ist sportlich-direkt bei gleichzeitig hoher Fahrstabilität. Der Wendekreis des A8 ist kleiner als der eines A4.

Der Beitrag Audi gibt Ausblick auf vollaktives Fahrwerk erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Ford bietet Video vom Servicecheck an

vor 8 Stunden 48 Minuten

Als einer der ersten Automobilhersteller in Deutschland bietet Ford über seine Vertragshändler und Servicepartner auf Wunsch einen besonderen Service.

Kunden können sich beim Inspektions- oder Reparaturtermin ihres Fahrzeugs ein Video zuschicken lassen, das detailliert den Zustand und notwendige Arbeiten am Auto zeigt. Hierzu zeichnet der Ford Techniker in der Werkstatt ein Video auf und erläutert Zustand und eventuellen Reparaturbedarf. Der Kunde erhält danach eine SMS und eine E-Mail und kann das Video auf jedem beliebigen Gerät anschauen.

Der Beitrag Ford bietet Video vom Servicecheck an erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

So entgehen Autofahrer der größten Hitze

vor 9 Stunden 11 Minuten

Wie schnell und dramatisch die Temperaturen im Auto bei der derzeitigen Hitze steigen können, hat der ADAC untersucht. Drei baugleiche Fahrzeuge wurden dafür bei einer Außentemperatur von rund 28 Grad in die Sonne gestellt. Eins mit geschlossenen Fenstern, bei einem war ein Fenster etwa fünf Zentimeter geöffnet, beim dritten waren zwei Fenster einen Spalt weit offen.

Die Temperar im Auto steigt schnell auf über 50 Grad

Service: Bei Hitze kühlen Kopf bewahren
Copyright: auto.de

Das Ergebnis: In allen Fällen stiegen die Temperaturen im Wageninneren schon nach 30 Minuten auf etwa 50 Grad. Nach einer Stunde lagen die Werte bereits bei rund 57 Grad. Der Automobilclub warnt daher noch einmal eindringlich, im Sommer niemals Kinder oder Tiere allein im Fahrzeug zurückzulassen. Auch während der Fahrt kann große Hitze zu Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen. Autofahrer sollten daher die Mittagshitze meiden und längere Autofahrten in den Morgen- oder Abendstunden antreten. Vor Fahrtbeginn empfiehlt es sich, das von der Sonne aufgeheizte Fahrzeug gut zu lüften: Türen, Fenster und Schiebedach öffnen und beim Losfahren wieder schließen.

Die Klimaanlage sollte nicht zu kühl eingestellt und der Luftstrom nicht direkt auf Körperpartien gerichtet werden (Erkältungsgefahr). Alle Luftaustrittsdüsen sollten offen und so eingestellt sein, dass der Luftstrom möglichst über die Schultern der vorne sitzenden Personen geblasen wird. Die Wohlfühltemperatur liegt zwischen 22 und 25°C. Für eine schnelle Abkühlung des Fahrzeugs ist es sinnvoll, bei maximaler Kühlleistung kurzzeitig auf Umluftbetrieb zu schalten.

Fahrzeiten an die klimatischen Bedingungen anpassen

Vielen Autofahrern steigt die Hitze im Hochsommer schnell zu Kopf. Eine Klimaanlage sorgt für Abhilfe.
Copyright: ADAC

Generell gilt an heißen Tagen: Viel trinken, pro Tag am besten bis zu drei Liter Wasser, Saftschorle oder Tee. Gegen allzu große Hitze hilft auch luftige und helle Kleidung aus Baumwolle. Wer Ledersitze im Auto hat, sollte keine kurzen Hosen oder Röcke tragen, da sich die Sitze stark aufheizen. Gleiches gilt für das Lenkrad: nicht losfahren, wenn das Steuer zu heiß ist.

Ratsam ist es, im Schatten zu parken. Bei Glasdächern ist es hilfreich, die Abschattung zu benutzen. Kindersitze kann man mit einem Tuch abdecken. Wer sein Auto in der Sonne parken muss, sollte einen Sonnenschutz hinter die Windschutzscheibe legen um die Einstrahlung zu verringern.

Für den optimalen Sonnenschutz können die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe mit einer speziellen Sonnenschutz-Folie beklebt werden. Diese schützt nicht nur vor UV-, sondern auch vor Infrarot-Strahlung, die für die Hitze im Auto verantwortlich ist. Das Sichtfeld des Fahrers darf dadurch aber natürlich nicht beeinträchtigt werden.

Der Beitrag So entgehen Autofahrer der größten Hitze erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Deutschlandpremiere für die neue Alpine A110

vor 9 Stunden 12 Minuten

Premiere in bester Gesellschaft: Der neue Sportwagen Alpine A110 ist in Deutschland bei den „Schloss Bensberg Supersports Classics” erstmals in der Serienversion zu sehen. Vom 30. Juni bis 2. Juli präsentiert die französische Sportwagenmarke das neue Modell sowie den legendären Klassiker Alpine A110. Bei der Tagesrallye geht außerdem die Alpine A310 an den Start.

Niedriges Gewicht durch Alu-Aufbau

Alpine A110, Aluminium, Leichtbauweise, 2017
Copyright: Alpine/Renault

Das Design der neuen A110 mit der unverkennbaren schlanken, fließenden Linienführung orientiert sich an der legendären A110 aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Am Sonntag, 2. Juli, werden beide Fahrzeuge nebeneinander im Innenhof des Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach ausgestellt.

Das neue Serienmodell kennzeichnet hohe aerodynamische Effizienz. Die neue Alpine A110 verfügt über einen Heckdiffusor und einen durchgängig flachen Unterboden. So konnten die Entwickler hohe Geschwindigkeiten und gleichzeitig ein tadelloses Fahrverhalten realisieren. Der Sportwagen besticht außerdem in bester Alpine Tradition durch sein niedriges Gewicht. Dazu trägt insbesondere der komplett aus Aluminium gefertigte Aufbau bei.

Alpine A310 startet bei Rallye durch das Bergische Land

Alpine A310 und A110, 1976. Schnelle Flundern in blau-weiß-rot – 55 Jahre Alpine.
Copyright: Renault

Die „Schloss Bensberg Supersports Classics” haben die Veranstalter Auto Zeitung, Classic Cars und Althoff Hotel Collection neu initiiert, um Sportwagen-Legenden Seite an Seite mit aktuellen Supersportwagen zu präsentieren. Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Tagesrallye am Samstag, 1. Juli. Eine 260 Kilometer lange Strecke führt durch das Bergische Land von Bensberg über Wermelskirchen und Lindlar nach Schloss Ehreshoven.

Starten dürfen klassische Fahrzeuge der Baujahre 1945 bis 1997, die besonders leistungsstark waren oder sich durch ein hervorragendes Leistungsgewicht auszeichneten – eines der Kernmerkmale von Alpine Modellen. Für die französische Marke geht die A310 ins Rennen, die als Nachfolgerin der A110 ebenfalls über Zentralrohrrahmen und Kunststoffkarosserie verfügte

Der Beitrag Deutschlandpremiere für die neue Alpine A110 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

DUH fordert industrieunabhängiges behördliches Prüfinstitut

vor 9 Stunden 27 Minuten

Zum vom Bundesverkehrsministerium veröffentlichten „Zweiten Bericht der Untersuchungskommission Volkswagen“ erklärt Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt präsentiert sich einmal mehr als Vertreter der Autokonzerne innerhalb der Bundesregierung. Anstatt schonungslos die Wirkungsweise von Abschalteinrichtungen auch zur Vortäuschung niedriger CO2-Werte aufzudecken, verteidigt er mit einem Gefälligkeitsgutachten die trügerischen Herstellerangaben. Nur bei zwei der getesteten Pkw, die die DUH bereits 2015 und 2016 als Problem-Fahrzeuge benannt hat, dem Opel Zafira Diesel 1.6 und dem Smart Diesel, sind die Abweichungen so hoch, dass auch Rechentricks und der Verzicht auf die Ermittlung korrekter Ausrollwerte nicht halfen, die Werte zu beschönigen. Beeindruckend ist auch der Vorschlag des Bundesverkehrsministeriums, zukünftig die Spritverbrauchs- und Abgasmessungen durch einen von der Automobilindustrie finanzierten, neu zu gründenden Verein durchführen zu lassen.

Das ist der Offenbarungseid im Verbraucherschutz. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung einer Branche, die seit Jahren bei Abgas- und Verbrauchswerten betrügt, die Selbstkontrolle überträgt. Was wir brauchen ist ein industrieunabhängiges behördliches Prüfinstitut, idealerweise am Umweltbundesamt angegliedert. Die amerikanische Umweltbehörde EPA ist dafür ein Vorbild.“

Der Beitrag DUH fordert industrieunabhängiges behördliches Prüfinstitut erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Diesel-Diskussion: Jetzt reden die Experten

vor 9 Stunden 27 Minuten

Der Diesel sei am Ende, der Umstieg zur E-Mobilität nicht mehr aufzuhalten – so sieht’s aus: Es ist nicht zu leugnen, dass der klassische Antrieb unter Beschuss steht.

Professoren melden sich zu Wort

Die Diskussion über Diesel-Fahrverbote hinterlässt Spuren: Der Anteil der Selbstzünder sinkt derzeit rapide.
Copyright: ADAC

Jetzt melden sich die Experten zu Wort: Nicht weniger als 25 Professoren, Inhaber renommierter Lehrstühle in Deutschland, Österreich und der Schweiz, melden sich über die Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik – kurz WKM – mit einem eindringlichen Appell an Politik und Gesellschaft. Die Wissenschaftler stellen drei Thesen auf, die so verkürzt werden können:

Erstens könne der Verbrennungsmotor als Motor von Mobilität und Verkehr durch die E-Mobilität wohl ergänzt, nicht aber ersetzt werden.

Zweitens sei das Thema Emissionen mit den aktuellen und kommenden Technologien vollständig gelöst; der Verbrennungsmotor könne in Zukunft völlig umweltneutral betrieben werden.

Drittens erinnern die Wissenschaftler an die einzigartige Eigenschaft des Verbrennungsmotors, die verschiedensten Kraftstoffe (mit hervorragenden Lagerungseigenschaften) flexibel und effizient nutzen zu können.

Der Verbrennungsmotor hat eine Zukunft

Test auf dem Rollenprüfstand.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Universität Kalifornien

Die drei Kernthesen werden durch zehn Erläuterungen ergänzt, mit denen auf die Themen Stickoxid und Feinstaub, die kommende Zertifizierung mit Real Driving Emissionen (RDE) und auch die Manipulationen, wie sie von Volkswagen vorgenommen wurden, eingegangen wird. Die kommenden RDE-Messungen werden ausdrücklich begrüßt; es geht den Professoren keineswegs um die Rechtfertigung irgendwelcher Schummeleien. Betont wird aber auch: Die Diskrepanz zwischen Zertifizierungswert und Realemission ist seit 20 Jahren bekannt. Der Missstand ist mit der RDE-Zertifizierung ab September 2017 endgültig behoben. Gleichzeitig sind die Themen Stickoxid und Feinstaub sowohl beim Diesel als auch beim Ottomotor vollständig gelöst – und zwar auch im RDE-Zyklus.

Die Verbotsdiskussion um den Verbrennungsmotor müsse deshalb endlich aufhören: Die Berichterstattung über Diesel- und Ottomotoren sei teilweise unredlich und von falschen Aussagen geprägt. Quintessenz: Wer auf den Verbrenner verzichtet, schadet der Umwelt und dem Klima.

Wer die jüngst mitgeschnittenen Äußerungen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Herrn Kretschmann gehört hat, dürfte Hoffnung schöpfen: Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Wer mitreden will, findet Material unter http://www.wkm-ev.de/images/20170623_Die_Zukunft_des_Verbrennungsmotors.pdf

Der Beitrag Diesel-Diskussion: Jetzt reden die Experten erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche

vor 9 Stunden 32 Minuten

Ab jetzt wird zugebissen: Im Juni beginnt die Paarungszeit der Steinmarder. Die Männchen verteidigen dann heftig ihr Revier. Unsichere Zeiten für Autofahrer. Besonders für alle, die zwischen Orten hin- und herpendeln, an denen unterschiedliche Marder den Motorraum heimsuchen.

Gefährliche Folgeschäden

Viele Laternenparker können ein Lied davon singen: Immer wieder vergreifen sich Marder im Sommer an den Brems- oder Kühlwasserschläuchen ihres Autos.
Copyright: HUK-COBURG

Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben. In diesem Moment sind wilde Beißattacken vorprogrammiert. Autofahrer mit Straßengarage müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Das kann, so die HUK-Coburg, nicht nur teuer, sondern auch gefährlich werden.

Zumal die Schäden oft unentdeckt bleiben, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere oft nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden, zum Beispiel am Motor, kommen. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers kann hier helfen: Geht der Zeiger in den roten Bereich, sollte man auf jeden Fall einen Blick unter die Motorhaube werfen.

Einziger Trost: Schäden, die Marder anrichten, sind oftmals in der Teilkasko mitversichert. Allerdings bieten nicht alle Versicherungen diesen Schutz. Wer es genau wissen will, sollte nachfragen oder einen Blick in seine Bedingungen werfen. Zudem sind in der Teilkasko-Versicherung manchmal auch nur die unmittelbaren Schäden – also die zerbissenen Schläuche – versichert. Teuer werden jedoch meist die Folgeschäden, wenn der Motor oder die Bremsen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Bei manchen Versicherungen, wie zum Beispiel bei der HUK-Coburg, sind auch diese Folgeschäden bis zu einer Summe von 3.000 Euro mitversichert.

Vorbeugen ist besser als reparieren

Wenn sich das kleine Raubtier an den Schläuchen und Kabeln von Autos, Campingfahrzeugen oder Krafträdern vergangen hat, greift natürlich auch die Vollkasko-Versicherung. Allerdings gilt hier: Wer einen Schaden meldet, wird in seinem Schadenfreiheitsrabatt hochgestuft.

Ein Wundermittel, das den Marder vom Motorraum fernhält, gibt es nicht. Autobesitzer, die sich den ganzen Ärger mit Panne und Reparatur ersparen wollen, können dem Marder das Zubeißen aber zumindest erschweren. Wirkungsvoll und günstig sind stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel. Zudem verderben spezielle Vorrichtungen zum Abschotten des Motorraums – wie sie manche Autofirmen anbieten – dem kleinen Raubtier den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen.

Auch gelegentliche Motorwäschen sollen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren, die andere Marder anlocken, aus dem Motorraum.

Der Beitrag Marder machen Jagd auf Kabel und Schläuche erschien zuerst auf Magazin von auto.de.