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Aktualisiert: vor 25 Minuten 14 Sekunden

Verkaufsstart für den neu entwickelten BMW M4 GT4

vor 2 Stunden 7 Minuten

Der BMW M4 GT4 kann pünktlich zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring für 169.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer erworben werden.

Das kündigte BMW in einer Pressemitteilung an. Der neueste Münchener Sportwagen kommt mit einer umfangreichen Serienausstattung, 431 PS und 2.979 ccm Hubraum. Auf dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist der Sportwagen auf der Basis des M4 übrigens auch zu sehen.

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Vollgas-Aktion: Modernes Märchen für Mechaniker

vor 2 Stunden 31 Minuten

In der lauten Welt des Motorsports spielen Formel-1-Stars wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton stets die Hauptrolle. Wenn sie in ihren Boliden jetzt wieder mit irrwitzigem Tempo durch die engen Straßenschluchten Monte Carlos jagen, schauen Millionen Fans rund um den Globus wie gebannt zu. Doch ohne ein Team von vielen fleißigen Helfern würden die berühmten Rennfahrer nicht über die Runden kommen.

Mechaniker stehen endlich auch einmal im Rampenlicht

Alarmstufe Rot: Das Team Lubner Motorsport setzt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zwei Opel Astra OPC ein.
Copyright: BRfoto

Während Vettel und Hamilton längst beim Abendessen sitzen, wird in ihren Boxen weiter geschraubt und geschwitzt, manchmal bis in den frühen Morgen. Denn für Mechaniker gibt es im Motorsport kaum eine Verschnaufpause. Das gilt besonders für 24-Stunden-Rennen wie jetzt beispielsweise auf dem Nürburgring. Dort sitzen die wahren Helden nicht in den Rennautos, sondern sie arbeiten in der Garage. Mit Liebe und Leidenschaft verrichten sie ihren Job. Sie wissen genau: Ein falscher Handgriff kann unter Umständen über Sieg und Niederlage entscheiden. Und trotzdem stehen sie niemals im Rampenlicht.

Das soll sich ändern: Mit einem einmaligen Projekt engagiert sich jetzt die Meisterwerkstatt A.T.U beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Das Unternehmen setzt beim ersten Start auf der legendären Nordschleife auf eine Mitarbeiter-Motivation der besonderen Art. Denn neun ausgewählte Angestellte werden beim Langstrecken-Klassiker zwei Rennwagen betreuen – und das rund um die Uhr. „Wir wollen speziell etwas für unsere Mitarbeiter tun und mit Sport, Spaß und Spirit den Gemeinschaftssinn fördern“, erklärt Jörn Werner, Vorsitzender der A.T.U-Geschäftsführung.Einer der stillen Helden ist Kfz-Meister Christian Klein. „Wie in unserer Werkstatt müssen wir beim Rennen extrem präzise, sorgfältig und vor allem fehlerfrei arbeiten – und das so schnell wie möglich und zweimal rund um die Uhr“, sagt der A.T.U-Werkstattleiter aus Marktredwitz dem mid. Das sei eine Herausforderung, die man nur als Team meistern könne. Daher habe er auch ohne zu zögern sofort an der bundesweiten Mitarbeiter-Aktion seines Arbeitgebers teilgenommen.

Und Christian Klein hatte Glück: Schließlich wurde er unter den mehr als 10.000 Mitarbeitern ausgewählt. Für Christian Klein geht damit ein Traum in Erfüllung. Er sei „verrückt nach Autos“ und hat auch schon an einigen Sportfahrertrainings teilgenommen. „Auch auf dem Nürburgring bin ich schon gefahren. Ich kenne so manche Tücke dieser Strecke, sie ist extrem schwierig“, sagt der Kfz-Meister. Er findet es toll, dass sich sein Arbeitgeber erstmals im Motorsport engagiert. Mit seinen A.T.U-Kollegen wird Christian Klein nun zwei Opel Astra OPC des Teams Lubner Motorsport aus Georgenthal in Thüringen einsetzen und betreuen. 330 PS holt der rot lackierte Renner aus einem Zweiliter-Turbomotor. Einer der Fahrer ist der Deutsche Rallye-Meister Mark Wallenwein. „Das sind erfahrene Piloten, auf die wir uns verlassen können und sie sich auch auf uns, so wie jeder Kunde in unserer Werkstatt zuhause“, verspricht Christian Klein.

Es zählt aber nicht nur der sportliche Erfolg. Denn jede Runde, die von den beiden A.T.U-Opel in der „Grünen Hölle“ gefahren wird, gehen 30 Euro an die Christine-Herzog-Stiftung für Mukoviszidose-Kranke. Dr. Markus Herzog, der Sohn von Christine und Roman Herzog, dem ehemaligen Bundespräsidenten, wird deshalb am Nürburgring die Daumen drücken, damit möglichst viele Runden und somit eine große Spende zusammenkommen. Mit 25,3 Kilometern gehört die altehrwürdige Nordschleife, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiert, zu den längsten Rennstrecken der Welt.2016 gelang den beiden Astra von Lubner Motorport in ihrer Klasse ein Doppelsieg. Dabei kamen sie zusammen auf 223 Runden – das wären immerhin 6.690 Euro für die gute Sache. Doch bei 24 Stunden Motorsport am Limit können natürlich Schäden auftreten. Dann sind die Mechaniker gefordert. In kürzester Zeit müssen sie die Rennwagen wieder startklar machen. „Es wäre das größte Glücksgefühl, wenn sich das Team am Ende in den Armen liegen würde und wir gemeinsam den Sieg feiern könnten. Wenn wir perfekt zusammenarbeiten, können wir das schaffen“, sagt Christian Klein. Bis es aber soweit ist, müssen er und seine Kollegen kräftig am Rad drehen – damit jeder Handgriff sitzt. Da heißt es: schuften, schrauben und schwitzen.

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Volvo V90: Mamma Mia

vor 2 Stunden 40 Minuten

Die Zeiten, in denen ein Premium-Kombi von Volvo quadratisch, praktisch, gut war, sind längst vorbei. Der V90 ist aber mehr als eine runde Sache: Das Auto ist die schönste Familienkutsche, die Volvo jemals auf die Straße geschickt hat. Auch die beste?

Der neue V90: Familienauto mit Schweden-Flair

Seine Länge von knapp fünf Meter sieht man dem V90 zwar an, dennoch ist der große Kombi äußerst elegant gestylt.
Copyright: Volvo

Design spaltet oftmals die Betrachter in zwei Lager. Beim Volvo V90 ist das anders. Wen man auch fragt – die Reaktionen sind durchweg positiv. Von „schickes Auto“ über „riesig, aber elegant“ bis einfach nur „Wow!“ „Was ist das denn?“ hört man von Menschen, die sich den V90 anschauen, nicht. In Sachen Design muss man den Schweden mit chinesischer Konzernmutter also eine glatte Eins verleihen. Denn der V90 ist ein rundherum schönes Auto. Mit seiner langen Motorhaube, die im imposanten Kühlergrill endet, der weit nach hinten gezogenen, leicht abfallenden Dachlinie und der insgesamt flachen Silhouette macht der V90 einen äußerst sportlich-eleganten Eindruck. Dazu kommt das für Volvo typische Heck mit den in die C-Säulen integrierten, L-förmigen Rückleuchten, das sich perfekt in die Linienführung einpasst.

Neben dem markanten Kühlergrill sind vor allem die Thor-Hammer-LED-Scheinwerfer, die es ab der Ausstattung „Momentum“ ohne Aufpreis gibt, ein echter Hingucker beim 4,94 Meter langen Schweden-Kombi. Was die Außenhaut verspricht, setzt sich im Innenraum fort. Bei Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Materialauswahl und Verarbeitung gibt es rein gar nichts zu meckern. Der Volvo V90 gehört hier zu den Besten seiner Klasse und muss sich auch vor Autos mit Stern nicht verstecken. Das Interieur-Design vermittelt Eleganz, ist modern und schnörkellos. Der 9-Zoll-Tochscreen in der Mittelkonsole zieht nicht nur die Blicke auf sich, sondern ist auch das zentrale Bedienelement.

Übersichtlich sind auch die digitalen Instrumente (je nach Ausstattung ist dann ein 12,3 Zoll großer Bildschirms optional oder Serie). Wer sich für den „Premium Sound by Bowers & Wilkins“ entscheidet, verwandelt den V90 in ein rollendes Konzerthaus. 19 Lautsprecher, 1.400 Watt Leistung, und zahlreiche individuelle Einstellungen bis hin zur Ausrichtung auf den Fahrersitz für optimalen Klang – für Alleinfahrer oder Egoisten – machen die Fahrt im V90 zum Erlebnis. Da werden selbst ABBA-Songs zum Genussmittel, auch für überzeugte Schweden-Pop-Ausschalter. Der Spaß kostet allerdings 3.570 Euro extra und setzt die Ausstattung „Momentum“ voraus, die ihrerseits 4.650 Euro teurer ist als die Basisversion „Kinetic“. Mamma Mia! Die Preise beziehen sich auf die Testwagen-Motorisierung, den D3-Einstiegsdiesel mit 110 kW/150 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe. Hier lässt sich das eine Haar in der köstlichen V90-Suppe finden: Der Motor passt nicht so recht zu dem großen Kombi. Klar reichen 150 PS für Autos jeder Größe, aber in der Preis- und Fahrzeugklasse, in der sich der V90 bewegt, möchten die meisten Kunden etwas mehr.

Gute Verarbeitung und umfassende Assistenzsysteme

Design und Verarbeitung des V90-Innenraums lassen keine Wünsche offen.
Copyright: Volvo

Alternativen gibt es, der nächst größere Diesel (D4) leistet 40 PS mehr, ist allerdings auch mindestens 2.100 Euro teurer. Wer sich bewusst für den Einstiegsmotor entscheidet, kann sich über ein sparsames Diesel-Aggregat freuen, dass sich im Testbetrieb mit knapp unter sechs Liter je 100 Kilometer als recht sparsam entpuppt hat. 10,2 Sekunden braucht der V90 so motorisiert, bis Tempo 100 erreicht ist. Das Fahrwerk ist offensichtlich auf Komfort getrimmt, ohne dabei zu weich und schwammig zu sein. Der V90 D3 mag es eben gemütlich, das ist okay – darüber kann auch die Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h nicht hinwegtäuschen. Als Familienkutsche für längere Fahrten ist er so bestens gerüstet, trotz des – in dieser Klasse – lediglich durchschnittlichen Kofferraumvolumens von 560 bis 1.526 Liter.

Volvo-typisch und auch überdurchschnittlich ist die umfangreiche serienmäßige Sicherheitsausstattung – für viele Volvo-Käufer immer noch das Kaufargument Nummer Eins: Folgendes ist in der V90-Serienausstattungs-Liste bei der Einstiegsausstattung „Kinetic“ zu finden: „Run-off Road Protection“, die bei Unfällen durch Abkommen von der Straße die Passagiere vor Verletzungen schützt, „Road Edge Detection“ zum Schutz vor dem Abkommen von der Fahrbahn, Kreuzungs-Bremsassistent, Wildtiererkennung, „Pilot Assist II“ für teilautonomes Fahren bis zu Geschwindigkeiten von 130 km/h, adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, Stauassistent, Distanzwarner, aktiver Spurhalte-Assistent, Müdigkeits-Warner sowie Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung. Außerdem Front- und Seitenairbags, Kopf-Schulter-Airbags für alle Insassen, Knie-Airbag für den Fahrer, Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS, Fahrdynamikregelung ESC mit Anhänger-Stabilisierungskontrolle (TSA). Die Sicherheitsausstattung des V90 lässt keine Wünsche offen, ein echter Volvo eben – und der beste Kombi, den die Schweden jemals auf die Straße geschickt haben. Ein Top-Model mit den passenden inneren Werten. Wie bereits erwähnt: Mamma Mia.

Technische Daten des Volvo V90 D3

Fünfsitziger, fünftüriger Kombi, Vierzylinder-Turbodiesel, Sechsgang-Schaltgetriebe

Länge / Breite / Höhe in Metern 4,94 / 1,88 / 1,48 Radstand 2,94 Meter Leergewicht 1.833 kg Zuladung 427 kg Kofferraumvolumen 560-1.526 Liter Tankinhalt 55 Liter Wendekreis 11,4 Meter Hubraum 1.969 ccm, 110 kW/150 PS bei 3.750 U/min maximales Drehmoment 320 Nm bei 1.750 – 3.000 U/min 0-100 km/h 10,2 s  Höchstgeschwindigkeit 205 km/h  Durchschnittsverbrauch  4,5 Liter  CO2-Ausstoß  119 g/km  Abgasnorm  Euro 6  Preis  ab 42.950 Euro

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Gesetzliche Versicherung zahlt bei Ausweich-Unfall

vor 3 Stunden 5 Minuten

Wer bei einem Unfall hilft und dabei verletzt wird, ist durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Doch wer haftet, wenn ein Verkehrsteilnehmer bei einem Ausweichmanöver Blessuren davonträgt?

Im konkreten Fall wich ein Motorradfahrer einem Radler aus, der ihm die Vorfahrt genommen hatte. Dabei stürzte der Biker und verletzte sich schwer, berichten die ARAG Experten. Weil der Verunglückte privat unterwegs war, weigerte sich die gesetzliche Unfallkasse zunächst, den Vorfall als „entschädigungspflichtigen Arbeitsunfall“ anzuerkennen, so wie es bei einem verletzten Ersthelfer gewesen wäre. Doch das Sozialgericht Dortmund sah die Rechtslage anders: Ihrer Ansicht nach steht ein Unfallopfer unter anderem dann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn es andere Personen vor einer erheblichen Gefahr rettet. Genau das hatte der Motorradfahrer aus Sicht des Gerichts mit seinem Ausweichmanöver getan (Az.: S 17 U 955/14).

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Ferien-Mietwagen: Starker Preisanstieg in Spanien

vor 3 Stunden 44 Minuten

Die politischen Spannungen der vergangenen Monate machen sich auch auf dem Mietwagen-Markt bemerkbar. Weil viele Touristen statt der Türkei lieber Spanien ansteuern, klettern dort die Preise kräftig. Das hat das Vergleichsportal billiger-mietwagen.de herausgefunden.

Am deutlichsten gingen die Preise auf dem spanischen Festland während der Pfingstferien in die Höhe. Je nach Fahrzeugklasse sind hier die Preise um 60 bis 100 Prozent gestiegen. Auf den Kanaren sind die Kosten für einen Mietwagen laut des Portals um ein Drittel gestiegen, während Mallorca einen moderater Preisanstieg zwischen vier und zwölf Prozent je nach Fahrzeugklasse verzeichnet.

Auch in Portugal ging es aufwärts, zu Pfingsten um 16 bis 30 und in den Sommerferien um sieben bis 14 Prozent. In Italien gibt Sizilien mit plus 50 Prozent zu Pfingsten den ärgsten Preistreiber, auf Sardinen sind es 30 Prozent mehr als bisher. Fast preisstabil sind die USA mit zwei bis acht Prozent Zuschlag in der Ferienzeit, in Deutschland hat das Vergleichsportal keine Erhöhungen ausgemacht.

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GTI und GTE: VW mit zwei Studien am Wörthersee

vor 3 Stunden 53 Minuten

In Reifnitz am malerischen Wörthersee geben Tausende scharfe Autos und rund 200.000 Besucher der PS-Festspiele den Ton an.

VW ist beim legendären GTI-Treffen (noch morgen) mit zwei spannenden Studien vertreten. Weltpremiere feiert in Österreich die schon ziemlich seriennahe Studie des 197 km/h schnellen Up GTI mit 85 kW/115 PS. Der kleine Sportflitzer ist als Hommage an den 110 PS starken Ur-GTI von 1976 gedacht, der just in England im Rahmen der „Autocar Awards“ zum einflussreichsten Auto aller Zeiten gekürt wurde. Welche Ehre! Ein Hingucker beim GTI-Treffen ist auch die Wörthersee-Studie Golf GTE Performance Concept. Damit präsentiert Volkswagen eine Idee, wie sich der bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fahrende Golf GTE weiterentwickeln könnte.

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Laptop-Verbot für Flugreisende schadet der deutschen Wirtschaft

vor 4 Stunden 25 Sekunden

Millionen Deutsche fliegen Jahr für Jahr in die USA – viele von ihnen geschäftlich. Und weil in unserer digitalisierten Welt jede Minute zählt, arbeiten die meisten Reisenden auch während des Fluges.

Das aber könnte durch das geplante Laptop-Verbot der USA bald passé sein – mit gravierenden wirtschaftlichen Folgen. „Ich sehe ein Laptop-Verbot, das Millionenschäden für unsere Wirtschaft bedeutet, ohne gleichzeitig einen erkennbaren Mehrwert an Sicherheit zu bieten, skeptisch“, sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries der WirtschaftsWoche. Internen Berechnungen des Ministeriums zufolge beläuft sich der Schaden auf 160 Millionen Euro jährlich. Mehr Sicherheit müsste nicht durch ein solches Verbot, sondern vielmehr durch geeignete Kontrollen an den Flughäfen bereits vor dem Abflug sichergestellt werden, urteilt die Ministerin.

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Rolls-Royce 103EX zu Gast in der BMW Welt

vor 4 Stunden 4 Minuten

Die spektakuläre Rolls-Royce-Studie Vision Next 100 gibt drei Gastspiele in der Münchner BMW Welt.

Die futuristische Studie mit dem Codenamen 103EX wird von Elektromotoren angetrieben.
Copyright: Rolls-Royce

Das futuristische Luxusgefährt mit dem Codenamen 103EX, Baujahr 2016, soll aufzeigen, wie sich die britische BMW-Tochter den Weg in die Zukunft vorstellen kann. Das stolze 5,9 Meter lange Fahrzeug mit dem zum Einsteigen angehobenen Glasdach wurde zum 100. BMW-Geburtstag erstmals präsentiert. Jetzt steht der kristallwasserfarbene Blickfang mit Elektroantrieb noch bis zum 1. Juni im Rahmen der „Vision Next“-Ausstellung im Auditorium der BMW Welt. Vom 3. bis zum 15. Juni und vom 31. Oktober bis zum 7. November wird er im Doppelkegel der BMW Welt gezeigt. Der Eintritt ist frei.

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Firmenwagen: Elektroautos rentieren sich (noch) nicht

vor 4 Stunden 13 Minuten

Das Fazit fällt klar und deutlich aus: Aktuell zahlt es sich für Firmen noch nicht aus, ihren Fuhrpark auf Elektroautos umzurüsten. Daran hat auch die staatliche Förderung nichts geändert, denn noch immer sind die Stromer sehr teuer.

Elektroautos sind momentan eher gut fürs Image als für den Geldbeutel

Elektroautos kommen in Deutschland trotz einer Kaufprämie nicht in Fahrt. Für den entscheidenden Durchbruch müssen bei den Menschen vor allem Emotionen geweckt werden.
Copyright: BMW

Analysiert wurde die Situation von der Mobilitätsplattform Ubeeqo. Die untersuchte die Anschaffungs- und Unterhaltskosten von Pkw mit vergleichbaren Leistungsmerkmalen aus drei Fahrzeugsegmenten auf jeweils zehn Jahre. Das Ergebnis: Elektromobilität zahlt sich in keinem der untersuchten Fälle aus, wenn es ausschließlich um die Kosten geht. Während der Kostenunterschied in der Oberklasse mit knapp drei Prozent noch recht gering ausfällt, sind es in der Kompaktklasse auch nach zehn Jahren noch immer fast neun Prozent Mehrkosten für einen Elektro-Dienstwagen. Und bei den Kleinstwagen summieren sich sogar etwa 15 Prozent höhere Kosten.

Bei den Kleinsten ist der Listenpreis in der Grundausstattung des elektrisch motorisierten Pkw mehr als doppelt so hoch wie beim vergleichbaren Benziner. „Das können auch die staatlichen Kaufanreize bislang noch nicht ausgleichen, obwohl Bund und Länder seit einem Jahr in Deutschland den Kauf von Elektro-Fahrzeugen mit einem einmaligen Umweltbonus von 4.000 Euro und einer zehnjährigen Befreiung von der KFZ-Steuer fördern“, heißt es bei Ubeego.

Im Unterhalt sind die Kosten für Elektrofahrzeuge niedriger, bei den Energiekosten um bis zu 50 Prozent. Draufzahlen müssen Elektroauto-Besitzer aber wieder bei der Versicherung – etwa mit bis zu 65 Prozent höheren Vollkasko-Tarifen in der Oberklasse. Ubeego-Geschäftsführer Max Kury sieht die Elektromobilität trotz allem auf dem Vormarsch: „Wir registrieren aktuell eine erhöhte Nachfrage nach Elektroautos von Unternehmen. Insbesondere für Firmen, die hohe Fahrzeugauslastungen haben, kann sich der Umstieg bereits jetzt auszahlen.“ Und schließlich seien Unternehmen in diesem Zusammenhang häufig mehr am Umweltschutz, als an finanziellen Vorteilen interessiert. Die Zukunft gehöre definitiv der Elektromobilität.

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Neuer Dreizylinder-Benziner für den Nissan Micra

vor 4 Stunden 20 Minuten

Nissan bietet seinen Kleinwagen Micra ab sofort mit einem neuen Dreizylinder-Benziner als Einstiegs-Motorisierung an.

Der Sauger mit 1,0 Liter Hubraum leistet 52 kW/71 PS und soll sich mit 4,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer (103 g CO2/km) begnügen. Die Kraftübertragung übernimmt ein manuelles Fünfgang-Getriebe. Preislich startet die neue Variante bei 12.990 Euro. Wer also nach einem günstigen Kleinwagen sucht und dabei keinen großen Wert auf den Motor legt, kann hier ein gutes Angebot finden.

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BMW 8er Konzeptfahrzeug: Sportlicher Luxus

vor 5 Stunden 27 Minuten

8er BMW – da war doch mal was? Ja genau: Von 1989 bis 1999 produzierten die Münchner die schnittigen, eleganten Luxuscoupés. Jetzt lassen sie diese Tradition wieder aufleben und zeigen auf dem diesjährigen Concorso d’Eleganza Villa d’Este eine Studie, die es in sich hat: Das Concept 8 Series ist ein erster, bereits recht seriennaher Vorgeschmack auf das neue BMW 8er-Coupé, das schon ab Ende 2018 Mitbewerbern wie dem S-Klasse Coupé von Mercedes zu Leibe rücken soll.

BMW 8er Konzeptfahrzeug deutet auch die optische Zukunft anderer Modelle an

Vom integrierten Spoiler auf dem Kofferraumdeckel bis zu den trapezförmigen Auspuff-Endrohren: Die BMW-Studie ist auch in der Heckansicht ein starkes Statement auf Rädern.
Copyright: BMW

BMW-Chef Harald Krüger hatte die Attacke in der Luxusklasse vor Kurzem bereits angekündigt: „Damit untermauern wir unseren Führungsanspruch im Luxus-Segment.“ Im April zeigten die Bayern erstmals die Silhouette des künftigen Über-Coupés. Jetzt folgt also das Konzeptfahrzeug der neuen 8er-Reihe, gekleidet in die eigens entwickelte Außenfarbe Barcelona Grey Liquid – ein Graublau mit stark changierenden Pigmenten, das die doch ziemlich expressiven Linien des Neuen besonders gut in Szene setzen kann.

Die Designer haben sich von früheren und aktuellen BMW-Modellen inspirieren lassen und ein elegantes Gefährt auf die 21-Zoll-Räder gestellt, das von der Front mit den tief gezogenen, breiten Nieren und dem großen Lufteinlass bis zum dramatischen Schwung der Heckklappe und den L-förmigen, skulpturalen Rücklichtern wie aus einem Guss erscheint. Die Seitenlinie wird vom Eindruck der langen Motorhaube und der geschwungenen Dachlinie bestimmt. Unterm Strich ist das Concept 8 Series ein echter, ein typischer BMW. Er bedient sich optisch einiger Komponenten des BMW i8 und Z4 und signalisiert schon mal, wie es bei den Münchnern auch in anderen Baureihen stilistisch weitergehen dürfte.

„Rückkehr in eine neue Ära“

Der Innenraum des BMW 8er kombiniert Technik mit elegantem Design und hochwertigen Materialien.
Copyright: BMW

Im Innenraum der Studie steht der spannende Kontrast zwischen knappem, sportlichem Platzangebot und luxuriösen Materialien im Mittelpunkt. Die Kombination aus Merino-Leder, Aluminium und Carbon macht das auch optisch deutlich. Als i-Tüpfelchen entschieden sich die Interieur-Designer für einen iDrive-Controller aus Swarovski-Glas in Rauchquarz-Optik. BMW-Chef Krüger: „Das zukünftige BMW 8er-Coupé wird beweisen, dass hochdynamisches Fahrverhalten und moderner Luxus hervorragend miteinander harmonieren.“

Die Technik mit all ihren Vernetzungs- und Infotainment-Möglichkeiten und der breiten Phalanx an Assistenzsystemen orientiert sich an der 7er-Reihe. Zu den Motoren für die Serienversion des 8ers macht BMW aktuell noch keine Angaben, als gesetzt gelten Acht- bis Zwölfzylinderaggregate mit einer Leistungsspanne zwischen 350 und 650 PS. Schon bald nach dem Marktstart des Coupés, das zu Preisen ab 150.000 Euro in den Handel kommen wird, soll ein Stoffdach-Cabrio folgen. Und das unterscheidet den künftigen vom früheren 8er – denn bei Letzteren blieb es bei einem offenen Prototypen.

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Der Code der VW-Manipulations-Software ist geknackt

vor 5 Stunden 56 Minuten

Ob ein Auto unerlaubt die Abgasreinigung ausschaltet, war bislang nur durch aufwendige Tests mit Fahrzeugen auf dem Prüfstand herauszufinden. Jetzt geht es in zwei Minuten. Das brachte auch Fiat ins Visier.

Schummel-Software jetzt entschlüsselt

Deutsch-amerikanische Forschergruppe entschlüsselt Schummel-Software.
Copyright: GM Company

IT-Sicherheitsexperten der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der University of California in San Diego entwickelten gemeinsam mit dem Lübecker IT-Spezialisten Felix Domke ein Tool, das Betrugssoftware in der Motorsteuerung von Autos entdecken kann. Ein Team um Prof. Dr. Thorsten Holz vom Bochumer Horst-Görtz-Institut testete gemeinsam mit einer Gruppe um Kirill Levchenko von der University of California 900 verschiedene Versionen der Motorsteuerungssoftware für Diesel-Fahrzeuge von Volkswagen und Fiat Chrysler aus den vergangenen acht Jahren. In 400 davon fanden sie eine Vorrichtung, die die Abgasreinigung unter regulären Fahrbedingungen abschaltet. Die Analyse deckt auch auf, wie genau die verschiedenen Hersteller bei der Manipulation vorgehen.

Die Ergebnisse präsentieren jetzt die Bochumer Forscher, zu denen auch zwei Doktoranden am RUB-Lehrstuhl für Systemsicherheit gehören, gemeinsam mit ihren US-amerikanischen Partnern auf dem IEEE Symposium on Security and Privacy in San Jose, Kalifornien. Die zugehörige Veröffentlichung ist auch hier auf Englisch nachzulesen.

Um zu erkennen, ob in einem Auto eine nicht erlaubte Abschalteinrichtung eingebaut ist, musste bislang ein Wagen auf dem Prüfstand einen etwa 20-minütigen Test absolvieren. „Wenn man zehn Fahrzeugmodelle testen möchte, muss man auch zehn Wagen auf den Prüfstand bringen. Das ist aufwendig“, sagt Thorsten Holz. „Unser Tool braucht kein Auto, sondern nur die Motorsteuerungssoftware. Wir können in zwei Minuten analysieren, ob sie eine Abschalteinrichtung beinhaltet oder nicht.“ Anhand dieser Software können die Forscher nachvollziehen, wie ein Auto auf bestimmte Zustände reagiert, zum Beispiel welche Abgasfiltermechanismen in einer bestimmten Situation angeschaltet werden.

Auch FIAT manipulierte Abgaswerte

Jetzt gerät auch FIAT unter Druck.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Fiat

Nicht nur die Motorsteuerungssoftware von Volkswagen haben die IT-Experten unter die Lupe genommen. Auch das System des Fiat 500X, weswegen die EU-Kommission ein Verfahren gegen die italienische Regierung eingeleitet hat und das auch ins Visier des US-Justizministeriums geraten ist, war Gegenstand der Untersuchungen. „Fiat geht besonders plump vor“, lautet das Fazit von Thorsten Holz. Während die VW-Software zum Beispiel anhand der Sequenz von Beschleunigungen und Bremsmanövern erkennt, ob sich ein Fahrzeug gerade in einem Prüfzyklus befindet, nutzt Fiat die Tatsache, dass ein Prüfzyklus 20 Minuten dauert – und schaltet die Abgasreinigung schlicht nach etwas mehr als 22 Minuten Betrieb ab.

Da die Wissenschaftler Software aus den vergangenen acht Jahren testeten, konnten sie nachweisen, dass die Abschalteinrichtungen im Lauf der Jahre immer weiter verfeinert wurden. Ihr Ziel ist es nun, ihr Tool so weiterzuentwickeln, dass es die Motorsteuerungssoftware beliebiger Hersteller automatisch analysieren kann.

Ein ganzes Jahr benötigte die deutsch-amerikanische Kooperation, bis der von Volkswagen eingesetzte Code geknackt war, mit dem die Emissionsprüfungen von Dieselautos manipuliert worden waren. Dass dessen Veröffentlichung zeitgleich mit der Razzia der Stuttgarter Staatsanwaltschaft bei Mercedes-Benz zusammenfalle, sei Zufall, hieß es in San Diego. Schließlich würden sich die Vorwürfe gegen die Daimler AG von denen gegen Volkswagen unterscheiden. Hier stehe die möglicherweise mangelhafte Nachbehandlung der Partikelemissionen im Fokus, bevor sie das Endrohr eines Dieselautos verlassen. Dennoch hätten sie das Potenzial, ähnliche Folgen nach sich zu ziehen wie der in den USA als Dieselgate bezeichnete Skandal, falls sich die Vorwürfe bewahrheiten würden.

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GTI First Decade: Elektrisierendes Azubi-Schaustück

Do, 25/05/2017 - 16:37

Die verschiedenen Blautöne beim Interieur und Exterieur des einmaligen Schaustücks sind eine Referenz an die Farbenwelt des Wörthersees. Dort wird der ganz spezielle Golf auch beim GTI-Treffen 2017 erstmals enthüllt.

Volkswagen Golf GTI First Decade mit einigen der Auszubildenden.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Golf GTI Frist Decade ist sein Name. Und sein Antrieb ist eine echte Besonderheit. Das Schaustück wurde von Wolfsburger Azubis in langer Handarbeit zusammengebaut. Die fünf Frauen und acht Männer haben einen 410 PS/300 kW starken Benziner für den Antrieb der Vorderachse ausgewählt. Hinten sorgt ein Elektromotor mit 12 kW für Vortrieb. Beide Aggregate funktionieren sowohl einzeln, als auch in Kombination, als Anfahrhilfe auf rutschigem Untergrund. Die einzelnen Antriebsmodi werden über eine App per Tablet-PC oder via Mirror-Link über das Infotainment-Display ausgewählt und angesteuert.

Neun Monate lang war das junge Team unter Anleitung erfahrener Praktiker bei VW mit dem Bau des GTI First Decade beschäftigt. Seine Bezeichnung bezieht sich auf die Tatsache, dass er das zehnte Azubi-Showcar fürs alljährliche Wörthersee-Spektakel ist.

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Elektronisches Schutzschild für Motorradfahrer

Do, 25/05/2017 - 12:26

Unübersichtliche Strecken, Kreuzungen, Überholmanöver: In solchen Situationen werden Motorradfahrer oft schlicht übersehen – es kommt zum Unfall. Jeder dritte davon könnte laut Bosch mit der Motorrad-zu-Auto-Kommunikation vermieden werden. Das Stichwort lautet: Vernetzung.

Und so funktioniert das Bosch-System: Fahrzeuge im Umkreis von mehreren hundert Metern tauschen bis zu zehn Mal pro Sekunde Informationen zu Fahrzeugtyp, Geschwindigkeit, Position und Fahrtrichtung aus. Ehe also ein Motorrad für den Autofahrer und dessen Fahrzeug-Sensoren erkennbar ist, können sie es dank der Technologie indirekt sehen. Erkennt das System eine drohende Gefahrensituation, warnt es den Motorrad- und den Pkw-Fahrer zum Beispiel mittels Warnton und Warnhinweis im Cockpit. Umgesetzt wird das Projekt laut Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel mit den Partnern Autotalks, Cohda Wireless und Ducati: „Wir lassen Motorrad und Auto miteinander sprechen und schaffen damit das digitale Schutzschild für Motorradfahrer“, so Hoheisel.

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Volvo: Heavy Metal für besondere Aufgaben

Do, 25/05/2017 - 10:36

Großvolumige Erdbewegungen oder Abraumarbeit sind sein Revier, dort wo sich auch gern sündteure Dumper tummeln. Der Volvo-Fünfachser darf aber auch auf der Straße fahren – natürlich nur leer.

Der Riese von Volvo mit Straßenzulassung

Der Volvo FMX mit gleich fünf Achsen
Copyright: Global-Press

48 Tonnen Rollsplit sollen in die schwarze Kippmulde des riesigen Fünfachsers, der erfahrene Radladerfahrer fragt angesichts dieser Zahl lieber nochmal nach. Der Riesenkipper steht uns für ein paar Teststunden zur Verfügung, so eine Gelegenheit darf man sich nicht entgehen lassen. Volvo „FMX 540 10×4“ heißt das Fahrzeug, verträgt bis zu 70 Tonnen Gesamtgewicht, bei der Nutzlast wird also nicht gespart. Zuerst noch auf die Waage, geht alles mit rechten Dingen zu? Punktlandung mit knapp 22 Tonnen Eigengewicht, so steht es auch in den Papieren.

Schließlich ist ein solch komplexes Fahrzeug ja kein simpler Lkw mehr, hier haben mehrere Parteien ihre Finger im Spiel. Das Fahrgestell baut Volvo am Band als Vierachser, beim Spezialisten Terberg wird eine weitere antriebslose Achse mit hydraulischer Lenkung und hydropneumatischer Federung dazu installiert. Diese Achse lässt sich auch liften. Und dann muss noch ein hochbelastbarer Kipper drauf, der hier von Meiller kommt. Schon auf dem Weg zum Kieswerk hat der überschwere Volvo FMX sein Publikum. Passanten drehen die Hälse und staunen über das riesige Gefährt. Darf der auf der Straße fahren? Eindeutig, er ist nicht ja breiter als 2,55 Meter und ragt nicht weiter als vier Meter in die Höhe. Mit vier Achsen auf der Straße und leer weniger als 32 Tonnen ist der Volvo-Kipper straßentauglich, genau das macht ihn so wertvoll. Ein neuer Trend zeichnet sich ab, den die Experten schon seit Jahren diskutieren. Darüber, ob man auf Großbaustellen Dumper oder doch besser überschwere Kipper einsetzen solle. Lkw mit übergroßen Mulden erzielen die gleichen Umlaufkapazitäten wie Dumper es können. Darunter versteht man knickgelenkte Spezialfahrzeuge, die vor allem dort unterwegs ist, wo große Erdbewegungen anstehen. Wenn die Fahrstrecken länger werden, soviel steht fest, haben Kipper die Nase vorn. Denn ihre Umlaufgeschwindigkeit ist höher, sie sind auch komfortabler. Und wenn die Baustelle umzieht, fährt der schwere Kipper auf eigenen Rädern – ganz ohne Schwer- oder Sondertransport.

Volvo FMX 540: 48 Tonnen Nutzlast

Volvo FMX 540 wiegt 22 Tonnen
Copyright: Global-Press

Aber was macht den Schwer-Lkw so besonders? Grundsätzlich gehört er zur Gattung Volvo FMX, seine knapp geschnittene Kabine duckt sich tief unter das riesige Schutzdach der Meiller-Kippmulde. Der Blick unter

Kabine und Mulde zeigt einen massiven Rahmen, das Außenprofil von acht Millimeter wird gezielt mit einem fünf Millimeter starken Innenrahmen verstärkt. Fünf statt vier Achsen vertragen 70 Tonnen Last, an beiden gelenkten Vorderachsen finden noch handelsübliche Dreiblattparabelfedern Verwendung. Schwer überlastfähig präsentieren sich die Trapezfederbündel an den beiden Antriebsachsen, hier trägt das Fahrzeug mit zulässigen 32 Tonnen den Schwerpunkt der Last. Den Rest trägt die zwillingsbereifte Nachlaufachse, die lenkt aktiv hydraulisch mit. Das Schüttgut wird von einem großvolumigen Stahl-Hinterkippaufbau aufgenommen, der für eine Nennlast von 60 Tonnen ausgelegt ist.

Näheres Hinsehen lohnt sich auch hier: Das neueste Produkt des Kipperspezialisten Meiller, gefertigt aus hochbelastbarem Stahl, fällt etwas bauchiger und deutlich niedriger als früher aus. Damit reduziert sich die Fallhöhe der Ladung, so lassen sich Prallschäden an der Mulde verringern. Der neue Stabilisator mit Trapezquerschnitt im Heck soll dem Kipper 30 Prozent mehr Torsionssteifigkeit bringen. Und nicht zuletzt die massive Rückwand mit Hydraulikantrieb, die lastdruckunabhängig öffnet – sie hat einen Rammbalken integriert. Im groben Geschäft schiebt schon mal ein Bagger an, wenn die Fuhre feststeckt. Natürlich kommt es auf die Driveline an. Hier kombinieren die bauerfahrenen Volvo-Techniker einen mit 540 PS recht kräftigen 13-Liter-Sechszylinder mit einem hauseigenen Powertronic-Wandlergetriebe, in dem durchaus auch Dumpererfahrung steckt. Maximal 2.600 Newtonmeter werden vom Wandler verstärkt und mit sechs Gängen artgerecht übersetzt, jeder Gang ist aus Effizienzgründen mit einer Wandlerüberbrückung bestückt. In das Getriebe integriert ist ein hydraulischer Primärretarder, der einen Großteil der Bremsarbeit übernimmt – je kleiner im Gefälle die Getriebeübersetzung wird, desto mehr Bremsleistung wird generiert. Gemeinsam mit der Motorbremse, die der Diesel bereitstellt, ist der schwere Volvo-Fünfachser für steile Abfahrten wohl gerüstet.

Wie fährt sich das Ungetüm?

Mit stolzen 22 Tonnen Leergewicht ist der Volvo kein Bruder Leichtfuß. Aber immerhin bemerkenswert, wie einfach er (leer) über die Straße rollt. Einfach Gas geben, lenken, bremsen, man sitzt auf nicht zu hohem Ross, was den Überblick verbessert. In engen Radien hat der Fahrer kein Problem, drei Achsen lenken aktiv mit. Trotz massiver Federbündel an beiden Antriebsachsen schlägt er nicht arg ins Fahrerkreuz, die straffe Kabinenfederung fängt durchkommende Schwingungen wirksam ab. Mit voller Ladung, jetzt reden wir von 70 Tonnen, wiegt der fünfachsige Volvo FMX schwer in den Federn. Für die Antriebsleistung kein Problem: Der FMX kommt flink in Schwung, jetzt darf der Diesel auch höher drehen. Die Steigung aus der Grube schafft er mit links, nur allzu weiches Geläuf würden wir jetzt meiden. In der Grube laden, auffahren, abladen – das funktioniert mit wenigen Handgriffen, auch der Teleskopzylinder stemmt die schwere Kippmulde umgehend nach oben. Wenn es nur darum geht: das kann ein Dumper schneller und besser. Aber leiser und komfortabler fährt der Volvo FMX, und wenn die Fahrstrecken länger werden, auch schneller.

Technische Daten des Volvo FMX 540 10×4

Kipper-Lkw, 2 Vorderachsen an 3-Blatt-Parabelfedern, 2 x 9,0 t Traglast, hinten: 2 Außenplaneten- Antriebsachsen an Trapezfedern, 2 x 16 t Traglast, hydraulisch gelenkte und gefederte Nachlaufachse (System Terberg), 20 t Traglast, 6 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge, SCR-Kat und DPF

Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 9,80/2,55/4,00/4,35 Leergewicht 21.940 kg Nutzlast 48.060 kg zul. Gesamtgewicht 70.000 kg Kraftstofftank 405 l Adblue-Tank 64 l Wendekreis 19,7 m Antrieb Reihensechszylinder-Common-Rail-Diesel Hubraum 12.800 ccm Nennleistung 397 kW/540 PS bei 1.450-1.800/min max. Drehmoment 2.600 Nm bei 900-1.400/min Kraftübertragung Automatik-Getriebe PT2606 Powertronic mit Drehmomentwandler und Wandlerüberbrückung in allen Gängen Abgasnorm Euro 6

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Selbstloser Retter leistet Erste Hilfe nach Wildunfall

Do, 25/05/2017 - 09:04

Es ist eine Szene wie aus einem Action-Streifen: Ein Wildschwein rennt auf die Straße, kollidiert mit einem rund 80 Sachen schnellen Auto. Das Fahrzeug kommt von der Straße ab, prallt gegen einen Baum und fängt sofort Feuer. Dank der schnellen Hilfe durch den nachfolgenden Autofahrer kann das Schlimmste verhindert werden.

Erste Hilfe im Straßenverkehr – leider keine Selbstverständlichkeit

Mehr Verkehrsunfälle mit Wildschweinen
Copyright: auto.de

Alexander Mihm überlegt nicht lange, als sich diese aufregende Szene am 16. Dezember 2016 auf der Fahrt von Hartmannshain nach Grebenhain im hessischen Vogelsbergkreis live vor ihm abspielt. Er hält an, rennt zum Unfallwagen und bemerkt, dass sich der Fahrer nicht aus eigener Kraft aus dem brennenden Wrack befreien kann. Er öffnet die Tür, löst den Gurt und bringt den Mann in Sicherheit. „Das beherzte Eingreifen des Ersthelfers hat dem Fahrer wahrscheinlich das Leben gerettet“, erklärten die Einsatzkräfte später.

Dem selbstlosen Helfer Alexander Mihm wurde die Situation erst später so richtig bewusst: „Nachdem ich wieder im Auto saß und weiter gefahren bin, realisierte ich, was gerade passiert war“ sagt er rückblickend. „Ich würde jederzeit wieder anhalten, um zu helfen.“ Für sein engagiertes Handeln haben Reifenhersteller Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) den Mann aus Schöneck (Main-Kinzig-Kreis) zum „Held der Straße“ des Monats April gekürt. Goodyear und der AvD suchen Monat für Monat mutige und selbstlose Heldinnen und Helden wie Alexander Mihm. Unterstützt wird die Aktion unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt von der Zeitschrift Trucker.

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Billigflieger: Rekordangebot und fallende Preise

Mi, 24/05/2017 - 18:57

Auf dem Billigfliegermarkt in Deutschland verschärft sich der Wettbewerb, zunehmend rücken die großen Flughäfen ins Visier der Günstig-Airlines, und das Rekordangebot günstiger Verbindungen drückt die Ticketpreise. Eurowings dominiert die Branche, Ryanair und Easyjet wachsen stark. Über 23 Prozent aller Flüge ab Deutschland sind mittlerweile Low-Cost-Verbindungen. Europaweit sind es beinahe ein Drittel. Dies sind die zentralen Ergebnisse des „Low Cost Monitor 1/2017“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Billigfluglinien mit immer mehr Strecken

Billigflieger sind auf dem Vormarsch.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/DLR

Das Streckennetz der Low Cost Carrier erreicht laut Studie mit 518 unterschiedlichen Strecken ab Deutschland in einem Winterhalbjahr einen neuen Höchstwert. Am stärksten erweitert Ryanair das Streckennetz mit zusätzlichen 35 Verbindungen, einem Plus von 25 Prozent. Auch Easyjet legt zu und fliegt sieben neue Ziele an. Dominierend, wenn auch ohne Wachstum zum Vorjahr, bleibt Eurowings/Germanwings, die im Winter 2017 über das größte Angebot an Low Cost-Flügen in und ab Deutschland mit mehr als 50 Prozent Marktanteil verfügte. Dahinter folgt Ryanair mit einem Anteil von 21,5 Prozent und Easyjet mit elf Prozent. Allein Ryanair steigerte das Angebot um ein Fünftel und bietet rund 150 Flüge mehr an als noch im Vorjahr. Gesellschaften wie Transavia und Norwegian verdoppeln ihr Angebot sogar.

Ein weiter niedriger Ölpreis und der sich verschärfende Wettbewerb mit zunehmender Konkurrenz auf gleichen Strecken lässt die durchschnittlichen Bruttopreise der Billiganbieter für einen einfachen Flug auf einen Bereich von 44 bis 105 Euro sinken. Im Vorjahr lag diese Spannweite noch bei 64 bis 107 Euro. Ryanair und Wizz haben trotz verstärkter Präsenz an Großflughäfen die Preise gegenüber dem letzten Jahr gesenkt und den Trend fallender Ticketpreise gestärkt.

Mit knapp 30 Prozent sind innerdeutsche Low-Cost-Flüge am beliebtesten, obwohl es hier nur knapp ein Zehntel aller Strecken gibt. Dagegen entfallen 16 Prozent und damit 85 Strecken ab Deutschland auf das immer beliebtere Reiseziel Spanien. Das ist ein Zuwachs von einem Fünftel gegenüber dem Winter 2016. Daneben werden osteuropäische Länder wie Rumänien, Ungarn oder Bulgarien zunehmend häufiger angeflogen. Durch die Langstreckenangebote von Eurowings haben auch die USA, Thailand oder Mittelamerika weiter an Bedeutung gewonnen.

Ryanair auf Erfolgskurs

Germanwings-Flugzeug am Flughafen Hamburg.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/MPenner

Die meisten Low-Cost-Fluggesellschaften nutzten im Winter 2017 die Flughäfen in Berlin-Schönefeld, Düsseldorf, Hamburg und Köln/Bonn. Berlin-Schönefeld verzeichnet dabei mit über 30 Prozent die höchste Steigerung, was hauptsächlich auf Ryanair und Easyjet zurückzuführen ist. Um 23 Prozent steigt der Anteil in Hamburg, unter anderem aufgrund der Expansion von Ryanair. Aber auch Germanwings, Easyjet und Norwegian bauen ihre Marktpräsenz dort aus, und Wizz kommt neu hinzu. Auch an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt gewinnt der Low-Cost-Verkehr langsam an Bedeutung, allerdings mit einem Anteil von einem Prozent am Frankfurter Gesamtflugaufkommen auf noch sehr geringem Niveau. Dies dürfte sich weiter ändern, denn Ryanair plant, Frankfurt ab Herbst 2017 mit über 20 Flugzielen zu bedienen. Aktuell hat Ryanair einen Anteil von fünf Prozent am gesamtdeutschen Flugverkehr, der sich damit weiter steigern dürfte. Auch Eurowings hat große Pläne mit einer eigenen Basis in Frankfurt ab 2018, nachdem in diesem Jahr München ins Visier genommen worden ist.

Größte europäische Billig-Fluggesellschaft ist weiterhin Ryanair mit mehr als 11 000 Starts im Januar 2017. Die irische Fluglinie konnte ihr Angebot gegenüber dem Vorjahr europaweit noch einmal um mehr als zehn Prozent steigern, wobei das Streckennetz sogar um mehr als 18 Prozent gewachsen ist. Daran hat der Ausbau in Deutschland einen großen Anteil. Das Land mit dem größten Billigflugangebot bleibt Großbritannien mit über 9000 Starts pro Woche.

Billigflüge gewinnen auch auf der Langstrecke deutlich an Bedeutung. Während seit 2013 bereits Norwegian Flüge in die USA und nach Asien mit der modernen Boeing 787 ab Kopenhagen, Oslo oder Stockholm anbietet, gibt es diese mittlerweile auch ab London, Paris oder Barcelona. Zudem bietet Eurowings seit Ende 2015 Flüge nach Asien und Amerika ab Köln/Bonn an. Insgesamt gibt es bereits 92 interkontinentale Low-Cost-Flüge pro Woche ab Europa gegenüber 55 im Vorjahr.

Die genannten Ergebnisse der Studie basieren auf Daten einer Referenzwoche im Januar 2017. Airberlin, bis vor einem Jahr im halbjährlichen Low-Cost-Monitor berücksichtigt, wird aufgrund der strukturellen Veränderungen nicht mehr betrachtet.

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Nach dem Vatertag: Vorsicht, Restalkohol!

Mi, 24/05/2017 - 18:00

Wer fährt, trinkt keinen Alkohol. Das ist die sicher einfachste Möglichkeit, mit diesem gefährlichen Thema umzugehen. Was viele Autofahrer vergessen: Auch der Restalkoholspiegel nach Feiertagen wie dem kommenden Vatertag ist ein echtes Problem.

Restalkoholpegel nicht unterschätzen

An wohl kaum einem anderen Tag wird so viel Alkohol getrunken wie zum Männertag. „Gerade bei einem verstärkten Trinkverhalten können Männer einen Alkoholpegel von weit über 1,0 Promille aufbauen“, erläutert Dr. Don DeVol, Verkehrspsychologe beim TÜV Thüringen. Was viele unterschätzen: Der Alkoholabbau dauert wesentlich länger als der Aufbau. „Ein gesunder, durchschnittlich schwerer Mann baut pro Stunde zirka 0,1 bis 0,15 Promille Alkohol ab“, so DeVol. Auch nach acht Stunden Schlaf läge also immer noch eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit vor. Bei einem Restalkoholspiegel von mehr als 0,5 Promille wäre die Fahrerlaubnis für mindestens einen Monat futsch. Und bei auffälliger Fahrweise oder der Beteiligung an einem Unfall würden bereits 0,3 Promille Blutalkoholkonzentration für die Entziehung der Fahrerlaubnis, Punkte sowie eine saftige Geldstrafe ausreichen.

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Delphi wird Entwicklungspartner der BMW-Kooperation

Mi, 24/05/2017 - 16:44

In die Kooperation von BMW mit Intel und Mobileye zur Entwicklung autonomer Fahrzeuge gesellt sich jetzt auch Delphi.

Der Automobilzulieferer soll dabei helfen, dass die Lösungen der drei Partner auch von anderen Fahrzeugentwicklern und -herstellern adaptiert werden können. BMW möchte bis 2021 die Serienproduktion von hoch- und vollautomatisierten Fahrzeugen ermöglichen. Weitere Unternehmen können sich der Kooperation anschließen.

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Urteil: Gekauft wie gesehen gilt auch online

Mi, 24/05/2017 - 16:22

Was auf den Fotos im Zusammenhang mit einem Gebrauchtwagen-Inserat zu sehen ist, gehört auch wirklich zum Angebot. Zu diesem Urteil kam jetzt das Landgericht Münster. Die alte Formel „gekauft wie gesehen“ hat also auch im Internet-Zeitalter weiter Gültigkeit, berichtet das Fachmedium Gebrauchtwagen-Praxis.

Vorsicht bei Portalfotos von Gebrauchtwagen

Der Gebrauchtwagen-Handel floriert auch Online.
Copyright: ADAC

Wenn also der Käufer nach Abholung seines Gebrauchten feststellt, dass ein Teil fehlt, das auf den Fotos abgebildet war, hat er das Recht auf Nachrüstung. Im konkreten Fall ging es um ein Radio in einem Jaguar XJ Coupé, das in einer Tiefgarage unter Wasser gestanden hatte. Auf den Bildern war der Wagen mit Radio zu sehen, das war allerdings irreparabel „abgesoffen“ und deshalb entfernt worden. Der Käufer verlangte deshalb entweder das Radio oder dessen Neupreis.

Die Richter sprachen ihm zwar Ersatz zu, aber nur den Preis des beschädigten Radios zu, was einem Wert von 150 Euro entspricht. Die Konsequenz für Verkäufer? „Wer sein Auto per Online-Inserat verkaufen möchte, sollte darauf achten, was auf den Fotos zu sehen ist“, rät Silvia Lulei, Gebrauchtwagen Praxis-Chefredakteurin. „Teile wie teure Reifen oder ein seltener Schaltknauf, die eigentlich separat verkauft werden sollten, dürfen auf den Bildern nicht zu sehen sein. Ansonsten kann eine Nachrüstung oder Minderung des Kaufpreises drohen.“

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