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Aktualisiert: vor 7 Minuten 7 Sekunden

TÜV warnt vor Offroad-Reifen im Alltags-Betrieb

vor 14 Minuten 49 Sekunden

Die trendigen SUV verkaufen sich nicht zuletzt wegen ihrer markanten Optik wie geschnitten Brot. Da liegt es für so manch einen nahe, den häufig propagierten Gelände-Fähigkeiten auch optisch Ausdruck zu verleihen: mit Offroad-Reifen beispielsweise. Keine gute Idee, warnt der TÜV Süd.

Offroad-Reifen besonders bei hohem Tempo gefährlich

Der macht Eindruck: der Smart als hochgebockter Offroader.
Copyright: Thomas Schneider/mid

Denn die grobstolligen Pneus bremsen schlechter und schwimmen bei Nässe schneller auf. Das zeige ein Reifentest der Schweizer Fachzeitschrift auto-illustrierte auf dem Goodyear Testgelände im französischen Mireval deutlich.“Der Bremsweg des Geländereifens auf nasser Fahrbahn disqualifiziert ihn klar für den normalen Straßenverkehr“, sagt Thomas Salzinger, Teamleiter Reifen bei TÜV SÜD. Im Bremstest auf einem Skoda Kodiak benötigte ein Gelände-Reifen mit 52 Metern ganze 17 Meter mehr als ein Referenz-Straßenreifen (trocken: 44 gegenüber 36 Meter).

Und statt bei mehr als 85 km/h schwimme er schon bei Tempo 60 auf. Auch das Handling der Gummis fürs Grobe lässt zu wünschen übrig: Schwächen bei „Grip, Traktion, Lenkpräzision oder Seitenführung zwingen den Testfahrer ständig dazu, das Tempo zu drosseln“, schreiben die Tester.Fazit der Experten: Sinnvoll sind grobstollige Reifen ausschließlich für Hardcore-Offroader à la Toyota Land Cruiser oder Land Rover Defender, die vorrangig als Arbeitstiere im harten Geländeeinsatz sind. Für alle anderen empfehlen sich normale Sommer- oder Winterreifen.

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Amko Leenarts leitet europäische Designabteilung von Ford

vor 15 Minuten 37 Sekunden

Amko Leenarts ist heute zum Designdirektor von Ford in Europa ernannt worden. Er tritt die Nachfolge von Joel Piaskowski an, der zum globalen Designdirektor am Stammsitz in Dearborn (USA) berufen worden ist.

Amko Leenarts ist verantwortlich für das Exterieur- und Interieurdesign der Fahrzeuge, die federführend in Europa entwickelt werden. Er wird ein Team von mehr als 275 Mitarbeitern in den Designstudios von Ford in Köln-Merkenich und im Dunton Technical Center in Essex (Großbritannien) leiten.

Als Director, Global Interior Design, Ford Motor Company, war Leenarts zuvor verantwortlich für das Innenraum-Design der Marken Ford und Lincoln weltweit. Er ist seit 2012 im Unternehmen und absolvierte die Academy of Arts im niederländischen Groningen mit einem Abschluss im Fach Innenarchitektur. Aufgrund seiner Leidenschaft für Autodesign studierte Leenarts weiter am Royal College of Art in London, die er mit einem Master in Vehicle Design abschloss. Leenarts berichtet in seiner neuen Funktion an Moray Callum, Vice President, Design.

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Mercedes‑Benz steigt aus DTM aus

vor 28 Minuten 38 Sekunden

Mercedes-Benz wird zum Ende der Saison 2018 aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) austreten. Stattdessen wollen die Stuttgarter 2019 in die Formel E einsteigen. Hintergrund dürfte auch das künftige Elektroauto-Engagement von Mercedes mit der Submarke EQ sein.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht die Formel E als eine Rennserie, die vor allem die schnellen Veränderungen in der Automobilindustrie widerspiegelt. In bisher 26 Saisons der DTM und der zeitweilig parallelen ITC holte Mercedes-Benz 183 Siege, 540 Podestplätze, zehnmal die Fahrermeisterschaft, 13-mal die Teamwertung und sechs Markenmeisterschaften. Die Stuttgarter sind damit der erfolgreichste Hersteller in der Rennserie.

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Stauprognose: Schlimmstes Stauwochenende steht bevor

vor 30 Minuten 19 Sekunden

Mit Baden-Württemberg und Bayern starten nun die letzten Bundesländer in die Sommerferien. Damit beginnt eines der stauträchtigsten Wochenenden (28.-30.7.2017) des Jahres und das verkehrsintensivste des Sommers. Wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt, werden besonders Strecken in Süddeutschland stark betroffen sein. Aber in ganz Deutschland werden die Fernstraßen an ihre Grenzen kommen.

Stauwarnung auf allen Fernstraßen Deutschlands

Staugefahr besteht auf der A1 Köln – Osnabrück – Bremen, auf der A2 Berliner Ring – Magdeburg – Hannover, Bielefeld – Oberhausen , auf der A3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Arnheim, auf der A4 Aachen – Köln , auf der A5 Heidelberg – Karlsruhe – Basel, auf der A6 Saarbrücken –Kaiserslautern – Mannheim, Heilbronn – Nürnberg, auf der A7 Flensburg – Hamburg, Kassel – Würzburg – Ulm – Memmingen , auf der A8 Luxemburg – Neunkirchen, Stuttgart – Ulm – München – Salzburg, auf der A9 Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg und auf der A10 Berliner Ring sowie auf der A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder).

Mit Behinderungen muss zudem auf der A13 Dresden – Schönefelder Kreuz, auf der A14 Magdeburg – Halle – Leipzig, auf der A24 Pritzwalk – Schwerin, auf der A29 Ahlhorner Heide – Oldenburg – Wilhelmshaven, auf der A31 Leer – Emden – Lingen, auf der A45 Gießen – Hagen – Dortmund, auf der A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach, auf der A72 Zwickau – Plauen und auf der A96 Memmingen – München sowie auf der A99 Autobahnring München gerechnet werden.

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Mini E kommt 2019

vor 1 Stunde 27 Sekunden

Konzernmutter BMW bastelt schon seit einiger Zeit an dem Konzept: 2019 soll nun der Mini endlich als vollelektrisches Modell auf den Markt kommen.

Der Elektromotor kommt aus Deutschland und wird im Mini-Stammwerk in Oxford in den Dreitürer eingebaut. Erste Versuchsträger des Mini E wurden bereits zu Beginn des Jahrzehnts schon von Kunden unter Alltagsbedingungen getestet.

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Klassen-Gründer: Der Jeep Grand Cherokee feiert Jubiläum

vor 1 Stunde 2 Minuten

Das war schon ein mächtiger Aufschlag, mit dem Jeep 1992 die Geburtsstunde eines Bestsellers in spe inszenierte: Robert A. „Bob“ Lutz, seinerzeit Chrysler-Chef, lenkte den Debütanten geradewegs über die Treppe und durch eine Glasscheibe hindurch in die Hallen des Detroiter Cobo-Centers, wo er anlässlich der North American International Autoshow seine Premiere feierte: Der Jeep Grand Cherokee.

Vor 25 Jahren wurde der Jeep Grand Cherokee vorgestellt

Kräftige Motoren sowie drei Hydraulikpumpen und drei Sperrdifferenziale: Damit erklimmt der Grand Cherokee fast jeden Gipfel.
Copyright: FCA

Jetzt begeht der Pionier aller Luxus-SUV seinen 25. Jahrestag. Dabei war der große Allradler in der Familienplanung bei Jeep ursprünglich gar nicht als Luxus-SUV vorgesehen. Die Entwicklung hatte den Auftrag, einen etwas größeren Nachfolger des seit 1984 erfolgreichen Cherokee XJ auf die Räder zu stellen. Der allerdings geriet noch größer als sich die Unternehmenslenker das vorgestellt hatten. Daher, und als hätten sie das immer mehr an Fahrt aufnehmende Geschäft mit den SUV vorhergesehen, präsentierten sie das neue Modell als zusätzliches Angebot im Portfolio, eben als Grand Cherokee.

4,50 Meter lang und knapp 1,80 Meter breit stellt sich das viertürige SUV an die Spitze der Modellplatte. Entsprechend kraftvoll ging es unter der mächtigen Motorhaube zu. Bis zu 5,9 Liter Hubraum und 177 kW/240 PS wurden geboten, acht Zylinder sollten es beim Topmodell schon sein. Erst später, als der Grand Cherokee für Märkte abseits Nordamerikas bei Magna-Steyr in Graz gefertigt wurde, gesellte sich ein 2,5 Liter großer Dieselmotor mit vier Zylindern und 75 kW/115 PS Leistung dazu. Der stammte vom italienischen Diesel-Spezialisten Venturi Motori (VM), der damals ein Schwesterunternehmen von Detroit Diesel waren. Drei Ausstattungsversionen waren zu Beginn im Angebot. Die Grundversion trug passend den Namen „Base“, die mittlere Ausstattung hieß „Laredo“. Die Spitzenvariante kennzeichnet bis heute der Namenszusatz „Limited“.

Airbag für den Fahrer serienmäßig – als erstes SUV überhaupt

Der Jeep Grand Cherokee ist als erstes SUV serienmäßig mit einem Airbag für den Fahrer ausgerüstet.
Copyright: FCA

Und auch in Sachen Sicherheit setzte der Grand Cherokee Zeichen. Er war als erstes SUV serienmäßig mit einem Airbag für den Fahrer ausgerüstet. 1998 kam die zweite Generation des Luxus-SUV auf den Markt, wieder konnte Jeep mit einer ganzen Reihe von Alleinstellungsmerkmalen für die Baureihe aufwarten. Mit einer Klimaautomatik etwa, die unter Berücksichtigung der Haut-Temperatur der Passagiere gesteuert wurde. Vor allem aber mit dem Quadra-Drive-Allradantrieb, der bedarfsgerechte Kraftverteilung nutzte, um selbst auf schwierigstem Terrain zu bestehen. Drei Hydraulikpumpen und drei Sperrdifferenziale ermöglichten ausgezeichnete Traktion, die Technik war sonst nur bei den Allradlern der G-Klasse und dem Unimog von Mercedes-Benz sowie dem Steyr Pinzgauer zu finden.

Auch bei ihnen waren die Differenziale an Achsen und Kardanwelle zu 100 Prozent sperrbar. Außerdem wurde das Diesel-Angebot erweitert. Ein Fünfzylinder mit 120 kW/163 PS von Mercedes-Benz und ein gemeinsam mit VM entwickelter 3,1-Liter-Selbstzünder mit 3,1 Liter Hubraum und 103 kW/140 PS senkten den Verbrauch und kamen den Erwartungen europäischer Kunden entgegen.Zeit gelassen hatte sich Jeep unterdessen mit der Weiterentwicklung der Technik bei den automatischen Getrieben. Heftig kritisierten Experten den rückständigen, mit nur fünf Stufen arbeitenden Automaten bei der vorigen Generation des Grand Cherokee. Erst beim neuen, aktuellen Modell hat die amerikanische Marke, die seit 2014 zum Fiat-Konzern gehört, den Anschluss geschafft. Basierend auf einer Entwicklung von ZF überträgt in der heutigen Generation des Luxus-SUV ein Automatikgetriebe mit acht Stufen die Motorenkräfte. Soviel Hightech muss eben sein, wenn man in der Oberliga dieser Klasse mitspielen will.

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Vorstellung Mercedes-Benz S-Klasse: Admiral-Streifen fürs Spitzenmodell

vor 1 Stunde 10 Minuten

Mercedes-Benz bleibt dabei: Die S-Klasse ist das beste Auto der Welt– Da mag Audi 2000 Journalisten zur A8-Vorstellung nach Barcelona einladen. Und um diesem Claim Glaubwürdigkeit zu verleihen, haben sich die Schwaben ihr Spitzenmodell heuer gründlich vorgenommen. Weil sich die stilistischen Änderungen in Grenzen halten, könnte man die neue S-Klasse für eine bloße Modellpflege halten. Doch intern wurde das Auto wie eine neue Modellgeneration behandelt. Und das bedeutet: Neue Antriebe, mehr Komfort und eine komplett neue Elektronik. Ganz nebenbei hat Mercedes-Benz einige Modellbezeichnungen aus der Historie reaktiviert: Marken-Aficionados werden sich schon alleine deshalb von S 450 und S 560 begeistern lassen.

S-Klasse: V6-Motoren werden durch neue Generation abgelöst

Mercedes-Benz S-Klasse.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der Sprung bei den Motoren ist riesig: Die bisher eingebauten V6-Motoren werden durch eine neue Generation von Reihenmotoren abgelöst. Den 2,9-Liter-Diesel gibt es mit 210 kW / 286 PS als S 350 d und mit 250 kW / 340 PS als S 400 d. Bei den Ottomotoren beginnt das Sortiment mit dem 3,0-Liter-Reihen-Sechszylinder, den es mit 270 kW / 367 PS als S 450 sowie mit 333 kW / 435 PS als S 500 gibt. Beide Ottomotoren sind mit einem 48-Volt-Bordnetz und einem integrierten Starter-Generator ausgerüstet, der bei Bedarf extra Schub abgibt und das „Turbo-Loch“ praktisch eliminiert.

Als Prestige-Antriebe fungieren der 4,0-Liter-V8 im S 560, der stolze 345 kW / 469 PS leistet – und der 390 kW / 530 PS starke 6,0-Liter-V12 im S 600. Von AMG gibt es den S 63 AMG mit 4,0-Liter V-8 und 450 kW / 612 PS sowie den kaum stärkeren S 65 AMG mit 463 kW / 630 PS starkem 6,0-Liter-V12. Ein Plug-in-Hybrid folgt, und zwar auf Basis des älteren 3,0-Liter-V6. Einen Vierzylinder wird es hingegen nicht mehr geben – jedenfalls nicht in Europa. Dafür gibt es bei mehreren Varianten optional Allradantrieb.

Die Vielfalt der technischen Ansätze sorgt dafür, dass jede Variante am Steuer ihre spezifischen Reize verströmt. Der Sechs-Zylinder-Ottomotor spricht bissig aufs Gas an und agiert bis in den oberen Drehzahlbereich hinein ungemein seidig und vibrationsarm. Der Achtzylinder im S 560 liefert nochmals spürbar mehr Dampf, gerade oberhalb von 200 km/h, und gefällt mit seinem klassischen, diskret gedämmten Achtzylinder-Klang. Der S 63 AMG ist lauter und aggressiver; die Fahrleistungen liegen hier auf Supersportwagen-Niveau, der Stil des AMG muss einem allerdings gefallen. Und natürlich gibt es die phantastischen Diesel, die mit ihrem enormen Drehmoment und niedrigem Verbrauch für Vielfahrer weiterhin die ideale Motorisierung darstellen.

Fahrassistenz- und Telematiksysteme beim neuen Mercedes ausgefeilter, aber unaufdringlich

Uneingeschränktes Fahrvergnügen und verbessertes Überwachungssystem.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das Fahrwerk wird mit der gebotenen Leistung locker fertig, die Abstimmung ist oberklasse-like. Die Spreizung zwischen den Fahrmodi ist deutlich spürbar, wobei die S-Klasse im „Comfort“-Modus zum Nachschwingen neigt, Fahrbahnunebenheiten jedoch fast restlos ausbügelt. Der „Sport“-Modus bietet einen guten Kompromiss; besonders eindrucksvoll ist wiederum die bei einigen Modellen optionale „Curve“-Funktion, mit der die Seitenneigung der Karosserie bis zur Haftungsgrenze völlig egalisiert wird. Das Fahrerlebnis ist in diesem Modus geradezu surreal.

Die Fahrassistenz- und Telematiksysteme wurden weiter verfeinert. Sie überwachen Fahrer und Fahrzeug umfassender als bisher, arbeiten aber gleichzeitig unaufdringlicher und halten die Eingriffe auf einem Minimum. Der Schritt vom automatisierten zum autonomen Fahren scheint greifbar, wenngleich man nur ungern auf den Fahrspaß verzichten möchte, den diese S-Klasse vermittelt.

Wellness für ein neues Fahrgefühl

Auch der Innenraum lässt kaum Wünsche offen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Ein Novum sind die „Wellness“-Systeme, mit denen per Stereoanlage, Beduftung und Ambientebeleuchtung unterschiedliche Stimmungen inszeniert werden. Gerade in China schätzt die Kundschaft derartige Features.

Der Innenraum orientiert sich weitestgehend am Vorgängermodell; die Verglasung der Armaturen ist allerdings verbreitert worden, es gibt neue Infotainment-Systeme, und Leder ist auch beim Einstiegsmodell Serienausstattung: Die Stoffsitze gibt es nur noch auf Sonderwunsch. Das bisher verwendete Zwei-Speichen-Lenkrad weicht einem Drei-Speichen-Volant, das dem Massengeschmack entgegenkommen dürfte.

Das Exterieur wurde mit neuen Front-und Heckschürzen behutsam modifiziert und wirkt moderner. LED-Scheinwerfer sind Serie; besonders eindrucksvoll sind allerdings die optionalen Multibeam-LED-Scheinwerfer. Sie bieten gleich mehrere Vorzüge: Sie sind kompakter und bekommen deshalb eine eigenständige Frontschürze; sie verfügen über eine variable Lichtverteilung; das „Ultra-Range“-Fernlicht liefert die gleiche Performance wie die Laser-Scheinwerfer der Konkurrenz; und mit ihren drei Streifen unterstreichen sie die Hierarchie der S-Klasse im Mercedes-Portefeuille. Intern spricht man scherzhaft von „Admiral-Streifen“.

Es gibt die S-Klasse weiterhin in Kurz- und Langversion; darüber rangiert der Mercedes-Maybach mit 469 oder 630 PS. Die Preise beginnen bei 84 639 Euro. Dafür gibt es auf dem Markt nichts Besseres.

Technische Daten Mercedes-Benz S-Klasse

 

Länge x Breite x Höhe (m) 5,23 (Lang 5,36, Maybach 5,46) x 1,50 x 1,90 Radstand (m) 3,04 (Lang 3,17, Maybach 3,37) Motoren R6, Benziner, 2999 ccm; V8, Benziner, 3982 ccm; V12, Benziner, 5980 ccm; R6, Diesel, 2925 ccm Leistung 210 kW / 286 PS–390 kW / 530 PS (AMG, Maybach 450 kW/612 PS–463 kW/630) Max. Drehmoment 500–830 Nm (AMG, Maybach 900–1000 Nm) Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (AMG optional 300km/h) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,5–5,8 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 5,1–11,9 Liter Effizienzklasse A–F CO2-Emissionen 139–279 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung mind. 1995 kg / 670kg Kofferraumvolumen 470–510 Liter Max. Anhängelast 2100 kg Wendekreis 11,9-12,3 m Reifen mind. 245/55 R17 Luftwiderstandsbeiwert min. 0,26 Preis ab 84 639 Euro

 

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MV Agusta treibt neuen Investor auf

vor 1 Stunde 33 Minuten

MV Agusta ist wieder einmal gerettet. Wie das Unternehmen gestern bekannt gab, ist mit Comsar Invest ein neuer Kapitalgeber für die italienische Motorradmarke gefunden worden.

Der Investmentfonds ist Teil der Black Ocean Group des russischen Öl- und Gasoligarchen Timur Sardarov. Zudem will MV Agusta den 25-prozentigen Unternehmensanteil von Mercedes-AMG zurückkaufen. Die seit knapp drei Jahren bestehende Liaison mit dem Sportwagenbauer war MV-Agusta-Chef Giovanni Castiglioni zuletzt offenbar eher lästig und hatte zumindest in der Außenwirkung so gut wie keine Früchte getragen.

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Bewerbungen für Lexus-Design-Award bis Oktober möglich

vor 2 Stunden 17 Minuten

Ab sofort sind Bewerbungen für den Lexus-Design-Award 2018 möglich.

Seit 2013 sucht und fördert Lexus mit diesem internationalen Wettbewerb die nächste Generation von Kreativen und Designern. Die Werke von zwölf Bewerbern werden auf der Mailänder Designwoche präsentiert. Vier von ihnen erhalten Unterstützung durch erfahrene Mentoren und ein Produktionsbudget von umgerechnet rund 23 000 Euro (drei Millionen Yen), um aus ihren Entwürfen reale Prototypen zu entwickeln.
Bewerbungen für den Designpreis können bis zum 8. Oktober 2017 eingereicht werden (www.LexusDesignAward.com). Die zwölf Finalisten werden Anfang kommenden Jahres bekanntgegeben.

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Vorstellung Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid: Stromern auf die Spitze getrieben

vor 2 Stunden 37 Minuten

Das Elektroantrieb und sportliche Fahrleistungen keine Gegensätze mehr sind, ist bekannt. Neu hingegen ist, dass Porsche das Spitzenmodell einer Baureihe mit Hybrid-Technik anbietet. Und der Panamera Turbo S E-Hybrid wird voraussichtlich nicht der einzige seiner Art bleiben.

Hohe Leistung, hohes Gewicht

Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Bislang war die Porsche-Palette übersichtlich. Wo „Turbo S“ draufstand, war die heißeste Antriebseinheit drin, die eine Baureihe zu bieten hatte. Man wird sich umgewöhnen müssen, denn für mindestens 185 736 Euro wird der Panamera um ein 382-Volt-Elektropaket ergänzt. Ergebnis: 3,4 Sekunden für den Standardsprint von null auf 100 km/h und 310 km/h Endgeschwindigkeit. Für Baureihenleiter Dr. Gernot Döllner ist der Wagen der „Start in eine neue Strategie“ bei Porsche.

Der Aufwand für 0,2 Sekunden Spurtgewinn gegenüber dem bisherigen Panamera Turbo S ist immens. Der V8-Biturbo-Motor, mit 404 kW / 550 PS nicht gerade schmalbrüstig, wird durch eine 100 kW / 136 PS starke Permanentsynchron-Elektromaschine gedopt, woraus eine Systemleistung von 500 kW / 680 PS erwächst. Die überbordende Leistung ist die eine Seite der Medaille, das immense Gewicht die andere. Rund 300 Kilogramm zusätzliche Masse machen Lithiumionen-Batterie, Nebenaggregate und Steuergeräte aus, wovon der Akku allein rund 130 Kilogramm wiegt. Für das komplette Fahrzeug zeigt die Waage mehr als 2,3 Tonnen an.

Panamera Turbo S E-Hybrid: Nicht nur ein Sprint- Riese sondern auch ein Öko-Sportler

Der Ökosportler unter den Sprint-Riesen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Die Batterieeinheit besteht aus acht Modulen zu je 13 Zellen. Der gemeinsame Schub aus beiden Motoren summiert sich auf 850 Newtonmeter, was nicht nur in Bereiche großer Dieselmotoren vorstößt, sondern obendrein im gesamten Drehzahlbereich zwischen 1400 und 5500 Umdrehungen genutzt werden kann. Doch das neue Spitzenmodell will nicht nur als Sprint-Riese gelten, sondern auch als Öko-Sportler. Rechnerisch sind 50 Kilometer emissionsfreie Reichweite drin, was laut Göllner je nach Praxisbedingungen und Fahrweise realen 30 bis 40 Kilometern entspreche. Nach EU-Norm kommt so ein durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch von 2,9 Litern je 100 Kilometer heraus.

Die Elektroenergie holt sich der Plug-in-Panamera normalerweise an der Steckdose, doch auch der Messwert für den selbst erzeugten Strom ist beeindruckend. Bis zu 400 Newtonmeter Drehmoment kann das System im Schiebebetrieb für die Rekuperation, das heißt, für die Wiederaufladung der Batterie, nutzen. Per Wahlschalter am Lenkrad bestimmt der Fahrer, wie die mitgeführte Kapazität von 14 kWh eingesetzt wird. Im reinen E-Modus gleitet der Viertürer unter mäßigen Abrollgeräuschen bis maximal 140 km/h dahin, die Ladung kann aber auch „eingefroren“ werden, so dass allein der Verbrenner für den Vortrieb sorgt und die Elektro-Reichweite für einen späteren Zeitpunkt geschont wird. Den aktuell möglichen Radius emissionsfreier Fahrt zeigt der Navigationsmonitor durch eine gelbe Linie auf der Landkarte an, der Verbrauch wird mit 16,2 kWh/100 km angegeben. Dass Porsche bei allem grünen Anstrich nicht vergisst, eine Sportwagenmarke zu sein, zeigen die Fahrmodi „Sport“ und „Sport Plus“ am gleichen Wahlschalter.

Luxus Serienmäßig

Luxusausstattung ohne Zusatzkosten.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Der Panamera Turbo S E-Hybrid ist als Startaufstellung für einen großflächigen Umbau des Modellangebots zu sehen. Auch den neuen Kombi Sport Turismo gibt es bereits als E-Hybrid, und wenn in Kürze ein neuer Cayenne präsentiert wird, sollte es niemanden überraschen, wenn auch dort die Turbo-S-Version mit Elektroschub vorfährt. Der nächste Macan, so war jüngst zu lesen, soll gar als reines Elektrofahrzeug auf den Markt kommen. Viele Baustellen also, weshalb Porsche-Chef Oliver Blume erwartet, „die Übergangsphase wird eine echte Herausforderung“. Lediglich die Baureihen 911 und Boxster/Cayman dürften von der Verstromung verschont bleiben, denn kleine, gewichtsoptimierte Karosserien vertragen sich nicht gut mit großen Batterien.

Auch wenn zu erwarten ist, dass eine stattliche Zahl der ausgelieferten Kundenfahrzeuge mit Preisen jenseits der 200 000-Euro-Marke berechnet werden, bringt der Panamera Turbo S E-Hybrid einiges an Ausstattungen mit, die für andere Modelle zusatzkostenpflichtig sind. Er rollt auf 21 Zoll großen Alu-Rädern, verfügt über Luftfederung und ein adaptives Fahrwerk. Die enorme Längsdynamik wird von Zehn-Kolben-Festsattelbremsen im Zaum gehalten, die auf 420 Millimeter große Scheiben aus Keramik-Verbundmaterial beißen. LED-Hauptscheinwerfer sind ebenfalls serienmäßig an Bord, drinnen freuen sich die Insassen über Komfortsitze, Verkleidungen aus Nussbaum-Wurzelholz und ein Bose-Soundsystem mit 710 Watt Musikleistung.

Das Überraschendste am Panamera Turbo S E-Hybrid ist aber weder die anspruchsvolle Antriebstechnik noch die gehobene Ausstattung. Bei Testrunden auf abgesperrtem Rundkurs kann einem der Verdacht kommen, die Limousine habe die Hälfte ihres erheblichen Gewichts in der Boxengasse stehen lassen. Energisch stürmt der Bolide von einer Kehre zur nächsten, leichtfüßig werden winzigste Lenkbefehle umgesetzt, wobei Einflüsse des auf der Vorderachse liegenden Antriebsmoments unterschwellig bleiben. Heftige Richtungs- und Lastwechsel quittiert der Vollblut-Sportler mit stoischer Ruhe, zu keiner Zeit kommen Bedenken auf, im nächsten Moment könnte die Physik Oberhand über die freigesetzte kinetische Energie bekommen. Gleichermaßen bissig und balanciert zieht der Turbo-Stromer seine Bahnen, wobei das serienmäßige Torque-Vectoring-System für die präzise Einhaltung der Ideallinie sorgt.

Reichlich Grund also, in dem seitlichen Schriftzug „e-hybrid“ ein selbstbewusstes Statement zu sehen, dessen Farbgebung in Acidgreen es ohnehin schwer macht, unbemerkt zu bleiben. Ein anderes vormaliges Qualitätsmerkmal ist derweil auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet: Die nach wie vor lieferbaren Selbstzünder unter den Panamera fahren künftig ohne „Diesel“-Schriftzug vor. (ampne/afb)

Technische Daten Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid

 

 

Länge x Breite x Höhe (in m)  5,05 x 1,94 x 1,43 Radstand (m) 2,95 Verbrennungs-Motor V8-Biturbo-Benziner, 3996 ccm Leistung 404 kW / 550 PS von Max. Drehmoment 770 Nm von 1960 – 4500 U/min Elektromotor Permanenterregte Synchronmaschine mit Außenläufer Leistung 100 kW / 136 PS Drehmoment 400 Nm ab 100 U/min Batterie Lithium-Ionen-Batterie 382 V / 14 kWh Systemleistung 500 kW / 680 PS Max. System-Drehmoment 850 Nm von 1400–5500 U/min Höchstgeschwindigkeit 310 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,4 Sek. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 2,9 l/100 km CO2-Emissionen 66 g/km Stromverbrauch 16,2 kWh/100km Effizienzklasse A+ (Euro 6) Leergewicht (DIN) / Zuladung mind. 2310 kg / max.485 kg Gepäckraum 405–1245 Liter Reifen (v/h) 275/35 ZR 21 / 325/30 ZR 21 Preis 185 736 Euro

 

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Continental entwickelt neue Kamerageneration

vor 3 Stunden 35 Minuten

Continental hat eine neue Kamerageneration für die wachsende Bandbreite von Anforderungen an das „wachsame Auge“ des Autos ausgelegt. Die MFC 500 (Multi Function Camera) hat eine hohe Bildauflösung, die nun von einem bis zu acht Megapixeln reicht, und gute Nachtsichteigenschaften.

Continental mit neuer Kamera

Continental entwickelt neues Kamerasystem.
Copyright: Continental

Ferner wurde der Öffnungswinkel deutlich erhöht auf bis zu 125 Grad, um querende Objekte im Straßenverkehr noch früher erkennen zu können. Umfelderkennung und Fahrfunktionen können wahlweise in der Kamera integriert werden, genauso gut aber auch in einem separaten Steuergerät (ADCU) untergebracht sein. Außerdem lässst sich die skalierbare Software an die Rahmenbedingen im Fahrzeug wie beispielsweise Infrastruktur und Rechenleistung anpassen.

Bei der MFC 500 neben den klassischen Computer-Vision-Verfahren neuronale Netze zum Einsatz, die sich entsprechend der zur Verfügung stehenden Hardware skalieren lassen. Neuronale Netze bestehen aus mathematischen Einheiten, die lernfähig sind und komplexe Funktionen verarbeiten sowie ausführen können. Darüber hinaus ist die Kamera mit der Umwelt vernetzt. Durch Anbindung der Kamera an den elektronischen Horizont („eHorizon“) und „Road Database“ können Straßeninformationen und Landmarken an die Cloud übertragen und von dort empfangen werden, um das Fahrzeug zu lokalisieren und vorausschauendes Fahren zu ermöglichen.

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ADAC testet drei Kreuzungsassistenten

vor 4 Stunden 14 Minuten

Kreuzungsunfälle machen mehr als ein Viertel aller Unfälle aus. Der ADAC hat deshalb die Abbiege- und Kreuzungsassistenten des Volvo V90, Audi A4 und der Mercedes-Benz E-Klasse untersucht. Das Fazit des Automobilclubs: Alle drei Systeme halten, was sie versprechen, haben jedoch Verbesserungspotenzial.

Kreuzungsassistenten unterschiedlich umgesetzt

ADAC-Test Kreuzungsassistent: Audi A4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Die Systeme von Audi und Volvo greifen beim Abbiegevorgang ein, das System von Mercedes soll Unfälle mit dem Querverkehr verhindern. Der Abbiegeassistent registriert den Gegenverkehr mittels Radarsensor und Monokamera. Er alarmiert den Fahrer gegebenenfalls optisch und akustisch und hindert ihn daran, die eigene Fahrspur zu verlassen.

Dabei gibt es Unterschiede: Das Audi-System reagiert nur, wenn der Blinker gesetzt und das Lenkrad eingeschlagen ist. Auch muss sich der Kollisionsgegner auf der unmittelbaren Nachbarspur befinden, und die eigene Geschwindigkeit darf nicht mehr als 10 km/h betragen. Häufig sind diese Voraussetzungen beim Abbiegen auch gegeben. Der Volvo zeigt hier wesentlich weniger Systemgrenzen: Er benötigt weder Blinker noch Spurmarkierung, und die Notbremsfunktion bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten aktiv. Um Fehlauslösungen zu vermeiden, kommt die Notbremsung erst in der letzten Sekunde. Weitere Vorteil: Als einziger Hersteller bietet Volvo diesen Abbiegeassistenten serienmäßig an.

ADAC sieht Verbesserungsbedarf

ADAC-Test Kreuzungsassistent: Mercedes-Benz E-Klasse.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ADAC

Mercedes-Benz regelt den Kreuzungsunfall – anders als Audi und Volvo – durch eine Notbremsfunktion bei querenden Fahrzeugen. Das System arbeitet mittels Radarsensor und Stereokamera und ist bei Geschwindigkeiten bis zu 72 km/h aktiv. Manko laut ADAC: Der Assistent reagiert wegen der eingeschränkten Sensorsicht zur Seite nur bei Querverkehr, der höchstens halb so schnell unterwegs ist wie der Mercedes. Außerdem gibt es ihn nicht serienmäßig, sondern nur gegen „hohen Aufpreis“ (ADAC).

„Die Kreuzungsassistenten sind positive Leistungsentwicklungen der Notbremsassistenten. Die Systeme stoßen jedoch noch ziemlich schnell an ihre Grenzen und sollten rasch weitere Unfallszenarien abdecken, zum Beispiel durch ein weiteres Sichtfeld, damit sie Unfallzahlen noch effektiver verringern. Auch müssten die Hersteller Kreuzungsassistenten serienmäßig anbieten“, appelliert Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Technikzentrums, an die Hersteller.

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Dekra warnt vor Totem Winkel bei Lkw

vor 4 Stunden 36 Minuten

Der Tote Winkel an Lastwagen ist für Radfahrer noch immer eine große Gefahr. Verbesserte Spiegel- und Kamerasysteme haben den für den Lkw-Fahrer nicht einsehbaren Bereich zwar verkleinert, konnten ihn aber noch nicht völlig beseitigen. Deshalb gilt für Radfahrer an Kreuzungen, dass sie von einem Lkw Abstand halten sollen und ihn gut beobachten sollen und damit rechnen müssen, dass er nach rechts abbiegt.

Viele Opfer durch Unfälle aufgrund eines missachteten toten Winkels

Radfahrer Vorsicht! Ein Lkw kann immer nach rechts abbiegen.
Copyright: ZF

Hält ein Lastwagen an einer Kreuzung und will nach rechts abbiegen, sollte das für den nachfolgenden Radfahrer heißen, dass er nicht rechts an dem Brummi vorbei fahren und besser warten sollte bis dieser abgebogen ist. Denn der Lkw-Fahrer kann den Radfahrer oft nicht sehen, zumindest nicht, wenn der Radfahrer im „Toten Winkel“ wartet. Fährt der Lkw nun los und biegt nach rechts ab, ist ein schwerer Unfall die Folge. Nach einer Hochrechnung der Bundesanstalt für Straßenwesen für das Jahr 2012 kamen so 22 Menschen ums Leben, weitere 70 wurden schwer verletzt. Kinder sind ebenso betroffen wie Erwachsene.

Für Lkw sind seit 2009 verbesserte Spiegel vorgeschrieben, die den Toten Winkel weiter reduzieren. Dennoch ist es für den Fahrer oft schwierig, komplexe Situationen zu überblicken. Die Unfallforscher empfehlen den Lkw-Fahrern, schon beim Heranfahren an die Kreuzung zu beobachten, ob ein Radfahrer auf der rechten Seite heranfährt. Damit der Tote Winkel möglichst klein ausfällt, müssen die Spiegel außerdem richtig eingestellt sein. Deshalb sollten sich die Fahrer mit dem Spiegelsystem ihres Fahrzeuges vertraut machen. Eine Hilfestellung bietet eine Anleitung, die von der Dekra-Unfallforschung zusammen mit den Lkw-Herstellern Daimler und MAN entwickelt wurde. Passend dazu besteht auch das Angebot, mit geringem Aufwand entsprechende Spiegeleinstellplätze einrichten zu lassen – etwa auf großen Parkplätzen oder den Betriebshöfen von Speditionen.

Auch die moderne Technik kann einen Beitrag zu mehr Sicherheit leisten. Lkw, so der Unfallforscher, sollten rasch radar- und kameragestützte Assistenzsysteme erhalten, welche die kritischen Bereiche rund um das Fahrzeug erfassen und den Fahrer warnen, wenn sich dort Zweiradfahrer oder Fußgänger aufhalten.

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Tourentipps von Louis jetzt auch fürs Smartphone

vor 4 Stunden 47 Minuten

Motorradzubehörspezialist Louis hat sein Tourenangebot optisch und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Dazu gehört auch eine Mobil-Version der Reisetipps.

So können Smartphonenutzer auch am Urlaubsort checken, was die Umgebung an schönen Strecken zu bieten hat. Die Tourenvorschläge aus vielen Ländern Europas, von Norwegen bis Portugal, finden sich im Internet auf www.louis.de im Berich Service. Der Schwerpunkt liegt im Alpenraum. Zu jedem Streckenvorschlag bietet Louis Kartenmaterial und GPS-Dateien zum kostenlosen Herunterladen. Das Tourenangebot soll nach und nach erweitert werden.

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Caravan-Salon 2017: Neuauflage des Terock 2.0 mit drittem Schlafplatz

vor 5 Stunden 5 Minuten

Der Caravan-Salon in Düsseldorf vom 26. August bis 3. September 2017 ist der Ort, an dem die Reisemobilhersteller ihre neuen Fahrzeuge für die Saison 2018 zeigen. So hält es auch die Van-Manufaktur Terracamper aus Hagen und bringt ihren neuen Terock 2.0 mit.

VW Bus 6 als Basis

Terracamper Terock 2.0.
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Basis des für den Alltag ebenso wie für die Fernreise tauglichen Mobile ist der VW Bus in seiner mittlerweile sechsten Modellgeneration. Nach fünf Jahren Bauzeit haben die Hagener ihrem kompakten Reisemobil eine gründliche Auffrischung und ein neues, aufstellbares Schlafdach aus Aluminium gegönnt. Sowohl beim Design als auch bei den Abmessungen geht das Team um Martin Hemp bei dem selbst entwickelten und produzierten Dach neue Wege. Rund 220 cm ist der Terock 2.0 mit dem neuen Dach hoch.

Damit bleibt ihm die Einfahrt in die meisten (Tief-)Garagen wohl verwehrt, er passt allerdings – für den Transport nach Übersee – immer noch in einen Container. Der Vorteil des etwas höher als üblich aufbauenden Schlafdachs: Eine acht Zentimeter starke Kaltschaum-Matratze hat hier locker Platz und sorgt für entspannten Schlaf auf der 120 x 200 cm großen Liegefläche; selbst im geschlossenen Zustand können Bettzeug oder Schlafsack „oben“ verbleiben. Das Dach ist ab 13 900 Euro zu haben.

Ab 46 900 Euro plus Extras zu haben

Terracamper Terock 2.0.
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Am Heck des mit seitlich aufschwenkenden Flügeltüren ausgestatteten T6 findet sich eine spezielle Neuerung. Anders als manche Mitbewerber setzt man bei Terracamper auf eine fest montierte und rückrüstbare Bettverlängerung im Heck. Sie wird im Tausch mit dem Heckfenster verklebt, erweitert den Schlafraum nach hinten (Liegefläche 100 x 200 cm) und erleichtert den Bettbau im Terock 2.0. Zur besseren Belüftung des Wohnraums kann die aus Alu gefertigte Bettverlängerung von innen geöffnet werden. Die Bettverlängerung ist zu einem Preis ab 3900 Euro zu haben.

Speziell im Alltag erweist sich die jetzt auch lieferbare zweite Schiebetür auf der Fahrerseite als besonders praktisch. Nicht nur, wenn es um das Anschnallen des mitreisenden Nachwuchses in der zweiten Reihe geht, sondern auch beim Be- oder Entladen stellt die zweite Schiebetür auf der Fahrerseite eine echte Erleichterung dar. Eine neue, schwenkbare und somit auch außerhalb des Fahrzeugs nutzbare Tischkonstruktion und ein verändertes unteres Bett erlaubt auch weiterhin die gewohnte Variabilität des Terock 2.0.

Der Terock 2.0, den es sowohl als Fronttriebler wie auch mit Allradantrieb gibt, steht ab 46 900 Euro in der Preisliste. Serienmäßig verfügt er über drei Sitze, Frischwasser 40 L mit Druckwassersystem und zwei Wassersteckdosen inklusive Handdusche, eine Dometic 35 L Kompressor-Kühlbox und einen zweiflammigen Spirituskocher.

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Lotus Evora GT430: Limitiertes Objekt der Begierde

vor 6 Stunden 6 Minuten

Die internationale Speedhead-Gemeinde ist alarmiert: Da bringt Lotus sein stärkstes Straßenfahrzeug aller Zeiten – und baut es nur exakt 60 Mal. Evora GT430 heißt das Objekt der Begierde. Es liefert neben einem phänomenalen Äußeren jede Menge Dampf.

Neuer Lotus Evora GT430 nur 60 mal gebaut

Aerodynamisch optimiert: Der Heckflügel des neuen Lotus sorgt für reichlich Abtrieb.
Copyright: Lotus

Und das bei extrem niedrigem Gewicht. Der Preis für Deutsche Sammler: 151.000 Euro. Die Folgen der durch Carbon an allen Ecken und Enden unterstützten Abspeckmaßnahmen resultieren in einem fahrfertigen Gewicht von gerade mal knapp 1,3 Tonnen. Denen gegenüber steht ein turbobeatmeter und ladeluftgekühlter 3,5-Liter-V6, der muntere 321 kW/436 PS abliefert und an eine Sechsgang-Handschaltung angeflanscht ist. Das sorgt für Fahrleistungen auf Gänsehaut-Niveau: 0 bis 100 km/h in 3,8 Sekunden, 305 km/h Spitze. Das sollte reichen.

Dank ausgeklügelter Aerodynamik und geschickt platzierten Lufteinlässen, Splittern und Spoilern wird der GT430 bei hohem Tempo mit Macht auf den Asphalt gepresst – der Abtrieb bei Vmax liegt bei satten 250 Kilo. Lotus verspricht ein Handling auf Supersportler-Niveau, der Pilot kann das Stabilitätssystem in den Modi ‘Drive’, ‘Sport’, ‘Race’ and ‘Off’ einstellen. Und dank einer neuen Funktion kann er sogar noch den gewünschten Schlupf in fünf voreingestellten Stufen variieren. Hochleistungsbremsen, Öhlins-Federbeine, Zehn-Speichen-Räder im Format 19 Zoll vorne und 20 Zoll hinten, eine Innenausstattung, die optional sogar mit Klimaanlage und Soundsystem aufwartet – dem künftigen Evora-Eigner muss es an nichts mangeln. Aber: Er muss schnell sein. Sonst sind die Brit-Flitzer vergriffen.

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Volvo XC40: Kompakt-SUV für Individualisten

vor 6 Stunden 15 Minuten

Volvo vergrößert seine SUV-Familie – und zwar nach unten. Mit dem XC40 soll „demnächst“, so die Schweden, ein völlig neues Lifestyle-Gefährt mit praktischen Talenten die großen Brüder XC60 und XC90 unterstützen.

In einem ersten Vorgeschmack auf den Neuankömmling rühmen die Autobauer vor allem dessen umfangreiches Farbangebot und die umfangreichen Individualisierungsmöglichkeiten. Fußmatten in „Lava Orange“, Polsterbezüge in „Oxide Red“, auf Filz basierende Matten, Dachhimmel und Türverkleidungen – das Interieur soll ein „jugendliches und dennoch ansprechendes Premium-Ambiente“ bieten, so Volvo. Der Außenlack ist entweder einfarbig oder er besteht aus „Kompositionen von zwei kontrastbildenden Farbtönen“. Insgesamt konnten die Designer, beginnend bei einem leeren Bildschirm oder einem weißen Blatt Papier, frei loslegen und etwas schaffen, „das die oftmals vermisste Lebendigkeit, Individualität und Verspieltheit ins Segment der kompakten Premium-SUV bringt“, dutzende von Individualisierungsmöglichkeiten inklusive.

Dabei soll die Ausstattungsversion Momentum den besonders modischen Part spielen, während die Varianten R-Design und Inscription den dynamischeren und eleganteren Charakter betonen werden. Angaben zum Termin der Weltpremiere und zum Marktstart machte Volvo noch nicht, vermutlich wird das Kompakt-SUV im Herbst debütieren – allerdings nicht auf der Frankfurter IAA, denn da ist Volvo nicht vertreten.

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Ratgeber: Regelkonform Inlineskaten

So, 23/07/2017 - 16:09

Bei gutem Wetter nimmt nicht nur die Zahl der Radfahrer zu, auch immer mehr Skater sind unterwegs. Dadurch wird es voller auf Rad- und vor allem auf Gehwegen. Denn Inlineskates werden in der Straßenverkehrsordnung (StVO) als „besondere Fortbewegungsmittel“ eingestuft.

Als Inlineskater immer den Fußweg nutzen

Inlineskater sind auf dem Weg zur Arbeit gesetzlich unfallversichert – aber nur, wenn sie keine Umwege fahren.
Copyright: DVR

Diese Einordnung wurde 2002 vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt. Daraus folgt, dass Skater als Fußgänger gelten und sich wie solche im Straßenverkehr zu verhalten haben. Das bedeutet, dass Skater die Gehwege benutzen müssen, auch in Fußgängerzonen und verkehrsberuhigten Bereichen fahren dürfen, aber nur im Schritttempo. Als Faustregel für eine zügige Gehgeschwindigkeit von Fußgängern gelten sieben km/h. Sind Inlineskater oder Skateboarder schneller unterwegs, müssen sie bei einem Unfall auch für die dabei entstandenen Schäden aufkommen. Da kann es dann passieren, dass eine Haftpflichtversicherung nicht leistet. Also ist den Piloten der schnellen Sportgeräte vorsichtiges und rücksichtsvolles Fahren zu empfehlen, wie es der Gesetzgeber erwartet.

Als „Fußgänger“ haben Inlineskater oder Skateboard-Fahrer deswegen auch auf der Fahrbahn und auf Radwegen nichts zu suchen. Die Benutzung dieser Verkehrswege ist ihnen nur gestattet, wenn kein Gehweg vorhanden ist, wie etwa auf Landstraßen. In solchen Fällen müssen sich Skater dann – ebenfalls wie Fußgänger – innerhalb von Ortschaften an den rechten Fahrbahnrand und außerhalb von Ortschaften an den linken Fahrbahnrand halten. Radspuren wiederum stehen Skatern nur offen, wenn diese Verkehrswege gemeinsam für Radfahrer und Fußgänger ausgewiesen sind. Hier haben die Nutzer von Skates und Boards allerdings auch die gleichen Rechte wie Fußgänger. Dazu gehört, dass sie kombinierte Rad-/Fußwege in voller Breite nutzen dürfen, sich also nicht unbedingt rechts bewegen müssen. Das führt zwangsläufig zu Konflikten mit Radfahrern.

Skater haben die gleichen Rechte wie Fußgänger

Skaten ist bei Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten der Hit. Ihrem Hobby sollten sie aber besser wie hier auf abgesperrten Plätzen nachgehen, so der TÜV. Denn auf Straßen und Radwegen haben die rollenden Bretter nichts zu suchen.
Copyright: SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds

In einem solchen Fall, bei dem ein Radfahrer auf einem kombinierten Rad-/Fußweg mehrere hintereinanderfahrende Inlineskater überholt hatte, von denen einer aus der Reihe ausscherte und dabei mit dem überholenden Radler zusammenstieß, wies das das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf im Jahr 2011 dem Radfahrer die Schuld zu, denn er hätte vor dem Überholen rufen oder klingeln und so auf sich aufmerksam machen müssen. Laut StVO darf ein Radfahrer nämlich erst dann an Fußgängern – und somit eben auch Skatern oder Skateboardern – vorbeifahren, wenn er seine Überholabsicht durch Ruf- oder Klingelzeichen rechtzeitig ankündigte und sicher sein kann, dass dies von den zu Überholenden auch so wahrgenommen wurde. Reagieren diese jedoch nicht entsprechend, hat der Radfahrer seine Fahrt zu verlangsamen und jederzeit bremsbereit zu sein. Das stellte das OLG München bereits 2009 in einem Urteil klar. Auf diese Warnpflicht könnten Fußgänger grundsätzlich vertrauen, machte das Gericht deutlich. Für Fußgänger und Skater besteht demnach auch keine generelle Rückschaupflicht, es sei denn, es sind besonders viele Radler unterwegs.

Skater sollten aber auch selbst einen Beitrag zu mehr Sicherheit für alle Benutzer von Geh- bzw. Rad-/Fußwegen leisten, indem sie grundlegende Techniken bei dieser sportlichen Fortbewegung üben – so insbesondere das Bremsen. Gerade in der Beziehung überschätzen nämlich etliche Skater ihre Fahrkünste und beschwören damit vielfach gefährliche Situationen herauf. Um Unfall- und Verletzungsrisiken für alle zu senken, empfehlen Experten daher Skatern, ebenso wie Skateboardern, entsprechende Trainingsangebote von Sportvereinen, Klubs und Verbänden oder speziellen Skating-Schulen zu nutzen.

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Billigflüge – besser als ihr Ruf?

Sa, 22/07/2017 - 11:30

Wer eine Fernreise zum Dumpingpreis unternimmt, hat nach der Heimkehr etwas zu erzählen – etwa über hohe Zusatzkosten, Aufpreise fürs Gepäck, enge Sitze oder nervige Umsteige-Wartezeiten. Aber geht es denn auch stressfrei und entspannt in den Billigurlaub?

Billigflüge – Genaues Hinschauen lohnt sich

Die Zeitschrift Reise & Preise hat es ausprobiert. Auch wenn man aktuell für 450 Euro nach Bangkok, Mumbai oder Hongkong fliegen kann, sollten Fluggäste durchaus auch auf Service, Sitzkomfort, Zusatzkosten (etwa für Gepäckstücke) und insbesondere auf die Flugdauer achten. Denn oft werden besonders zeitaufwendige Verbindungen besonders günstig angeboten, um unbeliebtere Routen besser auszulasten. Im Test wurden die Leistungen von zwölf beliebten Linienfluggesellschaften unter die Lupe genommen. Die Unterschiede sind immens:

Nonstopflug oder Umsteigeverbindung? Magere 76 Zentimeter Sitzabstand und eine Sitzbreite von 43 Zentimeter oder 86 Zentimeter Beinfreiheit und 46 Zentimeter breite Flugsessel? 20 Jahre alter Jumbojet oder nagelneuer Airbus A 350? All diese Fragen klärten die Reise & Preise-Experten. Besonders gut schnitt bei dem Test Singapore Airlines trotz des vergleichweise teuren WLAN-Zuganges ab. Ebenfalls top präsentiert sich Korean Air, deren Sitzkomfort in der Economy seinesgleichen sucht.

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Citroen C3: Kleiner Sympathieträger

Sa, 22/07/2017 - 10:29

Graue Mäuse gibt es genug, der Citroen C3 gibt lieber den kleinen, bunten Paradiesvogel. Vor allem in der Premium-Ausstattung Shine mit farblich abgesetztem Dach und den serienmäßigen Airbumps an den Türen fällt er auf – und zwar durchaus sympathisch und angenehm.

Der kleine Franzose überzeugt insgesamt, hat aber Schwächen

Besonders schick sieht der C3 mit zweifarbiger Lackierung aus.
Copyright: Citroen

Der Polo-Gegner kam Anfang 2017 auf den Markt und hat gegenüber seinem Vorgänger deutlich zugelegt. Dank jetzt 3,99 Meter Länge und 2,54 Meter Radstand bietet er ordentlich Platz für Knie und Kopf, im Fond sind auch ausgewachsene Passagiere gut aufgehoben, allerdings sollten es nicht mehr als zwei sein. Der Kofferaum ist mit 300 Liter auf dem üblichen Kleinwagen-Niveau und natürlich dank umklappbarer Rücksitzlehnen erweiterbar. Das Armaturenbrett ist nur sparsam mit Schaltern belegt, die meisten Bedienschritte werden über den Sieben-Zoll-Touchscreen erledigt, bis hin zur Klimatisierung – was die Sache aber unnötig verkompliziert. Die Anbindung von Smartphones klappt reibungslos, der Sound ist in Ordnung und das Navi erledigt seine Arbeit zufriedenstellend. Die Stoffsitze sind beheizbar und gut gepolstert, sie bieten aber etwas wenig Seitenhalt und nach langen Fahrten spürt man sein Kreuz recht deutlich.

Apropos Langstrecke: Der serienmäßige Totwinkelwarner ist ein sehr angenehmer Autobahn-Begleiter, außerdem hat Citroen dem C3 schon in der Basisversion Spurhalte-Assistent, Tempomat und Verkehrszeichenerkennung an Bord. Exklusiv für den Shine gibt es für 350 Euro auch noch das sogenannte „Sicherheitspaket“ mit aktivem Notbrems-Assistenten, Kollisionswarner und Müdigkeitswarner. Der Dreizylinder-Benziner im Testwagen mit 81 kW/110 PS Leistung liefert eine überzeugende Vorstellung ab, er zieht bauartbedingt mit sympathisch-dezentem Knurren hoch und beflügelt den kleinen Franzosen zu sehr ordentlichen Fahrleistungen bei annehmbarem Verbrauch. Konkret übertraf er den Normverbrauchswert von 4,6 Liter um das übliche Maß und landete letztlich bei 6,1 Liter auf 100 Kilometer. Damit sind dann aber durchaus auch ein paar Zwischenspurts auf der Autobahn drin, bis 188 km/h schafft der flotte Dreier unter der runden Motorhaube. Allerdings machen sich bei hohem Tempo doch die ziemlich weiche Fahrwerksabstimmung und die etwas indirekte Lenkung bemerkbar. Wer es langsamer angehen lässt, kann sich an der komfortablen Federung, dem recht kleinen Wendekreis von 10,7 Meter und der gut funktionierenden Klimaautomatik erfreuen – und am farbenfrohen und frischen Bild, das der C3 außen wie innen bietet.

Technische Daten des Citroen C3 PureTech 110 Shine

Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen, 5-Gang-Schaltgetriebe, Frontantrieb

Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 3,99/1,83/1,48/2,54 Leergewicht 1.227 kg Zuladung 448 kg Tankinhalt 45 l Kofferraumvolumen 300 l Antrieb Dreizylinder-Benziner Hubraum 1.199 ccm Leistung 81 kW/110 PS bei 5.500/min maximales Drehmoment 205 Nm bei 1.500/min 0-100 km/h 10,4 s. Höchstgeschwindigkeit 188 km/h Durchschnittsverbrauch 4,6 l CO2-Ausstoß 103 g/km Testverbrauch 6,1 l Energieeffizienzklasse A Preis ab 17.990 Euro

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