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Aktualisiert: vor 41 Sekunden

Seat Leon Erlkönig

vor 11 Stunden 10 Minuten

Seat hat verraten, dass die nächste Generation des Leon nächstes Jahr seine offizielle Vorstellung erlebt. Es ist das erste voll elektrische Model der spanische Marke.

Für den Leon wird nichts dem Zufall überlassen

Seat Leon.
Copyright: auto.de

Auch die vierte Generation soll weiterhin ein zentrales Standbein im Programm von Seat sein, kein Wunder denn für den Leon wird sehr viel Aufwand betrieben, auch im Bereich der elektrischen und Hybriden Antriebe, die bis 2020 serientaugllich sein sollen.

Dr. Mathtais Rabe, zuständig für Forschung und Entwicklung bei Seat, sieht im Leon einen gewaltigen Schritt nach vorn, nach der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Ateca, Arona und dem Ibiza. In den nächsten drei Jahren, so Rabe’s Prognose, werden sieben neue Modelle vorgestellt werden. Die Mehrheit davon sollen komplette Neuentwicklungen sein.

Die nächste Generation des Leon soll wieder auf der MQB-Plattform basieren, die innerhalb der Volkswagen-Gruppe eines der zentralsten Bodengruppen überhaupt darstellt, die beispielsweise auch im Skoda Octavia und VW Golf zu finden ist. Zusätzlich wird man beim Leon den Radstand verlängern um mehr Platz für die Fahrgäste in der zweiten Reihe zu schaffen. Auf einen Dreitürer wird man aber wohl in Zukunft verzichten, heißt es.

Bei den Motoren wird es die bekannten Werte geben:

Seat Leon.
Copyright: auto.de

Ein 1.0 Liter oder 1.5 Liter Benziner, sowie ein 1.6 Liter Diesel. Einige Elektronik-Komponenten sollen vom neuen Golf stammen, ebenso Teile für den Hybridantrieb, der noch nachgeschoben werden soll. Dieser erreicht dann eine Reichweite von 50 Kilometern bei reinem Elektroantrieb.

Beim Styling darf man keine radikalen Brüche erwarten, eher eine kontinuierliche Evolution der Formensprache, auch wenn man großen Wert auf optische Alleinstellungsmerkmale setzen wird, auch um das Image der Marke Seat zu festigen.

 

 

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Concept-Golf für die USA von Abt

vor 11 Stunden 50 Minuten

Ein Camouflage-Golf für die USA: Abt Sportsline hat jetzt ein ungewöhnliches Fahrzeug für eine VW-Roadshow in den Vereinigten Staaten gebaut. Der Name: „2018 Golf R Abstract concept modified by Abt“. Seit Jahrzehnten liefert der Veredler für VW- und Audi-Modelle aus dem Allgäu Fans beider Marken weltweit die passenden Tuning-Komponenten.

Mit Abt weg vom Biedermann-Image

Für den sonoren Sound sorgen vier jeweils 100 Millimeter große Endrohre.
Copyright: Abt

Den Auftrag von Volkswagen of America wertete das Unternehmen als ganz besondere Ehre: Abt sollte ein markantes Aushängeschild bauen. Der Look der Folierung wurde von der typischen Straßenkunst des Wynwood Art District in Miami inspiriert. Der R-Golf trägt 20 Zoll große FR-Räder im Farbton mystic black, er wurde um 25 Millimeter tiefergelegt, bekam Seitenschürzen und ein besonderes hochwertiges Edelstahl-Auspuffsystem mit vier mattschwarz verchromten 100-Millimeter-Endrohren für den unwiderstehlich sonoren Sound.

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Hartes Testprogramm für den neuen BMW X5

vor 11 Stunden 56 Minuten

Schon im Herbst 2018 soll der neue BMW X5 auf dem Pariser Automobilsalon Weltpremiere feiern. Prototypen des neuen Modells werden deswegen aktuell auf den gröbsten, heißesten und kältesten Pisten der Welt ausgedehnten Härtetests unterzogen. Heute jenseits des Polarkreises, morgen in der Gluthitze Afrikas – die Testfahrer und Entwicklungsingenieure können sich nicht über mangelnde Abwechslung beschweren.

Ein Schwerpunkt:

Ein bisschen Sand muss sein: Mit allen Vieren wühlt sich ein BMW X5 durch eine Düne.
Copyright: BMW

In der künftigen vierten Generation des X5 sollen dessen Allrounder-Fähigkeiten deutlicher ausgeprägt sein als bisher. BMW verspricht: „Möglich wird dies durch die Einführung neuer Fahrwerkssysteme, die erstmals für ein BMW-X-Modell erhältlich und teilweise einzigartig im Wettbewerbsumfeld sind.“So ermögliche das Offroad-Paket eine Kombination aus höchstem Fahrkomfort auf der Straße und der Möglichkeit, das Setup per Tastendruck auf Ausflüge auf Schnee, Sand, Fels oder Schotter abzustimmen. Auf Hochgeschwindigkeits-Kursen wie dem Nürburgring werden zudem neue Zutaten wie die Integral-Aktivlenkung abgestimmt.

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Ford holt Hitze, Höhenlagen und Kälte nach Köln

vor 14 Stunden 35 Minuten

Ford hat in Köln ein neues Klima-Windkanal-Testzentrum in Betrieb genommen. Es ermöglicht, die Wetterlagen der ganzen Welt unter einem Dach zu simulieren. Auf einer Fläche von der Größe eines Fußballfeldes können Ingenieure die Fahrzeuge auf simulierte Reisen rund um den Globus mitnehmen – zur sengend heißen Sahara bis hin zur sibirischen Arktis oder in den drückend schwülen Dschungel von Costa Rica. Zu den möglichen Simulationen zählen auch Höhenlagen oberhalb des Mont -Blanc-Gipfels, Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h, Schnee, gleißendes Sonnenlicht sowie Starkregen.

Zugleich heißester, kältester, nassester und höchster Ort in Westeuropa

Klima-Windkanal-Testzentrum von Ford in Köln.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Die neuen Wind- und Klimatestmöglichkeiten im John-Andrews-Entwicklungszentrum von Ford haben mehr als 70 Millionen Euro gekostet. Die Anlage bietet den ersten automobilen Klima-Windkanal zur Simulation von Höhen bis zu 5200 Metern, dies entspricht der Höhe des Basis-Camps auf der Mount Everest-Nordseite. Simuliert werden können Temperaturen von minus 40 Grad Celsius und plus 55 Grad sowie Luftfeuchtigkeit von bis zu 95 Prozent. Technisch gesehen ist das Environmental Test Center (ETC), übersetzt Umwelt-Testcenter, im Ford-Entwicklungszentrum der zugleich heißeste, kälteste, nasseste und höchste Ort in Westeuropa.

Es können bis zu zehn verschiedene Fahrzeuge gleichzeitig getestet werden. Die Prüfung umfasst Komfort, Sicherheit und Systemstabilität sowie die Leistung von elektrischen Komponenten, Bremsen, Klimaanlage, Heizung und Tests von besonderen Situationen wie Anhängerbetrieb, Autobahnfahrt oder Verkehrsstau. Die Ingenieure analysieren unter anderem die Temperaturen des Antriebs und im Innenraum, prüfen die Regen- und Schneebeständigkeit und sehen dabei beispielsweise, wie schnell eine zugefrorene Frontscheibe bei unterschiedlichen Temperaturen auftaut.

Drei verschiedene Klima-Windkanäle

Klima-Windkanal-Testzentrum von Ford in Köln.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Es gibt drei verschiedene Klima-Windkanäle. Einer dient der Prüfung von Kälte- und Hitzebeständigkeit. Insgesamt 28 Speziallampen mit jeweils einer Leistung von 4000 Watt simulieren starke Sonnenstrahlung von bis zu 1200 Watt pro Quadratmeter, mittels derer Ingenieure testen können, wie schnell sich der Innenraum abkühlen lässt. In diesem Windkanal können auch die Geräusche von Fahrzeugsystemen wie Heizungsgebläse oder Klimaanlage bei verschiedenen Geschwindigkeiten, Temperaturen und Feuchtigkeitsniveaus untersucht werden. Eine zweite Anlage simuliert ebenfalls Hitze und Kälte. Darüber hinaus können dort Schnee und Regen erzeugt werden, um damit die Auswirkungen auf die Sicht, das Startverhalten des Motors und die Heizleistung im Innenraum zu überprüfen.

Der dritte Klima-Windkanal ist das Höhenlabor. Dort lassen sich Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h auf simulierten Höhen von bis zu 5200 Metern testen. Erprobt wird dort neben der Motorkühlung das Kaltstartverhalten und es kann sichergestellt werden, dass flüssige Betriebsmittel ihre Aufgaben auch unter extremen Luftdruckverhältnissen einwandfrei erfüllen. Mehr als die Hälfte aller Ford-Modelle weltweit werden in Regionen mit Höhenlagen von einem Kilometer oder mehr verkauft.

Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Skandinavien

Klima-Windkanal-Testzentrum von Ford in Köln.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Der Strom für das Testzentrum stammt, wie der gesamte Elektrizitätsbedarf am Standort Köln, aus erneuerbaren, zertifizierten Energiequellen in Skandinavien. Die Anlage ergänzt die Prüfeinrichtungen von Ford in Europa, zu denen auch das Testgelände im belgischen Lommel zählt, wo sich eine spezifische Schlagloch-Teststrecke, eine Seitenwindanlage sowie Salzwasser- und Schlammbäder befinden.

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Vorstellung Honda Africa Twin: Bereit für noch mehr Abenteuer

vor 15 Stunden 30 Minuten

Abenteuer hoch zwei: Honda stellt seinem Erfolgs-Bike Africa Twin einen Offroad-Langstrecken-Ableger zur Seite. Die wichtigsten Zutaten: größerer Tank, längere Federwege und mehr Bodenfreiheit.

Von allem ein bisschen mehr

Honda Africa Twin.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

„True Adventure“ lautete der Projektname, den Hondas Entwicklungsabteilung für die Neuauflage seiner Africa Twin erkoren hatte. 2016 kam die hochbeinige Reise-Enduro nach zwölf Jahren Baureihen-Abstinenz wieder auf den Markt. Und seitdem ist die CRF1000L eine einzige Erfolgsstory. Reihenweise Siege bei den einschlägigen Fachzeitschriften und Leserwahlen, mehr als 51 000 verkaufte Einheiten weltweit, fast die Hälfte davon mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT, das dem Fahrer zuverlässig und präzise die Schaltarbeit abnimmt, so gewünscht. Pünktlich zum Start der Saison 2018 gibt es jetzt die erste Modellpflege für die Africa Twin – und nach Vorbild der Hauptwettbewerber eine weitere Variante: die Adventure Sports.

Die Machart der „Abenteuer“-Baureihenerweiterung ist seit langem bekannt von BMW und KTM: Von (fast) allem ein bisschen mehr, ist die Devise. Bei der Honda steigt das Tankvolumen von 18,8 auf 24,2 Liter, das ermöglicht Reichweiten von mehr als 500 Kilometern, legt man den offiziellen Durchschnittsverbrauch von 4,7 l/100 km zu Grunde. 20 Millimeter mehr Bodenfreiheit bescheren der Adventure Sports 270 mm Abstand vom Rahmen bis zum Boden, die Sitzhöhe beträgt üppige 900 mm beziehungsweise 920 mm, je nach dem, wie man die verstellbare Sitzbank einstellt. Auf der Basis-Africa-Twin sind es moderate 850 bzw. 870 mm.

Drei Riding-Modes zur Anpassung der Motorcharakteristik

Honda Africa Twin.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Radstand und Höhe legen ebenfalls leicht zu. Das liegt nicht zuletzt an der leicht veränderten Fahrwerksgeometrie: Der Federweg vorn misst bei der Adventure Sports 252 mm und damit 22 mm mehr als bei der klassischen Africa Twin, hinten an der Aluminiumschwinge sind es 240 statt 220 mm. In beiden Maschinen kommt eine voll einstellbare Upside-Down-Gabel von Showa zum Einsatz. Das heißt: Federvorspannung, Dämpferzug- und Dämpferdruck-Stufe kann der Fahrer nach Belieben selbst variieren. Der Standrohrdurchmesser beträgt jeweils vertrauenserweckende 45 mm. Auch die Felgengröße ist identisch: 21 Zoll vorn, 18 Zoll hinten, in beiden Fällen mit Edelstahlspeichen. So soll das sein bei echten Offroad-Bikes.

Den bewährten, höchst kultiviert laufenden Parallel-Twin hat Honda mit sinnvollem Feintuning upgegradet. Leichte Modifikationen an der Airbox beispielsweise und der um 20 mm verlängerte Ansaugkanal verbessern das Ansprechverhalten bei mittleren Touren. Die überarbeitete Abgasanlage sorgt für satteren Sound und optimierte Leistungsabgabe. Wichtigste Neuerung ist der elektronische Gasgriff. Durch die „Throttle by wire“-Technologie verfügt die Honda Africa Twin über drei Riding-Modes zur Anpassung der Motorcharakteristik. Tour (Langstrecke), Urban (Stadt) und Gravel (Schotter) lauten die Bezeichnungen. Hinzu kommt ein „User“-Modus für individuelle Einstellungen. Hier kann sich der Fahrer seinen „Best of“-Mix aus Motorleistung, Motorbremse und Traktion komponieren.

Sieben-Level-Traktionskontrolle

Honda Africa Twin Adventure Sports.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Im Zusammenspiel mit der jetzt sieben statt bislang drei Stufen bietenden Traktionskontrolle – „Honda Selectable Torque Control System“ (HSTC) getauft – ergeben sich so zahlreiche Feinabstimmungsmöglichkeiten. Level 1 steht für aggressive Offroad-Fahrweise mit Stollenreifen, Level 7 für maximale Sicherheit bei moderater Fahrweise auf nassem oder glattem Untergrund. Ganz ausschalten lässt sich das System auch. Aber das empfiehlt sich nur bei wirklich hartem Gelände-Einsatz und echten Könnern. Die dürfen sich auch über den seitlich leicht abgeflachten Rahmen freuen. Beim Fahren im Stehen und auf längeren Strecken drückte es gern mal im oberen Wadenbereich. Das ist jetzt vorbei. Für verbesserten Stand sorgen auch die breiteren, mit Stahl verstärkten Fußrasten. Erstaunlich guten Windschutz auf langen Strecken bietet der große Windschild. Bei der Adventure Sports ist die Scheibe noch einmal 80 mm höher, was das Fahren noch ruhiger und zugfreier macht. Heizgriffe und Bordsteckdose sind hier Serie.

Eine siebte Gangstufe vermisst hier keiner

Honda Africa Twin Adventure Sports.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Das sechsstufige DCT-Getriebe mit Schaltwippen, ein Alleinstellungsmerkmal von Honda, beherrscht seine Arbeit nach wie vor nahezu perfekt. Eine siebte Gangstufe wie beim DCT der neuen Honda Gold Wing vermisst hier sicherlich keiner. Der „G“-Modus des DCT aktiviert eine spezielle Geländeeinstellung für Gangwechselsteuerung und Traktionskontrolle. Wer vorwiegend offroad unterwegs ist, sollte dennoch zum 6-Gang-Schaltgetriebe mit Quickshifter greifen. Die Gänge rasten auch ohne Kupplung sehr sauber und schnell ein. Das gibt einem letztlich das Gefühl von etwas mehr Kontrolle, wenn es auf schwierigem Geläuf darauf ankommt.

230 Kilogramm bringt die Africa Twin vollgetankt auf die Waage. Die Adventure Sports kommt auf 243 Kilogramm. Mit DCT sind es jeweils zehn Kilo mehr. Die Preise inklusive Voll-LED-Licht starten bei 12 975 Euro, zuzüglich Überführung werden es 13 290 Euro. Soll die Africa Twin in den Mehrfarblackierungen „Pearl Glare White“ (Tricolor) oder „Grand Prix Red“ glänzen, werden 300 Euro Aufpreis fällig. Die Adventure Sports gibt es ab 14 575 Euro zzgl. Überführung. Der Aufpreis für DCT beträgt 1100 Euro.

Technische Daten Honda CRF1000L Africa Twin Adventure Sports Motor Parallel-Zweizylinder, flüssigkeitsgekühlt Hubraum 998 ccm Leistung 70 kW / 95 PS bei 7500 U/min Max. Drehmoment 98 Nm bei 7500 U/min Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 3,8 Getriebe 6-Gang-Schalt- oder -Doppelkupplungsgetriebe (DCT/automatisiert oder per Tasten geschaltet) Antrieb Kette Tankinhalt 24,2 Liter Sitzhöhe 900/920 mm Lenkerbreite 930 mm Bodenfreiheit 270 mm Radstand 1580 mm Gewicht 243/253 kg (vollgetankt/DCT) Normverbrauch 4,7 l/100 km CO2-Emissionen 109 g/km (Euro 4) Preis ab 14 890 Euro (inkl. NK)

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Bugatti feiert den 100. Chiron

Mi, 23/05/2018 - 13:27

500 Bugatti Chiron werden insgesamt gebaut, jetzt hat die Manufaktur im elsässischen Molsheim das 100. Exemplar zusammengeschraubt – und das ist ein echter Hingucker.

Höchst individualisierte Meisterstücke automobiler Handwerkskunst

Der Jubiläums-Chiron ist für einen Kunden von der arabischen Halbinsel bestimmt, der sich für netto 2,85 Millionen Euro einige ganz spezielle Extrawünsche erfüllen ließ. So besteht die komplette Außenhaut aus dunkelblauem Sichtkarbon in matter Ausführung. Die Seitenlinie ist dazu kontrastierend in Italian Red gehalten, die Räder glänzen in Mink Black. Beim Vollleder-Interieur ist Rot die bestimmende Farbe. „Der Wagen zeigt, dass Bugatti höchst individualisierte Meisterstücke automobiler Handwerkskunst baut, die ihresgleichen sucht“, so Bugatti-Chef Stephan Winkelmann.

Pro Jahr verlassen etwa 70 Chiron den Bugatti-Stammsitz. „Die Produktion des Chiron läuft bei äußerst gut gefüllten Auftragsbüchern auf Hochtouren“, heißt es bei der Luxus-Marke.

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BMW 3er Erlkönig

Mi, 23/05/2018 - 11:06

Die neue 3er-Serie von BMW, die intern auf die Bezeichnung G20 hört, will die Widersacher seiner Fahrzeugklasse herausfordern. Gemeint sind besonders die Mercedes-Benz C-Klasse und der neue Jaguar XE. Der Wind ist rauer geworden im Segment der Mittelklasse, denn die Kunden stellen immer mehr Ansprüche.

Bei der 3er Reihe wird nichts dem Zufall überlassen

BMW 3er.
Copyright: Automedia

Die noch aktuelle 3er Baureihe verfügt über eine harmonische Karosserie und generell über eine ansprechende Formsprache. Das kommt auch dem hervorragenden Cw-Wert zu gute. Allerdings sollte BMW sich beim Nachfolger in Sachen Design hüten, nicht in die Falle zu tappen und optisch auf der Stelle treten. Insider prophezeien, dass genau das eine der zentralen Punkte beim neuen 3er sein wird. Neue Proportionen, kraftvolle Formen und eine dynamischere weil leicht gestreckte Fahrgastzelle bemühen sich, den 3er als attraktives Gefährt aussehen zu lassen.

Die Schnappschüsse zeigen eine optisch zurückhaltende Grunderneuerung: mehr ecken und klare Kanten. Audi hat diesen Weg bereits eingeschlagen und die Münchener werden sich etwas einfallen lassen müssen, um mit den Ingolstädtern mithalten zu können, ohne diese dabei zu imitieren. Im neuen BMW 3er wird ebenfalls die CLAR-Plattform (CLuster ARchitecture) eingebaut werden, die mittlerweile bei fast allen heckgetriebenen BMW verbaut ist.

Das A und O ist der Innenraum

BMW 3er.
Copyright: Automedia

Um die Konkurrenz auf Abstand zu halten, muss BMW beim 3er in die Materialqualität investieren. Zu nennen sind besonders der Bodenbelag, strapazierfähigere Abdichtungen und Verkleidungen, schließlich steht und fällt das Ansehen der Marke mit dieser Baureihe.

Auch das berühmte M muss den Kunden was bieten. Und zwar mit mehr Leistung, zupackenden Sportbremsen und jede Menge Fahr-Assistenz-Systeme.

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Alfa Romeo schafft bei der Mille Miglia einen Dreifachsieg

Mi, 23/05/2018 - 10:10

Exakt neunzig Jahre nach dem ersten Sieg bei der Mille Miglia, von 1927 bis 1957 eines der anspruchsvollsten Straßenrennen des Motorsports, feierte Alfa Romeo einen Dreifach-Sieg bei der heute als Oldtimer-Rallye durchgeführten Veranstaltung.

1600 Kilometer müssen die Alfas bewältigen

Mille Miglia 1928.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Alfa Romeo

Die Argentinier Juan Tonconogy/Barbara Ruffini belegten im Alfa Romeo 6C 1500 Gran Sport Testa Fissa von 1933 den ersten Platz. Rang zwei ging an Giovanni Moceri/Danelia Bonetti im Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport (1928). Das Podium wurde komplettiert von einem weiteren italienischen Team, Andrea Vesco/Andrea Guerini im Alfa Romeo 6C 1750 Super Sport Zagato (1929).

Auf der rund 1600 Kilometer (1000 Meilen) langen Strecke von Brescia nach Rom und zurück mussten die über 400 Teams insgesamt 112 Lichtschranken auf die Hundertstelsekunde genau anfahren und außerdem sechs Gleichmäßigkeitsprüfungen bewältigen.

Während Sieger und Drittplatzierte aus Privatteams stammten, kam das zweitplatzierte Fahrzeug aus dem Werksmuseum von Alfa Romeo. Dieser Alfa Romeo 6C 1500 Super Sport trug die Startnummer 30 – dieselbe Startnummer, mit der Grand-Prix-Star Giuseppe Campari und Beifahrer Giulio Ramponi 1928 den ersten Mille-Miglia-Sieg für Alfa Romeo erzielten.

Auch heute pflegt Alfa Romeo die Mille Miglia

Zum 90. Jahrestag dieses historischen Sieges unterstützte Alfa Romeo die Mille Miglia 2018 zusätzlich zum Einsatz von vier originalen Rennfahrzeugen aus dem Werksmuseum auch logistisch. Unter anderem stand dem Veranstalter eine Flotte von 30 Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio zur Verfügung.

Mille Miglia 2018: Derek Hill.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Alfa Romeo

Außerdem konnten die Oldtimer auf der hauseigenen Teststrecke des Alfa Romeo Werksmuseums in Arese eine Prüfung absolvieren. Hier wurden die Mille-Miglia-Teilnehmer begrüßt von Marcus Ericsson und Charles Leclerc, den aktuellen Piloten des Alfa Romeo Sauber F1 Teams.

In der Ära der Mille Miglia als Straßenrennen, das zeitweise sogar zur Langstrecken-Weltmeisterschaft gewertet wurde, feierte Alfa Romeo zwischen 1927 und 1957 insgesamt elf Siege – mehr als jede andere Marke. Die große Historie von Alfa Romeo bei der Mille Miglia zeichnet das Internet-Projekt „Alfa Romeo: the Mille Miglia in 90 places“ nach, das jetzt gestartet wurde.

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Overboost sorgt beim Amarok kurzfristig für 258 PS

Mi, 23/05/2018 - 10:00

Produktionsstart des Amarok mit neuem Topmotor: Bei Volkswagen Nutzfahrzeuge im Stammwerk Hannover läuft der Premium-Pickup jetzt mit einem 258 PS (190 kW) starken V6-Aggregat vom Band. Neben bis zu 580 Newtonmeter (Nm) Drehmoment bietet die Motorisierung auch ein Overboost von knapp 14 PS. Der Topmotor steht bei den Ausstattungslinien Highline und Aventura zur Wahl. Der Aventura mit 258 PS erhält außerdem Dachhimmel und Säulenverkleidungen in Schwarz sowie neue 20-Zoll-Räder.

Das Spitzenmodell soll ab Juni beim Händler stehen

Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeuge mit neuer 190 / 200 kW starker Top-Motorisierung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen Nutzfahrzeuge

Eines der ersten Fahrzeuge, die jetzt vom Band liefen, ist ein Amarok Aventura mit Doppelkabine und 3,0l-V6-TDI. Das Sechszylinder-Aggregat mit 258 PS plus Overboost arbeitet serienmäßig mit dem Vierradantrieb 4Motion und einem Acht-Gang-Automatikgetriebe. Der Pickup in „Ravennablau Metallic“ fährt auf den 20-Zoll-Leichtmetallrädern „Talca“ vor.

580 Newtonmeter statt bislang 550 Nm und deutlich mehr Leistung – beides freut Nutzer eines Gelände-Pick-ups. Das volle Drehmoment steht bereits zwischen 1400 und 3000 Umdrehungen pro Minute (U/min) zur Verfügung und die volle Leistung von 3250 bis 4000 U/min. Mit der kurzzeitig abrufbaren Overboost-Leistung von 272 PS beim Durchtreten des Gaspedals legt der Amarok gegenüber den bisherigen 224 PS kräftig zu. Zur Serien-Ausstattung des neuen V6 Amarok Highline und Amarok Aventura gehören außerdem Bi-Xenon-Frontscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Das optional verfügbare Roll-Cover-System (RCS), eine bewegliche Abdeckung der 2,52 Quadratmeter großen Cargobox, ist nun in silbern schimmernder Aluminium-Optik ausgeführt.

Erste Amarok mit der neuen V6-Top-Motorisierung werden ab Mitte Juni 2018 verfügbar sein; die Bestellsysteme sind bereits geöffnet. Startpreis in Deutschland 51 384,20 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) für den Highline und 58 072,00 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) für den Aventura. Mit der kleinsten 164-PS-V6-Motorisierung ist ein Einstieg in die Sechszylinder-Welt ab 32 076,45 Euro (alle Preise inklusiv Mehrwertsteuer) möglich.

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Cadillac XT6 Erlkönig

Mi, 23/05/2018 - 09:52

Heute ist uns der brandneue Cadillac XT6 vor die Linse geraten. Dieser full-size SUV mit dritter Sitzreihe ist als Antwort auf den Mercedes-Benz GLS und den Audi Q7 zu verstehen. Er basiert auf der Chi-plattform und ist Bestandteil des C1TL-Programms, wie GM es intern bezeichnet. Mit dem Verlängerten Radstand soll sichergestellt werden, das auch Fahrgäste in der letzten Sichtreihe genügen Beinfreiheit bekommen.

Cadillac baut seine neue Designsprache mit dem XT6 weiter aus

Cadillac XT6.
Copyright: Automedia

Der XT6 ähnelt im Styling seinem kleinen Bruder, dem Cadillac XT5, nur etwas gestreckter, auch um den Charakter eines Premium-SUV zu unterstreichen. Er verfügt vorn über Einzelradaufhängung nach der Macpherson-Bauweise, sowie Fünf-Lenker Einzelradaufhängung am Heck, was dem Handling und dem Fahrkomfort zu gute kommen soll.

Für ausreichend Motorleistung sorgen die Epsilon Antriebstränge, gekoppelt mit einem 3.6-Liter-V6 Motor samt Direkteinspritzung. Zusätzlich ist eine Neuen-Stufen-Automatik Teil des Antriebs. Eine automatisches Start-Stop-System ist ebenfalls an Bord.

Sein Debüt soll der Cadillac XT6 auf der L.A AutoSshow in diesem Jahr feiern und im Mai 2019 ausgeliefert werden.

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Vorstellung Audi A6: Nase vorn beim ewigen Rennen

Mi, 23/05/2018 - 07:54

Vorsprung durch Technik – Wie oft wohl werden die Ingolstädter diesen Slogan wohl schon verflucht haben? Er hat sie seit 1971 immer wieder eingeholt, wenn sie einmal keinen Vorsprung hatten, weil andere technisch fortschrittlicher oder im Markt erfolgreicher waren. Jetzt – angesichts sinkender Zulassungszahlen beim Vorgänger in den vergangenen Monaten – setzen die Ingolstädter mit dem neuen Audi A6 zu einem Dreisprung an: Design, Technik und die digitalen Technologien sollen wieder einen gehörigen Abstand zum Wettbewerb aus München und Stuttgart herstellen.

Die schiere Größe ist in der gehobenen Mittelklasse quasi Pflicht

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Audi A6 blieb – wie bisher – bei der Länge von knapp fünf Metern. Aber bei den Innenmaßen legte die Business-Limousine kaum mess- aber spürbar zu. Der Innenraum wuchs um 21 mm in der Länge, bei der Kopffreiheit vorn um 8 mm und hinten um 12 mm. Der Kofferraum liegt bei 530 Litern, obwohl hinten noch Platz für eine zusätzliche Batterie geschaffen werden musste.

Damit sind wir bei einer Besonderheit des A6: seinem Antrieb

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Die Lithiumionen-Batterie im Heck gehört zum Mild-Hybrid-System, das zu allen Sechs-Zylinder-Motorisierungen gehört. Die Batterie ist Teil einer 48-Volt-Insel an Bord, in der der Startergenerator arbeitet. Der lädt die Batterie beim Verzögern, leistet rund 16 PS und ermöglicht das „Segeln“ des A6 mit abgekoppeltem Motor über maximal 40 Sekunden. Bis zu 0,7 Liter auf 100 km soll das System sparen.

Doch das normale Bordnetz bleibt bei 12 Volt, auch wenn es eine lange Liste von Hightech-Sensoren und -Aktuatoren zu versorgen hat. Allein 39 Fahrer-Assistenzsysteme listet Audi auf. Natürlich achtet der A6 auf Abstand, hält die Fahrbahn ein, bremst automatisch, hat das komplette Umfeld im Blick und achtet – wenn man will – nicht nur auf die eigene Sicherheit, sondern auch auf angepasste Fahrweise in unbekanntem Terrain. Der Käufer hat die Wahl zwischen drei Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“.

Eine schier endlose Liste an Extras

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Doch Mild-Hybrid und 39 Helferlein sind erst der Anfang einer langen Liste von Möglichkeiten. Der A6 zeigt sich vielseitig wie nie zuvor, mit so konsequenter Digitalisierung, dass die komplette Aufzählung schon den Rahmen sprengen würde, den ein Bericht über ein neues Auto nun einmal hat. Was hier an Bord des A6 abgeht, lässt sich sofort nach dem Drücken des Startknopfes ahnen. Das „MMI touch response-Bediensystem“ zeigt mit zwei großen Displays, dass die Digitalisierung ständiger Begleiter wird.

Hinter den umfangreichen Assistenzsystemen steht ein Hightech-Baustein von Audi: das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS). Es errechnet aus der Fusion der Sensordaten permanent ein detailliertes Abbild der Umgebung. In der höchsten Ausbaustufe umfasst das Sensor-Set des A6 bis zu fünf Radarsensoren, fünf Kameras für sichtbares Licht und eine Infrarotkamera für den Nachtsichtassistenten, zwölf Ultraschallsensoren sowie einen Laserscanner.

Schalter, Knöpfe und Hebel gehören der Vergangenheit an

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Mit jedem Blick auf die dem Fahrer leicht zugeneigte Armaturentafel glaubt man die Aussage von Audi, dies sei das modernste Bedienkonzept seiner Klasse. Die meisten Tasten, Regler und Steller des Vorgängermodells sind verschwunden. Im oberen Display lassen sich die Schaltflächen für alle Funktionen ähnlich wie Smartphone-Apps frei platzieren. Im unteren Display kann der Benutzer bis zu 27 individuelle Shortcuts für die wichtigsten Fahrzeug-Funktionen und oft benötigte Favoriten wie Telefonnummern, Radiosender oder Navigationsziele anlegen. Zusammen mit der „MMI Navigation plus“ kommt das „Audi virtual cockpit“ an Bord, dessen hochauflösendes Display 12,3 Zoll misst. Die Bedienung läuft über die Multifunktionstasten am Lenkrad. Ergänzend gibt es ein Head-up-Display.

Es wird den Benutzer viel Zeit kosten, sich das alles zu erarbeiten. Bei unserer kurzen Bekanntschaft mit dem Neuen schenken wir den Aussagen erst einmal Glauben und warten auf die Chance, uns länger mit dem A6 befassen zu können. Dann werden wir uns auch ausführlicher mit dem Online-Sprachdialogsystem und den Online-Services von „Audi connect“ befassen. Als ersten Eindruck nehmen wir die Bestätigung mit, dass Audi in Sachen Digitalisierung, Bedienung und Konnektivität ganz vorn bei der Musik spielt.

Gleich zu beginn bietet Audi zahlreiche Motorisierungen an

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Bleiben wir erst einmal bei der Mechanik, wohl wissend, dass auch die heute nicht ohne Digitalisierung denkbar wäre. Der AS6 startet mit drei Motoren, alles Sechszylinder mit Euro 6d, alle mit dem Allradantrieb „Quattro“ und mit einer Sieben-Gang-Automatik S-Tronic gekoppelt. Der Benziner 55 TFSI leistet 340 PS (250 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern (Nm), der Diesel A6 50 TDI leistet 210 kW (286 PS) und bringt es auf 620 Nm, der 45 TDI bietet bei gleichem Hubraum von drei Litern 231 PS (170 kW) und der später dazukommende Zwei-Liter-TDI A6 40 TDI 204 PS (150 kW).

Und auch beim A6 überzeugen die Dieselmotoren nicht nur, weil sie kein Fahrverbot zu fürchten haben. In der Verbindung mit dem hohen Drehmoment und der Automatik sind die beiden Sechszylinder überzeugend souverän. Der einzige Vorteil, den der TFSI gegenüber dem Diesel anführen kann, ist das niedrigere Geräuschniveau. Doch der Unterschied ist dank guter Aerodynamik und hoher Karosseriesteifigkeit nur noch bei hoher Leistung wahrnehmbar.

Der Audi A6 fährt sich dynamischer als sein Vorgänger

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Grund dafür sind Komponenten von der zentralen Steuerung aller Systeme, neu entwickelte Achsen bis hin zur Dynamik-Allradlenkung. Die serienmäßige Progressivlenkung ist generell direkt übersetzt, mit zunehmendem Lenkeinschlag arbeitet sie noch sportlicher. Mit der optionalen Dynamik-Allradlenkung fährt sich der A6 bei einem Wendekreis von 11,1 Metern fast wie ein A4. Die Kombination einer Überlagerungslenkung und einer Hinterachslenkung bringt direkte Lenkansprache und hohe Fahrstabilität. Je nach Geschwindigkeit variiert die Gesamtübersetzung zwischen 9,5:1 und 16,5:1.

Die Elektronische Fahrwerkplattform (EFP) regelt neben den Dämpfern und der Luftfeder auch die Dynamik-Allradlenkung und das weiterentwickelte Sportdifferenzial, das die Antriebsmomente beispielsweise bei schneller Kurvenfahrt je nach Bedarf aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt. Bei allen geregelten Fahrwerken kann der Fahrer das Setting im Fahrdynamiksystem „Audi drive select“ in drei Modi selbst einstellen: „comfort“, „auto“ und „dynamic“

„Dynamic“: Stichwort beim Außendesign

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Erhalten blieb auch dieses Mal die elegante gestreckte Silhouette des A6. Aber mit dem Hüftschwung und der Andeutung einer Wespentaille wie beim A5 zeigt der A6, dass er mehr sein will als nur elegant. Zahlreiche Widerhaken, Ecken und Kanten, aber auch der Spaceframe, der schon wieder größer geworden zu sein scheint, sprechen von dem starken Kern unter der schönen Oberfläche.

Innen zeigt sich ein ähnliches Bild. Früher galt hier vornehme Zurückhaltung, heute zeigt man, was man hat. Die elegant-moderne Armaturentafel weicht nun einer gegliederten Landschaft, die von Bildschirmen, Glanz und Chrom dominiert wird. Weiterhin bestimmen edle Materialien und eine beeindruckend gute Verarbeitung das Bild: Der Käufer sieht hier, was er bezahlt hat, übrigens auch nachts, weil er die Möglichkeit hat, die Beleuchtung des Innenraums nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Das Lichtkonzept soll mehr als die Straße erhellen

Audi A6.
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Womit wir beim Licht wären, einem in diesem Fall sehr angenehmen Kapitel, weil es wieder neue Technik, alte Techniken und die Digitalisierung perfekt zusammenbringt. Audi bietet die Scheinwerfer in drei Ausführungen bis zur HD Matrix LED-Technologie mit hochauflösendem, dynamisch ausleuchtendem Fernlicht. Fünf horizontale Linien bilden das Tagfahrlicht. Über ihnen liegen die Abblendlicht-Module, die wie Pupillen wirken. Die Ausstattung mit den Top-Scheinwerfern und -Heckleuchten enthält auch das dynamische Blinklicht, beim Entriegeln und Schließen der Türen inszenieren die Leuchten pulsierende Coming- und Leaving-Home-Funktionen.

Bleibt die Frage zu beantworten: Ist der Vorsprung wieder da?

Der Audi-Fan wird zufrieden sein. Er hat keine Probleme mehr, seinen A6 als die beste Limousine der Welt in der gehobenen Mittelklasse zu betrachten. Aber andere Mütter haben auch schöne Töchter. Über deren Vor- und Nachteile kann sich jeder Autofahrer-Stammtisch lange ereifern. Zeigen wir uns doch lieber zufrieden damit, dass Deutschland drei Marken aufbieten kann, die in der Welt Ihresgleichen suchen. Oder: Beim Wettkampf um die Trophäe des Besten haben wir einen neuen Zwischenstand.

Audi A6 Limousine 50 TDI Quattro Tiptronic Länge x Breite x Höhe (m) 4,94 x 1,87 (mit Spiegeln 2,11) x1,46 Radstand (mm) 2,92 Motor V6-Diesel, 2967 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 210 kW / 286 PS bei 3500 – 4000 U/min Max. Drehmoment 620 Nm bei 2250 – 3000 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,5 Sek. Verbrauch (nach EU-Norm) 5,5 Liter CO2-Emissionen 142 g/km / EU 6 Effizienzklasse G (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1825 kg / max. 600 kg Anhängelast (max., 12 %) 2000 kg Wendekreis (m) 11,1 m (mit Allradlenkung) Luftwiderstandsbeiwert 0,25 Kofferraumvolumen 530 Liter Räder- / Reifengröße 8,0 J x 18 / 225/55 R 18

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Jaguar I-Pace: Vater-Sohn-Duell im Elektro-SUV

Mi, 23/05/2018 - 07:26

Höchstimpulsive Beschleunigung, enge Kurven, scharfes Anbremsen, quietschende Reifen und rein elektrischer Fahrspaß: Am Rande des Formula E-Rennens in Berlin probieren Schauspieler Jürgen Vogel und sein Sohn Giacomo unter Extrembedingungen aus, ob der neue Jaguar I-Pace von seinem Hersteller zurecht als „Performance-SUV“ angepriesen wird.

Die 480 Km Reichweite wurden hier mal nicht getestet

Jürgen Vogel freut sich darauf, mit dem Jaguar I-Pace durch Berlin zu fahren. Er ist Auto-Fan, Jaguar-Liebhaber und mag Elektromobilität.
Copyright: Jaguar Land Rover

Beim heißen Pylonen-Slalom durch den sogenannten „Smart Cone Parcours“ liefern sich die beiden Vogel-Generationen ein hartes, aber spaßiges Duell, aus dem der Sohn als Sieger hervorgeht. Jürgen Vogel nimmt seine Niederlage auf dem Flugfeld Tempelhof gelassen und stellt beeindruckt fest: „Der I-Pace macht unglaublich viel Spaß. Ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Straße zu bewegen – die Beschleunigung, Dynamik und Power sind beeindruckend. Der I-Pace ist ein echter Jaguar“.

Unter dem kritischen Auge von Fachjournalisten hatte der 400 PS starke Elektro-Jag mit der vielversprechenden Reichweite von 480 Kilometer (WLTP-Norm) seine ausgeprägte Fahrdynamik bewiesen. Auch wir konnten uns davon überzeugen, was der Stromflitzer in Sachen Performance drauf hat. Der gut 2,2 Tonnen schwere SUV glänzt aber vor allem auch mit optimaler Raumausnutzung, denn auf 4,68 m Länge beträgt sein Radstand zwischen den Achsen stolze 2,99 m. Diesen üppigen Innenraum bietet er auf weniger Grundfläche als der vier Zentimeter längere Jaguar F-Pace – die Entwicklung von Beginn an als rein elektrisches Fahrzeug und systembedingte Vorteile machen’s möglich.

Agil und Präzise schlängelt sich der I-Pace entlang der Pylonen

Die Pylonen-Challenge von Vater und Sohn Vogel fand im Rahmen des Formula E-Rennens auf dem Flugfeld Tempelhof statt.
Copyright: Jaguar Land Rover

So verläuft trotz Allradantrieb keine Antriebswelle durch den Fahrgastraum, da die beiden E-Motoren an den Achsen liegen. Trotz des langen Radstands ließ sich der neue I-Pace wieselflink durch die Pylonengasse zirkeln, folgte präzise den über eine sehr direkte Lenkung erteilten Richtungsimpulsen. Anfahren, Bremsen, Einlenken, Herausbeschleunigen, nächsten Bremspunkt anvisieren, ständig abrupte Richtungswechsel: In jeder Lebenslage gab er sich erstaunlich agil.

Kraftvoller Antritt ist bei 400 PS und 696 Newtonmeter Drehmoment aus dem Stand ohnehin garantiert. Ob sich die 480 Kilometer Reichweite in der Praxis bestätigen, müssen noch erste Fahreindrücke erweisen. Wenige Monate vor seinem Verkaufsstart im Spätsommer 2018 macht Jaguars erstes reines Elektro-Auto als dynamischer SUV jedenfalls sehr neugierig auf das Fahrgefühl, das die Tester und die künftigen Besitzer des 77.850 Euro teuren Jaguar erwartet.

Der I-Pace will sicherlich kein reines Vernunftvehikel sein

Das Elektro-SUV überzeugt im Parcours mit agilem Handling und direkter Lenkung.
Copyright: Jaguar Land Rover

Zu ihnen wird bald der beliebte deutsche Schauspieler, Auto-Fan und Jaguar-Liebhaber Jürgen Vogel zählen, das steht bereits fest. Der in Berlin lebende Vogel ist bekennender Anhänger der Elektro-Mobilität, ob auf vier oder zwei Rädern: „Dass Jaguar den elektrischen I-Pace entwickelt hat, finde ich sehr, sehr gut. Denn ich fahre zwar sehr gerne Auto, aber ich mache mir auch Gedanken über die Umwelt. Beides vereint dieser Jaguar perfekt. Ich habe bereits ein Elektro-Fahrrad und einen E-Scooter. Ich liebe bei Elektrofahrzeugen die direkte Kraftübertragung und den unglaublichen Antritt. Diese kontinuierliche Energie, immer mit vollem Druck, das ist schon sehr imposant. Und: Du fährst durch die Stadt, ohne Abgase zu produzieren. Das ist eine tolle Perspektive. Mit dem Jaguar I-Pace bald abgasfrei durch Berlin zu fahren, darauf freue ich mich schon sehr.“

Bei der Pylonen-Challenge geht es heiß her

Rasend schnell lässt sich der I-Pace durch die intelligenten Pylonen zirkeln, die nach Zufallsprinzip mit unterschiedlichen Farben den Weg durch den Parcours anzeigen.
Copyright: Jaguar Land Rover

Es ist ein wirklich fordernder Geschicklichkeits-Test: „Smarte“ Pylonen weisen durch Farbwechsel dem Fahrer den per Zufallsprinzip gesteuerten Weg über eine abgesteckte Strecke. Dabei kommt es nicht nur auf Fahrkunst, sondern auch auf schnelle Reaktion an. Eigentlich ein Test für professionelle Rennfahrer. Jürgen Vogel zieht den Kürzeren – und nimmt’s gelassen: „Bleibt ja in der Familie“, grinst er breit in die vielen Kameras, die Vogel seinen Sohn unzählige Male vor dem Elektro-SUV I-Pace ablichten.

Schnell ergänzt der beliebte Schauspieler („Tatort“, „Kleine Haie“, „Die Welle“, „Der Mann aus dem Eis“) augenzwinkernd: „Offenbar hat Giacomo viel von mir gelernt, er ist ein wirklich guter Autofahrer. Und ich musste mich davon überzeugen, dass der Elektro-Jag auch wirklich einen Rückwärtsgang hat.“ Typisch Jürgen Vogel: Die Erklärung für seinen ungewollten Stillstand mitten im Slalom kommt mit viel Humor und Unbekümmertheit an.

Bewusste Mobilität ohne CO2-Emission

Anders seine Einstellung zur Mobilität. Hier beweist der Familienvater immer wieder ein ausgeprägtes Bewusstsein. Der rein elektrische und vor Ort emissionsfreie I-Pace als Familienauto soll dabei der nächste Schritt sein. Bei Vater Jürgen und Sohn Giacomo ist bereits deutlich die Vorfreude auf den I-Pace zu spüren. Jürgen bewundert die perfekte Raumausnutzung im Strom-SUV: „Wieviel Platz die Konstruktion im Innenraum bringt, ist echt beeindruckend.“ Hingegen ist Sohn Giacomo, der schnellere Fahrer, vor allem von der hohen Fahrdynamik beeindruckt: „Das Drehmoment, das ganz plötzlich und so heftig einsetzt – unglaublich!“

Die präzise Lenkung überzeugt beide vollends bei der schnellen Fahrt durch die verschlungenen Pylonengassen. Jürgen Vogel denkt schon voraus: In einem der aktuellen In-Viertel Berlins, in dem er wohnt, sind Garagen schon immer und Ladesäulen noch immer rar. Er sieht sich bereits nach einer Kombination aus beidem um. Dann steht dem nachhaltigen Fahrspaß für Familie Vogel nichts mehr im Wege.

Technische Daten Jaguar I-Pace Fünftüriger, rein elektrischer Performance-SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 4,68/2,01 (o.Spiegel)/1,57/2,99 Leergewicht 2.208 kg zul. Gesamtgewicht 2670 max. Zuladung 462 kg Kofferraumvolumen 656 – 1.453 l Preis 77.850 Euro Motor Zwei unabhängig voneinander angesteuerte Permanentmagnet-Synchronmotoren Leistung 294 kW/400 PS max. Drehmoment 696 Nm Batteriekapazität 90 kWh Beschleunigung 0 bis 100 km/h 4,8 s Höchstgeschwindigkeit 200 km/h WLTP-Verbrauch 21,2 kWh auf 100 km CO2-Ausstoß 0 g/km Übertragung Allradantrieb

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Porsche muss 60 000 SUV zurückrufen

Di, 22/05/2018 - 13:54

Porsche muss weltweit 60 000 seiner SUV-Modelle zurückrufen. Das hat das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet. Es besteht der Verdacht, dass die Fahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung ausgerüstet sind. Medienberichten zu Folge, soll es sich um den Cayenne mit 4,2-Liter-Motor sowie in der überwiegenden Zahl um den Macan mit 3,0-Liter-Diesel handeln.

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Mitfahrt im Audi-Q8-Prototyp: Selbstbewusstes Signal

Di, 22/05/2018 - 12:22

Extrem bullig steht er da, mit eindrucksvoller Kühlermaske, breitem Fahrzeugkörper, ausgestellten Kotflügeln und einem scharfen Coupéheck, das von einem präzisen Leuchtenband geprägt wird: Wir stehen vor dem Prototyp des Audi Q8, der das SUV-Programm der Ingolstädter Marke nach oben abschließen wird. Und wir dürfen nicht nur Platz nehmen, sondern auch mitfahren: Auf einer ausgedehnten Runde, die uns durchs Altmühltal und anschließend über die A9 zurück ins Werk führt. Am Steuer: Der technische Projektleiter des Q8, Dr. Werner Kummer.

2014 fiel der Startschuss für das Projekt:

Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Der Erfolg des BMW X6 ließ sich nicht mehr ignorieren, und es war ein offenes Geheimnis, dass Daimler an einer entsprechenden Variante der M-Klasse arbeitete, die unter der Bezeichnung GLE Coupé auf den Markt kommen sollte. Audi entschied sich, von oben einzusteigen: Das SUV-Coupé aus Ingolstadt würde auf der Plattform MLB53A basieren – und trotz des Verzichts auf die dritte Sitzreihe den Radstand des Q7 übernehmen. Und der ist erheblich größer als M-Klasse/GLE und X5, die jeweils als technische Basis für die Konkurrenzmodelle dienen.

Kein Wunder, dass der Q8 sie deutlich in den Schatten stellt. Auch wenn das Fahrzeug noch mit psychedelischen Folien abgeklebt ist, so finden wir: Dieses SUV-Coupé ist nicht nur von beeindruckendem Format, sondern es ist auch schön. Ein Attribut, das man weder auf die Konkurrenzmodelle aus Stuttgart und München anwenden mag noch auf den kastenförmigen Q7, der bis zum kommenden Facelift als Altlast einer verflossenen Design-Ära im Audi-Programm figuriert.

Beim Einstieg in den Q8 fällt gleich ein weiteres Merkmal ins Auge:

Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Die Fenster sind, ganz Premium-Coupé, rahmenlos ausgeführt. Und wer im Innenraum Platz nimmt, genießt ein sehr großzügiges Raumgefühl. Vorne spannt sich die Armaturentafel weit in die Horizontale. Und obwohl sie beim Prototyp noch abgedeckt ist, wird sichtbar, dass der Q8 hier nicht mehr auf den Q7 aufsetzt, sondern sich auf dem technischen und ästhetischen Niveau von A6, A7 und A8 bewegt. Das bedeutet: Ein neuartiges Bedienkonzept mit berührungsempfindlichen Schalttafeln, Aluminium-Dekor und großzügig verglaste Oberflächen. In Europa sollen alle übrigens Q8 mit dem TFT-Cockpit kommen, auf das sich die Navigationskarte in voller Breite projizieren lässt. Nur das Lenkrad entspricht nicht ganz der neuen Formensprache.

Die Platzverhältnisse im Fond sind geradezu fürstlich

Mit Projektleiter Dr. Werner Kummer im Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Auch bei weit nach hinten geschobenen Vordersitzen bleibt reichlich Knieraum, die Rückbank ist verschieb- und in der Neigung verstellbar. Dahinter befindet sich ein äußerst großzügiger Gepäckraum.

Unter der Haube des Prototyps steckt ein 3,0-Liter-V6-TDI-Motor, der mit einer 48-Volt-Hybridisierung ausgerüstet ist und damit hervorragende Verbrauchs- und Abgaswerte erreichen soll. Und während Audi sich über die exakten Werte noch ausschweigt, können wir bestätigen, dass auch die Fahrleistungen nichts zu wünschen übrig lassen: Dieser V6 TDI tritt mit großer Vehemenz an.

Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, denn es dürfte über dieses Modell hinaus auch einen S Q8 und eventuell sogar einen RS Q8 geben, achtzylindrige Motoren sind im Konzernbaukasten verfügbar. Wir bewegen uns allerdings noch im Bereich der Spekulation, denn auf diesbezügliche Nachfragen schweigt Kummer nur vielsagend.

Das Fahrwerk bietet jedenfalls noch Potential nach oben

Prototyp des Audi Q8.
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Der Q8-Prototyp pariert Fahrbahnunebenheiten gekonnt und rauscht praktisch ohne Seitenneigung über die kurvigen Landstraßen. Audi wird ein verstellbares Stahlfahrwerk sowie zwei Versionen einer Luftfederung anbieten, und es wird gegen Aufpreis auch eine Hinterachslenkung geben, die bei niedrigen Geschwindigkeiten den Wendekreis verringert und die Agilität steigert, bei Autobahntempo wiederum für hohe Stabilität sorgt.

Mängel am Prototyp? Wir haben keine erkannt. Es klappert nichts im Auto, die Geräuschdämmung ist auch bei hohen Geschwindigkeiten perfekt. Viel Zeit wäre auch nicht mehr: Schon im Sommer kommt der Audi Q8 auf den Markt.

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Jaguar I-Pace eTrophy: Weltpremiere für Elektro-Cup-Racer

Di, 22/05/2018 - 12:08

Jetzt ist die Raubkatze endgültig aus dem Sack: Ab der Saison 2018/19 wird im Rahmen der elektrischen Rennserie Formel E der erste Marken-Cup mit rein elektrischen Rennfahrzeugen stattfinden. Das strombetriebene Rennvehikel: Der Jaguar I-Pace eTrophy. Damit wird ein Markenpokal mit einer leicht modifizierten Version des neuen Performance-SUV von Jaguar offizielle Support-Serie der ABB FIA Formel E-Meisterschaft.

Der Jaguar I-Pace eTrophy soll die Formel E attraktiver machen

Das erste elektrische Markenpokal-Auto Jaguar I-Pace eTrophy sprintet in 4,2 s aus dem Stand auf 100 km/h – 0,6 s schneller als der rein elektrische Jaguar I-Pace, den es ab Spätsommer 2018 zu Preisen ab 77.850 Euro zu kaufen gibt.
Copyright: Jaguar Land Rover

Formel E-Gründer und -CEO Alejandro Agag saß im Rahmen des Berlin ePrix für fünf heiße Rennrunden am Steuer des I-Pace eTrophy und war sichtlich angetan vom Potenzial des Elektro-Renners. Das Setting zur Weltpremiere des neuen Cup-Elektroautos hätte kaum besser sein können, denn erstmals wurde der Berlin e-Prix live von der ARD übertragen. Und so vermittelte sich die Faszination der Formel E einem Millionenpublikum. Im Rahmen dieses vielbeachteten Rennens auf der Rennstrecke Tempelhof im Herzen Berlins setzte sich der spanische Formel E-Gründer Alejandro Agag für fünf schnelle Runden hinters Steuer des künftigen Cup-Autos Jaguar I-Pace eTrophy.

Somit erlebte das TV-Publikum live auch gleich die Rennstrecken-Premiere des elektrisch betriebenen Performance-SUV mit. Seriengründer Alejandro Agag nach seiner ersten beherzten Testfahrt im Jaguar I-Pace eTrophy: „Der Wagen fühlte sich großartig an. Die Formel E soll einem breiteren Zielpublikum neue innovative Technologien näherbringen, und die neue Jaguar I-Pace eTrophy ist zu diesem Zweck die perfekte Ergänzung zur Formel E. Ich freue mich schon, zu Beginn der neuen Saison ein ganzes Feld dieser Autos am Start zu sehen.“Passend zur ABB FIA Formel E, deren offizielle Supportserie sie sein wird, ist die Jaguar I-Pace eTrophy ebenfalls eine komplett elektrisch betriebene Rennserie – zugleich die erste ihrer Art mit rein elektrisch angetriebenen Produktionsfahrzeugen.

Starten wird die Trophy mit Beginn der Saison 2018/19

Der mit 23 Jahren blutjunge Neuseeländer Mitch Evans (im Bild) und der erfahrene Brasilianer und Ex-Formel 1-Pilot Nelson Piquet jr. fahren für Jaguar derzeit in der Formel E.
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Dann werden bis zu 20 Jaguar I-Pace eTrophy auf spektakulären Straßenkursen etwa in New York, Rom, Berlin oder Paris gegeneinander antreten. Zuständig für den Aufbau und die Vorbereitung aller Cup-Fahrzeuge wird die hauseigene Tuning-Marke Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations (SVO) sein. Der elektrische Jaguar-Marken-Cup stellt allen Teilnehmern ein sogenanntes „Arrive and Drive“-Paket zur Verfügung mit professioneller Rundumbetreuung. Darin enthalten sind unter anderem: Vorbereitung des Einsatzwagens, Auswertung der Telemetriedaten, globale Fahrzeuglogistik, Ersatzteile bis hin zur Rennbekleidung für jeden Fahrer.

Ein Rennwochenende der künftigen I-Pace eTrophy umfasst ein freies Training, das Qualifying und ein Rennen über 25 Minuten plus eine Runde. Ohne Zweifel kann die neue Serie nicht nur die Attraktivität der Formel E steigern und den neuen, wegen seiner dynamischen Auslegung „Performance-SUV“ genannten I-Pace bekannter machen. Vielmehr soll auch hierbei ein Technologie-Transfer zwischen Rennen und Serienproduktion stattfinden.

Innovation von der Rennstrecke direkt auf die Straße

Schauspieler Jürgen Vogel, künftiger Fahrer eines serienmäßigen Elektro-SUV Jaguar I-Pace, bestaunt in Berlin die Weltpremiere des darauf basierenden künftigen Cup-Renners Jaguar I-Pace eTrophy.
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Dies bekräftigte jedenfalls bei der eTrophy-Weltpremiere Gerd Mäuser, Chairman des Formel E-Rennteams Jaguar Racing: „Jaguar Land Rover hat sich dem Ausbau der Elektromobilität und der Entwicklung batterieelektrisch betriebener Fahrzeuge verpflichtet. Wir haben bereits wichtige Erkenntnisse aus unseren Formel E-Einsätzen in die Entwicklung zukünftiger Serienmodelle einfließen lassen. Und ohne Zweifel wird die Jaguar I-Pace eTrophy diesen Lernprozess und den Technologietransfer weiter beschleunigen.“Die Fahrzeuge der Jaguar I-Pace eTrophy werden relativ seriennah sein: Mit 325 kW/442 PS liegt die Leistung ein Stück höher als beim käuflichen Jaguar I-Pace (294 kW/400 PS), der als erstes elektrisches Serienfahrzeug der Marke im Spätsommer Marktstart feiern wird zu Preisen ab 77.850 Euro.

Damit beschleunigt das Cup-Auto noch vehementer von null auf 100 km/h als der Serien-I-Pace (in 4,2 statt 4,8 Sekunden), ist jedoch auf maximal 195 km/h begrenzt (200 km/h). Der Batteriesatz ist mit 90 kWh Kapazität identisch. 2016 war Jaguar als erster Premium-Hersteller in die Formel E eingestiegen und lag damit vor nachfolgenden Automarken wie Audi, BMW und Porsche. Die ständig steigende Präsenz solcher großen Hersteller dürfte die Attraktivität und Massenwirksamkeit der Formel E ebenso weiter steigern, wie deren neue Supportserie Jaguar i-Pace eTrophy.

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Vorstellung BMW M3 CS: Krönender Abschluss

Di, 22/05/2018 - 09:47

Am BMW M3 gab es es eigentlich nichts zu verbessern. Mit einem 431 PS (317 kW) starken Reihen-Sechszylinder, Hinterradantrieb und sportlich abgestimmtem Fahrwerk präsentierte er sich als perfekte Sportlimousine. Doch jetzt setzt BMWs Hochleistungs-Division, die M GmbH in Garching, noch eins drauf. Zum Abschluss der aktuellen Modellgeneration gibt es ein auf weltweit 1200 Exemplare limitiertes Sondermodell. Seine Modellbezeichnung: M3 CS.

Ein BMW-Coupé, dass doch keines ist

BMW M3 CS.
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Man darf die Modellbezeichnung nicht so genau hinterfragen, denn in der BMW-Historie steht die Buchstabenkombination CS eigentlich für ein Coupé – doch die Coupé-Variante des M3 nennt sich bekanntermaßen seit einigen Jahren M4. Konzentrieren wir uns lieber auf die unzweideutigen Fakten. Wie zum Beispiel den nochmals optimierten 3,0-Liter-Turbomotor, der in dieser Ausbaustufe stolze 460 PS (338 kW) leistet. Noch eindrucksvoller ist das auf glatte 600 Newtonmeter erheblich gesteigerte Drehmoment, das von 4000 bis 5380 Umdrehungen in der Minute anliegt. Und während die Maschine ihre Maximalleistung bei 6250 U/min liefert, so liegt die Maximaldrehzahl bei stolzen 7600 U/min – ein extremer Wert für einen Turbomotor.

Power in Hülle und Fülle

BMW M3 CS.
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Das Ergebnis, in Zahlen: Der Sprint von null auf 100 km/h dauert ganze 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 280 km/h. Kaum zu glauben, dass der Zyklusverbrauch bei nur 8,5 Litern pro 100 Kilometer liegt.

Die Leichtigkeit, mit der der M3 CS in hohe Geschwindigkeitsbereiche vordringt, ist unglaublich. Er liefert seine überragende Leistung völlig verzögerungsfrei und mit geradezu boshaftem Eifer. Der Auspuff ist lauter als beim regulären M3, und wenn man den Fuß vom Gas nimmt, ist die absichtlich hineinentwickelte Nachverbrennung im Abgastrakt deutlich zu hören. Unser bevorzugter Modus für den Antrieb ist „Sport Plus“, und wir empfehlen die „schnelle“ Einstellung für das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Bye Bye Handschaltung

BMW M3 CS.
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Leider gibt es bei diesem ultimativen M3 kein Handschaltgetriebe mehr. Die Sieben-Gang-Box macht allerdings alles richtig. Die Schaltvorgänge gehen schnell und sauber vonstatten, und wer den Mittelschalthebel anstelle der Schaltwippen am Lenkrad verwendet, wird erfreut feststellen, dass hier die korrekte Rennwagenlogik geboten wird: Ziehen zum Hochschalten, Stoßen zum Herunterschalten.

Das Fahrwerk harmoniert perfekt mit dem Antrieb. Basierend auf dem M3-Basismodell hat BMW das gesamte Fenster der Eigenschaften in Richtung kompetitiver Schärfe verschoben. Dazu hat sich die Mannschaft um M-GmbH-Chef Frank van Meel nochmals Stabilitätskontrolle, Lenkung, Heckdifferential und die Abstimmung der Fahrmodi vorgenommen.

Gummi gibt es in vollen Maßen

BMW M3 CS.
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Wir sind den M3 CS auf Michelin-Cup-Reifen der Größe 265/35 ZR 19 vorn und 285/30 ZR20 hinten sowie mit den optionalen Kohlefaser-Keramik-Bremsen gefahren. Wahlweise gibt es reguläre Sommerreifen, deren Grenzbereich etwas niedriger liegt, dafür jedoch leichter zu bewältigen ist. Die Spreizung zwischen den Fahrmodi ist beachtlich: Im „Comfort“-Modus sind die Dämpfer weich, „Sport“ funktioniert ideal für fast jeden Anlass, „Sport Plus“ führt zu unruhiger Härte, die nur auf den entsprechenden Rennstrecken passend ist.

Auch die Servolenkung ist in drei Modi einstellbar, wobei „Sport Plus“ künstlich hart wirkt, „Comfort“ sowie „Sport“ indessen – je nach Präferenz – gut funktionieren. Und die Stabilitätskontrolle sollte nur von Experten abgeschaltet werden; die mittlere Einstellung präsentiert sich als glücklicher Kompromiss, der den Spieltrieb der meisten Fahrer weitgehend befriedigen dürfte.

Der M3 CS bietet viel fürs Auge

BMW M3 CS.
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Mit dunkelgrauen Spezialfelgen, einem sogenannten „Gurney-Flap“ als Abrisskante und dem Kohlefaser-Dach ist das Exterieur für Fans unverkennbar. Im Interieur gefällt er mit hellgrau/schwarzen Lederpolstern und liebevoll eingesetzten Mikrofaser-Dekor.

Und so halten wir nach einem Tag mit dem phantastischen M3 CS fest, dass es tatsächlich noch einige Punkte gab, in denen der reguläre M3 übertroffen werden kann. Die gilt leider auch für den Preis: Stolze 113 700 Euro wechseln für dieses Modell den Besitzer. Und man sollte sich außerdem beeilen: Fast alle der geplanten 1200 Einheiten sind bereits vergeben.

Daten BMW M3 CS Länge x Breite x Höhe (m) 4,67 x 1,88 x 1,42 Radstand (m) 2,81 Motor R6-Benziner, 2979 ccm, Biturbo Leistung 338 kW / 460 PS bei 6250 U/min Max. Drehmoment 600 Nm bei 4000–5380 U/min Höchstgeschwindigkeit 280 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,9 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 8,5 Liter CO2-Emissionen 198 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 1585 kg / 515 kg Kofferraumvolumen 445 Liter Wendekreis 12,2 m Bereifung 265/35 ZR 19 (v.) / 285/30 ZR 20 (h.) Luftwiderstandsbeiwert 0,36 Preis 113 700 Euro

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BMW 7er mit Facelift gesichtet

Fr, 18/05/2018 - 12:13

Schon zu beginn diesen Jahres sind erste Fotos aufgetaucht, die beweisen, dass BMW sein Flaggschiff überarbeitet. So wurde die 7er-Baureihe erneut bei einer Testfahrt auf den Nürburgring abgelichtet. Weiter verwunderlich ist das nicht, denn die Konkurrenz hält die Münchner auf Trap: Audi hat sein neuen A8 bereits vorgestellt und auch die S-Klasse von Mercedes Benz wurde im letzten Jahr runderneuert.

Der Neue 7er soll 2019 vorgestellt werden

BMW 7er Facelift.
Copyright: Automedia

Neu gestaltete Frontscheinwerfer und ein massiver Kühlergrill dominieren nun das Gesicht der bayrischen Oberklasse-Limousine. Zweifelsohne sorgt es für einen dynamischeren Auftritt. Auch das Heck wurde modernisiert. Die Styling-Elemente vom X7 Concept iPerformance, der auf der IAA im letzten Jahr vorgestellt wurde, dienten ganz offensichtlich als Inspiration für das Facelift der 7er-Serie.

Die überarbeitete 7er-Serie soll 2019 offiziell vorgestellt werden. Was die Motoren betrifft, sollte man keine grundlegenden Innovationen erwarten. Es wurde sicherlich hier und da an den Feinheiten getüftelt, damit die Leistung geringfügig erhöht wird, bei gleichzeitiger Reduktion des Kraftstoffverbrauch.

 

 

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Borgward: Zwei neue Modelle sollen die Marke stärken

Fr, 18/05/2018 - 12:10

Auf der „Auto China“ in Peking war Borgward nicht vertreten, außer auf ein paar Plakaten außerhalb des Geländes. Jetzt meldet sich der in Deutschland ansässige Autohersteller Borgward aus der chinesischen Hauptstadt mit der „Borgward Academy of Engineering Ceremony“, mal wieder mit der Ankündigung neuer Fahrzeuge: das SUV GT BX6 mit Allradantrieb und das erste Elektro-SUV, den Borgward BXi7. Beide Modelle sollen „zur Verbesserung der Produktpalette als Übergang in das nächste Kapitel der Entwicklung der Marke …Borgward dienen“ (Originalton Pressetext).

Markteinführung in Asien: Ende 2018

Borgward BX6 TS (l.) und BX5.
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Der Borgward BX6 soll noch vor Ende 2018 im Nahen Osten und in Südamerika und Anfang 2019 in Südostasien auf den Markt kommen. Alle BX6 sollen einen 2.0T-Turbolader mit Hochdruck-Direkteinspritzung ausgestattet sein, der bis zu 224 PS (165 kW) liefert, außerdem mit einem Automatikgetriebe dem „4 MAX Intelligent Full-Time 4WD“-System, das den Fahrer auf glatten Fahrbahnen und beim Fahren in Kurven allerdings nur bei mittleren bis hohen Geschwindigkeiten unterstützen, sagt das Pressematerial aus China, offensichtlich nicht fachkundig übersetzt. Ein Beispiel: „Alle BX6-Modelle haben einen Motor mit 2.0T-Turbolader mit Hochdruck-Direkteinspritzung, der bis zu 165 kW und ein Spitzendrehmoment von 300 Nm liefert. Das 9-Modus-Schaltgetriebe mit sechs Gängen bietet dem Fahrer reibungsloses Schalten und immer den richten Gang je nach Straßenbedingungen und Vorlieben des Fahrers.“

Und weiter für den BXi7:

Borgward BX7.
Copyright: Borgward

„Der BXi7 wird von zwei unabhängigen Motoren mit bis 94,5 % Ausgangsleistung und einer Spitzendrehzahl von 390 Nm angetrieben und ist damit führend in dieser Fahrzeugklasse.“ Mit diesen Daten dürfte der BXi7 nicht nur führend in seiner Klasse sein, sondern einzigartig. Ernsthafter klingen die Angaben: Das Fahrzeug soll von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h erreichen. Das Akkupaket soll seine Leistung in einem Temperaturbereich von -30ºC bis +55ºC aufrecht erhalten, innerhalb von 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden und eine maximale Reichweite von bis zu 375 km erreichen können.

Borgward hatte angekündigt, den BX7 mit herkömmlichem Antrieb noch in diesem Jahr in Bremen bauen zu wollen. Dazu hatte das Unternehmen um Christian Borgward ein Grundstück in Bremen erworben.

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Bentley Continental GTC Erlkönig

Fr, 18/05/2018 - 10:33

Zu Beginn diesen Jahres wurde die nächste Generation des Bentley Continental GT bereits erspäht. Dieser orientierte sich optisch stark an der Studie EXP 10 und verfügte über die MSB Plattform von Porsche. Nun ist uns der Continental GTC in fast dezenter Tarnkleidung auf dem Nürburgring vor die Linse geraten.

Bentley Continental GTC.
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Trotz der Tarnung bekommt der Beobachter einen runden Eindruck vom neuen Luxus-Briten. Wie auch der GT orientiert sich der Continental GTC an der Formensprache der Studie EXP10, die 2015 auf dem Genfer Automobilsalon erstmals vorgestellt wurde und seit dem nichts von ihrer atemberaubender Schönheit verloren hat. Klar das Bentley diese Resonanz für kommende Modelle nutzen möchte. Am Heck ist man einen etwas anderen Weg gegangen mit kleineren Schlussleuchten und dezenteren Proportionen, die das Hinterteil weniger sperrig aber dafür fließender erscheinen lassen.

Die Besinnung auf Porsche Know-How mit der MSB Platform birgt Vorteile: Bentley könnte einen Hybridantrieb einbauen und auch die Produktionskosten könnten damit niedriger ausfallen.

 

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Lebe Deinen Traum: Ferienwohnung auf vier Rädern bei Volkswagen

Fr, 18/05/2018 - 09:45

Die Reisemobilkompetenz hat bei Volkswagen schon Tradition. Der California feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum und der „Bulli“ ist zur Kultmarke geworden. Die VW-Nutzfahrzeuge bieten eine perfekte Grundlage für jeden individuellen Reisetraum auf vier Rädern – es gibt nichts, was es nicht gibt. Vom kleinen Caddy als Camping-Einsteigermodell über den wohl bekanntesten und beliebtesten T-Bus, bis hin zum großen Crafter. Aber auch Expeditions-Modelle wie der Amarok mit den wildesten Aufbauten oder ganz klassisch das T-Chassis als Flachrahmenfahrzeug mit einem Wohnmobil-Aufbau – eine große Vielfalt und Bandbreite haben die Wolfsburger in ihrem Portfolio.

Die wohl größte Auswahl an Aus- und Umbauten steht für den T-Bus zur Verfügung

Der vermöbelte Volkswagen T6 von Van Essa.
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Van Essa Mobilcamping vermöbelt neben dem T6 auch den Amarok und hat spezielle Module für diese beiden Fahrzeugtypen entwickelt, die den Alltagswagen in nur 10 Minuten urlaubsfertig machen. Die Module sind auf Basis von tragekräftigen Riesen-Schubladen gefertigt und vereinen auf geringstem Raum größtmöglichen Stauplatz. SpaceCamper bietet für den Bulli die robuste Bauart aus wasserfesten Materialien wie Edelstahl und setzt die Flexibilität während des Campingurlaubs an erste Stelle. Das Küchenmodul lässt sich über die linke Schiebetür nach außen wenden und innerhalb von Sekunden ausbauen. Auch die Schlafbank ist im Nu ausgebaut.

Bei Vanufaktur gibt es alles für den Design- und Detailverliebten Individualisten: den Terracamper mit robuster und funktionaler Ausstattung für den Angler, den Flowcamper für das wilde Hippie-Pärchen oder den Dogscamper, der mit allen Notwendigkeiten für den geliebten Vierbeiner ausgestattet ist. Bei der Firma Multicamper gibt es Abenteuer satt. Der Adventure 4×4 tritt mit robuster Außenhaut auf, hat im Hochdach ein zusätzliches elektrisches Schiebedach für ein weitreichenderes Raumgefühl und einen Outdoorgrill am Ersatzrad am Heck befestigt.

Den Bulli mit einer Miniatur Reisemobil-Optik im Innenraum

Reimo´s Prototyp: Der Volkswagen Crafter als Reisemobil gewinnt immer mehr an Beliebtheit.
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Der Fokus liegt hier auf großer Funktionalität, viel und gut erreichbarem Stauraum bis in die kleinsten Nischen und Wohnkomfort wie in einem großen Wohnmobil. Fischer Reisemobilbau hat die Hochdachversion unter dem Namen Octo-Bus im Angebot und eine clevere Lösung für das Bett entwickelt. Geschlafen wird auf einem komfortablen Lattenrost, der auf einer Schiene ausgerollt und abgelegt wird – für den Bett-Aufbau sind die Fond-Sitze, die bei Fischer übrigens Einzelsitze sind, nicht notwendig. All diese Ausbaumöglichkeiten verfolgen die gleichen Ziele: Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs beibehalten, im Urlaub flexibel bleiben, viel Wohnraum auf wenig Platz schaffen, keine speziellen Führerscheine oder Eintragungen nötig und der praktische Einsatz.

Es gibt zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten durch die einzelnen Module wie Camping-Toiletten, Freiluftduschen, Fußbodenheizung und Kochinseln – da bleibt fast kein Kundenwunsch auf der Strecke. Preislich müssen Interessenten mit durchschnittlich 70.000 Euro für das Fahrzeug inklusive individuellem Ausbau rechnen – eine Grenze nach oben gibt es fast nicht. Für Komfort-Liebende Camper, die es gerne etwas geräumiger mögen, stellt Volkswagen den Crafter als Basis auf die Räder. Die Firma Reimo Reisemobile hat 36 Jahre Erfahrung im Ausbau von VW-Bussen komprimiert und den Crafter als Prototypen-Ausbau vorgestellt. Unter Kennern dürfte die V300-Schlafsitzbank schon jetzt das Highlight darstellen, neben dem ideal durchdachten Raumbad im Heck und einer Vielzahl an Stauraum bis in die kleinsten Winkel des Transporters.

Das neue Zauberwort heißt CUV

Das perfekte Angelmobil: Der robuste und funktionale Terracamper von Vanufaktur.
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Knaus Tabbert fährt mit deren rollendem Zuhause vor, dem CUV (Caravan Utility Vehicle) und beweist durch hochwertige Materialien und viele Details deren langjährige Erfahrung im Reisemobil-Sektor. Im Heck liegt man bequem im längs zum Fahrzeug verlaufenden Bett, Stauräume sind mit einer Softclose-Funktion versehen, die Dusche in der Fahrzeugmitte ist geschickt versteckt. Im Schwabenmobil von HRZ-Reisemobile hat der Crafter sogar eine Minibar und einen kleinen Schuhschrank an Bord. Das Heck ist je nach Wunsch mit einem Doppelbett oder zwei Einzelbetten ausgestattet und bietet sogar noch Platz für die Drahtesel. Für Camping-Einsteiger bieten Reimo und Ququq zwei völlig unterschiedliche Lösungen an.

Reimo bleibt da seiner Linie treu und veredelt den Caddy in der Langversion mit einer vollständigen Campingausrüstung: Mini-Kochfläche, viel Stauraum und Doppelbett. Bei Ququq gibt es eine Campingbox mit sechs verschiedenen Modulen für nur 2.300 Euro. Die Box hat einen Zweiflammenkocher, Wasserkanister mit Becken und ein 1,10 Meter breites Bett verbaut für den schnellen und simplen Einsatz bei bis zu 80 verschiedenen Fahrzeugen.

Vom Pick-up zum Wohnmobil

Ein tolles Fahrzeug, das allerdings stolze 200.000 Euro kostet. Dafür wird am Komfort nicht gespart.
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Wer den Amarok schon vor der Tür stehen hat, kann sich bei bimobil und Tischer eine Wechselkabine mit hohem Flexibilitätsfaktor besorgen. Beide Kabinen sehen aus wie Mini-Wohnmobilaufbauten und bieten vier Schlafplätze, eine kleine Sitzgruppe und kleine Nasszellen. Durch ausfahrbare Stützen kann der Aufbau am Urlaubsort für Tagestouren bequem abgestellt werden. Für den Luxus-Adventure-Urlauber bietet GehoCab das Highline-Modell unter den Aufbauten an: Die Cora. Der Design-Offroad-Aufbau bietet einen 2,50 Meter langen Alkoven – übliche Alkoven sind nur rund 1,80 Meter lang. Der Aufbau ist aus Flugzeug Carbon hergestellt und mit rund 170 Kilo extrem leicht. Die Innenausstattung ist hochwertig. Ein Bad mit Dusche versteckt sich im verspiegelten Kleiderschrank. Ein solcher Luxus-Aufbau schlägt dann auch mit 200.000 Euro zu Buche – da wird die Urlaubskasse sehr schmal.

Der Absatz bei Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt sich positiv und die Nachfrage ist weiterhin groß. Das unterstreicht den Trend dieser Urlaubsform und mit solch vielen Individualisierungsmöglichkeiten ist das kein Wunder. Da dürfen sich Fans auf Neuigkeiten zum Crafter XXL freuen, die Volkswagen auf dem diesjährigen Caravan Salon im August präsentieren wird.

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