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Aktualisiert: vor 7 Minuten 48 Sekunden

Schweizer Flottenmarkt: Skoda verdrängt Mercedes-Benz

Di, 07/11/2017 - 12:15

Knapp 24 Prozent aller in der Schweiz neu zugelassenen Pkw sind echte Firmen oder Geschäftswagen. Nur etwas mehr als 13 Prozent werden von Herstellern und Handel zugelassen.

Das ergibt der neue Standard der Marktsegmentierung des Frankfurter Marktforschungsunternehmens Dataforce. Während nach alter Marktdefinition noch Volkswagen, BMW und Mercedes die ersten drei Plätze belegten, übernimmt nun Skoda den dritten Podiumsplatz von Mercedes. BMW liegt liegt nur 1,4 Prozentpunkte hinter Volkswagen.

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Kögel gründet Gesellschaft für Benelux-Länder

Di, 07/11/2017 - 12:06

Kögel hat mit der Kögel BeNeLux B.V. eine neue Gesellschaft für die Benelux-Länder gegründet. Sitz und Betriebsstätte sind im niederländischen Zwolle. Für sie trägt Rob Schneiders als Direktor Benelux und Prokurist die Verantwortung.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind Massimo Dodoni und Daniel Kochinka. Den Kunden stehen in Zwolle Neu- und Gebrauchtfahrzeuge des Trailerherstellers zur Verfügung.

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Ersatzbatterien für Elektro-Smart gleichen Stromschwankungen aus

Di, 07/11/2017 - 12:04

Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz Energy und Enercity (Stadtwerke Hannover) haben nach etwa einjähriger Bauphase einen der größten Batteriespeicher Europas in Betrieb genommen. 1800 von insgesamt 3240 der für den Smart Electric Drive vorgehaltenen Batteriemodule wurden im Stadtteil Herrenhausen zu einem Stationärspeicher gebündelt.

„Lebende Lagerung“

Die Anlage stellt damit dem Strommarkt heute schon eine Leistung von 5 MW zur Verfügung. Die Fertigstellung der Gesamtanlage mit einer Speicherkapazität von insgesamt 17,4 MWh ist für das erste Quartal 2018 geplant. Diese „lebende Lagerung“ der für die automobile Anwendung vorgesehenen Lithiumionen-Ersatzbatterien trägt zur Stabilisierung des Stromnetzes bei und gleicht Schwankungen der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien aus.

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Vor dem Modellwechsel kommt die G-Klasse noch als Limited Edition

Di, 07/11/2017 - 12:02

Kurz vor dem Modellwechsel legt Mercedes-Benz von der G-Klasse noch ein Sondermodell auf. Besonderes Merkmal ist das geprägte Wappen einer Testszene „Schöckl proved since 1979“ auf der Mittelarmlehne. Die in Exterieur wie Interieur umfangreich ausgestatteten Sondermodelle sind passend zum internen Baureihen-Code auf jeweils 463 Stück limitiert. Die „Limited Edition“ ist als G 350 d, G 350 d Professional und als G 500 ab sofort bestellbar. In den Handel kommen die Fahrzeuge im Januar.

Limited Edition als G 350 d, G 350 d Professional und als G 500

Mercedes-Benz G 350 d Professional Limited Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Seit vielen Jahren nutzt Mercedes-Benz unweit der Produktionsstätte der G Klasse den 1445 Meter hohen Schöckl als Teststrecke. Daran erinnert die geprägte Schöckl-Plakette auf der Mittelarmlehne der G Klasse Limited Edition. Das Wappen wird umrandet von den Schriftzügen „Schöckl proved since 1979“ und „Limited Edition 1 of 463“. Weiteres gemeinsames Merkmal der drei Sondermodelle ist der „Limited Edition“-Schriftzug als Emblem auf der Karosserie an der A Säule. G 350 d und G 500 tragen diesen Schriftzug auch beleuchtet in der Einstiegsleiste.

Der G 350 d Limited Edition ist in Designo mokkaschwarz metallic lackiert. Besonderer Blickfang ist die Außenschutzleiste mit einer Ziereinlage im Look von gebürstetem Aluminium. Serienmäßig sind das Sport-Paket mit Exterieur-Edelstahl-Paket und 19 Zoll großen AMG-Leichtmetallrädern in Titangrau, das Chrom-Paket mit wärmedämmend dunkel getöntem Glas hinten, heizbaren Windschutzscheiben und elektrischem Schiebedach mit Hebefunktion.

Im Interieur findet sich eine Polsterung in Designo Leder Nappa sattelbraun. Dazu kommen Zierelemente in Klavierlack, Exklusiv-Paket, Lade-Schutz-Paket, belederter Haltegriff am Innenhimmel und das Harman-Kardon-Logic-7-Surround-Soundsystem. Zu den Assistenzsystemen gehören der Garagentoröffner, der aktive Abstandshalter Distronic, Totwinkel-Assistent und das Park-Paket.

Ab 103 941 Euro kann man den G 350 d erhalten

Mercedes-Benz G 350 d Limited Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der Mercedes-Benz G 350 d Professional Limited Edition ist in Chinablau lackiert. Zu den äußeren Kennzeichen gehören Stoßstange vorne in Stahlausführung, Steinschlagschutzgitter für Blinkleuchten vorne, Schmutzfänger vorn und das Professional-Offroad-Paket einschließlich Dachgepäckträger. Exklusiv dem Sondermodell vorbehalten ist im Innenraum der mit Stoff im klassischen Karo-Design früherer G-Modelle bezogene Mittelteil der Sitze. Serienmäßig sind Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Radio mit Bluetooth und Navigation, beheizbare Windschutzscheibe, Lade-Schutz-Paket sowie Standheizung inklusive Fernbedienung.

Der G 500 Limited Edition ist in Designo platin magno lackiert und trägt im Kontrast dazu schwarze Anbauteile wie die Ziereinlage der Außenschutzleiste. In Magno schwarz lackiert sind drei Lamellen des Kühlergrills und das Reserverad-Cover. Chrom- und Sport-Paket zählen ebenso zur Serienausstattung wie wärmedämmend dunkel getöntes Glas hinten, ein Harman-Kardon-Soundsystem, TV-Tuner, beheizbare Windschutzscheibe, Lade-Schutz-Paket sowie Standheizung inklusive Fernbedienung. Serienmäßige Assistenten sind auch hier Garagentoröffner, Distronic, Totwinkel-Warner und Parkhilfe.

Die besonderen Merkmale im Innenraum umfassen Polster in Designo Leder Nappa schwarz mit Ziernaht weiß, AMG-Performance Lenkrad Mikrofaser Dinamival/Leder Nappa schwarz, Zierelemente in Designo Klavierlack schwarz, Chrom- und Exklusiv-Paket sowie einen belederten Haltegriff am Innenhimmel.

Die Preise beginnen bei 103 941 Euro für den G 350 d Professional Limited Edition.

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Iveco bringt Crossway Low Entry als Dreiachser

Di, 07/11/2017 - 11:20

Iveco ergänzt die Crossway-Baureihe um einen dreiachsigen und 14,5 Meter langen Low Entry. Das neue Modell ist wahlweise als Zwei- und Drei–Tür-Version sowie als Stadt- und Überlandbus erhältlich. Die City-Variante kann 138 Fahrgäste befördern, die Line-Version hat eine Kapazität von 104 Passagieren.

Bester Wenderadius seiner Klasse

Iveco Crossway Low Entry Dreichachser.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Iveco

Trotz seiner Länge ist der Crossway LE Dreiachser nahezu genauso wendig wie die 13-m-Version. Dank der hydraulischen Lenkung der dritten Achse bietet er mit 11,9 m den besten Wenderadius seiner Kategorie. Wenn eine Geschwindigkeit von 45 km/h überschritten wird, wird die hintere Achse zentriert und hydraulisch blockiert, um eine bessere Fahrstabilität bei der Geradeausfahrt zu erreichen. Bei geringer Fahrbahnhaftung (Regen, Schnee) kann die Bodenpressung der dritten Achse auf die Antriebsachse übertragen und die Traktion verbessert werden. Der Iveco-Cursor-9-Motor hat 265 kW / 360 PS und 1650 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das Aggregat ist jetzt auch mit alternativen Kraftstoffen (HVO) und LPG kompatibel.

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EICMA 2017 präsentiert die Yamaha Niken – Dreirad für Erwachsene

Di, 07/11/2017 - 11:02

Yamaha transformiert das Konzept der Dreirad-Scooter mit Neigetechnik ins Motorradsegment und zeigt auf der Mailänder EICMA (–12.11,.2017) die Niken. Den Motor übernimmt das neue Modell, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll, von der MT-09. Ds Mapping des 847-Kuik-Dreizylinders wurde dem neuen Einsatzzweck angepasst.

Yamaha Niken mit Neigetechnik

Yamaha Niken.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Yamaha

Nähere technische Daten nannte Yamaha noch nicht. Fest steht aber, dass die Niken vorne auf 15-Zoll-Rädern steht und die beiden Gabelholme Schräglagen bis 45 Grad erlauben. Zur Serienausstattung gehören unter anderem Tempomat, Quickshifter und Traktionskontrolle. Der Aluminiumtank fasst 18 Liter. Yamaha verspricht eine Radlastverteilung von nahezu 50 zu 50.

Mit dem Dreirad-Konzept wird vor allem eine bessere Traktion gerade auf weniger griffigem Untergrund sowie eine deutlich bessere Bremsleistung erzielt, ohne dass der Fahrer aufgrund der Neigetechnik auf das typische Zweirad-Fahrgefühl verzichten muss. Yamaha hat die Technik bereits bei seinem Leichtkraftroller Tricity angewandt.

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Volkswagen Truck & Bus steigert Absatz

Di, 07/11/2017 - 10:45

Volkswagen Truck & Bus hat in den Monaten Januar bis September 2017 rund 144 000 Fahrzeuge der Marken MAN, Scania und Volkswagen Caminhões e Ônibus abgesetzt. Dies entspricht einer Steigerung um neun Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Alle drei Marken setzten in den ersten neun Monaten ihren Wachstumskurs fort.

MAN Truck & Bus hat in den ersten drei Quartalen rund 62 400 Fahrzeuge (+5%) abgesetzt. Der Absatz von Volkswagen Caminhões e Ônibus verzeichnete mit 19 150 Einheiten eine Steigerung um 23 Prozent. Zu dem Verkaufszuwachs trugen neben der positiven Entwicklung in Brasilien auch Impulse aus dem Export bei. Scania erhöhte den Absatz auf 63 960 Lkw und Busse (+9%).

Besonders Südamerika liefert gute Zahlen

Mit insgesamt 129 990 Fahrzeugen lag der Absatz im Lkw-Geschäft um acht Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Dabei entwickelten sich die Regionen unterschiedlich. In der Region EU28+2 (Mitgliedsstaaten der EU, Norwegen und Schweiz) setzten die Marken mit 76 180 Einheiten drei Prozent weniger ab. Der Absatz in Südamerika betrug in den ersten drei Quartalen 21 200 Einheiten (+25%). Auch im Busgeschäft verzeichneten alle drei Marken von Volkswagen Truck & Bus in den ersten drei Quartalen des Jahres eine Absatzsteigerung auf 13 430 Busse (+10%).

Die Volkswagen Truck & Bus GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Volkswagen AG und gehört mit ihren Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhões e Ônibus und RIO zu den weltweit führenden Nutzfahrzeugherstellern. Im Jahr 2016 setzten die Marken der Volkswagen Truck & Bus insgesamt rund 184 000 Fahrzeuge ab.

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Mercedes C-Klasse T-Modell bekommt 700 PS

Di, 07/11/2017 - 10:38

Väth macht dem C-Klasse T-Modell von Mercedes-AMG jetzt ordentlich Druck. Den mit 476 PS schon serienmäßig keineswegs untermotorisierten Familienkombi C 63 T macht der Tuner jetzt noch stärker und schneller. 513 kW/700 PS und 900 Newtonmeter Drehmoment kitzeln die Unterfranken durch den Einbau eines neuen Turboladers inklusive Downpipe und Ölkühler sowie einer Feinabstimmung der Motorelektronik aus dem 4,0-Liter-V8 – 224 PS und 250 Nm mehr als ab Werk.

In 3,3 Sekunden von Null auf 100

mid Groß-Gerau – Optisch gibt sich das T-Modell fast schon dezent.
Copyright: Väth

Dadurch sprintet der Edellaster für besonders Eilige mit der Bezeichnung Väth V 63 RS in 3,3 statt 4,2 Sekunden auf Tempo 100. In der Spitze soll das T-Modell so „über 340 km/h“ fahren. Kostenpunkt für die Veredlung: 15.232 Euro.Klanglich rüstet Väth auf Wunsch ebenfalls auf: mit einer knapp 4.100 Euro teuren Klappenauspuffanlage, über die sich der Sound aus den vier ovalen 115×85-mm-Endrohren mit gebördelten Endrohrkanten per Knopfdruck variieren lässt. Die angebotene Bremsen-Optimierung mittels Stahlflex-Leitungen und Sport-Bremsbelägen in Verbindung mit speziellem Renn-Öl schlägt mit 1.060 Euro, eine Gewindetieferlegung um 20 bis 40 Millimeter mit 821 Euro zu Buche. Und auch große Räder dürfen natürlich ebenso nicht fehlen wie etwas Carbon hier und da: 20-Zöller mit Continental-Bereifung und den zur Montage notwendigen Anbausatz gibt es für rund 1.150 Euro, Carbon-Frontspoiler und -Heckdiffusor für 2.356 Euro. Wem das immer noch nicht genug ist, der kann für knapp über 2.500 Euro einen Tacho bis 360 km/h und für 226 Euro einen Satz Fußmatten mit silbernem Väth-Logo ordern.

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Porsche 919 Hybrid: Der König der Langstrecke

Di, 07/11/2017 - 10:23

Da werden im Schwaben-Ländle sicher ein paar Freudentränen kullern. Und ein bisschen Wehmut dürfte wohl auch aufkommen. Porsche hat im vorletzten Saisonrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2017 beide Titel gewonnen. Die Plätze zwei und drei beim Sechsstundenrennen in der chinesischen Metropole bescherten dem deutschen Sportwagenbauer vorzeitig Hersteller- und Fahrer-Titel.

Der Porsche 919 Hybrid gewinnt zwei Titel bei Langstrecken-Weltmeisterschaft

mid Groß-Gerau – Formationsflug: Der Porsche 919 ist in der Langstrecken-Weltmeisterschaft das Maß der Dinge.
Copyright: Porsche

Damit fährt der 919 Hybrid als König der Langstrecke von der Bühne. Porsche hatte bereits vor Wochen den Ausstieg aus der WEC-Königsklasse LMP1 angekündigt. Die Schwaben werden sich künftig in der Formel E mit ihren Rivalen auf höchstem Motorsport-Niveau messen. Die Rennserie mit rein elektrisch angetriebenen Boliden ist besonders bei den deutschen Unternehmen und Herstellern sehr beliebt. Auch Audi und Schaeffler sowie VW, BMW und Mercedes mischen in der Formel E mit. Die Stern-Marke steigt dafür sogar aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) aus. Ganz klar: Dem deutschen Klassentreffen in der Elektro-Rennserie gehört die Zukunft.

Ein Hersteller dürfte nach dem Porsche-Ausstieg aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft auch ein wenig aufatmen: Toyota. Denn die Japaner haben es trotz Millionen-Investitionen nicht geschafft, den deutschen Dauer-Konkurrenten von der Überholspur zu drängen. Porsche hat mit dem 919 Hybrid nicht nur drei Hersteller-Titel in der LMP1-Klasse in Folge eingefahren, sondern auch dreimal hintereinander das berühmte 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewonnen. Damit dürfte Toyota in der Saison 2018 als haushoher Favorit an den Start gehen.Die Japaner gewannen übrigens das vorletzte WEC-Saisonrennen in Shanghai – den doppelten Porsche-Triumph konnten sie damit jedoch nicht verhindern. „Drei Hersteller-Titel und drei Le-Mans-Siege bestätigen unsere damals mutige Entscheidung, etwas ganz Neues zu wagen“, sagte Porsche-Entwicklungsvorstand Michael Steiner. Dies gelte vor allem für die Bereiche Batterie-Technologie, Downsizing, Effizienzsteigerung beim Turbo-Benziner und insbesondere für die Energierückgewinnungssysteme, so Steiner: „Wir haben keine Vorbilder gesucht, sondern unseren eigenen Weg gefunden. Nur so konnte dieses starke Paket entstehen, das uns auf den Rennstrecken und in unserem technischen Entwicklungszentrum massiv nach vorn gebracht hat.

Ungeschlagen – Porsche zieht positive Bilanz

mid Groß-Gerau – Erfolgstrio: Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber (v.l.n.r.) feiern den Gewinn des Fahrer-Titels in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.
Copyright: Porsche

„Die Bilanz für den 919 Hybrid ist mehr als eindrucksvoll: Insgesamt sechs WM-Titel, drei Le-Mans-Gesamtsiege, 17 Rennsiege, darunter sieben Doppelerfolge, 19 Pole Positions und zwölf schnellste Runden stehen in bislang 33 Rennen für den Schwaben-Pfeil zu Buche. Den Porsche-Feiertag im Reich der Mitte rundeten Earl Bamber, Timo Bernhard und Brendon Hartley mit dem Gewinn des Fahrer-Titels ab. Dem Werksfahrer-Trio reichte dazu ein zweiter Platz. Die Teamkollegen Neel Jani, Andre Lotterer und Nick Tandy kamen im zweiten 919 Hybrid als Dritte ins Ziel und mussten damit den Weltmeister-Thron räumen.

Für Timo Bernhard und Brendon Hartley ist es nach 2015 der zweite Fahrer-Weltmeistertitel in der WEC. Die beiden sind mit zwölf gemeinsamen Rennsiegen zudem die erfolgreichsten Langstrecken-Piloten der WEC-Geschichte. Timo Bernhard ließ seinen Gefühlen nach dem Titelgewinn freien Lauf: „Der zweite WM-Titel ist Wahnsinn, das kann ich gar nicht in Worte fassen. Es ist eine Ehre, für das Porsche-LMP-Team und die Marke zu fahren“, sagte der 36-Jährige.

Timo Bernhard ist der dienstälteste Porsche-Werksfahrer. Er begann 1999 als Junior und wurde über die Jahre in allen Kategorien Meister. Ihm wurde auch die Ehre zuteil, 2013 den ersten Funktionstest mit der Urversion des 919 Hybrid zu absolvieren. In der schwierigen Testphase half Timo Bernhard, das junge LMP-Team zusammenzuschweißen. Von 2014 bis einschließlich 2016 teilte er sich das Auto mit dem Neuseeländer Brendon Hartley und dem australischen Formel-1-Star Mark Webber. Beide profitierten in dieser Zeit von Bernhards Langstreckenerfahrung, wie Brendon Hartley heute zugibt: „Von Timo und Mark habe ich unglaublich viel gelernt.“ Da werden beim Saisonfinale am 19. November 2017 in Bahrain sicher ein paar Abschiedstränen in den heißen Wüstensand kullern.

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In die Werkstatt: Audi bessert V8-Diesel nach

Mo, 06/11/2017 - 16:41

Nun hat es auch den V8-Diesel des Volkswagen-Konzerns erwischt: Audi bessert bei dem 4,2-Liter-Aggregat aus dem A8 die Software nach und ruft die rund 6000 betroffenen Fahrzeuge in die Werkstatt. Mit dem Update sollen unter anderem beim Start des kalten Motors schneller optimale Betriebsbedingungen für das Abgasreinigungssystem erreicht und damit das Emissionsverhalten im realen Fahrbetrieb verbessert werden, teilte das Unternehmen mit. Die Maßnahme ist als offizieller Rückruf mit dem Kraftfahrt-Bundesamt abgestimmt.

Von dem Update sind in Europa 4997 Fahrzeuge betroffen, davon 3660 Autos in Deutschland im Produktionszeitraum September 2013 bis August 2017. Seitdem wird dieses Modell nicht mehr produziert. Seit Ende des vergangenen Jahres überprüft Audi vor dem Hintergrund um manipulierte Abgassoftware im VW-Konzern systematisch alle Dieselmotor-Getriebekombinationen.

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Toyota wächst stärker als der Gesamtmarkt

Mo, 06/11/2017 - 16:34

Mit 6734 Neuzulassungen im Oktober wächst Toyota stärker als der deutsche Gesamtmarkt (3,9 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der japanische Automobilhersteller eine Steigerung von neun Prozent. Mit einem Marktanteil von 2,5 Prozent bleibt Toyota damit die beliebteste japanische Marke in Deutschland.

Besonders auf dem Privatmarkt konnte Toyota den Absatz steigern. Im Oktober baute der japanische Automobilhersteller dort seinen Anteil um 0,6 Punkte auf 3,2 Prozent aus. Vor allem Hybridmodelle sind gefragt: Jedes zweite verkaufte Fahrzeug der japanischen Marke (51 Prozent) verfügt inzwischen über den alternativen Antrieb.

Im bisherigen Jahresverlauf summieren sich die Toyota Neuzulassungen auf 68 686 Fahrzeuge, was einem Marktanteil von 2,4 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum beträgt der Zuwachs 18,2 Prozent. Somit wächst Toyota so stark wie keine andere Marke mit mindestens zwei Prozent Marktanteil.

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René Rast ist ADAC-Motorsportler des Jahres

Mo, 06/11/2017 - 16:26

René Rast ist ADAC-Motorsportler des Jahres 2017. Eine Jury aus Journalisten und ADAC Vertretern wählte den 31 Jahre alten DTM-Champion aus Minden in München. Der Audi-Pilot setzte sich am Ende gegen den zweifachen deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim durch.

Motorsportler und Junior-Motorsportler des Jahres gewählt

Marvin Dienst.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Rast startete seine Karriere 2003 und 2004 in der Formel BMW ADAC und gewann 2005 den ADAC-Volkswagen-Polo-Cup. Er entschied dreimal in Folge den Porsche-Supercup für sich und gewann zweimal den Porsche-Carrera-Cup Deutschland, ehe er 2014 gemeinsam mit Kelvin van der Linde den Titel im ADAC GT Masters holte.

Zum ADAC Junior-Motorsportler des Jahres wurde Marvin Dienst gewählt. Der 20-jährige Nachwuchspilot aus Lambertheim führt im Porsche aus dem Team Dempsey-Proton-Racing von Hollywood-Star Patrick Dempsey und den Brüdern Michael und Christian Ried aktuell die GTE-Am Endurance Trophy der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC an.

Die Ehrung der beiden Motorsportler findet am 16. Dezember im Rahmen der ADAC-Sportgala in der Clubzentrale in München statt.

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Erlkönig Chevrolet ZR2 Utility Truck

Mo, 06/11/2017 - 16:07

Dieser Truck scheint ein zusätzlicher Prototype des Chevrolet Colorado Utility Trucks zu sein. Chevrolet baute Anfang des Jahres eine Konzept- bzw. Prototyp-Version des Colorado der als Nutzlastwagen modifiziert wurde um zu zeigen, dass verschiedene Truck-Gruppen eine alternative zum full-size-Model sein können.

Chevrolet testet neuen Prototypen im ZR2-Style

Chevrolet ZR2 Utility Truck.
Copyright: Automedia

Nun wurde eine weitere modifizierte Version dieses Trucks gesichtet, der eine mögliche ZR2-Version suggeriert, die das Portfolio erweitern könnte. Man sieht den hinzugefügten Auspuff-Schnorchel, weiße LED-Rücklichter, eine überarbeitete Stoßstange und eine ZR2-typische Heckklappe. Das Testfahrzeug verfügt zudem über eine erhöhte Fahrzeuggröße und aggressivere Bereifung. Das Heck-Design wurde erweitert, inklusive neuer Seitenkästen.

Sollte es der Prototyp zur Marktreife schaffen, dann vermutlich im nächsten Jahr. Das bleibt aber noch abzuwarten.

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Elf Prozent CO2-Einsparung durch Radverkehr möglich

Mo, 06/11/2017 - 15:00

Durch mehr Radverkehr kann Deutschland jährlich mindestens drei Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen. Das geht aus einer Studie des Umweltbundesamtes hervor. Durch die Dominanz der Autoindustrie in der verkehrspolitischen Debatte werde dieses Potential des Radverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele „bisher sträflich vernachlässigt“, stellt hierzu der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) im Vorfeld des Weltklimagipfels ab Montag in Bonn fest.

Für mehr CO2-Einsparung benötigt man fahrradfreundlichere Infrastruktur

Auch das Fahrrad kann zur weiteren CO2-Reduktion im Straßenverkehr beitragen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ADFC/Gerhard Westrich

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork rechnet vor, dass bei einer fahrradfreundlicheren Infrastruktur bis zu elf Prozent der CO2-Emissionen des Personenverkehrs eingespart werden könnten. So vermeide beispielsweise Kopenhagen jährlich rund 90 000 Tonnen Kohlendioxid durch seine vorbildliche Fahrradpolitik.

Aktuell hat das Fahrrad in Deutschland nach Angaben des ADFC einen Anteil von rund elf Prozent am Gesamtverkehr. Die Studie des Umweltbundesamtes zeige, dass eine Erhöhung auf 21 Prozent bis zu 39 Millionen Autokilometer pro Tag ersetzen würde. Das wären im Jahr über 14 Milliarden Kilometer. Die Niederlande etwa hätten bereits jetzt durch die konsequente Förderung des Radverkehrs einen Fahrradanteil von 27 Prozent am Gesamtverkehr, so der Fahhrad-Club. Wenn alle Potenziale des Rades ausgeschöpft würden, könnte das Fahrrad in Deutschland fast jeden dritten mit dem Auto gefahrenen Weg ersetzen, besage die Studie. Das entspreche 55 Milliarden Autokilometern und spare entsprechende Emissionen.

ADFC, Greenpeace und weitere Organisationen veranstalten daher übermorgen eine Fahrrad-Demonstration für die Verkehrswende. Geplant ist, mit hunderten Fahrradfahrern über die Autobahn A 555 von Köln nach Bonn zu einer Kundgebung zum Weltklimagipfel zu radeln.

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London führt zusätzliche „Giftabgabe“ für alte Diesel und Benziner ein

Mo, 06/11/2017 - 14:59

Während in Deutschland noch über den Sinn von Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge heftig diskutiert wird, macht die Londoner Stadtverwaltung ernst und erhöht die Citymaut für ältere Diesel und Benziner, die vor dem Jahr 2006 zugelassen wurden, um einen zusätzlichen Aufschlag. Von sofort an verdoppelt sich der Eintritt in die City für diese Fahrzeuge auf 21,50 Pfund oder umgerechnet rund 24 Euro.

Luftqualität verbessern

Von dieser zusätzlichen Abgabe, von Bürgermeister Sadiq Khan als „Giftabgabe“ bezeichnet, sind im Monat rund 34.000 Autobesitzer betroffen. Khan sieht den Mautaufschlag als einen weiteren Versuch, die Luftqualität in der britischen Hauptstadt zu verbessern. In der BBC erklärte Khan: „Wir haben eine Gesundheitskrise in London, die von der schlechten Luft verursacht wird und geschätzt mehr als 9000 Londoner vorzeitig sterben lässt.“

Die „Giftabgabe“ ist erst der Anfang künftiger Maßnahmen, um die Londoner Luft sauberer zu machen. Bereits 2019 sollen nach Khans Plänen Diesel-Fahrzeuge, die vor dem Jahr 2015 zugelassen sind und alte Benziner, zusätzlich 12,50 Pfund (14 Euro) bezahlen. Ursprünglich war die Einführung dieser Mauterhöhung erst für 2020 geplant. Im Jahr 2021 schließlich soll die Mautzone weiter ausgedehnt werden.

Zusätzliche Kosten für kleine Unternehmen

Mit seinen drastischen Abgaben steht London in Großbritannien nicht allein. In den kommenden Jahren, so ein Bericht der BBC, werden die Stadt und der Kreis Oxford sowie Birmingham, Leeds, Southampton, Derby und Nottingham nach Anweisung des britischen Umweltministeriums entsprechende „City-Eintrittsgebühren“ für betagte Dieselmodelle und Benziner einführen.

Allerdings sind die Abgaben nicht unumstritten und stoßen vor allem bei kleineren Unternehmen und Handwerkern auf Kritik. „Die Einführung der Giftabgabe kommt zu einem Zeitpunkt, da kleine Unternehmen in London ohnehin schon unter hohen Kosten für Pacht, Lohn und Logistik leiden“, erklärt Sue Terpilowski vom Verband der Kleinunternehmen.

Neben dem Autoverkehr hat Bürgermeister Sadiq Khan zudem eine zweite Quelle der Luftverschmutzung erkannt, bei dessen Regulierung er sich aber offensichtlich (noch) zurückhält. Wer will den Briten schließlich ihre Freude an einem angenehm knisternden Kaminfeuer verbieten? Auch in London werden noch immer viele Haushalte mit Kaminöfen beheizt. Auf die Frage der BBC, wann diese Öfen endgültig verboten werden könnten, wich Khan aus und erklärte, dass es nicht allein um die Öfen selbst sondern um das Brennmaterial und die fehlende Wartung der Kaminöfen gehe.

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Ladepunkt-Management für Unternehmen

Mo, 06/11/2017 - 14:23

Der Anbieter für Ladeinfrastruktur Allego und der IT-Konzern Microsoft arbeiten zusammen an einer Cloud-Plattform für das Laden von E-Autos. Ziel ist es, Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur, Ortungsdienste, grenzüberschreitende Mobilität sowie Zahlungssysteme unter einen Hut zu bekommen. So können Unternehmen, die Ladepunkte betreiben, ihren Kunden mit der neuen „EV Cloud Services Platform“ entgegenkommen.

„Unsere Service-Plattform bietet praktische Unternehmenslösungen, unter anderem Dienste zum Bezahlvorgang, aktive Überwachung, mobile Apps, Webseiten-Portale, Analyse-Werkzeuge und Berechnungs-Kapazitäten. So sind Unternehmen in der Lage, eine aktive Rolle in der Bereitstellung von Ladeinfrastruktur an Kunden, Mitarbeiter und Besucher zu übernehmen“, sagt Anja van Niersen, CEO bei Allego. „Das Beste daran ist, sie behalten die Kontrolle über die gebotenen Dienste und können aktiv die Entwicklungen beobachten.“ Die technische Grundlage zur Plattform ist Microsofts Azure Technologie. Allego hat bislang mehr als 6.000 Ladepunkte in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, dem Vereinigten Königreich und in Luxemburg installiert.

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Kunden-Club für Kia-Fahrer

Mo, 06/11/2017 - 14:18

Kia startet einen Kunden-Klub im Netz, der als Schnittstelle zwischen Fahrer und Service dient. Damit ist der Kunde stets auf dem neuesten Stand aller Dinge, die sein Fahrzeug betreffen. Das Webportal „MyKia.de“ erreicht in Deutschland theoretisch die Inhaber von rund 600.000 Fahrzeugen. Die Anmeldung erfolgt über die Fahrgestellnummer eines Kia. Auf dem Portal und einer begleitenden App für Smartphone und Tablet werden die Informationen zum registrierten Modell gesammelt.

„Mit MyKia möchten wir allen Besitzern eines Kia ein maßgeschneidertes und serviceorientiertes Markenerlebnis bieten“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer (COO) von Kia Motors Deutschland. „Der Kunde erhält hier hilfreiche Informationen zu seinem Fahrzeug, neueste Nachrichten und Angebote von Kia sowie die Möglichkeit, schnell und unkompliziert seinen Händler zu kontaktieren.“Praktisch für den Kunden: Auf einen Blick werden anstehende Service-Termine angezeigt, mitsamt den verfügbaren Informationen zu den notwenigen Arbeiten. Auch Termine zur Hauptuntersuchung oder spezielle Aktionen werden dort angezeigt. Vergangene Termine sollen ebenfalls einsehbar sein. Darüber hinaus kann der Nutzer Service-Arbeiten oder Probefahrten vereinbaren.

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ADAC-Umfrage: Was die Deutschen wollen

Mo, 06/11/2017 - 14:11

Eine Verbesserung der Infrastruktur sowie mehr Sicherheit und Umweltschutz: Das sind die Hauptforderungen der Deutschen an die sich formierende Bundesregierung in Sachen Verkehrspolitik.

Neben Umweltschutz, Instandhaltung der Infrastruktur auch in ländlichen Regionen als zentrales Anliegen

65 Prozent nennen in einer ADAC-Umfrage den Erhalt und Ausbau des Straßennetzes als eines der wichtigsten Themen auf der Agenda. 63 Prozent plädieren für effektive Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit, 62 Prozent wünschen sich bessere Mobilitätsangebote im ländlichen Raum und 59 Prozent sehen den Themenkomplex Klima- und Umweltschutz als zentral an und sprechen sich für ambitionierte CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge und die Förderung alternativer Antriebe aus. Daneben vermuten die Befragten in öffentlichen Verkehrsträgern enormes Potenzial.

Fortschritte könnten hier ein deutschlandweit einheitliches Ticketsystem (67 Prozent), eine Stärkung des Schienen- (55 Prozent) und Radverkehrs (41 Prozent) sowie eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger untereinander (44 Prozent) bringen. Auf der Agenda der Umfrageteilnehmer stehen außerdem zwei rechtliche Aspekte weit oben: Um den Datenschutz machen sich angesichts der zunehmenden Digitalisierung 58 Prozent Gedanken, und auch Fluggastrechte im Falle einer Airline-Pleite (64 Prozent) stehen auf der Prioritätenliste angesichts der Insolvenz von Air Berlin weit oben.

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Aussterben der Autobauer in Australien

Mo, 06/11/2017 - 14:01

Down Under ist beim Autobau endgültig am Boden: Nachdem zuletzt schon die Hersteller Toyota und Ford die Produktion in Australien eingestellt hatten, ist Holden als letzter Mohikaner auf dem Fünften Kontinent geblieben. Doch auch dieses Kapitel ist beendet. Denn jetzt hat der zu dem General-Motors-Konzern (GM) gehörende Autobauer sein letztes Werk vor den Toren der Metropole Adelaide im Bundesstaat South Australia geschlossen.

Der letzte in Australien produzierte Holden wandert ins Museum

mid Groß-Gerau – Da steht er in seiner ganzen Pracht – der letzte in Australien gebaute Holden. Kaufen kann man dieses Fahrzeug allerdings nicht, denn es wandert direkt ins Museum.
Copyright: Holden

Das letzte in Australien produzierte Auto ist ein roter Holden mit Stufenheck. Er soll fortan im Museum zu bewundern sein. „Dieses Auto ist der beste Holden, den wir hier jemals gebaut haben“, sagte Werksleiter Richard Phillips der australischen Tageszeitung „Herald Sun“. Gerade zu Holden pflegten die Menschen seit vielen Jahren eine innige Liebesbeziehung. Die Marke stellte 1948 das erste Auto in größerer Serie her. Zur Blütezeit beschäftigte Holden rund 24.000 Menschen, und die Marke wurde praktisch zum australischen Kulturgut. Und das spiegelt sich in der Werbung wider. Einer der bekanntesten Slogans lautet: „Die Zeiten sind hart, aber Australier und Holden sind härter.“ Jetzt gehört auch dieser Spruch nur noch in die Mottenkiste.

Damit werden auf dem riesigen Kontinent keine Autos mehr gebaut, und die 1.000 übrig gebliebenen Beschäftigten verlieren ihren Job. Als letzte Aktion stellten sie sich vor das Werksgelände in Adelaide und formten die Buchstaben von „Holden“ – eine wirklich rührende Abschiedsgeste. „Es gibt eine Reihe von Leuten, die seit den 1970ern hier arbeiten. Heute ist ein sehr emotionaler Tag für einige und ein sehr trauriger“, sagte Gewerkschaftler John Camillo stellvertretend für viele Australier.

Doch was ist der Grund für das Aussterben der Autobauer in Australien? Ganz einfach: Die Regierung unterstützt die Industrie seit 2014 nicht mehr. Und ohne Subventionen können die Hersteller nicht überleben. Dazu ist der Absatzmarkt zu klein und die Konkurrenz der Werke in Asien zu groß. Australien hat eine Fläche, die fast so groß ist wie Europa, ist aber extrem dünn besiedelt. Gerade mal etwas mehr als 22 Millionen Menschen leben Down Under. Da haben es die Autobauer natürlich schwer. Vor allem die Menschen im kargen Outback weitab jeglicher Zivilisation fahren ihre Autos oft ein Leben lang – und zwar schier unverwüstliche Pick-ups oder Geländewagen der Marken Toyota. Nissan oder Ford.

Viele Australier verdrücken nach der Notbremse von Holden sicher ein paar Tränen. Auch der Politik geht dieses Thema offenbar sehr nahe. Ich bin sehr traurig, wie wir alle“, sagt Australiens Premierminister Malcolm Turnbull. Holden baut zwar auch in Zukunft Autos – nur nicht mehr in Australien. General Motors verkauft die Holden-Modelle in anderen Ländern unter der Marke Chevrolet. Ob die Australier der Marke allerdings weiterhin die Treue halten, darf angesichts dieser Entwicklung bezweifelt werden.

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Ducati legt bei der Scrambler einen drauf

Mo, 06/11/2017 - 13:53

Erfolg macht süchtig: Ducati legt bei der erfolgreichen Scrambler noch einen drauf und präsentiert auf der Mailänder EICMA (–12.11.2017) die 1100er. Sie bleibt der Linie der 800er und der 400er treu, trägt aber endlich den Auspuff gattungstypisch oben. Die zwei Endrohre des V2-Motors sind außerdem nicht mehr ein-, sondern beidseitig verlegt.

Scambler mit 1079 Kubikzentimetern Hubraum

Ducati Scrambler 1100.
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Der luftgekühlte Antrieb mit 1079 Kubikzentimetern Hubraum ist eine Neuentwicklung. Er mobilisiert 63 kW / 86 PS bei 7500 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment von 88 Newtonmetern liegt bereits bei 4750 U/min an. Die Scrambler 1100 verfügt über die drei Fahrmodi „Active“, „Journey“ und „City“ sowie eine serienmäßige Traktionskontrolle und kurvenfähiges ABS. Unter der Sitzbank befindet sich ein USB-Anschluss für mobile Geräte. Der Tank fasst 15 Liter, die Sitzhöhe beträgt 81 Zentimeter.

Neben der Standardversion in Gelb oder in Schwarz gibt es eine „Special“ mit Speichenrädern, edlerer Sitzbank und einstellbarer Vordergabel sowie eine „Sport“ mit Öhlinsfederbeinen. Das Gewicht wankt fahrfertig je nach Ausführung zwischen 206 und 211 Kilogramm.

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