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Mini: Mehr Union Jack und Persönlichkeit

Do, 29/03/2018 - 07:54

Der Brexit kommt, doch Mini setzt weiter auf britische Flaggen-Symbolik. Mit Union-Jack-Motiven auf Rückleuchten, Einstiegsleisten und Armaturentafel treibt die BMW-Tochter den Personalisierungs-Trend auch bei der Modellüberarbeitung von Drei- und Fünftürer sowie Cabrio weiter voran. Die neuen Extras geben dem britisch-bayerischen Kult-Kleinwagen einmal mehr den besonderen Touch, mit dem jeder seinen ganz persönlichen Mini-Auftritt gestalten kann.

Serienmäßig ist das selbstverständlich nicht

Mini.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mini

Doch für vergleichsweise kleines Geld lassen sich unter der Rubrik „Mini Yours Customized“ selbst entworfene Botschaften auf beleuchteten LED-Einstiegsleisten (290 Euro) oder Handschuhfachblende (145 Euro), persönliche Schriftzüge und Signaturen in den Türprojektoren (49 Euro) oder auch der eigene Namen im Seitenblinker-Einleger (145 Euro) hinzubestellen. Die LED-Rückleuchten im Union-Jack-Design der britischen Flagge sind zwar ein echter Hingucker, es gibt sie aber leider nur in Kombination mit den optionalen LED-Scheinwerfern (850 Euro), die übrigens nun auch mit Matrix-Abblendfunktion fürs Fernlicht (1250 Euro) zu haben sind. Ebenso gegen Aufpreis: drei neue Metallic-Lackierungen in Grau, Blau und Orange, hochglänzend schwarze Einfassungen von Scheinwerfer, Heckleuchten und Kühlergrill sowie neu gestaltete 17-Zoll-Aluräder.

Ohne Aufpreis kommt das Multifunktions-Lenkrad

Mini.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mini

Neben den bereits erwähnten Individualisierungs-Gimmicks fällt im Interieur die Option „Interior Style Piano Black“ mit hinterleuchteter Armaturentafel ins Auge, die abhängig von der Ambientebeleuchtung ebenfalls ein stilisiertes Union-Jack-Motiv illuminiert. Ganz ohne Aufpreis sind alle Mini nun mit Multifunktions-Lenkrädern sowie einem Audiosystem mit 6,5 Zoll großem Farbdisplay im Zentralinstrument inklusive Telefon-Anbindung via Bluetooth ausgestattet. Eine Klimaanlage ab Werk ist dagegen nach wie vor nur für das sportliche Spitzenmodell John Cooper Works (JCW) zu haben.

Die technischen Neuerungen in allen drei überarbeiteten Mini-Varianten beschränken sich hingegen auf neue Getriebeversionen und ein Motorenlifting zugunsten besserer Verbrauchs- und Abgaswerte. Optional zum serienmäßigen Sechs-Gang-Handschalter kommt ein neues Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz. Die 1800 Euro teure Steptronic wird zwar über einen für Mini überraschend einfallslos gestylten Schalthebel bedient. Doch dafür ist sie ihr Geld wert, macht sie mit ihren blitzschnellen Gangwechseln das Gokart-ähnliche Fahrfeeling doch noch ein Stück weit authentischer. Nahtlos schalten die Fahrstufen rauf und runter, so dass man – nach wie vor aber viel öfter frau – sich voll auf die Arbeit am Volant konzentrieren kann. Die aufmerksame Getriebeautomatik passt dabei selbst in langen oder schnell aufeinander folgenden Kurven die Gänge so gut an, dass man sich die weiteren 150 Euro extra für die Schaltwippen am Lenkrad auch sparen kann.

Absolute Neuheit: eine Acht-Gang-Automatik

Mini.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mini

Neben dem Doppelkupplungsgetriebe, das erst ab der Version Cooper mit 136 PS zu haben ist, erlebt im Top-Diesel Cooper SD erstmals eine Acht-Gang-Automatik ihre Premiere im Mini. Sie ersetzt hier serienmäßig die bisherige Sechs-Gang-Steptronic und ist ansonsten nur für das JCW-Spitzenmodell gegen 2050 Euro Aufpreis zu haben.

Die Motorenpalette bleibt hingegen wie bekannt: maximal fünf Benziner von 75 PS bis 231 PS (55 kW bis 170 kW) und bis zu drei Diesel-Aggregate von 95 PS bis 170 PS (70 kW bis 125 kW) sind je nach Karosserievariante im Angebot. Die 1,5-Liter-Dreizylinder-Basisbenziner mit 75 PS und 102 PS sind nun etwas durchzugsstärker, weil ihr Drehmoment um jeweils zehn Newtonmeter auf 160 Nm und 190 Nm erhöht wurde. Die Drei-Zylinder-Diesel wiederum spritzen nun mit 2200 bar Druck in die Brennräume ein, was eine präzisere und damit sparsamere Spritzufuhr ermöglicht. In der Vierzylinder-Topversion Cooper SD kommen sogar 2500 bar sowie ein zweistufiger Turbolader zum Einsatz. Damit erreichen die Selbstzünder (Dreitürer) kombinierte Normverbräuche von 3,8 bis 4,2 Liter (99 bis 110 Gramm CO2 je Kilometer), die Benziner pendeln zwischen 4,8 und 6,1 Litern (CO2: 109-139 g/km) nach Norm.

Das Facelift lässt sich Mini gut bezahlen

Mini Convertible.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mini

Die Einstiegspreise stiegen je nach Karosserieform um 550 Euro bis 1000 Euro. So kostet der günstigste Mini als 3-Türer in der Basisausstattung One First mit 75 PS-Motor nun mindestens 16 950 Euro (plus 550 Euro), wie gehabt ohne Klimaanlage (plus 960 Euro). Der Cooper S kostet 25 600 Euro (plus 850 Euro), der JCW 31 600 Euro (plus 900 Euro). Die Diesel starten erst bei 21 000 Euro (95 PS), das Topmodell SD, immer mit Acht-Gang-Automatik, kostet 28 950 Euro. Für die 13 Zentimeter längere Karosserie und die beiden zusätzlichen Zugänge im 5-Türer schlägt Mini jeweils 950 Euro drauf und das Cabrio ist ab 23 300 Euro (One, 102 PS) jeweils gut 4300 Euro teurer als der 3-Türer mit entsprechender Motorisierung.

Daten Mini Cooper S Cabrio Automatik Länge x Breite x Höhe (m) 3,82 x 1,73 x 1,42 Radstand (m) 2,5 Motor 4-Zylinder, Benziner, 1998 ccm, Turbolader, Direkteinspritzung Leistung 141 kW / 192 PS bei 5000–6000 U/min Max. Drehmoment 280 (300) Nm bei 1350–4600 U/min Höchstgeschwindigkeit 230 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,1 Sek. Antriebsart Frontantrieb Getriebe 7-Gang-Doppelkupplung ECE-Durchschnittsverbrauch 5,6 – 5,5 Liter Effizienzklasse k.A. CO2-Emissionen 127 -126 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1315 kg / max. 430 kg Kofferraumvolumen 160–215 Liter Wendekreis 10,8 m Luftwiderstandsbeiwert cW 0,36 Bereifung 195/55 R16 Basispreis 31 300 Euro

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Fahrer wollen ihre Routen geheim halten

Mi, 28/03/2018 - 15:09

Das autonome Fahren ist keine Zukunftsvision mehr. Doch Unklarheiten gibt es noch bei den Wünschen der Autoinsassen. Beispielsweise will die Mehrheit der deutschen Autofahrer nicht, dass ihre Routen an Dritte weitergegeben werden. 73 Prozent der Befragten möchten, dass ihre Fahrwege Privatsache bleiben.

Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Rückendeckung gibt es von der Bundesregierung: Die Ethik-Kommission „Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ empfahl im Juni 2017, Autofahrern die Entscheidungshoheit über die Weitergabe und Verwendung ihrer Fahrzeugdaten zuzusprechen.

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Classic Mini Electric: Den gibt’s nur einmal

Mi, 28/03/2018 - 12:59

Er ist und bleibt ein Einzelstück – auch wenn Mini-Fans auf der ganzen Welt das zutiefst bedauern werden. Die BMW-Tochter stellt auf der New York International Auto Show (30. März bis 8. April 2018) als Weltpremiere einen spektakulären Kleinen vor. Der Classic Mini Electric basiert auf einem Ur-Mini Cooper und verbindet den historischen Look des Kleinwagen-Klassikers mit moderner Antriebstechnik.

Fingerzeig auf den ersten Mini mit rein elektrischem Antrieb

Klein, flink, lokal emissionsfrei: Der Kleine soll Appetit auf den ersten Großserien-Stromer von Mini machen.
Copyright: Mini

Für die BMW-Tochter ist er ein augenzwinkerndes Bekenntnis zur lokal emissionslosen Fortbewegung. Außerdem ist der Classic Mini Electric ein Zeichen für die zukünftige Elektro-Strategie der Marke, ein Hinweis auf das erste in Großserie produzierte Modell mit rein elektrischem Antrieb. Schon 2019, pünktlich zum 60. Geburtstag des Classic Mini, wird das auf der Basis des aktuellen Dreitürers entwickelte Elektrofahrzeug im Werk Oxford erstmals vom Band laufen. Und die Wartezeit soll nicht nur der Anblick des spannenden Klassikers verkürzen, sondern auch das Mini Electric Concept, das bereits auf der IAA in Frankfurt am Main gezeigt wurde.

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Lynk & Co 03 Erlkönig

Mi, 28/03/2018 - 12:34

Das ist der brandneue Lynk & Co 03, wie er uns während einer Testfahrt in Schweden vor die Linse geriet. Der Hausherr Geely will die Marke Lynk & C0 weiter ausbauen. Den Anfang machte der bereits bekannte SUV mit dem der schlichten Bezeichnung 01, der in China noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Europa und Nordamerika folgen dann 2019. Auf den SUV soll ein Mittelklasse-Stufenheck nachrücken, der auf den Namen 03 hört. Als Bodengruppe soll die Compact Modular Architecture Plattform dienen, die auch in verschiedenen Volvo-Modellen Verwendung findet, wie beispielsweise in der neuen 40er-Serie der Schweden.

Die Familienmitglieder sind sich optisch ähnlich

Lynk & Co 03.
Copyright: Automedia

Optisch wird der 03 dem SUV-Bruder 01 sehr ähneln, auch wenn es sich hier um eine konventionelle kompakte Limousine handelt, frei von optischen SUV-Ambitionen. Wir bewegen uns hier in den Größenverhältnissen ähnlich wie beim Audi A3 Stufenheck oder dem Mercedes-Benz CLA. Allerdings soll der 03 eher als Konkurrent zum VW Jetta lanciert werden. Eine Premium-Klientel will man vorerst nicht ansprechen. Junge Familien gelten als bevorzugte Zielgruppe. Über die Motorisierung ist noch nichts bekannt, man darf aber annehmen, dass die Technik von Volvo kommt. Daher wird sicherlich auch schwedische Hybrid-Technologie Einzug in den Lynk & Co 03 halten. Zum Jahreswechsel  2019/2020 soll der 03 in den Verkauf kommen.

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Wraith Luminary Collection: Ein Rolls-Royce mit Sternschnuppen

Mi, 28/03/2018 - 12:07

Mit der Wraith Luminary Collection in einer Auflage von nur 55 Exemplaren reagiert Rolls-Royce auf die – nach eigenen Angaben – weltweit anhaltende Nachfrage nach limitierten Kollektionsfahrzeugen. Torsten Müller-Ötvös, CEO Rolls-Royce Motor Cars, erklärte dazu: „Der Wraith Luminary ist ein Fahrzeug für Sammler. Er verkörpert genau das, was die Marke Rolls-Royce ausmacht – nämlich fortschrittlich und wegweisend sowie der Gipfel handgefertigten Luxus zu sein.“

Dachhimmel des Rolls-Royce bekommt acht verschiedene Sternschnuppen

Die Wraith Luminary Collection von Rolls Royce.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Rolls Royce

Die neue Lackierung „Sunburst Grey“ symbolisiert die „Golden Hour“. Der Grauton beginnt zu leben, wenn die Sonne aufgeht: das wird realisiert durch Kupfertöne aus Metallpartikeln in der Oberfläche des Lacks. Von Hand aufgetragene Coachlines sowie Wake Channel Lines auf der Motorhaube setzen ebenso Akzente wie die Radnaben in „Saddlery Tan“, ein Verweis auf die Lederfarbe im Innenraum.

Das Interieur ist von Elementen in „Tudor Oak“ geprägt. Das Eichenholz wurde wegen seiner Farbtiefe und Dichte gewählt und ist ein prägendes Merkmal der Kollektion: Das Licht von 176 LEDs schimmert durch das speziell perforierte Furnier in den Türen und erzeugt ein Muster, das an eine Sternschnuppe erinnert. Die schaltbare Funktion bildet zusammen mit dem Sternenhimmel eine fast 15 Quadratmeter große Lichtinstallation. Auch der „Starlight Headliner“ erfuhr durch die Bespoke-Spezialisten eine Weiterentwicklung und bildet den Höhepunkt der „Luminary Collection“: In die handgewebte Anordnung aus 1340 Lichtleitern, die wie ein glitzernder Nachthimmel wirken, wurden nun „Sternschnuppen“ integriert, für deren Konfiguration fast 20 Stunden nötig sind. Anschließend schießen acht verschiedene Sternschnuppen wie zufällig über den Dachhimmel.

Fertigung von Elementen mit gewobenen Edelstahlfänden dauert drei Tage

Die Wraith Luminary Collection von Rolls Royce.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Rolls Royce

Innovativ ist auch der Einsatz von gewobenen Edelstahlfäden, die am Getriebetunnel und in den Türflächen zu finden sind. Die metallische Faser hat einen Durchmesser von 0,08 bis 0,19 Millimeter und wird im 45-Grad-Winkel zueinander verflochten. Alleine die Fertigung dieser Elemente dauert drei Tage und erfolgt in einem Reinstraum.

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Kia-Werk Zilina feiert dreimillionsten Kia „made in Europe“

Mi, 28/03/2018 - 11:52

Jeder zweite in Europa verkaufte Kia wird auch hier produziert: im Kia-Werk Zilina in der Slowakei. Seit der Eröffnung des Werks im Jahr 2006 lief jetzt dort der dreimillionste Kia „made in Europe“ vom Band. Der Großteil dieses Gesamt-Produktionsvolumens in den vergangenen zwölf Jahren geht auf das Konto der beiden europäischen Kia-Bestseller, des Kompakt-SUV Sportage (fast 1,4 Millionen Einheiten) und der Kompaktwagenfamilie Cee’d (fast 1,3 Millionen Einheiten).

Kia betreibt in Zilina ein Fahrzeug- und zwei Motorenwerke

Als drittes Modell wird in dem Werk Zilina seit Ende 2009 der Kompakt-MPV Venga gefertigt. Das Jubiläumsfahrzeug ist ein weißer Kia Cee‘d 1.0 TGDI in der sportlichen Ausführung GT Line, der von einem Kunden in Island bestellt wurde.

Neben dem Fahrzeugwerk betreibt Kia an dem slowakischen Standort zwei Motorenwerke. Mehr als vier Millionen Benziner und Diesel wurden dort bereits produziert. Zum Portfolio gehören zum Beispiel der 204 PS (150 kW) starke 1,6-Liter-Turbobenziner des Cee‘d GT und der neue 1,6-Liter-„U3“-Diesel mit SCR-Abgasnachbehandlung. Dieser schadstoffarme Diesel kommt unter anderem im neuen Cee´d zum Einsatz, der im zweiten Quartal in Zilina in Produktion geht. Im vergangenen Jahr fertigte das Werk 540 000 Motoren und 335 000 Fahrzeuge.

Von dem slowakischen Kia-Werk profitiert auch die europäische Wirtschaft. Laut einer aktuellen Studie von London Economics, einem der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Beratungsunternehmen Europas, bezog das Werk 2016 Zulieferprodukte im Wert von 5,2 Milliarden Euro. 73 Prozent dieser Summe (3,8 Mrd. Euro) entfiel auf Produkte aus Europa. An dem Kia-Standort und bei den Zulieferern wurden seit 2006 rund 15 000 neue Jobs geschaffen. Insgesamt verdanken europaweit rund 184 000 Menschen ihren Arbeitsplatz direkt oder indirekt den Geschäftsaktivitäten des koreanischen Automobilherstellers, so die Studie („The economic and societal benefits deriving from the presence of Kia in Europe“, London Economics, 2017).

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Volvo V60: Luxus kann so praktisch sein

Mi, 28/03/2018 - 08:10

Der Kombi hat das Image des Lastesels längst abgestreift. Die großen Karossen mit fünf Türen avancieren heutzutage zu Prestigeobjekten – heißen sie nun „Avant“ oder „T-Modell“. Nicht nur die großen Modelle, auch die mittleren Kombis verbreiten nun einen Hauch von Luxus. Zu den jüngsten Beispielen für die Verbindung von Handlichkeit und Komfort gehört der neue Volvo V60. Er ist ebenso in den hauseigenen Jungbrunnen gefallen wie zuvor die großen Modelle der 90er-Reihe und bietet den Insassen ein ähnlich edles Ambiente.

Grazil durch die Ballungsräume: Volvo V60

Trotz des großzügigen Innenraums bleiben die Abmessungen des V60 moderat.
Copyright: Volvo

Fünftürer wie der Audi A4 Avant oder das T-Modell der C-Klasse von Mercedes-Benz haben den Vorzug, in Ballungsräumen einen relativ schlanken Fuß zu machen. Die Wahrscheinlichkeit, eine ausreichend große Parklücke zu finden, ist erhöht, wobei bei Volvo bereits der große V90 kein Ungetüm darstellt. Doch der 16 Zentimeter kürzere und auch etwas schlankere V60 kommt merklich graziler daher. Geräumig ist der praktische Schwede dennoch, hat er doch mit einem Ladevolumen von rund 530 Liter einen der größten Gepäckräume seines Segments.

Mittlere Kombis der europäischen Premium-Hersteller wirken ja schon von Natur aus nicht besonders protzig. Wobei vor allem die Schweden den Pokal in der Disziplin Understatement abräumen. Dabei entpuppt sich gerade der V60 als Wolf im Schafspelz. Denn in dem Fahrzeug steckt praktisch die ganze üppige Ausstattung der großen Brüder. Edle Naturmaterialien wie Echtholz und Leder machen aus der Familienkutsche einen kleinen Nobelschlitten, und das weitflächige Touchdisplay, das einst im großen Geländewagen XC90 Premiere feierte, hält nun auch im V60 Einzug. Zur breiten Motorenpalette, die für den Kombi aufgefahren wird, gesellen sich noch zwei Plug-in-Hybrid-Aggregate, die eine Paarung von flottem Fahren und Energieeffizienz ermöglichen.

Elegant, funktionell, sicher

Gute Stube: Das Interieur des V60 wirkt edel und behaglich zugleich.
Copyright: Volvo

Ein fünftüriges Fahrzeug dieser Machart verbindet Eleganz mit Funktionalität auf faszinierende Weise. Daher erfreuen sich mittelgroße Kombis beim Kunden großer Beliebtheit. Es ist dann noch eine Typenfrage, welcher Fahrer sich für welche Marke entscheidet. Eingefleischte Mercedes-Fahrer werden wohl weiterhin zu den Sternen greifen. Volvo ist mehr die Marke für den Individualisten, der in puncto Sicherheit aber kein Risiko eingehen will. Denn nach wie vor wird bei den Skandinaviern Sicherheit groß geschrieben. Für die Fahrgastzelle verbaut Volvo extrem starken Borstahl, eine der stärksten verfügbaren Stahlarten.

Zusätzlich sind die Knautschzonen vorn wie hinten so entwickelt, dass sie im Fall einer Kollision so viel Aufprallenergie wie möglich absorbieren. Auch die elektronischen Assistenzsysteme der neusten Generation sind im V60 vorzufinden. Mit einer Kombination aus Radarsensoren und Kameras sorgt das serienmäßige Sicherheitssystem Tag und Nacht für eine zuverlässige Fahrzeug-, Radfahrer- und Fußgängererkennung. Es warnt den Fahrer optisch sowie akustisch vor drohenden Kollisionen und leitet notfalls automatisch eine Bremsung ein.

Ein Lenkassistent unterstützt zudem das Umfahren von Hindernissen. Doch an brenzlige Situationen will man beim Einsteigen in schöne Fahrzeuge gar nicht erst denken. Doch das beruhigende Gefühl, im Falle des Falles gut aufgehoben zu sein, trägt zum Komfort des modernen Reisens ein gutes Stück bei.

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Mini-Racer und Hybrid glänzen in New York

Di, 27/03/2018 - 14:46

Mit einer scharfen Studie und einem Hybrid-Modell will Mini auf der New York Autoshow glänzen. Außerdem zeigt die Marke das aktuelle, zum Teil gerade aufgefrischte Modellprogramm. Welcher ist spannender? Die Studie des John Cooper Works GP Concept, die vom 30. März bis 9. April 2018 ihre US-Premiere feiert? Oder das erste Plug-in-Hybrid-Modell der Marke, der Cooper S E Countryman ALL4? Das ist Geschmackssache, doch beide Neulinge bringen eine Menge für Autofans mit.

Mini Plug-in-Hybrid mit bis zu 40 Kilometern elektrischer Reichweite

Der Mini John Cooper Works GP ist eine Studie, die Hoffnung auf eine Umsetzung macht.
Copyright: Mini

Der kleine Sportler jedenfalls soll „Race-Feeling ohne Kompromisse“ vermitteln, seine Väter haben ihm dazu ein rasantes Exterieur und einen Inneraum mit Überrollkäfig, Schalensitze und ein puristisch gestaltetes Cockpit verpasst und die Fondsitzbank aus Gewichtsgründen weggelassen. Rund 240 PS soll das Gerät leisten, das schon auf der IAA im September 2017 für Furore gesorgt hat.

Spannung umgibt auch den zweiten Star auf dem Mini-Stand. Der Plug-in-Hybrid mit einer Systemleistung von 165 kW/224 PS kann laut der BMW-Tochter „dank einer elektrischen Reichweite von bis zu 40 Kilometer nicht nur im Stadtverkehr, sondern auch auf längeren Strecken lokal emissionsfrei fahren“.

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Nissan: Neue Partnerschaft mit E.ON

Di, 27/03/2018 - 13:34

Mit dem Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt zu bauen, reicht Nissan in Zeiten der Elektrifizierung des Straßenverkehrs offensichtlich nicht. Und so geht der japanische Automobilhersteller eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen Energieunternehmen E.ON ein, mit dem Nissan in Dänemark bereits zusammenarbeitet.

E.ON soll den Strom für Nissan’s EV liefern

Dabei geht es um Vehicle-to-Grid-Services (V2G), Lösungen für die Produktion und Speicherung erneuerbarer Energien sowie die Integration von Nissan Elektroautos ins Stromnetz. Um die Elektrifizierung weiter voranzutreiben soll das Programm in naher Zukunft auf andere europäische Länder ausgeweitet werden. Die technische Grundlage dafür bildet die Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) von Nissan:

ein zentrales Element im Bereich „Intelligent Integration“, der wiederum eine der drei Säulen der Zukunftsstrategie Nissan Intelligent Mobility ist. „Unsere Mission lautet: Alle Hürden abbauen, die dem Erwerb und Besitz eines Elektrofahrzeugs im Wege stehen“, sagt Paul Willcox, Chairman Nissan Europe. „Mit der spannenden Partnerschaft mit E.ON machen wir den nächsten Schritt. Wir wollen nicht nur Automobilpartner Nummer eins für Energiedienste werden; unser ultimatives Ziel ist es, unsere EV-Kunden mit kostenlosem Strom zu versorgen.“

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Ducati Scrambler 1100: Monster für den Lifestyle

Di, 27/03/2018 - 13:28

Gar nicht so einfach, einen Mythos zu erklären. Beispiel Ducati Scrambler: Seit den ersten Exemplaren von 1962 bis 1978 zieht sie ihren Reiz aus ihrer Vielseitigkeit. Kein Sportbike, keine Enduro, kein Streetfighter, kein Tourer. Aber von allem etwas und damit seit der Wiederauferstehung 2015 sehr erfolgreich. Allerdings war Ducatis Scrambler der Neuzeit mit 400 oder 800 Kubikzentimeter Hubraum bislang zu klein für Sitzriesen und zu schwach für PS-Junkies. Der neue große Lifestyle-Allrounder Scrambler 1100 macht wenigstens einem dieser Mankos ein Ende, wie erste Testfahrten rund um Lissabon zeigen. Als Ducati vor drei Jahren seine legendäre Scrambler der 60er und 70er Jahre wiederbelebte, konnte niemand ahnen, wie erfolgreich der charmante Retro-Allrounder sein würde. Ursprünglich war die Einzylinder-Duc ein SUV auf zwei Rädern, vor allem für den US-Markt. Klassische Merkmale: Höhergelegter Auspuff, Stollenreifen und ein bequemer breiter Lenker. Die Zutaten sind weitgehend geblieben. Heute sind die Scrambler-Varianten mit 800 und 400 Kubik Ducatis meistverkaufte Modellreihe überhaupt – ein Lifeystyle-Bike par excellance. Eine große Srambler war überfällig: Die 1100er mit 86 PS – endlich groß genug, damit auch Biker über 1,85 Meter damit entspannt durch die Gegend cruisen können.

Drei Fahrmodi und nur fünf wesentliche Teile aus Kunststoff

Puristische Instrumente zeigen digital, aber in klassischem Look die wichtigsten Infos an.
Copyright: Ducati

Bei ausgiebigen Testfahrten durch Lissabon und über die umliegenden Landstraßen erweist sich die neue Ducati Scrambler 1100 als so vielseitig, wie man es von einem Scrambler erwartet, und so cool, wie das Ducati bereits mit den kleineren Modellen hinbekam. Sie fährt sich zwar weniger agil als die Scrambler 800, ist aber das deutlich erwachsenere Motorrad. Deshalb schließt sie die bisher klaffende Lücke zwischen Scrambler-Baureihe und dem klassischen Naked Bike Ducati Monster. Die Scrambler 1100 kostet in den drei Versionen Standard, Special und Sport 12.990, 14.290 oder maximal 14.990 Euro – sehr stolze Preise für ein 86 PS-Bike. Als Retro-Beauty muss sich die Italienierin in dieser Preisklasse mit BMW R nineT (110 PS, 15.350 Euro) oder Triumph Thruxton R (97 PS, 14.800 Euro) messen. Trotz der Papierform mit relativ wenig PS: Unterm Strich schafft sie das.

Besonders wichtig bei Lifestyle-Motorrädern: Die Reduktion aufs Wesentliche. Sie zeigt sich zum Beispiel in dem, was heutzutage meist „Display“ genannt wird. Wichtige Infos sind digital, aber ein klassisches Rundinstrument beschränkt sich insgesamt aufs Wesentliche. Unter anderem: Tempo, Gang, Drehzahl, Tankstand und der ausgewählte Fahrmodus. Deren bietet die Scrambler 1100 ab Werk drei: „Active“, „Journey“ und „City“, von denen letzterer die Leistung auf 75 statt 86 PS reduziert. Ebenfalls sehr wichtig: Die Materialauswahl. Nur fünf wesentliche Teile sind aus Kunststoff, wie Projektleiter Rocco Canosa stolz betont: Die Airbox, der Sitz-Unterbau, das Elektronikgehäuse sowie das vordere und hintere Schutzblech – sonst geben Aluminium und Co. den Premium-Ton an. Vom möglichst hochwertigen Eindruck weichen lediglich einige Details ab wie die etwas lieblos gestaltete Gabelbrücke oder die Schalter am Lenker.

Druckvoll, aber geschmeidig

Der 1,1-Liter-Zweiventil-V2 der Scrambler 1100 stammt aus der alten Ducati Monster. Das luftgekühlte Triebwerk verlor bei der Euro4-Kur zwar an Leistung, bietet aber trotzdem mächtig Fahrspaß mit viel Druck und betörendem Sound.
Copyright: Ducati

Reduktion herrscht auch beim Design. Der 27-jährige Designer Jeremy Faraud machte sich bereits mit der Ducati Scrambler Desert Sled einen Namen – eine 800er Variante mit gelungenen Anleihen bei der legendären Yamaha XT 500. Jetzt ist es Faraud und seinem fast durchwegs blutjungen Designer-Team überzeugend gelungen, der Scrambler 1100 einen der Fahrzeuggattung angepassten, aber erwachseneren Anstrich zu verpassen. Deutlich erwachsener fühlt sie sich insgesamt an – wenn sie sich auch nicht so agil fährt wie die kleinere Modellschwester mit 800 Kubikzentimeter. Erste angenehme Überraschung beim Anlassen des Motors: Für die Scrambler 1100 hat Ducati seinen altgedienten luftgekühlten Zweiventil-Motor aus der Monster auf Euro4 getrimmt. Die Spitzenleistung ist dabei zwar von bis zu 110 auf 86 PS abgesunken, doch der Fahrspaß ist geblieben. Der 1,1-Liter-V2 meldet sich lautstark, aber unaufdringlich zum Dienst. Er brabbelt und pladdert, wie es Fans des klassischen L-Twins aus Bologna so mögen. Und vor allem im Schiebebetrieb unter Last, also etwa bergab, poltert er vor sich hin und macht damit Ducatis traditionellem Motorkonzept alle Ehre. Druckvoll, aber geschmeidig geht er stets zu Werke. Über E-Gas und dank weiterer moderner Motorelektronik mit MotoGP-Know-how drückt er seine Kraft jederzeit berechenbar auf die Kette. Das breite Drehmoment-Plateau passt zum Bike – zwischen 4.500 und 6.500 U/min liegt praktisch konstant die maximale Schubkraft an.

Die Standardeinstellung des Fahrwerks fühlt sich für Leichtgewichte relativ hart an. Aber vorne wie hinten gibt es umfangreiche Möglichkeiten zum Einstellen und Korrigieren. Der Kniewinkel ist für Menschen über 1,90 m etwas eng, der Rest passt auch für Riesenbiker. Der Breite Lenker fühlt sich an wie ein Präzisionswerkzeug, mit dem der Ducatista auf seiner Scrambler Feinstarbeit verrichten kann. Dabei verführt die Armhaltung zum wild wirkenden Ausfahren der Ellbogen.

Lifestyle-Alleskönner im Retro-Look

Retro-Fahrspaß auf zwei Rädern: die neue Ducati Scrambler 1100.
Copyright: Ducati

Die von uns gefahrene Ducati Scrambler 1100 Special rollt auf schwarzen Speichenrädern, mit Chrom-Auspuff, Aluminium-Schutzblechen, gebürsteten Schwingen, goldenen Gabelrohren sowie einem etwas niedrigerem Lenker und brauner Sitzbank. Die Farbe „Custom Grey“ ist exklusiv ihr vorbehalten. Bereits die darunter liegende Scrambler 1100 Standard hat eine USD-Gabel von Marzocchi, Kayaba-Federbein und schwarze Gussräder. Bei der teuersten Scrambler 1100 Sport kommen unter anderem hochwertige Fahrwerks-Komponenten von Öhlins hinzu. Bei ihr klettert der stolze Preis ab Mitte April bis auf knapp 15.000 Euro – drei Fahrmodi und Kurven-ABS von Bosch inklusive. Für diesen Preis wäre noch etwas mehr Detailliebe zu erwarten gewesen. Und die Lust nach mehr PS dürfte bei einigen Scrambler-Fans anhalten, denn die 86 PS der 1100 sind zwar extrem gut fahrbar, reißen aber keinen Sportfahrer vom Hocker. Trotzdem: Insgesamt ist die Scrambler 1100 ein überzeugender Lifestyle-Alleskönner im Retro-Look, der die Fahne des polternden V2-Motors aus Borgo Panigale hochhält.

Technische Daten Ducati Scrambler 1100 Special Allrounder mit luftgekühltem Viertakt-V2-Motor im 90 Grad-Winkel Hubraum 1.079 cm3 max. Leistung 63 kW (86 PS) bei 7.500 U/min, (alternativ 35 kW/48 PS) max. Drehmoment 88 Nm bei 4.750 U/min Getriebe Sechsganggetriebe Kette Stahl-Gitterrohrrahmen vorn voll einstellbare Upside-down-Telegabel von Marzocchi mit 45 mm Tauchrohrdurchmesser hinten Kayaba-Zentralfederbein verstellbar in Vorspannung und Zugstufendämpfung Bremsen vorn Doppel-Scheibenbremse 320 mm mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln hinten eine Scheibenbremse gelocht 245 mm Assistenzsystem Bosch Kurven-ABS Reifen vorn 120/80 ZR18 hinten 180/55 ZR17 (Pirelli MT 60 RS) Sitzhöhe 810 mm Radstand 1.514 mm Tankinhalt 15 Liter Gewicht fahrfertig 211 kg Höchstgeschwindigkeit k.A. Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,0 l/100 km Preis 14.290 Euro (plus 305 Euro Liefernebenkosten)

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Ein Reifenplatzer ist für viele der blanke Horror

Di, 27/03/2018 - 10:38

Ob schnell oder langsam im Auto unterwegs, ein Reifenplatzer kann bei nahezu jeder Geschwindigkeit zu einem plötzlichen Kontrollverlust führen. Da wundert es kaum, dass für 75 Prozent der Autofahrer genau diese Situation das Schreckensszenario schlechthin ist. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 702 Autofahrern, durchgeführt vom Reifenfachdiscounter reifen.com.

Im Jahr 2014 lag dieser Wert bei 67 Prozent

Die mit einer Reifenpanne einhergehende Zeitverzögerung folgt an zweiter Stelle (47 Prozent). Aufwand und Kosten der Schadensbehebung hingegen sind für nur vergleichsweise Wenige ein Ärgernis (22 beziehungsweise 24 Prozent). Reifenpannen sind ein häufiges Schadenereignis: 47 Prozent waren in den letzten zehn Jahren bis zu dreimal betroffen, zwei Prozent noch öfter. 60 Prozent haben sich bei der letzten Reifenpanne selbst beholfen. Einen Pannendienst oder eine Werkstatt mussten 32 Prozent der Befragten bemühen.

Erfreulich: 88 Prozent der Autofahrer wissen, wie man sich bei einer Reifenpanne richtig verhält – sie lassen ihr Fahrzeug langsam ausrollen. Neun Prozent würden sich zusätzlich in Gefahr begeben, indem sie unvermittelt abbremsen. Um eine Reifenpanne zu vermeiden, achten 78 Prozent auf gute Bereifung (2014 waren es 71 Prozent). Einen Ersatzreifen auf Felge hat zudem ein Großteil der Fahrzeughalter dabei (41 Prozent). 31 Prozent präferieren Notfall-Dichtmittel.

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Nissan Murano Erlkönig

Di, 27/03/2018 - 09:28

Hier sehen wir den 2019er Nissan Murano während einer Testfahrt im amerikanischen Arizona. Der Murano erhält ein paar optische Retuschen, damit das SUV auch im nächsten Jahr noch frisch aussieht.

Insbesondere hat man das Frontdesign beim Murano überarbeitet

Nissan Murano.
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Inspirationsquelle hierfür war sicherlich der kommende Nissan Altima, welcher demnächst auf der New York Auto Show zu sehen sein wird. Neue Front- und Heckscheinwerfer gehören da ebenfalls zum Gesamtpaket. Zusätzlich soll auch der Innenraum an die Geschmäcker angepasst werden um wieder auf der Höhe der Zeit zu sein. Ein paar technische Upgrades dürfen da natürlich nicht fehlen. Das beinhaltet ein neues Infotainment-System sowie Nissan’s neue ProPilot Assist Driver Safety Technology.

Auch bei den Motoren gibt es Veränderung: der bekannte V6 geht in Ruhestnad und wird ersetzt durch einen Reihen-Vier-Zylinder mit Turbolader. Der aufgefrischte Murano soll noch diesen Sommer offiziell vorgestellt werden und dann in den Verkauf gehen. In Deutschland wird er aber nur als Import zu haben sein, da Nissan ihn wegen zu geringer Nachfrage bereits seit 2016 nicht mehr offiziell hierzulande anbietet.

 

 

 

 

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Toyota holt auf

Di, 27/03/2018 - 09:23

Mit einem Zulassungsplus von sechs Prozent hat Toyota den Februar auf dem deutschen Pkw-Markt abgeschlossen. Mit 6651 Pkw-Neuzulassungen erzielte der japanische Automobilhersteller einen Marktanteil von 2,6 Prozent.

Rund ein Drittel der Neuzulassungen entfiel auf Privatkunden. In den ersten beiden Monaten des Jahres hat die stärkste japanische Marke damit 13 588 Neufahrzeuge in Deutschland verkauft. Das sind 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und 2,6 Prozent Marktanteil.

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Ford Escort feiert 50. Geburtstag

Di, 27/03/2018 - 08:38

Das mit den Spitznamen geht ja manchmal ganz schnell. Ein gutes Beispiel für diese These ist der Ford Escort. Als der vor 50 Jahren, im August 1968, in Deutschland auf den Markt kam, wurde er wegen seiner Frontpartie liebevoll „Hundeknochen“ getauft. Und das war der Beginn einer großen Freundschaft und einer steilen Karriere.

Der Erfolg des Escort kam nicht von ungefähr:

Die fünfte Generation: ein Ford Escort V Ghia aus dem Jahr 1990.
Copyright: Ford

„Die funktionelle Schönheit der gelungenen Karosserie machten den Escort zum Verkaufsschlager in England und auf den Exportmärkten“, konnte Ford zur Einführung der ersten Escort-Generation verkünden. Die Fahrzeuge für den deutschen Markt kamen zunächst aus dem britischen Werk in Halewood. Im Juni 1968, knapp fünf Monate nach der Markteinführung auf der Insel, lief dort bereits das 100.000ste Exemplar der neuen Baureihe vom Band. Im Januar 1970 nahm dann das deutsche Ford-Werk in Saarlouis/Saarland die Produktion auf.

Erst nach Generation Nummer 7 war Schluss mit dem Erfolgsmodell der Kölner, der seinerzeit futuristisch anmutende Focus ging 1998 an den Start. Und was blieb vom Escort, seinen unzähligen sportlichen Erfolgen und seinen technischen Innovationen? „Ohne den Ballast nachträglicher Verklärung wird der Escort als exakt das in Erinnerung bleiben, was er wirklich war: ein rundum ehrliches Auto“, würdigt Ford heute den Jubilar.

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Stau zu Ostern: Viel Stillstand vor dem Fest

Di, 27/03/2018 - 08:26

Ab Gründonnerstag läuft die Osterreisewelle auf Hochtouren. Urlauber, Ausflügler und Pendler sorgen für volle Autobahnen in allen Richtungen, denn im ganzen Land sind nun Osterferien (Ausnahme Hamburg). Die längsten Staus sind am Donnerstagnachmittag und am Nachmittag des Ostermontags zu erwarten. Skiurlauber Richtung Alpen sollten auch am Sonnabend längere Reisezeiten einplanen. Entspanntes Reisen ist erst am Ostersonntag möglich.

Dies sind die Autobahnen mit dem größten Staupotential während der Osterreise:

Großräume Berlin, Köln, Hamburg, München
A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
A 1/A 3/A 4 Kölner Ring
A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Berlin – Nürnberg – München
A 10 Berliner Ring
A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
A 81 Stuttgart – Singen
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Die Osterreisewelle rollt auch über die klassischen Auslandsstrecken West-, Tauern- und Brennerautobahn sowie Gotthard-Route. Urlaubsheimkehrer stehen vor allem bei der Einreise nach Deutschland an den bayerischen Übergängen Suben (A 3), Walserberg (A 8) und Kiefersfelden (A 93) wegen der Grenzkontrollen im Stau.

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Camping-Urlaub: Mit dieser App geht’s weg

Di, 27/03/2018 - 08:20

Mit den wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings machen auch die ersten Camper voller Vorfreude ihr Wohnmobil fit für den nächsten Camping-Urlaub. Allen Unentschlossenen verspricht der ADAC schnelle Hilfe. Die Camping- und Stellplatzführer App 2018 soll die digitale Urlaubsplanung zuhause und unterwegs noch einfacher gestalten, teilt der Automobilclub mit.

Rund-Um-Blick ohne da zu sein

Die neue Version bietet laut ADAC detaillierte Informationen von mehr als 8.700 Campingplätzen und 7.300 Stellplätzen in Europa und erstmalig auch aktuelle 360-Grad-Bilder von fast 1.000 Plätzen. Mit der direkten Anbindung an installierte Navigationsapps und die Nutzerbewertungen durch ADAC-Mitglieder liefert die App ein Rundum-Paket für alle Camper und Wohnmobilisten.

Und so geht’s: Die Universal-Suchfunktion ermöglicht die Recherche nach dem idealen Platz über individuell einstellbare Kriterien. Die App bietet eine Favoriten-Funktion inklusive persönlicher Notizen, sodass Urlauber bei der Planung einen guten Überblick haben. Für die schnelle Einordnung zum Angebotsniveau der Plätze gibt es das 5-Sterne-Klassifikationssystem für verschiedene Kategorien.

Alle Informationen und Funktionen seien offline nutzbar, lediglich für die Kartendarstellung und die 360-Grad-Bilder ist eine Internetverbindung notwendig, heißt es dazu vom ADAC. Ob Urlauber nach kinderfreundlichen Plätzen suchen, wissen wollen, ob Hunde auf dem Gelände erlaubt sind oder der Platz ein Animationsprogramm anbietet: Die App soll die richtigen Antworten geben.

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Christian Vollmer wird Seat-Produktionsvorstand

Di, 27/03/2018 - 08:00

Dr. Christian Vollmer (48), bisher Technical Executive Vice President von SAIC Volkswagen in Shanghai, wird zum 1. Juli 2018 Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Seat. Er folgt auf Dr. Andreas Tostmann, der seit Februar Vorstand in gleicher Funktion bei Volkswagen tätig ist. Nachfolger Vollmers in China wird Fred Schulze, bisher Leiter Baureihe C-/D-SUV und Crossover bei Audi.

Vollmer ist Diplom-Ingenieur für Maschinenbau

Seit 1999 arbeitet er für den Volkswagen-Konzern. Seine Berufslaufbahn begann er in der Planung des Presswerks am Stammsitz in Wolfsburg. Nach verschiedenen verantwortlichen Funktionen wechselte er 2005 als Leiter der Automobilfertigung zu Volkswagen Slovakia nach Bratislava, 2010 wurde er Produktionsleiter bei Shanghai Volkswagen. 2014 wurde er in seine jetzige Funktion berufen.

Fred Schulze (51) ist Diplom-Ingenieur für Produktionstechnik und Schweißfachingenieur. Seine Laufbahn begann er 1993 bei Audi in Neckarsulm. Nach verantwortlichen Funktionen in der Qualitätssicherung und dem Karosseriebau wechselte er 2004 zu Volkswagen Nutzfahrzeuge. Ab 2010 war er Fertigungsleiter des VW-Werks Emden, ab 2012 Werkleiter des Audi-Standorts Neckarsulm, ab 2015 Werkleiter Ingolstadt, und ab 2016 verantwortete er die Baureihen C-/ D-SUV und Crossover.

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Jaguar I-Pace: Die elektrische Katze

Di, 27/03/2018 - 07:49

Die Raubkatze setzt zum Angriff an: Der neue Jaguar I-Pace ist das erste Elektromobil, das es in Sachen Image und Leistung mit den Tesla-Typen aufnehmen kann – und das es tatsächlich schon zu kaufen gibt. Für 77.850 Euro kann man das elektrische SUV bereits bestellen.

 ab Spätsommer 2018 soll der I-Pace ausgeliefert werden

Jaguar-Chef-Designer Ian Callum vor dem neuen Jaguar I-Pace.
Copyright: Jaguar

Der direkte Konkurrent, der Flügeltür-Tesla Model X im SUV-Design, ist erheblich teurer, ebenso die Limousine Model X. Seinen Luxusklasse-Anspruch markiert der I-Pace mit 294 Kilowatt Leistung, die sich mit zwei Motoren auf beide Achsen verteilt, aber noch entscheidender ist seine Reichweite: Jaguar verspricht 480 Kilometer mit einer Akku-Füllung – und zwar nach dem neuen, relativ realistischen und weltweit gültigen WLTP-Zyklus. Nach der bisherigen, in Europa angewandten Norm NEFZ sind es sogar 540 Kilometer, aber die werden selbst unter optimalen Bedingungen kaum zu erreichen sein.

Genauso wichtig ist vielen Kunden eine schnelle Ladung. Wie die Teslas an ihren Supercharger-Säulen tankt der I-Pace Gleichstrom, der den Akku deutlich schneller füllt als Wechselstrom. In 40 Minuten soll ein leerer Akku zu 80 Prozent befüllt sein. Beim Einsteigen fällt auf: Obwohl der I-Pace mit 4,68 Metern deutlich kürzer ist als die gut fünf Meter langen Tesla-Typen, das Model S und Model X, bietet er für Fahrer, Beifahrer und die Passagiere auf der Rückbank dank seines langen Radstandes genauso viel Platz. Nur auf eine dritte Sitzreihe muss man verzichten. Große Touchscreens dominieren das Cockpit, allerdings nicht Tesla-typisch als ausladendes Einzel-Instrument im Tablet-Stil, sondern als zwei in die Mittekonsole integrierte Displays. Beim Model S galten die innovativen, virtuellen Instrumente noch als wichtiger Kaufgrund, mittlerweile ist sie bei vielen Herstellern Standard. Der Aha-Effekt hält sich hier also in Grenzen.

Überzeugend ist der I-Pace beim Fahren:

Für ein paar Runden auf abgesperrtem Gelände konnte  man schon im Jaguar I-Pace hinter dem Steuer Platz nehmen.
Copyright: Jaguar

So flink vom Stand weg beschleunigen eben nur Elektromobile, und der „Jag“ kann da mit den ähnlich motorisierten Tesla-Versionen absolut mithalten. Man bemerkt beim Fahren zwar das hohe Gewicht, aber da die schweren Akkus tief unten im Wagenboden verbaut sind und der Schwerpunkt entsprechend günstig liegt, zirkelt die Katze unter elektro-typischem Zischen erstaunlich behände durch die Kurven des engen Kurses. Ein Tesla-Konkurrent ist der I-Pace also zweifellos; ob er sich auch zum Tesla-Killer entwickelt, wird die Zukunft zeigen. Ebenso, ob Jaguar seine Versprechen einlösen kann – was hohe Reichweite und zügige Auslieferung betrifft.

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VW Touareg Nummer 3: Total vernetzt und smarter denn je

Di, 27/03/2018 - 07:44

Er ist größer, leichter, geräumiger – und er hat alles an Bord, was VW derzeit im Bereich Infotainment, Vernetzung und Assistenzsysteme zu bieten hat: Mit einer aufwändigen Show wurde jetzt in Peking die dritte Generation des Touareg enthüllt. Und zwar aus einem einleuchtenden Grund: Die meisten der VW-Flaggschiffe werden längst im Reich der Mitte verkauft. Und dort will VW, so Markenchef Herbert Diess bei der Premiere, in Zukunft noch mehr Gas geben: Im Rahmen einer großen Modell- und Innovationsoffensive sind bis 2020 mindestens zehn weitere SUV für China geplant.

Komfortables Reise-SUV will der VW sein

Der Touareg ist jetzt noch dynamischer, ohne dabei alte Tugenden zu vernachlässigen.
Copyright: VW

Diess: „China ist entscheidend für den Erfolg unserer Zukunftsstrategie.“Das Exterieur des ab Juni in den drei Ausstattungsversionen Atmosphere, Elegance und R-Line angebotenen Luxus-SUV Touareg drückt mit dem markanten Kühlergrill, den elegant integrierten Scheinwerfern, den dezent geschwungenen Seitenlinien mit elegantem Hüftschwung und dem Heck mit zweigeteilten Rückleuchten eine Kernbotschaft aus: Der größte VW ist dazu gemacht, bis zu fünf Personen äußerst komfortabel und sicher über weite Strecken zu transportieren.

Aber er kann auch anders: Sehr flott durch Kurven wedeln, dank Allrad und optionaler Luftfederung durchkommen, wo andere längst passen müssen, und mit Bärenkräften bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen.Um 77 Millimeter auf 4,88 Meter ist die Karosserie gewachsen, in der Breite sind es jetzt 1,98 Meter, die Höhe wurde einen Tick auf 1,70 Meter reduziert. Ein ordentliches Stück Auto also, dessen Auftritt durch die jetzt mindestens 18 und maximal 21 Zoll großen Räder bei aller Eleganz auch durchaus stämmig wirkt. 13 Außenfarben hat VW im Angebot, darunter drei neue namens Aquamarinblau, Tamarinden Braun und Juniper Green.

Mehr Platz bietet der Touareg fürs Gepäck

Üppige Platzverhältnisse: Auch im Fond sitzen die Passagiere sehr komfortabel.
Copyright: VW

Das Kofferraumvolumen bei voller Bestuhlung ist von 697 auf 810 Liter angewachsen, dank der um 160 Millimeter verschiebbaren Bank geht bei Bedarf sogar noch mehr. Die Premierenfahrzeuge in Peking überzeugten bei der ersten Sitz- und Anfühlprobe mit feinen, hochwertigen Materialien und hohem Verarbeitungsniveau – wie vom VW-Flaggschiff auch zu erwarten ist. Erster Eindruck vom Armaturenbrett: die Techniker und die Designer haben ordentlich hingelangt. Die dritte Touareg-Generation ist auf der Höhe der Zeit. Und sie zeigt schon mal sehr konkret, wie die Bedienkonzepte aus Niedersachsen in den nächsten Jahren aussehen werden.

„Innovision Cockpit“ nennt VW den großen Schritt in die Zukunft. Darunter ist zum einen ein volldigitales 12-Zoll-Display für die frei variierbare Anzeige von Tacho, Drehzahl oder beispielsweise Navi-Karte zu verstehen. Und das verschmilzt fast mit dem „Discover Premium-Touchscreen“ mit einer Diagonale von 15 Zoll. Zusammen ergibt das eine beinahe schalterlose Bedien-, Info-, Kommunikations- und Unterhaltungseinheit. Dank eigener SIM-Karte ist der Allradler „always on“, ein Hotspot für bis zu acht Mobilgeräte ist auch drin.

Beim Interieur dominieren hochwertige und griffsympathische Materialien.
Copyright: VW

Telefon, ein Mix aus „normalem“ und Internet-Radio, volle Vernetzung mit dem Smartphone, vier USB-Anschlüsse, induktive Lademöglichkeiten fürs Handy – alles drin, alles dran – natürlich inklusive Sprachsteuerung und Head-up-Display mit einem Format von 217 mal 88 Millimetern – das ist VW-Rekord. Und natürlich zahlt man für die meisten dieser feinen Zutaten Aufpreis. Das gilt auch für einige der Assistenzsysteme, die in ebenfalls rekordverdächtiger Zahl im Touareg versammelt sind, bis hin zur Nachtssichtunterstützung und zum Stau- und Baustellenhelfer, der bis Tempo 60 schon mal das künftige autonome Fahren vorwegnimmt. Ebenfalls neu ist die aktive Allradlenkung, die den Wendekreis um einen ganzen Meter reduziert und bei höherem Tempo für mehr Stabilität sorgt.

Womit wir beim nächsten Kapitel angekommen wären: der Fortbewegung

Scheinwerfer und Kühlergrill verschmelzen beim neuen Touareg zu einer Einheit.
Copyright: VW

Dafür sind im Touareg Nummer 3 zunächst zwei V6-Diesel mit 170 kW/231 PS und 210 kW/286 PS zuständig, die 500 und 600 Newtonmeter zur Verfügung stellen. Ab dem Herbst wird auch noch ein 250 kW/340 PS starker Benziner mit 450 Newtonmeter angeboten. Und ein V8-Diesel mit 310 kW/421 PS und einem mächtigen Drehmoment-Maximum von 900 Newtonmeter. Für die Kraftübertragung auf alle vier Räder ist eine Achtgang-Automatik installiert. Wann der zunächst in China angebotene Plug-in-Antrieb mit 270 kW/367 PS nach Europa kommt, lässt VW noch offen.

Dass es eine Fahrprofilauswahl gibt, gehört in diesem Segment zum guten Ton. Ebenso die Möglichkeit, beim Bestellen ein Häkchen bei der Luftfederung zu machen. Die macht den Touareg noch ein bisschen durchsetzungsfähiger und flexibler im Gelände. Und dank der von 500 auf 580 Millimeter erhöhten Wattiefe können ihn auch Bäche und Flüsse nicht stoppen.Unterm Strich hat VW dem um 106 Kilo erleichterten Alleskönner neben einem zeitgemäßen Outfit auch jede Menge neuer Technik mitgegeben. Und trotz aller Neuerungen ist er sich im Kern treu geblieben: Ein Touareg ist groß, solide und vertrauenswürdig.

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2017 sind 1,1 Millionen Fahrzeuge dazugekommen

Di, 27/03/2018 - 07:43

Der Fahrzeugbestand in Deutschland wurde 2017 um rund 1,1 Millionen Fahrzeuge erhöht. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldete, waren am 1. Januar 2018 insgesamt 63,7 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Das sind 1,7 Prozent mehr als zum Jahresbeginn 2017. Diese gliederten sich in 56,5 Millionen Kraftfahrzeuge und knapp 7,3 Millionen Kfz-Anhänger.

Das Gros bildeten mit 46 474 594 Einheiten die Pkw

Das ist ein Plus von 1,5 Prozent. Die deutschen Marken VW, Opel, Mercedes, Ford, Audi und BMW waren im Bestand am häufigsten vertreten. VW war mit 21,5 Prozent anteilstärkste Marke, gefolgt von Opel mit einem Anteil von 9,8 Prozent und Mercedes mit einem Anteil von 9,4 Prozent. Zulassungsstärkste Importmarke war Skoda mit einem Anteil von 4,4 Prozent (plus 7,0 Prozent), gefolgt von Renault mit leichter Einbuße zum Vorjahr (-0,9 %) mit einem Anteil von 3,9 Prozent sowie Toyota mit einem Anteil von 2,8 Prozent (+0,1 %).

Die meisten Pkw gehören zur Kompaktklasse (25,9 % / +0,5 %) und zu den Kleinwagen (19,2 % / +0,2 %) sowie zur Mittelklasse (14,5 % / -2,9 %). 66,5 Prozent (+1,6 %) von ihnen sind mit Benzin unterwegs, 32,8 Prozent (+0,9 %) fuhren mit Diesel. Erhebliche Steigerungen bei den alternativen Antriebsarten hatten erneut Elektro- und Hybridfahrzeuge vorzuweisen (+58,3 % beziehungsweise +43,1 %). Der Bestand an E-Autos erhöhte sich auf 53 861 Stück, Hybrid-Pkw kamen auf 236 710 Fahrzeuge. Der Plug-in-Hybridbestand wuchs um +111,8 Prozent auf 44 419 Einheiten.

Über die Hälfte der neuen Pkw erfüllt Euro 6 Norm

Die Anzahl der Pkw mit der derzeit besten Emissionsklasse Euro 6 stieg um 51,8 Prozent auf 9 317 863 Einheiten. Ihr Anteil wuchs damit um ein Fünftel. Der größte Anteil entfiel auf die Schadstoffklasse Euro 5 und Euro 4 28,2 % / -2,7 % und 30,8 % / -5,9 %). Das durchschnittliche Alter der am 1. Januar 2018 zugelassenen Pkw betrug 9,4 Jahre (Vorjahr: 9,3 Jahre). 674 978 Autos (1,5 % / +12,2 %) waren älter als 30 Jahre. 477 386 Kraftfahrzeuge und Anhänger trugen ein H-Kennzeichen (+10,9 %). Außerdem waren 2 349 940 Saisonkennzeichen vergeben (+2,8 %). 63 518 Fahrzeuge waren zu Jahresbeginn mit einem Elektrokennzeichen registriert.

89,3 Prozent der Pkw waren auf private Halterinnen beziehungsweise Halter zugelassen (+1,3 %). Der Anteil der gewerblichen Halter stieg um drei Prozent. Für die Vermietung waren 238 122 Fahrzeuge (+6,3 %) zugelassen.

Der Motorradbestand erhöhte sich auf rund 4,4 Millionen Fahrzeuge. Knapp 582 000 Krafträder (13,3 %) waren auf Frauen zugelassen. Die Anzahl der registrierten Nutzfahrzeuge stieg um drei Prozent auf gut 5,6 Millionen Stück. Darunter befanden sich 3 031 139 Lastkraftwagen (+4,1 %), rund 211 000 Sattelzugmaschinen (+4,4 %) und 79 438 Omnibusse (+0,6 %).

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