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Ducati Monster 797: Willkommensgruß aus Bologna

Di, 19/06/2018 - 10:20

Ducati hat es weniger leistungshungrigen Motorradfahrern und Neueinsteigern in letzter Zeit nicht leicht gemacht. Wer nicht auf Retro steht schaute in die Röhre, weil die Monster 821 mit ihren 109 PS Ausgangsleistung als gedrosselte Einstiegsvariante der EU-Bürokratie zum Opfer fiel. Doch in Bologna wusste man sich zu helfen und schuf im vergangenen Jahr mit der 797 eine neue kleine(re) Monster.

Knüpft mit 73 PS nahtlos an ein ruhmreiches Erbe an

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Seit über einem Vierteljahrhundert steht der Name Monster bei Ducati für eine Ikone, mit der sich der italienische Motorradhersteller Anfang der 1990er Jahre möglicherweise vor dem Aus bewahrt hat. 77 PS leistete die Urversion M 900 – mit nur vier Pferdestärken weniger fährt die jüngste Monster vor und knüpft damit nahtlos an das ruhmreiche Erbe an. Gleiches gilt für die Luftkühlung, die sich der 803-Kubikzentimeter große Motor aus der Scrambler noch leistet.

Gegen echten V2-Charakter kann kein Reihenzweizylinder mit noch so viel Trickserei beim Hubzapfenversatz ankommen: Der Beat des Motors aus Bologna sucht nach wie vor seinesgleichen. So brummt auch die Monster 797 im Schiebebetrieb und grollt beim Gasgeben, während der Zweizylinder im Stand wie ein kleiner Schiffsdiesel vor sich hintuckert, wenngleich sich die kleine Italienerin nicht ganz so basslastig gibt wie ihre größeren Geschwister. Die Leistung entfaltet sich druckvoll, aber absolut berechenbar. Ab 2400 Umdrehungen in der Minute geht es ruckfrei vorwärts. Das Getriebe lässt sich mit Ausnahme des ersten Gangs, der etwas Nachdruck verlangt, angenehm schalten. Die Anti-Hopping-Kupplung benötigt dank Servounterstützung nur wenig Kraft, eine Traktionskontrolle ist serienmäßig ebenfalls mit an Bord.

Handlich und spurtreu

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Im Alltag spielt sich die Arbeit des 73 PS starken Zweizylinders zwischen 3000 und 5500 Touren ab. So liegt im letzten Gang bei 5000 U/min Tempo 120 an, bei 6000 U/min sind es 140 km/h. Kurz davor mobilisiert der Motor auch sein höchstes Drehmoment. Jenseits der 7000er-Marke fängt der Italo-Twin dann ohnehin das große Kribbeln an. Die Federung ist angenehm weich, die Dämpfung deutlich härter. Vorspannung und Zugstufe lassen sich am Heck variieren.

Die kompakte und vollgetankt 193 Kilogramm leichte Ducati zeigt sich handlich und spurtreu,. Spürbares Einlenkverhalten bei Richtungswechseln prädestiniert die Monster zum Kurvenfeger, wenn auch beim Bremsen in Schräglage ein deutliches Aufstellmoment zutage tritt. Weniger berechenbar, für Anfänger beinahe schon gefährlich, ist der ungewöhnlich enge Lenkeinschlag. Dazu gesellt sich eine beim Bremsen mit den beiden Scheiben tief eintauchende Upside-down-Gabel. Das Auslösen der Verzögerungskräfte am einstellbaren Hebel kommt der Zwei-Finger-Fraktion entgegen. Hinten spricht der Stopper erfreulich früh an und gibt gute Rückmeldung.

Südländischer Schick in schön(st)er Form

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Das kleine Windschild über dem Frontscheinwerfer entlastet den Oberkörper überraschend gut. Die Sitzposition in sehr moderaten 805 Millimetern Höhe ist bei kaum verhandenem Kniewinkel und nur leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper sehr entspannt, so dass auf der Autobahn ein Reisetempo von 140 km/h durchaus eine Weile auszuhalten ist. Wer dauerhaft mehr Gas gibt, braucht eine starke Nackenmuskulatur. Zudem empfiehlt es sich, die Rückspiegel durch solche aus dem Zubehör mit längerem Ausleger auszutauschen. Die Originalteile bieten einfach zu wenig Sicht nach hinten – immer wieder die Ellbogen einzuziehen, ist auf Dauer einfach uncool.

In Weiß mit rotem Rahmen und ebensolchen Felgen sowie der mit einer italienischen Flagge garnierten Typenbezeichnung seitlich unterhalb der Sitzbank zeigt die Monster 797 südländischen Schick in schön(st)er Form. Dazu verströmen das linksseitig nach außen gerückte Mono-Federbein, das früh gekappte Endrohr rechts und das reichlich gechoppte Vorderschutzblech einen ordentlichen Hauch Dynamik. Gespart wurde ein wenig am Cockpit. Eine Gang- oder Tankanzeige sucht der Fahrer vergeblich. Gewöhnungsbedürftig ist das Aufrufen der verschiedenen Bord-Computer-Daten über den Blinkerschalter. Schleierhaft ist, warum dauerhaft die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt wird, aber keine Option auf Wechsel zum Durchschnittsverbrauch geboten wird.

Mit einem Preis von 9295 Euro ist auch diese Ducati kein Schnäppchen, bietet aber auch den ganzen Spirit der Marke, einen berühmten Namen und jede Menge Tradition.

Technische Daten Ducati Monster 797 Motor 90-Grad-V2, 803 ccm, luftgekühlt Leistung 40 kW / 73 PS bei 8250 U/min Max. Drehmoment 69 Nm bei 5750 U/min Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 4,5 Sek. Getriebe 6 Gänge Antrieb Kette Tankinhalt 16,5 Liter Sitzhöhe 805 mm Gewicht 193 kg (fahrfertig) Normverbrauch 5,3/100 km CO2-Emissionen 119 mg/km Bereifung 120/70 ZR17 (vorne), 180/55 ZR17 (hinten) Preis 9295 Euro

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Ferrari Portofino: Für den sparsamen Millionär

Di, 19/06/2018 - 10:16

600 PS starker Sportwagen und Einstiegsmodell von Ferrari zugleich: Der neue Portofino ist der Nachfolger des California. Mit seinem versenkbaren Aluminium-Dach macht er offen und geschlossen eine Bella Figura, sein V8-Turbo verspricht Fahrspaß nonstop.

Eine Testfahrt mit dem Cabrio-Coupé Portofino

Die Seitenlinie mit Wespentaille betont das Heck.
Copyright: Ferrari

Schon im Stand wirkt er schnell: Scharf geschnittene Linien, schmale LED-Schlitze mit Raubtier-Blick, eine Wespentaille, die das Heck mit den mächtigen 285er Reifen betont: So steht der Ferrari Portofino zur Testfahrt bereit. Vom ersten Strich an hat Ferraris Design-Abteilung (diesmal ohne Hilfe von Pininfarina) darauf geachtet, den 2+2-Sitzer sowohl geschlossen als Coupé als auch offen als Cabrio wie aus einem Guss wirken zu lassen – ein Grund dafür, dass wieder ein faltbares Hardtop statt eines klassischen Stoffdaches zum Einsatz kam. Dank diesem wirkt der Portofino auch im Coupé-Modus stimmig mit durchgehenden Linien und nicht wie ein Cabrio mit aufgesetztem Hardtop. Somit lässt sich der Sportwagen auch in China, wo reine Cabrios völlig unpopulär sind, mit einigen Erfolgschancen anbieten.

Typisch Ferrari das Interieur

Beim Öffnen der Türen schlägt den Insassen der kräftige Duft des Leders entgegen, das den Innenraum dominiert. Als weiteres Material fällt vor allem noch Carbon auf. Am Cockpit, in der Konsole, teilweise am Lenkradkranz: Überall schimmert das hochwertige, zum Teil allerdings optionale Leichtbau-Material.

Vorne lassen sich die Insassen in konturierte, aber nicht übertrieben enge Sitze nieder. Hinten finden Kinder zumindest für kurze Strecken ausreichend Platz: Schließlich bewirbt Ferrari den Portofino ausdrücklich auch als Sportwagen für den Alltag. Alternativ lässt sich der Fond als Gepäckraum nutzen – inklusive Durchlade-Möglichkeit vom Kofferraum aus.

Digitalisierung im Cockpit

Blick in den Innenraum. Rechts unten im Lenkrad: Das Manettino.
Copyright: Ferrari

Von den analogen Instrumenten ist, wie bei anderen Modellen der Marke, alleine noch der zentrale, dominante Drehzahlmesser übrig geblieben. Links und rechts daneben informieren rechteckige Displays über alle erdenklichen Daten von G-Force bis zu Navi-Anweisungen. Und auch der Beifahrer blickt auf ein eigenes, schmales Display – quasi als alles überwachender Co-Pilot.

Das kompakte, handliche Lenkrad erinnert mit seinen vielen Schaltern – unter ihnen das ferrari-typische „Manettino“ aus Aluminium zur Wahl des Fahrmodus – an ein Formel-1-Steuer. Links unten sitzt auch der feuerrote Startknopf, der den V8 weckt. Ein kurzes Aufbrüllen, dann pendelt sich der V8 unter der Fronthaube brabbelnd auf Leerlaufdrehzahl ein.

In Sachen Fahrspaß bleiben keine Wünsche offen

In 14 Sekunden öffnet oder schließt das Dach voll automatisch.
Copyright: Ferrari

Die Fahrt, die dann folgt, gehört zweifellos zu den höchsten Genüssen automobilen Lebens. Egal, ob das Manettino auf Sport oder Comfort geklickt ist: Das Triebwerk reagiert spontan auf jeden Befehl des Gasfußes – wenn auch, verglichen mit früheren Saugmotoren, mit minimaler Verzögerung. Doch dank des Turbo entwickelt der V8 bei nahezu jeder Drehzahl enormen Druck, beschleunigt rabiat – untermalt vom typischen italienischen Orchester: Erst kräftig brüllend, dann trompetend. Anders als andere Sportwagen-Hersteller bemüht man sich in Maranello auch nicht, den Sound auf Saugmotor umzuschminken. Das heisere Kreischen, das früher an der Drehzahlgrenze die Ohren betäubte, ist damit passé.

Das Doppelkupplungs-Getriebe findet ohne spürbare Schaltpause und zuverlässig den passenden aus sieben Gängen. Natürlich kann der Fahrer per feststehender Schaltpaddel eingreifen, aber notwendig ist das nicht wirklich. Das Fahrwerk unterstützt die schnelle Fahrt mit sportlich-straffer, aber nicht übertrieben harter Abstimmung. Präzise folgt es den Befehlen der Lenkung, Kurven durcheilt das Cabrio-Coupé wie auf Schienen. In dieser Hinsicht ist der Heckantrieb, die konsequente Trennung von Kraftfluss und Lenkung, schließlich noch unübertroffen. Beim Entfesseln der kompletten Leistung gerät das Prinzip aber auch an seine Grenzen. Dann bricht das Heck beim Beschleunigen aus. Der Bordcomputer lässt, zumal im Modus Sport, den Fahrer an der langen Leine und lässt den Schleuderstopper ESC erst spät eingreifen.

Echtes Sportwagen-Feeling

mid Bari – Auch als Coupé mit geschlossenem Dach wirkt der Portofino stimmig.
Copyright: Ferrari

Als geschlossenes Coupé vermittelt der Portofino tatsächlich feinstes Sportwagen-Feeling ; nachdem sich das Dach auf Knopfdruck über dem Gepäckraum zusammengefaltet hat (was bis Tempo 40 möglich ist), mutiert der Portofino zum waschechten Spider. Dann gesellt sich das Frischluft-Erlebnis dazu. Trotz den faltbaren Hardtop sitzt die Frontscheibe relativ weit vorne und lässt echtes Spider-Feeling zu. Bei hochgefahrenen Fenstern und dem manuell installierten Windschott strömt 30 Prozent weniger Luftmasse in den Innenraum als beim Vorgänger – was unter Cabrio-Enthusiasten natürlich Geschmackssache sein kann.

Für etwas weniger als 190.000 Euro erhält der Ferraristi also tatsächlich einen emotionalen Sportwagen mit hohen Alltagsqualitäten. Darin ist er seinem direkten Konkurrenten, dem Porsche 911 Turbo S Cabriolet, durchaus ähnlich – auch wenn der Italiener schon optisch deutlich spektakulärer daherkommt als der Schwabe. Der ist, auch wegen seines Allradantriebes, sogar teurer als der 20 PS stärkere Ferrari. Der ja eigentlich mit Coupé und Cabrio sogar zwei Autos bietet.

Technische Daten Maße Länge 4.586/Breite 1.938/Höhe 1.318 mm/Radstand 2.670 mm Wendekreis 12,1 m Gewicht 1.664 kg Zuladung 290 kg Sitzkapazität 2+2 Kofferraum 292 l. Motor V8-Turbo-Benzinmotor; Hubraum 3.855 ccm Leistun g 441 kW/600 PS bei 7.500/min Drehmoment 760 Nm bei 3.000 – 5.250/min Höchstgeschwindigkeit über 320 km/h Beschleunigung 0 – 100 km/h in 3,5 Sekunden Antrieb Heck-Antrieb Getriebe 7-Gang-F1-Doppelkupplungs-Getriebe Verbrauch 10,7 l/100 km CO2-Emission   245 g/100 km; Preis 189.704 Euro

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Audi-Chef Rupert Stadler sitzt in Untersuchungshaft

Di, 19/06/2018 - 09:40

Audi-Vorstandsvorsitzender Dr. Rupert Stadler ist festgenommen worden. Wie Nachrichtenmedien berichten, sitzt er in Untersuchungshaft.

Stadler: Verdacht auf Verdunkelungsgefahr

Gegen Stadler wird wegen möglicher Mitwisserschaft in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns ermittelt. Er soll vor drei Jahren erste Hinweise auf die Manipulation der Abgassoftware erhalten haben. Die Festnahme begründet die Justiz mit Verdunkelungsgefahr. Für Volkswagen gilt im Fall Stadler derzeit weiter die Unschuldsvermutung.

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Ermittlungen nun auch gegen den Audi-Chef Stadler

Di, 19/06/2018 - 09:34

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt im Fall manipulierter Abgassoftware in Dieselmotoren nun auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler.

Wohnung von Audi-Chef Stadler durchsucht

Die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden sowie die eines weiteren Vorstandes der Marke wurde bereits durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gewusst zu haben, dass in Europa und in den USA über 200 000 Dieselfahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen auf den Markt gebracht worden sind. Damit stehen in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns nun 20 Personen im Visier der Ermittlungsbehörden. Bereits Mitte März hatte es Durchsuchungen bei Audi gegeben. Die VW-Tochter hat auch Porsche mit den beanstandeten V6-Dieselmotoren beliefert.

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Porsche 911 GT3 und Dacia Sandero sind die wertstabilsten Autos

Mo, 18/06/2018 - 14:41

Nicht Steuer oder Versicherung, sondern der Wertverlust ist der mit Abstand größte Kostenfaktor beim Unterhalt eines Pkw. Um Autobesitzern und -käufern eine Leitlinie zu bieten, haben „Auto Bild“ und Schwacke zum 15. Mal die „Wertmeister“ ermittelt. Mit 33,5 Prozent Wertverlust nach vier Jahren ist über alle Klassen hinweg der Porsche 911 GT3 das wertstabilste Auto Deutschlands. Mit lediglich 2390 Euro Verlust nach vier Jahren holt sich der Dacia Sandero erneut den Sieg in der Kategorie der nach Euro absoluten Restwertriesen.

Restwertriesen pendeln sich bei 35 bis 50% Wertverlust ein

Dacia Sandero.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Renault

Den höchsten Restwert in Prozent haben neben dem Porsche 911 GT3 (66,5 %, Sportwagen) in ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse demnach in vier Jahren: Kia Picanto 1.2 ISG (58,1 Prozent, Kleinstwagen), Mini One (62,8 %, Kleinwagen), Mercedes-Benz A 250 7G-DCT (59,7 %, Kompaktklasse), Skoda Octavia Combi 1.8 TSI DSG (53,5 %, Mittelklasse), BMW 540i xDrive Automatik (52,2 %, Oberklasse), Porsche Panamera 4 (51,6 %, Luxusklasse), Opel Zafira 1.6 DIT Start/Stop (53,6 %, Kompaktvans), Mercedes-Benz V 220 d kompakt 7G-Tronic (52,8 %, Vans), BMW X1 sDrive 18i (59,3 %, kleine SUV), Porsche Macan Turbo PDK (65 %, Kompakt-SUV), VW Touareg 3.0 V6 TDI 4Motion Aut. (58,6 %, SUV) und Hyundai Ioniq Elektro (58,6 %, Elektroautos).

Die Preisverleihung fand gestern vor rund 100 Top-Managern aus der Automobilindustrie im Axel-Springer-Haus in Berlin statt.

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BMW M 850i xDrive Coupé: So gelungen wie einst das Concept Car

Mo, 18/06/2018 - 13:07

BMW präsentiert sein 8er Coupé als Traumwagen mit herausragenden Fahrleistungen, emotionsstarkem Design, modernstem Luxus und außergewöhnlich fortschrittlicher Ausstattung in den Bereichen Anzeige und Bedienung, Fahrerassistenz und Vernetzung. An der Spitze des Modellangebots steht das BMW M 850i xDrive Coupé, das von einem neuentwickelten 530 PS starken V8-Ottomotor angetrieben wird. Gemeinsam mit diesem M-Performance-Automobil geht im November 2018 auch das BMW 840d xDrive Coupé mit einem Reihensechszylinder-Diesel mit 320 PS an den Start.

Erwartungen erfüllt

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Beim Exterieurdesign erfüllt das Serienmodell die Erwartungen, die mit dem BMW Concept 8 Series geweckt wurden. Der dynamische Charakter wird mit der Strukturierung der großzügigen Flächen, mit reduzierten Formen und Charakterlinien geprägt. Ein tief auf der Straße liegendes Fahrzeug, eine lang gestreckte Silhouette mit flacher Fenstergrafik und eine elegant ins Heck fließende Dachlinie mit charakteristischer Double-Bubble-Kontur, ein langer Radstand und große Spurweiten bestimmen die Proportionen. Während die Flächen hinter den Vorderrädern einziehen, weisen sie im Bereich der Hinterräder ein kraftvolles, positiv gewölbtes Volumen auf. In Kombination mit dem stark eingezogenen Greenhouse entsteht so eine muskulöse Schulterpartie.

Am Heck betont das Zusammenspiel von horizontalen und diagonalen Linien die Breite und den tiefen Schwerpunkt des Fahrzeugs. Die weit in die Seitenpartie ragenden LED-Heckleuchten unterstützen diesen Effekt. Flacher als jemals zuvor bei einem BMW-Modell sind die LED-Scheinwerfer ausgeführt. Optional ist das BMW-Laserlicht mit variabler Fahrbahnausleuchtung.

Ein auf entspannte Weise luxuriöses Ambiente

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Mit einem nahezu vollständig verkleideten Unterboden, einer aktiven Luftklappensteuerung sowie Air Curtains einschließlich Air Breather wird der Luftwiderstand reduziert. Zur harmonisierten Luftströmung tragen auch die schmalen Außenspiegelfüße bei. Mit dem erstmals bei einem Serienmodell der Marke BMW verfügbaren Dach aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) wird der Fahrzeugschwerpunkt abgesenkt. Das optionale Carbon-Paket umfasst Lufteinlassstreben, Außenspiegelkappen, Heckspoiler und Heckdiffusor aus CFK.

Die reduzierte Formensprache für das Exterieur setzt sich im Innenraum fort. Sie schafft ein auf entspannte Weise luxuriöses Ambiente. Die neuentwickelten Sportsitze sind serienmäßig mit Leder bezogen. Auch die Leder-Türbrüstungen und die Lederbespannung der Armaturentafel gehören zur Serienausstattung. Die tiefe Sitzposition auf den beiden Plätzen im Fond ermöglicht es, die Funktion der Kopfstützen in die Rückenlehnen zu integrieren. Die serienmäßig im Verhältnis 50:50 teilbare Fondsitzlehne kann zur Erweiterung des 420 Liter fassenden Gepäckraums umgeklappt werden.

Gewichtsneutrale Leistungssteigerung

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Im BMW M 850i xDrive Coupé absolviert ein neues V8-Triebwerk seine Premiere. Der 4,4 Liter große Antrieb mit M-Performance Twin-Power Turbo-Technologie verbindet Kraftentfaltung mit Sound, der durch die klappengesteuerte Sportabgasanlage noch verstärkt wird. Die im V-Raum zwischen den Zylinderbänken angeordneten Turbolader, die Benzin-Direkteinspritzung, die Wärmeabschirmung und das Kühlleitungssystem sowie Zündung und Motorelektronik wurden weiterentwickelt. Das Emissionsverhalten wird mit einem Partikelfilter optimiert und entspricht der Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

Mit seiner gegenüber dem Vorgängermotor gewichtsneutral erzielten Leistungssteigerung um 68 PS (50 kW) kommt der V8-Antrieb nun auf 530 PS (390 kW), die zwischen 5500 und 6000 Umdrehungen pro Minute (U/min) zur Verfügung stehen. Das maximale Drehmoment von 750 Newtonmetern (Nm) kann im breiten Drehzahlbereich zwischen 1800 und 4600 U/min für langanhaltende Schubkraft genutzt werden. Der BMW M850i xDrive Coupé beschleunigt in nur 3,7 Sekunden von null auf 100 km/h.

Einzigartiger Dieselmotor-Einsatz sorgt für 320 PS

BMW M 850i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Der im Wettbewerbsumfeld einzigartige Einsatz eines Dieselmotors in einem derartigen Sportcoupé sorgt für die Kombination souveräner Durchzugskraft mit niedrigen Verbrauchswerten. Der 3,0 Liter große Reihensechszylinder-Diesel mit BMW Twin-Power Turbo-Technologie erzeugt eine Höchstleistung von 320 PS (235 kW) und ein maximales Drehmoment von 680 Nm, das schon bei 1750 U/min bereitsteht. Die Leistungscharakteristik des mit einer Stufenaufladung ausgestatteten Motors unterstützt entspanntes Dahingleiten bei niedrigen Drehzahlen. Ebenso ermöglicht sie eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 4,9 Sekunden. Seine Abgasreinigung einschließlich SCR-Katalysator mit Harnstoff-Einspritzung erfüllt die Norm Euro 6d-TEMP.

Ihre Kraft liefern die Motoren an ein weiterentwickeltes Acht-Gang Steptronic Sport-Getriebe. Eine erweitere Spreizung der Gangstufen, eine neue Getriebesteuerung und eine optimierte Hydrauliksteuerung steigern Schaltdynamik, Effizienz und Komfort des Getriebes. Für eine manuelle Gangwahl stehen Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung.
Die Serienausstattung umfasst das Adaptive M-Fahrwerk mit elektronisch gesteuerten Dämpfern. Die Integral-Aktivlenkung reduziert den Wendekreis beim Rangieren, steigert die Agilität und optimiert die Souveränität bei Spurwechseln sowie in Kurven mit höherem Tempo. Eine aktive Wankstabilisierung gibt es gegen Aufpreis.

Zahlreiche Assistenzsysteme

BMW 8er Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Die Auswahl an Fahrerassistenzsystemen umfasst die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, den Lenk- und Spurführungsassistenten, die Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung, den Spurhalteassistenten mit Seitenkollisionsschutz und Ausweichhilfe, das System BMW Night Vision sowie die Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarnung. Der Parkassistent arbeitet automatisch. Außerdem umfasst das System den Rückfahrassistenten, der komfortables Zurücksetzen auf einer Distanz von bis zu 80 Metern ermöglicht. Dabei lenkt er das Fahrzeug auf dem exakten Kurs der zuletzt vorwärts gefahrenen Wegstrecke.

Die Ausstattung mit dem Anzeige- und Bedienkonzept BMW Operating System 7.0 gewährleistet eine optimale Versorgung des Fahrers mit den passenden Informationen zur richtigen Zeit. Für die nahtlose Vernetzung des Fahrzeugs mit digitalen Endgeräten steht der persönliche Mobilitätsassistent BMW Connected zur Verfügung. Zu den digitalen Services zählen die Gefahrenwarnung durch Vernetzung mit anderen BMW-Fahrzeugen, das Software-Upgrade „over the air“, die Integration von Microsoft Office 365 und Skype for Business sowie der BMW Digital Key, der den Zugang zum Fahrzeug und den Motorstart per Smartphone ermöglicht.

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Audi RS Q8 Erlkönig bei alpiner Testfahrt

Fr, 15/06/2018 - 13:43

Während einer Testfahrt in den Alpen wurde heute die Sportversion von Audis neusten SUV-Flagschiff Q8 gesichtet. Der erst kürzlich vorgestellte Q8 wird offensichtlich sportlicher gemacht, nennt sich RS Q8 und rangiert auf Höhe eines Lamborghini Urus.

Für den Werdegang des RS Q8 hat sich Audi Zeit gelassen

Audi RS Q8.
Copyright: Automedia

Der neue Q8 ist Audis erstes SUV mit einer klaren coupéhaften Linienführung, die ein hohes Maß an Sportlichkeit suggerieren soll. Beim RS Q8 soll diese Sportlichkeit nochmals gesteigert werden. Die Ingenieure bei Audi haben zunächst erstmals die Premiere des Q8 abgewartet um anschließend mit den Tests des RS Q8 zu beginnen, dessen Äußere Form der Serienreife schon ziemlich nahe zu sein scheint, sonst wären vermutlich mehr Autoteile mit Tarnfolie beklebt worden, als die untere Frontpartie, die Türleisten und die Stoßstangen am Heck. Audi bleibt seiner aktuellen Formensprache beim RS Q8 treu.

An der Front bedeckt die Tarnfolie lediglich den Kühlergrill, dessen 3D-mäßige Anordnung erahnen lässt, wie das Gitter des Kühlers aussehen könnte. Die Stoßstangen-Partie sind voluminöser geworden mit ihren zusätzlichen Lufteinlässen um dem Premium-SUV mehr Aggressivität zu verleihen.

650 PS sorgen für reichlich Power

Audi RS Q8.
Copyright: Automedia

Obwohl die Türen teilweise unkenntlich gemacht worden sind, bleiben sie zum Rest der Seitenschweller mit dem Standrad Q8 identisch. Die Seitenschweller wiederum lassen sich absenken, was zusammen mit der adaptiven pneumatischen Federung das Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit stabileren soll. Zusätzlich sind die Radäuser vergrößert um Platz für größere Reifen und Bremsanlagen bieten zu können. Der Spoiler am Heck wirkt etwas zurückgenommen, wird aber dennoch für genügend Bodenhaftung sorgen ganz im Unterschied zu der aufälligen Auspuffanlage, die den 4.0-Liter V8 mit 650 PS zur Genüge hörbar machen wird. Quattro-Allradantrieb und das S-Tronic Getriebe wird im RS Q8 Standard sein.

 

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Rund 3000 Opel-Oldtimer werden an den Opelvillen erwartet

Fr, 15/06/2018 - 10:31

Rund um die Opelvillen findet mit dem 18. Klassikertreffen am Sonntag, dem 24. Juni, wieder die größte eintägige Oldtimerveranstaltung Deutschlands statt. Organisiert von der Stadt Rüsselsheim in Kooperation mit dem Autohersteller präsentieren markenübergreifend rund 3000 Oldtimer-Besitzer ihre fahrenden Schätze bis Baujahr 1988 – von Automobilen über Traktoren bis hin zu Motor- und Fahrrädern.

Blick in die Vergangenheit bei der Marke mit dem Blitz

Opel Rekord C Cabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Das Programm startet um 9 Uhr mit der Anmoderation der ersten an den Opelvillen ankommenden Oldtimer. Ab 10 Uhr stehen dann die Fahrzeuge von Opel Classic im Mittelpunkt. Dazu fahren der Rüsselsheimer Stadtrat Nils Kraft und Opel-Personaldirektorin Anke Felder zusammen mit Markenbotschafter Joachim Winkelhock stilecht im Autokorso an den Opelvillen vor. Anke Felder kommt im schnittigen Commodore B GS/E von 1972. Le-Mans-Sieger „Jockel“ Winkelhock pilotiert einen Opel GT. Als weitere Ehrengäste werden die Designer Erich Bitter und Erhard Schnell, der „Vater“ des GT, erwartet.

Mit dem RAK 2 erinnert Opel an den Start ins Raketenzeitalter 1928. Wie sehr klassische Fahrzeuge mit ihren zeitgenössischen Lackierungen begeistern, stellen unter anderem der Kadett A Coupé von 1964, der Rekord C und der Commodore B GS/E vor Ort unter Beweis. 1967 debütierte der Commodore A mit dem legendär laufruhigen 2,5-Liter-Reihensechszylinder und für die damalige Zeit stattlichen 115 PS. Eine GS-Version mit Doppelvergaser und 130 PS kam bereits ein Jahr später auf den Markt. Wie sportlich der 1972 folgende Commodore B GS/E mit seinen 160 PS tatsächlich war, stellte Walter Röhrl unter Beweis.

Fliegen ist und bleibt schöner

Opel GT (1968–1973).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Im Team mit Jochen Berger errang er 1973 mit der Startnummer 22 den Klassensieg bei der Rallye Monte Carlo. Dem zitrusgelben Oldtimer stellt Opel einen neuen Insignia Grand Sport dank des Exclusive-Programms der Marke in identischer Farbe zur Seite. Darüber hinaus feiern die Rüsselsheimer 50 Jahre Opel GT (Werbeslogan „Nur Fliegen ist schöner“). Beim Klassikertreffen sind unter anderem der Ur-GT von 1965, der Elektro-GT von 1971 sowie das Diesel-Rekordauto von 1972 zu bestaunen. Außerdem werden rund 50 GT-Fahrer mit ihren Fahrzeugen erwartet, die ihre Autos auf einer Sonderfläche ausstellen.

Dazu gib’s ein buntes Programm mit Livemusik und Kleinkunstbeiträgen. Kostenfreie Besucherparkplätze stehen im Parkhaus Mainzer Straße, am Opel-Tor M60 sowie auf den Parkplätzen beim Adam-Opel-Haus am Rugby-Ring zur Verfügung. Zwischen den jeweiligen Anlaufstellen und dem Veranstaltungsgelände pendeln Shuttle-Busse. Eintritt und Teilnahme sind kostenlos.

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Cadillac CT5 Erlkönig gesichtet

Fr, 15/06/2018 - 09:53

Hier ist der brandneue 2020er Cadillac CT5 während einer Testfahrt im amerikanischen Milford, Conneticut. Dabei kann man auch schon  einen genaueren Blick auf die Gestaltung der Frontleuchten  und Heckleuchten werfen.

Ct5 und CT6 sind das neue Limousinen-Lineup

Cadillac CT5.
Copyright: Automedia

Der Nachfolger des CTS basiert auf der Alpha Bodengruppe, die sich in ihren Ausmaßen zwischen der BMW 3er Serie und 5 Serie ansiedeln lässt. Mit dieser Modellstrategie versucht sich Cadillac in der Mittelklasse zu halten, deren Kunden zusehends auf SUVs umsteigen. Gleichzeitig soll es weiterhin einen kleineren Bruder neben dem Flaggschiff CT6 im Programm geben.

Das Styling des CT5 ist maßgeblich von der Studie Cadillac Escala inspiriert. Für die Leistug sorgt ein 2.0 Liter Vierzylinder. Optional kann auch ein 3.6-Liter V6 geordert werden. Ob es als dritte Möglichkeit noch einen 4.2-Liter Biturbo zu haben sein wird, ist noch offen. Standardmäßig soll in allen Motorisierungsvarianten eine Zehn-Stufen Automatik zur Verfügung stehen.

20019 soll der Cadillac CT5 vorgestellt werden und ein Jahr später beim Händler stehen.

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Flowcamper bringt Einstiegsmodell

Do, 14/06/2018 - 10:25

Der Preis ist eine Ansage: Ab 39 000 Euro bietet die Hagener Vanufaktur ihren neuen Ausbau auf Basis des VW T6 an, den Flowcamper Space. Erstmals setzt das Team um Chef Martin Hemp auf (herausnehmbare) Möbel-Module aus Echtholz. Die finden ihren Platz hinter dem Fahrersitz und bieten Platz für eine Kompressor-Kühlbox mit 25 Liter Inhalt, eine Edelstahlspüle und je zwölf Liter fassende Frisch- und Abwasserkanister sowie einen einflammigen Gaskocher. Dazu gibt es einen ebenfalls in Echtholz ausgeführten Bodenbelag sowie einen Drehtisch.

Nicht nur als Campingfahrzeug konzipiert

Flowcamper Space.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Vanufaktur

Herausnehmbar sind nicht nur die Möbel des Flowcamper Space, sondern auch seine Sitzbank. So taugt der Camper auch zum Umzug oder Transport von Sportgerät, frisch gekauften Möbeln oder Baumaterial. Voll bestuhlt können bis zu acht Personen mitfahren. Auf der umgeklappten Schlaf-Sitzbank im Heck können bis zu drei Personen nächtigen, im aufstellbaren Schlafdach gibt es zwei weitere Schlafplätze.

Für kältere Nächte verfügt der Space über eine mit Diesel betriebene Luft-Standheizung. Obendrein gibt es eine Bordbatterie, 12 V- und USB-Steckdosen sowie eine LED-Linienleuchte. Je nach Kundenwunsch lässt sich der VW Camper aus Hagen zweifarbig gestalten, zum Fahrzeug in Orange kommen dann ein weißes Dach und weiße Dekorstreifen. Wahlweise ist auch eine Folierung im Two-Colour-Design machbar.

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Erlkönig Audi R8

Do, 14/06/2018 - 08:15

Heute wurde ein brandneuer Prototyp des Audi R8 bei Testfahrten in Südeuropa abgelichtet. Die Tarnfolie überdeckte dabei lediglich die signifikanten Bauteile der überarbeiteten Außenhaut. Die Front um den hexagonalen Kühlergrill wurde der neuen Designsprache angepasst, wie sie schon beim Audi A6, A7 und A8 zu bestaunen ist. Auch die Seitenschweller wurden zusätzlich modifiziert.

Runderes Klangbild

Audi R8 Erlkönig.
Copyright: Automedia

Auch am Heck des neuen R8 erfahren die Kühlergrill-Elemente eine modifizierte Anordnung, welche sich durchgehend und ohne Unterbrechung über das gesamte Heck zieht ohne dabei Rücksicht auf das Nummernschild zu nehmen. Der Heckspoiler des sonst so aggressiv auftretenden Boliden wirkt schon fast etwas understatement-mäßig. Vielleicht handelt es sich bei diesem R8 um die Motorisierung mit „nur“ 400 PS, welche Gerüchten zufolge schon länger in der Mache ist.

Auch die Endrohre der Auspuffanlage wurden verändert. Alles um den Motor ein runderes Klangbild zu verleihen. Dieser könnte entweder ein 2.5-Liter-5-Zylinder mit 400 PS sein, oder jener 2.9-Liter-V6 mit 450 Pferden bekannt aus dem Audi RS5.

Infotainment und digitales Cockpit als Antwort auf die Konkurrenz

Audi R8 Erlkönig.
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Die Leistungsreduzierung des R8 könnte mit der Absicht einhergehen, den R8 günstiger anbieten zu können und zusätzlich in einer kostengünstigeren Schadstoffklasse weniger Steuern zu kosten.

Asketische Fahrleistungen müssen dennoch nicht befürchtet werden. Die Hundert-Stundenkilometer-Marke soll in Vier Sekunden erreicht sein. Ein neuartiges Infotainment-System und ein komplett digitales Cockpit sollen den R8 zusätzlich attraktiver machen, denn die Konkurrenz à la Porsche 911 schläft nicht.

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Mobiles Leben in einer modernen Welt: Das Living Vehicle aus den USA

Mi, 13/06/2018 - 17:01

Nein, also „Wohnwagen“ möchte man zum „Living Vehicle“ vielleicht doch nicht sagen. Dazu ist er etwas zu groß geraten, und etwas zu komfortabel. Und auch seine Preisklasse sprengt den in Europa üblichen Kostenrahmen für Caravans dann doch ein wenig. Ab rund 127 5000 Euro ist das rollende Appartment aus den USA mit seiner Alu-Außenhülle zu haben.

Gefühl wie im schicken Großstadt-Appartment

Living Vehicle.
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Erdacht und entwickelt hat das Living Vehicle der in Kalifornien ansässige Architekt Matthew Hofmann. Gefertigt wird der Wohnanhänger der Extraklasse von der Aluminum Trailer Company aus Indiana. Er ist ein Heim auf Rädern, immerhin können bis zu sechs Personen in der komplett rechteckig gezeichneten Behausung mit Bad im Spa-Stil problemlos übernachten. Zudem gibt es eine Terrasse, die auf der Fahrerseite abgeklappt werden kann.

Das auf einem Tandemachser aufgebaute Living Vehicle ist 254 Zentimeter breit und satte 945 Zentimeter lang. Rund 3,6 Tonnen schwer ist das Fahrzeug in unbeladenem Zustand, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei knapp sechs Tonnen. Im Wohnbereich erinnert kaum etwas daran, dass die Behausung auf Rädern steht – und fahrbereit ist. Es gibt reichlich Platz zum Kochen, Wohnen und Schlafen, die hellen Möbel würden auch gut in ein schickes Großstadt-Appartement passen. Ein echtes Komfort-Feature ist der durchgängig beheizbare Boden, darunter befindet sich ein isolierter Doppelboden.

Wohnwagen mit Geschirrspüler

Living Vehicle: Schlafzimmer.
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Im Heck ist das Wohnzimmer mit seiner Rundsitzgruppe installiert, darüber bietet ein Hubbett weitere Schlafplätze. Im Bug liegt das geräumige Schlafzimmer, das wahlweise über ein Queensbett oder ein Schlafsofa verfügt. Neben dem Kleiderschrank ist eine Waschmaschine mit Trockner untergebracht. Mittig im Fahrzeug liegt die Küche, ausgestattet mit einem mannshohen Kühl- und Gefrierschrank. Zur üblichen Ausstattung zählen Gaskocher und Spüle, Backofen und Mikrowelle. Einen Geschirrspüler sucht man in den meisten Wohnwagen hingegen vergeblich – hier nicht. In der Mitte der Küche dient eine kleine Insel als Arbeitsplatz. Dazu gibt es reichlich Stauraum und einen Apotheker-Schrank für Flaschen, Dosen, Öle und Gewürze. Gegenüber der Küche liegt eine großzügig verglaste Tür, durch die man auf die Terrasse gelangt.

Zwischen Wohn- und Schlafbereich liegt das Bad, das eine Tür vom restlichen Wohnraum abtrennt. Die Duschkabine hat ein großes Glasdach und eine Regendusche. Rund 380 Liter Frischwasser stehen zur Verfügung, der Abwassertank fasst rund 230 Liter (Fäkaltank 170 Liter). Energie liefern Solarpanele, gespeichert wird der Strom in Lithium-Akkus. Individualisieren lässt sich das Living Vehicle mit unterschiedlichen Polstern, Möbeloberflächen und Böden.

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Porsche Consulting eröffnet zwei weitere Büros

Mi, 13/06/2018 - 15:10

Die Managementberatung Porsche Consulting hat in Berlin und Belmont im Silicon Valley (USA) zwei weitere Büros eröffnet. Die Zahl der Standorte erhöht sich damit auf neun. Das Berliner Büro im Stadtteil Friedrichshain befindet sich im gleichen Gebäude wie das Technologielabor Porsche Digital Lab. Auch in Kalifornien nutzen die Berater die Nähe zu Kollegen. Der neue Standort der Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers im kalifonischen Belmont liegt neben dem Electronics Research Laboratory von Volkswagen. Hier werden unter anderem neue Mobilitätslösungen entwickelt.

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Renault fährt ein starkes Trio vor

Mi, 13/06/2018 - 14:33

Für Renault hätte das Jahr gar nicht besser beginnen können. Bis Mai konnten die Franzosen den Absatz in Deutschland um 8,1 Prozent steigern und liegen damit deutlich über dem Wachstum des Gesamtmarktes. Insgesamt wurden rund 97 000 Modelle der beiden Konzernmarken Renault und Dacia neu zugelassen, wobei sich der rumänische Ableger längst zu einer Absatzstütze entwickelt hat. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die Verantwortlichen des Konzerns nur ungern auf den Neuzugang aus Rumänien angesprochen wurden.

Duster sorgt für Dacia-Erfolgsgeschichte

Dacia Duster.
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Vor allem in Frankreich hat sich die Marke längst etabliert, und auch in Deutschland zeigen die Verkaufszahlen (bis Mai 32 300 Auslieferungen) nach oben. Ein entscheidender Baustein in der Erfolgsgeschichte ist der Duster, mit einem Einstandspreis von 11 490 Euro das preiswerteste SUV auf dem Markt. Der Bestseller kommt jetzt mit einem neuen Offroad-Design auf den Markt und bietet nun auch Ausstattungsdetails, die dem preisbewussten Kunden bisher vorenthalten wurden. Zum ersten Mal kann eine Klimaautomatik geordert werden, und außerdem lässt sich der Discount-SUV mit einer Keycard starten.

Freilich wächst mit der gehobenen Ausstattung auch das Preisniveau. Die Nobelversion mit Allrad- statt Frontantrieb, Klimaautomatik und noch weiteren angenehmen Details erreicht die 20 000-Euro-Marke, ist aber immer noch vergleichsweise preiswert. Für die Allradversionen spendiert Renault nun auch einen 4WD-Monitor für die sichere Fahrt im Gelände, und bei Bedarf warnt ein Toter-Winkel-Warner den Piloten. Für den optimierten Komfort montierten die Renault-Verantwortlichen neue Sitze mit einer verlängerten Sitzfläche, und als erstes Dacia-Modell überhaupt besitzt der Duster Fensterairbags für die Front und den Fond.

Renault Zoe liegt bei den vollelektrischen Autos vorne

Renault Zoe.
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Renault versteht sich als Elektropionier und bietet mit dem kleinen Zoe das meistverkaufte Elektromobil Europas an. Im vergangenen Jahr kam der Stromer auf 30 577 Neuzulassungen – in Deutschland reichten 4323 Zulassungen für einen Marktanteil von 18,6 Prozent bei den vollelektrischen Personenwagen, was sich ebenfalls in die Nummer 1 auf dem Markt übersetzte. Jetzt rollt der Zoe mit dem sogenannten R110-Motor an den Start, der 110 PS (80 kW) leistet und sein maximales Drehmoment bei 225 Newtonmetern erreicht.

Der neue Antrieb kommt mit der neuen, 41 kWh starken Batterie zu den Kunden, die eine realistische Reichweite von 300 Kilometern (nach dem neuen Testverfahren WLTP) erreicht. Dazu trägt auch die ausgezeichnete Energie-Rekuperation des eigens dafür entwickelten Bremssystems bei. Die bisher angebotene Batterie (22 kWh) bleibt beim 92 PS (68 kW) starken Antrieb im Angebot. Mit der neuen Batterie und der neuen Rekuperationstechnik rückt die Reichweitenangst in den Hintergrund, und außerdem reicht die gebunkerte Energie hin und wieder zu unvernünftigen Ampelspurts, um den Rest der „Verbrenner-Welt“ zu verwirren. Für die stärkere Zoe-Version verlangt Renault mindestens 35 900 Euro. Der Preis verringert sich allerdings durch den Elektro-Auto-Bonus in Höhe von 4000 Euro.

Renault kann auch sportlich

Renault Mégane R.S..
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Am anderen Ende der Leistungskette rollt der Mégane R.S. mit einem 280 PS (205 kW) starken 1,8-Liter-Turbomotor (Drehmoment 390 Newtonmeter) auf den Markt. Als einziger Vertreter der kompakten Hochleistungsfraktion besitzt der französische Sportler eine Allradlenkung, mit der sich die Kurvenstabilität verbessern soll. Bis zu 60 km/h lenken die Hinterräder mit maximal 2,7 Grad in entgegengesetzter Richtung zur Vorderachse – in der Fahreinstellung Race bis 100 km/h – was eine Verkürzung des Radstands bewirkt und so den Lenkaufwand um bis zu 20 Prozent reduziert.

Die Preisliste für den sportlichsten Mégane beginnt bei 33 690 Euro. Für Kunden, die sich mit 280 PS untermotorisiert fühlen, schiebt Renault im Herbst die Topversion Mégane R.S. Trophy mit 299 PS nach.

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Erlkönig Mercedes GLE

Mi, 13/06/2018 - 08:42

Der Verkaufsstart für die nächste Generation Mercedes GLE wird 2018 sein – und unsere neuesten Spionageaufnahmen zeigen, dass Mercedes Vollgas gibt, um die Entwicklung des Modells voranzutreiben und sogar erlaubt, dass der Prototyp mit weniger Tarnung als zuvor unterwegs ist.

Wohl kein Allradantrieb im Basismodell

Mercedes-Benz GLE Erlkönig.
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Das Basismodell des GLE kommt mit einem Gewicht von unter zwei Tonnen und es wird gemunkelt, dass Mercedes-Benz zugunsten eines geringen Gewichts auf den Allradantrieb verzichtet. BMW macht das bereits und bietet seinen Einstiegs-X5 nur mit Heckantrieb an. Während der GLE ein schärferes und kantigeres Design erhalten wird, senkt eine bessere Aerodynamik den CW-Wert von heute 0,32 auf 0,30. Raffinierte und teilweise neue Motoren werden den Verbrauch im gesamten Bereich um 20 Prozent reduzieren.

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Das Million-Dollar-Baby: Unicat MD79 fürs Ende der Welt

Di, 12/06/2018 - 13:52

Falls es sie denn jemals gab, jetzt sind die Zeiten, als Campen ein preiswertes Vergnügen war, nun wirklich endgültig vorbei. Für Integrierte der Luxusklasse sind sechsstellige Euro-Beträge fällig. Bei den Expeditionsmobilen in der Gewichtsklasse jenseits der 7,5 Tonnen ist die Lage nicht anders. Eine dieser komfortablen rollenden Behausungen, mit denen man auch ans Ende der Welt kommen könnte, ist der Unicat MD79.

Fernreisemobile für Globetrotter aus Dettenheim

Unicat MD79.
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Es sind ganz besondere und technisch hochwertige Fahrzeuge, die im Gewerbering von Dettenheim bei Unicat gebaut werden: Es sind Fernreise- und Expeditions-Mobile für Globetrotter, zur Erkundung der Welt abseits eingefahrener Routen. Zur Übernachtung auch an den entlegensten Orten, unter dem Sternenhimmel, aber mit allem Komfort. Eines dieser Fahrzeuge ist der MD79, Basis ist ein dreiachsiger MAN TGS 33.540 6×6.

Der bullige Allradler von MAN verfügt über das L-Fahrerhaus und einen Radstand von 4500 (plus 1400 mm). Das installierte Antriebsaggregat bringt es auf eine Leistung von satten 540 PS (402 kW) und ist an ein ZF Zwölf-Gang Tip-Matic-Getriebe gekoppelt. Damit das Fahrzeug auch dort noch weiter kommt, wo andere längst aufgeben müssen, kommt reichlich hochwertige Technik zum Einsatz: Allradantrieb mit Längssperre, ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung sowie Differenzialsperren in Vorder- und Hinterachsen.

Für Langstrecken bestens ausgestattetes Fahrerhaus

Unicat MD79.
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Dazu gibt es eine Parabelfederung und Luftfederung für Vorder- und Hinterachsen. Obendrein hat der MAN eine schlauchlose 14.00 R 20 Bereifung und eine Reifendruck-Befüllanlage an Bord. Für eine ordentliche Reichweite sorgt eine Zwei-Kammer Kraftstoffanlage mit 1000 Litern Diesel. Da dürfen die Tankstellen auch schon mal etwas weiter auseinander liegen. Reichlich Licht ins Dunkel bringen bei nächtlichen Fahrten je ein Paar Xenon Breitstrahler und Zusatzscheinwerfer am Dachträger.

Bei längeren Reisen sitzt man naturgemäß länger hinter dem Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz. Für Langstrecken bestens ausgestattet präsentiert sich das zusätzlich schall- und wärmegedämmte Fahrerhaus des MAN. Es ist mit zwei luftgefederten, beheizbaren und klimatisierten Komfortsitzen für Fahrer und Beifahrer ausgestattet. Zudem gibt es ein Lederlenkrad, elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Zentralverriegelung, USB-Ladeanschlüsse, Funkgerät, Garmin Satelliten-Navigation und eine Gegensprechanlage mit Ton und Bild.

Reichlich Platz für Luxus und Ausrüstung

Unicat MD79.
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Vor allem die Rückfahrkamera plus Monitor könnte hin und wieder ein wichtiges Zubehörteil sein. Denn das komplette Fernreisemobil ist immerhin fast elf Meter (10,95 m) lang, knapp zweieinhalb Meter breit und 3,87m hoch. Das zulässige Gesamtgewicht des Dreiachsers liegt bei 17 900 Kilogramm. Der Wohnaufbau selbst ist 7,90 m lang, 2,48 m breit und 2,21 m (Innenabmessungen 7,78 x 2,36 x 2.05m) – reichlich Platz für Luxus und Ausrüstung.

Den im Heckbereich angeschrägten Wohnaufbau fertigt Unicat aus gewebeverstärkten GfK-Sandwichplatten in einer Wandstärke von 60 mm mit einer PU-Hartschaum-Isolierung. Die Platten sind kältebrückenfrei mit GfK-Profilen verklebt. Die zusätzlich isolierte Bodenplatte verfügt über eine zusätzliche, eingeschäumte Stahlrahmen-Verstärkung. Um die Wohnkabine verspannungsfrei auf dem verwindungselastischen Rahmen des Fahrgestells montieren zu können, kommt eine Dreipunkt-Lagerung mit Hauptlager und Pendellager zum Einsatz. Die Türen und Kofferklappen sind – ebenso wie die Fenster – mit Hohlprofil- und Lippendichtungen doppelt abgedichtet und mit Zusatzverriegelungen ausgestattet. Alle Schlösser sind gleichschließend ausgeführt.

Ungewöhnlicher Grundriss

Unicat MD79.
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Innen ist der Unicat MD79 ausgesprochen luxuriös ausgestattet. Den Einstieg in den mit Teak-Schiffsboden ausgelegten Wohnraum macht eine ausziehbare, achtstufige Treppe bequem und problemlos möglich. Die Möbel aus Tischlerplatten mit Schichtstoff-Oberflächen sind, wie bei Unicat nicht anders zu erwarten, handwerklich erstklassig verarbeitet. Überall kommen stabile Metall-Riegelschlösser und Scharniere zum Einsatz, alle Schubladen sind mit kugelgelagerten Vollauszügen versehen. Die Wände und Decken sind im Küchen- und Sanitärbereich mehrfach lackiert, im Wohn- und Schlafbereich sind Wände und Decken mit hochwertigem Alcantara verkleidet.

Ungewöhnlich ist der Grundriss des MD79. Hinter dem Fahrerhaus ist das Schlafzimmer angeordnet. Es kann durch eine Tür zum Wohnraum hin abgetrennt werden und bietet ein 1,80 x 2,00 m großes Doppelbett mit Komfort-Matratze, Unterlüftung und Heizung.

Wohnraum mit eigenem Heizkörper

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Mittig im Wohnaufbau ist die Sitzgruppe für vier Personen angeordnet. Sie können rund um einen elektrisch absenkbaren, runden Tisch auf vier Leder-Einzelsitze mit Heizung und Massagefunktion Platz nehmen. Hier können, sollte es notwendig sein, auch einmal standesgemäß und bequem geschäftliche Besprechungen abgehalten werden. Die Sitze sind mit einer Namensprägung im Bereich der Rückenlehne versehen und ruhen auf dreh- und verschiebbaren Konsolen.

Den Raum im Heck nehmen das auf der Fahrerseite angeordnete Bad und eine winkelförmig ausgestaltete Küche ein. Im Sanitärabteil gibt es ein Sealand Porzellan-WC mit Wasserspülung, eine separate Dusche mit Sitzbank, einen Waschtisch mit Unterschrank und einen Oberschrank mit Spiegel über dem Waschbecken. Durch einen eigenen Heizkörper ist das Abteil auch als Trockenraum nutzbar.

Exklusive Kundenwünsche werden erfüllt

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Die Küche verfügt über ein Induktions-Kochfeld mit vier Kochstellen, einen Backofen mit Mikrowelle und Grill, Edelstahl-Spüle, Einhand-Hebelmischer für Warm- und Kaltwasser sowie einen Kühl- / Gefrierschrank mit 130 Liter / 65 Liter Inhalt. Die Unterschränke bieten Schubladen auf kugelgelagerten Vollauszügen, die Stauräume verfügen über eine praxisorientierte, pistenfeste Unterteilung für Geschirr, Töpfe und Küchengeräte.

Wie bei Unicat üblich werden auch exklusive Kundenwünsche erfüllt. Im Falle des MD79 wünschte sich der aus dem asiatischen Raum stammende Kunde ein „Gold-Paket“: Voila, das Waschbecken sowie die Armaturen in Bad und Dusche, Handtuchhaken, Seifenspender und Toilettenpapierhalter, die Lichtschalter und Abdeckungen der Steckdosen sowie die LED-Deckenleuchten und Möbelgriffe präsentieren sich vergoldet.

Viel Technik und Luxus zu einem stolzen Preis

Unicat MD79.
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Auch auf der technischen Seite ist beim Unicat MD79 natürlich „alles Gold“. Gut 600 Liter Frischwasser sind an Bord, die ebenso wie die komplette Wasserinstallation frostsicher untergebracht sind. Ein 60 Liter Warmwasser-Wärmetauscher mit elektrischem Zuheizer sorgt an allen Wasserentnahmestellen für warmes Wasser, selbstverständlich auch an der Außendusche. Für bequemen Wassernachschub ist ein City-Wasseranschluss zuständig. Der Inhalt des 149 Liter fassenden Abwassertank kann, ebenso wie der des 68 Liter großen Fäkaltanks, abgepumpt werden.

Die mit Diesel betriebene Warmwasser-Zentralheizung (5 kW) ist mit einer Höhenanpassung ausgestattet. Per Generator oder über Landstrom laufen die vier Dach-Klimaanlagen (3,2 kW Kälteleistung). Etliche Funktionen des Fahrzeugs lassen sich fernüberwachen, etwa Spannung, Strom, Kapazität, Temperatur und Historie der Aufbau-Akkus (630 Ah). Die können über einen wassergekühlten und mit Diesel betriebenen Fischer Panda Generator mit Dreizylinder-Motor (Dauer-Ausgangsleistung 11,4 kW) geladen werden.

So viel Technik und Luxus haben natürlich ihren Preis. Der liegt bei rund 950 000 Euro, oder – was eine internationale Kundschaft auch interessieren könnte – bei rund 1,1 Millionen US-Dollar.

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Lohnt sich ein Geschäftswagen statt einer Gehaltserhöhung?

Di, 12/06/2018 - 13:49

Eine Gehaltserhöhung klingt auf den ersten Blick ziemlich verlockend. Doch auf den zweiten Blick zahlt sie sich für Mitarbeiter nur in wenigen Fällen spürbar aus. Der Grund: Durch die Erhöhung nimmt auch das Bruttogehalt zu. Somit steigt parallel die Berechnungsgrundlage, wodurch es für das Finanzamt letztendlich mehr zu holen gibt. Angestellte sollten es sich deshalb gut überlegen, ob sie ein Plus auf dem Lohnzettel akzeptieren oder den Chef stattdessen nicht lieber nach einer anderen Form der Gratifikation fragen. Eine beliebte Alternative: der Geschäftswagen. Welche Rechte und Pflichten ergeben sich in solch einem Fall für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ergeben?

Mit einem Geschäftswagen lassen sich Steuern sparen

Zumindest aus der Vorgesetztenperspektive bringen Geschäftswägen viele Vorteile mit sich. Vor allem, was steuerliche Abgaben betrifft. Denn für den Kauf eines Neuwagens gibt es vom Finanzamt die Umsatzsteuer zurück. Und Unterhaltungskosten wie Leasingraten, Sprit oder Reparaturen sind klassische Betriebsausgaben, die bei der Steuererklärung ebenfalls berücksichtigt werden.

Erlaubt der Chef dem Personal außerdem, Privatfahrten mit dem Firmenfahrzeug zu erledigen, freut dies das Firmenkonto noch mehr, weil diese Kilometer als geldwerter Vorteil zählen. Bedeutet: Das Auto ist ein Sachwert und der wird besteuert. Die finanziellen Konsequenzen trägt in diesem Fall der Arbeitnehmer. Und der geldwerte Vorteil mindert das Bruttogehalt des Mitarbeiters, wodurch sich die Firma Lohnnebenkosten spart.

Auf die Formalitäten kommt es an

Das alles klingt fast schon zu schön, um wahr zu sein. Für Arbeitgeber gehen Dienstwägen jedoch mit ein paar Haken einher. Zuerst ist der bürokratische Aufwand zu nennen. Für die Nutzungserlaubnis eines Firmenautos müssen unter Umständen Arbeitsverträge angepasst und die klaren Bedingungen dort schriftlich festgehalten werden. Das kostet Zeit. Geld vom Finanzamt gibt es außerdem nur bei einer einwandfreien Buchführung zurück. Und da kommt es auf die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter und die regelmäßige und zeitaufwändige Kontrolle aller Unterlagen an. Zudem haben Vorgesetzte ihren Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht. Durch einen Dienstagwagen sollten sich für die Angestellten im Bestfall keine finanziellen Nachteile ergeben. Chefs müssen also immer den Lohn ihrer Mitarbeiter immer Blick haben. Hilfreich ist dabei eine Software zur Gehaltsabrechnung.

Nicht immer Kosten sparen

Aus Arbeitnehmersicht ist der Firmenwagen-Deal grundsätzlich kein schlechter. Doch wie sieht es für Mitarbeiter aus? Das unschlagbare Argument lautet aus ihrer Perspektive: Sie müssen sich kein eigenes Auto kaufen und sind trotzdem mobil. Zudem fallen laufende Kosten wie Inspektionen oder Versicherungen weg. Um die muss sich nämlich der Betrieb kümmern. Und um den Rundumservice perfekt zu machen, fallen das Organisieren von Werkstattterminen und die Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs ebenfalls in den Aufgabenbereich der Arbeitsstätte. Das ist besonders für Vielfahrer lukrativ.

Wer ein Geschaäftswagen grundsätzlich als eine Art Geschenk des Chefs versteht, liegt falsch. Arbeitskräfte müssen bei der Nutzung eines Firmenfahrzeugs viele Pflichten erfüllen. Muss sich der Mitarbeiter laut Arbeitsvertrag zum Beispiel an den Kosten des Autos beteiligen und fällt er dadurch unter die Beitragsbemessungsgrenze von Kranken- oder Rentenversicherung, sinkt damit gleichzeitig der spätere Leistungsanspruch. Dann ist der Vorgesetzte gezwungen, den Mitarbeiter finanziell zu unterstützen. Probleme gibt es in den meisten Fällen jedoch nicht, wenn die Minderung im Rahmen des geldwerten Vorteils bleibt. Mit diesem sollten sich Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der Dienstautofrage jedoch intensiv auseinandersetzen.

Spezialfall geldwerter Vorteil

Wie schon erwähnt gilt diese Vorschrift für Privatfahrten, inklusive des Arbeitswegs, mit dem Geschäftswagen. Um den Vorteil zu berechnen, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Die 1-Prozent-Regel: Monatlich wird hier 1 Prozent des Bruttoneuwagenpreises fällig.

2. Ein Fahrtenbuch führen: Hier muss jede Autofahrt genau dokumentiert werden.

Wann sich welche Methode rentiert ist vom Einzelfall abhängig. Eine Beispielrechnung liefert im Vorfeld erste Anhaltspunkte. Im Fall der 1-Prozent-Regelung gilt aber grundsätzlich: Je höher der Neuwagenpreis und die Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsplatz sind, desto höher ist schließlich auch der geldwerte Vorteil, der auf das zu besteuernde Bruttoeinkommen aufgeschlagen wird. Auf diese Weisen steigen wiederum Steuern und Sozialabgaben an, die der Angestellte abführen muss. So bleibt im ungünstigen Fall weniger Netto vom Brutto übrig.

Ob sich ein Firmenwagen am Ende wirklich rentiert, hängt immer von der individuellen Einkommenssituation des Arbeitnehmers ab. Dieser sollte beim Wink mit dem Wagenschlüssel nicht sofort zusagen, sondern Vor- und Nachteile zuerst gründlich abwägen.

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Kia Soul als Sondermodell „Final Edition“

Di, 12/06/2018 - 12:35

Kia setzt in Zukunft auch bei seinem Kultauto auf Elektromobilität. Den Soul wird es in Europa künftig ausschließlich in der Elektroversion Soul EV geben. Doch bevor es so weit ist, legt Kia noch eine 204 PS starke Sportversion als Sondermodell auf. Der passende Name: „Final Edition“. Diese hat exklusive Design-Elemente wie Sportstoßfänger vorn und hinten, rote Zierleisten an Front, Seiten und Heck, Doppelauspuff sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

7-Jahre-Kia-Herstellergarantie auch für die „Final Edition“

Zur Serienausstattung des Sondermodells gehören unter anderem 8-Zoll-Kartennavigation, Smartphone-Integration (Android Auto, Apple CarPlay), Premium-Soundsystem, elektrisch einstellbare und beheizbare Vordersitze, beheizbares Lederlenkrad, Klimaautomatik, Rückfahrkamera, beheizbare und elektrisch anklappbare Außenspiegel, Xenonscheinwerfer, LED-Nebelscheinwerfer, Fernlichtassistent, Spurwechselassistent und Querverkehrwarner.

Der Kia Soul 1.6 T-GDI Turbo kostet in der „Final Edition“ 28.990 Euro. Optional sind ein Panoramadach mit elektrischem Schiebedach sowie Metallic-Lackierungen erhältlich. Wie für jeden Kia gewährt der Hersteller auch für das Sondermodell die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie.

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Book by Cadillac in München gestartet

Di, 12/06/2018 - 11:41

Nach New York, Dallas und Los Angeles ist der Mobilitätsservice „Book by Cadillac“ nun nach einer Testphase auch in München gestartet. Teilnehmer des Programms können Fahrzeuge aus der kompletten Modellpalette und den Performancemodellen Corvette und Camaro auswählen. Die Möglichkeit auch unter den Chevrolet-Sportwagen zu wählen, ist derzeit einzigartig, denn bei den bereits gestarteten Services in New York, Dallas und Los Angeles besteht diese Möglichkeit nicht.

Concierge-Service liefert das Wunschmodell aus

Mobilitätsservice Book by Cadillac: Der Concierge übergibt den Wagen an einen Abonnenten.
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In München umfasst der Service von Cadillac drei frei wählbare Laufzeiten von einem Monat, drei oder sechs Monaten. Er startet bei 1500 Euro im Monat für die sechsmonatige Mitgliedschaft, 1600 Euro für die drei Monate und 1700 Euro für die einmonatige Mitgliedschaft. Alle Laufzeiten können durch den Teilnehmer beliebig oft verlängert werden.

Der Abonnent kann sein Wunschmodell innerhalb von 48 Stunden durch einen Concierge-Service an jedem Ort im Großraum München in Empfang nehmen. Die Monatspauschale beinhaltet Wartung, Steuer, Versicherung, Sommer- oder Winterreifen, Autobahnvignetten für die Schweiz und Österreich und hat keine Beschränkung bei Kilometern oder Anzahl der Fahrzeugwechsel.

Junge Kunden aus ganz Deutschland

Die Nachfrage nach dem Dienst übersteigt zu Beginn die Zahl der vorgesehenen Abonnentenplätze. Unter den ersten Anmeldungen sind zwei Drittel der Teilnehmer zwischen 25 und 40 Jahre alt und damit im Schnitt wesentlich jünger als die bisherigen Kunden von Cadillac. Interessenten kommen nicht nur aus dem Großraum München, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet, was Cadillac ermutigt, das System auch über die bayerische Landeshauptstadt hinaus anzubieten.

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Porsche Taycan: Mission vollendet

Di, 12/06/2018 - 11:16

Der Übergang vom Verbrennungsmotor zum Elektroantrieb wird oft mit dem Sprung von der Kutsche zum Auto verglichen. Der Vergleich hinkt etwas, denn damals war die neue Technik dem Althergebrachten weit überlegen und sie setzte sich deshalb trotz politischen Gegenwinds durch. Heute fordert die E-Mobilität vom Kunden gravierende Einschränkungen, und sie hat sich deshalb trotz des warmen Regens verschiedenster Subventionen nur in der Nische durchgesetzt. Das wird jedoch kaum der Grund dafür sein, den vollelektrischen Porsche, der bisher unter der Bezeichnung Mission E den Messezirkus belebt hat, nach einem Pferd zu benennen.

Lebendig wie ein Fohlen

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Tatsächlich bedeutet Taycan, so der offizielle Name der 600-PS-Limousine, im türkischen „lebendig wie ein Fohlen“. Damit verbindet sich die Hoffnung, dass das Konzept noch eine große Zukunft vor sich hat. Gestern Abend bestätigten die Zuffenhausener bei einer Veranstaltung im Porsche-Museum weitere Varianten und Derivate und gleichzeitig 70 Jahre Sportwagenbau.

Schon 2019 soll der Porsche Taycan auf den Markt kommen, angetrieben von zwei Elektromotoren mit zusammen über 600 PS. Damit soll das Auto weniger als 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h benötigen, der Sprint aus dem Stand auf 200 km/h wird in knapp zwölf Sekunden absolviert.

Seitenhieb auf Tesla

Porsche Taycan.
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Porsche spricht von einer „von Elektrofahrzeugen bisher unerreichten Dauerleistung: Mehrere Beschleunigungsvorgänge direkt hintereinander sind ohne Leistungsverlust möglich“. Das ist ein Seitenhieb auf Tesla, wo bekanntlich nach kurzer Zeit rapide und anhaltend heruntergeregelt wird, damit die Hitze aus Antrieb und Batterien abgefürt werden kann.

Beim Wiener Motorensymposium Ende April hat Porsche-Chef Oliver Blume präzisiert, dass man zehnmal von null auf 100 km/h oder viermal von null auf 200 km/h hochbeschleunigen kann, bevor das Auto in ein Not-Sparprogramm umschaltet. Gut für ein Elektroauto, jedoch kaum ausreichend für eine Runde auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Die dort herausgefahrene Rundenzeit gilt als Messlatte für die Güte eines sportlichen Automobils.

Porsche investiert sechs Milliarden Euro in die E-Mobilität

„Wortnamen haben bei Porsche grundsätzlich eine konkrete Verbindung zum entsprechenden Modell und dessen Eigenschaften“, so der Hersteller. Sechs Milliarden Euro will Porsche in den nächsten vier Jahren in die Elektromobilität stecken. Auf den Übergang von den klassischen Verbrennern zum elektrischen Taycan darf man gespannt sein.

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