Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 5 Minuten 23 Sekunden

Mercedes-Benz G-Klasse: Nur drei Teile überleben

Mo, 07/05/2018 - 08:42

Ein Typencode ist auch nicht mehr, was er einmal war: W463, so heißt die G-Klasse schon seit 1990. Vorher lief es als W460 und anschließend parallel als W461. Wenn die interne Bezeichnung identisch bleibt, so darf man vermuten, dann wird sich kaum etwas geändert haben. Aber davon kann bei der neuen G-Klasse keine Rede sein: Nur drei Teile sind mit dem Vorgänger identisch, nur zwei davon besitzen Signifikanz: Die charakteristische Abdeckung des Reserverads – und die Türgriffe mit dem charakteristischen Schloss. Sie funktionieren und klingen wie seit nunmehr fast 40 Jahren.

Evolution statt Revolution: G-Klasse

Autor Matthias Knödler mit einem 230 GE der ersten Generation.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Nähert man sich der neuen G-Klasse, so fällt zuerst kein großer Unterschied zum Vorgängermodell auf. Die kastenförmige Karosserie, die vorne aufgesetzten Blinker, die seitlichen Zierleisten und überhaupt der erste Eindruck erinnert stark an die bisherige Modellgeneration. Und dies war auch die Absicht: Man wollte eine Evolution, keine Revolution auf die Räder stellen, heißt es bei Mercedes.

Im Innenraum wirkt vieles vertraut, aber das liegt zum Teil auch an der Ähnlichkeit zu anderen Mercedes-Modellen. Der Blick über die Motorhaube und der Beifahrerhaltegriff am Armaturenbrett verweisen hingegen auf den Vorgänger. In den zur Verfügung stehenden Testwagen war überall der breite TFT-Bildschirm verbaut. Bei den Ersatzfahrzeugen gab es allerdings auch analoge Instrumente – und die passen deutlich besser zur Designsprache der neuen G-Klasse. Die Frontscheibe ist kaum wahrnehmbar leicht gewölbt, was die Aerodynamik deutlich verbessert. Und das Auto ist um fünf Zentimeter länger, von denen vier Zentimeter der Kniefreiheit den Fondpassagieren zugutekommen.

Herr seiner Kräfte

Mercedes-Benz G 500.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der neue Rahmen wurde in dem Wissen entwickelt, dass leistungsstarke AMG-Motoren eingebaut werden. Beim Vorgänger war dies nicht der Fall, und die alten AMG-Modelle waren in puncto Fahrwerk und Lenkung teils überfordert. Dies zeigte sich an der bei schneller Fahrt unpräzisen Lenkung, aber auch am diffizilen Bremsverhalten aus über 200 km/h. Jetzt kann dank vorderer Einzelradaufhängung eine moderne Zahnstangenlenkung eingebaut werden. Der neu konstruierte Leiterrahmen ist um 55 Prozent steifer geworden und das gesamte Fahrzeug um 170 Kilogramm leichter.

Die positiven Ergebnisse sind deutlich spürbar. Die Sitzposition ist zwar die gleiche und zügiges Fahren auf kurvigen Landstraßen ist noch immer richtig Arbeit. Der hohe Schwerpunkt lässt sich nicht verleugnen. Aber die Lenkung ist präzise, und im Gegensatz zum Alten kann die neue G-Klasse mit der Leistung gut umgehen. Der Spurassistent erledigt seine Aufgabe übrigens sehr gründlich. Beim Annähern an die Seitenlinie bremst er leicht ab und zieht das Auto abrupt zurück in die Spur.

Ein V8 mit akustischer Unterstützung?

Mercedes-Benz G 500.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Nicht optimal ist für großgewachsene Fahrer der Verstellbereich des linken Außenspiegels. Und während es gelungen ist, die Innenraumgeräusche um 50 Prozent zu verringern, so hätte Daimler darauf verzichten können, statt dessen ein Soundfile mit Motor- und Auspuffklang über die Stereoanlage abzuspielen. Denn die V8-Motoren klingen so schön, dass sie das überhaupt nicht nötig haben.

Während eine Dieselvariante nachgereicht wird, gibt es schon heute zwei Versionen mit 4,0-Liter-V8-Ottomotoren, die beide mit einer Neun-Gang-Automatik gekoppelt sind: den G 500 mit 422 PS (310 kW) und den AMG G 63 mit 585 PS (430 kW). Damit ist der Spurt von Null auf 100 km/h in 5,9 bzw. 4,5 Sekunden erledigt; die Spitze liegt bei abgeregelten 210 bzw. 220 km/h, wobei die Abregelschwelle beim AMG gegen Aufpreis auf 240 km/h angehoben werden kann. Am Steuer ist der Unterschied geringer, als es die Zahlen vermuten lassen; auch der G 500 geht mit großem Nachdruck ans Werk und man fühlt sich zu keinem Zeitpunkt untermotorisiert. Für Elektro-Freaks soll es übrigens auch einen Hybrid geben.

Besonders überzeugend ist die G-Klasse im Gelände

Mercedes-AMG G 63.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

In dem ausgewählten Testgelände prüfen auch Dakar- und WRC-Teams ihre Fahrzeuge auf maximale Belastung. Im direkten Vergleich war festzustellen, daß die neue G-Klasse nochmals mehr kann als das Vorgängermodell, bei dem in Sachen Geländetauglichkeit bislang eigentlich keine Wünsche offengeblieben waren. Insbesondere muss der Fahrer deutlich weniger Offroadkönnen mitbringen. Die variable Dämpfung, die beim AMG G 63 zum Serienumfang gehört, ist besonders für das Gelände empfehlenswert.

Für den AMG G 63 gibt es 20-, 21- und 22-Zoll Felgen; fürs Gelände ist die 20-Zoll-Variante empfehlenswert, für die es gegen Jahresende auch einen Pirelli-Allterrain-Reifen geben wird. Nur beim G 500 passen 18-Zoll-Aluräder über die Bremse. Der dazu bestellbare Allterrain-Reifen ist die erste Wahl für extremes Gelände; mit 20-Zöllern hat der G zu wenig „Gummi“. Beim G 500 empfiehlt sich fürs Gelände der Verzicht auf die Trittbretter; sie sind beim AMG G 63 Serienausstattung. Der G 500 ist auch deshalb im Gelände überlegen, weil er mit kleineren Kühlern einen etwas besseren Böschungswinkel aufweist. Zudem verringert der hintere Zusatzstabilisator des AMG G 63 die Verschränkung.

Mercedes-Benz G 500.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Und so ist für uns als Allround-Variante der G 500 sicherlich die ideale Wahl – vorzugsweise ohne Trittbretter, mit 20-Zoll-Rädern, mit variabler Dämpfung und analogen Instrumenten. Aber vielleicht kommt auch noch einmal eine puristische Ableitung wie einst die „Professional“-Variante. „Wir wollen die G-Tradition wahren“, sagt G-Chef Gunnar Güthenke. Und das muss die neue G-Klasse unterhalb der aktuellen V8-Modelle erst noch beweisen – auch wenn der Baureihencode sich nicht geändert hat.

Daten Mercedes-Benz G 500 Länge x Breite x Höhe (m) 4,83 x 1,93 x 1,97 Radstand (m) 2,89 Motor V8-Benziner, 3982 ccm, Biturbo, Direkteinspritzung Leistung 310 kW / 422 PS bei 5250-5500 U/min Max. Drehmoment 610 Nm bei 2000-4750 U/min Höchstgeschwindigkeit 210 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,9 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 11,5 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 263 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 2429 kg / 721 kg Kofferraumvolumen max. 1941 Liter Max. Anhängelast 3500 kg Wendekreis 13,6 m Räder / Reifen 8,0 J x 18 / 265/60 R 18 Preis 107 041 Euro

Der Beitrag Mercedes-Benz G-Klasse: Nur drei Teile überleben erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Dacia Lodgy: Familienkutsche zum Schnäppchenpreis

So, 06/05/2018 - 08:39

Der Dacia Lodgy ist die günstigste Möglichkeit in Deutschland, eine Familienkutsche mit viel Platz und bis zu sieben Sitzen zu fahren. Ob Geiz bei dem Spar-Van geil ist, haben wir jetzt ausprobiert.

Quadratisch, praktisch, und in vielen Bereichen auch gut

Quadratisch, praktisch und im Ergebnis auch sehr ordentlich: der Dacia Lodgy.
Copyright: Dacia

Klar, eine Schönheit und ein Auto mit Wow-Effekt ist der Lodgy nicht, zumindest äußerlich. Das Design ist doch eher auf Funktionalität ausgelegt. Quadratisch, praktisch, also auch gut, könnte man sagen. Vorteile wie die große Hecköffnung und die weit nach oben schwenkende Klappe sowie die niedrige Ladekante fallen sofort ins Auge, wenn man ein paar Kreise ums Auto dreht und sich ein bisschen mit dem Lodgy vertraut macht. Allerdings fallen dann auch altertümlich anmutende Klappgriffe an den Türen auf und ein Knopf an der Heckklappe, der gleichzeitig das Schloss ist – beides findet man heute eher selten an Neuwagen.

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich an der Oberkante der Hecköffnung eine Schraube, die gemächlich vor sich hin rostet. Auch das ist nicht besonders vertrauenserweckend. Diesen beiden Negativ-Eindrücken sind aber auch einige Vorteile entgegenzuhalten: Günstiger Einstiegspreis, Zuladung von 640 Kilo, ein Diesel, der zwar etwas zu laut brummt, dafür aber richtig sparsam ist – 6,2 Liter bei der Testfahrt mit vier Erwachsenen plus Gepäck lassen kaum Raum für Kritik.

Interieur ist dem Preis angemessen

Der Innenraum ist aufgeräumt, aber auch ein bisschen trist. Die Materialauswahl ist dem Preis angemessen, aber die Verarbeitung innen passt.
Copyright: Dacia

Innen ist der Dacia freilich kein Auto, das viele Überraschungen parat hält. Der Testwagen ist mit einem Multimedia-System samt Navi und Rückfahrkamera ausgestattet, dessen Bildschirm von schwarzen Klavierlack-Rahmen umrandet ist. Mehr Schnörkel sind im Dacia Lodgy auch nicht zu finden. Dunkler Kunststoff und ein paar Zierelemente aus Kunststoff in Aluoptik, wie bei anderen Autos auch. Aber dort sieht’s nach Alu aus. Bei Dacia können sie ihre Herkunft aus dem Kautschuk-Universum nicht verbergen. Ist das ärgerlich? Nein, denn in der Preisklasse darf man kein Luxus-Ambiente erwarten. Das ist vielleicht auch der große Vorteil des Dacia Lodgy. So manches, was bei teuereren Autos mit einem Minuspunkt quittiert würde, kann hier mit dem Hinweis auf den Preis als akzeptabel verbucht werden. Zum Beispiel die Menüführung des Navis, die unübersichtlich ist, aber nach einer Eingewöhnungszeit dem Dacia-Fahrer sicherlich keine Probleme mehr bereitet.

Inakzeptabel sind die Sitze, die – um es diplomatisch auszudrücken – in einem Auto, das wegen seiner Größe von vielen Käufern auch für Langstrecken genutzt werden wird – nichts verloren haben. Die Auflagefläche ist zu kurz, und die Polster sind viel zu weich. Die durchgesessene Couch in Omas Wohnzimmer ist bequemer. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf.

Günstige dritte Sitzreihe

Mit der optionalen dritten Sitzreihe bietet der Dacia Lodgy Platz für sieben Personen.
Copyright: Dacia

Die Fondpassagiere müssen sich mit weniger Platz auf der 3er-Rückbank zufriedengeben, was bei einem Auto mit immerhin 4,50 Meter Länge ungewöhnlich ist. Das Platzangebot ist zwar ausreichend, eine verschiebbare Rückbank wäre aber eine willkommene Option, gerade bei einer Auslastung mit vier oder fünf Personen. Sehr gut: die dritte Sitzreihe, die bei Dacia 700 Euro extra kostet. Konkurrenten verlangen deutlich mehr. Zwar ist auch hier der Platz überschaubar und für größere Passagiere vor allem nach oben sehr begrenzt, aber auf kurzen Strecken oder für den Nachwuchs ist die mit zwei Handgriffen umklappbare Sitzbank allemal geeignet.

Etwas besser könnte die Dämmung sein. Ab Tempo 130 wird es sehr laut im Innenraum, Windgeräusche übernehmen dann die Rolle, die vorher das Brummen des Diesels inne hat. Der erfüllt ansonsten seinen Dienst unaufgeregt, lässt sich schaltfaul und mit niedrigen Drehzahlen fahren und macht dank des Drehmoments von 260 Newtonmetern bei 1.750 Umdrehungen je Minute im Alltagseinsatz ein gute Figur.

Keine lahme Ente

Ein günstiger Preis und viel Platz zeichnen den Dacia Lodgy aus, den es gegen Aufpreis auch als Siebensitzer gibt.
Copyright: Dacia

Eine lahme Ente ist der Dacia Lodgy mit diesem Aggregat (80 kW/109 PS) jedenfalls nicht. Das Fahrwerk ist komfortabel abgestimmt, schwingt bei größeren Wellen kaum nach, nur kurze Stöße schluckt es nicht ganz sauber weg. Aber auch hier gilt: Das Gesamtpaket ist in Ordnung, und zwar in diesem Fall nicht nur mit Blick auf den Sparpreis. Der liegt übrigens beim Testwagen in der zweithöchsten Ausstattung Lauréate mit einigen Extras wie beispielsweise einer Rückfahrkamera und der erwähnten dritten Sitzreihe bei 17.320 Euro. Nicht geschenkt, aber auch nicht zu teuer. Das Basis-Modell ist als Benziner bereits ab 9.990 Euro zu haben.

Technische Daten Dacia Lodgy dci 110 „Lauréate“ Fünftüriger Kompakt-Van mit fünf oder sieben Sitzplätzen Länge/Breite/Höhe/Radstand 4.498 mm/1.751 mm/1.714 mm/2.810 mm Leergewicht 1.280 kg zul. Gesamtgewicht 1.920 kg Zuladung 640 kg Tankinhalt 50 Liter Gepäckraum 207 – 2.617 Liter Antrieb Vierzylinder-Reihen-Dieselmotor mit Turbolader Hubraum 1.461 ccm Leistung 80 kW/109 PS bei 4.000 U/min max. Drehmoment
260 Nm bei 1 750 U/min 0 – 100 km/h 11,2 s Höchstgeschwindigkeit 177 km/h Normverbrauch (kombiniert)
4,0 Liter Diesel/100 km CO2-Ausstoß 105 g/km, Euro 6 Preis ab 14.950 Euro

Der Beitrag Dacia Lodgy: Familienkutsche zum Schnäppchenpreis erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mercedes-Benz A-Klasse in der virtuellen Realität konfigurieren

Sa, 05/05/2018 - 09:26

Mercedes-Benz Deutschland setzt zur Markteinführung der neuen A-Klasse im Vertrieb auf neue digitale Angebote. Mit der „3D Augmented Reality App Mercedes cAR“ können sich Kunden und Interessenten ihr Wunschfahrzeug auf dem Smartphone oder Tablet individuell konfigurieren und in dreidimensionaler Auflösung detailgetreu anzeigen lassen – sowohl von außen als auch von innen und in der Umgebung ihrer Wahl. Im Autohaus bietet Mercedes-Benz Besuchern an, mit einer Virtual-Reality-Brille ihr Wunschfahrzeug mittels 3-D-Technologie in allen möglichen Konfigurationen direkt in Echtzeit zu erleben.

Wunschauto virtuell konfigurieren, fahren, drehen, platzieren und skalieren

„Mercedes cAR“-App.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Neben der Auswahl der klassischen Konfigurationsmerkmale lässt sich mit der AR-App die Konfiguration dank Umgebungsscan in die gewünschte Umgebung integrieren und realitätsnah darstellen. Darüber hinaus kann das Wunschauto virtuell im gewählten Fahrmodus gefahren sowie um 360 Grad gedreht, platziert und skaliert werden. Dies lässt sich auch auf den Innenraum und den Interieur-Rundumblick übertragen. So werden beispielsweise die Porung der Stoffe und Materialien selbst kleinster Bauteile  der A-Klasse realistisch wiedergegeben.

Interaktiv können zum Beispiel auch die Türen geöffnet oder Felgendesigns geändert werden. Neben dem Konfigurations- bietet der Exploremodus der Anwendung zusätzlich anschauliche Informationen rund ums Fahrzeug und verlinkt auf kurze Videoclips mit Fahrzeug-Highlights auf Youtube sowie den Mercedes-Benz-Online-Konfigurator. Über die App gelangt der Kunde direkt zum Mercedes-Benz Online Store https://www.online-store.mercedes-benz.de/ und zur Händlersuche und kann sich beispielsweise für eine Probefahrt anmelden.

Virtuelle Realität direkt im realen Fahrzeug erleben

Mercedes-Benz A-Klasse durch die Virtual-Reality-Brille gesehen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Virtual-Reality-Brille kommt im realen Auto zum Einsatz. Wenn sie in der A-Klasse Platz genommen haben, können sich Kunden und Interessenten das Fahrzeug mittels 3-D-Technologie in allen möglichen Konfigurationen darstellen lassen und via Datenbrille virtuell erleben. Mit dieser sogenannten „InCar Virtual Reality-Experience“ werden das virtuelle und reale Fahrzeug miteinander vermischt, so dass nicht nur der Sehsinn, sondern auch der Geruchs- und insbesondere der Tastsinn mit einbezogen werden. Dabei kann der Nutzer entscheiden, ob er die Bedienung selbst übernimmt oder durch das Verkaufspersonal unterstützt werden möchte.

Wie bei einem Online-Konfigurator stehen dabei sämtliche Möglichkeiten der Fahrzeugkonfiguration zur Verfügung. So kann beispielsweise die Farbe der Innenausstattung des Fahrzeugs in allen Varianten erlebt oder das einfarbige Leder virtuell gegen zweifarbige Kombinationen getauscht werden. Während der Konfiguration kann der Kunde in Sekundenbruchteilen seine virtuelle Position wechseln, beispielsweise von den Vordersitzen auf die Rückbank oder von innen nach außen. Er kann in der digitalen Realität zum Beispiel Türen, Kofferraum und Handschuhfach öffnen.

Die virtuelle Technologie wird Mercedes-Benz später auch in weiteren Baureihen und Märkten einführen.

Der Beitrag Mercedes-Benz A-Klasse in der virtuellen Realität konfigurieren erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche Cayenne S: Schicker Gigant mit Platz und Power

Sa, 05/05/2018 - 08:00

Super sportlich, extrem elegant und dabei absolut alltagstauglich. Der neue Cayenne von Porsche bietet all das. Erst recht in der S-Version. Wohlfühlen ist angesagt an Bord des eleganten Giganten. Und natürlich ganz viel Fahrspaß.

Neu, aber doch vertraut

Zahlreiche Features verbessern beim neuen Modell die Fahreigenschaften, unter anderem eine Wankstabilisierung.
Copyright: Porsche

Porsche hat die inzwischen dritte Generation seines Erfolgsmodells Cayenne ins Rennen geschickt. Bei der kompletten Neuentwicklung hat der Stuttgarter Autobauer mal wieder großes Fingerspitzengefühl bewiesen. Quasi in allen Bereichen wurde eine ordentliche Schippe draufgelegt, ohne dabei die typische Design-DNA zu vernachlässigen. Neu, aber doch vertraut. Das trifft es im Fall des Cayenne ziemlich gut.

Das Design des Edel-SUV orientiert sich sehr stark an der Sportwagen-Ikone 911 und ist erstmals mit Mischbereifung und Hinterachslenkung zu haben. Zusätzlich zu diesen typischen Sportwagen-Elementen verbessern der serienmäßige Allradantrieb, 4D-Chassis Control, Dreikammer-Luftfederung und eine elektrische Wankstabilisierung die Fahreigenschaften. Die Offroad-Tauglichkeit des trotz deutlich erweiterter Serienausstattung im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 65 Kilogramm leichteren Cayenne bleibt dabei unangetastet. Gut sechs Zentimeter mehr Länge und ein knapper Zentimeter weniger Höhe lassen den Wagen noch eleganter und zugleich dynamischer wirken.

440 PS sorgen für die satte Portion Sportlichkeit

440 Turbo-PS sorgen für ausreichend Sportlichkeit. 265 km/h schafft der Cayenne S.
Copyright: Porsche

Apropos: Der Cayenne S wird von einem 2,9 Liter großen V6-Motor mit Biturbo-Aufladung angetrieben. Dieses neu entwickelte Triebwerk ist ein Ausbund an Kraftentfaltung und liefert noch dazu einen Klang zum Zunge schnalzen. Das ebenfalls erstklassige Soundsystem lässt man da aus Genussgründen auch gerne mal offline. 324 kW/440 PS – 20 Pferdchen mehr als beim Vorgänger – sorgen unter der attraktiv geformten Motorhaube für die „Musik“. Entsprechend kurz fällt mit 5,2 Sekunden die Beschleunigung von null auf 100 km/h aus.

Es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Kraftentfaltung der gut zwei Tonnen schwere Cayenne aus den Puschen kommt und locker die 250 km/h-Marke knackt. Vergrößerte Lufteinlässe im Bug sind dabei deutliche Erkennungszeichen der Leistungszuwächse des eleganten Giganten. Wohlgemerkt mit bis zu fünf Personen an Bord, die in einem hochwertigen und sehr geschmackvoll ausgestatteten Fahrgastraum Platz nehmen und sich rundum wohlfühlen können.

Ein Familien-Fahrzeug das nicht auf Fahrspaß verzichten muss

Die Schaltzentrale des Cayenne S: edel und übersichtlich.
Copyright: Porsche

Gepäck darf in diesem Porsche auch reichlich mit: Das Kofferraumvolumen wurde sogar von 670 auf 770 Liter erhöht. Nicht zuletzt diese Eigenschaften machen den Cayenne zum „Familien-Porsche“. Und das, ohne auf den typischen Fahrspaß verzichten zu müssen. Sicher eines der Erfolgsgeheimnisse des Premium-SUV, das sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einem Bestseller entwickelt hat. Der Cayenne synchronisiert sozusagen den Fahrspaß eines Sportwagens mit der Alltagstauglichkeit eines SUV – und das auf höchstem Niveau.

Großen Anteil an diesem breiten Leistungsspektrum zwischen Sportlichkeit und Komfort hat das neue Achtgang-Tiptronic-Getriebe. Kürzere Schaltzeiten in den unteren Gängen kommen der Onroad-Performance und der Geländetauglichkeit gleichermaßen entgegen. Der lang übersetzte achte Gang sorgt zudem für niedrige Drehzahlen und optimierten Verbrauch beim entspannten Reisen. Abseits befestigter Straßen machen es programmierte Offroad-Modi dem Fahrer leicht, das passende Setup zu wählen. Neben einem Straßenprogramm gibt es weitere Modi für schlammigen Untergrund, Sand oder felsiges Terrain.

In jeder Hinsicht ein Traumwagen

Große Lufteinlässe lassen die S-Variante erkennen.
Copyright: Porsche

Mit weniger als zehn Liter Superplus soll das SUV pro 100 Kilometer auskommen, so Porsche. Bei entsprechend defensiver Fahrweise ist das sogar möglich. Wer aber zwischendurch auch mal auf die Tube drückt – und das tut man nun mal mit einem Porsche Cayenne S -, muss schon rund zwölf Liter einkalkulieren.

In puncto Fahrassistenz, Komfort und Sicherheit bietet Porsche für den Cayenne alles an, was derzeit möglich ist. Das steigert natürlich den Preis. Und der ist bei der Basisversion bereits knackig. Rund 92.000 Euro werden für den Cayenne S mindestens fällig. Leicht und locker lässt sich über die lange Aufpreisliste noch ein hoher fünfstelliger Betrag draufsetzen – der Preis für den Testwagen lag bei 121.000 Euro. Für die Mehrheit bleibt der Cayenne S allein deshalb ein „Traumwagen“, er verdient sich diese Bezeichnung aber zweifellos auch aufgrund des perfekten Zusammenspiels von Optik, Technik, Komfort, Platzangebot, Verarbeitung und Fahrspaß.

Technische Daten Porsche Cayenne Turbo Fünftüriges SUV Antrieb Allrad Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 4.918/1.983/1.696/2.895 Leergewicht 2.020 kg Zuladung 820 kg Anhängelast 3.500 kg Kraftstofftank 75 l Kofferraumvolumen 745 – 1.710 l Wendekreis 11,5 m Preis ab 91.964 Euro Antrieb V6-Biturbo-Benziner Hubraum 2.894 ccm Leistung 324 kW/440 PS bei 5.700 – 6.600 U/min max. Drehmoment 550 Nm bei 1.800 – 5.500 U/min Getriebe Achtgang-Tiptronic S Beschleunigung 0 bis 100 km/h 5,2 s Höchstgeschwindigkeit 265 km/h Normverbrauch 8,4 l auf 100 km CO2-Ausstoß 213 g/km

Der Beitrag Porsche Cayenne S: Schicker Gigant mit Platz und Power erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi S8 Erlkönig

Fr, 04/05/2018 - 15:07

Ein Prototyp vom brandneuen Audi S8 wurde diese Tage während einer Testfahrt auf dem Nürburgring erspäht. Da sich die Ingolstädter nicht die Mühe machten ihr Top-Flaggschiff mit Hilfe von Tarnfolie unkenntlich zu machen, ist schnell zu erkennen, dass der neue S8 sich vom aktuellen A8 kaum unterscheidet. Äußerlich zumindest.

Audi S8: nicht täuschen lassen

Audi S8.
Copyright: Automedia

Auch wenn sich das Erscheinungsbild zunächst in Zurückhaltung übt, Power gibt es satt von einem 4.0-Liter-V8-Biturbo, der in ähnlicher Form auch den Porsche Panamera Turbo antreibt. Der Vorgänger S8 verfügte auch über einen 4.0 TFSI mit wahlweise 520 oder 605 PS. Der neue S8 soll aber schon zwischen 540 bis hin zu 650 Pferde unter Motorhaube zur Verfügung haben. Die Möglichkeit einen S8 e-Tron anbieten zu können, will sich Audi auch noch offen halten. Denn auch in diesem Segment der Power-Plugin-Hybride gibt es bereits einen Konkurrenten. Dieser kommt aus Zuffenhausen und heißt Porsche Panamera S E-Hybrid. Audi will ebenfalls in diese Marktnische vordringen.

Ein Allradantrieb sowie eine Acht-Stufen-Automatik ist beim neuem Audi S8 mit an Bord. Die MLB-Plattform, die auch hier genutzt wird, harmoniert mit derartigen Modifikation sicherlich problemlos.

Der Beitrag Audi S8 Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW 8er Coupé fährt auf die Zielgerade

Fr, 04/05/2018 - 08:10

Mit Erprobungsfahrten in Wales biegt BMW mit dem neuen 8er Coupé auf die Zielgerade ein. Im Mittelpunkt stehen die finale Abstimmung der Antriebs- und Fahrwerksregelsysteme und der BMW M850i xDrive Coupé.

BMW will den neuen 8er im Laufe des Jahres in den Handel bringen

BMW 8er Coupé auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Die Topversion des neuen Luxus-Sportwagens hat einen vollständig neu entwickelten V8-Motor, eine aktive Differenzialsperre im Hinterachsgetriebe, Wankstabilisierung und Integral-Aktivlenkung. Gemeinsam bilden sie ein perfekt zusammengestelltes Paket für faszinierende Sportlichkeit und souveränen Komfort.

Das neue Triebwerk mobilisiert mit 530 PS (390 kW) und 750 Newtonmetern Drehmoment gegenüber dem Vorgängermotor 68 PS (50 kW) und 100 Nm mehr. Das Drehmomentmaximum wird bereits bei 1800 Umdrehungen in der Minute erreicht, die Kraft wird über ein Acht-Gang-Steptronic-Sportautomatik übertragen. BMW will den neuen 8er – die Vorgängergeneration wurde in den 1990er Jahren gebaut – im Laufe des Jahres in den Handel bringen.

Der Beitrag BMW 8er Coupé fährt auf die Zielgerade erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche Cayenne ab Ende des Monats auch als Plug-in-Hybrid

Do, 03/05/2018 - 09:14

Porsche bietet den Cayenne ab Ende des Monats auch als Plug-in-Hybrid an. Ein 3,0-Liter-V6-Motor mit 340 PS (250 kW) und ein 136 PS (100 kW) starker Elektromotor generieren eine Systemleistung von 462 PS (340 kW) und ein maximales Drehmoment von 700 Newtonmetern. Der Porsche Cayenne E-Hybrid beschleunigt in fünf Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 253 km/h.

Rein elektrisch fährt der Cayenne bis zu 44 Kilometer weit und bis zu 135 Stundenkilometer

Porsche Cayenne E-Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Der Durchschnittsverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) beträgt in Abhängigkeit vom verwendeten Reifensatz 3,2 bis 3,4 Liter je 100 Kilometer. Neu ist die vom Supersportwagen 918 Spyder abgeleitete Boost-Strategie. Sie sorgt dafür, dass die elektrische Maschine in allen Fahrmodi des serienmäßigen Sport-Chrono-Pakets für einen zusätzlichen Leistungsschub genutzt werden kann. Innerhalb von knapp acht Stunden ist die Hochvolt-Batterie über einen 230-V-Anschluss mit 10 Ampere-Absicherung vollständig geladen. Werden der optionale 7,2-kW-On-Board-Lader und ein 230-V-Anschluss mit 32 Ampere genutzt, ist die Batterie bereits nach 2,3 Stunden „aufgetankt“.

Mehr Ausstattungsoptionen runden das Bild ab

Porsche Cayenne E-Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Der Ladevorgang kann über das Porsche Communication Management (PCM) und aus der Ferne mittels der Porsche Connect App gesteuert beziehungsweise überwacht werden. Der neue Porsche Charging Service ermöglicht darüber hinaus den anbieterübergreifenden Zugang zu öffentlichen Ladesäulen. Die Abrechnung erfolgt direkt über den Porsche ID Account.

Mit Einführung des Cayenne E-Hybrid erweitert Porsche das Angebot an Assistenzsystemen und Ausstattungsoptionen für die gesamte Baureihe So wird es erstmals ein Head-up-Display bei Porsche geben. Darüber hinaus werden der digitale Copilot „Porsche InnoDrive“ mit Abstandsregeltempostat, Massagesitze, eine beheizbare Frontscheibe, die Standheizung mit Fernbedienung und 22 Zoll große Leichtmetallräder angeboten. Optional verfügbar sind die elektrische Wankstabilisierung und eine Anhängezugvorrichtung für Lasten bis 3,5 Tonnen.

Der Porsche Cayenne E-Hybrid ist ab sofort bestellbar und kostet in der Grundversion 89 822 Euro.

Der Beitrag Porsche Cayenne ab Ende des Monats auch als Plug-in-Hybrid erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Für einen Maybach ist der ultimative Luxus elektrisch

Do, 03/05/2018 - 09:00

Auf der Auto China 2018 in Peking (25.4.–4.5.2018) präsentiert Mercedes-Benz den „Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury“. Das Showcar kombiniert den Komfort und die typischen Stärken beider Karosserievarianten. Dazu gehören die erhabene Sitzposition und das athletische Erscheinungsbild. Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury ist als Elektrofahrzeug mit vier kompakten Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren und vollvariablem Allrad-Antrieb konzipiert.

Komplett neuer Archetyp

Maybach Show Car 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Mit seinen großzügigen Abmessungen setzt der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury (Länge/Breite/Höhe 5,26m x 2,11m x 1,74m die Reihe der visionären Design-Showcars von Mercedes-Benz fort. „Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury ist ein komplett neuer Archetyp, wie man ihn noch nie zuvor gesehen hat“, sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler AG. „Mit Sinnlichkeit und purer Raffinesse haben wir ein zeitloses Fahrzeug erschaffen, welches die Stellung von Mercedes-Maybach als ultimative Luxusmarke unterstreicht.“ Dabei soll die Studie die traditionellen Werte der Marke anknüpfen, getreu der Maxime „aus dem Allerbesten das Allerbeste“ zu erschaffen.

Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury ist als Elektroauto konzipiert. Mit seinen vier kompakten Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren besitzt er vollvariablen Allradantrieb. Die Leistung des Antriebs beträgt 750 PS (550 kW). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von ca. 80 kWh und ermöglicht eine Reichweite nach NEFZ von über 500 Kilometern (nach EPA: über 200 Meilen). Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Kürzere Ladezeiten, höhere Reichweite

Maybach Show Car 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Durch Gleichstromladen auf Basis des CCS-Standards ermöglicht das System Ladeleistungen bis zu 350 kW. In nur fünf Minuten lässt sich so genügend Strom tanken, um rund 100 Kilometer zusätzliche Reichweite zu erzielen. Aufladen lässt sich die Batterie kabelgebunden an öffentlichen Ladestationen, üblichen Haushaltssteckdosen oder induktiv.

Nach dem Willen der Designer verschmilzt das Showcar Einflüsse der westlichen und fernöstlichen Hemisphäre zu einem automobilen und kulturellen Dialog. So wird traditionell im chinesischen Möbel-Design das „Magic Wood“, das Ebenholz, verwendet. Auch die Kombination aus SUV und Stufenhecklimousine unterstreicht dieses Motiv, sind dies doch nicht nur auf dem internationalen, sondern vor allem auf dem chinesischen Markt die erfolgreichsten Karosserievarianten.

Ausgefeiltes Design bis in kleinste Detail

Maybach Show Car 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Glatte, überspannte Flächen ohne Sicken und scharfe Kanten erzeugen ein Bild von sportlicher Eleganz: Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury sorgt für einen souveränen Auftritt. Mit seinen ausgewogenen Proportionen zeigt das Fahrzeug enorme Präsenz. Der markante verchromte Kühlergrill mit seinen feinen senkrechten Streben im Stil eines Nadelstreifen-Anzugs akzentuiert die Front. In Kombination mit den flachen Frontscheinwerfern mit drei Leuchteinheiten prägt der Grill die Frontansicht des Fahrzeugs und betont die Markenzugehörigkeit. Die großformatigen Lufteinlässe sowie der horizontale Grill mit integrierten Chrom-Blades unterstreichen die Sportlichkeit.

Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury bietet im Gegensatz zu einer konventionellen Limousine eine deutlich höhere, SUV-typische Sitzposition und damit ein erhabenes Fahrerlebnis. Das entspricht dem Wunsch vieler Kunden nach einem Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Dafür mussten die Designer das bekannte Drei-Box-Design – also den „Dreisprung“ Motorhaube, Fahrgastraum und Kofferraum – harmonisch auf eine SUV-ähnliche Architektur übertragen.

Markant und elegant

Maybach Show Car 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die aufrecht stehende C-Säule, die lange, sanft nach vorne abfallende Motorhaube und das kompakt gestaltete Stufenheck prägen die sportlich-elegante Seitenlinie. Ein langer Radstand und der kurze hintere Überhang akzentuieren das muskulöse Volumen der Flanke. 24 Zoll große Räder im Turbinen-Design runden das Gesamtbild ab.

Angedeutete Trittbretter in geschliffenem Aluminium sind im unteren Türbereich integriert. Sie sind weiß beleuchtet und mit dem Maybach Logo versehen. Ein dezentes Chrom-Zierelement oberhalb der Trittbretter sowie im unteren Bereich von Front und Heck akzentuiert das gesamte Fahrzeug. Die flach in die Flanke integrierten Türgriffe fahren elektrisch aus. Am Heck nehmen die dreigeteilten Leuchten das Scheinwerfer-Motiv der Front wieder auf. Darüber sitzt die optisch vertikal geteilte Heckscheibe. Ein weiteres markantes Merkmal ist der modellierte Unterfahrschutz in Diffusor-Optik.

Besonders im Fond soll der Luxus erlebbar werden

Maybach Show Car 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das Interieur des Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury inszeniert einen spannenden Kontrast zwischen hoher sportlicher Ausrichtung und luxuriöser Weite. Ziel der Designer war es, im Interieur Anklänge an die Serienfahrzeuge abzubilden, sie jedoch in eine bisher unerschlossene Luxuswelt zu überführen. Das großzügige Raumgefühl und die kontrastreichen Farbkompositionen erzeugen ein bislang im Automobil unerreichtes Luxuserlebnis. Markentypisch werden Farben verwendet wie Roségold, Kristallweiß und Pearlgrey. Fließende Formen, zarte Stoffe und Bauteile aus Aluminium schaffen einen spannenden Kontrast zwischen den sportlich-eleganten Details eines SUV und der Leichtigkeit einer Limousine.

Da der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury primär für den Chauffeurbetrieb konzipiert ist, ist sein Design stark auf die Passagiere im Fond und deren Wohlbefinden ausgerichtet. Dort ist das wohnliche Raumgefühl besonders intensiv erlebbar. Fahrerplatz und Cockpit sind dagegen auf das Wesentliche reduziert.

Der Beitrag Für einen Maybach ist der ultimative Luxus elektrisch erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Hyundai frischt den i20 auf

Do, 03/05/2018 - 08:57

Hyundai frischt zum Juni den i20 auf. Das Facelift des Kleinwagens umfasst eine neu gestaltete Frontpartie mit dem aktuellen, markentypischen Kaskadenkühlergrill. Das Heck wurde ebenfalls neu gestaltet, wobei das Nummernschild in die Kofferraumklappe integriert wurde. Die Farbauswahl für den Innenraum wurde um einen Rot- und einen neuen Blauton erweitert. Erstmals bietet Hyundai den Kleinwagen auch mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an.

Neue Sicherheitsysteme und vier Ausstattungsvarianten

Hyundai i20 und i20 Active.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Die Baureihe erhält mit der Überarbeitung zudem neueste Konnektivitätslösungen. Kunden können zwischen vier verschiedenen Audiosystemen für ihren i20 wählen. Als Ergänzung zum bekannten Audiosystem mit 3,8-Zoll-Display bietet Hyundai ein 5-Zoll-Monochrom-Display an. Das neue 7-Zoll-Display ermöglicht zudem die Einbindung des Smartphones via Apple Carplay und Android Auto.

Mit dem Facelift wird der i20 mit Sicherheitssystemen wie Spurhaltewarnsystem, aktivem Spurhalteassistenten, City-Notbremsfunktion, Frontkollisionswarner, Aufmerksamkeits- und Fernlichtassistenten (HBA) im Straßenverkehr ausgerüstet. Die Namensgebung der vier Ausstattungsvarianten wurde analog zum i30 angepasst. Der Kunde kann ab sofort zwischen den Versionen Pure, Select, Trend und Style wählen.

Der Beitrag Hyundai frischt den i20 auf erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Jaguar feiert 50 Jahre XJ mit dem Sondermodell XJ50

Do, 03/05/2018 - 08:41

Zum 50-jährigen Bestehen der Baureihe hat Jaguar auf der in Peking (–4.5.2018) das Sondermodell XJ50 vorgestellt. Es übernimmt vom XJ Portfolio die Stoßfänger – mit Frontgrill in Schwarz – und vom XJ R-Sport die diamantgedrehten schwarzen 20-Zoll-Felgen. Weitere Merkmale sind die XJ50-Embleme am Heck und auf den seitlichen Luftauslässen sowie die vier exklusive Farben Fuji White, Santorini Black, Loire Blue und Rosello Red.

Very British

Jaguar XJ50.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

Das Interieur prägen Softgrain-Ledersitze mit Rautenmusterung in Ebony oder Ivory sowie Kopfstützen mit eingeprägtem Jaguar-Symbol. Optische Akzente setzen neben XJ50-Einlagen in den beleuchteten Einstiegsleisten und an den Türinnenseiten eine entsprechende Prägung auf der Mittelarmlehne, der Drive Selector mit silbernen Applikationen, Schaltwippen aus Aluminium, eine sportliche Edelstahlpedalerie und Dekorelemente in Gloss Shadow Walnut. Eine „50 Jahre XJ Coventry“-Plakette findet sich zudem mittig unterhalb der Windschutzscheibe.

Zur weiteren Serienausstattung des XJ50 zählen unter anderem adaptive LED-Schweinwerfer mit LED-Signatur, eine Vier-Zonen-Klimaautomatik, 18-fach elektrisch verstellbare und beheiz- sowie kühlbare Vordersitze mit Massage- und Memory-Funktion. Als Antrieb dient der 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 300 PS (221 kW). Die Sonderedition der achten XJ-Generation ist ab Sommer zu Einstiegpreisen ab 94 650 Euro erhältlich. Die Langversion kostet 3400 Euro mehr.

Der Beitrag Jaguar feiert 50 Jahre XJ mit dem Sondermodell XJ50 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Alfa Romeo 4C zweimal streng limitiert

Do, 03/05/2018 - 08:14

Alfa Romeo feiert in diesem Jahr sein 108-jähriges Bestehen und legt zwei Sondermodelle in je 108 Exemplaren auf. Nach Deutschland kommen vom Alfa Romeo 4C „Competizione“ und Alfa Romeo 4C Spider „Italia“ zehn Stück.

Ab 75.000 Euro ist der sportive Alfa zu haben

Alfa Romeo 4C Spider Italia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Alfa Romeo

Das ausschließlich in der matten Karosseriefarbe Grigio Vesuvio Opaco lieferbare Coupé bringt zahlreiche Details aus Kohlefaser, Pirelli-Sportreifen und Titan-Abgasanlage von Akrapovic mit. Im Preis von 75 000 Euro ist eine erweiterte Serienausstattung enthalten, die einen Preisvorteil von über 11 000 Euro bietet. Der 4C Spider Italia tritt unter anderem mit der Karosseriefarbe Blu Misano Metallic, lederbezogener Armaturentafel und Highend-Soundsystem von Alpine auf und kostet 78 000 Euro. Durch die erweiterte Serienausstattung ergibt sich ein Kundenvorteil von über 6000 Euro.

Der Beitrag Alfa Romeo 4C zweimal streng limitiert erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Vorstellung BMW i8 Roadster: Nachschlag für die Fans

Mi, 02/05/2018 - 08:43

Als BMW 2013 den i8 herausbrachte, abgeleitet von einem Concept-Car des Jahres 2009, hätte man vermuten können, dass er möglicherweise schnell altern würde. Die Form schien etwas zu spektakulär, um zeitlos zu sein, und die angeblich so rasanten Fortschritte in der Batterietechnologie würden seinen Antrieb eher früher als später veralten lassen. Doch der Eindruck täuschte. Fast fünf Jahre später sieht der i8 immer noch frisch aus. Und so erhielt das Coupé eines der maßvollsten Facelifts überhaupt, doch es wird jetzt von der lang ersehnten Roadster-Version begleitet. Der Antriebsstrang wurde leicht verbessert.

Die tiefere Dachlinie lässt den i8 Roadster noch sportlicher wirken

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Optisch wirkt der i8 Roadster noch markanter als das Coupé, und das will etwas heißen. Ohne die Rücksitzbank des Coupés verfügt er über eine noch tiefere Dachlinie, die seine Supercar-Proportion unterstreicht. Der Roadster kommt mit einem Stoffverdeck, zwei silbernen Dekorelementen an der B-Säule (die in schwarz spezifiziert werden können) und einem neuen Luftaustritt an der Fronthaube, der auch das Coupé auszeichnet. Dieses Element wurde geändert, weil die bisherige Fronthaube eine warme Luftwalze erzeugte, die beim Coupé egal war, aber beim Roadster unerwünscht ist.

Es gibt neue, optionale 20-Zoll-Räder, während die vorherigen Räder weiterhin verfügbar sind, und BMW bringt zwei zusätzliche Farben auf den Markt. Der Kupferton deutet auf den Elektro-Charakter des i8 hin; BMW bewirbt ihn als „elektrisch“, obwohl er ein Plug-in-Hybrid ist.

Ausreichend Platz für die beiden Insassen

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Der Ein- und Ausstieg durch die neu gestalteten Scherentüren gestaltet sich relativ einfach, und das Cockpit wirkt großzügig mit viel Platz – und Stauraum dort, wo das Coupé mit Rücksitzen aufwartet. Dieser Roadster ist definitiv groß genug für eine Reise zu zweit. Kleiner Wermutstropfen: Die Fenster können immer noch nicht vollständig abgesenkt werden.

In Sachen Platzangebot bietet der i8 also mehr, als sein Supercar-Auftritt verspricht – in Bezug auf Leistung gibt es jedoch auch nach dem Facelift etwas weniger, als man erwarten könnte. Der i8 und das Roadster-Derivat sind noch immer mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo und einem vorderen E-Motor ausgerüstet, die jetzt für eine Gesamtleistung von 374 PS (275 kW) sorgen; der Sprint von null auf 100 km/h dauert 4,6 Sekunden. Das ist flott, aber nicht gerade Supersportwagen-Niveau. Der zusätzliche Schub durch den erstarkten E-Motor ist kaum zu merken.

Die zusätzliche Reichweite macht einen Unterschied

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Rein elektrisch kommt man jetzt 53 Kilometer weit, beim Coupé sind es sogar 55 statt bisher 30. Zudem ist es möglich, mit dem E-Motor bis zu 120 km/h schnell zu fahren. Die prophezeite Reichweite ist überraschend akurat; wer gerne rein elektrisch fährt, kann es im i8 nunmehr deutlich länger tun. Im „Hybrid“-Modus werden E-Aggregat und Ottomotor für maximale Effizienz kombiniert – und im Sportmodus arbeitet der Verbrennungsmotor ständig, begleitet vom E-Antrieb für blitzschnelle Reaktionen. Die Geräuschkulisse erinnert dann an ein künstliches Knurren. Der Benzinmotor ist mit einer Sechs-Gang-Automatik verbunden, während der E-Motor seine Kraft über eine Zwei-G-Automatik überträgt.

Der i8 ist praktisch konkurrenzlos

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Anfangs war der i8 ein regelrechter Untersteuerer, inzwischen ist das Fahrverhalten deutlich neutraler. Es macht Spaß, den i8 Roadster über engen Nebenstraßen zu treiben, und die Feinabstimmung des Chassis zeigt Wirkung. Das Mehrgewicht des Roadster gegenüber dem Coupé beläuft sich auf nur 60 Kilogramm, nicht zuletzt dank der Zweisitzer-Konfiguration. Das Bremsgefühl ist im Rekuperationsmodus relativ künstlich, aber die elektrische Servolenkung arbeitet direkt und präzise.

BMW hat sich bei den Änderungen auf ein Minimum beschränkt, denn der i8 ist praktisch konkurrenzlos: Der viel schnellere Honda NSX Hybrid-Sportwagen ist deutlich teurer und spielt die „grüne“ Karte nicht so plakativ aus wie der i8. Andere Sportwagen werden konventionell angetrieben – jedenfalls bis zum Hypercar-Segment. Und so gilt: Wer den i8 schon immer gemocht hat, wird mit den Änderungen sehr zufrieden sein. Und die Roadster-Variante, auf die in Zukunft der Löwenteil der Produktion entfallen dürfte, schafft einen weiteren Kaufanreiz – auch wenn sie mit 155 000 Euro einen Aufschlag von stolzen 17 000 Euro fordert.

Daten BMW i8 Roadster Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,94 x 1,29 Radstand (m) 2,8 Motor R3-Benziner, 1499 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 170 kW / 231 PS bei 5800 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 3700 U/min Elektro-Motor 105 kW / 143 PS Drehmoment Elektro-Motor 250 Nm Batterie Lithiumionenbatterie, 355 Volt, 34 Ah, 11,6 kWh Systemleistung 275 kW / 374 PS Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,6 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 2,0 Liter CO2-Emissionen 46 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 1595 kg / 370kg Kofferraumvolumen 88 Liter Wendekreis 12,3 m Räder / Reifen 7,0 J x 20 / 195/50 R 20 vorn, 7,5 J x 20 / 215/45 R 20 hinten Luftwiderstandsbeiwert 0,28 Preis 155 000 Euro

Der Beitrag Vorstellung BMW i8 Roadster: Nachschlag für die Fans erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche Panamera E-Hybrid Executive: Wohlfühlkutsche

Di, 01/05/2018 - 07:16

Eine Sportwagenmarke, die eine Limousine mit langem Radstand anbietet, ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Aber trotzdem geht’s, denn wer lang hat, ist in China im Vorteil. Das ist der Grund, weshalb es Autos wie den Porsche Panamera Executive gibt. Bis heute haben die Stuttgarter in China rund die Hälfte aller gebauten Exemplare dieser Version abgesetzt: Blick in eine rollende Wellness-Oase, die beim Starttempo eines Airbus nicht abhebt.

Porsche ist auf einer Mission

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Der fünfte Buchstabe des Alphabets steht für das Ziel. Doch noch bevor der Tesla-Herausforderer „Mission E“, für den in Stuttgart gerade die Fabrik gebaut wird, auf die Straße kommt, elektrifiziert der Sportwagenhersteller munter seine größten und schwersten Vertreter. Sie sollen belegen, dass dynamisches und ressourcenschonendes Fahren in einem Auto verknüpft werden können – auch wenn es einen Preis kostet, den sich die meisten Pkw-Kunden nicht leisten können.

Der Panamera 4 E-Hybrid Executive stellt insofern einen Sonderfall dar, da er nicht nur konventionelles und elektrisches Fahren ermöglicht, sondern in mancherlei Hinsicht auch schwer zu toppen ist. Das gilt für die Dimensionen (5,20 m Länge, 3,10 m Radstand) und die bewegte Masse (2325 Kg, mehr als ein Cayenne Turbo), aber auch für das Komfortniveau. Firmenvorstände oder Internetmillionäre, die gern als etwas flotter wahrgenommen werden und deshalb auf die üblichen Luxuslimousinen verzichten wollen, sollen hier eine neue Heimat finden.

Dem Diesel wurde der Rücken zugekehrt

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Bei den Panamera-Kunden in Deutschland ist die Elektrifizierungsstrategie Porsches offenbar schon auf fruchtbaren Boden gefallen: Von den 2017 hierzulande fast 4000 neu zugelassenen Panamera waren gut ein Viertel Hybride. Auch wenn ein gewisser Teil davon Vorführwagen der Händler gewesen sein dürften, bleibt auffällig, dass der Dieselanteil dieser Baureihe auf weniger als ein Drittel geschrumpft ist. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 43 Prozent. Welche Prioritäten in Zuffenhausen nunmehr gelten, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass der Selbstzünder aus dem Panamera-Angebot verschwunden ist. Als Diesel und Hybrid noch parallel verkauft wurden, kostete der bereits mehr als der Teilzeitstromer.

Dabei sind normaler Weise die Hybride eigentlich teurer als ihr konventionell angetriebenes Pendant und die Statistik zeigt, dass Porsche-Kunden tendenziell bereit und in der Lage sind, auf die kostspieligere Variante zuzugreifen: Während 2017 im deutschen Gesamtmarkt knapp 2,5 Prozent der Neuzulassungen auf Hybride entfielen, waren es bei Porsche nahezu 4,6 Prozent. Der Anteil wird weiter steigen, wenn die E-Versionen von Macan und Cayenne in der Gesamtrechnung erfasst werden. Seit Einführung der neuen Baureihe ist der Panamera in Europa schon auf rund 60 Prozent Hybridanteil gekommen.

Gleichwohl fährt ein teil-elektrischer Porsche in einem Zwiespalt

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Sportwagen sind per Definition zum Schnellfahren da. Eine auf Verbrauchsminderung und maximale Effizienz getrimmte Limousine verfehlt ihre Daseinsberechtigung, wenn die technisch mögliche Fahrdynamik oft ausgereizt wird. Wer den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden absolviert, darf nicht mit 2,5 Litern Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe) rechnen. Ein Airbus A 320 hebt mit ca. 260 km/h ab, bei knapp 280 km/h liegt der Panamera satt auf der Straße und konsumiert dabei genauso viel, als hätte er den 14,1 kWh-Lithiumionen-Akku nebst 136-PS-Elektromotor in der Garage zurück gelassen.

Wozu also ist ein Panamera 4 E-Hybrid Executive eigentlich da? Er zeigt, was geht. Und zwar nicht nur fahrdynamisch, sondern auch beim Komfort. Und da tut sich schon die nächste Interessenkollision auf. Selbst fahren oder gefahren werden? Kein anderer Porsche macht die Entscheidung so schwierig, ob man lieber vorn links oder hinten rechts Platz nehmen sollte. Für den Fondsessel spricht nicht nur die opulente Beinfreiheit oder die Privatsphäre, die elektrische Jalousien ringsum gewähren. Sie gehören übrigens noch zu den weniger kostspieligen Annehmlichkeiten (773,50 Euro). Die Preisliste des Viertürers eröffnet eine kaum überschaubare Vielfalt an Optionen, mit denen sich jenseits der B-Säule der Gegenwert eines Gebrauchtwagens versammeln lässt.

Wohlfühlkutsche: Porsche Panamera

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die große Mittelkonsole im Fond, versenkbare Klapptische sowie Komfortsitze mit Massagefunktion und Belüftung schlagen beispielsweise zusammen schon mit mehr als 11 000 Euro zu Buche. Dass zwei eigenständige Klimakanäle die hinten Sitzenden befächeln, klingt fast selbstverständlich, kostet aber als Vier-Zonen-Automatik noch einmal 1535 Euro extra. Und damit den hochmögenden Fahrgästen nicht langweilig wird, sollte unbedingt das Rear-Seat-Entertainment-System bestellt werden, dessen Monitore in Größe des heimischen PCs wahlweise Fahrdaten, Internetseiten, TV-Programm oder DVD-Unterhaltung wieder geben. Kostenpunkt: 3129,70 Euro.

Eine derart ausgestattete Wohlfühlkutsche kommt schnell auf über 150 000 Euro Anschaffungspreis. Im Falle des Testwagens waren es genau 175 555,55 Euro, denn auch der Fahrer hat’s gern kommod. Egal, ob Angestellter oder Selbstfahrer, Hinterachslenkung (2046 Euro), Nachtsichtassistent (2332 Euro) und Abstandsregeltempostat (2380 Euro) entlasten die Person hinterm Steuer spürbar. 21 Zoll große Designräder (4355 Euro) sind fürs Wohlbefinden vielleicht nicht unabdingbar, doch sie erleichtern den Passanten zu erkennen, dass hier ein „grüner“ Porsche vorbeisurrt: Die Bremssättel sind mit einem leuchtenden Lack namens „Toxic Green“ überzogen.

Ein Porsche will auch als Hybrid ein Fahrerlebnis sein

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Mag auch mancher beim Starten ein souveränes Grollen vermissen, das fast lautlose elektrische Losrollen hat durchaus seinen Reiz. Bis 140 km/h kann der Panamara emissionsfrei Strecke machen, die höchste beim Testwagen protokollierte E-Reichweite lag bei 38 Kilometern. Als High-Class-Pendlerauto mit täglicher Routine von der Vorstadtvilla zur Chefetage und zurück hat solch eine Luxuskarosse also durchaus ihren Wert. Wenn beiderseits dann auch noch die Ladesäulen vorhanden sind, klappt es sicher mit den 2,5 Litern Spritkonsum. Was an der Zapfsäule gespart wird, geht als 15,9 kWh/100 km Stromverbrauch in die Ökobilanz.

Profane Effizienzrechnungen für Pfennigfuchser anzustellen, gehört nicht zu den Standardübungen eines Porsche-Fahrers. Deshalb soll hier nicht vergessen werden, dass der Panamera trotz seiner Masse und seiner extremen Kosten immer noch ein Porsche ist, der beim Fahren Tempo, Agilität und Dynamik erlebbar macht, der aber auch mit Eleganz und Lässigkeit zu bewegen ist. Er bietet einen exzellenten Reisekomfort auf der Langstrecke. Sie ist für Vollzeitstromer immer noch ein Problem wegen der löchrigen Lade-Infrastruktur. Der Plug-in-Hybrid fährt dank 80 Litern Benzinvorrat zur Not auch 700 Kilometer am Stück. Lediglich bei der Funktionalität muss man Abstriche machen, denn die große Batterie kostet Gepäckvolumen und so bleiben von 500 Litern beim Normal-Panamera nur 405 Liter übrig.

Fazit:

In der Luxusklasse herrschen eigene Gesetze, weshalb Otto-Normalfahrern mitunter schwer zu vermitteln ist, warum es 2,3-Tonnen-Pkw mit 462 PS für 175 000 Euro geben muss. Ganz einfach: Ohne eine entsprechende Nachfrage würde Porsche nicht in Entwicklung und Bau eines Plug-in-Hybrids mit langem Radstand investieren. Dem Wagen ist nichts Böses nachzusagen, es macht Spaß ihn zu fahren – und auch, ihn wieder abzugeben. Manche Traumwagen müssen Träume bleiben.

Daten Porsche Panamera 4 E-Hybrid Executive Länge x Breite x Höhe (m) 5,20 x 1,94 x 1,43 Radstand (m) 3,1 Motor V6-Zyl.-Benziner, 2894 ccm Leistung 243 kW / 330 PS bei 5250 U/min Drehmoment max. 450 Nm bei 1750 – 5000 U/min Elektromotor 100 kW /136 PS Systemleistung Hybrid-System 340 kW / 462 PS Systemdrehmoment 700 Nm Höchstgeschwindigkeit 278 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,7 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 2,5 Liter (Super Plus) Stromverbrauch (nach NEFZ) 15,9 kWh/100 km Effizienzklasse A+ CO2-Emissionen (kombiniert) 59 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 2325 kg / max. 525 kg Kofferraumvolumen 405 Liter Basispreis 115 050 Euro Testwagenpreis 175 555,55 Euro

Der Beitrag Porsche Panamera E-Hybrid Executive: Wohlfühlkutsche erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi R8 Erlkönig

Mo, 30/04/2018 - 12:56

Heute wurde ein brandneuer Erlkönig des Audi R8 abgelichtet, als er in der Nähe vom Audi-Hauptquartier bei Ingolstadt eine Testfahrt absolvierte. Die Tarnfolie überdeckte dabei lediglich die signifikanten Bauteile der überarbeiteten Außenhaut. Die Front um den hexagonalen Kühlergrill wurde der neuen Designsprache angepasst, wie sie schon beim Audi A6, A7 und A8 zu bestaunen ist. Auch die Seitenschweller wurden zusätzlich modifiziert.

Audi R8.
Copyright: Automedia

Auch am Heck des neuen R8 erfahren die Kühlergrill-Elemente eine modifizierte Anordnung, welche sich durchgehend und ohne Unterbrechung über das gesamte Heck zieht ohne dabei Rücksicht auf das Nummernschild zu nehmen. Der Heckspoiler des sonst so aggressiv auftretenden Boliden wirkt schon fast etwas understatement-mäßig. Vielleicht handelt es sich bei diesem R8 um die Motorisierung mit „nur“ 400 PS, welche Gerüchten zufolge schon länger in der Mache ist.

Auch die Endrohre der Auspuffanlage wurden verändert. Alles um den Motor ein runderes Klangbild zu verleihen. Dieser könnte entweder ein 2.5-Liter-5-Zylinder mit 400 PS sein, oder jener 2.9-Liter-V6 mit 450 Pferden bekannt aus dem Audi RS5.

Die Leistungsreduzierung des R8 könnte mit der Absicht einhergehen, den R8 günstiger anbieten zu können und zusätzlich in einer kostengünstigeren Schadstoffklasse weniger Steuern zu kosten.

Asketische Fahrleistungen müssen dennoch nicht befürchtet werden. Die Hundert-Stundenkilometer-Marke soll in Vier Sekunden erreicht sein. Ein neuartiges Infotainment-System und ein komplett digitales Cockpit würden den R8 zusätzlich attraktiver machen, denn die Konkurrenz à la Porsche 911 schläft nicht.

Der Beitrag Audi R8 Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Der Audi Q5 macht sich für China lang

Mo, 30/04/2018 - 11:10

Autos mit langem Radstand gehören zu China wie Kombis zu Deutschland: Audi stellt auf der Beijing Motor Show (–4.5.2018), besser bekannt als „Auto China“, sein erstes SUV in Langversion vor.

Der Verkauf startet im Sommer

Audi Q5 L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Q5 L misst 4,77 Meter und damit neun Zentimeter mehr als die normale Version. Dank verlängertem Radstand bietet das Fahrzeug im Fond elf Zentimeter mehr Knieraum bei unverändertem Kofferraumvolumen. Die chinesischen Kunden können zwischen fünf Ausstattungslinien und zwei Leistungsversionen des 2.0 TFSI (190 PS und 252 PS) wählen. Der Allradantrieb Quattro ist ebenso Serie wie das Panorama-Glasdach. Wie schon den Q5 mit normalem Radstand produziert Audi auch den Q5 L im Joint Venture mit FAW-VW in CKD-Montageim nordchinesischen Werk Changchun. Ein Teil der vorgefertigten Bauteile kommen aus dem Audi-Werk San José Chiapa in Mexiko.

Der Beitrag Der Audi Q5 macht sich für China lang erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mercedes-Benz E-Klasse umfangreich überarbeitet

Mo, 30/04/2018 - 10:13

Umfangreich aufgewertet startet die Mercedes-Benz E‑Klasse ab Juni ins neue Modelljahr. Mit dem Fahrassistenz-Paket verfügen Limousine und T-Modell über die Fahrassistenzsysteme mit dem von der S-Klasse bekannten Funktionsumfang mit streckenbasierter Unterstützung. Der Aktive Abstands-Assistent Distronic passt die Geschwindigkeit nun beispielsweise in Kurven, vor Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch an.

An Bord ist die neueste Lenkradgeneration mit Tempomat-Bedientasten

Mercedes-Benz E-Klasse Avantgarde mit Sport-Style-Paket.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Telematik erlaubt künftig die Annahme von Anrufen auf zwei Mobiltelefonen gleichzeitig, ausgehende Telefonate sind nur mit einem Mobiltelefon möglich. Ein drittes Gerät wie beispielsweise ein Tablet-PC kann noch zusätzlich über Bluetooth angebunden werden.

Neu ist auch das Sport-Style-Paket (1249,50 Euro) der E-Klasse. Es umfasst unter anderem eine Chromzierlemente, eine Plakette auf dem vorderen Kotflügel, sichtbare Endrohrblenden und 17-Zoll-Leichtmetallräder. Im Interieur gibt es den Innenhimmel in schwarzem Stoff, eine Mittelkonsole in schwarzer Holz Esche und eine Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit schwarzen Gumminoppen. Für die E-Klasse in der Ausstattung Avantgarde gibt es ähnliche Verfeinerungen.

Neu: Mercedes‑AMG E 53 4Matic+ als Limousine und Kombi

Mercedes-AMG E 53 4Matic+ T-Modell.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Er löst den E 43 4Matic ab. Auffälliges optisches Unterscheidungsmerkmal der neuen Limousine und des neuen T-Modells ist die Motorhaube, die jetzt über zwei markante Powerdomes verfügt. In der Heckansicht fallen die neuen, nun runden Abgas-Doppelendrohrblenden in Hochglanzchrom (mit Night-Paket in Hochglanzschwarz) auf. Der elektrifizierte 3,0‑Liter-R6-Motor leistet 435 PS (320 kW) und stellt ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern bereit. Sein Startergenerator liefert kurzzeitig zusätzliche 22 PS Leistung sowie 250 Nm Drehmoment und speist außerdem das 48‑Volt-Bordnetz. Mit 340 PS (250 kW) wurde außerdem die Leistung des E 400 d 4Matic angehoben.

Die Preise starten bei 44 863 Euro für den E 200 d mit 150 PS (110 kW). 79 248 Euro werden für die AMG-Limousine aufgerufen, der Kombi liegt bei über 82 000 Euro.

Der Beitrag Mercedes-Benz E-Klasse umfangreich überarbeitet erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW elektrisiert mit dem iX3

Mo, 30/04/2018 - 09:58

BMW zeigt auf der Auto China in Peking (–4.5.2018) als Weltpremiere den Concept iX3.

Das SUV mit rein elektrischem Antrieb hat eine Leistung von 270 PS (200 kW) und eine Reichweite im WLTP-Testzyklus von über 400 Kilometern. Die geplante Serienfertigung soll beim Joint Venture BMW Brilliance Automotive im chinesischen Shenyang erfolgen.

Der Beitrag BMW elektrisiert mit dem iX3 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Vorstellung Nissan Leaf: Ganz entspannt mit dem e-Pedal

So, 29/04/2018 - 08:48

Mit bislang mehr als 35 000 Vorbestellungen, davon rund 3000 in Deutschland, hat der neue Nissan Leaf in Sachen Elektromobilität die Nase vorn. Mit ihm und dem e-NV200 haben die Japaner in Deutschland gleich zwei reinrassige Stromer im Portfolio. Ab sofort, besser gesagt mit rund siebenmonatiger Lieferzeit ist die zweite Generation des erfolgreichsten Elektroautos zu Preisen ab 31 950 Euro verfügbar. Der Fünfsitzer wird in England produziert und kommt im Vergleich zum Vorgänger mit stärkerem Motor und größerer Reichweite daher.

150 PS starker Elektromotor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach

Der jetzt 4,49 Meter lange, 1,78 Meter breite und 1,61 Meter hohe Saubermann wirkt optisch deutlich gefälliger und dynamischer als der Vorgänger. Dank seines Radstands von 2,70 Metern herrschen gute Platzverhältnisse und hinter der Heckklappe können 400 Liter Gepäck verstaut werden. Angetrieben wird der rund 1,6 Tonnen schwere Stromer jetzt von einem 150 PS (plus 38 Prozent mehr Leistung) starken Elektromotor, der von Lithiumionen-Akkus mit Strom versorgt wird. Das Drehmoment stieg mit dem Generationswechsel auf 320 Newtonmeter (+26 %). Die Kraft wird per stufenlosem Getriebe an die Vorderräder geleitet. Seine Höchstgeschwindigkeit wird mit 144 km/h angegeben und den Sprint von null auf Tempo 100 absolviert der Wagen geräuschlos in 7,9 Sekunden.

Das auf 40 kWh vergrößerte Batteriepaket besteht aus 192 Modulen, die Energiedichte wurde um 67 Prozent bei gleichen Abmessungen erhöht. Die Akkus sind im Unterboden verstaut und sorgen somit für einen niedrigen Schwerpunkt, was sich positiv auf die Fahr- und Handlingseigenschaften des Wagens auswirkt. Der Leaf soll kombiniert nach dem neuen WLTP-Zyklus rund 285 Kilometer (NEFZ: 378 km) ohne „nachtanken“ schaffen. Neben dem stärkeren Motor und dem neuen Fahrwerk wurde beim neuen Leaf auch die Servolenkung überarbeitet.

Nissan Leaf kann allein mit dem Gaspedal gefahren werden

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Nissan

Neu ist auch das per Knopfdruck aktivierbare serienmäßige e-Pedal. Mit ihm lässt sich der Leaf allein mit dem Gaspedal fahren. Sobald der Fuß vom Gaspedal gelupft wird, bremst der Wagen mit einer Verzögerungsrate von bis zu 0,2 g (ca. zwei Meter pro Sekunde) zum Stillstand ab, ohne dass die Bremse betätigt wird. Dabei wird natürlich auch reichlich rekuperiert. Selbst an steilen Steigungen bleibt der Leaf stehen, ohne dass die Fußbremse betätigt werden muss. Mit aktiviertem e-Pedal beschleunigt und bremst man den Leaf ganz entspannt indem man mehr oder weniger Gas gibt.

Einmal Platz genommen fällt sofort der deutlich überarbeitete Innenraum auf, der jetzt mit seinem analogen Tacho konventioneller gestaltet ist. Auf einer ersten Testfahrt mit einer Reichweitenangabe von 236 Kilometer (Batteriestand: 98 %) ging es von Eppstein im Taunus durch das Rheingau nach Wiesbaden. Nach 117 Kilometern zeigte der Bordcomputer noch eine Reichweite von 132 Kilometern (Batteriestand: 48 %) an.

Vier Ausstattungsversionen für den Leaf

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach

Interessant ist der ab der dritten Ausstattungsversion N-Connecta serienmäßige teilautonome Pro-Pilot, der automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug reguliert und außerdem dafür sorgt, dass der Stromer seine Fahrspur nicht verlässt. Das System mit Geschwindigkeits- und Abstandsassistent bremst auch bei Bedarf ab bis zum Stillstand. Mit dem Pro Pilot Park (Aufpreis: 1200 Euro, nur für Tekna) kann der Leaf ohne Zutun des Fahrers auch in kleine Parklücken eingeparkt werden.

Der in vier Ausstattungsversionen erhältliche Leaf (Basis, Acenta, N-Connecta und Tekna) hat unter anderem serienmäßig immer einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, Spurhalte-, Fernlicht- und Toter-Winkel-Assistenten, Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung, Radio-CD-Player und Klimaanlage an Bord. Ab der Acenta-Variante (ab 35 600 Euro) gehört auch eine Wärmepumpe, die zur Senkung des Energieverbrauchs und Erhöhung der Reichweite beiträgt, zur Serienausstattung.

Daten Nissan Leaf Länge x Breite x Höhe (m) 4,49 x 1,79 (ohne Außenspiegel) x 1,53 Radstand (m) 2,7 Motor Elektromotor Leistung 110 kW / 150 PS bei 3283–9795 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 3283 U/min Antrieb Vorderradantrieb Höchstgeschwindigkeit 144 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,9 Sek. Akku Laminierte Lithiumionen-Batterie Batteriekapazität 40 kWh Reichweite 285 km (WLTP) / 378 km (NEFZ) CO2-Emissionen 0 g/km Effizienzklasse A+ Leergewicht/Zuladung min. 1580 / max. 415 kg Kofferraumvolumen 400 Liter Basispreis 31 950 Euro

Der Beitrag Vorstellung Nissan Leaf: Ganz entspannt mit dem e-Pedal erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Peking 2018: Mercedes-Benz A-Klasse streckt sich

Sa, 28/04/2018 - 08:02

Kurz bevor im Mai die ersten Schrägheckmodelle der A-Klasse zu den Kunden in Westeuropa kommen, feiert mit der A-Klasse L Limousine eine weitere Variante der Kompaktklasse-Familie ihre Premiere. Mercedes-Benz präsentiert auf der Auto China (25. April bis 4. Mai 2018) in Peking das Stufenheckmodell mit sechs Zentimeter längerem Radstand (2789 statt 2729 Millimeter) und größerem Kofferraum. Der L Sport Sedan wurde exklusiv für den chinesischen Markt entwickelt. Zur Wahl stehen die Versionen Sedan und Sport Sedan, letztere erkennbar an Powerdomes auf der Motorhaube.

Produktion erfolgt ausschließlich in Peking

Mercedes-Benz A-Klasse L Sport Sedan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Produziert wird diese A-Klasse ausschließlich bei Beijing Benz Automotive Co. (BBAC), einem Joint Venture zwischen Daimler und seinem chinesischen Partner BAIC Motor. Die Markteinführung in China ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant. Eine auf die Bedürfnisse der Kunden außerhalb Chinas zugeschnittene Version der Limousine startet ebenfalls im zweiten Halbjahr.

Auch die Limousine zeigt das flächenbetonte Design der aktuellen Mercedes-Benz-Designphilosophie. Sie hat sehr kurze Überhänge vorn und hinten, was in Kombination mit der seitlichen Charakterlinie sportlichen Anspruch zeigt. Wie beim Schrägheckmodell fällt das Frontdesign sehr progressiv aus. Zu diesem Eindruck tragen die tiefgezogene, langgestreckte Motorhaube, die flachen Scheinwerfer mit Chromelement und Tagfahrlichtfackel sowie der Diamantgrill mit Chrompins und Zentralstern bei.

Mercedes geht auch im Interieur der Limousine neue Wege

Mercedes-Benz A-Klasse L Sport Sedan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das weit hinten sitzende Greenhouse und das kompakte Heck unterstreichen die Sportlichkeit des Fahrzeugs. Die zweiteiligen Heckleuchten betonen die Breite. Die Rückstrahler wurden nach unten in den Stoßfänger ausgelagert, sodass die Heckleuchten flach gestaltet werden konnten. Rosé Gold ist als exklusive Lackfarbe für den chinesischen Markt geplant.

Wie beim Schrägheckmodell geht das Interieur neue Wege. Die Raumarchitektur und die Anzeige- und Bedienelemente sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Erstmals wurde komplett auf eine Hutze über dem Cockpit verzichtet. Dadurch spannt sich der Grundkörper der Instrumententafel mit seiner Zierteilebene ohne formale Unterbrechung von einer Vordertür zur anderen. Unterhalb dieses Grundkörpers ist ein tiefliegender Volumenkörper, der sogenannte Flügel, ausgebildet. Der Flügel scheint zu schweben, weil es keine Anbindungen zum Umfeld gibt. Zugleich bildet der Flügel die Basis für die in einem Zierteil eingebetteten Lüftungsdüsen sowie das freistehende Widescreen-Display.

Längerer Radstand für bessere Beinfreiheit im Fond

Mercedes-Benz A-Klasse L Sport Sedan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

An Bord ist das Multimediasystem MBUX – Mercedes-Benz User Experience mit künstlicher Intelligenz. MBUX erlaubt erstmals, mehrere Nutzer gleichzeitig mit dem System zu verbinden. Die Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverständnis beherrscht verschiedene chinesische Dialekte, darunter Sichuan und Kantonesisch. Die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie bietet Mercedes-Benz als weltweit erster Automobilhersteller auf dem chinesischen Markt an.

Bei der Entwicklung der chinesischen A Klasse L lag ein Schwerpunkt auf der Kniefreiheit der Fondpassagiere. Daher fällt der Radstand mit 2789 Millimetern 60 Millimeter länger aus als beim Schrägheckmodell. Der Kofferraum fasst 420 Liter.

Zur Markteinführung wird die Limousine in China mit dem Vollaluminium-Vierzylinder mit 1,33 Liter Hubraum in den Leistungsstufen 136 PS (100 kW) und 163 PS (und 120 kW) mit Zylinderabschaltung angeboten. Später folgt der Zwei-Liter-Vierzylinder mit 190 PS (140 kW). Das Doppelkupplungsgetriebe 7G DCT ist grundsätzlich serienmäßig. Die A-Klasse L Limousine verfügt auch auf dem chinesischen Markt über die aktuellsten Fahrassistenz-Systeme mit kooperativer Unterstützung des Fahrers und bietet damit bei der aktiven Sicherheit das höchste Niveau im Segment mit Funktionsumfängen aus der S Klasse.

Der Beitrag Peking 2018: Mercedes-Benz A-Klasse streckt sich erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Seat Arona FR: Kompakt-SUV aus dem Sportstudio

Fr, 27/04/2018 - 13:23

Mit dem Arona FR hat Seat ein Auto im Programm, der für alle die richtige Wahl ist, die ein kompaktes Äußeres in der 4-Meter-Klasse mit einem Schuss Sportlichkeit verbinden möchten. Wir haben den Arona FR ausprobiert. Zu allererst muss man eines festhalten: Oftmals sind Sport-Pakete vor allem der Optik zuträglich, beim Seat Arona auch dem Fahrspaß. Denn als FR-Variante mit 110 kW/150 PS starkem Benziner sieht der Arona nicht nur sportlich aus, sondern fährt sich auch so. Das ist vor allem dem agilen 1,5 Liter großem Turbobenziner geschuldet, der das kompakte SUV mit seinen 250 Newtonmeter Drehmoment, die zwischen 1.500 und 3.500 Newtonmeter anliegen, bestens vorwärts bringt.

Spaßgerät für die Landstraße

Mit dem Arona FR mit 150 PS starkem Benziner hat Seat ein sportliches Kompakt-SUV auf die Räder gestellt.
Copyright: Seat

So gerüstet, erweist sich das Auto als echtes Spaßgerät – von wegen Stadtauto, das in jede Parklücke passt! Das kann der Arona zwar auch, aber wer sich die stärkste Benzin-Variante zulegt und dann auch noch die auf Sportlichkeit getrimmte Ausstattungslinie FR wählt, der hat mehr im Sinn, als bei Tempo 50 durch die Stadt zu juckeln. Immerhin schafft das Kompakt-SUV 205 km/h Spitze. Also, ab auf die Landstraße und das Revier des Arona FR markieren. Zum Fahrspaß tragen auch die im FR-Paket enthaltenen „Seat Drive Profile“ bei, mit deren Einsatz sich die Agilität wahrnehmbar beeinflussen lässt. Während „Eco“ auf Sparsamkeit ausgerichtet und „Normal“ für gemütliches Cruisen bestens geeignet ist, ist der „Sport“-Modus für all jene gedacht, die eine direkte Gasannahme und eine etwas straffere Lenkung mögen – auf beides nimmt der gewählte Fahrmodus Einfluss.

Richtig gut sind die serienmäßigen Sportsitze. Das Gestühl bietet mehr als ordentlichen Seitenhalt und ist auch für etwas massigere Fahrer nicht zu eng geschnitten. Für Sport-Flair in der Arona-Kanzel sorgen auch das unten abgeflachte Lenkrad sowie die roten Ziernähte. Dank Ambiente-Beleuchtung – ebenfalls Serie beim FR – kann der Arona-Fahrer sein Wohlfühl-Licht auswählen, die Light-Show wertet den Innenraum etwas auf, der ansonsten – bis auf die Dekoreinlage in der Armaturentafel in Lederoptik – mit hartem Kunststoff ausstaffiert ist. Immerhin: Hochglanzschwarze Zierelemente bringen etwas Abwechslung ins Arona-Innere, und für diese Fahrzeugklasse ist die Materialauswahl nicht unüblich. Zudem ist alles ordentlich verarbeitet.

Seat Arona FR punktet mit umfangreicher Serienausstattung

Mit dem 1.5 TSI mit 150 PS schafft der Arona FR Tempo 205.
Copyright: Seat

Pluspunkte gibt’s für die umfangreiche Serienausstattung. Unter anderem eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Müdigkeitserkennung gehört ebenso zum Paket wie die Zweifarblackierung und die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Der Testwagen ist außerdem mit Voll-LED-Scheinwerfern und der automatischen Distanzregelung ACC (bis 210 km/h) ausgerüstet, was mit 1.060 Euro zu Buche schlägt. Eine richtig gute Investition sind die 650 Euro, die für das Sport-Paket fällig werden. Dann ist das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt, die 17-Zöller weichen 18-Zoll-Felgen und die Fahrmodi variieren auch die Härte der Dämpfer, so dass der Arona im Sport-Modus etwas härter ausgelegt ist und vor allem in schneller gefahrenen Kurven satter auf der Straße liegt.

Hinter den beiden Vordersitzen bietet der Arona trotz einer Länge von nur 4,14 Meter ausreichend Platz, zumindest dann, wenn vier Durchschnitts-Erwachsene einsteigen. Sind die Sitze ganz hinten eingerastet, wird es freilich eng auf der Rückbank, deren mittlerer Sitz am besten frei bleibt – hier müssen es drei Erwachsene mögen, auf Kuschelkurs zu gehen. Das Gepäckabteil fasst 400 Liter, lässt sich bis zu 1.280 Liter vergrößern. Genug Platz also, um mit dem Arona FR mehr als nur einen Tagesausflug anzugehen. Am besten sollte man sich kurvige Straßen aussuchen, denn da fühlt sich der spritzigste Arona besonders wohl.

Technische Daten Seat Arona FR 1.5 TSI EVO Start&Stop Fünfsitziges, viertüriges Kompakt-SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 4.138/1.780/1.552 /2.566 Leergewicht 1.222 kg Zuladung 518 kg Gepäckraumvolumen 400 – 1.280 l Tankinhalt 40 l max. Anhängelast 1.200 kg Motor Vierzylinder-Turbobenziner Hubraum 1.498 ccm Leistung 110 kW/150 PS bei 5.000 – 6.000 U/min max. Drehmoment 250 Nm bei 1.500 – 3.500 U/min Beschleunigung 0 – 100 km/h 8,0 s Höchstgeschwindigkeit 205 km/h Normverbrauch 5,1 Liter Super je 100 km CO2-Emissionen 115 g/km Preis ab 22.820 Euro

Der Beitrag Seat Arona FR: Kompakt-SUV aus dem Sportstudio erschien zuerst auf Magazin von auto.de.