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Aktualisiert: vor 24 Minuten 46 Sekunden

Daimler-Beschäftigte fahren an Feinstaubtagen kostenlos ÖPNV

Mo, 01/01/2018 - 12:37

Daimler unterstützt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit S-Bahn, U-Bahn oder Bus zur Arbeit fahren. Beschäftigte des Konzerns können ab 8. Januar 2018 an Feinstaubtagen mit ihrem Werksausweis den öffentlichen Nahverkehr der Region Stuttgart für die Fahrt zwischen Wohnort und Büro nutzen.

Der Konzern übernimmt die Kosten für diese Fahrten

Angesichts der Luftbelastung in der Stadt setzt sich Daimler zudem dafür ein, dass der Unternehmensstandort besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird. So fordert der Konzern beispielsweise am Standort Stuttgart eine Verlängerung der Stadtbahnlinie U19. Derzeit endet sie einen Kilometer vor dem Werkstor des Stammwerks Untertürkheim und der Konzernzentrale.

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Dunlop wird Reifenpartner des „ADAC Northern Europe Cup Moto3“

Mo, 01/01/2018 - 11:30

Dunlop ist seit Jahrzehnten als feste Größe mit dem Motorrad-Rennsport verbunden. In der Saison 2018 weitet Dunlop sein Engagement aus und wird exklusiver Reifenpartner des „ADAC Northern Europe Cup Moto3“.

Den Nachwuchs fördern

Die dritte Auflage der Nachwuchsrennserie wird 2018 erneut in den Klassen GP und Standard ausgeschrieben. Damit erhalten Nachwuchspiloten die Chance, in Nordeuropa mit einem Production Racer auf Punktejagd zu gehen und Erfahrungen für eine mögliche weitere Karriere im Motorrad-Rennsport zu sammeln.

In der Standard-Klasse sind ausschließlich serienmäßige Ausführungen der Honda NSF 250 mit geringen Änderungen an Hebeleien, Fußrasten, Verkleidung inklusive Höcker, Felgen, Übersetzung sowie Bremsbelägen und Bremsscheiben zugelassen. In der offenen GP-Klasse treten alle übrigen Moto3-Bikes bis hin zur GP-Spezifikation an. Dank Dunlop als neuem Reifenpartner konnten die Einschreibungskosten um 300 Euro pro Person gesenkt werden. Zudem lobt der Reifenhersteller für die ersten Drei eines Rennens jeweils einen Satz Rennreifen für ihre Maschine aus.

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Dethleffs C’joy 480 bietet bis zu sieben Schlafplätze

Mo, 01/01/2018 - 11:06

Die Caravan-Baureihe C´joy, die Dethleffs in diesem Jahr an gleicher Stelle erstmals vorgestellt hat, bekommt auf der Stuttgarter Messe CMT (13.–21.1.2018) Zuwachs. Der gesamt nur etwas über sieben Meter lange C´joy 480 QLK bietet dank Querstockbetten im Heck, einem über 1,50 Meter breiten Querdoppelbett im Bug und einer großen Längssitzgruppe davor, die zu einem Doppelbett umgebaut werden kann, sechs Schlafplätze.

Mit optionalem Dreier-Stockbett sind sogar bis zu sieben Schlafplätze möglich

Dethleffs C’joy 480.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Dethleffs

Angeschlossen an die Sitzgruppe sind auf der einen Seite eine Küche mit Dreiflamm-Kocher und Kühlschrank mit Frosterfach sowie auf der anderen ein Bad-Toilettenraum, der von zwei Kleiderschränken eingerahmt ist. Die zulässige Gesamtmasse des Dethleffs C´joy 480 QLK beträgt 1200 Kilogramm, auflastbar auf 1500 kg. Die Preise starten bei 13 699 Euro.

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Connected Car Award – nicht nur für die Autoindustrie

Mo, 01/01/2018 - 11:06

Zum fünften Mal haben Leser der Zeitschriften „Auto Bild“ und „Computer Bild“ die „Connected Car Awards“ vergeben. Erstmals stimmte eine Redaktions-Jury über das Auto mit der besten Konnektivität ab und entschied sich dabei für den neuen Audi A8, während das Leser-Votum auf den Opel Insignia fiel.

Audi, Opel, Seat, BMW und Daimler fielen besonders positiv auf

Opel Insignia Grand Sport.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der zweite Redaktions­-Award ging an Seat wegen günstiger Preise und der Konzentration auf junge Käufer. Ebenfalls erstmals vergeben wurde der Preis in der Kategorie „Reisemobile“. Hier ist aus Sicht der rund 15 000 an der Abstimmung teilgenommenen Leser der Opel Vivaro am besten vernetzt.

Bei den Automotive Apps hatte „BMW Connect“ die Nase vorn. Auch bei der Telefoneinbindung trugen die Münchener mit „BMW Wireless Carplay“ den Sieg davon, bei den Mobilitätsdiensten gewann Car2go von Daimler. Die Stuttgarter belegten auch beim Thema „Innovation“ und „Assistiertes Fahren“ jeweils den ersten Platz: Ausgezeichnet wurden das gemeinsam mit Bosch entwickelte fahrerlose Parken im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museum und die Fahrhilfe „Intelligent Drive“ aus der S-Klasse. Der Connected Car Award für Sicherheit ging an das Notfallprogramm „Emergency Assist“ von Volkswagen.

Die Auszeichnungen gehen aber nicht nur an die Autoindustrie

Der Streamingdienst Spotify überzeugte im Bereich Unterhaltung, Bose bei den Entertainmentsystemen und Google Maps ist für die meisten Leser bei der Navigation spitze. Beim Mobilfunk wird die Telekom vorn gesehen. Zum besten Smartphone wurde das Samsung Galaxy Note 8 gekürt.

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Toyota erwartet für 2018 fast 10,5 Millionen Auslieferungen

So, 31/12/2017 - 14:28

Toyota geht für das kommende Jahr von einer weiteren Absatzsteigerung aus. Gegenüber diesem Jahr rechnet das Unternehmen mit einem leichten Zuwachs von einem Prozent auf 10,495 Millionen Fahrzeuge. Darin eingeschlossen sind sowohl die Marken Toyota und Lexus als auch die Tochtergesellschaften Daihatsu und Hino. Während der Absatz auf dem Heimatmarkt voraussichtlich um fünf Prozent auf 2,225 Millionen Einheiten sinkt, steigen die Verkaufszahlen außerhalb Japans um drei Prozent nach Konzernschätzungen auf rund 8,27 Millionen Fahrzeuge.

Neuer Rekord erreicht

Nach vorläufigen Zahlen hat Toyota 2017 weltweit 10,354 Millionen Fahrzeuge verkauft, ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerhalb Japans wurden 8,026 Millionen Fahrzeuge abgesetzt (+ 1 Prozent), in Japan 2,328 Millionen Einheiten (+5,0%). Die weltweite Produktion des Konzerns hat mit 10,516 Millionen Einheiten (+3,0 %) in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. Für 2018 erwartet der japanische Automobilhersteller hier einen leichten Rückgang um ein Prozent auf 10,397 Millionen Einheiten.

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Nissan will Mobilitätsdienst mit autonomen Autos erproben

So, 31/12/2017 - 14:23

Unter dem Namen „Easy Ride“ entwickelt Nissan in Japan einen neuen Mobilitätsdienst mit autonomen Fahrzeugen. Projektpartner ist das japanische Unternehmen Dena, ein Spezialist für Internet-Technologie und künstliche Intelligenz.

Für 2018 planen die Partner einen öffentlichen Feldversuch in Yokohama

Ein technischer Test mit einem autonom fahrenden Fahrzeug wurde bereits absolviert. Easy Ride verspricht individuelle Mobilität mit fahrerlosen Autos. Der gesamte Prozess vom Ordern des Fahrzeugs bis zum Bezahlen der Gebühr soll per App erfolgen. Kunden können zudem empfohlene lokale Ziele oder besonders attraktive Routen auswählen.

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Autostadt holt alten Büssing zurück nach Wolfsburg

So, 31/12/2017 - 14:01

Bis zum 28. April 1978 war er auf Volkswagen zugelassen, dann verlor sich seine Spur. Wiederentdeckt wurde der Büssing-Bus dann Anfang der 1990er Jahre; zuletzt stand er mehrere Jahre in Willich bei Düsseldorf. Der Bus aus dem Jahr 1955 brachte mehr als zwei Jahrzehnte lang Beschäftige in das Wolfsburger Werk.

Nun kehrte er dorthin zurück

Büssing-Oldtimer für die Autostadt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Autostadt

Die Volkswagen-Kommunikations- und Erlebniswelt Autostadt hat den historischen Werksbus gekauft. „Wir freuen uns, gerade diesen Büssing als ersten Bus überhaupt in unserer Sammlung zu haben“, erklärt Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt. „Für viele Wolfsburger ist der alte Werksbus ein Stück automobiler Stadtgeschichte und damit ein Stück, das gut in die Autostadt passt.“ Nach dem Foto vor der Kulisse der Winterwelt und der Autotürme muss der bereits restaurierte Bus noch einmal in Augenschein genommen werden, bevor er 2018 zugelassen werden soll.

Roland Clement: „Die besondere Verbundenheit des Büssing-Bus mit Wolfsburg liegt in seiner Geschichte. Und da Oldtimer nicht rasten, sondern rollen sollen, werden wir mit der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft genau dies umsetzen: Wir bringen den Büssing im kommenden Jahr wieder auf die Straße und machen mobile Geschichte erlebbar für alle.“ Auch die Pflege und Wartung des Busses werden die Autostadt und die WVG als Partner übernehmen: Der Büssing passt nämlich aufgrund seiner Ausmaße weder in das Depot noch in die Klassiker-Werkstatt der Autostadt.

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Volkswagen liefert erste E-Crafter zum Testen aus

So, 31/12/2017 - 13:52

Volkswagen hat im Nutzfahrzeugwerk in Hannover die ersten E-Crafter an Großkunden übergeben. Bis Mitte 2018 werden sie den Elektrotransporter mit seiner Normreichweite von bis 160 Kilometern im Alltagsbetrieb testen. Offiziell auf den Markt kommen soll das auf 90 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzte Modell im September 2018.

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Nissan: Edel-Chronograph für Godzilla-Bändiger

So, 31/12/2017 - 13:42

Gewöhnlich versuchen Autobauer, die Kundschaft bei Sondermodellen mit Dreingaben wie schicken Alufelgen oder zusätzlicher Ausstattung zu locken. Nissan geht beim GT-R nun einen anderen Weg: Die Käufer der ab sofort bestellbaren und auf nur 25 Stück limitierten B.R.M. Edition zum Preis von 104.650 Euro erhalten den passenden Chronographen fürs Handgelenk im Wert von 7.100 Euro kostenlos dazu.

mid Groß-Gerau – Käufer des Sondermodells erhalten den passenden Chronographen der französischen Uhrenmanufaktur Bernard Richards Manufactur im Wert von 7.100 Euro kostenlos dazu.
Copyright: Nissan

Das Modell V12 Nissan GT-R der französischen Uhrenmanufaktur Bernard Richards Manufactur (B.R.M.) aus Edelstahl verfügt über ein ETA Valjoux 7753 Laufwerk und ist bis 100 Meter wasserdicht.Doch auch beim GT-R alias „Godzilla“ selbst hat sich was getan. Neben der Volllederausstattung und Sportsitzen in den Farben Schwarz oder Cognac sowie einer Plakette mit der Limitierungsnummer 1 bis 25 auf der Mittelkonsole hat Nissan dem GT-R des aktuellen Jahrgangs einige technische Verbesserungen mit auf den Weg gegeben.

Dem vor zehn Jahren eingeführten Supersportler mit 419 kW/570 PS starkem V6-Biturbo haben die Japaner ein überarbeitetes Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe spendiert, dazu eine serienmäßige Titan-Sportabgasanlage mit ventilgesteuerter Klappe und eine steifere Karosseriestruktur sowie eine optimierte Aufhängung.

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Volkswagen: Touareg-Rückruf wegen unzulässiger Abgastechnik

So, 31/12/2017 - 13:28

Volkswagen muss deutschlandweit 25.800 Touareg (weltweit: 57.600) wegen zwei unzulässigen Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung zurückrufen. Das hat nun das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordnet. Betroffen sind laut asp-online Fahrzeuge mit 3,0-Liter-Diesel (Euro-6) der Modelljahre 2014 bis 2017. VW hat die Produktion mittlerweile umgestellt und der Behörde eine neue Abgas-Software vorgelegt, die geprüft und freigegeben ist und nun bei den Fahrzeugen nachgerüstet wird.

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E-Mobilität: Seltene Metalle gar nicht so selten

So, 31/12/2017 - 13:08

Könnte der Ausbau der E-mobilität am Rohstoff-Mangel scheitern? Dieser Frage ist jetzt das Öko-Institut nachgegangen und hat insbesondere die Verfügbarkeit Seltener Metalle wie Lithium, Kobalt, Nickel, Grafit und Platin untersucht. Fazit: Zwar übersteigt der künftige Bedarf zum Beispiel an Lithium im Jahr 2030 die derzeitige Fördermenge um das Vierfache. Die Vorkommen des Alkalimetalls – und auch die der weiteren benötigten Rohstoffe – „übersteigen jedoch den prognostizierten Bedarf jeweils deutlich“, so die Experten. Allerdings könne es zeitweise zu Verknappungen, vor allem bei Lithium und Kobalt, kommen. Diese beeinträchtigen die globale Marktentwicklung der Elektromobilität langfristig aber nicht.

Wiederaufbereitung könnte Engpässe kompensieren

Ein probates Mittel gegen temporäre Verknappungen sei ein konsequentes und effizientes Recycling, das die Nachfrage senkt. Dies könne durch eine Anpassung der EU-Batterierichtlinie speziell für Antriebsbatterien und ein weltweites Rücknahme- und Recyclingsystem für Lithium-Ionen-Batterien sichergestellt werden. Darüber hinaus sollten sich Forschungsvorhaben auch darauf konzentrieren, besonders kritische Rohstoffe mittelfristig durch andere Materialien zu ersetzen. Die Vorkommen sind also vorhanden, aber wie sieht es mit den Preisen für die Rohstoffe aus? Preissteigerungen für Rohstoffe wie Lithium und Kobalt sind laut dem Öko-Institut nicht auszuschließen.

Auch E-Mobilität erzeugt Umwelt- und Sozialprobleme

„Doch werden steigende Rohstoffpreise die Entwicklung der Elektromobilität insgesamt nicht ausbremsen“, heißt es in dem Bericht. Denn der Bedarf pro Batterie könne durch Weiterentwicklungen reduziert werden – etwa in Bezug auf Kobalt bei der nächsten Generation Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen. Gleiches gelte auch für „Seltene Erden“. Preisdämpfend könnten auch die Erschließung neuer Förderländer und das erwähnte Recycling-System wirken. Einen Haken hat das Öko-Institut aber dennoch gefunden: Wie bei allen Rohstoffen gebe es auch bei den für die E-Mobilität benötigten damit verbundene „Umwelt- und Sozialprobleme“ unter anderem aufgrund des sehr hohen Energiebedarfs und Wasserkonflikten zwischen Bergbauunternehmen und den in den Abbaugebieten lebenden Menschen.

Besonders problematisch sei zurzeit die Kobaltförderung in der Demokratischen Republik Kongo. Daher gelte es generell, die Umwelt- und Sozialbedingungen bei der Förderung zu verbessern. Dazu beitragen könnten eine Industrieallianz für nachhaltiges Lithium, verpflichtende unternehmerische Sorgfaltspflichten für Kobalt und eine Stärkung der internationalen Kooperation zum nachhaltigen Bergbau.

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Toyota C-HR: Space-Cowboy auf terrestrischer Mission

So, 31/12/2017 - 10:30

Einen Toyota wegen seines Aussehens kaufen? Auch wenn es immer wieder schicke Autos der Marke gegeben hat und gibt, stehen tendenziell doch eher die Technik und die Zuverlässigkeit im Fokus. Doch der C-HR ist ganz anders als die sonstigen aktuellen Toyotas. Er wirkt fast wie von einem anderen Stern und lässt selbst designorientierte Mitbewerber zu Mauerblümchen verkümmern.

Aber was kann er noch außer fetzig aussehen?

mid Groß-Gerau – Scharfer Abgang: Das Design-Konzept des Toyota C-HR reicht nahtlos bis zum Heck.
Copyright: Toyota

Der C-HR – das Kürzel steht für Coupé High Rider – ist nach dem Willen seiner Erfinder eine Art höhergelegtes Coupé. Dazu passt auch die Basis: Das Fahrwerk ist fein abgestimmt und kooperiert ausgezeichnet mit der gefühlvoll agierenden Lenkung. Da geht was in Sachen Kurvenspaß, keine Frage. Allerdings ist die Motorisierung des Testwagens doch eher zurückhaltend ausgefallen: Der 1,2-Liter-Vierzylinderbenziner liefert gerade mal 116 PS an die Vorderachse, und die auch erst ab 5.200 U/min. Das maximale Drehmoment von 185 Nm steht schon ab 1.500 U/min parat. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Charakteristik des kleinen Benziners: Wer flott vorankommen will, muss ihn kräftig drehen lassen.

Nur gut, dass er das auch gerne mitmacht – und dass sich das aus diesem Grund fleißig genutzte Sechsganggetriebe sehr geschmeidig gibt. 190 Sachen hat der C-HR mit dem Zwölfhunderter-Aggregat maximal drauf, und auch der Wert für den Sprint von 0 auf 100 Sachen darf natürlich nicht fehlen: 10,9 Sekunden benötigt der gut 1,4 Tonnen schwere Schönling mit dem fast schon extraterrestrischen Design. So richtig sparsam kann der auf dem Prius basierende C-HR nicht sein, den 5,9 Litern Normverbrauch pro 100 Kilometer stehen echte 7,3 Liter im Test gegenüber.

Nichts zu beanstanden bei der Verarbeitung des Innenraums

mid Groß-Gerau – Je nach Ausstattungsversion bringt Toyota ordentlich Farbe ins Wageninnere.
Copyright: Toyota

Viel Farbe und angenehme, griffsympathische Materialien finden sich im Innenraum des Crossover-Modells, das vorne außer der SUV-typisch erhöhten Sitzposition überraschend viel Platz und Gestühl mit reichlich Seitenhalt bietet. Das ab der zweiten Ausstattungsstufe Flow montierte Multi-Info-Farbdisplay mit 4,2 Zoll Durchmesser, der mit einer Rückfahrkamera gekoppelte 8-Zoll-Farbmonitor mit Touchscreen-Funktion und die wenigen Schalter und Hebel sind logisch sortiert und bereiten bei der Bedienung kein Kopfzerbrechen.

Der Zustieg in den Fond durch die optisch geschickt getarnten hinteren Türen ist wegen der stark heruntergezogenen Dachlinie für Großgewachsene ein bisschen unkomfortabel. Die Kopffreiheit im Inneren ist aber größer, als Skeptiker zunächst vermuten. Der Kofferraum ist mit mindestens 377 und maximal 1.160 Liter Volumen keine Offenbarung, für ein doch sehr lifestylig daherkommendes Fahrzeug aber durchaus in Ordnung.

Was bietet Toyota für 24.390 Euro, die der C-HR 1,2 l Flow kostet?

mid Groß-Gerau – Glattflächig und variabel wie allgemein üblich: der Kofferraum des C-HR.
Copyright: Toyota

Eine Zweizonen-Klimaanlage beispielsweise, ein Lederlenkrad mit reichlich Bedientasten, 17 Zoll große Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, Regensensor und ein Digitalradio. Dazu das schon in der Basis eingebaute Pre-Collision System mit Frontkollisionswarner, Notbremsassistent und autonomer Notbremsfunktion sowie Fußgängererkennung, Spurhalte- und Fernlichtassistent. Flow-spezifisch kommt zu diesem ordentlich gefüllten Sicherheitspaket noch die Verkehrsschilder-Erkennung dazu.Hier gibt sich der C-HR definitiv keine Blöße.

Bleibt die Frage:

Wer soll dieses vierrädrige Ufo auf terrestrischer Mission eigentlich kaufen? Klar, junge und jung gebliebene Autofahrer mit einem Hang zu ausgefallenen Auftritten werden vom C-HR frontal angesprochen, dazu solche, die bisher mit einem Fahrzeug vom Aussehen eines Nissan Juke geliebäugelt haben oder denen ein NX-Modell der Tochtermarke Lexus zu teuer ist. Singles und kinderlose Paare stellen wohl die Hauptzielgruppe dar – obwohl auch junge Familien mit noch kleinem Nachwuchs ohne Grund zur Reue auf das Designerstück aus Japan abfahren dürften.

Technische Daten Toyota C-HR 1.2T Flow Crossover-SUV der unteren Mittelklasse Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.360/1.795/1.565/2.640 Leergewicht 1.425 kg Zuladung 420 kg Tankinhalt 50 l. Kofferraumvolumen 377 – 1.160 l. Motor Vierzylinder-Turbo-Benziner mit Direkteinspritzung Hubraum 1.197 ccm Leistung 85 kW/116 PS bei 5.200 – 5.600 U/min max. Drehmoment 185 Nm ab 1.500/min Beschleunigung 0-100 km/h 10,9 s. Höchstgeschwindigkeit 190 km/h Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe Antrieb Frontantrieb, Normverbrauch 5,9 l Super/100 km CO2-Ausstoß 136 g/km Preis ab 24.390 Euro

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