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Aktualisiert: vor 30 Minuten 13 Sekunden

Opel feiert 25 Jahre Werk Eisenach mit einem Tag der offenen Tür

Di, 03/10/2017 - 10:14

Opel hat das 25-jährige Jubiläum des Standorts nahe der Wartburg mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Mehr als 8000 Besucher zog es auf das Opel-Werksgelände in Thüringen. Opel-Chef Michael Lohscheller begrüßte die zahlreichen prominenten Gäste, darunter Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Ehrung für den Standorterhalt

25 Jahre Opel-Werk Eisenach.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Besondere Anerkennung für ihren Verdienst um das Eisenacher Werk erhielten die beiden Gründerväter Wolfram Liedtke und Louis Hughes. Opel-Chef Michael Lohscheller überreichte ihnen und dem langjährigen Betriebsratsvorsitzenden Harald Lieske eine Grafik, die an das 25-jährige Jubiläum erinnern soll. Katja Wolf, Oberbürgermeisterin der Wartburgstadt, verlieh Wolfram Liedtke darüber hinaus die Ehrenmedaille der Stadt. Der Geschäftsführer des Automobilwerks Eisenach (AWE) Liedtke und der damalige Opel-Vorstandsvorsitzende Hughes waren es, die trotz entschiedener Widerstände für den Standort eintraten. Heute produzieren rund 1800 Mitarbeiter in Eisenach den Corsa, den Adam, sowie seine Geschwister Adam Rocks und Adam S.

Den gesamten Tag wurde ein vielseitiges Rahmenprogramm geboten. Die Besucher erhielten unter anderem die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Produktion zu werfen – vom hochautomatisierten Karosseriebau bis hin zur Fertig- und Endmontage.

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Mit Mercedes-Benz Classic durchs neue Jahr

Di, 03/10/2017 - 09:46

Bei Mercedes-Benz kann ab sofort für 29,90 Euro der „Classic Kalender 2018“ bestellt werden. Der Kalender im Format 69 mal 49 Zentimeter zeigt jeden Monat ein historisches Fahrzeug bei einer Old- oder Youngtimerveranstaltung.

Online oder im Mercedes-Benz Museumsshop

Die Spannbreite reicht vom Mercedes-Benz SSK (W 06) aus dem Jahr 1928 beim Großglockner Grand Prix über den 300 SLR von 1955 bei der Mille Miglia und einen Unimog U 1100 L von 1979 bis hin zum Experimentalfahrzeug Mercedes-Benz C 111 von 1970 beim Colorado Grand. Der Klassik-Kalender ist sowohl online (https://www.mercedes-benz-classic-store.com) als auch im Mercedes-Benz-Museumsshop erhältlich.

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Vor 40 Jahren gewann der Mercedes-Benz 280 E bei „London to Sydney“

Mo, 02/10/2017 - 15:09

Am 28. September 1977 haben zwei Mercedes-Benz 280 E (W 123) – heute ein begehrter Youngtimer – die „ Singapore Airlines London to Sydney Rally“ gewonnen. Das Team von Andrew Cowan fuhr als erstes durchs Zeil, zweite Mannschaft wurde das Team von Anthony Fowkes. Unter der Leitung von Erich Waxenberger starten damals insgesamt sechs vom Werk unterstützte 280-E-Rallyefahrzeuge. Vier von ihnen finden sich am Ziel unter den ersten zehn Plätzen.

3 Kontinente, 30 Tage, 30 000 Kilometer

Am Covent Garden Opera House in London starteten 69 Fahrzeuge am 14. August 1977 zur schwersten Rallye der Welt: Weit über 30 000 Kilometer durch drei Kontinente in 30 Tagen und Nächten standen auf dem Programm. Dazu kommen drei Schiffspassagen. Das Ziel der „1977 Singapore Airlines London to Sydney Rally“ ist ein anderes Musiktheaterhaus auf der anderen Seite des Erdballs: die architektonisch faszinierende Oper im australischen Sydney. Das originale Siegerfahrzeug von 1977 ist in der Dauerausstellung des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart zu sehen. Es gehört zum Bereich „Mythosraum 7: Silberpfeile – Rennen und Rekorde“.

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Jeep Grand Cherokee Trackhawk: Das stärkste Serien-SUV der Welt

Mo, 02/10/2017 - 14:33

Linker Fuß auf der Bremse, der rechte gibt Vollgas, dann das Bremspedal schnalzen lassen. Vier Pirelli P-Zero 20-Zoll-Walzen beißen in den Asphalt, ein tieffrequentes Stakkato intoniert unseren Launch-Start, der die Erde beben lässt. Die Wucht des Vortriebs komprimiert den Bauchspeck, die Fliehkraft drückt uns in die Sitze. Nur einmal wechselt das Achtstufen-Getriebe den Gang, die Fahrdynamikregelung verteilt Motorkraft entlang der Traktionsgrenze und springt ab 40 km/h in den Race Modus. Doch davon merken wir nichts und schießen über die 100-km/h-Marke hinaus, es sind nur 3,7 Sekunden vergangen.

Der Hellcat Engine flößt Respekt ein

Understatement statt „dicke Hose“: Der Trackhawk gibt sich optisch vergleichsweise bescheiden.
Copyright: Barry Hathaway

Wer glaubt, wir treiben einen Sportwagen über die Rennstrecke, der irrt! Aus hoher Sitzposition blicken wir übers Verkehrsgeschehen, in Schalensitzen für guten Seitenhalt. Unter uns das Fahrwerk eines 2.433 Kilo schweren Geländewagens. Vorn atmet ein 6,2-Liter-V8-Triebwerk unüberhörbar. Eine Verbrennungsmaschine, die Autoliebhabern ob ihrer gewaltigen Kraftentfaltung ungewöhnlichen Respekt abringt – weit über ihre mechanischen Qualitäten hinaus. Man glaubt, in ihr animalische Züge zu erkennen und personifiziert sie als „Hellcat Engine“, als Katze mit Höllenkraft. Wesentlichen Anteil am diabolischen Charakter trägt ein riesiger Kompressor. Er hilft, bis zu 700 PS bei 6.000 Touren aufzubauen.

Wir beschleunigen das stärkste Serien-SUV der Welt, ein Monster, das im Zeitalter zart aufkeimender Elektromobilität noch einmal zeigen möchte, wo der Hammer hängt. Die Jungs des Chrysler SRT-Teams pflanzen das heiße Herz des Dodge Charger und Challenger in einen Jeep Grand Cherokee und etikettieren den Renn-SUV als „Trackhawk“. Und wie sein Name verkündet: Der Raubvogel entpuppt sich als Kurvenräuber auf Rennstrecken. Also, ein SUV als Rennwagen? Ökofreaks greifen sich schon beim Gedanken daran an den Kopf. Und in der Tat ist der Trackhawk eines der unvernünftigsten Autos der Welt. Doch zugleich auch eines mit dem größten Überraschungspotenzial.

Der Kraftprotz versucht es mit fast unauffälligem Äußeren

Der dezente Trackhawk-Schriftzug an den Flanken fällt kaum ins Auge, eher schon die gelben Sättel der Sechs-Kolben-Bremsanlage von Brembo.
Copyright: Barry Hathaway

Eine Option, die wichtigstes Kaufargument sein dürfte. Der Trackhawk überrascht weniger auf dem Supermarkt-Parkplatz, wo er sich optisch von anderen Grand Cherokee nur durch wenige Modifikationen unterscheidet. Etwa durch den zentralen Lufteinlass im Frontspoiler zur Anströmung des Kompressors sowie zwei Einlässe anstelle von Nebelleuchten zur Anströmung von Wasser- und Ölkühler. Allein die Anströmer zum Kompressor sind für 30.000 Liter Atemluft in der Minute dimensioniert. Auch die moderate Radhausverbreiterung fällt nicht gleich ins Auge. Die gewaltigen zwei Auslässe auf der Motorhaube sind kaum zu sehen. Auch der dezente Trackhawk-Schriftzug an den Flanken fällt kaum ins Auge, eher schon die gelben Sättel der Sechs-Kolben-Bremsanlage von Brembo.

Begehrlichkeit weckt der Trackhawk weniger durch auffällige Bekleidung, sondern eher als Understatement-Fahrmaschine mit Überraschungspotenzial. Wenngleich der Fahrgastraum üppig mit Leder ausgeschlagen ist und Ziernähte wie Aluminium- und Kohlefaser-Applikationen zur Schau stellt, gleicht er mehr einer Muckibude als einer heimeligen Wohnstube. Hinterm unten abgeflachten Dreispeichen-Multifunktionslenkrad liegt ein 7-Zoll Display mit zentralem Drehzahlmesser, daneben links ein Halbschalen-Tacho und Anzeigen für Wassertemperatur und Treibstofftank rechts. Zwischen Luftauslässen im Armaturenträger ist ein neuer 8,4-Zoll großer Touchscreen-Bildschirm als Steuereinheit des Infotainmentsystems platziert. Ein „Powermeter“ zeigt die aktuell abgerufenen Pferdestärken und das verfügbare Drehmoment an. Apple CarPlay und Android Auto zur Anbindung von Smartphones sowie die Siri-Sprachsteuerung folgenden dem zeitgeistigen Bedürfnis.

„Auto“- Modus für den Alltagsgebrauch

Im alltäglichen Fahrgebrauch ist der Fahrmodus „Auto“ die sinnvollste Alternative.
Copyright: Barry Hathaway

Das Hellcat-Triebwerk erweckt der Fahrer über einen Starterknopf zum Leben. Hinter dem imposanten Hebel für die Achtstufenautomatik ist der Drehschalter zur Regelung der Fahrdynamik untergebracht, genannt „Selec-Track“. Hinterlegt sind fünf Programme. Für den alltäglichen Gebrauch empfiehlt sich „Auto“, das Getriebe portioniert dann in relativ schmale Drehzahlbereiche und wechselt die Stufen sehr komfortabel. Nur bei raschen Überholvorgängen gilt es, über Schaltflügel einzugreifen, um das System zu übersteuern und bis zu 868 Newtonmeter Drehmoment bei 4.800 Touren abzurufen. Die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse liegt bei 40:60 Prozent.

Im „Sport“-Modus erfolgen die Gangwechsel 50 Prozent schneller, begleitet von etwas härteren Übergängen. Eine spürbar spitzere Lenkung sowie die schärfere Gasannahme erlauben mehr Agilität. Auch die Federwege sind verkürzt, was in rasch durcheilten Kurven zu weniger Seitenneigung der Karosserie führt. Und letztlich erhöht die noch deutlicher heckbetonte Kraftverteilung (vorn/hinten 35:65 Prozent) des Allradsystems die Kurvenwilligkeit des Trackhawk, zumal die Stabilitätskontrolle dem Fahrer mehr Freiheit lässt. Ambitionierten Fahrern liegt der Renn-Jeep jetzt willig zur Hand.

Fahrmodus „Track“ hinterlässt Gummi auf der Fahrbahn

Nach dem Erstkontakt ist etwas Besinnung angesagt. Die Fahrt im Trackhawk ist eine besondere Erfahrung.
Copyright: Barry Hathaway

Dass ein 1,72 Meter hoch bauender und nahezu 2,5 Tonnen schwerer Athlet kein Kurvenfeger sein kann, ist der Fahrphysik geschuldet. Doch was der Trackhawk im Modus „Track“ auf der Rennstrecke vollführt, kann nur als kapriolenhaft umschrieben werden. Wer aus dem Stand voll beschleunigt, radiert mit Pirelli-Reifen schwarze Streifen auf den Asphalt. Effektiver setzt die Launch Control die enorme Motorkraft in Vortrieb um. Dem Flug über die Gerade folgt das Einbremsen vor der Kurve, das vor dem Einklenken abgeschlossen sein sollte. Denn anders als einen Sportwagen mit niedrigem Schwerpunkt, zwingt man den Trackhawk besser mit weniger Tempo in Kurven, um seine Neigung zum Untersteuern zu entschärfen. Stattdessen schon vor dem Scheitelpunkt wieder aufs Gas steigen und entschlossen einlenken. Dabei unterstützt das nach außen drängende Heck des Trackhawk, während das PS-Monster weit zum Außenrand der Kurve treibt.

Möglich macht diese erstaunliche Agilität eine Lenkung, die in ihrer Präzision an die der Platzhirsche im SUV-Segment aus Zuffenhausen und München reicht. Natürlich schaltet der Pilot im „Track“-Modus über Lenkrad-Paddles selbst, und Schaltvorgänge erfolgen 68 Prozent schneller als im „Auto“-Mode, begleitet von harten Schlägen im Getriebe. Die nochmals auf 30:70 Prozent (vorn/hinten) verschobene Kraftverteilung reduziert die Antriebseinflüsse an der Vorderachse merklich und hebt die Tendenz zu leichtem Übersteuern. Die darüber hinaus verfügbaren „Tow“- und „Snow“-Modi spielen für die dynamischen Charaktereigenschaften zwar keine Rolle, sind jedoch ein Hinweis auf die Alltagstauglichkeit des Jeep-Athleten. Auf eine Geländeuntersetzung des Getriebes verzichten die Entwickler gänzlich.

Nur ein Konkurrent und der ist doppelt so teuer

Im Stadtverkehr liegt schon der Normverbrauch des Cherokee Trackhawk bei 21 Liter auf 100 Kilometer.
Copyright: Barry Hathaway

Über die Sinnhaftigkeit eines hochdynamischen SUV soll hier nicht gerichtet werden. Wer allerdings die noch immer rasant zunehmende Beliebtheit dieser Fahrzeug-Kategorie als Erscheinung unserer Zeit begreift, sollte den Wunsch einiger (weniger) Kunden respektieren, die neben den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten eines SUV auch eine Topversion mit Muskelpaketen schätzen. Für sie bietet Jeep mit dem Grand Cherokee Trackhawk für 120.000 Euro ein wahres Sonderangebot. Sein einziger Konkurrent, der neue Porsche Cayenne Turbo S, wird nahezu das Doppelte kosten.

Wie viele Jeep-Kunden die mit dem relativ niedrigen Preis verbundenen Kompromisse akzeptieren, wird sich zeigen. Aus Kostengründen verzichtet der Trackhawk auf eine fein justierbare Luftfederung und dauerhaltbare Keramikbremsen. Auch auf Treibstoff sparende Maßnahmen wie das „Segeln“ im Schubbetrieb verzichten die Jeep-Entwickler. Immerhin ist die in den USA weitgehend unbeliebte Start-Stopp Funktion an Bord. Für den US-amerikanischem Markt gibt Jeep einen Durchschnittsverbrauch von 21 Liter auf 100 Kilometer im Stadtverkehr und 14 Liter fürs Fahren auf Schnellstrassen an. Immerhin verfügt der Jeep Trackhawk über einen 93,1-Liter-Tank – und ein Überraschungspotenzial in der breiten Öffentlichkeit, die den Jeep Grand Cherokee bislang nur als reisetauglichen Geländegänger sah.

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Audi A8 kann bestellt werden

Mo, 02/10/2017 - 12:14

Audi-Kunden können seit Freitag den neuen A8 bestellen. Die Markteinführung der vierten Modellgeneration erfolgt Ende November. Die Preise beginnen bei 90 600 Euro, die Langversion kostet 3500 Euro Aufpreis.

Zunächst zwei V6-Turbos verfügbar, sowohl Diesel als auch Benziner

Audi A8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Audi A8 startet mit zwei V6-Turbomotoren auf dem deutschen Markt: Einem 3.0 TDI und einem 3.0 TFSI. Der Diesel leistet 210 kW / 286 PS und entwickelt 600 Newtonmeter Drehmoment. Er beschleunigt den A8 mit seinem serienmäßigen Quattro-Antrieb in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der Normverbrauch beträgt, je nach Reifengröße, 5,6 bis 5,8 Liter pro 100 Kilometer.

Der 3,0-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer bietet eine Leistung von 250 kW / 340 PS bei einem Drehmoment von 500 Nm. Damit sprintet der A8 in 5,6 Sekunden von null auf 100 km/h, der A8 L in 5,7 Sekunden. Der Verbrauch (NEFZ) auf 100 Kilometer liegt für beide Karosserievarianten zwischen 7,5 und 7,8 Litern.

Mild-Hybrid-Technologie ermöglichst „Segeln“ mit ausgeschaltetem Motor

Audi A8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Beide Aggregate arbeiten mit einem Riemen-Starter-Generator zusammen. Er ist das Herz des 48-Volt-Hauptbordnetzes. Diese Mild-Hybrid-Technologie ermöglicht das „Segeln“ mit ausgeschaltetem Motor. Zudem verfügt sie über eine erweiterte Start-Stopp-Funktion und eine hohe Rekuperationsleistung von bis zu 12 kW als Energierückgewinnung bei Verzögerungen. In der Summe senken diese Maßnahmen den Verbrauch der Aggregate nach Audi-Angaben um bis zu 0,7 Liter pro 100 Kilometer im realen Fahrbetrieb.

Als erster Audi trägt der A8 die neue Typbezeichnung der Marke sichtbar am Heck. Bezugsgröße für die zweistellige Ziffernkombination ist die Antriebsleistung des jeweiligen Modells in Kilowatt. Die Ziffernpaare steigen jeweils in Fünfer-Schritten und repräsentieren die Hierarchie sowohl innerhalb einer Modellreihe als auch im gesamten Programm der Marke. So steht die Ziffernkombination „50“ künftig am Heck jener Modelle, die zwischen 210 kW / 285 PS und 230 kW / 313 PS Leistung mobilisieren; „55“ steht für den Leistungsbereich von 245 kW / 333 PS bis 275 kW / 374 PS. So tritt der Diesel A8 50 TDI Quattro an, der Benziner als 55 TFSI Quattro.

Mehr als 40 Fahrerassistenzsysteme

Audi A8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Im Zentrum des neuen Bedienkonzeptes stehen zwei Touch-Displays, die sich durch die Black-Panel-Technologie nahezu unsichtbar in die schwarz-hochglänzende Oberfläche einfügen. Löst der Fahrer auf diesen Bildschirmen mit dem Finger eine Funktion aus, hört und spürt er einen Klick als Bestätigung. Die Kombination aus akustischem und haptischem Feedback sowie gängige Touch-Gesten, wie beispielsweise Wischen, sollen die Bedienbarkeit leichter und sicherer machen.

Mit mehr als 40 Fahrerassistenzsystemen setzt der A8 die Bestmarke im Wettbewerb. Als erstes Serienautomobil der Welt ist er speziell für hochautomatisiertes Fahren entwickelt. So wird der Staupilot auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen mit baulicher Trennung im zähfließenden Verkehr bis 60 km/h das Fahren übernehmen.

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Jaguar XJL: Kommt eine Drohne geflogen

Mo, 02/10/2017 - 09:30

James Bond lässt grüßen: Mit immer spektakuläreren Aktionen machen Autobauer auf die Vorzüge ihrer Produkte aufmerksam. Den Vogel abgeschossen hat jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Jaguar. Mit einem atemberaubenden Drohnen-Wettrennen demonstrierten die Briten das Raumangebot und den Luxus der Limousine XJL.

Mit 100 Km/h durch die Hecktüren

Für diese außergewöhnliche Luftnummer holte sich Jaguar professionelle Piloten an Bord. Vom Fond eines Jaguar XJR aus steuerten sie ihre Hochgeschwindigkeits-Drohnen durch einen speziell abgesteckten Kurs im altehrwürdigen Alexandra Palace in London. Dieser Parcours hatte es in sich: Die Flugobjekte mussten durch drei mit offenen Hecktüren geparkte XJL sausen und noch 13 Tore mit identischen Türausschnitten meistern. Mit knapp 100 km/h flogen die ferngesteuerten Drohnen nach Durchquerung der Auto-Innenräume durch die Phosphorblau und Rot angestrahlten Tore.

„Ich bestreite schon seit Jahren Rennen mit Drohnen, doch dies war eine Premiere für mich“, sagte Brett Collis, der Sieger dieses verrückten Rennens. „Der Kurs war ein sehr anspruchsvoller Test, doch die Tatsache, dass wir solche Geschwindigkeiten erreichten, belegt die großzügigen Platzverhältnisse im Jaguar XJL.“ Das nennt man dann wohl einen gelungenen Werbe-Auftritt. Das hätte der legendäre „Q“ für den Geheimagenten „007“ sicher nicht besser inszenieren können.

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Urlaubsfahrt: Männer sitzen am Steuer

Mo, 02/10/2017 - 09:15

Laut einer forsa-Umfrage sitzen bei Urlaubsfahrten die Männer zu einem großen Teil hinterm Steuer. Das Risiko von Müdigkeit und Unachtsamkeit  wird dabei selten problematisiert.

Familienoberhäupter betrachten es als eine Frage der Ehre

Für viele Männer ist es so etwas wie eine Frage der Ehre, eine Bestätigung ihrer Rolle als Familien-Oberhaupt: Sie sitzen meist am Steuer, wenn’s in die Ferien geht. Und das auch über sehr lange Strecken. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirect halten 75 Prozent der Männer bei einer langen Urlaubsfahrt hauptsächlich selbst das Steuer in der Hand. Keine unproblematische Sache, denn das erhöht die Gefahr von Unachtsamkeit. Und die kann sowohl für den Fahrer, als auch für die Auto-Insassen und andere Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich werden. Wer erste Anzeichen von Müdigkeit bemerkt, sollte unverzüglich eine Pause einlegen – oder das Lenkrad der Beifahrerin übergeben.

 

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Dieselaffäre in den USA belastet VW-Ergebnis stärker

Mo, 02/10/2017 - 08:42

Volkswagen muss im Rahmen der Dieselaffäre seine Ausgaben für Rückkauf- und Nachrüstungen von Dieselmotoren aufstocken, da sich der Prozess als mühsamer gestaltet als bisher angenommen. 

Weitere Ausgaben von 2,5 Milliarden Euro

Der Volkswagen-Konzern hat heute mit einer Ad-hoc-Meldung die Kapitalmärkte wie folgt informiert, dass im dritten Quartal negative Sondereinflüsse von voraussichtlich rund 2,5 Milliarden Euro das Operative Ergebnis belasten werden. Hintergrund ist eine Aufstockung der Vorsorgen für das im Rahmen des geschlossenen Vergleichs umzusetzenden Rückkauf- und Nachrüstprogramms von Fahrzeugen mit Zwei-Liter-Dieselmotor in Nordamerika, das sich erheblich langwieriger und technisch anspruchsvoller gestalte, wie VW erklärte.

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Japan: Große Koalition für die Elektromobilität

So, 01/10/2017 - 16:06

Drei Schwergewichte der japanischen Autoindustrie arbeiten künftig Hand in Hand, um die Elektromobilität voran zu bringen. Mazda, Toyota und der Zulieferer Denso wollen Basistechnologien für E-Mobile gemeinsam entwickeln und gründen zu diesem Zweck das Gemeinschaftsunternehmen „EV C.A. Spirit“.

Die Partner betrachten Elektrofahrzeuge als Schlüsseltechnologie zur Senkung der Treibhausgase, setzen aber weiterhin auch auf die artverwandten Brennstoffzellen-Fahrzeuge, heißt es. Etwa 40 spezialisierte Ingenieure der Partner sollen Antriebsstränge entwickeln, die für eine Vielzahl an Fahrzeugen verwendet werden können – von Stadtflitzern über SUVs bis hin zu leichten Nutzfahrzeugen. Dadurch erhofft sich die Allianz, in allen Fahrzeugklassen schneller und flexibler auf Markttrends in verschiedensten Automärkten weltweit reagieren zu können. Mazda bringt hier insbesondere seine Expertise auf dem Gebiet der Produktplanung und computergestützten Entwicklung, Denso steuert Elektronik und Toyota seine neue Fahrzeug-Plattform Toyota New Global Architecture bei. Die drei Unternehmen haben das Ziel, eine Geschäftsstruktur zu entwickeln, die auch offen für andere Fahrzeughersteller und Zulieferer ist.

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„Radgeber“ Beleuchtung: Die neuen Vorschriften

So, 01/10/2017 - 14:45

Die Vorschriften für die Fahrrad-Beleuchtung hinkten jahrelang der Realität und der technischen Entwicklung weit hinterher. Jetzt hat sie das Verkehrsministerium den aktuellen Bedingungen angepasst – es hat sich einiges getan in Sachen vernünftiges und zeitgemäßes Licht am Bike. Ein aktueller „Radgeber“, passend zur immer dunkler werdenden Jahreszeit.

Abnehmbare Leuchten müssen bei Dämmerung mitgeführt werden

mid Groß-Gerau – Bei breiteren Gefährten wie Liegerädern sind jetzt auch Blinker zugelassen.
Copyright: pd-f

Zwei wichtige Neuerungen stehen ganz am Anfang des fürs Licht am Bike entscheidenden Paragraphen 67: Erstens darf eine Fahrradbeleuchtung nun auch mit Batterien ausgerüstet sein. Bislang waren nur Akkus oder wiederaufladbare Energiespeicher als Dynamo-Alternative zulässig. Und zweitens müssen abnehmbare Leuchten nicht mehr dauernd dabei sein, sondern nur bei Dämmerung, Dunkelheit oder wenn es die Sichtverhältnisse erfordern, angebracht werden.

Die Akku-Beleuchtung am Fahrrad muss allerdings zwingend das Prüfzeichen des Kraftfahrt-Bundesamtes haben. „Die sogenannte K-Nummer wird durch eine Wellenlinie, den Großbuchstaben K sowie eine Zulassungsnummer gekennzeichnet und ist für alle Lampen im Straßenverkehr verpflichtend“, heißt es dazu beim Pressedienst-Fahrrad (pd-f). Neben der Schlussleuchte muss nur noch ein roter, nicht dreieckiger Rückstrahler der Kategorie „Z“ verbaut sein, der auch in die Schlussleuchte integriert sein darf. Dem aktuellen Stand der Technik entspricht die Neuerung, dass die Scheinwerfer ab sofort mit Tagfahr- und Fernlicht ausgestattet sein dürfen. Auch ein ins Rücklicht integriertes Bremslicht ist jetzt erlaubt. Außerdem dürfen Blinker montiert werden, und zwar an Mehrspurfahrzeugen wie Liegerädern oder an Fahrrädern, bei denen ein Handzeichen nur schwer erkennbar ist. Blinkende Front- und Rückleuchten am Rad bleiben weiter verboten. Sie dürfen nur als Zusatzleuchten am Körper getragen werden.

mid Groß-Gerau – Die Vorschriften für die Beleuchtung von Fahrradanhängern wurden aktualisiert.
Copyright: pd-f

Auch zwei Scheinwerfer oder Rückstrahler sind jetzt erlaubt, bei mehr als einem Meter Breite wie etwa bei Lastenrädern sind sie sogar vorgeschrieben. Neu geregelt wurden auch die Vorschriften für Fahrradanhänger. Alle Exemplare, die ab dem 1. Januar 2018 verkauft werden, müssen ab einer Breite von 600 Millimetern mit zwei weißen Reflektoren vorne und einer roten Schlussleuchte auf der linken Seite plus zwei roten Reflektoren ausgestattet sein. Anhänger mit mehr als einem Meter Breite benötigen auch noch eine weiße Frontleuchte. Auch das Anbringen von Blinkern ist erlaubt.

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VW: e-Golf-Bestellungen gehen durch die Decke

So, 01/10/2017 - 13:42

Die von VW ausgelobte Umweltprämie zeigt offenbar Wirkung: Laut Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann kommt derzeit „wieder Schwung ins Geschäft“. Bis Ende September rechnet er mit 20.000 Bestellungen von Euro-6-Fahrzeugen über die Umweltprämie. „Im Gegenzug werden 20.000 alte Diesel verschrottet“, sagt Stackmann der „Automobilwoche“.

Besonders gefragt sei der derzeit der e-Golf: „Es liegen über 800 Auftragseingänge vor, das sind viermal so viele wie in vergleichbarem Zeitraum ohne Umweltprämie.“ Diese positive Entwicklung hilft natürlich auch den in den vergangenen Monaten leidgeplagten Händlern, die einen großen Teil des durch die Diesel-Affäre entstandenen Drucks aushalten müssen und vielfach auf Fahrzeugen sitzen bleiben. Hier hat die Marke laut dem Vertriebsvorstand „mit der Null-Finanzierung für gebrauchte Euro-5-Fahrzeuge ein starkes Signal gesetzt. Eine Eskalation nutzt niemandem“. Dennoch erwartet er eine Reduzierung der Händlerzahl in Deutschland: „Wir brauchen ein starkes, zukunftsfähiges und profitables Händlernetz, daher wird es in fünf Jahren weniger Partner und weniger Standorte in Deutschland geben.“

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Bulli vor Mustang: Die Hitparade der Youngtimer

So, 01/10/2017 - 11:30

Für die einen ist es eine finanzielle Sache, andere freuen sich über die überschaubare Technik – und dann gibt es auch noch Autofahrer, die Youngtimer einfach cooler finden als moderne Exemplare. Klar ist jedenfalls: Die 20 bis 30 Jahre alten Fahrzeuge sind sehr begehrt, auch weil sie neben Charme bereits über eine Portion lebensrettender Sicherheitstechnik verfügen. Interessant ist, dass sich nicht nur reifere Jahrgänge zu den betagten Modellen hingezogen fühlen. Nach den Erkenntnissen des Internetportals AutoScout24 begeistern sich vermehrt auch junge Fahrer für Autos aus der Zeit ihrer Eltern.

VW T3 Bulli führt die Liste der Traum-Youngtimer an

Und bei älteren Interessenten geht es oft darum, sich einen Lebenstraum zu erfüllen – auch mal in Form eines früher unerschwinglichen Achtzylinders oder eines Sportwagens, der damals der Familienplanung zum Opfer fiel. Doch welche Modelle liegen in der Gunst der Käufer ganz vorne?

mid Groß-Gerau – Die erste Generation des Suzuki Vitara ist heute bei Youngtimer-Fans begehrt.
Copyright: Suzuki

Die Top 3 der Youngtimer sind bunt gemischt. Spitzenreiter ist aktuell der VW T3 Bulli, gebaut bis 1992 und letzter seiner Gattung mit Heckmotor. Im Schnitt wird er bei AutoScout24 für 12.493 Euro gehandelt. Platz zwei belegen die sechste (Serie III – bis 1993) und siebte Generation (Serie IV – ab 1994) des Ford Mustang zu Preisen von durchschnittlich 7.535 Euro. Besonders gefragt sind beim typischen US-Sportwagen, der auch als Cabrio angeboten wurde, die Modelle mit Fünfliter-V8. Auf Platz drei kommt der 7er BMW der Baureihen E32 und E38. Hier haben die Statistiker eine auffallend hohe Nachfrage nach dem zwölfzylindrigen 750i festgestellt, der mit 10.936 Euro deutlich teurer gehandelt wird als der verbrauchsgünstigere und alltagstauglichere 730i (3.811 Euro). Das Motto lautet hier offenbar: Wenn schon, denn schon!

Ähnlich schaut es beim 8er BMW auf Platz vier aus. Auch bei ihm steht besonders der Zwölfzylinder im Fokus – im Schnitt geben Käufer für die eleganten Bayern-Sportler 32.671 Euro aus. Robust, unkaputtbar, ein echter Klassiker – auch bei den Youngtimern ist die G-Klasse von Mercedes ein Dauerbrenner. Sie platziert sich zu Durchschnittspreisen von 21.398 Euro auf Rang fünf, die größte Nachfrage gibt es nach dem meist aus Bundeswehrbeständen stammenden G 250.Der Suzuki Vitara war seiner Zeit ein Stück voraus, er läutete die Ära der SUV ein. In der aktuellen Youngtimer-Hitparade belegt er Rang sechs, kostet im Schnitt 3.114 Euro – und ist in der seinerzeit eher erfolglosen Version X-90 im Stufenheck-Targa-Format ein gesuchter Exot. Gleich dahinter kommt der M3 von BMW, dessen Versionen E30 oder E36 sehr rar sind – das erklärt den gesalzenen Durchschnittspreis von 41.590 Euro. Eher auf das Platzangebot als auf die Leistung kommt es bei Platz acht an. Den belegt der T4 von VW, der im Schnitt mit 3.157 Euro gehandelt wird. Besonders beliebt: die familientauglichen Caravelle-Versionen. Sehr gefragt sind auch unverbastelte Mercedes E 500 der W124-Reihe (32.760 Euro). Und last, but not least können sich die zweite und dritte Generation des Trendsetters Golf GTI auf Platz zehn behaupten – dafür werden aktuell im Schnitt 4.669 Euro verlangt – und bezahlt.

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Ford kooperiert mit dem Fahrdienstvermittler Lyft

So, 01/10/2017 - 11:27

Ford und der Fahrdienstvermittler Lyft haben eine Kooperation beschlossen. Dies ist ein bedeutender Schritt in Richtung Massentauglichkeit von autonomen Fahrzeugen. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen hat zum Ziel, selbstfahrende Automobile in Zukunft erschwinglicher zu machen und rascher in den realen Straßenverkehr zu integrieren.

Autonome Automobile erschwinglich machen ist die Devise von Ford und Lyft

Mit entsprechend ausgerüsteten Fusion Hybrid erprobt Ford autonomes Fahren.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Dank Ford und der Lyft-App sollen Nutzer in die Lage versetzt werden, ein selbstfahrendes Fahrzeug optimal zu disponieren, um so schnell und sicher wie möglich ans Ziel zu kommen.

Das Unternehmen Lyft verfügt insbesondere in den USA über ein großes Kunden-Netzwerk. Zudem profitiert der Fahrdienstanbieter aus dem Silicon Valley von einer wachsenden Nachfrage und Einblicken in den Transportfluss innerhalb der Städte. Ford wiederum hat viel Erfahrung bei der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologie sowie bei der Großserienfertigung.

Beim Aufbau der Technologieplattform werden herkömmlich betriebene Fahrzeuge im Lyft-Netzwerk eingesetzt. Damit kann die Plattform-Schnittstelle getestet werden, um die Kompatibilität mit der Lyft-App sicherzustellen. Entwicklerteams arbeiten an der Kompatibilität der Systeme beider Unternehmen. Ziel ist, dass Lyft-Kunden keinen Unterschied bei der Nutzung des gewohnten Service bemerken. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Technologien weit genug entwickelt sind, wird Ford selbstfahrende Testfahrzeuge an das Lyft-Netzwerk anschließen. Im Zuge einer erwartungsgemäß steigenden Verbraucher-Nachfrage werden dann autonome Fahrzeuge im Lyft-Netzwerk eingesetzt.

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Praxistest Spacecamper Light Open: Der Reise-Bus

So, 01/10/2017 - 09:10

Die RW-Fahrzeugbau GmbH in Darmstadt kennen wohl nur wenige. Ihre Reisemobile werden aber unter dem Namen Spacecamper vertrieben und sind erheblich bekannter. Eines von vier Modellen im Angebot ist der Light Open auf Basis des VW T6. Basis des Testwagens ist ein VW Bus in vollem Ornat. Also mit dem großen Dieselmotor, der 204 muntere Pferde unter der Haube antraben lässt, mit 4Motion-Antrieb und allen möglichen anderen Extras. Und mit zwei Schiebetüren.

Der Spacecamper Light Open basiert auf einem VW T6

Spacecamper Light Open.
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Die anfängliche Skepsis gegenüber der zweiten Tür auf der Fahrerseite weicht im Alltag rasch einer gewissen Gewöhnung und gerät fast zur Begeisterung. Warum ist auf die Idee mit den zwei Schiebetüren eigentlich nicht schon früher jemand gekommen? Kinder lassen sich auf der Rückbank besser an- und abschnallen, bis zu drei Kindersitze lassen sich montieren. Als Fahrer kann man fix mal die Einkäufe „hinten rein“ werfen, ohne ums Auto laufen zu müssen. Obendrein lässt sich der Wagen bei sommerlichen Temperaturen einfach belüften.

Das, neben der zweiten Schiebetür, andere Kernstück des Light Open ist seine breite Rückbank. Diese bietet drei Sitzplätze und zwei Schubladen, ist ratz-fatz zur Liegefläche mit zwei Metern Liegelänge und 155 Zentimetern Breite umgebaut, verdammt bequem und herausnehmbar. Dann taugt der Light Open als Transporter mit großem Ladevolumen. Auf der Fahrerseite bietet die Sitzbank eine – etwas klein geratene – herausziehbare Spüle plus Wasserhahn, der auch als Außendusche am Heck eingesetzt werden kann. Ein in die Heckklappenverkleidung integriertes Duschzelt schützt vor neugierigen Blicken und sorgt für Privatsphäre. Frischwasser spendet serienmäßig ein Kanister, gegen Aufpreis kann zusätzlich ein 70 Liter großer Tank unterflur montiert werden. Der Mehrpreis dürfte sich nicht nur bei häufiger Nutzung der Außendusche lohnen.

Seitlich der Sitzbank kann, wie auch auf der gegenüber liegenden Seite, eine kleine Tischfläche hochgeklappt und bei geöffneter Schiebetür genutzt werden. Drinnen lässt sich der zentrale, schwenk- und höhenverstellbare Tisch nutzen. Er wird platzsparend und zusammengeklappt hinter dem Fahrersitz verstaut. Der Tisch bietet in seiner Mitte ein integriertes Kochfeld, in dem Gas- oder Spirituskocher – oder eine Kombination aus beiden – eingebaut werden können. Selbst mit der Kocheinheit bleibt reichlich Platz zum Essen auf der Tischplatte. Die recht pfiffige Kombination von Tisch und Kocher kann auch outdoor zum Einsatz kommen. Zwischen Fahrer- und Beifahrersitz ist, während der Fahrt leicht erreichbar, eine 25 Liter fassende Kompressor-Kühlbox untergebracht, die auf einem Schlitten nach hinten in den Wohnraum gezogen werden kann.

Panorama-Aufstelldach sorgt für Stehhöhe und Wohlfühlambiente

Spacecamper Light Open. Panorama-Aufstelldach sorgt für Stehhöhe und Wohlfühlambiente.
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Nicht komplett wäre ein Light Open ohne das am Heck angeschlagene Panorama-Aufstelldach mit einer Liegefläche von 195 x 110 Zentimetern. Es ist ab etwa 5500 Euro zu haben, bringt Stehhöhe in den Wohnraum und kann – aufgestellt – im vorderen Bereich und an den Seiten komplett geöffnet werden. So entsteht oben ein Panorama-Freisitz mit bester Aussicht.

Faszinierend am Light Open ist seine große Flexibilität. Er taugt ebenso als Familienfahrzeug wie als rollendes Büro, als Transporter oder als Campingbus. Damit ist er privat ebenso gut einsetzbar wie zu beruflichen Zwecken. Mit der 150 kW / 204 PS starken Maschine ist er mehr als ordentlich motorisiert. Selbst längere Strecken lassen sich mit dem „Reise-Bus“ schnell und bequem – und mit angemessenem Kraftstoffverbrauch – zurücklegen. Der 4Motion Allradantrieb lässt den Wagen sicher auf der Straße liegen, macht ihm zum idealen Begleiter – auch in der kalten Jahreszeit oder abseits befestigter Straßen – und zum guten Zugfahrzeug.

Ab 52 995 Euro kommt man in den Besitz eines Light Open mit der 62 kW / 84 PS leistenden Einstiegsmotorisierung. Dieser Grundpreis lässt sich jedoch kräftig in die Höhe treiben. Das klappt dann mit Optionen von VW ebenso wie mit solchen von Spacecamper. Im Testwagen stecken rund 17 500 Euro in Extras von Volkswagen, darunter die Air Care Climatronic, 3200 Kilogramm zulässiges Gesamtgewicht, LED-Rückleuchten und -Hauptscheinwerfer, Luft-Stand- und Sitzheizung, Navigationssystem Discover Media mit DAB+, Sprachverstärkung, App-Connect, Media Control und Rückfahrkamera, Multifunktions-Lederlenkrad und ACC bis 210 km/h. Bei Spacecamper schlägt etwa die Ausstattung Fahrerhaussitze und der Rückbank in Leder-Alcantara-Kombination mit Rautensteppung mit 4200 Euro zu Buche. Für die schicke Zweifarblackierung Oryxweiß Perlmutt unten und Anthrazit Metallic oben werden weitere 2600 Euro fällig. 2750 Euro addieren sich zusätzlich mit den anthrazit lackierten 18-Zoll-Etabeta-Tettsut-Leichtmetallfelgen zur Gesamtrechnung.

Zubehör und Ausstattungsliste mit allerlei Optionsmöglichkeiten

Spacecamper Light Open. Außendusche am Heck. Ein in die Heckklappenverkleidung integriertes Duschzelt schützt vor neugierigen Blicken.
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Und dann kann man noch hier und da und dort weitere Kreuzchen in der Zubehör- und Ausstattungsliste machen. So etwa bei der in die Schiebetür integrierten, klappbaren Bordtoilette, einem Ladebooster für intelligentes und Batterie schonendes Laden während der Fahrt, die LED-Lichtleiste am Dachanschluss, Moskitonetz und und und.

Wer der Versuchung nicht widerstehen kann, treibt den Preis seines individualisierten Light Opens rasch in beinahe schwindelerregende Höhen. Der Testwagen schrammt am Ende, mit allen Extras, nur ganz knapp die Schwelle eines sechsstelligen Preises. Satte 99 999,98 Euro stehen unter dem Strich auf dem Zettel. Damit hat sich der – theoretische – Grundpreis beinahe verdoppelt. Die Kunden von Spacecamper scheint es nicht zu stören. Der größte Teil der produzierten Fahrzeuge wird, sagen wir mal, gut und anständig ausgestattet. Mehr als die Hälfte der ausgelieferten Fahrzeuge verfügen beispielsweise über 4Motion-Antrieb.

Fazit also: Rumms – das ist er. „Der“ Reise-Bus, der alltagstaugliche, variable Camper für jede Gelegenheit. Der durchdachte Light Open von Spacecamper macht im beruflichen Einsatz als rollendes Büro eine ebenso gute Figur wie als Basislager am Wochenende bei sportlichen Aktivitäten. Mit seinen bis zu vier Schlafplätzen taugt er auch für die sommerliche Urlaubsreise. Kurz, ein Bus für alle Fälle. Wenn da nicht diese Preisliste wäre. Dennoch gilt: Selten haben wir so ungern einen Testwagen zurück gegeben wie den Light Open.

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Alexa fährt bei BMW und Mini mit

So, 01/10/2017 - 09:05

Alexa ist ziemlich clever und weiß auf viele Fragen eine Antwort. Ab Mitte nächsten Jahres auch in den Fahrzeugen von BMW und Mini. Denn die Münchner integrieren die vielseitige Sprachassistentin von Amazon in alle aktuellen Modelle.

mid Groß-Gerau – Voll vernetzt: Auch in den Fahrzeugen von Mini kommt die Sprachassistentin zum Einsatz.
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Schon seit einem Jahr können Alexa-Nutzer in den USA, Deutschland und Großbritannien von zuhause aus etwa den Lade- und Füllstand ihres Wagens abfragen oder geplante Termine, Strecken und Abfahrtzeiten abfragen. In der nächsten Stufe steht dann fast die komplette Palette an Alexa-Fähigkeiten auch im Auto selbst zur Verfügung, und zwar ganz simpel im gegenseitigen Gespräch. „Das eröffnet während der Fahrt eine Vielfalt an Services, Entertainment oder Shopping-Möglichkeiten“, heißt es bei BMW.

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Skoda baut 20-millionstes Auto

So, 01/10/2017 - 07:39

Skoda hat sein 20-millionstes Auto gebaut. Es handelt sich um einen Karoq, der im Werk Kvasiny vom Band lief.

Die tschechische Volkswagen-Tochter stellt seit 1905 Autos her. 2014 produzierte Skoda erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge in einem Kalenderjahr. Im Dezember 2016 rollte im Stammwerk in Mladá Boleslav das 19-millionste Auto der Marke vom Band.

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