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Aktualisiert: vor 26 Sekunden

Die S-Klasse stromert mit S 560 e

Di, 19/09/2017 - 12:30

Als Nachfolger des S 500 e präsentiert Mercedes-Benz in Frankfurt auf der IAA (–24.9.2017) den Plug-in-Hybrid S 560 e. Er kombiniert die 270 kW / 367 PS eines V6-Benziners mit einer elektrischen Leistung von 90 kW / 122 PS und einem Drehmoment von 440 Newtonmetern. Der S 560 e kommt rein elektrisch mit rund 50 Kilometern weiter als das Vorgängermodell. Entscheidend dafür ist die auf 13,5 kWh gesteigerte Kapazität der neuen Lithium-Ionen-Batterie bei gleicher Batteriegröße.

S 560 e Plug-in-Hybrid mit mehr Elektro-Power

Mercedes-Benz S 560 e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Beim Sparen wird der Fahrer durch Hinweise unterstützt, wann er den Fuß vom Gas nehmen kann. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt. Der Eco Assistent bezieht Streckenverlauf (Kurven, Kreuzungen, Kreisverkehre, Geschwindigkeitsbegrenzungen) und Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen in die Berechnungen mit ein.

In Abhängigkeit vom Ladezustand der Batterie und der Verkehrssituation wird dabei ermittelt, ob das Fahrzeug beim Loslassen der Pedale idealerweise mit möglichst geringen Fahrwiderständen weiterrollen sollte („Segeln“) oder ob das Fahrzeug verzögert werden sollte und dabei die Batterie effizient geladen werden kann (Rekuperation). Damit erreicht die S-Klasse nach dem speziellen Messzyklus für Plug-in-Hybride einen Normverbrauch von 2,1 Litern je 100 Kilometer, was 49 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht.

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Fahrbericht Infiniti QX30 2.2d AWD: Crossover-Menü asiatisch-europäisch

Di, 19/09/2017 - 11:57

Nissans Edel-Tochter Infiniti definiert sich selbst als Premium und die deutschen Kunden sehen das in wachsendem Maße auch so. In der Nische zwischen Kompaktlimousine und SUV sucht der QX30 seinen Platz, der zwar viel mit dem Mercedes-Benz GLA gemeinsam hat, aber alles andere als ein Billigabklatsch ist.

QX30 – Zwischen Kompaktlimousine und SUV

Infiniti QX30.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Schon sieben Jahre währt die Kooperation von Daimler und der Renault-Nissan-Allianz und nicht alle Hervorbringungen dieser Zusammenarbeit müssen als gelungen gelten. Beim Infiniti QX30 könnte das anders aussehen, obgleich die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland in den ersten acht Monaten dieses Jahres eher bescheiden ausfiel. Mit rund 11 800 Exemplaren auf dem Konto kann das Daimler-Pendant mehr als die hundertfache Menge für sich verbuchen. Aber Infiniti blickt in eine andere Richtung. Der Maßstab heißt Lexus, und gegenüber Toyotas Luxusableger hat man in den letzten Jahren schon mächtig aufgeholt.

Mit einem um 20 Millimeter erhöhten Fahrwerk will der Hersteller die Kunden abholen, die sich zu einem SUV nicht recht entschließen können, aber die höhere Sitzposition schätzen und vor Crossover-Experimenten keine Scheu haben. Äußerlich hat Infiniti viel für die Eigenständigkeit getan, was vor allem an der Frontpartie zum Ausdruck kommt. Sie ist extravagant und scharf geschnitten, die gewölbte Motorhaube und die sanft geschwungene Seitenlinie drücken Geschmeidigkeit aus. Ebenso originell wie auffällig ist der Knick in der C-Säule, der durch die Chromeinfassung der hinteren Seitenscheibe zusätzlich akzentuiert wird. Die Heckpartie ist geprägt von geteilten Rückleuchten, einer hoch gezogenen Schürze sowie der schräg gestellten Fensterpartie.

Die Länge von 4,43 Metern sortiert den Wagen unter den Kompakten ein. Gemessen daran ist das Platzangebot für die vorderen Passagiere sehr üppig, die Sitze sind gut geschnitten und bequem. Die Cockpitarchitektur ist ausgewogen und übersichtlich, die Funktionssymbole geben keine Rätsel auf und sind gut ablesbar. Das Fondabteil ist dagegen etwas knapper bemessen, weshalb es für erwachsene Insassen dort hilfreich ist, wenn die vorne Sitzenden ihre Sesselschienen nicht komplett ausnutzen. Mit 430 Litern ist der Kofferraum überraschend groß, nur die hohe Ladekante von 80 Zentimetern ist etwas störend.

In Sunderland trifft Karosserie auf Antriebseinheit zu asiatisch-europäischem PS-Menü

Im Unterschied zum Schwestermodell Q30, der sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb lieferbar ist, setzt man beim X-Modell ausschließlich auf 4×4-Traktion.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Im englischen Nissan-Werk Sunderland wird die Hochzeit gefeiert. Da treffen sich die japanische Karosserie und die schwäbische Antriebseinheit zu einem asiatisch-europäischen PS-Menü aus Sushi und Spätzle. Der Testwagen war mit einem 2,2-Liter-Dieselmotor ausgestattet, für die Kraftübertragung war ein siebengängiges Doppelkupplungsgetriebe zuständig. Der Vierzylinder leistet 125 kW / 170 PS und bringt seine maximal 350 Newtonmeter Drehmoment per Allradantrieb auf die Straße. Im Unterschied zum Schwestermodell Q30, der sowohl mit Front- als auch mit Allradantrieb lieferbar ist, setzt man beim X-Modell ausschließlich auf 4×4-Traktion. Als Alternative zum Diesel gibt es noch einen Zwei-Liter-Turbobenziner, der aber von den deutschen Kunden mit Missachtung gestraft wird.

Während die äußere Erscheinung kaum Verwechslungsmöglichkeiten mit dem Mercedes GLA bietet, sind an der Innenausstattung viele Gemeinsamkeiten erkennbar. Das fängt bei der Platzierung der Einstelltasten für die elektrischen Sitze an und hört bei den Lenkstockhebeln noch lange nicht auf. Der Joystick-artige Getriebehebel (die Parkfunktion wird per Tastendruck aktiviert) könnte ebenso gut den Stuttgarter Stern tragen wie der Zündschlüssel. Der gehörte übrigens zu den Fahrzeugen, bei denen dieser Schlüssel tatsächlich noch zum Starten benutzt werden kann. Zwar ist anstelle des Einschubschlitzes für den Schlüssel auch eine Taste möglich, der Testwagen wurde jedoch mit Schlüsseldreh gestartet. Wer sich folglich dank der automatischen Türentriegelung mit dem Schlüssel in der Hosentasche hinters Steuer setzt, muss ihn dann umständlich wieder heraus kramen, um den Motor anzulassen.

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Audi wechselt Vorstände: Nur einer bleibt

Di, 19/09/2017 - 11:18

Der Ingolstädter Autobauer hat in einer außerordentlichen Aufsichtsratsitzung vier Posten umbesetzt. Außer Rupert Stadler müssen vier Mitglieder des Aufsichtsrats ihren Hut nehmen. Audi zieht damit die Konsequenzen aus dem Volkswagen-Abgas-Skandal. Volkswagen entwickelte die V6-TDI-Motoren für Audi.

Audi hatte auf einer außerordentlichen Aufsichtsratsitzung vier von fünf Vorstandsposten neu besetzt. Lediglich Vorstandsvorsitzender Rupert Stadler behält noch seinen Job. Neuer Finanzchef wird Alexander Seitz (55), Wendelin Göbel (53) übernimmt das Personalressort, Bram Schot (56) wurde zum Marketing- und Vertriebschef berufen, und Produktions- und Logistikvorstand ist künftig Peter Kössler (58). Damit zieht das Unternehmen Konsequenzen aus dem Skandal um manipulierte Abgaswerte im Volkswagen-Konzern. Für die Entwicklung der betroffenen V6-TDI-Motoren ist Audi verantwortlich.

Das Ressort IT und Finanz wird jetzt von Alexander Seitz geführt, Marketing übernimmt Bram Schot

Alexander Seitz.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Alexander Seitz folgt auf Axel Strotbek, der das Ressort Finanz, IT und Integrität bei Audi seit 2007 führte. Seitz begann seine berufliche Laufbahn bei Daimler-Benz, wo er verschiedene Tätigkeiten im Finanz- und im kaufmännischen Bereich sowie in Strategie und Einkauf ausübte. 2005 wechselte er als Konzern-Einkaufsleiter Powertrain zur Volkswagen AG nach Wolfsburg. Nach Stationen in Südamerika wurde er 2013 First Vice President und Commercial Executive Vice President von SAIC Volkswagen in China.

Bram Schot löst Dr. Dietmar Voggenreiter ab. Der gebürtige Niederländer war seit 2012 in der Geschäftsleitung von Volkswagen Nutzfahrzeuge für den Bereich Marketing und Vertrieb verantwortlich. 2011 wechselte der damalige Präsident und CEO von Mercedes-Benz Italia in den VW-Konzern.

Göbel übernimmt Ressort Human Resources

Wendelin Göbel.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Wendelin Göbel übernimmt den Bereich Personal und Organisation nach sieben Jahren von Thomas Sigi. Göbel hatte seit 2007 die Leitung des Generalsekretariats des Volkswagen-Konzerns und der Marke Volkswagen (bis 2015) inne. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei der Audi AG und im VW-Konzern tätig, unter anderem in der Projektsteuerung Einkauf. Von 2003 bis 2007 leitete er das Generalsekretariat von Audi und war gleichzeitig Mitglied des Strategiekreises.

Peter Kössler, gebürtiger Ingolstädter, war bislang Vorsitzender des Vorstands von Audi Ungarn. Zuvor leitete er von 2007 bis 2015 das Audi-Stammwerk in Ingolstadt. Kössler übernimmt die Vorstandsposition von Dr. Hubert Waltl, der das Ressort Produktion und Logistik seit 2014 führte.

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Lichthupe kann auch missverstanden werden

Di, 19/09/2017 - 11:05

Die Lichthupe, oft auch von Dränglern missbraucht, kann auch bei erlaubtem Gebrauch missverstanden werden: Zum einen wird sie vielfach als Warnung eingesetzt, manchmal aber auch als Hinweis, dass man auf das eigene Vorrecht verzichtet. Dabei ist der zweite Teil des Wortes – Hupe – durchaus ernstzunhemen.

Lichthupe: Alltägliche Praxis aber nicht erlaubt

Radfahrer haben nicht grundsätzlich Vorfahrt, auch wenn viele das glauben.
Copyright: ADAC

In Paragraph 16 der Straßenverkehrsordnung heißt es, dass Schall- und Leuchtzeichen nur geben darf, wer außerhalb geschlossener Ortschaften einen Überholvorgang ankündigen möchte. Auf der anderen Seite darf die Lichthupe eingesetzt werden, wenn man sich bzw. andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sieht. Dabei darf aber niemand geblendet werden. Der Einsatz der Lichthupe hat also warnenden Charakter, genauso wie ein akustisches Hupsignal.

Oftmals wird die Lichthupe aber eben auch eingesetzt, um dem Anderen die Vorfahrt einzuräumen bzw. darauf hinzuweisen, dass man auf den eigenen Vorrang verzichtet. Das ist alltägliche Praxis – aber nicht erlaubt. Die Lichthupe wird dabei quasi zweckentfremdet, und es besteht die Gefahr einer falschen Deutung. Wenn zum Beispiel beim Auffahren auf eine Autobahn ein von hinten nahender Lastwagen kurz aufblendet, möchte der Fahrer damit in der Regel signalisieren, dass man auf die rechte Spur einfädeln soll. Ein entsprechendes Zeichen geben Trucker auch gerne, wenn sie von einem Kollegen überholt worden sind und ihm zeigen wollen, dass er wieder rechts einscheren kann. Auf der anderen Seite gibt es aber eben auch Situationen, in denen Lkw-Fahrer genau das Gegenteil signalisieren möchten, nämlich, dass ein Einfädeln nicht möglich ist (Warnung). In zweiten Fall wäre die Lichthupe korrekt eingesetzt. Die Situationen sind also nicht immer eindeutig.

Auch Motorradfahrern ist es erlaubt, im Falle einer möglichen Gefährdung durch Aufblenden auf sich aufmerksam zu machen, erläutert das Institut für Zweiradsicherheit. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Zweiradfahrer den Eindruck hat, er könnte hinsichtlich seiner Vorfahrt übersehen werden. Trotz der optischen Warnung sollte sich der Motorradfahrer aber natürlich nicht in Sicherheit wiegen, da weiterhin die Gefahr besteht, übersehen oder eben völlig falsch verstanden zu werden. Erhöhte Aufmerksamkeit, Bremsbereitschaft und eine Reduzierung der Geschwindigkeit sind also weiterhin geboten.

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150 Lastenräder sollen ihr Potenzial zeigen

Di, 19/09/2017 - 10:31

Trotz der Emissionsreduktion und Verkehrseffizienz spielen Lastenräder in der gewerblichen Nutzung bislang nur eine untergeordnete Rolle. Mit dem neuen bundesweiten Mobilitätsprojekt „Ich entlaste Städte“ möchte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) diese Potenziale größtmöglich ausschöpfen. Gesucht werden hierfür kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen, aber auch öffentliche Einrichtungen, Handwerker oder Selbstständige, die alternative Transportfahrzeuge im betrieblichen Alltag ausprobieren möchten.

Lastenräder sollen als Transportmittel etabliert werden

Lastenrad.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/DLR

Ziel des auf drei Jahre angelegten Projektes ist es, Lastenräder als ökologisch und ökonomisch sinnvolles Transportmittel für eine breite gewerbliche Nutzung bekanntzumachen. Gefördert wird es durch das Bundesumweltministerium als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Koordination übernehmen Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung. Als Testpiloten werden ab sofort und bis Mitte 2019 bundesweit mehrere hundert Unternehmen und Einrichtungen gesucht, die das Lastenrad als gewerbliches Transportmittel und dessen Alltagstauglichkeit drei Monate lang ausprobieren möchten. Sie können sich online auf www.lastenmradtest.de bewerben und zahlen eine Nutzungspaschale von einem Euro pro Tag und Lastenrad.

„Gerade für Kleinunternehmen ist die niedrigschwellige Testmöglichkeit eines andersartigen Fahrzeugtyps attraktiv, weil sie dadurch kein finanzielles Risiko eingehen müssen“, sagt Johannes Gruber, Projektleiter im Institut für Verkehrsforschung. Er verweist auf ein breites Sortiment an verschiedenen Lastenradmodellen, etwa Dreiräder, einspurige „Long Johns“ (verlängerter Radstand und Ladefläche vor dem Lenker) oder Fahrräder mit einer Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm. Die Wahl zwischen derzeit 17 verschiedenen Lastenradmodellen erlauben eine Abstimmung auf das jeweilige Transportbedürfnis des einzelnen Unternehmens.

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DTM-Kader bereitet sich auf Saison-Endspurt vor

Di, 19/09/2017 - 10:25

AMG Motorsport schickt DTM-Fahrer zum Fitness-Camp. Neben einem Trainingsprogramm sollen auch Team-Building-Maßnahmen auf dem Programm stehen.

Ein volles Program

Kurz nach dem Beginn der zweiten Saisonhälfte am vergangenen Wochenende in Zandvoort fanden sich die Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer vom 21.-25. August zum zweiten Fitness-Camp des Jahres in Schladming ein.
Das Trainingsprogramm reichte von Einzelsportarten wie Tennis, Radfahren, Golf oder Martial Arts über Mannschaftssportarten wie Fußball und Beach Volleyball bis zu besonderen Team-Building-Maßnahmen wie einer gemeinsamen Wildwasserfahrt oder einem Abenteuer-Trip.

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Auf Zeitreise im Opel Super 6 Gläser Cabriolet

Di, 19/09/2017 - 10:20

La dolce vita im Taunus: Opel Classic öffnete zur Klassik Tour Kronberg 2017 seine Schatzkammer und ließ erlesene Oldtimer das tun, wozu sie gebaut wurden: auf eine genussvolle Landpartie starten. Mit dabei waren ein 1933er Moonlight Roadster, ein Commodore A Coupé, ein Kadett C, ein Opel GT und ein Rekord A Caravan inklusive historischem Surfboard. Besonders beeindruckte das 80 Jahre alte Opel Super 6 Gläser Cabrio, pilotiert von Le Mans-Gewinner Joachim „Jockel“ Winkelhock.

Opel Super 6: In der Ruhe liegt die Kraft

mid Kronberg – Mit dabei war ein Opel Super 6 Gläser Cabriolet, das auch mit 80 Jahren auf dem Buckel noch gut unterwegs ist.
Copyright: Thomas Schneider / mid

Die Mitfahrt im Luxus-Sportwagen von 1937 mit gerade einmal 55 PS aus einem 2,5-Liter-Reihensechszylindermotor macht auch heute noch jede Menge Freude. In der Vorkriegszeit war das gar nicht so übel. So ging etwa der Vorläufer des Käfers ab 1940 mit 24,5 PS an den Start. Aber auf Geschwindigkeit – die Höchstgeschwindigkeit des Gläser beträgt 115 km/h – kommt es hier natürlich nicht an. „Für ein so altes Auto fährt sich der Super 6 recht einfach“, sagt Jockel Winkelhock. „Motor und Getriebe sind gut, aber bei der Lenkung muss man schon aufpassen. Und auch an die Bremse muss man sich gewöhnen, aber die funktioniert immerhin schon hydraulisch“.

Der Profi-Rennfahrer muss die nicht synchronisierten drei Gänge zwar fleißig wechseln, doch dann geht es gefühlt ganz flott voran. Der Innenraum des Cabrios ist zwar zeitgemäß und für heutige Verhältnisse natürlich spartanisch ausgestattet. Das Leder-Sofa hinter dem Lenkrad macht die Fahrt aber sehr komfortabel. Da lassen sich ein paar hundert Kilometer ganz problemlos fahren. Allerdings ohne Gurte, die gab es damals schlicht nicht. Eine etwas gewöhnungsbedürftige Erfahrung.

Gleiches gilt für den Scheibenwischer, der diese Bezeichnung nur bedingt verdient, hat er doch große Mühe, auch nur zwei etwa handtellergroße Bereiche einigermaßen von dem Nass zu befreien. Begeisternd ist das hinreißende Design des Auto-Opas mit schwungvoll nach hinten auslaufenden vorderen Radkästen, freistehenden Scheinwerfern, riesigem senkrecht stehenden Kühlergrill und jeder Menge Chrom.

Super 6 feierte Debüt 1937

mid Kronberg – Schwiegermütter müssen draußen bleiben – zumindest bei geschlossenem Verdeck.
Copyright: Thomas Schneider / mid

Als der Wagen im Februar 1937 auf der Berliner Automobilausstellung debütierte, hinterließ er sicherlich Eindruck. Statt eines Kofferraums gibt es einen ausklappbaren sogenannten „Schwiegermutter-Sitz“. Witzig: Der klappt hinter dem Verdeck hoch, ist also sinnvoll nur bei offener Fahrt nutzbar. Sonst könnte es zu Unmut kommen.

Dann geht es zur ersten Wertungsprüfung des Tages. Hier geht es um Gleichmäßigkeit. 170 Meter müssen möglichst exakt in 31 Sekunden, also mit knapp 20 km/h im Schnitt absolviert werden. Mit ein paar Zehntelsekunden Abweichung sind wir gar nicht schlecht dabei. Allerdings ist der Wettbewerbsgedanke nicht besonders stark ausgeprägt. Hier geht es für praktisch alle der 102 Teilnehmer um den Spaß an der Freude. Vor der Mittagspause geht es dann zur Prüfung auf dem Hochgeschwindigkeits-Kurs des Opel-Testcenters in Dudenhofen, wo wir im Oval 2,8 Kilometer mit durchschnittlich knapp 70 Sachen zurücklegen. Vor der Verschnaufpause steht dann noch ein Sprung in die Neuzeit an, denn Opel hat einige Exemplare seines Elektroautos Ampera-e dabei. Mit dem sprintstarken Stromer – von 0 auf Tempo 100 geht es in 7,3 Sekunden – muss ein Slalom-Kurs bei Nässe möglichst schnell durchfahren werden. Dann steigen wir wieder in den Super 6 und nehmen die letzten 70 der insgesamt knapp 240 Kilometer in Angriff. Es beginnt leicht zu regnen und ganz dicht ist der alte Opel nicht. Doch davon lassen wir uns nicht beeindrucken.

Dann eine Schrecksekunde, Jockel Winkelhock runzelt die Stirn: „Hörst du das? Der läuft nur noch auf fünf Töpfen.“ Wir fahren an den Straßenrand und der Rennfahrer wird zum Mechaniker. Als Erste-Hilfe-Maßnahme kontrolliert er den festen Sitz der Zündkerzen und säubert die Kontakte. „Hoffentlich hilft das“, sagt er etwas besorgt. Das tat es. In der Folge schnurrt der Kurzhubmotor wieder wie ein Kätzchen und bringt uns letztlich zuverlässig ans Ziel, ebenso wie die übrigen Opel-Oldies. Und so ist am Ende jeder zufrieden und glücklich, trotz des durchwachsenen Wetters. Eine automobile Zeitreise der besonderen Art geht zu Ende.

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Kia wird Partner der Europa League

Di, 19/09/2017 - 10:08

Kia Motors ist ab der Saison 2018/19 offizieller Partner der UEFA Europa League. Die zunächst für drei Jahre vereinbarte Kooperation läuft bis zum Saisonfinale 2021. An dem weltweit größten Wettbewerb im Profifußball nehmen Clubs aus allen 55 Landesverbänden der UEFA teil. Er erreicht ein TV-Publikum von insgesamt 980 Millionen Zuschauern.

Ab 2019 werden Schiedrichter, Offizielle, Delegierte und VIPs von Kia chauffiert

Kia wird der UEFA für die Europa-League-Finalspiele 2019, 2020 und 2021 jeweils eine Flotte von 90 Fahrzeugen zur Verfügung stellen, mit der Schiedsrichter, Offizielle, Delegierte und VIPs transportiert werden. Darüber hinaus werden der Automobilhersteller und der europäische Fußballverband erstmals eine „Trophy Tour“ veranstalten. Kia wird zudem Wettbewerbe ausrichten, die jungen Fußballfans aus ganz Europa die Chance bieten, ein offizielles Ballkind eines Europa-League-Spiels zu werden und unmittelbar vor dem Anstoß den Spielball aufs Feld zu bringen.

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Grenzüberschreitendes Testfeld wird auf Luxemburg ausgeweitet

Di, 19/09/2017 - 10:02

Das deutsch-französische Digitale Testfeld für automatisiertes und vernetztes Fahren wird um einen Streckenabschnitt in Luxemburg erweitert. Bundesminister Alexander Dobrindt und die französische Verkehrsministerin Élisabeth Borne haben auf der IAA in Frankfurt eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Erstmals können Hersteller ihre Systeme über drei Ländergrenzen hinweg erproben und sich dabei Herausforderungen wie unterschiedlichen Fahrbahnen, Verkehrsleitsystemen und Mobilfunknetzen stellen.

Testfahrten für Assistenzsysteme über drei Ländergrenzen

Die Teststrecke des weltweit ersten trilateralen Digitalen Testfelds für die neuen Technologien bildet einen Ring: Sie führt über Merzig und Saarbrücken in Deutschland, Metz in Frankreich und Bettemburg in Luxemburg. Erprobt werden zum Beispiel Anwendungen wie grenzüberschreitende Car-to-Car- und Car-to-Infrastructure-Kommunikation via LTE/5G-Mobilfunk, automatisiertes und vernetztes Überholen, Einfädeln, Bremsen sowie durchgängige intelligente Verkehrsleitsysteme und -warndienste.

Am 8. Februar 2017 hatten Deutschland und Frankreich zunächst die Errichtung eines deutsch-französischen Digitalen Testfelds vereinbart.

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Die Sterne scheinen hell in den Pkw-Verkaufs-Charts

Di, 19/09/2017 - 09:56
Fiat verbucht die meisten Neuzulassungen in der Kleinwagenklasse. Mercedes bleibt Platzhalter in vielen Klassen

Der italienische Hersteller hat im August mehr Kleinwagen abgsetzt als die Wolfsburger. Mercedes erobert Acht Segemente unter anderem die Oberklasse, SUV, Sportwagen, Mittelklasse und die Kategorie Minivan. Die Kompaktklasse gehört weiterhin dem VW Golf. 

Der Fiat 500 hat dem VW Up in der Klasse der Cityflitzer mit 2.439 Neuzulassungen im August den ersten Platz in den Pkw-Verkaufs-Charts des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) abspenstig gemacht. Der Opel Corsa wechselt auf die Überholspur und lässt mit 3.889 Registrierungen den Vormonatssieger VW Polo bei den Kleinwagen hinter sich. Besonders gut lief der August für Mercedes: Die Stern-Marke erobert gleich drei Segmente und gewinnt in fünf. So liegt nach dem Motto „das Imperium schlägt zurück“ im ewigen Kampf um die Krone in der Oberklasse jetzt die S-Klasse mit 528 Neufahrzeugen vor dem Vormonatssieger BMW 7er. Der hatte dem Luxus-Dickschiff aus Stuttgart den Platz an der Sonne im Juli erst entrissen.

Mercedes beansprucht viele Klassensiege für sich

Die Baureihe GLK, GLC (4.338) lässt in der Sparte SUV den Opel Mokka hinter sich. Außerdem zeigt das E-Klasse Coupé (634) dem Porsche 911 die Rücklichter und gewinnt die Sportwagen-Wertung. Zudem behauptet die C-Klasse (5.939) ihre Spitzenposition in der Mittelklasse, und die B-Klasse (2.009) entscheidet die Mini-Van-Kategorie für sich. Vier Klassensiege gehen im August an VW: Der Golf (16.658) liegt in der nach ihm benannten Kompaktklasse vorn, der Tiguan (5.007) bei den Geländewagen, der Touran (3.435) bei den Großraum-Vans und der VW Transporter (2.568) bei den sogenannten „Utilities“. Weiter obenauf sind auch der BMW 5er (3.346) in der oberen Mittelklasse, und der Fiat Ducato bei den Wohnmobil-Fahrgestellen (1.746).

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Nissan bringt Juke-Sondermodelle N-Way und N-Way+

Di, 19/09/2017 - 09:53

Nissan hat die neuen Juke-Sondermodelle N-Way und N-Way+ auf den Markt gebracht. Der Juke N-Way basiert auf der Ausstattungsvariante Acenta und verfügt zusätzlich über Sitzheizung vorne, beheizbare Außenspiegel und das Nissan-Connect Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera. Die Preise beginnen bei 18 990 Euro. Der Preisvorteil gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell liegt hier bei 2025 Euro.

Juke N-Way und N-Way+: Kleiner Crossover zu Schäppchenpreis

Nissan Juke N-Way.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Nissan

Der Juke N-Way+ basiert auf der Ausstattungsvariante N-Connecta. Hinzukommen der Around View Monitor für 360 Grad Rundumsicht und das Nissan Safety Shield für mehr Sicherheit und einfaches Einparken. Neben der Außenfarbe können Kunden mit dem Exterieur Paket inklusive der 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und dem Interieur Paket individuelle farbliche Akzente setzen und so dem kleinen Crossover eine ganz persönliche Note verleihen. Das Editionsmodell ist zu Preisen ab 21 490 Euro erhältlich und ist damit um 1705 Euro günstiger als ein Serienmodell mit vergleichbarer Ausstattung.

Beide Sondermodelle sind in drei leistungsstarken Motorisierungen verfügbar: Neben dem 1,2-Liter-DIG-T-Turbobenziner mit 85 kW/115 PS stehen der 1,6-Liter-Benziner mit 86 kW/117 PS und Xtronic-Automatikgetriebe sowie der 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 81 kW/110 PS zur Wahl.

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Seven Super Sprint: Geburtstagsmodell von Caterham

Mo, 18/09/2017 - 16:04

Nach dem Seven Sprint bringt Caterham aus Anlass seines 60-jährigen Bestehens noch den Seven Super Sprint. Die Stückzahl ist ebenfalls auf 60 Exemplare limitiert. Die Leistung des 660-Kubik-Dreizylinder-Turbo von Suzuki wird für das neue Sondermodell in England um 14 PS auf 70 kW / 95 PS angehoben.

Caterham Seven Super Sprint.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Caterham

Angeboten wird der Super Sprint als Ein- und als Zweisitzer. Die sechs zur Wahl stehenden Karosseriefarben des Retro-Racers sind nach Rennstrecken wie Hockenheim, Imola oder Zandvoort benannt.

Zu den besonderen Merkmalen des Geburtstagsmodells zählen unter anderem das kleine Brooklands-Windschild beim Einsitzer und bei beiden Modellen die mit Angus-Leder bezogenen Sitze. Der Preis in Deutschland beträgt 38 669 Euro.

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Kinder dürfen auf IAA Jaguar fahren

Mo, 18/09/2017 - 15:58

Jaguar und Land Rover bieten den Besuchern der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (–24.9.2017) Autos nicht nur in der Halle, sondern auch draußen. So bringt Land Rover sein eigenes Gelände mit zur Messe: Der britische Allradspezialist hat in der Nähe des West-Eingangs eine knapp 1500 Quadratmeter große Fläche für die „Land Rover Experience“ angelegt. Rund 150 Tonnen Steine sowie 350 Pflanzen und Bäume sorgen bei Mitfahrten im Discovery täglich von 9 bis 19 Uhr für Abenteueratmosphäre.

„Young Drivers“ fahren Jaguar F-Pace

„Young Drivers“ bei Jaguar auf dem IAA-Außengelände.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

Bei der Konzernschwester Jaguar heißt es „Set the Pace“. Acht E- und F-Pace werden auf dem Außengelände zwischen den Hallen 9 und 10 in Szene gesetzt. Die IAA-Besucher können auf einem abgesteckten Parcours einen F-Pace steuern. Damit sind hier erstmals auch Kinder und Jugendliche gemeint. Für Heranwachsende im Alter von elf bis 17 Jahren und mit mindestens 1,40 Meter Körpergröße gibt es das „Young Drivers“-Programm. Es bietet die Möglichkeit, den Parcours in den auf 30 km/h gedrosselten F-Pace und unter Beaufsichtigung eines Instruktors zu umrunden. Wie bei einem Fahrschulwagen verfügen die Fahrzeuge zur Sicherheit über eine zweite Pedalerie im Fußraum des Beifahrers. Von der Dachterrasse der „Jaguar Land Rover Lounge“ können die Eltern die Fahrten von oben und parallel dazu auch auf einem großen Bildschirm verfolgen.

Einen Blick in die Zukunft der Marke erlaubt die Virtual Reality-Box. Dort können Jaguar-Gäste mittels einer VR-Brille schon einmal das Interieur des I-Pace Concept erforschen, dessen Serienversion Ende 2018 auf den Markt kommen wird. Zuvor rollt jedoch schon Anfang nächsten Jahres der neue Jaguar E-Pace zu den Händlern, der in einer statischen Präsentation ebenfalls unter freiem Himmel zu besichtigen ist.

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China-Nachhaltigkeitsdialog: Daimler unterstreicht Engagement

Mo, 18/09/2017 - 15:47

Am 15. September hat in Peking der 5. Daimler China-Nachhaltigkeitsdialog stattgefunden, bei dem rund 200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs und Industrieverbänden die Herausforderungen der Nachhaltigkeit erforschten. Nachhaltige Entwicklung ist für Daimler ein wichtiges Thema, und seit 2010 ist der China-Nachhaltigkeitsdialog eine zentrale Plattform für den Dialog mit chinesischen Stakeholdern, die die Entwicklung des Unternehmens begleiten.

China-Nachhaltigkeitsdialog für Daimler Herzenssache

mid Groß-Gerau – Mit Blick auf China haben die Deutschen Autobauer in Sachen Elektromobilität laut Professor Ferdinand Dudenhöffer noch Nachholbedarf.
Copyright: BMW

Daimlers lokales Engagement beginnt mit der Förderung der chinesischen Automobilindustrie. Im Juni dieses Jahres haben sich Daimler und BAIC darauf verständigt, die strategische Zusammenarbeit für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb weiter zu stärken und rund 5 Milliarden RMB (rund 655 Millionen Euro) in die Produktion batterieelektrischer Fahrzeuge und die Batterielokalisierung bei Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) zu investieren.

Die Daimler-Berufsausbildung in China feierte im vergangenen Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Seit 2006 wurden mehr als 5000 Jugendliche und rund 130 Lehrkräfte ausgebildet. In Zusammenarbeit mit 22 Berufsschulen im ganzen Land bietet Daimler ein duales Konzept, das sowohl theoretische als auch praktische Ausbildung bietet, zum Beispiel in Produktionsbetrieben oder After-Sales-Abteilungen von Mercedes-Benz Händlern. Seit 2007 unterstützt Mercedes-Benz kontinuierlich die soziale Entwicklung Chinas. Zusammen mit Händlerpartnern hat das Unternehmen eine Gesamtfinanzierung von über 100 Millionen RMB (über 12 Millionen Euro) für seine CSR-Projekte erreicht, die insgesamt über einer Million Menschen zugutegekommen sind.

Als Teil der weltweiten „Safe Roads“ Initiative konzentriert sich die lokale Safe Roads Initiative China darauf, die Öffentlichkeit für Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Beim Nachhaltigkeitsdialog in Peking wurden den Teilnehmern bei der Safe Roads China Ausstellung die verschiedenen Programme der Initiative vorgestellt.

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Volkswagen T-Roc ist ab sofort bestellbar

Mo, 18/09/2017 - 15:33

Der neue Volkswagen T-Roc feierte vor drei Wochen seine Weltpremiere und ist ab sofort bestellbar. Das Einstiegsmodell mit 1.0 TSI-Motor (85 kW/115 PS1) ist ab 20 390 Euro erhältlich. Der wahlweise front- oder allradgetriebene Allrounder verbindet die Souveränität eines SUV mit der Agilität eines sportlichen Kompaktmodells.

Der neue T-Roc ist zum Bestellstart mit drei agilen und gleichzeitig effizienten Motorisierungen erhältlich: Neben der Basismotorisierung mit 1.0 TSI (85 kW/115 PS) stehen ein weiterer 2.0 TSI mit 140 kW/190 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) sowie ein 2.0 TDI mit 110 kW/150 PS (mit Siebengang-DSG und Allradantrieb 4Motion) zu Beginn zur Auswahl.

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ADAC-Stiftung verteilt Sicherheitswesten an Erstklässler

Mo, 18/09/2017 - 15:31

2015 sind 28 235 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr verunglückt. 84 von ihnen starben. Die ADAC-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Zahl zu reduzieren. Durch bessere Sichtbarkeit soll die Sicherheit der Kinder deutlich erhöht werden. Hierfür werden unter dem Motto „Einfach sicher gehen“ leuchtend gelbe Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt.

Sicherheitswesten für Schulkinder.
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Der Startschuss für die bundesweite Aktion, die auch in diesem Jahr wieder von Deutsche Post DHL Group unterstützt wird, ist gefallen. Unter dem Motto „Einfach sicher gehen“ erhalten Erstklässler an 16 000 Grundschulen insgesamt 760 000 Westen.

Um das Thema Sichtbarkeit in den Schulen spielerisch zu verdeutlichen, erhalten Lehrer und Eltern unter www.stiftung.adac.de/sicherheitswesten Unterrichtsmaterial und weiterführende Informationen.

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Dometic: Rangieren aus der Vogelperspektive

Mo, 18/09/2017 - 15:27

Dometic präsentierte auf dem Caravan-Salon in Düsseldorf sein Kamera- und-Monitorsystem CAM 360 Birdview erstmals auch für Freizeitfahrzeuge. Vier Weitwinkelkameras mit einem Bildwinkel von 180 Grad – vorne, hinten, links und rechts installiert – erfassen aus der Vogelperspektive alles, was beim Rangieren dem Reisemobil in die Quere kommen könnte.

Dometic stellt Kamera-und Monitorsystem vor

Das System liefert genau den Überblick, der beim Rangieren gerade gebraucht wird: Front-, Seiten-, Heckbereich oder die komplette 360-Grad-Rundumsicht. Mit der mitgelieferten Fernbedienung kann der Fahrer die gewünschte Ansicht auch auf Knopfdruck aufrufen – oder auch zwischen den einzelnen Ansichten hin- und herschalten. Alternativ funktioniert die Ansteuerung über ein Triggersignal vom Fahrzeug. So lassen sich beispielsweise die Seitenkameras über die Blinker ansteuern. Und natürlich geht die Heckkamera automatisch an, sobald der Rückwärtsgang eingelegt ist.

Die Dometic CAM 360 Birdview eignet sich für Fahrzeuge mit einer Länge bis zu Zehn Metern und einer Höhe bis zu 3,5 Metern. Im Lieferumfang enthalten sind neben den vier Kameras, der Schaltbox, dem Videosplitter und der Fernbedienung auch ein USB-Stick, ein Infrarotreceiver sowie ein Adapterkabel für die Anpassung an die Fahrzeugelektrik. Für die Konfiguration des Systems bietet Dometic ein spezielles Kalibriertuch als Zubehör an. Der Einbau sollte aber in einer Fachwerkstatt vorgenommen werden.

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Continental tauscht Premium Contact 6 aus

Mo, 18/09/2017 - 15:22

Continental hat ein freiwilliges Austauschprogramm für 4260 Reifen vom Typ Premium Contact 6 in der Größe 245/45 R18 Y XL angekündigt. Aufgrund einer nicht spezifikationsgerechten Materialkombination können sich diese Reifen im Profilbereich verformen. Dies kann zu einem Kontakt zwischen Reifen und Fahrzeug sowie zu Einschränkungen in Fahrverhalten und Hochgeschwindigkeitseigenschaften führen, teilte das Unternehmen mit.

Betroffene Reifen aus 2016 und 2017

Continental sind bisher keine Unfälle oder Folgeschäden bekannt, die hiermit im Zusammenhang stehen. Das für Kunden kostenlose Austauschprogramm wird freiwillig gestartet, um potentielle Risiken für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Die betroffenen Reifen wurden ausschließlich an Kunden innerhalb des europäischen, türkischen und russischen Ersatzgeschäftes verkauft.

Betroffen sind Reifen aus der 50. Kalenderwoche 2016 (DOT 6G8U D6R9 5016) und der 16. Woche dieses Jahres (DOT 6G8U D6R9 1617). Die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer geben bei Reifen den Produktionszeitraum in Woche und Jahr an.

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Reichlich Erntedreck und zäher Verkehr durch Landmaschinen

Mo, 18/09/2017 - 15:09

Achtung Schleudergefahr: Insbesondere auf Landstraßen müssen Auto- und vor allem Motorrad-Fahrer aktuell besonders vorsichtig fahren. Denn derzeit sind wieder verstärkt Erntefahrzeuge unterwegs, was gleich in mehrfacher Hinsicht für gefährliche Situationen sorgt. Zum einen führt der anfallende Erntedreck zu stark verschmutzten Straßen: Bei trockener Fahrbahn wird dieser aufgewirbelt und als Staub zur Sichtbehinderung. Noch gefährlicher ist es aber, wenn Petrus die Himmelsschleusen öffnet und sich die Hinterlassenschaften in einen gefährlichen Schmierfilm verwandeln.

Zwei unterschätzte Risiken: Staub oder Schmierfilm

„Eine mit Erntedreck verschmutzte Fahrbahn kann bei einsetzendem Regen schnell zu einer Rutschpartie werden“, sagt Achmed Leser vom TÜV Thüringen. „Vor allem für motorisierte Zweiradfahrer bedeutet das eine erhöhte Sturzgefahr.“ Schon auf trockener Fahrbahn könnten außerdem auch Getreidekörner dazu führen, dass sich die Traktion der Reifen verringert und damit der Bremsweg länger wird. Doch nicht nur die Verschmutzungen, auch die Erntefahrzeuge selbst stellen eine Gefahr dar. „Besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit sollten Verkehrsteilnehmer beim Überholen von Erntefahrzeugen walten lassen. Oftmals kommt es zu folgenschweren Unfällen, wenn Fahrspurwechsel der landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge übersehen werden“, warnt Achmed Leser.

Zu hohe Geschwindigkeit wird oft überschätzt

Problematisch ist zudem, dass Fahrer die Geschwindigkeit der überbreiten Gefährte oftmals falsch einschätzen – und zwar in beide Richtungen. Erscheint das entgegenkommende Fahrzeug langsamer als es ist, besteht die Gefahr eines Frontal-Crashs – schätzt der Fahrer ein vorausfahrendes zu schnell ein, droht ein Auffahr-Unfall. Besonders hoch ist die Gefahr an schlecht einsehbaren Kurven oder Kuppen. Daher gilt: „Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen anzupassen“, rät Experte Leser.

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Retrospektiv: Der Beifahrerairbag geht in Serie

Mo, 18/09/2017 - 14:38

Nachdem Mercedes-Benz im März 1981 auf dem Genfer Automobilsalon in der S-Klasse den Fahrerairbag vorgestellt hatte, sollte es noch eine ganze Weile dauern, bis auch eine zweite, heute selbstverständliche Sicherheitseinrichtung auf den Markt kam. Im September vor 30 Jahren präsentierten die Stuttgarter auf der IAA in Frankfurt den ersten Beifahrerairbag.

Ab Februar 1988 war er zunächst nur in der S-Klasse erhältlich. Ab Herbst des Jahres zudem dann auch in der Baureihe 124, einem Vorgänger der E-Klasse. Ab 1994 gehörte er dann in zahlreichen Mercedes-Benz-Fahrzeugen zur Serienausstattung.
Der Beifahrerairbag war zunächst als Sonderausstattung für 4617 D-Mark bestellbar, die es ausschließlich in Kombination mit dem Fahrerairbag, der alleine 2348,40 DM kostete, gab. Damit ist die von 1979 bis 1992 gebaute Generation der Mercedes-Benz S-Klasse (W 126) Wegbereiter des 1971 zum Patent angemeldeten Airbags, der heute in jedem Auto selbstverständlich ist.

Gleiche Technik, mehr Volumen, mehr Gewicht

Beifahrerairbag mit Kennzeichnung auf der Verkleidung der Armaturentafel im Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe 126.
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Im Vergleich zum drei Kilogramm schweren Element des Fahrerairbags, das im Lenkrad untergebracht ist, wiegt die an der Stelle des Handschuhfachs eingebaute Einheit des Beifahrerairbags in den S-Klasse Modellen der Baureihe 126 fünf Kilogramm. Das liegt unter anderem daran, dass wegen des größeren Abstands zwischen Airbag und menschlichem Körper das Volumen des lebensrettenden Luftsacks fast verdreifacht werden muss: Es sind in der S-Klasse 170 Liter statt 60 Liter beim Fahrer-Airbag.

Prinzipiell gleicht die Technik der des Fahrerairbags: Wenn das oberhalb des Getriebes eingebaute Auslösegerät („Crash Sensor“) einen schweren Unfall erkennt, löst es die beiden im Airbag untergebrachten Gasgeneratoren aus. Diese erzeugen aus pelletiertem Festtreibstoff ein Gasgemisch, das den Luftsack schlagartig aufbläht. Seine Form ist dabei so gewählt, dass sie den Beifahrer vor einem Aufprall sowohl auf dem Armaturenbrett als auch auf der A-Säule schützt.

Der lange Weg der Fahrsicherheit

Crashversuch bei Mercedes-Benz mit Beifahrerairbag (1990).
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Die erste Erprobung vergleichbarer Rückhaltesysteme für den Beifahrer begann bei der Stuttgarter Marke fast zwei Jahrzehnte vor der Einführung in den Serienbau. So berichtete im Jahr 1971 Hans Scherenberg, Vorstandsmitglied der damaligen Daimler-Benz AG und Leiter der Gesamtentwicklung und Forschung, über laufende Versuche der Entwicklungsabteilung: „Beim Beifahrer, der durch Hüftgurt und Luftsack geschützt war, wurden alle Forderungen des Lastenheftes erfüllt.“ Als Referenz dienten die US-amerikanischen Federal Motor Vehicle Safety Standards, deren erste Vorschriften am 1. März 1967 für das Modelljahr 1968 erlassen werden. 1975 zeigte Mercedes-Benz dann auf der IAA in Frankfurt am Main den aktuellen Stand der Forschung zum Airbag. Präsentiert wurde ein „Luftsack für Fahrer und Beifahrer als mögliche Ergänzung zum Sicherheitsgurt“.

Da die Airbagmodule durch die kontinuierliche Arbeit der Ingenieure immer kleiner werden, konnten sie schon bald auch an anderen Stellen des Fahrzeugs platziert werden. Beispielsweise, um einen umfassenden Schutz auch bei seitlichen Kollisionen zu erreichen: Mercedes-Benz stellte 1993 einen Seitenairbag als Studie vor, 1995 kam der Sidebag dann als Sonderausstattung zunächst in der E-Klasse auf den Markt. Weitere Fortschritte waren der Windowbag (1998), Head-Thorax-Seitenairbag (2001), Kneebag (2009), Thorax-Pelvis-Sidebag, Beltbag und Cushionbag (2013) sowie adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach sensierter Schwere des Aufpralls und eingestellter Sitzposition. So schützen heute bis zu zwölf Airbags in einem Auto die Insassen.

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