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Aktualisiert: vor 16 Minuten 20 Sekunden

Ford Focus ST Erlkönig

Mi, 29/08/2018 - 10:23

Während im September diesen Jahres die vierte Generation des Ford Focus hierzulande an seine Kunden ausgeliefert wird, arbeitet Ford bereits an der sportlichen Version des Kompakten, die an dem Kürzel ST zu erkennen ist. Diese Serie soll es mit Diesel sowie Gas betriebenen Motoren geben, mit bis zu 275 PS und einem Hightech turbogeladenen 1.5-Liter Aggregat für die Gas Version.

Umfassende technische Details sind noch rar gesät

Ford Focus ST.
Copyright: Automedia.

Dennoch muss sich Ford bemühen, um sich von der Konkurrenz im stark umkämpften Marktsegment der Kompaktklasse abheben zu können. Immerhin: in der Vergangenheit konnte Ford von den ST Modellen mehr Einheiten absetzen als vom luxuriöseren Schwesternmodell Ford Focus Vignale. Das könnte auch mit der Modellkonzeption der Baureihe zusammenhängen, die darin besteht, ein sportliches, alltagstaugliches und erschwingliches Fahrzeug der Kompaktklasse anbieten zu wollen.

Eine grundlegende Änderung wird mit dem downsizing des Turbomotors kommen von dem 2.0 Liter Vierzylinder auf 1.5-Liter Aggregate. Ford wird sich mit dem Focus ST der Twin-Scroll-Technologie annähern, einem Alternativkonzept zur konventionellen Turbomotortechnik, die mehr Leistung verspricht bei gleichzeitiger Verbrauchsreduktion. Der 1.5 Liter Dreizylinder mit Ecoboost leistet beim Fiesta ST immerhin 131 PS pro Liter Hubraum. Beim Focus ST sind das zwischen 150 PS und 160 PS pro Liter Hubraum.

Ford Focus ST.
Copyright: Automedia.

Einen Diesel soll es auch geben, schließlich werden knapp die Hälfte der Focus ST Modelle als Diesel ausgeliefert. Ob der Diesel auch von 2.0 Liter auf 1.5 Liter downgesized wird, ist noch unbekannt.

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Cadillac XT5: Asphalt-Cowboy mit Charme

Mi, 29/08/2018 - 08:54

An den zehn Prozent Einfuhrsteuer auf US-Autos liegt es nicht, wenn in Europa nur wenige amerikanische Autos verkauft werden. Obwohl sie alle – trotz Zoll – mit attraktiven Preisen locken, erreichen nur ausgewählte, meist exotische oder kraftstrotzende Modelle Präsenz auf unseren Straßen. Doch es ändert sich, zum Beispiel ausgerechnet bei der ur-amerikanischen Marke Cadillac. In der Vergangenheit oft verspottet, bringt ausgerechnet Cadillac jetzt Modelle, die sich hierzulande mit der europäischen Konkurrenz messen können, wie das Crossover Cadillac XT5.

Wie erwartet, liegt die erste Überraschung im Preis

Cadillac XT5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Unser Exemplar kostete 70 550 Euro. Der Basispreis der besten Ausstattung „Platinum“ liegt bei 68 300 Euro. Für ein vergleichbares SUV mit 314-PS-Sechszylinder in einer ähnlichen Ausstattung werden Europäer mindestens 20 000 Euro mehr verlangen.

Die zweite Überraschung lag im Fahrverhalten. Dies war für uns der erste Ami, der mit der normalen Fahrwerkseinstellung (Modus Touring) europäisch-straffem Komfortdenken nahekommt und nicht zum Wanken, Schaukeln und Nicken neigt. Dafür verhält er sich in der Sport-Einstellung dann auch kompromisslos knüppelhart. Bei dieser Gangart können die Fahrwerksingenieure bei Cadillac noch dazulernen. Lenkung und Bremsen gaben dagegen keinen Anlass zur Kritik. Sie tun bei unseren Touren ihre Pflicht ohne Auffälligkeiten, und den Allradantrieb mussten wir nicht bemühen. Gut, ihn an Bord zu haben. Er lässt aber aus dem XT5 keinen Ami fürs Grobe werden, er ist ein Asphalt-Cowboy mit Stil und US-Charme.

Den Lern- und Anpassungsprozess haben die Designer schon bewältigt

Cadillac XT5.
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Noch vor wenigen Jahren sahen Cadillac aus, als wollten sie die Erinnerung an die Heckflossenungetüme der Vergangenheit mit vielen, oft unmotivierten Ecken und Kanten und so die Verbindung zur Rentner-Generation hochhalten. Die hatte sich von den Premium-Angeboten aus anderen Ecken der Welt nie von ihrem Caddy abbringen lassen. Doch solche Kundenbindung ist endlich. Jetzt erinnern Cadillacs zwar in Details immer noch Erinnerungen an die große Zeit der Marke. Doch auch Menschen aus anderen Generationen und Regionen, mit einem anderen Blick aufs Äußere können daran Gefallen finden. Dieser Cadillac XT5 zeigt ein gefälliges Gesicht: kräftig, typisch und technisch. Das ist umso bemerkenswerter, als der XT5 der erste Versuch von Cadillac im boomenden Markt der Crossover oder SUV darstellt.

Cadillac XT5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Innen erwartet uns eine Atmosphäre, wie wir sie schon von den aktuellen Limousinen der Marke kennen: voluiminös, in die Breite gezogen und erkennbar luxuriös mit großem Ledergestühl und sicht- und spürbar besseren Materialien in guter Verarbeitung. Im Bereich Ambiente haben die Amerikaner in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Aber hübsches Leder kann auch zu glatt sein. Da die Sitze kaum Seitenhalt bieten, werden wir wieder an US-Highway und die üblichen Geschwindigkeitsbeschränkungen erinnert. Doch entschädigt der Blick auf die Armaturentafel und das Innenleben die beiden vorn Sitzenden. Hinten geht es allerdings enger zu, als wir es bei einem Fahrzeug 4,81 Metern Länge erwartet hatten. Dafür haben die Passagiere über das große Glasdach freien Blick nach oben und das Gepäck findet umso mehr Raum vor: 850 Liter umgelegte Rücksitzbank. Dann sind es mehr als 1700 Liter.

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten

Cadillac XT5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Wir fanden die Reihe der kleinen virtuellen Rundinstrumente auf dem großen Bildschirm im Blickfeld des Fahrers nett – eine Erinnerung an alte Zeiten, als der „Uhrenladen“ noch Zeichen echter Sportwagen war. Die klassische Graphik aller Instrumente gefiel uns auch, weil sie vom üblichen Erlebnis digitaler Cockpits abweicht.

Benziner, 3,6 Liter Hubraum, sechs Zylinder – zusammen wirkt das heute schon fast, wie aus der Zeit gefallen, wie ein trotziges Verweigern des Zeitgeistes beim SUV. Aber Cadillac bietet nun einmal keinen Diesel und aus amerikanischer Sicht zählen sechs Zylinder ganz klar zum Downseizing. Uns hat es gefallen. Denn mit seinen 368 Newtonmetern maximalem Drehmoment und 314 PS bringt es der XT5 in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei so einem Vollgassprint dreht das Acht-Gang-Automatikgetriebe die Gänge recht hoch und hörbar aus. Mit dem achten Gang bei Gleiten stellt sich dann wieder die typische US-Gelassenheit ein. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Cadillac 210 km/h an.

Der Verbrauch des XT5 entspricht seiner Fahrzeugklasse

Cadillac XT5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Beides – der Sprint und die hohe Reisegeschwindigkeit – sind natürlich keine geeigneten Fahrweisen, wenn man in die Nähe des angegebenen Normverbrauchs von zehn Litern kommen will. Wir fanden uns eher bei 13 und 14 Litern wieder und empfanden das angesichts der großen Stirnfläche, des hohen Gewichts, der Fahrleistung und unserer Fahrweise angemessen.

Gemessen am Anspruch der Marke fällt auch die Technik aufwendig aus: LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent und verbessertem Stand- und Kurvenlicht, 360-Grad-Kamerasicht, automatischer Parkassistent für Längs- und Querparklücken, Notbremsassistent mit Fußgängererkennung. Touchscreen in HD-Auflösung, Smartphone-Einbindung für Apple- und Android-Geräte, Spracherkennung, Ladestation für Mobiltelefone, WLAN-Hotspot und der Mobilitätsservice On Star über 4G-Interneverbindung und so weiter bis zur fast kompletten Liste.

Cadillac XT5.
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Sicher: Andere bieten mehr Sensoren und noch mehr Komfort- und Sicherheitssysteme, kosten aber deutlich mehr als diese Systeme an Zugewinn bieten. Wichtiger für jeden, der sich für einen Cadillac interessiert, ist die Frage: Wo kann ich ihn warten und reparieren lassen? Das wird den Kreis der Interessenten auf Großstädter beschränken, die damit rechnen können, in ihrer Umgebung Betriebe zu finden, die Cadillacs betreuen können.

Daten Cadillac XT5 Länge x Breite x Höhe (m) 4,81 x 1,90 x 1,68 Radstand (m) 2,86 Motor V6-Benziner, 3649 ccm Leistung 314 PS / 231 kW bei 6700 U/min Max. Drehmoment 368 Nm bei 5000 U/min Höchstgeschwindigkeit 210 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,5 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 10,0 Liter CO2-Emissionen 229 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 2006 kg / max. 544 kg Kofferraumvolumen 850 – 1784 Liter Wendekreis 11.9 m Basispreis 68 300 Euro Testwagenpreis 70 550 Euro

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Der BMW Z4 betritt die Bühne

Di, 28/08/2018 - 09:24

BMW hat die Monterey Car Week auf dem Golfplatz im kalifornischen Pebble Peach als Premierenbühne für den neuen Z4 genutzt. Vorgestellt wurde der Roadster als M40i First Edition mit 340 PS (250 kW) starkem Reihen-Sechszylinder und Sportfahrwerk.

Auf Kalifornien folgt Paris

BMW Z4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

In dieser Version spurtet der Zweisitzer in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. BMW verspricht für sein neues Modell eine optimale Achslastverteilung von 50 : 50. Sein Europadebüt gibt der Z4 Anfang Oktober auf dem Autosalon in Paris, die Markteinführung erfolgt dann mit Beginn der Cabriosaison im nächsten Frühjahr. Preise und weitere technische Details wird BMW in der zweiten Septemberhälfte bekanntgegeben.

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Legendäre Lackierung: Ford GT im Gulf-Design

Di, 28/08/2018 - 09:17

Zu Ehren des legendären Vorläufers GT 40 legt Ford von seinem Supersportwagen GT eine „Heritage Edition“ in den klassischen „Gulf Oil“-Farben der Le-Mans-Siege von 1968 und 1969 auf. Die hellblaue Lackierung mit den orangen Streifen ist eines der berühmtesten Farbschemen im Rennsport. Die über 640 PS starke GT-Heritage-Edition wird im Rahmen eines streng limitierten Zwei-Jahres-Zeitraums erhältlich sein, jeweils mit der Startnummer „9“ für 2019 und der Startnummer „6“ für 2020 auf Türen und Motorhaube.

Für den Innenraum können Käufer optionale Kohlefaserakzente wählen

Ford GT Heritage Edition.
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Die Heritage-Edition verfügt über A-Säulen aus Kohlefaser sowie einteilige, geschmiedete 20-Zoll-Leichtmetallräder in hochglänzendem, dunklem Edelstahl mit schwarzen Radmuttern. Orangefarbene Bremssättel und silberne Rückspiegelkappen runden den speziellen Look ab.

Ford GT Heritage Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Tiefschwarzes Alcantara umhüllt Sitze, Instrumententafel, Säulen, Dachhimmel und Lenkrad. Darüber hinaus zieren kontrastierende blaue und orange Nähte das Lenkrad sowie die Fahrzeugsitze, deren spezielles Prägemuster vom 1968er Le-Mans-Fahrzeug inspiriert wurde. Hochglänzende, dunkle Edelstahl-Applikationen verteilen sich auf die Instrumententafel, die Türverkleidungen und die Streben. Der Gangwechsel erfolgt mittels polierter und eloxierter Schaltwippen. Weitere Merkmale der Gulf-Edition sind das einzigartige Typenschild sowie mattierte Kohlefaserelemente im Bereich der Einstiegsleisten, der Belüftungsdüsen und der Mittelkonsole.

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Erlkönig Mercedes-AMG CLA 45

So, 26/08/2018 - 08:52

Gibt es einen Beweis dafür, dass die Technologie von Rennautos weiterhin in Fahrzeuge übertragen wird, die man normal kaufen kann? Dieser brandneue Mercedes-AMG CLA 45 könnte genau das bieten, denn es gibt Gerüchte, dass er mit einem elektrischen Kompressorsystem ausgestattet sein wird, das ohne zu viel Nachlauf über 400 PS liefert.

200 PS pro Liter Hubraum?

Erlkönig Mercedes-AMG CLA 45.
Copyright: Automedia

Wir haben den neuen A45 schon einige Male gesichtet, hier sind jedoch Spionageaufnahmen des Modells CLA 45, welches – im Gegensatz zum Fließheck – in den USA angeboten wird. Im Vergleich zum Standard-CLA wird der 45 AMG mit größeren Lufteinlässen, größeren Rädern, unterer Aufhängung, einem Diffusor und vier großen Auspuffenden ausgestattet. Für zusätzlichen Abtrieb formt AMG auch den Kofferraumdeckel neu.

Um auf das Problem der elektrischen Aufladung zurückzukommen, sollte eine 48V-Batterie einen Motor antreiben, der dem 2-Liter-Motor mehr kalte Luft zuführt, wodurch das Turboloch kompensiert wird. Mercedes braucht das, weil man hofft, mehr als 200 PS pro Liter Hubraum zu liefern.

Höhere Leistung und höhere Preise

Erlkönig Mercedes-AMG CLA 45.
Copyright: Automedia

Darüber hinaus könnte der CLA 45 wie der CLS 53 einen Elektromotor zwischen seinem 2,0-Liter-Motor und dem 7-Gang-Getriebe haben. Das hört sich extrem kompliziert an, aber Mercedes hat etwas Besonderes versprochen und ständig über mehr als 400 PS gesprochen.

Außerdem dürften die Preise deutlich steigen, denn Mercedes-AMG arbeitet auch an einem CLA 35 mit 340 PS. Mit einer 0 auf 100 km/h Zeit von 4 Sekunden oder weniger wird der CLA 45 schneller sein als der Porsche Cayman, der ähnlich viel kostet.

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Lexuc LC 500: „Megageil“, dieser Bolide

So, 26/08/2018 - 07:20

Vater und Tochter unterwegs. Der Vater: Autojournalist (54). Die Tochter: Studentin (20). Die zweijährige Probezeit hat sie noch nicht hinter sich, deshalb ist sie allgemein sehr vor- oder zumindest umsichtig unterwegs. Beide fahren jetzt einen Lexus LC 500, ein japanisches Sport-Coupé mit 477 PS und Heckantrieb. Was, wenn statt dem erfahrenen Autotester die unerfahrene Tochter ins cognacfarbene Lederlenkrad des potenten Boliden greift? Soviel Leistung und nur zwei angetriebene Räder – bricht da beim starken Gasgeben das Heck aus, wird das Auto unkontrollierbar? Greifen die starken Brembo-Stopper vielleicht zu extrem zu, wenn Julia aufs linke von zwei Pedalen tritt? Nichts dergleichen passiert, denn Bordelektronik macht auch den stärksten Sportwagen fahrbar. Und: Julias Jugendsprache bringt zum Ausdruck, wie die Novizin den Lexus empfindet: „Megageil“ ist der meistgenutzte Begriff bei der Testfahrt im 270 km/h schnellen Geschoss.

Imposante Kraftentfaltung im LC 500

Der Cognacfarbene Innenraum wirkt in jeder Hinsicht edel und passt zum extravaganten Sportwagen aus Fernost.
Copyright: Lexus

Ein Samstagmorgen in Kitzbühel: Das Ski-Dorado ist das ganze Jahr über gut für erhöhten Fahrspaß, denn kurvige Bergstraßen holen aus Motor und Fahrwerk alles heraus. Und aus dem Fahrer, der entsprechend seinem Können unterwegs sein sollte. Der zweitürige Lexus LC 500 ist für die Gegend bestens geeignet. Toyotas Luxusmarke hatte stets einen Sinn fürs Besondere. Und so schwingt sich der Hybrid-Pionier zum Verfechter des großvolumigen Saugmotors auf, statt auf der modischen Welle von Downsizing mit kleinen Turbomotoren zu reiten. Fünf Liter Hubraum bringen gewaltige 540 Newtonmeter Drehmoment oder fast soviel Schubkraft wie ein Porsche 911 Carrera GTS 3.0. Sie wuchtet den LC 500 in nur 4,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Erst bei Tempo 270 ist Schluss. Der V8 blubbert beim Cruisen sonor vor sich hin und brüllt auf Befehl lautstark bis auf gut 7.000 Umdrehungen hinauf, wenn Julia unbekümmert das Gaspedal gen Bodenblech drückt. Doch der Hecktriebler bleibt stets berechen- und beherrschbar.

Der Lexus LC 500 ist 4,77 Meter lang und dabei weniger als 1,35 Meter flach. Dass diese Flunder mehr Platz bietet, als erwartet, liegt vor allem am langen Radstand: 2,87 Meter liegen zwischen Vorder- und Hinterachse. Im knapp geschnittenen Fond können Erwachsene jedoch höchstens für kurze Strecken Platz nehmen. Aber dieses Manko hat der Japaner mit Gran Turismo-Kollegen von AMG, Aston Martin oder Ferrari gemein. Von 0 auf 200 km/h könnte Julia in ultrakurzen 15,4 Sekunden spurten. Aber auch weit unter diesem Tempo ist die Kraftentfaltung der acht Zylinder extrem imposant. Julia genießt die schier unbändige Kraft des stimmgewaltigen Antriebs, der auf Kommando losbrüllt wie Luciano Pavarotti zu seinen besten Zeiten.

Dieser Sportwagen macht immer präzise, was man will

Selbst in extremer Höhe und mit Schnee am Straßenrand fühlt sich Julia sicher im Lexus LC 500.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Die Fahranfängerin ist begeistert: „Manche sportliche Autos werden erst spät deutlich hörbar. Anders der Lexus: Sobald Du ein bisschen auf die Tube drückst, brüllt er drauf los. Der Motor klingt richtig geil. Nicht zu aggressiv, aber trotzdem erzeugt er Gänsehaut. Und die Beschleunigung fühlt sich mega an.“ Jenseits aller Vernunft stimmt sie dem Konzept von Lexus voll zu: „Wenn schon so ein krasses Auto, dann richtig.“ Auch das Design des LC 500 gefällt der jungen Münchnerin, die in einem noblen Mode-Unternehmen ein duales Studium absolviert. Von daher ist sie optisch sehr anspruchsvoll. Das Interieur des sportlichen Luxus-Coupés findet sie auffällig, aber nicht übertrieben. „Bei so einem Auto finde ich den außergewöhnlichen Innenraum schon wieder geil. Weil das ganze Auto so over the top ist. Bei einem BMW oder Audi würde mir das nicht gefallen, aber hier passt’s.“

Innen wie außen strahle der japanische Sportwagen Dynamik aus. Man sehe zum Beispiel auf den ersten Blick, wie aerodynamisch die Außenhaut ist – etwa am muskulösen Heck mit den eigenwilligen Leuchten. Den Fahrkomfort findet Julia absolut in Ordnung: „Dieser Sportwagen macht immer präzise, was man will. Und er ist zwar schon hart, aber das passt zu ihm, ich hätte nichts anderes erwartet. Ich fühle mich hier drin rundum wohl.“ Sie könnte sich auch längere Strecken im 2+2-Sitzer vorstellen. Selbst für die tägliche Fahrt zur Arbeit oder zum Einkauf. Nur die Platzverhältnisse sind dafür arg begrenzt: „Bei nur 197 Liter Kofferraum müssen die Rücksitze herhalten, um alles zu verstauen.“

In jedem Fall ein Genuss

Das schnittige Design passt für Julia zum Charakter des dynamischen Sportwagens. Der Sound aus den dicken Endschalldämpfern ist immer präsent, aber nie aufdringlich.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Als Familienauto ist sie einen ganz normalen BMW 118i mit 136 PS gewohnt. Einziger „Luxus“ im fünftürigen Kompaktwagen: Die Achtgang-Automatik von ZF – Julia mag keine Handschaltung. Im Lexus LC 500 lernt sie jetzt eine noch geschmeidigere Zehngang-Automatik kennen und ist auch davon beeindruckt: „Der Lexus fährt super geschmeidig. Es ist eigentlich egal, ob ich schnell fahre oder nicht – ein Genuss ist es in jedem Fall.“ Auch, weil sich der LC 500 selbst für einen Fahranfänger und trotz seiner enormen Leistung immer kontrollierbar anfühlt, der komplett aktivierten Elektronik sei Dank. Julia schwärmt: „Du bewegst gerade ein richtig geiles Sportauto, und trotzdem hast Du immer ein Gefühl der Sicherheit.“ Sogar der Eco-Fahrmodus weiß im Lexus zu gefallen: Dann blubbert der V8 dezent im 10. Gang vor sich hin, die tiefe Sitzposition passt auch dazu gut – und eine Weile darf sich die High End-Audioanlage mit 13 Lautsprechern in Szene setzen, solange dabei Julias Playlists zu hören sind.

Doch bald gibt sie wieder mehr Gas und lauscht verzückt dem tiefen Klang des Saugmotors. „Mega“ und „geil“, diese Aussagen fallen immer wieder. Und das für die meisten Menschen noch völlig unbekannte „lit“, das im Amerikanischen soviel wie „super schön“ bedeutet. Julia weiß von ihrer Ausbildung her, dass Schönheit ihren Preis hat. Das gilt auch für den LC 500: 99.200 Euro sind zwar gut 25.000 Euro weniger als für den vergleichbaren Porsche 911, aber immer noch extrem viel Geld. „Ich habe zwar keine Ahnung, ob ich jemals soviel Geld für ein Auto übrig haben werde. Aber ich glaube: Der Lexus ist es wert.“

Technische Daten Lexus LC 500 Zweitüriges Sportcoupé Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.770/1.920/1.345/2.870 Leergewicht 1.960 kg Zuladung 425 kg Tankinhalt 82 l Kofferraumvolumen 197 l Antrieb V8-Benziner Hubraum 4.969 ccm Leistung 351 kW/477 PS bei 7.100 U/min max. Drehmoment 540 Nm bei 4.800 U/min 0-100 km/h 4,7 s Höchstgeschwindigkeit 270 km/h Getriebe 10-Gang-Automatikgetriebe Kraftübertragung Hinterradantrieb Durchschnittsverbrauch 11,5 l Super/100km CO2-Ausstoß 263 g/km Preis 99.200 Euro

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Opel blickt mit dem GT X Experimental nach vorn

Sa, 25/08/2018 - 08:49

Opel blickt mit einer neuen Konzeptstudie nach vorn. Der GT X Experimental ist ein 4,06 Meter langes, kompaktes vollelektrisches SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und neuen Ideen. Das Fahrzeug soll einen Ausblick auf die Zukunft der Marke ab Mitte der 2020er Jahre geben und unterstreicht die Bedeutung von SUV-Modellen auch für Opel.

Teilautonomes Fahren nach Stufe 3

Opel GT X Experimental.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der Opel GT X Experimental hat einen Radstand von 2,63 Meter und rollt auf 17-Zoll-Rädern. Die Leistung für den Elektroantrieb liefert eine kompakte 50 kWh-Lithiumionen-Batterie der nächsten Generation, die induktiv geladen werden kann. Die Studie erlaubt teilautonomes Fahren nach Stufe 3, das heißt, sie kann selbstständig fahren, der Fahrer muss aber auf Nachfrage reagieren und eingreifen können.

Besondere Merkmale sind die im 90-Grad-Winkel gegenläufig öffnenden Türen, eine sich bis über die Rücksitze erstreckende Panorama-Heckscheibe und kleine Kameras, die aus der gelben Grafiklinie an den Seiten der Motorhaube hervortreten und die Außenspiegel ersetzen. Auch auf weitere konventionelle Elemente, wie zum Beispiel Türgriffe, haben die Designer verzichtet. Am Schweller der Fahrerseite finden sich unterhalb der Fondtür eingravierte beschnittene Dreiecke. Eines davon beherbergt einen kleinen, sechseckigen LED-Bildschirm, der den Ladezustand der Batterie angibt.

Opel-Blitz im Zentrum des Konzepts

Opel GT X Experimental.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der GT X Experimental zeigt außerdem erstmals das neue Leitmotiv für die Front- und die Rückansicht künftiger Opel-Modelle: Beim „Opel-Kompass“ kreuzen sich zwei Achsen mit dem Opel-Blitz in der Mitte. Das Markenemblem wird so mehr als je zuvor zum zentralen Merkmal. Die vertikale Achse wird durch die nun noch schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Die charakteristische flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch in allen Opel-Modellen beibehalten wird, symbolisiert die horizontale Achse. Das Thema spiegelt sich ebenso in der Rückansicht wider und zeigt den Opel-Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.

Das zukünftige Gestaltungselement „Vizor“ (= Visier) umrahmt Hightech- und Markenfeatures wie den LED-Blitz, der in verschiedenen Farben über den Betriebszustand des Fahrzeugs informiert, die LED-Matrix-Scheinwerfer, das Tagfahrlicht sowie die Kameras und Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen benötigt werden. Sie alle liegen unter dunkel getöntem Plexiglas. Das Modul erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront unterhalb der Motorhaube.

Entschlackter, digitalisierter Innenraum

Opel GT X Experimental.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Entschlackung lautet auch das Prinzip für den Innenraum des Opel GT X Experimental. Das Armaturenbrett „Oure Panel“ folgt der Gestaltung des Opel-Vizors und besteht aus einem einzigen breiten Bildschirm. Die Belüftungsdüsen liegen dahinter verborgen und ermöglichen so eine klare, saubere Oberflächengestaltung. Zwei im durchgängigen Bildschirmmodul integrierte Ansichten – eine ganz links und eine ganz rechts – ermöglichen den Blick nach hinten, den die kleinen ausklappbaren Kameras an den Fahrzeugsseiten einfangen. Auch das Lenkraddesign ist klar und schlicht; die zentrale horizontale Achse gibt ebenfalls die Form des Opel-Vizors wieder. Und genauso wie in den Rädern bleibt der LED-Opel-Blitz in der Mitte unabhängig vom Lenkradeinschlag stets horizontal ausgerichtet.

Die vier Sitze sind fast schwebeartig montiert und verfügen unterhalb der Kopfstützen über abnehmbare Lautsprecher für Musikgenuss auch außerhalb des Fahrzeugs.

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Lotus vor einer neuen Zukunft – mit SUV?

Sa, 25/08/2018 - 08:29

Wenn Totgesagte wirklich vor einem langen Leben stehen, dann wird die britische Sportwagenmanufaktur Lotus noch viele Jahre erfahren. Wenige Unternehmen haben im Laufe ihres Bestehens so oft den Besitzer gewechselt, standen regelmäßig vor dem Aus, nur um dann doch ein Comeback zu feiern. Nachdem im vergangenen Jahr der chinesische Konzern Geely von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet die Mehrheit an Lotus übernommen hat, scheint die Marke wieder einmal vor einer glänzenden Zukunft zu stehen.

Durch Geely zurück an die Spitze

Lotus Exige.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lotus

Geely, unter anderem Eigentümer von Volvo und London Electric Vehicle Company (LEVC – Nachfolger von London Taxi) und Großaktionär bei Daimler, will in den kommenden Jahren knapp zwei Milliarden Dollar (ca. 1,78 Milliarden Euro) in die Marke investieren. Nach einem Bericht der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg planen die Chinesen, „aus Lotus einen weltweit führenden Luxushersteller“ zu machen.

Ausgerechnet Lotus, die Marke, die sich stets auf fragile und puristische Sportwagen konzentriert hat, die nach der Devise von Firmengründer Colin Chapman wenig Gewicht auf die Waage bringen durften, was sich nicht unbedingt positiv auf den Komfort auswirkte. Bis heute hat die im englischen Hethel angesiedelte Marke nach diesem Konstruktionsprinzip immerhin 100 000 Autos unters Volk gebracht, und die Fans können sich wahrscheinlich viel vorstellen, aber keinen Luxus im Lotus.

Colin Chapmans Vermächtnis soll wieder marktführend werden

Lotus Elise.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lotus

Sie werden umlernen müssen – die chinesischen Planer sehen dies offensichtlich anders. Als Basis für den Aufbruch in die Luxusliga könnte, so spekuliert Bloomberg, der Volvo XC60 dienen, denn natürlich darf in der Modellplanung kein Crossover fehlen. Auch ein kleines SUV spielt bei den Zukunftsplanungen angeblich eine Rolle. Schließlich hat auch Porsche mit seinen SUV auf die Erfolgsspur gefunden und baut heute in einem Jahr mehr Fahrzeuge als Lotus in seiner 70-jährigen Geschichte.

In den kommenden Monaten plant Geely, die Entwicklungsmannschaft in Hethel um 200 Ingenieure zu verstärken. Außerdem soll in Coventry ein Designstudio und eine neue Fabrikationsstätte aufgebaut werden. Bei der 70-jährigen Firmenfeier erklärte der Geely-Statthalter Feng Qingfeng während des Goodwood Festivals of Speed, dass das „Vermächtnis von Colin Chapman eine hervorragende Möglichkeit bietet, marktführende Modelle für die Zukunft zu entwickeln“.

Folgen die Lotus-Fans dem Kurswechsel?

Lotus Evora 400.
Copyright: Jens Riedel

Aktuell besteht die Lotus-Modellpalette ausschließlich aus den sportlichen Zweisitzern Elise als Roadster und Exige als Coupé sowie dem 2+2-Sitzer Evora. Die Leistungsbreite reicht dabei von 220 PS bis 436 PS. Die bisherigen Pläne sahen zwei neue Modelle im Jahr 2020 vor – einen Supersportwagen, der von einem zusammen mit Toyota entwickelten Motor angetrieben werden sollte, und einen Nachfolger für den Bestseller Elise, der inzwischen etwas in die Jahre gekommen ist.

Auf jeden Fall ist der Einstieg der Chinesen für Lotus der lang gesuchte Rettungsring. Bleibt am Ende allerdings die Frage, ob die Freunde der Marke dem Kurswechsel folgen oder ob allein die Kraft der Marke ausreicht, die gewünschten Zielgruppen zu überzeugen.

Rückkehr nach China?

Li Shufu.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Außerdem, so wollen es wenigstens Gerüchte wissen, plant Geely, Lotus auf den chinesischen Markt einzuführen. Dort waren die Briten schon einmal. Allerdings erinnert man sich in Hethel wahrscheinlich nicht gerne an die Episode. Denn die damals angebotenen Modelle waren Proton-Fahrzeuge, die lediglich das Lotus-Markenzeichen tragen durften. Damals, Anfang der 2000er Jahre gehörte Lotus zum malaysischen Konzern Proton, der ebenfalls einen Kurswechsel für die britische Sportwagenschmiede plante und den Prototyp eines Stadtautos präsentierte, das allerdings nie in Serie ging. Allerdings lehrt die Erfahrung mit LI Shufu (genannt Chairman Li), dass der bisher bei seinen Marken alles richtig gemacht hat, siehe Volvo.

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Aston Martin DB11: Einmal James Bond spielen

Sa, 25/08/2018 - 07:33

In der Regel werden die Testfahrzeuge per Achse angeliefert – nicht so der Aston Martin DB11. Das Schmuckstück kommt im geschlossenen Transporter direkt vom Nürburgring. Wie bei „James Bond“ in geheimer Mission. Auf der Straße scharen sich sofort Schaulustige um das Objekt der Begierde. Wie erklärt sich dieser Hype? Weil es ein Traumwagen ist. Luxus pur. Wie der berühmte Geheimagent „007“ unauffällig in einem Aston Martin auf Verbrecherjagd gehen konnte, das fragen wir uns.

Mit diesem Gran Tourer fällt der Pilot auf wie ein bunter Hund

Traumautos wie der Aston Martin DB11 machen überall eine gute Figur.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Mit einem unverwechselbaren Look, dominiert von einem markanten Kühlergrill und einer muschelförmigen Motorhaube macht der Aston Martin DB11 richtig was her. Ganz klar: Dieses Auto ist eine Wohltat fürs Auge. Die Aerodynamik-Elemente Curlicue im vorderen Kotflügel sorgen für eine optimale Luftverteilung und beste Straßenlage. Die Aston Martin Aeroblade nutzt den Luftstrom an den Flanken, stabilisiert das Heck und lässt es flach abfallen. Die gesamte Karosserie besteht aus einer Verbundstruktur mit HFQ-Aluminium, die geringes Gewicht und Festigkeit kombiniert.

Das Interieur wird von hochwertigen Materialien dominiert

Bitte einsteigen: Wer bei einem Aston Martin DB 11 eine einladend offene Tür sieht, lässt sich das sicher nicht zweimal sagen.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Handarbeit und moderne Handwerkskunst so weit das Auge reicht. Das spürt und fühlt man sofort. Unser Brite ist mit dunklem, lilafarbenem Leder ausgestattet. Aston Martin bietet für den DB11 eine bunte Farbpalette mit riesiger Auswahl an, die individuellen Spielraum für jeden Geschmack lässt.

Die sportlich geformten Vordersitze bieten guten Seitenhalt und sind beheiz- und belüftbar. Ein 12-Zoll-Farbdisplay projiziert primäre Fahrzeuginformationen ins Cockpit. Und über den mittig positionierten 8-Zoll-Bildschirm lässt sich das Infotainment-System steuern, das mit einem Satelliten-Navigationssystem und einem Premium-Audiosystem mit Sounderlebnis von Bang & Olufsen ausgestattet ist.

Der DB11 wird als 2+2-Sitzer angeboten

Die Türöffnungen sind größer als bei früheren DB-Modellen und ermöglichen einen komfortablen Einstieg, auch für Großgewachsene. Passagiere auf den Vordersitzen genießen Geräumigkeit dank der zusätzlichen zehn Millimeter Kopffreiheit. Im Fond fällt das Platzangebot eher mäßig aus und macht die Mitfahrt nur für Kinder zum Erlebnis. Aber welcher Fahrer will seinen Aston Martin schon mit drei Erwachsenen teilen?

Für Komfort auf höchstem Niveau sorgt das perfekt abgestimmte Fahrwerk

Handarbeit und moderne Handwerkskunst so weit das Auge reicht: Im Innenraum des Aston Martin DB11 ist alles vom Feinsten. Nur das lilafarbene Leder ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Der DB11 überträgt Fahrbahnunebenheiten nur extrem selten an die Lenkung. Das entspricht ganz den Eigenschaften eines Gran Turismo: schnell, luxuriös und total unaufgeregt, fast schon sanft. Unser Testwagen kommt mit einem V8-Twin-Turbo-Motor daher. Der schöpft aus 4,0 Liter Hubraum 375 kW/503 PS. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in rasanten 4,0 Sekunden erledigt. Erst bei 300 km/h hat der Vorwärtsdrang ein Ende. Müde wird der Aston Martin dabei überhaupt nicht. Bis zum Tacho-Anschlag spürt der Pilot volle Power. Und das führt dazu, dass eine realistische Einschätzung von gefahrener und empfundener Geschwindigkeit nicht mal mehr im Ansatz zusammenpasst. Eine echtes Höllengerät haben die Briten da auf die Räder gestellt – und wenn die linke Spur der Autobahn frei bleibt, schafft es ein Aston Martin DB11 doch in dauerhaft rasanter Mission unterwegs zu sein.

Technische Daten Aston Martin DB11 V8 Coupé Gran Turismo 2+2 Sitzer, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.739/1.940/1.279/2.805 Leergewicht 1.760 kg Tankinhalt 78 l. Antrieb V8-Twin-Turbo Hubraum 3.982 ccm, Höchstleistung 375 kW/503 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 675 Nm bei 2.000-5.000 U/min Beschleunigung 0-100 km/h 4,0 s Höchstgeschwindigkeit 300 km/h Getriebe 8-Gang-Automatikgetriebe in Transaxle-Bauweise mit elektronischer „Shift-by-wire“-Steuerung Normverbrauch 9,9 l/100 km CO2-Emissionen 230 g/km Preis ab 184.000 Euro

 

 

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Skoda produziert sein millionstes SUV

Fr, 24/08/2018 - 11:25

Im tschechischen Skoda-Werk Kvasiny ist das einmillionste Sports Utility Vehicle der Marke vom Band gelaufen. Das Jubiläumsfahrzeug ist ein Karoq in der Ausstattung Ambiente und in Emerald-Grün Metallic. Es wurde an einen in Spanien lebenden Deutschen geliefert.

Von Yeti bis Kamiq – die Skoda-SUV-Geschichte

Das einmillionste SUV von Skoda: ein Karoq in Emerald-Grün Metallic.
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Die SUV-Erfolgsgeschichte des tschechischen Herstellers begann im Jahr 2009 mit der Markteinführung des Yeti, von dem über 680 000 Stück gebaut wurden. Im Frühjahr 2017 folgte als neues Modell der Kodiaq (bis jetzt 215 700 Einheiten) und im vergangenen Hebst der Karoq (87 700 Stück) als Yeti-Nachfolger. Ausschließlich in China bietet Skoda außerdem seit einigen Monaten noch den kleinen Kamiq an, von dem bereits 12 000 Exemplare ausgeliefert wurden.

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Mercedes-Benz GLE Coupe Erlkönig erneut gesichtet

Fr, 24/08/2018 - 10:40

Die aktuelle Baureihe des GLE Coupe von Mercedes Benz hatte 2015 ihre Markteinführung und basiert auf der Bodengruppe der im gleichen Jahr eingestellten M-Klasse. Das Design des GLE Coupe hatte die Gemüter schon immer erhitzt, was seinem Erfolg keinen Abbruch tat, schließlich gehört diese Baureihe zu den gefragten SUVs des Autobauers aus Untertürkheim. Der kraftvolle 5.5-Liter AMG Motor mag dabei nicht ganz unverantwortlich sein.

Vieles bleibt verhüllt beim GLE Coupe

Mercedes-Benz GLE Coupe.
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Die neue Baureihe des GLE Coupe gab bisher noch nicht viel von sich Preis. Auch bei seiner Testfahrt auf dem Nürburgring. Die Markteinführung soll 2019 erfolgen um mit BMW X6 und Audi Q8 zu konkurrieren. Vom kommenden Standard-GLE, der auch nächstes Jahr vorgestellt werden soll, unterscheidet sich das Coupe wie erwarten bei der Formgebung der Dachlinie. Die Fahrgastzelle wirkt gedrungen. Die abfallende Silhouette samt Heckspoiler wird wohl auch diesmal für Gesprächsstoff sorgen. Der Beliebtheit des GLE Coupe wird das kein Abbruch tun.

Mercedes-Benz GLE Coupe.
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Unter der Motorhaube folgt auf das 5.5-Liter Aggregat von AMG eine 4.0-Liter Maschine, dem aber aller Wahrscheinlichkeit nach noch leistungsstärkere Antriebsaggregate folgen werden. Sechs-Zylinder-Motoren werden bei den gängigen Antriebsvarianten die Basis bilden samt Drei Litern Hubraum, optional mit Turboladung. Ein Diesel mit 340 PS für das GLE 400d Coupe kann auch geordert werden. Die Konkurrenz von BMW und Audi schläft schließlich nicht. Mit dem BMW X5, M50d und Audi SQ7 (auch bald SQ8) sind die Kontrahenten mit kraftvollen Dieselmotoren ausgerüstet.

Auch von AMG folgt ein GLE 450/43 Model mit dem Motor aus dem CLS 53 samt 435 PS Leistung.

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Fahrbericht Tesla Model 3: Kein Wunder

Fr, 24/08/2018 - 09:09

Das „Auto der Zukunft“, die „letzte Stufe des Masterplans“: Tesla geizt nicht mit Superlativen, wenn es um das Model 3 geht, mit dem man den Massenmarkt erobern will. Gestandene Motorjournalisten flechten ihm Lorbeerkränze; mancher, der im Beisein eines Tesla-Aufpassers ein paar Kilometer Strom geben durfte, entdeckt die beneidenswerte Gabe, angesichts einer konzentriert durchfahrenen Kurve eine fundierte Gesamtbewertung abgeben zu können. Doch wie fährt sich das Wunderauto tatsächlich? Machen wir uns in den USA auf die Suche nach dem Fortschritt.

Zurückhaltendes fast retro-artiges Design

Tesla Model 3.
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Der kleinste Tesla kommt eher unauffällig daher, mit kurzem Vorbau, ohne Kühlergrill und mit luftiger Verglasung, die ein wenig an die 90er-Jahre erinnert, als die Kunden noch keinen Wert auf den Panzer-Look moderner Autos gelegt haben. Wer angesichts des Fließhecks eine bis ins Dach reichende Heckklappe erwartet, sieht sich getäuscht: Der Zugang zum Kofferraum erfolgt über eine relativ kleine Luke.

Es gibt einen schönen Grund für das Fehlen einer Heckklappe: Das großzügige Glasdach, das sich über die Passagiere spannt und bis weit nach hinten reicht. Der Blick nach oben entschädigt allerdings kaum für den unzureichenden Sitzkomfort: Die Rückbank zwingt die Fondpassagiere in einen unbequemen Winkel. In manchem Kleinwagen sitzt man hinten besser. Vorn hingegen ist die Sitzposition komfortabel, der Tesla wirkt aus Fahrersicht übersichtlich, aber auch ungewöhnlich kompakt. Die Übersicht in alle Richtungen ist gut, die Fronthaube kurz.

Futuristisches Cockpit

Tesla Model 3.
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Zum luftigen Gesamteindruck trägt das extrem reduzierte Cockpit bei: Vor dem Fahrer und Beifahrer erstreckten sich ein horizontaler

Luftausströmer und eine edel wirkende Holzleiste. Statt klassischer Instrumente gibt es einen riesigen Zentralbildschirm, auf dem praktisch alle Funktionen angesteuert werden. Lediglich auf dem eher billig und konventionell wirkenden Dreispeichen-Lenkrad sitzen noch zwei Rändelräder, und aus der Lenksäule ragen Blinker- und Gangwahlhebel heraus. Gut gelöst ist die Ablage mitgebrachter Telefone; sie können im Sichtbereich in der Mittelkonsole aufgeladen werden.

Der Zentralbildschirm wartet mit Enttäuschungen auf. Die feinziselierte Graphik wirkt überholt, schlimmer ist jedoch, dass wichtige und auch sicherheitsrelevante Funktionen in Untermenüs versteckt sind und umständlich gesucht werden müssen. Auch die Luftausströmer lassen sich nur elektronisch ansteuern. Dabei ist es nicht sonderlich hilfreich, wenn der Bildschirm abstürzt, was uns bei einem parallel gefahrenen Model S trotz neuester Software geschehen ist.

Nachholbedarf in der Vearbeitung

Tesla Model 3.
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Die aufwendigen und teuren Gimmicks kontrastieren mit überwiegend äußerst frugalen Materialien und einer Verarbeitung, die derart nachlässig ist, dass man die Prioritäten der Verantwortlichen in Zweifel ziehen muss. Immerhin passten beim von uns gefahrenen Fahrzeug die Spaltmaße und das Fugenbild ungefähr. Doch die Aussage von Firmenchef Elon Musk, dass die Qualität des Model 3 „um den Faktor 10″ besser wäre als bei Vergleichsfahrzeugen, sorgt bei Experten für Gelächter.

Übrigens hat die von uns gefahrene Version mit Heckmotor, Heckantrieb und rund 265 PS Leistung gleich zwei Kofferräume. Besonders groß sind sie nicht, aber immerhin passt vorn noch ein Handgepäck-Koffer hinein. Es gibt auch noch allradgetriebene Varianten mit einer weiteren Antriebseinheit vorn, das vordere 85-Liter-Fach entfällt dann.

Mäßige Fahrdynamik

Tesla Model 3.
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Um loszufahren, muss eine Karte, die den Schlüssel ersetzt, kurz auf der Mittelkonsole abgelegt werden. Anschließend setzt sich der Tesla nahezu

lautlos in Bewegung. Und es geht richtig zur Sache, wenn man das Fahrpedal niederdrückt. Gut 5 Sekunden verstreichen, bis die 100-km/h-Marke durchmessen wird, die Spitze liegt nach Werksangaben bei 225 km/h. Die Geräuschdämmung ist jedenfalls im Bereich bis 130 km/h sehr gut, ein Autobahntest steht allerdings noch aus.

Die Reichweite liegt übrigens bei 500 Kilometern – unter günstigsten Umständen. In der Praxis sind es deutlich weniger. Dann muss nachgeladen werden – und zwar unter Umständen sehr lange, wenn nicht gerade eine Schnelladesäule verfügbar ist.

Während die Längsdynamik überzeugt, hat uns das Handling des Model 3 nicht sonderlich beeindruckt. Der niedrige Schwerpunkt hilft zwar, aber das hohe Gewicht von mehr als 1,7 Tonnen beeinträchtigt die Querdynamik erheblich. Im Grenzbereich schiebt das Model 3 über alle vier Räder zum Kurvenausgang. Dabei legt das Auto eine beträchtliche Seitenneigung an den Tag. Ein Go-Kart hat Tesla hier jedenfalls nicht gebaut, und auch das Einlenkverhalten ist nicht überdurchschnittlich agil.

Keine Freude bereiten überdies die Bremsen

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jens Meiners

Schwammig und gefühllos, ohne präzisen Druckpunkt sind sie für einen engagierten Fahrstil kaum geeignet. Doch wer das Model 3 scharf herannimmt, wird ohnehin eher früher als später vom Thermomanagement eingebremst. Denn die große Hitze, die bei aggressivem Fahrstil in Antrieb und Batterien entsteht, lässt sich nur durch Leistungsreduzierung in Griff bekommen.

Leider stehen den nur durchschnittlichen Handling-Eigenschaften keine überragenden Komforteigenschaften gegenüber. Ganz im Gegenteil: Das Auto rollt hart ab und wirkt unkomfortabel. Gerade für die hinten Sitzenden werden längere Fahrten so zu einer Zumutung.

Riskanter Autopilot

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Tesla

Doch Tesla will noch in einem anderen Bereich brillieren: Der „Autopilot“, so der Anspruch, will die Assistenzsysteme der Konkurrenz deutlich deklassieren. Doch Teslas System ist mit Vorsicht zu genießen. Zwar muss in 30-sekündigem Abstand das Lenkrad touchiert werden, um die Aufmerksamkeit des Fahrers zu dokumentieren. Doch in 30 Sekunden kann viel passieren. Der Autopilot operiert mit einer aggressiven Strategie und kann das Steuer nicht nur auf Schnellstraßen, sondern auch auf vielen Landstraßen mit kleinen Kurvenradien übernehmen. Und das geschieht im Normalfall auch souverän.

Doch es kommt immer wieder vor, dass sich der Autopilot auf eine anspruchsvolle Kurve einlässt, um dann mitten in der Biegung auszusteigen und die Kontrolle an den Fahrer zurückzugeben. Gleichzeitig schnellt das Lenkrad in die Mittellage zurück, das Auto begibt sich rapide in Richtung Fahrbahnrand – oder darüber hinaus, wenn man nicht sofort reagiert. Und auf Schnellstraßen gibt es immer wieder zuckende Lenkausschläge. Beim Spurwechsel, der auf Schnellstraßen per Blinkerhebel initiiert wird, kann es zudem schon mal passieren, dass der Tesla ein anderes Auto übersieht.

Dass es bereits tödliche Unfälle mit dem „Autopiloten“ gab, darf nicht unerwähnt bleiben, und es verwundert eigentlich auch nicht. Die insgesamt riskante Autopilot-Strategie ruft geradezu nach Regulierung, und vermutlich erweist Tesla damit der Technologie insgesamt einen Bärendienst.

Tesla ist anders

Tesla Model 3.
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Doch für Tesla scheinen andere Regeln zu gelten, die Marke ist Kult und Lebensgefühl. Mehr als 22 Millionen Nutzer folgen Elon Musk auf Twitter, der charismatische Unternehmenslenker gilt als Universalgenie. Einen Einblick in die Welt der Tesla-Jünger gewähren jene mehr oder weniger geistvollen „Ostereier“, die im Model 3 auf der Benutzeroberfläche des Infotainment-Systems versteckt sind.

So lässt sich auf dem Bildschirm eine Landkarte des Planeten Mars aufrufen, den Musk bekanntlich als Reiseziel kultivieren will. Eine weitere Funktion verwandelt die Straße in einen schillernden Regenbogen, und schließlich lässt sich das Model 3 auch noch in einen virtuellen Schlitten samt Weihnachtsmann verwandeln, von hüpfenden Rehen umgeben. Beim Betätigen des Blinkerhebels schellen Weihnachtsglocken.

Angesichts derartiger Fabelwesen ist nicht ausgeschlossen, dass Tesla auch die einst so vollmundig angekündigte 35 000-Dollar-Variante irgendwo in der Benutzeroberfläche versteckt hat. Sie existiert derzeit nur in den Träumen und Gebeten der Kunden, die im Vertrauen auf Musks Versprechungen stolze 1000 Dollar Anzahlung geleistet haben.

Wunsch und Realität

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jens Meiners

Aktuell sind für ein Model 3 mindestens 49 000 Dollar fällig, für das von uns gefahrene Fahrzeug wechselten sogar mehr als 55 000 Dollar den Besitzer. Es wird auch an dieser Preispolitik liegen, dass die Nachfrage nach dem Model 3 auf dem US-Markt massiv eingebrochen ist. Zudem spricht sich herum, dass allzu viele Kunden unter Schwierigkeiten bei der Auslieferung und gravierenden Mängeln leiden – bis hin zu Totalaufällen.

Das ist schade, denn das Model 3 hätte Potential gehabt. Doch wer das Risiko dieses allzu hastig entwickelten Fahrzeugs eingehen will, dem sei zumindest geraten, die Ankunft der ersten Modelle in Deutschland abzuwarten, anstatt blind eine Anzahlung zu tätigen. Und vor dem Abschluss des Kaufvertrags mehr als eine Kurve zu durchfahren.

Daten Tesla Model 3 (Heckantrieb) Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,93 x 1,44 Radstand (m) 2,88 Elektro-Motor ca. 200 kW / 265 PS Drehmoment ca. 415 Nm Batterie Lithiumionen-Batterie, 75 kWh Höchstgeschwindigkeit 225 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h ca. 5,3 Sek. Durchschnittsverbrauch ca. 26 kWh/100 km Leergewicht ca. 1750 kg Kofferraumvolumen 340 (hinten) plus 85 (vorn) Liter Räder / Reifen 9 J x 18 / 235/45 R 18 Luftwiderstandsbeiwert 0,23 Preis ab 49 000 Dollar

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Skoda bietet Fabia als „Monte Carlo“ und „Scoutline“ an

Fr, 24/08/2018 - 07:51

Skoda bietet den umfassend überarbeiteten Fabia zum Marktstart auch in den Designlinien „Monte Carlo“ und „Scoutline“ (Fabia Combi) an. Die Motorenpalette umfasst Drei-Zylinder-Benziner mit 75 PS (55 kW), 95 PS (70 kW) und 110 PS (81 kW). Die Konnektivitätslösung Care Connect sowie die Smartphone-Schnittstelle Smartlink+ und das Musiksystem Swing mit 6,5-Zoll-Touchscreen sind serienmäßig an Bord.

Viel Alu für den Fabia Scoutline

Skoda Fabia Combi Scoutline.
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Der Fabia Combi Scoutline ist an Karosserieverkleidungen von Frontstoßfänger, Seitenschwellern, Radläufen sowie am Heckdiffusor in Schwarz mit silberfarbenen Elementen in Aludesign zu erkennen. Neue 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design „Braga“, die silberne Dachreling und Außenspiegelkappen – ebenfalls im Aludesign – unterstreichen den freizeitorientierten Offroad-Look.

Zudem erweitert Skoda beim überarbeiteten Fabia das Angebot an Assistenzsystemen. Die Preise beginnen bei 17 990 Euro für den Scoutline und 18 490 Euro für den Monte Carlo.

Carbon-Design-Elemente im Fabia Monte Carlo

Skoda Fabia Combi Monte Carlo.
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Der Fabia Monte Carlo zeichnet sich durch die neu gestaltete Front, schwarzen Dachspoiler, schwarze 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design „Italia“ und Niederquerschnittreifen der Dimension 215/45 R16 sowie schwarzen Außenspiegelgehäusen aus. Neu sind auch die serienmäßigen LED-Frontscheinwerfer inklusive Abbiegelicht sowie Heckleuchten mit LED-Brems- und Schlusslicht (inklusive Nebelschlussleuchte).

Eine Dekorleiste in Carbondesign sowie rote Nähte auf den Türverkleidungen und der Mittelarmlehne setzen im Innenraum Kontraste zur schwarzen Verkleidung des Dachhimmels, den A-Säulen und der Mittelkonsole. Die Sportsitze sind mit rot-satinschwarzem Gewebe im Carbon-Look bezogen und verfügen über weiße Nähte. Als neue Alternative stehen schwarz bezogene Sportsitze mit roter Ziernaht zur Wahl.

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Kia Ceed GT Erlkönig auf Nürburgring getestet

Do, 23/08/2018 - 13:52

Wie es scheint, arbeitet Kia aktuell an einer leistungsgesteigerten Version des Kompaktwagen Ceed. Der Ceed GT fällt etwas gemächlicher aus als beispielsweise der Hyundai i30. Dennoch bleibt er eine ansprechende Alternative. Die aktuellsten Schnappschüsse zeigen den Koreaner während eines Rundenlauf auf dem berüchtigten Nürburgring.

Kia Ceed GT: etwas mehr Sportlichkeit

Kai Ceed GT.
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Auf Deuschland’s bekanntester Rennstrecke wollen die Testfahrer das Fahrverhalten über das Übliche hinaus ausreizen. Die Front ist zwar noch einigermaßen verhüllt aber dennoch wurden die Lusteinlässe freigehalten. Wahrscheinlich auch damit der beanspruchte Motor nicht überhitzt.

Auch wenn die Front reichlich verhüllt ist, so ist davon auszugehen, dass der optische Auftritt des Ceed GT sich von seinem braveren Schwesternmodell erkennbar unterscheiden wird. Die Frontschweller, Seitenschwellen und der Dachspoiler werden den Ceed GT ein kraftvolleres Erscheinungsbild verleihen. Sportfelgen aus Leichtmetall, rote Bremsbacken und ein markanter Doppelsportauspuff werden diese Performance abrunden.

Unter der Motorhaube erwarten den Fahrer schätzungsweise 200 PS, die mit einem 1.6-Liter T-GDi geleistet werden. Der GT soll im kommenden Jahr vorgestellt werden, vermutlich auf dem Genfer Autosalon.

 

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VW Crafter: 94 Badewannen auf Tour

Do, 23/08/2018 - 12:32

Ein Kastenwagen? Für viele Autofahrer ein Ding der Undenkbarkeit. Und das, obwohl sie bei einem älteren Klasse 3-Führerschein sogar bis zu 7,5 Tonnen schwere Fuhren steuern dürfen. Der VW Crafter ist allerdings ein gewerblicher Tausendsassa mit Pkw-Qualitäten. Trotz maximal drei Tonnen Gesamtgewicht ist das rollende Arbeitsgerät von VW Nutzfahrzeuge aus Hannover ein erstaunlich umgängliches Fahrzeug, wie unser Alltagstest aus der Sicht eines unerfahrenen Transporter-Piloten ergab. Die Beförderung von bis zu 11,3 Kubikmeter Gepäck verliert damit jedenfalls jegliche Schrecken.

11,3 Kubikmeter oder 11.300 Liter: Das ist ein beachtliches Volumen

Trotz fast sechs Metern Länge, dank Hochdach aufgeschossener Silhouette und stolzen 11,3 m3 Stauvolumen lässt sich der Crafter problemlos durch den Stadtverkehr bewegen.
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Der entsprechende Raum würde den Inhalt von gut 94 Badewannen schlucken. Oder fachmännischer: Vier Europaletten lassen sich im Laderaum des VW Crafter verstauen. Das ist deshalb möglich, weil die Radkästen sehr klein gestaltet sind. Und in den Raum ragende Leisten fallen ebenfalls sehr zierlich aus. So steht ein 1,90 Meter-Mann ohne Probleme aufrecht im Inneren des Crafter, solange er sich zwischen den schmalen Querstreben an der Dachinnenseite aufhält.

Aber entscheidend ist natürlich bei einem Fahrzeug, wie es sich bewegt

Und der Crafter aus Niedersachsen rollt überraschend unspektakulär. Eine Rückfahrkamera hilft beim Rangieren, seitliche Einparkhilfen weisen den richtigen Abstand zum Randstein, und in Fahrt wie auch beim Rangieren zeigen zweiteilige Außenspiegel ein umfangreiches Bild von dem, was hinter und neben dem großen VW passiert. So kommt auch ein absolut ungeübter Kastenwagen-Lenker gut mit der schweren und großen Fuhre zurecht.

Das gilt sogar für den Umgang mit der angenehm hoch platzierten 6-Gang-Handschaltung, die dank des durchzugsstarken Turbodiesels mit satten 340 Nm Drehmoment relativ selten betätigt werden muss. Und wenn, fallen ihre Schaltwege kaum länger oder weniger präzise aus als bei so manchem Kompaktwagen. Alternativ dazu gibt es eine Achtgang-Automatik.

Hinter dem Sechs-Meter-Riesen VW Crafter mit mittlerem Radstand und Hochdach wirkt ein geparkter Mini winzig.
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Erhaben steuert der Crafter-Fahrer vor sich hin. Die direkte Sicht nach hinten ist zwar gleich null. Aber über die Spiegel sowie direkt seitlich und nach vorne hat man einen wunderbaren Überblick. Den Zugang zum erhöhten Cockpit erleichtern zwei Stufen, die gerne beim Ein- und Aussteigen genutzt werden. Das bei Pkw immer weiter verbreitete, edel wirkende Soft Touch-Material sucht man hier vergebens. Die Materialien im Innenraum eines Nutzfahrzeugs fallen natürlich eher widerstandsfähig und pflegeleicht aus als optisch ansprechend. Trotzdem ist es VW gelungen, das gesamte Crafter-Interieur sehr ansprechend zu gestalten.

Selbst zu dritt sitzt man bequem

Der Einstieg ins Crafter-Cockpit erfolgt problemlos mit Hilfe von zwei Stufen, drinnen herrscht weitgehend Pkw-Komfort.
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Der optional erhältliche Schwingsitz benötigt zwar etwas Feinjustierung, damit sein Eigenleben nicht zu aktiv ausfällt. Doch einmal ans jeweilige Fahrergewicht angepasst, wippt der Pilotensessel nur noch angenehm komfortabel im Rhythmus des Fahrbahnbelags. Ein günstiger cw-Wert und gute Dämmung halten sogar die Geräuschkulisse in der Crafter-Kabine auf einem Niveau, das einem Pkw-Fahrer beinahe normal erscheint.

Was ihm nicht auffallen wird: Die Pedale liegen zu nah beieinander. Mit klobigerem Arbeits-Schuhwerk ist das Nutzfahrzeug deshalb nicht ideal zu bedienen. Ein deshalb empfehlenswertes Extra-Paar Fahrschuhe können Handwerker wenigstens in einer der zahlreichen Ablagen gut verstauen. Sowohl das klassische Handschuhfach fällt hier sehr geräumig aus, als auch die praktischen oberen Ablagen. Arbeitsutensilien finden deshalb im Crafter ebenso einen sicheren Platz wie moderne Kommunikationsgeräte.

Auch das Design des Hannoverschen Kastenwagens sieht vertraut aus

An der Crafter-Front ist deutlich das geradlinige Familien-Gesicht von Volkswagen zu erkennen, das auch Modelle wie Passat, Sharan oder Multivan kennzeichnet.
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Die Front ähnelt stark dem aktuellen Gesicht von Markenbrüdern wie VW Passat, Sharan oder Multivan. Dahinter arbeitet ein moderner Zwei-Liter-Turbodiesel mit 102, 140 oder dank Bi-Turbo sogar 177 PS. Wir kamen mit der frontgetriebenen Crafter-Version „L3H3“ mit 140 PS flott voran und übertrafen den Normverbrauch von 7,4 l/100 km um lediglich 1,2 Liter – trotz teils forscher Fahrweise, die der VW-Kastenwagen dank seiner erstaunlichen Handlichkeit geradezu herausfordert.

Zahlreiche elektronische Helferlein aus dem Wolfsburger Pkw-Fundus erleichtern auch das Fahrerleben im VW Crafter. Dazu gehören allgemein übliche Assistenzsysteme wie der ACC abgekürzte Tempomat mit automatischer Abstandsregelung oder Spurhalte- und Fernlicht-Assistent. Aber auch spezifischere Helfer wie ein Rangier-Assistent, der bei maximal drei Tonnen Anhängelast große Erleichterung bringen kann.

Der Innenraum bietet Einiges an Komfort

Die Materialien im Interieur des Crafter fallen vor allem widerstandsfähig und pflegeleicht aus. Dennoch wirkt alles insgesamt ansprechend.
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Darüber hinaus glänzt der Crafter auf Wunsch mit Konnektivität auf Höhe der Zeit (Android oder Apple) und hält per Klimaanlage nicht nur den Innenraum kühl, sondern sogar Getränke im Handschuhfach. Aus Kastenwagen und Pritschenwagen, verschiedenen Längen und Höhen sowie unterschiedlichen Antriebs-Kombinationen ergeben sich insgesamt 69 verschiedene Crafter-Varianten.

Die kurze Basisversion mit 102 PS, niedrigem Dach und Handschaltung beginnt bei 34.410,04 Euro. Der von uns gefahrene 140 PS-Hochdach-Crafter mit mittlerem Radstand startet bei 38.634,54 Euro. Pkw-ähnliche Sicherheits- und Komfortmerkmale sowie einfaches Fahrverhalten rauben dem Sechs-Meter-Riesen einen wesentlichen Teil des Schreckens, den so mancher Pkw-Fahrer vor seiner Premiere in einem derartigen Fahrzeug verspürt. Also alles halb so wild, wenn man tatsächlich mal den Inhalt von 94 Badewannen bewegen muss.

Technische Daten VW Crafter 30 L3 H3 2.0 TDI (mittlerer Radstand und Hochdach) Dreisitziger Kastenwagen Länge/Breite (ohne Spiegel)/Höhe/Radstand in Millimeter 5.986/2.040/2.590/3.640 Leergewicht 2.174 kg zul. Gesamtgewicht 3.000 kg max. Zuladung 826 kg max. Anhängelast gebremst 3.000 kg Kofferraumvolumen 9,9 m3 Tankinhalt 75 l (AdBlue ca. 18 l) Preis ab 38.634,54 Euro Motor Reihenvierzylinder-Diesel Hubraum 1.968 ccm Leistung 103 kW/140 PS bei 3500 – 3600 U/min max. Drehmoment 340 Nm bei 1600 – 2250 U/min Höchstgeschwindigkeit 158 km/h Normverbrauch 7,4 l pro 100 km CO2-Ausstoß 194 g/km Getriebe Sechsgang-Handschaltung Antrieb Frontantrieb

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Feinschliff für Mazdas Kompakt-SUV CX-5

Do, 23/08/2018 - 09:32

Der Mazda CX-5 der Generation 2018 wirkt auf den ersten Blick vertraut. Eine grundlegende Design-Neuerung gibt es nicht. Dafür griffen die Japaner zu feinen Werkzeugen. Das macht sich vor allem im Bereich Motorentechnik und Infotainment bemerkbar.

Der Feinschliff lässt den CX-5 noch spritziger werden

Der CX-5 ist flott, lädt aber nicht unbedingt zum Rasen ein. Dann hat man auch noch was von den Blümchen am Wegesrand.
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Zu den modernsten Aggregaten aus dem Hause Mazda gehört der neue stärkste Benziner Skyactiv-G 194 mit knapp 2,5 Litern Hubraum, 143 kW/194 PS und automatisierter Zylinderabschaltung. Im Teillastbereich versetzt das Aggregat die Zylinder eins und vier in den einstweiligen Ruhestand. Diese Technik gibt es schon im Vorgängermodell. Doch der neue Motor erweist sich als besonders spritzig. Und wieder einmal bemerkt selbst der aufmerksame Fahrer wenig bis nichts vom Abschalten zweier Töpfe. Ziel ist eine Verringerung des Verbrauchs. Mazda gibt ihn mit 7,4 Litern pro 100 Kilometer an. Nach unserer recht zügigen Testfahrt zeigte der Bordcomputer 7,9 Liter an – eine noch moderate Differenz zwischen Theorie und Praxis.

Der CX-5 erfüllt in allen Motorisierungen bereits jetzt die Abgasgrenzwerte der Norm Euro 6d-Temp, die erst zum 1. September 2019 für alle Neuzulassungen verpflichtend wird. Gezielte innermotorische Modifikationen sorgen für die Einhaltung der verschärften Grenzwerte, ohne dass der Einsatz eines Partikelfilters erforderlich ist.

Willkommen im Club-Sessel! Die Sitze im kompakten SUV aus Japan sind ausgesprochen bequem.
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Sportwagen-Gefühle kommen zwar auch im stärksten Mazda CX-5 nicht auf, doch der Kickdown bewirkt in fast allen Geschwindigkeitsbereichen einen ordentlichen Schub. Der Allradler mit Sechstufen-Automatikgetriebe erweist sich als agil und kultiviert zugleich. Bei zivilisierter Fahrweise schnurrt der Motor behaglich und faucht nur rau, wenn er alles geben muss. Grundsätzlich ist das kompakte SUV nicht auf Krawall gebürstet, sondern auf Komfort getrimmt. Vor allem die Ledersessel verbreiten nicht Rennstrecken-, sondern Salon-Atmosphäre. Sie sind auffallend bequem und laden förmlich dazu ein, lange Fahrten zu machen. Zudem sind alle wichtigen Instrumente und Bedienelemente so arrangiert, dass sie mit hoher Präzision und geringem Aufwand bedient und abgelesen werden können.

Der Bedienkomfort befindet sich auf dem Stand heutiger Technik

Das Cockpit zeichnet sich durch ein aufgeräumtes, durchaus elegantes Design aus.
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Dazu gehört die gegenüber dem Vorgänger verbesserte Anordnung der Bedientasten auf dem griffigeren Lederlenkrad und das in zwei Ausführungen erhältliche Head-up-Display, das wichtige Informationen auf die Windschutzscheibe projiziert. Weitere Ausstattungs-Highlights sind die elektrisch bedienbare Heckklappe, die elektrisch einstellbaren, in Schwarz und Weiß verfügbaren Ledersitze (Aufpreis Leder: ab 1.900 Euro), der Fahrersitz mit Memory-Funktion, das MZD Connect System für eine intuitive Smartphone-Einbindung, das optional mit Apple CarPlay und Android Auto verfügbar ist. Ein Schmankerl für Musikliebhaber ist das speziell für den Mazda CX-5 entwickelte Bose Sound-System mit zehn Lautsprechern. Der zum neuen Modelljahr eingeführte, kamerabasierte 360-Grad-Monitor erleichtert das Parken und Rangieren auf engem Raum.

Sonderlackierungen kosten für den Mazda CX-5 extra: Magmarot Metallic schlägt mit 900 Euro, Matrixgrau Metallic mit 750 Euro zu Buche.
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An der Karosserie, bei der das sogenannte „Kodo-Design“ verfeinert wurde, hat sich nichts Auffallendes verändert. Nach wie vor punktet Kodo, das dem japanischen Handwerk entstammt, durch schlichte Eleganz. Die bis ins Detail geschliffene Optik bringt auch aerodynamische Vorteile: Gegenüber dem Vorgänger konnte der Luftwiderstand um rund sechs Prozent verringert werden. Unverfälscht zur Geltung kommen die Formen in der Sonderlackierung Magmarot Metallic, eine Weiterentwicklung der beim ersten Mazda CX-5 und weiteren Mazda-Modellen erfolgreichen Sonderfarbe Rubinrot Metallic. Für das Erröten wird allerdings ein Aufpreis von 900 Euro fällig. Elegant wirkt aber auch die Metallic-Lackierung Matrixgrau, die 770 Euro extra kostet und das ohnehin recht ruhige Karosserie-Design besonders diskret erscheinen lässt.

Technische Daten Mazda CX-5 Skyactiv-G 194 AWD Viertüriges Kompakt-SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.550/1.840/1.680/2.700 Leergewicht 1.560 kg Kofferraumvolumen 506 l bis 1.620 l. Tankinhalt 58 l Wendekreisdurchmesser 12 m. Motor Reihen-Vierzylinder-Benziner mit Zylinderabschaltung Hubraum 2.488 ccm Leistung 143 kW/194 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 258 Nm bei 4.000 U/min Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Beschleunigung 0 – 100 km/h 9,2 s Durchschnittsverbrauch 7,4l /100 km CO2-Ausstoß 169 g/km Getriebe Sechsstufen-Automatikgetriebe Antrieb Allradantrieb Preis ab 38.690 Euro.

 

 

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Mercedes-Benz GLB Erlkönig auf dem Nürburgring

Mi, 22/08/2018 - 09:55

Auf Basis der aktuellen A-Klasse arbeitet Mercedes-Benz an einem neuen Kompakt-SUV, GLB genannt. Besonders junge Familien sollen mit dem Neuling aus Untertürkheim angesprochen werden. Während einer Testfahrt auf dem Nürburgring ist er heute gesichtet wurden. Die Markteinführung erfolgt 2019.

Kompakt aber ein Hauch von G-Klasse

Mercedes-Benz GLB.
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Für einige Zeit plante Mercedes ein SUV auf Basis der B-Klasse mit verlängerten Radstand, sodass durch eine dritte Sitzreihe bis zu sieben Personen darin Platz finden. Allerdings rückte man von diesem Projekt ab und entschied sich für ein kompakteres, aber dennoch familientauglicheres Konzept. Resultat: der GLB auf gleicher Plattform wie die aktuelle A-Klasse.

Bei 4,60m Länge ist mit genügend Platz für die Insassen zu rechnen. Der Kofferraum verfügt über ein Ladevolumen von bis zu 500 Litern. Eine dritte Sitzreihe könnte optional auch zur Verfügung stehen. Optisch ist der GLB an die legendäre G-Klasse angelehnt. Allerdings legte man dennoch Wert auf ein eigenständiges und modernes Design.

Der Innenraum ist von der A-Klasse inspiriert

Mercedes-Benz GLB.
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Die interne Bezeichnung des GLB lautet X247. Er basiert auf der MFA2 Plattform, die auch für die A-Klasse und B-Klasse genutzt wird. Die Motoren und Teile der Innenausstattung stammen ebenfalls von den Schwestermodellen.

Bereits zur Markteinführung ist der Kompakt-SUV mit einen elektronisch gesteuerten Allradantriebssystem verfügbar. Zu Beginn soll es zunächst nur einen Vierzylinder geben, der aus einer Kooperation mit Nissan-Renault stammt und zwischen 1.4 bzw. 1.8 Litern Hubraum bietet. Ein 2.0 Liter Aggregat aus dem Mercedes-Regal soll das Angebot nach oben abrunden, wahlweise als Diesel oder Benziner. Das Einstiegsmodell soll es bereits für 30 000 Euro geben, was den GLB zu einer günstig Alternative macht, im Vergleich zum GLC oder den T-Modellen der E- und C-Klasse.

 

 

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Byton zeigt sich in Pebble Beach

Mi, 22/08/2018 - 09:06

Byton nutzt das automobile Schaulaufen in Pebble Beach (23.–26.8.2018) für die US-Premiere seiner Elektrolimousine K-Byte Concept. Das 4,95 Meter lange Modell weist einen Radstand von drei Metern auf und ist für autonomes Fahren ausgelegt. Das dafür notwendige Lidarsystem ist in einem schlanken Modul auf dem Dach integriert, die auffälligen Seitenlidars sind zum Parken einziehbar.

Interessenten müssen sich noch etwas gedulden

Byton K-Byte Concept.
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Innerhalb der nächsten zwei Jahre will Byton – der Name leitet sich von „Bytes on Wheels“ (Bytes auf Rädern) – Prototypen nach Level 4 testen. Vor dem K-Byte soll das SUV M-Byte als erstes Serienfahrzeug der Marke im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Nur eine Fahrstunde von Pebble Beach entfernt, in Santa Clara, im Süden des Silicon Valleys, arbeiten 450 Programmierer und Ingenieure des chinesischen Unternehmens, das auch in München eine Dependance hat.

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Ford Ranger Raptor debütiert auf der Gamescom

Mi, 22/08/2018 - 08:51

Ford hat auf der Computerspielemesse Gamescom in Köln (–25.8.2018) den Ranger Raptor – die leistungsstärkste Variante des meistverkauften Pick-ups Europas – auf der Gamescom in Köln vorgestellt. Der Schauplatz des Europa-Debüts kommt nicht von ungefähr: Das Fahrzeug wird Bestandteil des Videospiels „Forza Horizon 4“.

Der Raptor wird voraussichtlich ab Mitte 2019 auf den Markt kommen

Ford Ranger Raptor.
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Angetrieben wird er von einer Bi-Turbo-Version des 2,0-Liter-Ecoblue-Dieselmotors, der in Verbindung mit einem Zehn-Gang-Automatikgetriebe eine Leistung von 213 PS (157 kW) sowie ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern entwickelt. Das verstärkte Chassis und die Federung wurden speziell für den Einsatz im Gelände entwickelt. Ebenso wurde die gesamte Achskinematik für Offroadfahrten optimiert. Die 17-Zoll-All-Terrain-Reifen von BF Goodrich wurden ebenfalls speziell für den Ford Ranger Raptor entwickelt.

Weitere spezielle Merkmale der Performance-Variante sind ein besonderer Unterfahrschutz, ein vom F 150 Raptor abgeleiteter Kühlergrill und ausgestellte Radläufe aus Verbundwerkstoff sowie speziell entwickelte Trittbretter, die verhindern, dass kleine Kiesel hochgeschleudert werden und über Abflussrinnen für Wasser und Schlamm verfügen.

Für den realen Schlamm-Parkour

Ford Ranger Raptor.
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Im Innenraum finden sich Sitze mit Dual-Festigkeitspolster mit Wildleder-Effekt-Materialien. Blaue Nähte und Leder-Akzente finden sich auf zahlreichen Elementen. Leichte Magnesium-Schaltwippen ermöglichen schnelle Schaltvorgänge, das Leder-Lenkrad ist mit einem mittig angebrachten Marker zur genauen Kontrolle der Radposition im Gelände ausgestattet.

Der Ford Ranger Raptor verfügt je nach Beschaffenheit des Terrains über sechs Fahrmodi von „Normal“ über „Schlamm/Sand“ bis hin zu „Bajaj“ für High-Speed-Offroad-Performance. Ebenfalls an Bord sind das Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3, das mit Apple Carplay und Android Auto kompatibel ist, und das Ford-Pass-Modem für mobile Konnektivität.

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Corvette C8 Erlkönig

Di, 21/08/2018 - 10:17

Das ist der erste Eindruck von der Rennversion der neuen Corvette C8 R, während sie ein paar Testläufe im amerikanischen Wisconsin absolviert. Erstmals in der Geschichte der Baureihe, soll die neue Corvette C8, auch die Straßenversion, statt einem Frontmotor über einen Mittelmotor verfügen.

Das Antriebsaggregat wandert hinter die Fahrgastzelle

Corvette C8.
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Bei der aktuellen Baureihe, der Corvette C7, hatte Chevrolet die Rennversion parallel zur Straßenversion entwickelt. Daher ist davon auszugehen, dass es sich bei der nachfolgenden Baureihe nicht anders abspielen wird. Pratt & Miller, die seit den 90er Jahren immer an den Rennversionen des amerikanischen Sportwagen mitgewirkt haben, werden mit Sicherheit auch bei der Entwicklung der C8 R ihre Finger im Spiel haben. Bis man die neue Corvette unverhüllt bewundern darf, wird sicher noch ein Jahr ins Land streichen.

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