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Aktualisiert: vor 7 Minuten 25 Sekunden

Vorstellung Porsche 911 GT2 RS: Der schnellste Elfer

Mi, 08/11/2017 - 09:56

Ein Auto heiß wie ein Hochofen – Porsche präsentiert mit dem 911 GT2 RS den schnellsten Elfer, den es je gab. 700 PS leistet sein 3,8 Liter großer Sechs-Zylinder-Boxermotor. Das reicht, um den nur knapp 1500 Kilogramm wiegenden Supersportler in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu schleudern, nach 8,3 Sekunden eilt die Tachonadel an der 200-km/h-Marke vorbei. Bei 340 km/h begrenzt die Elektronik den Vorwärtsdrang mit Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit der Reifen.

Leichter und um einiges schneller kommt der neue Porsche 911 GT2 RS daher

Porsche 911 GT2 RS.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Theoretisch wären 360 km/h möglich. Porsche nutzt für den beeindruckenden Auftritt Zutaten, wie Druck, Wasser, Luft, Brennstoff und penibel konstant gehaltene Hitze – Zutaten, wie sie auch in einer Eisenhütte eingesetzt werden. Auf Eisen haben die Zuffenhausener dennoch verzichtet, wo immer es möglich war. Wesentliche Bauteile bis tief hinein ins Fahrwerk des 911 GT2 RS werden aus CfK, Kohlefaser-Werkstoff, hergestellt. Für das Dach wird Magnesium eingesetzt, ebenso für die Räder. Titan findet bei der Auspuffanlage Verwendung, die Rücksitzanlage entfällt. Dies und der Verzicht auf Allradantrieb, macht den GT2 RS um gut 110 Kilogramm leichter als den 200 PS weniger starken 911 Turbo S.

Wer zusätzlich das rund 20 000 Euro kostende Weissach-Paket ordert, das nach dem Standort des Porsche-Entwicklungszentrums benannt ist, reduziert das Gewicht nochmals um 27 Kilogramm. Dann wird auch das Dach aus CfK gebacken, die Stabilisatoren aus dem gleichen Material anstatt aus Stahl geformt.

Wie beim Hochofen liegt die Kunst der Maschinen-Konfiguration in der richtigen Beatmung. Das Turbolader-Duett hat einen fast zehn Millimeter größeren Durchmesser als beim Turbo S. Damit es möglichst viel kalten und damit dichteren Sauerstoff in die mit eigens entwickelten Kolben bestückten Zylinder pressen kann, sorgen große Ladeluftkühler für geringere Temperaturen. Allerdings herrscht im Heck des Über-Elfers drangvolle Enge und damit besonders in sommerlichem Klima große Hitze. Deshalb werden beide Kühler temperaturabhängig und bei vollem Leistungsabruf über Düsen mit Wasser besprüht. Die Verdunstungskälte sorgt für thermische Entspannung. Genutzt wird hierfür destilliertes Wasser, das in einem 5,5 Liter großen Tank unter der vorderen Haube bevorratet ist.

Das sollte bei extremen Außentemperaturen für fünf schnelle Runden im Grenzbereich auf dem Nürburgring genügen, sagt Andreas Preuninger, bei Porsche verantwortlich für alle GT-Straßenfahrzeuge. So hat Werk-Testfahrer Lars Kern mit dem 911 GT2 RS kürzlich eine neue Rekordzeit für straßenzugelassene Fahrzeuge auf der Nordschleife aufgestellt. 6 Minuten, 47 Sekunden und 3 Sekunden brauchte er, um das gut 20 Kilometer lange Kurvenlabyrinth zu durchfahren.

Im Innenraum zeigt sich Porsche in gewohntem Standard

Porsche 911 GT2 RS mit Porsches gewohnten Standards.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Wenn der Treibstoff seine Aufgabe erledigt hat, sollen seine Abgase auf möglichst kurzem Weg entlassen werden, um Gegendruck zu vermeiden. Keine sechzig Zentimeter muss er von den Krümmern links und rechts des Motors bis zu den armdicken Endrohrblenden zurücklegen, wenn beide Auspuffklappen geöffnet sind. Für den akustischen sanfteren Auftritt macht er einen Umweg über den großen Schalldämpfer, der quer zur Fahrtrichtung zwischen beiden Abgastrakten eingebaut ist. Krawallig klingt er dann nicht mehr, eher kraftvoll und leise, was manchen Anlieger bei Ortsdurchfahrten erfreuen dürfte. 11, 8 Liter verbraucht der 911 GT2 RS auf 100 Kilometer nach Norm, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 269 g/km. In den Tank passen 64 Liter, als Option bietet Porsche einen auf 90 Liter vergrößerten Treibstoffbehälter an.

Im Innenraum bietet Porsches schnellster Elfer die gewohnten Standards der Baureihe: Die Skala des Tachos reicht bis 400 km/h, textile Schlaufen ersetzen die metallenen Türöffner, den optionalen Verzicht auf Klimaanlage und Infotainment-System üben gewiss nur jene Käufer, die den GT2 RS tatsächlich auf der Rennstrecke einsetzen wollen.

Mit Baritonstimme springt der Boxer an, gestartet wird er wie üblich mit einem links des alcantarabezogenen Lenkrads positionierten Zündschloss. Ein metallisches Klicken, der Wahlhebel des Doppelkupplungsgetriebes mit sieben Gängen rastet ein, der Motor brabbelt wohlig. Ein sanfter Druck aufs rechte Pedal, der Ruck, mit dem sich der GT2 RS in Bewegung setzt, ist nicht minder zart. Die Fahrt geht über die Landstraße, der Auspuffklang ist verhalten.

Die Abrollgeräusche sind es nicht. Je nach Belag dröhnt und rauscht es aus den hinteren Radhäusern hervor, fast verlangt es nach einem Gehörschutz, ein Reisewagen ist der 911 GT2 RS jedenfalls nicht. Ein kurzer Gasstoß lässt den Boxer röhren, blitzschnell schaltet die Automatik zurück und der Porsche schnellt wie der Pfeil von der Sehne. Die Play-Station lässt grüßen. Es ist, als würde man am Zoomobjektiv einer Kamera in Windeseile drehen. 750 Newtonmeter (Nm) Drehmomentspitze liefert das Triebwerk von 2500 bis 4500 Umdrehungen pro Minute (U/min), im Zusammenspiel mit der höchst feinfühligen Getriebeautomatik steht so immer maximale Durchzugskraft bereit, was beim Herausbeschleunigen aus Kurven eine penible Kontrolle des rechten Fußes erfordert. Zwar verhindern Traktionskontrolle und das bei Porsche PSM getaufte Stabilitäts-Management ein Ausbrechen des Hecks zuverlässig. Im Sinn einer sicheren Spritztour auf öffentlichen Straßen ist dennoch Vorsicht angeraten.

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Kia Rio mit mehr Technik

Mi, 08/11/2017 - 09:52

Kia rüstet den Rio zum Modelljahr 2018 technologisch weiter auf. Der Kleinwagen, dessen vierte Generation seit Februar im Handel ist, kann ab sofort mit Müdigkeitserkennung, Fernlichtassistent und einem 7-Zoll-Touchscreen bestellt werden, der jetzt auch unabhängig vom Navigationssystem erhältlich ist. Er verfügt über Android Auto und Apple Carplay für die Smartphone-Integration.

Erweitert wurde zudem das Sonderausstattungsangebot. Es beinhaltet nun eine Anhängerkupplung und Parksensoren vorne (beides für alle Ausführungen verfügbar) sowie eine Sportabgasanlage für die Topmotorisierung 1.0 T-GDI.

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Kymco New Downtown 350i: Tugendhaft

Mi, 08/11/2017 - 09:51

Mit der Euro-4-Umstellung hat Kymco den Downtown 300i in Rente geschickt und durch den New Downtown 350i ersetzt. Die Typenbezeichnung verrät es schon: Der taiwanesische Zweiradhersteller griff die Gelegenheit beim Schopf und spendierte dem Maxi-Scooter gleich noch mehr Hubraum. Ganz so viel wie der Modellname suggeriert, ist es dann zwar nicht geworden, aber sehen lassen kann sich das neue Triebwerk allemal.

Kraftvoll und ruhig

Kymco New Downtown 350i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kymco

Die 350 steht für 321 Kubik. Aus ihnen schöpft der neue Einzylinder 21 kW / 29 PS bei 7500 Umdrehungen in der Minute und ein maximales Drehmoment von 31 Newtonmetern, die 1500 Touren eher anliegen. Damit steht der 192 Kilogramm schwere New Downtown recht gut im Futter. Die stufenlose Automatik setzt die Gasbefehle ohne großen Schlupf um. Der Motor bringt ab 5000 Touren ordentlich Leistung und erreicht mühelos Autobahnrichtgeschwindigkeit, wobei noch etwas Luft nach oben bleibt. Der kraftvolle Antrieb läuft ungewöhnlich ruhig, Vibrationen treten kaum auf – und sind überraschenderweise bei Topspeed zwischen 7500 und 8000 Touren und 140 bis 150 km/h auf dem Tacho sogar gänzlich verschwunden.

Spurtreue und Stabilität sind tadellos

Kymco New Downtown 350i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kymco

Die beiden klassischen Federbeine sind ausreichend komfortabel ausgelegt und sportlich straff gedämmt. Lob verdienen auch die bestens dosierbaren Bremsen, die mit hoher Rückmeldung erfreuen und bei entsprechendem Druck gute Werte abliefern. Das ABS regelt dabei unaufgeregt. Die beiden Bremshebel sind vierfach verstellbar. Auf der Landstraße gibt sich der New Downtown agil und ist auch sportlicheren Schräglagen nicht abgeneigt. Spurtreue und Stabilität sind tadellos. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten in der Stadt neigt das 14-Zoll-Vorderrad (hinten 13 Zoll) spürbar zu eigenem Einlenkverhalten, was dem Handling im dichteren Verkehr aber eher förderlich als hinderlich ist.

Kymco New Downtown 350i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Die halbhohe Windschutzscheibe entlastet wegen der sehr niedrigen Sitzposition den Oberkörper sehr gut, der Kopf bleibt aber im Fahrtwind. Der Wetterschutz ist insgesamt aber auf gutem Niveau. Dank entsprechender Ausbuchtungen passen zwei Helme ins beleuchtete Staufach unter der Sitzbank – oder der Wochenendeinkauf für einen Ein-Personen-Haushalt. Hinter der Frontverkleidung finden sich zwei (nicht abschließbare) Handschuhfächer, eines davon mit USB-Steckdose. Das Aufbocken ist dank hervorragender Hebelwirkung ein Kinderspiel, und Kymco beweist am Downtown, dass Rückspiegel auch trotz Oberarm und Schulter im Blickfeld gute Sicht nach hinten ermöglichen können.

Eigenwillige aber gefällige Erscheinung

Kymco New Downtown 350i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Etwas eigenartig gezeichnet sind die beiden Rundinstrumente, deren Skalendesign ein wenig an Zahnräder erinnert. Auch mit den üppigen und uneinheitlichen Displaybalken für Tankinhalt und Kühlertemperatur beschreitet Kymco eigene bis eigenwillige Wege. Nett anzuschauen ist das Cockpit hingegen in der Dämmerung und bei Dunkelheit, wenn es blau hinterleuchtet wird. Deutlich gefälliger als das Cockpit sind Front und Heck gestylt. Vorne verleihen eine Plastiknase, die beiden Scheinwerferaugen und eindeutig gewollte „Augenbrauen“ dem Kymco (den es auch als 125er gibt) ein prägnantes Gesicht. Und auch die fast schon autoähnlichen Rückleuchten – ebenfalls in LED-Technik – dürfen gerne als Augen interpretiert werden. Apropos Auto: Auch das angenehme Klicken des Blinkrelais erinnert eher an einen Pkw als an ein Zweirad.

Der Kymco New Downtown 350i verkörpert alle Tugenden eines Kraftrollers. Er ist komfortabel, bietet viel Platz und Wetterschutz sowie einen kraftvollen Motor. An der hierzulande seit Jahren rückläufigen Nachfrage nach Vertretern seiner Art ändert das nichts. Zufriedene Abnehmer finden er und seine Kollegen als Pendlerfahrzeug und Autoersatz vor allem in den verstopften Innenstädten von Metropolen wie Barcelona, Mailand oder Paris. Dabei können Kraftroller auch in unseren Regionen ihre Vorteile gegenüber dem Pkw oder dem Motorrad ausspielen.

Daten Kymco New Downtown 350i Motor 1-Zylinder, Viertakt, 321 ccm, flüssigkeitsgekühlt Leistung 21 kW / 29 PS bei 7500 U/min Max. Drehmoment 31 Nm bei 6000 U/min Höchstgeschwindigkeit 130 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 8,9 Sek. Getriebe Variomatik Tankinhalt 12,5 Liter Sitzhöhe 790 mm Gewicht 192 kg (fahrbereit) Zuladung 165 kg Normverbrauch 3,8 l/100 km Bereifung 120/80 R 14 (vorne), 150/70 R 13 (hinten) Preis 5299 Euro

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EICMA 2017: E-Schwalbe auch als Leichtkraftroller

Mi, 08/11/2017 - 09:25

Govecs stellt auf der EICMA in Mailand (-12.11.2017) die E-Schwalbe als Leichtkraftroller mit 90 km/h Spitzengeschwindigkeit vor. Der Motor von Bosch hat eine Dauerleistung von 8 kW / 11 PS. Die beiden Lithiumionen-Akkus haben eine Gesamtkapazität von 4,8 kWh. Versprochen werden bis zu 90 Kilometer Reichweite. Eine Voll-Ladung soll viereinhalb Stunden dauern.

Die E-Schwalbe zeigt sich mit 90 km/h Spitzengeschwindigkeit

Govecs Schwalbe L3e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Govecs

Die „große“ Schwalbe verfügt über drei Fahrmodi und ist wie die 45-km/h-Kleinkraftrollerversion in Kürze nur über einen Online-Konfigurator bestellbar. Die Auslieferung erfolgt ab Sommer 2018. ABS gibt es auf Wunsch. Der Basispreis für die Schwalbe L3e beträgt 6900 Euro. Wartungs- und Reparaturarbeiten erfolgen über den mobilen Service, der zum Kunden nach Hause kommt.

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Continental: Dem Getriebe an die Räder

Di, 07/11/2017 - 16:55

Motorradfahren ist schön, wenn auch ein wenig anstrengender als mit dem Auto zu fahren. Doch das ist Bikern natürlich egal. Was ihnen nicht egal sein dürfte, ist die Tatsache, dass ihnen schon seit einiger Zeit ein wenig zur Hand gegangen wird. Die Rede ist von einer steten Fortentwicklung automatischer Getriebe. So spielend leicht einem erfahrenen Zweiradfahrer ein Schaltvorgang auch vorkommen mag, für Außenstehende und auch den einen oder anderen Fahranfänger sind die synchronen Abläufe beider Hände und des linken Fußes mehr als nur hübsches Gliedmaßen-Ballett. Und so wundert es nicht, dass die Automatisierung eben jener Hand-Fuß-Akrobatik immer mehr in den Fokus der Entwicklung gleitet.

Entscheiden ob manuell oder automatisch – Mit dem neuen Getriebe von Continental

mid Groß-Gerau – Ein elektromechanischer Kupplungssteller für Motorräder und Powersport Produkte.
Copyright: Continental

Continental zeigt sich in diesem Gebiet als eines der stark präsenten Unternehmen. Vor allem die Komponenten Doppelkupplungsgetriebe und Automatisiertes Schaltgetriebe stehen hier im Vordergrund. Genau wie auch die Konkurrenz gibt es aber vor allem eine Problematik: die äußerst begrenzte Baugröße. Denn wohin mit Steuergerät, Aktoren und Sensoren? Die Lösung ist in der Theorie klar: kleiner bauen. Ihre Umsetzung zeigt nun Continental. Die Steuereinheit für ein automatisiertes Schaltgetriebe wurde daher auf eine Größe von 156 mal 77 mal 29 Millimeter geschrumpft. Wichtig bei all der Verkleinerung ist selbstverständlich, dass der Wunsch des Kunden, selbst entscheiden zu können, ob er nun manuell oder automatisch unterwegs ist, berücksichtigt bleibt. Und so ist es nun möglich über Knöpfe am Lenkrad genau diese Entscheidung während des Fahrbetriebes zu fällen. „Die Autonomie des Fahrers wird in keiner Weise infrage gestellt. Die Automatisierung des Getriebes fördert im Gegenteil die Konzentration und erhöht gleichzeitig die Sicherheit und den Komfort sowie den Fahrspaß“, betont Jim Paris, Leiter Kundencenter 2-Wheeler & Powersports im Bereich Getriebesteuerung bei Continental.

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Schnelles Schlangengift und Hot Wheels in Las Vegas auf der SEMA

Di, 07/11/2017 - 16:13

In den USA herrscht, nicht erst seit Donald Trump eine eigene automobile Zeitrechnung. Amerikanische Automobile wurden schon immer nach dem Motto „Darf’s ein bisschen mehr sein?“ entwickelt. Inzwischen hat zwar die Diskussion um den Klimawandel und Treibhausgase zu einem Umdenken geführt, doch zeigt die jährliche Tuningshow SEMA in Las Vegas, dass der Leistungsgedanke noch immer viele Fans hat.

Der Venom F5 lässt sich als Star in Las Vegas auf der SEMA feiern

Hennessey Venom F5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hennessey

Star des diesjährigen Gipfeltreffens der amerikanischen Tuningszene war der Venom (Schlangengift) F5 des texanischen Spezialisten für leistungsfördernde Eingriffe Hennessey. Der Hypersportwagen wurde einzig und allein entwickelt, um als schnellstes Serienfahrzeug der Welt in die Rekordbücher zu fahren. „Wir haben für den Venom F5 ein zeitloses Design entworfen, sodass er auch noch in 25 Jahren unangefochten seine Runden drehen kann. Der F5 ist ein vollkommen neu entwickeltes Modell vom Fahrwerk bis zum Antrieb“, erklärte Firmengründer John Hennessey bei der Präsentation in Las Vegas.

Angetrieben wird der Venom F5 von einem V8-Motor mit Twin-Turbo, der, so John Hennessey, 1600 PS leistet und den Zweisitzer auf mehr als 480 km/h beschleunigen soll. Übertragen wird die Kraft über ein Sieben-Gang-Getriebe. Zwischen null und 300 km/h vergehen nach Werksangaben keine zehn Sekunden – weniger als bei einem Formel-1-Boliden.

Der aktuelle Rekordhalter ist noch immer seit dem Jahr 2010 der Bugatti Veyron Super Sports mit 431 km/h. Zwar erreichte ein Hennessey Venom GT 2014 auf der NASA-Landepiste in Florida 435 km/h, doch weil die NASA eine zweite von Guinness verlangte Bestätigungsfahrt verbot, steht noch immer der Bugatti in den Rekordbüchern.

Vom F5 Venom werden lediglich 24 Exemplare entstehen. Der Basispreis für den Giftpfeil liegt bei 1,6 Millionen Dollar (ca. 1,38 Millionen Euro). Für den ambitionierten Farmer bietet Hennessey zum Discountpreis von gerade 295 000 Dollar (knapp 255 Mio. Euro) den Veloci-Raptor, der auf dem Ford-Pick-up F150 aufbaut und neben einem Sechsradantrieb dank Doppelturbo-Motor auch noch mindestens 600 PS bietet. Das sollte eigentlich für die zügige Fahrt über die Felder reichen, zumal auch Fahrwerk und Bremsen dem Leistungszuwachs angepasst wurden. Besitzer eines mit 450 PS vergleichsweise hoffnungslos untermotorisierten Serien-F150-Raptor können sich die zusätzlichen PS gegen umgerechnet rund 19 400 Euro unter die Haube transplantieren lassen. „Unser Veloci-Raptor“, so John Hennessey in Las Vegas, „ist die pure Aggression auf Rädern. Und das gilt für jedes der sechs. Der neue Raptor wird einer der besten jemals gebauten Allround-Trucks sein.“

Auch Oldtimer werden bis zur Unkenntlichkeit aufgemotzt

Neben den Exoten aus der texanischen Manufaktur gehörte in Las Vegas aber auch biederen Modellen nach entsprechendem Make-up der große Auftritt. Kia nutzte die SEMA, um den neuen Stinger noch etwas ausgefallener zu präsentieren und verpasste der Sportlimousine zahlreiche Anbauteile, um sich im kaum noch überschaubaren Markt der kosmetischen Tuner bemerkbar zu machen. Dazu gehören unter anderem ein neuer Heckspoiler samt Diffuser sowie neue Belüftungsgitter in der Motorhaube. Unter der Haube zaubert eine Borla-Abgasanlage zusätzliche 15 PS aus dem 3,3-Liter-Sechszylinder, so dass 380 PS bereit stehen und den Sprint von null und 100 km/h auf knappe fünf Sekunden verringern.

Tuning-Show in Las Vegas.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/SEMA

Bei Toyota stand unter anderem ein überarbeiteter Camry im Mittelpunkt. Die Limousine bekam für den Messeauftritt neue in Dreidimensional-Druck aufgebaute Seitenteile und Motorhaube. Dem Innenraum spendierten die kreativen Tuner ein im Baseball-Look gehaltene Lederausstattung. Magna Flow lieferte die Auspuffanlage, die bei Vollgas einen unüberhörbar lauten Sound liefert und im Leerlauf kaum zu hören ist.

Wie sich Kindheitserinnerungen und Muscle-Cars miteinander verbinden lassen, zeigte Chevrolet auf seinem Stand, wo das Unternehmen die 50-jährige Partnerschaft mit Hot Wheels feierte. „In der Chevrolet Performance Designabteilung arbeiten viele Designer, die sich von Hot Wheels beeinflussen ließen. Unsere Camaro Hot Wheels 50th Anniversary Edition zeigt, wie sich diese kindliche Fantasie und Begeisterung in die Wirklichkeit überträgt“, erklärte Tom Peters, Leiter Exterior Design bei Chevrolet Performance Cars die ungewöhnliche Verbindung zwischen Spielzeug und Sportwagen. Anfang kommenden Jahres geht das Design-Kit für 4995 Dollar in den Verkauf.

Eine buntere und schrillere Messe als die SEMA ist kaum vorstellbar. In Las Vegas ist (fast) alles erlaubt, was dem leistungshungrigen und vermutlich auch mehr oder weniger exhibitionistisch veranlagten Publikum gefällt. Schließlich sind die Kunden nicht an die strengen gesetzlichen Vorschriften gebunden, die bei den Herstellern die Kreativität deutlich einschränken. Einmal auf der Straße darf an den Autos nach Herzenslust geschraubt werden. Der durchschnittliche deutsche TÜV-Prüfingenieur sollte sich daher gar nicht erst nach Las Vegas wagen. Die Tuningwut macht auch vor Oldtimern nicht halt. Sie werden bis zur Unkenntlichkeit aufgemotzt – der amerikanische Tuningfreund ist begeistert.

Neben dem immer mehr und schneller gab es in Las Vegas dieses Jahr aber auch eine zarte Gegenbewegung. Bei Hyundai stand ein Ioniq Hybrid, der nach einer technischen und optischen Überarbeitung als „HyperEconiq“ 20 Prozent weniger Benzin verbrauchte als das Serienmodell.

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Schaeffler baut US-Standort aus

Di, 07/11/2017 - 16:01

Die Schaeffler-Gruppe hat den Standort Wooster im US-Bundesstaat Ohio erweitert. Rund 60 Millionen Dollar, umgerechnet mehr als 51 Millionen Euro, investierte der Automobil- und Industriezulieferer in die Schaffung neuer Produktionsflächen, eines Versandzentrums sowie Büroräumen. In Wooster sind nun knapp 2000 Mitarbeiter beschäftigt.

Auf den insgesamt rund 8900 Quadratmetern Erweiterungsfläche produziert Schaeffler ab kommendem Jahr unter anderem Hybridmodule für einen großen amerikanischen Automobilhersteller. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiter des Standorts bereits an der künftigen Produktion der E-Achse.

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Paul hebt und dreht Schlepperkabinen

Di, 07/11/2017 - 15:57

Paul Nutzfahrzeuge hat eine hydraulische Hub- und Drehvorrichtung für die Kabine von Großtraktoren entwickelt. Bei der Umbaulösung wird die komplette Fahrerkabine inklusive der Kotflügel per Joytsick über einen horizontal eingebauten Hydraulikzylinder um rund 35 Zentimeter angehoben und um 75 Zentimeter nach hinten versetzt. In der erhöhten Arbeitsposition kann die Kabine dann bis maximal 200 Grad im Uhrzeigersinn stufenlos gedreht werden, ohne dass der Fahrer seine Sitzposition ändern muss.

Lift- und drehbare Schlepperkabine von Paul Nutzfahrzeuge

Lift- und drehbare Schlepperkabine von Paul Nutzfahrzeuge.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Paul Nutzfahrzeuge

Die Fahrzeughöhe des Schleppers aus der Serie 9 von Deutz-Fahr beträgt mit abgesenkter Kabine 3,70 Meter. In der angehobenen Arbeitsposition liegt die Höhe bei rund vier Metern. Während der 247 kW / 336 PS starke Deutz TTV 9340 Agrotron auf der Straße weiterhin mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h fährt, kann er in der Arbeitsstellung mit gehobener und gedrehter Kabine mit bis zu 15 km/h bewegt werden.

Vorgestellt wird das System an einem Deutz TTV 9340 Agrotron auf der Agritechnica (12.-18.11.2017) in Hannover.

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Volkswagen weiht Windkanal-Effizienz-Zentrum ein

Di, 07/11/2017 - 15:27

Volkswagen hat heute in Wolfsburg ein neues Windkanal-Effizienz-Zentrum eröffnet. Das WEZ mit einer Grundfläche von 8800 Quadratmetern ist für Messungen nach WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedures) zertifiziert. Fahrzeuge können bei Windgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h wie im realen Straßenbetrieb getestet werden, um Luftwiderstände und somit Kraftstoffverbräuche und Emissionen zu senken.

Windkanal-Effizienz-Zentrum – Neues Prüfzentrum von VW

Windkanal-Effizienz-Zentrum von Volkswagen in Wolfsburg.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Außerdem sind Fahrsimulationen für alle weltweit gängigen Klima- und Umweltbedingungen zwischen minus 30 und plus 60 Grad Celsius möglich. Damit reduziert das Unternehmen den Aufwand für Tests in entfernten Gebieten erheblich.

Im Windkanal für Aerodynamik und -akustik sorgt vor allem die so genannte Laufbandwaage dafür, dass der reale Fahrbetrieb simuliert werden kann. Dabei steht jedes Rad auf einem eigenen Laufband. Somit sind Drehbewegungen der Räder analog einer Straßenfahrt möglich. Die Waage mit eingebautem Kamerasystem richtet jedes Modell in weniger als fünf Minuten vollautomatisch für den Test ein. Bisher waren dafür etwa 30 Minuten nötig. Die akustische Dämmung des Kanals macht ihn zu einem der leisesten Automobil-Windkanäle weltweit. Bei 160 km/h Windgeschwindigkeit erreicht er lediglich einen Schalldruckpegel von 65 Dezibel, vergleichbar mit einem TV in Zimmerlautstärke oder normalen Gespräch.

Der Thermofunktionskanal, der neben Sonne und Regen nach einer Pilotphase auch Schnee erzeugen wird, lässt gegenüber dem bisherigen Windkanal deutlich mehr Erprobungen unter realen Bedingungen zu. Kernstück ist ein hochmoderner Allrad-Rollenprüfstand, der ebenfalls alle Anforderungen an Straßentests berücksichtigt.

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Klimakonferenz: Toyota wirbt für Wasserstoff

Di, 07/11/2017 - 15:17

Toyota ist Sponsor einer Ausstellung mit dem Titel „Wasserstoff – der unbegrenzte Energieträger“, die vom 7. November bis 3. Dezember 2017 im Deutschen Museum Bonn stattfindet. Sie ist offizieller Teil des Rahmenprogramms der 23. UN-Klimakonferenz in der Stadt, bei der auch zwei wasserstoffbetriebene Toyota Mirai als Shuttle-Fahrzeuge eingesetzt werden.

Die vierwöchige Ausstellung zeigt die Wege der Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Wasserstoff und stellt interessante Anwendungsbeispiele vor. Besucher können die Technologie auf einem interaktiven Bildschirm erleben. Zudem steht dort ein Roll-up, das einen Blick auf die Antriebstechnik mit all ihren Komponenten erlaubt.

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Honda stellt R-Reihe neu auf

Di, 07/11/2017 - 14:55

Weniger ist mehr lautet das Designmotto der neuen CB-Roadster-Modelle von Honda, die auf der EICMA in Mailand (–12.11.2017) Premiere haben. Minimalistisches Styling, moderne elektronische Fahrhilfen, leicht zu nutzende Motorperformance – das sind laut Honda die zentralen Charaktermerkmale der neuen Naked Bikes. Die 2008 aufgelegte Baureihe tritt künftig in drei Hubraum- und Leistungsklassen an: als leistungsstarke CB 1000 R mit 107 kW / 145 PS, als leichtgewichtige CB 300 R (143 Kilogramm vollgetankt) mit 23 kW / 31 PS und als Einsteigervariante CB 125 R mit 9,8 kW / 13,3 PS.

Als leistungsstarke CB 1000 R, als leichtgewichtige CB 300 R und als Einsteigervariante CB 125 R erhältlich

Honda CB 1000 R.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

An der Spitze steht die CB 1000 R. Das sportliche Naked-Bike orientiert sich optisch am Honda Neo Sports Café Concept, das Ende Oktober 2017 auf der Tokyo Motor Show Premiere feierte. Die 1000er ist 20 PS stärker und zwölf Kilogramm leichter als das Vorgängermodell. Vollgetankt bringt sie jetzt 212 Kilo auf die Waage. Das Leistungsgewicht wurde um 20 Prozent verbessert, das maximale Drehmoment beträgt 104 Newtonmeter bei 8250 Umdrehungen pro Minute. Ab April 2018 soll die Vier-Zylinder-Maschine verfügbar sein – als R mit Sechs-Gang-Schaltung und als R+ mit Quickshifter.

Einen Monat später soll die CB 300 R folgen. Wie ihre Geschwister verfügt sie über LED-Lichttechnik, LCD-Display, IMU-basiertes ABS sowie ein Rahmenkonstrukt aus Stahlrohr und formstabilem Pressstahl. Der Vier-Ventil-Einzylinder entwickelt ein maximales Drehmoment von 27,5 Nm bei 7500 U/min. Die Spitzenleistung liegt bei 8500/min an. Der Durchschnittsverbrauch beträgt laut Datenblatt moderate 3,3 Liter pro 100 Kilometer, der Aktionsradius rund 300 Kilometer.

Den CB-Erstaufschlag gönnt Honda der 125R. Das kleine „Sports Naked“-Modell soll ab Februar „fashion-orientierte“ Einsteiger fürs Zweiradfahren begeistern. Das Fahrwerk punktet mit Upside-Down-Gabel (41 mm), Vier-Kolben-Radialbremssattel mit schwimmend gelagerter Bremsscheibe und einstellbarem Monoshock-Federbein. Vollgetankt wiegt das Leichtkraftrad knapp 126 kg. Das maximale Drehmoment von 10,4 Nm wird bei 8000 U/min erreicht.

Zu den Preisen des neuen CB-Trios machte Honda bislang keine Angaben.

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Erlkönig Ford Edge 2019 in Dearborn gesichtet

Di, 07/11/2017 - 14:22

Getestet wurde hier der neue 2019 Ford Edge, der von unseren Spionen in Dearborn gesichtet wurde. Nachdem er nun ein paar Jahre über die Straßen gerollt ist, bekommt der Edge einige überarbeitete Stylings und Features verpasst. Angesichts der Tarnung des Prototyps werden die Änderungen vermutlich eher bescheiden ausfallen: Neue Scheinwerfer und Karosseriebleche vorne als auch hinten können aber erwartet werden.

Überarbeitete Motoren und kleine optische Änderungen sind beim neuen Ford Edge zu erwarten

Ford Edge 2019.
Copyright: Automedia

Eine 9-Gang-Automatik wird die 6-Gang-Einheit ersetzen, die auch mit einigen Motor-Upgrades oder anderen Verbesserungen in Bezug auf Kraftstoffersparnis zusammenhängt. Die 2,0-Liter- und 2,7-Liter-Ecoboost-Motoren sowie der 3,5-Liter-V6-Saugmotor sollten weiterhin Anwendung finden. Ford kann auch weitere Features aus dem in Europa verkauften Edge Vignale hinzufügen, wie es bereits mit dem 2017 Fusion Platinum gehandhabt wurde. Bis 2021 wird es sich aber eher um kleinere Änderungen handeln. Möglicherweise erscheint der neue Ford Edge zu Beginn des nächsten Jahres.

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Consumer Reports: Sieg für die Asiaten

Di, 07/11/2017 - 14:16

Jedes Jahr im Dezember wiederholt sich in den USA ein Ritual. Wenn die Zeitschrift „Consumer Reports“ in ihrer Jahresschluss-Ausgabe die zuverlässigsten und unzuverlässigsten Modelle auf dem amerikanischen Markt kürt, liegen traditionell asiatische Hersteller auf den ersten Plätzen, während die amerikanischen Marken als Schlusslichter leuchten. Die deutschen Hersteller liegen irgendwo dazwischen.

Toyota, Lexus und Kia belegen die ersten drei Plätze

Kia belegt den dritten Platz.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Auch in diesem Jahr setzt sich diese Tradition fort, belegen die Schwestermarken Toyota und Lexus die beiden ersten Plätze. Hinter den asiatischen Marken – Kia erreicht in diesem Jahr den dritten Platz – verteidigte Audi den vierten Rang, und BMW verbesserte sich gleich um vier Ränge auf Platz fünf. Porsche (13, plus drei), Mercedes-Benz (14, plus drei) kommen allerdings nur auf Plätze im Mittelfeld der insgesamt 27 verzeichneten Marken.

Volkswagen scheint unterdessen langsam, aber sicher das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher zurückzugewinnen. Zwar belegen die Wolfsburger nur den 16. Platz hinter Ford, doch bedeutet dieser Rang eine um sechs Plätze verbesserte Einstufung. Dabei half auch der Passat, der von seinen Besitzern als zuverlässigstes VW-Modell eingestuft wurde. Die zweifelhafte Ehre des unzuverlässigsten Modells der Marke erreichte der Golf. Zu den weiteren deutschen Modellen mit gegenüber dem Vorjahr verbesserter Zuverlässigkeit gehören der Audi A3, die S-Klasse von Mercedes-Benz und der Volkswagen Golf Alltrack.

Amerikanische Marken belegen hintere Plätze

Die amerikanischen Marken belegen mit Ausnahme von Buick (Rang acht) vor allem die hinteren Plätze. Als unzuverlässigste Marke mit 26 von 100 möglichen Punkten rollt Cadillac auf den 27. und letzten Platz. Vor der Nobelmarke liegen GMC, Ram, und Dodge. Zur allgemeinen Überraschung reichte es für den Elektropionier Tesla nur für den 21. Platz, was aber immerhin eine Verbesserung von vier Rängen gegenüber dem Jahr 2016 darstellt. Das Model X wurde dabei als das unzuverlässigste Modell der Marke eingestuft.

Consumer Reports (CR) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich mit der deutschen Stiftung Warentest vergleichen lässt. Für die jährliche Zuverlässigkeitswertung haben in diesem Jahr wieder rund 400 000 Abonnenten des Blattes ihre Beurteilungen abgeben. Nach Angaben von „Consumer Reports“ besitzen sie 640 000 Fahrzeuge. Als Fehlerursache bei neuen Modellen macht das Blatt vor allem die Einführung neuer Technologien wie beispielsweise erweiterte Automatikgetriebe verantwortlich. „Je mehr Acht- und Neun-Gang-Schaltungen auf den Markt kommen, desto mehr Besitzer klagen über Ausfälle und schlechte Gangwechsel“, erklärt Anita Lam, bei Consumer Reports für die Datenverarbeitung verantwortlich.

Auch neu entwickelte Infotainmentsysteme sorgen häufig für schlechte Laune. Die Umfrage des Magazins ergab, dass die Besitzer von Neuwagen doppelt so viele Klagen hatten wie die Besitzer von Modellen ohne überarbeitete Anlagen. Davon blieben beispielsweise auch die Besitzer des Jaguar F-Pace nicht verschont, die unter anderem über undichte Differenziale und mangelhafte Infotainmentgeräte klagten. Beim Tesla Model X beschwerten sich die Besitzer vor allem über die Flügeltüren sowie die Lackierung und die Innenausstattung.

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Fiesta und E-Klasse auf der Überholspur

Di, 07/11/2017 - 13:54

Im Oktober hat in zwei Segmenten die zulassungsstärkste Baureihe gewechselt. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes löste der Ford Fiesta bei den Kleinwagen des Skoda Fabia ab, und in der oberen Mittelklasse befand sich die E-Klasse von Mercedes-Benz auf der Überholspur. Dort hatte im Vormonat der BMW 5er den Spitzenplatz inne gehabt.

Ansonsten blieb es beim zumeist gewohnten Bild: Volkswagen dominierte mit Up, Golf, Passat, Tiguan, Touran und Caddy sechs von 13 Fahrzeugklassen, Mercedes-Benz stellte neben der E- noch mit der B-Klasse, mit GLK/GLC, S-Klasse und E-Klasse Coupé die erfolgreichsten Autos ihres Segments. Bei den Basisfahrzeugen für Wohnmobile blieb es beim Dauerspitzenreiter Fiat Ducato.

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Foodtrucks in Deutschland: Fahrende Gourmets mit Stil

Di, 07/11/2017 - 13:45

Hier geht es um mehr als nur um Essen auf Rädern: Die Street Food Convention, kurz SFC, gilt als Wegbereiter für Einsteiger und Unternehmer, sowie als Inspiration für bereits aktive Food Trucker. Wenn sich am 15. und 16. November in Nürnberg die Messe-Tore öffnen, steht schon eines fest: Auf jeden Fall wird es eine große und vor allem sehr geschmackvolle Veranstaltung. Bereits zum dritten Mal tauschen sich Experten und Einsteiger rund um das Thema Street Food, Foodtrucking und mobiles Catering aus. Doch wer oder was sind überhaupt diese Foodtrucks und ihre Besitzer?

Von originell bis Original – Foodtrucks erfüllen überall ihre Kundenwünsche

mid Groß-Gerau – Ob mit oder ohne Käse, ob mit Fleisch oder ohne – Foodtrucks bieten Abwechslung auf Rädern.
Copyright: Style your Burger GmbH

„Ich wurde gekündigt und nutzte die Zeit, mich an Cake Pops zu probieren. Nun ja, dann kam zwar kein neuer interessanter Job, aber dafür ein interessanter Abend am Balkon mit Sandra und Prosecco. Und da entstand die Idee für Sandybel’s Sweet Caravan – und jetzt mache ich das hauptberuflich“, verrät die sympathische Anabel Kuntz mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Seit dem verkauft sie in Fürth und Nürnberg in ihrem 50 Jahre alten Caravan Cake Pops. Wann sie genau wo sind, lässt sich mittlerweile ganz einfach per Smartphone herausfinden, denn Sandybel’s Sweet Caravan gehört zur täglich wachsenden Familie der Foodtrucks in Deutschland und kann mithilfe einer App geortet werden. Doch was genau sind Foodtrucks überhaupt und wer darf da mitmachen?

Letzteres lässt sich mit nur einem Wort beantworten: Jeder. Beziehungsweise jeder, der es lang genug aushält und jeder, dem die Kundschaft aufgrund einer konstant guten Qualität die Treue hält. Klaus Wünsch, einer der ersten Foodtrucker in Deutschland und Besitzer des RibWich-Trucks, bringt es auf den Punkt: „Die schärfste Institution ist der Kunde. Er sieht genau, was wir machen.“ Für den rechtlichen Teil ist das Gesundheitsamt verantwortlich, denn „wir haben dieselben Auflagen wie eine Gaststätte.“ Damit die Beamten keine allzu weiten Anfahrtswege in Kauf nehmen müssen, bieten sich Foodtruck-Treffen, sogenannte Foodtruck-RoundUps an. Über 5.000 Besucher sind bei diesen Veranstaltungen keine Seltenheit mehr, bei denen sich mehrere Foodtrucker auf einem großen Platz treffen und ihre teilweise recht skurrilen, aber stets leckeren und vor allem frischen Köstlichkeiten unters Volk bringen.

Über 300 Unternehmen gibt es inzwischen in Deutschland

Peugeot-Foodtruck.
Copyright: Peugeot

Und wer genau sind die Typen, die da in den lustigen Küchen und Grills auf Rädern oder wie die Taste Brothers gleich in einem gewaltigen amerikanischen Schulbus auf Rädern täglich durch die Lande ziehen? Klaus Wünsch antwortet als einer von ihnen darauf sehr gern: „Sie kommen aus fast allen Berufen, die man sich vorstellen kann – gelernte Köche oder Gastronomen sind allerdings nur sehr selten an Bord. Zu meinen Anfängen habe ich bei kleinen Veranstaltungen Rippchen in einem Zelt verkauft. Doch das rechnete sich nicht. Es war keine Seltenheit, wenn ich 15 Stunden unterwegs war, um zwei Stunden lang meine Eigenkreationen zu verkaufen. Da kam mir die Idee, die ich aus den USA kenne: Foodtrucks.“ Wer jetzt glaubt, dass damit eigentlich nur eine recht spezielle Art von Essen auf Rädern oder rollenden Imbissbuden gemeint ist, der irrt jedoch gewaltig. Denn hier wird alles vor den Augen der Kunden frisch zubereitet – und das können schon mal, wie bei den Tastebrothers-Schulbusfahrern Oliver Schmidt und Marius Felzen einhundert Burger pro Stunde sein.

Hinzu kommt eine große Besonderheit dieser, bis zum Ende des Jahres über 300 Unternehmer zählenden Familie: ihre Vielfältigkeit. Diese spiegelt sich in den meisten Fällen bereits in den Namen. So bleiben kaum Fragen offen, wenn Vincent Vegan, Style your Burger, das Original Nürnberger Bratwurst Döslein, Lou’s Maultäschle oder die intolerante Isi auf den Hof rollen. Die schon aus der Ferne an ihrem spannenden und extravaganten Exterieur auffallenden Fahrzeuge, ob nun Truck oder Anhänger, machen von Anfang an klar: Hier gibt es etwas, was es woanders nicht gibt. Natürlich gibt es mittlerweile Burger und Currywurst an vielen Ecken, doch wer kann schon von sich behaupten, jemals Pommes mit Pflaumen-Ketchup gegessen zu haben, wie sie die Wurst-Durst-Truppe in Nürnberg anbietet.

Gleiches gilt für Burger und Currywurst mitten im Ruhrgebiet. Wenn der Anfangdreißiger Joschka Glod mit seinem schwarzen Freightliner Mt45 vorfährt, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass einer seiner Kunden jemals wieder in einen Fastfood-Bunker marschiert, rapide gen Null. Aber warum zu ihm fahren, wenn es auch einfacher geht? „Catering sollte nicht weiter als 100 Kilometer entfernt sein – für Festivals fahre ich bis 200 Kilometer“, erklärt der Gründer von Snack-n-Roll gern und wendet dabei geschickt einen brutzelnden Fleischklops. Die Summe variiert selbstverständlich von Truck zu Truck. Bleibt nur noch eines zu sagen: Guten Appetit!

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Neue App: ZF präsentiert Openmatics-Portal

Di, 07/11/2017 - 13:30

Der ZF-Geschäftsbereich Aftermarket präsentiert ein neu entwickeltes Openmatics-Portal, das auf Basis von Microsofts Cloud-Plattform Azure läuft. Es soll zukünftig für alle Apps als zentrale Schnittstelle dienen und bei der systematischen Auswertung und Analyse großer Datenmengen helfen. Auch die einzelnen Apps bieten zahlreiche neue Funktionen.

Passagiere können sich Standortinformationen holen oder Serien schauen

Nachdem Openmatics mit der webgestützten „Dashboard“-App gerade erst eine umfassende Flottenlösung auf den Markt gebracht hat, die zum Beispiel ein effizientes Energiemanagement für Elektrofahrzeuge möglich macht, gibt es jetzt eine weitere neue Applikation im Produktportfolio: die „Trips“-App. Die neu entwickelte Telematik-Anwendung dient als digitales Fahrtenbuch und liefert detaillierte Statistiken, beispielsweise über Standzeiten des Fahrzeugs, Kraftstoffverbrauch oder Fahrgeschwindigkeiten.

Neuerungen bietet auch die Entertainment-Lösung, die jetzt zwei Produktfamilien hat: Mit Roadcaster Infotainment stehen den Fahrgästen zahlreiche Funktionen zur Verfügung: Zum Beispiel können sie WLAN-Hotspots nutzen, Filme oder Serien ansehen, in Umfragen zur Kundenzufriedenheit Rückmeldungen abgeben oder sich bei Stadtrundfahrten standortspezifische Informationen anzeigen lassen. Mit Roadcaster Wi-Fi haben Passagiere eine starke Wi-Fi Verbindung an Bord. Das Gerät arbeitet mit bis zu sechs SIM-Karten und kann bis zu 70 Passagiere bedienen.

Beide Entertainment-Lösungen wurden als Systeme nach dem Prinzip „Bring Your Own Device“ entwickelt. So lassen sich zusätzliche Kosten sparen und die Fahrgäste können ihre bevorzugten Smart-Devices verwenden. Einer der ersten Kunden dieser Lösung ist die Hongkonger Busgesellschaft Kwoon Chung. Der Flottenbetreiber stattet 700 Busse mit Roadcaster Wi-Fi Units von Openmatics aus.

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Jost Group bestellt 500 Erdgas-Iveco Stralis NP

Di, 07/11/2017 - 12:47

Iveco hat die bislang umfangreichste Bestellung für den Stralis NP (Natural Power) erhalten. Die belgische Jost Group, eines der größten paneuropäischen Transport- und Logistikunternehmen, hat 500 Fahrzeuge bestellt, die mit tiefkaltem, verflüssigten Erdgas (LNG) betrieben werden.

Flüssiggas statt Dieselantrieb

Die ersten 150 Fahrzeuge werden 2018 in Betrieb gestellt, bis 2020 soll dann die komplette Flotte fahren. Sie ersetzen zwischen vier und fünf Jahre alte Diesel-Lkw (vor Euro VI) und sollen den Flüssiggas (LNG) -Anteil in der Flotte auf 35 Prozent bringen. Die Jost-Gruppe verfügt derzeit über 132 Iveco Stralis, von denen zwei mit komprimiertem Erdgas (CNG) betrieben werden.

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Kühlerfigur: Hinschauen erwünscht

Di, 07/11/2017 - 12:40

Für die einen ist es ein unnötiges Sicherheitsrisiko in puncto Fußgängerschutz. Für die anderen ist und bleibt eine Kühlerfigur das Pünktchen auf dem i in der Welt der Automobilgeschichte. Vor allem die Vielfalt der gern auch als Einparkhilfe genutzten Figuren am Beginn der schier endlos wirkenden Motorhaube sorgt noch heute für sich nähernde Kameraobjektive. Ob klein, ob groß. Ob tierisch oder menschlich, oder einfach abstrakt. Eine Kühlerfigur stellt etwas dar. Nicht zuletzt natürlich die Marke des Fahrzeugs, auf dessen Front sie thront.

Kühlerfigur scheidet die Gemüter

mid Groß-Gerau – Die wohl berühmteste Kühlerfigur der Welt thront auf Fahrzeugen der Marke Rolls-Royce: Die Spirit of Ecstasy.
Copyright: Marcel Sommer / mid

Dass ein Rolls-Royce-Besitzer nicht ständig daran erinnert werden muss, in was für einem Automobil er gerade reist, ist klar. Doch gibt es kaum etwas Schöneres, als im nahezu geräuschlosen Cockpit eines luxuriösen Briten durch den Stadtverkehr zu gleiten und der wunderschönen Spirit of Ecstasy auf ihr Hinterteil zu schauen. Dass sie sowohl stehend als auch kniend seinen Fahrer durch den Verkehrsdschungel pilotiert, spielt dabei ausnahmsweise mal keine Rolle. Schade ist eigentlich nur, dass die seit 1911 nicht mehr aus der Automobilgeschichte wegzudenkende Emily stetig an Größe eingebüßt hat.

Neben zahlreichen Zubehör-Spielereien wie einem Volvo-Logo als Kühlerfigur für aktuelle Modelle gibt es nur noch wenige Automarken, die sich die von Langfingern gern als Souvenir gesehenen Figuren auf die Haube schnallen. Mercedes und seine Luxus-Sparte Maybach ist eine von ihnen. Jedoch auch bei der Marke mit einer der berühmtesten Kühlerfiguren der Welt haben sich die Zeiten geändert. Denn anders als noch vor wenigen Jahren ist nun die S-Klasse das einzige Modell der Stuttgarter mit dem legendären Stern über dem Grill. Ebenso luxuriös, wenngleich auch der Anspruch noch luxuriöser als Mercedes sein zu wollen über dem Markennamen schwebt, ist Bentley. Allerdings ist das Flying B nur noch ganz selten auf einem sportlichen Briten zu sehen. Die knapp zehn Zentimeter hohe und breite Figur ist auf Grund immer strengerer Sicherheitsauflagen nahezu komplett verschwunden.

Dass eine Kühlerfigur nicht nur einen Buchstaben, einen Menschen oder einen Stern darstellen muss, ist besonders an amerikanischen Modellen zu sehen. So zieren Adler, Schwäne, Windhunde oder auch Gazellen die Hauben eines American Underslung, Chrysler, Lincoln oder Packard. Fast schon futuristisch, aber perfekt zum Namen passend verhält es sich mit dem Modell Armstrong Siddeley Sapphire 346. Die in Fahrtrichtung blickende Sphinx-Figur verfügt über Tragflächen mit kleinen Strahltriebwerken vom Typ Sapphire. Zu den ausgefallensten Kühlerfiguren zählt die des La Bestioni Beast 1919. Eine böse dreinschauende Koboldfratze geht in eine sich am Kühler festhaltende Kralle über. Dass die Figur rote Augen hat, fällt auf Grund des ungewöhnlichen Gesamteindrucks kaum noch ins Gewicht.

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29-Jähriger hilft Autofahrerin nach Unfall

Di, 07/11/2017 - 12:23

Was tun, wenn einem auf der Landstraße ein Auto auf der eigenen Spur entgegenkommt? Ein Horror-Szenario für viele Fahrer. Genau in dieser Situation steckte unlängst eine Frau nahe Worms. Sie muss ausweichen und kollidiert frontal mit mehreren Bäumen. Glücklicherweise überlebt sie den Unfall, wohl auch deshalb, weil Hilfe schnell vor Ort ist. Nicht zuletzt dank Valerij Bach, der als Ersthelfer mutig, aber besonnen reagiert.

„Held der Straße“

Warndreieck.
Copyright: DVR

Es ist erst etwa sechs Uhr morgens als der 29-jährige Chemikant eine Rauchsäule bemerkt, die vom Straßenrand aufsteigt. Er stoppt und findet die Fahrerin an der Unfallstelle vor, die sich zwar aus dem Fahrzeug befreit hat, aber nun schwer verletzt Hilfe benötigt. „Sie war ansprechbar, aber stand offensichtlich unter Schock und hatte starke Schmerzen in der Hüfte und im Bein“, beschreibt Valerij Bach die Situation. „Mir war sofort klar, dass sie medizinische Hilfe benötigt“.

Valerij Bach alarmiert also Rettungskräfte und Feuerwehr und bemüht sich, die verletzte Frau in den kühlen Morgenstunden warmzuhalten. Doch nicht nur das. Ganz nebenbei übernimmt er auch das Absichern der Unfallstelle mit einem Warndreieck und bewahrt weitere Verkehrsteilnehmer vor einem Folge-Unfall: „Und dann waren da noch die Trümmer auf der Straße“, schildert der Ersthelfer. „Damit nicht noch ein Unfall passiert, habe ich die größten Schrottteile selbst von der Fahrbahn entfernt.“ Kurz darauf kommen weitere Fahrer zur Hilfe. Für sein mutiges und selbstloses Handeln haben der Automobilclub von Deutschland (AvD) und Goodyear Valerij Bach aus Worms jetzt zum „Held der Straße“ des Monats September gekürt.

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Niedersachsen beginnt mit Testfeld-Aufbau

Di, 07/11/2017 - 12:22

Der Aufbau des Testfeldes Niedersachsen beginnt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat erstmals drei mobile Masten auf der A 39 zwischen der Ausfahrt Cremlingen und dem Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter aufgestellt. Die sechs Meter hohen Masten sind mit Sensorik zur anonymisierten Erfassung des Verkehrsgeschehens ausgerüstet.

Entwicklung von neuen Mobilitätslösungen

Die Messungen dienen der Prüfung der Technik und sollen Aufschluss darüber geben, wo und wie viele Masten 2018 an der Strecke fest installiert werden. Das Testfeld Niedersachsen dient Unternehmen und Wissenschaftlern zur Entwicklung automatisierter und vernetzter Fahrzeugfunktionen und Mobilitätslösungen. Er wird sich nach seinem vollständigen Aufbau über 280 Kilometer auf den Autobahnen A 2, A 39, A 391 sowie mehreren Bundes- und Landstraßen erstrecken. Neben dem Aufbau der Erfassungstechnik wird ab 2018 auch die Strecke präzise kartographiert und für Simulationen aufbereitet. Die Inbetriebnahme ist für Ende nächsten Jahres vorgesehen.

Partner des offenen Testfelds sind bislang unter anderem Volkswagen, Continental und der ADAC sowie Siemens. Das DLR investiert 2,5 Millionen Euro in den Aufbau und erhält eine Förderung von 2,5 Millionen Euro vom Land Niedersachsen aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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