Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 5 Minuten 56 Sekunden

Ford Fiesta ST: Rotzfreche Rennsemmel

Fr, 11/05/2018 - 08:09

Wenn seriös von „Rennsemmeln“ die Rede ist, also von erschwinglichen, kleine Sportautos, dann darf der Fiesta ST nicht ungenannt bleiben. Beeindruckend lässt der kleine Kölner seit Generationen die Muskeln spielen und verblüfft in den entscheidenden Disziplinen – ob beim Sprint, bei der möglichen Kurvengeschwindigkeit oder beim beherzten Bremsen. Jetzt geht der neueste Fiesta ST an den Start: Stärker und schneller denn je, aber auch weiterhin ein sportliches Schnäppchen?

Lautstarke Kölner Kanone

Der ST-Schriftzug am Fiesta steht auch in der jüngsten Generation für bezahlbare, alltagstaugliche Sportlichkeit. Das gilt ganz besonders für den Fünftürer.
Copyright: Ford

Wieviel Fahrspaß ist für 22.100 Euro käuflich? Eine der überzeugendsten Antworten auf diese Frage kommt ab Juli aus Köln: Sehr viel, wenn man die Scheine für einen neuen Ford Fiesta ST hinblättert. Was man dafür bekommt, liest sich in Zahlen schon mal sehr gut: 200 PS, 232 km/h Spitze, in 6,5 s von null auf 100, 290 Nm Drehmoment, die bereits ab 1.600/min anliegen. Doch damit nicht genug: Passend zur vielversprechenden Papierform setzt sich die kleine Kölner Kanone lautstark in Szene, denn der EcoBoost-Dreizylinder brüllt, brabbelt, bollert und sprotzt so rotzfrech drauflos, dass es eine wahre Freude ist. Nicht mal das geübte Ohr merkt ohne Weiteres, dass Lautsprecher den ohnehin knackigen Triple-Sound nochmals verstärken. Akustisch ist mit dem neuen Fiesta ST schon mal Gänsehaut-Feeling garantiert.

Und das Fahrgefühl hält voll mit: Je nach Modus („Normal“, „Sport“ oder Rennstrecke“) benimmt sich der sportliche Kleinwagen so, wie man es von ihm gerade erwartet: Mit ausreichendem Komfort, oder mit genug Sportlichkeit. Einzig fiel uns bei ersten Testfahrten im kurvig-bergigen Hinterland der Seealpen bei Nizza auf: Der Motorsound könnte im Modus „Normal“ dezenter ausfallen, falls man auch akustisch mal eher zurückhaltend unterwegs sein möchte. Doch geschenkt: Bei soviel Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit für so überschaubares Geld gesteht man dies dem rotzfrechen Fiesta ST ohne Einschränkung zu.

Ausgesprochene Dynamik gepaart mit erstaunlicher Effizienz

Ab Juli rollt der hochdynamische und relativ erschwingliche Ford Fiesta ST als klassische kleine „Rennsemmel“ über unsere Straßen.
Copyright: Ford

Wie schön, wenn so ein hochemotionales Stück Technik auch noch politisch korrekt unterwegs ist: Seine ausgesprochene Dynamik paart der ST dank intelligenter Zylinderabschaltung mit erstaunlicher Effizienz, denn der technische Kniff reduziert den Spritverbrauch um zehn Prozent. Den Normwert von 6,0 l/100 km haben wir zwar in den südfranzösischen Seealpen deutlich übertroffen. Aber: 8,9 l/100 km bei extrem beherzter Fahrweise sind geradezu ein Ruhmesblatt. Bei betont sparsamer Fahrt verhilft die phasenweise Abschaltung des vordersten von drei Zylindern dazu, dass man sich dem Normwert durchaus nähern kann. 6,4 l/100 km im Schnitt sind absolut realistisch mit dem 200 PS-Geschoss.

Freudenspender Nr. 1 im Fiesta ST: Der 1,5-Liter-EcoBoost-Motor. Das oftmals prämierte Prachtstück setzt sich seit Jahren erfolgreich in Szene. Der kleine Turbo dreht sich bis zu 4.000 Mal pro Sekunde oder 248.000 Mal in der Minute, um das Optimum aus den relativ überschaubaren Kubikzentimetern herauszuholen. Ford Performance-Direktor Leo Roeks gilt bei den Kölnern als „Mister ST“ und verrät: „Wir haben ganz bewusst den vermeintlichen Schritt zurück unternommen von vier auf drei Zylinder und von 1,6 auf 1,5 Liter Hubraum, denn wir wussten: Der EcoBoost-Motor mit seinem enormen Potenzial würde uns recht geben.“

Gibt er auch, denn er macht im realen Fahreinsatz richtig Laune. Seine maximal 290 Nm Drehmoment sind ohnehin eine durchaus imposante Schubkraft für einen sportlichen Kleinwagen. Aber noch dazu liegen sie zwischen 1.600 und 4.000/min an. Der Griff an die knackige und exakte Sechsgang-Schaltung ist somit herzlich selten von Nöten. Das Fiesta ST-Fahrwerk ist leicht übersteuernd ausgelegt, wodurch sich der Fronttriebler auch im Grenzbereich und im Rennstrecken-Modus noch relativ beherrschbar anfühlt – oder testweise im südfranzösischen Kreisverkehr, wo man sich allmählich und kontrolliert an eben jenen, relativ hoch liegenden Grenzbereich heranfahren kann

Fiesta ST mit Vollausstattung für 26 050 Euro

Der Innenraum des Fiesta ST wirkt sehr hochwertig, wie vom Fiesta her bekannt, und dazu gekonnt durch sportliche Akzente bereichert.
Copyright: Ford

Den extrem gelungenen Kompromiss aus hoher Sportlichkeit und ausreichendem Komfort schaffte Ford Performance unter anderem durch eine aufwändige und effiziente Verbundlenker-Hinterachse, spezielle Schraubenfedern, die auch Seitenkräfte übertragen, Spezialdämpfer, eine lineare Lenkung mit verringerter Reibung und vieles mehr. Die Fahrspaß-Abteilung von Ford konnte dabei auf einer ohnehin recht agilen Kleinwagen-Basis aufbauen. Der normale Fiesta wurde zur Umwandlung in einen würdigen ST um zehn Millimeter tiefergelegt. Geblieben sind handfeste Tugenden des Kölner Kleinwagens wie großzügiger Innenraum (bereichert unter anderem um perfekt sitzende Recaros) und erfreulich hochwertige Materialien.

Wer in puncto Sportlichkeit noch eins draufsetzen möchte, kann für den Fiesta ST das Performance-Paket dazu bestellen. Es kostet 950 Euro und umfasst ein mechanisches Sperrdifferenzial für die angetriebene Vorderachse, eine Launch Control und eine Schaltanzeige. Konsequent bietet Ford seinen neuen Fiesta ST wahlweise als 3-Türer oder für 800 Euro Aufpreis auch als 5-Türer an. Roeks erwartet rund zwei Drittel 3-Türer unter den ab sofort möglichen Bestellungen.

Wer in der Aufpreisliste so gut wie alles ankreuzt, treibt den Preis für seinen Fiesta ST auf immer noch nachvollziehbare 26.050 Euro. Darin enthalten ist dann unter anderem eine Highend-Soundanlage vom Klang-Spezialisten Bang&Olufsen mit 675 Watt und zehn Lautsprechern. Dieses Extra ist zwar auf seine Art absolut imposant, dennoch halten wir es in der Kölner Rennsemmel für fragwürdig. Denn auf den ungetrübten Genuss des rotzfrechen Fiesta ST-Motorsounds wird man nur höchst selten verzichten.

Technische Daten Ford Fiesta ST Zweisitziger und zweitüriger Roadster Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 4,01/1,74 (o. Spiegel)/1,47/2,49 Leergewicht 1.262 kg (5-Türer zul. Gesamtgewicht 1.635 kg (5-Türer max. Zuladung 373 kg (5-Türer Kofferraumvolumen 292-1.093 l Tankinhalt 45 l Preis ab 22.100 Euro Motor 1,5 l EcoBoost-Benziner Reihen-Dreizylinder mit Turboaufladung und intelligenter Zylinder-Steuerung Hubraum 1.499 ccm Leistung 147 kW/200 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 290 Nm bei 1.600-4.000 U/min Beschleunigung 0 bis 100 km/h 6,5 s Höchstgeschwindigkeit 232 km/h Normverbrauch 6,0 l auf 100 km CO2-Ausstoß 136 g/km Getriebe Sechsgang-Handschaltung Antrieb Frontantrieb

Der Beitrag Ford Fiesta ST: Rotzfreche Rennsemmel erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Forty-Eight Special und Iron 1200: Harleys charakterstarke Zwillinge

Do, 10/05/2018 - 09:22

Für die Saison 2018 hat Harley-Davidson der Sportster-Baureihe zwei neue Modelle spendiert – die Iron 1200 und die Forty-Eight Special. Die beiden Neuheiten wurden jetzt getestet. Dass Harley-Davidson eine Kult-Marke ist, braucht keine Erklärung. Warum das so ist, versteht jeder, der schon einmal auf einem der Bikes aus Milwaukee gesessen hat. Der spezifische Sound, das Blubbern und Vibrieren des V2-Twin-Motors, die – wenn es sich nicht um die großen Touring-Modelle handelt – aufs Wesentliche reduzierte Optik. All diese Eigenschaften kennzeichnen auch die Sportster-Baureihe, die seit 1957 zur Harley-Modellpalette gehört.

Trotz gleicher Basis bleibt ein eigenständiger Look

Typisch für die Harley-Davidson Forty-Eight Special ist der breite Vorderreifen und der neu designte Lenker.
Copyright: Harley-Davidson

Mit der neuen Iron 1200 und der Forty-Eight Special hat die US-Kult-Marke nun zwei weitere Maschinen im Programm, die ganz bewusst auf Individualisierung ausgelegt sind. Customizing ist in der Motorradszene seit einigen Jahren total angesagt, bei Harley-Davidson gehörte das schon immer zum guten Ton. Wer wollte schon eine Harley von der Stange fahren? Doch trotz der Möglichkeiten, die beiden Bikes dem eigenen Geschmack und den eigenen Bedürfnissen anzupassen, sind bereits die unangetasteten Maschinen echte Hingucker. Trotz ihrer gleichen Basis – Rahmen, Motor und Fahrwerk sind bis auf Gabel und Vorderrad identisch – fahren sie mit einem komplett eigenständigen Look vor.

Und auch bei den Testfahrten rund um die kroatische Küstenstadt Split zeigt sich, dass die zweieiigen Zwillinge ganz unterschiedliche Charaktere sind. Bei der Iron 1200 macht sich vor allem die Kombination aus schmalem 19-Zoll-Vorderrad und 16-Zoll-Hinterrad bemerkbar, die gegenüber der mit breiten 16-Zöllern bestückten Forty-Eight Special für deutlich besseren Fahrkomfort sorgt und vor allem in Kurven mehr Dynamik vermittelt. Auch die etwas aufrechtere Sitzposition der Iron 1200, die durch rund zwei Zentimeter mehr Sitzhöhe und mittig montierten Fußrasten sowie dem höheren, etwas stärker zum Fahrer geschwungenen Mini-Ape-Lenker (22,2 Zentimeter hoch und 81,2 Zentimeter breit) zustande kommt, sorgt für mehr Kontrolle über die Maschine.

Etwas mehr Leistung wäre wünschenswert

Kleines Windschild und Mini-Ape-Lenker: An diesen Merkmalen lässt sich die neue Harley-Davidson sofort als Iron 1200 identifizieren. Als Farben stehen Vivid Black (Bild), Billiard White oder Twisted Cherry zur Wahl.
Copyright: Harley-Davidson

Beide Sportster-Modelle sind zwar nicht unbedingt für lange Touren ausgelegt, aber die insgesamt 180 Kilometer lange Ausfahrt mit den beiden Maschinen zeigt: Kurze Touren lassen sich mit beiden problemlos bewältigen, mit der Iron 1200 etwas besser als mit der Forty-Eight Special. Letztere ist vor allem zum gemütlichen Cruisen gedacht, bei Fahrern über 1,80 Meter können die etwas niedrigere Sitzposition, der knapp vier Zentimeter niedrigere Lenker und die weit vorne am Rahmen angebrachten Fußrasten für vorzeitige Ermüdungserscheinungen sorgen.

Dank Peanut-Tank mit überschaubaren 7,9-Liter Volumen sind regelmäßige Tankstopps Pflicht und auch willkommen. Der Tank der Iron 1200 fasst 12,5 Liter und vergrößert damit den Aktionsradius. Motorseitig sind die beiden Neuen identisch: Im Rahmen steckt der bekannte 1200er Evolution Motor mit 1.202 Kubikzentimeter Hubraum, der 49 kW/67 PS bei 6.000 Umdrehungen pro Minute leistet. Das maximale Drehmoment liegt bei 96 Newtonmeter bei 3.500 Umdrehungen pro Minute. Damit sind die beiden Sportster zwar nicht untermotorisiert, aber ein paar PS mehr für mehr Agilität, vor allem bei der sportlicher ausgelegten Iron 1200, wären wünschenswert.

Die Optik erinnert bei beiden Bikes an das Design der 1970er

Perfekt geeignet zum Cruisen: Die neue Harley-Davidson Forty-Eight Special.
Copyright: Harley-Davidson

Und die Optik? Auch hier zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung der beiden Harleys. Gemeinsam ist beiden, dass die neuen Lackierungen und Tank-Graphics ganz bewusst an die Designs der 1970er erinnern. Bei der Iron 1200 fallen vor allem die kleine Scheinwerfer-Verkleidung und der Café-Solo-Sitz auf, bei der Forty-Eight Special der größere Chrom-Anteil. Die Iron 1200 ist mit zahlreichen matt-schwarzen oder glänzend schwarzen Teilen und Abdeckungen etwa an Auspuff, Krümmern und Antriebsstrang sowie dem Motor ausgestattet. Das sorgt auch optisch dafür, dass die beiden 1200er Sportster ganz eigenständige Harley-Modelle sind, trotz identischer technischer Basis.

Wer es gerne etwas gemütlicher angeht, sollte die Forty-Eight Special ins Auge fassen, die in Sachen Design mit ihrer flachen Linie und den massigen Rädern definitiv zu den Leckerbissen der Harley-Davidson Familie gehört. Mehr Fahrspaß vermittelt die neue Iron 1200.

Technische Daten Forty-Eight Special Harley-Davidson XL 1200XS Forty-Eight Special Straßenmotorrad mit luftgekühltem V2 Antrieb Zahnriemenantrieb Hubraum 1.202 ccm Bohrung x Hub 88,9 mm x 96,8 mm max. Leistung 49 kW/67 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 96 Nm bei 3.500 U/min Kraftstoffeinspritzung elektronisch Katalysator geregelter Katalysator Getriebe 5-Gang-Getriebe Fahrwerk Stahl-Doppelschleifenrahmen Gabel Cartridge-Telegabel Standrohrdurchmesser 49 mm Bremsen Scheibenbremse vorn und hinten Features ABS Reifen vorne 130/90 B 16 73H hinten 150/80 B 16 77H Länge 2.165 mm Breite 870 mm Höhe 1.180 mm Sitzhöhe 710 mm Radstand 1.495 mm Gewicht fahrfertig 256 kg Tankinhalt 7,9 l Höchstgeschwindigkeit 180 km/h Preis ab 12.195 Euro Technische Daten Iron 1200 Harley-Davidson XL 1200NS Iron 1200 Straßenmotorrad mit luftgekühltem V2 Antrieb Zahnriemenantrieb Hubraum 1.202 ccm Bohrung x Hub 88,9 mm x 96,8 mm max. Leistung 49 kW/67 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 96 Nm bei 3.500 U/min Kraftstoffeinspritzung elektronisch Katalysator geregelter Katalysator Getriebe 5-Gang-Getriebe Fahrwerk Stahl-Doppelschleifenrahmen Gabel Cartridge-Telegabel Standrohrdurchmesser 39 mm Bremsen Scheibenbremse vorn und hinten Features ABS Reifen vorne 100/90 B 19 57H hinten 150/80 B 16 77H Länge 2.200 mm Breite 915 mm Höhe 1.240 mm Sitzhöhe 735 mm Radstand 1.515 mm Gewicht fahrfertig 256 kg Tankinhalt 12,5 l Höchstgeschwindigkeit 180 km/h Preis ab 10.955 Euro

Der Beitrag Forty-Eight Special und Iron 1200: Harleys charakterstarke Zwillinge erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig Ford Mustang Shelby GT 500

Do, 10/05/2018 - 08:55

Wir haben den für 2020 geplanten Ford Mustang Shelby GT 500 erwischt, dieses Mal jedoch mit weniger Tarnung und einem Blick ins Innere des Prototypen.

Über 700 PS und einzigartige Design-Verbesserungen

Ford Mustang Shelby GT 500 Erlkönig.
Copyright: Automedia

Der Mustang-basierte GT 500 baut auf den Leistungsmerkmalen des GT350 auf. Ursprünglich dachte man, dass die Serienversion eine aufgeladene 5,2-L-Flat Plane Kurbelwelle (obwohl sie in unserem Video wie eine Cross-Plane-Kurbelwelle klingt) mit einem DCT-Getriebe hat, aber unsere exklusiven Aufnahmen bestätigen, dass es eine Option für das Tremec 6speed-Schaltgetriebe gibt.

Der GT 500 dürfte mehr Leistung als die 707 PS starken Dodge Hellcat-Modelle haben, aber wohl nicht ganz den 808 PS starken Demon erreichen (wahrscheinlich dürfte es sich irgendwo um 740 PS einpendeln). Der GT 500 erhält auch 20-Zoll-Räder und Reifen, sowie einzigartige Styling-Optimierungen in Form einer überarbeiteten Frontseite mit größeren Lufteinlässen, einer massiven Hauben-Beule mit Wärmeabfuhr-Öffnungen, und einem seitlichen Diffuser, der mitten in der Tür aufhört.

Wir erwarten die Präsentation des GT 500 noch im späteren Verlauf diesen Jahres.

Video: Ford Mustang Shelby GT 500 Erlkönig http://www.auto.de/magazin/core/../customs/uploads/auto/2018/05/Mustang_GT500.mp4

Der Beitrag Erlkönig Ford Mustang Shelby GT 500 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mercedes-AMG GT 4-Türer mit Zuschlag für die Edition 1

Do, 10/05/2018 - 08:26

Zur Markteinführung des Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés im September 2018 bietet Mercedes-AMG auf zwölf Monate limitiert die Edition 1 an. Sie ist dem Spitzenmodell Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic + 4-Türer Coupé mit dem 639 PS (470 kW) leistenden 4,0-Liter-V8-Biturbomotor in seiner stärksten Ausbaustufe vorbehalten. Der ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h und einen Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in 3,2 Sekunden.

Alltagskomfort vereint mit modernster Sportwagen-Technologie

Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das erste viertürige AMG GT-Modell vereint Alltagskomfort mit modernster Sportwagen-Technologie und vielen Möglichkeiten zur Individualisierung. Die Edition 1 betont darüber hinaus die sportliche Seite des Exterieurs, verstärkt die Hochwertigkeit im Interieur und bietet mehr Exklusivität und Unverwechselbarkeit. Das Aerodynamik-Paket und die Folierung unterstreichen die Nähe des jüngsten Mitgliedes der AMG GT Familie zum Rennsport. Zusammen mit den 21″-Schmiederädern im Kreuzspeichen-Design zieht die Lackierung in Graphitgrau, Diamantweiß oder Graphitgrau metallic die Blicke auf sich.

Das Interieur wirkt durch die Performance-Sitze in schwarzem Leder mit gelben Ziernähten ebenfalls sportlich und exklusiv. Das Performance-Lenkrad in Mikrofaser mit ebenfalls gelben Ziernähten und die Zierelemente in Carbon matt setzen weitere Highlights im Innenraum.

Optimale Längs- und Querdynamik

Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Längs- sowie Querdynamik auf höchstem Niveau und seine markante Silhouette mit klassischen Proportionen stellen das Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé in eine Reihe mit seinen zweitürigen Brüdern. Das Aerodynamikpaket der Edition 1 umfasst unter anderem einen vergrößerten Frontsplitter und integrierte Flics in der Frontschürze, einen optimierten Diffusor und einen feststehenden Heckflügel. Das Flügelblatt lässt sich mechanisch justieren. Damit kann der Fahrer die Auftriebsbalance und die Fahreigenschaften nach seinen individuellen Wünschen oder unterschiedlichen Einsatzzwecken anpassen.

Im Vergleich zum Basisfahrzeug mit beweglichem Heckspoiler in maximal ausgefahrenem Zustand pressen bei 300 km/h zusätzliche 30 Kilogramm Aerolast die Hinterachse auf die Fahrbahn. Darüber hinaus verstärkt der vergrößerte Frontsplitter die Wirkung des aktiven Luftregelsystems „Airpanel“: Sind die beweglichen Jalousien geschlossen, wird der Auftrieb an der Vorderachse reduziert. Ein weiterer Vorteil des Pakets: Der Luftwiderstandsbeiwert sinkt trotz des erhöhten Anpressdrucks. Diese Win-win-Kombination verbessert gleichermaßen die Längs- wie die Querdynamik, die der Fahrer auf Straße oder Rennstrecke erleben kann.

Technische Daten Mercedes-AMG GT 63 S 4Matic Edition 1 Motor 4,0-Liter-V8, 3982 ccm, Direkteinspritzung und Biturbo-Aufladung Leistung 470 kW (639 PS) bei 5500-6500 U/min Max. Drehmoment 900 Nm bei 2500-4500 1/min Kraftstoffverbrauch kombiniert (nach NEFZ) auf 100 km 11,2 l CO2-Emissionen 256 g/km1, Effizienzklasse Leergewicht min.2045 kg Beschleunigung 0-100 km/h 3,2 s Höchstgeschwindigkeit 315 km/h

Der Beitrag Mercedes-AMG GT 4-Türer mit Zuschlag für die Edition 1 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche 919 Hybrid Evo und 956 C auf der Nordschleife

Mi, 09/05/2018 - 09:36

Kurz vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird Porsche den rund 200 000 Fans einen Paarlauf mit Legendencharakter bieten: Timo Bernhard und Hans-Joachim Stuck rücken am 12. Mai 2018 für eine Demorunde mit dem Porsche 919 Hybrid Evo und dem Porsche 956 C auf der legendären Nordschleife aus. Der 919 Hybrid, Le-Mans-Sieger- und Langstrecken-Weltmeister von 2015, 2016 und 2017, trifft auf jenen Prototyp, der von 1982 bis 1984 alle Titel in der Sportwagen-WM holte und den Streckenrekord auf der Nordschleife hält.

Zweite Station der Porsche 919 Tribute Tour

Porsche 956 C und Porsche 919 Hybrid Evo (rechts).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

In der Evo-Version zeigt sich der 919 Hybrid auf der Nordschleife zum ersten Mal vor Publikum. Mit dieser von einigen Reglementzwängen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC befreiten Weiterentwicklung stellte Porsche am 9. April 2018 einen neuen Streckenrekord auf dem Grand-Prix-Kurs in Spa-Francorchamps (BE) auf. Porsche-Werksfahrer Neel Jani (CH) gelang auf der 7,004 Kilometer langen Strecke eine Runde in 1.41,770 Minuten. Damit war er schneller als die Formel 1. Jani unterbot die bisherige Bestmarke, die letztjährige Poleposition-Zeit von Lewis Hamilton (GB) im Mercedes F1 W07 Hybrid, um 0,783 Sekunden.

Bei der Runde auf der Nordschleife, der zweiten Station der ‚919 Tribute Tour’, sind Stoppuhren überflüssig: Die beiden Rennwagen werden von einem Safety-Car geführt und lassen den Start- und Zielbereich aus, weil sich dort das Feld für die 24 Stunden formiert.

Sowohl Porsche als auch Timo Bernhard, Hans-Joachim Stuck und beide Rennwagen verbinden große Geschichten mit dem Nürburgring und der Nordschleife.

Rekordsieger Bernhard und Porsche haben eine lange Nürburgringgeschichte

Porsche 956 C und Porsche 919 Hybrid Evo (rechts).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Bernhard (37) ist amtierender Langstreckenweltmeister mit dem 919 Hybrid. Auf dem Weg zum WM-Titel 2017 gewann er mit dem Hybridrennwagen unter anderem das 24-Stunden-Rennen von Le Mans und holte beim Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring nach 2015 und 2016 seinen dritten Gesamtsieg in Folge. Zudem gelang Bernhard fünf Mal der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit Porsche. 2018 wird der Rekordsieger dort den Einsatz eines 911 GT3 R seines eigenen Teams, Team75 Bernhard, betreuen.

„Die Nordschleife ist für mich Heimat“, sagt der Porsche-Werksfahrer, der in diesem Jahr sowohl im GT Masters als auch in Le Mans in der GTE-Klasse antritt. „Schon als Kind durfte ich meinen Vater in die Eifel begleiten. Die Komplexität dieser über 20 Kilometer langen Strecke ist mit nichts zu vergleichen.“ Timo Bernhard ist leidenschaftlicher Bewunderer des 1985 in Spa verunglückten Stefan Bellof. „Nicht nur die großartigen Leistungen von Stefan Bellof haben mich immer beeindruckt. Er muss ein Pfundskerl gewesen sein. Mit welchen Weggefährten ich auch sprach, sie verehrten ihn alle. Sein bis heute ungebrochener Nordschleifen-Rekord von 1983 ist gigantisch. Es ist eine große Ehre, einen Porsche 956 C von damals im 919 Evo begleiten zu dürfen.“

Stuck verbindet große Emotionen mit dem Porsche 956

Porsche 956 C und Porsche 919 Hybrid Evo (rechts).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Am 28. Mai 1983, im Training zum 1000-Kilometer-Rennen, hatte Bellof die damals wegen Bauarbeiten auf 20,835 Kilometer verkürzte Nordschleife in sagenhaften 6.11,13 Minuten umrundet. Das entsprach einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 200 km/h. Der Sechszylinder-Boxermotor des 956 C mit 2649 Kubikzentimeter Hubraum leistete über 620 PS. Bellof steuerte damals das Chassis Nummer 007. Im Rennen verunfallte er damit in Führung liegend im Abschnitt Pflanzgarten, blieb aber unverletzt. Ein Jahr später, 1984, gewann er das 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring zusammen mit Derek Bell (GB), ebenfalls im Rothmans Porsche 956 C.

Auf dem Weg zur Langstrecken-Fahrerweltmeisterschaft 1984 teilte sich Bellof das 956-Cockpit auch einmal mit Hans-Joachim Stuck (DE). Trotz eines Ausritts von Stuck und folgender Reparaturpause gewannen die beiden das 1000-Kilometer-Rennen in Imola. „Dieser Einsatz in Italien war ganz besonders wichtig für mich“, erinnert sich der heute 67-jährige Stuck. „Der 956 war für mich neu, und Stefan brachte mir bei, wie man dieses Abtriebsauto richtig fährt. Ich habe in Imola extrem viel von ihm gelernt. Als ich damals zu Porsche kam, begriff ich, warum diese Autos unschlagbar waren. Es gab keine Getriebe-Probleme, die Bremsen waren super, und mit dieser unheimlichen Downforce konnte man extrem viel Tempo mit in die Kurven nehmen. Das Auto klebte förmlich am Asphalt. Für mich ist es Weltklasse, mit dem 956 noch einmal um die Nordschleife fahren zu dürfen. Das ist emotional kaum zu toppen.“

Zu Stucks langer Erfolgsliste gehören zwei Le-Mans-Gesamtsiege im 956-Nachfolger 962 C (1986 und 1987) sowie drei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit BMW.

Der am Nürburgring von Stuck ausgeführte 956 C trägt die Chassis-Nummer 005 und ist das Auto, mit dem Jacky Ickx (BE) und Jochen Mass (DE) 1984 die komplette Sportwagen-WM bestritten. Aus werberechtlichen Gründen musste im Design von Sponsor Rothmans der Name des Tabakherstellers oft dem Wort Racing weichen. Das war bei Bellofs Rekordrunde mit dem Chassis 007 der Fall und ist beim jetzt von Stuck gefahrenen 956 C ebenso.

Porsche 919 Hybrid Evo

Wie der 956 war auch der Porsche 919 Hybrid der innovativste Rennwagen seiner Zeit. Der von 2014 bis einschließlich 2017 erfolgreich in der FIA World Endurance Championship (WEC) eingesetzte Klasse-1-Le-Mans-Prototyp wird angetrieben von einem kompakten Zweiliter-V4-Turbobenziner in Kombination mit zwei verschiedenen Energierückgewinnungssystemen. Zum einen wird Bremsenergie von der Vorderachse in elektrische Energie umgewandelt. Zum anderen treibt der Abgasstrom eine 130 000 Umdrehungen pro Minute flinke Turbine an und generiert so weitere elektrische Energie. Diese wird in einer flüssigkeitsgekühlten Lithiumionen-Batterie zwischengespeichert. Während der Verbrenner die Hinterachse antreibt, speist der Batteriestrom einen E-Motor an der Vorderachse. So verfügt der 919 beim Beschleunigen über Allradantrieb – und sammelt im Abgastrakt bereits wieder Energie ein.

Basis für die Vorbereitung des Rekordwagens 919 Evo war der siegreiche 2017er Rennwagen. Die komplette Hardware des Antriebsstrangs blieb unangetastet. Hinzu kamen Entwicklungen, die bereits für die WEC 2018 stattgefunden hatten, aber nach dem Ausstieg aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft Ende 2017 brachlagen sowie spezifische aerodynamische Modifikationen.

Der Beitrag Porsche 919 Hybrid Evo und 956 C auf der Nordschleife erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig Audi A1

Mi, 09/05/2018 - 09:04

Audi arbeitet hart an der Fertigstellung seines Kleinwagens A1, der noch in diesem Jahr offiziell präsentiert werden soll. Dieses mal ertappten die Spione den neuen Erlkönig bei Hitzetests in Südeuropa fast gänzlich ungetarnt. Das neue Modell wird anders als aktuell zudem ausschließlich in der fünftürigen Sportback-Vesion verfügbar sein. Das dreitürige Modell, sowie die vollelektrische- oder reine Plug-in-Hybrid-Version werden eingestellt und stehen dann nicht mehr zum Verkauf. Nur einen milden Hybrid wird es vermutlich geben – eine emissionsfreie Fahrt bleibt damit aber unmöglich.

Der neue Audi A1 wird eleganter

Audi A1 Erlkönig.
Copyright: Automedia

Alles in allem wird der neue Audi A1 eleganter und auch erwachsener mit einer breiteren und niedrigeren Haltung und einem muskulöseren Vorderende und einem etwas längeren Radstand. Insgesamt wird er auf der leichteren und steiferen MQ-Plattform basieren und ein adaptives Fahrgestell mit verbesserten LED-Leuchten ringsum bekommen.

Anders als aktuell, wird Allradantrieb auch für Modelle unterhalb des S1 verfügbar sein. Neu wird es ebenso einen 1,0-Liter 3 -Zylinder Basismotor geben. Die aktuelle 150-PS-Version wird durch eine leistungsstarke 1,5-Liter-Einheit ersetzt. Außerdem wird der 192 PS starke 1,8-Liter-TFSI einem neuen 2-Liter-Motor mit 200 PS weichen, der im neuen S1 auf 250 PS kommt, durchaus aber auch 300 PS schaffen könnte, sollte sich Audi zum Bau eines RS1 entschließen.

Der Beitrag Erlkönig Audi A1 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Toyota C-HR: Hybrid-SUV für junge Stadtmenschen

Mi, 09/05/2018 - 08:51

Immer mehr junge Autofahrer entdecken ihr grünes Gewissen. Sie setzen auf Elektromotor, Hybrid oder Brennstoffzelle. Das ist eine saubere Sache – vor allem, wenn man vorwiegend in der Stadt unterwegs ist. Da sind Fahrverbote kein Thema. Voll im Trend liegen aktuell Hybrid-Fahrzeuge. Die Kraft der zwei Herzen, also die Mischung aus Benzin- und Elektromotor, kommt an. Das gilt auch für das Boom-Segment der SUV. Der Haken: Viele dieser SUV mit Hybridantrieb sind sogenannte „Luxus-Crossover“ wie beispielsweise der Porsche Cayenne, der Volvo X90 oder Mercedes GLE. Diese mächtigen Vehikel kennen junge Stadtmenschen allerdings nur aus der Werbung. Also vom Sehen, nicht aber vom selber „Erfahren“. Denn das teure Fahrvergnügen können sich die meisten von ihnen nicht leisten.

Toyota C-HR ist eine Alternative für junge und umweltbewusste Menschen

Grüne Welle: Vom Toyota C-HR werden fast 74 Prozent als Hybrid-Variante verkauft.
Copyright: Toyota

Junge und modebewusste Menschen fahren deshalb auf kompakte SUV ab. Doch die sind als Hybrid eher eine Seltenheit. Für alle jungen Menschen, die ein kleines und umweltfreundliches SUV suchen, stellt Toyota jetzt eine Alternative bereit: den C-HR mit Hybridantrieb. „C-HR“ steht übrigens für Coupé High Rider. Und auf den ersten Blick wirkt dieses Fahrzeug in der Tat wie eine Art höhergelegtes Coupé. Dazu passt auch die Basis: Das Fahrwerk ist fein abgestimmt und arbeitet mit der gefühlvoll agierenden Lenkung ausgezeichnet zusammen. Und vom Design her kommen Lifestyle-Fans voll auf ihre Kosten, denn der C-HR ist im wahrsten Sinne des Wortes ein schnittiger Bursche.

Großes Lob für das kleine Hybrid-SUV gibt es vom ADAC. „Vor allem was Assistenzsysteme angeht, ist Toyota mustergültig und baut fast alle erhältlichen Funktionen serienmäßig in jeden C-HR ein, gleich welcher Ausstattung“, schreiben die Experten des Automobilclubs. Kein Wunder, schließlich haben die Japaner große Erfahrung, wenn es darum geht, einem Benziner ein elektrisches Herz einzupflanzen. Schon seit mehr als 20 Jahren setzt Toyota nach eigenen Angaben auf Hybrid-Technik als vollwertige, saubere und uneingeschränkt praxistaugliche Alternative zu konventionellen Verbrennungsmotoren.

Grüne Welle bei Toyota

Toyota bietet den Hybridantrieb heute in fast allen Fahrzeugklassen an: vom Kleinwagen über den Familienkombi bis zum kompakten SUV.
Copyright: Toyota

Das belegen Zahlen eindrucksvoll: Seit 1997 hat Toyota bereits mehr als elf Millionen Hybrid-Fahrzeuge verkauft. Die Einsparungen gegenüber konventionell angetriebenen Fahrzeugen belaufen sich auf mehr als 85 Millionen Tonnen CO2, rechnen die Fachleute des Autobauers vor. Und der grüne Daumen zeigt weiter nach oben: Denn 47 Prozent der Toyota-Neuzulassungen 2017 haben einen Hybridantrieb, im Januar 2018 erreichte dieser Wert sogar 53 Prozent.

Deshalb bietet Toyota den Hybridantrieb heute in fast allen Fahrzeugklassen an: vom Kleinwagen über den Familienkombi bis hin zum SUV. Bei dem, Kleinwagen Yaris haben sich 2017 mehr als 59 Prozent der deutschen Kunden für einen Hybrid entschieden. Beim neuen C-HR beläuft sich der Anteil der Hybrid-Variante auf fast 74 Prozent. Spitzenreiter ist der RAV4 mit einem Hybrid-Anteil von sogar 85 Prozent. Interessanter Aspekt für eine bessere Luftqualität in unseren Städten: In Berlin sind inzwischen schon 2.000 Toyota-Hybridtaxis unterwegs – Tendenz steigend. Da schnuppert man gerne etwas Berliner Luft.

Der Beitrag Toyota C-HR: Hybrid-SUV für junge Stadtmenschen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Volkswagen Touareg: Erstes Premium-Modell der Marke?

Mi, 09/05/2018 - 07:13

Die in der Wolle gefärbten Feinde des Verbrennungsmotors werden Autos wie den Volkswagen Touareg hassen. Sie zerstören das so heiß geliebte Feindbild, denn eigentlich gehören sie zur oft zitierten Klasse der benzinfressenden Geländefahrzeuge, die unsere Innenstädte verpesten. Der Touareg der nächsten Generation ist ein nach EU 6D-temp abgasarmer Diesel, der trotz zwei Tonnen Gewicht mit 6,9 Litern Diesel (nach NEFZ) auskommt und – ganz unbelastet von Strom aus Kohle oder Kernenergie – leise wie ein Elektroauto durch Stadtstraßen rollt.

Nicht schlecht für einen Diesel: Touareg TDI

Volkswagen Touareg.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Ein Elektroauto, dass batterieelektrisch eine anständige Reichweite schaffen will, wiegt – weder leicht noch locker – auch seine zwei Tonnen. Zugegeben: Bei Höchstgeschwindigkeit ist der Touareg lauter. Aber das Elektroauto wird gar nicht erst so schnell fahren oder zumindest nur für kurze Zeit. Das heutige Elektroauto taugt eben für den Einsatz im städtischen Umfeld, der Touareg auch. In der Stadt fühlt er sich wohl, besonders mit der Allrad-Lenkung, die ihm mit 11,2 Metern den Wendekreis eines Kompakten beschert.

Die dritte Generation des Touareg wurde breiter (plus 44 mm auf 1,98 m) länger (plus 77 mm auf 4,79 m) und flacher (um 7mm auf 1,70 m). Die neuen Dimensionen führen zu einem um 113 Liter auf 810 Liter größeren Kofferraum. Die Rücksitzbank lässt sich um 160 mm verschieben und in der Neigung bis zu 21 Grad verstellen. Die maximale Anhängelast liegt wieder bei 3500 kg. Trotz der größeren Länge und Breite wurde die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger um 106 kg leichter.

Als Langstreckencruiser ist der Toureag ein Novum

Volkswagen Touareg Elegance.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Hinter diesen wenigen Fakten offenbart der Touareg seine eigentliche Stärke auf der Langstrecke: viel Raum, sehr gute Vordersitze, auch mit Massagefunktion, hinten vergrößerbar durch die verschiebbaren Rücksitze, der dennoch große Kofferraum mit absenkbarer Ladekante und drei Ausstattungsvarianten, bei denen der Name das Gebotene recht gut charakterisiert: Elegance, Atmosphere und R-Line. Das Ambiente hier und auch der erste Blick auf das virtuelle Cockpit zeigen, dass dieser Volkswagen mit ungewohntem Anspruch auftritt. Markenvorstand Jürgen Stackmann sprach jetzt bei der Pressevorstellung des Touareg in Tirol vom ersten Volkswagen im Premiumsegment. So schnell gerät der Phaeton in Vergessenheit.

Das Außendesign zeigt den Premium-Anspruch mit weniger Zurückhaltung als das Innenleben. Ganz schön viel Gesicht mit großen Lufteinlässen, viel Chrom und Querspangen lassen keine Zweifel aufkommen: Hier beansprucht ein Auto die Rolle als Spitzenmodell und Flaggschiff der Marke. Die ausgestellten Radhäuser für große Räder (bis 21 Zoll), die Seitenflächen, die unterhalb der Charakterlinie im Wechsel von nach außen und nach innen gewölbten Flächen die Seiten oberhalb des Schwellern gestalten und der breite Chromstreifen, der umlaufend den Wagen nach unten abschließt, stehen ebenso wie die beiden integrierten ovalen Auspuff-Endrohre als Statement fürs Besondere.

Modern ist fast nicht modern genug im Cockpit

Volkswagen Touareg Elegance.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Alles, was der Konzern zu den Stichworten Infotainment, Konnektivität und Dienstleistungen und Künstlicher Intelligenz bei Anzeige, Bedienung und Fahrerassistenz zu bieten hat, findet Platz im Touareg. Weil es so eindrucksvoll ins Auge sticht, wählen wir das neue Cockpit als Beispiel. In ihm verschmelzen ein Zwölf-Zoll-Display und der 15-Zoll-Touchscreen des Top-Informationssystems „Discover Premium“ zu einer digitalen Bedien-, Informations-, Kommunikations- und Entertainmenteinheit, die „allways on“ steuerbar ist und sich individualisieren lässt. Das Cockpit kommt fast ohne klassische Tasten aus. Dabei gingen die Entwickler aber nicht den Weg, alles über den Bildschirm zu steuern und damit den Blick vom Geschehen auf der Straße abzulenken. Für häufig genutzte Funktionen gibt es den Schalter noch. Außerdem lässt sich viel über die Knöpfe am Lenkrad oder über die Sprachsteuerung steuern.

Die Zahl der Möglichkeiten zu entdecken und die richtigen für den persönlichen Geschmack und den persönlichen Fahrstil zu nutzen, kostet den Neueinsteiger Zeit. Aber es lohnt sich; denn der Touareg hat alles an Bord, was Fahrerassistenzsysteme heute bieten können, bis hin zu einer Funktion, die sich als „vorauseilender Gehorsam“ beschreiben lässt. Wer sich darauf einlässt, dessen Auto sorgt dafür, dass es nur mit der zulässigen Geschwindigkeit fährt und schon am Ortsschild nur noch 50 km/h auf dem Tacho sieht. Das System warnt auch, wenn der Fahrer im Begriff steht, eine Kurve zu schnell anzugehen. Der Touareg umrundet Kreisverkehre in diesem Modus nur wenig schneller als mit Schrittgeschwindigkeit. Für den Ungeduldigen bietet das System eine Schummelfunktion.

Es werde Licht

Volkswagen Touareg Elegance.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Ein zweites Kapitel, mit dem der Konzern zeigt, was er heute schon alles beherrscht, ist das Kapitel Licht&Sicht, bei Volkswagen in dem Begriff „IQ.Light“ zusammengefasst. Der Kern ist der LED-Matrixscheinwerfer von Hella mit 128 LED pro Scheinwerfer: 48 fürs Abblendlicht, 27 fürs Fernlicht und die übrigen fürs Kurven- und Abbiegelicht, Standlicht und das animierte Blinklicht. Der Fahrer schaltet nur den „Dynamic Light Assist ein“, den Rest übernimmt das System: Stadtlicht mit breitem Lichtkegel und Betonung auf den Seiten, Landstraßenlicht mit breiter Lichtverteilung mit Schwerpunkt auf dem rechten Fahrbahnrand, Begegnungslicht als dauerhaftes Fernlicht ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer, Autobahnabblendlicht mit schmalem Lichtkegel für hohe Reichweite bei hohen Geschwindigkeiten und Autobahnfernlicht mit schmalem Lichtkegel großer Reichweite ohne Blendung anderer Verkehrsteilnehmer.

Das Lichtsystem kann noch mehr: Beim Überhollicht leuchtet der Scheinwerfer die Gegenfahrbahn besser aus, beim manuell aktivierten Fernlicht sorgen 75 LED maximale Ausleuchtung mit breiterem Lichtkegel, beim Schlechtwetterlicht wird die Eigen- und Fremdblendung reduziert, Blendung durch reflektierende Verkehrsschilder wird vermindert. Beim Offroadlicht geht viel Licht in die Breite und – für den Fall, dass das Nachtsicht-System an Bord ist – leuchtet das Markierungslicht den Menschen am Fahrbahnrand kurz an.

Das ist auch eine Konsequenz des Fortschritts:

Volkswagen Touareg Elegance.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Die Beschreibungen der Fähigkeiten der einzelnen Systeme werden immer länger. Vorbei die Zeit, in der schon der Name eines Systems dessen Beschreibung war: „Anti-Blockier-Bremse“ war einmal und der „Fernlicht-Assistent“ hat nun offenbar auch schon ausgedient, weil die Elektronik heute so viel mehr kann als Ein- oder Ausschalten und auf Blendung anderer achten. Aber auch für ein solches Spitzenmodell wie den Touareg, von dem seine Entwickler sagen, er stelle die Summe all dessen dar, was der Konzern für Volkswagen und die Spitzenmarken des Konzerns zu bieten hat, gibt es auch ein paar harte Fakten, wie von früher.

Nach dem Starttermin wird es zuerst zwei V6-Diesel mit 231 PS (170 kW) und 286 PS (210 kW) geben. Folgen werden ab Herbst ein V6-Benziner mit 340 PS (250 kW) und ein V8-Turbodiesel mit vier Litern Hubraum, 421 PS (310 kW) sowie 900 Nm. Auch eine Plug-in-Version mit einer Systemleistung von 367 PS / 270 kW wird kommen. Da sind wieder ein paar Werte dabei, bei denen Feinde des Verbrennungsmotors Anlass zur Schnappatmung erleben können. Dagegen nimmt sich der Preis für den Einstiegs-Touareg mit 60 675 Euro fast harmlos aus, solange man die Aufpreisliste nicht anrührt. Den Feinden des Verbrenners liefert der Touareg dennoch einen Grund zu Schadenfreude. Mit ausgeklappten Spiegeln ist er 2,19 Meter breit und muss sich auf der Autobahnbaustelle auf die rechte Spur zurückziehen.

Volkswagen Touareg 3.0 V6 TDI SCR 4Motion Länge x Breite x Höhe (m) 4,88 x 1,98 (mit Spiegel 2,19) x 1,70 Radstand (m) 2,89 Motor V6-Zylinder-Diesel, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 210 kW / 286 PS bei 5250 U/min Drehmoment max. 600 Nm bei 1750 – 5000 U/min Höchstgeschwindigkeit 238 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,1 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 6,9 Liter CO2-Emissionen (kombiniert) 182 g/km Effizienzklasse C, (Euro 6d-temp) Leergewicht min. 1995 kg Anhängelast (max, 12%) 3500 kg Luftwiderstandbeiwert 0,32 Kofferraumvolumen 810 Liter Wendekreis (mit Allradlenkung) 11,2 m Basispreis Einsteigermodell 60 675 Euro

Der Beitrag Volkswagen Touareg: Erstes Premium-Modell der Marke? erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Volvo Cars und Volvo Trucks warnen einander in der Cloud

Di, 08/05/2018 - 12:47

Volvo Cars und der Lkw-Hersteller Volvo Trucks wollen in Zukunft ihre cloud-basierten Daten zur Verbesserung der Sicherheit in Echtzeit austauschen. Wenn Fahrzeuge über die Sicherheitssysteme der Hersteller untereinander kommunizieren, können Fahrer aller Autos im Umkreis vor Gefahren gewarnt werden. Noch im Laufe dieses Jahres liefern dafür in Schweden und Norwegen Fahrzeuge beider Hersteller anonymisierte Echtzeit-Daten an die Warnsysteme.

Hazard Light Alert ist die erste Gefahrenwarnung dieser Art

Erstmals überhaupt teilt Volvo Cars dann die sicherheitsrelevanten Daten der Fahrzeuge ihrer Besitzer mit einem anderen Unternehmen. „Der Austausch von Echtzeit-Daten unserer vernetzten Sicherheitstechnik kann Unfälle vermeiden“, erklärt Malin Ekholm, Vice President des Volvo Cars Safety Centre. „Je mehr Fahrzeuge ihre Sicherheitsinformationen in Echtzeit teilen, desto sicherer werden unsere Straßen.“ Volvo strebe auch Kooperationen mit anderen Partnern an, erklärte Ekholm. Die werden möglich, weil die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in diesem Jahr EU-weit eingeführt wird, die Anonymisierung der gesammelten und geteilten Daten voraussetzt.

Die Gefahrenwarnung, der sogenannte Hazard Light Alert, von Volvo Cars ist die Erste ihrer Art in der Automobilindustrie. Sobald in einem entsprechend ausgestatteten Modell die Warnleuchten angehen, wird über die Cloud automatisch eine Warnung an alle anderen Volvo-Fahrzeuge in der Nähe geschickt. Dies ist besonders vor unübersichtlichen Kurven und vor Hügelkuppen hilfreich. Die Gefahrenwarnung ist seit dem Jahr 2016 in Schweden und Norwegen verfügbar, wo sie im Volvo XC40 sowie in der Volvo 60er und Volvo 90er Baureihe zum Serienumfang gehört. Mit der Flotte von Volvo Trucks deckt die Cloud künftig ein noch größeres Gebiet ab, entdeckt mehr potenzielle Gefahren und erhöht so die Verkehrssicherheit.

Der Beitrag Volvo Cars und Volvo Trucks warnen einander in der Cloud erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Rainer Fessel geht von China nach Spanien

Di, 08/05/2018 - 12:32

Rainer Fessel (52) wurde zum neuen Leiter des Seat-Stammwerks in Martorell ernannt. Dr. Fessel verantwortete bisher das 1991 im Zuge eines Joint-Ventures gegründete FAW-Volkswagen-Werk im chinesischen Chengdu. In seiner neuen Position berichtet Fessel an den Seat-Vorstand. Er folgt auf Steffen Reiche, der zum Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen de México berufen wurde.

Fessel trägt die direkte Verantwortung für das Werk mit den höchsten Fertigungszahlen in ganz Spanien. Seit 2009 konnte die Automobilproduktion in Martorell um mehr als 50 Prozent gesteigert werden. Heute werden dort vier Modelle auf drei Fertigungslinien produziert: der Ibiza, der Arona, der Leon und der Audi Q3, der in der zweiten Jahreshälfte vom Audi A1 abgelöst wird. Insgesamt sind in dem Werk, das dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, mehr als 8000 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Beitrag Rainer Fessel geht von China nach Spanien erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Noch fehlt dem Skoda Azubi Concept Car ein Name

Di, 08/05/2018 - 10:27

Dass Auszubildende ein Konzeptfahrzeug auf Serienbasis entwerfen und bauen dürfen, hat bei Skoda Tradition. 23 Berufsanfänger der Berufsschule des Autoherstellers in Mlada Boleslav haben ihr Traumauto fast fertig: ein Skoda Karoq Cabrio. Die Länge der Studie bleibt mit 4,38 Metern ebenso unverändert wie Breite und Radstand des Karoq. Allerdings liegt das Cabrio dank der Stoßdämpfer des Octvia RS deutlich tiefer auf der Straße.

Anfang Juni wird das Cabrio-Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt

Arbeit am fünften Skoda Azubi Concept Car, einem Karoq Cabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Die Design-Konzeptphase für das mittlerweile fünfte Azubi Concept Car startete im Oktober 2017. Dabei konnten die beteiligten 23 Auszubildenden auf Unterstützung durch ihre Ausbilder aus den Bereichen Technische Entwicklung, Design und Produktion bauen. Nachdem im Januar 2018 die Design- und Konstruktionsplanungen abgeschlossen waren, begann die Bauphase. Zuerst wurde das Dach entfernt, danach mussten die Türen angepasst und die Heckklappe komplett neu entworfen werden. Zudem überarbeiteten die Azubis die gesamte Heckpartie einschließlich der Abgasanlage. Ebenfalls notwendig waren Anpassungen an den A- und B-Säulen. An Front und Heck trägt das Cabrio veränderte Stoßfänger.

Die Auszubildenden entwickelten zum Teil komplett neue Ideen und passten bestehende Features an, beispielsweise die in der Dunkelheit dezent leuchtenden Skoda-Logos. Spezielle Blinkerleuchten sowie hinterleuchtete Türgriffe gehören ebenfalls zu den markanten Details. Bei Dunkelheit werden an Front und Heck von den Stoßfängern aus Marken-Logos auf den Asphalt projiziert.

Als Antrieb kommt im Azubi Concept Car ein 1,5-TSI-Vierzylinder zum Einsatz, die der Serienversion des kompakten SUV eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h verleiht und den Wagen in 8,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt. Anfang Juni wird das fertige Karoq Cabrio der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis dahin muss nun noch eine letzte Entscheidung getroffen werden: Die Studie benötigt noch einen passenden Namen.

Der Beitrag Noch fehlt dem Skoda Azubi Concept Car ein Name erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Jaguar Land Rover eröffnet Service-Zentrum für Oldtimer

Di, 08/05/2018 - 10:09

Alte Liebe rostet nicht? Von wegen. Gilt die Gunst betagten Automobilen, sieht die Angelegenheit nämlich ganz anders aus. Doch nicht nur das bräunliche Ergebnis der chemischen Reaktion von Eisen mit Sauerstoff erschüttert nahezu alle Autofahrer, wenn ihr Gefährt in die Jahre kommt. Auch Motor, Getriebe, Fahrwerk und Bremsen brauchen Hege und Pflege. Das gilt ganz besonders für jene Chromjuwelen, die inzwischen zum Kulturgut gereift und deren Werte in ungeahnte Höhen geklettert sind. Wie zum Beispiel die Ikonen von Jaguar und Land Rover. Für sie gibt es jetzt in Essen ein Zentrum, das sich Verkauf und Kundendienst dieser noblen Autos widmen will.

Damit noch viele Runde Jubiläen automobiler Glanzstücke folgen können

Jaguar Land Rover Classic Centre mit großzügiger Werkstatt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Die Eröffnung des Jaguar Land Rover Classic Centre in Essen-Kettwigs am ersten Mai-Freitag fand genau eine Woche nach dem 70. Jahrestag der Präsentation des ersten Land Rover Modells 1948 in Amsterdam statt. Und noch ein Jubiläum war zu feiern: Der 50. Geburtstag der legendären Luxuslimousine Jaguar XJ, die 1968 als erste Sportlimousine als bahnbrechende Entwicklung galt. Entsprechend festlich gestimmt waren Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Ruhr-Metropole, und Prinzessin Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, als sie gemeinsam das symbolträchtige rote Band am Eingang durchtrennten. Der Vater der blaublütigen Dame hatte in den 1980er Jahren als erster Geschäftsführer von Jaguar Deutschland die Marke in der Bundesrepublik etabliert.

Das in unmittelbarer Nähe zur Ruhr und zur malerischen Kettwiger Altstadt gelegene neue Gebäude mit seinen 4500 Quadratmetern als Autowerkstatt zu bezeichnen wäre genau so verfehlt wie einen Jaguar E-Type emotionslos altes Eisen zu nennen. Der lichtdurchflutete Bau gliedert sich in einen großzügig bemessenen Showroom und die ebenso hell und geräumig geratene Abteilung für den Service. Als Rückwand unverputzt dient die Kettwiger Stadtmauer aus dem Mittelalter. „Das Classic Centre in Essen-Kettwig ist die neue Adresse für eine große und ständig wachsende Gemeinde von Jaguar- und Land Rover-Liebhabern aus ganz Deutschland und den Nachbarländern“, freute sich Ralf Klasen, Leiter Jaguar Land Rover Classic Deutschland. „Seine Aufgaben sind in die Geschäftsfelder Cars, Services, Parts und Experiences gegliedert.“

Aus alt mach neu mit allem was dazugehört

Jaguar Land Rover Classic Centre mit E-Type Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

„Cars“ steht für Suche und Kauf von Oldtimern der Marke durch Experten von Jaguar Land Rover Classic am freien Markt. Die Fahrzeuge werden dann im Showroom gezeigt und zum Verkauf angeboten, entweder im Originalzustand oder nach einer mehr oder weniger umfangreichen Grundüberholung in der Fachwerkstatt. „Services“ meint Leistungen rund um Instandhaltung, Pflege, Reparatur und Restauration der begehrten Schätze. „Parts“ versteht sich als die Beschaffung von Original-Ersatzteilen für Jaguar und Land Rover und „Experiences“ hält hochwertige Accessoires bereit – ideal für Sammler oder als Geschenk für Enthusiasten. Ferner gibt es unter diesem Punkt aufregende Erfahrungen mit den Klassikern.

Speziell Land Rover-Liebhaber können im nur 15 Kilometer entfernten Land Rover Testgelände in Wülfrath Offroad-Abenteuer erleben. In Zusammenarbeit mit dem Jaguar Testcenter am Nürburgring ist darüber hinaus die Stationierung eines klassischen Ring-Taxis in der Eifel geplant. Attraktiv ist auch die unmittelbare Umgebung des neuen Classic Centres. Sie bietet sich für eine kleine Ausfahrt an: Das Ruhrtal zwischen Essen-Werden und Mülheim/Ruhr mit den Schlössern Hugenpoet und Oefte ist geradezu prädestiniert für eine Klassiker-Tour.

Das Classic Centre ist das erste von JLR auf dem europäischen Festland

Jaguar Land Rover Classic Centre: Blick in den Ausstellungsraum.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Bisher gab es eine vergleichbare Institution nur in Großbritannien. Dessen Direktor Tim Hannig sagte in Essen: „Seit der Eröffnung von Classic Works in Coventry vor knapp einem Jahr eilt unser Geschäftsbereich klassische Fahrzeuge von Erfolg zu Erfolg. Deutschland ist nun der nächste logische Schritt im Rahmen der globalen Expansionsstrategie von Jaguar Land Rover Classic, denn Deutschland ist der größte und wichtigste Klassik-Automarkt in Europa.“

In der Werkstatt des neuen Essener Classic Centre stehen insgesamt 14 Serviceplätze zur Verfügung, die nach den Vorgaben von Classic Works gestaltet und eingerichtet wurden. Sie ermöglichen Fahrzeugchecks ebenso wie Servicearbeiten und Reparaturen einschließlich Motoreninstandsetzung. Das Classic Centre gewährleistet darüber hinaus eine dauerhaft sichere Unterbringung von Kundenfahrzeugen, die während ihres Aufenthalts in Essen auch permanent gewartet werden, sodass der Besitzer jederzeit zu einer Ausfahrt mit seinem Klassiker aufbrechen kann.

Jaguar Land Rover Classic Centre mit großzügiger Werkstatt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Die Philosophie des Classic Centres, das sich zur Wallfahrtstätte für Jaguar- und Land Rover-Enthusiasten mit gut gefülltem Bankkonto entwickeln dürfte, spiegelt sich in einigen Zitaten wider, die in großen Buchstaben die Wände im Showroom zieren. So sagte einmal Stephen Wilks, Sohn von Maurice Wilks, dem Schöpfer des Land Rover Geländewagens, über seinen Vater: „He created the concept for a go-anywhere do-anything vehicle.“ Zu Deutsch etwa: Er schuf ein Auto, das überall hinfahren und alles erreichen kann. Und Sir William Lyons, Gründer der Automobilmarke Jaguar, philosophierte einmal: “The car is the closest thing we will ever create to something that is alive.“ (Frei übersetzt: Das Auto kommt von allem, was wir geschaffen haben, etwas lebendigem am nächsten.)

Der Beitrag Jaguar Land Rover eröffnet Service-Zentrum für Oldtimer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig BMW M850i Cabrio & Coupé

Di, 08/05/2018 - 09:38

BMW scheint sich in der Endphase der Neuausrichtung seines Grandtourers zu befinden. Den Gerüchten zufolge wollen die Bayern mit dem 8er erstens eine etwas vergessenen Baureihe wieder ins Gedächtnis rufen und zweitens, das in die Jahre gekommene 6er Coupé in den Ruhestand zu schicken. Aber nicht nur Gerüchte füttern diese Behauptung: Bei der Betrachtung unserer Schnappschüsse von Coupe und Cabrio, erkennt man ziemlich schnell, dass die Größenverhältnisse unweigerlich auf die 8er Marke hinweisen.

Sportives Comeback nach langer Pause

BMW M850i Coupé Erlkönig.
Copyright: Automedia

Nachdem die Produktion des letzten Coupés mit einer 8 am Heck bereits 1999 eingestellt wurde, weil sie nicht wirklich ihr Publikum fand, hat BMW sich dazu entschlossen, die Lücke im Segment der Premium-Coupés nicht mehr der Konkurrenz aus Untertürkheim kampflos zu überlassen. Als Ausgangspunkt für dieses automobile Revival soll die neue CLAR-Plattform zum Einsatz kommen, die bereits für die 2016er Baureihe des 7er genutzt wird. Dank ihrer ausgereiften Komponentenzusammensetzung wird es mit dieser Plattform keine Probleme geben, neben dem Coupé auch eine offene Version anbieten zu können, da Fragen der Gewichtsverteilung und der Verwindungssteifigkeit sich schnell werden lösen lassen.

Man kann davon ausgehen, dass das neue BMW 8er Coupé auf der diesjährigen Paris Motor Show offiziell vorgestellt werden wird. Wenn man dabei bedenkt, dass Maserati ebenfalls zeitgleich die Vorstellung seines neuen GranTurismo plant, so wird das Automobiljahr 2018 im Premiumsegment um zwei aufseheneregende Hingucker bereichert werden.

Der Beitrag Erlkönig BMW M850i Cabrio & Coupé erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Modellwechsel bei Lexus: Aus GS wird ES

Di, 08/05/2018 - 09:02

Kommt der ES als weitere Mittelklasse-Limousine? Weit gefehlt. Spätestens die Ankündigung, das neue Modell starte als siebte Generation, macht klar: Der GS wird umbenannt. Der ES wurde bislang nur jenseits von Europa verkauft, der GS war dagegen ein europäisch konfiguriertes Auto. Fahrdynamisch, chauffeursorientiert, sportlich. Das hat ihm bei der hierzulande ohnehin nur mäßig erfolgreichen Marke ein besonders schattenreiches Leben beschert. Zu groß, zu mächtig die Konkurrenz, zu exotisch der feine Ableger der Toyota-Tochtergesellschaft, und daher nun das Aus für den ambitionierten Mittelklasse-Lexus.

Der Lexus ES biete mehr Platz und somit mehr Komfort

Lexus ES.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Der neue ES soll es nun richten, er im Vergleich zu seinem Vorgänger, der sich in Amerika und Asien ganz wacker schlägt, deutlich gewachsen. Die Länge stieg um 6,5 Zentimeter auf 4,98 Meter, die Breite um 4,5 Zentimeter auf 1,87 Meter. Der Radstand hat sich auf 2,87 Meter gestreckt, das sind fünf Zentimeter mehr als bisher und kompensiert weitgehend den geringfügigen Höhenverlust. Denn die Rücksitze können nun niedriger angeordnet werden, da die störenden Radhäuser weiter nach hinten gewandert sind. Die Kopffreiheit bleibt im ES deshalb gut, das Kofferraumvolumen konnte ebenfalls zulegen. Genaue Daten hält Lexus noch zurück, augenscheinlich schafft der neue ES jedoch mehr Gepäck als sein Vorgänger und auch mehr als der verblichene GS.

Möglich macht das die gerade entwickelte GA-K-Plattform, die als neue Architektur künftig für mehrere Modelle des japanischen Premiumanbieters herhalten wird. Sie soll für einen niedrigen Schwerpunkt sorgen, der gut für dynamisches und agiles Fahrverhalten ist. Außerdem ist die neue Konstruktion verwindungssteifer als die alte, der ES wird deutlich leiser als sein Vorgänger, verspricht Lexus. Um 30 Prozent hat man den Einsatz geräuschdämmender Materialien erhöht, das dürfte hörbar sein, oder eben nicht.

Markenbotschaft von Lexus ist der Hybridantrieb

Lexus ES.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Den gibt es im ES 300h, wo eine nun kompaktere E-Maschine im Ensemble mit einem ebenfalls überarbeiteten 2,5-Liter-Benziner ans Werk geht. 218 PS (160 kW) Leistung stellt das System bereit. 4,5 Liter Benzin werden als Normverbrauch angegeben, der Verbrenner arbeitet im Atkinson-Zyklus, um den Konsum zu zügeln. Das verringert zwar die Laufruhe, die Kooperation mit dem Elektromotor soll dem Vierzylinder jedoch die rauen Manieren austreiben. Als Energiespeicher dient dem Hybridsystem ein Nickel-Metallhydrid-Akku, der ebenfalls kompakter geworden ist und so Platz sparend unter den Rücksitzen genügend Einbauraum findet. Weitere Motorisierungen mit Reihen-Vier- und V-Sechs-Zylinder-Motoren werden länderspezifisch angeboten.

Mit am Start steht Anfang 2019 die sportliche F-Version des ES, die sich neben dem exaltierten Karosserieschmuck durch Leichtmetallräder im 19-Zoll-Format zu erkennen gibt. Die konventionellen Ausführungen haben 17 oder 18 Zoll große Räder. An Bord sind neben den umfangreichen Erweiterungen der Sicherheitssysteme, etwa der Nachtsichtassistent mit Fußgänger- oder Radfahrererkennung, eine High-End-Audioanlage von Mark Levinson, die mit 17 teils aktiven Lautsprechern für perfekten Klang sorgen soll. Der Einstiegspreis in das ES-Modellprogramm wird bei rund 30 000 Euro beginnen, für die vollausgestatteten Spitzenmodelle dürften dann etwas mehr als 60 000 Euro fällig werden.

Der Lexus ES soll den Absatz in Europa ankurbeln

Lexus ES F Sport.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Gefeiert wurde die Europa-Premiere des ES fast zeitgleich mit seinem globalen Debüt auf der Pekinger Auto Show in einer erweiterten Lounge am Flughafen von Brüssel, die eigentlich für die Gäste der Star Alliance reserviert ist. So wie hier sind auf den Airports in New York, Dubai und Tokio exklusive Verweilmöglichkeiten für Business-Gäste entstanden. Alle tragen den Namen „Lounge by Lexus“ und zeichnen sich durch eine besondere Innenarchitektur und exquisites Mobiliar aus. Hier habe man sich einen exklusiven Raum für Akquisen künftiger Kunden geschaffen, heißt es.

Lexus hat im vergangenen Jahr bei den Verkäufen zugelegt. Sie konnten von rund 2400 auf etwa 3000 Einheiten gesteigert werden. Hauptsächlich ist der Zuwachs jedoch auf die Nachfrage nach den SUV-Modellen NX und RX zurückzuführen, die am allgemeinen Erfolg dieser Fahrzeugkategorie teilhaben. In Europa hat die Toyota-Tochtermarke im vergangenen Jahr 75 000 Fahrzeuge verlauft. Der ES soll mithelfen, den Absatz bis 2020 auf 100 000 Einheiten zu steigern.

Der Beitrag Modellwechsel bei Lexus: Aus GS wird ES erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Ganz Deutschland startet Mittwoch in den Himmelfahrts-Stau

Di, 08/05/2018 - 08:38

Der Reiseverkehr auf Deutschlands Autobahnen kommt nun richtig in Fahrt. Für viele Arbeitnehmer beginnt das Wochenende bereits am Mittwochnachmittag. Der bundesweite Feiertag Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 10. Mai 2018, lockt viele Deutsche besonders bei schönem Wetter zu einem Ausflug ins Grüne oder zu einem Kurzurlaub. Die meisten zieht es in die Naherholungsgebiete, an die Küste oder in den Süden. Am Sonntag, 13. Mai, strömen dann alle Kurzurlauber und Ausflügler wieder heim. Am Sonnabend, 12. Mai, sind deutlich weniger Autofahrer unterwegs.

Die stauträchtigsten Routen:

Fernstraßen von und zur Küste
Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart, München
A 1 Köln – Bremen – Hamburg – Lübeck
A 2 Berlin – Hannover – Dortmund
A1/A3/A4 Kölner Ring
A 3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Chemnitz – Dresden
A 5 Hattenbacher Dreieck – Darmstadt – Karlsruhe – Basel
A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
A 7 Hamburg – Flensburg
A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A 9 München – Nürnberg – Berlin
A 10 Berliner Ring
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Im benachbarten Ausland sind bei schönem Wetter ebenfalls viele Kurzurlauber und Ausflügler unterwegs. Besonders staugefährdet sind Tauern-, Brenner- und Gotthard-Autobahn. Auch hier sind die meisten Staus für Mittwoch- und Sonntagnachmittag zu erwarten.

Der Beitrag Ganz Deutschland startet Mittwoch in den Himmelfahrts-Stau erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Happy Birthday: Drei Jahrzehnte VW California

Di, 08/05/2018 - 08:09

Er ist wohl so etwas wie das Reisemobil schlechthin: Der California von VW Nutzfahrzeuge. In diesem Jahr feiert der kompakte, wendige Campingbus seinen 30-ten Geburtstag. Grund genug für einen Road-Trip mit dem Camper durch den namensgebenden, drittgrößten Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
Für die Pkw-Fertigung von VW in Wolfsburg ist für das Jahr 2020 eine Auslastung von 820 000 Fahrzeugen durch das Unternehmen garantiert. Da nehmen sich die 15 155 Neuzulassungen der California-Baureihe von VW Nutzfahrzeuge (VWN) im vergangenen Jahr vergleichsweise eher bescheiden aus. Aber bei dem in Limmer gefertigten California ist eben manches anders.

Alles andere als ein Nutzfahrzeug

Nach 30 Jahren Volkswagen California Jubiläumsfahrt durch Kalifornien.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Gerhard Prien

Das beginnt damit, dass er alles andere als ein „Nutzfahrzeug“ ist. Zwar dient auch dem California der VW Bus – aktuell in der Version als T6 – als Basisfahrzeug. Aber mit einem Lieferwagen hat er im Innenraum nur noch wenig gemeinsam. Das macht schon ein Blick auf die Preisliste klar. Die startet bei 43 221 Euro, für einen California Beach mit dem 84 PS / 62 kW leistenden Motor, Frontantrieb und fünfgängigem Schaltgetriebe. Beim California Coast geht es bei 52 806 Euro los, der California Ocean ist ab 60 785 Euro zu haben. Grundpreis, versteht sich. Damit ist dann auch rasch klar, warum der California – trotz vergleichsweise „geringer“ Stückzahl – ein echtes Erfolgsmodell ist. Denn in Grundausstattung und mit der eher kargen Basismotorisierung rollt kaum ein Cali aus der Fertigung. Mehr als die Hälfte aller ausgelieferten Calis verfügen aktuell über den traktionsfördernden Allradantrieb und auch bei der mehr als reichhaltigen Aufpreisliste machen die Kunden gerne etliche Kreuzchen.

Seit der Vorstellung des ersten California vor drei Jahrzehnten sind bis heute rund 160 000 Camper an ihre Besitzer übergeben worden. Und mit mehr als 15 000 Neuzulassungen im Jahre 2017 dürfte VWN einer der größten, wenn nicht gar der größte Reisemobil-Hersteller in Deutschland sein. Und, anders als beim Ford Nugget oder dem Marco Polo von Mercedes, bei denen der Ausbau von Westfalia stammt, fertigt VWN den California komplett selbst.

Geschichte des California beginnt bei Westfalia

Nach 30 Jahren Volkswagen California Jubiläumsfahrt durch Kalifornien.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/VWN/Stephan Lindloff

Bei Westfalia begann eigentlich auch die Geschichte des California. Denn dort verpasste man dem ab 1950 gebauten T1, auch liebevoll von seinen Fans „Bulli“ genannt, zunächst eine mobile Campingbox. 1961 folgte dann ein „echter“ Campingbus mit zwei Schlafplätzen, Wassertank, Kocher und Kühlschrank. Im Jahre 1967 wurde die erste Bulli-Generation dann vom VW T2 abgelöst. Schon damals gab es wahlweise ein Klapp- oder Aufstelldach – und Westfalia schuf eine seinerzeit noch unbekannte Fahrzeugklasse: die der kompakten Reisemobile.

Die waren nicht nur in Deutschland schnell beliebt. Auch in den USA gewannen die Fahrzeuge, etwa in der Hippie-Szene, zahlreiche Fans. Die bemalten ihre Fahrzeuge bunt und phantasievoll, rollten damit durch die USA und machten den VW Bus zum fahrenden Symbol von Flower-Power, Peace und Happyness. Bis heute sind etliche der „alten“ Bullies noch in Kalifornien unterwegs, oft liebevoll restauriert oder mit ehrlicher Patina.

Premiere auf dem Caravan Salon 1988 in Essen

Nach 30 Jahren Volkswagen California Jubiläumsfahrt durch Kalifornien.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/VWN/Stephan Lindloff

Im Jahre 1988 ging der Caravan Salon – damals noch in Essen beheimatet – über die Bühne. Und Volkswagen präsentierte vom 1. bis 9. Oktober einen echten Knaller: den California. Der war seinerzeit noch ein Sondermodell auf Basis des T3 Transporters mit Heckmotor. Das Reisemobil war eine Kopie des Joker von Westfalia, der schon damals in den USA als Volkswagen Vanagon Camper verkauft wurde. Volkswagen hatte den Kauf der bei Westfalia ausgebauten Fahrzeuge eingestellt und beschlossen, nun selbst in das Ausbau-Geschäft einzusteigen.

Durch einen Großauftrag an Westfalia will VW Kosten sparen. Das klappt offenbar, denn der Preis des California ist zu seiner Markteinführung unbestreitbar ein Hammer: Er ist rund 10 000 D-Mark günstiger als das Modell aus Rheda-Wiedenbrück. Der relativ niedrige Preis ist auch für eine für den Kunden nur begrenzt machbare Individualisierung seines Fahrzeugs verantwortlich.

Begrenzte Individualisierung durch niedrigen Preis

Nach 30 Jahren Volkswagen California Jubiläumsfahrt durch Kalifornien.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/VWN/Stephan Lindloff

So stehen als Farben lediglich „pastellweiß“ und „marsalarot“ zur Auswahl, als Polsterstoff kommt immer Gitterpunktvelours in hellgrau zum Einsatz. Dennoch umfasst die Komplettausstattung des California wahlweise ein Hoch- oder Aufstelldach mit Doppelbett, die vom Joker bekannte Wohnausstattung mit einer zur Liege umwandelbaren Rücksitzbank, Schränke, einen Küchenblock mit 42 Liter Absorber-Kühlschrank, einen zweiflammigen Gasherd, Spüle und elektrische Wasserversorgung, eine Gasanlage, einen 55 Liter fassenden Frisch- und einen 20 Liter fassenden Abwassertank. Hinzu kommen drehbarer Fahrer- und Beifahrersitz, Velours-Teppichboden und ein strömungsgünstiger Dachaufsatz anstelle einer Dachgepäckwanne über dem Fahrerhaus.

Serienmäßig an Bord sind eine Servolenkung, 90 A Drehstromgenerator, Drehzahlmesser, Digital-Zeituhr, Stereo-Radiovorbereitung, „Carat“-Stoßfänger, eine grün getönte Wärmeschutzverglasung, zwei Schiebefenster mit Fliegengitter, Heck-Scheibenwischer und Heckscheiben-Heizung, Halogen-Doppelscheinwerfer sowie ein abschließbares Ablagefach. Das alltagstaugliche Freizeitmobil mit verschiedenen Antriebsaggregaten wird angeboten: Für Fans des Selbstzünders gibt es den 1,6 Liter Turbodiesel mit 51 kW / 70 PS zu Preisen ab 42.425 DM (Aufstelldach) bzw. 45.025 DM (Hochdach).

Der Beitrag Happy Birthday: Drei Jahrzehnte VW California erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mercedes-Benz GLC Erlkönig

Mo, 07/05/2018 - 14:54

Auch wenn der Mercedes-Benz GLC noch ziemlich frisch auf dem Markt ist, so scheint für die Untertürkheimer die Zeit gekommen, ihren Crossover um jene Features zu bereichern, die auch im frisch überarbeiteten Schwesternmodell C-Klasse zu finden sind.

Besonders im Innenraum stand die C-Klasse Pate

Mercedes-Benz GLC.
Copyright: Automedia

Da wäre zum Beispiel der Bildschirm des Infotainmentsystems zu nennen, der an Größe zulegen soll. Ein neuer Touchpad Controller stellt ein weiteres Feature dar. Zusätzlich wird das neue Multifunktionslenkrad aus der übernommen, was aber keine Konnektivität zum Infotainment haben wird, wie es beispielsweise beim höher angesiedelten Mercedes GLE der Fall ist. Dennoch wird beim Amaturenbrett die Digitalisierung vorangetrieben.

Auch bei den Motoren soll es Neuigkeiten geben. Wenn man davon ausgeht, dass der geliftete GLC im nächsten Jahr debütieren soll, dann steht mit großer Sicherheit schon fest, dass Mercedes jenen 6-Zylinder-Reihenmotor anbieten wird, der auch schon im aktuellen CLS zu haben ist. Die Wirtschaftlichkeit und die Verarbeitung will Mercedes verbessern, vor allem beim GLC 350d und 400d. Denn die Konkurrenz heißt BMW X3 und schläft nicht.

Neben den Dieselmotoren, wird Mercedes aber auch grünere Varianten anbieten, so in etwa wie den aktuellen GLC 350e plug-in.

Der Beitrag Mercedes-Benz GLC Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

AMG-Fans bekommen eigenes Outfit

Mo, 07/05/2018 - 13:18

Mercedes-AMG hat eine eigene Bekleidungslinie entworfen. Die Kollektion entstand in Kooperation mit der Radsport-Bekleidungsmarke Assos aus der Schweiz und bietet AMG-Fahrern und – Fans Jacken, T-Shirts, Polohemden und Hosen. Die elf Produkte sollen sich vor allem durch ihre Leichtigkeit und Funktionalität sowie die Regulierung des Körperklimas auszeichnen.

Die AMG Performance Wear ist online unter www.amg-performance-wear.com erhältlich.

Der Beitrag AMG-Fans bekommen eigenes Outfit erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Opel Grandland X bekommt neuen Dieselmotor

Mo, 07/05/2018 - 08:59

Opel führt im Grandland X einen neuen Dieselmotor ein. Der 1,5 Liter große Vierzylinder verfügt über einen Oxidations-Katalysator, Adblue-Einspritzung und SCR-Regelung zur Reduzierung von Stickoxiden.

Damit wird die künftige Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllt. Der Turbomotor des Grandland X leistet 130 PS (96 kW), entwickelt 300 Newtonmeter Drehmoment und verbraucht im Norm-Durchschnitt zwischen 4,1 und 4,2 Liter je 100 Kilometer. Alternativ zur Sechs-Gang-Schaltung gibt es eine Acht-Stufen-Automatik mit gleichen Verbrauchswerten.

Der Beitrag Opel Grandland X bekommt neuen Dieselmotor erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Jaguar putzt den F-Pace für den Jahrgang 2019 heraus

Mo, 07/05/2018 - 08:52

Zum neuen Modelljahr spendiert Jaguar dem Performance-SUV F-Pace eine Reihe von Verbesserungen. Der Bestseller im Modellprogramm erhält edlere Details im Interieur, aktuelle Sicherheitstechnologien und zusätzliche praktische und komfortsteigernde Features.

Neuer Bremsassistent im Programm des F-Pace

Der optionale Notbremsassistent für hohe Geschwindigkeiten entfaltet seine unfallverhütende Wirkung bis Tempo 160. Er kann eine drohende Kollision erkennen, den Fahrer warnen und – falls dieser nicht reagiert – eine Notbremsung einleiten. Serienmäßig in allen 2019er-Modellen des im Euro NCAP-Tests mit fünf Sternen ausgezeichneten F-Pace sind eine Rückfahrkamera, hintere Einparkhilfen, der Spurhalteassistent in Kombination mit dem Aufmerksamkeitsassistenten und der autonome Notfall-Bremsassistent (AEB) mit Fußgängererkennung.

Darüber hinaus bietet Jaguar für die F-Pace Baureihe eine Reihe attraktiver Pakete an, die bislang nur einzeln oder gar nicht verfügbare Inhalte bündeln. So umfasst zum Beispiel das Parkhilfe-Paket Plus einen Parkassistenten, die 360-Grad-Einparkhilfe und ein Kollisionswarn-System bei Vor- und Rückwärtsfahrten. Das Fahrassistenz-Paket 1 beinhaltet erstmals eine adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC mit Stauassistent, den Toter-Winkel-Spurassistenten und den autonomen Notfall-Bremsassistenten (AEB) für hohe Geschwindigkeiten. Im Fahrassistenzpaket 2 zu finden sind neben allen Inhalten des Parkhilfe-Pakets Plus und des ersten Fahrerassistenz-Pakets zusätzlich das 360-Grad-Surround-Kamerasystem und die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Lenkassistent.

Mehr Infotainment

Im Interieur bestückt Jaguar nun alle F-Pace Modelle ab Werk mit dem Touch Pro-Infotainmentsystem mit 10 Zoll großem Touchscreen. Neu im Angebot sind neben bis zu 18- oder sogar 20-fach verstellbaren Vordersitzen die besonders sportlich geformten Performance-Sitze mit dekorativen Kontrastnähten (Serie im F-Pace SVR, optional für R Sport und S). Neben verstellbaren Seitenwangen zur noch besseren Unterstützung des Oberkörpers bei Kurvenfahrt und einer vierfach verstellbaren Lendenwirbelstütze eröffnen sie mit schlanker Bauweise eine größere Beinfreiheit in der zweiten Sitzreihe.

Zu den serienmäßigen und das Qualitätsniveau anhebenden Details zählen ein nun rahmenloser Innenspiegel, illuminierte Einstiegsleisten aus Edelstahl mit Jaguar-Schriftzug vorn, ein Edelstahl-Ladekantenschutz, Laderaum-Netztaschen, ein Dachhimmel in Premium-Velours, Premium-Fußmatten, Edelstahlpedalerie und in Chrom gehaltene Bedienelemente für die zehnfach elektrisch verstellbaren Sitze. Unter den zahlreichen attraktiven Extras finden sich Kohlefaser-Einlagen in den Türtafeln.

Jaguar rüstet die Modelle 25t, 30t und den F-Pace SVR statt des serienmäßigen 63-Liter-Tanks mit einem 82 Liter großen Reservoir aus. Darüber hinaus sind nun alle für den F-Pace lieferbaren Benzin-Motoren analog zu den Dieseln mit einem Partikelfilter ausgestattet und erfüllen damit die Abgasnorm Euro-6dTEMP.

Der Beitrag Jaguar putzt den F-Pace für den Jahrgang 2019 heraus erschien zuerst auf Magazin von auto.de.