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Aktualisiert: vor 8 Minuten 34 Sekunden

Hyundai Nexo kostet 69 000 Euro

Mo, 16/04/2018 - 11:21

Hyundai hat den Preis für sein Brennstoffzellenfahrzeug Nexo bekanntgegeben. Der Nachfolger des ix35 Fuel Cell wird ab August in Deutschland zu einem Grundpreis von 69 000 Euro bzw. 57 983 Euro netto angeboten. Dazu kommt noch der Umweltbonus von 4000 Euro für Elektrofahrzeuge. Der Wasserstoff ermöglicht dem Nexo eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern. Der E-Motor leistet 120 kW / 163 PS und liefert ein Drehmoment von 395 Newtonmetern.

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Porsche und Axel Springer starten gemeinsamen Accelerator

Mo, 16/04/2018 - 11:18

Der Accelerator von Porsche Digital und Axel Springer Digital Ventures trägt den Namen APX und hat mittlerweile seinen Betrieb aufgenommen. Mittlerweile sind die ersten Start-ups in die Räumlichkeiten in Berlin-Kreuzberg eingezogen.

APX will Start-ups in der frühen Gründungsphase unterstützen

Geschäftsführer von APX sind Jörg Rheinboldt (46) und Henric Hungerhoff (34). Rheinboldt, Alando-Gründer und ehemaliger Ebay Deutschland-Chef und seit Oktober 2013 als Geschäftsführer bei Axel Springer Plug and Play tätig, bleibt dem Accelerator weiterhin als Beirat verbunden. Hungerhoff ist Rechtsanwalt und Musiker und wechselt aus dem Büro des Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner zu APX.

APX steht als Kürzel für die beiden Partnerunternehmen und ihr gemeinsames Ziel, Start-ups in der Frühphase ihrer Unternehmensgründung zu unterstützen und ihre Entwicklung zu beschleunigen. APX investiert branchen- und industrieübergreifend in digitale Geschäftsmodelle, vor allem aus den Feldern Lifestyle, Mobilität, Reisen, Finanzen- und Versicherungstechnologie, Medien und Gesundheit. Start-ups erhalten eine Anschubfinanzierung in Höhe von 25 000 Euro (pre-seed) oder bis zu 100 000 Euro, falls sie bereits externes Kapital aufgenommen haben (seed).

Außerdem bietet APX den Unternehmen ein intensives 100-tägiges Programm. In dieser Zeit werden die Gründer durch individuelle Betreuung sowie durch Workshops und Veranstaltungen systematisch auf weiteres Wachstum vorbereitet. APX unterstützt die Start-ups bei der Gesellschaftsgründung, der Umsetzung der Marketing- und Finanzplanung, der Produktentwicklung sowie bei weiteren Finanzierungsrunden. APX hilft den Start-ups darüber hinaus, mit dem Autohersteller, dem Zeitungsverlag oder den mehr als 200 Netzwerkunternehmen gemeinsame Pilotprojekte in Angriff zu nehmen. Nach dem Programm bietet APX den Portfoliounternehmen die Möglichkeit, Arbeitsplätze und Infrastruktur für weitere drei Monate kostenlos zu nutzen.

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Ford kümmert sich um die Identifizierung von Drohnen

Mo, 16/04/2018 - 11:14

Drohnen setzen sich durch. Allein im deutschen Luftraum könnten nach der Einschätzung der Deutsche Flugsicherung (DFS) mehr als 400 000 zumeist privat genutzte, unbemannte Fluggeräte zumindest gelegentlich unterwegs sein. Weltweit existieren mittlerweile mehrere Millionen solcher ferngesteuerten Flugkörper. Nicht nur bei Film- und Fernsehproduktionen kommen sie als Kamera-Drohnen zum Einsatz, auch im Bereich von Social Media werden Videos und Fotos, die mit Hilfe einer Drohne aufgenommen wurden, immer beliebter.

Zahllose Möglichkeiten und unausgereifte Rahmenbedingungen

Über Bildaufnahmen aus der Vogelperspektive hinaus eröffnet die Drohnen-Technologie weitere spannende Nutzungsmöglichkeiten. Dazu zählen die Überwachung von landwirtschaftlichen Flächen oder das Sammeln von Informationen für das Katastrophen-Management und auch das Inspizieren von Gebäuden.

Bis hin zum Drohnen-Auto reichen inzwischen die Phantasien zur zukünftigen Nutzung der Drohnen. Dabei stecken sie selbst immer noch in den Kinderschuhen und auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen für ihren Einsatz sind noch nicht ausgereift – sowohl in Deutschland und Europa als auch in den USA. Deshalb nahm die Ford Motor Company am Unmanned Aircraft Systems-Symposium der US-Luftfahrtbehörde (FAA) teil. Als einziger Automobilhersteller im Regelungsausschuss der FAA schlägt Ford Motor dabei neue Einsatzbereiche für Drohnen vor. Grundlage für neue Einsatzszenarien ist nach Meinung der Experten die zuverlässige Identifizierung von Drohnen, möglichst so, dass bestehende Modelle nicht umgebaut werden müssen.

Nummernschilder für Drohnen?

Ford-Entwickler sehen die Lösung in einem zehnstelligen Code, der auf die Fluggeräte aufgedruckt werden müsste. Die Herausforderung besteht bisher darin, dass die ID einer Drohne nur aus unmittelbarer Nähe gelesen werden kann, auch wenn die Drohne sich im Flug befindet. Deshalb hat sich Ford speziell mit Anti-Kollisions-Lichtern beschäftigt, die die Sichtbarkeit von Drohnen verbessern. Die Idee wurde in den USA bereits zum Patent angemeldet und basiert auf ASCII-kodierten Binär-Signalen, die theoretisch eine universelle Kompatibilität gewährleisten.

Zusätzlich zu diesen Leuchten ließe sich die Registrierungsnummer einer Drohne von einer kamerabasierten Software-Applikation erfassen. Dekodierungs-Algorithmen, die mit Google Tensor-Flow erstellt wurden, können auf einem Standard-Smartphone ausgeführt werden, was es ermöglichen würde, in der Luft befindliche Drohnen zu identifizieren. Erste Feldversuche haben gezeigt, dass ein solches „Remote Identification“-System funktioniert.

Drohnen als Hilfsmittel für den Alltag

„Nicht wenige unserer Kunden haben selbst Drohnen“, sagt John Luo, Research Manager, Emerging Technology Integration, Ford Research and Advanced Engineering, Ford Motor Company. „Viele Menschen denken über Drohnen als Hilfsmittel für den Alltag nach. Als Forscher interessieren wir uns deshalb für die mögliche Interaktion zwischen unseren Fahrzeugen und Drohnen, um diese Technologie in Zukunft eventuell für unsere Kunden nutzbar machen zu können“.

Neben luftfahrtrechtlichen Fragen beschäftigt sich Ford auch mit den Drohnen selber, um besser zu verstehen, wo sich ihre Verwendung durch Kunden mit der potenziellen Nutzung im Fahrzeugbereich überschneidet. Vor diesem Hintergrund wurde eine Entwickler-Plattform geschaffen, die es verschiedenen Ford-Teams ermöglicht, die Zusammenarbeit von Drohnen und Fahrzeugen zu testen – beispielsweise im Rahmen von Vermessungsarbeiten.

Zu Land und zu Luft

„Unsere Programmier-Plattform bietet modularen Zugriff auf Drohnen“, sagt Adi Singh, Principal Scientist, Small Unmanned Aerial Systems Integration, Ford Research and Advanced Engineering. „Ziel ist das Testen und Entwickeln von Hardware, Software, Benutzeroberflächen und Design-Konzepten“.

Dank der Entwickler-Plattform erhalten die Teams von Ford eine definierte Umgebung, in der sie die Potenziale der Technologie und die Rolle, die Drohnen in der Zukunft spielen werden, schon heute evaluieren können. Geplant ist außerdem die Ausweitung des Systems zu einer Open-Source-Plattform, damit auch externe Entwickler davon profitieren können. Da sich die Verbreitung von Drohnen immer weiter beschleunigt, werden Kunden diese Technologie schon bald nicht mehr bloß in der Freizeit nutzen, sondern auch im realen Arbeitsleben.

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Mercedes-Benz Bank wächst mit neuen Produkten

Mo, 16/04/2018 - 10:57

Im Geschäftsjahr 2017, zum dreißigjährigen Bestehen des Unternehmens, verzeichnet die Mercedes-Benz Bank Rekordzahlen. Der Vertragsbestand, also der Wert aller finanzierten und verleasten Fahrzeuge, wuchs um zwölf Prozent auf 26,9 Mrd. Euro. Insgesamt stehen damit rund 970 000 Pkw, Lkw, Vans und Busse in den Büchern. Mittlerweile ist mehr als jedes zweite Fahrzeug von Daimler in Deutschland mit einem Vertrag der Mercedes-Benz Bank unterwegs.

Der Markt und die Ansprüchen haben sich verändert

„Früher lag unser Fokus auf der Finanzierung von Fahrzeugen, inzwischen geht es um alle Facetten automobiler Mobilität. Der Trend bei unseren Kunden geht zur Flexibilität bei der Fahrzeugnutzung und zur detaillierten Abrechnung, die mittels Telematik die tatsächliche Nutzung erfasst“, so Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Bank AG und im Vorstand der Daimler Financial Services AG verantwortlich für das Geschäft in Europa.

Der klassische Autokredit – so Reiner – sei längst einer Finanzierung mit flexiblem Vertragsende gewichen, mit der Möglichkeit, das Fahrzeug zurückzugeben, weiterzufinanzieren oder zu kaufen. Noch stärker habe sich das Leasing verändert. Aus Leasingraten wurden Flatrates, inklusive Versicherung und Wartung. Zunehmend nachgefragt werde auch die Fahrzeugmiete und telematikbasierte Produkte. Gleichzeitig schreite die Digitalisierung des Geschäfts und die Buchung über das Smartphone voran. Reiner: „Zukünftig werden wir auch Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing in die Fahrzeugfinanzierung integrieren sowie Angebote speziell für elektrisch angetriebene Fahrzeuge machen.“

Neuheit „InScore“

Im Herbst 2017 hat die Mercedes-Benz Bank ihre erste Telematik-Autoversicherung „InScore“ auf den deutschen Markt gebracht. Kunden können die Höhe ihrer Versicherungsrate direkt über einen „Driver Score“ beeinflussen, der sich aus Fahrstil, Fahrzeit und Strecke zusammensetzt. Das ermöglicht einen Nachlass von bis zu 30 Prozent im Vergleich zur herkömmlichen Rate. Die Daten zur Berechnung der Versicherungsprämie kommen über eine werksseitig eingebaute Telematic Control Unit (TCU) direkt aus dem Fahrzeug. Zum Start war die Versicherung für die neue E-Klasse erhältlich und wird nun auf neue Baureihen von Mercedes-Benz ausgerollt.

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Honda startet in die Motorradsaison

Mo, 16/04/2018 - 10:37

Mit der Roadshow lädt Honda auch in diesem Jahr bei seinen Händlern wieder zur Eröffnung der Motorradsaison samt Probefahrten ein. Als Neuheiten werden am Sonnabend, 21. April 2018, die rundum überarbeitete GL 1800 Gold Wing, die CB 1000 R und die CB 125 R sowie die Africa Twin Adventure Sports vorgestellt.

Honda hat sich für seine Kunden Einiges einfallen lassen

Zudem gibt es für die „Wanted“-Modelle Crosstourer und SH 300i Preisvorteile sowie eine Wechselprämie von 2000 Euro für die Fireblade SP bzw. von 1000 Euro und einen Quickshifter für die Standard-Variante. Mit der All-in-Flat bietet Honda auch eine Finanzierung an, die auch den Service für drei Jahre mit einschließt. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit kann der Kunde das Fahrzeug kaufen, weiterfinanzieren oder zurückgeben.

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Porsche 911 Speedster Erlkönig

Mo, 16/04/2018 - 10:19

Die 991-Baureihe des Porsche 911 ist mittlerweile seit geraumer Zeit auf dem Markt und sein Nachfolger nähert sich immer mehr der Serienreife. Letztes Jahr hat Porsche den GT2 RS vorgestellt, der bei Kennern in der Branche immer als letzte Spezifikation der Sportwagen-Baureihe verstanden wird.

Mit dem besten von seinen Geschwistern: 911 Speedster

Porsche 911 Speedster.
Copyright: Automedia

Seinen allerletzten Trumpf will Porsche für die 991-Baureihe allerdings noch ausspielen. Als Schwanengesang soll noch der Porsche 911 Speedster als  limitierte Auflage erfolgen. Die Vorgänger-Baureihe 997 haben die Zuffenhausener ebenfalls mit einem Speedster beendet. Das voluminöse Heck erinnert stark an den Carrera S, dessen Heckantrieb der 911 Speedster auch gleich mit übernimmt. Das Antriebsaggregat stammt vom Carrera GTS. Dieser leistet satte 450 PS mit Hilfe seines 3.0-Liter-Biturbo-Sechs-Zylinder in Reihenform. Über Preis ist noch nichts bekamt, aber man braucht sicher nicht viel Vorstellungskraft, dass der 911 Speedster kein günstiges Angebot sein wird. Wir reden hier auch schließlich vom wahrscheinlich letzten 991.

 

 

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Audi RS 4 Avant: König des Asphalts

Mo, 16/04/2018 - 09:05

Er ist das ideale Fahrzeug für Express-Lieferungen: Der Mittelklasse-Kombi besticht mit herausragenden Fahreigenschaften – 600 Nm Drehmoment schon bei 1900 U/min. In Audis kleiner RS-Familie ist er für die Expresslieferungen zuständig. So schnell, wie der RS 4 Avant im Kombi-Laderaum verstaute Ware zustellt, kann die Kühlkette nicht abreißen.

Express macht durstig

In den Kofferraum des schnellen Kombis passen mindesten 505 Liter Gepäck.
Copyright: Jutta Leis / mid

Für die Fans extrem sportlicher Fahrzeuge, denen man ihr Potenzial erst auf den zweiten Blick ansieht, ist der RS 4 der uneingeschränkte König des Asphalts. Dass der Mittelklasse-Kombi dann auch noch – mit eineinhalb zugedrückten Augen – als Familienkutsche durchgeht, macht ihn fast unwiderstehlich. Einer weiteren Verbreitung stehen nur zwei Argumente entgegen, die in der Regel aber entscheidend sind: der Preis von mindestens 81.600 Euro und der Verbrauch im Praxistest von 12,8 Litern Super plus.

Ob das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, ist eine für über 90 Prozent der Pkw-Fahrer rein akademische Frage, denn ihr Einkommen wird sie nie in Versuchung führen, den RS 4 in die eigene Garage zu holen. Wer die finanzielle Hürde überspringt, hat sich vorher sicher ausreichend informiert: Sechszylinder-Biturbo, 450 PS, 600 Nm, von Null auf Hundert in 4,1 Sekunden, 280 km/h Höchstgeschwindigkeit. Nüchterne Zahlen, die nicht im Ansatz wiedergeben, was die Faszination dieses Fahrzeugs ausmacht.

Die Faszination der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – in diesem Fall von 450 Pferden, deren Kraft schon beim geringsten Druck aufs Gaspedal entfesselt wird. Das liegt aber nicht nur an den üppig vorhandenen Pferdestärken, sondern in erster Linie an Diesel-verdächtigen 600 Nm Durchzugskraft, die dem eiligen Chauffeur schon ab 1.900 U/min bereitwillig zur Verfügung gestellt wird.

Der RS 4 Avant will an seine Grenzen getrieben werden

mid Groß-Gerau – Dickes Rohr: Seine sportlichen Attribute stellt der RS 4 Avant mit Understatement zur Schau.
Copyright: Jutta Leis / mid

Fast schlupffrei – dank Quattro-Antrieb mit Sportdifferential – wird die Leistung in Vortrieb umgewandelt. Natürlich macht es dabei einen Unterschied, ob es geradeaus geht, oder um die Ecke. In Kurven wird die Kraftverteilung (60 Prozent hinten, 40 vorne) zum agilitätssteigernden Moment. Dank der sündhaft teuren Keramikscheiben (6.000 Euro) und der überragenden Fahrstabilität liegt der Bremspunkt so nah an der Kurve, dass man sich zunächst nicht so schnell so weit nach vorne wagt. Mit der sagenhaft direkten und rückmeldungsstarken Lenkung lässt sich der RS 4 in die Kehre wuchten. Und früh am Scheitelpunkt geht es bereits wieder aufs Gas, weil die Kraft von hinten fleißig und leicht übersteuernd beim Einlenken mitarbeitet.

Man kann sich hart am Grenzbereich entlang hangeln, ohne das Gefühl zu haben, den Ingolstädter zu verlieren. Das ist die Paradedisziplin des RS 4. Kein vergleichbares Fahrzeug erreicht dieses Niveau. Platte Vergleiche wie „Fahren auf Schienen“ oder „Kleben auf der Straße“ können das Live-Erlebnis hinter dem Steuer nicht transparent machen. Allein für diese in die Serienfertigung eingeflossenen Erkenntnisse hat sich der Einsatz von Audi in der DTM-Rennserie gelohnt.

Dezent halbstark

Unten abgeflachtes Lenkrad, knackige Sitze: Im RS 4 Avant herrscht sportlicher Komfort.
Copyright: Jutta Leid / mid

Was den Wagen sonst noch so sympathisch wirken lässt, ist sein vergleichsweise unspektakulärer Auftritt zu diesem spektakulären Fahrvergnügen. Mächtige Lufteinlässe, für die fetten Schlappen (275/30 R 20) ausgestellte Kotflügel, Frontspoiler, Heckdiffusor und mächtige Auspuffrohre lassen keinen Zweifel daran, dass es sich hier um einen besonders sportlichen Ableger seines Gen-Spenders A4 handelt. Aber das bleibt sehr dezent und wirkt dennoch ein klein wenig halbstark.

Das Interieur ist fast unverändert von A4 und A5 übernommen. Angereichert durch das Sportlenkrad, die herrlich unterstützenden Sportsitze und – wenn gewünscht – Karboneinlagen an allen Ecken. Die Mitfahrer freuen sich über ein ordentliches Platzangebot. Die große Heckklappe gibt dazu noch einen Raum frei, der 505 Liter Gepäck aufnimmt. Da muss man sich auf Urlaubsreisen nicht groß einschränken. Die Sicherheitsausstattung ist bereits in der Basisversion vollständig. Bei den Assistenzsystemen lässt Audi noch Optionen für den dicken Geldbeutel: Geschwindigkeitsregelanlage, Park- oder Spurhalteassistent, Head-up-Display und Rückfahrkamera sind einige der Preistreiber. Ob man sie in einem Sportkombi braucht, muss jeder selbst entscheiden. Die Soundanlage von Bang & Olufsen (1.140 Euro) ist eigentlich verzichtbar. Denn den schönsten Sound macht der RS 4 immer noch mit seinem Motor.

Technische Daten Audi RS4 Avant Viertürige Limousine der unteren Mittelklasse Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 4.781/1.866/1.404/2.826 Leergewicht 1.790 kg Zuladung 515 kg max. Anhängelast 1.900 kg Tankinhalt 58 l, Kofferraumvolumen Antrieb Sechszylinder-Turbobenziner mit Biturbo Hubraum 2.894 ccm, Leistung max. Drehmoment 600 Nm bei 1.900/min Beschleunigung 0-100 km/h 4,1 s, Höchstgeschwindigkeit 280 km/h 8-stufige Tiptronic Übertragung Allradantrieb Normverbrauch 8,8 l Super plus je 100 km CO2-Ausstoß 200 g/km Testverbrauch 12,8 l Preis ab 81.600 Euro.

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Christian Mastro ist neuer Bugatti-Vertriebsvorstand

So, 15/04/2018 - 09:56

Christian Mastro (47) ist neuer Vertriebs- und Marketingvorstand von Bugatti. Er folgt auf Dr. Stefan Brungs, der im vergangenen Dezember das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Mastro kommt von Lamborghini, wo er knapp 14 Jahre in verschiedenen Vertriebspositionen tätig war.

Mastro kennt Bugatti-Präsident Winkelmann schon von Lamborghini

Der Italiener ist seit fast 25 Jahren in der Automobilindustrie tätig. Nach Stationen bei Volvo und Honda in seinem Heimatland, wechselte er 2004 zu Lamborghini. Dort war er anfänglich Area Manager für Europa am Stammsitz der Marke in Sant’Agata Bolognese. Im Jahr 2009 wechselte Mastro nach Peking, wo er für Lamborghini ein Büro neu aufbaute und als General Manager die Region Asien/Pazifik verantwortete. Im Jahr 2013 kehrte er nach Italien zurück, um von dort als Regional Manager die Vertriebs- und Marketingaktivitäten der Marke in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zu steuern.

Christian Mastro berichtet in seiner neuen Funktion an Bugatti-Präsident Stephan Winkelmann. Beide kennen sich schon aus ihrer Zeit bei Lamborghini.

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BMW eröffnet Campus für autonomes Fahren

So, 15/04/2018 - 09:48

BMW hat heute in Unterschleißheim bei München seinen Campus für autonomes Fahren eröffnet. Vor 15 Monaten hatte der Konzern die Entscheidung getroffen, die Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenzsysteme und hoch- bzw. vollautomatisiertes Fahren an einem Standort zu bündeln. In der Nähe zum Forschungs- und Innovationszentrum der BMW Group entstand ein Kompetenzzentrum mit 23 000 Quadratmetern Bürofläche und Platz für 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Campus für autonomes Fahren bietet ein offenes Raumkonzept und die flexible Nutzung der Büroflächen sowie kurze Wege. So kann beispielsweise ein Softwareentwickler seinen gerade erst geschriebenen Code sofort und mit wenigen Schritten im Fahrzeug testen.

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Mansory macht den Turbo S zum Carbonflitzer

So, 15/04/2018 - 09:36

Nicht mehr und nicht weniger als 15 verschieden Carbongewebe und eine üppige Farbpalette bietet Veredler Mansory für sein Porsche Turbo S-Karosserieprogramm. Dabei bleibt praktisch keine Fläche unangetastet – von der Fronthaube über Lufteinlässe an Front und Seite zu den Scheinwerferrahmen, Seitenschwellern, Blenden und Streben für die Motorraumabdeckung bis hin zum Heckdiffusor und Heckflügel werden die Zuffenhausener Sportgeräte mit dem ultraleichten und hochfesten Material aus eigener Anfertigung veredelt.

Aus der Sattlerei des Hauses stammen die Karbonverkleidungen für das Interieur: Sportlenkrad, Wählhebel für das achtstufige Doppelkupplungsgetriebe, Armaturen und weitere Applikationen können in den ultraleichten Werkstoff oder wahlweise Leder gehüllt werden.

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Skoda Karoq mit Red Dot Award ausgezeichnet

So, 15/04/2018 - 09:10

Die Jury des diesjährigen Red Dot Awards hat den Skoda Karoq mit dem international renommierten Designpreis in der Kategorie ,Product Design‘ ausgezeichnet. Das neue Erfolgsmodell von ŠKODA trägt die emotionale Formensprache des tschechischen Autoherstellers mit seiner ausdrucksstark und kraftvoll gestalteten Karosserie in das Segment der Kompakt-SUV.

Ritterschlag für den Karoq

Skoda Karoq.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Die international besetzte Jury aus 40 unabhängigen Gestaltern, Designprofessoren und Fachjournalisten bewertet die zahlreichen Einreichungen live und vor Ort anhand von Kriterien wie Innovationsgrad, formale Qualität, Funktionalität und ökologische Verträglichkeit. 2018 wird der ‚Red Dot‘ – der weltweit als Siegel für qualitativ hochwertiges Produktdesign gilt – bereits zum 63. Mal vergeben. In diesem Jahr gingen Bewerbungen aus 59 Ländern ein. Damit zählt der ,Red Dot Award‘ zu den bekanntesten Designwettbewerben der Welt.

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Vorstellung Abarth 124 Spider: Der Preis soll’s richten

So, 15/04/2018 - 08:33

Gegen den Wind zu kreuzen, ist die hohe Schule des Segelns. Wer dies versucht, verdient Respekt. Und auch, wer gegen den Trend Automobile auf den Markt bringt. Ein kleiner, offener Zweisitzer ist mutig, wenn alle Welt nach SUV giert. Doch der Fiat 124 Spider und sein verschärftes Abarth-Pendant tun sich schwer. Vielleicht bringt eine Preissenkung die Wende.

Fiat Spider hat weniger Konkurrenz im Segment

Abarth 124 Spider.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

In der Frankfurter Zentrale von Fiat Chrysler Deutschland macht man kein Geheimnis daraus, dass der 124er Spider bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. 2017, im ersten vollen Jahr des Verkaufs, wurden in Deutschland knapp 3000 Neuzulassungen registriert. Vom Mazda MX-5, der zwar abweichend motorisiert ist, aber sonst viel Technik des Fiat spendiert bekommen hat, waren es mehr als 5000 Stück. Fiat sieht noch Luft nach oben für sein Modell, weshalb der Absatz mit veränderten Ausstattungsmerkmalen und Preisen angeschoben werden soll.

Das Problem für Fiats Spider liegt unter anderem in der Tatsache, dass die Marke das Segment des offenen Zweisitzers viele Jahre unbesetzt ließ, während der Mazda innerhalb von mehr als einem Vierteljahrhundert selbst zur Roadster-Ikone heranreifen konnte. Doch es gibt auch Fakten, die dem Fiat nützen könnten: Viele Hersteller haben ihre Cabrios auslaufen lassen. Im Leistungs- und Preissegment des Fiats herrscht wenig Verkehr, denn viele potenzielle Kunden würden vielleicht gern einen Audi TT oder Mercedes SLK fahren, können ihn sich aber nicht unbedingt leisten.

Neue „Gran Turismo“-Variante als Ganzjahresauto

Abarth 124 GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Wie ein Menü aus Sushi und Pasta verbinden Fiat 124 Spider und Abarth 124 die japanische Plattform mit dem italienischen Motor, der 1368 Kubikzentimeter Hubraum hat und mittels Turboaufladung 103 kW / 140 PS darin zubereitet. Beim Abarth sind es 125 kW / 170 PS und mit 250 Newtonmetern gibt es 30 Nm Drehmoment mehr als beim Fiat. Neu ist die Variante Abarth 124 GT. Allerdings sollte man nicht den Fehler begehen, das Kürzel für „Gran Turismo“ als Hinweis auf einen 2+2 Sitzer zu werten. Dieser GT zielt auf den Ganzjahreseinsatz des Abarths und bietet ein Hardtop aus Kohlefaser. Das nur 16 Kilogramm wiegende Dachteil ist von innen gefüttert und kann mit wenigen Handgriffen auf- oder abgesetzt werden.

Obwohl der Name Abarth unter Motorsport-Freunden einen besonderen Klang hat, ist die Marke relativ unbekannt. Die Tradition als Marketingmittel einzusetzen ist deshalb aus Fiat-Sicht naheliegend. Der Abarth 124 GT wird dazu mit besonderen Leichtbau-Felgen ausgerüstet, kann optional Frontspoiler und Außenspiegelkappen aus Karbon bekommen und erinnert mit mattschwarz lackierter Motorhaube an eine Praxis der 70er Jahre, wonach dies bei Rallye-Fahrzeugen für den Fahrer störende Lichtreflexionen verhindern sollte. Zusätzlich verwöhnt der GT die Insassen mit einem speziellen Sound aus der Abgasanlage. Der ohnehin schon recht kernige Klang des Wagens wird durch ein Dual-Mode-System verfeinert, das den Abgasweg drehzahlanhängig optimieren soll. Der GT startet bei 40 900 Euro.

Freiluft-Fahrmaschine mit hohem Spaßfaktor

Abarth 124 Spider.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Wer sich mit dem Stoffdach begnügt, findet in der Abarth-Preisliste eine Überraschung. Statt vormals für 40 000 Euro ist es jetzt schon ab 33 000 Euro möglich, die 170-PS-Variante des Fiat 124 Spider zu fahren. Nach wie vor sind als Grundausstattung elektrische Außenspiegel und Fensterheber, Zentralverriegelung, Alufelgen, Sportpedale, Nebelscheinwerfer, Klimaanlage, Tempomat und elektronische Wegfahrsperre an Bord. Die Variante „Turismo“ für 37 500 Euro lockt zusätzlich mit beheizbaren Ledersitzen, Brembo-Bremsen, Sportauspuffanlage und Bose-Soundsystem.

Die Preisliste für den 103 kW / 140 PS starken Fiat 124 Spider fängt bei 24 990 Euro an. Für diesen Preis werden Klimaanlage, Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, Tempomat und Zentralverriegelung eingebaut. Das sechsstufige Automatikgetriebe, das auch für den Abarth lieferbar ist, kostet hier 1900 Euro Aufpreis. Voraussetzung ist, dass man sich für die 26 990 Euro kostende „Lusso“-Ausstattung entscheidet, die analog zum Turismo-Abarth über Lederpolster, Klimaautomatik, 17-Zoll-Alus und Nebelscheinwerfer verfügt.

Zweisitzige Cabrios werden nicht wegen ihrer Vielseitigkeit im Alltag gekauft. Naturgemäß muss man sich mit gewissen Einschränkungen bei der Nutzung arrangieren. Als Freiluft-Fahrmaschine mit hohem Spaßfaktor sind sie aber fast unschlagbar. Da werden gern auch kleine Schwächen, wie ein manueller Dachmechanismus oder eine fehlende Längsverstellbarkeit der Lenksäule klaglos hingenommen. Beim Mazda MX-5 endet das Leistungsspektrum derzeit bei 118 kW / 160 PS. Um den Spaßfaktor noch zu erhöhen und zahlreichen Kundenwünschen zu entsprechen, ist dort eine Variante mit mehr Power in Vorbereitung. 125 kW / 170 PS werden bei Abarth für ausreichend gehalten. Planungen für eine Version mit höherer Motorleistung gebe es derzeit nicht, heißt es von Seiten des Marketings.

Technische Daten Abarth 124 Spider Länge x Breite x Höhe (m) 4,05 / 1,74 / 1,25 Radstand (m) 2,31 Motor R4-Turbobenziner, 1368 ccm Leistung 125 kW / 170 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 250 Nm bei 2500 U/min Höchstgeschwindigkeit 232 km/h (m. Handschaltung) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,8 Sek. ECE-Verbrauch 6,4 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 148 g/km Leergewicht / Zuladung 1135 kg / 180 kg Kofferraumvolumen 140 Liter Bereifung 205/45 R 17 Basispreis 33 000 Euro

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Key Safety Systems schließt Takata-Übernahme ab

Sa, 14/04/2018 - 10:03

Das US-Unternehmen Key Safety Systems (KSS) hat – wie angekündigt – Takata übernommen. Nach Millionen von weltweiten Rückrufen wegen defekter Airbags hatte der japanische Hersteller von Auto-Sicherheitssystemen im Juni vergangenen Jahres in Japan und in den USA Insolvenz angemeldet. Takata geht in dem neuen Unternehmen Joyson Safety Systems auf, das seinen Sitz in Auburn Hill im US-Bundesstaat Michigan hat und mit über 50 000 Mitarbeitern in 25 Ländern aktiv ist.

Kartellrechtliche Freigabe für die 1,6 Milliarden US-Dollar Übernahme ist erfolgt

KSS übernimmt nicht die Verbindlichkeiten von Takata im Zusammenhang mit der Rückrufaktion von Airbag-Gasgeneratoren mit phasenstabilisiertem Ammoniumnitrat oder aus dem Insolvenzverfahren.

Die Kaufvereinbarung vom November 2017 unterlag einer Reihe von Bedingungen, die allesamt nun erfüllt wurden. Dies betrifft vor allem die kartellrechtliche Freigabe und Genehmigungen durch die Insolvenzgerichte in mehreren Ländern. Das Geld für die knapp 1,6 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro) teure Transaktion stammt von einem Konsortium. Ihm gehören das KSS-Mutterunternehmen Joyson Electronics, die asiatische private-Equity-Gesellschaft PAG und der Future Industry Investment Fund in den USA und Japan an.

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Continental arbeit an einem Aquaplaning-Warner

Sa, 14/04/2018 - 09:52

Das Technologieunternehmen Continental arbeitet an einem Warnsystem für Aquaplaning-Gefahr. Es soll auf Basis von Kamera- und Reifensensordaten drohendes Aquaplaning frühzeitig erkennen. So werden die Fahrer rechtzeitig gewarnt und können ihre Geschwindigkeit im Vorfeld noch besser anpassen. Ein erster Serieneinsatz der in der Vorentwicklung befindlichen Technik ist aus Sicht des Unternehmens in einer nächsten Fahrzeuggeneration vorstellbar.

Spritz- und Sprühmuster der Reifen zeigt drohende Aquaplaning-Gefahr

Continental arbeit an einem Aquaplaning-Warner.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Continental

Aquaplaning entsteht, wenn das Reifenprofil das Wasser auf der Straße nicht schnell genug ableiten kann. Experten sprechen daher vom sogenannten „Aufschwimmen“, da der Reifen sprichwörtlich auf einem Wasserfilm schwimmt und den Grip zur Straße vollständig verliert. Um diese übermäßige Wasserverdrängung zu erkennen, setzt Continental auf Bilder der Surround-View-Kameras. Diese Weitwinkel-Kameras sind in den Seitenspiegeln sowie im Kühlergrill und im Heck der Continental-Entwicklungsfahrzeuge eingebaut. „Wenn viel Wasser auf der Straße ist, zeigen die Kamerabilder ein spezifisches Spritz- und Sprühmuster der Reifen. Dieses Muster nutzen unsere Algorithmen, um eine Aquaplaning-Gefahr zu identifizieren“, erläutert Bernd Hartmann, Projektleiter bei Continental in Frankfurt. Hard- und Software des Aquaplaning-Warners entwickeln die Continental-Ingenieure in Frankfurt, Hannover und Toulouse.

Zusätzlich zu den Kameradaten plant Continental auch Informationen von den Reifen selbst zu nutzen, um das Aquaplaning-Risiko zu erkennen. Hier werden Signale der Sensoren direkt in den Reifen analysiert. Dabei wird das Signal des Beschleunigungssensors aus dem elektronischen Reifeninformationssystem eTIS und nach einem spezifischen Signalmuster abgesucht. Da der eTIS-Sensor auch das Restprofil des Reifens erkennen kann, lässt sich anhand dieser Daten eine sichere Geschwindigkeit für einen bestimmten nassen Fahrbahnzustand berechnen und an den Fahrer weiterleiten.

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Emilio Herrera ist neuer COO von Kia Motors Europe

Sa, 14/04/2018 - 09:22

Emilio Herrera ist neuer Chief Operating Officer von Kia in Europa. Er folgt auf Michael Cole, der innerhalb des Unternehmens eine neue globale Aufgabe übernehmen wird. Gemeinsam mit Yong Kew Park, Präsident von Kia Motors Europe, wird Herrera seine Geschäfte von der Kia-Europazentrale in Frankfurt aus führen.

Emilio Herrera ist seit mehr als 20 Jahren in der europäischen Automobilbranche tätig. Der gebürtige Schweizer, Jahrgang 1961, war zunächst Geschäftsführer von Kia Motors Belgium und übernahm 2012 die Geschäftsführung von Kia Motors Iberia. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum schnellst wachsenden Volumenhersteller auf dem spanischen Markt.

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Vorstellung Ford Focus: Bestseller mit Titelanspruch

Sa, 14/04/2018 - 08:31

Ford hat den neuen Focus enthüllt. Und wenn das wichtigste und erfolgreichste Modell der Marke präsentiert wird, fehlt es natürlich nicht an Superlativen. So sei die vierte Generation des weltweit angebotenen Bestsellers „das beste Auto, das wir je gebaut haben“, sagte Fords Europa-Präsident Steven Armstrong bei der statischen Premiere in London. Noch deutlicher wird der europäische Entwicklungs-Chef Joe Bakai: „Mit dem neuen Ford Focus setzen wir uns in puncto Technologie und Fahrerlebnis an die Spitze des Segments und haben das beste Auto auf die Räder gestellt, das es derzeit in der kompakten Mittelklasse gibt.“ Ob die das in Wolfsburg auch schon wissen?

Ford Focus galt viele Jahre als meistverkauftes Auto der Welt

Ford Focus Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Doch der Anspruch auf den Spitzentitel kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen 20 Jahren seit seinem Debüt in 1998 konnte Ford von seinem Golf-Gegner mehr als 16 Millionen Exemplare verkaufen, und der Focus galt viele Jahre als meistverkauftes Auto der Welt. Die Neuauflage, die ab September zeitgleich als Fünftürer und Kombi Turnier in die deutschen Verkaufsräume rollen wird, zeigt sich auf Augenhöhe mit dem deutschen Platzhirsch, vereint Hightech-Komfort mit zeitgemäßen Assistenzsystemen und moderner Motoren- und Antriebstechnologie.

Auf den ersten Blick gefällt das deutlich dynamischere Design. „Im Gegensatz zu den sehr flächigen und kantigen Vorgängern wollten wir diesmal eine betont muskulöse Ausstrahlung“, erläutert Chef-Designer Amko Leenarts. Das ist deutlich zu sehen an den vielen Wellen und Wölbungen im Blech. Vor allem die dreidimensional gestaltete Front und die stark konturierte Motorhaube, ebenso wie die dynamischen Schwünge in den Flanken oder die kantigen Kniffe im vorderen und hinteren Schwellerbereich, fallen ins Auge. Wobei sich die Ausstattungslinien durch je unterschiedliche Kühlergrill-, Scheinwerfer und Stoßfänger-Grafiken auch optisch von einander abgrenzen. In der Version Titanium trägt die Front horizontale Lamellen und vertikale Tagfahrlichter im Stoßfänger, die sportliche ST-Line charakterisiert ein schwarzes Wabengitter, größere Lufteinlässe im Stoßfänger inklusive Flügelelemente für eine bessere Aerodynamik sowie Heckdiffusor und Dachspoiler. Der Focus Vignale glänzt mit reichlich satiniertem Chromdekor im oberen Grill, als breit „lächelnde“ Leiste im unteren Stoßfänger sowie in den lackierten Seitenschwellern. Und die Crossover-Version Active schließlich ähnelt der ST-Line, mit dem Unterschied, dass sie neben der höheren Bodenfreiheit die typische Outdoor-Optik wie schwarz gerandete Radhäuser und Schwellerverkleidungen sowie silberfarben angedeutete Unterfahrschutzelemente trägt.

Reduziertes Interieur

Ford Focus Vignale.
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Im Gegensatz zu den skulpturalen Formen der Karosserie, wirkt das Interieur reduziert und klar geordnet. Materialien und Verarbeitung hinterlassen dank Softtouch-Materialien sowie polierten oder gebürsteten Oberflächen einen guten Eindruck. Auch hier unterscheiden sich die Ausstattungslevels, die Vignale-Version mit feinem Leder und gemasertem Holzdekor-Einlagen, die ST-Line durch Oberflächen im Carbon-Look und rote Ziernähte und der Focus Active durch etwas robustere Elemente. Allen gemein ist ein übersichtliches Cockpit, in dem sich über die Sync-3-Sprachsteuerung oder einen acht Zoll großen Farbtouchscreen per Wisch- und Ziehbewegung die wesentlichen Audio-, Klima- und Navigationsfunktionen bedienen lassen. Auf wildes Fingerfuchteln via Gestensteuerung verzichtet Ford.

Im Vergleich zum Vorgänger wuchs die vierte Generation in der Länge um 1,8 Zentimeter, beim Turnier sind es dagegen 10,8 Zentimeter. Auch der Radstand legte um gut fünf Zentimeter zu, was größere Räder, kürzere Überhänge sowie mehr Platz im Innenraum ermöglicht. Die Front-Passagiere genießen, wahlweise auf 18-fach verstellbaren Ergonomie-Sitzen, mehr Schulterfreiheit. Hinten legt die Kniefreiheit um fünf Zentimeter zu. Gegenüber dem Vorgänger wächst der Kofferraum des Fünftürers um 25 auf 341 Liter, bei umgeklappter Rückbank um 92 auf 1354 Liter. Das maximale Volumen im Kombi Turnier beträgt nun 1650 Liter.

Erstmals ein europäischer Ford mit Head-up-Display

Ford Focus Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Bei der möglichen Komfort- und Sicherheitsausrüstung fährt der Focus nun ebenfalls vorne mit. Erstmals in einer europäischen Modellreihe der US-Marke gibt es ein Head-up-Display, zwar nur als ausfahrbaren Schirm über dem Cockpit, dafür heller, größer und mit den meisten Anzeigefunktionen im Segment. Mit dem ab Titanium serienmäßig eingebauten „Ford Pass Connect“-Modem stehen darüber hinaus ein WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte sowie Echtzeit-Verkehrsdaten für die Navigation zur Verfügung. Über die dazugehörige App kann das Auto per Smartphone geortet, geöffnet, verschlossen und sogar der Motor gestartet werden.

Die Schar der elektronischen Helferchen wurden unter anderem um einen Stauassistenten inklusive Fahrspur-Pilot, kamerabasiertes Kurvenlicht, Verkehrsschilderkennung, blendfreies Fernlicht sowie einen vollautomatischen Park-Assistenten erweitert, der das Rein- und Rausrangieren parallel oder quer zur Fahrbahn komplett auf Knopfdruck erledigt. Ein Novum in dieser Klasse ist der Ausweichassistent, der das Umfahren von Hindernissen durch aktiven Lenkeingriff unterstützt.

Ab September soll es den Focus zunächst als Fünftürer und Kombi geben

Ford Focus ST-Line.
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Auch bei Motoren und Antrieb tritt die vierte Focus-Generation mit neuen Technologien an. Neben drei Vier-Zylinder-Dieseltriebwerken mit 95 PS, 120 PS und 150 PS (70 kW, 88 kW und 110 kW) präsentiert Ford als erster Volumenhersteller einen Drei-Zylinder-Benziner mit Zylinderabschaltung. Sowohl im 1,0-Liter-Ecoboost, wahlweise mit 85 PS, 100 PS oder 125 PS (63 kW, 74 kW und 92 kW) , als auch beim größeren 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS und 182 PS (134 kW) legt die Elektronik beim Dahingleiten mit konstantem Tempo, für den Fahrer unbemerkt, einen Brennraum still. Zehn Prozent Sprit sollen so eingespart werden. Vorausgesetzt, die neue Acht-Gang-Automatik übernimmt die Schaltarbeit, die alternativ zum standardmäßigen Sechs-Gang-Getriebe ebenso erstmals in einem Focus angeboten wird. Für mehr Dynamik soll außerdem ein interaktives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung sorgen. Erstmals und ohne Mehrkosten an Bord ist ein selektiver Fahrmodus-Schalter, der je nach Einstellung „Normal“, „Sport“ und „Eco“, das Ansprechen des Gaspedals und der Servolenkung anpasst.

Alle übrigen aufgezählten Neuheiten kosten selbstverständlich Aufpreis. Wie hoch die ausfallen, will Ford noch nicht verraten, kommt der Wagen doch erst im September auf den deutschen Markt. Immerhin steht der Einstiegspreis mit 18 700 Euro für den Fünftürer in der Basisversion Trend fest. Die Crossover-Version Active soll erst gegen Ende des Jahres folgen. In Deutschland werden vom Start weg Fünftürer und Kombi Turnier angeboten, in anderen Ländern ist auch eine viertürige Stufenheck-Limousine zu haben.

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Opel Grandland X: Deutsch-französische Freundschaft

Fr, 13/04/2018 - 09:50

Nach dem etwas glücklosen Antara und einer längeren Pause ist Opel in das nach wie vor boomende Segment der Kompakt-SUV zurückgespurt. Der Grandland X macht im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur, obwohl unter seinem schicken Kleid ein Franzose steckt. Der Rüsselsheimer basiert auf dem Peugeot 3008 und stammt noch aus der Kooperation vor der Übernahme durch PSA. Beide Fahrzeuge rollen gemeinsam in Sochaux in Frankreich vom Band.

Das Cockpit zeigt sich wertig und sauber verarbeitet

Opel Grandland X.
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Allerdings etwas mehr Pep und Farbe im Interieur stünde dem äußerlich leicht extrovertierten Auto sicher nicht schlecht. Die Armaturentafel ist leicht nach vorn geneigt und relativ niedrig, so dass kein Gefühl der Enge aufkommt. Dank Touchscreen ist die Zahl der Schalter erfreulich klein, was bei Opel ja lange Zeit nicht selbstverständlich war und immer wieder Anlass zu Kritik gab.

Äußerlich steht der Deutsch-Franzose mit mächtigem Karosseriekörper und schmalem Greenhouse da. Der Kühlergrill ist riesig, und auch die SUV-typische Seitenbeplankung fällt üppig aus. Fast schon elegant fällt die bumerangförmige Gestaltung der C-Säule aus, die dem Grandland X eine eigene Note verleiht. Dazu gibt die Spoilerkante in der Heckklappe oberhalb der Rückleuchten dem Grandland X einen weiteren sportlichen Anstrich. Was von außen elegant und dynamisch ausschaut, wirkt von innen allerdings eher ein wenig bedrückend. Der Bereich der C-Säule misst stolze 60 Zentimeter und wird nur durch ein kleines schlitzartiges Seitenfenster unterbrochen, das für etwas Licht sorgt, aber nicht für den Durchblick nach schräg hinten. Dazu kommen dann noch einmal weitere fast 20 Zentimeter Heckklappenausbuchtung.

Der Motor ist ein Löwe, kein Blitz

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der Grandland X teilt sich nicht nur die Plattform mit dem Peugeot, sondern auch die Motoren. Unter der Haube unseres Testwagens steckt der 1,2-Liter-Dreizylinder. Das Aggregat knurrt zwar vernehmbar, aber nie aufdringlich. Auch bei 3500 Umdrehungen in der Minute und 160 km/h drängt sich der Opel akustisch noch nicht auf. Die 130 PS reichen für den rund 1,4 Tonnen schweren Wagen aus.

Ab 1600 Umdrehungen in der Minute entwickelt er erste spürbare Kräfte, ab 2400 Touren wird er dann spürbar munterer und erreicht seinen ersten Schaltpunkt. Doch wie so oft bei Aggregaten dieser Bauart verlangt ausreichender Vortrieb höhere Drehzahlen und die schlagen sich auch hier im Verbrauch nieder. Bei einem Normwert von 5,2 Litern auf 100 Kilometer kamen wir auf Durschnitte von 7,6 Liter bis 8,4 Liter.

Das Getriebe könnte insbesondere in den Gängen drei und fünf etwas besser abgestuft sein. Die von den Opel-Ingenieuren adaptierte Schaltung arbeitet zwar präzise, aber nicht so weich wie wir es bislang von Peugeot gewohnt waren. Zudem beansprucht sie relativ viel Platz in der Mittelkonsole, so dass in Verbindung mit der elektrischen Parkbremse für die Cupholder zum Beispiel eng wird. Entsprechend kurz fällt dann leider auch die Mittelarmlehne und klein das Staufach darunter aus.

In Sachen Handling macht der Grandland X alles richtig

Opel Grandland X.
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Aber diese Kleinigkeiten beeinträchtigen natürlich nicht das Fahrverhalten, das zu den Stärken des SUV gehört. Die Lenkung spricht rasch und präzise an und erweist sich als erfreulich leichtgängig. Den hervorragenden Federungskomfort verdankt der Opel wohl seinen französischen Genen. Auch mit 18-Zoll-Bereifung steckt er selbst kurze Unebenheiten gelassen weg. Auch in Sachen Wankneigung gibt sich der Grandland X keine große Blöße, dennoch kann natürlich guter Seitenhalt der Sitze nie schaden und wird hier ebenfalls geboten.

Die optionalen AGR-zertifizierten Ergonomiesitze zeichnen sich durch ausziehbare Schenkelauflage und einen ungewöhnlich weiten Höhenverstellbereich aus. Nett ist das Ambientelicht in den geschwungenen Armlehnen der Türen, praktisch die großzügige Beleuchtung der Seitenfächer und vorbildlich, dass sich beide Seitenspiegel beim Einlegen des Rückwärtsgangs nach unten neigen.

Der Platz im Fond ist nicht üppig, aber ausreichend

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Die Fensterkante im Fond reicht bis zur Schulter und der Einstieg fällt relativ schmal aus. Hier haben die Entwickler mehr den recht großzügigen Kofferraum mit von hinten entriegelbaren Rückenlehnen und ebener Ladeflächen beim Umklappen im Blick gehabt. Eine kleine Durchreiche ist ebenso an Bord wie ein höhenverstellbarer Ladeboden, und auch die Reserveradmulde bietet noch jede Menge Platz. Bei so viel Mühe wundert es aber dann doch ein wenig, dass der Griff der Heckklappe so weit unten knapp über dem Stoßfänger liegt. Hier erweist sich die Sensorik für die Fußbewegung unter dem Fahrzeug als Segen.

Mit Intelli-Link samt Onstar-Onlinedienst, aktivem Spurhalter und Toter-Winkel-Warner sowie automatischem Notbremssytsem, automatischem Abblendlicht, Verkehrszeichenerkennung und beheizbarem Lederlenkrad ist der Grandland X in der Ausstattung Innovation hinreichend bestückt. Auch Surround-View und eine automatische Einparkhilfe fehlten im Testwagen nicht.

Insofern zeigt der Grandland X keine Schwäche. Auch der Motor ist besser als seine drei Zylinder und die 130 PS zunächst vermuten lassen. Etwas mehr vom äußeren Pfiff hätten wir dennoch ganz gerne im Innenraum wiedergefunden.

Daten Opel Grandland X 1.2 Innovation Länge x Breite x Höhe (m) 4,48 x 2,01 (mit Außenspiegeln) x 1,60 Radstand (m) 2,68 Motor R3-Benziner, 1199 ccm Leistung 96 kW / 130 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 230 Nm bei 1750 U/min Höchstgeschwindigkeit 189 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,8 Sek ECE-Durchschnittsverbrauch 5,2–5,3 Liter Effizienzklasse B CO2-Emissionen 120–121 g/km (Euro 6d) Leergewicht / Zuladung 1425 kg / 505 kg Kofferraumvolumen 514–1652 Liter Max. Anhängelast 1400 kg Wendekreis 11,05 m Bereifung Reifen 225/55 R18 Basispreis 29 250 Euro

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Mercedes-Benz Sprinter: Transporter mit Urlaubsqualitäten

Fr, 13/04/2018 - 09:30

Lange erwartet, im Juli kommt sie zu den Händlern, die dritte Generation des Mercedes-Benz Sprinter: Die Nachfrage ist groß, denn Spediteure, Handwerker und Paketdienste baden wohlig in einer Flut von Aufträgen, Bauboom und Internet-Handel sind die maßgeblichen Triebfedern dafür. Deshalb hat Mercedes ordentlich aufs Gas gedrückt. Schließlich gilt es, den eben erneuerten oder neu eingeführten Angeboten von VW und Ford, dem Crafter und dem Transit, einen mindestens ebenbürtigen Gegner entgegenzustellen.

Made in Germany hat ihren Preis

Mercedes-Benz Sprinter.
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Wenigstens 23 788 Euro kostet die Basisversion als Fahrgestell mit Fahrerkabine, die weitere Spreizung der Preisliste könnte größer nicht sein. Der Sechs-Meter-Kastenwagen mit Basismotorsierung springt es schon auf 34 880 Euro, das V6-Spitzenmodell 519 CDI kommt auf stolze 65 155 Euro – ohne die vielfältigen Extras. Der Grund liegt nicht zuletzt am Produktionsstandort.

Während andere ihre Transporter unter anderem im Billiglohnland Polen bauen lassen, produziert Mercedes-Benz den Sprinter in Düsseldorf und Ludwigsfelde bei Berlin. Dort entstehen die bis zu 1700 Varianten, die eine Kombination von drei Radständen, vier Aufbaulängen, drei Dachhöhen und zunächst vier Motoren ermöglicht.

das Komfort- und Sicherheitsangebot hat sich verbessert

Das neue Gesicht des Erfolgsmodells hat nichts von seiner Markenidentität verloren, die Materialqualität im Innenraum wurde zumindest teilweise aufgewertet. Vor allem das Komfort- und Sicherheitsangebot hat sich verbessert, so gibt es neben der Klimaanlage nun auch beheizbare und elektrisch verstellbare Sitze sowie eine Internetverbindung mit vielen Service-Funktionen für Gewerbetreibende und Freizeitfahrer. Denn auch der neue Sprinter soll wieder als Basisfahrzeug unter den Reisemobilisten Freunde finden. Für sie steht der stärkste der drei Vier-Zylinder-Diesel mit einer Leistung von 177 PS (130 kW) statt 163 PS (120 kW) exklusiv bereit.

Außerdem eignet sich die zusätzlich zu den hinterrad- und allradgetriebenen Modellen neu angebotene Variante mit Frontantrieb für den Freizeiteinsatz besonders gut. Sie hat eine um acht Zentimeter niedrigere Einstiegshöhe und 50 Kilogramm mehr Nutzlast, was besonders für die Einhaltung der 3,5-Tonnen-Grenze Vorteile bietet, die erhöhte Straßenmaut im Ausland sowie Tempolimit und Überholverbote für Lastwagen umgeht.

Hohe Verarbeitungsqualität wird von Daimler erwartet

Mercedes-Benz Sprinter.
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Eine erste Probefahrt zeigt, dass sie auch beim neuen Sprinter tadellos ist. Weitgehend zumindest. Denn selbst in den gut oder komplett ausgestatteten Versionen finden sich in manchem Winkel Verkleidungen, die nicht nur aussehen wie billiges Hartplastik, sondern sich auch so anfühlen. Bei der Materialwahl zumindest hat der Rotstift ordentlich mitgeschrieben. Dafür überrascht der Sprinter mit vielen Optionen aus den Premium-Baureihen der Personenwagenabteilung.

Etwa mit dem griffigen Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, wie es auch in der E- und S-Klasse zu finden ist. Die Sitze bieten ebenfalls gute Qualität, ob eine elektrische Verstellmöglichkeit jedoch in einem Pritschenwagen erforderlich ist, sei dahingestellt. Ablagen gibt es reichlich, ob für Urlaubsaccessoires der Freizeitchauffeure oder die Lieferpapiere des Paketdienstfahrers. Wobei der zunehmend auf sie verzichten kann, der Sprinter ist auf Wunsch stets mit dem Internet verbunden und erlaubt so weitgehend den Verzicht auf Papier.

Fortschritte in der Navigation

Mercedes-Benz Sprinter.
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Von großem Nutzen ist dabei das Kommunikationssystem Mercedes Connect Pro, das mit dem jüngst in der A-Klasse eingeführten MBUX-System (Mercedes-Benz User Experience) kooperiert. Dieses ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen zu haben, wahlweise mit sieben oder 10,3 Zoll großem Monitor. Per SMS erhält der Fahrer hierüber die Adressen der Abholstation und der Anlieferungsstelle, die Navigation startet automatisch. Dabei nutzt Mercedes die Dienste des Start-ups What-Three-Words, das die komplette Erdoberfläche in drei mal drei Meter große Parzellen aufgeteilt und jede einzelne mit einer Kombination aus drei Worten gekennzeichnet hat. Der Fahrer holt das Paket so bei „Polizist.Tafel.Kaufen“ ab und fährt es zu „Garten.Ziehen.Sand“.

Dies sei einfacher beherrschbar als bisherige GPS-Angaben über die geografischen Daten mit Längen und Breitengraden, heißt es. Und wesentlich genauer als mit einer Klartextadresse, die etwa auf einer Großbaustelle nicht immer zielführend ist. Allerdings entbehren die Bezeichnungen der Logik. Eine Parzelle in der Wüste heißt nicht „Hitze.Sand.Durst“ und eine in der Arktis ebenso wenig „Frost.Kälte.Eis“.

Leise und sparsam: Die Motoren

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Überarbeitet wurden die Vier-Zylinder-Motoren nur geringfügig, sie sind gute Bekannte aus der Vorgängergeneration. Die 2,1-Liter-Maschine leistet 114 PS, 142 PS und 163 PS (84 kW, 105 kW und 120 kW) und stellt Drehmomentspitzen von 300 bis 360 Nm zwischen 1200 und 2400 U/min bereit. Sie laufen zwar nicht ganz so weich und seidig wie das große V6-Aggregat, sind aber leise und sparsam. Mit 7,4 bis 8,4 Litern Diesel je nach Aufbau und Gewichtsklasse kommen sie über die 100-Kilometer-Strecke. Alle Motoren arbeiten mit Harnstoff-Einspritzung und einem SCR-Katalysator gegen hohe Stickoxid-Emissionen.

Neu und zusätzlich zum bisherigen Automaten mit sieben Übersetzungsstufen ordnet sich das Automatikgetriebe mit neun Stufen im Antriebsstrang ein. Es wechselt die Gänge nicht minder sanft als das bisherige Getriebe. Serienstandard ist das manuelle Sechs-Gang-Getriebe, das sich präzise und mit kurzen Wegen schalten lässt, auch wenn die Kulisse manch knochigen Winkel hat, an dem es hakelt.Weiter im Programm ist der 3,0-Liter-V6-Diesel mit 190 PS (140 kW) und 440 Newtonmetern Drehmoment, der vorzugsweise für die schnellen Midi-Bus-Versionen im Personentransport oder eben in hochwertigen Reisemobilen zu finden sein wird.

Gute Federung, präzise Lenkung

Mercedes-Benz Sprinter.
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Besonders angenehm ist die komfortable Federung, die den Sprinter samt Fahrer und Ladegut sanft über die schlechte Straßen führt, vor allem auf tempomindernden Schwellen, wie sie in Wohngebieten häufig zu finden sind, beweisen die Dämpfer Nehmerqualitäten. Auch die Lenkung, die jetzt elektrisch unterstützt wird, ist ein deutlicher Fortschritt. Sie erleichtert das Rangieren und erlaubt fast sportliche Fahrweise, die zwar nicht gern gesehen wird, aber bei manch eiligen Expresslieferungen häufig zu beobachten ist.

Hilfreich ist auch die Einparkhilfe mit 360-Grad-Kamera, die sich wohltuend auf die Schadenquote auswirken dürfte. Sie zählt zu den zahlreichen Assistenzsystemen die Mercedes mit der neuen Sprinter-Generation einführt. Dazu zählen unter anderem Müdigkeitserkennung, Totwinkel-Überwachung, Spurhalte-Assistent, Verkehrszeichenerkennung und der Tempomat.

Eher Nutzfahrzeug denn Wohnmobil

Mercedes-Benz Sprinter.
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Bis zu 17 Kubikmeter Ladevolumen und bis zu 5,5 Tonnen Gesamtgewicht hat der Sprinter, der Variantenreichtum ist erheblich. Mercedes bietet auch Spezialfahrzeuge mit Kühlausbau oder Kühlkoffer, Regalsystemen oder behindertengerechtem Zugang samt Rollstuhllift in Kooperation mit den Zulieferern und Ausbauern an. Ein eigenes Reisemobil auf Basis des Sprinter wird es dagegen nicht geben, hier baut man eher auf die Zusammenarbeit mit Premium-Marken wie Hymer, heißt es.

Eine elektrisch angetriebene Variante ist dagegen in Vorbereitung, sie wird im nächsten Jahr an den Start gehen. Sie kommt je nach Akkuleistung (41 oder 55 kW) 115 oder 150 Kilometer weit und hat Nutzlasten von 1040 und 900 Kilogramm. Eine Version mit Gasbetrieb ist dagegen nicht vorgesehen. Falls die Diesel-Fahrverbote den Sprinter-Erfolg bremsen sollten, will Mercedes eine Benziner-Variante nachlegen. Die gibt es schon, wird aber zum Marktstart nur in den Vereinigten Staaten angeboten.

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Herbert Diess ist neuer Volkswagen-Chef

Fr, 13/04/2018 - 08:49

Die Ära Matthias Müller ist nach zweieinhalb Jahren vorbei: Der Aufsichtsrat hat gestern Abend Dr. Herbert Diess zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns ernannt. Der 59-Jährige bleibt außerdem weiterhin Markenvorstand von VW. Die Berufung von Diess wurde von zwei neuen Konzernvorständen beschlossen.

In der Chefetage bei Volkswagen folgen weitere Personalwechsel

Zukünftig wird der Porsche-Vorstandsvorsitzende Dr. Oliver Blume dem obersten Konzerngremium angehören. Als neuer Konzernvorstand für das Personalressort wurde zudem der bisherige Generalsekretär des Konzernbetriebsrates, Gunnar Kilian, berufen. Er übernimmt das Ressort von Dr. Karlheinz Blessing. Blessing scheidet aus dem Vorstand im gegenseitigen Einvernehmen aus, steht dem Unternehmen aber weiterhin für die Dauer seines Dienstvertrags als Berater zur Verfügung.

Parallel zu den den Personalentscheidungen beschloss das Unternehmen auch strukturelle Veränderungen. Dazu gehört die Einführung der Markengruppen „Volumen“, „Premium“ und „Super Premium“. Die für die Markengruppen verantwortlichen Vorstandsvorsitzenden übernehmen zusätzlich Aufgaben. Herbert Diess verantwortet in dieser Neuordnung die Konzernentwicklung- und Forschung, Audi-Chef Rupert Stadler verantwortet den Konzernvertrieb und Oliver Blume die Konzernproduktion. Nach diesem Prinzip werden auch weitere Funktionen verteilt. Die Fahrzeug-IT wird aufgrund der besonderen Bedeutung der Vernetzung des Automobils vom neuen Konzern-Vorsitzenden selbst geführt; die Unternehmens IT von Frank Witter.

Zudem werden die Bereiche Beschaffung und Komponente künftig in einem Ressort geführt. Der für das Ressort Beschaffung zuständige Dr. Francisco Javier Garcia Sanz verlässt das Unternehmen dagegen auf eigenen Wunsch. Kommissarisch wird der Vorstand Beschaffung der Marke VW, Ralf Brandstätter, dieses Amt in Personalunion übernehmen.

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Harley-Davidson bietet Garantieverlängerung an

Do, 12/04/2018 - 09:32

Harley-Davidson bietet ab sofort in Deutschland eine Garantieverlängerung für Neufahrzeuge um ein auf dann fünf Jahre an. Je nach Modell kosten die zwölf zusätzlichen Monate zwischen 165 Euro und 283 Euro.

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