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Aktualisiert: vor 9 Minuten 40 Sekunden

911 Speedster Concept: Des Porsches Kern

Mo, 11/06/2018 - 17:58

Porsche hat gestern in Stuttgart 70 Jahre Sportwagen gefeiert – und das Ereignis mit zweierlei Ausblicken in die Zukunft begangen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Einerseits gab es Neuigkeiten zur lange angekündigten Elektro-Limousine, die nun nicht mehr als Mission E figuriert, sondern auf die Modellbezeichnung Taycan hört. Andererseits gab es eine Variante des 911 zu sehen, die nicht nur nach vorn blickt, sondern weit in die Vergangenheit zurückgreift: den 911 Speedster Concept.

911 Speedster Concept brilliert beim Motor

Porsche 911 Speedster Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Die Studie spiegelt den Markenkern „in präziser Klarheit“ und „in historisch korrekter Ausführung“ wider, wie der Pressetext zutreffend beschreibt. Und das bedeutet: Keine Klimaanlage, ein Minimum an Telematik, ein aufzuknöpfendes Tonneau-Verdeck anstatt der schweren, elektrohydraulisch betätigten Dachsysteme von 911 Cabrio und Targa. Hinzu kommen Stilelemente wie die weiß/silberne Lackierung oder die voluminösen 21-Zoll-Felgen im „Fuchs“-Design, angelehnt an die klassische 15-Zoll-Fuchs-Felge.

Herzstück eines jeden 911 ist jedoch der Motor, und hier brilliert der Speedster Concept mit seinem bis 9000 Touren in der Minute drehenden, freisaugenden Sechszylinder-Boxer mit mehr als 500 PS Leistung. Er leitet seine Kraft, anders dürfte es nicht sein, durch ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe auf die Hinterachse. Der 911 R und der GT3 lassen grüßen.

Keine Subventionen, aber Begeisterung bei Kunden und Fans

Porsche 911 Speedster Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Porsche will in den nächsten Monaten entscheiden, ob es eine Kleinserie des Speedster geben wird. Angesichts der sechs Milliarden Euro, die Porsche in die Elektromobilität stecken will, bleibt zu hoffen, dass noch etwas übrigbleibt, um den genuinen Markenkern mit dem puristischen 911 zu kultivieren. Subventionen wird es dafür nicht geben, dafür aber etwas viel wertvolleres: Die Begeisterung der Fans und Kunden.

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Land Rover Discovery Sport „Landmark Edition“

So, 10/06/2018 - 08:09

Mit der umfangreich ausgestatteten „Landmark Edition“ krönt Land Rover den Modelljahrgang 2019 des Discovery Sport. Darüber hinaus bekommt die gesamte Baureihe weitere Verbesserungen, wie ein effizienteres und leichteres Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie einen Partikelfilter für die Benzinmotoren.

Erhältlich ist der Land Rover Discovery Sport Landmark Edition ab September

Land Rover Discovery Sport Landmark Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Land Rover

Der Land Rover Discovery Landmark Edition mit dem 180 PS (132 kW) starken 2,0-Liter-Turbodiesel wird in den drei Farben Narvik Black, Corris Grey und Yulong White verfügbar sein, jeweils kombiniert mit einem Dach in der Kontrastlackierung Carpathian Grey. Dazu kommen eine Frontschürze im Stil des leistungsstärkeren Discovery Sport Si4 mit unterer Hälfte in Anthrazit, Kühlergrill und Modellschriftzug in Graphite Atlas sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen mit fünf Doppelspeichen in Gloss Dark Grey. Den Innenraum verfeinern Sitze in genarbtem Leder in Ebony, ein ebenfalls in Ebony gehaltener Dachhimmel und Dekorelemente in Dark Grey Brushed Aluminium. Weiterhin zählen zur Serienausstattung des Landmark ein Panoramadach mit elektrischer Sonnenblende, Navigation und Einparkhilfe vorn.

 Die Preise beginnen bei 47 650 Euro.

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Maserati GranCabrio: Klassiker fürs Wochenende

So, 10/06/2018 - 07:54

Seit dem Aus für das Beetle-Cabrio ist es fast unmöglich, zu einigermaßen erschwinglichen Bedingungen mit vier Personen offen zu fahren. Gar nicht oder nur für wenige erschwingliche Möglichkeiten gibt es jedoch noch reichlich. Wir haben uns eine davon für den Alltagstest ausgesucht: das Maserati GranCabrio – fast schon ein Klassiker, denn seine Messe-Premiere hatte es 2009.

Ein Dreizack zum Vergnügen

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Maserati

Maserati – der Name hat Klang, so wie die Autos, besonders, wenn sie von einem V8-Motor angetrieben werden. Zwar hat die Marke mit dem Dreizack seit der Einführung der Modelle Ghibli und Levante auch in Deutschland ein Diesel-Übergewicht bekommen (2017 waren es 58 Prozent der Neuzulassungen), für viele ist der großvolumige, frei atmende Ottomotor aber das einzig Wahre, vor allem dann, wenn das Einkommen es erlaubt, den Preistafeln der Tankstellen mit Ignoranz zu begegnen.

Ein GranCabrio kauft man sich zum Vergnügen, nicht, weil man einen fahrbaren Untersatz braucht. Den gäbe es schließlich schon für ein Zehntel des Preises. 144 320 Euro nennt die Preisliste als Ausgangsbasis. Ein S-Klasse-Cabrio von Mercedes ist geringfügig günstiger, ein offener Bentley Continental GT erheblich teurer.

Opernhafte Grazie

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Maserati

Pininfarina gehört immer noch zu den weltweit ersten Adressen, wenn es um Autodesign geht. Warum, das ist am GranCabrio eindrucksvoll zu sehen. Immerhin ist der Zweitürer fast fünf Meter lang und zwei Meter breit, doch nichts wirkt klobig oder in den Proportionen unbeholfen. Das GranCabrio ist ein Edelschlitten von zeitloser Eleganz, gleichgültig, ob man ihn in geschlossenem oder offenem Zustand ansieht. Der tief angebrachte Frontgrill scheint die ankommende Luft verschlingen zu wollen, die sanft gewölbten vorderen Kotflügel könnten Erinnerungen an die legendären „Birdcage“-Rennboliden aus den 60er Jahren wecken.

Ein Cabriolet mit geöffnetem Verdeck schön aussehen zu lassen, ist kein Problem. Die Kunst des Designs liegt darin, eine ansprechende und harmonische Silhouette auch dann hinzubekommen, wenn die Stoffmütze aufgesetzt ist. Beim GranCabrio ist das perfekt gelungen. Die opernhafte Grazie des Testwagens wurde überdies von schwarzen Akzenten in der „Bianco“-Lackierung vervollkommnet, etwa durch die Spoilerlippen an Bug und Heck, die schwarzen Leichtmetallfelgen sowie an Lufteinlässen und Endrohreinfassungen.

Ein bisschen in die Jahre gekommen

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Maserati

Dass der Maserati ein bisschen in die Jahre gekommen ist, merkt man schon bevor man einsteigt. Heute käme das Auto vermutlich mit Türen auf den Markt, die ohne ein Schlüsselloch auskommen. Und wahrscheinlich mit einem Schlüssel, der mittels Öse irgendwo befestigt werden kann. In der alarmgesicherten Garage des heimischen Anwesens kann er ja eh gleich im Zündschloss bleiben, denn die angeblich so moderne Praxis des Druckknopf-Startens hat im GranCabrio noch nicht Einzug gehalten. Die schweren, weil sehr breiten Türen könnten zudem leichtergängige Lager vertragen, denn der übliche Stupser reicht oft nicht, um sie in dem fürs Aussteigen nötigen Winkel zu arretieren. Aber, Schwamm drüber! Die Qualität eines italienischen Sportwagens bemisst sich schließlich nicht daran, wie bequem man ein- oder aussteigen kann.

Wohl aber daran, ob und wie viel Vergnügen es bereitet, ihn zu fahren. Wer gezwungen ist, seinen Freiluft-Viersitzer in Hörweite von Nachbarn zu starten, sollte vorher schon mal Entschuldigungs-Zettelchen in die Briefkästen werfen. Der Schlüsseldreh entfacht ein enormes Getöse, das zwar standesgemäß ist, aber von Unbeteiligten nicht immer goutiert wird. Einen Wimpernschlag später grummelt das 4,7-Liter-Triebwerk lässig vor sich hin, bereit zu neuen Fanfarenstößen aus armdicken Endrohren. 460 Pferde warten darauf, vom Zügel gelassen zu werden, je nach Wunsch im Normal- oder im Sportmodus.

Der Motor besticht durch technische und optische Qualität

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Doch zunächst ist Vorsicht geboten: Eine niedrige Bauweise, die geringe Bodenfreiheit eines echten Sportwagens und 2,94 Meter Radstand vertragen sich nicht unbedingt mit Mulden und Rampen, wie sie Grundstückseinfahrten oder Parkhäuser mitunter aufweisen. Unbeabsichtigte Bodenberührungen können die Folge zu großer Vorfreude auf die erste Ausfahrt sein. Die korrekte Sitzeinstellung hat man am besten bei noch geöffneter Tür erledigt, denn der schmale Spalt, der nach ihren Schließen zwischen Verkleidung und Sitz bleibt, reicht nur noch für eine Kinderhand. Die Sicht nach hinten ist bauartbedingt mäßig. Beim Rangieren hilft die serienmäßige Rückfahrkamera.

Doch dann kann man es „krachen“ lassen – und zwar im wörtlichen, nicht nur im übertragenen Sinne. Obwohl der Motor nach Herstellerangabe 4750 Umdrehungen braucht, um 520 Newtonmeter Drehmoment frei zu setzen, geht auch schon weit unter diesem Wert richtig die Post ab. Untermalt von einer souveränen Acht-Topf-Sinfonie schiebt der Maserati gewaltig an, wenn nötig, in fünf Sekunden auf 100 km/h. Die optische Qualität des Motors steht der technischen nicht nach. Eigentlich sollte man eine transparente Motorhaube bestellen können, damit auf dem Parkplatz auch andere etwas von dem kunstvollen Kraftwerk haben.

Klassisch edler Innenraum

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Maserati

Um die Soundfülle in all ihren Facetten auszukosten, empfiehlt es sich, das Sechsgang-Getriebe (bei einem Nachfolger dürften es wohl acht Stufen sein) auf manuellen Modus zu stellen und per Lenkradpaddel Übersetzungen und Klangfarben zu variieren. Die Paddel sind bei Maserati traditionell fest mit der Lenksäule verbunden, was in der Eingewöhnungsphase zu Fehlgriffen an den Lenkstockhebeln führen kann. Der Innenraum ist klassisch-edel eingerichtet. Wünsche nach umfangreicher Karbon-Möblierung können die Rechnung schnell um einen fünfstelligen Betrag erhöhen.

Die möglichen Fahrleistungen lassen keinen Zweifel an der Sportlichkeit des GranCabrios zu. Die gute Gewichtsverteilung (Motor hinter der Vorderachse) und ein Sperrdifferenzial sorgen dafür, dass die Hinterräder die Kraft verlustfrei auf die Straße bringen. Seinem Wesen nach ist der Luxusliner aber eher ein Cruiser als ein Sprinter. Dafür sprechen nicht nur die komfortable Fahrwerkabstimmung und eine Lenkung, die man sich zuweilen etwas direkter und rückmeldungsfreudiger wünschte, sondern auch die Tatsache, dass die Insassen auch ohne Windschott gut gegen Zugluft abgeschirmt sind. Wer sich sein GranCabrio mühsam zusammensparen musste, wird dankbar sein: Maserati berechnet dafür 960 Euro. Bei Landstraßentempo gibt es für die vorderen Passagiere jedenfalls kaum störende Wirbel, was den fahrbaren Sonnenstuhl erst richtig zum Genuss macht.

Das GranCabrio findet seine Bestimmung in Wochenendtrips für Zwei

Maserati GranCabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Maserati

Deutlich weniger als das überland gebräuchliche Tempo muss man einhalten, will man das Dach öffnen oder schließen. Viele sportliche Cabriolets lassen dies bis 50 km/h zu, beim GranCabrio liegt das Limit bei 30 km/h. Luft und Sonne herein zu lassen, dauerte beim Testwagen 26,5 Sekunden, sie auszusperren eine Sekunde weniger. Sollen zusätzlich die Seitenfenster versenkt oder geschlossen werden, kommen noch mal fünf Sekunden obendrauf. Das kostbare Gefährt auch mal offen stehen zu lassen, ist zwar nicht empfehlenswert, aber möglich, denn es gibt eine gut funktionierende elektronische Innenraumüberwachung. Sie schlägt bereits an, wenn man nur mal eine Tasche auf den Rücksitz stellen will. Ist die Segeltuchhaube im Verdeckkasten verschwunden, bleiben 173 Liter Gepäckraum. Die 25 Zentimeter lichte Öffnung und die Tiefe des Staufachs von 43 cm reduzieren die verwendbaren Behältnisse. In Wochenendtrips für zwei Personen findet das große Cabrio folglich seine eigentliche Bestimmung.

Auch wenn es für eine wohl situierte Kundschaft von geringem Belang sein mag, ein Wort zum Verbrauch: Im Mittel 14,5 Liter auf 100 Kilometer, sagt Maserati. Mindestens 16 Liter sagt unser Praxistest, bei dem der Sportmodus ebenso so selten zur Anwendung kam, wie das beeindruckende Spurtvermögen. Mit 20 Litern sollte rechnen, wer die dynamischen Qualitäten für persönlichen Lustgewinn einsetzen will. Eine Start-Stopp-Automatik ist nicht vorhanden. Verbrauchsfördernd ist allerdings nicht nur eine forsche Fahrweise, sondern auch das hohe Gewicht des Viersitzers. Statt der offiziellen 1980 Kilogramm brachte der Testwagen derer 2090 auf die Waage.

Exklusivität garantiert

Fazit: So kurzweilig und angenehm das Fahren in Maseratis großem Cabrio ist, so sehr wünschte man sich in einigen Details zeitgemäße Lösungen. Das gilt nicht zuletzt für die Ausstattung mit Assistenzsystemen. Wer nicht auf den Euro achten muss und auf Exklusivität Wert legt, ist mit dem Wagen gut bedient. Dass man unterwegs ein zweites Fahrzeug dieses Typs trifft, ist nämlich extrem unwahrscheinlich.

Technische Daten Maserati GranCabrio Länge x Breite x Höhe (in m) 4,91 x 1,92 x 1,38 Radstand (m) 2,94 Motor V8-Ottomotor, 4691 ccm, Direkteinspritzung Leistung 460 PS (338 kW) bei 7000 U/min Max. Drehmoment 520 Nm bei 4750 U/min Höchstgeschwindigkeit 288 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,0 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 14,5 Liter Testverbrauch 16,1 Liter CO2-Emissionen(Normverbrauch) 337 g/km (Euro 6) Tankinhalt 75 Liter Leergewicht Testwagen 2090 kg Kofferraumvolumen 173 Liter Basispreis 144 320 Euro Testwagenpreis 174 900 Euro

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Arctic Trucks möbelt den Nissan Navara auf

So, 10/06/2018 - 07:51

Nissan bietet den Navara als neue Sonderedition „Off-Roader AT32“ an. AT steht für den isländischen Offroad-Spezialisten Arctic Trucks, der dem Pick-up zur Steigerung der Geländegängigkeit die Bodenfreiheit auf 24,3 Zentimeter erhöht und die Böschungswinkel verbessert (35 Grad vorn, 25 Grad hinten). Massive 32-Zoll-Reifen (dafür steht die Zahl in der Typenbezeichnung) sichern die Traktion.

Für den Umbau durch Arctic Trucks werden 6420 Euro fällig

Nissan Navara Off-Roader AT32.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Nissan

Jedes Sondermodell des Navara verfügt zudem über ein vollwertiges Offroad-Ersatzrad sowie einen vollwertigen Unterfahrschutz für Motor, Getriebe und Kraftstofftank. Die serienmäßigen seitlichen Trittbretter werden durch robuste Seitenschweller ersetzt. Weitere Erkennungszeichen des Sondermodells sind die „AT32“-Embleme an Heckklappe und vorderen Kotflügeln.

Als Basisfahrzeug des Editionsmodells dient der Navara mit Doppelkabine in der Ausstattungslinie Tekna. Das Sondermodell ist im so genannten Zwei-Rechnungs-Geschäft erhältlich: Das Basisfahrzeug, das auch über Anhängerkupplung und eine Differenzialsperre hinten verfügt, ist zu Preisen von 46 810 Euro (brutto) bestellbar. Für den Umbau durch Arctic Trucks werden 6420 Euro fällig

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„Car Design Award“ für Honda Urban EV Concept

So, 10/06/2018 - 07:11

Der Honda Urban EV Concept wurde heute im Rahmen der Verleihung der „Car Design Awards 2018“ auf der Turin Auto Show zum besten Konzeptfahrzeug gekürt. Im Finale konnte sich das Konzeptfahrzeug Car gegen neun Wettbewerber durchsetzen. Ausgewählt wurden die Gewinner von einer internationalen Jury, bestehend aus zwölf Journalisten renommierter Fachpublikationen.

Ab Ende 2019 auf unseren Straßen

Honda Urban EV Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Weltpremiere feierte der Urban EV Concept während der IAA 2017 in Frankfurt. Sein Design gibt einen Ausblick auf das erste Elektrofahrzeug von Honda für den europäischen Markt. Ein- und Ausstieg erfolgen bei der Studie über die hinten angeschlagenen Fahrzeugtüren. An der Fahrzeugfront lassen sich zwischen den Scheinwerfern interaktive Nachrichten in mehreren Sprachen anzeigen, darunter Grüße, Hinweise für andere Verkehrsteilnehmer oder Ladestatusinformationen. Die vordere Sitzreihe des Urban EV Concept mit einem natürlich grauen Gewebematerial überzogen, während die Sitz- und Armlehnen mit modern gestalteten Holzverzierungen ausgestattet sind. Die Armaturentafel verfügt über eine großflächige Anzeige, die sich bis in die Türen erstreckt.

Betsellbar sein soll die Serienversion ab Anfang nächsten Jahres, Erste Auslieferungen in Europa sind für Ende 2019 geplant.

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Kia Niro 1.6 GDI PHEV: Überzeugender Teilzeit-Stromer

Sa, 09/06/2018 - 08:35

Die Dieseldebatte rückt alternative Antrieb im stärker in den Vordergrund. Kia hat dem großen Optima ein kompakteres und massentauglicheres Hybridmodell zur Seite gestellt. Dabei griffen die Koreaner nicht auf eine bestehende Baureihe zurück, wie es vielfach üblich ist (auch im Hause selbst), sondern entwickelten mit dem Niro ein eigenständiges Modell. Das gibt es als klassischen Hybrid ohne Stecker und als Plug-in-Hybrid sowie bald auch noch als reines Elektroauto.

Crossover mit gefällig gestaltetem Innenraum

Kia Niro PHEV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Beim Design entschied sich Kia für einen Crossover, schließlich werden die auch in der Kompaktklasse immer beliebter. Schwarz abgesetzte Radkästenkanten, vertikale Luftschlitze vorne, ein Dachspoiler und ein großer Heckdiffusor mit angedeutetem Unterfahrschutz sind einige Merkmale des eher rundlich gestylten Niro. Das kompakte Fahrzeug (4,36 Meter Länge) überzeugt durch ausreichenden Platz im gefällig, wenn auch nicht sonderlich aufregend gestalteten Innenraum. Das Armaturenbrett ist im oberen Bereich unterschäumt und modischen Klavierlack gibt’s auch. Die Cupholder in der Mittelkonsole kapitulieren auch nicht vor 0,7-Liter-Flaschen. Die hinteren Sitze liegen ein wenig tief, sorgen aber für ausreichend Luft nach oben, und auch an Beinfreiheit herrscht hinten kein Mangel.

Trotz des steilen Hecks ist die rückwärtige Sicht wegen der üppigen C-Säule recht eingeschränkt. Die Rückenlehnen lassen sich geteilt umklappen. Dort wo bei anderen Autos das Unterflurfach im Kofferraum sitzt, befindet sich beim Niro Plug-in Hybrid die Batterie. Das kostet gegenüber dem Niro Hybrid ohne Stromanschluss knapp 110 Liter Gepäckvolumen, weil bei ihm die E-Einheit unter die Rücksitzbank passt. Dennoch bleibt auch im PHEV unter dem Laderaumboden noch Platz für ein kleines Softbag, in dem sich das etwa drei Meter lange Ladekabel befindet, sowie in einer weiteren Tasche das Schnell-Ladekabel.

Bis 120 km/h reicht die Kraft des Zusatzmotors

Kia Niro PHEV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

An der heimischen Steckdose holt sich der Niro 1.6 GDI PHEV innerhalb von dreieinhalb Stunden Strom für seine 50 bis 55 Kilometer Elektro-Normreichweite. Nach zweieinhalb Stunden werden 40 Kilometer im Fahrzeugdisplay angezeigt. Und die Angaben erweisen sich als relativ exakt. Lediglich bei stärkerem Leistungsabruf auf der Autobahn oder beispielsweise im Winter bei hohen einstelligen Minusgraden können es am Ende auch mal acht Kilometer weniger sein. Zur Effizienzsteigerung trägt unter anderem die „Driver only“-Taste der Klimaanlage bei, die die Temperierung auf den Fahrer konzentriert statt auch noch auf den (leeren) Beifahrersitz zu richten. Trotz des Zusatzgewichtes – allein die Batterie wiegt 117 Kilogramm – erfreut der Kia mit einer komfortablen Fahrwerksabstimmung, was aber auch ein wenig zu Lasten der Wankneigung geht. Bei Schrittgeschwindigkeit und bis etwa 30 km/h macht der Niro Passanten mit einem leichten Klingeln auf sich aufmerksam. Bis zu Tempo 120 kann der Niro PHEV allein mit der Kraft des 60 PS starken Zusatzmotors fahren.

Der Benziner arbeitet relativ phlegmatisch. Das ändert sich auch im manuellen Sport-Modus des Sechs-Gang-Doppelkupplunsgetriebes kaum, wo sich ein Drehzahlmesser, Ganganzeige und Schaltempfehlung ins Display drängen, der Motor etwas kerniger klingt und die Lenkung nachjustiert wird. Ohnehin fährt man ein solches Auto aber ja gebotenerweise mit einem etwas sanfteren Gasfuß, zumal der Verbrenner bei stärkeren Beschleunigungen etwas angestrengt wirkt. Wichtigste Instrumente bleiben das Ecometer mit den Feldern Charge, Eco und Power sowie die Reichweitenanzeige für die Batterie neben der Benzinuhr.

Coasting Guide Control und Navigations-Assistent für mehr Effizienz

Kia Niro PHEV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Hilfreich ist es, den Bordcomputer auf die bildliche Darstellung des Energieflusses zwischen Benziner, Elektromotor und Vorderachse einzustellen. Dabei zeigt sich, dass der Verbrennungsmotor zwischendurch auch immer wieder die Batterie ein wenig nachlädt. Daneben gibt eine „EV“-Leuchte stets Auskunft darüber, ob gerade ohne konventionellen Kraftstoff gefahren wird oder nicht. Im Schiebebetrieb hat Kia versucht, eine gute Balance zwischen Rekuperation und Weiterrollen zu finden.

Mit der Hybrid-Taste in der Mittelkonsole lässt sich auch auf dauerhaften E-Betrieb umschalten, sofern die aktuelle Kapazität der Batterie dies zulässt. Zudem hat Kia zwei spezielle Helfer an Bord: Die Coasting Guide Control leuchtet auf, wenn der Fahrer vor einer Kreuzung oder Kurve den Fuß vom Gas nehmen und das Fahrzeug rollen lassen kann. Außerdem ist das Navigationsgerät, das auch den Weg zur nächsten Ladesäule kennt, darauf eingestellt, Gefälle und Steigungen vorauszusehen. Der „Effizienz“-Assistent stellt dann das Wechselspiel zwischen Benzin- und Elekromotor auf eine möglichst optimale Nutzung ein.

Überzeugender Vertreter seiner Zunft

Kia Niro PHEV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

4,8 bis 5,0 Liter Durchschnittsverbrauch sind im normalen Alltag mit kürzeren Autobahnetappen problemlos zu erreichen, wobei uns die Fahranalyse des Bordcomputers 49 Prozent normale Fahrweise, 47 Prozent Eco und vier Prozent dynamische Fortbewegung meldete. Bei kürzeren Strecken mit Pausen zum Nachladen, etwa an der Arbeitsstelle, sollte der Normverbrauch in spürbare Nähe rücken: Im speziellen Messzyklus für Plug-in-Hybridautos kommt der Niro auf eindrucksvolle 1,3 Liter pro 100 Kilometer.

Mit unter anderem Toter-Winkel-Warner, Spurhalteassistent, automatischem Notbremssystem, Rückfahrkamera mit Querverkehrswarner, 200-Volt-Steckdose im Fond, beheizbarem Lenkrad und adaptiver Geschwindigkeitsregelanlage geizt der Niro auch nicht in Sachen Serienausstattung. Allerdings müssen dann für die Version Spirit auch fast 6000 Euro mehr als für das Grundmodell bezahlt werden. Mit Lederausstattung inklusive Sitzventilation vorne und Metalliclackierung werden sogar 40 000 Euro überschritten.

Unter dem Strich ist der Niro PHEV ein überzeugender Vertreter seiner Zunft und ein gutes Argument für den Kauf eines Plug-in-Hybrids, zumal er auch Anhänger von bis zu 1300 Kilogramm ziehen darf. Mit einem Basispreis von 32 350 Euro (ohne Umweltprämie) geht es los.

Technische Daten Kia Niro PHEV Spirit Länge x Breite x Höhe (m) 4,36 x 1,81 x 1,54 Radstand (m) 2,7 Motor R4-Benziner, 1580 ccm Batterie Lithiumionen-Polymer, 8,9 kWh Systemleistung 104 kW / 141 PS Max. Drehmoment 265 Nm Höchstgeschwindigkeit 172 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 10,8 Sek. Elektr. Reichweite 58 km ECE-Durchschnittsverbrauch 1,3 Liter Effizienzklasse A+ CO2-Emissionen 29 g/km Leergewicht / Zuladung min. 1594 kg / max. 406 kg Kofferraumvolumen 324–1322 Liter Max. Anhängelast 1300 kg Wendekreis 10,6 m Luftwiderstandsbeiwert 0,29 Garantie 7 Jahre Basispreis 38 050 Euro Testwagenpreis 40 090 Euro

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Paris 2018: Der Peugeot 508 SW schrumpft

Sa, 09/06/2018 - 07:50

Peugeot wird beim Heimspiel auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober (Publikumstage: 4.–14.10.2018) den neuen 508 SW präsentieren. Die Kombiversion der Mittelklasselimousine ist mit knapp 1,42 Metern Höhe fast genauso flach wie der Viertürer, aber drei Zentimeter länger. Verglichen mit dem Vorgängermodell ist der SW fünf Zentimeter kürzer und sechs Zentimeter flacher, das Kofferraumvolumen schrumpft ebenfalls – um 30 Liter auf 530 Liter. Maximal stehen 1780 Liter Laderaum zur Verfügung.

Zahlreiche Ablagemöglichkeiten im Innenraum

Peugeot 508 SW.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Peugeot

Das belüftete Handschuhfach bietet genug Platz für zwei 1,5 Liter-Flaschen, die Türablagen für jeweils eine 1 Liter-Flasche und die Ablage unter der Mittelarmlehne für zwei 0,5 Liter-Flaschen. In die Ablage in der Nähe des Automatik-Wählhebels ist eine induktive Smartphone-Ladestation integriert. Die ergonomischen Vordersitze mit AGR-Gütesiegel werden auf Wunsch mit Massagefunktion angeboten.

Zu den Fahrhilfen gehören das in dieser Klasse erste Nachtsichtsystem, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-&-go-Funktion und ein vollautmatischer Einparkassistent. Der Toter-Winkel-Warner verfügt über eine Lenkkorrektur. Das Tagfahrlicht umfasst auch die Rückleuchten, die sich der Umgebungshelligkeit anpassen.

Markteinführung des Peugeot 508 SW ist Anfang nächsten Jahres. Die Motorenpalette umfasst zwei Leistungsstufen eines 1,6-Liter-Benziners sowie einen 1,5- und einen 2,0-Liter-Diesel. Bis auf eine Ausnahme sind sie an eine Acht-Gang-Automatik mit Freilauffunktion gekoppelt. In der zweiten Jahrshälfte 2019 soll noch eine Plug-in-Hybridvariante folgen.

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Bühne frei für den Skoda Sunroq

Sa, 09/06/2018 - 07:39

Bühne frei für den Skoda Sunroq: Nach acht Monaten ist das fünfte Skoda „Azubi Car“ fertig. 23 Auszubildende der Skoda-Berufsschule haben dabei einen Karoq in ein Cabriolet in der Farbe Velvet Rot mit weiß-roten Ledersitzbezügen verwandelt. Jetzt wird die Studie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Zur Namensfindung wurden Skoda-Fans gefragt

Skoda Sunroq.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Der Name Sunroq wurde aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt, die Kunden und Fans über Social-Media-Kanäle des Unternehmens eingereicht hatten. Der Einsender des Gewinnervorschlags wurde zur offiziellen Pressevorstellung des SUNROQ eingeladen. Er traf dort unter anderem die Auszubildenden und hatte die Möglichkeit, den Sunroq einmal zu fahren.

Im ersten Schritt wurden bei der Konstruktion des Sunroq das feste Dach entfernt und die Karosserie verstärkt. In diesem Zusammenhang mussten alle vier Seitentüren angepasst und eine komplett neue Heckklappe gebaut werden – im Vergleich zum Gepäckvolumen von 521 Litern im Karoq weist der Sunroq einen noch größeren Kofferraum auf. Darüber hinaus wurden neue Türverkleidungen entworfen, die A-Säule modifiziert und die B-Säule komplett entfernt, wodurch auch eine neue Führung der Sicherheitsgurte direkt durch die Vordersitze nötig wurde. Modifizierte Front- und Heckstoßfänger runden die Änderungen an der Karosserie ab. Der Radstand, die Länge und die Breite blieben gegenüber dem Karoq unverändert. Die Höhe des Sunroq beträgt 1,48 Meter.

Großen Wert legten die Auszubildenden auf kleine Details, wobei sie sich in erster Linie dem Thema Licht widmeten. LEDs hinterleuchten die Türgriffe und Radhäuser. Von den Stoßfängern an Front und Heck sowie allen Türen werden dezent leuchtende „Skoda“-Logos auf den Asphalt projiziert, ein weiteres Logo auf den Boden vor dem geöffneten Kofferraum.

Angetrieben wird der Skoda Sunroq von einem 1,5-TSI-Vierzylinder

Skoda Sunroq.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Der Benzin-Direkteinspritzer leistet dank Modifikationen an der Motorsteuerung jetzt 163 PS (120 kW) und stellt ein maximales Drehmoment von 279 Newtonmetern zur Verfügung. Damit erreicht das Azubi Car eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h und sprintet in 8,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Für einen sportlichen Look sorgen die 20 Zoll großen Leichtmetallräder Vega. Die Stoßdämpfer des Octavia RS sorgen dafür, dass die Karosserie 50 Millimeter tiefer liegt, die modifizierte Abgasanlage produziert außerdem einen noch sportlicheren Motorsound.

Seit 2014 entwickeln die Auszubildenden der Skoda-Berufsschule am Stammsitz in Mladá Boleslav jedes Jahr ein Concept Car. Den Anfang machte eine zweisitzige Version des Citigo, 2015 folgte ein Fabia Pick-up, danach entstand eine Coupé-Version des Rapid Spaceback und im vergangenen Jahr ein Elektro-Buggy auf Basis des Citigo.

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Jeep Renegade bekommt komplett neue Motoren

Sa, 09/06/2018 - 07:10

Nach vier Jahren frischt Jeep den Renegade auf. Das kleinste Modell der Marke erhält neben leichten Designüberarbeitungen eine vollkommen neu entwickelte Generation von Benzin-Turbomotoren.

Es handelt sich um einen Dreizylinder mit einem Liter Hubraum und einer Leistung von 120 PS (88 kW) sowie zwei 1,3 Liter großen Vier-Zylinder-Aggregaten mit wahlweise 150 PS (110 kW) oder 180 PS (132 kW).

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Facelift beim Dodge Charger

Fr, 08/06/2018 - 11:03

Heute wurde der 2019er Dodge Charger Scat Pack völlig unverhüllt auf einer öffentlichen Straße gesichtet.

Letztes Update für den Charger

Dodge Charger Scat Pack.
Copyright: Automedia

Die Modellvariante Scat Pack zeigt eine überarbeitete Front mit neuem Kühlergrill. Der Dodge Charger wird also noch etwas zurechtgemacht, bis das komplett neue Modell ab 2021 die aktuelle Baureihe ablöst. Die Leistung wird höchstwahrscheinlich in den Details verbessert werden, aber viel wird bei diesem nicht mehr so taufrischen Charger zu erwarten sein. Spätestens Ende nächsten Jahres soll der Charger scat Pack beim Händler anzutreffen sein.

 

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Spirit of Amarok: Der afrikanische Traum in Stadtoldendorf

Fr, 08/06/2018 - 09:01

Es ist ein Kampf zwischen Maschine, Gelände und Mensch, und die Entscheidung über Erfolg und Misserfolg hängt an kleinen Golfbällen, die, auf dünnen Stangen platziert, bei der leisesten Berührung aus ihrer Halterung fallen. Die Maschine ist ein gut zwei Tonnen wiegender und rund 5,2 Meter langer und zwei Meter breiter Volkswagen Amarok, das Gelände eine aufgelassene und zum Offroad-Park umgewidmete Bundeswehr-Hinterlassenschaft am Rande des Weserberglands, und die Menschen sind die in vier Wettbewerben qualifizierten Finalisten der Geländemeisterschaft „Spirit of Amarok“. 16 Zweier- Mannschaft kämpfen um zwei Plätze im Finale, das Ende September in Südafrika stattfindet.

Abenteuer pur

Spirit of Amarok 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Henning Steffen

„Viel Gefühl am Gasfuß“, wünscht Stefan Pfeiffer von Volkswagen Nutzfahrzeuge den Piloten vor dem Start. Nicht alle werden sich daran erinnern, und das zeigt sich bereits im ersten von insgesamt vier-Trial-Parcours auf dem zum Teil durch die Regenfälle aufgeweichten Gelände. An zwei Tagen müssen die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit, Kraft beim Amarok-Ziehen und fahrerisches Können bei einer Tempoprüfung optimal einsetzen. Zwar gehört der Amarok trotz seiner beeindruckenden Abmessungen zu den wendigen Vertretern seiner Art, doch im Gelände stoßen die Piloten in den engen Hindernissen immer wieder an ihre Grenzen.

Das hier sind Prüfungen für Allrad-Fans, wobei aber längst nicht alle Teilnehmer über viel Erfahrung im Gelände verfügen. „Für uns ist das erst unser zweites Event im Gelände nach unserer Qualifikation in Beckum“, erklärt die Bad Kreuznacher Ärztin Nora Friesenbichler-Schulz, die zusammen mit ihrem Mann an den Start geht. „Wir wollen vor allem Spaß haben und die Veranstaltung genießen. Für uns ist das Abenteuer pur.“ Auf der anderen Seite steht das Team Vater und Sohn Müller. Die beiden kennen das Gelände genau, schließlich steht der Maschinenbaubetrieb der Familie nicht weit vom Offroad-Park entfernt, den sie mit ihrem Unimog schon oft durchpflügt haben. „Wir kennen zwar das Gelände, doch das hier ist aber etwas ganz anderes“, so Vater Müller über die kniffligen Übungen. „Aber natürlich hilft uns unser Gefühl für das Fahren im Gelände.“

Lockere Atmosphäre trotz Wettbewerbssituation

Spirit of Amarok 2018.
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Wie die meisten Teilnehmer haben Vater und Sohn über Facebook von dem Wettbewerb erfahren. „Insgesamt rund 3500 Interessenten haben sich so beworben“, erklärt Andreas Gottwald, Pressesprecher bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Nach dem Sieg in der Qualifikation gehörten die Müllers in Stadtoldendorf zu den Favoriten und lagen nach dem ersten Tag an der Spitze, die sie am zweiten Tag nicht verteidigen konnten und am Ende auf den fünften Platz fuhren.

Obwohl es immerhin um die Teilnahme an der „Amarok-Weltmeisterschaft“ geht, herrscht unter den Teams eine lockere Atmosphäre. Teams aus insgesamt zehn Ländern werden sich im Herbst auf der südlichen Halbkugel treffen. Man tauscht sich aus, diskutiert über die gemeinen blauen Bälle, die gemein engen Durchfahrten bei den Trial-Parcours, die Strecke bei der Geschwindigkeitsprüfung und genießt die rustikale Atmosphäre im Mammut-Offroadpark in der Nähe von Stadtoldendorf.

Veranstaltung dient VW als Marketing-Werkzeug

Spirit of Amarok 2018.
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Am Ende wächst aber doch der Ehrgeiz bei den Teilnehmern parallel zum steigenden Schwierigkeitsgrad der Prüfungen. Zumal man anhand des Strafenkatalogs ziemlich genau nachrechnen kann, wieviel Punkte im matschigen oder sandigen Gelände versinken. Jeder fallende Ball zählt zehn, Anhalten zwei, Rückwärtsfahren fünf und das Umfahren der Stange 30 Punkte, und das ist nur ein Auszug aus dem Regelwerk. Entsprechend vorsichtig agieren die Teams in den Prüfungen.

Fingerspitzengefühl beim Dirigieren und der behutsame Umgang mit dem Gaspedal sind also gefragt, um den wuchtigen VW Amarok über den Parcours zu dirigieren. Zum Einsatz kommt der V6-TDI mit 224 PS. Insgesamt wurden vom Amarok bisher rund 550 000 Modelle abgesetzt, von denen 80 Prozent über Allrad verfügen. „Für uns ist diese Veranstaltung auch ein Marketing-Werkzeug“, erklärt Andreas Gottwald.

„Ambition“ und „Zahnfee“ reisen nach Südafrika

Spirit of Amarok 2018:: Martin Straßburger und Sebastian Orgis (links) sowie Attila Burk und Mischa Hageloch fahren nach Südafrika.
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Volkswagen Nutzfahrzeuge schickt in diesem Jahr zum zweiten Mal Teams nach Südafrika, wo der Wettbewerb bereits Tradition hat. Ins Leben gerufen wurde die Meisterschaft von der südafrikanischen Rallye-Legende Sarel van der Merwe, der seit dem Jahr 2010 zum Tanz durch die Tore bittet. Im vergangenen Jahr scheiterten die deutschen Teilnehmer unter anderem, weil sie auf ungewohnte handgeschaltete Rechtslenker umsteigen mussten. In diesem Jahr sollen die beiden siegreichen Teams daher eine entsprechende Schulung für die ungewohnte Konfiguration bekommen.

Nach zwei anstrengenden Tagen stehen schließlich die Sieger fest. Die beiden Teams „Ambition“ (Attila Burk und Mischa Hageloch) und „Zahnfee“ (Martin Straßburger und Sebastian Orgis) fahren nach Südafrika, und die Dritt- bis Sechstplatzierten erhalten wegen der engen Punkteabstände Wildcards für die Qualifikationswettbewerbe im kommenden Jahr. Vielleicht klappt es dann mit dem afrikanischen Traum. Am Ende waren aber alle, unabhängig von ihrer Platzierung irgendwie Sieger.

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BMW X5 Nummer vier kommt im November

Fr, 08/06/2018 - 07:23

BMW bringt im November die vierte Generation des X5 auf den Markt. Das SUV bekommt 4,2 Zentimeter mehr Radstand, wächst in der Länge um 3,6 Zentimeter und in der Breite um 6,6 Zentimeter sowie in der Höhe um knapp zwei Zentimeter. Das Gepäckraumvolumen liegt zwischen 645 und 1860 Litern. Auffälligstes Merkmal an der Fahrzeugfront ist die große, von einem einteiligen Rahmen eingefasste BMW-Niere. Serienmäßig ist der neue BMW X5 mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Optional werden erstmals für einen BMW 22 Zoll große Leichtmetallräder angeboten.

Instrumentenkombi und Control Display wurden neu gestaltet

BMW X5.
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Mit an Bord kommen auf Wunsch Multifunktionssitze, kühl- und beheizbare Cupholder, Panorama-Glasdach, Dynamic Interior Light, Fond-Entertainment mit 10,2 Zoll großen Touch-Displays und Glasapplikationen für ausgewählte Bedienelemente. Voraussichtlich ab Jahresende verfügbar sind eine dritte Sitzreihe und die elektrisch im Kofferraumboden versenkbare Laderaumabdeckung. Die Heckklappe bleibt zweigeteilt. In Verbindung mit dem optionalen Komfortzugang können nun beide Elemente automatisch sowie berührungslos geöffnet und geschlossen werden. Die auf Wunsch lieferbare Zweiachs-Luftfederung ermöglicht ein Absenken der Ladekante.

Zum Verkaufsstart des neuen BMW X5 stehen drei Reihensechszylinder zur Auswahl. Sie werden jeweils mit einem Acht-Gang-Steptronic-Getriebe kombiniert. Der Benziner im xDrive 40i leistet 340 PS (250 kW) und liefert ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern. Die beiden Diesel kommen auf 265 PS (195 kW) und 620 Nm im xDrive30d bzw. auf 400 PS (294 kW) und 760 Nm im M50d. Außerhalb Europas ist der X5 auch mit einem V8-Motor und 462 PS zu haben.

Erstmals geboten für das BMW-X-Modell: ein Offroad-Paket

BMW X5.
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Es umfasst eine weitere Taste zur Auswahl von vier Fahrmodi. So lassen sich die für das Fahren auf Sand, Fels, Schotter oder Schnee idealen Einstellungen für Fahrzeughöhe, Allradsystem, Fahrpedalkennlinie und Getriebesteuerung sowie für die Regeleingriffe der Fahrstabilitätskontrolle DSC aktivieren. Unter anderem werden auch aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, Lenk- und Spurführungsassistent, Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung, Spurwechselassistent, Spurhalteassistent mit Seitenkollisionsschutz und Ausweichhilfe, Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarnung angeboten. Der Parkassistent übernimmt nun neben dem Lenken auch das Beschleunigen und Bremsen. Ebenfalls neu: der Nothalteassistent, der das Fahrzeug bei einem medizinischen Notfall sicher zum Stehen bringt. Der Rückfahrassistent übernimmt die Lenkaufgaben bei Rangiermanövern, in denen die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung absolviert wird.

Weitere Neuheiten

BMW X5.
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Premiere hat im X5 das Anzeige- und Bedienkonzept BMW Operating System 7.0 mit individualisierbaren und personalisierten Anzeigen. In der serienmäßigen Ausführung als „Live Cockpit Professional“ umfasst es eine Instrumentenkombi und ein Control Display mit einer Größe von jeweils 12,3 Zoll, die Informationen vollständig digital darstellen. Zur multimodalen Interaktion kann der Fahrer wahlweise die Lenkradtasten, den iDrive Controller, das Touch-Display sowie die Sprach- und Gestensteuerung nutzen. Das ebenfalls weiterentwickelte Head-up Display bietet eine auf 7 × 3,5 Zoll vergrößerte Projektionsfläche, neue Anzeigeinhalte und eine optimierte Grafikdarstellung.

Der neue BMW X5 ist zudem das erste Modell der Marke, das mit dem BMW Digital Key auch mittels Smartphone entriegelt und gestartet werden kann.

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Facelift beim MINI Clubman

Do, 07/06/2018 - 12:48

In typischer BMW-Manier erhält die gesamte aktuelle MINI-Baureihe ein Update, wie etwa ein dezentes Facelift, um die Attraktivität für die restliche Produktionszeit zu erhalten. Das aufgefrischte Modell soll gegen Ende diesen Jahres zu den Händlern kommen.

Minimale Updates beim MINI

MINI Clubman.
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Gemessen an den Schnappschüssen, die heute Morgen in München geschossen wurden, verfügt der upgedatete MINI über neu gestaltete Scheinwerfer, vorn und hinten. Auch das Arrangement der Beleuchtungseinheiten ist modernisiert worden. Sonst bleibt die äußere Erscheinung weitestgehend unangetastet. Ferner kann man davon ausgehen, dass zusätzlich im Innenraum einige Modernisierungen vorhanden sein werden, wie etwa beim Infotainment. Auch kann man von Neuerungen bei den Safety Features ausgehen.

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Audi e-Tron Quattro Erlkönig

Do, 07/06/2018 - 11:42

Nach zwei Concept-Cars und unzähligen Erlkönig-Fotos mit viel Tarnfolie, nähert sich der Audi e-Tron Quattro nun endlich der Serienreife. Der Tesla-Rivale wurde erneut vor einem Testgelände im Süden der Republik gesehen. Dieser Prototyp zeigt sich fast unverhüllt. Wenn man den Erlkönig mit der 2015er Studie vergleicht, welche damals in Frankfurt Premiere feierte, wirkt das aktuelle Design griffiger mit Anleihen vom neuen Audi A8, was man besonders gut an den LEDs der Rückleuchten erkennen kann.

Noch schläft die Konkurrenz für den e-Tron Quattro

Audi e-Tron Quattro.
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Auch wenn man öfters hört, das Serienfahrzeuge in Sachen Optik zu konform aussehen und insbesondere die deutschen Hersteller für ihre Hybrid- und Elektrofahrzeuge immer nur auf gängige Serienmodelle aus dem Verbrennungs-Segment zurückgreifen, versucht Audi neue Wege zu gehen mit dem e-Tron Quattro, einem Crossover-SUV, das es ausschließlich mit elektrischem Antrieb geben soll. Bisher ist auf diesem Gebiet lediglich der Jaguar I-Pace anzutreffen und Mercedes-Benz mit seiner EQ-Baureihe arbeitet noch am Feinschliff.

Angeblich soll der e-Tron Quattro über eine Reichweite von 500 Kilometern verfügen, was höchstens als Durchschnittsleistung anerkannt werden kann. Viel ist das nicht wenn man bedenkt, dass der Kleinwagen Renault Zoe 400 Kilometer weit kommt, bereits auf unseren Straßen fährt und für deutlich weniger Geld zu haben ist.

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Toyota Aygo tritt noch extrovertierter auf

Do, 07/06/2018 - 09:41

Toyota bringt Mitte des Monats den überarbeiteten Aygo zu den Händlern. Das charakteristische „X“-Design der Frontpartie wird durch eine dreidimensionale Formgebung noch stärker betont. Neue Scheinwerfer und neue Rückleuchten mit LED-Lichtleitern und farbigem Hintergrund verstärken die optische Wirkung zusätzlich. Neu gestaltet wurden auch die Räder. Jede der Ausstattungsvarianten verfügt nun über ein eigenes 15-Zoll-Raddesign. Im Innenraum regiert ein neues Farbschema, zusätzlich gibt es zwei neue Außenfarben: Kyoto Blau Metallic und Magenta.

Aygo: der knackige Cityflitzer für ein junges Publikum

Toyota Aygo.
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Angeboten werden die Grundversion X (ab 9990 Euro), der X-Play, das Volumenmodell X-Play Connect (ab 12 640 Euro) und die Topvariante X-Clusiv (14 790 Euro). Dazu kommen die beiden Editionsmodelle Aygo X-Cite (ab 13 790 Euro) mit zweifarbiger Lackierung und der sportlich gestylte X-Trend (13 990 Euro) mit schwarzen Akzenten.

Der überarbeitete 1,0-Liter-Dreizylinderner entwickelt nun 72 PS (53 kW) bei 6000 Umdrehungen in der Minute und liefert ein höheres Drehmoment von 93 Newtonmetern bei 4400 U/min. Der Normverbrauch beträgt 4,1 Liter je 100 Kilometer. Alternativ zum Schaltgetriebe steht ein automatisiertes Schaltgetriebe zur Verfügung, das ohne Kupplungspedal auskommt. Zudem erhielt der Aygo Fahrwerksmodifikationen und entwickelt weniger Geräusche und Vibrationen.

Das Zubehörangebot umfasst rund 190 verschiedene Komponenten. Speziell für Fahranfänger ab 18 Jahren und für junge Fahrer ab 23 Jahren hat Toyota besondere Versicherungsangebote mit Telematic aufgelegt.

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Hyundai Tucson kommt noch in diesem Sommer als Mildhybrid

Do, 07/06/2018 - 08:55

Der Tucson 2.0 CRDi als 48-Volt-Mildhybrid wird das erste Modell in der Hyundai-Produktpalette mit 48-Volt-System sein. Hyundai koppelt den 2,0 Liter großen und 186 PS (137 kW) starken CRDi-Diesel mit dem Riemen-Starter-Generator und dessen der 48-Volt-Netz. So liegt der neue Tucson 2.0 CRDi nicht nur im Verbrauch günstiger als der Dieselmotor allein, er erfüllt nun auch die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Der neue Tucson wird noch in diese Sommer in Deutschland zu haben sein.

Bis zu sieben Prozent weniger Emissionen und Kraftstoffverbrauch

Hyundai Tucson 2.0 CRDi.
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Der Mildhybrid-Antrieb besteht aus einer 48-Volt-Lithiumionen-Batterie mit 0,44 kWh Speicherkapazität, einem Mildhybrid-Startergenerator (MHSG), der über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden und einen Gleichspannungswandler, der das herkömmliche 12-Volt-Bordnetz mit dem 48-Volt-System des Antriebs verbindet. Der Startergenerator kann den Diesel beispielsweise beim kräftigen Beschleunigen mit bis zu 16 PS (12 kW) unterstützen. Für den Verbrauch und die Emissionen ist aber wesentlicher, dass er den Diesel im normalen Betrieb unterstützt. Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen sollen um bis zu sieben Prozent sinken.

Die Mildhybrid-Antriebstechnologie startet im Tucson in Verbindung mit dem 2,0-Liter-CRDi-Diesel und Allradantrieb. Es kann wahlweise mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder mit der ebenfalls neu entwickelten Acht-Gang-Automatik kombiniert werden. Im Frühjahr 2019 wird die 48-Volt-Technologie im Tucson auch mit dem neuen 1,6-Liter-Dieselmotor erhältlich sein.

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Audi Q8: Sportliches Spitzen-SUV

Do, 07/06/2018 - 07:36

Es war ein offenes Geheimnis, dass Audi seine Q-Linie mit einem großen Coupé krönen würde. Jetzt ist es offiziell: Audi enthüllt den Q8 auf einer Presseveranstaltung in Shenzhen – und das SUV-Coupé sprengt das Segment: Mit 499 Zentimetern Länge, zwei Metern Breite und 171 Zentimetren Höhe ist er beinahe so lang und hoch wie der Q7 – und sogar noch etwas breiter. Dabei ist der Q8 lediglich für zwei Sitzreihen ausgelegt. Damit hatten seine Designer viel Freiheit, eine eindrucksvolle Form zu entwerfen.

Und das ist ihnen gelungen:

Audi Q8.
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Der Q8 sieht aus jeder Perspektive gut proportioniert aus; die Frontpartie liefert eine neue Interpretation des Audi-typischen Kühlergrills, und das Heck profiliert sich mit einem futuristischen Leuchtenband. Es gibt Radgrößen bis zu 22 Zoll, und wenn das Fahrwerk hochgefahren wird, beträgt die Bodenfreiheit 25,4 cm. Dieser SUV ist nicht nur extrem groß, er sieht auch gut aus.

Für Vortrieb sorgt eine Palette von V6-TDI bzw. -TFSI-Motoren, die grundsätzlich über eine 48-Volt-Hybridisierung verfügen. Dass es zu einem späteren Zeitpunkt V8-Motoren geben wird, ist so gut wie sicher und zwar sowohl Diesel- als auch Ottomotoren. Und es könnte auch eine Plug-in-Hybrid-Variante geben. Diese Modelle erfüllen in Kundenhand zwar selten die hochgesteckten Erwartungen an die Effizient, doch sie sind politisch gewollt und daher möglicherweise auch in dieser Baureihe nicht zu vermeiden.

Das Platzangebot ist enorm

Audi Q8.
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Alle Q8-Varianten sind mit einem Acht-Gang-Automaten ausgerüstet, der die Kraft variabel auf beide Achsen verteilt. Neben der serienmäßigen Stahlfederung mit Dämpferregelung gibt es eine Luftfederung. Und gegen Aufpreis bietet Audi auch eine Allradlenkung an, die dem Fahrverhalten in schnell gefahrenen Kurven einen surrealen Charakter verleihen dürfte.

Das Platzangebot ist enorm, selbst dann, wenn die Rückbank ganz nach vorn geschoben wird; eine Einzelsitzanlage gibt es unverständlicherweise nicht. Und der Gepäckraum fasst bis zu 1755 Liter Gepäck.

Der Q7 stand Pate

Audi Q8.
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Auch wenn der Q8 technisch weitgehend auf dem Q7 basiert: Das Cockpit macht einen gewaltigen Sprung nach vorn. Wie bei den neuen Limousinen A6, A7 und A8 setzt Audi beim Q8 auf großzügig verglaste, berührungsempfindliche Oberflächen. Die großzügigen Platzverhältnisse und das futuristische Design setzen das Interieur des Q8 nicht nur vom Q7, sondern auch weit von den relativ betagten Konkurrenzmodellen ab. Nur die TFT-Instrumentierung mit den simulierten Analoginstrumenten wirkt etwas brav: Andere Marken zeigen bei diesen frei programmierbaren Skalen mehr Kreativität.

Dass beim Q8 sämtliche Assistenz-, Telematik- und Connectivity-Funktionen zum Einsatz kommen, die der Baukasten hergibt, versteht sich von selbst. Bis zu fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren, sechs Kameras und ein Laserscanner stellen sicher, dass die Technik gezielt warnen und eingreifen kann, wenn der Fahrer seinen Aufgaben nicht hundertprozentig nachkommt.

Das neue Spitzen-SUV von Audi ist so anspruchsvoll konstruiert und ausgestattet, dass er sich als vollwertige Alternative zur Oberklasse empfiehlt. Und er bietet einen markentypischen Abschluss des SUV-Programms nach oben: Wo Mercedes-Benz auf das rustikale G-Modell setzt und BMW mit dem kommenden X7 auf schiere Größe, ist bei Audi mit dem Q8 der luxuriöseste SUV auch gleichzeitig der sportlichste.

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Kia Ceed GT Erlkönig

Mi, 06/06/2018 - 13:41

Kia arbeitet gerade an einer Sportversion des aktuellen Ceed, genannt Ceed GT. Auch wenn er das Hoheitsgebiet des markanten Hyundai i30 N nicht antasten wird, so stellt er doch eine interessante Alternative dar. Die Schnappschüsse zeigen einen Prototyp während einer Stresstestfahrt.

Der Ceed GT ist das Sportpaket zu seinem Schwesternmodel

Kia Ceed GT.
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Die Ingenieure wollen das Fahrverhalten ausreizen, indem der Ceed GT stärker beansprucht wird. Die Front ist zwar wie üblich verhüllt, allerdings wurden die Lusteinlässe sorgfältig freigelassen um zu gewährleisten, dass der Motor bei seiner Kraftprobe nicht überhitzt.

Unter all der Tarnfolie verbirgt sich eine Karosserie, die sich von allen anderen Kia Ceed Varianten unterscheidet. Sie fällt auf durch neu gestaltete Frontschweller, einer Frontlippe, Seitenschwellen und einem Dachspoiler. Dazukommen Leichtmetallfelgen, die die roten Bremsbacken offenlegen und ein Doppelauspuff.

Unter der Haube des Kia Ceed GT befindet sich ein 1.6-Liter T-GDi Motor der schätzungsweise 200 PS leistet. Der Verkauf soll Anfang 2019 beginnen. Von daher, wird es sehr wahrscheinlich sein, dass der Ceed GT auf dem Genfer Automobilsalon 2019 vorher der Presse vorgestellt werden wird.

 

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Volvo’s Anfänge in Deutschland

Mi, 06/06/2018 - 12:06

1958 war Volvo in Deutschland ein Exot. Doch schon bald etablierten sich die Fahrzeuge aus Schweden im Ursprungsland des Automobils. Los ging es mit zwei Modellen: dem von seinen Fans liebevoll „Buckel Volvo“ genannte PV 444 und der elegante P120 Amazon. Schon damals stand bei den Skandinaviern Sicherheit an vorderster Stelle.

Sicherheit aus Schwedenstahl wurde hierzulande zu geflügelten Wort

mid Groß-Gerau – Schaufenster: Aufgrund seiner großen Heckscheibe bekam der Volvo 1800 ES den Spitznamen „Schneewittchen-Sarg“.
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In Frankfurt am Main eröffnete der bereits 1927 in Schweden gegründete Hersteller Ende der 1950er Jahre seine erste Vertriebszentrale für den europäischen Markt. Es waren zwei legendäre Modelle, mit denen der Start ins Deutschland der Wirtschaftswunderzeit gewagt wurde. Beide prägten das Image sicherer, formschöner und langlebiger Fahrzeuge. Seine besondere Kompetenz bei der Fahrzeugsicherheit stellte Volvo unter Beweis, als die Modelle V PV 444 und P120 Amazon bereits im Jahr 1959 als weltweit erste Pkw mit serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet wurden. Keine andere Sicherheitsausstattung gilt bis heute als so wichtig für Leib und Leben.

Unaufgeregt mit klaren kantigen Linien präsentierte sich 1966 der Volvo 140

In Deutschland konnte das unter dem Slogan „Sicherheit aus Schwedenstahl“ beworbene Modell die Verkaufszahlen vervielfachen. Wurden 1965 nur 1.168 Volvo zugelassen, gelang es den Schweden mit dem Model 140 und dem 1968 lancierten Flaggschiff Volvo 164, erstmals die Marke von 10.000 Neuzulassungen zu überspringen.

1971 überraschte Volvo die Sportwagenszene mit dem 1800 ES mit extravagantem Kombiheck und gläserner Heckklappe. „Schneewittchen-Sarg“ tauften Spötter das etwas ungewöhnliche Modell. Und in der Kompaktklasse sorgte ab 1976 der Volvo 343 für Aufmerksamkeit.

Mittlerweile liegt der Fokus auf dem SUV-Segment

Avancierten bis zur Jahrtausendwende vor allem Kombis zum Markenzeichen von Volvo, übernehmen die Schweden nun auch eine Hauptrolle beim SUV. Nun machen der Volvo XC90 (ab 2002) und der Volvo XC60 (ab 2008) auf sich aufmerksam. Heute sind es mit dem neuen Volvo XC40 bereits drei SUV-Baureihen in skandinavischem Design, mit denen die Marke ihre SUV-Kompetenz unter Beweis stellen will. Aber auch mit den 2016 vorgestellten Modellen der Volvo 90er Familie und der in diesem Jahr folgenden neuen Generation der Volvo 60er Baureihe setzt der Hersteller Akzente in den Bereichen Sicherheit, Qualität, Design und Umweltschutz.

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Aston Martin DBS Superleggera Erlkönig

Mi, 06/06/2018 - 11:25

Aston Martin bestätigte bereits, dass der Nachfolger des Vanquish auf den Namen DBS Superleggera hört. Hierbei handelt es sich um einen reinen Zweisitzer in Leichtbauweise, dessen offizielle Präsentation in der zweiten Hälfte diesen Jahres zu erwarten ist. Aston Martin’s Spitzenmodell wurde immer abwechselnd als DBS oder Vanquish tituliert, seit der allererste Vanquish im Jahr 2001 das Licht der automobilen Welt erblickte.

Der DBS strahlt mehr Aggressivität aus

Aston Martin DBS Superleggera.
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Hier kann sich der Betrachter über aktuellsten Schnappschüsse des Prototypen erfreuen, die bei einem Testlauf auf dem Nürburgring gemacht wurden. Als komplette Neuheit ist der DBS Superleggera allerdings nicht zu bewerten. Viele Designelemente wurden bereits vom eleganten Aston Martin DB 11 übernommen. Beim DBS werden diese merklich aggressiver gestaltet, schließlich soll sich er sich als leistungsstarkes Supercar  mit 700 PS positionieren. Mehr Lufteinlässe, auf der Motorhaube und anderswo, Frontlippe, vergrößerter Kühlergrill und Heckspoiler sollen mehr Fahrleistung ausstrahlen.

Wenn der „gewöhnliche“ DB11 schon mit ein 5.2-Liter-V12 Biturbo ausgestattet ist, so kann man ruhig davon ausgehen, das sich die Ingenieure aus Newport-Pagnell sich etwas besonderes werden einfallen lassen, um aus dem DBS Superleggera eine eindrucksvolle Fahrmaschine zu machen, die auch so manchen Geheimagenten gefallen könnte.

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