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Aktualisiert: vor 23 Minuten 24 Sekunden

Skoda verlängert auf dem Eis

Mo, 22/05/2017 - 11:18

Skoda hat seinen Auftritt als offizieller Hauptsponsor der Eishockey-Weltmeisterschaften um weitere vier Jahre bis 2021 verlängert. Das 25-jährige Engagement wurde nun auch als Guinness-Weltrekord für „das längste Hauptsponsoring in der Geschichte von Sport-Weltmeisterschaften“ anerkannt.

Den Vertrag zur Verlängerung der Partnerschaft mit der IIHF (International Ice Hockey Federation) präsentierten Skoda-Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier, Weltverbandspräsident Dr. René Fasel und Philippe Blatter, Chef des Vermarkters Infront Sports & Media, gestern in der Lanxess-Arena in Köln. Dort findet morgen das WM-Finale statt. Ebenfalls vor Ort war ein Juror von Guinness World Record, der den neuen Weltrekord für das längste WM-Sportsponsoring bestätigte.

1992 startete Skoda sein Engagement als Fahrzeugpartner der Endrunde in Prag und Bratislava, seit 1993 stand die Marke erstmals und seitdem bei jeder Weltmeisterschaft als offizieller Hauptsponsor mit auf dem Eis. Der schnellste Mannschaftssport der Welt hat in der tschechischen Heimat des Automobilherstellers und in einer Vielzahl von weiteren relevanten Zielmärkten eine hohe sportliche Relevanz. In Europa werden 85 Prozent aller Skoda-Modelle in Länder verkauft, in denen die Eishockey-WM übertragen wird, weltweit beträgt dieser Wert 58 Prozent.

Weitere positive Aspekte für das Unternehmen sind die hohe Frequenz der Turniere – die Weltmeisterschaft findet einmal pro Jahr statt – und die ausgeprägte Sichtbarkeit des Sponsors durch Logoplatzierungen auf Trikots, Helmen, Bullykreis sowie durch die Fahrzeugflotte.

Neben der Eishockey-Weltmeisterschaft unterstützt Skoda diverse Nationalverbände und nationale Ligen. Seit 2012 betreibt die Marke eine aktive Nachwuchsförderung. So bietet der Skoda-Junior-Ice-Hockey-Cup jungen Talenten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

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Le-Mans-Liveübertragung: Porsche-Museum 33 Stunden geöffnet

Mo, 22/05/2017 - 11:01

Das Porsche-Museum in Stuttgart wird anlässlich des 24-Stunden-Rennens am Le-Mans-Wochenende 33 Stunden durchgehend geöffnet sein: Von Sonnabend, 17. Juni, ab 9 Uhr bis Sonntag, 18. Juni, 18 Uhr, können die Besucher nicht nur das Rennen live ab 15 Uhr mitverfolgen, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm erleben. Der Eintritt ist das gesamte Wochenende lang kostenfrei.

Live-Schalte aus der Boxengasse

Porsche 919 Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Dieses Jahr können Motorsport-Interessierte gleich an mehreren Schauplätzen den Saisonhöhepunkt der World Endurance Championship (WEC) auf Großbildleinwänden und Bildschirmen erleben: sowohl unter freiem Himmel als auch inmitten der Ausstellung und der Museumswerkstatt. Le Mans-Sieger und DTM-Meister Hans-Joachim Stuck und Moderator Walter Zipser führen die Besucher durch das Geschehen und werden sich mehrmals live nach Le Mans in die Boxengasse zum Porsche-Team schalten. Für Motorsportfans, die das Rennen jedoch durchgehend verfolgen möchten, stehen in der Nacht in der Ausstellung Feldbetten zur Verfügung. Wie im Vorjahr werden parallel zu Le Mans auf einer Carrera-Modellrennbahn insgesamt acht Drei-Stunden-Rennen ausgetragen. Auf die Sieger warten attraktive Preise. Nähere Informationen zur Teilnahme und Anmeldung stehen unter www.porsche.de/museum bereit.

In Fahrsimulatoren, die rund um die Uhr im Haus zur Verfügung stehen, kann sich jeder Besucher selbst ans Steuer setzen und den Circuit de la Sarthe in Le Mans in einem 919 Hybrid nachfahren. Derweil können sich die kleinen Besucher an sechs verschiedenen Mitmach-Stationen ihr „Rennfahrer-Diplom“ erspielen. Während im Außenbereich die „Porsche Kids Driving School“ Kindern die Möglichkeit bietet, das Verhalten im Straßenverkehr spielerisch zu erlernen, können sie in der Ausstellung in einer Kreativwerkstatt ihren eigenen Porsche gestalten. Ein weiterer Programmpunkt ist ein Riesenrad, das einen Ausblick aus 18 Metern Höhe auf den Porscheplatz bietet. Darüber hinaus starten stündlich Führungen durch die Dauerausstellung des Museums. Neben allgemeinen Überblicksführungen wird auch Porsches Erfolgsgeschichte in Le Mans vorgestellt. Ebenso gibt es die Möglichkeit, im Rahmen von Kurzbesichtigungen einen Einblick in die Produktion im Stammwerk Zuffenhausen zu erhalten.

Die Museumsgastronomie wird kulinarisch landestypische Gerichte aus Frankreich servieren. Das so genannte französische Dorf wird dabei ganz dem originalen Rummelplatz nachempfunden. Von Sonnabendabend bis Sonntagfrüh kann außerdem zu DJ-Musik von SWR 3 getanzt werden. Ausgeschilderte Parkplätze stehen an diesem Wochenende rund um das Museum ebenfalls kostenfrei zur Verfügung. Alternativ bietet sich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur S-Bahn-Haltestelle mit der Linie S6 / S60 Weil der Stadt / Leonberg an.

Porsche hat mit dem 919 Hybrid in den beiden zurückliegenden Jahren sowohl das 24-Stunden-Rennen von Le Mans als auch die Weltmeistertitel für Hersteller und Fahrer der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC gewonnen.

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Honda lockt mit „Wechselprämie“ für die Fireblade

Mo, 22/05/2017 - 10:45

Wer sein gebrauchtes Motorrad bei Honda in Zahlung gibt und sich für eine CBR 1000 RR Fireblade entscheidet, der bekommt derzeit eine „Wechselprämie“ von 1000 Euro.

Die ersten 30 Käufer erhalten außerdem eine Einladung zum Bol-d´Or-Rennen nach Frankreich Mitte September. Nur die Anreise muss selbst organisiert werden, für den Rest ist gesorgt. Übernachtet wird im Zelt. Die Verkaufsaktion für die knapp 18 000 Euro teure und 141 kW / 192 PS starke Fireblade ist bis 31. Juli 2017 befristet.

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Autonomes Fahren: der Stadtverkehr ist die größte Herausforderung

Mo, 22/05/2017 - 10:43

Wer einmal das Chaos auf den Straßen einer chinesischen Großstadt wie Peking oder Shanghai erlebt hat, der weiß, was auf die Entwickler von Algorithmen fürs autonome Fahren zukommt. Eine junge Entwicklerin in Peking, in der Mercedes-Benz-Forschung dort zuständig für das autonome Fahren in der Stadt, sagte uns, wer den Stadtverkehr in Peking beherrsche, könne das überall.

Wieviel einfacher haben es die Entwickler in Deutschland?

Autonomes Fahren: Fahren ohne Hände am Lenkrad – noch lange illegal.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Universität Braunschweig

Doch auch hier stehen Forscher und Entwickler noch vor großen Aufgaben: Denn auch in Deutschland besteht die Herausforderung für ein automatisiertes Fahren in der Stadt im – wenn auch weniger – komplexen Mischverkehr: Automatisierte und nicht-automatisierte Fahrzeuge treffen auf Radfahrer und Fußgänger. Im Projekt Digitaler Knoten 4.0 arbeitet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinen Forschungspartnern an einer vernetzten, effizienten und sicheren Organisation solcher gemischten Verkehrssituationen. Dabei werden bis 2019 in Simulatoren und an der Forschungskreuzung des digitalen Testfelds AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) des DLR in Braunschweig Lösungen erarbeitet, die die unterschiedlich ausgerüsteten Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzen.

Zurzeit konzentrieren sich in Deutschland zahlreiche Forschungsprojekte auf das Thema vernetztes und automatisiertes Fahren. Auch das DLR treibt das Thema mit dem Testfeld Niedersachsen voran. Insgesamt 280 Streckenkilometer auf Autobahnen und Landstraßen werden dafür mit der notwendigen Technik ausgerüstet. Doch nicht nur auf Autobahnen wird die Zukunftstechnologie Einzug halten. Gerade im urbanen Raum besteht großer Forschungsbedarf. „Für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland ist es von großer Bedeutung, Leitanbieter und Leitmarkt für diese Zukunftstechnologie zu werden“, weiß Prof. Karsten Lemmer, Fachvorstand für Energie und Verkehr des DLR. „Deshalb müssen wir auch den innerstädtischen Raum im Auge behalten und die hierauf ausgerichteten Technologieentwicklungen frühzeitig intensiv vorantreiben.“

Gefahrenzone Linksabbiegen

Vollautomatisches oder autonomes Fahren für mehr Sicherheit.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Continental

Konkret testen die Wissenschaftler beispielsweise die Kommunikation zwischen einem automatisierten Fahrzeug und der Ampel an einer Kreuzung. Des Weiteren werden die Forschungsfahrzeuge einen automatisierten Spurwechsel vornehmen und bei der Kreuzungsdurchfahrt mit anderen Fahrzeugen kooperieren. „Außerdem werden wir uns speziell mit dem Linksabbiegen beschäftigen“, so Tobias Frankiewicz, fachlicher Verantwortlicher für das Projekt beim DLR. „Gerade hier passieren an Kreuzungen die meisten Unfälle: Radfahrer oder Fußgänger werden häufig übersehen.“ Mittels Sensordaten, etwa aus den Smartphones der sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmer, soll dem abbiegenden Fahrzeug über einen speziellen WLAN- oder Netzstandard wie beispielsweise zukünftig 5G die Information über einen herannahenden Radfahrer übermittelt werden, sodass der Fahrer frühzeitig gewarnt wird und bremsen kann.

Auch das Konzept der konventionellen Ampeln soll im Projekt Digitaler Knoten 4.0 kritisch hinterfragt werden, damit der Verkehr an innerstädtischen Kreuzungen künftig besser fließt. Bis die Forscher diese und ähnliche Szenarien im realen Stadtverkehr testen, wird es allerdings noch bis 2019 dauern. „Alle Szenarien werden vor ihrer Erprobung im Feld zunächst in der Simulation immer und immer wieder durchgespielt und überprüft, um im Stadtverkehr kein Risiko einzugehen“, erklärt Frankiewicz. Erst nach dieser Bewährungsprobe werden auf der Braunschweiger Forschungskreuzung Testfahrzeuge zu sehen sein.

Das Projekt „Digitaler Knoten 4.0″ wird aus den Mitteln des Forschungsprogramms zur Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit insgesamt 5,8 Mio. Euro gefördert. Neben dem DLR als Konsortialführer sind auch AVL Software and Functions GmbH, NORDSYS GmbH, Oecon Products & amp, Services GmbH, OFFIS – Institut für Informatik, Transver GmbH, Technische Universität Braunschweig und Volkswagen AG im Projekt vertreten.

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Toyota fördert wieder Umweltprojekte

Mo, 22/05/2017 - 10:34

Toyota nimmt in Japan ab sofort Bewerbungen für sein Umwelt-Förderprogramm 2017 (Toyota Environmental Activities Grant Program) entgegen. Damit werden nachhaltige Aktivitäten unterstützt, die sich für Schutz und Erhalt der Umwelt einsetzen.

Der Aufruf richtet sich in diesem Jahr an Non-Profit-Organisationen sowie an weitere private Organisationen und Initiativen, die praktische Projekte zu den Themen „Bewahrung der Artenvielfalt“ und „Klimawandel“ fördern.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 28 Initiativen aus Japan und weiteren Ländern unterstützt, darunter eine Initiative gegen illegale Abholzung in Russland, der Schutz der Auenlandschaft des ungarischen Flusses Theiß sowie ein Projekt zum Schutz des Löffelstrandläufers in Thailand, der zu den seltensten Vogelarten der Welt zählt.

Gegründet wurde das Programm im Jahr 1999 anlässlich der Verleihung des „Global 500 Awards“ an den Autokonzern im Rahmen des Umweltprogramms UNEP (United Nations Environment Programme) der Vereinten Nationen, ein Jahr später wurde es erstmals als Teil der Toyota-Umweltaktivitäten aufgelegt. Mit der Förderinitiative will das Unternehmen zur Lösung von Umweltproblemen und auch zu einer neuen Generation von Führungskräften beitragen, die auf lokaler und globaler Ebene den Wandel vorantreiben.

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Jens Greibke wird Serviceleiter bei Skoda

Mo, 22/05/2017 - 10:29

Jens Greibke (47) wird neuer Serviceleiter bei Skoda. Der Betriebswirt tritt am 1. August 2017 die Nachfolge von Peter Berggren an, der im Volkswagen-Konzern neue Managementaufgaben übernehmen wird.

Greibke war 1991 als Sachbearbeiter Händlerorganisation zu Volkswagen gekommen. Nach verschiedenen Managementpositionen insbesondere im Vertrieb übernahm er zuletzt im Mai 2013 die Verantwortung für die Verkaufssteuerung in Deutschland. In dieser Funktion war er unter anderem für die Kundenbetreuung sowie die Optimierung von Verkaufssteuerungssystemen und Bestellabwicklungsprozessen zuständig.

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Histo-Tour verbindet Rennstrecken mit reizvoller Route

Mo, 22/05/2017 - 10:26

Sportliche Herausforderungen und eine neue, reizvolle Route verspricht die „Histo-Tour“ des Automobilclubs von Deutschland (AvD) für Old- und Youngtimer bis Baujahr 1997. Vom 19. bis 21. Juli 2017 führt die Strecke der Zuverlässigkeitsfahrt von Frankfurt bis an den Nürburgring.

Opel-Teststrecke in Rodgau-Dudenhofen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Auf dem rund 1280 Kilometer langen Weg stehen vier Rennstrecken (inkluisve Nordschleife) und viele Gleichmäßigkeitswertungen auf dem Programm. Zu ihnen gehört erstmals auch die Opel-Teststrecke in Rodgau-Dudenhofen.
Erstmals wird in diesem Jahr eine Sanduhrklasse ausgeschrieben. In ihr ist der Einsatz von elektronischen Zeitmessgeräten und Wegstreckenzählern verboten, nur mechanische Hilfsmittel, wie die klassische Stoppuhr dürfen genutzt werden, um die Gleichmäßigkeitswertungen und Zwischenetappen zu meistern. Die Klasse wird parallel zur Gesamtwertung gewertet und mit zusätzlichen Pokalen für die ersten drei gewürdigt.

Die AvD-Histo-Tour steht unter der Schirmherrschaft von Walter Röhrl und ist nun auch Bestandteil der Deutschen Classic-Serie bzw. des Deutschen Classic-Pokals. Die Nennungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2017. Alle Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen gibt es im Internet unter www.avd-histo-tour.de. Im Nenngeld sind die Unterbringung in Vier-Sterne-Hotels und die Mittagsverpflegung sowie drei Drivers Nights samt Abendbuffet und die Siegerparty enthalten.

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Skoda Karoq Weltpremiere in Bildern

Mo, 22/05/2017 - 10:19

Das neue Kompakt-SUV Skoda Karoq rollt erstmals ins Rampenlicht und wird vor rund 500 internationalen Gästen in Stockholm enthüllt. Der Karoq ist der jüngste Vertreter der neuen Skoda SUV-Formensprache.

Der Skoda Karoq bietet markentypisch ein außergewöhnliches Platzangebot, neue Fahrerassistenzsysteme, Voll-LED-Scheinwerfer und erstmalig in einem Skoda ein frei programmierbares, digitales Instrumentenpanel an.
Copyright: Skoda

Weltpremiere für das neue Kompakt-SUV von Skoda: Im Museum Artipelag nahe Stockholm rollte heute Abend der neue Skoda Karoq ins Rampenlicht. Die Präsentation des neuen SUV begeisterte nicht nur die rund 500 Gäste vor Ort; Hunderttausende verfolgten die Weltpremiere via Livestream im Internet.

Im Rahmen der Skoda Zukunftsstrategie 2025 treibt die Marke den Ausbau der Modellpalette in den kommenden Jahren weiter konsequent voran. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Erweiterung des SUV-Angebots. Mit dem Skoda Kodiaq wurde erst kürzlich ein neues großes SUV-Modell in die internationalen Märkte eingeführt. Mit dem Skoda Karoq setzt das Unternehmen nun den nächsten Meilenstein. Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2017.

Die rund 45-minütige Präsentation kann hier abgerufen werden: Skoda Karoq Weltpremiere

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Start in die Klassiker-Saison: Raus aus der Scheune!

Mo, 22/05/2017 - 09:45

April, April, der macht, was er will. Diese alte Bauernregel hat heute durchaus ihre Berechtigung: Tief hängen die Wolken zwischen Helmstedt und Wolfsburg; es regnet. Im roten Volvo 340 aus dem Jahre 1988 bollert die schwedische Heizung. Die Scheiben beschlagen. Doch auch davon lassen sich die beiden Insassen nicht beeindrucken. Die Länge einer Mittagspause haben sie Zeit. Jost Körfer, Mitarbeiter der Autostadt und Julius Hahn, PR-Manager des The Ritz-Carlton Wolfsburg, wollen „Sunny“ und „Leo“ besuchen.

Aus dem Winterschlaf geweckt

Raus aus der Scheune: Standgemeinschaft.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Leitzke

In einem kleinen Dorf vor den Toren der Stadt teilen sie sich mit fünf weiteren Old- und Youngtimer-Enthusiasten eine Scheune. Dort warten rund zehn Fahrzeuge auf besseres, auf beständig gutes Wetter. Denn der Start in die Klassiker-Saison 2017 steht an. Doch bisher hieß es lediglich einmal in der Woche „Hallenkontrolle“: Hat sich jemand an dem großen Tor zu schaffen gemacht? Sind noch alle Scheiben der Fenster intakt? Haben die Fahrzeuge ihren Winterschlaf gut überstanden?

Ihre beiden Käfer stehen Seite an Seite in einer Ecke der Scheune. Das knallgelbe 1984er Sondermodell „Sunny Bug“ ist trotz seiner überschaubaren 34 PS mit seinen sonnengelben Cord-Sitzbezügen ein echter Lichtblick. Hahns „Leo“ – der feuerrote 1984er Serien-Käfer – ist mit einem LEOnberger Nummernschild zugelassen. Der gebürtige Tübinger ist erst der dritte Eigentümer. Original-Lack und -Sitze sorgen für einen echten Hingucker mit Patina. Spätestens im Mai soll auch er wieder zwischen Harz und Heide durch die Lande rollen.

Autostadt-Mitarbeiterin Anja Jaech stattet währenddessen ihrer Sommerliebe „Luigi“ einen Besuch ab. Der kleine Italiener ist ein cremeweißer Fiat 600 R aus dem Jahr 1974 und damit einer der letzten seiner Art. Ganze 23 PS treiben ihr Sommerauto an. Als eingespieltes Team bugsieren die Drei gemeinsam „Leo“ in die Mitte der Scheune. Während Hahn routiniert die Batterie anklemmt, befreit Jaech fix das Dach von dem wenigen Staub, der es unter die Abdeckung geschafft hat, bevor sie sich wieder ihrem „Luigi“ zuwendet.

Die Klassiker-Saison hat gestartet

Raus aus der Scheune: Jost Körfer, Anja Jaech und Julius Hahn (v.l.n.r.) beim Herausschieben von Leo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Leitzke

Körfer und Hahn beugen sich bereits über den legendären Boxer-Motor des Käfers. Mit einer Sichtprüfung aller Schläuche kontrollieren die beiden Oldtimer-Freunde, ob Mäuse oder Marder ihre Freude an den Ummantelungen hatten. Schnell ist der scheuneneigene Kompressor zur Hand, um die vier Reifen mit ausreichend Luft zu versorgen. Hahn tritt die Kupplung und startet den Motor, der sofort anspringt, als wäre der Käfer erst am Tag zuvor in die Halle gefahren worden. Es folgt die Leitungskontrolle am laufenden Motor. Dann werden alle Verbraucher unter die Lupe genommen: Licht und Blinker, Scheibenwischer und Hupe. Alles funktioniert. Abschließend wird noch in der Scheune der Ölstand gecheckt.

Inzwischen hat sich der Regen verzogen und die Aprilsonne bricht durch die Wolken. Das nutzen die beiden sofort: Vor der Halle wird „Leo“ ordentlich durchgelüftet und alle Oberflächen werden abschließend mit dem Licht des Tages in Augenschein genommen.

Gerne würden Jost Körfer und Julius Hahn nun eine längere Ausfahrt unternehmen, aber das Ende ihrer Mittagspause naht. Schnell wird „Leo“ zurück an seinen Platz geschoben und abgedeckt. Gemeinsam schließen die Drei das große Tor. Die Sommer-Käfer „Sunny“ und „Leo“, aber auch der kleine „Luigi“ müssen sich noch gedulden. Erst an freien Tagen oder am Wochenende ist es soweit.

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Schaeffler: Das Zauberwort heißt „Nachhaltigkeit“

Mo, 22/05/2017 - 09:36

Diesel-Gate war gestern, das Zauberwort der Autobranche heißt „Nachhaltigkeit“. Der Plan der sich dahinter versteckt, ist ganz einfach: Die Unternehmen wollen mehr Verantwortung übernehmen, für ihre Mitarbeiter, für die Umwelt – mit anderen Worten: Sie wollen die Zukunft selbst in die Hand nehmen und aktiv mitgestalten.

VW sattelt nach Diesel-Skandal im Motorsport um

Volkswagen setzt in Zukunft verstärkt auf Elektroantriebe.
Copyright: VW

Volkswagen beispielsweise hat sich nach den Enthüllungen rund um die Schummel-Software geradezu neu erfunden. Die Wolfsburger kehren nun ihr „grünes Gewissen“ nach außen und wollen der Krise mit alternativen Antrieben davonfahren. Das scheint ganz gut zu gelingen – zumindest mit Blick auf den steigenden Aktienkurs. Zur neuen Ausrichtung passt auch der Ausstieg aus der Rallye-Weltmeisterschaft. Dort hat der VW Polo ohnehin alles gewonnen. Jetzt schlägt das grüne Herz auch im Motorsport, und deshalb zieht es VW wie viele andere Unternehmen auch in die Formel E, die erste Weltmeisterschaft für rein elektrisch angetriebene Boliden.

Da hat Schaeffler dem Autohersteller einiges voraus, denn der Zulieferer engagiert sich als Partner des Abt-Teams von der ersten Stunde an in der Formel E. Siege hat diese deutsche Allianz bereits eingefahren, was noch fehlt, das ist der Titelgewinn. Doch nicht nur auf der Rennstrecke fährt der Weltkonzern auf der sauberen Seite. Auch in Sachen Nachhaltigkeit könnte Schaeffler eine wichtige Rolle spielen. Jetzt hat der Zulieferer aus Herzogenaurach den ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht.Unternehmerische Verantwortung gehört für Schaeffler seit jeher zum Selbstverständnis, betont der Zulieferer. Schon heute erfülle man das ab dem Geschäftsjahr 2017 geltende Umsetzungsgesetz zur nichtfinanziellen Berichterstattung von Unternehmen. Und daher stehe der Nachhaltigkeitsbericht unter dem Motto „Verantwortung für morgen“.

Zulieferer Schaeffler steht für Nachhaltigkeit

„Die Schaeffler Gruppe ist geprägt durch eine starke Kultur- und Wertebasis: nachhaltig, innovativ, exzellent und leidenschaftlich. Dafür stehen wir“, sagt Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands. Dabei spielt laut Rosenfeld das Prinzip der Nachhaltigkeit eine ganz entscheidende Rolle, in ökologischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlich-sozialer Hinsicht. Schaeffler sei es wichtig, nachhaltig Wert und Werte zu schaffen: Im Interesse der Kunden, Geschäftspartner sowie der Mitarbeiter. „Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2016 möchten wir erstmals umfassend über Ziele und Maßnahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie informieren“, sagt Klaus Rosenfeld.

Schaeffler Nachhaltigkeitsbericht 2016
Copyright: Schaeffler

Schaeffler hat in dem Nachhaltigkeitsbericht 24 Themen ermittelt, die für das Unternehmen besonders relevant sind. Was heißt das genau? Entlang der Handlungsfelder „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Kunden und Produkte“, „Umwelt und Energie“ sowie „Mitarbeiter und Gesellschaft“ wird über diese Themen berichtet. Zudem hat sich Schaeffler für jedes der Themen strategische Ziele gesetzt, wie zum Beispiel die Steigerung der Energie-Effizienz um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 und die klimaneutrale Produktion an einem Standort je Region. Diese Ziele werden in einer Nachhaltigkeits-Roadmap, die zentrales Element der integrierten Strategie ist, dargestellt und durch konkrete Maßnahmen untermauert.

Der langfristige Erfolg basiere auf der Leistung der Mitarbeiter, betont Corinna Schittenhelm, bei Schaeffler Vorstand Personal und Arbeitsdirektorin: „Wir schätzen, fordern und fördern unsere Mitarbeiter und übernehmen eine Verpflichtung für ihr Wohlergehen.“ Einen hohen Stellenwert habe dabei die Vielfalt der Belegschaft, denn Vielfalt fördere kreative Ideen und Lösungsansätze. Bei so vielen guten Vorsätzen dürfte Schaeffler 2017 in der Formel E ganz sicher nachhaltig auf der Überholspur fahren.

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Honda Civic Limousine: Wie im Accord

Mo, 22/05/2017 - 09:27

Mittelklasselimousinen in Deutschland? Gehören anders als im Rest der Welt eher zu den exotischen Karosserieformen, wenn nicht gerade Niere, Stern oder Ringe auf dem Kühlergrill glänzen. Das musste Honda hierzulande immer wieder mit den viertürigen Stufenheckvarianten von Civic und Accord erleben. Letzterer wurde 2015 ganz aus dem Programm genommen, bei dem kompakten Bestseller erinnern sich die Verantwortlichen bei Honda Deutschland kaum noch an die genauen Marktanteile.

Woher der plötzliche Optimismus?

Honda Civic Limousine.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Frank Wald

Dennoch starten die Japaner nun einen neuen Versuch. Nur zwei Monate nach Einführung der zehnten Generation des klassischen Fünftürers rollt am kommenden Wochenende die neue Civic Limousine zum Händler. Und die soll diesmal wenigstens 20 Prozent am Civic-Absatz ausmachen.

Abgesehen vom obligatorischen Marketinggerassel zum Launch eines jeden neuen Modells glaubt der deutsche Importeur, dass der viertürige Civic nicht zuletzt als Ersatz für den eingestellten Accord dienen könnte. „Wir haben entsprechende Signale von unseren Händlern bekommen, dass viele ehemalige Accord-Kunden sich für die Limousine interessieren“, sagt Honda-Sprecher Peter Hofmann. Tatsächlich ist die auf 4,65 Meter gestreckte Civic-Limousine gerade acht Zentimeter kürzer als der letzte Accord und räumt mit seinem 519 Liter großen Kofferraum sogar gut 50 Liter mehr als dieser unter seine Heckklappe. Ob das allerdings ausreicht, um die Limousinennachfrage anzukurbeln, bleibt abzuwarten.

Was kostet die neue Honda Civic Limousine?

Honda Civic 5-Türer (links) und Limousine.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Frank Wald

Zumal es noch eine weitere Parallele zum Accord gibt: die sportlich kalkulierten Preise. Mindestens 25 520 Euro muss man für die Civic Limousine investieren. Zu vergleichbaren Kursen startete zuletzt auch die Accord-Limousine, wenn auch nur mit einem 156-PS-Benziner. Da hat der neue Civic heute spürbar mehr Dampf unter der Haube. Wie beim Fünftürer, entwickelt der neu entwickelte 1,5-Liter-Turbobenziner 134 kW / 182 PS. Schon ab 1700 Touren packt das muntere Triebwerk mit bis zu 240 Newtonmeter auf die Kurbelwelle und lässt bis 5500 Umdrehungen nicht mehr locker. Damit schnellt der Wagen in knapp acht Sekunden auf Tempo 100 – vorausgesetzt, man schiebt den Hebel selbst durch das kurz gestufte Sechs-Gang-Schaltgetriebe.

Die optionale CVT-Automatik (1300 Euro) ist zwar im städtischen Stop-and-Go komfortabler und erweitert außerdem den serienmäßigen Abstandstempomaten um einen Stauassistenten, doch sie nimmt dem spritzigen Motor auch ein gutes Stück seiner Dynamik. Auf dem Papier beträgt der Unterschied für den Standardsprint auf 100 km/h zwar nur gut eine halbe Sekunde. Am Lenkrad jedoch sorgt es für großes Stirnrunzeln, wenn der Kickdown erst nach einer Gedenksekunde einsetzt, so dass man spätestens auf dem Beschleunigungsstreifen oder bei Überholmanövern auf der Landstraße wieder zu den Schaltwippen am Lenkrad greift. Die um 10 km/h auf 200 km/h reduzierte Spitzengeschwindigkeit fällt da noch am wenigsten ins Gewicht.

Anders als der Fünftürer muss die Limousine vorerst mit diesem einen Motor auskommen. Den kleineren Dreizylinder-Turbo mit 95 kW / 129 PS bietet Honda nicht für die Limousine. Dafür soll Anfang 2018 ein neu entwickelter Diesel zeitgleich für beide Karosserieversionen folgen.

Sportlich unterwegs – Honda erinnert sich an seine sportliche Vergangenheit

Honda Civic Limousine Heck
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Frank Wald

Bemerkenswert ist der Feinschliff am Fahrwerk, mit dem Honda nachhaltig seine sportliche Tradition in Erinnerung ruft. Dank verbesserter Aerodynamik und bocksteifer Karosse liegt der Wagen wie das sprichwörtliche Brett. Und die präzise Lenkung reagiert so schnell und direkt auf kleinste Korrekturen, dass schon wieder etwas Fingerspitzengefühl gefragt ist, um nicht unnötige Unruhe ins Auto zu bringen.

Alle weiteren Technik- und Komfortdetails übernimmt die Limousine vom Fünftürer, dem sie – mal abgesehen von den 13 Zentimetern Längenunterschied – in ihrer coupéähnlichen Form auf den ersten Blick verblüffend ähnlich sieht. An der Front trägt der Viertürer eine breite Chromspange, wo der klassische Civic eine schwarze Blende und übergroße Lufteinlässe mit Wabengitter in den Fahrtwind stemmt. In der Heckansicht wiederholt sich das Bild: beim Fünftürer mattschwarze Wabengitter links und rechts, einen silberfarbenen Heckdiffusor flankierend, sowie ein Spoiler, der in die wie Hockeyschläger geformten Rückleuchten übergeht. Diese Geometrie übernimmt auch die Limousine, wenn auch alles etwas dezenter, mit kleinerem Spoiler, schmaleren Luftauslässen und dezenten Chromspangen.

Das Interieur ist ebenso nahezu identisch, darunter das neue Kombiinstrument mit farbigem Sieben-Zoll-LCD-Display, digitaler Tachoanzeige und wechselbaren Bildschirmen für Fahrinfos und Infotainment sowie einem weiteren Sieben-Zoll-Touchscreen-Monitor in der oberen Mittelkonsole, über den Klimaanlage, Infotainment und je nach Ausstattung auch Rückfahrkamera und Navigation gesteuert werden können. Wobei Honda die Ausstattungen für die Limousine neu sortiert und bezeichnet hat. Da nur ein Motor angeboten wird, differenzieren sich darüber zugleich die Preise.

Los geht’s mit der Comfort-Ausstattung für 25 520 Euro, neben den oben genannten Cockpit-Features serienmäßig mit Klimaautomatik, Sitzheizung vorn sowie einer vorbildlichen Sicherheitsausrüstung, die neben üblichen Standards auch das Assistenzpaket Honda Sensing inklusive Kollisionswarner mit Notbremse und Fußgängererkennung, Abstandsradar, Fernlicht- und Spurhalteassistent mit Korrektur und Verkehrszeichenerkennung enthält.

In der mittleren Ausstattung Elegance (27 980 Euro) kommen dann noch Rückfahrkamera, Regensensor und Navigationssystem samt Smartphone-Anbindung hinzu. Und die Topversion Executive (30 620 Euro) erreicht mit LED-Scheinwerfern, Sitzheizung hinten, Auspark- und Toter-Winkel-Assistent sowie schlüssellosem Öffnen und Starten, Lederausstattung und Panorama-Glasschiebedach einen Mittelklasse-Komfort, den der Accord niemals hatte.

Technische Daten Honda Civic Limousine 1.5 VTEC Turbo Länge x Breite x Höhe (m) 4,65 x 1,80 x 1,42 Radstand (m) 2,7 Motor R4-Turbobenziner, 1498 ccm Leistung 134 kW / 182 PS bei 5500–6000 U/min Max. Drehmoment 220–240 Nm bei 1700–5500 U/min Höchstgeschwindigkeit 210 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 8,1 Sek. Antriebsart Vorderrad ECE-Durchschnittsverbrauch 5,7 l (mit Start-Stopp) Effizienzklasse C CO2-Emissionen 130 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1321 kg / max. 419 kg Kofferraumvolumen 519 Liter Tankvolumen 46 Liter Bodenfreiheit 124 mm Max. Anhängelast 1400 kg Wendekreis 9,4 m Bereifung 215/55 R 16 Basispreis 25 520 Euro

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Jeep Wrangler Pickup: erste Schnappschüsse auf offener Straße

Mo, 22/05/2017 - 09:21

Die neue Pickup Variante des Jeep Wrangler wurde zum ersten Mal auf offener Straße abgelichtet. Der langerwartete, mittelgroße Pickup soll nächstes Jahr offiziell vorgestellt werden und ab 2019 beim Händler stehen.

Erster Pickup von Jeep seit 1992

Der Neue Jeep Wrangler Pickup kommt 2019
Copyright: Automedia

Lange Zeit hatte sich Jeep aus dem Pickup-Geschäft zurückgezogen, jetzt planen die Amerikaner eine Neuauflage der in den USA so wichtigen Geländewagen mit Ladefläche. Der Wrangler Pickup, der bereits länger bekannt und bestätigt war, ist jetzt bei einer Testfahrt auf offener Straße abgelichtet worden. Trotz Sichtschutzplane ist zu erkennen, dass die Front das typische Jeep-Design erhalten wird. Der lange Radstand stammt von der Wrangler-Plattform.

Der neue Jeep Wrangler Pickup soll dem Chevrolet Colorado und Toyota Tacoma Konkurrenz machen und Jeep neue Türen im Pickup-Geschäft öffnen. Mit größeren Modellen, wie dem Dodge Ram 1500, kann und will sich der mittelgroße Pickup nicht messen.

3,6-Liter Pentastar V6 Motor mit genug Arbeitsleistung

Um Gewicht zu sparen, wird im Wrangler Pickup viel Aluminium verbaut sein. Der 3,6-Liter Pentastar V6 Motor mit 8-Gang-Automatik sollte genug Leistung bringen, um im Gelände zu bestehen und notfalls andere Autos oder Gegenstände ziehen zu können. Ob auch ein Diesel kommen wird, steht noch in den Sternen, aber ein Hybrid soll schon in Planung sein. Über den endgültigen Namen des Gefährtes wird wohl noch debattiert. Eines ist aber sicher: 2019 soll der Pickup endlich beim Händler stehen.

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Chrysler 300 SRT als HellCat Sportversion zum ersten Mal vor der Linse

Mo, 22/05/2017 - 09:17

Die PS-starke HellCat Version des Chrysler 300 SRT wurde zum ersten Mal auf der Straße abgelichtet. Die sportliche Limousine der Oberklasse ist in Europa unter der Bezeichnung Lancia Thema besser bekannt und gilt als Konkurrent eines Audi A4 RS oder einer Mercedes C-Klasse AMG-Version.

Kommt das neue Modell des Chrysler 300 SRT im Jahr 2018?

Chrysler 300 SRT HellCat zum ersten Mal abgelichtet.
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Wie auf den Fotos zu sehen ist, war das Fahrzeug zivil und unauffällig unterwegs. Nur der SRT-Schriftzug im Kühlergrill und die etwas breitere Bauweise verraten, wie viel PS der Chrysler unter der Haube haben könnte. Die gleichen Felgen und Reifen wurden übrigens bereits bei Testfahrten des neuen Dogde Demon verwendet.

Der Chrysler 300 SRT, der aktuell nur im mittleren Osten zu haben ist, könnte tatsächlich von einer Aufwärtung der Leistung und Optik profitieren. Wir werden sehen, welche Pläne Fiat Chrysler in petto hat und ob die HellCat-Version des 300er auch in den USA und Europa erhältlich sein wird.

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BMW Brilliance baut Produktionskapazitäten in China aus

Mo, 22/05/2017 - 09:12

BMW Brilliance Automotive (BBA) hat heute in China zum Ausbau der Produktionskapazitäten den neu errichteten Nordteil seines Automobilwerks in Dadong/Shenyang in Betrieb genommen.

Der BMW X3 soll in Dadong gebaut werden

Der neue BMW X3
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Während der Eröffnungsfeier lief die erste Langversion der neuen BMW-5er-Limousine vom Band. Die Norderweiterung umfasst alle Produktionsbereiche eines Vollwerks. Mit den beiden Produktionsstandorten Dadong und Tiexi erreicht BBA eine Gesamtkapazität von bis zu 450 000 Einheiten pro Jahr.

Die beiden BBA-Werke in Shenyang produzieren heute bereits fünf Modelle. Mit der Norderweiterung gewinnt das Werk Dadong Platz für ein sechstes Modell, den neuen X3. In den ersten vier Monaten des Jahres 2017 ist China mit 191 697 Fahrzeugen (+18,2 Prozent) weiterhin der größte Absatzmarkt der BMW Group.

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Elektrofahrzeuge: Renault bleibt Nummer eins

Mi, 17/05/2017 - 16:00

Renault bleibt in Deutschland Marktführer in Sachen Elektrofahrzeuge. Im ersten Quartal 2017 verkaufte der französische Hersteller auf dem deutschen Markt 1308 rein elektrisch betriebene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge.

Das sind so viele wie noch nie in einem Quartal und nahezu doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum (+ 98,2 Prozent). Der Marktanteil erreichte 21,3 Prozent.

Der Renault Zoe bleibt mit 1199 Einheiten (+ 99,5 %) per Ende März das mit Abstand meistgekaufte Elektromodell in Deutschland. Mit 2444 Eingaben verzeichnete das Modell zudem zum Stichtag 31. März 2017 die meisten Förderanträge für den staatlichen Umweltbonus.

Der Elektrotransporter Kangoo Z.E. wurde in den ersten drei Monaten 109-mal zugelassen (+ 84,7 %). Der zweisitzige Cityflitzer Twizy kam auf 60 Einheiten.

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Bodensee-Klassik 2017: Viel Prominenz hinter dem Steuer

Mi, 17/05/2017 - 15:50

600 Kilometer auf den schönsten Nebenstraßen durch das Allgäu, Oberschwaben, Vorarlberg und das Appenzellerland führte in die 6. Bodensee-Klassik 2017 (4.–6.5.2017).

180 Klassiker aus acht Jahrzehnten Automobilgeschichte

mid Groß-Gerau – Der Skoda Spartak leistet 40 PS und schafft 110 km/h Spitze. Das reicht locker zur Teilnahme an der Bodensee-Klassik.
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Der jüngste stammt aus den 1990er-Jahren, werden im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bewundern sein. In diesem Jahr starten so viele Vorkriegsklassiker wie nie zuvor. Unter den elf Oldtimern mit Baujahr vor 1939 sind ein Marmon Roosevelt Racer von 1929, ein Talbot London 90 AV von 1933, ein BMW 328 Autenrieth Cabriolet von 1937 sowie ein Opel Super 6 Cabrio von 1938. Aus den Wirtschaftswunderjahren ist ein besonderes Schmuckstück im Starterfeld: ein Opel Kapitän, Baujahr 1956, der als zweimillionster Opel vom Band ging. Bei dem Einzelstück sind die sonst verchromten Teile 24 Karat vergoldet – auch Lackierung und Polsterung des Jubiläums-Opels sind einzigartig.

Die Klassikabteilung aus Rüsselsheim schickt außerdem unter anderem noch einen Diplomat B V8 lang von 1976, einen Kapitän A V8 von 1966 und einen seltenen Lotus Omega von 1991 mit 377 PS ins Rennen. Der Diplomat mit verlängertem Radstand wurde 1976 als Präsidenten-Limousine anlässlich des Deutschland-Besuchs von US-Präsident Gerald Ford eingesetzt wurde. Der Kapitän V8 mit der Startnummer 12 wiederum ist das gesuchteste KAD-Modell der A-Baureihe. Von diesem Kapitän mit Opel-Markenbotschafter Jockel Winkelhock und TV-Star Tim Wilde auf der „Brücke“ wurden lediglich 130 Fahrzeuge mit Achtzylinder produziert. Diese Motorisierung war eigentlich dem Admiral und Diplomat vorbehalten.

Auch andere prominente Fahrer werden sich bei der Ausfahrt hinters Lenkrad oder als Co-Pilot auf den Beifahrersitz setzen. Das Schauspieler-Paar Fritz Karl („Männerherzen“, „Wer früher stirbt ist länger tot“) und Elena Uhlig („Mit Herz und Handschellen“) rollen in einem Volkswagen T2 von 1979 durchs Dreiländereck. Siegfried Rauch (85 Jahre alt) startet in einem Porsche 928 GTS von 1991. Der Schauspieler ist nicht nur langjähriger „Traumschiff“-Kapitän, sondern kennt sich auch bestens mit Autos aus: 1971 spielte er an der Seite von Steve McQueen im Kultfilm „Le Mans“ den deutschen Rennfahrer Erich Stahler.

60er und 70er hoch im Kurs

Bodensee-Klassik.
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Julius Brink, 34, hat schon oft bewiesen, dass er auch abseits des Beachvolleyballfeldes sportlichen Ehrgeiz hat. Bei der Fernsehshow „Let’s Dance“ tanzte er sich 2016 in die Herzen der Zuschauer. Dieses Jahr trat er in der TV-Show „Ewige Helden“ in verschiedenen Disziplinen gegen andere ehemalige Profiathleten an. Vom 4. bis 6. Mai wird er bei der 6. Bodensee-Klassik 2017 einen Porsche 911 Carrera 2 lenken.

Rallye-Fahrerin Isolde Holderied ist im Team Toyota Classic mit von der Partie, und Moderatorin Lina van de Mars fährt die rund 600 Kilometer der Rallye in einem Porsche 928 S von 1983.

Autos aus den 60er- und 70er-Jahren sind bei der Bodensee-Klassik besonders stark vertreten, darunter ein Porsche 356 B Cabriolet von 1963 und das kleinste Auto im Feld, ein Steyr-Puch 500 D (Baujahr 1963) mit nur 500 Kubikzentimeter Hubraum. Auch Fans der 80er-Jahre kommen auf ihre Kosten: Im Starterfeld ist ein Ferrari 308 GTB von 1981, wie Tom Selleck alias Magnum ihn in der gleichnamigen Kultserie fuhr. Der Honda Civic Coupé CRX del Sol und der Ford Bronco von 1995 starten als jüngste Autos.

Für Zuschauer bieten sich viele Gelegenheiten, die 180 Oldtimer und Youngtimer während der Drei-Länder-Rallye aus der Nähe zu bewundern.
Vor dem Startschuss am 4. Mai um 14 Uhr versammeln sich die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen vor dem Bregenzer Festspielhaus. Zu den Höhepunkten entlang der Strecke gehören unter anderem das Erwin-Hymer-Museum in Bad Waldsee, das Bauernhofmuseum Illerbeuren, die Fahrt über den Riedbergpass und der Abstecher in die Schweiz am dritten Tag.

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Mit EMBATT zum Meilenstein

Mi, 17/05/2017 - 15:43

Einer der kritischsten Faktoren zum Durchbruch der Elektromobilität ist die Reichweite. Die Angst der Verbraucher, dass ihnen bei einer längeren Fahrt plötzlich der Saft ausgeht, wollen Forscher nun mit einem neuen Batteriekonzept zerstreuen.

Das Batteriesystem „EMBATT“ vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden und seinen Partnern verspricht eine kompaktere Bauweise und eine zuverlässige Reichweite. Einzelne Batteriezellen sind bei diesem Ansatz nicht kleinteilig getrennt nebeneinander aufgereiht, sondern großflächig direkt übereinander gestapelt. Das genutzte „Bipolar-Prinzip“ haben die Forscher von der Brennstoffzelle auf die Lithium-Batterie übertragen.

„Durch unser neues Packaging-Konzept hoffen wir mittelfristig die Reichweite von Elektroautos auf bis zu 1.000 Kilometer zu steigern“, sagt Dr. Mareike Wolter, Projektleiterin am Fraunhofer IKTS.Wichtigster Bestandteil der Batterie ist die Bipolar-Elektrode. Eine metallische Folie wird beidseitig mit keramischen Speichermaterialien beschichtet, wodurch eine Seite zur Anode wird, die andere zur Kathode. Als Herz der Batterie speichert sie die Energie.Gemeinsam mit den Partnern ThyssenKrupp System Engineering und IAV Automotive Engineering sollen bislang erfolgversprechende Labortests auf die Teststrecke verlagert werden. Bis 2020 sollen dann EMBATT-Batterien für die Erprobung in Elektrofahrzeugen bereitstehen.

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Mitsubishi legt in rückläufigem Markt zu

Mi, 17/05/2017 - 15:41

Trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes (-acht Prozent) legte Mitsubishi mit mehr als 3900 Neuzulassungen (ohne L200) im zurückliegenden Monat gegenüber April 2016 um 4,8 Prozent zu.

Mit über 74 Prozent ist der Anteil der Privatkäufer dabei besonders hoch. Kumuliert erzielte das Unternehmen in den ersten vier Monaten des Jahres mit 14 894 Neuzulassungen ein Plus von 11,6 Prozent. Der Marktanteil hat sich bei 1,3 Prozent stabilisiert.

Meistverkaufte Fahrzeuge aus dem Mitsubishi-Programm waren von Januar bis April der Kleinwagen Space Star mit rund 6000 und das Kompakt-SUV ASX mit 4400 Neuzulassungen. Der Plug-in Hybrid Outlander schaffte in den ersten vier Monaten den Sprung über die Tausender-Marke.

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Cloud Computing und künstliche Intelligenz mit ZF

Mi, 17/05/2017 - 15:37

Die Zukunft des Internets liegt in den Wolken, genauer gesagt im Cloud Computing. Dieser Begriff steht für die Verknüpfung von zahlreichen Servern zu einem übergeordneten Netzwerk, das eine zentralisierte Datenspeicherung und gleichzeitig den Online-Zugriff von unbegrenzt vielen Nutzern auf eine Vielfalt von Computerdienstleistungen ermöglicht.

Künstliche Intelligenz

Autonomes Fahren
Copyright: Ford

Das autonom fahrende Auto, der Straßenverkehr von morgen und auch weite Teile der Industrie sind ohne Cloud-Computing nicht vorstellbar. Für die Automobilunternehmen wächst die Bedeutung der Cloud von Tag zu Tag. Die Digitalisierung revolutioniert derzeit die Mobilität weltweit. Das Friedrichshafener Unternehmen ZF AG hat sich darauf eingestellt und ist mit der Entwicklung von zukunftsweisenden Technologien an der Spitze mit dabei.

Bereits bei der Gründung der Zahnradfabrik GmbH in Friedrichshafen am Bodensee im August 1915 – heute ZF Friedrichshafen AG – spielte die Mathematik eine entscheidende Rolle. Zur Gründung führte nämlich die Lizenz einer Erfindung des Schweizer Ingenieurs Max Maag, mit der sich Zahnräder genau berechnen und damit präzise standardisiert herstellen ließen. Am schwäbischen Meer entstanden fortan mit den neuen Zahnrädern ausgerüstete besonders leise Getriebe für die Fahrt der im Ersten Weltkrieg und danach eingesetzten Luftschiffe des Grafen Zeppelin.

Immer noch spielen Mobilität und Mathematik die Hauptrolle bei ZF mit dem entscheidenden Unterschied, dass aus der analogen eine zum größten Teil digitale Mathematik geworden ist – unter anderem für den Straßenverkehr von morgen und übermorgen. Ohne Digitalisierung und Vernetzung wären technologische Entwicklungen wie die Elektromobilität, das autonome Fahren oder der Wunsch nach mehr Sicherheit und Effizienz auf der Straße nicht zu realisieren. Entsprechend müssen sich Fahrzeughersteller und Systemzulieferer wie ZF auf die Herausforderungen einstellen, die diese gewaltigen Veränderungen mit sich bringen. Eines der Mittel dazu ist die künstliche Intelligenz.

Die Autos trainieren sich selbst

mid Frankfurt am Main – Autonomes Fahren wird die Nutzung von Autos völlig verändern.
Copyright: Volvo

Die kommt heute schon in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz – etwa bei lernfähiger Software wie der Sprachsteuerung im Smartphone. Neu ist das Deep Learning – eine Optimierungsmethode von künstlichen neuronalen Netzen, mit denen Algorithmen auch ohne Hilfe des Menschen lernen können. Dafür waren konventionelle Computer lange Zeit nicht schnell genug. Die Berechnungen zum Trainieren einer künstlichen Intelligenz ähneln aber denen der Erschaffung einer 3D-Welt im Computerspiel – mathematische Modelle, die milliardenfach wiederholt werden. Dazu ging ZF Anfang dieses Jahres eine Partnerschaft mit NVIDIA ein, einem der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer mit Sitz in Santa Clara, Kalifornien.

„Mit unseren Grafikchips trainieren neuronale Netze um Zehnerpotenzen schneller“, erklärt NVIDIAs-Europachef Jaap Zuiderveld. „Dies ermöglicht das automatisierte Fahren. Schließlich müssen autonome Fahrzeuge riesige Datenmengen aus Dutzenden von Kameras, Laserabstandsmessern und Radar-Sensoren in Echtzeit verarbeiten, um richtige Entscheidungen im Verkehr zu treffen. Dabei trainieren sich die Fahrzeuge ständig selbst, lernen mit jedem Kilometer dazu und teilen das Gelernte mit anderen Fahrzeugen über die Cloud.“ Torsten Gollewski, Leiter der Vorentwicklung bei ZF, ergänzt „Mit der Vernetzung von intelligenten und selbst lernenden Systemen erreichen wir eine neue Dimension. Die Transformation von der reinen Mechanik hin zu intelligenten mechanischen Systemen, die Situationen erfassen, analysieren und entsprechend handeln können, fassen wir in dem Dreiklang See-Think-Act zusammen.“

Schwarmintelligenz

Autonomes Fahren
Copyright: Ford

ZF wird gemeinsam mit NVIDIA ein System entwickeln, das künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) für die Mobilitätsbranche verfügbar macht. Anfang des Jahres präsentierte ZF ein erstes Ergebnis auf Basis der NVIDIA AI-Technologie, das automatisierte Autobahnfahrten unterstützt: ZF ProAI lässt Fahrzeuge ihre Umgebung verstehen, indem es mit Hilfe von Deep-Learning-Technologie Sensor- und Kameradaten verarbeitet und interpretiert. Durch Supercomputing und „Deep-learning“-Fähigkeit kann die Entwicklung des autonomen Fahrens drastisch beschleunigt werden. Die NVIDIA Drive PX 2 AI-Plattform stellt dafür eine enorme Rechenleistung bereit, die es erlaubt, das komplette 360-Grad-Umfeld um das Fahrzeug herum präzise zu verstehen und daraus Aktivitäten abzuleiten.

ZF liefert ZF ProAI als ins Fahrzeug integriertes System, das über die Cloud aktualisiert und während des gesamten Automobil-Lebenszyklus mit zusätzlichen Funktionen und Fähigkeiten ausgestattet werden kann. Das System kann mit anderen Fahrzeugen und mit der umgebenden Infrastruktur kommunizieren. Außerdem kann die Lernfähigkeit und Vernetzung von ZF ProAI im Sinne einer Schwarmintelligenz ganze Fahrzeugflotten sicherer und effizienter machen. „Wir sehen die Deep-Learning-Plattform von NVIDIA als Basis für unsere künftige AI-fähige Software, die wir aber auch für Dritte zur Verfügung stellen werden“, so Torsten Gollewski, Leiter Vorentwicklung ZF. „Neben autonom fahrenden Pkw sehen wir vor allem Einsatzmöglichkeiten in Nutzfahrzeug- und vielen Industrieanwendungen. AI-fähige Software und Deep Learning werden in den kommenden Jahren Einzug in viele Branchen halten.“

Auf der Consumer Electronics Show (CES) zeigte ZF im Januar 2017 in Las Vegas den in seiner Denkfabrik entwickelten X2Safe-Algorithmus. Diese digitale Anwendung vernetzt erstmals das Automobil mit schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern oder Radfahrern in der Cloud. So warnt X2Safe alle Beteiligten frühzeitig vor drohenden Kollisionen. Damit hat der Algorithmus das Potenzial, die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten und Toten drastisch zu senken.

In der Cloud ist ZF bereits seit Jahren wie zu Hause. Mit der Telematik-Plattform Openmatics war der Konzern seit 2010 als Vernetzungsspezialist für Flottenbetreiber präsent. Die innovative Cloud-Lösung kann beispielsweise durch Überwachung der Ladetechnik wesentlich zur Akzeptanz von Elektromobilität im Flottenbereich beitragen – sowohl bei Managern von Firmenfahrzeugen als auch bei Autovermietern und Werkstätten.

Pitch Nights sorgen für frischen Wind

Fünf Jahre später präsentierte ZF im sogenannten Advanced Urban Vehicle die cloudbasierte Fahrerassistenzfunktion ZF PreVision Cloud Assist. Im Gegensatz zu rein GPS-unterstützten Systemen berücksichtigt die Studie nicht nur Geometriedaten und Informationen zur zulässigen Höchstgeschwindigkeit, sondern speichert bei jeder Fahrt zusätzlich Daten zur Fahrzeugposition, aktuell gefahrenen Geschwindigkeit sowie Quer- und Längsbeschleunigung in der Cloud. Wird die Strecke erneut zurückgelegt, berechnet das System anhand dieser Erfahrungswerte und Daten die optimale Geschwindigkeit für eine nahende Kurve. Die Assistenzfunktion reguliert dann frühzeitig vor der Kurveneinfahrt das Drehmoment so weit nach unten, bis die Kurve ohne mechanischen Bremsvorgang gefahren werden kann. Das schont nicht nur Batterie und Bremssystem des Fahrzeugs, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit gerade bei unübersichtlichen Kurven.

Bekanntlich sorgt Stillstand für Rückschritt. Damit ihr das nicht passiert, sicherte sich die ZF AG kürzlich in einer sogenannten Pitch Night neue Impulse aus der digitalen Gründerszene. 57 junge Unternehmen aus 15 Ländern waren dazu eingeladen, ihre Ideen zu konkreten Aufgabenstellungen aus dem Konzernalltag oder ihre Lösungen in den allgemeinen Kategorien „Künstliche Intelligenz & Robotik“ und „Autonomes Fahren & Konnektivität“ einer hochkarätigen Jury vorzustellen.

„Veranstaltungen wie die ZF Pitch Night stärken unsere Zusammenarbeit mit der Start-up-Szene und können auch unsere Unternehmenskultur positiv beeinflussen“, erklärt Mamatha Chamarthi, verantwortlich für alle digitalen Aktivitäten von ZF weltweit. „Da wir die Digitalisierung ernst nehmen, werden wir auch unsere Entwicklungsprozesse so gestalten, dass wir Impulse aus der digitalen Gründerszene schneller aufgreifen können. Das wird uns helfen, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, indem wir unsere Produkte und Dienstleistungen aufwerten.“

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Vespa treibt’s bunt

Mi, 17/05/2017 - 15:27

Der Name „Vespa“ ist längst Legende. Wohl kaum ein anderer Roller auf der Welt steht so sehr für das Dolce Vita, das süße Leben auf zwei Rädern.

Jetzt läutet der Hersteller mit bunten Frühlings-Farben die Roller-Saison 2017 ein. Ob klassisch in glänzendem Lack, in Pastellfarben oder auch in mattem Grau – die 2017er-Modelle bieten für jeden Geschmack etwas.

Und Geschenke gibt es auch noch: Wer im Mai 2017 eine neue Vespa kauft, erhält kostenlos ein Topcase in Fahrzeugfarbe. Das Angebot gilt bei allen teilnehmenden Piaggio Vertragshändlern.

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