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Aktualisiert: vor 29 Minuten 2 Sekunden

IAA 2017: Toyotas Kontrastprogramm

Do, 21/09/2017 - 09:55

Das nennt man wohl Kontrastprogramm. Während die automobile Welt auf der Frankfurter IAA (-24.9.2017) den Aufbruch in das elektrische Zeitalter zelebriert, rollt Hybrid-Pionier Toyota die jüngste Generation des unverwüstlichen Geländegängers Land Cruiser auf die Bühne. Angetrieben von einem 2,8-Liter-Diesel (!) rollt der Offroader demnächst durch Wald und Flur. Die 130 kW / 177 PS treiben den Zweitonner an und Umweltfanatikern wahrscheinlich die Tränen in die Augen.

Markante Hülle, komfortable Ausstattung

Toyota Land Cruiser.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Längst hat der Land Cruiser seine rauen Eigenschaften abgelegt und gegen ein modernes Design und Komfort eingetauscht. Das setzt sich auch bei der jüngsten Version des seit mehr als 65 Jahren gebauten Geländewagens fort. Denn schließlich werden die meisten Vertreter dieser Autogattung auf Asphalt bewegt. In dieses Bild passen die belüfteten Vordersitze und die Sitzheizung für die Fondpassagiere sowie die Klimaautomatik. Äußerlich wurde der Toyota aufgefrischt, ohne dabei seinen wuchtigen Charakter zu verlieren. In der Länge legt der Land Cruiser um sechs Zentimeter auf 4,84 Meter zu. Der Dreitürer erreicht 4,56 Meter.

Neu ist das Design, der Kühlergrill, und auch die der Motorhaube wurde überarbeitet. Im Innenraum gestaltete die Kreativabteilung das Armaturenbrett und die Instrumente neu, die sich jetzt hinter dem aus der V8-Version übernommenen Lenkrad befinden. Der komfortabel gestaltete Innenraum hat allerdings nichts mehr mit dem ursprünglichen herben Charme der früheren Modelle gemeinsam.

Der Dieselmotor ist mit einer Sechs-Stufen-Automatik verbunden und entwickelt sein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern zwischen 1600 und 3000 Umdrehungen. So ausgerüstet vergehen zwischen null und 100 km/h 12,1 Sekunden, und bei 175 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Als Alternative liefert Toyota den Land Cruiser auch mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe. Die Automatikversion ist mit dem Sicherheitssystem Toyota Safety Sense ausgestattet, das unter anderem über Fußgänger-Erkennung, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und einen Spurhalte- sowie einen Totwinkel-Assistent verfügt.

Neue Studie C-HR HY-Power mit einem dynamischen Hybridantrieb

Toyota C-HR HY-Power Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Neben dem neuen Land Cruiser zeigt Toyota auch die Studie C-HR HY-Power, mit dem die Marke unter anderem zeigen will, dass man auch emotionales Design beherrscht. Die Gestaltung des Konzeptmodells wurde von dem europäischen Designzentrum übernommen, das neue Farben, Oberflächen und Verkleidungen für die C-HR entwickelte. Das Design soll vor allem deutlich machen, dass der immer wieder als vernünftig, aber langweilig beschriebene Hybridantrieb durchaus auch dynamische Eigenschaften entwickeln kann.

Bei der Gestaltung verzichteten die Designer ganz bewusst auf den Einsatz zusätzlicher Karosserieelemente, sondern konzentrierten sich vielmehr auf ein Spiel mit Farben und Oberflächen, sodass sich die Blechteile nicht von dem vor einem Jahr vorgestellten Serienmodell unterscheiden. Auch im Innenraum setzt sich die neue Kombination von Farben und Materialien fort, wobei eine umlaufende orangefarbene Zierleiste das beherrschende Element ist.

Unter der Haube platzierten die Toyota-Ingenieure einen leistungsstarken Hybridantrieb, der deutlich kraftvoller ist als die 90 kW / 122 PS des Serienmodells. Allerdings hüllt sich Toyota über alle Leistungsdaten in Schweigen. Auf jeden Fall ist der Antrieb Teil der Entwicklungsstrategie, die Hybridmotoren für alle Modelle der Marke aufzurüsten. Bis die Details über diese Entwicklung bekannt gegeben werden, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. „Details zur Expansion des Hybridantriebs gibt Toyota Anfang 2018 bekannt“, heißt es im Pressetext.

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Gran Turismo für die Pixel-Welt

Do, 21/09/2017 - 09:54

Wie könnte ein McLaren im Jahr 2030 aussehen? Das zeigen die Briten jetzt mit dem Ultimate Vision Gran Turismo – leider nur in der virtuellen Welt. Wenn Kazunori Yamauchi, Vizepräsident von Sony Computer Entertainment, leitender Direktor von Polyphony Digital und verantwortlich für Gran Turismo, ruft, dann lassen sogar Autobauer nicht lange auf sich warten.

Gran Turismo Sport auf digitalen Rädern

mid Groß-Gerau – Futuristisches Design, bei dem jede Linie ihre Funktion hat, zeichnet den virtuellen Supersportwagen aus.
Copyright: McLaren

So auch, als es darum ging, Supersportwagen für das neue Renn-Spiel Gran Turismo Sport auf die digitalen Räder zu stellen, das am 17. Oktober 2017 in den Handel kommt. „Form follows funktion“ stand bei der Kreation des Ultimate Vision Gran Turismo im Vordergrund. Jede Linie am Auto habe ihren Zweck, teilt McLaren mit, weist aber darauf hin, dass der heiße Brite keine Vorschau für ein kommendes Serien-Modell ist. Schade eigentlich, denn die Flunder hat für die Renn-Spiel-Fans einiges zu bieten: Ein 4.0-Liter-V8 leistet 1.150 PS und 1.275 Newtonmeter Drehmoment und schickt die Power an die Hinterräder – das würde auch auf echten Straßen und Rennstrecken sicher für Begeisterung sorgen.

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Jaguar Land Rover unterstützt Invictus Games

Mi, 20/09/2017 - 15:20

Jaguar Land Rover setzt sein soziales Engagement für kriegsversehrte, verwundete und kranke Soldatinnen und Soldaten fort und unterstützt die dritten Invictus Games. Die internationale Sportveranstaltung für versehrte Soldatinnen, Soldaten und Veteranen findet vom 23. bis 30. September 2017 in Toronto statt. Mit einem Land Rover Discovery gelangt nicht nur die Flagge der Invictus Games zum Austragungsort, der Geländewagen ist außerdem mit Dankesbotschaften der Teilnehmer an ihre Angehörigen und Freunde geschmückt.

Invictus Games finden nun zum dritten Mal statt

Zu den vor drei Jahren von Prinz Harry initiierten Spielen werden rund 550 Teilnehmer aus 17 Ländern erwartet. Sie messen sich im Bogenschießen, Gewichtheben, Golf, Hallenrudern, Leichtathletik, Schwimmen, Sitzvolleyball, Radrennen, Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis und in der Jaguar Land Rover Driving Challenge, bei der zum einen mit einem Jaguar F-Tpe ein Slalomkurs bewältigt und zum anderen mit einem Land Rover Discovery durch Stadt und über Land navigiert werden muss.

Auch für 2018 in Sydney hat Jaguar Land Rover seine Unterstützung bereits zugesagt.

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IAA 2017: Recaro stellt neue Performance-Sitze vor

Mi, 20/09/2017 - 15:06

Recaro zeigt sein erweitertes Sortiment auf der IAA in Frankfurt. Dabei zeigt der Hersteller von Nachrüstsitzen exklusive Sondereditionen in Sachen Performance-Schalensitze.

Zwei Neuerungen bei Recaro

Recaro Automotive Seating präsentiert sich mit einem erweiterten Produktportfolio auf der 67. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (14.09.2017-24.9.2017). Die Adient Produktgruppe zeigt erstmals ihre neue, modulare Recaro Performance Seat Platform (RPSP) für OEM-Kunden und die exklusive Sonderedition eines Performance-Schalensitzes mit Straßenzulassung für den Nachrüstmarkt.

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VW Crafter – der Bulli fürs Große

Mi, 20/09/2017 - 14:56

Er ist Spezialist für gewichtige Transportaufgaben: Nach seinem Start vor rund einem Jahr komplettiert VW Nutzfahrzeuge jetzt das Angebot für den Crafter. Der Alleskönner ist fürs Modelljahr 2018 in (fast) allen geplanten Konstellationen zu haben. Kurz, lang, ganz lang, normal hoch, höher, ganz hoch, Front-, Heck- oder Allradantrieb – die Hannoveraner bieten insgesamt 69 verschiedene Versionen an und haben einige technische Alleinstellungsmerkmale zu bieten.

VW Crafter: Ob als Kipper oder Kastenwagen

mid Wien – Der kompakte Kipper: Auch in der Kiesgrube ist der Crafter einsetzbar.
Copyright: VW

Mit rund 50 Prozent Marktanteil führt der Fronttriebler die Beliebtheitsskala des nützlichen Volkswagens an. Er bietet eine Zuladung von 3,0 bis 4,0 Tonnen, maximal 18,4 Kubikmeter Stauraum und eine um zehn Zentimeter niedrigere Ladehöhe als der Hecktriebler. Zehn Zentimeter – klingt nicht viel, läppert sich aber im Alltag. So hat VW Nutzfahrzeuge ausgerechnet, dass ein fleißiger Transporter-Pilot beim Ein- und Aussteigen in den Laderaum pro Jahr immerhin 8.800 Meter Höhe einspart – das entspricht einer Ersteigung des Mount Everest.

Der Hecktriebler ist der Typ für die ganz schweren Dinger. Mit Singlereifen hinten darf er bis 4,0, mit Zwillingsreifen sogar bis zu 5,5 Tonnen zuladen. Und dann auch noch bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Als Angebot für alle Kunden, die mit ihrem Crafter auch mal im Matsch, im leichten Gelände oder in gebirgigen Regionen unterwegs sind, ist die 4Motion-Variante mit Haldex-Kupplung gedacht, die vollautomatisch die Kraft dorthin leitet, wo sie gerade gebraucht wird. 3,5 bis 4,0 Tonnen Nutzlast stehen beim Allradler einer Anhängelast von maximal 3,0 Tonnen gegenüber.

Mit 69 Varianten bietet VW das passende Gefährt für jede Transportaufgabe

mid Wien – Für die unterschiedlich hohen und langen Kastenaufbauten bietet VW Nutzfahrzeuge die jeweils passenden Einbauten.
Copyright: VW

Sechsgang-Handschalter oder Acht-Stufen-Wandlerautomatik – auch vor dieser Frage steht der Crafter-Kunde, „Ein Alleinstellungsmerkmal“, heißt es bei VW Nutzfahrzeuge. Das gilt auch für die elektromechanische Lenkung, die nicht nur für einen leichten Verbrauchsrückgang sorgt, sondern auch den Einsatz diverser Assistenzsysteme ermöglicht. Der Berganfahr-Helfer, der Flankenschützer, der Park-Assistent oder die Rangierhilfe sorgen zusammen mit der serienmäßigen Multikollisionsbremse, dem Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ samt City-Notbremsfunktion oder dem Spurwechselassistenten für ein in der Nutzfahrzeugsparte extrem effektives Schutzschild.Ein Kapitel für sich sind die diversen Aufbauten. Den Crafter gibt es als Kastenwagen, Kombi, Einzel- und Doppelkabine (Pritschenwagen, Kipper und Fahrgestell) sowie mit Kofferaufbau, und das in zwei Radständen von 3,64 und 4,49 Meter. Die Gesamtlängen liegen zwischen 5,9 und 7,4 Meter. Für den Antrieb sorgen vier Turbodiesel mit einem Leistungsspektrum von 75 kW/102 PS bis 130 kW/177 PS. Sie sind grundsätzlich mit Dieselpartikelfilter und SCR-Katalysator ausgestattet.

Noch im Dezember bekommen die ersten Kunden den Elektro-Crafter, der bis 2018 erst einmal in einer Kleinserie von 2000 Exemplaren gebaut wird. Und Ende 2018 ist die Crafter-Familie dann endgültig komplett – dann kommt auch noch der Kombi für den Personentransport auf die Straße. Crafter-Fahren startet bei 26.280 Euro für den Kastenwagen, 33.118 Euro für das Fahrgestell und 35.801 Euro für die Pritschen-Version – jeweils plus Mehrwertsteuer. Wer sich munter am Zubehörkatalog bedient – etwa mit LED-Licht, einer feinen Infotainment-Anlage, den schwingenden Komfort-Sitzen, Klimaautomatik oder beheizbarem Lenkrad, kann aber durchaus auch noch ein paar Tausend Euro draufpacken.

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Europäisches Pilotprojekt für automatisiertes Fahren läuft an

Mi, 20/09/2017 - 14:52

Ein breit aufgestelltes europäisches Forschungskonsortium unter der Leitung des Volkswagen-Konzerns hat mit dem auf vier Jahre angelegten Projekt L3Pilot begonnen. 13 europäische Automobilhersteller, Zulieferer, Forschungsinstitute und Universitäten sowie klein- und mittelständische Unternehmen schicken dabei 100 Fahrzeuge mit 1000 Fahrerinnen und Fahrern in den öffentlichen Verkehr, um automatisierte Fahrsysteme nach Level 3 und 4 unter Realbedingungen und in einer breiten Anwendung zu testen. Die Technologien umfassen dabei ein weites Spektrum – von Parken und Überholen bis hin zu Fahren im komplexen Stadtverkehr.

Das Pilotprojekt testet umfassende Funktionen des automatisierten Fahrens

Insgesamt werden so in elf europäischen Ländern Daten zur Bewertung technischer Aspekte, der Nutzerakzeptanz, des Fahr- und Reiseverhaltens sowie des Einflusses dieser Systeme auf Verkehr und Gesellschaft erhoben. Dank des großen Spektrums an Fahrsituationen ist das L3Pilot das erste Projekt weltweit, das so umfassend Funktionen des automatisierten Fahrens in der Praxis umsetzt und testet.

An dem Projekt nehmen neben VW die Fahrzeughersteller Audi , BMW, Fiat, Daimler, Ford, Honda, Jaguar und Land Rover sowie Opel, Peugeot Citroen, Renault, Toyota und Volvo teil. Auf Zuliefererseite sind Autoliv, Delphi und FEV mit von der Partie. Weitere Teilnehmener sind unter anderem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Ika der RWTH Aachen, das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW) und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sowie die Universitäten Leeds und Genua. Auch der internationale Automobilverband FIA und die Behörde Netherlands Vehicle Authority sind in die Forschungsinitiative eingebunden, die die EU mit 36 Millionen Euro fördert.

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Porsche Cayenne: Schärfer kann ein SUV nicht sein

Mi, 20/09/2017 - 14:40

Mit der dritten Generation des Cayenne macht es Porsche seinen Kunden nicht gerade leicht. Denn warum sollte noch ein Zweisitzer gekauft werden, wenn doch ein Fünfsitzer mit großem Kofferraum so sportlich ums Eck kommt. Die Frage dürfen natürlich solvente Porschekunden selbst mit sich ausmachen. Doch was sie für ihr Geld geboten bekommen, ist nun beim großen Technik Workshop zum neuen Star am SUV-Himmel offenbart worden. Und das ist nicht gerade wenig.

Der neue Porsche Cayenne – Kein iPad auf Rädern

mid Groß-Gerau – Mit dem neuen Cayenne darf natürlich auch ins Gelände gefahren werden. Auf der Autobahn fühlt er sich aber nicht minder wohl.
Copyright: Porsche

„Wir hatten nicht vor ein iPad auf Rädern zu entwickeln“, verrät Porsche-Entwicklungschef Michael Steiner. Das zumindest haben seine Mitarbeiter geschafft. Allerdings nicht ganz so, wie sich das jetzt vielleicht so mancher vorstellen mag. Denn die dritte Generation des völlig neu entwickelten Cayenne ist vielmehr iPad, iPhone, Alexa, Sportwagen und Offroader in Einem. „Abgesehen vom Wappen in der Front ist alles neu. Zudem ist die Performance des Cayenne noch einmal gesteigert worden“, führt Michael Steiner fort. Drei Benzinmotoren mit je 250 kW/340 PS, 324 kW/440 PS und 404 kW/550 PS stehen zur Wahl. Mindestens ein Dieselaggregat sowie ein Hybridantrieb sollen später folgen. „Der neue Triebstrang des Cayenne ist für all unsere Antriebsarten geeignet und kompatibel“, erklärt Thomas Seiler-Granderath der Teamleiter Entwicklung Triebstrang Cayenne.

Eine Mitfahrt im Topmodell, dem Turbo mit Dreikammer-Luftfederung, Hinterachslenkung vom 911 und der erstmalig verwendeten Porsche Surface Coated Brake lässt jedoch die Frage nach alternativen Antrieben im Nu verschwinden. Denn wer will schon freiwillig auf die Sprintstärke von 3,9 Sekunden bis Tempo 100 und auf eine Topspeed von 286 Kilometern pro Stunde verzichten? Wer sich seinen Cayenne nicht auf der Rennstrecke, sondern vielmehr auf dem Weg zum nächsten Reitturnier oder Yachthafen mit Anhänger hinter dem neu gestalteten Heck vorstellt, der ist bei Porsche ebenfalls an der richtigen Adresse. 3,5 Tonnen dürfen alle drei angebotenen Motorisierungen an den Haken nehmen. Für viele Fans ein echtes Kaufargument. Für die Triebstrangentwickler von Porsche das Argument für die Installation einer robusten Wandlerautomatik mit acht Stufen.

Überraschend ruhig mit einer großen Portion Fahrdynamik

Dass ein Porsche mehr als nur die Summe seiner eigenen und der angehängten Kilos ist, ist klar. Ein Porsche muss Fahrspaß bieten, auch mit Blick über die Dächer von Elfer, Boxer und Co. Den Porsche typisch zentral positionierten und von zwei sieben Zoll großen digitalen Bildschirmen umrahmten analogen Drehzahlmesser im Blick dürfen dem über einen aktiven Allradantrieb verfügenden Sportler im SUV-Kleid die Sporen gegeben werden. Überraschend ruhig in puncto Akustik ist seine Zurückhaltung. Überraschend in puncto Fahrdynamik ist seine in diesem Segment konkurrenzlose Gier nach Kurven und dem einen oder anderen gewollten Driftwinkel. Im Normal- und Sportmodus verhält sich der neue Cayenne Allradtypisch gutmütig, im Sport+-Modus offenbart er Züge eines Hecktrieblers, die ihn zu einem stets gut kontrollierten Freudenspender avancieren lassen. Dank frisch verbautem 48 Volt-Bordnetz ist der SUV dabei in der Lage, innerhalb weniger Millisekunden die Torsionssteifigkeit der Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse zu verändern und damit den Fahrzeugaufbau aktiv zu stabilisieren. Bis zu einer Querbeschleunigung von 0,8 g wird dadurch jegliche Seitenneigung unterdrückt.

mid Groß-Gerau – Bis zu 550 PS stark ist der neue Porsche Cayenne.
Copyright: Porsche

Interessant beim neuen Porsche Cayenne ist aber nicht nur das Offensichtliche, wie das neue Design, der erstmals verbaute adaptive Dachspoiler inklusive Luftbremsenfunktion oder die aktiven Kühlluftklappen, sondern das, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist. Da wäre zum Beispiel der Aluminiumanteil des Kastenrohbaus. Betrug er noch beim direkten Vorgänger rund fünf Prozent liegt er nun bei 47 Prozent. Ohne Lack kommt der Rohbau auf ein um 22 Kilogramm leichteres Gesamtgewicht von 392 Kilogramm. Allein bei den Türen und Klappen konnten so 13,5 Kilogramm eingespart werden. Dass der Multimaterial-Mix, beziehungsweise der Mischbau wesentlich mehr Klebe- und Schweißpunkte bedarf, muss den Kunden ja nicht interessieren. 2.039 Stanznieten und 631 Flow-Drill-Schrauben sowie 6.800 Fügepunkte sind in jedem einzelnen Cayenne verborgen. Der um 63 Millimeter längere, neun Millimeter niedrigere und 2,3 Millimeter breitere Cayenne bietet nicht nur mehr Gesamtfläche, sondern auch mehr Ladevolumen. Genauer gesagt 100 Liter mehr als noch der Vorgänger. Nun stehen zwischen 745 und 1.680 Liter zum Beladen bereit. Die fünf Insassen können sich derweil am neuen Interieur erfreuen, das vor allem durch den 12,3 Zoll großen Infotainment-Touchdisplay beherrscht wird. Überhaupt wirkt der Innenraum sehr aufgeräumt und lediglich mit einer Handvoll haptischen Tastern und Drehrückstellern besiedelt. Hier sind berührungsempfindliche Bedienfelder klar im Vorteil.

Und wenn ein Fahrzeug von innen schon wie ein Smartphone daherkommt, wundert es nicht, dass es auch wie ein Smartphone ständig vernetzt ist. Ob Lieblings-Radiosender per DAB, Navigation, Internet, Apps und Co. – im Porsche Communication Management, kurz PCM, mangelt es an nichts. Oder besser gesagt an fast nichts. Denn neben Apple Car Play findet auch im neuen Cayenne Android Auto nicht statt. „Unsere Kunden haben nahezu alle ein iPhone, daher besteht aktuell kein Bedarf“, heißt es nicht erst seit heute bei Porsche. Funktionen wie Google Maps sind aber weiterhin nutzbar. Ebenfalls nutzbar und vor allem nützlich ist der Park-Assistent, der sowohl von hinter dem Steuer, als auch von außerhalb des Fahrzeugs bedient werden kann. Soll heißen, die Fahrt in die Garage kann demnächst gemütlich von außen beobachtet werden. In Kürze dann sogar in 3D mit der Möglichkeit virtuell ums Fahrzeug zu gehen, um die Umgebung nach Hindernissen zu checken. Dass das Fahrzeug nach ein paar Tagen regelmäßiger Pendelei bereits von sich aus das wahrscheinlich korrekte Ziel ins Navigationssystem programmiert, wirkt da schon gar nicht mehr so unheimlich. Zudem weiß der neue Porsche Cayenne schon drei Kilometer im Voraus, wie eng die Kurvenradien, wie steil der Anstieg und welchen Gang er dazu benötigt. Wie war das mit dem „Wir wollen kein iPad auf Rädern?“ Hat fast geklappt.

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Volkswagen erschließt Geschäftsfeld „Payment“

Mi, 20/09/2017 - 14:17

Volkswagen Financial Services hat für den Auf- und Ausbau der digitalen Bezahldienstaktivitäten des VW-Konzerns und die globale Abwicklung der Payment-Dienste eine eigenständige Payment-Gesellschaft in Luxemburg gegründet. Außerdem wurde das in München ansässige Start-up Conto-Works gekauft.

Bis 2025 Volumen auf 30 Millionen erhöhen

Das Unternehmen bietet eine integrierte Plattform (e-Wallet) für Zahlungsdienste an und wird Teil der neuen Gesellschaft und verantwortlich für die Produktentwicklung sein. Der Conto-Works-Standort in München bleibt erhalten.
VW hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 das Portfolio der Finanzdienstleistungen auf 30 Millionen Bestandsverträge zu erhöhen. Um das zu erreichen, sollen die Produkte bis 2020 digitalisiert und online-abschlussfähig sein.

Die Koordination und Weiterentwicklung der weltweiten Digitalisierungsmaßnahmen von VFS wird Stefan Imme in der neu geschaffenen Position des Chief Digital Officer verantworten. Er war zuletzt Leiter des Bereichs Mergers & Acquisitions sowie Mitglied des Vorstands der Volkswagen Versicherung AG. Dr. Ernst Ohmayer leitet die neue Gesellschaft in Luxemburg als Chief Executive Officer und Global Head of Payment.

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Vorstellung Kia Stonic: Kleiner Crossover und ein großer Schritt

Mi, 20/09/2017 - 13:58

Während auf der IAA das Publikum noch die Neuheiten in den Frankfurter Messehallen betrachtet, veranstalten die Hersteller bereits die ersten Fahrpräsentationen ihrer neuen Modelle. Auch Kia, seit 1998 Teil des Hyundai-Konzerns, lässt den neuen Stonic in diesen Tagen durch Berlin rollen. Damit erweitern die Südkoreaner ihre Angebotspalette in den schnellwachsenden Markt der Kleinwagen-Crossover.

Kia Stonic – Kleinwagen-Crossover oder SUV?

Kia Stonic.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Diese Bezeichnung setzt sich zurzeit immer mehr durch, wenn die SUV-Eigenschaften der Fahrzeuge lediglich beim Design der Karosserie eine signifikante Rolle gespielt haben. Die Geländeeigenschaften sind nur noch rudimentär vorhanden, was insbesondere beim fehlenden Allradantrieb deutlich wird. Die boomenden B-Segment-SUV richten sich viel mehr an junge, urbane Käuferschichten, die das kraftvoll-markante Design vor allem aufgrund der erhöhten Sitzposition mit einer relativ niedrigen Dachlinie und sportlichen Proportionen schätzen.

Nachdem in den vergangenen Jahren häufiger die Lenkung der Kia-Modelle Anlass regelmäßiger Kritik war, ist den Koreanern mit dem neuen Stonic ein großer Schritt der Verbesserung gelungen. Der Crossover reagiert direkt und exakt auf Lenkimpulse. Auch das Fahrwerk ist voll auf europäische Vorlieben abgestimmt und bietet ein agiles Handling – selbst in Ausnahmesituationen wie einem Ausweichmanöver auf regennasser Fahrbahn. Den Fahrspaß perfekt macht vor allem der 88 kW / 120 PS starke 1,0-Liter-Turbo-Benziner, der sich durch eine beeindruckende Agilität auszeichnet. Auch seine Geräuschdämmung ist bemerkenswert, denn das Aggregat versteckt seine Besonderheit so gut, dass man kaum glauben kann, dass es seine Dynamik aus lediglich drei Zylindern erzielt. Daher rechnen die Koreaner auch damit, dass der 1.0 T-GDI die meistgefragte Motorisierung sein wird. Bei den Benzinern stehen darüber hinaus zwei Saugmotoren mit 1,2 und 1,4 Litern Hubraum (62 kW / 84 PS bzw. 73 kW / 99 PS) zur Verfügung. Hinzu kommt ein kraftvoller 1,6-Liter-Turbodiesel mit 81 kW / 110 PS, der ebenfalls einen bleibenden, guten Eindruck hinterlassen hat.

Individualisierungsmöglichkeiten für mehr Kundenfreundlichkeit

Kia Stonic gibt es mit vielen Individualisierungsmöglichkeiten sowohl für die Innen- als auch die Außenausstattung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Da vielen Käufern der kleinen, urbanen SUV die individuelle Gestaltung ihres Fahrzeugs besonders wichtig ist, bieten die Koreaner für den Stonic außen wie innen so viele Individualisierungsmöglichkeiten wie kein Kia zuvor. Als Außenfarbe sind insgesamt 20 Zweiton-Kombinationen und neun einfarbige Lackierungen erhältlich, während für den Innenraum drei Pakete mit verschiedenen Farbakzenten zur Wahl stehen. Wird der Stonic mit zwei Außenfarben konfiguriert, verläuft die untere Farbe im Bereich der C-Säule als Targa-Spange über das Dach – ein witziger Einfall der Designer.

Trotz der kompakten Außenmaße genießen vor allem Fahrer und Beifahrer viel Bein- und Kopffreiheit sowie eine beeindruckende Schulterfreiheit, die in diesem Segment einen Spitzenwert darstellt. Großzügig präsentiert sich auch der Gepäckraum, der durch den höhenverstellbaren Boden zudem ausreichend variabel ist.

Das Cockpit wird den Ansprüchen der modernen Smartphone-Vernetzung absolut gerecht: Als erster Kia verfügt der Stonic ab Werk über ein Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Integration (für Apple Carplay und Android Auto).

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Sono Motors bekommt eine Million Euro von seinen Investoren

Mi, 20/09/2017 - 13:38

Das münchener Automobil-Start-up Sono bekam über Crowdinvesting eine Summe von einer Million Euro um sein Solarfahrzeug produzieren zu können. Voraussichtlich 2019 soll es auf den Markt kommen.

Eine Kampagne mit großem Erfolg

Das Elektroauto-Start-up Sono Motors aus München hat sein Crowdinvesting-Ziel von einer Million Euro bereits nach wenigen Tagen erreicht. Aufgrund dieses Erfolgs sollen die Kampagnen zur Direktbeteiligung als auch für festverzinsliche Darlehen erweitert werden. Zudem ist nach Unternehmensangaben die Marke von 2000 Reservierungen für den Sion geknackt. Das viertürige Solarauto soll in zwei Jahren zum Preis von rund 16 000 Euro (ohne Batterie) auf den Markt kommen.

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Nissan Micra „Bose Personal Edition“ im Handel

Mi, 20/09/2017 - 13:37

Freunde des vollen Klangerlebnis horchen auf: Nissan bietet den Micra in der limitierten Sonderedition „Bose Personal Edition“ an. Lautsprecher in den Kopfstützen sorgen für ein 360-Grad-Klangerlebnis.

Voller Sound im dank sechs Hochleistungslautsprechern

Nissan Micra Bose Personal Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Nissan

Bei den Nissan-Händlern ist jetzt das auf 380 Fahrzeuge limitierte Micra-Sondermodell „Bose Personal Editon“ erhältlich. Das Bose-Personal-Soundsystem liefert in Verbindung mit sechs Hochleistungslautsprechern ein 360-Grad-Klangerlebnis. Eine Besonderheit sind dabei die beiden in die Kopfstützen des Fahrersitzes integrierten Ultra-Nearfield-Lautsprecher. Die Audioeinstellungen lassen sich über das Infotainmentsystem via Touch-Screen steuern.

Die Bose-Edition basiert auf der Top-Ausstattungsvariante Tekna. Das Fahrzeug ist in der Außenfarbe Enigma Black lackiert und wird außen wie innen mit Elementen in Energy Orange aus dem Micra-Personalisierungsprogramm kombiniert. Als Antrieb dient der 66 kW / 90 PS starke Dreizylinder. Mit einem Preis von 21 990 Euro ergibt sich eine Ersparnis von über 1350 Euro gegenüber einem gleichwertig ausgestatteten Micra Tekna.

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Opel Astra auf der Überholspur

Mi, 20/09/2017 - 13:33

Mit Platz zwei im Segment der Kompaktfahrzeuge ist Opel mit dem Astra auf Erfolgskurs. 500.000 Kunden haben sich europaweit bereits für den Kompakten aus Rüsselsheim entschieden.

Wie die Fahrzeug-Konfigurationen zeigen, legen Astra-Käufer besonders viel Wert auf Sicherheit: Rund 60 Prozent der Käufer entscheiden sich laut Opel für die Frontkamera, die mit zahlreichen Fahrerassistenz-Systemen gekoppelt ist, etwa dem Verkehrsschild-Assistenten, dem Spur- und Spurhalte-Assistenten sowie der Abstandsanzeige und Frontcrash-Warnung mit automatischer Gefahrenbremsung. Rund jeder vierte Astra-Käufer ordert die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) zertifizierten und ausgezeichneten AGR-Ergonomie-Sitze. Etwa 60 Prozent wählen die beiden höheren Ausstattungslinien Dynamic und Innovation.

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Audi bringt On demand+ nach China

Mi, 20/09/2017 - 13:21

Audi bringt seinen Mobilitätsservice On demand+ jetzt auch nach Peking. Der Nutzer wählt aus den Topmodellen der Marke sein Wunschfahrzeug aus, per Smartphone kann das Auto dann gebucht und mobil bezahlt werden. Ein Concierge-Service liefert das Auto auf Wunsch direkt zum Kunden. Peking ist der erste Standort von Audi on demand+ in China, in den nächsten Jahren wird das speziell auf die chinesischen Wünsche zugeschnittene Angebot auf weitere große Städte im Land ausgeweitet.

Die Nutzungsdauer ist flexibel wählbar von vier Stunden bis zu 30 Tagen – bei stundengenauer Abrechnung. Die Komplettrate beinhaltet ein Rundum-Servicepaket mit unbegrenzter Kilometer-Laufleistung und Vollkasko-Versicherungsschutz. Audi hatte in den vergangenen Monaten unter einem Rückgang des Absatzes in China gelitten, der sich allmählich aber wieder erholt.

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Erlkönig: BMW X3 M

Mi, 20/09/2017 - 13:10

Der neue BMW X3, mit dem Codenamen G01, wurde jüngst ausspioniert. Dieses Mal im M-Gewand, was zu seiner Benennung in X3 M führte. Das Gen des neuen X3 basiert auf der CLAR-Plattform.

BMW X3 M wird wohl weiterhin für großes Fahrerlebnis sorgen

BMW X3 M.
Copyright: Automedia

Die gute Nachricht ist, dass das xDrive-System seinen Entertainment-Charakter behalten wird, indem es den Großteil seiner Kraft nach hinten schickt und den X3 damit zum Champion seines Segments in Bezug auf das Fahrerlebnis macht. Allerdings ist die schlechte Nachricht, dass der Innenraum nicht enorm verbessert wurde.

Wie für das Fahrgestell, erwartet man einen ernstzunehmenden Gewichtsverlust, zum einen aufgrund der CLAR-Plattform, zum anderen wegen der erweiterten Nutzung von CFRP (carbonfaserverstärkter Kunststoff). Neue Onboard-Technologien sollte der X3, der Führer des Segments in dieser Hinsicht ist, mit vielen neuen Features aus dem Flaggschiff der 7-er Serie bekommen. Verbesserte Fahrassistenten sowie eine satelitengestützte Übertragung werden ebenso erwartet. Für einen echten X3 M spekuliert man ebenso auf ein breiteres und aggressiveres Gehäuse und viele Teile aus dem aktuellen 425-er M3/M4 unter der Haube.

BMW X3 M mit xDrive-System für besonderen Fahrspaß.
Copyright: Automedia

Große Änderungen dürfen wir jedoch wohl eher nicht erwarten, vor allem in Bezug auf das Design. Bemerkt haben wir eine schmalere Frontblende mit verlängerter Form, die sich von Vorne über den SUV erstreckt. Zudem erkennt man die kleineren Lufteinlässe.

Seien wir gespannt, wann es den neuen BMW X3 M dann endlich auf dem Markt zu kaufen gibt.

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Pkw-Absatz entwickelt sich uneinheitlich

Mi, 20/09/2017 - 12:45

Der weltweite Absatz von Pkws ist durchwachsen. Während in Asien und Europa die Zahlen gut sind, ist im englischsprachigen Raum ein Rückgang zu verbuchen besonders in der Sparte Light Vehicles. Dennoch: Light-Trucks verkaufen sich nach wie vor gut in den USA.

Gute Zahlen: Russland, Brasilien

Während der europäische und chinesische Pkw-Markt zulegten, blieben die USA unter dem Niveau des Vorjahresmonats. In Indien, Brasilien und Russland stieg der Neuwagenabsatz zweistellig. In Europa (EU28+EFTA) erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen im August auf rund 903 100 Einheiten (+6 %). Von den fünf größten Einzelmärkten legte Italien mit 16 Prozent am stärksten zu, gefolgt von Spanien (+13 %), Frankreich (+9 %) und Deutschland (+4 %). Die Neuzulassungen im Vereinigten Königreich gingen hingegen erneut zurück (-6 %).
In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres wurden auf dem europäischen Markt insgesamt fast 10,6 Millionen Pkw (+4%) neu zugelassen.

Auf dem US-Markt für Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) ging das Volumen im August mit rund 1,5 Millionen Einheiten um zwei Prozent zurück. Seit Jahresbeginn gab der gesamte Light-Vehicle-Markt um drei Prozent nach, er befindet sich mit 11,3 Millionen verkauften Einheiten jedoch weiter auf hohem Niveau. Während der Light-Truck-Absatz in den ersten acht Monaten um drei Prozent auf 7,2 Millionen Einheiten zulegte, gingen die Pkw-Verkäufe um zwölf Prozent auf 4,1 Millionen Einheiten zurück.

China, Indien, Japan: steigende Absatzzahlen

In China stieg der Pkw-Markt im August auf 1,8 Millionen Neufahrzeuge, eine Steigerung von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis August wurden insgesamt 14,4 Millionen Pkw (+3%) abgesetzt. Der indische Markt setzte im August seinen Wachstumstrend weiter fort. Der Pkw-Absatz lag mit 294 300 Einheiten um 14 Prozent über Vorjahresniveau. Seit Januar erhöhte sich der Fahrzeugabsatz um fast zehn Prozent auf 2,1 Millionen Einheiten. Der japanische Pkw-Markt verbuchte im August bereits den zehnten Anstieg in Folge. Mit 290 800 Einheiten wurden vier Prozent mehr Neufahrzeuge angemeldet als im Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf stieg der Absatz um gut acht Prozent auf 3,0 Millionen Neuwagen.

Auch auf dem russischen Light-Vehicle-Markt war der August ein guter Monat. Mit einem Plus von 17 Prozent stieg der Inlandsabsatz auf 132 700 Einheiten. Die Bilanz nach acht Monaten fällt ebenfalls positiv aus: Seit Januar wurden 980 900 Neufahrzeuge (+10%) verkauft. In Brasilien verbuchte der Light-Vehicle-Markt im abgelaufenen Monat ein Plus von 18 Prozent, es wurden 210 100 Neufahrzeuge zugelassen. Dies war bereits der vierte Wachstumsmonat in Folge. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der Absatz mit 1,4 Millionen Einheiten mit plus sechs Prozent über dem Vorjahreslevel.

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Erlkönig: Mercedes AMG A45

Mi, 20/09/2017 - 11:52

Mercedes Antwort auf den neuen Audi RS3 Sportback? Der neue Hot Hatch Mercedes AMG A45, der gerade frisch von den Spionfotografen erwischt wurde. Es gibt bereits viele Spionaufnahmen der Mercedes A-Klasse der nächsten Generation, aber das genaue Styling ist nach wie vor unter dem Tarnanzug verborgen. Zu erkennen sind aber die neuen Scheinwerfer und das niedrig gelegene Maul des Testfahrzeuges, welches auf eine extrem sportliche Motorisierung hindeutet. 

Neuer AMG A45 wird noch sportlicher – geht das überhaupt?

Mercedes AMG A45
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Mit der neuen AMG-Version ist Mercedes bereit, seinen Konkurrenten zu trotzen. Der aktuelle AMG A45 besitzt bereits seit seinem Erscheinen 2013 den Status des schnellsten Hot Hatches den es jemals gab. Sein 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo produzierte 360 PS beim Start, obwohl dies später sogar noch auf 381 PS gesteigert wurde. Doch wie wir den aktuellen Bildern entnehmen können, wird der neue AMG seinen Vorgänger noch um Längen schlagen.

AMG-Chef Tobias Moers hat verraten, dass seine Ingenieure ein „leeres Stück Papier“ erhalten haben, um einen völlig neuen Motor mit noch mehr Leistung zu entwickeln, vor allem, weil der bestehende Motor schon ziemlich an seiner Grenze ist. „Seit dem aktuellen A45’s Facelift, laufen wir mit 381 PS“, sagte Moers. „Sicherlich ist der Begrenzungsfaktor das Wärmemanagement im Zylinderkopf, so dass wir diesen Motor nicht mehr weiterentwickeln konnten.“ Er fuhr fort: „Wir haben angefangen, an der nächsten Generation zu arbeiten, ausgehend von einem leeren Stück Papier für meine Ingenieure.“ Auf die Frage, ob er über 400 PS liegen würde, antwortete Moers: „Ja, ich denke schon.“

Hot Hatches jenseits der 30 000 Euro

Mercedes AMG A45 soll alle Rekorde im Hot Hatches-Konkurrenzkampf für sich entscheiden.
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AMG wurde mehr Freiheit beim A45 geschenkt, da das aktuelle Modell im Verkauf bereits die Theorie widerlegte, dass es nur einen kleinen Markt für Hot Hatches jenseits der 30 000 Euro gäbe.

Moers gab auch zu, dass die extremste Version der A-Klasse Raum für eine etwas bescheidenere AMG-Edition ließe. Ebenso wie es beim V8 getriebenem C63 AMG und dem V6 C43 der Fall ist. „Die 43 AMGs sind ein anderes Segment – ein Sportsegment, wo es natürliche Spieler von Audi und BMW gibt. Die Lücke zwischen einem C400 und einem C63 war enorm, in Bezug auf Fahrdynamik und Performance, so dass dort Platz war. „

Gefragt, ob es einen ähnlich nützlichen Platz zwischen der A 250 und dem nächsten AMG A45 geben könnte, sagte er: „Vielleicht.“

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Millionen-Gebote für Ferraris zur Geburtstagsfeier in Maranello

Mi, 20/09/2017 - 11:28

Die „Leggenda e Passione-Auktion“ am Ferrari-Stammsitz im italienischen Maranello zum 70-jährigen Jubiläum der Marke mit dem springenden Pferd im Wappen dürfte in die an Rekorden reiche Geschichte des fast 300 Jahre alten britischen Auktionshauses Sotheby’s eingehen. Als am zweiten September-Wochenende bei der Losnummer 154 zum letzten Mal der Hammer gefallen war, hatten nicht nur fast alle angebotenen 43 Sportwagen und Ferrari-Memorabilien neue Besitzer gefunden. Darüber hinaus klingelten an der Pista di Fiorano, der privaten Ferrari-Rennstrecke, über 63 Millionen Euro in der Kasse.

Dieser Ferrari 400i gehörte einst Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards.
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Keith Richards, Chefgitarrist der Rolling Stones, der wahrscheinlich niemals ein Alter erreichen wird wie es schon heute in seinem Antlitz geschrieben steht, belegte bei der Ferrari-Versteigerung in Maranello mit seinem Auto nur einen hinteren Platz in den Charts. Gerade einmal 345 000 Euro erzielte sein Ferrari 400i bei der Auktion, obwohl der Sportwagen nur etwas mehr als 3000 Kilometer auf dem Tacho hatte. Für andere Ferrari-Modelle ist ein solcher Betrag normalerweise nicht der Rede wert. Das Auto war 1983 eines von sieben gleichen Exoten gewesen, die der damalige Stones-Manager Alan Dunn höchstpersönlich in Italien für die Band abgeholt hatte: Jeweils drei davon für Frontmann Mick Jagger, Bassist Bill Wyman sowie einen als Besonderheit mit manuellem Fünf-Gang-Getriebe für Ferrari-Fan und -Sammler Keith Richards.

Ein La Ferrari Aperta von 2017 mit Hybrid-Aggregat erzielte das Höchstgebot

Den Vogel bei der 70-Jahre-Auktion mit einem Vielfachen dieser Summe schoss ein anderer Ferrari ab, ein frisch von der Sportwagen-Manufaktur produzierter La Ferrari Aperta, der erste Serien-Ferrari mit Hybrid-Antrieb. Von diesem offenen Renner gingen 209 Exemplare an handverlesene Kunden, Nummer 210 war für die Versteigerung reserviert. Deren Erlös von 8,3 Millionen Euro, der voll und ganz der größten unabhängigen Kinderrechtsorganisation der Welt „Save the Children“ zugutekommt, markierte gleichzeitig einen Preis-Weltrekord für ein Auto aus dem 21. Jahrhundert. Mit 7,855 Millionen Euro knapp dahinter rangierte ein echter Oldie, ein Ferrari 250 GT LWB California Spider aus dem Jahr 1959.

Insgesamt dürfte die Top Ten-Liste der Auktion Tränen der Begeisterung in die Augen eines jeden echten Ferrari-Fans treiben:

1. 2017er La Ferrari Aperta für 8 300 000 Euro
2. 1959er Ferrari 250 GT LWB California Spider für 7 855 000 Euro
3. 1958er Ferrari 250 GT Cabriolet Series I für 4 719 000 Euro
4. 1955er Ferrari 750 Monza für 3 375 000 Euro
5. 1985er Ferrari 288 GTO für 3 263 000 Euro
6. 1966er Ferrari 275 GTB Alloy für 2 927 000 Euro
7. 1953er Ferrari 250 Europa Coupé für 2 871 000 Euro
8. 1973er Ferrari 365 GTB/4 Daytona Spider für 2 479 000 Euro
9 2004er Ferrari Enzo für 2 311 000 Euro
10. 2017er Ferrari La Ferrari Prototype für 2 129 560 Euro

Dieser Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta Alloy von 1969 erzielte bei Sotheby’s einen Preis von 1,807 Millionen Euro.
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Ein seltener Daytona sorgte für Begeisterung

Darüber hinaus zog ein Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta Leichtbau von 1969 die Blicke der Auktionsbesucher auf sich, der einzige, weltweit existierende straßentaugliche 365 GTB/4 Daytona aus einer Serie von fünf Exemplaren, die speziell für das 24-Stunden-Rennen in Daytona gefertigt wurden. Der Sportwagen wurde bei der Versteigerung mit einem Kilometerstand von 36 390 auf dem Tacho im gleichen Zustand unrestauriert so angeboten wie er 2001 in einer Scheune in Japan entdeckt worden war. Sein Erlös: 1,807 Millionen Euro.

Wenn auch Rolling Stone Keith Richards für seinen Ferrari 400i nur einen sechsstelligen Euro-Betrag bekam, obwohl auch dieser Wagen zum Publikumsmagneten in Maranello avancierte, gibt es für den betagten Rocker einen Trost. Das Fahrzeug war aus erster Hand und stellte mit 345 000 Euro einen neuen Rekord für dieses Modell auf.

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IAA 2017: Tesla-Jäger aus Taiwan

Mi, 20/09/2017 - 10:35

Die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt (14.09.2017–24.9.2017) ist nicht nur eine Leistungsschau der etablierten Hersteller, sondern dient vielen exotischen Produzenten als Bühne, um sich einem internationalen Publikum und Investoren zu präsentieren. In Zeiten der Energie- und Verkehrswende nutzen vor allem Entwickler von Elektrofahrzeugen die Messe als Möglichkeit, ihre Entwicklungen zu zeigen. Frei nach dem Motto: In jedem Ingenieur steckt ein kleiner Elon Musk oder, was Tesla erreicht hat, schaffen wir auch.

Thunder Power nutzt europäisches Know-how

Geplantes Thunder-Power-SUV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Thunder Power

Bereits zum zweiten Mal in Frankfurt, zeigt der taiwanesische Hersteller Thunder Power seine neuen Entwicklungen. Neben dem bei der IAA 2015 vorgestellten und weiterentwickelten Sedan TP-01 feiert die Marke selbstbewusst eine Weltpremiere und zeigt ein neues Elektro-SUV. Wie bei vielen asiatischen Start-up-Firmen steckt auch in Thunder Power europäische Ingenieurskunst. So wurde das Fahrwerk samt Mehrlenker-Aufhängung wie das Karosseriedesign in Italien entwickelt und soll, so ein Sprecher auf der Pressekonferenz in Frankfurt, höchsten Fahrkomfort und beste Performance erreichen. Aus Deutschland wiederum stammt der Gitterrohrrahmen, der Aluminium und heiß geschmiedeten Stahl kombiniert, um so das Gewicht im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um mehr als 40 Prozent zu verringern. Im Laufe der Entwicklung reichte Thunder Power bisher mehr als 250 Patente ein.

Die Reichweite der Limousine soll bei bis zu 650 Kilometern und die Systemleistung bei bis zu 430 kW / 585 PS liegen. Die Kunden werden nach den Plänen von Thunder Power zwischen Zwei- und Vierradantrieb wählen können. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller bis zu 250 km/h an, und zwischen null und 100 km/h vergehen weniger als vier Sekunden.

In zwei Jahren soll es auch ein Coupé geben

Thunder Power Coupé.
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Während der Sedan noch weiter in der Warteschleife rollt und seine Testfahrten absolviert, kommt das Coupé in zwei Jahren in einer Sonderserie von weltweit 488 Stück auf den Markt. Das Allradfahrzeug hat einen 488 kW / 663 PS starken Elektroantrieb. Im Innenraum wird der italienische Einfluss deutlich, wobei die endgültige Gestaltung den individuellen Wünschen des Käufers angepasst wird. Die Seriennummer des jeweiligen Modells wird auf einer Plakette lasergraviert. Der in Frankfurt gezeigte SUV soll nach den aktuellen Planungen im Jahr 2020 auf den Markt rollen. Thunder Power geht ziemlich selbstbewusst auf den Markt für exklusive Elektrofahrzeuge. „Wir wollen herausragende Elektroautos bauen, bei denen die Kompromisse heutiger Fahrzeuge der Vergangenheit angehören. Gleichzeitig legen wir größten Wert auf ein harmonisches Gleichgewicht zwischen einem modernen Transportwesen und dem Schutz der Natur“, erklärt Firmenchef Wellen Sham.

Neben einer Fertigung im chinesischen Ganzhou und einer Batteriefabrik auf Taiwan plant Thunder Power auch den Bau einer weiteren Produktionsanlage in Katalonien. Ein entsprechendes Übereinkommen wurde gerade mit dem katalanischen Minister für Wirtschaft und Wissenschaft, Jordi Baiget, unterzeichnet.

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Tanken in den Stadtstaaten am günstigsten

Mi, 20/09/2017 - 10:19

Autofahrer in den drei Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen tanken deutschlandweit derzeit am günstigsten. Nach Angaben des ADAC ist Hamburg bei beiden Kraftstoffsorten Spitzenreiter: Für einen Liter Super E10 muss in der Hansestadt 1,302 Euro bezahlt werden, auf Platz zwei folgt Berlin mit 1,306 Euro, Dritter ist Bremen mit 1,315 Euro.

Ein ähnliches Bild der drei Erstplatzierten zeigt sich bei Diesel: Vorne liegt Hamburg mit einem Durchschnittspreis von 1,106 Euro, gefolgt von Bremen mit 1,114 Euro und Berlin mit 1,119 Euro. Teuerstes Bundesland ist Thüringen. Ein Liter Super E10 kostet dort derzeit im Mittel 1,349 Euro – das sind 4,7 Cent mehr als in Hamburg und 0,9 Cent mehr als in Hessen, dem zweitteuersten Bundesland. Mit 1,159 Euro liegt Thüringen auch beim Dieselpreis auf dem letzten Platz im Bundesländer-Ranking und ist damit um 5,3 Cent teurer als Hamburg. Vorletzter ist Sachsen-Anhalt mit 1,148 Euro.

Die ermittelten Preise sind eine Momentaufnahme von heute Vormittag, 11 Uhr. Es sind Durchschnittswerte, die einzeln erheblich abweichen können.

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DTM: Mercedes bläst zum Gipfelsturm

Mi, 20/09/2017 - 10:11

Audi gegen Mercedes: In der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) setzen die beiden Premiumhersteller zum Endspurt an. Rivale BMW ist dagegen so gut wie aus dem Rennen. Mercedes reist mit einem Vierfach-Erfolg zuletzt auf dem Nürburgring mit reichlich Rückenwind zur vorletzten Saison-Veranstaltung am Wochenende nach Spielberg in Österreich.

Mercedes will den Sieg

Das Ziel ist klar: In der malerischen Steiermark bläst die Stern-Marke zum Gipfelsturm. Noch gehört der Platz an der Sonne allerdings Audi-Pilot Mattias Ekström. Doch der Vorsprung des Schweden ist auf neun Punkte geschmolzen. Erster Verfolger ist Lucas Auer in seinem pinkfarbenen Mercedes. Und der ist gleich doppelt motiviert: Denn der gebürtigeTiroler hat in Spielberg praktisch ein Heimspiel. „Ich habe auf der Strecke in Spielberg schon irrsinnig viele Runden gedreht. Ich mag den Kurs, er ist besonders zuschauerfreundlich“, sagt Lucas Auer, dessen Onkel übrigens der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Gerhard Berger ist. Und wie es der Zufall so will, haben die beiden Österreicher 2017 in der Tourenwagenserie wieder zusammengefunden, denn Gerhard Berger ist seit dieser Saison der neue DTM-Boss.Lucas Auer ist jedoch vorsichtig mit seinen Prognosen, auch wenn er natürlich alles daran setzt, den Fahrer-Titel zu gewinnen. „In diesem Jahr ist es mit den neuen Autos und Reifen etwas schwierig, die Situation einzuschätzen. Ich bin aber zuversichtlich“, sagt der Mercedes-Pilot. Mal schauen, ob der Tiroler nach seinem Heimspiel in der Gesamtwertung den Hut auf hat.

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