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Cadillac XT6 Erlkönig

Mi, 23/05/2018 - 09:52

Heute ist uns der brandneue Cadillac XT6 vor die Linse geraten. Dieser full-size SUV mit dritter Sitzreihe ist als Antwort auf den Mercedes-Benz GLS und den Audi Q7 zu verstehen. Er basiert auf der Chi-plattform und ist Bestandteil des C1TL-Programms, wie GM es intern bezeichnet. Mit dem Verlängerten Radstand soll sichergestellt werden, das auch Fahrgäste in der letzten Sichtreihe genügen Beinfreiheit bekommen.

Cadillac baut seine neue Designsprache mit dem XT6 weiter aus

Cadillac XT6.
Copyright: Automedia

Der XT6 ähnelt im Styling seinem kleinen Bruder, dem Cadillac XT5, nur etwas gestreckter, auch um den Charakter eines Premium-SUV zu unterstreichen. Er verfügt vorn über Einzelradaufhängung nach der Macpherson-Bauweise, sowie Fünf-Lenker Einzelradaufhängung am Heck, was dem Handling und dem Fahrkomfort zu gute kommen soll.

Für ausreichend Motorleistung sorgen die Epsilon Antriebstränge, gekoppelt mit einem 3.6-Liter-V6 Motor samt Direkteinspritzung. Zusätzlich ist eine Neuen-Stufen-Automatik Teil des Antriebs. Eine automatisches Start-Stop-System ist ebenfalls an Bord.

Sein Debüt soll der Cadillac XT6 auf der L.A AutoSshow in diesem Jahr feiern und im Mai 2019 ausgeliefert werden.

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Vorstellung Audi A6: Nase vorn beim ewigen Rennen

Mi, 23/05/2018 - 07:54

Vorsprung durch Technik – Wie oft wohl werden die Ingolstädter diesen Slogan wohl schon verflucht haben? Er hat sie seit 1971 immer wieder eingeholt, wenn sie einmal keinen Vorsprung hatten, weil andere technisch fortschrittlicher oder im Markt erfolgreicher waren. Jetzt – angesichts sinkender Zulassungszahlen beim Vorgänger in den vergangenen Monaten – setzen die Ingolstädter mit dem neuen Audi A6 zu einem Dreisprung an: Design, Technik und die digitalen Technologien sollen wieder einen gehörigen Abstand zum Wettbewerb aus München und Stuttgart herstellen.

Die schiere Größe ist in der gehobenen Mittelklasse quasi Pflicht

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Audi A6 blieb – wie bisher – bei der Länge von knapp fünf Metern. Aber bei den Innenmaßen legte die Business-Limousine kaum mess- aber spürbar zu. Der Innenraum wuchs um 21 mm in der Länge, bei der Kopffreiheit vorn um 8 mm und hinten um 12 mm. Der Kofferraum liegt bei 530 Litern, obwohl hinten noch Platz für eine zusätzliche Batterie geschaffen werden musste.

Damit sind wir bei einer Besonderheit des A6: seinem Antrieb

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Die Lithiumionen-Batterie im Heck gehört zum Mild-Hybrid-System, das zu allen Sechs-Zylinder-Motorisierungen gehört. Die Batterie ist Teil einer 48-Volt-Insel an Bord, in der der Startergenerator arbeitet. Der lädt die Batterie beim Verzögern, leistet rund 16 PS und ermöglicht das „Segeln“ des A6 mit abgekoppeltem Motor über maximal 40 Sekunden. Bis zu 0,7 Liter auf 100 km soll das System sparen.

Doch das normale Bordnetz bleibt bei 12 Volt, auch wenn es eine lange Liste von Hightech-Sensoren und -Aktuatoren zu versorgen hat. Allein 39 Fahrer-Assistenzsysteme listet Audi auf. Natürlich achtet der A6 auf Abstand, hält die Fahrbahn ein, bremst automatisch, hat das komplette Umfeld im Blick und achtet – wenn man will – nicht nur auf die eigene Sicherheit, sondern auch auf angepasste Fahrweise in unbekanntem Terrain. Der Käufer hat die Wahl zwischen drei Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“.

Eine schier endlose Liste an Extras

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Doch Mild-Hybrid und 39 Helferlein sind erst der Anfang einer langen Liste von Möglichkeiten. Der A6 zeigt sich vielseitig wie nie zuvor, mit so konsequenter Digitalisierung, dass die komplette Aufzählung schon den Rahmen sprengen würde, den ein Bericht über ein neues Auto nun einmal hat. Was hier an Bord des A6 abgeht, lässt sich sofort nach dem Drücken des Startknopfes ahnen. Das „MMI touch response-Bediensystem“ zeigt mit zwei großen Displays, dass die Digitalisierung ständiger Begleiter wird.

Hinter den umfangreichen Assistenzsystemen steht ein Hightech-Baustein von Audi: das zentrale Fahrerassistenzsteuergerät (zFAS). Es errechnet aus der Fusion der Sensordaten permanent ein detailliertes Abbild der Umgebung. In der höchsten Ausbaustufe umfasst das Sensor-Set des A6 bis zu fünf Radarsensoren, fünf Kameras für sichtbares Licht und eine Infrarotkamera für den Nachtsichtassistenten, zwölf Ultraschallsensoren sowie einen Laserscanner.

Schalter, Knöpfe und Hebel gehören der Vergangenheit an

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Mit jedem Blick auf die dem Fahrer leicht zugeneigte Armaturentafel glaubt man die Aussage von Audi, dies sei das modernste Bedienkonzept seiner Klasse. Die meisten Tasten, Regler und Steller des Vorgängermodells sind verschwunden. Im oberen Display lassen sich die Schaltflächen für alle Funktionen ähnlich wie Smartphone-Apps frei platzieren. Im unteren Display kann der Benutzer bis zu 27 individuelle Shortcuts für die wichtigsten Fahrzeug-Funktionen und oft benötigte Favoriten wie Telefonnummern, Radiosender oder Navigationsziele anlegen. Zusammen mit der „MMI Navigation plus“ kommt das „Audi virtual cockpit“ an Bord, dessen hochauflösendes Display 12,3 Zoll misst. Die Bedienung läuft über die Multifunktionstasten am Lenkrad. Ergänzend gibt es ein Head-up-Display.

Es wird den Benutzer viel Zeit kosten, sich das alles zu erarbeiten. Bei unserer kurzen Bekanntschaft mit dem Neuen schenken wir den Aussagen erst einmal Glauben und warten auf die Chance, uns länger mit dem A6 befassen zu können. Dann werden wir uns auch ausführlicher mit dem Online-Sprachdialogsystem und den Online-Services von „Audi connect“ befassen. Als ersten Eindruck nehmen wir die Bestätigung mit, dass Audi in Sachen Digitalisierung, Bedienung und Konnektivität ganz vorn bei der Musik spielt.

Gleich zu beginn bietet Audi zahlreiche Motorisierungen an

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Bleiben wir erst einmal bei der Mechanik, wohl wissend, dass auch die heute nicht ohne Digitalisierung denkbar wäre. Der AS6 startet mit drei Motoren, alles Sechszylinder mit Euro 6d, alle mit dem Allradantrieb „Quattro“ und mit einer Sieben-Gang-Automatik S-Tronic gekoppelt. Der Benziner 55 TFSI leistet 340 PS (250 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern (Nm), der Diesel A6 50 TDI leistet 210 kW (286 PS) und bringt es auf 620 Nm, der 45 TDI bietet bei gleichem Hubraum von drei Litern 231 PS (170 kW) und der später dazukommende Zwei-Liter-TDI A6 40 TDI 204 PS (150 kW).

Und auch beim A6 überzeugen die Dieselmotoren nicht nur, weil sie kein Fahrverbot zu fürchten haben. In der Verbindung mit dem hohen Drehmoment und der Automatik sind die beiden Sechszylinder überzeugend souverän. Der einzige Vorteil, den der TFSI gegenüber dem Diesel anführen kann, ist das niedrigere Geräuschniveau. Doch der Unterschied ist dank guter Aerodynamik und hoher Karosseriesteifigkeit nur noch bei hoher Leistung wahrnehmbar.

Der Audi A6 fährt sich dynamischer als sein Vorgänger

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Grund dafür sind Komponenten von der zentralen Steuerung aller Systeme, neu entwickelte Achsen bis hin zur Dynamik-Allradlenkung. Die serienmäßige Progressivlenkung ist generell direkt übersetzt, mit zunehmendem Lenkeinschlag arbeitet sie noch sportlicher. Mit der optionalen Dynamik-Allradlenkung fährt sich der A6 bei einem Wendekreis von 11,1 Metern fast wie ein A4. Die Kombination einer Überlagerungslenkung und einer Hinterachslenkung bringt direkte Lenkansprache und hohe Fahrstabilität. Je nach Geschwindigkeit variiert die Gesamtübersetzung zwischen 9,5:1 und 16,5:1.

Die Elektronische Fahrwerkplattform (EFP) regelt neben den Dämpfern und der Luftfeder auch die Dynamik-Allradlenkung und das weiterentwickelte Sportdifferenzial, das die Antriebsmomente beispielsweise bei schneller Kurvenfahrt je nach Bedarf aktiv zwischen den Hinterrädern verteilt. Bei allen geregelten Fahrwerken kann der Fahrer das Setting im Fahrdynamiksystem „Audi drive select“ in drei Modi selbst einstellen: „comfort“, „auto“ und „dynamic“

„Dynamic“: Stichwort beim Außendesign

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Erhalten blieb auch dieses Mal die elegante gestreckte Silhouette des A6. Aber mit dem Hüftschwung und der Andeutung einer Wespentaille wie beim A5 zeigt der A6, dass er mehr sein will als nur elegant. Zahlreiche Widerhaken, Ecken und Kanten, aber auch der Spaceframe, der schon wieder größer geworden zu sein scheint, sprechen von dem starken Kern unter der schönen Oberfläche.

Innen zeigt sich ein ähnliches Bild. Früher galt hier vornehme Zurückhaltung, heute zeigt man, was man hat. Die elegant-moderne Armaturentafel weicht nun einer gegliederten Landschaft, die von Bildschirmen, Glanz und Chrom dominiert wird. Weiterhin bestimmen edle Materialien und eine beeindruckend gute Verarbeitung das Bild: Der Käufer sieht hier, was er bezahlt hat, übrigens auch nachts, weil er die Möglichkeit hat, die Beleuchtung des Innenraums nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Das Lichtkonzept soll mehr als die Straße erhellen

Audi A6.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Womit wir beim Licht wären, einem in diesem Fall sehr angenehmen Kapitel, weil es wieder neue Technik, alte Techniken und die Digitalisierung perfekt zusammenbringt. Audi bietet die Scheinwerfer in drei Ausführungen bis zur HD Matrix LED-Technologie mit hochauflösendem, dynamisch ausleuchtendem Fernlicht. Fünf horizontale Linien bilden das Tagfahrlicht. Über ihnen liegen die Abblendlicht-Module, die wie Pupillen wirken. Die Ausstattung mit den Top-Scheinwerfern und -Heckleuchten enthält auch das dynamische Blinklicht, beim Entriegeln und Schließen der Türen inszenieren die Leuchten pulsierende Coming- und Leaving-Home-Funktionen.

Bleibt die Frage zu beantworten: Ist der Vorsprung wieder da?

Der Audi-Fan wird zufrieden sein. Er hat keine Probleme mehr, seinen A6 als die beste Limousine der Welt in der gehobenen Mittelklasse zu betrachten. Aber andere Mütter haben auch schöne Töchter. Über deren Vor- und Nachteile kann sich jeder Autofahrer-Stammtisch lange ereifern. Zeigen wir uns doch lieber zufrieden damit, dass Deutschland drei Marken aufbieten kann, die in der Welt Ihresgleichen suchen. Oder: Beim Wettkampf um die Trophäe des Besten haben wir einen neuen Zwischenstand.

Audi A6 Limousine 50 TDI Quattro Tiptronic Länge x Breite x Höhe (m) 4,94 x 1,87 (mit Spiegeln 2,11) x1,46 Radstand (mm) 2,92 Motor V6-Diesel, 2967 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 210 kW / 286 PS bei 3500 – 4000 U/min Max. Drehmoment 620 Nm bei 2250 – 3000 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,5 Sek. Verbrauch (nach EU-Norm) 5,5 Liter CO2-Emissionen 142 g/km / EU 6 Effizienzklasse G (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1825 kg / max. 600 kg Anhängelast (max., 12 %) 2000 kg Wendekreis (m) 11,1 m (mit Allradlenkung) Luftwiderstandsbeiwert 0,25 Kofferraumvolumen 530 Liter Räder- / Reifengröße 8,0 J x 18 / 225/55 R 18

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Jaguar I-Pace: Vater-Sohn-Duell im Elektro-SUV

Mi, 23/05/2018 - 07:26

Höchstimpulsive Beschleunigung, enge Kurven, scharfes Anbremsen, quietschende Reifen und rein elektrischer Fahrspaß: Am Rande des Formula E-Rennens in Berlin probieren Schauspieler Jürgen Vogel und sein Sohn Giacomo unter Extrembedingungen aus, ob der neue Jaguar I-Pace von seinem Hersteller zurecht als „Performance-SUV“ angepriesen wird.

Die 480 Km Reichweite wurden hier mal nicht getestet

Jürgen Vogel freut sich darauf, mit dem Jaguar I-Pace durch Berlin zu fahren. Er ist Auto-Fan, Jaguar-Liebhaber und mag Elektromobilität.
Copyright: Jaguar Land Rover

Beim heißen Pylonen-Slalom durch den sogenannten „Smart Cone Parcours“ liefern sich die beiden Vogel-Generationen ein hartes, aber spaßiges Duell, aus dem der Sohn als Sieger hervorgeht. Jürgen Vogel nimmt seine Niederlage auf dem Flugfeld Tempelhof gelassen und stellt beeindruckt fest: „Der I-Pace macht unglaublich viel Spaß. Ich kann es kaum erwarten, ihn auf der Straße zu bewegen – die Beschleunigung, Dynamik und Power sind beeindruckend. Der I-Pace ist ein echter Jaguar“.

Unter dem kritischen Auge von Fachjournalisten hatte der 400 PS starke Elektro-Jag mit der vielversprechenden Reichweite von 480 Kilometer (WLTP-Norm) seine ausgeprägte Fahrdynamik bewiesen. Auch wir konnten uns davon überzeugen, was der Stromflitzer in Sachen Performance drauf hat. Der gut 2,2 Tonnen schwere SUV glänzt aber vor allem auch mit optimaler Raumausnutzung, denn auf 4,68 m Länge beträgt sein Radstand zwischen den Achsen stolze 2,99 m. Diesen üppigen Innenraum bietet er auf weniger Grundfläche als der vier Zentimeter längere Jaguar F-Pace – die Entwicklung von Beginn an als rein elektrisches Fahrzeug und systembedingte Vorteile machen’s möglich.

Agil und Präzise schlängelt sich der I-Pace entlang der Pylonen

Die Pylonen-Challenge von Vater und Sohn Vogel fand im Rahmen des Formula E-Rennens auf dem Flugfeld Tempelhof statt.
Copyright: Jaguar Land Rover

So verläuft trotz Allradantrieb keine Antriebswelle durch den Fahrgastraum, da die beiden E-Motoren an den Achsen liegen. Trotz des langen Radstands ließ sich der neue I-Pace wieselflink durch die Pylonengasse zirkeln, folgte präzise den über eine sehr direkte Lenkung erteilten Richtungsimpulsen. Anfahren, Bremsen, Einlenken, Herausbeschleunigen, nächsten Bremspunkt anvisieren, ständig abrupte Richtungswechsel: In jeder Lebenslage gab er sich erstaunlich agil.

Kraftvoller Antritt ist bei 400 PS und 696 Newtonmeter Drehmoment aus dem Stand ohnehin garantiert. Ob sich die 480 Kilometer Reichweite in der Praxis bestätigen, müssen noch erste Fahreindrücke erweisen. Wenige Monate vor seinem Verkaufsstart im Spätsommer 2018 macht Jaguars erstes reines Elektro-Auto als dynamischer SUV jedenfalls sehr neugierig auf das Fahrgefühl, das die Tester und die künftigen Besitzer des 77.850 Euro teuren Jaguar erwartet.

Der I-Pace will sicherlich kein reines Vernunftvehikel sein

Das Elektro-SUV überzeugt im Parcours mit agilem Handling und direkter Lenkung.
Copyright: Jaguar Land Rover

Zu ihnen wird bald der beliebte deutsche Schauspieler, Auto-Fan und Jaguar-Liebhaber Jürgen Vogel zählen, das steht bereits fest. Der in Berlin lebende Vogel ist bekennender Anhänger der Elektro-Mobilität, ob auf vier oder zwei Rädern: „Dass Jaguar den elektrischen I-Pace entwickelt hat, finde ich sehr, sehr gut. Denn ich fahre zwar sehr gerne Auto, aber ich mache mir auch Gedanken über die Umwelt. Beides vereint dieser Jaguar perfekt. Ich habe bereits ein Elektro-Fahrrad und einen E-Scooter. Ich liebe bei Elektrofahrzeugen die direkte Kraftübertragung und den unglaublichen Antritt. Diese kontinuierliche Energie, immer mit vollem Druck, das ist schon sehr imposant. Und: Du fährst durch die Stadt, ohne Abgase zu produzieren. Das ist eine tolle Perspektive. Mit dem Jaguar I-Pace bald abgasfrei durch Berlin zu fahren, darauf freue ich mich schon sehr.“

Bei der Pylonen-Challenge geht es heiß her

Rasend schnell lässt sich der I-Pace durch die intelligenten Pylonen zirkeln, die nach Zufallsprinzip mit unterschiedlichen Farben den Weg durch den Parcours anzeigen.
Copyright: Jaguar Land Rover

Es ist ein wirklich fordernder Geschicklichkeits-Test: „Smarte“ Pylonen weisen durch Farbwechsel dem Fahrer den per Zufallsprinzip gesteuerten Weg über eine abgesteckte Strecke. Dabei kommt es nicht nur auf Fahrkunst, sondern auch auf schnelle Reaktion an. Eigentlich ein Test für professionelle Rennfahrer. Jürgen Vogel zieht den Kürzeren – und nimmt’s gelassen: „Bleibt ja in der Familie“, grinst er breit in die vielen Kameras, die Vogel seinen Sohn unzählige Male vor dem Elektro-SUV I-Pace ablichten.

Schnell ergänzt der beliebte Schauspieler („Tatort“, „Kleine Haie“, „Die Welle“, „Der Mann aus dem Eis“) augenzwinkernd: „Offenbar hat Giacomo viel von mir gelernt, er ist ein wirklich guter Autofahrer. Und ich musste mich davon überzeugen, dass der Elektro-Jag auch wirklich einen Rückwärtsgang hat.“ Typisch Jürgen Vogel: Die Erklärung für seinen ungewollten Stillstand mitten im Slalom kommt mit viel Humor und Unbekümmertheit an.

Bewusste Mobilität ohne CO2-Emission

Anders seine Einstellung zur Mobilität. Hier beweist der Familienvater immer wieder ein ausgeprägtes Bewusstsein. Der rein elektrische und vor Ort emissionsfreie I-Pace als Familienauto soll dabei der nächste Schritt sein. Bei Vater Jürgen und Sohn Giacomo ist bereits deutlich die Vorfreude auf den I-Pace zu spüren. Jürgen bewundert die perfekte Raumausnutzung im Strom-SUV: „Wieviel Platz die Konstruktion im Innenraum bringt, ist echt beeindruckend.“ Hingegen ist Sohn Giacomo, der schnellere Fahrer, vor allem von der hohen Fahrdynamik beeindruckt: „Das Drehmoment, das ganz plötzlich und so heftig einsetzt – unglaublich!“

Die präzise Lenkung überzeugt beide vollends bei der schnellen Fahrt durch die verschlungenen Pylonengassen. Jürgen Vogel denkt schon voraus: In einem der aktuellen In-Viertel Berlins, in dem er wohnt, sind Garagen schon immer und Ladesäulen noch immer rar. Er sieht sich bereits nach einer Kombination aus beidem um. Dann steht dem nachhaltigen Fahrspaß für Familie Vogel nichts mehr im Wege.

Technische Daten Jaguar I-Pace Fünftüriger, rein elektrischer Performance-SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 4,68/2,01 (o.Spiegel)/1,57/2,99 Leergewicht 2.208 kg zul. Gesamtgewicht 2670 max. Zuladung 462 kg Kofferraumvolumen 656 – 1.453 l Preis 77.850 Euro Motor Zwei unabhängig voneinander angesteuerte Permanentmagnet-Synchronmotoren Leistung 294 kW/400 PS max. Drehmoment 696 Nm Batteriekapazität 90 kWh Beschleunigung 0 bis 100 km/h 4,8 s Höchstgeschwindigkeit 200 km/h WLTP-Verbrauch 21,2 kWh auf 100 km CO2-Ausstoß 0 g/km Übertragung Allradantrieb

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Porsche muss 60 000 SUV zurückrufen

Di, 22/05/2018 - 13:54

Porsche muss weltweit 60 000 seiner SUV-Modelle zurückrufen. Das hat das Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet. Es besteht der Verdacht, dass die Fahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen für die Abgasreinigung ausgerüstet sind. Medienberichten zu Folge, soll es sich um den Cayenne mit 4,2-Liter-Motor sowie in der überwiegenden Zahl um den Macan mit 3,0-Liter-Diesel handeln.

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Mitfahrt im Audi-Q8-Prototyp: Selbstbewusstes Signal

Di, 22/05/2018 - 12:22

Extrem bullig steht er da, mit eindrucksvoller Kühlermaske, breitem Fahrzeugkörper, ausgestellten Kotflügeln und einem scharfen Coupéheck, das von einem präzisen Leuchtenband geprägt wird: Wir stehen vor dem Prototyp des Audi Q8, der das SUV-Programm der Ingolstädter Marke nach oben abschließen wird. Und wir dürfen nicht nur Platz nehmen, sondern auch mitfahren: Auf einer ausgedehnten Runde, die uns durchs Altmühltal und anschließend über die A9 zurück ins Werk führt. Am Steuer: Der technische Projektleiter des Q8, Dr. Werner Kummer.

2014 fiel der Startschuss für das Projekt:

Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Der Erfolg des BMW X6 ließ sich nicht mehr ignorieren, und es war ein offenes Geheimnis, dass Daimler an einer entsprechenden Variante der M-Klasse arbeitete, die unter der Bezeichnung GLE Coupé auf den Markt kommen sollte. Audi entschied sich, von oben einzusteigen: Das SUV-Coupé aus Ingolstadt würde auf der Plattform MLB53A basieren – und trotz des Verzichts auf die dritte Sitzreihe den Radstand des Q7 übernehmen. Und der ist erheblich größer als M-Klasse/GLE und X5, die jeweils als technische Basis für die Konkurrenzmodelle dienen.

Kein Wunder, dass der Q8 sie deutlich in den Schatten stellt. Auch wenn das Fahrzeug noch mit psychedelischen Folien abgeklebt ist, so finden wir: Dieses SUV-Coupé ist nicht nur von beeindruckendem Format, sondern es ist auch schön. Ein Attribut, das man weder auf die Konkurrenzmodelle aus Stuttgart und München anwenden mag noch auf den kastenförmigen Q7, der bis zum kommenden Facelift als Altlast einer verflossenen Design-Ära im Audi-Programm figuriert.

Beim Einstieg in den Q8 fällt gleich ein weiteres Merkmal ins Auge:

Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Die Fenster sind, ganz Premium-Coupé, rahmenlos ausgeführt. Und wer im Innenraum Platz nimmt, genießt ein sehr großzügiges Raumgefühl. Vorne spannt sich die Armaturentafel weit in die Horizontale. Und obwohl sie beim Prototyp noch abgedeckt ist, wird sichtbar, dass der Q8 hier nicht mehr auf den Q7 aufsetzt, sondern sich auf dem technischen und ästhetischen Niveau von A6, A7 und A8 bewegt. Das bedeutet: Ein neuartiges Bedienkonzept mit berührungsempfindlichen Schalttafeln, Aluminium-Dekor und großzügig verglaste Oberflächen. In Europa sollen alle übrigens Q8 mit dem TFT-Cockpit kommen, auf das sich die Navigationskarte in voller Breite projizieren lässt. Nur das Lenkrad entspricht nicht ganz der neuen Formensprache.

Die Platzverhältnisse im Fond sind geradezu fürstlich

Mit Projektleiter Dr. Werner Kummer im Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Auch bei weit nach hinten geschobenen Vordersitzen bleibt reichlich Knieraum, die Rückbank ist verschieb- und in der Neigung verstellbar. Dahinter befindet sich ein äußerst großzügiger Gepäckraum.

Unter der Haube des Prototyps steckt ein 3,0-Liter-V6-TDI-Motor, der mit einer 48-Volt-Hybridisierung ausgerüstet ist und damit hervorragende Verbrauchs- und Abgaswerte erreichen soll. Und während Audi sich über die exakten Werte noch ausschweigt, können wir bestätigen, dass auch die Fahrleistungen nichts zu wünschen übrig lassen: Dieser V6 TDI tritt mit großer Vehemenz an.

Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht, denn es dürfte über dieses Modell hinaus auch einen S Q8 und eventuell sogar einen RS Q8 geben, achtzylindrige Motoren sind im Konzernbaukasten verfügbar. Wir bewegen uns allerdings noch im Bereich der Spekulation, denn auf diesbezügliche Nachfragen schweigt Kummer nur vielsagend.

Das Fahrwerk bietet jedenfalls noch Potential nach oben

Prototyp des Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi/Tobias Kempe

Der Q8-Prototyp pariert Fahrbahnunebenheiten gekonnt und rauscht praktisch ohne Seitenneigung über die kurvigen Landstraßen. Audi wird ein verstellbares Stahlfahrwerk sowie zwei Versionen einer Luftfederung anbieten, und es wird gegen Aufpreis auch eine Hinterachslenkung geben, die bei niedrigen Geschwindigkeiten den Wendekreis verringert und die Agilität steigert, bei Autobahntempo wiederum für hohe Stabilität sorgt.

Mängel am Prototyp? Wir haben keine erkannt. Es klappert nichts im Auto, die Geräuschdämmung ist auch bei hohen Geschwindigkeiten perfekt. Viel Zeit wäre auch nicht mehr: Schon im Sommer kommt der Audi Q8 auf den Markt.

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Jaguar I-Pace eTrophy: Weltpremiere für Elektro-Cup-Racer

Di, 22/05/2018 - 12:08

Jetzt ist die Raubkatze endgültig aus dem Sack: Ab der Saison 2018/19 wird im Rahmen der elektrischen Rennserie Formel E der erste Marken-Cup mit rein elektrischen Rennfahrzeugen stattfinden. Das strombetriebene Rennvehikel: Der Jaguar I-Pace eTrophy. Damit wird ein Markenpokal mit einer leicht modifizierten Version des neuen Performance-SUV von Jaguar offizielle Support-Serie der ABB FIA Formel E-Meisterschaft.

Der Jaguar I-Pace eTrophy soll die Formel E attraktiver machen

Das erste elektrische Markenpokal-Auto Jaguar I-Pace eTrophy sprintet in 4,2 s aus dem Stand auf 100 km/h – 0,6 s schneller als der rein elektrische Jaguar I-Pace, den es ab Spätsommer 2018 zu Preisen ab 77.850 Euro zu kaufen gibt.
Copyright: Jaguar Land Rover

Formel E-Gründer und -CEO Alejandro Agag saß im Rahmen des Berlin ePrix für fünf heiße Rennrunden am Steuer des I-Pace eTrophy und war sichtlich angetan vom Potenzial des Elektro-Renners. Das Setting zur Weltpremiere des neuen Cup-Elektroautos hätte kaum besser sein können, denn erstmals wurde der Berlin e-Prix live von der ARD übertragen. Und so vermittelte sich die Faszination der Formel E einem Millionenpublikum. Im Rahmen dieses vielbeachteten Rennens auf der Rennstrecke Tempelhof im Herzen Berlins setzte sich der spanische Formel E-Gründer Alejandro Agag für fünf schnelle Runden hinters Steuer des künftigen Cup-Autos Jaguar I-Pace eTrophy.

Somit erlebte das TV-Publikum live auch gleich die Rennstrecken-Premiere des elektrisch betriebenen Performance-SUV mit. Seriengründer Alejandro Agag nach seiner ersten beherzten Testfahrt im Jaguar I-Pace eTrophy: „Der Wagen fühlte sich großartig an. Die Formel E soll einem breiteren Zielpublikum neue innovative Technologien näherbringen, und die neue Jaguar I-Pace eTrophy ist zu diesem Zweck die perfekte Ergänzung zur Formel E. Ich freue mich schon, zu Beginn der neuen Saison ein ganzes Feld dieser Autos am Start zu sehen.“Passend zur ABB FIA Formel E, deren offizielle Supportserie sie sein wird, ist die Jaguar I-Pace eTrophy ebenfalls eine komplett elektrisch betriebene Rennserie – zugleich die erste ihrer Art mit rein elektrisch angetriebenen Produktionsfahrzeugen.

Starten wird die Trophy mit Beginn der Saison 2018/19

Der mit 23 Jahren blutjunge Neuseeländer Mitch Evans (im Bild) und der erfahrene Brasilianer und Ex-Formel 1-Pilot Nelson Piquet jr. fahren für Jaguar derzeit in der Formel E.
Copyright: Jaguar Land Rover

Dann werden bis zu 20 Jaguar I-Pace eTrophy auf spektakulären Straßenkursen etwa in New York, Rom, Berlin oder Paris gegeneinander antreten. Zuständig für den Aufbau und die Vorbereitung aller Cup-Fahrzeuge wird die hauseigene Tuning-Marke Jaguar Land Rover Special Vehicle Operations (SVO) sein. Der elektrische Jaguar-Marken-Cup stellt allen Teilnehmern ein sogenanntes „Arrive and Drive“-Paket zur Verfügung mit professioneller Rundumbetreuung. Darin enthalten sind unter anderem: Vorbereitung des Einsatzwagens, Auswertung der Telemetriedaten, globale Fahrzeuglogistik, Ersatzteile bis hin zur Rennbekleidung für jeden Fahrer.

Ein Rennwochenende der künftigen I-Pace eTrophy umfasst ein freies Training, das Qualifying und ein Rennen über 25 Minuten plus eine Runde. Ohne Zweifel kann die neue Serie nicht nur die Attraktivität der Formel E steigern und den neuen, wegen seiner dynamischen Auslegung „Performance-SUV“ genannten I-Pace bekannter machen. Vielmehr soll auch hierbei ein Technologie-Transfer zwischen Rennen und Serienproduktion stattfinden.

Innovation von der Rennstrecke direkt auf die Straße

Schauspieler Jürgen Vogel, künftiger Fahrer eines serienmäßigen Elektro-SUV Jaguar I-Pace, bestaunt in Berlin die Weltpremiere des darauf basierenden künftigen Cup-Renners Jaguar I-Pace eTrophy.
Copyright: Jaguar Land Rover

Dies bekräftigte jedenfalls bei der eTrophy-Weltpremiere Gerd Mäuser, Chairman des Formel E-Rennteams Jaguar Racing: „Jaguar Land Rover hat sich dem Ausbau der Elektromobilität und der Entwicklung batterieelektrisch betriebener Fahrzeuge verpflichtet. Wir haben bereits wichtige Erkenntnisse aus unseren Formel E-Einsätzen in die Entwicklung zukünftiger Serienmodelle einfließen lassen. Und ohne Zweifel wird die Jaguar I-Pace eTrophy diesen Lernprozess und den Technologietransfer weiter beschleunigen.“Die Fahrzeuge der Jaguar I-Pace eTrophy werden relativ seriennah sein: Mit 325 kW/442 PS liegt die Leistung ein Stück höher als beim käuflichen Jaguar I-Pace (294 kW/400 PS), der als erstes elektrisches Serienfahrzeug der Marke im Spätsommer Marktstart feiern wird zu Preisen ab 77.850 Euro.

Damit beschleunigt das Cup-Auto noch vehementer von null auf 100 km/h als der Serien-I-Pace (in 4,2 statt 4,8 Sekunden), ist jedoch auf maximal 195 km/h begrenzt (200 km/h). Der Batteriesatz ist mit 90 kWh Kapazität identisch. 2016 war Jaguar als erster Premium-Hersteller in die Formel E eingestiegen und lag damit vor nachfolgenden Automarken wie Audi, BMW und Porsche. Die ständig steigende Präsenz solcher großen Hersteller dürfte die Attraktivität und Massenwirksamkeit der Formel E ebenso weiter steigern, wie deren neue Supportserie Jaguar i-Pace eTrophy.

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Vorstellung BMW M3 CS: Krönender Abschluss

Di, 22/05/2018 - 09:47

Am BMW M3 gab es es eigentlich nichts zu verbessern. Mit einem 431 PS (317 kW) starken Reihen-Sechszylinder, Hinterradantrieb und sportlich abgestimmtem Fahrwerk präsentierte er sich als perfekte Sportlimousine. Doch jetzt setzt BMWs Hochleistungs-Division, die M GmbH in Garching, noch eins drauf. Zum Abschluss der aktuellen Modellgeneration gibt es ein auf weltweit 1200 Exemplare limitiertes Sondermodell. Seine Modellbezeichnung: M3 CS.

Ein BMW-Coupé, dass doch keines ist

BMW M3 CS.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Man darf die Modellbezeichnung nicht so genau hinterfragen, denn in der BMW-Historie steht die Buchstabenkombination CS eigentlich für ein Coupé – doch die Coupé-Variante des M3 nennt sich bekanntermaßen seit einigen Jahren M4. Konzentrieren wir uns lieber auf die unzweideutigen Fakten. Wie zum Beispiel den nochmals optimierten 3,0-Liter-Turbomotor, der in dieser Ausbaustufe stolze 460 PS (338 kW) leistet. Noch eindrucksvoller ist das auf glatte 600 Newtonmeter erheblich gesteigerte Drehmoment, das von 4000 bis 5380 Umdrehungen in der Minute anliegt. Und während die Maschine ihre Maximalleistung bei 6250 U/min liefert, so liegt die Maximaldrehzahl bei stolzen 7600 U/min – ein extremer Wert für einen Turbomotor.

Power in Hülle und Fülle

BMW M3 CS.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Das Ergebnis, in Zahlen: Der Sprint von null auf 100 km/h dauert ganze 3,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei abgeregelten 280 km/h. Kaum zu glauben, dass der Zyklusverbrauch bei nur 8,5 Litern pro 100 Kilometer liegt.

Die Leichtigkeit, mit der der M3 CS in hohe Geschwindigkeitsbereiche vordringt, ist unglaublich. Er liefert seine überragende Leistung völlig verzögerungsfrei und mit geradezu boshaftem Eifer. Der Auspuff ist lauter als beim regulären M3, und wenn man den Fuß vom Gas nimmt, ist die absichtlich hineinentwickelte Nachverbrennung im Abgastrakt deutlich zu hören. Unser bevorzugter Modus für den Antrieb ist „Sport Plus“, und wir empfehlen die „schnelle“ Einstellung für das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Bye Bye Handschaltung

BMW M3 CS.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Leider gibt es bei diesem ultimativen M3 kein Handschaltgetriebe mehr. Die Sieben-Gang-Box macht allerdings alles richtig. Die Schaltvorgänge gehen schnell und sauber vonstatten, und wer den Mittelschalthebel anstelle der Schaltwippen am Lenkrad verwendet, wird erfreut feststellen, dass hier die korrekte Rennwagenlogik geboten wird: Ziehen zum Hochschalten, Stoßen zum Herunterschalten.

Das Fahrwerk harmoniert perfekt mit dem Antrieb. Basierend auf dem M3-Basismodell hat BMW das gesamte Fenster der Eigenschaften in Richtung kompetitiver Schärfe verschoben. Dazu hat sich die Mannschaft um M-GmbH-Chef Frank van Meel nochmals Stabilitätskontrolle, Lenkung, Heckdifferential und die Abstimmung der Fahrmodi vorgenommen.

Gummi gibt es in vollen Maßen

BMW M3 CS.
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Wir sind den M3 CS auf Michelin-Cup-Reifen der Größe 265/35 ZR 19 vorn und 285/30 ZR20 hinten sowie mit den optionalen Kohlefaser-Keramik-Bremsen gefahren. Wahlweise gibt es reguläre Sommerreifen, deren Grenzbereich etwas niedriger liegt, dafür jedoch leichter zu bewältigen ist. Die Spreizung zwischen den Fahrmodi ist beachtlich: Im „Comfort“-Modus sind die Dämpfer weich, „Sport“ funktioniert ideal für fast jeden Anlass, „Sport Plus“ führt zu unruhiger Härte, die nur auf den entsprechenden Rennstrecken passend ist.

Auch die Servolenkung ist in drei Modi einstellbar, wobei „Sport Plus“ künstlich hart wirkt, „Comfort“ sowie „Sport“ indessen – je nach Präferenz – gut funktionieren. Und die Stabilitätskontrolle sollte nur von Experten abgeschaltet werden; die mittlere Einstellung präsentiert sich als glücklicher Kompromiss, der den Spieltrieb der meisten Fahrer weitgehend befriedigen dürfte.

Der M3 CS bietet viel fürs Auge

BMW M3 CS.
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Mit dunkelgrauen Spezialfelgen, einem sogenannten „Gurney-Flap“ als Abrisskante und dem Kohlefaser-Dach ist das Exterieur für Fans unverkennbar. Im Interieur gefällt er mit hellgrau/schwarzen Lederpolstern und liebevoll eingesetzten Mikrofaser-Dekor.

Und so halten wir nach einem Tag mit dem phantastischen M3 CS fest, dass es tatsächlich noch einige Punkte gab, in denen der reguläre M3 übertroffen werden kann. Die gilt leider auch für den Preis: Stolze 113 700 Euro wechseln für dieses Modell den Besitzer. Und man sollte sich außerdem beeilen: Fast alle der geplanten 1200 Einheiten sind bereits vergeben.

Daten BMW M3 CS Länge x Breite x Höhe (m) 4,67 x 1,88 x 1,42 Radstand (m) 2,81 Motor R6-Benziner, 2979 ccm, Biturbo Leistung 338 kW / 460 PS bei 6250 U/min Max. Drehmoment 600 Nm bei 4000–5380 U/min Höchstgeschwindigkeit 280 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,9 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 8,5 Liter CO2-Emissionen 198 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 1585 kg / 515 kg Kofferraumvolumen 445 Liter Wendekreis 12,2 m Bereifung 265/35 ZR 19 (v.) / 285/30 ZR 20 (h.) Luftwiderstandsbeiwert 0,36 Preis 113 700 Euro

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BMW 7er mit Facelift gesichtet

Fr, 18/05/2018 - 12:13

Schon zu beginn diesen Jahres sind erste Fotos aufgetaucht, die beweisen, dass BMW sein Flaggschiff überarbeitet. So wurde die 7er-Baureihe erneut bei einer Testfahrt auf den Nürburgring abgelichtet. Weiter verwunderlich ist das nicht, denn die Konkurrenz hält die Münchner auf Trap: Audi hat sein neuen A8 bereits vorgestellt und auch die S-Klasse von Mercedes Benz wurde im letzten Jahr runderneuert.

Der Neue 7er soll 2019 vorgestellt werden

BMW 7er Facelift.
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Neu gestaltete Frontscheinwerfer und ein massiver Kühlergrill dominieren nun das Gesicht der bayrischen Oberklasse-Limousine. Zweifelsohne sorgt es für einen dynamischeren Auftritt. Auch das Heck wurde modernisiert. Die Styling-Elemente vom X7 Concept iPerformance, der auf der IAA im letzten Jahr vorgestellt wurde, dienten ganz offensichtlich als Inspiration für das Facelift der 7er-Serie.

Die überarbeitete 7er-Serie soll 2019 offiziell vorgestellt werden. Was die Motoren betrifft, sollte man keine grundlegenden Innovationen erwarten. Es wurde sicherlich hier und da an den Feinheiten getüftelt, damit die Leistung geringfügig erhöht wird, bei gleichzeitiger Reduktion des Kraftstoffverbrauch.

 

 

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Borgward: Zwei neue Modelle sollen die Marke stärken

Fr, 18/05/2018 - 12:10

Auf der „Auto China“ in Peking war Borgward nicht vertreten, außer auf ein paar Plakaten außerhalb des Geländes. Jetzt meldet sich der in Deutschland ansässige Autohersteller Borgward aus der chinesischen Hauptstadt mit der „Borgward Academy of Engineering Ceremony“, mal wieder mit der Ankündigung neuer Fahrzeuge: das SUV GT BX6 mit Allradantrieb und das erste Elektro-SUV, den Borgward BXi7. Beide Modelle sollen „zur Verbesserung der Produktpalette als Übergang in das nächste Kapitel der Entwicklung der Marke …Borgward dienen“ (Originalton Pressetext).

Markteinführung in Asien: Ende 2018

Borgward BX6 TS (l.) und BX5.
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Der Borgward BX6 soll noch vor Ende 2018 im Nahen Osten und in Südamerika und Anfang 2019 in Südostasien auf den Markt kommen. Alle BX6 sollen einen 2.0T-Turbolader mit Hochdruck-Direkteinspritzung ausgestattet sein, der bis zu 224 PS (165 kW) liefert, außerdem mit einem Automatikgetriebe dem „4 MAX Intelligent Full-Time 4WD“-System, das den Fahrer auf glatten Fahrbahnen und beim Fahren in Kurven allerdings nur bei mittleren bis hohen Geschwindigkeiten unterstützen, sagt das Pressematerial aus China, offensichtlich nicht fachkundig übersetzt. Ein Beispiel: „Alle BX6-Modelle haben einen Motor mit 2.0T-Turbolader mit Hochdruck-Direkteinspritzung, der bis zu 165 kW und ein Spitzendrehmoment von 300 Nm liefert. Das 9-Modus-Schaltgetriebe mit sechs Gängen bietet dem Fahrer reibungsloses Schalten und immer den richten Gang je nach Straßenbedingungen und Vorlieben des Fahrers.“

Und weiter für den BXi7:

Borgward BX7.
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„Der BXi7 wird von zwei unabhängigen Motoren mit bis 94,5 % Ausgangsleistung und einer Spitzendrehzahl von 390 Nm angetrieben und ist damit führend in dieser Fahrzeugklasse.“ Mit diesen Daten dürfte der BXi7 nicht nur führend in seiner Klasse sein, sondern einzigartig. Ernsthafter klingen die Angaben: Das Fahrzeug soll von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h erreichen. Das Akkupaket soll seine Leistung in einem Temperaturbereich von -30ºC bis +55ºC aufrecht erhalten, innerhalb von 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden und eine maximale Reichweite von bis zu 375 km erreichen können.

Borgward hatte angekündigt, den BX7 mit herkömmlichem Antrieb noch in diesem Jahr in Bremen bauen zu wollen. Dazu hatte das Unternehmen um Christian Borgward ein Grundstück in Bremen erworben.

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Bentley Continental GTC Erlkönig

Fr, 18/05/2018 - 10:33

Zu Beginn diesen Jahres wurde die nächste Generation des Bentley Continental GT bereits erspäht. Dieser orientierte sich optisch stark an der Studie EXP 10 und verfügte über die MSB Plattform von Porsche. Nun ist uns der Continental GTC in fast dezenter Tarnkleidung auf dem Nürburgring vor die Linse geraten.

Bentley Continental GTC.
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Trotz der Tarnung bekommt der Beobachter einen runden Eindruck vom neuen Luxus-Briten. Wie auch der GT orientiert sich der Continental GTC an der Formensprache der Studie EXP10, die 2015 auf dem Genfer Automobilsalon erstmals vorgestellt wurde und seit dem nichts von ihrer atemberaubender Schönheit verloren hat. Klar das Bentley diese Resonanz für kommende Modelle nutzen möchte. Am Heck ist man einen etwas anderen Weg gegangen mit kleineren Schlussleuchten und dezenteren Proportionen, die das Hinterteil weniger sperrig aber dafür fließender erscheinen lassen.

Die Besinnung auf Porsche Know-How mit der MSB Platform birgt Vorteile: Bentley könnte einen Hybridantrieb einbauen und auch die Produktionskosten könnten damit niedriger ausfallen.

 

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Lebe Deinen Traum: Ferienwohnung auf vier Rädern bei Volkswagen

Fr, 18/05/2018 - 09:45

Die Reisemobilkompetenz hat bei Volkswagen schon Tradition. Der California feiert in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum und der „Bulli“ ist zur Kultmarke geworden. Die VW-Nutzfahrzeuge bieten eine perfekte Grundlage für jeden individuellen Reisetraum auf vier Rädern – es gibt nichts, was es nicht gibt. Vom kleinen Caddy als Camping-Einsteigermodell über den wohl bekanntesten und beliebtesten T-Bus, bis hin zum großen Crafter. Aber auch Expeditions-Modelle wie der Amarok mit den wildesten Aufbauten oder ganz klassisch das T-Chassis als Flachrahmenfahrzeug mit einem Wohnmobil-Aufbau – eine große Vielfalt und Bandbreite haben die Wolfsburger in ihrem Portfolio.

Die wohl größte Auswahl an Aus- und Umbauten steht für den T-Bus zur Verfügung

Der vermöbelte Volkswagen T6 von Van Essa.
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Van Essa Mobilcamping vermöbelt neben dem T6 auch den Amarok und hat spezielle Module für diese beiden Fahrzeugtypen entwickelt, die den Alltagswagen in nur 10 Minuten urlaubsfertig machen. Die Module sind auf Basis von tragekräftigen Riesen-Schubladen gefertigt und vereinen auf geringstem Raum größtmöglichen Stauplatz. SpaceCamper bietet für den Bulli die robuste Bauart aus wasserfesten Materialien wie Edelstahl und setzt die Flexibilität während des Campingurlaubs an erste Stelle. Das Küchenmodul lässt sich über die linke Schiebetür nach außen wenden und innerhalb von Sekunden ausbauen. Auch die Schlafbank ist im Nu ausgebaut.

Bei Vanufaktur gibt es alles für den Design- und Detailverliebten Individualisten: den Terracamper mit robuster und funktionaler Ausstattung für den Angler, den Flowcamper für das wilde Hippie-Pärchen oder den Dogscamper, der mit allen Notwendigkeiten für den geliebten Vierbeiner ausgestattet ist. Bei der Firma Multicamper gibt es Abenteuer satt. Der Adventure 4×4 tritt mit robuster Außenhaut auf, hat im Hochdach ein zusätzliches elektrisches Schiebedach für ein weitreichenderes Raumgefühl und einen Outdoorgrill am Ersatzrad am Heck befestigt.

Den Bulli mit einer Miniatur Reisemobil-Optik im Innenraum

Reimo´s Prototyp: Der Volkswagen Crafter als Reisemobil gewinnt immer mehr an Beliebtheit.
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Der Fokus liegt hier auf großer Funktionalität, viel und gut erreichbarem Stauraum bis in die kleinsten Nischen und Wohnkomfort wie in einem großen Wohnmobil. Fischer Reisemobilbau hat die Hochdachversion unter dem Namen Octo-Bus im Angebot und eine clevere Lösung für das Bett entwickelt. Geschlafen wird auf einem komfortablen Lattenrost, der auf einer Schiene ausgerollt und abgelegt wird – für den Bett-Aufbau sind die Fond-Sitze, die bei Fischer übrigens Einzelsitze sind, nicht notwendig. All diese Ausbaumöglichkeiten verfolgen die gleichen Ziele: Alltagstauglichkeit des Fahrzeugs beibehalten, im Urlaub flexibel bleiben, viel Wohnraum auf wenig Platz schaffen, keine speziellen Führerscheine oder Eintragungen nötig und der praktische Einsatz.

Es gibt zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten durch die einzelnen Module wie Camping-Toiletten, Freiluftduschen, Fußbodenheizung und Kochinseln – da bleibt fast kein Kundenwunsch auf der Strecke. Preislich müssen Interessenten mit durchschnittlich 70.000 Euro für das Fahrzeug inklusive individuellem Ausbau rechnen – eine Grenze nach oben gibt es fast nicht. Für Komfort-Liebende Camper, die es gerne etwas geräumiger mögen, stellt Volkswagen den Crafter als Basis auf die Räder. Die Firma Reimo Reisemobile hat 36 Jahre Erfahrung im Ausbau von VW-Bussen komprimiert und den Crafter als Prototypen-Ausbau vorgestellt. Unter Kennern dürfte die V300-Schlafsitzbank schon jetzt das Highlight darstellen, neben dem ideal durchdachten Raumbad im Heck und einer Vielzahl an Stauraum bis in die kleinsten Winkel des Transporters.

Das neue Zauberwort heißt CUV

Das perfekte Angelmobil: Der robuste und funktionale Terracamper von Vanufaktur.
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Knaus Tabbert fährt mit deren rollendem Zuhause vor, dem CUV (Caravan Utility Vehicle) und beweist durch hochwertige Materialien und viele Details deren langjährige Erfahrung im Reisemobil-Sektor. Im Heck liegt man bequem im längs zum Fahrzeug verlaufenden Bett, Stauräume sind mit einer Softclose-Funktion versehen, die Dusche in der Fahrzeugmitte ist geschickt versteckt. Im Schwabenmobil von HRZ-Reisemobile hat der Crafter sogar eine Minibar und einen kleinen Schuhschrank an Bord. Das Heck ist je nach Wunsch mit einem Doppelbett oder zwei Einzelbetten ausgestattet und bietet sogar noch Platz für die Drahtesel. Für Camping-Einsteiger bieten Reimo und Ququq zwei völlig unterschiedliche Lösungen an.

Reimo bleibt da seiner Linie treu und veredelt den Caddy in der Langversion mit einer vollständigen Campingausrüstung: Mini-Kochfläche, viel Stauraum und Doppelbett. Bei Ququq gibt es eine Campingbox mit sechs verschiedenen Modulen für nur 2.300 Euro. Die Box hat einen Zweiflammenkocher, Wasserkanister mit Becken und ein 1,10 Meter breites Bett verbaut für den schnellen und simplen Einsatz bei bis zu 80 verschiedenen Fahrzeugen.

Vom Pick-up zum Wohnmobil

Ein tolles Fahrzeug, das allerdings stolze 200.000 Euro kostet. Dafür wird am Komfort nicht gespart.
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Wer den Amarok schon vor der Tür stehen hat, kann sich bei bimobil und Tischer eine Wechselkabine mit hohem Flexibilitätsfaktor besorgen. Beide Kabinen sehen aus wie Mini-Wohnmobilaufbauten und bieten vier Schlafplätze, eine kleine Sitzgruppe und kleine Nasszellen. Durch ausfahrbare Stützen kann der Aufbau am Urlaubsort für Tagestouren bequem abgestellt werden. Für den Luxus-Adventure-Urlauber bietet GehoCab das Highline-Modell unter den Aufbauten an: Die Cora. Der Design-Offroad-Aufbau bietet einen 2,50 Meter langen Alkoven – übliche Alkoven sind nur rund 1,80 Meter lang. Der Aufbau ist aus Flugzeug Carbon hergestellt und mit rund 170 Kilo extrem leicht. Die Innenausstattung ist hochwertig. Ein Bad mit Dusche versteckt sich im verspiegelten Kleiderschrank. Ein solcher Luxus-Aufbau schlägt dann auch mit 200.000 Euro zu Buche – da wird die Urlaubskasse sehr schmal.

Der Absatz bei Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelt sich positiv und die Nachfrage ist weiterhin groß. Das unterstreicht den Trend dieser Urlaubsform und mit solch vielen Individualisierungsmöglichkeiten ist das kein Wunder. Da dürfen sich Fans auf Neuigkeiten zum Crafter XXL freuen, die Volkswagen auf dem diesjährigen Caravan Salon im August präsentieren wird.

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Porsche 911 GT3 R: Rennwagen mit Kundenbetreuung

Fr, 18/05/2018 - 09:19

Es sind nicht nur der Preis und das fehlende „S“, mit denen sich die beiden Namensvetter unterscheiden. Der eine heißt Porsche 911 GT3 RS, ist ab 196 137 Euro inklusive Mehrwertsteuer zu haben, der andere nennt sich Porsche 911 GT3 R und kostet fast das Dreifache, nämlich brutto mindestens 546 210 Euro. Der preiswertere leistet 520 PS (383 kW), bietet zwei Personen ausreichend Platz und kommt mit einer leichtgewichtigen Karosserie aus Aluminium und Stahl daher. Wesentliche Teile des anderen, der 550 PS (404 kW) leistet und nur über einen Fahrersitz verfügt, sind dagegen aus einem besonders leichten Kohlefaser-Verbundwerkstoff gefertigt. Seine Scheiben bestehen aus Polykarbonat, einem thermoplastischen Kunststoff.

R wie rasant

Porsche 911 GT3 R auf dem Testgelände in Weissach.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Auf Basis des im März vorgestellten Seriensportwagens 911 GT3 RS mit Straßenzulassung stellte Porsche am Rand des 24-Stunden-Rennens einen Tag nach Christi Himmelfahrt für seine Kunden aus der Motorsportszene ein neues Auto für die weltweiten GT3-Serien auf der Rennstrecke vor, den 911 GT3 R. Besonderes Augenmerk bei der Entwicklung des Renn-Elfers lag auf einer effizienten Aerodynamik, einer besseren Beherrschbarkeit, nochmals optimierter Sicherheit sowie einer Reduzierung der Service- und Ersatzteilkosten. Erstmals auf der Rundstrecke zum Einsatz kommen soll der reinrassige Rennwagen im Januar kommenden Jahres, wenn in Daytona im US-Bundesstaat Florida das berühmte 24-Stunden-Rennen stattfindet. Spätestens dann wird sich zeigen, ob sich die 18 Monate währende Entwicklungszeit gelohnt hat.

Laut Papierform dürfte es daran keine Zweifel geben. Die Maschine entspricht bis auf die moderate Leistungsverbesserung dem Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor, der weitgehend identisch mit dem Hochleistungs-Serienaggregat des straßenzugelassenen Blutsbruders ist. Für einen besonders effizienten Umgang mit dem Kraftstoff sorgen die Benzindirekteinspritzung, die mit Drücken bis zu 200 bar arbeitet, sowie eine variable Verstellung der Ein- und Auslassnockenwelle. Zum Schalten des Sechs-Gang-Getriebes betätigt der Fahrer Wippen am Lenkrad. Die Kupplung wird elektrohydraulisch gesteuert, was das Kupplungspedal überflüssig macht.

Auch in punkto Sicherheit gibt es eine Optimierung

Porsche 911 GT3 R – Arbeitsplatz.
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Türen und Seitenscheiben sind abnehmbar und der neue Rennschalensitz bietet den Piloten im Falle eines Aufpralls noch besseren Schutz. Der Sitz ist nun sechsfach fest verschraubt. Zusätzlich wird der Fahrer durch ein Seitenaufprallelement im Bereich der Fahrertür geschützt. Das besteht aus einer Kohlefaser-Kevlar-Aluminium-Konstruktion mit energieabsorbierendem Kunststoffschaum.

Acht Exemplare der ersten Generation des Porsche 911 GT3 R mit identischem Namen beteiligten sich auch beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. In der Startreihe belegten sie die ersten drei Plätze, die anderen folgten auf den Rängen sechs, 13, 17, 20 und 31. Insgesamt nahmen 146 Autos das Rennen auf, 105 davon erreichten nach 24 Stunden das Ziel, der Porsche mit der Startnummer 912 belegte den ersten Platz.

Der Kunde eines GT3 R wird voll umsorgt

Porsche 911 GT3 R – Präsentation auf dem Nürburgring.
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Alle acht Porsche profitierten von der speziellen Betreuung, die Porsche für seine Motorsport betreibenden Kunden eingerichtet hat. Seit vielen Jahren bieten die Zuffenhausener gleichzeitig mit dem Einkauf eines Autos für den Renneinsatz technische Betreuung und Beratung. Dafür stehen erfahrene und qualifizierte technischen Betreuer für den Renneinsatz bereit und beantworten Fragen in der Vorbereitung und Nachbereitung von Rennfahrzeugen. Von der kleinen Schraube bis zum kompletten Rennfahrzeug stehen rund 20 000 Renn- und Sportteile auf Abruf zur Verfügung.

Außerdem gibt es Ansprechpartner für Motor- und Getrieberevisionen, die im Kundenauftrag durchgeführt werden. Aftersales Marketing nennen Fachleute solche Maßnahmen, die vom Marketing nach dem Verkaufsabschluss ergriffen werden, um die Kunden zufrieden zu stellen und in Bestandskunden zu verwandeln.

Das Ziel ist es die Kunden an ein Unternehmen zu binden

Die Sieger des 24-Stunden-Rennens und die Mannschaft, die hinter ihnen steht.
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Insgesamt verkauft Porsche pro Jahr zwischen 300 und 400 Rennfahrzeuge an Motorsport-Teams in aller Welt. Damit sind die Wettbewerbe mit den schnellen Autos nicht nur ein wichtiger Baustein für Werbung und Public Relations des Unternehmens, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor.

Während des Rennens auf dem Nürburgring stand den acht teilnehmenden 911 GT3 R kürzlich eine Mannschaft von 24 Betreuern zur Seite. Von deren mit Computern und Funkgeräten vollgestopften Kommandozentrale in Lounge 6 oberhalb der Boxengasse – eine solche Einrichtung gibt es seit dem vergangenen Jahr – standen sie permanent mit den jeweiligen Fahrern auf der Strecke in Verbindung. Sebastian Golz, Projektleiter GT3 R, erklärt: „Dabei erhalten alle die gleichen Informationen, keiner wird bevorzugt.“ Diese besondere Art der Car-to-Car-Kommunikation ist auf der über 25 Kilometer langen Kombination von Grand-Prix-Kurs und Nordschleife besonders wichtig. In der wetterlaunischen Eifel kommt es gar nicht so selten vor, dass es an einem Streckenabschnitt wie aus Kübeln schüttet, während ein paar Kilometer weiter strahlender Sonnenschein herrscht.

Golz: „Wir geben alles weiter, was für die Fahrer wichtig ist – von der Ölspur auf der Strecke bis zum Stand des Rennverlaufs.“ Nur in den letzten Runden des 24-Stunden-Rennens wird es wegen des extrem spannenden Finales ihm und seiner Mannschaft die Sprache verschlagen haben. „Ich bin einfach sprachlos“, gab Golz am Ende zu. „Das waren unglaubliche 24 Stunden mit Höhen und Tiefen. Es gab Probleme, wir mussten uns von hinten wieder nach vorn kämpfen, haben aber nie aufgegeben, an uns zu glauben. Diese Einstellung hat sich dann auch ausgezahlt.“

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Opel Corsa GSi: Gebaut für die kurvenreiche Landstraße

Fr, 18/05/2018 - 09:01

Nach dem Opel Insignia GSi fährt im Sommer der Opel Corsa GSi als zweites GSi-Modell vor. Angetrieben wird der kleine Kurvenkünstler vom 1,4-Liter-Turbobenziner mit 150 PS / 110 kW und 220 Newtonmeter (Nm) Drehmoment. Damit beschleunigt Opels „heißer Flitzer“ in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der Motor überzeugt auch mit seiner Elastizität. So zieht der Corsa GSi auf dem Weg zur Spitzengeschwindigkeit von 207 km/h in nur 9,9 Sekunden im fünften Gang von 80 km/h auf 120 km/h.

Viel Fahrspaß auf kurvenreichen Landstraßen: Corsa GSi

Opel Corsa GSi.
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Deshalb legten die Ingenieure bei der Konfiguration des Motors auf das Ansprechverhalten besonders Wert. So überzeugt das Turbotriebwerk zusammen mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe mit kurz übersetzten zweitem und drittem Gang und dem Drehmomentplateau zwischen 3000 und 4500 Umdrehungen pro Minute für beherzten Vortrieb. Das von der OPC-Variante bekannte Sportfahrwerk und die mit signalroten Bremssätteln bestückten Bremsen stellen ein außergewöhnliches Handling und kurze Bremswege sicher. Dazu passen die auf Wunsch erhältlichen 18-Zoll-Leichtmetallräder mit den Reifen der Maße 215/40 R18.

Opel Corsa GSi.
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Das Hochleistungs-Feeling des neuen Corsa GSi spiegelt auch sein Äußeres wider mit großen Lufteinlässen, stark ausgeformter Motorhaube, prominentem Heckspoiler sowie Seitenschwellern. Vorn blickt man in das freche Corsa GSi-Gesicht mit großem Wabengrill und vom zentralen Opel-Blitz ausgehenden Spangen sowie Außenspiegelgehäusen in Carbon-Rennoptik. Die großen chromumrandeten Designelemente, die durch horizontal über die Front verlaufende schwarze Querstreben optisch verbunden sind sowie die angedeutete Lufthutze in der Motorhaube unterstützen den Eindruck des knallhart auf der Straße stehenden Sportlers. Der markante Heckspoiler an der Dachkante sorgt für zusätzlichen Abtrieb.

Der Corsa GSi-Pilot nimmt auf dem optionalen Recaro-Performancesitz Platz. Das Sportlederlenkrad und die Aluminium-Sportpedalerie sollen Sport-Feeling auch im Innenraum erzeugen, schon bevor der Motor startet und die Hand erstmals den Lederschaltknauf fühlt.

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Legenden leben länger: Das Porsche-Museum feiert in Monaco

Do, 17/05/2018 - 16:53

Steile Bergpässe, enge Serpentinen und wechselnde Wetterlagen machen die anspruchsvolle Rallye Monte Carlo zur „Mutter aller Rallyes“. Im aktuellen Jubiläumsjahr „70 Jahre Porsche Sportwagen“ kommen für die Stuttgarter Sportwagenschmiede noch zwei weitere Jubiläen dazu: Der erste Sieg der Rallye Monte Carlo in einem Porsche 911 T vor 50 Jahren sowie der letzte Sieg zehn Jahre später, 1978 in einem 911. Aus diesem Anlass transportierte das Porsche-Museum jetzt vier historische Rallye-Porsche und ein Unikat samt ihrer ehemaligen Fahrer an die Côte D’Azur nach Monaco.

Der Mythos Porsche erwachte zu neuem Leben

Das Porsche-Museum auf den Spuren der Rallye Monte Carlo: Vor dem Casino in Monaco.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Herbert Linge ist der erste und älteste in der Riege der fünf Fahrerlegenden und ein echtes Porsche-Urgestein. Im Alter von 15 Jahren begann der heute 90-jährige gebürtige Weissacher 1943 als einer der ersten Lehrlinge bei Porsche. 1965 fuhr der unprätentiöse Schwabe mit einem nahezu serienmäßigen Porsche 911 auf den fünften Platz der Rallye Monte Carlo. Für das historische Treffen gelang es dem Porsche-Museum, Linge mit seinem restaurierten Originalfahrzeug von 1965 auszustatten – obwohl es sich inzwischen im Privatbesitz eines Sammlers befindet. „Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem fortgeschrittenen Alter noch einmal die Möglichkeit bekommen würde hier zu fahren“, sagt der ehemalige Rennmechaniker mit einem Lächeln auf den Lippen, als er am Volant dreht.

Während Herbert Linge in seinem originalen Porsche auf dieser Strecke erstmals die Landschaft genießen konnte, ging es bei dem Briten Victor Elford schon deutlich schneller um die Kurven. Kein Wunder, da Porsche dem englischen Gentleman mit dem einmaligen Porsche 911 Carrera T „Tribute to Monte Carlo 1968“ einen modernen Rennwagen mit deutlich höherer Leistung zur Verfügung stellte. „Das ist der beste Porsche, den ich je gefahren bin“, schwärmt Elford, nach dem er trotz seiner 83 Lebensjahre rasant den legendären Berg Col de Turini hinaufkletterte. Das zweisitzige Unikat mit 370 PS, drei Litern Hubraum und einem Sechs-Zylinder-Boxermotor mit Bi-Turboaufladung greift neben der Farbgebung auch rallyetypische Merkmale des historischen Vorbilds auf. Nach dem einmaligen Straßeneinsatz mit „Vic“ Elford, rollt es direkt in das Museum der Marke.

Eine kurze Kaffee- und Croissant-Pause

Das Porsche-Museum auf den Spuren der Rallye Monte Carlo: Abfahrtsjagd zwischen Jean-Pierre Nicolas (links) und Jacques Alméras.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Dann wurde es Zeit für eine rasante Abfahrtsjagd: Jean-Pierre Nicolas und Jacques Alméras lieferten sich ein Duell, das jenen alter Tage glich und während der gesamten Veranstaltung seinesgleichen suchte. Der Monte-Carlo-Sieger von 1978 hing seinem Kollegen förmlich an der Stoßstange, schaffte es auf den engen Bergstraßen jedoch nicht, zu überholen. „Die Bremsen sind fantastisch“, freute sich Nicolas, als er kurz vor einem Kurveneingang in das Pedal seines Sieger-911 trat und das Lenkrad rumriss. Verantwortlich für den hervorragenden Zustand des Autos war, heute wie damals, der vor Nicolas fahrende Diplomingenieur Jaques Alméras.

Als einziger ehemaliger Amateur-Motorsportler fuhr zudem der talentierte Rallye-Copilot René Rochebrun in seinem originalen Porsche 911 Carrera 2.7 RS mit. Der Geschäftsführer und Verkaufsleiter im Ruhestand erlangte im privaten Team Santucci bei der Rallye Monte Carlo 1978 einen Achtungserfolg. „Bei der letzten Etappe durften wir den Service des Werksteams Alméras nutzen“, erinnert sich René Rochebrun. „Es war wie Magie, wie ein wahr gewordener Traum, dass wir quasi für eine Nacht ein Porsche-Werksteam waren“, so Rochebrun weiter.

Von Monaco nach Berlin

Das Porsche-Museum auf den Spuren der Rallye Monte Carlo.
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Nach den fünf Etappen entlang der Rallye-Strecke stand für die alten Haudegen auch ein Besuch des elften Grand Prix Historique in Monaco auf dem Programm. Dort präsentierte Porsche dem motorsportbegeisterten Publikum ausgewählte historische Rennwagen. Darunter der Porsche 936/81 „Jules“ samt Fahrer Jacky Ickx und Derek Bell, die 1981 das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewannen.

Weitere Exponate aus den vergangenen sieben Jahrzehnten Sportwagenbau der Zuffenhausener zeigt noch bis zum 31. Mai das „Drive“-Forum des Volkswagen-Konzerns in der Berliner Prachtallee Unter den Linden / Ecke Friedrichstraße. Angefangen vom Urmodell, dem Prototyp Sportwagen Porsche 356 Nr. 1 Roadster (Sport 356/1), über fünf weitere Meilensteine der Unternehmensgeschichte, bis hin zum 2019 erscheinenden Porsche Mission E.

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1.000 Kilometer Staub – Mit dem Amarok durchs Märchenland

Do, 17/05/2018 - 16:42

Wer den Oman bereist, erlebt ein staubtrockenes Wunder aus 1.001 Nacht. Tradition und Moderne treffen hier nicht so hart aufeinander wie in anderen arabischen Staaten. Deshalb wird das Sultanat immer beliebter bei Touristen. Vor allem bei solchen, die ein Offroad-Abenteuer erleben möchten. „Amarok Adventure Tour“ nennt Volkswagen Nutzfahrzeuge passenderweise die Pick-up-Karawane durch den Osten der arabischen Halbinsel.

Die Landschaft zieht die Teilnehmer in ihren Bann

Bei der steilen Abfahrt eine Düne hinunter ist es wichtig, dass die Räder nicht eingeschlagen sind und die Front des Autos immer bergab zeigt – sonst gerät man schnell ins Rutschen.
Copyright: Volkswagen / Uli Sonntag

Hauptdarsteller ist – neben der atemberaubenden Naturkulisse des Landes – der VW Amarok mit einem neuen, 190 kW/258 PS (plus 10 kW Extra-Boost) starken 3-Liter-V6. Das Aggregat ersetzt den bisherigen Top-Diesel mit 165 kW/224 PS. Verstärkte Kolbenböden sollen dem erhöhten Ladedruck standhalten, ansonsten ist die Hardware nahezu unverändert geblieben.

Bevor der Pick-up mit der neuen Motorisierung ab 51.384,20 Euro im Juni 2018 zu den deutschen Händlern rollt, heißt es, den Härtetest im Oman zu bewältigen. Hier finden Auto-Abenteurer gut ausgebaute und asphaltierte Straßen, steinige Gebirgsstrecken und natürlich ganz viel Sand. Nach der Ankunft in der Hauptstadt Maskat, wo erst vor wenigen Wochen ein neuer, moderner Airport eröffnet hat, geht es mit dem neuen Spitzenmodell des Amarok in süd-östlicher Richtung zunächst zur Küste, danach klettert die Karawane in den östlichen Ausläufern des Hadschar-Gebirges bis auf 2.000 Meter Höhe.

Der Antrieb nimmt jede Hürde

Die Entstehungszeit dieser „Bienenkörbe“ im Hadschar-Gebirge wird auf das 3. Jahrtausend vor Christi datiert. Vermutlich dienten sie als Gräber. Heute werden sie von Touristen bestaunt.
Copyright: Volkswagen / Uli Sonntag

Wer bisher nur von steinigen Wegen gehört hat – hier findet er sie. Dank permanentem 4×4-Antrieb mit selbstsperrendem Torsen-Mittendifferenzial namens „4Motion“, zuschaltbarer Bergabfahrhilfe und Offroad-ABS kraxelt der VW Amarok wie eine Bergziege durch die felsige Landschaft. Die 8-Stufen-Automatik verrichtet ihren Dienst dabei so unaufgeregt wie die Esel, die am Wegesrand liegen oder auch mal gemächlich über die Straße schlendern. Sind Kamele in Sichtweite, sollte man übrigens den Fuß vom Gas nehmen und sicherheitshalber Richtung Bremse bewegen. Die Tiere kümmern sich nämlich wenig um Vorfahrtsregeln und können bei Autobahnfahrten für Schrecksekunden sorgen, wenn sie im gestreckten Galopp die Fahrbahn überqueren.

Tag zwei der Adventure Tour steht ganz im Zeichen des Wassers – ja, auch das gibt es im Oman. Denn wo Wüste ist, finden sich auch immer wieder Oasen. Die Etappe, die am Rande der Ramlat-al-Wahiba-Wüste endet, führt zum Wadi Bani Khalid. Ein grünes Paradies in einer steinigen und staubigen Umgebung. Hier wachsen Palmen, und im Natur-Pool tummeln sich Einheimische und Touristen und suchen nach Abkühlung – kein Wunder, bei 40 Grad Celsius Außentemperatur.

Robust, robuster, Amarok

Die karge Landschaft des Oman ist beeindruckend, Hitze und Staub verlangen Mensch und Maschine einiges ab.
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Für Offroad-Fahrspaß sorgt die Durchquerung eines ausgetrockneten Flussbettes. Hier kann der Amarok zeigen, wie robust er ist. Beeindruckend: Trotz der teils mächtigen Brocken, die der Pick-up überwinden muss, knarzt und klappert nichts im Innenraum, die Verarbeitung ist klasse, das Gesamtpaket, das VW auf die Räder gestellt hat, passt. Das gilt auch für den Durst des V6, der moderat ist. Auf Asphalt bei Tempo 120 km/h genehmigt sich der Amarok rund acht Liter Diesel, auf festen Sandpisten sind es etwa zehn Liter, im Wüstensand in den Dünen der Ramlat-al-Wahiba rund 17 Liter. Je größer der Spaß, desto höher der Verbrauch.

Der dritte Tag der Tour wird daher als schwarzer Tag in Sachen Ökobilanz im Kalender angestrichen. Ein letzter Tankstopp, danach den Reifendruck auf 1,2 bar reduzieren – und ab in die Wüste. Auf Sand zu fahren, fühlt sich für Neulinge in den ersten Minuten seltsam an, vor allem, wenn so wenig Luft in den Reifen ist. Der Amarok schwimmt, wo keine Reifenspuren sind, und folgt stur der Richtungsvorgabe der Vorausfahrenden, wenn diese Spuren im Sand hinterlassen haben. Wer wissen möchte, wie sich autonomes Fahren anfühlt, sollte in der Wüste den Tempomaten aktivieren und für einen Augenblick die Hände vom Lenkrad nehmen. Im Lehrbuch steht das freilich anders. Dann taucht sie plötzlich auf, türmt sich vor Dir auf wie eine Wand aus hunderten Milliarden Sandkörnern – die erste Düne der Tour.

Wer zaghaft fährt, bleibt im Sand stecken

Pick-ups sind im Oman das beliebteste Transportmittel – ob Wasservorräte für das Vieh, das Vieh selbst oder ein Dutzend Schulkinder: Auf die Pritsche wird alles gepackt, was mit muss.
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Geradeaus Richtung Kamm, viel Gas, noch mehr Gas, bloß nicht stecken bleiben. Wer zu zaghaft ist, muss den Klappspaten auspacken oder das Auto mit den Händen ausbuddeln, das bleibt einer südafrikanischen Crew nicht erspart – auch das gehört zu einer Adventure Tour in die Wüste dazu.

Verlässt man das angenehm klimatisiertes Auto und findet sich bei inzwischen 42 Grad der Sonne ausgeliefert und in einem Meer aus Sand wieder, kann man nachvollziehen, warum im Süden des Landes sogenannte „Analog-Astronauten“ das Leben auf dem Mars simulieren. Ja, in diesem Moment fühlt es sich an wie auf einem anderen Planeten. Doch die Pick-up-Karawane zieht weiter. Zurück Richtung Zivilisation, nach Maskat, der lebendigen Hauptstadt des Sultanats Oman.

Mit schmutzigen Autos – dafür bedarf es einer Sondergenehmigung. Denn die Autos der Einheimischen, schätzungsweise die Hälfte davon japanische Pick-ups, sind blitzeblank. Das beliebte Staatsoberhaupt, Sultan Qabus ibn Said, hat verfügt, dass die Autos seiner Untertanen nicht verdreckt sein dürfen im Land aus 1.001 Nacht.

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Fiat 500 Collezione: Kleiner Mann ganz schick

Do, 17/05/2018 - 16:22

In der Spreemetropole feierte er einst Deutschlandpremiere, in Berlin erblickt jetzt auch sein neuestes Sondermodell das Licht der Öffentlichkeit: Der kleine Fiat 500 Collezione soll den nur 3,57 m kurzen italienischen Bestseller weiter auf Erfolgskurs halten. Das besonders schicke Sondermodell ist ab sofort und zu Preisen ab 15.950 Euro zu haben – als Limousine oder als Cabriolet mit speziellem Stoffverdeck.

Den Besteller 500mal besser machen

Der Collezione ist in allen Motor-Varianten der 500er-Baureihe erhältlich, einschließlich der besonders umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Autogas-Variante.
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Zur „Collezione“-Ausstattung gehören ungewöhnliche Karosseriefarben wie das changierende „Lunablau“, serienmäßige 16-Zoll-Alufelgen mit Diamant-Finish, das Entertainmentsystem Uconnect sowie eine Klimaanlage. Verfügbar ist der 500 Collezione in allen bisherigen Motorisierungen, auch als Autogas-Version. Es ist schon sehr außergewöhnlich: 2007 erschien der Fiat 500 als Retro-Zwerg und knüpfte damals nahtlos an die Erfolge des legendären „Cinquecento“ an (1936 bis 1975). Elf Jahre und über zwei Millionen weltweit verkaufte Exemplare später feiert der Fiat 500 in den ersten drei Monaten 2018 das erfolgreichste Quartal seines extrem langen Modellzyklus: 60.000 Verkäufe alleine in Europa.

Bis heute ist der charmante Piccolo ein internationales Phänomen, denn rund 80 Prozent der beachtlichen Stückzahlen finden außerhalb von Bella Italia einen Käufer. Dennoch sollen immer neue Sonderserien noch mehr Schwung in die ohnehin guten Verkäufe bringen. Zum zehnjährigen Jubiläum der mittlerweile 30 „Special Series“ tritt jetzt das modeorientierte Sondermodell Fiat 500 Collezione an, um zusätzliche Kundschaft anzuziehen.

Edel und mondän wirkt der kleine Italiener

Seit 2007 hat Fiat seinen erfolgreichen Kleinstwagen 500 stets an die Bedürfnisse immer neuer Käuferschichten angepasst, unter anderem mit 30 Sondermodellen.
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Es ist natürlich kein Zufall, dass der kleine Collezione in den europäischen Modemetropolen Berlin, Paris, London, Mailand und Madrid präsentiert wird. Hier kann er sich wenige Wochen vor der Berlin Fashion Week ins rechte Rampenlicht rücken, vor allem mit seinen gefälligen Bicolore-Lackierungen – darunter klangvolle Kombinationen wie „Acquamarina“, bestehend aus „Gelato“-Weiß und „Lattementa“-Grün. Betont werden die Stylings durch eine rund ums Auto verlaufende, grau-weiß-graue Trennlinie. Dazu kommen exklusive Details wie hochwertig wirkendes Chrom an der Motorhaube, den Abdeckkappen der Außenspiegel oder den Türgriffen – teils im Stile des historischen Cinquecento.

Im Innenraum ist das Armaturenbrett immer in Wagenfarbe gestaltet, die Sitze sind graugestreift mit blaugrauen Seitenwangen. Beim Fiat 500 Collezione Cabriolet ist außerdem das Stoffverdeck im passenden Grau der Trennlinie gestaltet. Wer an all dem noch nicht das neue Sondermodell vom kleinen Italiener identifiziert hat, wird spätestens von einem „Collezione“-Schriftzug am Heck aufgeklärt.

Es gibt insgesamt fünf verschiedene Euro-6-Motoren

Der Collezione ist als Limousine und auch als Cabriolet (Bild) erhältlich. Das elektrische Verdeck ist dann im Grau der grau-weiß-grauen Trennlinie gehalten, die alle Collezione-Versionen rundum ziert.
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Der Basis-Benziner 1.2 8V leistet 51 kW/69 PS und ist neben Handschaltung auch mit Fünfgang-Dualogic-Automatik zu haben. Außerdem gibt es von diesem Vierzylinder eine bivalente Variante. Sie läuft mit Benzin oder dem sehr wirtschaftlichen Autogas (LPG). Den ungewöhnlichen Zweizylinder-Benziner „TwinAir“ mit nur 0,9 Litern Hubraum gibt es In zwei Leistungsvarianten mit 63 kW/85 PS oder 77 kW/105 PS. Die Turbodiesel-Variante vom Fiat 500 Collezione heißt 1.3 16V MultiJet und leistet 70 kW/95 PS.

Bei der „Collezione“-Premiere in Berlin mit dabei: Maria Grazia Davino, erst seit fünf Wochen Deutschland-Chefin von Fiat. Sie hob hervor, dass besonders zum beliebten Kleinstwagen Fiat 500 die Welt der Mode und des Lifestyles passe. Dies hätten schon bisher Sondermodelle in Zusammenarbeit mit Labels wie „Gucci“ und „Diesel“ oder „GQ“ bewiesen. Nicht zuletzt die bisher 30 Special Series hätten dazu geführt, dass der Fiat 500 heute zurecht als Ikone gelte – er laut Davino also zwingend „authentisch, unverwechselbar und relevant“ sei. Das gelte für den kleinsten Fiat, weil er sich seit 2007 ständig entsprechend der Bedürfnisse der Kunden weiterentwickle. Über die bisherigen 30 Sonderserien hinaus sollen auch in Zukunft Editionen wie „Collezione“ immer wieder für frischen Wind sorgen – bis irgendwann doch ein grundlegend neuer Fiat 500 an den Start geht.

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Mercedes-AMG bringt den GT S Roadster

Do, 17/05/2018 - 07:41

Mercedes-AMG erweitert sein Sportwagen-Programm ab Juli um den AMG GT S Roadster. Das Modell reiht sich zwischen dem AMG GT Roadster und dem nochmals leistungsstärkeren AMG GT C Roadster ein. Der 4,0-Liter-V8-Biturbo leistet im AMG GT S Roadster 522 PS (384 kW) und stellt ein maximales Drehmoment von 670 Newtonmetern bei 1900 bis 5000 Umdrehungen in der Minute bereit. Der Wert für den Standardspurt von null auf 100 km/h liegt bei 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 308 km/h.

Das mittlere Geschwisterkind: Mercedes-AMG GT S Roadster

Mercedes-AMG GT S Roadster.
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Serienmäßig ist der GT S Roadster mit dem AMG-Ride-Control-Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung ausgestattet. Zudem stehen fünf Fahrprogramme von „C“ wie Comfort bis „Race“ sowie das individuell programmierbare Setup „I“ (Individual) zur Verfügung. Serienmäßig verfügt der Wagen über ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial.

Das dreilagige Stoffverdeck des Roadsters spannt sich über eine Magnesium-/ Stahl-/Aluminium-Konstruktion und leistet mit seinem niedrigen Gewicht ebenfalls einen Beitrag zum tiefen Fahrzeug-Schwerpunkt. Als zusätzlicher Überrollschutz dient ein integrierter Aluminium-Querträger, die eingefügte Akustikmatte erhöht den Geräuschkomfort.

Für die Sportsitze gibt es zahlreiche Lederbezüge in verschiedenen Farbvarianten. Die optional erhältlichen Performance-Sitze bieten mit den stärker konturierten Seitenwangen von Sitzfläche und Sitzlehne noch mehr Seitenhalt und sind auf Wunsch mit der Kopfraumheizung Airscarf in den Kopfstützen erhältlich.

Mit dem AMG-Paket „Dynamic Plus“ sind ein nochmals straffer abgestimmtes Sportfahrwerk, eine geänderte Lenkabstimmung und eine spezifische Motorapplikation verfügbar. Zusätzlich kann die AMG-Hinterachslenkung bestellt werden.

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Julian Nagelsmann wird Jaguar-Markenbotschafter

Mi, 16/05/2018 - 11:31

Julian Nagelsmann, Bundesliga-Cheftrainer in Hoffenheim, wird neuer Jaguar-Markenbotschafter. Der 30-Jährige ist seit seinem Amtsantritt im Februar 2016 der bislang jüngste Cheftrainer der Bundesliga überhaupt. Aktuell ist er in einem Jaguar F-Type Cabrio unterwegs. Julian Nagelsmann wurde 2016 vom DFB zum „Trainer des Jahres“ gekürt.

Ehe er die TSG 1899 Hoffenheim aus dem Tabellenkeller der Bundesliga und bis in die Champions-League-Playoffs führte, erwarb sich Nagelsmann auch große Verdienste im Jugendbereich des Vereins. Unter anderem holte er mit der U19 in der Saison 2013/14 die deutsche Meisterschaft.

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Deutscher Autofahrer verbrennt in einem Tesla

Mi, 16/05/2018 - 11:19

Bei einem Unfall mit einem Tesla ist ein 48-jähriger deutscher Autofahrer in der Schweiz ums Leben gekommen.

Wie die „Schwäbische Zeitung“ als erste meldete, hatte der Mann aus bislang ungeklärter Ursache auf der Autobahn die Kontrolle über den Wagen verloren und sich überschlagen. Anschließend fing das Auto Feuer. Die Feuerwehr prüft nun, ob der Brand möglicherweise durch die Batterien des Elektroautos beschleunigt worden ist, heißt es.

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Opel auf den Spuren von Goethe und Schiller

Mi, 16/05/2018 - 09:11

Es gibt Autos, die sind zeitlos schön. An ihnen scheint der Zahn der Zeit auf Granit zu beißen. Weder Wind noch Wetter können den rollenden Legenden etwas anhaben. Auto-Liebhaber denken dabei sofort an Fahrzeuge der Marken Ferrari, Aston Martin oder Rolls-Royce.

Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?

Seht her: Le-Mans-Sieger und Opel-Botschafter Jockel Winkelhock und der 1971er Opel Kadett B Kulläng.
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Opel Classic dreht das Rad der Zeit zurück und schickt wahre Schmuckstücke auf die Straße. Wer live dabei sein möchte, wenn der „Blitz“ einschlägt, der sollte zur 24. ADAC Oldtimerfahrt Hessen-Thüringen kommen, die vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2018 rund um die Klassikstadt Weimar stattfindet. Eines steht schon jetzt fest: Bei diesen wunderschönen Automobilen kommen Jung und Alt ganz sicher auf ihre Kosten.

Im Mittelpunkt stehen dabei Rallye-Klassiker aus Rüsselsheim, die Motorsport-Geschichte geschrieben haben. Bei einem so außergewöhnlichen Ausflug müssen natürlich auch prominente Rennfahrer kräftig am Rad drehen. So lenkt beispielsweise Le-Mans-Sieger und Opel-Markenbotschafter „Jockel“ Winkelhock den berühmten 1971er Kadett B von Anders Kulläng, mit dem der Schwede einst erfolgreich in der Rallye-Weltmeisterschaft am Start war.

Der Rallye-Glanz früherer Tage neben dem Adam R2

Der Opel Adam R2, der bereits dreimal in Folge die Junioren-EM gewann, hat ebenfalls einen Auftritt bei der Rallye Hessen-Thüringen 2018.
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Und Bob-Olympiasieger und Weltmeister André Lange zeigt, dass er nicht nur in der Eisröhre den Durchblick hat. Deshalb sitzt die Sport-Legende am Steuer des Commodore B GS/E in der Rallye-Version. Bei diesem Blitz-Treffen darf ein spektakulärer Ascona B 400 natürlich nicht fehlen. Mit so einem Fahrzeug eroberte Walter Röhrl 1982 für Opel die Krone in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Ergänzt wird das illustre Starterfeld von einem Kadett C GT/E, einem Corsa A Cup sowie einem Kadett E GSi. Aber auch den aktuellen Rallye-Star aus dem Hause Opel können die Zuschauer bei dieser Oldie-Ausfahrt bewundern: den Adam R2, der in den vergangenen drei Saisons die Junioren-EM gewann.

Auf der 350 Kilometer langen Strecke, die alle Teilnehmer in zwei Tagen bewältigen müssen, geht es jedoch eher gemütlich zu. Das Motto heißt „cruisen statt rasen“. Die Strecke ist mit Sonderprüfungen und Sollzeitnahmen gepflastert.

Der älteste Teilnehmer hat fast 100 Jahre auf dem Buckel

Zeitreise: Bei der Rallye Hessen-Thüringen können die Zuschauer den Opel 8/25 PS aus dem Jahre 1920 bewundern.
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Dabei handelt es sich um einem Opel 8/25 PS aus dem Jahre 1920. Mit dem „Spitzkühler“ nahm Opel nach dem Ersten Weltkrieg wieder die Automobilproduktion auf. Der Name basiert auf der spitz zulaufenden Front des Vierzylinders, der bei 1.600 Touren etwa 25 PS mobilisiert. Die Höchstgeschwindigkeit des offenen Viersitzers beträgt 65 km/h. Eines steht fest: Die bewundernden Blicke der Zuschauer sind dem noch immer rüstigen Rentner sicher.

Auch für die Fußball-Fans hat Opel etwas im „Gepäck“. Ein 1966er Opel Rekord B, der einst Bundestrainer Sepp Herberger gehörte, ist mit dabei, wenn es durch die Heimat der großen deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller geht. Der Chef der Fußball-Weltmeistermannschaft von 1954 war zu Lebzeiten ein treuer Opel-Fahrer und großer Fan des 90 PS starken Rekord B 1900.

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