Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 36 Sekunden

Mit den X-Modellen schafft es Opel auf Platz 1 bei den SUV

So, 14/01/2018 - 12:18

Im Dezember legte das Segment laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Über das gesamte Jahr lag das Wachstum bei 22,5 Prozent. Opel konnte sich in dieser Bewegung im Dezember mit 4720 Zulassungen an die Spitze der SUV-Zulassungen setzen, seit sich zu den Modellen Opel Mokka X und Opel Crossland X zum Jahresende der Opel Grandland X gesellte. Gemeinsam landete die Opel X-Familie im Dezember auf Platz 1 der SUV-Zulassungen in Deutschland.

Die SUV-Welle rollt

Opel Mokka X 1.4 Ecotec AT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel Busse

„Schon das Dezember-Ergebnis zeigt, dass unsere SUV-Modelle bei den Kunden hervorragend ankommen und zum weiteren schnellen Wachstum dieses Segments beitragen. Mit dem neuen Zwei-Liter-Spitzen-Diesel bekommt der Grandland X einen weiteren Schub,“ freut sich Opel Deutschland-Chef Jürgen Keller über den starken Start der X-Familie. Ab sofort ist der Grandland X auch mit dem 130 kW / 177 PS starken Zwei-Liter-Diesel, der ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter generiert, und neuer Acht-Stufen-Automatik zum Einstiegspreis von 37 320 Euro bestellbar.

Der Opel Mokka X war das erste Modell mit dem X im Namen. Mokka X- und die Fahrer der anderen X-Modelle profitieren von einer SUV-typischen, erhöhten Sitzposition und entsprechend guter Übersicht. Zum Blickfang wird beim Mokka X mit seinem sportlich-muskulösen Design. Er vermittelt mit dem breiten Stand auf 4,28 Metern Länge Abenteuerlust pur. Dazu passt das auf Wunsch erhältliche adaptive Allradsystem.

Der Crossland X ergänzt das Opel-Portfolio im SUV-B-Segment

Opel Crossland X mit Dachträger für Snowboards.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Mit Zweifarblackierung und SUV-Look, kommt der 4,21 Meter lange Crossland X geräumig und variabel daher. Er bietet Platz für bis fünf Personen und mit verschiebbarer Rücksitze ein Kofferraumvolumen von 410 bis 520 Litern. Werden die Rücksitze komplett umgelegt, lässt sich das Ladevolumen auf 1255 Liter erweitern.

Seit Kurzem dabei: der Grandland X als größerer Bruder von Mokka X und Crossland X das Opel-SUV-Angebot. Mit viel Platz und Flexibilität, verpackt in einem dynamisch-sportlichen, robusten Design. Unter dem Blechkleid des 4,48 Meter langen Grandland X kommen Top-Technologien wie die elektronische Traktionskontrolle (Intelli-Grip), der adaptive Geschwindigkeitsregler mit Fußgängererkennung und automatischer Gefahrenbremsung, der Müdigkeitsalarm und die 360-Grad-Kamera hinzu. In den Kofferraum passen bis zu 1652 Liter Gepäck.

Der Beitrag Mit den X-Modellen schafft es Opel auf Platz 1 bei den SUV erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Nissan startet e-NV200 mit limitierter Sonderserie

So, 14/01/2018 - 11:20

Der neue e-NV200 von Nissan startet in Deutschland mit einem limitierten Sondermodell. Die 2.ZERO Edition fährt mit umfangreicher Ausstattung vor und kann ab sofort bestellt werden. Als Kastenwagen kostet der limitierte e-NV200 38.663 Euro (32.490 Euro netto) und als Evalia mit sieben Sitzen 41.690 Euro (35.034 Euro netto). Gleichzeitig ist auch die Einstiegsvariante des e-NV200 als Kastenwagen ab 34.105 Euro (28.660 Euro netto) bestellbar.

2.000 Euro Zuschuss sind möglich

Käufer können für das reine E-Auto 2.000 Euro aus dem staatlichen Fördertopf beantragen, mindestens 2.000 Euro legt der Hersteller dann obendrauf. Die gegenüber dem Vorgänger um zwei Drittel größere Batteriekapazität liegt jetzt bei 40 kWh, als Reichweite gibt Nissan bis zu 280 Kilometern laut NEFZ an. Die Aufladung an Schnelladesäulen ist möglich. Zur Serienausstattung der 2.ZERO Edition gehören außerdem eine Bluetooth-fähige Radio-CD-Kombination, eine Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, eine Geschwindigkeitsregelanlage mit Begrenzer, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer und eine Rückfahrkamera sowie das optimierte Navigations- und Konnektivitätssystem NissanConnect EV.

Der Beitrag Nissan startet e-NV200 mit limitierter Sonderserie erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Daimler steigt bei „Dreiwort“ ein

So, 14/01/2018 - 10:35

Daimler hat sich an einer Finanzierungsrunde des Start-ups What3words beteiligt und einen Anteil von rund zehn Prozent erworben. Außerdem wird Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller das neue Dreiwort-Adresssystem integrieren.

Drei-Wort-Adressen per Text- oder Spracheingabe suchbar

Es wird Bestandteil des Infotainmentsystems MBUX, das im Frühjahr Premiere in der A-Klasse hat. Dort können Navigationsziele auch mit Hilfe von Drei-Wort-Adressen gesucht und eingegeben werden. Per Text- oder Spracheingabe gibt der Fahrer mit nur drei Wörtern wie „körper.blende.räumen“ sein gewünschtes Ziel ein und kommt auf neun Quadratmeter genau an.

What3words hat die Welt in 57 Billionen Quadrate im Format drei mal drei Meter eingeteilt und jedem dieser Quadrate eine Drei-Wort-Adresse zugeteilt – auch dort, wo es keine herkömmlichen Straßenadressen gibt. Damit ist jeder dieser Orte eindeutig bestimmt und leicht zu merken. Ein Algorithmus setzt den verwendeten Wortschatz von ungefähr 25 000 Wörtern pro Sprache so ein, dass verwechslungsträchtige Kombinationen weit auseinanderliegen und sowohl Menschen als auch Maschinen Fehler bei der Eingabe leicht bemerken können. Inzwischen steht das System in 14 Sprachen zur Verfügung.

Der Beitrag Daimler steigt bei „Dreiwort“ ein erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

ZF baut weiteres Werk in Polen

So, 14/01/2018 - 09:56

Um der steigenden Nachfrage aus Europa gerecht zu werden, baut ZF in Polen eine weitere Fabrik für Sicherheitselektronik. Das neue, 10 000 Quadratmeter große Werk am bestehenden Standort in Czestochowa wird unter anderem Kameras für aktive Sicherheit und Airbag-Steuereinheiten für Insassenschutzsysteme herstellen. Die Produktion soll Ende 2019 beginnen. Bei Auslastung arbeiten über 300 Beschäftigte am Standort.

Zweite ZF-Osteuropa-Investition innerhalb kurzer Zeit

ZF hat erst kürzlich seine Elektronikentwicklung mit der Eröffnung eines neuen Technikums im polnischen Lodz erweitert. Das Entwicklungszentrum bietet Platz für 200 hochausgebildete Ingenieure und Techniker. Im Zentrum befinden sich Büros und Elektroniklabore neben dem schon seit über zehn Jahren bestehenden Elektronikentwicklungszentrum in Czestochowa, an dem rund 350 Mitarbeiter tätig sind.

Insgesamt beschäftigt ZF in Polen rund 8000 Mitarbeiter, davon arbeiten aktuell etwa 6300 in der Produktion und Verwaltung am Standort Czestochowa. Dort werden Airbag-Module und Sicherheitsgurte gefertigt.

Der Beitrag ZF baut weiteres Werk in Polen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

ACV mit starkem Mitgliederzuwachs

So, 14/01/2018 - 08:58

Er gehört zu den eher unbekannteren Automobilclubs in Deutschland, dennoch zählt auch der ACV über 300 000 Mitglieder. Ende 2017 stieg ihre Zahl nach Vereinsangaben um 8,1 Prozent auf 369 412. Das ist gegenüber 2016 eine Steigerung von über 27 000 Mitgliedern und damit der stärkste Zuwachs für den Automobil-Club Verkehr in den vergangenen neun Jahren.

Der Kölner Club arbeitet mit der DEVK als Versicherungspartner zusammen und ist nach eigenen Angaben der einzige Automobilclub in Deutschland, dessen Mitglieder grundsätzlich das komplette Leistungspaket bekommen.

Der Beitrag ACV mit starkem Mitgliederzuwachs erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW M5 driftet ins Guinness-Buch der Rekorde

Sa, 13/01/2018 - 15:03

Der neue BMW M5 hat zwei Einträge ins Guinness-Buch der Rekorde eingefahren. Instruktor Johan Schwartz driftete im BMW Performance Center in Greer, South Carolina, exakt 232,5 Meilen (374,2 Kilometer) auf einem so genannten Skid-Pad. Er stellte damit eine neue Bestmarke für den Drift über die größte Distanz in acht Stunden auf. Schwartz überbot den früheren Rekord um 143 Meilen (230,1 Kilometer).

BMW M5 wird während des Rekord-Drifts von Menschenhand aufgetankt

Für den Rekord musste der M5 während des Drifts nachgetankt werden, ähnlich wie ein Kampfjet während des Flugs, – allerdings von Menschenhand: ein zweiter BMW M5 mit dem Chefinstruktor des BMW Performance Center, Matt Mullins, am Steuer, begleitete das Fahrzeug und driftete mit. Matt Butts vom Unternehmen Detroit Speed konnte dann mit Hilfe eines Haltegurts vom Heckfenster des Begleitfahrzeugs aus den Tankvorgang übernehmen.

Am selben Tag wurde noch ein zweiter Guinness-Weltrekord aufgestellt: für den längsten Drift mit zwei Fahrzeugen auf einer bewässerten Bahn vergeben. Schwartz und Mullins drifteten eine Stunde lang gemeinsam und legten dabei 49,25 Meilen (79,3 Kilometer) zurück.

Der Beitrag BMW M5 driftet ins Guinness-Buch der Rekorde erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

TÜV Nord erweitert Portfolio bei der Hochfrequenztechnik

Sa, 13/01/2018 - 14:18

TÜV Nord hat die Gesellschaftsanteile an der „m. dudde hochfrequenztechnik“ übernommen. Seit dem 1. Januar 2018 wird der Betrieb unter „TÜV Nord Hochfrequenztechnik“ weitergeführt. Die Belegschaft wird komplett übernommen. Die Gesellschaft mit Sitz in Bergisch Gladbach prüft seit mehr als 30 Jahren Funkanlagen und Geräte, die in den Anwendungsbereich der Funkgeräterichtlinie (RED, früher R&TTE) fallen.

Der Beitrag TÜV Nord erweitert Portfolio bei der Hochfrequenztechnik erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Reuter wird neuer Deutschland-Chef bei PSA

Sa, 13/01/2018 - 13:00

Rasmus Reuter (50) übernimmt zum 1. Februar als Geschäftsführer die Verantwortung für die Marken Peugeot, Citroën und DS Automobiles in Deutschland. Er folgt auf Albéric Chopelin (41), der als Global Chief Sales & Marketing Officer in die Zentrale nach Rueil-Malmaison wechselt.

Vorgeschichte bei Opel, Vauxhall und GM

Rasmus Reuter ist studierter Diplom-Kaufmann der Betriebswirtschaft und verantwortet seit März 2016 als Executive Director den Geschäftsbereich Aftersales von Opel und Vauxhall. Zuvor war er ab 2005 im Aftersales-Bereich von GM Europa tätig und übernahm 2011 dessen Leitung. Als Geschäftsführer der Peugeot Citroën Deutschland GmbH berichtet Rasmus Reuter an Maxime Picat, Executive Vice President Europe und Mitglied des Vorstands der Groupe PSA.

Albéric Chopelin war drei Jahre lang PSA-Geschäftsführer in Deutschland. Als Senior Vice President, Chief Sales & Marketing Officer am Hauptsitz des Konzerns übernimmt er die globale Verantwortung für Vertrieb und Marketing der Marken Peugeot, Citroën, DS und Opel sowie deren Schwestermarke Vauxhall. Er berichtet direkt an PSA-Chef Carlos Tavares.

Der Beitrag Reuter wird neuer Deutschland-Chef bei PSA erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW frischt seinen Kompaktvan auf

Sa, 13/01/2018 - 09:54

BMW frischt seine Kompaktvan-Baureihe auf. 2er Active Tourer und 2er Gran Tourer bekommen im März im Rahmen einer Modellpflege eine modifizierte Front mit breitem, durchgehendem Lufteinlass und breiterer Niere. Auch die neu gestaltete Heckschürze mit vergrößerten Endrohren (ab allen Vierzylindern zweibordig) betont die Breite des Fahrzeugs. Geändert wurde das Leuchtendesign bei den optionalen LED- und Adaptiven LED-Scheinwerfern mit blendfreiem Fernlicht. Das bekannte Erscheinungsbild der Doppelrundscheinwerfer ist hexagonal ausgeführt.

BMW 2er erstmals mit 7-Gang-Steptronic-Getriebe mit Doppelkupplung

BMW 225xe i-Performance Active Tourer.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Exklusive Materialien und neue Sitzbezüge in Stoff-Sensatec und Leder werten den Innenraum auf. Außerdem gibt es einen neuen elektronischen Gangwahlhebel für das erstmals verfügbare 7-Gang-Steptronic-Getriebe mit Doppelkupplung und die 8-Gang-Steptronic Getriebe. Alle Diesel setzen zur Abgasbehandlung ab März Dieselpartikelfilter, NOx-Speicherkatalysator und ein SCR-System (Selective Catalytic Reduction) ein, das durch Einspritzung von Harnstoff (AdBlue) Stickoxide im Abgas reduziert. Alle Vier-Zylinder-Diesel sind zudem jetzt mit zwei Turboladern ausgerüstet.

Die Leistungspalette beim BMW 2er Active Tourer reicht von 80 kW / 109 PS bis 170 kW / 231 PS, beim BMW 2er Gran Tourer bis 141 kW / 192 PS. Die Kraftstoffverbräuche bewegen sich zwischen 4,3 und 6,4 Litern pro 100 Kilometer (nach EU-Norm). Der Plug-in-Hybrid BMW 225xe i-Performance Active Tourer mit 45 Kilometern elektrischer Normreichweite hat 224 PS Systemleistung und einen kombinierten Kraftstoffverbrauch nach der speziellen Messmethode für PHEV-Fahrzeuge von 2,3 bis 2,5 Litern pro 100 Kilometer.

Eine ganze Reihe verschiedener Assistenzsysteme

BMW 2er Active Tourer.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Die Palette an Fahrerassistenzsystemen beinhaltet unter anderem Active Cruise Control mit adaptiver Geschwindigkeitsregelung zwischen 140 km/h und Stillstand oder Stauassistent, der bis 60 km/h das Fahrzeug selbstständig in der Spur hält. Beide sind Bestandteil des optionalen Paketes „Driving Assistant Plus“. Real Time Traffic Information (RTTI), Time-to-Leave-Funktion und Share Destination über App, Web, Kalender sind ebenso verfügbar wie die Funktion Microsoft Exchange für den Austausch und die Bearbeitung von Mails, Kalendereinträgen und Kontaktdaten. Die Integration von Smartphones wird über Apple Carplay erleichtert, außerdem sind induktive Lademöglichkeit für geeignete Mobiltelefone und ein WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte verfügbar.

Die Preise will BMW in der kommenden Woche bekanntgeben. Bestellungen des neuen Modelljahrgangs sind dann ab Ende des Monats möglich.

Der Beitrag BMW frischt seinen Kompaktvan auf erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Kraftstoffpreise: Diesel rauf, Benzin runter

Sa, 13/01/2018 - 09:10

Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich gegenüber der Vorwoche unterschiedlich entwickelt. Der Preis für Benzin ist leicht gefallen, der für Diesel hingegen etwas gestiegen.

Wie die aktuelle Auswertung des ADAC zeigt, müssen Autofahrer für einen Liter Super E10 im Tagesmittel 1,360 Euro bezahlen – ein Minus von 0,3 Cent gegenüber vergangener Woche. Diesel kostet im Mittel derzeit 1,220 Euro und damit 0,5 Cent mehr.
Die Preisdifferenz zwischen beiden Kraftstoffsorten ist damit weiter geschmolzen und beträgt noch 14 Cent je Liter. Dem steht ein Steuerunterschied von rund 22 Cent gegenüber.

Der Beitrag Kraftstoffpreise: Diesel rauf, Benzin runter erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig Hyundai i10

Sa, 13/01/2018 - 09:01

Trotz der geringen Informationen zu technischen Details können wir hier die ersten Bilder des neuen Hyundai i10 zeigen. Sie geben schon reichlich Aufschluss, wie der neue Hyundai mal aussehen wird.

Hyundai i10.
Copyright: Automedia

Vorgestellt wird der i10 vermutlich 2019 auf dem Genfer Autosalon.

Fotografiert wurde der kleine Flitzer in den kühlen Gefilden Nordschwedens. Mit seinen traditionellen 5 Türen bekommt der Super-Mini vermutlich zwei verschiedene Benzinmotoren: einen mit rund 70 PS und einen mit flotteren 90 PS spendiert. Beim Getriebe darf gewählt werden zwischen einem 5- oder 4- Ganggetriebe oder der jeweiligen Automatikausstattung.

Der Beitrag Erlkönig Hyundai i10 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Der Ur-Land Rover wird nach 70 Jahren wiederbelebt

Sa, 13/01/2018 - 08:16

Land Rover feiert 2018 sein 70-jähriges Bestehen. Das nimmt die britische Geländewagenmarke zum Anlass, eines der drei Ausstellungsfahrzeuge zu restaurieren, die am 30. April 1948 auf der Amsterdam Motor Show mit ihrer Weltpremiere die Geburt einer Automobillegende begründeten. Nachdem der Ur-Land Rover jahrzehntelang verschollen war, wurde er kürzlich im Dornröschenschlaf in einem Garten unweit des Land Rover-Stammwerks Solihull aufgefunden.

Jahrelang verschollener L07 kehrt an seinen Geburtsort zurück

Vorserienfahrzeug von 1948: Land Rover L 07.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Land Rover

Über viele Jahre war der Verbleib des Land Rover mit dem Kürzel L07 ein Rätsel. Nach der Weltpremiere auf der Autoausstellung in Amsterdam 1948 verlor sich in den 1950er Jahren die Spur des Vorserienmodells. Dabei war es noch bis Ende der 1960er Jahre auf Straßen und Pisten unterwegs, ehe der L07 anschließend 20 Jahre lang sein Dasein als stationäre Antriebsquelle in einem Acker in Wales fristen musste. Aus diesem Schicksal wurde der historische Land Rover später zwar erlöst, die vorgesehene Restaurierung blieb aber nur ein Plan.

In diesem beklagenswerten und fast vergessenen Zustand fand man das Modell nun vor Kurzem in einem Garten wieder – nur wenige Kilometer entfernt von seinem Geburtsort, dem Werk im englischen Solihull. Monate verbrachten die Experten von Jaguar Land Rover Classic in der Folge damit, in den Firmenarchiven die Fahrzeug- und Besitzhistorie zu enträtseln. Schließlich hatten sie Gewissheit: Bei der überraschenden Entdeckung handelt es sich tatsächlich um das Fahrzeug L07, das 1948 auf der Automesse in Amsterdam zu sehen war.

Prototyp wird von Land Rover nach bewährten Verfahren aufwendig restauriert

Vorserienfahrzeug von 1948: Land Rover L 07.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Land Rover

Bei der Restaurierung des 70 Jahren alten Prototyps nutzt das Team von Jaguar Land Rover Classic ihre bewährten Verfahren und Werkzeuge für die Wiederherstellung klassischer Automobile. Allerdings besaßen die insgesamt 48 Vorserienfahrzeuge des Land Rover mehrere exklusive Merkmale, wie dickere Aluminiumbleche, ein verzinktes Chassis oder eine abnehmbare Ladefläche. Diese Eigenheiten sollen bewahrt werden – ebenso wie die Patina des überraschenden Gartenfunds und seine 1948 aufgebrachte Lackierung in Light Green.

Teil des Projekts sind auch Kontakte zu früheren Besitzern des L07. Sie werden von Jaguar Land Rover eingeladen, um ihre Erfahrungen zu teilen und die Wiedergeburt hautnah mitzuerleben.

Der Beitrag Der Ur-Land Rover wird nach 70 Jahren wiederbelebt erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Jede Menge Zubehör für den Opel Crossland X

Sa, 13/01/2018 - 07:04

Opel bietet für den Crossland X jede Menge Originalzubehör an, mit dem sich das Crossover-Modell weiter verfeinern und den persönlichen Bedürfnissen anpassen lässt. Die Auswahl reicht von Transport- und Trägerlösungen über Komfort-, Sicherheits- und Schutzsystemen bis hin zur erweiterten Infotainmentausstattung. Dazu kommen Original-Winterkompletträder und Schneeketten sowie Design- und OPC-Line-Elemente.

Crossland X wird durch Zubehör individuell aufgewertet

Zum Styling-Zubehör gehören beispielsweise Einstiegsleisten im Aluminium-Look mit LED-beleuchtetem Opel-Schriftzug genauso wie die ab 99,90 Euro erhältlichen OPC-Line-Edelstahlaufsätze für Pedale. Die mit einer Oberplatte aus Edelstahl und rutschhemmenden Gumminoppen für den Crossland X maßgeschneiderten Aluminium-Trittbretter für 547 Euro schaffen einen leichteren Zugang zu Dachträgern und Dachträgeraufsätzen. Zudem unterstreichen sie den Charakter des Modells. Für 36,50 Euro das Stück sind schwarze Schmutzfänger montierbar. Sie schützen den Lack des Crossland X effektiv vor Schlamm, Streusalz, Rollsplitt oder Schnee.

Für den Kofferraum bietet Opel eine Ablageschale mit Antirutschbeschichtung und Umrandung an (70,50 Euro), für die Sitzplätze gibt es Passform-Gummifußmatten (52,50 Euro). Opel bietet darüber hinaus zahlreiche Flex-Connect-Lösungen für den Innenraum an. Sie lassen sich flexibel am Basisträger, der an den Kopfstützen der Vordersitze montiert wird, anbringen und auch leicht wieder abnehmen. Zu den verfügbaren Aufsätzen gehören etwa Tablet-Halterungen, Haken und ein Kleiderbügel. Für den Transport von Haustieren oder schweren Gegenständen findet sich im Zubehörprogramm von Opel ein Laderaumgitter (186 Euro). Ein Gepäcknetz ist ebenfalls erhältlich.

Mit dem Aluminium-Basisträger und Trägersystemen von Thule für Skier und Snowboards sowie Dachboxen kann die Transportkapazität des Crossland X erweitert werden. Ebenfalls im Angebot bei Opel sind Kindersitze zu Preisen ab 179 Euro.

Der Beitrag Jede Menge Zubehör für den Opel Crossland X erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

CES 2018: Automobiles Glücksspiel

Fr, 12/01/2018 - 14:03

„Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas“, ist ein gerne zitiertes Motto in der Wüstenmetropole, die sich dem Glücksspiel und dem Exzess verschrieben hat. Für die Consumer Electronics Show (CES, bis Freitag, 12. Januar 2018) soll dies allerdings nicht gelten: „Was in Las Vegas passiert, bleibt nicht in Las Vegas,“ proklamierte Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius diese Woche mit Blick auf die dort gezeigten Technologien und Exponate.

Tatsächlich hat Daimler einiges zu bieten

Smart Vision EQ Fortwo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Eine teilautonom fahrende S-Klasse beendet hier ihre Weltreise, die von der IAA bekannte Smart-Studie Vision EQ Fortwo dreht vollautomatisch ihre Runden und die komplett neuentwickelte Nutzeroberfläche der kommenden A-Klasse feiert Weltpremiere. Sie zeichnet sich durch eine sehr intuitive Spracheingabe und eine Vielzahl neuer Funktionen aus; das Design wurde stark modernisiert.

Der Daimler-Auftritt umreißt die zwei wichtigsten Trends auf der CES: Elektrifizierung und autonomes Fahren. Die Wurzeln der CES in der Unterhaltungselektronik und die Nähe zum Großraum Los Angeles sowie zum Silicon Valley prädestinieren sie dafür. Hier treffen sich die Entwickler, Programmierer und Zukunftsforscher, um Strömungen aufzunehmen und Kontaktpflege zu betreiben.

Asiatische Hersteller profilieren sich mit Neuvorstellungen

Kia Niro Plug-in-Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Toyota zeigt das autonome, elektrische Fahrzeug e-Palette Concept und erweitert die im vergangenen Jahr gestartete Concept-i-Serie um zwei zusätzliche Modelle. Kia zeigt die Studie einer vollelektrischen Variante des Kompaktwagens Niro, während Hyundai mit dem Nexo ein eigenständiges Modell mit einer wasserstoffgetriebenen Brennstoffzelle lanciert.

Honda präsentiert Robotertechnik und einen elektrischen ATV, Nissan wiederum kündigt eine Technologie an, mit der Hirnsignale detektiert und ausgewertet werden können. Schon heute wird am Nissan-Stand Cappuccino gereicht, der mit Schokoladenpulverdekor in Form des zuvor abfotografierten Konsumenten auftrumpft.

Großes Thema: Autonomes Fahren

Toyota e-Palette.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Volkswagen-Markenchef Herbert Diess kündigte bereits am Vorabend der CES gemeinsam mit dem Chef des Dienstleistungsunternehmens und Chipherstellers Nvidia, Jensen Huang, eine Offensive „künstlicher Intelligenz“ im Automobil an. Ford wiederum überrascht mit autokritischen Überlegungen, die in Europa übrigens seit den 70er-Jahren formuliert werden: Wo sich „die Menschen einst in Straßen und auf Plätzen getroffen haben, gibt es jetzt mehrspurige Schnellstraßen“, beklagt Firmenchef Jim Hackett. Diese Orte müssten „den Menschen zurückgegeben werden“ – offenbar indem man sie aus ihren eigenen Autos vertreibt und sie auf autonome, elektrische Fahrzeuge verteilt, die zu einer „sharing economy“ gehören.

Einen ambitionierten Blick in die Zukunft gewähren die neuen Marken Faraday Future und Byton, beide mit chinesischen Geldern gestartet und mit deutschen Ingenieuren und Designern ausgestattet. Faraday Future hat mit dem FF91 einen veritablen Tesla-Killer hingelegt: Schneller, leistungsfähiger und konsequenter ausgelegt als ein Model X. Doch der Firma geht das Geld aus; sie erleidet derzeit einen Exodus hochkarätiger Manager.

Optimismus bei Byton

Byton.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Byton

Das in Las Vegas gezeigte Concept Car mit riesigem Bildschirm soll so ähnlich in Serie gehen. Und Ankündigungsweltmeister Henrik Fisker zeigt das Modell EMotion, das – leider erst ab 2023 – mit „revolutionärer Batterietechnik“ aufwarten soll. Diese Marken setzen auf den Durchbruch der E-Mobilität; sie müssen damit kämpfen, dass niemand auf sie gewartet hat und dass sie auf starke Konkurrenz stoßen werden: Die etablierten Hersteller werden die Elektro-Nische demnächst selbst höchst kompetent bespielen.

Eine Reihe von Zulieferern präsentierte die neuesten Ideen, um den gewaltigen Herausforderungen gerecht zu werden; bei ZF war beispielsweise ein Opel Astra Kombi zu sehen, der unter der Bezeichnung „Dream Car“ eine Vielzahl von Sensoren und Kameras kombiniert und mit einer lernenden Software ausgerüstet ist.

Noch viel Luft nach oben

Bei der Einführung der E-Mobilität gibt es viele kreative Lösungen, deren Potential nicht ausgeschöpft ist. Boris von Bormann, CEO von Mercedes-Benz Energy Americas, geht davon aus, dass sich die Zahl der benötigten Ladesäulen mit prädiktiver Software deutlich reduzieren lässt. Und für die Nutzung von Elektroautos als Energiespeicher könne es finanzielle Anreize geben.

Der Plug-in-Hybrid, so von Bormann, kann für bestimmte Nutzer, Regionen und Anwendungszwecke übrigens mehr als eine Übergangslösung sein. Denn man kann den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Auslegung der Batteriemodule zurückhaltender und umweltfreundlicher gestalten, wenn man bestimmte Extremanforderungen über einen komplementären Verbrennungsmotor abdeckt.

Eines steht fest

Studie Kia Niro EV.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kia

Die E-Mobilität wird teuer, und autonome Fahrzeuge sind entwicklungsseitig noch weit von der Serienreife entfernt. Hinzu kommen politische Unwägbarkeiten: Die Trump-Regierung hat die einst so unerbittliche Umweltbehörde EPA stark entmachtet, der Industrie fehlen damit Ansprechpartner und Planungssicherheit. Und je mehr moderne Fahrzeuge auf Elektronik setzen, desto vordringlicher treten Sicherheitsprobleme wie die jüngst entdeckte Malware „Spectre“ und „Meltdown“ in den Vordergrund. Sie gefährden die Datensicherheit, und die Leistung betroffener Systeme.

Einstweilen kämpft die CES – die Messe, die sich wie keine andere selbstbewusst als Vorreiter begreift – mit profaneren Problemen: Am Dienstag wurde die von Google für Technikdemonstrationen vorbereitete Außenfläche geschlossen, weil es regnete. Und am Mittwoch fiel der Strom aus. Die Zukunft bleibt in Las Vegas eben ein Glücksspiel.

Der Beitrag CES 2018: Automobiles Glücksspiel erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Millionenspiel E-Tankstellen

Fr, 12/01/2018 - 13:48

E-Tankstellen rechnen sich für Betreiber noch nicht. Denn noch fehle es an genügend Kundschaft. Eine Million E-Fahrzeuge wären nötig, damit das Geschäft mit dem Strom für Betreiber interessant wäre, meldet die Branchenzeitung „Automobilwoche“. Derzeit sind von den 45,8 Millionen in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen nur rund 34.000 reine Elektroautos. Dem Bericht zufolge hänge der Aufbau der Infrastruktur vom Takt der Autoindustrie ab. Autobauer in der EU sollen bis 2025 unter ihren verkauften Neuwagen mehr als 15 Prozent emissionsarme Autos haben, bis 2030 dann mehr als 30 Prozent. Noch 2016 lag der Anteil bei rund einem Prozent, ist aber im dritten Quartal 2017 auf einen Anteil von 6,2 Prozent angewachsen.

Der Beitrag Millionenspiel E-Tankstellen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Harter Brexit wäre Gift für deutsche Autobranche

Fr, 12/01/2018 - 13:18

Mit ihrem „No“ zur Europäischen Union haben die Briten vor eineinhalb Jahren dafür gesorgt, dass auch für die EU wirtschaftlich härtere Zeiten anbrechen könnten, vor allem bei einem sogenannten harten Brexit. Der würde die deutschen Auto-Zulieferer besonders hart treffen, wie eine Studie zeigt.

14.000 könnten in Gefahr sein

Käme es zu einem harten Brexit, also ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne spezielle Abkommen und Übergangsregelungen, dafür aber mit WTO-Zöllen und Wechselkursschwankungen, wird das Konsequenzen für die deutsche Automobil-Zulieferindustrie haben, warnt das Beratungsunternehmen Deloitte. Die Zulieferbranche müsste demnach im Jahr des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU mit Umsatzeinbußen in Höhe von 3,8 Milliarden Euro im Vergleich zu einem No-Brexit-Szenario rechnen. Nach Berechnungen des aktuellen Deloitte Brexit Briefings „Harter Brexit und die Lieferkette“ wären bis zu 14.000 Jobs in Gefahr, da deutsche Zulieferer zum einen direkt an britische Autobauer liefern und zum anderen an der Produktion von Fahrzeugen für den Export nach UK beteiligt sind.

Insgesamt seien 42.500 Arbeitnehmer mittelbar und unmittelbar vom Handel mit Großbritannien abhängig. Und jedes fünfte im Vereinigten Königreich verbaute Automobil-Teil stammt laut Deloitte aus deutscher Produktion. „Die Lieferketten der europäischen Automobilindustrie erstrecken sich über zahlreiche EU-Mitgliedsstaaten. Im Zuge des Brexits aufkommende Handelshemmnisse, wie Zölle oder Regulierungen, würden den Lieferketten erheblich schaden und dadurch die Kosten für Zulieferer und deren Abnehmer erhöhen“, erklärt Dr. Thomas Schiller, Partner und Leiter Automotive bei Deloitte.

Weitere Berechnungen besagen, dass ein harter Brexit in Großbritannien für Preissteigerungen deutscher und in der EU gebauter Autos von mehr als 20 Prozent sorgen würde. Britische Fahrzeuge in der EU würden 13 Prozent teurer werden. Das würde für einen Absatzrückgang von etwa 650.000 Fahrzeugen aus der EU führen, die britische Automobilindustrie würde rund 120.000 Autos weniger produzieren.

Der Beitrag Harter Brexit wäre Gift für deutsche Autobranche erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Land Rover Defender Erlkönig

Fr, 12/01/2018 - 12:17

Die Gerüchte verdichten sich, dass der neue Land Rover Defender 2018 auf den Markt kommt. Hier sind schon einmal ein paar Schnappschüsse eines Erlkönigs während er auf seine Wintertauglichkeit hin getestet wird. Merkwürdig verkürzt mutet er an und an Front und Heck sich er dem Range Rover Sport zum verwechseln ähnlich. 

Ein Klassiker der Automobilgeschichte

Land Rover Defender.
Copyright: Automedia

Um in die Fußstapfen eines Kultklassikers zu treten zu wollen, muss sich was einfallen lassen. Sorgfalt muss man also bei  Land Rover walten lassen, will man einen robusten Allradler vorstellen, der auch im Gelände jede Hürde wegsteckt, besonders wenn man gleichzeitig modern wirken möchte. Es wird sehr wahrscheinlich sein, dass der Defender sich von den Fahrzeugkompobenten seiner Geschwister bedienen wird, zum Beispiel beim Chassis, Schließlich sollen die Handlingeigenschaften verbessert. Auch bei der Gewichtsreduktion möchte man Fortschritte erzielen. Aluminium heißt hier das Stichwort.

Neben dem geplanten Launch des Basis Modells plant Land Rover eine komplett neue Aufstellung des Defenders. Hausdesigner Gerry McGovern deutete bereits an, dass eine SVR Version des Defenders sehr wahrscheinlich ist. Dieser soll von JLR’s neuer Abteilung SVO (Special Vehicle Operations) entwickelt werden, denn der russische und chinesische Markt soll in Zukunft intensiver umworben werden. Schließlich will man den Platzhirsch Mercedes G63 AMG herausgeforden. Ebenfalls soll ein neuer Defender SVX für Offroad-Enthusiasten folgen.

 

Der Beitrag Land Rover Defender Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Wie Scanner den Autobau verbessern

Fr, 12/01/2018 - 11:19

Wenn es um die Automatisierung und Vereinfachung von Arbeitsprozessen geht, ist die Automobilindustrie schon immer als Vorreiter mit dabei – sei es die erste Fließbandproduktion bei Ford vor mehr als 100 Jahren oder die Digitalisierung der Produktion heute. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg haben nun ein System entwickelt und getestet, das die Produktions- und Logistikprozesse für Industrie 4.0 fit macht.

Bauteile besser zuordnen

Sogenannte RFID-Systeme bestehen aus dem RFID-Tag am Bauteil sowie einem Scanner, der die Informationen berührungslos ausliest. In einem ersten Schritt haben die Forscher in Kooperation mit Mercedes-Benz Vans untersucht, welche der zahlreichen Bauteile eines Fahrzeugs am besten geeignet sind. Für die weiteren Entwicklungen haben sie sich dann auf Spiegel und Sitze konzentriert. Der Vorteil ist, dass die Nummer des RFID-Tags zahlreiche Informationen liefert, etwa in welches Fahrzeug der Spiegel eingebaut werden soll. Die RFID-Tags können über einen Scanner auch dann erfasst werden, wenn die Teile bereits eingebaut sind. Für die Produktion bedeutet das, dass zwischendurch überprüft werden kann, ob alle Bauteile dort sind, wo sie hingehören. Das erhöhe die Transparenz und die Sicherheit.

Der Beitrag Wie Scanner den Autobau verbessern erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Bosch bringt Antiblockiersysteme für Pedelec und Co.

Fr, 12/01/2018 - 11:00

Die Zweiradtechnik hat mit der Präsentation des ersten serienreifen Antiblockiersystems für Pedelecs von Bosch eBikes Systems einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ob diese aufwendige Technik später den Sprung in das echte Fahrrad schafft, bleibt heute noch ungewiss. Die Entwicklung läuft eher in eine andere Richtung. Offensichtlich entwickelt sich das Pedelec immer mehr vom Fahrrad weg: Die Akkus verschwinden in voluminöse Rahmenrohre, leistungsstarke Beleuchtungseinrichtungen beziehen die Energie aus der Traktionsbatterie, multifunktionale Bordcomputer bieten mannigfaltige Informationen, die Schaltung wandert vom Hinterrad in den Mittelmotor und die Hersteller übertrumpfen sich mit opulenten Drehmomenten.

Für das Pedelec sind es grundsätzlich sinnvolle Evolutionen

Doch was bleibt vom Fahrrad mit elektrischer Tretunterstützung, wenn auch angesichts der Tempo- und Tuningwünsche von Fahrradkunden einige Händler bei einer Umfrage der Branchenzeitschrift SAZ eine Unterstützung bis 35 km/h wünschen? Vielleicht landen wir wieder beim Mofa, was auch nur noch die Pedale mit einem Fahrrad teilte und schließlich mittels einer Motorrad-Helmpflicht ausgebremst wurde. Ab Herbst 2018 sollen laut Bosch Pedelecs mit eBike ABS im Handel erhältlich sein. Man darf gespannt sein, ob der ehrgeizige Zeitplan in die Produktionszyklen der Fahrradindustrie passt.

Das eBike ABS soll es nur komplett als Mehrausstattungsoption bei neuen Pedelecs mit 28 Zoll Laufrädern und Vierkolben-Scheibenbremse Magura CMe geben. Bosch benennt Magura als langjährigen Entwicklungspartner für Bremstechnologien. Der Aufpreis für das eBike ABS ist natürlich Sache des Fahrradherstellers und wird bei etwa 500 Euro liegen. Damit ein ABS im Vorderrad richtig funktioniert, ist immer eine besondere stabile, biegesteife und damit kostspielige Gabel erforderlich, um negative Rückwirkungen auf die Regelung zu unterbinden.

Wer zu stark bremst, verliert – die Physik

Der Bremsenspezialist BrakeForceOne aus Tübingen hatte bereits auf der Eurobike 2016 ein sehr frühes Muster seines eBike ABS präsentiert. Bei der Betätigung des Bremshebels drückt der Bremsdruck die Bremsbeläge – vereinfacht dargestellt – an das rotierende Rad. Bei einer guten Bremse wird allgemein die resultierende Bremskraft bzw. Abbremsung von der Reifenhaftung auf der Fahrbahn begrenzt – nach der Haftreibung folgt die geringe Gleitreibung des blockierenden Rades. Ein blockierendes Rad bremst folglich schlechter und kann außerdem keine Seitenführungskräfte übertragen; das Rad bzw. das Fahrzeug kann also seitlich ausbrechen.

Ein ABS sorgt für eine Begrenzung der Bremskraft knapp unter der maximalen Reifenhaftung. Beim Zweirad hat das ABS für das Vorderrad eine weitere wichtige Funktion: Es kann durch die Regulierung der Bremskraft das Abheben des Hinterrades, also einen gefährlichen Überschlag verhindern. Wie funktioniert das Bosch eBike ABS? Es reguliert nur den Bremsdruck der Vorderbremse und ist folglich ein Einkanal-ABS. Dennoch hat auch das Hinterrad – genauso wie das Vorderrad – einen Drehzahlsensor auf magnetischer Basis mit Aluminium-Lochscheibe (Impulsscheibe), welche fest mit der Bremsscheibe verbunden ist. Die Signale beider Sensoren werden von der ABS-Elektronik ausgewertet. Ein steiler Abfall der Raddrehzahl am Vorderrad wird als drohende Radblockade erkannt.

Das ungefähre Gewicht für das ABS Gesamtsystem liegt bei etwa 800 Gramm

Der Bremsdruck wird so lange abgesenkt, bis die Raddrehzahl wieder normale Werte erreicht. Eine Drehzahlabweichung des Hinterrades zum Vorderrad wird als Abheben des Hinterrades erkannt, womit ebenfalls eine Absenkung des Bremsdruckes wieder für stabile Fahreigenschaften sorgt. Diese Funktionsdarstellung ist natürlich stark vereinfacht; die Regelalgorithmen sind deutlich komplizierter. Die etwas unförmige Systemeinheit mit den hydraulischen Aktoren und Sensoren sowie der Elektronik wird am Lenker unterhalb des Vorbaus befestigt.

Zur 12 Volt-Energieversorgung wird die Pedelec-Batterie angezapft. Damit eine mehrstündige Energiereserve für die Beleuchtung und das ABS übrig bleibt, sorgt die Lade- und Entladeregelung der Traktionsbatterie für eine rechtzeitige Abschaltung der Tretunterstützung. Laut Bosch beträgt die Leistungsaufnahme bei einem Regeleingriff rund vier Ampere. Im Leerlauf soll das System mit weniger als 0,2 Ampere auskommen. Das Bosch eBike ABS führt nach jedem Einschalten eine komplette Eigendiagnose durch. Die ABS Warnleuchte sollte nach wenigen Metern Fahrstrecke ausgehen und Betriebsbereitschaft signalisieren. Bei etwaigen Fehlfunktionen oder zu niedriger Versorgungsspannung leuchtet sie wieder auf. Die einfache Funktion der Bremsen ist aber auch bei einer Störung gewährleistet.

Das ABS ist mit der Antriebseinheit vernetzt

Ferner kann es zukünftig mittels der von Werkstätten vorgehaltenen Bosch Pedelec-Diagnosesoftware ausgelesen werden. Wie auch in einem Auto oder Motorrad funktioniert das eBike ABS ab einer Geschwindigkeit oberhalb von etwa 6 km/h. Seit Mitte der 1990er-Jahre hat das Unternehmen bereits mehr als zwei Millionen Antiblockiersysteme für Motorräder gefertigt. Im Frühjahr 2015 ging mit dem Front-ABS der Generation 9 eine kostengünstige Ein-Kanal-Lösung für Motorräder in Serie.

Doch das eBike ABS hat eine bedeutsame Vereinfachung im Vergleich zu Kfz-Systemen: Es verfügt über keine Rückförderpumpe. Daher kann der Bremshebel bei einer längeren Bremsung mit sehr vielen Regeleingriffen sehr langsam „durchsacken“. Der Bremshebel fällt aber nicht gegen den Endanschlag, sondern die ABS Funktion wird rechtzeitig eingestellt, weil die Regelelektronik die „verbrauchte“ Flüssigkeitsmenge erkennt und so die volle Bremswirkung – nur dann ohne ABS – sicherstellt. Um wieder die ABS-Funktion nutzen zu können, muss der Bremshebel kurz gelöst werden, damit wieder ein Flüssigkeitsvolumen im Hydrauliksystem für die Regeleingriffe zu Verfügung steht.

Der Hintergrund

Bei einem Regeleingriff wird immer eine sehr geringe Flüssigkeitsmenge in das Reservoir der Bremse entlassen, um den Bremsdruck zu verringern. Systeme mit Rückförderpumpe können diese Flüssigkeitsmenge während des Bremsvorgangs wieder in den Arbeitskreis drücken, benötigen aber sehr viel elektrische Energie. Von der Theorie zur Praxis: Das Bosch eBike ABS funktionierte bei den Probefahrten tadellos. Die Magura Vierkolben-Scheibenbremsen packen mit guter Dosierbarkeit bei moderaten Betätigungskräften sehr kräftig zu.

Richtig spannend wird es indes mit dem eBike ABS, wenn beide Bremshebel bei Tempo 25 kräftig durchgerissen werden: Das System bietet stets atemberaubende Verzögerungswerte – auf griffigem Asphalt, rutschigem Splitt oder lockerer Erde. Das Abheben des Hinterrades wird stets verhindert; auch bei moderaten Gefällstrecken. Für das Ausloten der Systemgrenzen hätte ich mir eine MTB-Strecke gewünscht, die es leider im Umkreis nicht gab. Bei rabiaten Bremsungen blockiert das Hinterrad systembedingt, ist aber zumindest auf halbwegs griffigen Fahrbahnen von einem routinierten Fahrer gut in der Spur zu halten.

Interessant wäre ein Test auf nassem Kopfsteinpflaster oder einer Eisfläche

Kritisch kommentiert, wird ohne Übung und Fahrpraxis praktisch das Potenzial der Bremsanlage und damit auch eines ABS nicht oder nur teilweise ausgenutzt. Besonders den Pedelec-Wiedereinsteigern der Generation 50+ fehlt es aber oft an Erfahrung für optimales Bremsen. Viele ältere Fahrradfahrer und Pedelec-Fahrer bremsen praktisch nur mit dem Hinterrad, gern auch mit einer wirkungsarmen Rücktrittbremse. Leider ist eine genaue Zuordnung der Bremsenbenutzung und etwaiger Überschläge auch aus den bisher bekannten Daten der Bosch Unfallforschung nicht erkennbar. Fazit: Die neuen elektronischen Antiblockiersysteme sind primär für Pedelecs entwickelt. Sie benötigen eine Energieversorgung, die leistungsfähige Batterien voraussetzt.

Der Beitrag Bosch bringt Antiblockiersysteme für Pedelec und Co. erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erste Konzepte für Mercedes-Benz X-Klasse

Fr, 12/01/2018 - 10:32

Auf der „Caravan, Motor, Touristik“ (CMT) in Stuttgart (13.–21.1.2018) werden erste Reisemobilkonzepte auf Basis der Mercedes-Benz X-Klasse gezeigt. Zu sehen sind eine Absetzkabine von Tischer sowie ein Umbaukonzept von Van Essa mit integrierter Systemküche. Die Tischer-Kabine bietet ein Schlafsystem im Alkoven mit 150 Zentimetern Breite, eine Stehhöhe von knapp zwei Metern und eine Küche mit Drei-Flammen-Gasherd. Die drei Sitzplätze lassen sich zu einem zweiten Bett umbauen. Das integrierte Bad bietet dank klappbarem Waschbecken und drehbarer Toilette auch Platz zum Duschen.

Es soll kein Komfort fehlen

Mercedes-Benz X-Klasse mit Küchenauszug von Van Essa mobilcamping.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Ein ganz anderes Konzept für den Pick-up kommt von Aufbauhersteller Van Essa mobilcamping: Ein 250-Kilogramm-Schwerlastauszug mit integrierter Systemküche, inklusive Kühlbox, Koch- und Spülmöglichkeit sowie Stauraum für Geschirr und Vorräte. Ein zweiter Auszug bleibt zur individuellen, freien Verfügung. Der Laderaum wird mit einer Klappe aus Teakholz in Yacht-Deck-Optik geschützt. Die wasserfeste Abdeckung lässt sich mit Gasdruckdämpfern um 45 Grad aufstellen. Für mehrtägige Reisen wird die Montage eines Dachzelts mit nach hinten gerichtetem Einstieg empfohlen.

Der Beitrag Erste Konzepte für Mercedes-Benz X-Klasse erschien zuerst auf Magazin von auto.de.