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Aktualisiert: vor 8 Minuten 30 Sekunden

Mercedes-AMG A45 Erlkönig gesichtet

Do, 21/06/2018 - 12:19

Die nächste Generation des Mercedes-AMG A45 wurde gestern während einer Testfahrt gesehen. Somit ist nun enthüllt, dass die Ingenieur von AMG mit einem neuen rassigen Sportler aus der Kompakt-Klasse antreten, um dem aktuellen Audi RS3 Sportback Paroli zu bieten. Das niedrige, geduckte Aussehen verweist auf die Performance Qualitäten dieses Erlkönigs.

400 PS und mehr

Mercedes-AMG A45.
Copyright: Automedia

Mercedes will nun auftrumphen indem man der A-Klasse das Kürzel AMG verleiht und die Power über die 400 PS-Marke schickt. Seit 2013 festigt der AMG AM45 konsequent seinen Ruf der leistungstärkster Kompakter. Der 2.0 Liter Vier-Zylinder mit Turboladung bietet zwischen 360 und 381 PS.

Mit dem neuen Mercedes-AMG A45 soll es noch weiter und höher zugehen, der Ende des Jahres offiziell vorgestellt werden soll. AMG-Chef Tobias Moers enthüllte, dass den Ingenieuren weitestgehend frei Hand gegeben worden ist um einen neuen Motor zu entwickeln, der in Sachen Leistung keine Wünsche offen lässt. Vor allem auch weil das aktuelle Aggregat an seine Optimierungsgrenze gekommen ist, insbesondere bei der Hitzeregulierung an den Zylinderköpfen.

Ein weiterer Aspekt für dieses große Vertrauen war, dass es sich als Fehlprognose erwiesen hat, kompakte Fahrzeuge mit dem Stern würden als leistungsgesteigerte AMG-Version auf dem Markt nur ein Nischendasein fristen. Sicherlich wird der neue AMG A45 kein Nischenfahrzeug bleiben.

 

 

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Rimac Automobili verkauft Anteile an Porsche

Do, 21/06/2018 - 12:16

Porsche hat zehn Prozent der Technologie- und Sportwagenfirma Rimac Automobili übernommen. Das kroatische Unternehmen entwickelt und produziert Komponenten für die Elektromobilität und stellt selbst elektrische Supersportwagen her. Porsche strebt vor dem Hintergrund seiner Elektro-Offensive eine Entwicklungspartnerschaft mit Rimac an.

Es geht um Batterietechnologie im Hochspannungsbereich

Rimac C Two.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Rimac

Zuletzt hat Rimac auf dem Genfer Autosalon im März sein Elektrofahrzeug C Two präsentiert. Der Zweisitzer leistet knapp 2000 PS und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 km/h. Den Sprint auf 96 km/h erledigt der Rimac C Two in unter zwei Sekunden, nach nicht einmal 4,5 Sekunden sind 160 km/h erreicht. Für die Beschleunigung aus dem Stand bis auf Tempo 300 vergehen 11,8 Sekunden. Der Hyper-Sportwagen soll eine Reichweite von 650 Kilometern nach dem NEFZ haben und kann durch ein 250-kW-Schnell-Ladesystem innerhalb einer halben Stunde auf 80 Prozent der Akkuladung geladen werden. Darüber hinaus entwickelt und produziert die Firma von Mate Rimac elektrische Hochleistungsantriebe und Batteriesysteme.

Insgesamt beschäftigt das schnell wachsende Unternehmen mit Sitz in Zagreb knapp 400 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte von Rimac liegen auf der Batterietechnologie im Hochspannungsbereich, dem Elektroantrieb sowie der Entwicklung von digitalen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine (HMI). Außerdem ist Rimac in der Entwicklung und Produktion von E-Bikes aktiv. Dieses Geschäft wurde 2013 in der Tochterfirma Greyp Bikes ausgelagert.

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Prototyp Mercedes-Benz EQC: Gewappnet fürs Elektro-Szenario

Do, 21/06/2018 - 08:12

Druckvoll beschleunigt der schwere SUV aus der Kurve heraus, die Vorderräder drehen durch, aus dem Antrieb ertönt ein hochfrequentes Singen: Es geht äußerst zügig voran im EQC, dem kommenden Hoffnungsträger der Elektromarke Mercedes-EQ. In der Nähe von Almeria, weit im Süden Spaniens, nimmt Projektleiter Martin Hermsen Abstimmungsfahrten vor. Darf man Motor und Leistungselektronik bei Vollast hören oder nicht? Wieviel Schlupf lassen wir an der Vorderachse zu? Um diese Themen geht es im aktuellen Stadium.

Elektrifizierter GLC-Bruder

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Und um die Hitzeerprobung. Denn die Temperaturen erreichen tagsüber nahezu tropische Bereiche. Und wenn Batterien etwas zusetzt, dann ist es große Hitze oder Kälte. Hermsen sieht es mittlerweile entspannt. Die Performance entspräche den Erwartungen, es gebe im Fahrbetrieb praktisch keine Einschränkungen. Langes Parken in der Sonne stelle ohnehin kein Problem dar – schließlich sind die Akkus an der Unterseite des Fahrzeugs montiert.

Noch zieren den Mercedes-Benz EQC nicht nur Tarnfolien, sondern auch dreidimensionale Verkleidungen. Sie können jedoch nicht verbergen, wie nahe sich das neue Modell am Mercedes-Benz GLC befindet. Tatsächlich teilen sich beide nicht nur die gleiche Plattform, sondern auch zahlreiche Komponenten. Doch der EQC verfügt über eine eigenständige Kühlermaske und spezifisch gestaltete Scheinwerfer, die Schulter ist im Gegensatz zum GLC sanft abgerundet, der hintere Überhang um zehn Zentimeter gewachsen. Das leicht coupéhaft abfallende Dach wird beim Prototypen durch ein Bullauge kaschiert, und am Heckabschluss setzt ein schlankes, horizontales Leuchtenband futuristische Akzente.

Die Spitze für längere Zeit halten

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Durchaus vertraut wirkt das Interieur: Armaturenträger und Mittelkonsole kommen vom GLC, gleiches gilt für die Sitzmöbel. Doch die Instrumentierung ist viel moderner ausgeführt: Hier setzt Mercedes-EQ auf Elemente aus der neuen A-Klasse, und die „Kobra“ auf der Mittelkonsole weicht dem Touchpad neuester Generation. Luftausströmer und Ziernähte sind in Roségold ausgeführt, und die Oberseite von Armaturentafel und Türverkleidungen schimmert metallisch.

Der konventionelle Wählhebel für den Antrieb kommt wiederum aus dem Baukasten: Hermsen legt die Fahrstufe D ein und gibt Strom. 408 PS (300 kW) leistet der Antrieb, jeweils 204 PS (150 kW) erzeugen die Motoren an Vorder- und Hinterachse, es gibt nur eine Fahrstufe. Die reicht für den Spurt von null auf 100 km/h in hervorragenden fünf Sekunden – und eine Höchstgeschwindigkeit, die sich im Bereich von 180 bis 200 km/h bewegt. Das ist in Anbetracht der Motorleistung nicht viel, aber Daimler hat den Anspruch, dass die Spitze auch über einen längeren Zeitraum gehalten werden kann. Der Standard-Sprint auf 100 km/h soll zehnmal in Folge gelingen. Ein Tesla schafft das nicht.

Für jedes Szenario gewappnet

Prototyp des Mercedes-Benz EQC auf Erprobungsfahrt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Mit seinem tiefen Schwerpunkt liegt der EQC gut auf der Straße, das Einlenkverhalten wird jedoch durch das hohe Fahrzeuggewicht etwas beeinträchtigt: Eher 2,5 als 2,0 Tonnen dürfte dieser SUV auf die Waage bringen. Dafür rollt er komfortabel ab, die Federung pariert auch schlechte Wegstrecken gekonnt. Weit ins Gelände sollte man sich trotzdem nicht vorwagen: Die Bodenfreiheit liegt wegen der voluminösen Akkus lediglich auf dem Niveau eines T-Modells der E-Klasse.

Im September wird der EQC enthüllt, nächstes Jahr rollt er zu den Händlern – zu Preisen, die sich um die 80 000 Euro bewegen dürften. Damit liegt er bei dem kommenden Audi e-Tron und dem Jaguar I-Pace – sowie der Einstiegsvariante der Großraumlimousine Tesla Model X und den Spitzenversionen des Tesla Model 3 (sofern es irgendwann auf den Markt kommt).

Übrigens wird es dann auch möglich sein, die unterschiedlichen Antriebskonzepte perfekt zu vergleichen: Mercedes-Benz bringt nämlich auch einen GLC-Hybrid mit Wasserstoff-Brennstoffzelle auf den Markt. Und schon heute gibt es den GLC mit klassischem Otto- oder Dieselantrieb sowie als Plug-in-Hybrid mit Ottomotor. Kein Zweifel: Daimler ist für jedes Szenario gewappnet.

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Opel Ampera-e: Stormtroopers Dienstfahrzeug

Do, 21/06/2018 - 07:50

Es hat etwas gedauert, bis uns klar war, woran uns der streng in schwarz-weiß gehaltene Opel Ampera-e vor unserer Tür erinnert. Vor allem die glänzend weißen, gewölbten Flächen mit starken schwarzen Akzenten sehen aus, als hätte George Lucas den Ampera-e als Dienstwagen für die Stormtrooper von „Star Wars“ entwickelt. Aber soweit wollten die Designer des Ampera sicher nicht in die Fiction-Kiste greifen. Der Ampera ist für uns heutige Realisten gedacht – als ein rein batterieelektrischer Personenwagen, mit dem man sich auch schon einmal weiter von daheim weg wagen kann.

Seiner Generation voraus

Opel-Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Über die Reichweite informiert die große digitale Anzeige im Blickfeld des Fahrers so, wie uns die Rentnerversicherung über unsere Rente ins Bild setzt: Wenn die Bedingungen bei voll geladener Batterie so bleiben, dann sind bei unserem Exemplar 340 km drin, bei vorsichtiger Fahrweise knapp mehr als 400 und bei starker Beanspruchung werden immerhin 280 km möglich. Offenbar hält uns der Bordcomputer bei diesen Werten die Fahrweise derer vor, die sich vor uns mit dem Ampera versucht haben. Die waren offenbar mehr an hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten als an großer Reichweite interessiert.

Wir hatten jedenfalls keine Bedenken, Touren von knapp über 300 km in Angriff zu nehmen, wobei die Anzeige uns am Ende immer noch beruhigende Restreichweite ankündigte. Der Aktionsradius ist also rund doppelt so groß wie bei vielen Wettbewerbern seiner Generation. Den ersten Auftritt hatte der Ampera nämlich bereits vor zwei Jahren, damals als Bolt, einem Modell der Massenmarke Chevrolet von General Motors (GM).

Preislich deutlich über den Angaben bei der Bolt-Premiere

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Da war doch etwas mit General Motors und der französischen Groupe PSA? Opel hat inzwischen angekündigt, dass seine Modelle in Zukunft nicht mehr mit dem GM-Assistenzsystem On Star, sondern mit dem PSA-Equivalent ausgestattet werden. Das legt die Frage nahe, wie lange die französische Konzernmutter gedenkt, sein Elektromobil bei GM zuzukaufen. Man hört, in diesem Jahr sollen in Deutschland insgesamt 1000 Ampera-e zugelassen werden. Aus Rüsselsheim hört man, Opel werde so viele Ampera-e von GM kaufen wie nur möglich und ab November könne er wieder bestellt werden.

Der Preis für den fast komplett ausgestatteten Opel Ampera-e Ultimate von 48 385 Euro liegt auch bei vollständiger Anrechnung der deutschen Maximal-Prämie von 4000 Euro immer noch deutlich über dem Preis von 35 000 US-Dollar, den Medien bei der Bolt-Premiere nach Deutschland meldeten und dabei gern übersahen, dass dieser Preis keine Verkaufssteuern enthielt und auch nicht die – noch – geltende 20 Prozent Einfuhrsteuer für US-Fahrzeuge nach Europa.

Beeindruckende Wucht

Opel-Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Verglichen mit den Modellen des sogenannten Elektro-Pioniers Tesla gehört – gemessen an Leistung, Reichweite und Preis – der Bolt alias Ampera e zu den günstigen E-Mobilen hierzulande und in den USA. Rund zehn Zentimeter kürzer als ein Volkswagen Golf bietet er vergleichbar viel Raum für bis zu fünf Passagiere und Gepäck. Ein vergleichbar gut ausgestatteter E-Golf mit einer nur gut halb so großen Batterie liegt ebenfalls bei mehr als 40 000 Euro. Er bietet Golf-Eigenschaften mit Elektroantrieb. Für den Ampera e dagegen haben seine Designer eine Form entwickelt, die sich im Chevrolet- und Opel-Angebot nicht wiederholt: ein kleiner Van mit kurzer Front, langer flach stehender A-Säule, einem hohen Dach, einem steil abfallenden Heck, kurzen Überhängen vorn und hinten sowie großen Rädern, die für ein mächtiges Drehmoment sprechen.

Laut technischen Daten drehen von Anfang an 360 Newtonmeter an den Michelin X Green-Reifen der Dimension 215/50 R 17. Die Wucht beeindruckt auch bei diesem E-Mobil. Wer braucht schon Motorsound, wenn er so viel Spurtkraft erlebt, jedenfalls außergewöhnlich viel auf den ersten Metern. Der Ampera-e beschleunigt in 3,2 Sekunden von 0 auf 50 km/h. Das drückt einen so in den Sitz, wie man es bei einem Kompakten nicht erwartet. Aber auch der normale Sprintwert von 0 auf 100 km/h beeindruckt in dieser Fahrzeugklasse: 7,3 Sekunden.

Schnellstartender Leisetreter

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der sportliche Fahrer kennt das Risiko des vollen Krafteinsatzes; der Fahrer des Elektroautos denkt eher an die Reichweite und erinnert sich an die Aussagen, auch ein Tesla könne eine volle Beschleunigung von 0 bis zur Höchstgeschwindigkeit nur einmal pro Batteriefüllung bringen. Beim Ampera-e ist die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h beschränkt – Luft nach oben bei der deutschen Autobahn-Richtgeschwindigkeit, aber nicht genug für Langstreckenrennen.

Ampelsprints können auch Spaß bringen, jedenfalls über die ersten Meter. Danach bezieht der Ampera-e Fahrer sein Vergnügen aus anderen Eigenschaften seines E-Mobils. Vom Antrieb hört man so gut wie nichts. Und auch die Reifen geben den Leisetreter. Die Antriebs- und Abrollgeräusche sind erstaunlich gering. Dafür lässt das Fahrwerk bei kurzen Stößen deutlich von sich hören. Das Fahrwerk des Ampera ist hart gedämpft, vielleicht wegen der 430 kg schweren Batterie im Keller (Unterflurtrog).

Eine andere Art des Vergnügens

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Die Masse im Keller sorgt für einen extrem tiefen Schwerpunkt, was natürlich in Kurven weniger Wanken bedeutet, die Räder auf der Straße hält und den Überschlag verhindert. So war das einst auch bei der A-Klasse von Mercedes-Benz gedacht, deren Batterie ebenfalls im Keller – dem sogenannten Sandwich – lag und auch beim Design als Vorbild für den Ampera e gedient haben könnte. Wäre sie nicht zu einem Benziner umgebaut worden, hätte die Batterie im Keller geholfen, den Elchtest zu bestehen und wir hätten heute kein ESP in unseren Autos. Merkwürdig nur, dass in der Aufzählung der Serienausstattung des Ampera e das ESP fehlt, wohl deshalb, weil das System in den USA längst Pflicht ist.

Egal. Der Opel Ampera e bringt seinem Fahrer Spaß – eben eine andere Art des Vergnügens als ein Achtzylinder. Er ist mit einem Wendekreis unter 11 Metern und einer Länge von 4,17 Metern handlich. Die langen A-Säulen schränken die Sicht seitlich nach vorn ein, was durch die kleinen Dreiecksfenster nur wenig verbessert wird. Doch daran gewöhnt sich der Fahrer schnell.

Technische Klasse, die bei den Materialien fehlt

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Ganz so schnell sattsehen wird er sich bei der Armaturentafel seines E-Opels nicht. Die beiden Bildschirme – einer im Blickfeld des Fahrers, ein größerer in der Mitte über der Mittelkonsole – präsentieren die Daten des Autos in strahlenden Farben, wie es sich für einen Vorgriff auf Star Wars-Welten gehört. Von hier aus und mit den Tasten am Lenkrad lässt sich das beim Ultimate-Modell fast komplette Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen, Infotainment und Concierge-Services steuern. Was die Technik an Klasse bietet, fehlt auf der anderen Seite bei den Materialien. Vielleicht dient der breite Einsatz von Hartplastik der Gewichtseinsparung.

Das Ziel ist offenbar erreicht. Mit einer 430 kg schweren Batterie bei einem Leergewicht von nur rund 1600 kg zu landen, verdient Respekt. Dafür fällt die Zuladung mit 428 kg für europäische Verhältnisse eher knapp aus für ein Fahrzeug, dass bis zu fünf Personen und Gepäck transportieren können soll. Erstaunlicherweise fehlt ein Navigationssystem. Dafür bietet der Ampera-e Komfortelemente, auf die Elektroauto-Hersteller des Verbrauchs wegen sonst gern verzichten: Klimaautomatik, Lenkradheizung, beheizbare Sitze auch hinten.

Kein übertriebenes Marketingsprech

Opel Ampera-e.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Unser Fazit: Der Opel Ampera-e zählt in seiner Klasse zu den komplettesten Angeboten. Verzicht ist hier jedenfalls nicht angesagt. Eher bildet der Opel Ampera ein gelungenes Beispiel eines Elektroautos, bei dem die Käufer sich von den gelernten Erwartungen an ihren Personenwagen nicht verabschieden müssen, wenn sie sich für ein Elektroauto entscheiden. Opel hatte seinen Ampera-e als Quantensprung angekündigt. Oft schon konnten wir einen solchen Auftritt als übertriebenes Marketingsprech abtun. Beim Ampera-e von heute geht das nicht. Aber alles fließt – sagte das nicht Han Solo in Folge neun?

Technische Daten Opel Ampera-e Ultimate Länge x Breite x Höhe (m) 4,17 x 1,85 (mit Spiegeln 2,04) x 1,60 Radstand (m) 2,6 Elektromotor Leistung 150 kW / 204 PS Max. Drehmoment 360 Nm sofort Batterie Lithiumionen, 60 kWh, Unterflurtrog, 430 kg Höchstgeschwindigkeit 150 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 50 km/h in 3,2 s; 0 auf 100 km/h Durchschnittsverbrauch nach NEFZ 14,5 kWh/100 km Reichweiten nach NEFZ 520 km/ nach WLTP 380 km Effizienzklasse A+ CO2-Emissionen Betrieb vor Ort keine Emissionen Leergewicht / Zuladung min. 1641 kg / max. 428 kg Kofferraumvolumen 381 Liter, erweiterbar auf 1271 Liter Wendekreis 10,9 m Räder / Reifen 6,5 J x 17 / 215/50 R 17 Ampera E Ultimate 48 385 Euro Ampera Plus (ab zweitem Halbjahr) Basispreis 42 990 Euro

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Kommentar: Der Komödien-Stadler

Mi, 20/06/2018 - 14:23

Die Schere innerhalb unserer Gesellschaft geht immer weiter auseinander. Und die Entwicklung nimmt zum Teil groteske und bedenkliche Formen an. Jüngstes Beispiel: Audi-Vorstand Rupert Stadler wird wie ein Schwerverbrecher einkassiert und zur U-Haft weggeschlossen. Doch was kommt als Nächstes? Ein Kommentar.

Ist Stadler wirklich der Bösewicht?

Der Mann ist ein mächtiger Manager und lenkt seit vielen Jahren die Geschicke der Marke mit den vier Ringen. Und das mit großem Erfolg. Rupert Stadler ist Aufsichtsrat beim Deutschen Fußball-Meister Bayern München und überall respektiert. Nun wird man den Eindruck nicht los, als handele es sich bei dem Vorstand um einen finsteren Bösewicht à la Hollywood. Als sei er bei Rot über die Kreuzung gefahren und habe mit seinem A8 ein kleines Kind totgefahren. Oder hat er eine Bank überfallen und Geiseln genommen? Pustekuchen! Verdunkelungsgefahr in der unsäglichen Diesel-Affäre, heißt es.

Irgendwie stimmen in der deutschen Rechtssprechung die Relationen nicht mehr, mag man dabei denken. Das mussten vor Rupert Stadler auch andere Säulen der Gesellschaft am eigenen Leib erfahren. Postchef Klaus Zumwinkel beispielsweise oder der einstige Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff, den der Knast krank und kaputtgemacht hat. Auch an Tennis-Vater Peter Graf oder Bayern-Boss Uli Hoeneß wurde ein solches Exempel statuiert.

Warum werden nicht die Konzerne bestraft?

Warum hat man sie weggesperrt? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, ihnen eine doppelte Geldstrafe aufzubrummen und die vielen Millionen einer guten Sache zukommen zu lassen? Nein, denn der kleine Mann will, dass die da oben jetzt bezahlen müssen, egal wofür. Der Spaltpilz vergiftet unsere Gesellschaft jeden Tag ein bisschen mehr. Und die Gerichte hecheln scheinbar nur noch hinterher. Es bereitet so manchem offenbar eine Freude, wenn Wirtschaftsbosse bei Nacht und Nebel von schwerbewaffneten Beamten abgeführt werden.

Auch für Rupert Stadler ging der Daumen jetzt nach unten. Das ist, wenn man die Fakten sprechen lässt, sicher vertretbar. Die deutschen Autobauer, allen voran der VW-Konzern, haben nun mal im großen Stil getrickst und geschummelt. Warum allerdings packt die Politik diese Konzerne nicht da, wo es am meisten wehtut: am Geldbeutel? Die Autobauer übernehmen die kompletten Kosten für die Umrüstung der betroffenen Diesel-Fahrzeuge, Software und Hardware versteht sich. Dazu gibt es noch einen gigantischen Bußgeld-Fonds von 100 Milliarden Euro, dessen Aufgabe es ist, Umweltprojekte zu fördern.

Aber nein, auf diese Idee kommt ja niemand. Dabei wäre es so einfach. Stattdessen werden weiterhin einzelne Manager an den Pranger gestellt. Nur: Das macht keinen Diesel sauberer. Rupert Stadler sitzt dennoch in Untersuchungshaft und ist solange von allen Vorstandsaufgaben beurlaubt. Warten wir mal ab, wie dieser Komödienstadel ausgeht.

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Abraham Schot übernimmt für Rupert Stadler

Mi, 20/06/2018 - 14:05

Abraham Schot (56), Rufname Bram, übernimmt kommissarisch den Vorstandsvorsitz von Audi. Der Vertrieb- und Marketingvorstand springt für Rupert Stadler ein, der seit gestern auf Anordnung der Münchener Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft ist. Die Justiz wirft ihm frühzeitiges Wissen um manipulierte Abgassoftware in Dieselfahrzeugen vor und den Verkauf der betroffenen Autos nicht gestoppt zu haben. Stadler hatte den Aufsichtsrat gebeten, ihn bis zur Klärung des Sachverhalts vorübergehend von seinen Aufgaben zu entbinden.

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Skoda Kodiaq RS legt schon mal die schnellste Runde hin

Mi, 20/06/2018 - 09:26

Auf der legendären Nürburgring-Nordschleife hat Rennfahrerin Sabine Schmitz mit dem Skoda Kodiaq RS (Rallye-Sport) den neuen Rundenrekord für siebensitzige SUV aufgestellt. Sie durchfuhr den 20,8 Kilometer langen Kurs in 9:29,84 Minuten. Seine Weltpremiere feiert das 239 PS (176 kW) starke Modell mit dem 2,0-Liter-Bitrubo-Diesel, Allradantrieb und adaptivem Fahrwerk Anfang Oktober auf dem Pariser Autosalon.

Mehr als 30.000 Runden auf der Nordschleife

Sabine Schmitz stellte mit dem Skoda Kodiaq RS einen Rundenrekord für siebensitzige SUV auf dem Nürburgring auf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Sabine Schmitz fährt regelmäßig in der Langstreckenmeisterschaft (VLN) und beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: 1996 gewann sie den Eifelklassiker als erste Frau und wiederholte diesen Erfolg im Folgejahr. Als langjährige Fahrerin des „Ring-Taxis“ und als Moderatorin diverser Autoformate wurde sie einem breiten Publikum bekannt. Bis heute, so schätzt Schmitz, ist sie mehr als 30 000 Runden auf der Nordschleife gefahren.

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Renault eröffnet Laden rund um Elektromobilität

Mi, 20/06/2018 - 08:52

Den Autobauer Renault und die deutsche Hauptstadt verbindet eine lange Tradition. Schon als Kaiser Wilhelm II. an der Spree regierte, eröffneten die geschäftstüchtigen Franzosen im Zentrum Berlins ihre erste Auslandsniederlassung. Vor 111 Jahren war das und vom nachhaltigen Einfluss des Nachbarlandes auf die Mitte Berlins künden noch heute lokale Namen wie Französischer Dom oder Französische Straße.

Das Thema Elektromobilität noch näher zum Kunden bringen

Eröffnung des „Electric Vehicle Experience Center“ von Renault in Berlin.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Renault Deutschland AG gemeinsam mit einem örtlichen Händler der Marke die Nähe zur firmenhistorischen Stätte am Gendarmenmarkt suchte, als es um die Realisierung eines in Europa noch sehr seltenen Projekts ging. Nach der Premiere in Stockholm ist Berlin nun Heimat des zweiten „Electric Vehicle Experience Center“ geworden. Entsprechend der gewachsenen Internationalität der deutschen Hauptstadt trägt das Erfahrungszentrum für elektrische Fahrzeuge einen englischsprachigen Namen und will alle Aspekte emissionsfreier Mobilität kundenkonform behandeln und präsentieren.

Mit diesem Angebot, sagt Gilles Normand als Vizepräsident für Elektrofahrzeuge in der Renault-Gruppe, „unterstreichen wir nachhaltig unser Engagement und bringen gemeinsam mit unserem Vertriebspartner das Thema Elektromobilität noch näher zum Kunden“. In dem 145 Quadratmeter großen Ladenlokal an der Markgrafenstraße 32 wird nicht nur die aktuelle elektrische Fahrzeugflotte der Marke gezeigt, sondern auch eine interaktive und multimediale Erlebnistour zur Elektromobilität. Fragen zu Infrastruktur und Lademodi, zu regionalen Besonderheiten und Förderrichtlinien sollen in dem Center kompetent beantwortet werden.

Renault will nicht in Lade-Infrastruktur investieren

„Electric Vehicle Experience Center“ von Renault in Berlin.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Renault

Was die Verbesserung der Lade-Infrastruktur angeht, hält man bei Renault allerdings nichts von dem Weg, den andere Pkw-Hersteller eingeschlagen haben. Eine Kooperation mit einem Ladenetz-Betreiber hält der Vorstandschef der Renault Deutschland AG, Uwe Hochgeschurtz, nicht für angebracht. Es sei „nicht unbedingt notwendig, dass wir da mit einsteigen“, sagte er am Rande der Eröffnungsveranstaltung. Derzeit würden rund 80 Prozent der Elektro-Kunden ihre Autos zuhause oder an der Arbeitsstätte laden. Er rechnet damit, dass die steigende Nachfrage der E-Auto-Nutzer dazu führen werde, dass Investoren den Markt entdecken und mittelfristig entsprechende Angebote aufbauen.

Als Hotspot deutscher Elektromobilität ist die Hauptstadt bisher nicht aufgefallen. Schätzungsweise 4000 bis 5000 stromgetriebene Pkw sind in dem „B“-Zulassungsbezirks unterwegs, die wenigen öffentlichen Ladesäulen chronisch überbelegt. Das Carsharing-Angebot „Multicity“, das der Renault-Konkurrent PSA mit 200 Elektrokleinwagen und einer Partnerfirma in Berlin initiiert hatte, wurde 2017 eingestellt.

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Volvo bringt den langen S90 auch nach Deutschland

Mi, 20/06/2018 - 08:20

Mit dem S90L Excellence bringt Volvo seine luxuriöse Top-Version künftig auch auf den deutschen Markt. Mit zwölf Zentimetern mehr Länge und einer exklusiven Ausstattung erfüllt er auch die Ansprüche an eine Chauffeurslimousine. Den Volvo S90L Excellence gibt es ausschließlich als Plug-in-Hybrid T8 Twin Engine AWD mit 390 PS (288 kW) Leistung.

Umfangreiche Top-Ausstattung

Volvo S90L Excellence.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

Die Rückbank der Standardversion weicht beim L zwei Nappaleder-Einzelsitzen mit Massage- und Belüftungsfunktion sowie elektrisch einstellbaren Fußauflagen. Ausklappbare Bordtische, temperierte Getränkehalter, ein beleuchtetes Kühlfach und exklusive Kristallgläser der schwedischen Manufaktur Orrefors komplettieren die luxuriöse Ausstattung im Fond. Als zentrale Bedieneinheit für Sitzbelüftung, Massagefunktion und Klimatisierung dient den Passagieren auf den Rücksitzen ein spezieller 11,4-cm-Touchscreen. Ebenfalls zur Serienausstattung gehören eine Ambientebeleuchtung, ein Panorama-Glas-Schiebedach mit integriertem, stufenlos einstellbarem Sonnenschutz sowie eine Vier-Zonen-Klimaautomatik mit getrennter Klimaregelung für Fahrer, Beifahrer sowie die Fondpassagiere rechts und links. Den passenden Fahrkomfort liefert das adaptive Luftfahrwerk an der Hinterachse mit elektronischer Dämpferregelung, einstellbaren Fahrmodi und automatischer Niveauregulierung.

Der Volvo S90L bietet zusätzliche Geräuschdämmung und eine Akustikverglasung mit verstärkten Seitenscheiben sowie einen Ionisator für eine besonders gründliche Reinigung der Innenraumluft. Für Spitzensound sorgt das Audiosystem von Bowers & Wilkins mit 19 Lautsprechern und 1400 Watt Leistung. Smartphones lassen sich über Apple Carplay und Android Auto mit dem Bediensystem des Fahrzeugs verbinden und über den großen Touchscreen in der Armaturentafel bedienen. Auch ein Head-up-Display und das Sensus 3D-Navigationssystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, „Send to Car“-Routeneingabe und „Local Search“-Umgebungssuche gehören zum Serienumfang.

Bis zu 47 Kilometer rein elektrisch

Volvo S90L Excellence.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

Dachhimmel und Türsäulen des Volvo S90L Excellence sind mit Nubuk-Textil bezogen, Sonnenblenden und Haltegriffe mit Leder veredelt und die B- und C-Säulen mit eloxiertem Aluminium verziert. Das Heck des Viertürers schmückt das Excellence-Logo in Form einer kleinen Krone, die Front wird durch die Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Fernlicht, dynamischem Kurvenlicht und intelligentem Fernlichtassistenten geprägt. Die Limousine rollt auf exklusiven 20-Zoll-Rädern im Zehn-Speichen-Diamantschnitt-Design.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein Acht-Gang-Automatikgetriebe an alle vier Räder. Bis zu 47 Kilometer kann das Fahrzeug bei voller Batterie rein elektrisch zurücklegen, der Norm-Durchschnittsverbrauch beläuft sich auf 2,3 Liter je 100 Kilometer bei CO2-Emissionen von 52 Gramm pro Kilometer. Mit an Bord ist auch das Pilot-Assist-System für teilautonomes Fahren bis 130 km/h.

Die Preise für die ab sofort bestellbare Luxuslimousine beginnen bei 108 460 Euro.

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Kia Ceed: Die Rundum-Aufwertung

Mi, 20/06/2018 - 08:08

Bisher hatte er einen Apostroph im Namen, den keiner so richtig verstand. Jetzt hat Kia diese überflüssige Extravaganz dahin geschickt, wo sie hingehört. Und so rollt der kompakte Koreaner europäischen Ursprungs in dritter Generation schlicht als „Ceed“ zu den Händlern. Am 30. Juni 2018 fällt der Startschuss. Wir haben den Hoffnungsträger schon ausprobiert.

Gelungene Optik und wertige Materialien

Der Kia Ceed der dritten Generation ist ein reineuropäisches Produkt.
Copyright: Kia

Die Optik ist gelungen, so der Eindruck beim ersten Blickkontakt im portugiesischen Faro. Der Ceed nimmt ein paar dezente Anleihen beim sportlichen Stinger, er steht jetzt bei weitgehend unveränderten Außenmaßen breiter und stabiler auf der Straße. Und das Blechkleid verströmt einen Tick mehr Dynamik. Markantes Wahrzeichen im Heck sind die Tagfahr-Rückleuchten in LED-Technik.

Beim Einsteigen empfängt die Passagiere eine Portion Wohlfühl-Atmosphäre. Die Cockpit-Gestaltung darf als sehr gelungen gelten, die Materialien fühlen sich angenehm an und machen einen wertigen Eindruck, auch wenn es in die tieferen Regionen des Fußraums geht, dort, wo bei vielen Marken auf Teufel komm raus um Einsparungen gerungen wird. Die Instrumente lassen sich präzise ablesen, die Bedienung des Touchscreens und der Schalter ist weitestgehend selbsterklärend.

Kia gibt sich keine Blöße

Ansprechend gestaltet und mit angenehmen Materialien: das Interieur des Kia Ceed.
Copyright: Kia

Die Sitze sind gut geformt und gepolstert, auch das Platzangebot im Fond findet Zustimmung – hier können es auch ausgewachsene Mitteleuropäer gut aushalten. Der Kofferraum des in Deutschland gezeichneten und entwickelten und in der Slowakei produzierten Kompakten ist leicht auf 395 bis 1.291 Liter gewachsen, ein doppelter Ladeboden ermöglicht den Transport höheren Stückguts – und die Ladekante fällt Bandscheiben-freundlich um fast neun Zentimeter niedriger aus.

Auch wenn es um die Ausstattung geht, gibt sich Kia keine Blöße. Bereits ab der Basis sind etwa angenehme und hilfreiche Dinge wie ein Audio-System mit 5-Zoll-Display, die Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Tempomat oder der Dämmerungssensor und der Fernlichtassistent installiert. Auch die Klimaanlage ist immer drin, ebenso wie der Frontkollisionswarner mit Notbremsassistent, der aktive Spurhalteassistent und der Müdigkeitswarner.

In praktisch allen Bereichen dazugewonnen

Die Seitenlinie des Kia Ceed wurde deutlicher modelliert.
Copyright: Kia

In höheren Ausstattungsversionen können sich die Käufer des Ceed teils serienmäßig, teils optional über die 8-Zoll-Navigation, ein JBL-Soundsystem, induktives Laden fürs Smartphone, Android Auto und Apple CarPlay und beheizbare und klimatisierte Ledersitze freuen. Oder über Spurwechselassistent, Querverkehrswarner und Verkehrszeichenerkennung. Eine Premiere bei europäischen Kia-Modellen ist der Stauassistent, der schon mal Stufe zwei des autonomen Fahrens drauf hat.

Soweit die Theorie. In der Praxis hat der Ceed gegenüber dem erfolgreichen Vorgänger in praktisch allen Bereichen dazugewonnen. Fahrwerk und Lenkung wurden so optimiert, dass es in jeder Situation zu spüren ist. Der Ceed rollt sanft und geschmeidig ab, schluckt auch böse Querfugen und sonstige Unebenheiten entspannt weg, lässt sich präzise und mit der passenden Rückmeldung führen und vermittelt auch in schnellen Kurven ansatzlos Vertrauen.

Es geht munter weiter mit der Ceed-Familie

Kühler Blick mit einer Portion Stinger-Genen: die Frontpartie des neuen Ceed.
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Das Geräuschniveau ist angenehm niedrig, auch wenn die Motoren ordentlich ausgedreht werden. Etwa der 120 PS starke Dreizylinder-Turbo-Benziner mit einem Liter Hubraum, der ebenso bereits aus dem Vorgänger bekannt ist wie der Einstiegsbenziner mit 1,4 Liter Hubraum und 100 PS. Neu ist dessen Turbo-Version mit 140 PS, die den vergleichsweise leichten Ceed zum knackigen Flitzer macht: 0 bis 100 km/h in 8,9 Sekunden, 210 km/h Spitze sind ordentliche Werte.

Dazu gibt es noch einen Diesel mit 115 und 136 PS, alle Aggregate erfüllen die zukunftssichere Abgasnorm Euro 6d-Temp. Neben der Sechsgang-Handschaltung werden der 1,4 Turbo und der stärkere Diesel auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Die Preisliste startet bei 15.990 Euro, das bedeutet, dass die neuen Zutaten bei der Serienausstattung mit exakt 1.000 Euro zu Buche schlagen. Wer sich die Platinum-Edition mit dem stärkeren Diesel gönnt, ist dem Kia-Händler 34.690 Euro schuldig.

Und wie geht es weiter mit der Ceed-Familie? Ziemlich munter, denn Ende September 2018 rollt der neue Kombi an. Ende des Jahres folgt ein Shooting Brake. Und 2019 will Kia neben einem dieselnden Mild-Hybriden mit 48-Volt-Technik noch ein weiteres Ceed-Derivat von der Leine lassen. Aber wie das ausschauen soll, ist noch streng geheim.

Technische Daten Kia Ceed 1.0 T-GDIFünftüriger, fünfsitziger Kompaktwagen Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.310/1.800/1.447/2.650 Leergewicht ab 1.279 kg zul. Gesamtgewicht 1.800 kg Kofferraumvolumen 395 – 1.291 l Wendekreis 10,6 m zul. Anhängelast gebremst 1.200 kg Motor Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor Hubraum 998 ccm Leistung 88 kW/120 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 172 Nm bei 1.500 – 4.000/min Höchstgeschwindigkeit 190 km/h 0 bis 100 km/h 11,1 Sekunden kombinierter Verbrauch 5,6 l/100 km CO2-Ausstoß 128 g/km Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe Antrieb Frontantrieb Preis ab 19.090 Euro

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Klaus Kroppa wird Toyota-Marketingdirektor

Di, 19/06/2018 - 14:35

Klaus Kroppa (51) ist ab 1. Juli 2018 Marketingdirektor bei Toyota Deutschland. Er übernimmt den Posten von Sevilay Gökkaya, die die Verantwortung für den Bereich Brand and Marketing Communication für Europa in der Zentrale in Brüssel übernehmen wird.

Seit 16 Jahren bei Toyota

Klaus Kroppa ist studierter Maschinenbau-Ingenieur. Er ist seit mehr als 20 Jahren in der Automobilbranche tätig und verfügt über langjährige Führungserfahrung. Bei Toyota ist er seit 16 Jahren tätig. Zuletzt war er als General Manager für den Personalbereich verantwortlich, davor in den Bereichen Produktqualität und Produktmarketing. Kroppa berichtet direkt an Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH.

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Britisches Wohn-Ei: Barefoot Caravan

Di, 19/06/2018 - 11:36

Nicht nur die Amerikaner können mit dem Airstream einen trendigen Wohnwagen im Retrodesign bauen. Auch die campingbegeisterten Briten finden bei sich in Großbritannien einen im Stil der 60er Jahre gehaltenen, rundlich gestylten und rund fünf Meter langen Caravan.

Cathy Chamberlain entwarf den Caravan nach ihren Wünschen

Barefoot Caravan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Barefoot Caravans

Entwickelt und designed wurde der Barefoot in Großbritannien. Beteiligt am Entwurf waren auch Studierende der Universität Coventry aus dem Bereich Automotive und Transport Design. Der Wohnwagen verfügt über ein galvanisiertes Stahl-Chassis, eine Karosserie in Monocoque-Bauweise aus Fiberglas und eine handgefertigte Küche. Den aerodynamisch gestylten Wohnwagen, dessen Innenraum und Technik weitgehend nach Kundenwunsch gestaltet wird, gibt es in verschiedenen Farbtönen, zu einem Preis ab umgerechnet rund 27 500 Euro .

Zu verdanken ist der Barefoot dem Umstand, dass die Anwältin Cathy Chamberlain einen Campingtrip als recht nass und kalt – und damit als eher ungemütlich – erlebte. Sie wünschte sich darauf hin einen Wohnwagen. Ihr schwebte allerdings kein langweiliges 08/15-Modell von der Stange vor, sondern ein schicker, nett und gefällig gestalter Caravan. Wie es dann oft so im Leben geht, fand sie kein Modell, das ihren Ansprüchen genügte. So machte sie sich mit Mike Williams und Ben Matthews daran, ihren Wunsch-Caravan zu entwerfen.

Kurvig und einzigartig

Barefoot Caravan.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Barefoot Caravans

Drei Jahre feilte Cathy Chamberlain am Design des Barefoot. Er ist 520 Zentimeter lang, 192 Zentimeter breit und 236 Zentimeter hoch. „Curved and unique“ ist er geraten, das eiförmige Erscheinungsbild macht ihn einzigartig.

Im Wohnraum gibt es eine große Rundsitzgruppe mit Polstern aus weißem Kunstleder, die in der Nacht zu einem Bett von 180 x 180 Zentimetern verwandelt werden kann. Hinzu kommt eine Küchenzeile mit einem zweiflammigen Kocher und Spüle, Heizung, Warmwasser-Boiler, farbige Schränke, ein Weinregal und eine Naßzelle. Angeboten wird der Barefoot derzeit lediglich in Großbritannien – aber auch in den USA soll er wegen des großen Interesses später zu kaufen sein.

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Tesla Model S als Nobel-Transporter

Di, 19/06/2018 - 11:16

Auf der Suche nach der passenden Bereifung für ein einmaliges und wirklich außergewöhnliches Fahrzeug landete der niederländische Karosseriebauer RemetzCar bei Vredestein Ultrac Vorti. Sie sorgen beim Tesla Model SB für den sicheren Kontakt zur Fahrbahn. SB steht dabei für Shooting Brake. Den großen Tesla gibt es jetzt also auch mit Kombi-Heck.

Ein ganz spezieller Auftritt

Für einen Sammler wurde ein Tesla Model S in einen Edel-Transporter umgebaut.
Copyright: Vredestein

Ein niederländischer Sammler hatte das Einzelstück mit der elegant-praktischen Heckpartie in Auftrag gegeben, gezeichnet wurde es vom Studio Niels van Roij Design. Der auffällige Chromstreifen um die Seitenfenster soll dem Auto ein ganz spezielles Shooting-Brake-Design verleihen, das Chromprofil soll die für Kombifahrzeuge mit ihren verlängerten Dachlinien typische optische Masse reduzieren. Auch die Farbe ist einzigartig: Ein grüner Metallic-Farbton mit einem Hauch Gold sorgt für einen ganz speziellen Auftritt.

Das Modell SB wird sich jetzt auf einer Tour durch verschiedene europäische Länder Interessenten präsentieren. Seine öffentliche Premiere hat es beim International Concours d’Élégance Paleis Het Loo (29. Juni bis 1. Juli 2018) in den Niederlanden.

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Facelift beim Opel Astra

Di, 19/06/2018 - 11:12

Im Jahr 2015 hat der Opel Astra K den Car of the Year Award für sich beanspruchen können, aber das Segment der Kompakt-Klasse ist ein bitter umkämpfter Markt, so dass der aktuelle Astra eine Auffrischungskur benötigt, um sich seine Anteile zu sichern. Heute wurde ein Prototyp während einer Testfahrt in Spanien fotografiert.

Lediglich die Frontpartie wurde mit reichlich Tarnfolie abgeklebt

Opel Astra.
Copyright: Automedia

Die Designer wollen noch nicht preisgeben, was sie sich haben einfallen lassen. Ein Facelift ist schon etwas ungewöhnlich, da man sich bei der Astra-Baureihe früher nie sonderlich viel Gedanken über ein Facelift bei der Frontpartie gemacht hatte. Beim 2019er Astra soll also nun der Kühlergrill umgestaltet werden und die Frontschürze erhält zusätzlich neben Frontscheinwerfern ein neue Form.

Im Februar 2017 hatte PSA angekündigt Opel sowie Vauxhall vom amerikanischen Hersteller General Motors zu übernehmen. Man könnte munkeln, das dies der Auslöser war, den Astra einem Facelift zu unterziehen. Auch soll vom französischen Hersteller PSA ein leistungsstärkster Motor für den Astra Verwendung finden.

Neue Motoren dank PSA?

Opel Astra.
Copyright: Automedia

Zu Beginn diesen Jahres erhielt der Opel Grandland X einen 1.5-liter Diesel mit einer Leistung von 130 PS aus dem PSA-Regal, welcher auch in einigen Modellen von Peugeot und Citroen zu finden ist. Dieses Aggregat könnte sich als ideal für den Astra erweisen, dessen Leistungsmerkmale dem 1.6 CDTI gleichen, bei geringerem Spritzverbrauch. Der 1.2 PureTech von Peugeot wäre ein weiterer attraktiver Kandidat für den Astra zusammen mit ein der Acht-Stufen-Automatik (Aisin) aus dem Peugeot 308.

Interessanterweise verfügt dieser Prototyp über eine Doppelauspuffanlage, wie man sie für gewöhnlich bei dieser Baureihe nur im Astra GSi antrifft. Auch wenn der Astra gerade etwas Mühe hat sich gegen die Kontrahenten VW Golf und Ford Focus zu behaupten, so kann er dennoch mit einer umfassenden Innenausstattung auftrumphen. Dazu gehören unter anderem Verkehrszeichen-Assistent, Full-LED-Matrix Scheinwerfer,  Spurhalte-Assistent und eine automatisierte Notbremsfunktion.

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Honda Civic Type R holt den nächsten Rundenrekord

Di, 19/06/2018 - 10:58

Nach dem Rundenrekord in Magny-Cours im Mai hat der Honda Civic Type R mit einer Zeit von 2 Minuten und 53,72 Sekunden auch eine neue Bestzeit in Spa-Francorchamps (Belgien) aufgestellt. Sie gilt für Serienfahrzeuge mit Straßenbereifung und Frontantrieb. Fahrer war der Belgier Bertrand Baguette, ehemaliger Gewinner der World Endurance Championship, der in der Super GT zurzeit für Nakajima Racing in einem Honda NSX GT an den Start geht.

Zweiter Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“

Der ehemalige WTC-Gewinner Bertrand Baguette hat mit dem Honda Civic Type R in Spa-Francorchamps einen neuen Rundenrekord für Serienfahrzeuge aufgestellt.
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Im Jahr 2016 erzielte Honda mit dem Type R der Vorgängergeneration Bestzeiten in Estoril, am Hungaroring, in Silverstone und in Spa-Francorchamps. Neben Magny-Cours sollen 2018 mit dem Civic Type R der aktuellen Generation erneut Rekorde auf den genannten vier Rennstrecken eingefahren werden. Nach dem erfolgreichen Rekordversuch in Magny-Cours im Mai ist die Bestzeit in Spa-Francorchamps der zweite Erfolg im Rahmen der „Type R Challenge 2018“. Das Fahrerteam für die weiteren Rekordversuche, die diesen Sommer folgen, setzt sich zusammen aus Ex-Formel-1-Weltmeister und NSX „Super GT“-Pilot Jenson Button (Großbritannien), WTCR-Pilot Tiago Monteiro (Portugal) und BTCC-Legende Matt Neal (GB).

Der Honda Civic Type R hat einen 2,0-Liter-Motor mit 320 PS, beschleunigt in 5,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h.

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Seat Leon Cupra R und Cupra 300 „Carbon Edition“: Vorboten der neuen Marke

Di, 19/06/2018 - 10:41

Bevor die eigenständige Marke Cupra durchstartet, bringt Seat unter dem Label der Hauptmarke noch zwei besonders sportive Fahrzeuge heraus. Allen voran die 2018er-Version des Leon Cupra R ist ein echter Spaßbringer und mit 310 PS (228 kW) der leistungsstärkste Flitzer aus dem iberischen Hause. Das „Carbon Edition“-Sondermodell des Leon ST Cupra 300 ist der jüngste Neuzugang in der Cupra-Ahnengalerie und bietet Vollausstattung.

Limitierter Spaßbringer und Hingucker

Seat Leon Cupra R.
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Nur 799 Exemplare des R finden zu Preisen ab 44 980 Euro den Weg zu den Händlern. Immerhin über die Hälfte, 360 Stück, sind für Deutschland reserviert. Als Handschalter mit 2.0 TSI-Motor bringt der Cupra R 310 PS mit, was ihm zugleich einen firmeneigenen Bestwert einbringt. Mit DSG-Getriebe bringt er 300 PS auf die Straße. Was sich an Fakten beeindruckend liest, bringt auch in der Praxis auf der Straße eine gehörige Portion Fahrspaß mit sich. Die manuelle Schaltung ist gelungen, ebenso wie die präzise Lenkung. Besonders in der Fahrprofil-Stufe „Cupra“ kommt in Sachen Beschleunigung und Klang echtes Racing-Feeling auf. Wer es in der Stadt oder auf längeren Strecken eher dezenter mag, der wählt zweifelsohne lieber das Fahrprofil „Comfort“, welches den Kompaktsportler sanftmütig erscheinen lässt.

Unabhängig vom Fahrprofil, der neue Seat Leon Cupra R ist ein echter Spaßbringer und Hingucker. Entlang der Promenaden zieht er die Blicke, zumeist junger Männer auf sich. Verzierungen und Stilelemente in Kupfertönen deuten schon das zukünftig prägende Erscheinungsbild von Seats Sportmarke Cupra an. Für die Performance-Tochter fällt der Startschuss für Straßenautos noch im Jahr 2018 mit dem Cupra Ateca.

Karbonteile sorgen für edle Optik und mehr Abtrieb

Seat Leon ST Cupra 300 Carbon Edition.
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Ein Sondermodell des Seat Leon ST Cupra 300 überbrückt sozusagen die Wartezeit. Die „Carbon Edition“ des Sportkombis kommt, wie es der Name vermuten lässt, mit Kohlefaser-Anbauteilen daher und ist ab sofort erhältlich. An der Frontspoilerlippe und am Diffusor hinten finden sich CFK- Bauteile verbaut. Optisch wirkt dies edel und sportlich, wenngleich die Masse an Karbonteilen beschränkt ist und das Ergebnis vergleichsweise dezent ausfällt. Technisch bringt dies nach Herstellerangaben aber in der Tat mehr Abtrieb.

Am Heckdiffusor signalisieren zwei Doppel-Endrohre der Auspuffanlage, dass in diesem Sportkombi jederzeit viel Vortrieb vorhanden ist. Tatsächlich entwickelt das Auto ab 1800 Umdrehungen in der Minute sattes Drehmoment und bewältigt Zwischensprints locker und leicht. Im Interieur bietet Seat die gesamte Palette an Optionen auf, was bedeutet: Vollausstattung. Zudem wurde der Carbon Edition eine Lautsprecheranlange von Beats spendiert.

Nicht auf „Radau und Remmidemmi“ aus

Seat Leon ST Cupra 300 Carbon Edition.
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Das Sondermodell ist in Deutschland auf 300 Exemplare limitiert, mobilisert 380 Newtonmeter Drehmoment und erledigt den Sprint von null auf 100 km/h in 4,9 Sekunden. Ausgeliefert wird das Fahrzeug Sechs-Gang DSG-Getriebe und Brembo-Bremsanlage. Der sonore und nicht krawallige Motor- und Auspuffklang zeigt an, dass dieser Vertreter seiner Zunft nicht auf „Radau und Remmidemmi“ aus ist. Vielmehr ist es ein gut ausbalanciertes sportliches Auto, das beim Aktivieren des Cupra-Fahrprofils sein wahres Rennsportherz zeigt. Man darf also gespannt sein, wie die künftige Submarke den Staffelstab der Seat-Cupra-Modelle aufnimmt und weiterentwickelt.

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Ducati Monster 797: Willkommensgruß aus Bologna

Di, 19/06/2018 - 10:20

Ducati hat es weniger leistungshungrigen Motorradfahrern und Neueinsteigern in letzter Zeit nicht leicht gemacht. Wer nicht auf Retro steht schaute in die Röhre, weil die Monster 821 mit ihren 109 PS Ausgangsleistung als gedrosselte Einstiegsvariante der EU-Bürokratie zum Opfer fiel. Doch in Bologna wusste man sich zu helfen und schuf im vergangenen Jahr mit der 797 eine neue kleine(re) Monster.

Knüpft mit 73 PS nahtlos an ein ruhmreiches Erbe an

Ducati Monster 797.
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Seit über einem Vierteljahrhundert steht der Name Monster bei Ducati für eine Ikone, mit der sich der italienische Motorradhersteller Anfang der 1990er Jahre möglicherweise vor dem Aus bewahrt hat. 77 PS leistete die Urversion M 900 – mit nur vier Pferdestärken weniger fährt die jüngste Monster vor und knüpft damit nahtlos an das ruhmreiche Erbe an. Gleiches gilt für die Luftkühlung, die sich der 803-Kubikzentimeter große Motor aus der Scrambler noch leistet.

Gegen echten V2-Charakter kann kein Reihenzweizylinder mit noch so viel Trickserei beim Hubzapfenversatz ankommen: Der Beat des Motors aus Bologna sucht nach wie vor seinesgleichen. So brummt auch die Monster 797 im Schiebebetrieb und grollt beim Gasgeben, während der Zweizylinder im Stand wie ein kleiner Schiffsdiesel vor sich hintuckert, wenngleich sich die kleine Italienerin nicht ganz so basslastig gibt wie ihre größeren Geschwister. Die Leistung entfaltet sich druckvoll, aber absolut berechenbar. Ab 2400 Umdrehungen in der Minute geht es ruckfrei vorwärts. Das Getriebe lässt sich mit Ausnahme des ersten Gangs, der etwas Nachdruck verlangt, angenehm schalten. Die Anti-Hopping-Kupplung benötigt dank Servounterstützung nur wenig Kraft, eine Traktionskontrolle ist serienmäßig ebenfalls mit an Bord.

Handlich und spurtreu

Ducati Monster 797.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Im Alltag spielt sich die Arbeit des 73 PS starken Zweizylinders zwischen 3000 und 5500 Touren ab. So liegt im letzten Gang bei 5000 U/min Tempo 120 an, bei 6000 U/min sind es 140 km/h. Kurz davor mobilisiert der Motor auch sein höchstes Drehmoment. Jenseits der 7000er-Marke fängt der Italo-Twin dann ohnehin das große Kribbeln an. Die Federung ist angenehm weich, die Dämpfung deutlich härter. Vorspannung und Zugstufe lassen sich am Heck variieren.

Die kompakte und vollgetankt 193 Kilogramm leichte Ducati zeigt sich handlich und spurtreu,. Spürbares Einlenkverhalten bei Richtungswechseln prädestiniert die Monster zum Kurvenfeger, wenn auch beim Bremsen in Schräglage ein deutliches Aufstellmoment zutage tritt. Weniger berechenbar, für Anfänger beinahe schon gefährlich, ist der ungewöhnlich enge Lenkeinschlag. Dazu gesellt sich eine beim Bremsen mit den beiden Scheiben tief eintauchende Upside-down-Gabel. Das Auslösen der Verzögerungskräfte am einstellbaren Hebel kommt der Zwei-Finger-Fraktion entgegen. Hinten spricht der Stopper erfreulich früh an und gibt gute Rückmeldung.

Südländischer Schick in schön(st)er Form

Ducati Monster 797.
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Das kleine Windschild über dem Frontscheinwerfer entlastet den Oberkörper überraschend gut. Die Sitzposition in sehr moderaten 805 Millimetern Höhe ist bei kaum verhandenem Kniewinkel und nur leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper sehr entspannt, so dass auf der Autobahn ein Reisetempo von 140 km/h durchaus eine Weile auszuhalten ist. Wer dauerhaft mehr Gas gibt, braucht eine starke Nackenmuskulatur. Zudem empfiehlt es sich, die Rückspiegel durch solche aus dem Zubehör mit längerem Ausleger auszutauschen. Die Originalteile bieten einfach zu wenig Sicht nach hinten – immer wieder die Ellbogen einzuziehen, ist auf Dauer einfach uncool.

In Weiß mit rotem Rahmen und ebensolchen Felgen sowie der mit einer italienischen Flagge garnierten Typenbezeichnung seitlich unterhalb der Sitzbank zeigt die Monster 797 südländischen Schick in schön(st)er Form. Dazu verströmen das linksseitig nach außen gerückte Mono-Federbein, das früh gekappte Endrohr rechts und das reichlich gechoppte Vorderschutzblech einen ordentlichen Hauch Dynamik. Gespart wurde ein wenig am Cockpit. Eine Gang- oder Tankanzeige sucht der Fahrer vergeblich. Gewöhnungsbedürftig ist das Aufrufen der verschiedenen Bord-Computer-Daten über den Blinkerschalter. Schleierhaft ist, warum dauerhaft die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt wird, aber keine Option auf Wechsel zum Durchschnittsverbrauch geboten wird.

Mit einem Preis von 9295 Euro ist auch diese Ducati kein Schnäppchen, bietet aber auch den ganzen Spirit der Marke, einen berühmten Namen und jede Menge Tradition.

Technische Daten Ducati Monster 797 Motor 90-Grad-V2, 803 ccm, luftgekühlt Leistung 40 kW / 73 PS bei 8250 U/min Max. Drehmoment 69 Nm bei 5750 U/min Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Beschleunigung 0–100 km/h 4,5 Sek. Getriebe 6 Gänge Antrieb Kette Tankinhalt 16,5 Liter Sitzhöhe 805 mm Gewicht 193 kg (fahrfertig) Normverbrauch 5,3/100 km CO2-Emissionen 119 mg/km Bereifung 120/70 ZR17 (vorne), 180/55 ZR17 (hinten) Preis 9295 Euro

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Ferrari Portofino: Für den sparsamen Millionär

Di, 19/06/2018 - 10:16

600 PS starker Sportwagen und Einstiegsmodell von Ferrari zugleich: Der neue Portofino ist der Nachfolger des California. Mit seinem versenkbaren Aluminium-Dach macht er offen und geschlossen eine Bella Figura, sein V8-Turbo verspricht Fahrspaß nonstop.

Eine Testfahrt mit dem Cabrio-Coupé Portofino

Die Seitenlinie mit Wespentaille betont das Heck.
Copyright: Ferrari

Schon im Stand wirkt er schnell: Scharf geschnittene Linien, schmale LED-Schlitze mit Raubtier-Blick, eine Wespentaille, die das Heck mit den mächtigen 285er Reifen betont: So steht der Ferrari Portofino zur Testfahrt bereit. Vom ersten Strich an hat Ferraris Design-Abteilung (diesmal ohne Hilfe von Pininfarina) darauf geachtet, den 2+2-Sitzer sowohl geschlossen als Coupé als auch offen als Cabrio wie aus einem Guss wirken zu lassen – ein Grund dafür, dass wieder ein faltbares Hardtop statt eines klassischen Stoffdaches zum Einsatz kam. Dank diesem wirkt der Portofino auch im Coupé-Modus stimmig mit durchgehenden Linien und nicht wie ein Cabrio mit aufgesetztem Hardtop. Somit lässt sich der Sportwagen auch in China, wo reine Cabrios völlig unpopulär sind, mit einigen Erfolgschancen anbieten.

Typisch Ferrari das Interieur

Beim Öffnen der Türen schlägt den Insassen der kräftige Duft des Leders entgegen, das den Innenraum dominiert. Als weiteres Material fällt vor allem noch Carbon auf. Am Cockpit, in der Konsole, teilweise am Lenkradkranz: Überall schimmert das hochwertige, zum Teil allerdings optionale Leichtbau-Material.

Vorne lassen sich die Insassen in konturierte, aber nicht übertrieben enge Sitze nieder. Hinten finden Kinder zumindest für kurze Strecken ausreichend Platz: Schließlich bewirbt Ferrari den Portofino ausdrücklich auch als Sportwagen für den Alltag. Alternativ lässt sich der Fond als Gepäckraum nutzen – inklusive Durchlade-Möglichkeit vom Kofferraum aus.

Digitalisierung im Cockpit

Blick in den Innenraum. Rechts unten im Lenkrad: Das Manettino.
Copyright: Ferrari

Von den analogen Instrumenten ist, wie bei anderen Modellen der Marke, alleine noch der zentrale, dominante Drehzahlmesser übrig geblieben. Links und rechts daneben informieren rechteckige Displays über alle erdenklichen Daten von G-Force bis zu Navi-Anweisungen. Und auch der Beifahrer blickt auf ein eigenes, schmales Display – quasi als alles überwachender Co-Pilot.

Das kompakte, handliche Lenkrad erinnert mit seinen vielen Schaltern – unter ihnen das ferrari-typische „Manettino“ aus Aluminium zur Wahl des Fahrmodus – an ein Formel-1-Steuer. Links unten sitzt auch der feuerrote Startknopf, der den V8 weckt. Ein kurzes Aufbrüllen, dann pendelt sich der V8 unter der Fronthaube brabbelnd auf Leerlaufdrehzahl ein.

In Sachen Fahrspaß bleiben keine Wünsche offen

In 14 Sekunden öffnet oder schließt das Dach voll automatisch.
Copyright: Ferrari

Die Fahrt, die dann folgt, gehört zweifellos zu den höchsten Genüssen automobilen Lebens. Egal, ob das Manettino auf Sport oder Comfort geklickt ist: Das Triebwerk reagiert spontan auf jeden Befehl des Gasfußes – wenn auch, verglichen mit früheren Saugmotoren, mit minimaler Verzögerung. Doch dank des Turbo entwickelt der V8 bei nahezu jeder Drehzahl enormen Druck, beschleunigt rabiat – untermalt vom typischen italienischen Orchester: Erst kräftig brüllend, dann trompetend. Anders als andere Sportwagen-Hersteller bemüht man sich in Maranello auch nicht, den Sound auf Saugmotor umzuschminken. Das heisere Kreischen, das früher an der Drehzahlgrenze die Ohren betäubte, ist damit passé.

Das Doppelkupplungs-Getriebe findet ohne spürbare Schaltpause und zuverlässig den passenden aus sieben Gängen. Natürlich kann der Fahrer per feststehender Schaltpaddel eingreifen, aber notwendig ist das nicht wirklich. Das Fahrwerk unterstützt die schnelle Fahrt mit sportlich-straffer, aber nicht übertrieben harter Abstimmung. Präzise folgt es den Befehlen der Lenkung, Kurven durcheilt das Cabrio-Coupé wie auf Schienen. In dieser Hinsicht ist der Heckantrieb, die konsequente Trennung von Kraftfluss und Lenkung, schließlich noch unübertroffen. Beim Entfesseln der kompletten Leistung gerät das Prinzip aber auch an seine Grenzen. Dann bricht das Heck beim Beschleunigen aus. Der Bordcomputer lässt, zumal im Modus Sport, den Fahrer an der langen Leine und lässt den Schleuderstopper ESC erst spät eingreifen.

Echtes Sportwagen-Feeling

mid Bari – Auch als Coupé mit geschlossenem Dach wirkt der Portofino stimmig.
Copyright: Ferrari

Als geschlossenes Coupé vermittelt der Portofino tatsächlich feinstes Sportwagen-Feeling ; nachdem sich das Dach auf Knopfdruck über dem Gepäckraum zusammengefaltet hat (was bis Tempo 40 möglich ist), mutiert der Portofino zum waschechten Spider. Dann gesellt sich das Frischluft-Erlebnis dazu. Trotz den faltbaren Hardtop sitzt die Frontscheibe relativ weit vorne und lässt echtes Spider-Feeling zu. Bei hochgefahrenen Fenstern und dem manuell installierten Windschott strömt 30 Prozent weniger Luftmasse in den Innenraum als beim Vorgänger – was unter Cabrio-Enthusiasten natürlich Geschmackssache sein kann.

Für etwas weniger als 190.000 Euro erhält der Ferraristi also tatsächlich einen emotionalen Sportwagen mit hohen Alltagsqualitäten. Darin ist er seinem direkten Konkurrenten, dem Porsche 911 Turbo S Cabriolet, durchaus ähnlich – auch wenn der Italiener schon optisch deutlich spektakulärer daherkommt als der Schwabe. Der ist, auch wegen seines Allradantriebes, sogar teurer als der 20 PS stärkere Ferrari. Der ja eigentlich mit Coupé und Cabrio sogar zwei Autos bietet.

Technische Daten Maße Länge 4.586/Breite 1.938/Höhe 1.318 mm/Radstand 2.670 mm Wendekreis 12,1 m Gewicht 1.664 kg Zuladung 290 kg Sitzkapazität 2+2 Kofferraum 292 l. Motor V8-Turbo-Benzinmotor; Hubraum 3.855 ccm Leistun g 441 kW/600 PS bei 7.500/min Drehmoment 760 Nm bei 3.000 – 5.250/min Höchstgeschwindigkeit über 320 km/h Beschleunigung 0 – 100 km/h in 3,5 Sekunden Antrieb Heck-Antrieb Getriebe 7-Gang-F1-Doppelkupplungs-Getriebe Verbrauch 10,7 l/100 km CO2-Emission   245 g/100 km; Preis 189.704 Euro

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Audi-Chef Rupert Stadler sitzt in Untersuchungshaft

Di, 19/06/2018 - 09:40

Audi-Vorstandsvorsitzender Dr. Rupert Stadler ist festgenommen worden. Wie Nachrichtenmedien berichten, sitzt er in Untersuchungshaft.

Stadler: Verdacht auf Verdunkelungsgefahr

Gegen Stadler wird wegen möglicher Mitwisserschaft in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns ermittelt. Er soll vor drei Jahren erste Hinweise auf die Manipulation der Abgassoftware erhalten haben. Die Festnahme begründet die Justiz mit Verdunkelungsgefahr. Für Volkswagen gilt im Fall Stadler derzeit weiter die Unschuldsvermutung.

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Ermittlungen nun auch gegen den Audi-Chef Stadler

Di, 19/06/2018 - 09:34

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt im Fall manipulierter Abgassoftware in Dieselmotoren nun auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler.

Wohnung von Audi-Chef Stadler durchsucht

Die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden sowie die eines weiteren Vorstandes der Marke wurde bereits durchsucht. Ihnen wird vorgeworfen, gewusst zu haben, dass in Europa und in den USA über 200 000 Dieselfahrzeuge mit unzulässigen Abschaltvorrichtungen auf den Markt gebracht worden sind. Damit stehen in der Dieselaffäre des Volkswagen-Konzerns nun 20 Personen im Visier der Ermittlungsbehörden. Bereits Mitte März hatte es Durchsuchungen bei Audi gegeben. Die VW-Tochter hat auch Porsche mit den beanstandeten V6-Dieselmotoren beliefert.

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