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Aktualisiert: vor 24 Minuten 17 Sekunden

Volvo: Bye-bye Diesel

Mo, 22/05/2017 - 16:09

Volvo verabschiedet sich von der Diesel-Technologie. Das hat Vorstands-Boss Hakan Samuelsson der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ verraten.

mid Groß-gerau – Die Zukunft von Volvo soll elektrisch sein, wie dieser Konzept-Antriebsstrang des „CMA Battery Electric Vehicle“ zeigt.
Copyright: Volvo

Laut Samuelsson werden die Schweden verstärkt auf Elektro-Antriebe setzen. „Aus heutiger Sicht werden wir keine neue Generation Dieselmotoren mehr entwickeln“, zitiert die FAZ den Volvo-Vorstandsvorsitzenden. Der aktuelle Diesel-Motor werde zwar noch weiterentwickelt und an neue Abgasnormen angepasst, in einigen Jahren wird dann aber Schluss sein – dann werde der finanzielle Aufwand zu hoch für eine Neuentwicklung.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen VW-Konzernchef Müller

Mo, 22/05/2017 - 16:08

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen VW-Konzernchef Matthias Müller, seinen Vorgänger Dr. Martin Winterkorn und VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch.

Ihnen wird vorgeworfen, durch zu späte Bekanntgabe der Dieselaffäre Marktmanipulation begangen zu haben. Die Strafanzeige kommt Medienberichten nach von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bei Müller richtet sich der Verdacht auf seine Zeit als Vorstandsmitglied des VW-Hauptaktionärs Porsche SE. Die Holding hat den Vorwurf zurückgewiesen.

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Johnny Cecotto im Audi Sport TT Cup

Mo, 22/05/2017 - 16:01

Ex-Motorradweltmeister bei Audi: Johnny Cecotto startet auf dem Nürburgring im Audi Sport TT Cup.

Der Venezolaner hat in Deutschland viele Fans: Nach seiner Karriere als zweimaliger Motorrad-Weltmeister wechselte er in die Formel 1. Seine größten Tourenwagen-Erfolge feierte er in Deutschland mit Titelsiegen in der STW-Meisterschaft, im ADAC GT Cup, bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring und in der V8STAR. Ebenso wie der Journalist Sönke Brederlow ist der frühere DTM-Pilot Cecotto in der Eifel Gaststarter.

Auch die 16 regulär eingeschriebenen Junioren freuen sich auf zwei spannende Rennen im Rahmenprogramm des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring. Beim Auftakt in Hockenheim gewann der Brite Philip Ellis zwei spektakuläre Rennen vor der Polin Gosia Rdest. Tabellendritter ist der Niederländer Milan Dontje, der ebenso wie Yannik Brandt aus der Schweiz in Hockenheim eine Pole-Position errungen hatte. Brandt komplettierte im ersten Lauf das Podium. Der schottische Rookie Finlay Hutchison, der im zweiten Rennen nach einer erfolgreichen Aufholjagd von Platz zwölf bis auf Rang drei vorgefahren war, wird sich in der Eifel erneut das Podium zum Ziel setzen.

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Wohnmobil mieten: so klappts

Mo, 22/05/2017 - 15:52

Ferien mit dem Wohnmobil sind beliebter denn je: Wurden 2012 noch 24 062 Fahrzeuge neu zugelassen, waren es 2016 laut Kraftfahrtbundesamt bereits 35 135 – das ist ein Plus von 46 Prozent. Auch der Markt der Miet-Wohnmobile wächst stetig. Wer in den Sommerferien fahren will und auf ein bestimmtes Modell festgelegt ist, muss dabei frühzeitig buchen – am besten sechs Monate, bevor der Urlaub beginnt, rät der ADAC.

Isofix bis heute kein Standard

Reisemobilisten mieten Wohnmobile immer öfter online
Copyright: auto.de

Aber auch jetzt gibt es noch genügend Wohnmobile für die Hochsaison – Flexibilität bei Fahrzeug und Zeitraum ist dabei hilfreich. In der Regel sind Wohnmobile für Zeiträume von mindestens einer Woche mietbar. In der Nebensaison ist unter Umständen eine kürzere Mietdauer möglich. Ab drei Wochen gibt es oft Rabatte für Langzeitmieten. Im Idealfall sind im Wohnmobil feste Schlafplätze für jeden Mitfahrer vorhanden. Zwar kann man zum Beispiel den Tisch meist zum Bett umfunktionieren, auf Dauer ist das aber oft unbequem und der ständige Umbau kostet Nerven. Miet-Wohnmobile verfügen in der Regel nicht über Kindersitze. Diese sind am besten selbst mitzubringen und vor Ort einzubauen. Allerdings gehört eine Isofix-Verankerung bisher in Wohnmobilen nicht zur Standard-Ausstattung.

Für die Übergabe des Wohnmobils sollte genügend Zeit eingeplant werden. Es dauert zwischen 30 Minuten und einer Stunde, bis sich der Mieter zum Beispiel mit Gas, Toilette oder Markise vertraut gemacht hat. Ratsam ist ein penibler Rundgang um das Fahrzeug, um vorhandene Schäden zu protokollieren und bestätigen zu lassen, damit es hinterher keinen unnötigen Äger gibt. Auch das Dach sollte dabei auf keinen Fall vergessen werden. Neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung kann zwischen Vollkasko- und Teilkasko (meist mit Selbstbeteiligung ab 1.500 Euro) gewählt werden. Der Eigenanteil lässt sich mit einer Selbstbehaltversicherung auf 200 bis 250 Euro reduzieren. Für Reisen sind zudem immer ein Auslandskrankenschutz und eine Reiserücktrittskosten-Versicherung zu empfehlen.

Reisen statt Rasen

Wohnmobile lassen sich auch mieten.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Intercaravaning

Wer zum ersten Mal ein Wohnmobil mietet, muss sich bewusst sein, dass es deutlich breiter ist als ein Pkw, was leicht zu Rempeleien mit Schrammen und Dellen führt. Ganz wichtig: Vor einem Tunnel aus sollte aus Sicherheitsgründen keinesfalls überholt werden. Fährt ein Lastwagen hier neben einem Wohnmobil, entsteht ein gefährlicher Unterdruck, der beide Fahrzeuge zueinander hinzieht, warnt der ADAC. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen muss vor der Anmietung außerdem überprüft werden, ob der eigene Führerschein dafür gültig ist.

Im Wohnmobil gilt der Grundsatz „Reisen statt rasen“. Eine Reisegeschwindigkeit zwischen 90 und 110 km/h schont Nerven und – dank des geringeren Verbrauchs – auch den Geldbeutel. Im Durchschnitt verbrauchen Wohnmobile nach ADAC-Angaben neun bis 14 Liter Diesel pro 100 Kilometer.

Wer sein Wohnmobil nicht vom professionellen Vermieter, sondern von einer Privatperson mietet, muss darauf achten, dass es als Selbstfahrervermietfahrzeug zugelassen ist – sonst sind sämtliche Versicherungen bei einer Vermietung ungültig.

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Volvo erprobt selbstfahrenden Müllwagen

Mo, 22/05/2017 - 15:47

Zusammen mit dem schwedischen Abfallentsorger Renova erprobt Volvo derzeit ein selbstfahrendes Müllauto. Bei den automatisierten Systemen handelt es sich im Prinzip um dieselben Funktionen, mit denen auch ein Lkw ausgestattet ist, der seit Herbst 2016 im Bergwerk Kristineberg in Nordschweden eingesetzt wird.

Die Projektpartner erwarten sich von dem System mehr Sicherheit, Arbeitserleichterung für das Personal und einen optimierten Kraftstoffverbrauch. Wenn das automatisierte Entsorgungsfahrzeug zum ersten Mal in einem neuen Gebiet zum Einsatz kommt, wird es von Hand gesteuert, während das Bordsystem die Strecke permanent mit Hilfe von Sensoren und GPS-Technik überwacht und kartiert. Wenn der Müllwagen dann das nächste Mal im selben Gebiet unterwegs ist, weiß die Elektronik, wie der Streckenverlauf aussieht und an welchen Abfallbehältern es anhalten muss. Die Sensoren erkennen natürlich auch Hindernisse.

Wenn das Fahrzeug zum ersten Mal anhält und das System aktiviert ist, steigt der Fahrer aus, geht nach hinten, holt die Abfalltonne und leert sie genau so, wie es heute gemacht wird, indem er die entsprechenden Bedienelemente betätigt. Wenn der Vorgang beendet ist, setzt der Lkw automatisch bis zur nächsten Abfalltonne zurück, nachdem er einen entsprechenden Befehl vom Fahrer erhalten hat. Der Müllmann bewegt sich in exakt dieselbe Richtung wie der Lkw und hat daher alles im Blick, was in Fahrtrichtung passiert. Der Lkw fährt rückwärts statt vorwärts, damit der Fahrer ihn stets im Blick hat und nicht um ihn herum laufen muss, wenn das Fahrzeug die Position wechselt.

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Nissan bringt X-Trail mit Drohne

Mo, 22/05/2017 - 15:45

Nissan bringt den X-Trail als Sondermodell „X-Space“ in einer Auflage von 1200 Fahrzeugen auf den Markt. Das Besondere an der wahlweise als Fünf- oder Siebensitzer erhältlichen Edition ist die weniger als 500 Gramm wiegende Drohne Parrot Bebop 2.

Sie hat eine Laufzeit von bis zu 25 Minuten und verfügt über ein Headset mit Cockpitbrille, in die Bilder der Full-HD-Kamera eingespielt werden. Die Drohne ist außerdem mit einer Follow-Me-Funktion ausgestattet. Einmal aktiviert, folgt sie so dem Nutzer, egal ob er in seinem X-Trail, zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Kanu oder auf dem Skateboard unterwegs ist. Für einen sicheren Transport werden Drohne und Zubehör in einem maßgeschneiderten gepolsterten Koffer im Rucksack-Stil verstaut.

Der Nissan X-Trail X-Scape ist ab sofort zu Preisen ab 40 710 Euro erhältlich. Er ist ausschließlich mit dem 1,6-Liter Dieselmotor mit 96 kW / 130 PS und Allradantrieb in der höchsten Ausstattungsstufe Tekna in den Metalliclackierungen Schwarz und Grau sowie Perlweiß erhältlich.

Durch die aufpreisfreie Zugabe der Drohne und spezieller Fußmatten ergibt sich ein Preisvorteil von 820 Euro.

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Toyota Yaris: Eine sichere Sache

Mo, 22/05/2017 - 15:38

Mit einer in diesem Segment ungewöhnlich vollständigen Sicherheitsausrüstung rollt der überarbeitete Toyota Yaris in den kommenden Wochen zu den Händlern. In allen Ausstattungsvarianten kommt bei dem weitgehend in Europa entwickelten und im französischen Valenciennes produzierten Kleinwagen das Sicherheitspaket Toyota Safety Sense zum Einsatz. Dazu gehört unter anderem das Pre-Collision-System, das bei einer von einem Laser erkannten Gefahr selbstständig eine Notbremsung auslöst.

Eine sichere Sache?

Toyota Yaris.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Ebenfalls dabei sind der automatisch abblendende Fernlicht- und der Spurhalteassistent. Von der Ausstattung Comfort an gehört außerdem auch eine Verkehrsschilderkennung zur Serie. Sie warnt den Chauffeur bei Geschwindigkeitsbegrenzungen optisch oder auf Wunsch auch mittels eines Warnsummers. Die Techniker dachten ferner an die Fondpassagiere und spendierten ihnen zum ersten Mal Gurtstraffer und Kraftbegrenzer.

Für die Modellpflege tauschten die Toyota-Entwickler insgesamt 900 Teile aus. Am deutlichsten fallen die äußeren Veränderungen an der Front- und Heckpartie ins Auge. Die neue, scharf geschnittene Front mit dem dominierenden Kühlergrill lässt den Kleinwagen trotz unveränderter Abmessungen breiter wirken und macht den Yaris zum Gesicht in der Masse der Stadtwagen. Am Heck wurden die Kofferraumklappe und die Rückleuchten neu gestaltet.

Im Innenraum beließ es Toyota bei der für die Marke typischen, sachlichen Atmosphäre. Die Bedienelemente sind ergonomisch günstig angeordnet, und die neuen Materialien sowie die Polsterung neu arrangierte Dekorleisten werten den Innenraum deutlich auf. Vor dem Fahrer befinden sich zwei gut ablesbare analoge Instrumente. Ein Mini-Bildschirm vermittelt (ab der Ausstattung Comfort) zusätzliche Informationen über Verbrauch und Verkehrszeichen. Die entsprechenden Informationen lassen sich über Tasten am Lenkrad abrufen.

Diesel adieu

Toyota Yaris.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Unter der Haube des überarbeiteten Yaris arbeiten künftig nur noch Benzinmotoren. Der Diesel wurde mangels Nachfrage (zuletzt waren es gerade noch drei Prozent) aus dem Programm gestrichen. Die Rolle des Spritsparers übernimmt der überarbeitete Hybridantrieb, der sich gleichzeitig durch eine dezentere Geräuschentwicklung als bisher bemerkbar macht. Die Ingenieure erreichten dies unter anderem durch die Montage von zusätzlichem Dämmmaterial unter der Motorhaube, einer akustisch optimierten Windschutzscheibe sowie eines neuen Auspuffs und neuer Antriebswellen. Die Toyota-Hybridprämie (3000 Euro) ließ den Hybridanteil im vergangenen Jahr auf 63 Prozent steigen. In diesem Jahr sind 70 Prozent im Visier.

Als weitere motorische Neuheit spendierten die Toyota-Techniker dem Yaris einen neuen 1,5-Liter-Benziner. Er löst den bisherigen Turbo mit 1,33 Litern Hubraum ab. Grund für den Wechsel, so ein Toyota-Sprecher „ist unter anderem auch die bevorstehende Einführung der Abgasnorm Euro 6c und die Zulassungsvorschriften zu Eimissionen im praktischen Fahrbetrieb“. Der neue Antrieb (82 kW / 111 PS) verbessert die Beschleunigung von Null auf 100 km/h um 0,8 Sekunden gegenüber dem alten Motor. Die Kraft wird dabei über ein Sechs-Gang-Getriebe an die Vorderräder übertragen. So ausgerüstet, verbreitet der Yaris ein gelassenes Temperament. Wer Wert auf eine dynamische Fortbewegung legt, freut sich über das leicht zu schaltende Getriebe, denn der sechste Gang ist als Schongang ausgelegt, so dass dynamische Manöver häufige Griffe zum Schalthebel verlangen. Auch deshalb ist der von Toyota versprochene Verbrauch (fünf Liter auf 100 Kilometer) in der realen Verkehrswelt schwer zu erreichen. Sechs bis sieben Liter sind realistischer. Deutlich sparsamer ist die Hybridversion, die weniger als vier Liter verbrauchen soll und beim CO2-Ausstoß mit 75 Gramm je Kilometer den Bestwert im Segment erreicht.

Der Yaris GRMN hat es in sich

Toyota Yaris GRMN.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Das Fahrwerk wurde nur leicht modifiziert, denn schon vor der Modellpflege gehörte der Yaris zu den unproblematischen Vertretern seines Segments. Das hat sich nach der Überarbeitung nicht geändert. Die harmonische Abstimmung von Federung und Dämpfung macht auch längere Fahrten zu einem angenehmen Erlebnis, und wer sich innerhalb der Grenzen der Physik bewegt, wird keine unangenehmen Erfahrungen machen. Schließlich ist der Yaris alles andere als ein Sportwagen.

Dieser Eindruck könnte sich allerdings demnächst deutlich ändern. Denn gegen Ende des Jahres röhrt der Yaris GRMN in die Modellpalette. Rund 100 Exemplare sind für die deutschen Kunden reserviert. Angetrieben von einem mehr als 154 kW / 210 PS leistenden 1,8-Liter-Turbo-Benziner, verwandelt sich der Yaris zu einem Kompaktsportler, der ernst genommen werden will. Über den Preis hüllt sich Toyota noch in Schweigen.

Bei den zivilen Versionen beginnt die Preisliste bei 12 540 Euro für den 1,0-Liter-Dreizylinder (51 kW / 69 PS). Die Versionen mit dem neuen 1,5-Liter-Vierzylinder kosten mindestens 13 240 Euro, und der Hybrid (Systemleistung 74 kW / 100 PS) beginnt bei 17 990 Euro, was sich dank der Hybridprämie um 3000 Euro verringert.

Wie von Toyota gewohnt ist bereits die Basisversion sehr gut ausgestattet und besitzt unter anderem sieben Airbags und elektrisch einstellbare Außenspiegel. Die Version Yaris Comfort kommt mit Rückfahrkamera und einer manuellen Klimaanlage zu den Kunden, und die Yaris Style Selection verfügt unter anderem über eine Metallic-Lackierung und einem Sportlenkrad.

Technische Daten Toyota Yaris 1.5 Länge x Breite x Höhe (m) 3,94 x 1,69 x 1,51 Radstand (m) 2,51 Motor R4-Benziner, 1496 ccm Leistung 82 kW / 111 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 134 Nm bei 4400 U/min Höchstgeschwindigkeit 175 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,0 Sek. Verbrauch (Durchschnitt nach EU-Norm) 4,6-5,0 Liter Effizienzklasse C CO2-Emissionen 103–112 g/km (Euro 6c) Leergewicht / Zuladung  min. 1040 kg / max. 505 kg Kofferraumvolumen  286 Liter  Luftwiderstandsbeiwert  0,29  Basispreis  14 240 Euro

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Merkel verabschiedet sich vom Eine-Million-Ziel für Elektroautos

Mo, 22/05/2017 - 15:26

Kanzlerin Angela Merkel gibt ihr Ziel auf, bis 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland zugelassen zu sehen. Trotz der nachgeschobenen Prämie von bis zu 4000 Euro läuft der Verkauf immer noch extrem schleppend. Auf einem Arbeitnehmerkongress der Unionsfraktion räumte Merkel am Montag deswegen ein: „So wie es im Augenblick aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“ Damit hat sie Protest in ihrer Koalition und bei der Opposition ausgelöst.

Elektroauto im Winter.
Copyright: ADAC

Im internationalen Vergleich steht Deutschland zwar bei den Technologien an der Spitze, ist aber bei einem Marktanteil von 0,7 Prozent Elektro-Autos weit davon entfernt, sich nach Stückzahlen zu einem Leitmarkt für die E-Mobilität zu entwickeln. Nach Angaben des Branchenverbands Verband der Automobilindustrie (VDA) sind derzeit insgesamt rund 65 000 Hybrid- und reine Elektroautos in Deutschland unterwegs. Der VDA hielt das ursprüngliche Ziel der Kanzlerin von einer Million E-Autos in 2020 nie für realistisch, reagiert aber jetzt auf das Eingeständnis der Kanzlerin diplomatisch: „Die Bundeskanzlerin hat Recht, dass nach heutiger Lage das Eine-Million-Ziel außer Reichweite scheint“. Das Ziel werde dann aber „wenige Jahre später“ sicher erreicht.

Zur Stützung seiner These bringt der Verband die Aussagen wichtiger Mitglieder ins Spiel, die davon ausgehen, dass 2025 jedes fünfte oder jedes vierte in Deutschland verkaufte Auto entweder eines mit Hybrid-Antrieb oder ein Elektroauto sein werde, das seine Energie aus einer Batterie, vielleicht sogar aus einer Brennstoffzelle beziehen werde. Vor diesem Hintergrund hatte VDA-Präsident Matthias Wissmann kürzlich erklärt: „Der Umstieg auf die Elektromobilität ist in vollem Gange. Dabei geht es in erster Linie nicht nur um die Zukunft der Automobilindustrie – sondern auch um eine strategische Weichenstellung für den Technologie- und Industriestandort Deutschland“.

Die beiden SPD-Ministerinnen Brigitte Zypries für Wirtschaft und Barbara Hendricks für Umwelt äußerten sich verärgert. Merkel solle das Ziele nicht aufgeben, sondern überlegen, wie Deutschland zum Leitmarkt werden könne. Anton Hofreiter, Fraktionschef für die Grünen im Bundestag, nannte den schleppenden Ausbau der Ladeinfrastruktur und eine miserabel ausgestaltete Kaufprämie für Elektroautos als Gründe für das Scheitern. Auch er sieht den wichtigsten Industriesektor Deutschlands gefährdet.

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Smartphones bringen Menschen um

Mo, 22/05/2017 - 15:21

Das Smartphone durchdringt alle Lebensbereiche und macht auch vor dem Straßenverkehr nicht halt. Rund die Hälfte aller Autofahrer lässt sich auf die eine oder andere Weise durch digitale Kommunikationsgeräte vom Verkehr ablenken, ergeben Untersuchungen von Verkehrsexperten. Sie machen die Geräte für die seit zwei Jahren wieder ansteigende Zahl von Verkehrsunfällen verantwortlich.

Woher kommt der Anstieg von Verkehrsunfällen?

mid Groß-Gerau – Gefahr durch Ablenkung: die Nutzung des Smartphones am Steuer.
Copyright: Ford

So geben 44 Prozent der Autofahrer an, während der Autofahrt häufig oder manchmal mit Smartphone oder Handy am Ohr zu telefonieren. Das hat der Verband der Digitalbranche Bitkom jetzt in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Jeder Zweite (51 Prozent) liest Kurznachrichten wie SMS oder Whats App, 31 Prozent schreiben sogar selbst welche. Jeder fünfte Autofahrer (19 Prozent) liest E-Mails während der Fahrt, 15 Prozent tippen welche in ihr Gerät ein. 17 Prozent geben zu, ab und zu im Internet zu surfen und acht Prozent schauen sogar Videos, während sie ihr Auto steuern.

Eine einfache Rechnung macht deutlich, wie gefährlich die Nutzung von digitalen Endgeräten im Auto ist: Wer bei 50 km/h nur zwei Sekunden lang auf das Display schaut, ist 30 Meter im Blindflug unterwegs. Bei Tempo 130 sind es sogar 72 Meter. Wenn dann der Vordermann unvermittelt bremst oder ein Fußgänger plötzlich die Fahrbahn betritt, ist es oft für jede Reaktion zu spät. Forscher fanden zudem durch Versuche im Fahrsimulator heraus, dass das Schreiben einer Textnachricht in etwa die ablenkende Wirkung von 1,1 Promille Alkohol im Blut hat.

Experten glauben daher, dass die steigende Anzahl von Verkehrsunfällen in Deutschland durch die Nutzung digitaler Endgeräte im Auto mitverursacht wird. Von 2014 bis 2016 gab es einen plötzlichen starken Anstieg um 7,5 Prozent von 2,41 auf 2,58 Millionen Unfälle. Die Zahl der Verletzten nahm dabei um 1,8 Prozent zu. Glücklicherweise ging die Zahl der Verkehrstoten in dem Zweijahreszeitraum um 5,3 Prozent auf 3206 zurück.

Die Polizei stellt immer mehr Smartphone-Verstöße fest. In Nordrhein-Westfalen waren es 2016 rund 164 000, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei gibt es jedoch eine enorme Dunkelziffer. Oftmals kann die Polizei die Smartphone-Nutzung gar nicht erst feststellen, da der Autofahrer sein Gerät auf dem Schoß bedient, sodass es von außen gar nicht zu sehen ist.

Droht eine Verschärfung der Straßenverkehrsordnung?

Lesen und Schreiben von Textnachrichten: Nur mal kurz schauen, was der Partner geantwortet hat oder noch schnell eine Verabredung zusagen: Dank Smartphone & Co. verleitet die digitale Kommunikation rasch dazu, sich vom Straßenverkehr ablenken zu lassen. Insgesamt lesen oder verfassen 15 Prozent der Befragten während der Fahrt Nachrichten auf ihrem Handy. Fakt ist: Seit dem 1.Mai 2014 ist jegliche Handynutzung am Steuer verboten.
Copyright: lzf//iStock/Thinkstock

Doch offiziell gibt es keine Belege für den Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung und steigenden Unfallzahlen. Denn die Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes weist Ablenkung nicht als Unfallursache aus. Nur wenige Bundesländer schlüsseln die Ablenkung durch Smartphone-Nutzung als gesonderte Unfallursache auf. So konnte Nordrhein-Westfalen 2015 gerade einmal 182 Fälle eindeutig feststellen. Denn selten lässt sich beweisen, ob vor dem Unfall ein Smartphone bedient wurde. Und nur bei schweren Unfällen und einem Anfangsverdacht dürfen Beamte das Gerät beschlagnahmen und auslesen lassen. Verkehrsexperten schätzen, dass etwa ein Drittel der Verkehrsunfälle auf Ablenkungen zurückzuführen ist und zwölf bis 13 Prozent direkt auf Smartphone-Nutzung.

Als besonders gefährdet gelten Fahranfänger. Denn bei ihnen ballen sich die Risiken. Aufgrund mangelnder Fahrerfahrung und geringem Risikobewusstsein verursachen sie von jeher die meisten Verkehrsunfälle. Zugleich sind junge Menschen aber auch die stärksten Nutzer von digitalen Endgeräten.

Kein Wunder, dass derzeit eine Verschärfung der Straßenverkehrsordnung diskutiert wird. Diese verbietet es, Handys im Auto in der Hand zu halten. Smartphones, Tablets und E-Reader kennt die Straßenverkehrsordnung bisher gar nicht. Nun sollen nach Vorstellung des Bundesverkehrsministeriums alle digitalen Endgeräte von einem Nutzungsverbot erfasst werden. Das Bußgeld soll von bislang 60 auf mindestens 100 Euro erhöht werden. Bei Verkehrsgefährdungen soll es ein einmonatiges Fahrverbot geben.

Unfallverursachern, die sich von ihrem Smartphone haben ablenken lassen, drohen auch gravierende Folgen von ihren Versicherern. Die Kaskoversicherung kann die Schadensregulierung für den Versicherten ablehnen, wenn der Fahrer grob fahrlässig gehandelt hat.

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Porsche Macan S Diesel ist das wertstabilste Auto

Mo, 22/05/2017 - 15:14

Ein Pkw kann je nach Modell in vier Jahren bereits weit mehr als die Hälfte seines ursprünglichen Wertes verlieren. Um Käufern und Verkäufern eine Orientierungshilfe zu geben, haben „Auto Bild“ und Schwacke zum 14. Mal die „Wertmeister“ gekürt.

In 13 Fahrzeugsegmenten wurden alle in Deutschland verkauften Modelle verglichen und der wertstabilste Pkw pro Klasse ausgezeichnet. Lediglich 34,7 Prozent Wertverlust nach vier Jahren: Mit diesem Ergebnis fährt der Porsche Macan S Diesel in diesem Jahr erneut den Titel als wertstabilstes Auto Deutschlands ein.

Porsche kommt auf vier Klassensiege, gefolgt von BMW/Mini auf drei Spitzenplätzen. Mit der Mercedes V-Klasse und dem Opel Zafira können zwei weitere deutsche Marken einen ersten Platz belegen, 28-mal landen deutsche Modelle in den Top drei der „Wertmeister 2017“. Gut schnitten auch die beiden koreanischen Markengeschwister Hyundai und Kia sowie Dacia bei der Bewertung des geringsten absoluten Wertverlustes in Euro ab – der Dacia Sandero verliert in vier Jahren gerade einmal 2590 Euro an Wert. Hinter ihm folgen zwei weitere Modelle der rumänischen Renault-Tochter.

Wertmeister 2017 sind der Kia Picanto 1.0 (Kleinstwagen), der Mini Cooper Clubman (Kleinwagen), der Mazda3 Skyactiv-G 120 (Kompaktwagen), der Skoda Octavia Combi 1.8 TSI (Mittelklasse), BMW 540 Aut. (Oberklasse), Porsche Panamera 4S Diesel (Luxusklasse), Porsche 718 Cayman S PDK (Sportwagen), Opel Zafira 2.0 CDTI Ecoflex Start/Stop (Kompakt-Van), Mercedes-Benz V 220 d kompakt 7G-Tronic (Van), Mini Cooper SD Countryman Aut. (kleine SUV), Porsche Macan S Diesel (Kompakt-SUV), Porsche Cayenne Diesel (SUV) und Hyundai Ioniq Electric (Elektrofahrzeuge).

Die Preisverleihung fand gestern Abend vor rund 100 Gästen aus dem automobilen Top-Management im Axel-Springer-Haus in Berlin statt.

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Ein Mercedes-Benz 680 S mit besonderer Geschichte

Mo, 22/05/2017 - 15:11

Die Jahre zwischen 1924 und 1929 sind in Deutschland als die „Goldenen Zwanziger“ in die Geschichte eingegangen. Die Konjunktur hatte nach den Folgen des Ersten Weltkriegs bis zur Weltwirtschaftskrise am Ende des Jahrzehnts wieder einigermaßen Tritt gefasst, und es gab wieder Leute, die sich den Luxus so edler Automobile leisten konnten wie sie jetzt das junge Unternehmen Daimler-Benz AG baute, das 1926 aus der Fusion der Daimler-Motoren-Gesellschaft mit Benz & Cie entstanden war.

Urahn der S-Klasse

Frederick Henry Bedford Jr., erster Besitzer des Mercedes-Benz-680 S Torpedo Sport.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Sotheby's

Eines davon war der Mercedes-Benz Typ S. Was Luxus und Exklusivität angeht, ist er ein Urahn der heutigen S-Klasse. Der Mercedes-Benz Typ S – wegen seines Hubraums von 6,8 Litern auch als Typ 680 S bezeichnet – erschien im Jahr 1927 als Weiterentwicklung des Mercedes-Benz Supersportwagens Modell K. Er begründete die legendäre Familie der schweren Kompressorwagen, zu denen auch die 1928 erschienenen Modelle SS und SSK gehörten. Seine geistigen Väter waren die legendären Konstrukteure Ferdinand Porsche, Hans Nibel, und Fritz Nallinger. Die Leistung von 88 kW / 120 PS ohne und 132 kW / 180 PS mit Kompressor in der Straßenversion war für ein Spitzentempo von 170 km/h gut. Dieses Potenzial – unterstützt durch jeweils zwei Zündkerzen auf allen der sechs Zylinder – machte das Auto zu einem der schnellsten und zugleich begehrenswertesten Sportwagen seiner Zeit. Sein erster öffentlicher Auftritt erfolgte beim Eröffnungsrennen des Nürburgrings im Jahr 1927 und endete mit einem Dreifachsieg für Mercedes-Benz. Rudolf Caracciola fuhr den Typ S auf den ersten Platz.

Insgesamt entstanden nur 146 Exemplare des 680 S, die weitaus meisten davon als offene Sport-Viersitzer zum Preis von 30 000 Reichsmark. Einzelne Exemplare wurden für 26 000 Reichsmark als Chassis ausgeliefert und erhielten ihre Karosserie bei den bedeutendsten Aufbauherstellern der damaligen Zeit. Drei davon bekamen ein maßgeschneidertes Kleid von Saoutchik in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, der damals zu den bekanntesten Karosserieherstellern des Landes zählte. Von diesen Modellen hat es nur eines bis auf den heutigen Tag geschafft und eine bemerkenswerte, fast 90-jährige Geschichte hinter sich.

Die begann am 2. August 1928, als das Chassis nach Frankreich geliefert wurde, wo es die Karosserie eines zweisitzigen Sportwagens erhielt. Dafür stellte Saoutchik im Dezember 11 572,35 Reichsmark in Rechnung. Danach wurde es von der Mercedes-Benz Comp. Inc., New York, für Charles Levine, New York, bestellt, einen reichen Schrotthändler, der zuvor Berühmtheit als erster Passagier eines Transatlantikflugs von den USA nach Deutschland erlangte. Das Wettrennen mit Charles Lindbergh um die erste Atlantiküberquerung als Pilot hatte er wegen eines Gerichtstermins um wenige Stunden verpasst.

Aus der Not eine Tugend machen

Mercedes-Benz 680 S Torpedo-Sport Avant-Garde (1928).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Sotheby's

Ob Levine zwischenzeitlich das Geld ausgegangen war oder ob er mit seiner Frau haderte, die das Auto angeblich hinter seinem Rücken geordert hatte, ist nicht überliefert. Fest steht dagegen , dass die Mercedes-Niederlassung in New York plötzlich auf einer unverkauften und extrem teuren Sonderanfertigung eines 680 S sitzen geblieben war. Das Personal machte aus der Not eine Tugend und stellte den Wagen als Publikumsmagnet in den eigenen Showräumen aus. Auch auf dem New York Auto Salon von 1929 trat er in Erscheinung. Schließlich begeisterte sich Frederick Henry Bedford jr. für das Cabrio. Der war damals – ebenso wie sein Vater vor ihm – Direktor beim Rockefeller-Unternehmen Standard Oil, aus dem später unter anderem Esso hervorging. Der Preis bedeutete für ihn daher kein Problem. Dass Bedford dem Mercedes jedoch Margret Stewart, seine spätere Ehefrau, verdanken würde, konnte er beim Kauf natürlich nicht ahnen.

Laut deren Enkelin Muffie Murray ging ihre Großmutter damals mit einem alten Freund der Familie aus, der sie entsetzlich langweilte. Als sie mit ihm eine Party besuchte, wurde sie dort Frederick Bedford vorgestellt, den sie recht unterhaltsam fand und als guten Tänzer kennen lernte. Am Ende der Party warf sie einen Blick auf Bedfords Auto und „es war um sie geschehen“, so Muffie Murray. Sehr zum Ärger ihrer Begleitung machte sie etwas, was sich damals für eine junge Dame aus guter Familie ganz und gar nicht gehörte: Sie ließ sich von dem vorerst für sie noch wildfremden Bedford nach Hause fahren. „Danach gab es für mich keinen anderen Mann mehr“, soll sie Muffie später gestanden haben.

Margret und Frederick führten eine glückliche Ehe, bis 1952 Frederick Bedford während einer Geschäftsreise unerwartet im Alter von 61 Jahren starb. Seine Frau traf dieser Schicksalsschlag so hart, dass sie den 680 S Torpedo-Sport Avant-Garde, so die offizielle Fahrzeugbezeichnung, in die Garage fuhr und ihn fortan 28 Jahre lang nicht mehr anfasste.

Wird er die Zehn-Millionen-Marke knacken?

Mercedes-Benz 680 S Torpedo-Sport Avant-Garde (1928).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Sotheby's

Zu ihrem Geburtstag 1980 bekam sie dann von ihrer Enkelin eine besondere Torte geschenkt. Für sie hatte der Mercedes Modell gestanden, was Mrs. Bedford so begeisterte, dass sie sich weigerte, den Kuchen anzuschneiden. Sie versprach ihrer Enkelin, das alte Auto restaurieren zu lassen. Diese Aufgabe wurde Paul Russel übertragen, einem der namhaftesten Oldtimer-Experten der USA. Als Russel dem Mercedes Benz 680 S einen ersten Besuch abstattete, trug der Sportwagen noch seine Originalinnenverkleidung aus Schlangenhaut und sein altes Nummernschild , das kurz vor Bedfords Tod erneuert worden war.

Nach der Renovierung besaß das Fahrzeug rote Ledersitze und war in einem so perfekten Zustand, dass es auf mehreren Ausstellungen glänzte und Preise gewann. 1986 war es bei den Feierlichkeiten „100 Jahre Auto“ von Mercedes-Benz dabei, danach wanderte es für 20 Jahre als Leihgabe in ein Museum in den USA. 2006 entschloss sich die Bedford-Familie, den Wagen mit nur 31 000 Meilen auf dem Tacho zu verkaufen. Zwei Jahre später gelangte er in den Besitz der renommierten Autosammler Paul und Chris Andrews aus Texas.

Wiederum durchlief der Oldie eine Verjüngungskur, diesmal eine, die ihn in einen perfekten Zustand versetzte. Trost für Hardcore-Oldtimerpuristen: Nur wenige Altteile mussten ausgetauscht werden, was wohl auch daran lag, dass der Mercedes siebeneinhalb Jahrzehnte in erster Hand geblieben war. Selbst die Holzteile unterhalb des Karosserie-Blechs wiesen kaum Alterserscheinungen auf, nur der Motor verlangte nach umfangreicheren Eingriffen.

Der Aufwand machte sich bezahlt. 2012 gewann der Mercedes 680 S beim legendären Pebble Beach Concours d’Elegance in Kalifornien ebenso den ersten Platz wie ein Jahr später beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Ufer des Comer Sees in Italien, um nur die wichtigsten Ehrungen zu nennen.

Zur Oldtimerversteigerung am 27. Mai in der Villa Erba kehrt das Auto erneut an den Comer See zurück, wo es bei Sotheby’s unter den Hammer kommen wird. Offiziell schätzen die Auktionatoren, einen Preis zwischen 6,5 und acht Millionen Euro erzielen zu können. Insgeheim jedoch hoffen sie auf mehr. Schon jetzt gehört der Klassiker zu den 100 wertvollsten der Welt mit einer erstaunlichen Wertsteigerung. 2006 erhielt die Bedford-Familie 3,645 Millionen Dollar (damals rund drei Millionen Euro), 2013 kostete er 8,25 Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro). Experten halten es daher durchaus für möglich, dass der Mercedes diesmal sogar in den exklusiven Kreis der Zehn-Millionen-Oldtimer aufsteigt.

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Porsche Engineering verlängert Partnerschaft mit TU Prag

Mo, 22/05/2017 - 15:02

Porsche Engineering hat die Partnerschaft mit der Technischen Universität Tschechien (CTU) in Prag verlängert.

Der am Institut für Robotik, Kybernetik und Informatik (CIIRC) unterzeichnete Vertrag beinhaltet zudem eine umfassende Kooperation mit praxisnahen Vorlesungen des Ingenieursdienstleisters, Studentenpraktika, Diplomarbeiten und gemeinsame Forschungsprojekte. Besonders eng arbeitet die Porsche-Tochtergesellschaft in den Bereichen der Ladeinfrastrukturentwicklung und der serverbasierten Fahrzeugfunktionen mit dem Institut zusammen.

Im Rahmen der Verlängerung wird die Kooperation auch auf andere Fakultäten und Einrichtungen der Universität ausgeweitet, um Forschungsprojekte innerhalb der Automobilindustrie weiter voranzutreiben. 2001, dem Gründungsjahr der tschechischen Porsche Engineering Services, wurde die Vereinbarung einer Zusammenarbeit erstmalig mit der Fakultät für Maschinenbau getroffen.

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Irmscher-Power für den Opel Astra

Mo, 22/05/2017 - 15:00

Neben optischen Komponenten erweitert Irmscher auch das Motortuning für den Opel Astra.

So kann die Basisleistung des neuen 1,6 l Edit Ecoflex um 22 kW / 30 PS auf 169 kW / 230 PS gesteigert werden. Dabei wird das maximale Drehmoment von 280 Newtonmeter auf 320 Nm angehoben. Dem 1,6-Liter-Dieselmotor mit 100 kW / 136 PS und 320 Nm spendiert Irmscher auf Wunsch 115 kW / 156 PS und 360 Nm.

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Bentley Bentayga: nicht ohne meinen Falken

Mo, 22/05/2017 - 14:57

Wer seine gut betuchte Kundschaft erfreuen möchte, braucht Ideen. Und wenn diese Kundschaft mit Öl ihr Geld verdient, dann gehören Falken ganz oft zu den liebsten Haustieren. Deshalb gibt es den Bentley Bentayga jetzt als das wohl exklusivste Vogelnest der Welt.

mid Groß-Gerau: Bentley Bentayga Falconry nennt sich die spezielle Luxus-Variante des SUV.
Copyright: Bentley

Das Zubehör-Set hat Bentleys hauseigener Veredler Mulliner entwickelt. So wird aus dem Luxus-SUV ein fahrendes Falkner-Paradies. Geoff Dowding, Mulliner-Direktor sagt: Der Bentayga Falconry zeigt, was unsere spezialisierten Mitarbeiter können.“ Es sei möglich, für jedes Hobby exklusive Lösungen zu finden. Beim Bentayga Falconry gehören dazu Startpodeste für die Falken, handgefertigte Lederhauben, eine Box, in der sich der Vogel ausruhen kann inklusive Trink- und Futternapf.

Technik-affine Falken-Fans finden im Kofferraum außerdem Stauraum für ihr GPS-Tracking-Equipment – die Wertvollen Vögel, die zu Millionen-Preisen gehandelt werden, sollen in der Wüste schließlich nicht verloren gehen. Ein absolutes Highlight findet sich im Armaturenbrett: Ein Mosaik aus 430 Holzteilen zeigt eine Szene mit einem fliegenden Falken. Natürlich ist dieses Extra in jedem Auto ein Unikat. Preis dafür? Über Preise redet man zu Hause bei Familie Scheich nicht. Böse Zungen würden jetzt behaupten, die haben einen Vogel.

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Drei deutsche Toyota-Händler bekommen „Ichiban“-Award

Mo, 22/05/2017 - 14:51

Toyota hat seine kundenfreundlichsten Betriebe in Europa ausgezeichnet. Zu den 45 Händlern aus 33 Ländern gehören auch das Autohaus Hausmann aus Erding und Dorfen, Autohaus Karst aus Köln und Autohaus Metzger aus Widdern. Sie erhielten auf einer Veranstaltung im belgischen Antwerpen den „Ichiban“-Award für Kundenweiterempfehlung.

Bewertet werden neben der Weiterempfehlungsrate in Verkauf und Aftersales auch die Kundenbindungsrate und die Zielerreichung des Jahresverkaufsplans. In allen Bereichen erzielten die jetzt prämierten Toyota-Händler Topwerte. Das Autohaus Hausmann erhielt die Auszeichnung in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Die beiden anderen deutschen Partnerbetriebe waren zum ersten Mal unter den Prämierten.

Das aus einer japanischen Redewendung abgeleitete „Ichiban“ bedeutet so viel wie „Der Kunde steht an erster Stelle“. Rund 2300 Händler hatte der Automobilhersteller in Hinblick auf Zufriedenheit und Geschäftsergebnisse beurteilt.

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Rheinmetall liefert E-Gehäuse in China

Mo, 22/05/2017 - 14:49

Über sieben Jahre läuft ein 100 Millionen Euro schwerer Großauftrag für den Technologiekonzern Rheinmetall.

Für einen namentlich nicht genannten, weltweit tätigen deutschen Autohersteller soll ein Tochterunternehmen von Rheinmetall bereits ab Mitte 2018 Leichtbaugehäuse für Elektromotoren herstellen. Damit will der deutsche Autobauer seine ausschließlich für China bestimmten Elektro-Fahrzeuge ausrüsten, die eine Reichweite von mehreren hundert Kilometer aufweisen sollen.

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Fabrik für umstrittenes Kühlmittel in Betrieb

Mo, 22/05/2017 - 14:41

Honeywell hat das weltweit größte Produktionswerk für das umweltfreundliche Fahrzeug-Kältemittels R1234yf in Betrieb genommen. Damit will der Hersteller der global steigenden Nachfrage nach dem auch als Solstice yf bekannten Mittel begegnen.

Das Unternehmen rechnet mit einer Verdoppelung der mit dem Kühlmittel ausgerüsteten Fahrzeuge bis zum Jahresende. Unumstritten ist der Stoff allerdings nicht.

Das Kältemittel für den Einsatz in Klimaanlagen dient als Ersatz für R-134a, das in der EU nur bis 2016 zum Einsatz kommen durfte. Das Erderwärmungspotential (Global Warming Potential, GWP) von Solstice yf liegt mit weniger als Eins sogar noch unter dem Wert von Kohlendioxid und unterbietet R-134a, ein Fluorkohlenwasserstoff (FKW/HFC) um 99,9 Prozent. Das Problem: Das Kältemittel ist hoch entzündlich und daher bei Experten umstritten. Zudem können bei einem Unfall giftige Gase austreten, die Fahrzeuginsassen und Rettungskräfte gefährden.

Im Jahresbericht der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung heißt es, dass für viele Faktoren, wie das Mittel bei unterschiedlichen Unfallszenarien reagiere, die Erfahrungswerte fehlen. „Solstice yf ist eine bahnbrechende Innovation, die der Automobilbranche dabei hilft, umweltverträglichere Technologien einzusetzen, ohne dabei auf Leistung verzichten zu müssen“, erklärt Ken Gayer, Vice President und Geschäftsführer von Honeywell Fluorine Products. „Honeywell hat seit über einem Jahrzehnt massiv in Forschung und Entwicklung investiert, um eine Alternative für HFC-basierte Kältemittel zu entwickeln.“ Das neue Werk in Geismar (USA) soll weltweit zu einer führenden Bezugsquelle für die Autoindustrie von Solstice yf werden.

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Was Autofahrer wollen – und was nicht

Mo, 22/05/2017 - 14:33

SUV starten durch, Diesel verlieren in der Gunst der Kunden. Welche Trends derzeit am deutschen Fahrzeugmarkt zu beobachten sind und wo Verbraucher noch Wissenslücken haben, zeigt die Branchenstudie „Autofahren in Deutschland 2017“.

Verkaufsschlager SUV

mid Groß-Gerau – Zwei Mitteklasse-SUV mit Dieselmotor.
Copyright: Thomas Schneider / mid

Bei den Neuzulassungen sind SUV die ganz klaren Gewinner, wie „Autofahren in Deutschland 2017“ zeigt: Ende 2016 zogen sie bei den Neuzulassungen erstmals an der Kompaktklasse vorbei, Anfang 2017 liegen sie in der Zulassungsstatistik wieder auf dem ersten Rang.

Die Studie zeigt auch, dass Diesel-Modelle Vertrauen bei den Verbrauchern eingebüßt haben. Jeder vierte Befragte glaubt, dass Diesel über kurz oder lang vom Markt verschwinden werden, und auch Diesel-Neuzulassungen werden weniger. Markus Eiberger, Leiter des Fachbereichs Research & Services und Unit Sales Director Automotive der Motor Presse Stuttgart, sagt: „Die ungeheure Dynamik im Pkw-Markt überfordert viele Verbraucher.“

Der Pkw – weiter alternativlos?

Renault: Connectivity in Mégane und Scénic
Copyright: auto.de

Fragt man Autofahrer nach einzelnen Connectivity-Funktionen, wie zum Beispiel „WLAN im Auto“ oder „Smartphone im Auto-Display einspiegeln“, so sind sie nicht abgeneigt: Insgesamt sieben von 26 abgefragten Funktionen hätten sie im Schnitt gerne im nächsten Auto. Für durchschnittlich 2,1 davon würden sie auch einen Aufpreis bezahlen. Aber: Viele Befragte zeigen Wissenslücken beim Thema „Car Connectivity“. Mit dem Begriff können 60 Prozent der Pkw-Fahrer wenig bis gar nichts anfangen.

Insgesamt ist das Auto für die meisten immer noch das Transportmittel Nummer Eins. Fast 70 Prozent der Pkw-Fahrer sind der Meinung, dass nur ein Auto die nötige Mobilität gewährt. 83 Prozent wollen nicht auf ein eigenes Fahrzeug verzichten. In ländlichen Regionen sind es sogar 94 Prozent. Carsharing kommt daher als Alternative für die Wenigsten in Frage. Trotz Umweltprämie sind Elektro- und Hybridmodelle für die meisten Deutschen ebenfalls keine Alternative. Nicht einmal jede 50. Neuzulassung war der Studie zufolge 2016 mit einer der beiden Antriebsarten ausgestattet.

Elektromobilität wird jedoch zunehmend positiver wahrgenommen. Jeder zweite findet das Angebot an E-Autos zunehmend interessant.

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ADAC-Test: Lange Wartezeiten bei Kfz-Ämtern

Mo, 22/05/2017 - 14:25

Da dürfen Behörden noch besser werden: Lange Warteschlangen, unzulängliche und dürftige Informationen sowie mieser Service bei Anfragen über Telefon oder E-Mail sind ärgerliche Resultate eines Tests von Kfz-Zulassungsstellen in zehn Landeshauptstädten.

Immerhin: Vier der Behörden erhielten die Note „gut“, fünf kamen mit „ausreichend“ weg. Nur Hamburg landete bei „mangelhaft“. Als größter Kritikpunkt im Test stellten sich die Warte- und Öffnungszeiten heraus. Ohne Termin kamen die Inkognito auftretenden ADAC-Tester auf eine durchschnittliche Wartefrist von 62 Minuten. Mit Termin waren bei dem Amt in Wiesbaden durchschnittlich nur sieben Minuten auszuharren, auch die Bearbeitungszeit war laut ADAC „erfreulich kurz“.

In Hamburg dagegen vergingen trotz Voranmeldung und Termin durchschnittlich zwanzig Minuten, und ohne Termin mussten im Mittel drei Stunden in der Warteschleife verbracht werden. ADAC-Geschäftsführer Alexander Möller: „In vielen Zulassungsstellen hat man immer noch das Gefühl, als lebten wir im Jahr 1980.“ Das soll sich mit dem Projekt „i-Kfz“ ab Oktober 2018 komplett ändern. In drei Stufen wurden und werden die Auto-An- und Abmeldungen zum Erledigen über eine Internet-Verbindung umgestellt. Seit Januar 2015 kann man sein Fahrzeug bereits online abmelden, von Oktober 2017 an lässt sich das Fahrzeug unter bestimmten Voraussetzungen per Internet wieder zulassen, bei unverändertem Halter und Zulassungsbezirk sowie bei Abmeldung mit reserviertem Kennzeichen. Ohne diese Einschränkungen sollen alle Zulassungen in allen denkbaren Formen online ab Oktober 2018 möglich sein. Zu diesen Fortschritten äußert der ADAC die Hoffnung, es könnten sich dadurch auch die Gebühren für die Bürger reduzieren.

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Suzuki Swift Sport: Der sportliche Sauger

Mo, 22/05/2017 - 14:22

Kompakt, kurzer Radstand, straffes Fahrwerk: Der Suzuki Swift Sport bietet, was Freunde sportlicher Kleinwagen gern haben. Dennoch ist er ein fahrbarer Anachronismus.

Das liegt vor allem an seinen inneren Werten

mid Groß-Gerau – Ein Design, das die Gemüter spaltet. Von knuffig bis klobig sind wohl alle Assoziationen möglich. Egal, ob man den Swift Sport schön findet – er bietet viel Platz.
Copyright: Suzuki

Wer sich ein sportliches Auto mit Kleinwagen-Maßen zulegt, sollte ein Freund von Turbomotoren sein. Ob drei oder vier Zylinder, ein Liter bis 1,6 Liter Hubraum, hier variieren die Werte. Der Turbo ist dagegen Pflicht, um entsprechend Leistung zu generieren – so jedenfalls die gängige Meinung und auch das bevorzugte Konzept der Hersteller.

Nur ein Beispiel: Der nächste Ford Fiesta RS fährt 2018 mit 147 kW/200 PS vor, die ein 1,5-Liter-Dreizyliner-Turbo liefert. Anders der Suzuki Swift Sport. Hier verrichtet ein 1,6 Liter großer Saugmotor seine Arbeit unter der Haube, der 100 kW/136 PS bereitstellt. Nicht übermäßig viel für das Spitzenmodell der Baureihe – andere Hersteller sind in diesem Segment mit den besagten 200 Turbo-PS dabei. Selbst kleinere Sportler wie der Opel Adam S oder der Werks-getunte Fiat 500, der Abarth 595, fahren mit 150 beziehungsweise 145 PS vor.

Dennoch ist die Leistung des Swift Sport ausreichend, um auf der Straße seinen Spaß zu haben. Dafür gibt es eine Voraussetzung: Der Stoff, den der Suzuki braucht, um in die Gänge zu kommen, heißt Drehzahl. Bewegt sich der Zeiger nicht zwischen 5.000 und 6.000 Touren, ist der kleine Japaner eher träge, die volle Leistung erreicht er sogar erst bei 6.900 Umdrehungen je Minute. Dann allerdings zeigt der Swift Sport, dass er seinem Namen gerecht wird, wenn man ihn kitzelt.

Der Spritverbrauch hält sich dabei in Grenzen. 6,5 Liter hat sich der Testwagen im Schnitt genehmigt, trotz flotteren Autobahnpassagen – das ist fast identisch mit der Herstellerangabe und okay. Ebenfalls nur okay ist die Materialanmutung im Innenraum des Swift Sport. Was auf den ersten Blick sportliches Ambiente vermittelt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als durchschnittlich wertig. Die bequemen und guten Seitenhalt bietenden Sportsitze mit den roten Ziernähten sind die Ausnahme. Das Armaturenbrett dagegen und die Türverkleidungen sind in eher schlichtem und nicht besonders attraktivem Kunststoff gehalten, was den Innenraum insgesamt abwertet.

Im Gegensatz dazu ist das Auto serienmäßig mit Sicherheits-Features ausgerüstet, die in der Klasse keine Selbstverständlichkeit sind, etwa einem Knie-Airbag. Überhaupt ist die Serienausstattung sehr umfangreich, sie reicht von der Klimaautomatik über die Sitzheizung bis hin zur Freisprechanlage – alles kein Standard in der Kleinwagen-Klasse. Auch Bi-Xenon-Licht, 17-Zoll-Alufelgen und einen Dachkantenspoiler gibt’s ohne Aufpreis. Kompliment.

Das Design des Swift spaltet die Gemüter

mid Groß-Gerau – Dachkantenspoiler, Diffusor, Doppel-Auspuffanlage mit sportlich-kernigem Sound: Der Swift Sport zeigt ganz ohne Zurückhaltung, dass er der Platzhirsch der Baureihe ist.
Copyright: Suzuki

Während die einen kritisieren, dass er zu gedrungen wirke, mögen andere die klare Linienführung ohne größere Kanten. Die Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Eine flachere Silhouette könnte dem Kleinwagen sicher nicht schaden, um sich seines an einen Minivan erinnernden Äußeren zu entledigen. Diese Form hat allerdings den Vorteil, dass auf kleinem Raum ordentlich Platz zur Verfügung steht, sowohl auf der Rückbank in Sachen Kopffreiheit als auch im Kofferraum. Der schluckt 211 bis 892 Liter, mehr als ausreichend für den Wochenendausflug. Außerdem ist das auffällige Design das Markenzeichen des Swift, und dessen Grundprinzip wird auch beim bereits erhältlichen Nachfolger erhalten bleiben, dessen Markstart der 13. Mai war.

Richtig gut gelungen ist den Japanern das Fahrwerk des Swift Sport, das sportlich-straff, aber nicht zu hart abgestimmt ist. Nur lästige Querrillen quittiert das Auto mit einem leichten Ruck. Und in engen, schnell gefahrenen Kurven schiebt er etwas über die Vorderräder. Das ist allerdings gut beherrschbar und im Alltagsgebrauch kein Problem. Eine etwas direktere Lenkung wäre wünschenswert, aber insgesamt ist das Paket ausgewogen. Kurze Schaltwege und eine direkte Schaltung fallen positiv auf. Ein Plus für alle, die es sportlich mögen: Der Sound, den der Suzuki aus den beiden Auspuff-Endrohren in seine Umgebung entlässt. Der ist kernig und ein echter Hinhörer.

Gut sind auch die Fahrleistungen: Tempo 195 schafft der kleine Japaner, 8,7 Sekunden dauert der Spurt auf 100 km/h. Kommen wir zum Hauptargument, warum der Swift Sport eine interessante Alternative ist: Der Preis. Denn der ist mit 18.990 Euro mehr als fair für ein sportliches Auto. Dafür kann man über kleinere Schwächen hinwegsehen.

Technische Daten Suzuki Swift 1.6 Sport

Dreitüriger, viersitziger Kleinwagen

Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter 3,89/1,70/1,51/2,43 Leergewicht 1.115 kg Zuladung 365 kg Gepäckraum 211 bis 892 Liter Tankinhalt 42 Liter Preis 18.990 Euro Motor Vierzylinder-Benziner Hubraum 1.586 ccm Leistung 100 kW/136 PS bei 6.900/min Max. Drehmoment 160 Nm bei 4.400/min, Kraftübertragung auf die Vorderräder mit Sechsgang-Schaltgetriebe Null bis 100 km/h 8,7 s Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Normverbrauch kombiniert 6,4 l/100 km Superbenzin CO2-Ausstoß 147 g/km

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