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Aktualisiert: vor 6 Minuten 29 Sekunden

Sunroq: Das fünfte Azubi-Car von Skoda ist fertig

Di, 05/06/2018 - 10:54

Das fünfte von Auszubildenden der Skoda-Berufsschule entworfene Concept Car ist fertig. Rund acht Monate arbeiteten 23 Auszubildende aus sieben Berufszweigen an der Cabrio-Studie, die auf dem Karoq basiert. Einer der letzten Schritte des Projekts war die Suche nach einem passenden Namen für das Fahrzeug.

Skoda Kunden und Fans an Namensgebung beteiligt

Dazu riefen die Auszubildenden Kunden und Fans der Marke auf, ihre Vorschläge auf verschiedenen Social-Media-Kanälen einzureichen. Aus mehreren hundert Namensideen wurde schließlich der Modellname Sunroq ausgewählt. Der Einsender des siegreichen Vorschlags wird zur offiziellen Präsentation des Fahrzeugs eingeladen und darf auch eine Runde mit dem in der Farbe Velvet Red lackierten Einzelstück drehen.

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Opel: Neues Infotainment im Insignia

Di, 05/06/2018 - 10:43

Opel hat eine neue Generation von Infotainmentsystemen entwickelt. „Multimedia Radio“ und „Multimedia Navi Pro“ mit bis zu acht Zoll großem Farb-Touchscreen feiern in der zweiten Jahreshälfte im Insignia Premiere. Darüber hinaus profitiert der Fahrer von einem übersichtlich angeordneten, hochauflösenden Fahrerinfodisplay, beim Multimedia Navi Pro kommt optional noch ein Head-up-Display hinzu.

Klassische Vernetzung mit innovativen Features

Infotainmentsystem im Opel Insignia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Die Vernetzung im Opel Insignia ist ganz klassisch via Bluetooth und USB genauso möglich wie über Apple Carplay und Android Auto kompatible Geräte. Dabei lassen sich bis zu zwei Smartphones gleichzeitig an die neuen Systeme koppeln. Zu den Funktionen des neuen Navigationssystems zählen vernetzte Navigationsdienste mit optimierten Points of Interest und Zielsuchen ebenso wie Verkehrsmeldungen sowie Informationen zu Kraftstoffpreisen und Parkmöglichkeiten in Echtzeit – ausgerichtet nach Zielort und Online-Kartenaktualisierungen. Durch 3-D-Navigation, eine durchgängige Zoom-Funktion und fließendes Scrolling wird die Zielführung für den Fahrer komfortabler.

Über das Smartphone mit dem Internet verbunden wird die Verkehrsinfo von unterschiedlichen Quellen gespeist (RTT = Real Time Traffic). Verkehrsfluss und Bedingungen werden so nahezu in Echtzeit aktualisiert und in die Routenführung integriert. Auf diese Weise kann das System noch präziser und aktueller vor möglichen Staus oder Unfällen warnen. Dazu zeigt es, welche Streckenabschnitte von Verzögerungen betroffen sind und welche Ursachen dies haben könnte.

Zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten

Multimedia Navi Pro im Opel Insignia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Für eine intuitive Bedienbarkeit haben die Entwickler Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro so designt, dass der direkte Zugriff zu den wichtigsten Funktionen wie Radio, Telefon und Navigation auf den ersten Blick über den Hauptbildschirm erfolgen kann. Der Fahrer kann das Infotainment-System mit vom Tablet gewohnten Wisch-Gesten ebenso bedienen wie über Schalter am Lenkrad. Das Multimedia Navi Pro lässt sich darüber hinaus auch per Sprachbefehl steuern.

Um den Opel Insignia voll und ganz auf die jeweilige Person am Lenkrad auszurichten, bietet das Multimedia-Navi-Pro-System der nächsten Generation zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten. Bis zu fünf Fahrer können ihr eigenes User-Profil anlegen, das dann individuelle Funktionen wie verschiedene Klimatisierungs- und Toneinstellungen für die Lautsprecher bereithält. Favorisierte Zielorte und Points of Interest werden genauso wie die Lieblingssongs im persönlichen Profil gespeichert. Das Angebot wird in Zukunft um auf dem persönlichen Fahrstil beruhende Such- und Routenoptionen erweitert.

Die neue Infotainmentgeneration wird anschließend in weiteren Opel-Modellen Einzug halten.

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Vorstellung Aston Martin DB11 AMR: Adel verpflichtet

Di, 05/06/2018 - 08:12

Aston Martin – das ist automobiler Hochadel: Hier treffen Design, Sportlichkeit und Exklusivität zusammen. Positioniert ist die Marke zwischen Bentley und McLaren; mit extravagantem Design und eindrucksvollem Markenimage beweist sie seit vielen Jahrzehnten eigenen Stil. Jetzt bekommt die erst 2016 vorgestellte DB11-Baureihe ein neues Spitzenmodell: Den leistungsgesteigerten DB11 AMR.

Faszinierendes Klangbild

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Damit hebt Aston Martin den neuentwickelten 5,2-Liter-V12-Biturbo auf eine neue Entwicklungsstufe. Im Vergleich zum bisher angebotenen DB11 V12 steigt die Leistung von 608 PS (447 kW) auf nunmehr 639 PS (470 kW). Das maximale Drehmoment bleibt konstant bei 700 Newtonmetern (Nm), die schon ab 1500 Umdrehungen pro Minute (U/min) anliegen. Mit dem erstarkten Zwölfzylinder hebt sich der DB11 AMR jetzt deutlicher von der Einstiegsmotorisierung ab, einem von Mercedes-AMG zugelieferten 4,0-Liter-V8 mit 510 PS (375 kW).

Trotz der akustisch dämpfenden Turboaufladung zeichnet sich der DB11 AMR durch ein faszinierendes Klangbild aus; ein Zwölfzylinder klingt viel seidiger und eleganter als ein dunkel grollender V8-Motor. Und seine Fahrleistungen liegen weitaus höher: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, die Spitze liegt mit 334 km/h in einsamen Höhen. Eine klassische Handschaltung wird für den DB11 nicht angeboten: Die Maschine ist an die hervorragende ZF-8HP-Automatik gekoppelt, die hier im Rahmen einer Transaxle-Bauweise an der Hinterachse angeordnet ist. Lohn dieser Architektur ist eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung von 51:49. Die Fahrzeugstruktur besteht übrigens aus Aluminium.

Zahlreiche Elemente von Mercedes-Benz

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Von außen führt der DB11 AMR die einst von Ian Callum lancierte Formensprache evolutionär weiter fort; das Dach scheint je nach Lackierung auf dem Fahrzeugkörper zu schweben. Das Interieur ist großzügig mit Leder ausgekleidet. Doch hier haben sich die Briten vom unterkühlten Stil des Vorgängermodells DB9 deutlich entfernt. Charakteristisch bleiben die Gangwahltasten aus Glas, neuartig ist hingegen das Bedienkonzept mit zahlreichen Elementen aus dem Baukasten von Mercedes-Benz.

Denn die Stuttgarter haben sich an Aston Martin beteiligt und es gibt nicht nur bei den Achtzylinder-Motoren der Einstiegsvarianten, sondern auch bei Elektrik und Elektronik erhebliche Überschneidungen. Es gibt übrigens auch zwei Rücksitze, doch die besitzen eher symbolischen Charakter. Dafür eignen sie sich hervorragend zum Verstauen von zusätzlichem Gepäck.

Der DB 11 AMR zieht unerschütterlich seine Spur

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Es ist eindrucksvoll, wie spielend leicht sich dieser Sportwagen im Stadtverkehr bewegen lässt – jedenfalls, wenn man sich an seine Breite gewöhnt hat. Auf der Landstraße brilliert der DB11 AMR mit präzisem Einlenkverhalten, einer steifen Karosserie und narrensicherem Fahrverhalten. Seine Domäne ist jedoch die Autobahn. Dort erhebt sich elektrisch der Heckflügel und sorgt dafür, dass er bis in höchste Geschwindigkeitsbereiche hinein unerschütterlich seine Spur zieht.

Aston Martin ist übrigens reichlich stolz auf die Sonderrolle, die man in zahlreichen James-Bond-Filmen spielen durfte, und so kann man sich auch beim DB11 AMR die entsprechenden Anspielungen nicht ganz verkneifen: Er rollt auf Bridgestone-Pneus mit der Bezeichnung „S007“. Der Preis der Exklusivität liegt bei mindestens 218 595 Euro; mit V8-Motor kostet der DB11 knapp 35 000 Euro weniger. Die eigentlich überaus komplette Serienausstattung lässt sich über das Individualisierungsprogramm aufwendig ergänzen, und es stellt kein Problem dar, noch ein paar zehntausend Euro extra zu investieren. Adel verpflichtet eben.

Technische Daten Aston Martin DB11 AMR Länge x Breite x Höhe (m) 4,75 x 1,95 x 1,29 Radstand (m) 2,81 Motor V12-Benziner, 5204 ccm, Biturbo Leistung 470 kW / 639 PS bei 6500 U/min Max. Drehmoment 700 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit 334 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,5 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 11,4 Liter CO2-Emissionen 265 g/km (Euro 6) Leergewicht 1870 kg Wendekreis 9,56 m Räder / Reifen 9,0 J x 20; 255/40 ZR 20 vorn, hinten 11,0 J x 20; 295/35 ZR 20 Luftwiderstandsbeiwert Preis 218 595 Euro

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Tesla Model 3 kommt in einem Jahr nach Europa

Mo, 04/06/2018 - 14:56

Im kommenden Jahr hat das lange Warten auf das Tesla Model 3 in Europa hoffentlich ein Ende. Über Twitter teilte Tesla-Chef Elon Musk jetzt mit, dass die ersten Modelle im ersten Halbjahr 2019 die europäischen Märkte erreichen werden. Welche Länder allerdings zuerst beliefert werden, ist noch nicht definiert. Wegen zahlreicher Schwierigkeiten beim Produktionsanlauf war lange Zeit unsicher, wann die Elektrolimousine den Weg nach Europa finden konnte.

Doch kein bezahlbares Massenprodukt?

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Tesla

Ende Juni will Tesla die Probleme gelöst haben und die geplante Produktion von 5000 Exemplaren pro Woche erreichen. Die vielen europäischen Kunden werden diese Nachricht mit freudiger Erregung aufnehmen, doch die Qualität der bisher ausgelieferten Modelle bleibt offensichtlich hinter dem Anspruch der Marke und der Kunden zurück.

In den USA soll das Model 3 mindestens 35 000 US-Dollar kosten und der Marke so den Massenmarkt öffnen. Allerdings wurden dort bisher ausschließlich hochpreisige Versionen an die Kunden geliefert. Dank der langen Liste der aufpreispflichtigen Ausstattungen kann ein Model 3 bis zu 78 000 US-Dollar kosten. Einen Preis für die europäischen Varianten hat Elon Musk bisher noch nicht verraten. Der dürfte aber deutlich über US-Niveau liegen.

Fehler in der Elektronik

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Tesla

Bei einem Dauertest der Marktbeobachtungsorganisation Edmunds stellten die Tester bereits nach vier Monaten und rund 10 000 gefahrenen Kilometern immer wieder Fehler in der Elektronik fest, die sich vor allem auf dem großen zentralen Bildschirm abspielten. Außerdem entschied sich die Audioanlage einige Male ohne Warnung in die höchstmögliche Lautstärke zu wechseln oder die Anlage startete autonom und wählte ebenfalls einen „ohrenbetäubenden Lärm“, so die Tester. Auch die Rückfahrkamera führt bei den Dauertestwagen ein eigentümliches Eigenleben und schaltete sich von allein ab. Die Navigation brachte häufig nur verpixelte Darstellungen, die wenig hilfreich waren.

Wesentlich gravierender als diese vergleichbar banalen Unbequemlichkeiten war allerdings der komplette Ausfall des zentralen Bildschirms, über den die wichtigsten Dinge gesteuert werden. Einmal akzeptierte die Elektronik die Schlüsselkarte und ließ den Tester einsteigen, weigerte sich aber danach das Getriebe zu aktivieren. Die Probleme machten einen Neustart der Elektronik notwendig, doch auch danach machten sich einige Probleme wieder bemerkbar.

Edmunds-Tester unzufrieden

Tesla Model 3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Tesla

In einem Tesla Service Center wurde der zentrale Bildschirm ausgetauscht und die Software aktualisiert. Damit wurden die meisten Probleme beseitigt, doch dafür tauchten andere Eigenarten auf. Über den Bildschirm wurden die Tester aufgefordert zu warten, bevor sie die Schaltung aktivierten. Nach einigen Sekunden und einem lauten Geräusch aus dem Heck verschwand die Mitteilung, und es durfte geschaltet werden. Ebenfalls verwirrend waren Meldungen über einen vermeintlichen völligen Leistungsverlust verbunden mit der Aufforderung, den Wagen sofort zu stoppen. Model 3 war davon unbeeindruckt und fuhr einfach weiter.

Auch mit dem Autopilot-System hatten die Edmunds-Tester ihre Probleme, die aber über eine Datenfernübertragung gelöst wurden. Zwar ist das Model 3 nicht völlig ausgefallen, doch die Edmunds-Tester empfinden die Probleme an einem immerhin 56 000 Euro kostenden Wagen einfach nur lästig – und das nach vier Monaten auf der Straße.

„Consumer Report“ spricht nach anfänglicher Kritik nun eine Kaufempfehlung aus

Auch das mächtige Verbrauchermagazin „Consumer Report“ hatte das Model 3 vor allem wegen der mangelhaften Bremsen kritisiert. Tesla hat inzwischen reagiert und die Software des ABS-Systems per Funk aktualisiert, was den Bremsweg um sechs auf 40 Meter reduziert (bei einer Bremsung aus 100 km/h). Das ist allerdings verglichen mit deutschen Modellen immer noch ein bedenklicher Wert. Mercedes C-Klasse, Audi A4 oder BMW Dreier stehen im Schnitt nach rund 34 Metern. Allerdings gibt sich Consumer Report nun zufrieden und sprach eine Kaufempfehlung für das Model 3 aus.

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Vorstellung Jaguar I-Pace: Männerträume

Mo, 04/06/2018 - 10:04

Wollen wir? Zwei Männer im Zenit ihrer Karrieren haben einen Traum: Dr. Rolf Speth, Chef von Jaguar Land Rover und sein damaliger Entwicklungschef, Dr. Wolfgang Ziebarth, wollen das nach dem Stand der Technik optimale Elektroauto bauen, nicht etwa ein vorhandenes Modell elektrifizieren, sondern bei null anfangen, auf dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier. Zwei Ingenieure wollen sich nicht einengen lassen, und irgendwann stimmt auch Konzernchef Tata zu. Und jetzt, erst vier Jahre später steht der Jaguar I-Pace vor seiner Markteinführung im August in Deutschland.

Keine klassische Fahrzeugarchitektur

Jaguar I-Pace First Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Ein paar grundsätzliche Entscheidungen fallen vor vier Jahren sehr schnell: Die Batterie kommt unter den Fahrzeugboden; das Fahrzeug bekommt an jeder Achse einen eigenen Elektromotor und zwischen den Rädern einen Radstand, wie er bei einer klassischen Fahrzeug-Architektur nicht möglich ist. Zwischen den Rädern liegen fast drei Meter Randstand. Das schafft Länge für einen Innenraum, wie er bei Limousinen in der Fünf-Meter-Plus-Klasse üblich ist. Im Hause Jaguar heißt das: Der I-Pace bietet so viel Innenraum wie die größte Limousine, der Jaguar XJ.

Weil dort kein Verbrennungsmotor nach Einbauvolumen verlangt, kann die Passagierkabine nach vorn rücken. Doch niemand verfiel auf die Idee, dieser Forward-Cabin eine Van-Optik mit flach bis zum Dach ansteigender Front zu verpassen. Es sollte ein auf den ersten Blick als Jaguar erkennbares Fahrzeug werden. Das war für das Design-Team sicher keine leichte Aufgabe. Die sind nicht erst seit dem F-Type gewohnt, mit langen Motorräumen und weit hinten sitzenden Passagier-Kapseln einen sportlichen Anspruch zu formen.

Unverkennbares Jaguar-Gesicht

Jaguar I-Pace First Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Vom F-Type finden sich auch ein paar Elemente beim I-Pace wieder. Doch die wesentlichen Merkmale stecken in der kurzen Motorhaube. Sie zeigt das typische Jaguar-Gesicht mit dem großen Rautengrill und dessen Fortsetzung unter dem Stoßfänger sowie seitliche Lufteinlässe vor den Rädern. Ein solch großer Kühlergrill bei einem Elektroauto? Andere zeigen ihre Hinwendung zur Elektromobilität, gerade, indem sie betont auf Lufteinlässe verzichten. So stellt sich dann beim I-Pace auch heraus, dass der große Grill mit dem Jaguarkopf dicht ist. Die Luft für die Kühlung der Elektrik tritt unter dem Stoßfänger ein. Und die seitlichen Einlässe sorgen dafür, dass die beiden Vorderräder aerodynamisch günstig umströmt werden.

Zusammen mit der Luftmimik vor und auf der spitz zulaufenden Motorhaube und den schmalen Scheinwerfern ensteht so das unverkennbare Jaguar-Gesicht. An der Seite geht es weiter, beginnend mit den fast barock gerundeten Kotflügeln für die 22-Zoll-Räder der First Edition vorn und breiten Schultern hinten, dazwischen eine Wespentaille, gebildet durch die Fensterlinie und den stark ausgeformten Schwellern. Die Fensterfläche zeigt sich aggressiv klein. Die Größe des Heckfensters ist eigentlich nur durch die gute Rückfahrkamera zu entschuldigen. Doch das hochgezogene Heck stärkt den Gesamteindruck von Sturm und Drang.

Das beste aus zwei Welten

Jaguar I-Pace auf der Rennstrecke.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Ziebarth nimmt den Marketingleuten den Wind aus den Segeln, wenn er sagt, der I-Pace sei nicht als SUV geplant worden. Das habe sich alles so ergeben, allein schon durch den „Keller“ für die Batterie, der bereits 150 Millimeter Höhe gebracht habe. Aber nun sei der I-Pace rund 100 Millimeter niedriger als ein Jaguar-SUV wie der E-Pace. Doch es ist gut so. Selten konnten die Marketingexperten mit größerem Recht behaupten, in diesem Fahrzeug stecke das beste von zwei Welten.

Normalerweise führt diese Behauptung bei uns, die wir das öfter hören, zu einem Schmunzeln. Doch dieses Mal war das anders: Der neue Jaguar zeigte seine Sportwagenqualitäten auf dem Autodromo do Algarve beim portugiesischen Portimao, nachdem er zuvor seine Geländewagen-Gene von Land Rover in einem beeindruckend steilen Offroad-Parcour bewiesen hatte. Wasserdicht ist er auch noch, weil wir „eines Tages Land-Rover-Entwickler an dem Wagen haben arbeiten lassen“. Die zulässige Wattiefe vom 500 mm entspricht dem Standard gehobener SUV. „Aber er kann mehr“, gesteht Ziebarth, ohne eine Zahl zu nennen.

Der I-Pace schafft den Spagat zwischen Track und Offroad

Jaguar I-Pace auf der Rennstrecke.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Einen solchen Spagat zwischen den Welten Track und Offroad erleben wir selten, schon gar nicht bei E-Autos. Dabei ergeben sich eine Reihe der Eigenschaften gerade aus der Tatsache, dass in diesem Fall rund eine halbe Tonne Batterie an Bord sind. Dieses Gewicht im „Keller“ zieht den Schwerpunkt nach unten und sorgt mit ihrem Rahmen dafür, dass der I-Pace zum steifsten Jaguar in der Unternehmensgeschichte wurde, was sich im Gelände und auf der Rennstrecke auszahlt. Die Achslastverteilung von 50:50 bringt ein weiteres Plus fürs sportliche Fahrverhalten. Für einen standesgemäßen Vortrieb sorgen die beiden Motoren mit zusammen 400 PS und einem Drehmoment von 696 Newtonmetern (Nm) – genug für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden.

Die 90 Kilowattstunden (kWh) aus 432 Lithiumionen-Hochenergiezellen sollen selbst unter den harten Vorgaben des neuen, mehr an der Praxis orientierten WLTP-Verbrauchsmesszyklus gut sein für 480 Kilometer. Aber nicht beim Jaguar I-Pace. Dann hätten sie ihn langweiliger konzipieren müssen, nicht so unverschämt gutaussehend und herausfordernd sportlich. Auch der Innenraum bremst niemanden ein. Viele E-Autos sind am besonderen Design und am sicht- oder spürbaren Verzicht bei vielen Elementen erkennbar. Nicht so beim I-Pace. Er zeigt auch als Elektroauto das gleiche luxuriöse Ambiente mit erstklassigen Materialien in einer Verarbeitungsqualität, die Jaguar mit „handwerklich“ qualifiziert. Alles sieht aus und fasst sich an, wie man es von der britischen Nobel- und Traditionsmarke erwartet. Dazu gehört inzwischen auch ein virtuelles Cockpit mit gut gestalteten Anzeigen, unendlich vielen Informationen und Einstellmöglichkeiten auf den beiden hochauflösenden Bildschirmen, die nicht mit purer Größe imponieren. Dennoch passt so viel darauf, dass jeder Fahrer seine Zeit braucht, selbst wenn das alles intuitiv sein sollte.

Sanfter Anzug und dramatischer Vortrieb

Jaguar I-Pace First Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Egal, dies ist ein Jaguar. Und so einen fasst kaum einer vorsichtig an, nur um mehr Reichweite zu erzielen. Wir jedenfalls nahmen ihn für voll und wollten wissen, ob dieser Jaguar nicht nur optisch zur Familie passt. Wir waren begeistert von dem sanften Anzug und auch bei diesem Elektroauto wieder von dem dramatischen Vortrieb. Nur endet der beim Jaguar nicht – wie bei vielen Elektro-Kollegen – bei 60 km/h. Der Jag zieht durch. Nur die Fahrgeräusche von Reifen und Fahrbahn stören diesen Eindruck von technischer Harmonie, und einmaliger Ruhe. Nur der Fahrbahnbelag bestimmt das Innengeräusch.

Die Quittung für so viel Drang folgt umgehend. Denn der I-Pace berechnet ständig die bei der jeweiligen Fahrweise noch zu erwartende Reichweite. Leider legt er sich dabei gern auf die positive Seite. Bei uns war von den anfangs angezeigten 400 Kilometern schon nach kurzer Autobahnfahrt keine Rede mehr. Sieht so aus, als wären bei flotter Fahrweise rund 300 Kilometer ein Wert für die tägliche Praxis.

Traumauto der Ingenieure

Jaguar I-Pace First Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Zum bewussten Gesamterlebnis gehört mehr als nur die Einsicht, dass es manchmal ein bisschen mehr sein darf. Der Auftritt mit Stilelementen, die wir auch schon vom F-Type kennen, der große Innenraum für vier bis fünf Personen, der Kofferraum von 656 Litern, der sich auf 1453 Liter vergrößern lässt, die vielen Staumöglichkeiten, das komplette Infotainment, das große Angebot an Assistenzsystemen, die Möglichkeiten, das Internet an Bord zu holen – das alles verbreitet das Gefühl, in einem ganz normalen SUV zu sitzen, allerdings in einem Jaguar. Das Besondere – der Elektroantrieb – tritt hinter dieser Erfahrung, in einem Premium-SUV zu sitzen, zurück.

Unser Gesamteindruck steht fest: Ein Traum, den sich die beiden erfüllen durften. Doch Träume sind nicht umsonst, wenn aus ihnen Autos entstehen. Die First Edition des ersten Jaguar-SUV ruft Preise auf, wie sie in der Premium-Szene nicht ungewöhnlich sind: über 100 000 Euro, beim Leasing mit einer Anzahlung von 15 000 Euro sollen monatlich 699 Euro fällig werden, vermutlich ohne Mehrwertsteuer, denn der Geschäftsfahrzeug-Anteil dürfte bei 100 Prozent liegen. Es wird auch einen I-Pace S geben, das Einsteigermodell ab 78 800 Euro. Träume kann einem niemand nehmen.

Technische Daten Jaguar I-Pace Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,90 (mit Spiegeln 2,14) x 1,57 Radstand (mm) 2,99 Motor Zwei Permanentmagnet-Elektromotoren Leistung 294 kW / 400 PS bei 4250 U/min Max. Drehmoment 696 Nm Batterie 90 kWh, ca. 500 kg, Lithiumionen, 432 Pouch-Zellen, 36 Module, flüssigkeitsgekühlt Ladezeit (0 bis 80 Prozent) Gleichstrom 50kWh Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,8 Sekunde Höchstgeschwindigkeit 200 km/h. Reichweite (nach WLTP) 480 km Energieverbrauch nach WLTP au 100 km 21,2 kWh CO2-Emissionen 0 Leergewicht min 2208 kg Kofferraumvolumen 656 Liter, erweiterbar auf 1453 Liter Reifengröße (Model S) 245/50 R 20 105V Sommer Basispreis I-Pace S 78 800 Euro

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Lexus RX 450h L: Mit sieben Sitzen auf Kundenfang

So, 03/06/2018 - 07:42

Der RX ist das große SUV von Lexus, der noblen Tochtermarke von Toyota, die auf vielen Märkten recht erfolgreich unterwegs ist und nur bei uns nie wirklich aus den Startblöcken gekommen ist. Vom RX hat der japanische Autobauer seit seiner Einführung 1988 insgesamt mehr als 2,7 Millionen Exemplare verkaufen können, in Europa waren es immerhin 250 000. Aber in Deutschland bewegen sich die Zulassungszahlen der Baureihe auf homöopathischem Niveau, bei Lexus knallen die Champagnerkorken schon, wenn der Verkauf aller Modelle die Marke von 10 000 Einheiten im Jahr übersteigt.

L steht für dritte die Sitzreihe im RX 450h

Lexus RX 450h L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Gleichwohl war Lexus 2005 als erster Anbieter mit einer Hybrid-Version des Fünfsitzers auf dem Markt, seit 2015 sucht die aktuelle Generation den Weg zum Erfolg. Der könnte sich zumindest weniger steinig öffnen, wenn jetzt eine zusätzliche RX-Variante zu den Händlern kommt. Der RX 450h L ist das erste SUV mit sieben Sitzplätzen von Lexus in Deutschland, er hat eine um elf Zentimeter verlängerte Karosserie, die sich nun exakt auf fünf Meter streckt und zwei zusätzliche Sitzplätze in der dritten Reihe hat. Kostenpunkt:, mindestens 67 000 Euro. Das sind rund 8000 Euro mehr, als für die kürzere Variante zu bezahlen sind. Das Spitzenmodell der gestreckten Version in der Ausstattungsstufe Luxury Line kommt auf 79 800 Euro, alle RX L haben einen Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 313 PS (230 kW) und Allradantrieb, den ein eigener Elektromotor für die Hinterachse bei Bedarf realisiert.

Lexus RX 450h L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Nun sind fünf Meter Länge zwar durchaus Gardemaß, doch bleibt das Platzangebot in der dritten Reihe mit ihren beiden getrennt aufklappbaren Sitzen eingeschränkt. Wenig Fußraum und vor allem der hohe Fahrzeugboden machen die Personenbeförderung im Heck des RX für Erwachsene nur auf der wirklich kurzen Strecke akzeptabel, Kindern und Jugendlichen gefällt die Mitfahrt auf der letzten Bank, wo sich ja schon in der Schulzeit die besonders coolen Kerle wohl fühlen, wahrscheinlich eher. Der Einstieg nach hinten ist einfach, denn die Außensitze der zweiten Reihe lassen sich elektrisch nach vorne bewegen, insgesamt um 15 Zentimeter in Längsrichtung verschieben. Die Sitzlehnen klappen obendrein auf Tastendruck fast von alleine um, was auch der Vergrößerung des Kofferraums dient.

Der bietet wenigstens 176 Liter bis zur Gepäckabdeckung, wenn alle sieben Sitze gebraucht werden und lässt sich bei dachhoher Beladung auf 1656 Liter vergrößern, wenn nur Fahrer und Beifahrer an Bord sind. Eine elektrisch öffnende Heckklappe gehört im Premiumsegment einfach dazu, ihre sensorgesteuerte Bedienung mit einem Fingertipp aufs Markenlogo erlaubt elegantere Bewegungsabläufe als das ungelenke Beinschlenkern unterm Wagenheck.

Der Antrieb bleibt der Gleiche

Lexus RX 450h L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Das Hybridsystem des langen Lexus ist identisch mit dem seines kürzeren Bruders. Zwei Elektromotoren, einer mit 167 PS (123 kW) vorn und einer mit 68 PS (50 kW) hinten sowie 335 Newtonmeter und 139 Newtonmeter Drehmoment, unterstützen den 3,5-Liter-V6-Benziner tatendurstig. Sie helfen dem RX-Hybrid beim flinken Zwischenspurt auf die Sprünge und greifen ein, wenn Hilfe beim Konsumverzicht oder im Fall mangelnder Traktion gefordert wird. Die Eigenschaft der E-Maschinen, bereits aus dem Stand heraus ihr volles Drehmoment zu entwickeln, macht das Lexus-SUV trotz seines opulenten Leergewichts von wenigstens 2205 Kilogramm hinreichend agil und spritzig. Das ist vor allem deshalb begrüßenswert, da der V6 als Saugmotor ohne Aufladung und Direkteinspritzung arbeitet und seine maximale Durchzugskraft in Höhe von 335 Nm erst bei 4600 Umdrehungen in der Minute erreicht. Für die Energieversorgung der Elektromotoren ist ein Nickel-Metallhydrid-Akku zuständig, der aus 240 Einzelzellen eine Spannung von 288 Volt generiert, die von der Leistungselektronik auf 680 Volt angehoben wird. Geladen wird die Batterie unterwegs vom Generator des Verbrennungsmotors oder durch die Umpolung der elektrischen Antriebsmotoren im Schubbetrieb.

313 PS für eine Sprintzeit von 0 auf 100 km/h in acht Sekunden

Lexus RX 450h L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 km/h limitiert, den Durchschnittsverbrauch gibt Lexus mit sechs Litern Benzin auf 100 Kilometer an. Im realen Betrieb werden daraus schnell acht Liter und – je nach Fahrweise – mehr. In der Stadt kann der RX 450h L kurze Strecken rein elektrisch zurücklegen. Die „EV-Taste“ auf der Mittelkonsole gibt dem E-Antrieb den Vorzug. Allerdings reicht der wirklich nur für allerkürzeste Distanzen von wenigen Kilometer, spätestens dann, wenn das Einfädeln in fließenden Verkehr auf einer Beschleunigungsspur mehr Leistungseinsatz verlangt, springt der Benzinmotor wieder an, weil die Energiereserven der Batterie nicht mehr genügen. 65 Liter Benzin sind im Tank untergebracht, das genügt für praxisnahe Distanzen und Fahrzeiten.

Die Bedienung des Hybrids erfordert Konzentration. Zwar sind die meisten Funktionen selbsterklärend und lassen sich nach kurzer Eingewöhnung mühelos kontrollieren, doch ist die Zahl der Schalter und Tasten nicht eben klein. Auch der über einen verschiebbaren Controller gesteuerte Cursor auf dem zentralen Farbmonitor findet nicht immer auf Anhieb die gewünschte Position und schießt gerne über Ziel hinaus. Voller Verwöhnaroma sind dagegen die Federung und die Bremsen, beide Systeme versehen unaufgeregt und sanft ihre Aufgaben, ohne vorschnell an Grenzen zu stoßen. Vergleichsweise schwergängig ist die elektrisch unterstützte Lenkung, ohne jedoch passable Rückmeldungen von Fahrbahnbeschaffenheit und Traktionszustand zu liefern. Der RX-Chauffeur erlebt bisweilen einen vom Fahrzeug deutlich entkoppelten Zustand.

Komfort und Qualität sind die tragenden Argumente

Lexus RX 450h L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Die Verarbeitung ist nahezu perfekt, die Materialwahl überzeugend und das Ausstattungsvolumen beeindruckend. Verkehrszeichenerkennung etwa, Fernlicht-Assistent, Spurhaltewächter und Pre-Crash-Safety gehören bei allen Ausstattungsversionen dazu. Leichtmetallräder gibt es sowieso, den Fahrmodusregler und das Audiosystem auch. Selbst elektrisch verstellbare Sitze finden sich schon im Basismodell. All dies sind Posten, die bei Audi, BMW oder Mercedes für teures Geld extra geordert werden müssen. Daher erwartet Lexus im Modellmix auch einen entsprechend hohen Anteil von höherwertigen Ausstattungen. Lediglich fünf Prozent der Kunden würden sich für das Grundmodell entscheiden, so die Prognose.

60 Prozent wählen die Luxury Line, 35 Prozent die Executive-Ausführung. An der RX-Modellreihe soll der lange RX etwa 20 Prozent Anteil haben und so das Absatzvolumen der Baureihe beträchtlich erhöhen. Unterdessen fehlen dem Lexus-SUV Tugenden, die in dieser Fahrzeugklasse schlichtweg erwartet werden dürfen, obwohl sie nicht unbedingt gebraucht werden. Mit der Offroad-Tauglichkeit ist es nicht weit her, und als Zugfahrzeug taugt der RX 450h L gleich gar nicht. Für den Anhängerbetrieb gibt ihm Lexus weder eine Kugelkopfkupplung noch die Erlaubnis.

Daten Lexus RX 450h L Länge x Breite x Höhe (m) 5,00 x 1,90 x 1,70 Radstand (m) 2,79 Motor V6-Benziner, 3456 ccm Leistung 193 kW / 262 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 335 Nm bei 4600 U/min Elektromotor 123 kW / 167 PS vorn, 50 kW / 68 PS hinten Max. Drehmoment 335 Nm vorn, 139 Nm hinten Systemleistung 230 kW / 313 PS Höchstgeschwindigkeit 180 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 8 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 6,0 Liter CO2-Emissionen 138 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 2205 kg / 635 kg Kofferraumvolumen 176–1656 Liter Böschungswinkel vorne / hinten 16,3 Grad / 22 Grad Bodenfreiheit 200 mm Max. Anhängelast keine Wendekreis 11,8 m Bereifung 225/65 R18 Luftwiderstandsbeiwert 0,33 Preis 67 000 Euro

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Bridgestone bringt seinen ersten vollwertigen Ganzjahresreifen

Sa, 02/06/2018 - 09:53

Bridgestone hat einen komplett neuen Ganzjahresreifen entwickelt. Der Weather Control A005 wartet mit dem EU-Reifenlabel A für die Nasshaftung sowie je nach Reifendimension mit dem B- bzw. C-Label für den Rollwiderstand auf. Er trägt das gesetzlich vorgeschriebene Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) für seine Wintertauglichkeit und soll dieselbe Laufleistung wie der Bridgestone-Sommerreifen Turanza T005 bieten.

Für über 90 Prozent aller PKW und SUV geeignet

Das Laufflächendesign zeichnet sich durch sein V-förmiges Profil sowie durch Z-förmige Lamellen im mittleren Laufflächenbereich und großvolumige Rillen im Schulterbereich aus. Dies soll die Druckverteilung in der Aufstandsfläche optimieren.

Der Weather Control A005 ist der erste vollwertige Ganzjahresreifen von Bridgestone und wurde in Europa entwickelt. Mit 64 unterschiedlichen Reifengrößen von 15 bis 20 Zoll können über 90 Prozent aller Pkw und SUV ausgestattet werden – weitere Dimensionen sind ab 2019 erhältlich. Ende 2018 wird Bridgestone auch vier Größen für Kleintransporter auf den Markt bringen, die mit Drive-Guard-Technologie ausgestattet sind und die Weiterfahrt bei einer Reifepanne ermöglichen.

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Annette Winkler verabschiedet sich von Smart

Sa, 02/06/2018 - 09:47

Dr. Annette Winkler (58) wird ihre Tätigkeit als Leiterin der Marke Smart bei Daimler zum 30. September beenden. Nach acht Jahren im Amt wechselt die Managerin im nächsten Jahr in den Aufsichtsrat von Mercedes-Benz Südafrika. Winkler ist seit 23 Jahren bei Daimler tätig und versicherte, die Entscheidung zum Abschied von Smart sei ihr nicht leicht gefallen. Wer ihr Nachfolger wird, gibt das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

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Volvo führt neue Reisebus-Generation ein

Sa, 02/06/2018 - 09:15

Volvo führt eine komplett neue Omnibus-Baureihe für den Reise-, Ausflugs- und Fernlinienverkehr am europäischen Markt ein. Sie umfasst zunächst zwei Modelle: den luxuriös ausgestatteten Volvo 9900 und den vielseitig einsetzbaren Volvo 9700. Die Kombination aus Stoff und Leder mit speziellen Detailakzenten aus Metall im Interieur soll für einen hohen Wohlfühlfaktor sorgen. Die ergonomischen Sitze sind eine Eigenentwicklung von Volvo.

Neues Fahrerwarnsystem DAS soll Unfälle verhindern

Volvo 9900.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

Beim Volvo 9900 mit Theaterbestuhlung wuchs die Gesamthöhe gegenüber dem Vorgänger um zwölf Zentimeter. Dadurch ist Platz für einen größeren Gepäckraum geschaffen worden, während die Fahrgäste von einer höheren Sitzposition und einer höheren Decke profitieren. Der Arbeitsplatz des Fahrers erhielt ein komplett neu gestaltetes Lenkrad und eine neue Instrumentierung. Der Volvo 9700 ist mit 3,65 Meter 30 Zentimeter niedriger. Beide Fahrzeuge werden in Varianten von zwölf, 13 und 14 Metern Länge angeboten.

Das neue Fahrerwarnsystem DAS (Driver Alert Support) dient zur Verhinderung von Unfällen, die durch übermüdete oder unaufmerksame Fahrer verursacht werden. Das System überwacht das Fahrverhalten und die Position des Fahrzeugs in Relation zu Fahrspurbegrenzungen und Straßenrändern. Sobald sich aus dem Fahrstil Hinweise auf eine mögliche Übermüdung oder Unaufmerksamkeit des Fahrers ergeben, warnt ihn das System optisch in Form von Pop-Up-Meldungen, die auf der Instrumententafel angezeigt werden, und gleichzeitig ertönt ein akustisches Signal.

Aerodynamisch geformte Außenhaut sorgt für geringen Luftwiderstand

Volvo 9700.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

Weitere Neuerungen sind der verstärkte Unterfahrschutz FIP (Front Impact Protection) im Frontbereich des Busses, der jetzt noch mehr Energie absorbieren kann, sowie ein zusätzliches Sichtfenster im unteren Teil der vorderen Einstiegstür, das dem Fahrer die Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer in der unmittelbaren Umgebung des Fahrzeugs erleichtert.

Angetrieben werden beide Modelle von einem 11-Liter-Motor. Die aerodynamisch geformte Außenhaut mit ihren glatten Flächen und abgerundeten Kanten sorgt für einen geringen Luftwiderstand. Das Fahrzeuggesamtgewicht konnte durch die Verwendung von Leichtbau-Werkstoffen um rund 350 Kilogramm reduziert werden. Das Ergebnis sind bis zu vier Prozent weniger Kraftstoffverbrauch. Mit der optionalen dynamischen Niveauregulierung und und der topografischen Gangwechselanpassung „I-See“ sind es noch mehr.

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Ford Mustang Bullitt kostet 52 500 Euro

Sa, 02/06/2018 - 07:42

Der limitierte Ford Mustang Bullitt – eine Hommage an den vor genau 50 Jahren veröffentlichten Hollywood-Klassiker „Bullitt“ mit einer der längsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte – ist in Deutschland ab 52 500 Euro zu haben. Die Fahrzeuge werden ausschließlich über Ford-Stores ausgeliefert. Die Produktion für den europäischen Markt läuft im Juni an, die Auslieferung an die Kunden beginnt im August. Ein Großteil des für Deutschland zur Verfügung stehenden Kontingents ist bereits verkauft.

Der Mustang verbeugt sich vor Steve McQueen und die 60er

Ford Mustang Bullitt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Der neue Bullitt zitiert zahlreiche Details des Mustang Fastback GT 390 aus dem Jahre 1968, der zusammen mit Titelheld Steve McQueen die Hauptrolle in dem legendären Kinofilm spielte. Hierzu zählen zum Beispiel Chrom-Akzente um den Kühlergrill und entlang der vorderen Seitenscheiben sowie der nur dieser Sonderedition vorbehaltene schwarze Grill. Genau wie das Film-Original weist das Editionsmodell kaum Embleme auf – lediglich mittig am Heck erscheint das „Bullitt“-Logo. Auf der Beifahrerseite des Armaturenträgers findet sich eine individuelle, nummerierte Plakette anstelle des traditionellen Marken-Emblems.

Der 5,0-Liter-V8-Motor des Mustang Bullitt mobilisiert 460 PS (338 kW) und damit 10 PS mehr als der Ford Mustang GT. Das maximale Drehmoment beträgt 529 Newtonmeter. Auch die aktive Klappenauspuffanlage ist an Bord und unterstützt das typische Brabbeln des Achtzylinders. Der Mustang Bullitt beschleunigt in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe inklusive der neuen Drehzahlanpassung von Ford, die beim Herunterschalten einen kurzen Gas-Stoß gibt. Geschaltet wird mit einem Billardkugel-Schaltknauf im Bullitt-Design, wie er auch im Film vorkam.

Ford Mustang Bullitt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Zur Serienausstattung gehören ferner ein Premium-Soundsystem von B & O mit einer Spitzenleistung von 1.000 Watt und zwölf High-Performance-Lautsprechern. Die Funktionen des zwölf Zoll großen digitalen Kombi-Instruments entsprechen der Standardversion, allerdings zeigt der LCD-Bildschirm beim Start nicht das übliche Wildpferd, sondern ein Bild des Fahrzeugs auf grünem Hintergrund. Hinzu kommt das sprachsteuerbare Sync-3-System mit App-Link und Touchscreen.

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Geheime Mercedes-Benz B-Klasse erneut gesichtet

Fr, 01/06/2018 - 11:23

Die neue Mercedes-Benz B-Klasse soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Hier sind neue Schnappschüsse, die einen weniger verhüllten Prototyp zeigen, kurz vor der Serienreife. Anfang des Jahres haben Medien-Insider spekuliert, das Mercedes womöglich die B-Klasse komplett einstellt. Die Schnappschüsse demonstrieren jetzt unwiderlegbar, dass diese Meldung etwas verfrüht war.

Weg vom Image der braven Familienkutsche

Mercedes-Benz B-Klasse.
Copyright: Automedia

Die B-Klasse wird in ihrer Konzeption wohl eher unverändert bleiben. Allerdings versucht man weg zukommen vom etwas unglücklichen Design der aktuellen Baureihe und will der neuen B-Klasse eine markantere, weniger biedere Formensprache zu verleihen. Größere Räder und breitere Kotflügel verleihen jetzt ein Hauch von Sportlichkeit und Eigenständigkeit. Neu wird auch ein verbessertes Infotainmentsystem sein, mit einer zuverlässigeren Vernetzung zwischen Fahrzeug und Smartphone, damit dieses als Steuerungseinheit für das Audio- und Navigationssystem genutzt werden kann.

Leider erfährt man nichts über die Motoren. Aber man kann vermuten, das die gängigen 1.5-Liter-Diesel und 1.6-Liter Benziner bleiben. Dennoch investierte Mercedes ein stattliches Budget in die nächste Generation von Antrieben. Man könnte auf einen neuartigen 2.0-Liter-Turbodiesel spekulieren, der seinen Weg unter die Motorhaube der B-Klasse findet. Zusätzlich soll ein Plug-in Hybrid zusammen mit einer voll-elektrischen Version sich bereits in der Entwicklung befinden.


 

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Mitsubishi Plug-in-Hybrid Outlander: Feinere Technik zu günstigeren Preisen

Fr, 01/06/2018 - 08:20

Warum etwas verbessern, was erstens nahezu perfekt funktioniert und zweitens von Kunden weltweit gekauft wird? Die Antwort gibt der neue Mitsubishi Plug-in-Hybrid Outlander. Er ist nicht nur das erste Plug-in-Hybrid-SUV überhaupt, sondern mit mehr als 150.000 verkauften Fahrzeugen auch das erfolgreichste Plug-in-Fahrzeug weltweit.In Deutschland wurden seit 2014 mehr als 7.100 teilelektrische Outlander an Kunden ausgeliefert

Im September 2018 startet das neue Modell des Outlander

Dank intelligentem Allradantrieb und der neuen „Snow“-Funktion macht der teilelektrische Outlander auch abseits befestigter Straßen viel Spaß.
Copyright: Mitsubishi

Wer es optisch erkennen möchte, der muss schon genau hinsehen: Vorn Frontgrill, Stoßfänger, Leuchtengrafik der Bi-LED-Scheinwerfer, hinten der Heckspoiler und das silberfarbene Stylingelement – das war es dann auch schon. Am auffälligsten sind wohl noch die um einen auf 18 Zoll gewachsenen Leichtmetallräder im Speichendesign. Darunter verbergen sich nun auch größere 17-Zoll-Bremsen vorn.

Womit wir bei der Technik sind. Antrieb, Lenkung, Fahrwerk – alle Positionen wurden überarbeitet. Und das spürt man schon auf den ersten Metern. Gestartet wird natürlich schlüssellos per Startknopf. Da Mitsubishi den Plug-in-Hybrid Outlander als Elektroauto mit Benzin-Option versteht, fährt der Japaner immer rein elektrisch los. Und das sogar recht kraftvoll. An der Vorderachse arbeitet ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor, an der Hinterachse ein weiterer mit nun 70 kW/95 PS. Zusammen bieten sie also einen intelligenten Allradantrieb, bei dem Front- und Heckantrieb nicht mechanisch miteinander verbunden sind. Bis zu 45 Kilometer weit reicht der Strom aus der Batterie im Fahrzeugboden, die nun 13,8 statt bisher 12 kW speichert. Maximal sind beim neuen Plug-in-Hybrid Outlander 135 km/h elektrische Höchstgeschwindigkeit drin.

Fordert der Fahrer mehr Leistung, schaltet sich ab 65 km/h die vordere E-Maschine ab und der neu entwickelte 2,4-Liter Atkinson-Benzinmotor treibt die Vorderachse an. Dieser Wechsel vollzieht sich so sanft und leise, dass der Fahrer das nur über das Infodisplay im Cockpit mitbekommt. Nun sind maximal 170 km/h möglich.

Der Verbrenner lädt auf Wunsch die Batterien

Der Plug-in-Hybrid Outlander ist ein komfortabler Gleiter.
Copyright: Mitsubishi

Unabhängig vom Tempo schaltet sich der 99 kW/135 PS starke Vierzylinder auch automatisch dazu, wenn die Batteriekapazität unter ein bestimmtes Level fällt. Der Verbrenner treibt dann aber nicht die Vorderachse an, sondern einen Generator, der die Batterie wieder auflädt. Diesen Ladevorgang kann der Fahrer auch selbstständig starten, zum Beispiel, wenn er an seinem Zielort in eine emissionsfreie Zone fahren und vorher für den dafür nötigen Fahrstrom sorgen möchte.

Natürlich kann der Plug-in-Hybrid Outlander auch rekuperieren, also Strom beim Rollenlassen oder Bremsen erzeugen und so die Batterie nachladen. Die Rekuperationsleistung kann der Fahrer am Lenkrad mit zwei Pedals einstellen. In der höchsten Stufe kann man nach etwas Übung besonders in der Stadt das Bremspedal in Rente schicken.

Dritte Möglichkeit die Batterie zu laden, ist die Steckdose. An einer üblichen 230-Volt-Haushaltssteckdose dauert eine Volltankung rund vier Stunden. Mit dem serienmäßigen CHAdeMO-Schnellladesystem ist der Akku sogar bereits nach 25 Minuten zu 80 Prozent gefüllt.

Komfortables Gleiten ohne Hast ist die Paradedisziplin

Auch am Heck des Mitsubishi Outlanders ist es bei zarten Retuschen geblieben. Dachspoiler und das Zierelement haben einen minimal geänderten Look.
Copyright: Mitsubishi

Mitsubishi gibt nach dem neuen WLTP-Verbrauchsmesszyklus einen Verbrauch von 2,0 Liter auf 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 45 g/km entspricht. Ein sehr theoretischer Wert. Denn auf der ersten recht forschen Testfahrt zeigte der Bordcomputer 6,4 Liter im Schnitt an. Pendler, die nicht schneller als 135 km/h unterwegs sind und im Abstand von etwa 40 Kilometern an eine Steckdose kommen, werden den Verbrennungsmotor überhaupt nicht mehr benötigen.

Dabei muss der Plug-in-Hybrid Outlander nicht vor Langstrecken zurückschrecken. Auch wenn Mitsubishi von einer dynamischen Lenkung und einem weniger weichen Fahrwerk spricht und eine „Sport“-Taste spendiert hat, die den Antrieb in Sekundenbruchteilen auf maximale Leistung umschaltet: Komfortables Gleiten ohne Hast ist die Paradedisziplin des Elektro-Japaners, der souverän die übelsten Schlaglöcher wegfiltert. Für eine scharfe Kurvenhatz ist die Lenkung noch immer zu gefühllos. Dafür ist der Allradantrieb um eine „Snow“-Funktion erweitert worden, die für mehr Grip auf losem Untergrund sorgt.

Neben den üblichen D-, N- und P-Positionen kann mit dem Wählhebel auch die Rekuperation aktiviert werden.
Copyright: Mitsubishi

Innen hat sich nicht viel getan. Der Mitsubishi Outlander bietet wie gewohnt viel Platz und bequeme Sitze, mit etwas zu wenig Beinauflage. Klasse sind die beiden 230-Volt-Steckdosen, mit denen der Plug-in-Hybrid Outlander nicht nur Kühlboxen, sondern auch so manche Beachparty mit Strom versorgen kann.Die Preise stehen noch nicht fest. Sie sollen aber „deutlich unter den jetzigen“ liegen, so Mitsubishi-Sprecher Stefan Büttner. Und die starten bisher bei 39.990 Euro. Spätestens jetzt wissen wir, warum sich Verbesserungen lohnen.

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Alfa Romeo legt Nürburgring-Editionen auf

Do, 31/05/2018 - 09:04

Alfa Romeo legt vom Giulia Quadrifoglio und vom Stelvio Quadrifoglio die Sonderedition „NRING“ auf. Es ist eine Hommage an die jüngst erzielten Rundenrekorde auf dem Nürburgring und in beiden Fällen auf jeweils 108 Exemplare limitiert.

Alfa Romeo beschenkt sich selbst

Die Stückzahl erklärt sich durch das Gründungsjahr des Unternehmens, aus dem später die Marke hervorging. Die exklusiv ausgestatteten 510 PS starken Modelle verfügen über etliche Kohlefaserteile, Brembo-Hochleistungsbremsen, Sparco-Sportschalensitze und einen roten Motor-Startknopf im Sport-Lenkrad sowie weitere besondere Ausstattungsdetails. Der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio N-Ring kostet 122 570 Euro, das Stelvio-Pendant ist knapp 6000 Euro teurer. An der Armaturentafel findet sich eine Plakette mit der jeweiligen Produktionsnummer des Sondermodells.

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Subarus Sport-Engagement: Wir machen jetzt ja nur eine Pause

Do, 31/05/2018 - 08:24

Standesgemäß hatte Subaru zum Abgalopp des alten Renneisens Subaru WRX STI auf den Bilsterberg geladen. Auf der anspruchsvollen Strecke konnte der kleine Sportler mit dem großen Heckspoiler noch einmal zeigen, welcher Mordskerl in ihm steckt, der in der Vergangenheit nicht nur für viele Rallye-Siege gut war, sondern auch jetzt auf der selektiven Strecke nahe Bad Driburg mit erstaunlichem Grip für aufregende Kurven sorgen konnte. Wie zum Trost hatte der WRX STI auch so etwas wie einen Nachfolger oder Ersatzspieler mitgebracht: das Sportcoupé Subaru BRZ. Auch der durfte sich auf dem Bilsterberg beweisen.

Subaru setzt vorerst auf neue Antriebe und Einhaltung des Flottenverbrauchs

Subaru WRX STI.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Die letzte Serie des Subaru WRX STI war mehrfach überzeichnet, berichtet Christian Amenda, Geschäftsführer von Subaru Deutschland mit Stolz. Der WRZ sei immer ein Imageträger gewesen, aber nie ein „Stückzahldreher“. Dennoch habe man in den ersten vier Monaten in Deutschland bereits rund 80 Fahrzeuge ausliefern können. Doch nun gehe er in den Ruhestand, für ein paar Jahre. Dem Unternehmen seien neue Antriebe und die Einhaltung des Flottenverbrauchs wichtiger. Amenda zeigte sich überzeugt, danach könne wieder mit einem rennsporttauglichen Subaru gerechnet werden.

Das „alte Renneisen“ (Christian Amenda) stellte die sportliche Spitze der einmaligen Subaru-Architektur dar. Der Boxermotor sorgte für tiefen Schwerpunkt und die geringe Länge des Motors für einen nach hinten rückenden Einbau – das eine sorgte für geringe Wankneigung und damit für mehr Grip, das andere für eine bessere Achslastverteilung. Von der Kurbelwelle des Boxers ausgehend lief die Kardanwelle in der Mitte des Subaru nach hinten und trieb vier exakt gleich lange Antriebsachsen an. Ein so symmetrischer Antrieb kann nur Vorteile bringen – im Gelände und auf der Straße. Eine spektakuläre Eigenart erlebten wir jetzt wieder in der „Mausefalle“ am Bilsterberg: In der stark abfallenden, engen Linkskurve schob unser WRZ gleichmäßig über alle vier Räder, kein Über- und kein Untersteuern.

Zu schlechte Effizienzklasse beim WRX STI

Subaru WRX STI.
Copyright: Auto-Medienportal.Net

Am Bilsterberg brauchte der 2,5-Liter-Boxer des WRX STI sicher mehr als den Durchschnittswert von 10,2 Litern auf 100 km, um seine 300 PS möglichst oft auf die Strecke zu bekommen. Aber auch unter Normbedingungen erreicht er mit 242 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer nur die Effizienzklasse G – ein zu großer Beitrag zum Flottenverbrauch.

Der Subaru BRZ Sport, der an seine Stelle treten soll, landet mit seinen 200 PS aus einem Zwei-Liter-Boxer mit einem Normverbrauch von 7,8 Litern auf 100 km und 180 g/km CO2 eine ganze Klasse tiefer. Er braucht mit 7,2 Sekunden rund zwei Sekunden mehr als der WRZ bis zum Tempo 100 und schafft statt 255 km/h Spitze auch nur 226 km/h. Noch etwas fehlt ihm: der Subaru-typische Allradantrieb. Denn der BRZ ist aus einer Kooperation mit Toyota entstanden. Dem verdankt er seinen Heckantrieb.

Subaru BRZ hinterlässt am Bilsterberg einen guten Eindruck

Subaru BRZ.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

In dieser für einen Sportwagen klassischen Konfiguration hinterlässt er am Bilsterberg ebenfalls einen guten Eindruck. Niedriger Schwerpunkt, eine für ein Wagen mit Frontmotor ungewöhnlich ausgewogene Achslastverteilung von 53:47, sein geringes Gewicht von (leer) 1243 kg, die kurzen Überhänge vorn und hinten, der lange Radstand sowie die tiefe Sitzposition in der klassischen Sportcoupé-Karosse mit langer Motorhaube und weit hinten sitzender 2+2-Kabine weisen dem BRZ einen Platz unter den Sportwagen zu – wohl verstanden: nicht unter den Renn- oder Rallyewagen.

Der kernige Sound beim Beschleunigen und die knackige Sechs-Gang-Handschaltung unterstreichen diesen Eindruck. Der neue „Track-Modus“ der Vehicle Dynamics-Control (VDC) ermuntert sogar dazu, seine besonders sportlichen Eigenschaften auch mal zu erleben. In diesem Modus 3 lässt das System leichtes Übersteuern bei schneller Kurvenfahrt zu und erleichtert den Rennstart.

Fahrer sitzt dicht am Drehpunkt

Subaru BRZ.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

Der Modus 4 ist noch schärfer: Alle Assistenzsysteme außer Betrieb. Bei den Versionen mit Sechs-Gang-Handschaltung wird auch die elektronische Differenzialsperre deaktiviert. Im Modus 1 sind die Stabilitätskontrollen, die elektronische Differenzialsperre und die Traktionskontrolle aktiv. Im Modus 2 soll die ausgeschaltete Traktionskontrolle das Anfahren auf losem Untergrund erleichtern.

Bei einer Außenlänge von 4,24 Metern (WRX STI 4,60 Meter) bleiben für die Fahrer und Beifahrer viel und für die Hinterbänkler immerhin Platz für Kurzstrecken. Der komfortable und Seitenkraft gut haltende Sportsitz ist fast genau in Höhe der Hochachse platziert. Sportwagenfahrer schätzen es, so dicht am Drehpunkt zu sitzen. Im Gepäckraum passen 243 Liter, nach Umklappen der Lehne der Rücksitze bis zu 330 Liter. Das reicht zwar nicht für einen Familienurlaub, bietet aber mehr als andere in dieser Klasse.

BRZ ist mehr als nur ein Lückenbüßer

Subaru BRZ.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

Für den Modelljahrgang 2018 haben die Japaner ihr Sportcoupé auch bei der Konnektivität zeitgemäßer aufgestellt. Das Audiosystem umfasst ein Sieben-Zoll-Touchscreen unter anderem für die Bedienung des Digitalradios DAB+ und des mit Tom-Tom entwickelten Navigationssystems. Wischen und Tippen als Bediengesten werden ergänzt durch eine Sprachsteuerung. Smartphones können via Apple Car Play oder Android Auto45 eingebunden werden.

Den Subaru BRZ als Lückenbüßer oder Ersatzspieler zu bezeichnen, täte dem Japaner Unrecht. Er ist nicht dazu angetreten, das alte Renneisen vergessen zu machen. Das Sportcoupé zeigt schon durch seine Silhouette und das gesamte Design, dass es zu den angenehmen Sportlichen gerechnet werden will. Es spricht nicht den zukünftigen Lizenzfahrer an, sondern die große Masse derer, die sich in einem sportlich gestalteten, eher konservativen als modernistischen Umfeld wiederfinden. Da auch der Preis (ab 33 480 Euro) stimmt, empfiehlt sich der Subaru BRZ für eine deutlich breitere Zielgruppe als der aus der Zeit gefallene WRX STI.

Technische Daten Subaru BRZ Sport+ MT Länge, Breite, Höhe (m) 4,24 x 1,78 x 1,32 Radstand (m) 2,57 Motor R4-Boxermotor, Otto, Turboaufladung Hubraum 1998 ccm Leistung 147 kW / 200 PS bei 7000 U/min Max. Drehmoment 205 Nm ab 6400 – 6600 U/min Kraftübertragung Symmetrischer Allradantrieb, Sechs-Gang-Schaltgetriebe, Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,6 s Höchstgeschwindigkeit 226 km/h Durchschnittsverbrauch auf 100 km 7,8 Liter Superplus CO2-Emissionen 180 g/km Effizienzklasse   F, Euro 6 Leergewicht / Zuladung min. 1245 kg / max. 425 kg Räder / Reifen 7J x 17 offset +48mm / 215/45 R 17 87W Preis 36 980 Euro Technische Daten Subaru WRX STI Sport Länge, Breite, Höhe (m) 4,60 x 1,80, 1,48 Radstand (m) 2,65 Motor R4-Boxermotor, Otto, Turboaufladung Hubraum 2457 ccm Leistung 221 kW / 300 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 407 Nm ab 4000 U/min Kraftübertragung Sechs-Gang-Schaltgetriebe, Allradantrieb Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,5 s Höchstgeschwindigkeit
255 km/h Durchschnittsverbrauch auf 100 km 10,2 Liter Superplus CO2-Emissionen 242 g/km Effizienzklasse G, Euro 6 Leergewicht / Zuladung min. 1500 kg / max. 500 kg Zuladung 500 kg Preis 45 900 Euro

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Facelift beim Skoda Superb

Mi, 30/05/2018 - 13:26

Der Skoda Superb ist an der Reihe für eine kleine Erneuerungskur, wie man an diesen Fotos erkennen kann, die heute aufgenommen wurden. Man bekommt einen ersten guten Eindruck wie die Frontschürze der tschechischen Oberklasse-Limousine re-designed aussehen wird. 

Skoda verleiht dem Superb eine optische Frischzellenkur

Skoda Superb.
Copyright: Automedia

Weitere Karosserie-Bauteile des Superb scheinen soweit aber unangetastet geblieben zu sein. Dennoch ist sehr wahrscheinlich, dass man das Heck optisch ebenfalls für das Serienfahrzeug auffrischen wird. Das Gleiche gilt für den Innenraum. Im nächsten Jahr, so die Prognose, soll der modernisierte Superb ausgeliefert werden.

 

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Zeus kommt lautlos auf zwei Rädern

Mi, 30/05/2018 - 12:37

Kommt Zeus lautlos auf zwei Rädern? Die Firma Curtiss in den USA plant jedenfalls die Produktion eines nach dem Vater der olympischen Götter benanntes Elektromotorrad. Zeus wird oft mit seinem Blitzbündel dargestellt, denn seine Waffen sind Blitz und Donner. Das ist kein schlechtes Bild für ein elektrisch betriebenes Bike. Der Donner fehlt der Curtiss zwar, aber dennoch bringt sie es lautlos auf eine ganze Menge Power, die einem Göttervater sicher recht wäre.

Aus Confederate wurde Curtiss

Enthüllung des Prototyps der Curtiss Zeus.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Curtiss

Der Prototyp der Curtiss Zeus erinnert profunde Kenner der Motorradszene womöglich an Modelle der Marke Confederate. Das kommt nicht von ungefähr, denn im vergangenen Jahr gab Confederate seine Umbenennung in Curtiss bekannt. Der neue Firmenname Curtiss ist als Hommage an den Motorrad- und Luftfahrtpionier Glenn Curtiss zu verstehen. Der amerikanische Bike-Hersteller hat angekündigt, künftig Motorräder mit Benzinmotor gänzlich links liegen lassen zu wollen und sich ausschließlich auf Elektro-Bikes zu konzentrieren.

Bei der Zeus verwendet Curtiss gleich zwei Motoren von Zero Motorycles. Sie bringen es in Kombination auf eine Leistung von 173 PS (127 kW). Die beiden E-Motoren stecken in einem Gehäuse zwischen Batterieblock und der Sitzbank, das auch als Anlenkpunkt für die Hinterradschwinge und das zentral montierte Federbein dient. Das Vorderrad führt eine Parallelogramm-Gabel mit Zentralfederbein, auf die BST Vollcarbon-Felgen sind Pirellis aufgezogen. Zeitgemäß sind weitere Features wie ein Touchpad als Cockpit und LED-Leuchten vorne und hinten. Die beiden etwas abstehenden Blöcke erinnern mit etwas Phantasie ein bisschen an einen Boxermotor. Tatsächlich steckt dort der 14,4 kWh große Lithiumionen-Akku.

Interessenten müssen sich noch etwas gedulden

Curtiss Zeus Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Curtiss

Mit der Produktion will Curtiss im Herbst 2019 beginnen, im Jahre 2020 soll die Serienproduktion laufen. Die meisten Teile der Zeus sind aus Aluminium gefertigt. Weder zu den Fahrleistungen noch zur Reichweite der Zeus gibt es bisher Angaben. Gleiches gilt für den Preis.

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VW T-Cross Erlkönig erneut gesichtet

Mi, 30/05/2018 - 12:35

Volkswagen plant einen neuen kompakten Crossover-SUV in diesem Jahr zu präsentieren. Es hört auf den Namen T-Cross und basiert auf den VW Polo. Während einer Testfahrt in Österreich wurde er heute fotografiert.

Ein bisschen T-Roc, ein bisschen Polo

VW T-Cross.
Copyright: Automedia

Vom Design her, borgt sich der T-Cross so manches Element von seinem größeren Bruder, dem T-Roc. Die abfallende Heckkante sowie der Kühlergrill wiederum erinnern eher an den Polo. 2016 wurde der T-Cross auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. Als Bodengruppe wird die MQB-Plattform genutzt, auf der auch VW Polo und der Seat Arona aufbauen. Der T-Cross ist Bestandteil einer neuen SUV-Offensive aus dem Volkswagen-Konzern, der bis 2020 insgesamt 19 neue Modelle angehören sollen.

In Sachen Platzangebot orientiert sich man sich am VW Golf plus den fahrtechnischen Vorteilen eines Crossover-SUV samt erhöhter Sitzposition. Bei den Motoren darf man auf altbekanntes aus dem Polo-Regal vertrauen. Ähnlich wie beim Hyundai Kona, wird sich der T-Cross in Kontrastfarben präsentieren – auch im Interieur. So soll ein frisches Auftreten gewährleistet werden, passend zum Trend, der besonders ein junges Publikum ansprechen soll.

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Genesis Essentia Coupé: Hyundai greift nach den Sternen

Mi, 30/05/2018 - 10:24

„Genesis“ ist Altgriechisch und bedeutet Schöpfung. Nach Ansicht des Hyundai-Konzerns war es längst Zeit für die Schöpfung einer neuen Luxusmarke, weshalb die Koreaner nach dem Vorbild von Toyota (Lexus) oder Nissan (Infinity) eine Edel-Divison mit dem Namen aufgestellt haben. Wie ein elektrisch betriebenes Luxus-Coupé Essentia der Marke Genesis aussehen könnte, war am auf dem Concorso d’Eleganza an der Villa d`Este zu bestaunen.

Genesis will in Europa Fuß fassen

Genesis Essentia Coupé.
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Seit der Präsentation der ersten Limousine vor zehn Jahren hat es Genesis hierzulande noch nicht zu wahrnehmbarer Bekanntheit gebracht. In Korea, den USA, China, Russland sowie in Staaten des Nahen Ostens gelangen dem stattlichen Modell G90 allerdings einige Achtungserfolge. Mit 5,21 Metern Länge und entsprechend luxuriöser Ausstattung fährt es im Segment der Oberklasse mit. Es braucht nicht viel Phantasie, um durch den Frontgrill an Audi und am Heck an die S-Klasse von Mercedes erinnert zu werden.

„Essentia Concept“ heißt das lässig hingegossene Showcar, das jetzt am Comer See vorgestellt wurde. Für dessen optische Anziehungskraft ist vor allem Luc Donckerwolke verantwortlich. Der ehemalige Lamborghini- und Bentley-Designer hat einen Zweitürer geschaffen, der zu den meistfotografierten Fahrzeugen auf dem internationalen Auto-Schaulaufen gehört haben dürfte. Ginge es nach den Zuschauern, sollte das Coupé genau so zu einem Serienfahrzeug werden, jedoch ist über dessen tatsächliche Produktion noch nicht entschieden.

Eine Reminiszenz an die 60er Jahre

Genesis Essentia Coupé.
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Die Front verblüfft durch eine Art Spoiler, der oberhalb des eigentlichen Fahrzeugbugs die Verbindung zwischen den vorderen Kotflügeln herstellt. Über den Platz für ein eventuelles Nummernschild wird noch nachzudenken sein. Die Scherentüren öffnen schräg nach oben und nehmen einen Dachausschnitt mit, was an den legendären Ford GT 40 aus den 60er Jahren erinnert und das Einsteigen erleichtert. Sie geben den Blick auf die Wabenstruktur der seitlichen Karosserieteile frei, wo gleichermaßen Leichtigkeit und Festigkeit gefragt ist. Die Spur ist an der Hinterachse deutlich verbreitert, die Radhäuser wirken dadurch muskulös und kraftvoll. Der Kupferton der Felgen und einiger Applikation an der Außenhaut sind laut Luc Donckerwolcke mit Bedacht gewählt: Kupfer als zentraler Werkstoff für elektrische Systeme versinnbildlicht hier die Form den Antriebs.

Das Interieur nennt der Designer „aristokratisch“ und „puristisch“. Nur zwei metallene Hebel sind auf der Mittelkonsole zu sehen, Knöpfe, Schalter und andere Bedienelemente unter einer beweglichen Abdeckung verborgen. Leder und Karbon dominieren als Materialien, das minimalistische Ambiente wirkt authentisch und edel. Das Showcar solle, so heißt es von Seiten des Herstellers, die Vision der Marke von einem GT-Fahrzeug zum Ausdruck bringen.

Genesis hat ambitionierte Pläne

Genesis Essentia Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die dunkle Monocoque-Karosserie ist teilweise transparent, so dass zum Beispiel am Vorderwagen das aufwändige Push-Rod-Dämpfungssystem zu erkennen ist. Ausgelegt ist der 2+2-Sitzer auf Elektro-Antrieb, mit je einem E-Motor an Vorder- und Hinterachse. Über die Leistung schweigt der Hersteller sich aus, allerdings wird angedeutet, dass ein Serienauto so konzipiert würde, dass es für den Spurt von null auf 100 km/h um die drei Sekunden braucht. Auf dem Concorso d’Eleganza dominierte noch die Schrittgeschwindigkeit, als „Essentia Concept“ unter dem Beifall des Publikums über den roten Teppich rollte.

Genesis hat ambitionierte Pläne Bis 2021 sollen sechs neue Modelle auf den Markt kommen und „mit den bekanntesten Luxusmarken der Welt konkurrieren“. Bis dahin wird es voraussichtlich auch ein Modell-Portfolio für die wichtigsten europäischen Märkte geben. Falls Essentia dann dabei ist, soll der Edel-Stromer „Sportwagen-Performance in das Reich der elektrischen Luxus-Coupés bringen“, heißt es von offizieller Seite.

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Westfalia Kepler Sixty: Ganz schön bunt

Mi, 30/05/2018 - 09:54

Knackiges Kirschrot unten und Candy oben – in diesen Farben fährt der Kepler Sixty von Westfalia vor. Basis des neuen Campervans ist der VW T6 mit langem Radstand (340 cm) und einer Gesamtlänge von 530 Zentimetern. Schon äußerlich macht der Sixty mit seiner Bicolor-Lackierung im Retro-Style klar, dass er – nomen est omen – die 1960er Jahre wieder aufleben lassen will. Und ganz nebenbei so ein bisschen die California-Baureihe von Volkswagen kopiert, die als erste den Zweifarb-Look wieder aufgriff.

Aber eines muss man Westfalia lassen:

Westfalia Kepler Sixty.
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Das Unternehmen treibt es konsequent bunter als VW, und setzt die Zweifarbigkeit auch munter im Innenraum fort. Das komplette Interieur erstrahlt in poppigem Rot-weiß, bei den lederbezogenen Sitzen und beim teils rundlich geschwungenen Möbelbau. Draußen gibt es Sticker mit „Sixty“-Logo, außerdem Chromlook an Front und Heck, bei den Türgriffen und den Blinkern. Die Lamellen an der Hecksäule sollen an die Lüftungsschlitze älterer, noch heckgetriebener Modelle erinnern – und wirken im Wortsinne ein wenig arg „aufgesetzt“. Insgesamt passt der Kepler Sixty aber wunderbar vor einen amerikanischen Diner oder eine Burger-Braterei. Selbst die Zeltplane des aufstellbaren Schlafdachs, das über der Frontscheibe über eine Kappe verfügt, knallt im poppigen Rot.

Der Grundriß ist klassisch aufgebaut

Westfalia Kepler Sixty.
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Der Küchenblock auf der Fahrerseite bietet Zwei-Flamm-Kocher, Spüle und Kühlbox, Kleider- und Küchenschrank setzen mit chromfarbenen Lamellentüren optische Akzente. Dazu gibt es eine in einem Schienensystem verankerte Zweier-Sitzbank im Heck, die zur Liegefläche umgeklappt werden kann.

Zusammen mit der Schlafstatt im Aufstelldach, ausgestattet mit Froli-Federsystem, bietet der Sixty damit Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu vier Personen. Die können sich um einen an der Küchenzeile einhäng- und absenkbaren Tisch zu den Mahlzeiten versammeln. Serienmäßig kommt der Kepler Sixty mit einer dieselbetriebenen Standheizung und dem 150 PS leistenden Diesel daher. Der Preis für den Westfalia Kepler Sixty steht noch nicht fest.

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Abt Audi TT RS-R: Achtung Tiefflieger

Mi, 30/05/2018 - 09:32

Schon die Serienversion des Audi TT verspricht Fahrspaß pur und leistet beachtliche 400 PS. Mit der Abt-Leistungsspritze kitzeln die Allgäuer weitere 100 PS aus dem 2,5-Liter-Otto-Motor, damit ist der Abt Audi TT RS-R stärker als jeder serienmäßige Audi TT, den es je gab.

Ein sportliches Styling-Paket sorgt für die passende Optik:

Die Leistung des RS-R liegt mit 500 PS um 100 Pferdestärken über der Serienversion.
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hochwertige Anbauteile aus Sichtcarbon wie beispielsweise der Frontspoiler inklusive Grillrahmen, Blades, Seitenschweller- und Heckschürzenaufsätze – kleine Detail mit dem bekannten rot TT-RS-R-Schriftzug weisen auf die geballte Power des Sportwagens hin. Mächtige 20-Zoll-Abt-Sportfelgen und die Edelstahl-Abgasanlage mit verchromten Doppel-Endrohrblenden unterstreichen die Ausstrahlung des Kraftpakets. Im Innenraum dominieren Materialien wie Carbon und Leder – an vielen Stellen findet sich der detailliert eingearbeitete Schriftzug „TT RS-R“ wieder – all das steht für die Individualität des Edeltuners.

Schon beim Starten des Motors kommt spürbare Emotion auf:

Das Herzstück brüllt auf und blubbert im Standgas launig vor sich hin. Beim sanften Warmfahren lässt sich nur erahnen, was diese Naturgewalt an Automobil zu leisten vermag. In 3,4 Sekunden schafft der kompakte Sportler den Sprint auf 100 km/h, erst bei Tempo 300 ist Schluss. Kurven meistert der Champion mit Tourenwagen-Genen souverän. Dank der Hightech-Fahrwerkstechnik gleitet der Abt Audi TT RS-R ruhig über die Straßen, vermittelt zugleich aber eine ganze Menge Sicherheit an den Fahrer. Kein Wunder, denn das wird im Allgäu nicht dem Zufall überlassen. Die jahrzehntelange Sammlung an Erfahrung im Motorsport nutzt Abt für die Optimierung der Motoren – und das äußerst erfolgreich. Zudem werden alle Produkte umfangreich auf dem hauseigenen Rollenprüfstand und den Kemptener Straßen getestet.

Abgeflachtes Lenkrad mit rotem Startknopf und sportlichen, aber dennoch bequemen Sitzen: der Innenraum des Abt TT RS-R.
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Im Abt Audi TT RS-R kommt zur brachialen Leistung und der verschärften Optik auch noch eine gewisse Exklusivität hinzu: Von dem Kompaktsportler gibt es nur 50 Stück und das zu Preisen ab 98.800 Euro für das Komplettfahrzeug. Wer nun seinen TT in der Garage beäugt und ihn statt unter den Hammer nur „unters Messer“ bringen will, der kann gerne zum Abt Individual-Paket ab 29.900 Euro greifen. Wenn das keine Traumvorstellung für einen sportlichen Ab(t)-Gang ist.

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