Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 7 Minuten 13 Sekunden

Euro NCAP: Alle neun Autos stehen gut da

Di, 14/11/2017 - 15:25

Euro NCAP hat in seinem jüngsten Crashtest neun Autos geprüft. Alle standen am Ende gut da und erhielten die Topnote von fünf Sternen: Citroën C3 Aircross, Mitsubishi Eclipse Cross, Opel Crossland X, Seat Ibiza und den nahezu baugleichen Arona, Skoda Karoq, Volvo XC60, VW Polo und VW T-Roc. Dennoch stach einer besonders heraus: Der Volvo zeigte das bislang beste Crashtestergebnis in diesem Jahr und erreichte beispielsweise beim Insassenschutz 98 Prozent der möglichen Punkte.

Der Beitrag Euro NCAP: Alle neun Autos stehen gut da erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Google und Volkswagen: Große Rechenkraft für fließenden Verkehr

Di, 14/11/2017 - 15:19

In einer neu angekündigten Partnerschaft kooperieren der Volkswagen Konzern und Google auf dem Gebiet der Quantencomputer. Zusammen möchten die Branchengrößen Fortschritte im Mobilitätsbereich realisieren. Das haben die Partner auf der Technologiekonferenz „Web Summit 2017“ in Lissabon nun bekannt gegeben. Herzstück des Projekts ist ein Google-Quantencomputer, der durch seine überragende Rechenleistung aufwändige Aufgaben lösen kann.

Drei Entwicklungsbereiche stehen im Mittelpunkt.

Die Weiterentwicklung der Verkehrsoptimierung, die Simulation von Materialstrukturen für E-Fahrzeug-Batterien und Werkstoffe sowie die Arbeit mit neuen Verfahren zum maschinellen Lernen sollen vorangetrieben werden. „Volkswagen hat großes Expertenwissen darin, wichtige anwendungsnahe Aufgaben zu lösen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam zu erforschen, wie Quantencomputing die Automobilindustrie verändern und voranbringen könnte“, kommentiert Hartmut Neven, Entwicklungsleiter des Google Quantum Artificial Intelligence Laboratory.

Erkenntnisse nutzen für Fahrzeugbau und Batterieforschung

Zunächst entwickeln die Experten von Volkswagen Information Technology Centern (IT-Labs) in San Francisco und München zusammen mit Google-Experten Algorithmen, Simulationen und Optimierungen. Dann werden die einzelnen Bereiche gezielt in Angriff genommen. Im Punkt Verkehrsoptimierung bauen die Experten auf bisherigen Projekten auf und implementieren variable Größen wie städtische Verkehrsleitsysteme, verfügbare E-Ladesäulen oder freie Parkflächen. Werkstoffe und die Materialstruktur leistungsstarker E-Fahrzeug-Batterien werden im Quantencomputer simuliert und verbessert. Die Erkenntnisse fließen dann in den Fahrzeugbau und die Batterieforschung ein. Nicht zuletzt forschen die Partner mit Blick auf das autonome Fahren an künstlicher Intelligenz.

Der Beitrag Google und Volkswagen: Große Rechenkraft für fließenden Verkehr erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Pirelli: Mit diesem Reifen geht es richtig rund

Di, 14/11/2017 - 15:02

Reifen mit 200 Millimetern Breite sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Zumindest in der Automobilindustrie. Bei Motorrädern schaut dies noch ein wenig anders aus. Erst recht, wenn solch ein Hypersport-Reifen eine Straßenzulassung aufweisen kann. Der Diablo Supercorsa SP aus dem Hause Pirelli ist solch ein schwarzes Wunderwerk der Reifentechnik.

Höhere Kurvengeschwindigkeit und Traktion

mid Groß-Geraum – Viel schwarzes Gummi: der Pirelli Diablo Supercorsa SP ist 20 Zentimeter breit.
Copyright: Pirelli

Dank neuer Kontur in der völlig neuen Dimension erhöht sich die Aufstandsfläche bei maximaler Schräglage. Die neue Bi-Compound-Mischung kann somit optimal ausgenutzt werden. An der Reifenschulter kommt die gleiche SC2-Mischung zum Einsatz wie schon bei den bekannten Slicks. Das Resultat sind höhere Kurvengeschwindigkeiten, höhere Traktion für ein frühzeitiges Beschleunigen am Kurvenausgang sowie optimale Stabilität beim Anbremsen am Kurveneingang.

Gleichzeitig trägt eine geringere Anzahl von Profilrillen an den Schulterbereichen dazu bei, dass der Reifen noch schneller auf Temperatur kommt. Die Fahrt zur Rennstrecke kann somit bereits ein kontrolliertes Warmfahren auf der Rennstrecke ersetzen und einen Reifenwechsel kann sich der sportlich ambitionierte Motorradfahrer nun auch endgültig sparen.

Der Beitrag Pirelli: Mit diesem Reifen geht es richtig rund erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Ionity: Automobilhersteller gründen High-Power-Charging-Netzwerk

Di, 14/11/2017 - 14:41

Mit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens „IONITY“ stellen die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche die Weichen für den Aufbau des leistungsstärksten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Die Errichtung und der Betrieb von insgesamt rund 400 Schnellladestationen bis 2020 sind wichtige Schritte, um Elektromobilität auch auf Langstrecken zu gewährleisten und sie damit im Markt zu etablieren.

Ein paneuropäisches Netz schaffen

Neue Daimler-App vereinfacht Laden von E-Autos.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das neue Unternehmen Ionity mit Sitz in München hat die Geschäftstätigkeit bereits aufgenommen. Michael Hajesch (CEO) und Marcus Groll (COO) übernehmen die Geschäftsführung des Joint Ventures (JV). Das Team wird schon Anfang 2018 rund 50 Mitarbeiter umfassen und sukzessive ausgebaut. „Mit der Schaffung des ersten paneuropäischen HPC-Netzes machen wir die Elektromobilität langstreckentauglich,“ sagt Michael Hajesch. Das Ziel seien komfortable und digital bezahlbare Ladevorgänge.

Ionity soll bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. Der Aufbau der ersten 20 Stationen beginnt noch in 2017. Sie werden an Autobahnen und Hauptverkehrs-Achsen unter anderem in Deutschland, Norwegen und Österreich errichtet. Sie werden öffentlich zugänglich sein und mit einer maximalen Entfernung von etwa 120 Kilometern zueinander liegen.

Ziel bis 2018: 100 Schnellladestationen

Dabei setzt das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit starken Kooperationspartnern wie Tank & Rast, Circle K sowie OMV und profitiert dabei besonders von deren attraktiven Standorten. 2018 sollen in Europa insgesamt so 100 Schnellladestationen in Betrieb gehen. Ionity hat auch die Verknüpfung mit bestehenden Ladelösungen im Blick. Das Unternehmen soll deshalb in intensivem Austausch mit bestehenden Infrastrukturinitiativen kooperieren. Zusätzlich baut das Bündnis branchenübergreifend und international auf Kooperationen und starke Partnerschaften.

Marken- und leistungsunabhängig

Jede der Ionity-Schnellladestationen wird über mehrere Ladesäulen verfügen. Dadurch erhalten Kunden bis 2020 marken- und leistungsunabhängig Zugang zu Tausenden von HPC-Ladepunkten. Das HPC-Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS). Die Ladeleistung von bis zu 350 kW pro Ladepunkt ermöglicht entsprechend ausgelegten Fahrzeugen eine deutlich kürzere Ladezeit im Vergleich zu heute verfügbaren Systemen.
Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche beteiligen sich zu gleichen Teilen an dem JV. Weitere Automobilhersteller sind ebenso willkommen, sich aktiv am Ausbau des HPC-Netzwerks zu beteiligen.

Der Beitrag Ionity: Automobilhersteller gründen High-Power-Charging-Netzwerk erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

EICMA Mailand: Trends und Exoten

Di, 14/11/2017 - 14:17

Die am letzten Sonntag endete die Motorradmesse EICMA von Mailand und machte es deutlich: An Elektroantrieben kommt keiner mehr vorbei, auch nicht die Motorradbranche.

Zero DSR: Aufladen für Drei Euro

US-Marktführer Zero Motorcycles beweist mit seinen E-Motorrädern seit Jahren, was auf zwei Rädern elektrisch alles möglich ist – vielleicht haben sie sich darum den Auftritt in Mailand gespart.Bis zu 157 Newtonmeter Drehmoment soll die vorab präsentierte 2018er-Generation leisten. Die City-Reichweite steigt laut Hersteller auf über 350 Kilometer, kombiniert sind es beim Topmodell DSR schon heute 212 Kilometer. Wer nicht permanent Langstrecke fährt, kommt hier voll auf seine Kosten, erst recht beim Tanken: Eine Ladung Strom (95 Prozent) kostet für die Zero DSR keine drei Euro. Die neue Akkus sollen 166 Kilometer Reichweite in nur einer Stunde laden können.

So flott sind die EICMA-Exoten wie der Nito NES zwar längst nicht. Aber der originelle City-Scooter will an der Ampel ja auch keine Superbikes abhängen. MOD 5 und MOD 10 heißen die beiden minimalistischen Modelle des italienischen Herstellers. 45 km/h beziehungsweise 90 km/h Spitze gibt Nito an. Reichweite des Lithium-Akkus: 60 bis 80 km. Die Ladezeit soll drei bis vier Stunden betragen. Den Akku nimmt man dafür mit ins Haus. Er schlummert beim Fahren im holzvertäfelten Unterboden. Preis: ab 4750 Euro.

Bosch liefert Technik in die ganze Welt

Niu N GTX.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ralf Bielefeldt

Für den E-Antrieb der drei spanischen City-Vehikel Nuuk Cargo, Urban und Tracker (4 oder 10,5 kW) sorgt Bosch, die auch die Technik für Niu liefern. Die Chinesen haben 2016 über 340 000 Einheiten abgesetzt, sagt Joseph Constanty, Director International von Niu. 2017 soll noch besser werden, sagt der smarte Zopfträger. 2018 könnte der N GTX den Weg frei machen in ein neues Segment: Bis zu 100 km/h schnell, schielt der 1,80-Meter-Konzept-Roller mit Full-LED-Licht in Richtung BMW C-Evolution.

Das Thema Routenführung für Zweiräder wird auf breiter Fläche revolutioniert. Mit KTM und BMW bieten zwei namhafte Marken eine neue Instrumenten-Generation an, die unter anderem smartphonebasierte Navigation und das unkomplizierte Ansteuern von Playlists oder Telefonkontakten ermöglicht.

Das Smartphone haben nahezu alle Fahrer dabei

Je nach Hersteller bedarf es dafür einer markenabhängigen App, bei den Bayern zum Beispiel der „BMW Motorrad Connected“-App. Die gibt es kostenlos für iOS- und Android-Geräte. Installation und Bedienung sind selbsterklärend. Insoweit zieht hier endlich etwas in die Zweiradwelt ein, was für Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger längst Alltag ist. Das Smartphone weist den Weg. Wo es kein Netz gibt, bei Bedarf auch offline.

Nach der BMW R 1200 GS und R 1200 GS Adventure bekommen 2018 auch die neuen Reise-Enduros F 750 GS und F 850 GS sowie optional der Maxi-Scooter C 400 X das vollfarbige 6,5-Zoll-TFT-Display. KTM spendiert ihn unter anderem seiner neuen Roadster-Rakete KTM 790 Duke.

Neue volldigitale Instrumententafeln

TFT-Display von Bosch bei einer KTM.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hersteller

Innovationsführer bei der neuen Konnektivität ist wie bei den E-Antrieben Bosch. Der Technologiekonzern aus Stuttgart zeigte auf seinem Stand auf der EICMA unter anderem den BRP Can-Am Spyder, der zum neuen Modelljahr eine neue volldigitale Instrumententafel bekommt, die BRP gemeinsam mit Bosch entwickelt hat. Über BRP Connect haben die Fahrer Zugriff auf ausgesuchte Drittanbieter-Apps wie Genius (Navigation), Accu Weather (Echtzeit-Wetterdaten) und Cardo Connect (Intercom mit acht Kilometer Reichweite). Die Bedienung erfolgt über Tasten links am Lenker. BMW setzt wie üblich auf seinen Multi-Controller. Indian vertraut bei seiner Lösung auf einen Touchscreen.

Eine originelle Menüführung hat sich Otto für seine 1,68 Meter kurze Mini-Bike-Studie MCR (Mini City Racer) ausgedacht. Die langgezogene Bildschirmdarstellung ändert sich über einen Daumenwippschalter, der an den Gasdrücker eines ATV erinnert. Die drei Fahrmodi Eco, Comfort, Sport wechselt man über den Ganghebel, der dem kleinen Ein-Gang-E-Bike (7,5 kW) einen Hauch von Motorrad-Authentizität verleihen soll. Eine Rückfahrkamera zeigt vollflächig im Display, wie es hinter dem bis zu 103 km/h schnellen MCR aussieht. Ende 2018 wollen die Taiwanesen ihre elektrisch angetriebene Superbike-Interpretation der Honda MSX 125 auf den Markt bringen.

Mailand ist die Stadt der Mode, da macht die EICMA keine Ausnahme

Hier gab es viel stilechte Motorrad-Bekleidung zu sehen. Mit Aramidfasern (Kevlar) verstärkt und abriebfest gemacht, sind die Reißverschluss-Hoodies (160 Euro) von Trilobite aus Tschechien. Für Schultern, Ellenbogen und Rücken gibt es optional Protektoren. Rev’it legt mit dem Protektor-Pulli Yates (290 Euro) das erste abriebfeste Sweatshirt auf dem Markt vor. Spezielle Nähte, doppellagige Polyamidfasern (Cordura), Soft-Protektoren im Schulterbereich und an den Ellenbogen sowie ein optionaler Rückenprotektor bieten quasi den gleichen Schutz wie eine leichte Motorradjacke. In den Hightechstoff sind reflektierende Fäden eingearbeitet. Über einen Reißverschluss kann das Sweatshirt zudem mit den Ledergürteln der Marke verbunden werden. Dadurch kann es nicht hochrutschen und soll so mehr Schmutz vor Kälte und bei Stürzen bieten.

Hightech und Kopfschutz: Die Trends

Sena Momentum Pro.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Sena

Bei den Helmen setzt Sena Technologies die Trends. Der US-Kommunikations-Spezialist bietet die ersten Smart-Helme mit integriertem Bluetoothsystem und Actionkamera an. Sena Momentum heißt der „Full Face“-Integralhelm. Senas 20S-Technologie für Telefonate, Musik hören und Fahrer-zu-Fahrer-Kommunikation ist hier direkt im Helm eingebaut. Über die integrierte Intercom-Anlage können bis zu acht Fahrer im Umkreis von 1,6 Kilometern miteinander plaudern.

Bei den Modellen Momentum und Momentum Pro (mit QHD-Helmkamera) sind bis zu 20 Stunden Gesprächszeit drin, beim Momentum Lite sogar bis zu 27 Stunden. Die Lautstärke kann bequem über Tasten links am wahlweise mattschwarzen oder glänzend weißen Fiberglashelm geregelt werden. Die Preise beginnen bei 419 Euro.

Der nächste Hightech-Kopfschutz ist bereits in Planung: der Sena Momentum Inc Helmet mit Intelligent Noise-Control. Die teils sehr lauten und auf Dauer nervtötenden Windgeräusche bei schnellem Fahren sollen hier elektronisch unterdrückt und – ähnlich wie bei Kopfhörern mit aktiver Rauschunterdrückung – weggefiltert werden.

Der Beitrag EICMA Mailand: Trends und Exoten erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Lexus CT 200h: Warten auf Rückenwind

Di, 14/11/2017 - 13:32

Kaum zu glauben – mit 300 000 verkauften Autos weltweit ist der Lexus CT 200h eines der erfolgreichsten Hybrid-Modelle der noblen Toyota-Tochter. In Deutschland ist davon so gut wie nichts zu sehen. Gegen die heimische Konkurrenz Audi A3, BMW 1er oder Mercedes-Benz A-Klasse bekommt die kompakte Premium-Schräghecklimousine mit Vollhybridantrieb seit ihrem Debüt in 2011 einfach kein Rad auf den Boden. Die Modellüberarbeitung, zum unveränderten Einstiegspreis von 26 950 Euro ab sofort beim Händler, könnte daran vermutlich ein wenig ändern.

Aggressivere Front

Lexus CT 200h.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Das Facelift ist wörtlich zu nehmen, wurde doch vor allem die Front schärfer gezeichnet. Durch ein neues Gittermuster erscheint der auffällige Diabolo-Kühlergrill, gerade in der F-Sport-Variante (35 950 Euro), nun noch aggressiver. Cleverer Designtrick sind die pfeilspitzenförmigen Tagfahrleuchten, die jetzt über den LED-Scheinwerfern sitzen. Das Heck protzt mit breiteren LED-Rückleuchten in L-Form. Neue Alufelgen im Format 15 bis 17 Zoll, beim F-Sport auch in Dunkel-Metallic, prägen die Flanken.

Wichtigste Änderung im Innenraum ist der von sieben auf 10,3 Zoll vergrößerte Navigation-Multifunktionsdisplay inklusive Split-Screen-Funktion und verbesserter Smartphone-Konnektivität. Leider nicht geändert wurde die unpraktische Bedienung durch den Computermaus-ähnlichen Controller, bei dem man mit dem Cursor kleine Symbole auf dem Bildschirm treffen muss. Bei Stadtverkehr oder hohem Tempo nicht möglich, ohne den Blick lange von der Straße zu nehmen, fast so als würde man sich mit einem Smartphone ablenken.

Mehr Assistenzsysteme verfügbar

Lexus CT 200h.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Immerhin wurde dafür das Sicherheitsnetz verstärkt. Ab der mittleren Ausstattung Executive (28 800 Euro) stets an Bord ist nun das „Safety System+“-Paket. Darin enthalten sind alle gängigen Assistenzsysteme, vom Kollisionswarner inklusive Fußgängererkennung und Notbremsfunktion, Tempomat mit automatischer Distanzkontrolle, Spurhalte- und Spurverlassenswarner, automatische Fernlichtkontrolle sowie eine Verkehrszeichenerkennung.

Nach wie vor gibt es den CT 200h nur mit einem Hybridantrieb, bestehend aus einem 1,8-Liter-Benziner mit 99 PS und einem Elektromotor mit 82 PS. Das System stammt aus dem Auris Hybrid und kommt auf eine Systemleistung von 136 PS. Damit sind leider nur wenig überzeugende Fahrleistungen möglich. Wobei man mit den 10,3 Sekunden für den Standardsprint oder 180 km/h Spitzentempo noch leben könnte. Wäre da nicht das stufenlose Automatikgetriebe, das mit dem aufjaulenden Gummibandeffekt jeden Spaß am beherzten Beschleunigen vermissen lässt. Im städtischen Stop & Go jedoch spielt der CT 200h seine Stärken aus.

Der richtige Moment für den CT 200h wird noch kommen

Lexus CT 200h.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lexus

Bei unserer 90-minütigen Probefahrt in dickstem Rush-hour-Verkehr von Madrid waren wir mehr als die Hälfte der Zeit rein elektrisch unterwegs. So rückt der Normverbrauch von 3,6 Liter (CO2: 82 g /km) sogar in realistische Nähe. Und wer weiß, angesichts von Dieselskandal, Verbrauchtricksereien und der Wende zur Elektromobilität braucht Lexus vielleicht nur den längeren Atem. „Nach vielen Jahren Gegenwind spüren wir dank der aktuellen Diskussion inzwischen ein wenig Rückenwind“, sagt der neue Lexus-Geschäftsführer Heiko Twellmann.

Daten: Lexus CT 200h Länge x Breite x Höhe (m) 4,36 x 1,77 x 1,46 Radstand (m) 2,6 Motor 4-Zyl.-Benziner, 1798 ccm Leistung 73 kW / 99 PS bei 5200 U/min Elektromotor 60 kW / 82 PS Max. Drehmoment 142 Nm bei 2800–4400 U/min Systemleistung Hybrid-System 100 kW / 136 PS Höchstgeschwindigkeit 180 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 10,3 Sek. Antriebsart Frontantrieb ECE-Durchschnittsverbrauch 3,6–4,1 Liter CO2-Emissionen 82–94 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1445 kg / max. 400 kg Kofferraumvolumen 375–985 Liter Luftwiderstandsbeiwert 0,29 Bereifung 215/45 R17 Basispreis 26 950 Euro

Der Beitrag Lexus CT 200h: Warten auf Rückenwind erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Vorstellung: Subaru Impreza

Di, 14/11/2017 - 12:19

Mit direkten, präzisen Lenkmanövern zirkelt der neue Subaru Impreza über die kurvenreichen Pisten Mallorcas. Auf den ausgewählten Strecken der sonnigen Baleareninsel glänzt die fünfte Generation des prestigeträchtigen Rallye-Japaners vor allem mit seinem überarbeiteten Fahrwerk. Selbst in schnellen Kurven kommt das Auto, dessen Teile zu 80 Prozent überarbeitet oder neu angeordnet sind, kaum ins Schwimmen. Die neue globale Plattform zielt auf dynamisches Fahrverhalten und verbesserte Sicherheitswerte ab.

Kurven? Was sind Kurven?

Subaru Impreza.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

Um die „body swing“ genannte Karosserieneigung zur Hälfte zu reduzieren, haben die Subaru-Ingenieure die Stabilisatoren neu angeordnet. Während diese früher die Federbewegungen zwischen den Radaufhängungen und den Achsen auffingen, stabilisieren sie nun auch zwischen den Achsen und der Karosserie. Damit reduzieren sie die Aufschaukelbewegungen am gesamten Fahrzeug. In schnellen Kurven mit Bodenwellen liegt der Impreza ruhig und sicher in der Spur. Die Rahmensteifigkeit wurde um 70 bis 100 Prozent erhöht.

Während der Kurvenfahrten hilft dem Japaner zudem, dass er nicht an Gewicht zugelegt hat. Möglich wurde das, trotz der neuen Assistenzsysteme und gewachsenen Außenmaße, durch einen um 7,8 Kilogramm leichteren Motor und schlankere Karosseriewände. Der 2,0-Liter-Motor lässt sich wahlweise über die gut abgestimmte Automatikschaltung oder manuell mittels Schaltwippen bedienen. Im Scheitelpunkt der Kurve sorgt das gut abgestimmte Allradgetriebe dafür, dass die 115 kW/156 PS effektiv auf der Straße landen und den Impreza agil aus der Kurve beschleunigen. Die Bremsen greifen direkt und linear.

Innenraum: Leise und Vibrationsarm

Subaru Impreza.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

Neben dem gewonnenen Fahrkomfort und dem direkteren Handling vermindert die neue Plattform auch Lärm und Vibrationen im Innenraum. Den oberen Karosserierahmen hat der japanische Automobilhersteller vorne und hinten mit den zwei Achsen-Plattformen verbunden, wodurch die Schwingungsbewegungen beseitigt wurden.

Dort wo sich früher Resonanzfrequenzen zwischen den Sitzen, der Karosserie, der Dämpfung und den Türen überlagert haben, wurden diese mit der neuen Plattform auseinandergezogen. Vibrationen und Geräusche im Innenraum wurden dadurch erheblich eingedämmt. Besonderes Augenmerk legten die Subaru-Ingenieure bei der Entwicklung der fünften Modellgeneration auf die Fahrzeugsicherheit. Das „Eye-Sight-System“ bestimmt über zwei Kameras die Fahrzeugposition relativ zum Straßenverlauf und meldet Streckenabweichungen über den Spurhalteassistenten unvermittelt an den Fahrer.

Japan sicherstes Fahrzeug

Subaru Impreza.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Subaru

Der Impreza konnte seine Crash-Test-Ergebnisse verbessern und wurde in Japan zum sichersten Fahrzeug gewählt. Im Falle eines frontalen Aufpralls schlittert der Motor unter den Passagieren durch und vermindert damit das Risiko extremer Verletzungen. Ein Ausbrechen des Hecks bei hohen Kurvengeschwindigkeiten wird durch die aktive Drehmomentverteilung verzögert, während die großzügig geschnittenen hinteren Seitenfenster eine weite Rundumsicht gewähren. Die Displays im Cockpit sind auf Augenhöhe platziert und lenken den Blick kaum von der Fahrbahn ab.

Durch die längeren, breiteren und flacheren Außenmaße verstärkt sich die stromlinienförmige Silhouette des Impreza, dessen Front sich in der Neuauflage am Levorg ortientiert. Auch dank der gewachsenen Beinfreiheit und dem größeren Kofferraumvolumen ist der Kompaktwagen ein sicherer, geräumiger und agiler Allradwagen, den auch enge Spitzkehren nicht so leicht aus der Bahn werfen.

Daten Subaru Impreza 2.0i Sport Lineartronic

 

Länge x Breite x Höhe (m) 4,46 x 1,78 x 1,48 Radstand (m) 2,67 Motor 4-Zylinder, Leichtmetall-Boxermotor, 1995 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 115 kW / 156 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 196 Nm bei 4000 U/min Höchstgeschwindigkeit 205 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9,8 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 7,0 Liter Effizienzklasse D CO2-Emissionen 159 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1424 kg / max. 1920 kg Kofferraumvolumen 385–835 Liter Max Anhängelast 1200 kg Wendekreis 11,4 m Bereifung 225/40R18 92W Basispreis 21 980 Euro (1,6i) Testwagenpreis 31 980 Euro

Der Beitrag Vorstellung: Subaru Impreza erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche 911 räumt beim TÜV-Report ab

Di, 14/11/2017 - 11:42

Deutsche Modelle schneiden beim TÜV-Report 2018 klar am besten ab. In allen fünf Altersklassen – bis drei, fünf, sieben und neun sowie bis elf Jahre – stellen Hersteller aus der Bundesrepublik den Sieger und auch die absolute Mehrheit in den Top 10. Besonders gut schlägt sich der Porsche 911, der immer oben mitspielt und drei Klassen gewinnt.

Mazda und Volvo als einzige Importhersteller in der Top 10 vertreten

Bei der jüngsten Kategorie des TÜV-Report bis drei Jahre setzt sich der Mercedes SLK mit einer Mängelquote von 2,0 Prozent durch, gefolgt vom VW Golf Sportsvan (2,5 Prozent) und zwei weiteren Modellen mit dem Stern auf der Haube, der B-Klasse und dem GLK (je 2,6 Prozent) an die Spitze. Bei den bis fünf Jahre alten Fahrzeugen liegt die Mercedes B-Klasse (3,9 Prozent) ganz vorn, die Ränge zwei und drei belegen der Porsche 911 (4,5 Prozent) und der Mazda CX-5 (4,6). Die übrigen drei Klassen entscheidet der berühmteste Sportwagen aus deutschen Landen samt und sonders für sich. Bei den bis zu sieben Jahre alten Autos haben im Schnitt 6,5 Prozent der 911er Mängel, die übrigen beide Plätze auf dem Treppchen belegt Audi mit dem Q5 und dem TT (je 8,1 Prozent).

Zweistellig sind die Werte dann in der Kategorie bis neun Jahre. Knapp hinter dem Bestwert des 911 (10,6 Prozent) folgen der VW Golf Plus (11,5 Prozent) und wiederum der Audi TT (12,6 Prozent). In der Altersklasse bis elf Jahre kommt der Porsche-Sportwagen auf 12,2 Prozent Fahrzeuge mit Mängeln, mit einigem Abstand belegen der Toyota Corolla Verso (15,3 Prozent) und der Mazda 2 (16,3 Prozent) die Plätze. Neben den Altersklassen unterscheidet der TÜV-Report auch zwei- bis dreijährige Autos nach sechs Fahrzeugklassen. Bei den Minis setzt sich der Opel Adam (3,8 Prozent Mängel) durch, bei den Kleinwagen der Mazda 2 (2,7 Prozent) und in der Kompaktklasse die Mercedes A-Klasse (3,3 Prozent). Die Mittelklasse entscheidet der Volvo V40 (3,0 Prozent), die Van-Klasse der Golf Sportsvan (2,5 Prozent) und die SUV-Kategorie der Mercedes GLK (2,6 Prozent) für sich.

Der Beitrag Porsche 911 räumt beim TÜV-Report ab erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Kai Concept – Vorbild für den nächsten Mazda3

Di, 14/11/2017 - 10:54

Ikuo Maeda, Chefdesigner beim japanischen Autobauer Mazda, gilt als herausragender Kopf unter den Kollegen seiner Zunft im Land der aufgehenden Sonne. Während den fernöstlichen Formgestaltern der Konkurrenz im Kaiserreich in jüngster Vergangenheit immer öfter nachgesagt wird, sie würden ihre Aufgaben zu nüchtern und ideenlos erfüllen, setzt Maeda auf Emotion. Die Tageszeitung „Die Welt“ nannte ihn kürzlich gar die „fernöstliche Antwort auf Alfa Romeo“, weil für ihn das „Auto ist nicht nur ein Transportmittel sondern ein eigenes Wesen mit spezifischen Charaktereigenschaften“ sei.

Pionier bei Design und Antrieb

Mazda Kai Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mazda

Jüngstes Beispiel für die Kunst Maedas ist die Studie Kai Concept, die auf der Tokyo Motor Show für Furore sorgte. Sie soll einen Vorgeschmack darauf geben wie der Nachfolger des derzeitigen Mazda3, der 2019 auf den Markt kommen soll, mutmaßlich aussehen wird. „Kai“ steht im Japanischen für das Wort „Pionier“, und Protagonist soll der zukünftige 3er gleich in zweierlei Hinsicht werden: in puncto Design einerseits und in puncto Antrieb andererseits.

Kodo: Soul of Motion

Durch die Anwendung seines von ihm weiterentwickelten „Kodo“-Designs hat Ikuo Maeda ein neues Auto mit Schrägheck gezeichnet, dessen Ziel es ist, sich von anderen wesentlich zu unterscheiden – frei von konventionellen Stereotypen, aber einfach und schön. Der Begriff „Kodo“ aus dem Japanischen lässt sich am ehesten mit dem deutschen Wort „Herzschlag“ übersetzen. Dass ein Autohersteller seine Fahrzeuge mit einem griffigen Schlagwort bewirbt, ist nichts Außergewöhnliches. Jedoch ist der Mazda-Slogan „Kodo – Soul of Motion“ mehr als eine hübsche Marketingphrase. Es beschreibt eine umfassende und tiefgreifende Design-Philosophie.

Klare und einfache aber dafür einprägsame Formensprache

So verzichtet das Karosseriedesign beim Kai Concept auf jegliche Charakterlinien und setzt stattdessen auf betonte Oberflächen und wechselnde Licht-Reflexionen. Dabei handelt es sich um eine einfache Form, die aber den Betrachter zum Verweilen und Bewundern veranlassen soll, ganz so, als betrachte er ein Kunstwerk. Der Schlüssel dafür liegt im Konzept des „Weniger ist mehr“: dem bewussten Weglassen überflüssiger Elemente. Diese Linie setzt sich auch im Innenraum fort.

Neuartiger Antrieb mit Kompressionszündung: Skyactiv-X

Mazda Kai Concept.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mazda

Doch beim neuen Design wird es wohl nicht bleiben, wenn der Mazda3-Nachfolger die Bühne betritt. Auch unter der Motorhaube tut sich neues. Für die Art des Antriebs macht bereits ein neues Wort die Runde: Diesotto, womit die Kombination von Diesel- und Ottomotor gemeint ist. Bei Mazda heißt die neue Maschine dagegen weniger flapsig Skyactiv-X. Darunter ist eine neue Art von Motor zu verstehen: Er verdichtet ein Benzin-Luftgemisch bis zum Punkt der Selbstzündung. Mit dieser Verbrennungsmethode „Spark Controlled Compression Ignition“ avanciert der Skyactiv-X zum weltweit ersten Serien-Benzinmotor mit Kompressionszündung. Er kombiniert die hochdrehende Performance eines Benzinmotors mit der Wirtschaftlichkeit und Drehmomententfaltung eines Dieselaggregats. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

Der Beitrag Kai Concept – Vorbild für den nächsten Mazda3 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Fiat 500L Cross: Ein Italiener auf Abwegen

Di, 14/11/2017 - 10:06

Wer an einen Fiat 500 denkt, hat normalerweise eine kleine Knutschkugel für die Stadt vor dem geistigen Auge. Mit der L-Version des 500er ist aus der kleinen ja schon seit längerer Zeit eine große Kugel geworden. Nun wollen die Italiener, neben den Abmessungen, auch noch das Einsatzgebiet ihres kleinsten Sprösslings erweitern.

Es muss ja nicht immer Asphalt sein

mid Groß-Gerau – Zur Wahl stehen fünf verschiedene Motorisierungen zwischen 95 und 120 PS.
Copyright: Fiat

So bietet sich der neue Fiat 500L Cross auch für kleine Ausritte auf unbefestigten Straßen an. 25 Millimeter mehr Bodenfreiheit, neu gestaltete Stoßfänger, Unterfahrschutz und ein markanter Kühlergrill sowie schwarz lackierte 17-Zoll-Leichtmetallräder machen aus dem einstigen Städter einen Crossover mit Abwege-Lizenz. Die Verkleidung der Armaturentafel ist je nach Kundenwunsch in Weiß oder Schwarz ausgeführt. Die schwarzen Sitze verfügen über weiße Nähte und weiße „500“-Logos. Ab 16.990 Euro soll der in neun verschiedenen Uni- und Metallic-Lacken zur Wahl stehende Italiener kosten.

Insgesamt kann sich der Kunde zwischen fünf Motoren mit Leistungen zwischen 70 kW/95 und 88 kW/120 PS entscheiden. Einzig der 1,3-Liter-Turbodiesel ist mit Automatikgetriebe für 20.690 Euro bestellbar. Das Topmodell, der Fiat 500L Cross 1.6 16V MultiJet kostet 20.740 Euro.

Der Beitrag Fiat 500L Cross: Ein Italiener auf Abwegen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Dacia Duster: Groß, gut und mal wieder günstig

Di, 14/11/2017 - 09:43

Mit einem Einstiegspreis von 11.290 Euro stellt Dacia mal wieder das günstigste SUV Deutschlands auf die Räder. Der neue Duster startet am 13. Januar 2018 in seine zweite Generation.

Auch als Allradantrieb erhältlich

Dacia Duster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Dacia

Neben der Basisausstattung stehen noch die Varianten Essential für 12.300 Euro mit Dachreling, Nebelscheinwerfern und Audiosystem, Comfort für 13.500 Euro mit manueller Klimaanlage, Tempopilot und elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegeln sowie Prestige für 15.950 Euro zur Wahl. Letztere Ausstattungsvariante zeichnet sich durch eine Rückfahrkamera, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Unterfahrschutz, Privacy-Verglasung und ein höherwertiges Infotainmentsystem aus. Wer zudem nicht nur auf den serienmäßig verbauten Front-, sondern lieber auf einen Allradantrieb zählen möchte, kann auf die 4×4-Variante zurückgreifen. Ihr Preis: ab 15.400 Euro.

 

Der Beitrag Dacia Duster: Groß, gut und mal wieder günstig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Chevrolet Corvette ZR1: Manche mögen`s heißer

Di, 14/11/2017 - 09:27

In Dubai rollte sie gestern zur Weltpremiere bei sommerlichen Temperaturen auf die Messebühne: die heißeste Chevrolet Corvette ZR1, die es je gab, sagen ihre Schöpfer. Ihr supercharged LT5-Achtzylinder mit 6,2 Litern Hubraum leistet 563 kW / 766 PS bei 6300 Umdrehungen pro Minute (U/min) und entwickelt ein maximales Drehmoment von 969 Newtonmetern bei 4400 U/min mit der neuen Einspritztechnologie, bei der direkte und indirekte Einspritzung mit einander kombiniert werden.

Jenseits der 300 Stundenkilometer

Corvette ZR1.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Chevrolet

Bei einem Leergewicht von rund 1600 kg werden Freunde der Corvette sicherlich recht ordentliche Fahrleistungen erwarten dürfen. Beim auf-die Straße-bringen sollen Michelin Pilot Super Sport, vorn 285/30 ZR 19, hinten 335/25 ZR 20 helfen. Chevrolet gibt für die Höchstgeschwindigkeit an, sie liege oberhalb 340 km/h. Der Verkauf soll im kommenden Frühjahr anlaufen, vermutlich am besten in Dubai und anderen umgebenden Regionen.

Der Beitrag Chevrolet Corvette ZR1: Manche mögen`s heißer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig: Ford Focus

Di, 14/11/2017 - 09:05

Hier sehen wir den brandneuen 2019er Ford Focus Fließheck, fast ganz ohne Camouflage.

Neuheit mit LED-Lichteinheit

Ford Focus.
Copyright: Automedia

Der Focus wird für den europäischen Markt grundsaniert, mit vergrößertem Platzangebot um sich gegen seine Rivalen wie dem Audi A3 oder Volkswagen Golf behaupten zu können. In Sachen Styling werden mit Hilfe von neuen LEDs Akzente gesetzt. Ob man sich da von Volvo hat inspirieren lassen? Der Frontgrill sieht dem aktuellen Modell sehr ähnlich und auch bei den Außenmaßen wurde nur ein bescheidener Zuwachs gewährt.

Ferner soll das Interieur aufgewertet werden um die Unkenrufe gegenüber dem aktuellen Modell verstummen zu lassen, an der Qualität gespart zu haben. Auch die Insassen hinten sollen mehr Beinfreiheit bekommen. Das Stufenheck wiederum soll in China hergestellt werden um vom dort aus den europäischen wie den US-Markt zu beliefern. Als Antrieb wird ein 1.5-Liter 3-Zylinder mit Turboladung und Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung stehen. Anfang nächsten Jahres soll der modernisierte Ford Focus offiziell präsentiert werden.

Der Beitrag Erlkönig: Ford Focus erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

ZF und Zapi kooperieren bei elektrischen Antrieben

Mo, 13/11/2017 - 14:41

ZF hat mit dem italienischen Unternehmen Zapi eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel der Kooperation ist, den Kunden in der Nutzfahrzeug- und Industrietechnik schneller und passgenauer komplette elektrische oder hybride Antriebssysteme für Lkw, Busse, Bau- und Landmaschinen, Schiffe sowie Spezialfahrzeuge wie etwa Kommunalfahrzeuge anzubieten. Die Zusammenarbeit wurde anlässlich der heute begonnenen Fachmesse Agritechnica in Hannover (–18.11.2017) bekanntgegeben.

Doppeltes Z

ZF bringt dabei seine Expertise in der Systemauslegung generell und für mechanische Bauteile wie Getriebe, Achsen oder Lenkungen ein. Das vorhandene ZF-Produktportfolio für E-Antriebe in Volumensegmenten wird vom italienischen Partner mit elektrischen Komponenten wie E-Motoren, Inverter, Wechselrichter für Wechselstrommotoren und Gleichspannungswandler für Anwendungen in kleinerer Stückzahl ergänzt.

Der Beitrag ZF und Zapi kooperieren bei elektrischen Antrieben erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Ford wächst zweistellig

Mo, 13/11/2017 - 14:34

Ford hat im Oktober mit 21 277 Pkw-Neuzulassungen ein überdurchschnittliches Wachstum von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. In reinen Zahlen sind dies 2411 Autos mehr als im Oktober 2016. Ford baute damit seinen Marktanteil um über einen halben Prozentpunkt auf 7,8 Prozent aus. Bei den leichten Nutzfahrzeugen erzielte Ford im vergangenen Monat mit 3855 Zulassungen einen Marktanteil von 12,2 Prozent. Das sind zwar über 150 verkaufte Einheiten mehr als vor einem Jahr, aber ein geringerer Marktanteil (Oktober 2016: 13,7 Prozent).

Der Beitrag Ford wächst zweistellig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Autonomes Fahren: Wer es in Tokio schafft, schafft es überall

Mo, 13/11/2017 - 14:30

Auf dem platten Land über Landstraßen gondeln ist für selbstfahrende Autos schon heute eine der einfachen Übungen. Die große Herausforderung für die Industrie ist es, autonome Fahrfunktionen auch in hektischen Großstädten sicher zu machen. Ein Härtetest in dieser Disziplin dürfte Tokio sein, den ein Prototyp von Nissan jetzt erfolgreich gemeistert hat. Der modifizierte Infiniti Q50 ist mithilfe der dritten Generation des ProPILOT-Systems auf öffentlichen Straßen quer durch die japanische Millionen-Metropole gefahren.

Mit modernster Technik durch den Großstadtdschungel

mid Groß-Gerau – Der Stadtverkehr ist hektisch und komplex. Da ist es als Test-Mitfahrer sicher gar nicht so einfach, die Ruhe zu behalten.
Copyright: Nissan

Einfach den Zielort im Navi eingeben und los geht’s. Möglich macht das eine ganze Heerschar an Sensoren und Kameras: Zwölf Sonare, zwölf Kameras, neun Millimeterwellen-Radare und sechs Laserscanner gleichen die Route mit hochauflösendem Kartenmaterial in Echtzeit ab und meistert selbst komplexe Szenarien, heißt es – auch vielbefahrene Kreuzungen seien kein Problem. Das soll laut Nissan ab 2020 für jedermann möglich sein. Der Test „ist ein weiteres Beispiel für unsere erfolgreiche Arbeit, autonomes Fahren für jeden erfahrbar zu machen“, sagt Takao Asami, Nissan Senior Vice President für Forschung und Entwicklung. Heute aktuell ist die erste Generation des ProPILOT System, mit dem etwa der neue Nissan Leaf teilautomatisiert im einspurigen Autobahnverkehr unterwegs sein kann. Im kommenden Jahr starten auch der Qashqai und X-Trail mit dieser Technik.

Der Beitrag Autonomes Fahren: Wer es in Tokio schafft, schafft es überall erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Sicherheitspreis für schwedischen Ingenieur

Mo, 13/11/2017 - 14:17

Der schwedische Ingenieur Fredrich Claezon bekommt den Europäischen Sicherheitspreis 2017 für Nutzfahrzeuge verliehen. Der 39-Jährige erhielt die Ehrung, die zum 28. Mal verliehen wurde, im Rahmen des Dekra Zukunftskongresses Nutzfahrzeuge in Berlin für seine Arbeiten zur Steigerung der Sicherheit von Nutzfahrzeugen.

Exzellente Leistungen auf dem Gebiet der Elektronik

Der studierte Computerwissenschaftler arbeitete zunächst bei Saab und ist jetzt bei Scania als Entwicklungsingenieur für die Entwicklung des „Rollover Airbag Control System“ für Nutzfahrzeugkabinen und für die serienmäßige Einführung eines MobilEye-basierten Kamerasystems für das Spurhaltungs- und Notbremssystem verantwortlich. „Fredrich Claezon erhält die Ehrung für seine exzellenten Ingenieurleistungen auf dem Gebiet der Elektronik, die zu einer intensiven Steigerung der aktiven und passiven Fahrzeugsicherheit von Nutzfahrzeugen im Straßenverkehr beigetragen haben“, so Prof. Dr. Egon-Christian von Glasner, Ehrenmitglied des Präsidialrats der Europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse (EVU). Und Clemens Klinke, Vorstandsmitglied der Dekra SE, ergänzte: „Gerade im Nutzfahrzeugbereich hat es in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte mit Blick auf die Verkehrssicherheit gegeben. Die Unfallstatistik beweist das eindrucksvoll.“ Claezon habe mit seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die positive Entwicklung auch in Zukunft fortgesetzt werden könne.

Der Beitrag Sicherheitspreis für schwedischen Ingenieur erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Opels Zukunft, VWs Erdgaspläne und die neuesten Motorräder

Mo, 13/11/2017 - 14:04

Seit August ist Opel offiziell Teil des französischen PSA-Konzerns. Am Donnerstag stellten die Rüsselsheimer und ihr neuer Boss Carlos Tavares ihre Vorstellung von der Zukunft für ein profitables Wachstum vor. In die Zukunft blickt auch unser Autor Walther Wuttke: Er stellt eine Studie vor, nach der bis zum Jahr 2030 die Hälfte aller Fahrzeuge bereits elektrifiziert sein sollen.

Stromer und Erdgas wollen die Zukunft sein

VW Polo TGI.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Während die Elektromobilität noch einen weiten Weg vor sich hat, ist Erdgas bereits heute eine alltagstaugliche Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen. Der Volkswagen-Konzern forciert dessen Verbreitung und stellt auf seinem CNG Mobility Day auch den Polo und den Ibiza als 1.0 TGI vor.

Bei Lexus stehen zwei Modellüberarbeitungen an. Der NX, mit dem Toyotas Nobeltochter erst 2014 im Segment der kompakten Premium-SUV startete, hat sich inzwischen zum Bestseller der Marke entwickelt. Weniger erfolgreich dagegen fährt der Lexus CT 200h seit 2011 allein mit einem Hybridantrieb gegen die starke (deutsche) Premiumkonkurrenz im Kompaktsegment an. Beide Modelle werden nun außen wie innen aufgepeppt.

Neuheiten von der EICMA

Die Zweiradwelt blickt in der kommenden Woche nach Mailand zur weltgrößten Motorradmesse. Unter anderem wird BMW auf der EICMA vier neue Modelle präsentieren. Unser Fahrbericht dreht sich passend dazu um ein italienisches Motorrad: Mit der Sixty-2 mischt die Nobelmarke Ducati plötzlich auch in der unteren Mittelklasse mit. Die 400er weiß zu gefallen, hat aber auch ihren Preis.

Der Beitrag Opels Zukunft, VWs Erdgaspläne und die neuesten Motorräder erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Erlkönig: Mercedes-Benz C-Klasse

Mo, 13/11/2017 - 13:53

Mercedes schöpft aus den Vollen und erneuert ihre Modellpalette – und die noch relative frische C-Klasse bildet da keine Ausnahme. Bei Testfahrten in Spanien (und in Stuttgart – ganz ohne Camouflage) wurde die neue geliftete Version des Mittelklasse-Bestsellers gesichtet.

Ab Mitte 2018 beim Händler

Mercedes-Benz C-Klasse.
Copyright: Automedia

Das Makeover beinhaltet neue Heckleuchten und neu gestaltete Stoßfänger, vorne wie hinten. Auch hat man die Frontscheinwerfer umgestaltet, oder um genauer zu sein: Die einzelnen Leucht-Einheiten in den Scheinwerfern wurden neu arrangiert. Man darf davon ausgehen, dass die Motoren unangetastet bleiben. Der Innenraum wird aber sicherlich aufgepeppt. In Sachen Navigation und Audio soll es Verbesserungen geben, schließlich soll der Komfort nicht zu kurz kommen. Ab Mitte 2018 darf die aufgefrischte C-Klasse in den Verkaufsräumen besichtigt werden.

Der Beitrag Erlkönig: Mercedes-Benz C-Klasse erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Hyundai i30 N – Kraftvoller Kern in schöner Schale

Mo, 13/11/2017 - 13:17

Alles, was Spaß macht ist angeblich entweder verboten, unvernünftig oder ungesund. Was von diesen drei Eigenschaften auf den neuen i30 N zutrifft, umschreibt Bernhard Voß, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei Hyundai Deutschland, so: „Das Autos steht als Beweis dafür, dass wir nicht nur Vernunft können, sondern auch Emotion.“

Die reine Vernunft darf niemals siegen

Hyundai i30 N.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Zwar spielen auch Gefühle neben der Vernunft bei der Kaufentscheidung für einen anderen Hyundai eine wichtige Rolle – laut Marktuntersuchungen steht das Design bei den Kunden dafür an erster Stelle. Dennoch trifft Voß beim i30 N den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Denn derjenige, den der kompakte Kraftprotz völlig kalt lässt, betrachtet Autofahren nur als lästige Notwendigkeit und hat nicht die geringste Spur von Benzin im Blut. Er wird für diesen Sportler kaum mehr als eine hochgezogene Augenbraue übrig haben.

Der Wagen, der in der Basisversion mit 184 kW / 250 PS oder als Performance-Ausgabe 202 kW / 275 PS leistet, hat allerdings genügend Zeug dazu, den anderen Teil der Menschheit in Ekstase zu versetzen. „Maßstab sind nicht die Umdrehungen, sondern die Herzschläge pro Minute“, heißt es in einem Prospekt auf Marketing-Deutsch. Zielgruppe seien „Fahrer mit höchsten Anforderungen an Sportlichkeit, Fahrdynamik und Fahrspaß“. Leider verhinderte nasskaltes November-Wetter mit Sprühregen bei Probefahrten auf öffentlichen Strecken (mit Rücksichtnahme auf die Straßenverkehrsordnung) und Mutproben auf einem abgesperrten Rundkurs, sich den Grenzen des rasantesten Vertreters der jetzt vier Versionen umfassenden i30-Baureihe zu nähern. Doch selbst bei perfekten Bedingungen dürfte sich zeigen: Der Wagen kann weit mehr als ein routinierter Durchschnittsfahrer am Lenkrad.

N steht für Nürburgring

Hyundai i30 N.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Das soll auch der Buchstabe „N“ im Namen zum Ausdruck bringen. Er hat gleich drei Quellen: Einmal steht er für das südkoreanische Hyundai-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Namyang, außerdem symbolisiert er eine Rennstreckenschikane als maximale Herausforderung für Fahrer und Fahrzeug. Am wichtigsten jedoch: Er soll auf den Ort hinweisen, wo der Feinschliff der Fahrwerksabstimmung stattfand – den Nürburgring in der Eifel. 480-mal wurde der i30 N über die Nordschleife der anspruchsvollen und weltberühmten Rennstrecke gejagt, bis alles stimmte. Zusammengerechnet ergibt das über 10 000 Kilometer, was etwa 180 000 Kilometern im normalen Straßenbetrieb entsprechen würde. Verantwortlich dafür war Albert Biermann, bis 2014 stellvertretender Leiter von BMWs M-Performance-Division. Sein Glaubensbekenntnis: „Extremer Fahrspaß ist uns wichtig.“

Zwar wird der überwiegende Teil der i30 N-Kunden kaum wettbewerbsmäßig Motorsport betreiben, doch von der Papierform her könnte das bereits die serienmäßige Version des jungen Hyundai-Sportlers, der ab sofort bei den Händlern steht. Er bietet zum Beispiel ein Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, eine Launch Control für einen technisch optimierten Startvorgang, um so schnell wie möglich zu beschleunigen, und eine elektronisch geregelte Differenzialsperre mit der Bezeichnung „N Corner Carving Differential“. Für schnelle Gangwechsel beim Herunterschalten sorgt eine automatische Zwischengasfunktion. Das N-Grin-Control-System erlaubt es, diverse Parameter der zahlreichen Regelsysteme ganz auf individuelle Bedürfnisse abzustimmen. Für den automobilen Alltag schließlich zählt Hyundai Smartsense zum Ausstattungsumfang. Dahinter verbergen sich zahlreiche Assistenzsysteme.

Zuverlässigkeit beim 24-Stunden-Rennen ausgetestet

Hyundai i30 N.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Herzstück des i30 N ist ein 2,0-Liter-Benzindirekteinspritzer, der seine Fähigkeiten und seine Zuverlässigkeit 2016 und 2017 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Rahmen der Entwicklungsarbeiten unter Beweis stellte. Er überträgt seine Kraft mittels eines präzise schaltbaren Sechs-Gang-Getriebes mit kurzen Wegen. Die Zwischengas-Funktion, zuschaltbar über eine Taste im Lenkrad, passt beim Herunterschalten automatisch das Drehzahlniveau des Motors an die Geschwindigkeit der Getriebeeingangswelle an und ermöglicht so schnellere Gangwechsel. Es gibt sogar etwas für die Ohren: Ein Merkmal des Triebwerks ist der sonore Sound, an dem die Hyundai-Techniker mit viel Akribie getüftelt haben müssen. Die Sportabgasanlage des i30 N verfügt in der Performance-Variante über eine variable Klappensteuerung – auf diese Weise variiert die Akustik je nach gewähltem Fahrprofil.

Wer seinen i30 N darüber hinaus für eine schnelle Runde auf der Rennstrecke weiter optimieren will, kann die Performance-Variante für 180 Euro mit einer optionalen Versteifung im Gepäckraum versehen lassen. Ähnlich wie eine Strebe im Motorraum wird der Stabilisator hinter den Rücksitzen auf Höhe der Radaufhängung montiert. Er soll die Steifigkeit der Karosserie um sechs Prozent erhöhen. Ansonsten ist die Liste aufpreispflichtiger Sonderwünsche recht kurz gefasst. Wichtige Dinge sind samt und sonders serienmäßig vorhanden. Dazu zählen zum Beispiel eine große Zahl an Assistenzsystemen wie etwa ein aktiver Spurhalteassistent, ein Aufmerksamkeitsassistent und ein Fernlichtassistent sowie die City-Notbremsfunktion. Hinzu kommen Klimaautomatik, Rückfahrkamera und in der Performance-Variante zusätzlich Smart-Key-System inklusive Start-/Stopp-Knopf, Regensensor und dunkel getönte Scheiben ab der B-Säule.

Luxus kostet Geld

Hyundai i30 N.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

So zum Beispiel ein Schiebedach 1100 Euro, ein besonderes Komfort-Paket 1700 Euro oder das Radio-Navigationssystem mit Kartendarstellung auf 8-Zoll-Farb-Touchscreen, Verkehrszeichenerkennung, digitalem Radioempfang DAB+ und diversen anderen Anzeige-Extras 750 Euro. Auch der Lack schlägt mit Preisen zwischen 200 Euro (Weiß) und 590 Euro (vier weitere, auch Metallic) zu Buche. Nur Rot ist kostenlos zu haben.

Zum Schluss doch noch etwas Kritik: Ab mittlerer Größe müssen Passagiere, die auf der Rückbank Platz nehmen wollen, aufpassen, nicht mit dem Kopf an die Dachkante zu stoßen. Ansonsten zeigt der Hyundai i30 N: Unvernunft kann manchmal richtig Spaß machen.

Technische Daten Hyundai i30N Performance Länge x Breite x Höhe (m) 4,30 x 1,80 x 1,45 Radstand (m) 2,65 Motor R4-Benziner, 199 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 202 kW / 275 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 350 Nm bei 1450–4700 U/min Overboost 378 Nm bei 1750-4200 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,1 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 7,1 Liter Effizienzklasse D CO2-Emissionen 163 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung mind. 1504 kg / max. 475 kg Kofferraumvolumen 395–1301 Liter Max. Anhängelast 1600 kg Wendekreis 11,6 m Bereifung 235/35 R 19 Luftwiderstandsbeiwert 0,3 Wartungsintervall 30 000 km Ölwechsel 10 000 km Basispreis 32 200 Euro

Der Beitrag Hyundai i30 N – Kraftvoller Kern in schöner Schale erschien zuerst auf Magazin von auto.de.