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Aktualisiert: vor 5 Minuten 16 Sekunden

Jeep Wrangler JL: Die Ikone

Do, 15/11/2018 - 06:48

Voller Stolz nennen seine Macher den Jeep Wrangler: die Ikone. Sie irren. Kein Auto ist maskuliner. Dem Jeep steht also in jedem Fall ein männlicher Artikel zu: der Ikone. Ein harter Kerl fürs Grobe war er von Anfang an. Schließlich begann er seine lange Karriere in Uniform, als Willys. Dessen Nachfolger gaben einer ganzen Fahrzeuggattung den Namen Jeep, was von seinen Machern gar nicht gern gesehen wird. Sie möchten nicht den unverwechselbaren Charakter eines Jeep durch andere Geländefahrzeuge und Crossover verwässert sehen.

Deutliches Bekenntnis zu Komfort

Jeep Wrangler JL Rubicon.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Schon aus diesem Grund halten sich die Designer der Marke über die Generationen hinweg an die Vorgaben, deren wesentliche schon beim Willys zu finden waren: kreisrunde Scheinwerfer oben neben dem senkrecht stehenden Grill mit sieben Stäben, die Motorhauben-Verriegelung, die freistehenden Kotflügel, die aufrecht stehenden Heckleuchten und der senkrecht stehende Griff der Hecktür. Alle Elemente, die seither dazukamen, passen sich diesen Vorgaben an, auch bei der tiefgreifend veränderten vierten Generation des Wranglers. Türscharniere hätten eher die Bezeichnung „Beschlag“ verdient. Schrauben werden zum Gestaltungselement, alles wird aufgesetzt, sogar der Bildschirm fürs Infotainment ruht in einem dicken Rahmen. Bei soviel traditionellen Elementen fällt kaum auf, dass beim Wrangler JL die Windschutzscheibe ein wenig flacher steht.

Innen wird der Wandel sicht- und spürbarer, nicht nur am deutlich größeren Bildschirm fürs Infotainment. Insgesamt fällt die Instrumentierung bunter und großzügiger aus, was zeigt, dass sich der Wrangler zum digitalen Zeitalter bekennt. Schon bei seinem Vorgänger war das Bekenntnis zu Komfort deutlich. Jetzt wird es noch sichtbarer, nicht nur wegen der Möglichkeit, das Armaturenbrett – je nach Ausstattung – ganz beledert zu sehen. Zum martialischen Äußeren, zur scheinbaren Bereitschaft zum totalen Abenteuer kommt nun im Innenraum ein Ambiente, das auch der Familie und den Freunden an Bord angenehme Sicherheit vermittelt.

Dem Wrangler seine Freiheit lassen

Jeep Wrangler Unlimited Rubicon.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Entsprechend ändert sich auch das Verhalten im täglichen Leben auf unseren Straßen. Sogar der Begriff Fahrkomfort ist inzwischen angebracht – trotz Starrachse hinten und wegen des recht langen Radstands. Einen Wendekreis von mehr als zwölf Metern, eine indirekte Lenkung und mehr als zwei Tonnen Leergewicht erleichtern das Leben auf der Straße nicht eben und fordern Gewöhnung. Wir erleben viele Autos mit präziserer Lenkung und einem besseren Geradeauslauf und staunen über die Aussage, man müsse nicht auf jedes kleine Zucken reagieren, sondern dem Wrangler seine Freiheit lassen. Im Endeffekt fahre er geradeaus. Und wir staunten, dass diese Regel zutrifft.

Auf der Straße stellt sich so rasch die Hingebung ein, die ein Auto mit diesem eigenwilligen Charakter verlangt. Wer sich auf ihn einlässt, erlebt ihn bei Autobahngeschwindigkeiten zwischen 130 km/h und 160 km/h als langstreckentauglich. Erstaunlicherweise bleiben dabei auch die Windgeräusche niedriger als erwartet. Zu diesem spürbaren Wohlverhalten kommt das Wissen um die Sicherheit, die eine fast komplette Auswahl an Fahr-Assistenzsystemen dem Wrangler zukommen lässt.

Neues, zweistufiges und vollautomatisches Verteilergetriebe

Jeep Wrangler Unlimited Rubicon.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Erfahrung und Werbung weisen einem Jeep aber einen anderen Lebensraum zu als die glatte Straße. Deswegen hat das Jeep-Team in Auburn Hills, Michigan, U.S.A. den Wrangler noch mehr fürs Gelände ertauglicht. Für den Wrangler stehen zwei Vierradantriebe zur Wahl: Command-Trac für die Versionen Sport und Sahara, Rock-Trac für die Version Rubicon, das robusteste und fähigste Modell für Fahrten im Gelände.

Beide Systeme verfügen über das neue, zweistufige und vollautomatische Selec-Trac Verteilergetriebe für ständiges Überwachen und Management des Motordrehmoments für Vorder- und Hinterräder. Das System arbeitet in vier Betriebs-Modi: „2H“ (Hinterradantrieb mit Straßenübersetzung), „H AUTO“ (Vollautomatischer, aktiver Vierradantrieb mit Straßenübersetzung), „4H Part-Time“ (Zuschaltbarer, permanenter Vierradantrieb mit Straßenübersetzung), „N“ (Neutral) und „4L“ (Permanenter Vierradantrieb mit Geländeuntersetzung).

Achtbare Fahrleistungen und angemessene Verbrauchsdaten

Jeep Wrangler JL Rubicon.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Mit der sogenannten „shift on the fly“-Technik kann bis zu einer Geschwindigkeit von 72 km/h Hinterrad- (2H) und Vierradantrieb (4H Part-Time) geschaltet werden. Die Umschaltung von 4H Part Time in 4H Auto ist bei jeder Geschwindigkeit möglich. Beim Rubicon stellen der Rock-Trac Vierradantrieb mit zweistufigem Verteilergetriebe und Geländeuntersetzung von 4,0, dazu die weiterentwickelte elektronische Schlupfbegrenzung und der elektrisch entkoppelbare Querstabilisator zu extremen Gelände-Fähigkeiten bei.

Zu so viel Geländetauglichkeit passt natürlich ein Dieselmotor. Der Vierzylinder im Wrangler holt aus 2,2 Litern Hubraum 200 PS und sein maximales Drehmoment von knapp 450 Newtonmetern (Nm) schon ab 2000 Umdrehungen pro Minute (U/min). Die Geschwindigkeit reicht vom schier unbezähmbaren Kriechgang (Rubicon) bis knapp unter 180 km/h. In 9,6 Sekunden schafft er die 100-km/h-Marke und soll dabei im Durchschnitt nach (NEFZ) 7,4 Liter auf 100 km/h verbrauchen. Im Zusammenspiel mit der Acht-Gang-Wandlerautomatik mit Start-Stopp-Automatik schafft der Wrangler LJ achtbare Fahrleistungen und angemessene Verbrauchsdaten. In wenigen Wochen wird auch ein Zwei-Liter-Benziner angeboten werden, ein Direkteinspritzer-Vier-Ventiler mit 270 PS bei 5200 U/min und einem Maximalen Drehmoment von 400 Nm.

Mehr Wrangler für Europa

Jeep Wrangler JL Rubicon.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Wrangler-Fans wird aber mehr als der Motor interessieren, dass es bei der Wandlungsfähigkeit des Wranglers geblieben ist: Die Windschutzscheibe lässt sich weiterhin umklappen, die Türen lassen sich demontieren, verschiedene Dachformen von Hardtop bis Stoff ermöglichen verschiedendste Formen der Offenheit bis hin zum scheinbar demontierten Aufbau – auch ein Ausdruck der Freiheit, den der Wrangler bieten kann, wie seine Vorgänger.

Die Preise liegen zwischen 46 500 Euro für den Zweitürer in der Sport-Version und 56 000 Euro für den Unlimited in der Sahara- oder in der Rubicon-Variante. Anders als in diesem Jahr, sollen 2019 mehr Wrangler nach Europa kommen. Jeep hat seine Produktionskapazitäten verdreifacht, damit es bei der Ikone nicht wieder zu Lieferengpässen kommt.

Technische Daten Jeep Wrangler JL Unlimited 2.2CRDi Sahara Länge x Breite x Höhe (m) 4,88 x 1,89 x 1,83 (Hard Top) Radstand (m) 3,01 Motor R4-Diesel, 2143 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 147 kW / 200PS bei 3500 U/min Max. Drehmoment 450 Nm bei 2000 U/min Höchstgeschwindigkeit 177 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9,6 Sek. NEFZ-Durchschnittsverbrauch 7,4 Liter Effizienzklasse B CO2-Emissionen 195 g/km (Euro 6d-Temp) Leergewicht / Zuladung min. 2119 kg / max. 466 kg Kofferraumvolumen 533 Liter bis 1044 Liter Max. Anhängelast 2495 kg Wendekreis 12,3 m Bodenfreiheit 242 mm Böschungswinkel 34,8 Grad (v.) / 29,9 Grad (h.) Rampenwinkel 19,2 Grad Wattiefe 762 mm (bei max. 8 km/h) Bereifung 255/70 R 18 Garantie 4 Jahre ohne Kilometerbegrenzung Basispreis 56 000 Euro

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Ford Focus Turnier: Beau de Cologne

Mi, 14/11/2018 - 06:45

Vor exakt 20 Jahren, im Herbst 1998, schickte der Ford Focus seinen Vorläufer Escort aufs Altenteil. Inzwischen steht die vierte Generation des Kompaktklässlers in den Verkaufsräumen – eleganter, komfortabler und mit mehr technischen Raffinessen ausgestattet als je zuvor. Seiner besonders geräumigen Version den Begriff „Kombinationskraftwagen“ aufzudrücken, grenzt an Beleidigung. Denn um als gewerblich eingesetztes Nutzfahrzeug Schweinehälften oder verbeulte Farbeimer zu transportieren, ist der Focus Turnier eigentlich viel zu schade. Für Familien mit viel Platzbedarf oder Menschen mit sperrigen Geräten für ihr Hobby hingegen bietet er sich geradezu an.

Klassenbester in Sachen Kniefreiheit

Ford Focus Turnier Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Die erste Begegnung vermittelt denn auch den Eindruck von Dynamik und einem großen Schuss Sportlichkeit. Gegenüber seinem Vorgänger hat der Neue in der Länge um zehn Zentimeter zugenommen, dafür in der Höhe um zwei Zentimeter abgespeckt. Das hört sich zwar so an, als wären die paar Millimeter zu vernachlässigen, doch das Gegenteil ist der Fall. Zusammen mit dem ebenfalls in die Länge gezogenen Radstand – um 5,2 Zentimeter – ist auch der Querschnitt der Räder gewachsen. Das Ergebnis: Der Wagen erscheint nun, obwohl er tatsächlich mit größeren Längeneinheiten aufwartet, von außen kurz und kompakt, im Inneren jedoch erheblich gestreckt.

Ford rühmt sich sogar, in puncto Kniefreiheit im Fond Klassenbester zu sein. Sie beträgt auf den Rücksitzen nun stattliche 81 Zentimeter. Auch das größtmögliche Ladevolumen muss nun keinen Vergleich mehr fürchten. Es stieg gegenüber der dritten Turnier-Generation um 137 auf bis zu 1653 Liter. Das wissen laut Hans-Jörg Klein, dem Geschäftsführer Marketing und Verkauf die Kunden zu schätzen: „Im Schnitt entscheiden sich 75 Prozent der Ford Focus-Käufer in Deutschland für den Turnier.“

Neuer Oberbegriff für die Assistenzsysteme von Ford

Ford Focus Turnier Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Ebenso wie die Limousine gibt es auch den Turnier in den fünf Ausstattungsvarianten Trend, Cool & Connect, ST-Line, Titanium und Vignale, als sechste soll Anfang kommenden Jahres die Version Active als erste Crossover-Variante der Modellfamilie auf den Markt kommen. Schon die preisgünstigste Ausgabe Trend besitzt eine Reihe vernünftiger Fahrerassistenzsysteme wie zum Beispiel Berganfahrhilfe und Spurhalteassistent, Pre-Collision-Assistent inklusive Auffahrwarnsystem mit Fußgänger- und Fahrrad-Erkennung. Lobenswert ist auch das serienmäßig vorhandene Audiosystem inklusive USB-Schnittstelle und Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Lenkrad-Fernbedienung. Premiere im Focus Turnier feiert zudem – außer in der schlichtesten Version Trend – auf Wunsch auch ein Acht-Gang-Automatikgetriebe statt des sonst üblichen Sechs-Gang-Schaltgetriebes.

Weitere Helfer wie Navigationssystem, Geschwindigkeitsregelanlage mit intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer und Park-Pilot-System gehören je nach Version ebenfalls zur Serie, andere finden sich auf der umfangreichen Liste für Extras wieder. „Wir fassen diese Assistenz-Technologien ab sofort unter dem neuen globalen Oberbegriff ‘Ford Co-Pilot 360 Grad zusammen“, verkündet Hans-Jörg Klein. Besonders stolz ist er auf den Stau-Assistenten mit „Stop & Go“-Funktion für die Automatikversionen.

Designer mit glücklicher Hand

Ford Focus.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

An Motoren stehen wahlweise fünf unterschiedlich starke Dreizylinder-Benzinaggregate mit entweder einem Liter Hubraum und bis zu 125 PS (92 kW) oder 1,5 Litern Hubraum und bis zu 182 PS (134 kW) zur Verfügung. Der 1,5 Liter große Diesel kommt je nach Version auf 95 PS (70 kW) oder 120 PS (88 kW). Das Diesel-Spitzenmodell hat zwei Liter Hubraum und liefert 150 PS (110 kW).

Doch trotz aller Technik: Der Mensch hat fünf Sinne. Er schmeckt, fühlt, riecht, hört und sieht. Und mit dem Sehen findet er gewöhnlich die erste Beziehung zu etwas Neuem, zu einem Auto zum Beispiel. Es ist die Arbeit des Designers, es sind Form, Gestalt und Farbe von Blechen, Kunststoffen und Textilien, die den ersten sinnlichen Eindruck eines Autos vermitteln. Fällt er negativ aus, wird der Interessent nie zum Kunden. Die Ford-Designer müssen in den vergangenen 20 Jahren eine glückliche Hand gehabt haben, immerhin sorgte nicht zuletzt ihre Arbeit dafür, dass ihr Unternehmen bis jetzt 16 Millionen Focus-Exemplare weltweit unter die Leute bringen konnte.

Wieder ein Bestseller im Angebot

Ford Focus Turnier Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

„Wir wollen, dass sich unsere Kunden spontan und auf Dauer in den neuen Ford Focus verlieben“, erklärt Amko Leenarts, Designdirektor von Ford Europa. „Von außen betrachtet oder im Auto selbst – unsere neue Design-Philosophie will, dass jeder Kontakt mit dem neuen Ford Focus einen bleibenden positiven Eindruck erzeugt und die Verbindung zwischen Mensch und Maschine stärkt.“ Stimmt, der Wagen ist schön. Verkaufsdirektor Hans-Jörg Klein dürfte mit dem Focus wieder einen Bestseller im Angebot haben. Ohnehin läuft das Deutschland-Geschäft der Kölner Ford-Werke GmbH zur Zeit so geschmiert, dass Klein jetzt überschwänglich vom „bisher besten Marktanteil des Jahrtausends“ sprach. Dazu hat der Beau de Cologne einen erheblichen Teil beitragen können.

Technische Daten Ford Focus Turnier 1.0 Ecoboost Länge x Breite x Höhe (m) 4,67 x 1,98 x 1,47 Radstand (m) 2,7 Motor R3-Benziner, 998 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 63 kW / 85 PS bei 4000 – 6000 U/min Max. Drehmoment 170 Nm bei 1400-4500 U/min Höchstgeschwindigkeit 177 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 13,5 Sek. WLTP-Durchschnittsverbrauch 5,1-4,8 Liter Effizienzklasse A CO2-Emissionen 116-111 g/km (Euro 6d-Temp) Leergewicht / Zuladung min. 1383 kg / max. 542 kg Kofferraumvolumen 575–1653 Liter Max. Anhängelast 1000 kg Wendekreis 10,7 m Bodenfreiheit 134/115 mm Bereifung 175/65 R 16 Luftwiderstandsbeiwert 0,28 Wartungsintervalle 24 Monate / 30.000 km Garantie 2 Jahre inkl. Mobilitätsgarantie Basispreis 18 700 Euro

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BMW M340i x-Drive mit zwei Turboladern und Launch Control

Di, 13/11/2018 - 13:58

BMW M präsentiert seine leistungsstarke Modellvariante der im Frühjahr 2019 kommenden 3er Limousine. Die BMW M340i x-Drive Limousine wird von einem neuentwickelten Reihensechszylinder-Ottomotor mit 374 PS angetrieben. Unterstrichen wird der sportliche Charakter durch modellspezifische Design- und Ausstattungsmerkmale. Als Schauplatz für die Weltpremiere der M340i x-Drive Limousine dient die Los Angeles Auto Show (30. November – 9. Dezember 2018). Die Markteinführung beginnt in den USA im April 2019. Europa folgt im Juli.

Klappengesteuerte Abgasanlage für ein markantes Klangbild

BMW M340i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Neben dem M-Sportfahrwerk gehören die Variable Sportlenkung, das M-Sportdifferenzial, die M-Sportbremsanlage und 18 Zoll große M-Leichtmetallräder mit Mischbereifung zur Serienausstattung. Die Limousine absolviert den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 Kilometer pro Stunde in 4,4 Sekunden – und ist damit um eine halbe Sekunde schneller als das Topmodell aus der Vorgängergeneration der BMW 3er Limousine. Dazu kommt ein 8-Gang-Steptronic-Getriebe mit Launch Control zum Einsatz.

In den per Fahrerlebnisschalter aktivierbaren Modi Sport und Sport+ soll die klappengesteuerte Abgasanlage ein markantes Klangbild erzeugen. Die zweibordige Abgasanlage ist zudem mit zwei Otto-Partikelfiltern bestückt. Der 3er erfüllt damit die Bestimmungen der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Ihr kombinierter Kraftstoffverbrauch beläuft sich auf 7,5 Liter je 100 Kilometer, die CO2-Emissionen betragen 172 Gramm pro Kilometer.
Der intelligente Allradantrieb des M340i verfügt über eine vollvariable Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Die gezielte Übertragung der Antriebskraft an die Hinterräder soll die Agilität beim Einlenken in Kurven steigern.

M-Sportdifferenzial und Mischbereifung

BMW M340i.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Serienmäßig ist der BMW mit dem vollvariablen, elektronisch gesteuerten M-Sportdifferenzial ausgestattet. Das Fahrwerk der 3er Limousine ist hinsichtlich Gewicht und Steifigkeit optimiert worden. Das serienmäßige M-Sportfahrwerk umfasst neben der Fahrzeugtieferlegung um 10 Millimeter und einer M-spezifischen Elastokinematik auch die neuartigen hubabhängigen Dämpfer. Optional ist das adaptive M-Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern erhältlich.

Die ebenfalls serienmäßige M-Sportbremsanlage umfasst Vier-Kolben-Festsattel-Bremsen und 348 Millimeter großen Scheiben an der Vorderachse sowie Ein-Kolben-Fauststattel-Bremsen mit 345 Millimeter großen Scheiben an der Hinterachse. Die serienmäßigen 18 Zoll großen M Leichtmetallräder werden mit Mischbereifung kombiniert. Als Sonderausstattung stehen 19 Zoll große M Leichtmetallräder in zwei Ausführungen sowie 19 Zoll große BMW Individual Leichtmetallräder zur Wahl, die ebenfalls mit Mischbereifung bestückt sind.

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Mercedes-Benz E-Klasse Erlkönig mit Facelift erstmals erspäht

Di, 13/11/2018 - 10:43

Erstmals steht bei Mercedes-Benz scheinbar die S-Klasse nicht mehr die Sperrspitze dar, wenn es sich um das Vorantreiben von technologischer Innovationen handelt. Unsere Fotos zeigen die noch aktuelle E-Klasse (Baureihe W 213), der Platzhalter der gehobenen Mittelklasse. Dennoch wird es Zeit, die E-Klasse etwas zu modernisieren.

Mercedes-Benz E-Klasse.
Copyright: Automedia.

Eine Limousine und ein T-Modell der E-Klasse wurden während einer Ausfahrt in der Nähe von Stuttgart gesichtet. Die meisten Veränderungen optischer Art sind an der Front zu finden. Auch wenn die Frontschürze gut kaschiert ist, verrät die Anordnung der Scheinwerfer, wo es designmäßig in Zukunft hingehen soll. Diese wirken fast zusammengekniffen, womit das Gesicht der E-Klasse deutlich aggressiver wirken soll, auch unterstützt durch die LEDs. Der CLS scheint hier Pate gestanden zu haben. Auch ein Hauch von der aktuellen A-Klasse umweht den Erlkönig. Der Kühlergrill bekommt ebenfalls ein neues Design und wirkt etwas engmaschiger als beim aktuellen Modell.

Mercedes-Benz E-Klasse.
Copyright: Automedia.

Am Heck bleiben die Neuerungen eher Verhalten. Aber hier bereits des letzte Wort gesprochen ist, bleibt noch abzuwarten. Insbesondere sollte bei den Endrohren noch was passieren, da diese sich beim aktuellen Modell einige Kritik einfingen. Im Innenraum könnten neue Features zu Tage treten, die ebenfalls in der für 2020 geplanten S-Klasse zum Einsatz kommen werden. Beispielsweise ein großzügiger Screen in der Mittelkonsole ähnlich  wie beim Tesla Modell 3.

Bei den Antrieben sind wohl keine fundamentalen Neuerungen zu erwarten, da Daimler seit geraumer Zeit Unsummen die Entwicklung neuer Motoren gesteckt hat, als da wären der 2.0-Liter Mild-Hybrid mit 299 PS sowie andere Hybridantriebe und zahlreiche Turbodiesel wie etwa der E 200 d mit 150 PS, der E 220 d mit 194 PS, um nur einige zu nennen.

Auch das E-Klasse Coupé erfährt ein Facelift

Mercedes-Benz E-Klasse.
Copyright: Automedia.

Ungeachtet der Tatsache, dass das E-Klasse Coupé im Vergleich zur Limousine und zum T-Modell noch eher frisch auf dem Markt ist, so wurde auch dieser Erlkönig mit kosmetischen Retuschen in der Nähe von Stuttgart gesehen. Wie bei der Limousine geschehen erfolgen die meisten Änderungen im Bereich der Frontschürze und den Frontscheinwerfern, während beim Rest der Karosse alles beim alten bleibt.

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CNG-Astra: Opels alternativer Kompakter

Di, 13/11/2018 - 06:52

Alternative Antriebe sind heutzutage und gerade in der Zeit der Dieseldebatte wichtig für Neuwagenkäufer. Neben den bekannten Elektromotoren und Hybriden gibt es auch die erdgasbetriebenen Fahrzeuge. Opel bietet unter anderem im Astra den CNG-Antrieb an. Wir haben die Alltagstauglichkeit des Erdgas-Blitzes getestet.

Nicht zu erkennen

Der Innenraum erscheint Opel-typisch und aufgeräumt, nur ein Druckknopf vor dem Schalthebel verrät, dass es sich um ein Erdgas-Fahrzeug handelt.
Copyright: Opel

Euro 6d-TEMP und die CO2-Emissionen sind gegenwärtig wichtige technische Fahrzeugdaten, die beim Kauf immer mehr Beachtung erhalten. Der erdgasbetriebene Opel Astra fährt als Kombi mit einem 1.4 Liter Ecotec-Motor mit 110 PS vor. In seinen vier Zylindern verbrennt er das aufbereitete Erdgas-Luft-Gemisch und kommt dadurch auf eine CO2-Emission von 116 g/km. Äußerlich zeigt sich der alternative Astra mit keinem Merkmal unterschiedlich zum „normal angetriebenen“ Rüsselsheimer. Der Kombi wirkt sportlich durch kantige Details, gezogen über die gesamte Außenhaut. Die Front wirkt stylisch durch den zarten, keinesfalls bullig gestalteten Kühlergrill. Das Heck runden große Rückleuchten ab. Auch die Ausstattung im Innenraum lässt nicht auf einen alternativen Antrieb schließen. Der Astra Sports Tourer bringt ein aufgeräumtes Bedienfeld für das Infotainment System mit und hat die Opel-typische und zuverlässige Navigation an Bord. Nur ein winzig kleiner Druckknopf vor dem Schalthebel verrät, dass es sich um einen CNG-Astra handelt.

Und woran erkennen wir nun den umweltfreundlichen Astra? Garnicht. Der Sports Tourer erledigt die Antriebsmischung ganz still und heimlich, das Fahrverhalten wird dadurch nicht beeinflusst und auch der Motor macht keine besonderen Geräusche, wie beispielsweise bei Hybriden, die vom E-Betrieb umspringen und dann laut werden. Zugegeben: 110 PS sind knapp bemessen für den Kombi und er könnte ein paar Pferdchen mehr sehr gut verkraften. Dennoch ist er für den Alltagseinsatz gut geeignet.

Beim Thema Sicherheit ganz vorne dabei

Mit einer Reichweite von gut 500 Kilometern eignet sich der CNG-Astra für den Alltagseinsatz sowie für Langstreckenfahrten hervorragend.
Copyright: Opel

Erstaunlich: Die Tankstellensuche erweist sich als überraschend einfach. Autogas hat jeder schon an der Tankstelle seines Vertrauens entdeckt, aber Erdgas? Dank der Hilfe aus dem Web finden sich im Umkreis von 20 Kilometer um Groß-Gerau sechs Anlaufstellen zum Erdgaszapfen. Die Preise liegen pro Kilogramm zwischen 1,12 Euro und 1,25 Euro. Auch der Tankvorgang ist kinderleicht. Den Rüssel angesetzt, erfolgt die Befüllung per Knopfdruck automatisch. Auf ein üppiges Platzangebot muss trotz „grüner“ Fahrt nicht verzichtet werden. Der CNG-Astra bietet im Kofferraum ausreichend Platz für diverses Urlaubsgepäck oder einen Großeinkauf im heimischen Shoppingcenter. Im Fond finden auch Erwachsene ausreichend Beinfreiheit und die erste Reihe ist komfortabel für alle anstehenden Fahrten ausgelegt – auch dank der Ergonomie-Sitze von Opel, die gegen Aufpreis erhältlich sind.

Beim Thema Sicherheit fährt der Astra Sports Tourer ganz vorne mit. Serienmäßig bringt er zahlreiche Assistenzsysteme wie beispielsweise den Kollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung, Spurhalteassistent und Einparkhilfen mit. Für die dunklen ungemütlichen Tage ist der Rüsselsheimer Kombi ebenso bestens gewappnet mit LED-Scheinwerfern, automatischem Abblendlicht und Licht- und Regensensor. Über den 7-Zoll-Touchscreen lassen sich Radio, Telefon und Navigation einstellen. Mit Apple Carplay und Android Auto ist der CNG-Astra immer gut vernetzt.

Pro Erdgas!

Auf ein ausreichendes Platzangebot muss auch im „grünen“ Astra Sports Tourer nicht verzichtet werden.
Copyright: Opel

Der Grundpreis für den Opel Astra Sports Tourer Innovation CNG liegt bei 28.415 Euro, mit ein paar Extras liegt unser Testwagen bei 30.600 Euro. Das sind nur unwesentliche Mehrkosten für ein umweltfreundliches Fahrzeug mit alternativem Antrieb. Das Fazit nach der Probefahrt liegt ganz klar bei „Pro Erdgas!“. Es bedarf keines großen Aufwands für das Befüllen, Reichweitenprobleme tauchen nicht auf, denn das Gemisch bringt den Astra auch gute 500 Kilometer weit. Und für den Einsatz im Alltag, vor allem für umweltbewusste Familien, eignet sich der CNG-Astra hervorragend.

Technische Daten Opel Astra Sports Tourer Innovation CNG Fünfsitziger Kombi Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 4.702/1.871/1.510/2.662 Leergewicht 1.288 kg max. Zuladung 712 kg Kofferraumvolumen 540 bis 1.630 l Tankinhalt 48 l Benzin und 117,5 l Erdgas Preis ab 28.415 Euro Motor Vierzylinder Turbomotor Ecotec Hubraum 1.399 ccm Leistung 81 kW/110 PS max. Drehmoment 200 Nm bei 2.000 bis 3.600 U/min Beschleunigung 0 bis 100 km/h 12,3 s Höchstgeschwindigkeit 195 km/h Normverbrauch 6,5 kg H-Gas pro 100 km CO2-Ausstoß 116 g/km Abgasnorm Euro 6d-Temp Getriebe Sechsgang-Schaltgetriebe Kraftübertragung Frontantrieb

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BMW und Porsche räumen bei den Sport Auto-Awards ab

Mo, 12/11/2018 - 12:14

Über 11 000 Leser der Zeitschrift Sport Auto haben unter 238 Modellen ihre Favoriten gewählt. BMW holt mit acht Klassensiegen die meisten Sport Auto-Awards, Porsche folgt mit sechs Auszeichnungen. VW überholt mit dem Polo GTI knapp den Konzernbruder Audi S1. Bei den Tunern verteilen sich die Trophäen auf sechs Konkurrenten: AC Schnitzer feiert drei Awards, Abt und Geiger gewinnen je zwei Auszeichnungen sowie Novidem, Novitec und Techart je einen Preis.

In den Importwertungen zeigt sich ein ausgeglicheneres Bild

Ford GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeff Jablansky

Hier verteilen sich die Preise auf insgesamt neun verschiedene Marken. Chevrolet fährt mit insgesamt vier Siegen als erfolgreichste Marke durchs Ziel, dicht gefolgt von Ford USA mit drei Trophäen. Mit ihren Klassikern Mustang und GT sowie Corvette festigen die beiden US-Hersteller ihre Stellung als erfolgreichste Importeure bei der Leserwahl, die zum mittlerweile 26. Mal stattgefunden hat. Die italienischen Marken holen weiter auf und erobern sich die Herzen der deutschen Autofans wieder ein wenig zurück. Die Fiat-Gruppe holte mit Alfa Romeo, Maserati und Ferrari zusammen vier Importsiege. Eine Trophäe geht außerdem zu Lamborghini. Mit Mini und Aston Martin gewinnen zwei britische Traditionsmarken je einen Preis. Seat siegte in der hart umkämpften Kompaktwagen-Kategorie.

Die Sieger:

Volkswagen Polo GTI.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

VW Polo GTI und Mini John Cooper Works (Kleinwagen: Gesamt- und Importsieger), BMW M140i und Seat Leon Cupra R (Kompaktklasse), BMW M550d x-Drive und Maserati Ghibli Diesel (Dieselfahrzeuge), BMW 330i und Alfa Romeo Giulia Veloce (Limousine/Kombi bis 50 000 Euro), BMW M3 Competition und Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio (Limousine/Kombi bis 100 000 Euro), BMW M5 und Aston Martin Rapide S (Limousine/Kombi über 100 000 Euro), BMW 230i Cabrio und Ford Mustang Convertible (Cabrio/Roadster bis 50 000 Euro), Porsche 718 Boxster und Chevrolet Corvette Stingray Cabrio (Cabrio/Roadster bis 100 000 Euro), Porsche 911 Targa 4 und Chevrolet Corvette Z06 Cabrio (Cabrio/Roadster bis 150 000 Euro), Porsche 911 Turbo S und Lamborghini Hurácan Spyder Performante (Cabrio/Roadster über 150 000 Euro), BMW M240i und Ford Mustang GT Fastback (Coupé bis 50 000 Euro), BMW M4 Competition und Chevrolet Corvette Grand Sport (Coupé bis 100 000 Euro), Porsche 911 Carrera GTS und Chevrolet Corvette Z06 (Coupé bis 150 000 Euro), Porsche 911 GT3 RS und Ferrari 488 Pista (Coupé über 150 000 Euro) sowie Porsche 911 GT2 RS und Ford GT (Supersportler).

In den Tuningkategorien landeten folgende Modelle jeweils auf dem ersten Platz:

Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

AC Schnitzer Mini JCW, Abt Audi RS 4-R Sportback, AC Schnitzer BMW 540d x-Drive, Novidem-Alfa-Romeo Giulia QV, Abt-Audi RS 4-R, Techart-Porsche 718 Boxster S, Novitec-McLaren 570S Spider, AC-Schnitzer-BMW M2, Geiger-Chevrolet Camaro ZL1 und Geiger-Chevrolet-Corvette Carbon 65.

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BMW Art Cars: Kunst auf Rädern in Leipzig

So, 11/11/2018 - 09:14

Sie gehören wohl zu den berühmtesten rollenden Kunstwerken weltweit: die BMW Art Cars. 19 Fahrzeuge sind seit 1975 von den angesagtesten Künstlern veredelt worden Vier davon sind jetzt im Museum der bildenden Künste Leipzig zu bewundern.

Der BMW 635 CSi von Robert Rauschenberg aus dem Jahr 1986.
Copyright: BMW

Vom 13. November bis 10. Dezember 2018 zeigt das Museum vier zwischen 1986 und 1995 entstandene Art Cars: Nummer 6 von Robert Rauschenberg, ein 1986er BMW 635 CSi, Nummer 11 von A.R. Penck, ein BMW Z1 von 1991, Nummer 12 von Esther Mahlangu, ein BMW 525i, der ebenfalls aus dem Jahr 1991 stammt und BMW Art Car Nummer Nr. 14 von David Hockney, der 1995 einen BMW 850 CSi aufgehübscht hat. Dr. Alfred Weidinger, Direktor des Museum der bildenden Künste Leipzig begründet die Auswahl: „Mit den BMW Art Cars von Ester Mahlangu, A. R. Penck, Robert Rauschenberg und David Hockney erwartet die Besucher des Museum der bildenden Künste die erste Begegnung mit Künstlern, mit denen wir zur Zeit Ausstellungen konzipieren, die wir in den kommenden Jahren zeigen werden.

A. R. Penck gestaltete 1991 einen BMW Z1.
Copyright: BMW

„Damit Besucher fast die komplette Art Car-Kollektion zu sehen bekommen, sind außer den Originalen alle existierenden Modelle der 19 Künstler – 17 an der Zahl – ausgestellt. Bis Februar 2019 sind zudem in der Sonderausstellung „BMW Art Cars – How a vision became reality“ im Museum München die vier ersten Art Cars der Künstler Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol zu sehen.

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Der Ducati Panigale wachsen Flügel

So, 11/11/2018 - 07:53

Neben BMW gehört Ducati zu den Marken mit den meisten Neuheiten auf der Mailänder Motorradmesse EICMA (–11.11.2018). Highlight am Messestand der Italiener ist die Panigale V4 R. Gegenüber vorherigen R-Versionen gehen die rennsportlichen Modifikationen weit über Triebwerk und Fahrwerk hinaus: Erstmals besitzt eine R-Version auch ein Aero Pack, um die aerodynamische Effizienz auf der Rennstrecke zu verbessern. Die neue Verkleidung besitzt die für Moto-GP-Prototypen entwickelten Flügel – so genannte Winglets. Sie erhöhen die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Mit Racing-Auspuff von Akrapovic

EICMA 2018: Ducati Panigale V4 R.
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Die Panigale V4 R bildet als straßenzugelassenes Rennmotorrad die technische Plattform für die offiziellen Ducati-Superbikes der nächsten Weltmeisterschaftssaison. Entsprechend wurde auch der V4-Motor mit 1103 Kubikzentimetern Hubraum durch das 998-ccm-Triebwerk Stradale R ersetzt, um die Hubraumregelung des WSBK-Reglements zu erfüllen. Der Motor mobilisiert 221 PS (162 kW) bei 15 250 Umdrehungen in der Minute. Durch einen Racing-Auspuff von Akrapovic lassen sich noch einmal 13 PS mehr aus dem etwas kleineren 90-Grad-V4 herausholen.

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Hybrid-SUV XC90 von Volvo: Leichtfüßiges Dickschiff

So, 11/11/2018 - 07:01

Wer behauptet, dass man ein 5-Meter-SUV bräuchte, das 100.000 Euro kostet, der wird sicher einige skeptische Blicke ernten, vielleicht sogar als Lügner abgestempelt werden. Dass es aber Schlimmeres gibt, als in einem Gefährt dieser Art unterwegs zu sein, ist nichts als die Wahrheit. Und das ist das Dilemma. Denn der Volvo XC90 T8 Twin Engine AWD gehört zu jener Gattung Autos.  Wir haben ihn im Alltag ausprobiert.

Passende Lösung von klugen Menschen

Mit einer Länge von 4,95 ist der Volvo nicht zu übersehen – auch nicht in der Dämmerung. Markant: die LED-Leuchten mit der typischen Lichtsignatur.
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Keiner kann behaupten, die 390 System-PS im Volvo XC90 Twin Engine, die der Vierzylinder-Benziner (303 PS) im Zusammenspiel mit dem Elektromotor leistet, zu benötigen. Sicherlich braucht man eine gewisse Power, um mindesten 2.384 Kilo Schwedenstahl angemessen – vielleicht sogar mit etwas Fahrspaß – zu bewegen, aber ehrlicherweise: die Hälfte hätte es wohl auch getan. Sei’s drum, Volvo hat seinem Flaggschiff XC90 Twin Engine, einem Plug-In-Hybriden mit bis zu 40 Kilometer rein elektrischer Reichweite, eben knapp 400 PS spendiert, wir nehmen es wie es kommt.

Schon der erste Sichtkontakt mit dem Schlachtschiff aus Göteborg lässt die Alarmglocken schrillen: Oberschenkelzerrung beim Erklimmen der Kapitänskajüte, glühende Kreditkarte an der Tankstelle, Puls von 210 bei der Parkplatzsuche in jeder zivilisatorischen Organisationseinheit, in der mehr als zehn Menschen leben – das sind die ersten Horrorvorstellungen, die der Volvo hervorruft. Wie so oft entpuppt sich die Realität als weniger schlimm als zunächst befürchtet. Die Zerrung bleibt aus. Und ein Parkplatz lässt sich irgendwann auch finden. Für den Spritverbrauch haben sich kluge Menschen bei Volvo eine passende Lösung ausgedacht. Der Hybrid gibt sich trotz relativ hohem Autobahnanteils mit 10,5 Liter zufrieden, und zwar ohne große Spar-Disziplin. Wer die Möglichkeit hat und diese auch nutzt, und seinen XC90 bei längeren Stopps ans Stromnetz stöpselt, der fährt deutlich seltener Tankstellen an. Bei der Versuchsfahrt mit vollem Akku hat er die genau 40 Kilometer lange Strecke zwar nicht ganz geschafft – aber 35 Kilometer über die Landstraße waren rein elektrisch drin, die letzte Handvoll Kilometer musste dann mit Benzin statt Strom bewältigt werden. Mit etwas mehr Übung und Zurückhaltung, also auch ohne die Verwendung von Verbrauchern wie Klimaanlage und Sitzheizung, hätte der Schwede dank Rekuperation sicherlich noch ein bisschen mehr Strecke elektrisch geschafft.

Assistent für teilautonomes Fahren weiß zu gefallen

Das großzügige Raumangebot im XC90 – nur in der dritten Sitzreihe lässt vor allem die Beinfreiheit zu wünschen übrig.
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Weiterer Vorzug des Siebensitzers mit dem Gardemaß von 4,95 Meter: Das Platzangebot im Innenraum. Das bei SUV oft kritikwürdige Verhältnis von Außenmaßen zur Raumausnutzung innen ist hier einfach durch schiere Größe obsolet. Nur auf der dritten Sitzreihe wird es etwas eng, diese ist eher für den Einsatz beim Kindergeburtstag gedacht. Erwachsene möchten in der ersten oder zweiten Reihe Platz nehmen. Klar, ein Kombi der 5-Meter-Klasse bietet mehr Platz bei weniger Gehabe, lässt dann aber auch das rein subjektive Sicherheitsempfinden vermissen, das für nicht wenige SUV-Käufer ein Argument ist. Und natürlich fehlt auch die erhöhte Sitzposition. Kurz gesagt: Wer im XC90 über Platzmangel klagt, sollte seinen Arzt oder Apotheker konsultieren.

Ein zusammengerollter, 2,60 langer PVC-Fußbodenbelag lässt sich jedenfalls problemlos transportieren. Dabei muss nicht einmal das komplette Fondgestühl in die Horizontale gebracht werden, es genügt, die Lehne des mittleren Sitzes umzuklappen. Am meisten beeindruckt allerdings der „IntelliSafe Assistent“, der teilautonomes Fahren bis 130 km/h ermöglicht und bei der Ausstattung „Inscription“ bereits serienmäßig an Bord ist – für diese werden allerdings auch 81.250 Euro fällig. Das System verfügt über einen adaptiven Tempomaten, Spurhalte-Assistenten und Stau-Assistenten und erkennt beim Selbstversuch sowohl auf der Autobahn, als auch auf Landstraßen und innerorts Baustellenmarkierungen oder Fahrbahnen ganz ohne Seitenlinien. Wer das System aktiviert, legt die Hände nur noch sachte aufs Lenkrad, um im Notfall doch selbst einzugreifen, falls der dicke Schwede nicht das macht, was er soll – auch wenn das kaum vorstellbar ist. Zudem sind zahlreiche weitere Sicherheits-Features an Bord wie Fußgänger-, Radfahrer- und Wildtiererkennung, Aufmerksamkeitswarner, Schleudertrauma-Schutzsystem und vieles mehr.

Viele Zusatzoptionen für einen sicheren und angenehmen Luxus-SUV

Wer im Volvo XC90 sitzt, entdeckt eine Wohlfühloase. Die Verarbeitung ist tadellos, ebenso die verwendeten Materialien. Das große Display in der Mittelkonsole dient als Info- und Bedieneinheit.
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Die Liste im XC90 Twin Engine Inscription ist lang, und dennoch lassen sich noch 18.000 Euro für Zusatzausstattungen ausgeben – Massagesitze, Premium-Soundsystem von Bowers & Wilkins, adaptives Luftfahrwerk? Alles bestellbar. Wer den großen Hybriden so vollpackt wie unseren Testwagen, landet bei 99.570 Euro. Dann ist alles an Bord, was die Fahrt im Volvo sicher, angenehm, stressfrei und luxuriös gestaltet – und wenn das Bewegungsprofil passt, fließt nicht ein Liter Benzin durch seine Adern. Alter Schwede.

Technische Daten Volvo XC90 T8 Twin Engine AWD Inscription (7-Sitzer) Fünftüriges, siebensitziges Oberklasse-SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 4.950/2.140 (inkl. Außenspiegel)/1.776/2.984 Leergewicht 2.384 kg zul. Gesamtgewicht 3.010 kg Kofferraumvolumen 262 (hinter dritter Sitzreihe) – 1.816 l Wendekreis 12,3 m Tankinhalt 70 l Preis ab 81. 250 Euro Antrieb Verbrennungsmotor Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und Turbolader Hubraum 1.969 ccm Leistung 223 kW/303 PS bei 6.000 U/min Antrieb Elektromotor Elektromotor an der Hinterachse Leistung 65 kW/87 PS Batterietyp Lithium-Ionen-Batterien Ladezeit 3,0 Stunden bei 16 Ampere; 7,0 Stunden bei 6 Ampere 0 – 100 km/h 5,8 s Höchstgeschwindigkeit 230 km/h (elektrisch Kraftübertragung Allradantrieb Getriebe 8-Gang-Automatik Schadstoffklasse Euro 6d-TEMP Verbrauch nach WLTP 3,8 Liter CO2-Ausstoß 81 g/km

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Der Lincoln Aviator warnt mit Symphonieklängen

So, 11/11/2018 - 06:28

Jennifer Prescott, bei Fords Luxusmarke Lincoln für „Fahrzeug-Harmonie“ zuständig, war fest davon überzeugt, dass „die mich für verrückt hielten“. „Die“, das waren die Musiker des Detroiter Philharmonischen Orchesters, und die Anfrage war in der Tat ungewöhnlich. Jennifer Prescott und ihr Team hatten sich vorgenommen, die bisher eintönigen Warnlaute im neuen Lincoln Aviator auf ein neues, künstlerisch anspruchsvolles Niveau zu heben. Statt synthetischer und langweiliger Piepstöne wollte Prescott musikalische Arrangements für die verschiedenen akustischen Warnungen gestalten, die sich von dem bisher üblichen akustischen Einerlei deutlich abheben sollten.

Akkutische Erlebnisse für Alltag

Lincoln Aviator.
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Die Töne, die auf einen offenen Tankdeckel oder einen nicht angelegten Sicherheitsgurt hinweisen, klingen im neuen Lincoln Aviator nun irgendwie symphonisch, und das auf drei Ebenen. Je nach Anlass erklingen informative, leicht warnende und am Ende deutlich Aufmerksamkeit einfordernde akustische Warnungen. Insgesamt kommen die Aviator-Insassen in den Genuss von 25 unterschiedlichen Tonkombinationen. „Für uns“, so Vehicle Harmony Supervisor Jennifer Prescott, „war die Integration von Musik in die Welt der Warntöne ein gewaltiger Themenwechsel.“

Die Musiker des Orchesters waren von der Anfrage entgegen der Befürchtungen begeistert. „Die Möglichkeit, mal etwas vollkommen anderes zu machen, war für uns eine unwiderstehliche Versuchung“, erklärt die Orchesterleiterin Anne Parsons und sagte zu. „Außerdem waren wir als das Orchester der Motor City sehr daran interessiert, Musik, Autos und Technologie zusammenzubringen.“

Lincoln Aviator.
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Vor den ersten Kompositionen – intern wurde das entstehende Werk bei Lincoln „Aviator in A-Moll“ getauft – setzte Jennifer Prescott die Musiker in einen Lincoln Continental, um ihnen die besondere Atmosphäre der Luxusmarke zu demonstrieren. Zu diesem Zeitpunkt war der Aviator noch nicht verfügbar. Die Musiker wussten lediglich, dass es sich um ein neues Luxusfahrzeug handeln würde.

Mehr als 100 Stücke wurden aufgenommen

Adrienne Rönmark (Violine), Josef Becker (Percussion) und Eric Nowlin (Viola) vom Detroit Symphony Orchestra spielen die symphonischen Warntöne des Lincoln Aviator ein.
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Danach begannen die Musiker mit der Arbeit und entwickelten ihre eigenen Tonlandschaften. Am Ende hatten Adrienne Rönmark (Violine), Eric Nowlin (Viola) und Josef Becker (Percussion) 125 unterschiedliche Stücke aufgenommen. Nach mehreren Probeaufführungen wurden schließlich die passenden Töne ausgewählt, bis am Ende die endgültige symphonische Landschaft entstand, die in das Projekt integriert wurde.

„Für uns war das eine besonders stimulierende Aufgabe. Als Musiker bringen wir meistens bereits komponierte Stücke zum Klingen. Doch hier ging es darum, zuerst die Bedeutung des Tones zu kennen und ihn danach passend zu komponieren. Das war wirklich herausfordernd“, fasst Eric Nowlin die Arbeit für Lincoln zusammen. Und: „Ein besonders aufregender Aspekt ist die Verwandlung von Sprache in Musik.“

Der Lincoln Aviator erlebt seine Uraufführung am 28. November auf der Auto Mobility in Los Angeles. Eine erste seriennahe Version stand im Frühjahr auf der New York Motor Show. Das siebensitzige SUV nutzt eine Kombination aus Turbo- und Plug-in-Antrieb.

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Endspurt für den Klassiker: Anfang 2019 kommt der nächste Porsche 911

Sa, 10/11/2018 - 07:58

Die achte Generation des Sportwagen-Klassikers Porsche 911 kommt Anfang 2019 auf den Markt. Davor geben die Prototypen noch einmal richtig Gas und spulen rund um den Globus das finale Erprobungsprogramm ab. Für die neuen Sportwagen bedeutet das: Sie pendeln zwischen Klimazonen mit einem Temperaturunterschied von bis zu 85 Grad Celsius, sprinten über Höhendifferenzen von mehr als vier Kilometern, quälen sich durch Großstadt-Staus und stellen neue Bestwerte auf den Rennstrecken auf. Am Ende muss jedes System noch genauso zuverlässig funktionieren wie am Anfang.

Spektakuläre Prüfung der neuen 911er rund um den Erdball

Erprobungsprogramm für die neue 911-Generation.
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Im Fokus der Erprobungen standen dabei die klassischen Porsche-Kernkompetenzen wie Fahrwerk und Motor mit der nochmals vergrößerten Spreizung zwischen Performance und Alltagstauglichkeit. Dazu kommen Funktionstests und Belastungsproben des komplett neuen Bedienkonzepts samt Instrumenten und Displays. Den Herausforderungen des harten Erprobungsmarathons müssen sich auch die neuen Assistenzsysteme und die erweiterte Connectivity stellen. Die Erprobung der Bedienung und Funktionen von Porsche Connect erfordert aufgrund der unterschiedlichen Ländervarianten einen erheblichen Aufwand.

In Heißländern wie den Golfstaaten im Mittleren Osten oder im Death Valley in den USA müssen bei Temperaturen bis 50 Grad Celsius unter anderem die Klimatisierung, das Thermomanagement und das Verbrennungsverhalten Funktionsprüfungen über sich ergehen lassen. Das Interieur darf sich zum Beispiel in der Hitze nicht verziehen und daraus resultierende Geräusche abgeben. Im minus 35 Grad kalten Finnland stehen Stichworte wie Kaltstart, Heizung und Klimatisierung, Traktion, Handling und Bremsverhalten sowie Reaktionsschnelligkeit der Fahrdynamik-Regelsysteme auf dem Testkalender. Die kurvenreichen und anspruchsvollen Straßen am europäischen Polarkreis bieten für die Erprobung eines Sportwagens optimale Bedingungen. Im Dauerlauf sprinteten die neuen Elfer über Chinas Straßen und Pisten in der dort typischen Verkehrsstruktur, und mussten beweisen, dass sie mit Kraftstoffen unterschiedlichster Qualitäten zuverlässig laufen.

Rund drei Millionen Kilometer Erprobungsstrecken

Erprobungsprogramm für die neue 911-Generation.
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In Deutschland gehört der Nürburgring traditionell zum Porsche-Testprogramm. Motor, Getriebe, Bremsen und Fahrwerk mussten in der Eifel ihre Feuertaufe bestehen. In Italien umrundeten die Versuchswagen den Hochgeschwindigkeitskurs von Nardò, wo es nicht nur um Höchst-Tempo, sondern auch um Kühlung und Handling ging. Im bis zu knapp 90 Meter unter dem Meeresspiegel liegenden Death Valley erreichten die Versuchsfahrzeuge den tiefsten Punkt ihres Dauerlaufs. Auf dem 4.300 Meter hohen Mount Evans in Colorado wurde die dünne Luft zur Herausforderung für die Biturbo-Aufladung und das Kraftstoffsystem. Am Ende der Erprobung summieren sich die zurückgelegten Strecken auf rund drei Millionen Kilometer.

Weniger spektakulär aber genauso wichtig ist die kundennahe Alltags-Erprobung im öffentlichen Straßenverkehr – in der Stadt und über Land in ganz Deutschland. Auch dabei werden unter Einhaltung aller Verkehrsregeln erhebliche Laufleistungen abgespult, um Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit des Gesamtfahrzeugs und seiner Systeme sicherzustellen, damit auch die achte Generation der Sportwagen-Ikone wieder der Beste 911 seiner Zeit wird.

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BMW R 1250: Die neue Boxer-Familie bekommt Zuwachs

Sa, 10/11/2018 - 07:27

Nach der GS und der RT vor einem Monat auf der Kölner Intermot, präsentiert BMW auf der EICMA in Mailand (–11.11.2016) nun weitere R-1250-Modelle mit dem weiter entwickleten Zwei-Zylinder-Boxermotor. Neben dem Roadster R und dem Tourensportler RS wird natürlich auch die neue Adventure-Variante des Bestsellers GS gezeigt.

Mehr Laufruhe und geringerer Verbrauch

BMW R 1250 GS Adventure.
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Allen Modellen gemein ist der um knapp 80 Kubikzentimeter auf 1,25 Liter gewachsene Hubraum bei elf PS mehr Leistung (136 PS / 100 kW). Das Drehmoment legte von 125 Newtonmetern auf 143 Nm zu, die zudem 250 Umdrehungen in der Minute eher anliegen. Kernstück des neuen Boxers ist die Shift-Cam-Technologie zur Variierung der Ventilsteuerzeiten und des Ventilhubs auf der Einlassseite. BMW verspricht mehr Laufruhe und geringeren Verbrauch.

Die Adventure und die RS verfügen serienmäßig über LED-Scheinwerfer, optional ist für alle Modelle auch LED-Tagfahrlicht erhältlich. Neu ist unter anderem auch das 6,5-Zoll-Vollfarb-TFT-Connectivity-Display. Das Angebot an verschiedenen Sitzhöhen wurde erweitert, für die R gibt es auf Wunsch erstmals einen fahraktiveren Sportlenker.

Die BMW R 1250 GS Adventure kommt im Dezember zum Einstiegspreis von 17 700 Euro auf den Markt. Die R 1250 R folgt im Februar für 13 750 Euro und die RS im März zum Preis von 14 4000 Euro.

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BMW Z4: Neue Größe am Roadster-Himmel

Sa, 10/11/2018 - 07:06

BMW stellt den bayerischen Herbst ins Sternzeichen des wachsenden Wagens und widmet sich den automobilen Spezialitäten im Programm. Nach dem Luxuscoupé 850i kommt im nächsten Frühjahr der Nachfolger des Roadsters Z4 auf die Straßen. Vom aktuellen Modell habe man immerhin mehr als 300 000 Exemplare verkauft, betont BMW. Dafür hat es allerdings auch gut 15 Jahre gebraucht. Der neue Z4 setzt sich nun deutlich von den bisherigen Versionen ab.

Deutlich sichtbare optische Veränderungen

BMW Z4.
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Um 8,5 Zentimeter hat er zugelegt und streckt sich nun auf 4,32 Meter in die Länge. Auch die Spurweite ist um fast sechs Zentimeter gewachsen, auf bis zu 18 Zoll großen Rädern steht der offene Münchener (der in Graz gebaut wird) muskulös und stramm auf dem Asphalt. Die Preisliste startet bei 40 950 Euro.

Die Formen und Proportionen des Z4 haben sich gravierend verschoben. Fahrer und Beifahrer sind weiter nach vorne gerückt, die Motorhaube fällt kürzer aus als bisher. Das Heck hat seine konvexen Rundungen verloren und spielt mit dreidimensionaler Gestaltung. Dabei wirkt es nicht gleich zerklüftet, ebenmäßig ist es aber nicht mehr. Das Stoffverdeck überspannt den Raum hinter den beiden Sitzen großflächig, das gibt dynamischen Schwung und der Silhouette einen Reiz, der den Betrachter auch bei geschlossenem Verdeck erfreut. Seine Stoffmütze hat der Z4 nach gut 15 Sekunden in den Kragen geschoben, das funktioniert auch während der Fahrt und bis zu einem Tempo von 50 km/h.

Mehr Raum und Klasse im Inneren

BMW Z4.
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Das Wachstum erlaubt die Mitnahme größerer Gepäckmengen, denn das Kofferraumvolumen hat, verglichen mit dem Vorgänger, um fast ein Drittel zugelegt. 281 Liter schafft der Zweisitzer weg, sofern das Verdeck geschlossen ist, etwas mehr als 160 Liter können bei Offenfahrten verladen werden. Auch weiter vorne ist das Raumangebot großzügiger geworden. Die Beinfreiheit steht einem Roadster mehr als gut zu Gesicht, ungewollter Kontakt mit der Co-Pilotin lässt sich mühelos vermeiden. Aber bei Bedarf ebenso einfach wie zufällig herstellen.

Der Innenraum hat an Klasse gewonnen. Überall erkennt das Auge Harmonie und Präzision, jeder Griff erlebt Sympathie. Ablagemöglichkeiten gibt es außerdem in angemessener Zahl, zwischen den Rückenlehnen findet sich ein Klappe, die zum Durchladen von Ski oder Hochsprungstangen von Kleinwüchsigen taugt. Fein geschnitten sind die Sportsitze, guter Seitenhalt und eine rückgratfreundliche Haltung sind garantiert. Das Zentraldisplay im 12-Zoll-Format stellt Daten und Karten messerscharf dar, neu im Z4 ist die Connected-Drive-Funktion, mit der die Spracherkennung auf kleine Witzeleien mit halbwegs klugen Kontern reagiert und einem elektronischen Schlüssel auf dem Smartphone, der mit bis zu vier weiteren Fahrzeugnutzern geteilt werden und per Funk an diese übermittelt werden kann. Zumindest bei denen, die ihren Z4 sorgenfrei verleihen wollen.

Vorerst drei Motorenvarianten für den Roadster

BMW Z4.
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Das Motorenprogramm ist übersichtlich. Der Basisvierzylinder mit zwei Litern Hubraum leistet 197 PS (145 kW) und gibt 320 Newtonmeter als Drehmomentspitze ab. Weil er die schon bei 1450 Umdrehungen in der Minute erreicht, stellt die avisierte Kombination mit einem handgeschalteten Getriebe gewiss eine willkommene Alternative zur Automatik dar. 6,5 Sekunden vergehen beim Standardsprint, 240 km/h liegen bei Höchstgeschwindigkeit an. 6,1 Liter Durchschnittsverbrauch nach dem neuen WLTP-Zyklus entsprechen einem CO2-Ausstoß von 139 Gramm je Kilometer. Die nächste Stufe erklimmt der Z30i mit gleichem Hubraum aber 258 PS (190 kW). Zum Preis von wenigstens 48 950 Euro werden 400 Nm als Drehmomentmaximum bei 1550 U/min geboten, 5,4 Sekunden dauert die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h und 250 km/h gibt BMW als Höchstgeschwindigkeit an. Der kräftigere Vierzylinder verbraucht 6,1 Liter Benzin, das sind 139 g/km CO2.

Die vorläufig dritte Motorvariante tritt mit dem Z4 M40i an, dessen 3,0-Liter-Reihensechszylinder auf 340 PS (250 kW) kommt und satte 500 Newtonmeter Drehmoment schon bei 1600 U/min an die Hinterräder sendet. Bis 4500 U/min bleibt es auf diesem hohen Niveau, es gibt kaum eine Fahrsituation, in der die Maschine nicht für ausgesprochen kräftigen Durchzug und hohe Elastizität gut ist. Spontan, fast spielerisch reagiert sie auf den Leistungsabruf, 4,6 Sekunden genügen ihr, den rund 1,5 Tonnen wiegenden Spitzen-Z4 aus dem Stand auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei Tempo 250 abgeregelt, Ausnahmen gibt es dabei nicht. Erst beim zukünftigen Anführer der Baureihe, dem MZ4 mit vermutlich mehr als 400 PS, der binnen Jahresfrist erscheinen soll, wird die Tempolimitierung im Zuge des M-Drivers-Package aufgehoben oder zumindest weiter nach oben verschoben.

Fahrvergnügen vom Feinsten

BMW Z4.
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Kombiniert werden alle Maschinen mit dem achtstufigen Steptronic-Automaten, nur für die Basisversion Z20i gibt es ab September 2019 auch eine manuelle Schaltung. Deshalb ist der aktuelle und vermeintlich günstige Einstandspreis von knapp 41 000 Euro für den Z20i Augenwischerei, bis dahin ist die Kopplung mit dem 2350 Euro teuren Automaten obligat. Außerdem kann der günstigste Z4 bis Juli 2019 nur mit dem aufpreispflichtigen Hifi-Lausprecherpack bestellt werden, Serienstandard ist weißer Karosserielack. Alle anderen Farben sind extra zu bezahlen, bis hin zur Individuallackierung Frozen Grey Metallic für 3300 Euro.

Dafür bietet der BMW-Roadster Fahrvergnügen vom Feinsten. Die Sportlenkung gehört wie die Wahlmöglichkeit zwischen vier verschiedenen Fahrmodi zur Serienausstattung, sie ist dank des Hinterradantriebs völlig frei vom Einfluss der Momente. Mit hoher Genauigkeit lässt sich der Z4 M40i durch jegliche Kurvenlinien dirigieren, Lastwechsel nimmt er mit Lässigkeit hin, allein der zu brachiale Krafteinsatz beschert dem Heck besonders auf nassen Fahrbahnen kleine Ausrutscher. Klingt dramatisch, ist es aber nicht, denn die Assistentenschar, allen voran das Fahrdynamik-Programm, hilft bei der Kontrolle und dabei, diw Situation zu entschärfen. Sie vermittelt dem Fahrer aber das Gefühl, er habe dies selbst hinbekommen. Der Mensch denkt, die Maschine lenkt. Immerhin ist der überaus sonore Auspuffklang dank der zweiflutigen Abgasanlage real, er untermalt die muntere Spritztour, die in unserem Fall durch die einst königlichen Wälder und Parks um das portugiesische Sintra führten und auf den wilden Kurven entlang der stürmischen Atlantikküste den Weg Richtung Süden aufregend gestaltete.

Weniger Schutz für mehr Leichtigkeit

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Die Agilität des Z4 rührt nicht zuletzt von seiner ausgewogenen Massenverteilung her. Genau zur Hälfte lastet sie auf der Vorder- und der Hinterachse. Um dies zu erreichen, hat die Z4-Entwicklungsmannschaft ordentlich in die Trickkiste greifen müssen, denn der Reihensechser vorn ist kein Leichtgewicht. Deshalb ist die Motorhaube aus Aluminium gefertigt, ebenso Teile der Seitenwände. Auch die komplexe Vorderachse, eine Konstruktion aus Doppelgelenk-Zugstreben und Federbeinen, wird aus einer Kombination von Leichtmetall und Stahl zusammengesetzt. Unter dem Heck tut eine Fünf-Lenker-Achse in ähnlichem Materialmix Dienst, über ihr, im Kofferraum, wird ebenfalls aus Gründen optimaler Gewichtsverteilung, die Bordbatterie untergebracht.

Der BMW-Roadster ist frisch, hochwertig und agil gelungen. Seine eingeschränkte Alltagstauglichkeit liegt in der Natur der Sache, in dunklen Gassen oder finsteren Parkhäusern möchte man ihn wegen seines empfindlichen Stoffverdecks nicht wirklich unbewacht abstellen. Ein klappbares Blechdach würde mehr Schutz bieten – aber den Spaß an der Leichtigkeit entscheidend verderben.

Technische Daten BMW Z4 M40i Länge x Breite x Höhe (m) 4,32 x 1,86 x 1,31 Radstand (m) 2,47 Motor R6-Benziner, 2998 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 250 kW / 340 PS bei 5000 U/min Max. Drehmoment 500 Nm von 1600–4500 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,6 Sek. WLTP-Durchschnittsverbrauch 7,4 Liter Effizienzklasse C CO2-Emissionen 168 g/km (Euro 6d Temp) Leergewicht / Zuladung min. 1535 kg / max. 325 kg Kofferraumvolumen 281 Liter Wendekreis 10,3 m Bereifung 275/45 R 18 Luftwiderstandsbeiwert 0,31 cW Wartungsintervalle 30 000 km / 24 Monate Garantie 2 Jahre Basispreis 60 950 Euro Testwagenpreis 74 900 Euro

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Dank Abt und Kreisel kommt der Audi RS 6 auf über 1000 PS

Sa, 10/11/2018 - 06:55

Gemeinsam mit Kreisel Electric aus dem österreichischen Rainbach blickt Abt schon einmal in die Zukunft des Tunings. Das Unternehmen hat seinem bereits 730 PS starken Abt Audi RS 6 dank Elektrokraft auf eine noch höhere Leistungsstufe gehoben. Oberhalb von 100 km/h kann der Fahrer für kurze Zeit noch zusätzliche 288 PS und 317 Newtonmeter Drehmoment abrufen. Der Zusatz-Boost kann einfach per Knopfdruck abgerufen werden.

Die Mega-Power überträgt sich auf die Hinterachsen

Abt Audi RS 6-E Concept.
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Damit steht dem hybridisierten Prototyp Abt Audi RS 6-E eine beeindruckende Systemleistung von 1018 PS und 1291 Newtonmetern zur Verfügung. Da die Zusatzpower nur bei Bedarf zugeschaltet wird, reicht eine kompakte Batterie mit einer Kapazität von 13,6 kWh aus, die von Kreisel beigesteuert wird. Abt ist auf das Tuning von VW- und Audi-Modellen spezialisert sowie für den Einsatz der Formel-E-Fahrzeuge für Audi Sport zuständig.

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Pick-up unter Strom: Bollinger B2 soll 2020 in Serie gehen

Fr, 09/11/2018 - 16:19

Seit ewigen Zeiten sind in den Top-Ten der US-amerikanischen Automobil-Zulassungen etliche Pick-ups vertreten, ganz vorne mit dabei ist immer die F-Serie von Ford. Im vergangenen Jahr wurden 896 764 Exemplare verkauft. Chevrolet brachte es mit dem Silverado auf gut 586 000 verkaufte Einheiten, und der Dodge Ram fand knapp über 500 000 Kunden. Alle verfügen über hubraumstarke und verhältnismäßig durstige Benziner. Jetzt will die US-amerikanische Firma Bollinger Motors mit einem elektrisch angetriebenen Pick-up den Markt aufmischen.

Eher praktisch als hübsch

Bollinger B2.
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Von seiner Optik her erinnert er an den Defender von Land Rover, den es ja auch als Pritschenwagen in verschiedenen Versionen gab. Bollingers B2 ist fast noch kantiger gezeichnet als der kultige Brite, was die Produktion vereinfacht. So kann die Karosserie kostengünstig fast auf einer Abkantbank vorgenommen werden.

Wirklich hübsch ist er eher nicht, aber ungeheuer praktisch. Und diese praktischen Gene eines Wagens mit offener Ladefläche mögen in den USA nicht nur die Farmer und Handwerker, sondern auch Hausfrauen, Professoren, Studenten und Angestellte auf dem Weg zum Büro. Manchen von ihnen dürfte – nicht nur im traditionell umweltbewussten Bundesstaat Kalifornien – die Entscheidung leicht fallen, auf einen Elektro-Pritschenwagen umzusteigen. Der B2 ist eine Weiterentwicklung des vor einem Jahr präsentierten B1 des 2014 gegründeten Start-ups aus dem US-Bundesstaat New York. Benannt ist die Firma nach ihrem Gründer, der mit Vornamen Robert heißt.

Der B1, von dem ein fahrbereiter Prototyp existiert, ist ein vollelektrisch angetriebener Geländewagen

Bollinger B1 und B2.
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Der B2 ist seine logische Ergänzung. Neben seiner offenen Ladefläche bietet der B2 (Radstand 353 Zentimeter) in seiner Doppelkabine Platz für vier Passagiere. Er ist mit 5,27 Metern deutlich länger, ist 2,26 Meter breit und 1,85 Meter hoch. Er wiegt knapp 2,3 Tonnen, etwa das gleiche Gewicht soll der Bollinger Nummer zwei zuladen können. Hinzu kommt eine Anhängelast von 3,4 Tonnen. Die Pritsche bietet eine 1,2 Meter breite und 1,75 Meter lange Ladefläche. Öffnet man die Heckpartie des Doppelkabiners und klappt die Rücksitze um, steht eine Ladelänge von 250 Zentimetern zur Verfügung. Da unter der „Motorhaube“ kein klassischer Verbrenner sitzt, hat Bollinger dort einen zusätzlichen Kofferraum untergebracht.

Die technischen Daten der E-Motoren – je einer pro Achse – dürften auch leistungsverwöhnte Amerikaner zufrieden stellen. Bollinger gibt für den Allradler einen Wert von 527 PS (388 kW) an, das maximale Drehmoment soll bei 697 Newtonmetern liegen. Damit sprintet der B2 nach Werksangaben in 6,5 Sekunden von null 0 auf 96,6 km/h (60 mph). Für den Einsatz in den USA ist die Höchstgeschwindigkeit ein eher theoretischer Wert: Sie liegt bei 161 km/h.

Die Batterie mit 120 Kilowattstunden ist im Wagenboden untergebracht

Bollinger B1.
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Sie soll ausreichend Energie für eine Fahrstrecke von über 300 Kilometern zur Verfügung stellen. Rund zehn Stunden dürfte es dauern, bis der Bollinger an Wechselstrom wieder komplett aufgeladen ist – per Schnell-Ladung soll das in 75 Minuten erledigt sein.

Gebaut werden sollen der B1 und der B2 bei Optimal Inc., einem Unternehmen aus Plymouth (Michigan). Die Produktion des B1 soll im Jahre 2019 starten, ein Jahr darauf, so die Planung, soll auch der B2 auf demselben Band in Serie gehen. Einen ersten Prototyp des E-Lasters soll es 2019 geben.

Bollinger will seine E-Mobile auch exportieren, etwa nach Australien, Kanada, Neuseeland und in die EU. Bleibt abzuwarten, ob das mit der minimalistischen Sicherheitsausstattung der Fahrzeuge klappen wird. Sicherheitsgurte müssen ausreichen, den Einbau von Airbags haben die Amerikaner – zumindest bisher – für ihre Stromer nicht geplant.

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Härtetest für den neuen Porsche 911

Fr, 09/11/2018 - 16:07

Die achte Generation der Sportwagen-Ikone Porsche 911 debütiert Anfang 2019. Nach dem Anspruch der Zuffenhauser soll der neue Klassiker wieder der beste 911er aller Zeiten werden. Und das bedeutet: Vor dem Start mussten Prototypen bereits ein überaus aufreibendes Erprobungsprogramm absolvieren.

Keine Extremsituation wird ausgelassen

Im Konvoi über die Brücke: Die Testfahrer waren in mehreren Kontinenten auf Achse.
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Stress pur also für Fahrer und Fahrzeug beim Wechsel zwischen heißestem Sommer mit 50 Grad plus und Eishöllen mit 35 Grad minus. Großstadt-Stop-and Go, Rennstrecken-Quälerei, Wasserdurchfahrten, Feuchtigkeit und radikale Trockenheit: Der neue 911er muss alles wegstecken – und hinterher funktionieren wie vorher. Und zwar „die Flüssigkeiten, sämtliche Systeme und Bedienungsabläufe sowie Anzeigen und Displays. Nur so können wir sicher sein, dass das Fahrzeug in allen Regionen dieser Welt störungsfrei bewegt werden kann“, sagt Andreas Pröbstle, Projektleiter Gesamtfahrzeug 911.

Im Zentrum der unerbitterlichen Tests standen dabei laut Porsche Fahrwerk und Motor, das komplett neue Bedienkonzept samt Instrumenten und Displays, die neuen Assistenzsysteme und die erweiterte Connectivity. In Deutschland gehört der Nürburgring traditionell zum Porsche-Testprogramm. Motor, Getriebe, Bremsen und Fahrwerk mussten dort Bestleistungen zeigen. China, Death Valley, das Höchstgeschwindigkeits-Areal im italienischen Nardo – zuletzt summierten sich die zurückgelegten Strecken auf rund drei Millionen Kilometer.

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Mercedes-Benz C-Klasse Erlkönig

Fr, 09/11/2018 - 11:20

Premiere! Die ersten Bilder der nagelneuen Mercedes-Benz C-Klasse sind eingetroffen. Die zukünftige C-Klasse (Baureihe W206) wird eine neue Plattform erhalten. Die MR2-Plattform bedeutet eine technische Weiterentwicklung, besonders in Hinblick auf den Heckantrieb und ist bereits bekannt aus der aktuellen E-Klasse. Die MR2 bringt weniger Gewicht auf die Waage und verfügt über einige Eigenschaften aus der EVA-Abteilung, die in den zukünftigen EQ-Modellen genutzt werden können. Das könnte man auch als Hinweis auf mögliche alternative Antriebe in der neuen C-Klasse verstehen.

Vierzylinder machen das Kerngeschäft aus

Mercedes-Benz C-Klasse.
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Angetrieben wird die C-Klasse mit den bekannten Vierzylinder-Motoren, inklusive einem 2.0-Liter Diesel, der bereits seinen Dienst in der E-Klasse verrichtet. Eine komplett neue Generation an Sechszylindern (sowohl Diesel und Benziner) können von den Kunden geordert werden. Einen Diesel, als Reihen-Sechs-Zylinder kennt man bereits aus der aktuellen S-Klasse. Der leistet als Turbo 286 PS und 340 PS als Biturbo. Ein 3.0-Liter Benziner soll mehr als 400 PS leisten können. Ein Plug-in-Hybrid soll auch im Angebot stehen, ein Elektromotor zusammen mit einem Vierzylinder werden für den Vortrieb sorgen. Rein elektrisch soll mit dem Antrieb eine Reichweite von 100 Kilometern möglich sein.

Neuerungen im Cockpit

Mercedes-Benz C-Klasse.
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Mercedes wird sich mit der C-Klasse zusehends vom Xenon-Licht verabschieden und sich mehr auf LED-Technologie fokussieren. Die Strahlkraft der Frontscheinwerfer könnte damit eine Reichweite von fast 600 Metern erreichen. Allerdings soll dieses Feature nur gegen Aufpreis verfügbar sein.

Einige Assistenzsysteme werden aus der S-Klasse übernommen werden. So kann der Fahrer beispielsweise via Smartphone seinen Mercedes in die Garage steuern können. Ein WLAN-Hotspot bekommt die C-Klasse auch. Generell soll die Digitalisierung vollen Einzug erhalten, aber über die Details wird noch geschwiegen. Oder kann man tatsächlich etwa Parallelen zu jenem System aufmachen, dass im A8 Verwendung findet, wo sich die digitalen Schaltflächen bei Berührung vergrößern und sich die Karten für die Navigation im 3D-Modus darstellen lassen.

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Zehn Jaguar I-Pace für Berliner Mobilitätsdienstleister

Fr, 09/11/2018 - 07:44

Emissionsfreie Fahrdienste in Ballungszentren – das soll nicht nur den Betreibern nützen, sondern auch dem Image des Herstellers Jaguar. Mit der feierlichen Übergabe von zehn Exemplaren des Modells I-Pace an den Berliner Dienstleister Rocvin setzt sich die englische Traditionsmarke binnen weniger Monate zum zweiten Mal umweltverbunden in Szene.

Mitglieder des VDIK avancieren zu Trendsettern

Jaguar I-Pace des Mobilitätsdienstleisters Rocvin in Berlin.
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Im Juli hatte das „Münchner Taxi Zentrum“ zehn I-Pace übernommen, Rocvin verfolgt ein anderes Geschäftsmodell. Es stellt Mobilitätsdienste für Geschäfts- und Privatkunden zur Verfügung und ist in der Hauptstadt seit geraumer Zeit auch für politische Funktionsträger im Einsatz. In der Berliner Repräsentanz des Verbandes des internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) fand jetzt die symbolische Schlüsselübergabe statt.

Verbandspräsident Reinhard Zirpel freute sich dann auch über die Gastgeberschaft für dieses Ereignis und lobte sein Mitgliedsunternehmen Jaguar, das als erstes von 33 angeschlossenen Marken mit seiner Premium-Limousine dieses Signal für eine Minderung der Luftbelastung aussende. Durch den wachsenden Einsatz schadstoffgeminderter Pkw sei es in der Vergangenheit gelungen, die Luftbelastung gerade in Zentren wie Berlin zu senken, obwohl gleichzeitig die Zahl der in Betrieb befindlichen Kraftfahrzeuge gestiegen sei. Die Mitglieder des VDIK seien bei den Bemühungen um Schadstoffreduzierung Trendsettter, denn 40 Prozent der derzeit angebotenen Elektrofahrzeuge stammten von ihren Marken.

Jaguar Chef sieht noch viel Arbeit im Bereich E-Mobility

Jaguar I-Pace von Rocvin in Berlin.
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„Wir sind fest davon überzeugt“, sagte Jaguar-Chef Prof. Dr. Ralf Speth, „dass unser I-Pace viele Menschen von der Elektromobilität überzeugen wird.“ Er sieht den Elektro-Crossover „an der Spitze der Entwicklung“ und hob die besondere Eignung des Modells für Chauffeursfahrten hervor. Durch die Konstruktion des Leistungsakkus zwischen den Achsen und die geringen Karosserieüberhänge sei es innerhalb von Parklücken-freundlichen Abmessungen gelungen, sehr viel Platz für Passagiere zu generieren. Die Verhältnisse im Innenraum seien vergleichbar mit denen „eine Fahrzeugsklasse höher“.

Gleichzeitig, so räumte der Jaguar-CEO ein, gebe es aber noch viel zu tun. Man müsse die „Erschwinglichkeit von E-Motorisierung verbessern.“ Die vergleichsweise hohen Preise, die den teils immensen Batteriekosten geschuldet sind, gelte es einzubremsen. Bislang ist es nicht gelungen, die Voraussagen zu erfüllen, dass sich mit dem Hochfahren einer Massenproduktion auch die Kosten für die Akkus minderten.

Größter Privater Limousinendienst

Jaguar I-Pace des Mobilitätsdienstleisters Rocvin in Berlin.
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Derzeit ist das Gegenteil der Fall: Da die Fertigung von Batteriezellen gegenwärtig nur bei wenigen Herstellern weltweit erfolge, stiegen die Preise für die Speicher wieder. Auch Jaguar sei, so Speth, davon betroffen, weil es immer schwieriger würde, angesichts der steigenden Nachfrage nach dem I-Pace genügend Batterien zu beschaffen. Der Ausbau einer auf Massenelektromobilität ausgerichteten Lade-Infrastuktur ist in diesem Kontext nur die zweite Seite der gleichen Medaille.

Die Firma Rocvin gehört der Safe Driver Group an, die hochwertige Services rund um das Automobil anbietet. Sie betreibt Deutschlands größten privaten Limousinendienst und hat eine ihrer Tiefgaragen unlängst umgebaut und I-Pace-tauglich gemacht. 16 Ladepunkte sollen künftig die Energie für die neuen Fahrzeuge bereit stellen – wie es heißt, zu 100 Prozent aus Ökostrom. Die junge Flotte vor dem Zaun der VDIK-Repräsentanz bot zum Fototermin einen interessanten Kontrast zum üblichen Verkehrsaufkommen. In unmittelbarer Nähe der feinen Berliner Wohngegenden Dahlem und Zehlendorf gelegen, trifft man dort sonst eher Pkw mit großvolumigen Verbrennungsmotoren an.

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Der Audi A6 im Test: Wachsam auch nachts

Fr, 09/11/2018 - 06:53

Ein Cockpit fast ohne Tasten und viele Assistenz-Systeme zeichnen den Audi A6 aus. Was das in der Praxis bringt, zeigt der Langstrecken-Test. Schlanker, dynamischer, ohne „die Marken-Tradition zu ignorieren“ – so zeichnet der seit über vier Jahren für Audi tätige Chefdesigner Marc Lichte seine Autos. Nach und nach wendet er seine Form-Philosophie auf alle Modellreihen an. Aktuell beim neuen A6, der als klassische Limousine für eine längere Tour zur Verfügung stand.

Touchscreen-Infotainment funktioniert im Praxisbetrieb

Das Design des A6 findet eine gelungene Linie zwischen Eleganz und Sportlichkeit.
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Tatsächlich zeigt sich das Styling von außen gegenüber dem Vorgänger vor allem als gelungene Evolution – nicht als Revolution. Die hat sich dafür im Interieur ereignet: Echte Tasten und Schalter sind fast komplett abgeschafft und durchgehend durch gläserne Touchscreens ersetzt. Das gibt es in dieser Konsequenz nur noch in zwei anderen Audi-Modellen, nämlich dem A8 und dem E-Tron – sowie in den Elektro-Autos von Jaguar und Tesla. Bei Letzterem informiert ein riesiges Tablet über alle Daten von Tempo bis zur Temperatur, während Audi die Daten und Bedienung auf drei Displays verteilt: Direkt im großen, virtuellen Fahrer-Cockpit – und im Head-Up-Display – erscheinen die wichtigen Infos wie Tempo und Navi-Hinweise, ergänzt durch Wahl-Einblendungen wie Straßenkarte, Reiseinfo oder gerade laufendes Audio-Stück. Oben in der Mittelkonsole lässt sich alles zeigen und bedienen, was auch für den Beifahrer sinnvoll sein könnte. Also neben Entertainment oder Navi auch Wetter-Infos oder (vorlesbare) News, deren Schaltflächen sich auf dem Screen sortieren lassen wie Handy-Apps. Alternativ lässt sich hier das Smartphone via Apple Carplay bedienen – parallel zum Audi-eigenen MMI. So kann beispielsweise der Beifahrer die Playlists seiner Spotify-App durchstöbern, während der Fahrer die Zielführung der Audi-Navigation inklusive Verkehrslage vor Augen hat.

Im unteren Teil der Mittelkonsole findet sich die virtuelle Schaltfläche für die Klima-Anlage. Das alles ist zugegebenermaßen sehr viel, sehr flexibel und erschließt sich in der Fülle seiner Möglichkeiten dem A6-Besitzer wahrscheinlich erst nach einiger Nutzung. Im Praxisbetrieb funktioniert es aber durchaus. Die Befürchtung, dass fehlende mechanische Tasten die Sicherheit beeinträchtigen, bestätigt sich nicht: Der Fahrer muss nur kurz hingucken und trifft zuverlässig die virtuellen Schalter, die dann mit einem leisen Klick antworten. Überhaupt fummelt man eigentlich recht wenig herum, wenn man auf der Autobahn Kilometer abspult. Die Klimaanlage bleibt in der Regel im Automatikmodus, der Fahrmodus auf Automatik und Sender oder Playlist ändert man ja auch nicht ständig. Die Audio-Lautstärke hingegen schon – klugerweise hat Audi deren Einstellung als gewohnten Drehregler belassen.

Nachtsicht-Kamera erweist sich als überzeugendes Feature

Die auf den Displays hinter dem Lenkrad und in der Mittelkonsole angezeigten Inhalte oben lassen sich nach Bedarf konfigurieren.
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Aus der Fülle der Assistenzsysteme haben sich zwei als besonders praktisch und sicher erwiesen: Zum einen der adaptive Tempomat, der bei Geschwindigkeits-Begrenzungen das Fahrzeug entsprechend abbremst. Er erkennt die entsprechenden Verkehrsschilder zuverlässig, hin und wieder „übersieht“ er aber deren Auflösung – besser als umgekehrt. Das andere überzeugende Feature ist die Nachtsicht-Kamera. Deren Infrarot-Bild kann der Fahrer ins Cockpit einblenden – eine nette Spielerei. Sinnvoller ist die ständige Wachsamkeit dieses Systems im Hintergrund: Selbst in anderen Display-Modi, etwa der Navi-Ansicht, blendet es nächtens automatisch Fußgänger und Radler ein, die sich auf oder nahe der Fahrbahn befinden. Das funktionierte in der Praxis in mehreren Situationen sehr zuverlässig.

Andere Assistenz-Technologien sind dagegen Geschmackssache. Den Lenk-Assistent etwa, der den Wagen zurückdrückt, wenn man sich der Fahrspur-Markierung nähert, mag mancher als Unterstützung empfinden – ein anderer als Bevormundung. Aber wie alle Helfer-Systeme lässt er sich deaktivieren.

Niedriger Verbrauch und sicher vor Fahrverboten

Unter der Motorhaube arbeitete beim Testwagen der Diesel mit sechs Zylindern.
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Abseits der ganzen High-Tech-Pracht ist der A6 ein überaus komfortables Langstrecken-Mobil. Vier Personen finden entspannt Platz, auch zu fünft lässt es sich aushalten – wobei es schwierig wird, bei zwei bis drei Kindersitzen hinten die Gurtschlösser freizulegen. Der geräumige Kofferraum dagegen fasst, auch in der Stufenheck-Ausführung, locker das Familien-Gepäck für eine Woche.

Als äußerst angenehmer Reisebegleiter präsentiert sich der V6-Turbodiesel mit 286 PS. Nur in der Kaltstartphase überhaupt als Selbstzünder wahrnehmbar, schnurrt er sanft und leise über die Autobahn, beschleunigt bei Überholbedarf kräftig und arbeitet perfekt mit der Achtgang-Automatik zusammen. Dank eines Praxisverbrauch von 6,6 Litern gleicht er dazu die derzeit absurd hohen Spritpreise teilweise wieder aus. Mit der aktuellen Emissionsklasse Euro6 d-Temp ist er vor Fahrverboten sicher. Zumindest technologisch hat sich Audi mit seinen aktuellen Aggregaten also von dem Betrugsskandal erholt, strafrechtlich und imagemäßig sieht das natürlich anders aus.

Grundpreis steigt im Konfigurator rasant in die Höhe

Breite LED-Rücklichter und Auspuff-Verkleidungen unterstreichen den sportlichen Look des A6.
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Mit der optionalen adaptiven Luftfederung erreicht der A6 dazu einen Fahrkomfort, der Zweifel an der Notwendigkeit eines A8 aufkommen lässt: Souverän gleitet der Testwagen in den Modi Komfort oder Automatik über Straßen-Unebenheiten; selbst nach vielen hundert Kilometern kann man die Fahrt noch genießen. Der Sport-Modus liefert mehr Rückmeldung zur Fahrbahn, was aber bei einem Fahrzeug dieser Business-Klasse eher eine theoretische Option ist.

Nachteil all dieser Goodies: Der Grundpreis des Audi A6 von 49.150 Euro – beziehungsweise 58.050 Euro für den getesteten A6 50 TDI – steigt sehr leicht rasant an, mit Extras stehen schnell mal eben über 70.000 Euro im Konfigurator. Natürlich ist der A6 auch „nackt“ ein sinnvoll ausgestattetes, sehr gutes Langtrecken-Mobil. Dienstwagen-Einkäufer und -Nutzer kalkulieren sowieso mit Leasingraten und Steuerbelastung, und für Privatkäufer wäre der Tipp: Warten, bis diese gut bestückten Fahrzeuge als Jahreswagen beim Händler ankommen.

Technische Daten Audi A6 Limousine 50 TDI quattro Viertürige, fünfsitzige Limousine Länge/Breite (m. Spiegeln)/Höhe/Radstand in Millimeter 4.939/2.110/1.457/2.924 mm Kofferraumvolumen 530 l Leergewicht 1.825 kg zul. Gesamtgewicht 2.475 kg Tankinhalt 63 l Antrieb V6-Turbodiesel-Motor Hubraum 2.967 ccm Leistung 210 kW/286 PS bei 3.500 – 4.000 U/min Drehmoment 620 Nm bei 2.250 – 3.000 U/min Getriebe Achtgang-Automatik Kraftübertragung Allrad-Antrieb 0 – 100 km/h 5,5 Sekunden Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Verbrauch NEFZ 5,5 – 5,8l/100 km Test-Verbrauch 6,6 l/100 km CO2-Emission 142 – 150 g/km Emissionsklasse Euro 6d-Temp Preis ab 58 050 Euro

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VW Tarok Concept soll nahezu unverändert in Serie gehen

Do, 08/11/2018 - 14:41

Volkswagen feiert heute mit der Pick-up-Studie Tarok Concept auf der Sao Paulo International Motor Show (–18.11.2018) eine Weltpremiere. Die Ladefläche des Fahrzeugs in der Fünf-Meter-Klasse kann als Novum durch die klappbare Rückwand im unteren Bereich der viertürigen Doppelkabine verlängert werden. So lässt sich ein Teil des Fahrerhauses noch als Frachtraum für längere Gegenstände nutzen. Ebenso charakteristisch ist der Dachbügel in Targa-Optik und die Dynamik für dieses Segment.

Vierzylinder-TSI-Motor als Total-Flex-Fuel-Aggregat

Volkswagen Tarok Concept.
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Das Interieur des Tarok ist weitgehend digital ausgeführt. Optisch prägend ist eine in Wagenfarbe lackierte Querspange, die sich über die gesamte Schalttafel erstreckt. Ein mit Glas überbautes Infotainmentsystem, digitale Klimabedienung und virtuelle Instrumente bilden die zentralen Cockpitelemente.

Angetrieben wird der Tarok Concept von einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder-TSI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasilien als Total-Flex-Fuel-Aggregat sowohl mit reinem Ethanol (E100) als auch einem Benzin-Ethanol-Gemisch (E22) gefahren werden kann. Kombiniert ist der TSI im Tarok Concept mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe und dem permanenten Allradantrieb 4Motion.

Volkswagen will den Fünfsitzer in absehbarer Zukunft nahezu unverändert als Serienversion in Brasilien auf den Markt bringen. Alternativ soll es dann, auch mit Blick auf weitere mögliche Märkte, einen ebenfalls 150 PS starken 2,0-Liter-Turbodiesel geben.

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