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Aktualisiert: vor 3 Minuten 18 Sekunden

Kalaschnikow feuert in Richtung Tesla

Sa, 01/09/2018 - 08:10

Weltweit bekannt geworden ist der russische Waffenhersteller Kalaschnikow durch seine AK-47, das von Michail Kalaschnikow entwickelte Sturmgewehr. Jetzt präsentiert das Unternehmen mit dem CV-1 ein Elektro-Auto im Sowjet-Style, von dem die Russen behaupten, es könne durchaus mit einem Tesla konkurrieren.

Bewusst nostalgische Formensprache

Kalaschnikow CV-1.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kalaschnikow

Auffallend am in Babyblau lackierten „elektrischen Superauto“ CV-1 ist zunächst einmal sein Retro-Look im Stil der 1970er Jahre. Er ähnelt sehr dem Izh 2125 Kombi – einem einst sehr beliebten sowjetischen Familienauto – und setzt wohl durchaus bewusst auch auf dessen Formensprache. Die tief liegende Karosserie verbirgt fast komplett die großen Felgen, die den russischen E-Wagen auszeichnen.

Die Batterie des CV-1 soll rund 50 Kilogramm wiegen und es auf eine Stromstärke von 2.000 Ampere bringen. Nach Angaben von Kalaschinkow liegt die Batteriekapazität bei 90 Kilowattstunden. Mit einer Ladung soll das Fahrzeug, das in sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen kann, eine Fahrstrecke von rund 350 Kilometer zurücklegen können. Die Leistung soll bei 299 PS (220 kW) liegen. Über einen Zeitpunkt zur Markteinführung oder Preise wurde bisher nichts bekannt.

Kalaschnikow drängt auch auf den Motorrad-Markt

Kalaschnikow SM-1.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Kalaschnikow

Außerdem hat Kalaschnikow eine elektrisch angetriebene Enduro, die SM-1, gezeigt. Das 2,2 Meter lange Motorrad soll eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und eine Reichweite von 150 Kilometer haben.

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Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander: Flotter Dreier

Sa, 01/09/2018 - 06:47

Ab September ist die dritte Generation des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander zu haben, der nach wie vor mit drei Motoren ausgestattet ist: mit einem Benziner und zwei Elektro-Aggregaten. Die Verjüngungskur fiel optisch sehr zurückhaltend aus, um so mehr kümmerten sich seine Entwickler um das Innenleben des SUV. Das Ergebnis: mehr Leistung, mehr Drehmoment und ein geringeres Geräuschniveau.

Meistverkauftes Auto seines Genres

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mitsubishi

Als Mitsubishi sein SUV Outlander 2013 zum ersten Mal als Plug-in Hybrid in die Verkaufsräume brachte, betrat der japanische Automobilkonzern Neuland. Das Sport Utility Vehicle, das zuvor mit traditionellem Antrieb zusammen mit dem Golf-ähnlichen Colt nach 2003 das Unternehmen vor der Pleite bewahrt hatte, war jetzt – erstmals für seine Fahrzeuggattung – auch als Hybridfahrzeug erhältlich, das seinen Akku sowohl mit dem eingebauten Verbrennungsmotor als mit dem Stromnetz laden konnte. Inzwischen ist der Outlander PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) in Europa das meistverkaufte Auto seines Genres.

Neuerdings tritt als Verbrennungsmotor ein 135 PS (99 kW) starker und 2,4 Liter großer Benziner mit einem maximalen Drehmoment von 211 Newtonmetern in Aktion. Der Vorläufer schaffte mit seinem zwei Liter großen Aggregat 14 PS weniger und brachte es nur auf ein maximales Drehmoment von 190 Nm. Als Generator funktioniert er bei Bedarf die beiden E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse (60 kW/82 PS vorne und 70 kW/95 PS hinten) zu Akkus um, die ihre Elektrizität an die 80 Zellen der 300 V-Lithium-Ionen Batterie schicken. Die sorgt bei einer rein elektrischen Fahrweise (kombiniert nach NEFZ) für eine Reichweite von bis zu 54 Kilometern. Das ist mehr als genug für die Erteilung eines E-Kennzeichens, das für eine Reihe von Vorteilen gegenüber Autos mit herkömmlichem Antrieb sorgt. So dürfen auf diese Weise als Elektrofahrzeuge ausgewiesene Autos, die mindestens 30 Kilometer ausschließlich strombetrieben erreichen müssen, zum Beispiel in manchen Kommunen an speziell mit Ladestationen ausgestatteten Plätzen kostenlos parken oder Busspuren benutzen.

Kein Renntempo, aber entspanntes Fahren

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mitsubishi

Den Benzinmotor zeichnet zudem eine weitere Besonderheit aus: Er arbeitet im Niedrig- und Teillastbereich nach dem sogenannten Atkinson-Zyklus, einer speziellen Kurbelmechanik mit variabler Ventilsteuerung, die ihm einen höheren Wirkungsgrad bei gleichzeitig höherer Leistung verleiht.

Die Höchstgeschwindigkeit mit Strom beträgt 135 km/h, soll es einmal schneller gehen, sind mit Hilfe des Benzinmotors 170 km/h möglich. Das ist zwar kein Renntempo, lässt aber eine entspannte Fahrweise bei angenehmer Ruhe zu. Lediglich bei der Spitzengeschwindigkeit gibt der Benzinmotor seine ansonsten stets vorhandene akustische Zurückhaltung etwas auf.

Einigermaßen bescheidenes Außendesign

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mitsubishi

Während im Fahrbetrieb der Benzinmotor und auf Wunsch zusätzlich der Schiebebetrieb per Rekuperation, also Rückgewinnung, elektrische Energie liefert, geht das im Stand entweder an einer Ladesäule oder zu Hause an der Steckdose per Kabel: in 25 Minuten per Schnell-Ladung an der Ladesäule bis auf 80 Prozent der Kapazität und in fünfeinhalb Stunden an der 230 Volt/zehn Ampère Steckdose voll.

Im Außendesign zeigten sich die Mitsubishi-Gestalter bei der Neuauflage des Outlander einigermaßen bescheiden. Vorne beschränkten sie sich auf einen neu gestalteten Kühlergrill, darunter ein „Dynamic Shield“ genanntes neues Frontstyling-Element, das hinten als Heckstyling-Element wiederkehrt sowie veränderte Scheinwerfer- und Nebelscheinwerfer-Umrandungen. Für eine sportliche Note sorgt ein dynamisch aussehender Heckspoiler. Auch die jetzt ab Basis-Version auf 18 Zoll gewachsenen Räder tun der Gesamterscheinung des Wagens gut. Der Innenraum macht jetzt optisch einen nobleren Eindruck, einige Schalter und die Armaturen wurden neu gestaltet, und die Sitze bieten nicht nur Bequemlichkeit für längere Reisen, sondern auch Halt bei Fahrten über Stock und Stein.

Durch Förderung zum Schnäppchen

Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mitsubishi

Denn der Neue macht nicht nur auf Asphalt oder Beton eine gute Figur, er bewältigt zudem problemlos auch ruppiges Gelände. Teilweise recht raue Wald- und Feldwege im Bergischen Land östlich von Köln mit steilen Bergauf- und Bergab-Passagen auf rutschigem Schotter-Untergrund stellten ihn jedenfalls kein einziges Mal vor Probleme. Bei solchen Ausflügen könnte der Plug-in Hybrid Outlander noch einen weiteren Vorteil als Energieversorger ausspielen, denn er verfügt über zwei 230-Volt-Steckdosen im Innenraum mit einer Leistungsabgabe von bis zu 1500 Watt. Das reicht zum Beispiel für den Einsatz eine kleinen Kettensäge, mit der man – die Genehmigung des Försters vorausgesetzt – im Wald Brennholz für den häuslichen Kamin zurecht sägen lässt.

Dadurch, dass der Staat zusammen mit der Automobilindustrie die Elektromobilität nach Kräften fördert, lohnt sich ein Blick auf die Preisgestaltung des neuen Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander. Er wurde genau genommen gegenüber seinem Vorgänger dank zusätzlicher Ausstattung in allen drei Varianten Basis, Plus und Top sogar preiswerter – je nach Variante um bis zu 2000 Euro. Für das Basismodell sieht die Rechnung so aus: Der Listenpreis beträgt 37 990 Euro. Werden hierfür 6500 Euro Elektromobilitäts-Bonus von Mitsubishi abgezogen, der an bestimmte Bedingungen geknüpft ist (siehe www.elektro-betseller.de) sowie der 1500 Euro große Förderungsbetrag durch den Staat, bleiben 29 990 Euro übrig. Für ein SUV mit fünf Jahren Herstellergarantie bis 100 000 Kilometer beziehungsweise acht Jahren Garantie auf die Fahrzeugbatterie bis zu 160 000 Kilometer ist das ein Schnäppchen.

Technische Daten Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander Länge x Breite x Höhe (m) 4,70 x 1,80 x 1,71 Radstand (m) 2,67 Benzinmotor Vierzylinder-Benziner, 2360 ccm Leistung 100 kW / 135 PS bei 4500 U/min Max. Drehmoment 211 Nm bei 4500 U/min E-Frontmotor 60 kW / 82 PS, 137 Nm E-Heckmotor 70 kW / 95 PS / 70 kW, 195 Nm Höchstgeschwindigkeit 170 km/h (135 km/h elektrisch) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 10,5 Sek. Elektr. Reichweite n. NEFZ 54 km ECE-Durchschnittsverbrauch 1,8 Liter Stromverbrauch je 100 km 14,8 kWh CO2-Emissionen 40 g/km Leergewicht min. 1880 kg Kofferraumvolumen 463–1602 Liter Wendekreis 10,6 m Basispreis 37 990 Euro

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Mercedes-AMG GT R Roadster Erlkönig

Fr, 31/08/2018 - 10:40

Dem AMG GT und dem GT S folgend, hat Mercedes-AMG neben dem GT C seine Angebotspalette um den GT R erweitert. Aber während man auf den Clubsport und die Black Series wartet, wurde ein GT R Roadster Erlkönig auf dem Nürburgring gesichtet.

Kleine optische Retuschen und 585 PS Leistung

Mercedes-AMG GT R Roadster.
Copyright: Automedia.

Wie beim facegelifteten 2020er Mercedes-AMG GT Erlkönig, der vor einiger Zeit gesichtet wurde, scheint es so, dass beim GT R modifizierte Frontscheinwerfer mit LED-Leuchteinheiten und Stoßfänger zu erkennen sind. Eine andere optische Spezifikation, die ohne weiteres zu erkennen ist, ist der Heckflügel, der im Vergleich nicht so massiv ausgefallen ist und sich weniger von der Karosse abhebt als beim AMG GT Coupé.

Das dreifach geschichtete Soft Top wird sich von den anderen Versionen des GT Roadster nicht unterscheiden.  In 11 Sekunden verschwindet es im Heck und erlaubt dem Fahrer sich mit 50 Stundenkilometer fortzubewegen. Die drei bekannten Verdeckfarben Schwarz, Rot und Beige werden auch in Zukunft für die Kunden zur Verfügung stehen.

Der Roadster wiegt geringfügig mehr

Mercedes-AMG GT R Roadster.
Copyright: Automedia.

Kehrseite der Freude am offenen Fahren ist die Gewichtszunahme wegen dem Verdeckmechanismus und der notwendigen erhöhten Karosseriesteifigkeit. Anderseits, einen GT S Roadster anbieten zu können, ist für Mercedes-AMG ein weiser Schritt, um in diesem Marktsegment den Kundenstamm zu erweitern.

Wie auch die geschlossene Version, werden die Roadster über die Hinterräder angetrieben und Verbundsstoffen wie Kohlenstofffasern kommen nach wie vor zum Einsatz. Der 4.0 Liter V8-Biturbo mit Motorschmierung liefert 585 PS mit 700 Newtonmeter Umdrehung. Die Beschleunigung des GT R liegt bei 3.6 Sekunden um die 100 Stundenkilometer zu erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit soll 318 Km/h betragen.

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Moskau 2018: Renault Arkana übernimmt Schlüsselrolle

Fr, 31/08/2018 - 07:38

Renault präsentiert auf dem Moskauer Automobilsalon (Publikumstage: 31.8.–9.9.2018) die Crossover-Studie Arkana. Die Serienversion soll ab dem kommenden Jahr auf dem russischen Markt erhältlich sein und spielt eine Schlüsselrolle in der internationalen Wachstumsstrategie des Unternehmens. Als weitere Märkte sind asiatische Länder ins Auge gefasst.

Neues Renault-Topmodell auf dem russichen Markt

Renault Arkana.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Renault

Der Renault ist eine hochbeinige Allrad-Limousine, die der Mode folgend eine coupéhafte Linienführung aufweist. Die Idee wurde in Russland konzipiert, wo Renault auch Hauptanteilseigner von Markführer Lada ist. Der Arkana soll das neue Topmodell der Franzosen auf dem dortigen Markt werden.

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Peugeot Django: Charakterstarker Scooter

Fr, 31/08/2018 - 07:25

Wer bei „Django“ an einen wortkargen Revolvermann mit Sarg im Schlepptau denkt, der liegt mit Blick auf Italo-Western goldrichtig. In der Scooter-Szene steht der Name für etwas ganz anderes: einen flotten Hingucker, der Lust auf sonnige Tage macht.

Moderne Technik in klassischem Design

Maße und Karosserie sind in den unterschiedlichen Hubraumklassen identisch, lediglich die Lackierungen oder Details wie Spiegel und Auspuff unterscheiden sich bei den Testfahrzeugen.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Der Django aus dem Hause Peugeot beispielsweise ist mit 50, 125 und 150 Kubikzentimeter zu haben. Im Test treten der 50er und der 125er gegeneinander an – oder fahren vielmehr miteinander um die Wette.

Optisch sind die Unterschiede überschaubar. Die Karosserie im schicken 1950er-Jahre-Retro-Design ist identisch. Lediglich bei Details wie den Außenspiegeln sind Unterschiede sichtbar, was aber der Ausführung der größeren Variante geschuldet ist: Als 125 Evasion ABS fährt der Django serienmäßig mit cooler Zweifarblackierung vor – in diesem Fall „Milky White/Dragon Red“ -, was das an die Peugeot-Ikone S 55 angelehnte Design nochmals unterstreicht. Scooter-Unkundige halten den Peugeot tatsächlich für einen toll restaurierten Oldtimer und wundern sich, dass der Django so flott um die Ecke fährt.

Wendiger Mitschwimmer im Stadtverkehr

Das teils digitale Cockpit des Django ist übersichtlich, je nach Hubraum variiert die Skala. Schalter und Knöpfe sind identisch. Die Verarbeitung ist tadellos.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Flottes Vorwärtskommen kann man beiden Hubraum-Klassen bescheinigen im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Beim Django 50 4T, dessen Einzylinder-Viertakt-Motor 2,7 kW/3,7 PS leistet und der als Höchstgeschwindigkeit die bauartbedingten gesetzlich erlaubten 45 km/h erreicht, beschränkt sich der Fahrspaß vor allem auf den Stadtverkehr, wo er sich als wendiger Mitschwimmer erweist.

Mit seinem relativ langen Radstand (1.350 Millimeter), dem niedrigen Schwerpunkt sowie der bequemen Sitzposition und -höhe (77 Zentimeter) zeigt der Django im Alltagseinsatz ein vorzügliches Handling. Dank Seitenständer lässt er sich auch ohne ebenfalls leicht von der Hand gehendes Aufbocken schnell abstellen. Dazu kommt mit einem Fach für einen Integral- und einen Jethelm ausreichend Stauraum unter der Doppelsitzbank, die bequem gepolstert ist und sich auch für längere Strecken gut eignet – sofern man diese mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit abspulen möchte.

Gut abgestimmtes Fahrwerk bei beiden Scootern

Der Peugeot Django 50 4T darf aufgrund seines Hubraums und der Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h mit Autoführerschein gefahren werden.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Vorzügliches Handling, ordentlich Stauraum, sehr viel Komfort – das alles gilt auch für den 125er Django, der obendrauf noch Langstreckenkomfort bietet. 90 km/h schafft der schicke Franzose, bei dem ebenfalls ein Einzylinder-Viertakt-Motor an Bord ist. Das Easy-Motion-Aggregat leistet 7,5 kW/10,2 PS und erlaubt eine Reichweite von bis zu 285 Kilometer.

Selbst wenn der größere der beiden getesteten Djangos in der Regel nicht als Touren-Roller zum Einsatz kommen wird: Mit ihm lässt sich problemlos und stressfrei Strecke machen. Das Fahrwerk ist bei beiden gut abgestimmt und überzeugt durch sehr ordentlichen Federungskomfort, beim 125er ist noch ABS an Bord, was für Vielfahrer definitiv dazu gehört. Neben dem Plus an Sicherheit bietet es auch mehr Bremskomfort.

Cooler Retro-Look

Zwei für alle Fälle: Der Peugeot Django 50 4T (links) und der Django 125 Evasion ABS.
Copyright: Mirko Stepan / mid

Anders als der kleine matt-rot lackierte 50er ist die 125-Kubik-Variante in der Ausführung Evasion mit kleiner Frontscheibe bestückt, die aber bestenfalls ein paar Fliegen davon abhält, am Fahrer zu zerschellen. Als Windabweiser taugt sie nicht und scheint insbesondere optische Zwecke zu erfüllen. Und das gelingt auch, passt das Zubehör doch perfekt zum Retro-Gesamtpaket. Tatsächlich wirkt der 50er trotz fast identischem Look mit seiner einfarbigen Lackierung und der komplett schwarzen Sitzbank – ohne weiße Ziernähte – einen Tick sportlicher. Hier bietet Peugeot aber für jeden Geschmack etwas Passendes, das den Namen „Django“ trägt. Und beweist: Dieser Django ist in Wahrheit ein Typ mit sonnigem Gemüt.

Technische Daten Peugeot Django 125 Evasion ABS Motorroller mit flüssigkeitsgekühltem 1-Zylinder-Viertakt-Motor Hubraum 124,6 ccm max. Leistung 7,5 kW/10,2 PS bei 8.500 U/min max. Drehmoment 8,9 Nm bei 7.000 U/min Getriebe stufenloses Automatikgetriebe Antrieb Riemenantrieb Federung vorn hydraulische Teleskopgabel Federung hinten hydraulisches Federbein (einstellbar) Bremse vorn 200-Millimeter-Bremsscheibe mit ABS Bremse hinten 190-Millimeter-Bremsscheibe Reifen vorn und hinten 120/70-12 Sitzhöhe 770 mm Tankinhalt 8,5 l Leergewicht (fahrfertig) 137 kg Höchstgeschwindigkeit 90 km/h Kraftstoffverbrauch (WMTC) 2,9 l/100 km Reichweite 285 km Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 1.925/710/1.190/1.350 Preis ab 3.599 Euro Technische Daten Peugeot Django 50 4T Motorroller mit flüssigkeitsgekühltem 1-Zylinder-Viertakt-Motor Hubraum 49,9 ccm max. Leistung 2,7 kW/3,7 PS bei 8.000 U/min max. Drehmoment 3,7 Nm bei 6.200 U/min Getriebe stufenloses Automatikgetriebe Antrieb Riemenantrieb Federung vorn hydraulische Teleskopgabel Federung hinten hydraulisches Federbein (einstellbar) Bremse vorn 200-Millimeter-Bremsscheibe Bremse hinten 110-Millimeter-Trommelbremse Reifen vorn und hinten 120/70-12 Sitzhöhe 770 mm Tankinhalt 8,5 l Leergewicht (fahrfertig) 116 kg Höchstgeschwindigkeit 45 km/h Kraftstoffverbrauch (WMTC) 2,1 l/100 km Reichweite 380 km Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 1.925/710/1.190/1.350 Preis ab 2.599 Euro

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Opel Combo Life: Der Familienfreund

Fr, 31/08/2018 - 06:54

Hochdachkombi klingt ungefähr so verführerisch wie Unterflurtechnik, und doch verzeichnen diese Modelle im Gegensatz zu den klassischen Familien-Vans konstant steigende Zulassungszahlen. Und das obwohl sie bisher zumeist von kleinen Nutzfahrzeugen für den Einsatz als Personenwagen abgeleitet wurden. Mit dem neuen Combo Life geht Opel nun den entgegengesetzten Weg und bringt einen Hochdachkombi auf den Markt, der von vornherein als Pkw entwickelt wurde.

 Fünfte Generation rollendes Schweizer Offiziersmesser

Opel Combo Life.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Seit 1986 (damals noch als Kadett Combo) gehört der kompakte Transporter zur Opel-Modellpalette. Nun fährt die fünfte Generation vor, die neben dem in dieser Klasse gewohnt großzügigen Platzangebot alle Komforteigenschaften eines Pkw bietet. Modelle wie der Combo sind vor allem eins: praktische Transporter für alle familiären Einsätze. So mutiert der als Kurzversion (4,40 Meter) und als XL-Variante (4,75 Meter) lieferbare Alltagsheld zu einer Art rollenden Schweizer Offiziersmesser, der allen Transportaufgaben gewachsen ist und dabei ein Höchstmaß an Sicherheit bietet.

Bereits in der Basisversion Selection sind Assistenzsysteme wie Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgängererkennung, Spurhalteassistent, Berg-Anfahrhilfe, intelligenter Geschwindigkeitsregler und -begrenzer sowie Müdigkeits- und Verkehrsschildererkennung an Bord. Insgesamt 19 Assistenzsysteme sind verfügbar, und damit steht der Combo an der Spitze in seinem Segment. Dazu gehört auch der neuartige Flankenschutz, der mittels zwölf Sensoren beim Rangieren (aktiv bei weniger als zehn km/h) vor seitlichen Hindernissen warnt.

So unaufgeregt, wie man es von einem Familienvan erwartet

Opel Combo Life.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

„Der neue Combo Life passt perfekt für alle Lebenslagen. Ob man mit bis zu sieben Personen auf Tour geht oder große Teile aus dem Möbelhaus transportiert – im Combo ist ausreichend Platz“, beschreibt Tobias Stöver, Senior Manager Light Commercial Vehicles, die Variabilität des rollenden Familienfreunds. Zum Verkaufsstart stehen drei 1,5-Liter-Diesel- (56 kW/76 PS, 75 kW/102 PS, 96 kW/130 PS) sowie ein 1,2-Liter-Dreizylinder Benziner (81 kW/110 PS) zur Wahl, wobei der stärkste Diesel mit einer Acht-Stufen-Automatik kombiniert werden kann.

So ausgerüstet, zeigt sich der Combo Life von seiner unaufgeregten Seite, also so, wie man es von einem Familientransporter erwarten darf. Bis Tempo 130 km/h herrschen im immerhin 1,84 Meter hohen Familientaxi angenehm ruhige Verhältnisse. Erst danach machen sich Fahrgeräusche bemerkbar, ohne allerdings wirklich lästig zu werden. Das Fahrverhalten ist ebenfalls dem Einsatzzweck angemessen. Der Combo Life ist auch mit dem stärksten Dieselaggregat kein Dynamiker und benötigt überschaubare 11,4 Sekunden von Null bis 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 184 km/h erreicht. Die handgeschaltete Version ist ein km/h schneller. Das eindeutig in Richtung Komfort abgestimmte Fahrwerk stellt den Chauffeur nicht vor Probleme, und wer will, kann sich sogar zu rasanten Kurvenfahrten verführen lassen. Doch wer will das schon?

Nutzfahrzeug-Version Opel Combo Cargo wird bald vorgestellt

Opel Combo Cargo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Bei der Wahl der Materialien gingen die Opel-Entwickler allerdings etwas zu deutlich mit dem Rotstift ans Werk und spendierten dem Combo Life allzu viel Hartplastik. Einen Hauch von Luxus bringt hingegen das gegen Aufpreis (1090 Euro) lieferbare Panoramadach mit Ambientebeleuchtung. Die Preisliste des Combo Life beginnt bei 19 995 Euro für die Version mit dem 110 PS (81 kW) starken 1,2 Liter Turbo mit Sechs-Gang-Getriebe und endet bei 31 550 Euro für die Variante mit dem 1,5 Liter Diesel und 130 PS (96 kW) in der Ausstattung Innovation.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover stellt Opel am 19. September die Nutzfahrzeug-Version des Combo vor, der als Cargo ein Ladevolumen von 3,9 bis 4,4 Kubikmeter bietet. Als einziger seiner Art kann der Transporter auf der entsprechend gestalteten Ladefläche zwei Europaletten laden. Insgesamt darf der Cargo eine Tonne transportieren. Um eine Überladung zu verhindern, hilft eine Anzeige am Heck des Fahrzeugs. Wie die Pkw-Version sind bis zu 19 Fahrassistenzsysteme an Bord, und weil sich auch die Dämmung nicht vom Life unterscheidet, dürften im Cargo ähnlich angenehme Verhältnisse herrschen wie in der Pkw-Variante.

Technische Daten Opel Combo Life 1.5 CDTI (XL) Länge x Breite x Höhe (m) 4,40 (4,75) x 2,10 x 1,84 Radstand (m) 2,78 (2,97) Motor Vierzylinder-Diesel, 1,5 Liter Leistung 96 kW / 130 PS bei 3.750 U/min Max. Drehmoment 300 Nm bei 1750 U/min Höchstgeschwindigkeit 184 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,4 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 4,1–4,5 Liter (nach WLTP) CO2-Emissionen 108–118 g/km (Euro 6 d-Temp) Leergewicht / Zuladung min. 1473 kg / max. 700 kg Kofferraumvolumen 597–2126 Liter Wendekreis 10.8 m Basispreis 29 250 Euro

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Kult-Roadster Mazda MX-5 auf Draculas Spuren

Fr, 31/08/2018 - 06:53

Mazda verspricht „mehr Biss“ für den MX-5. Was liegt näher, als das in der Heimat einer als besonders bissig bekannten Buch- und Filmfigur nachzuprüfen? Die aktuelle vierte Generation des Zweisitzers bekam ein technisches Update, sie wurde sauberer, flotter, komfortabler und sicherer – so die Ansage. Bei einem Roadtrip zwischen der Großen Walachei und Transsilvanien in der Heimat Draculas, auf einer der aufregendsten Alpenstraßen Europas, der Transfagarasan in Rumänien, muss der Kompakt-Roadster des Modelljahres 2019 beweisen, dass die Techniker ganze Arbeit geleistet haben.

Serpentinen, Serpentinen, Serpentinen

Der technisch überarbeitete Mazda MX-5 RF ist für eine Traumpiste wie die rumänische Transfagarasan wie geschaffen.
Copyright: Mazda

Die bis auf 2.040 Meter führende Route zwischen dem Arges- und dem Olt-Tal windet sich in weiten Teilen in engen und engsten Spitzkehren bergauf. Runterschalten, einlenken, Gas geben – diese Kombination geht dem Fahrer nach kurzer Zeit fast schon automatisch von der Hand. Und der MX-5, der nächstes Jahr 30. Geburtstag feiern kann, zeigt sich voll in seinem Element. Dank des Sperrdifferenzials an der angetriebenen Hinterachse und eines fein abgestimmten ESP bringt er seine Kraft auch bei hoher Querdynamik problemlos auf die Straße. Die Kurven auf der Transfagarasan machen beinahe süchtig. Einen entscheidenden Anteil an der gewaltigen Portion Fahrspaß hat der Zweiliter-Motor, der um 24 auf 184 PS erstarkt ist. Der Vierzylinder dreht jetzt bis 7.500/min hoch, das maximale Drehmoment wuchs um fünf auf 205 Newtonmeter und liegt einen Tick früher an.

Das sind nicht nur Papierwert

Erfolgreiche Brüder: die Blechdach-Version RF (l.) und der Stoffdach-MX-5.
Copyright: Mazda

In Kombination mit einem markanteren Auspuffgeräusch ist das bei jeder Gaspedal-Bewegung zu spüren. Leichtfüßig, flink, fast mühelos saust der kleine Japaner die rumänische Bergstrecke hoch. Auch wenn man nicht in den zweiten Gang runtergeschaltet hat, zieht er am Ende einer Spitzkehre kräftig aus dem Drehzahlkeller, um dann freudig hochzudrehen. Das vermittelt Roadster-Freude pur, speziell natürlich mit geöffnetem Stoffdach oder mit dem hinter dem knappen Passagierraum verstautem, dreiteiligem Blechmützchen der RF-Version. Der Leistungszuwachs ist Folge einer ganzen Reihe von Verbesserungen vom Ansaugtrakt bis zum Auspuff. Erklärtes Ziel war es, die Abgasnorm Euro 6d-Temp auch ohne SCR-Kat einzuhalten – und das ist den Ingenieuren gelungen. Ebenso bei der kleineren 1,5-Liter-Motorisierung mit jetzt 132 PS.

Optisch bleibt der knackige Roadster ein Blickfang

Die Blechdach-Version RF macht aktuellmid Sibiu – Die Blechdach-Version RF macht aktuell rund 40 Prozent der deutschen MX-5-Verkäufe aus.
Copyright: Rudolf Huber / mid

Auch in Sachen Komfort hat Mazda beim am 14./15. September startenden MX-5 nachgelegt. So ist jetzt das Lenkrad in der Höhe und längs verstellbar – lange Piloten werden’s den Technikern danken. Die Sitze lassen sich flexibler einstellen, auch das ist ein Plus für große Fahrer. Äußerlich gab es keinen Grund, das Rad neu zu erfinden: Bis auf neue Felgen in 16 und 17 Zoll ist alles beim Alten geblieben – und keineswegs altbacken. Je nach Ausstattungslinie lässt sich der MX-5 jetzt aber noch deutlich sicherer machen, denn für die Spitzenversion Sports-Line bietet Mazda für 650 Euro ein Paket aus City-Notbremsassistent Plus, Müdigkeitswarner, Rückfahrkamera und Verkehrszeichenerkennung an. Das Technikpaket mit Ausparkhilfe und dynamischem Kurvenlift ist hier serienmäßig drin, in der nächstunteren Stufe namens Exclusive-Line kostet es 800 Euro.

In der Spitzenversion Sports-Line gibt es auch noch feine Recaro-Sitze als Extra.
Copyright: Mazda

Das Sportpaket mit Domstrebe, Sportfahrwerk und Recaro-Sitzen ist nur für den Sports-Line für 1.900 Euro im Angebot. 300 Euro kostet die ab der Center-Line erhältliche Smartphone-Integration mit Android Auto oder Apple Car Play.Das Verhältnis zwischen Stoff- und Blechdach-Verkäufen ist in etwa 60:40, das wird sich laut der Mazda-Prognosen auch im neuen Modelljahr nicht grundlegend ändern – auch wenn es nur im RF statt der knackig-präzisen Sechsgang-Handschaltung zumindest in der Zweiliter-Spitzenversion Sports-Line auch eine Sechsgang-Automatik gibt. Der Einstieg in der MX-5-Welt beginnt auch nach dem Update bei fairen 22.990 Euro. Der erwähnte Automatik-Roadster mit Blechklappdach markiert mit 34.490 Euro die Spitze der Preisliste.

Technische Daten Mazda MX-5 RF G-184 Sports-Line Zweitüriger Kompakt-Roadster Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 3.915/ 1.735/1.235/ 2.310 Leergewicht ab 1.073 kg zul. Gesamtgewicht 1.305 kg Gepäckraumvolumen 127 l Tankinhalt 45 l. Antrieb Vierzylinder- Reihenmotor, vier Ventile pro Zylinder, zwei obenliegende Nockenwellen, sequentielle Direkteinspritzung, Hubraum 1.998 ccm Leistung 135 kW/184 PS bei 7.000 U/min max. Drehmoment 205 Nm bei 4.000 U/min Übertragung Hinterradantrieb Getriebe manuelles 6-Gang-Getriebe Beschleunigung 0 – 100 km/h 6,8 s Höchstgeschwindigkeit 220 km/h Normverbrauch (WLTP) 6,9 Liter Super je 100 km CO2-Emissionen 155 g/km Preis ab 32.590 Euro.

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Jaguar XE Erlkönig mit Facelift in der Wüste

Do, 30/08/2018 - 13:25

Das kommende Facelift für den seit 2015 angebotenen Jaguar XE scheint nun genauere Formen anzunehmen, wie diese druckfrischen Schnappschüsse zeigen. Ein Erlkönig der Katze aus der Mittelklasse wurde heute bei einer Testfahrt in der Mojave-Wüste erspäht.

Die offizielle Vorstellung wird für 2019 erwartet

Jaguar XE.
Copyright: Automedia.

Unser XE Erlkönig ist reichlich in Tarnfolie eingehüllt und gibt daher noch nicht viel über sein Aussehen preis. Dennoch liegt es nahe, dass Jaguar nur geringe Modifikationen am Kleid des XE vornimmt. Die LED-Leuchteinheiten an Front und Heck wurden verschlankt die Stoßfänger und das Interieur modernisiert. Im Cockpit kann man erkennen, dass sich was im Bereich des semi-autonomen Fahrens etwas tut und auch das Infotainment erfährt ein Update.

Aber die größeren Neuerungen finden unter der Motorhaube statt. Wenn Jaguar mit dem vollelektronischen SUV I-Pace gerade die Automobilwelt umkrempelt, ist davon auszugehen, dass auch andere Baureihen der Katze von dieser innovativen Entwicklung profitieren. Von daher ist es denkbar, dass der XE Kraftstoff sparende Mild-Hybrid-Technologie übernehmen wird. Für einen Vollelerektronischen XE müssen die Kunden wohl noch die nächste Generation abwarten.

Sparsamer will der Jaguar werden

Jaguar XE.
Copyright: Automedia.

Die 12 bzw. 48 Volt Mild-Hybrid-Technologie soll den Emissionsausstoß verringern und den Verbrenner abschalten, wenn er nicht gebraucht wird. Im Stadtverkehr, wo vermehrt Start/Stop Funktion und Abrollfunktion benötigt werden erhofft sich Jaguar davon eine Kraftstoffersparnis von bis zu Zehn Prozent.

Jaguar will weiterhin den XE mit Heckantrieb und Allradantrieb anbieten, obwohl noch nicht geklärt ist, ob im erneuerten XE für das Basismodel das manuelle Schaltgetriebe verfügbar bleibt. Ob der XE S, dessen Produktion bereits eingestellt wurde, erneut angeboten wird, bleibt ebenfalls offen. Möglich das auf dem Genfer Automobilsalon 2019 diese Fragen beantwortet werden.

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Mercedes EQ Silver Arrow: Der Silberpfeil des 21. Jahrhunderts

Do, 30/08/2018 - 12:29

Im kalifornischen Pebble Beach hat Mercedes-Benz bei der Monterey Car Week das Showcar Vision EQ Silver Arrow aufgefahren. Der „Silberpfeil“ des 21. Jahrhunderts ist eine Hommage an den erfolgreichen Renn- und Rekordwagen W 125 von 1937. Die Lackierung in Alubeam-Silber erinnert an die aus Gewichtsgründen vom weißen Lack befreiten historischen Silberpfeile.

Außen Retro, Innen Zukunft

Mercedes-Benz Vision EQ Silver Arrow.
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Im Innenraum des 5,30 Meter langen Einsitzers dominieren traditionelle Materialien wie Leder, poliertes Aluminium und massives Walnussholz. Das digitale Cockpit weist direkt in die Zukunft: Es umfasst einen gebogenen Panoramabildschirm mit Rückprojektion sowie einen ins Lenkrad integrierten Touchscreen.

Mit dem Vision will Mercedes-Benz auf seine neue Elektromarke EQ aufmerksam machen. Der ein Meter flache Vision EQ Silver Arrow besitzt eine Karosseriestruktur aus Kohlefaser mit einer Mehrschichtlackierung in Alubeam-Silber. Die Frontmaske mit durchgehendem Leuchtenband ist als Display gestaltet. Auch die Seitenschweller sind von einem Leuchtenband durchzogen, und der vertiefte „EQ“-Schriftzug vor den Hinterrädern ist markentypisch blau beleuchtet.

Die Leistung soll bei 750 PS liegen

Zu den weiteren Auffälligkeiten gehören die nach vorn aufklappbare Fahrerkanzel, die beiden als Luftbremse ausfahrbaren Heckspoiler und die

Mercedes-Benz Vision EQ Silver Arrow.
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teilweise freistehenden Räder mit nicht rotierenden Nabenabdeckungen. Die jeweils 168 Speichen pro Rad bestehen aus leichtem Aluminium. Die Reifen von Pirelli weisen ein Stern-Muster auf der Lauffläche auf.

Für den Vision EQ Silver Arrow gibt Mercedes-Benz eine Leistung von 750 PS (550 kW). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von etwa 80 kWh und ermöglicht eine rechnerische Reichweite von über 400 Kilometern. Gekühlt wird die Batterie mit Hilfe von seitlichen Lüftungsschlitzen.

Vorbild für das Showcar ist der Zwölf-Zylinder-Rekordwagen, den Mercedes-Benz 1937 auf Basis des Grand-Prix-Rennwagens gebaut hat. Rudolf Caracciola erreichte damit auf der Autobahn 5 zwischen Frankfurt und Darmstadt 432,7 km/h, ermittelt als Durchschnitt von Hin- und Rückfahrt. Dieser Geschwindigkeitsweltrekord auf öffentlichen Straßen hatte bis November 2017 Bestand.

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Lexus LC-F Erlkönig auf deutschen Straßen

Do, 30/08/2018 - 09:38

Der atemberaubend aussehende Lexus LC 500 leistet 471 PS, dank seines V8-Saugmotors unter der Motorhaube. Auch wenn der Gran-Tourer das Non plus ultra der Sportwagenklasse des japanischen Premiumherstellers markiert, ist er unterhalb des Supersportwagen Lexus LFA anzusiedeln. Zumindest bisher.

Weniger Gewicht, mehr Power

Lexus LC-F.
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Gerüchte über einen leistungsgesteigerten LC-F machen schon länger die Runde. Offiziell wurden sie allerdings noch nicht bestätigt. Nichtsdestotrotz wurde neulich ein LC-F Erlkönig erspäht, während einer Testfahrt auf heimischen Straßen. Der LC-F unterscheidet sich optisch von seinem Bruder LC durch aggressivere Lufteinlässe an der Frontschürze sowie oberhalb der Seitenschwellern hinter den Fahrzeugtüren. Ebenfalls wirkt die Heckschürze so, als würde sie dem Straßenasphalt um ein paar Millimeter näher kommen, da sie abgesenkt wurde.

Der neu entwickelte 4.0-Liter V8-Motor leistet 621 PS. Der Standard LC 500 sprintet von in 4.4 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 Km/h. Beim LC-F kann davon ausgegangen werden, dass diese Werte überboten werden.

Der Super-Lexus leistet 320 Km/h Spitze

Lexus LC-F.
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Mit mehr Power und weniger Gewicht, könnte der LC-F möglicherweise unter Vier Sekunden auf 100 Km/h beschleunigen und 320 Stundenkilometer Spitze leisten. Die Gewichtsreduktion wird durch den vermehrten Einsatz von kohlenstofffaserverstärketen Kunststoff erreicht, was nicht ungelegen kommt, wiegt der LC 500 doch behäbige 1,9 Tonnen. Auch wenn Lexus einen Nachfolger für den LFA noch nicht vollständig in den Wind geschossen hat, bleibt der LC-F erst mal der sportive Maßstab des japanischen Herstellers.

 

 

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Über zwei Dutzend Opel GT auf der Route 66

Do, 30/08/2018 - 07:40

Selbst aus Kanada, Australien, Belgien und von den Philippinen reisten sie an: Mehr als zwei Dutzend Opel GT-Fans haben sich anlässlich des 50. Geburtstags der autombilen Stilikone zu einem gemeinsamen Roadtrip im Südwesten der USA getroffen. Das kleine Sportcoupé hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten eine große Fangemeinde, immerhin knapp 70 Prozent der 103 463 produzierten Fahrzeuge wurden dorthin verkauft.

Rund 2000 Kilometer besonderes Opel GT Erlebnis

Opel GT (1968–1973) im Jubiläumsjahr 2018 auf Roadtrip in den USA.
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Startpunkt der achttägigen Tour war Las Vegas. Von der Hauptstadt des Glücksspiels ging es über den Hoover Dam, auf der berühmten Route 66 weiter nach Osten und schließlich zum Four Corners Monument – dem einzigen Ort, an dem sich mit Arizona, Colorado, New Mexiko und Utah gleich vier US-Bundesstaaten treffen. Von dort führte die Route unter anderem in die Nationalparks Mesa Verde und Zion. Nach insgesamt rund 2000 Kilometern endete die Geburtstagstour wieder am Ausgangspunkt.

„Die Tour war ein ganz besonderes Erlebnis – vor allem die gemeinsame Fahrt über die legendäre Route 66 werde ich wohl nie vergessen. Viele Autofahrer und Passanten haben den Daumen gehoben oder uns lächelnd zugewinkt“, sagt Olaf Moldzen, Organisator und Leiter des Dachverbands der europäischen Opel GT-Clubs, dem aktuell 28 Vereine mit circa 1450 Mitgliedern und 1550 Fahrzeugen angehören. Sie treffen sich vom 18. bis 22. September in Rüsselsheim und besuchen unter anderem das Opel-Testcenter Rodgau-Dudenhofen, den Hockenheimring, das Opel-Werk in Kaiserslautern und den Taunus, wo einst die Werbeaufnahmen mit dem Opel GT stattfanden.

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Honda überarbeitet NSX

Do, 30/08/2018 - 07:26

Honda überarbeitet den NSX zum Modelljahr 2019. Während der innovative Hybrid-Sportler künftig noch mehr Dynamik vermittelt, bewahrt er zugleich seine Alltagstauglichkeit. Größere Stabilisatoren vorne und hinten erhöhen die Steifigkeit um 26 bzw. 19 Prozent. Die Querlenkerbuchsen zeichnen sich ebenfalls durch eine höhere Steifigkeit aus und verbessern damit das Ansprechverhalten des Chassis.

Die Produktion startet in diesem Monat

Honda NSX.
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Neu kalibriert wurde darüber hinaus die Steuerungssoftware für die Sport Hybrid SH-AWD Antriebseinheit, die elektrische Servolenkung, das elektronische Stabilitätsprogramm sowie die aktiven magnetorheologischen Dämpfer. Standardmäßig ist der Honda NSX im Modelljahr 2019 mit Continental SportContact 6 High-Performance-Reifen ausgestattet. Sie wurden eigens für den NSX entwickelt und sorgen für ein dynamischeres Ansprechverhalten sowie eine optimierte Rückmeldung beim Bremsen, Kurvenfahren und Beschleunigen – sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn.

Zu den Updates am Antrieb zählen modifizierte Einspritzventile, die verbesserte Hitzebeständigkeit des Turboladers sowie ein neuer Partikelfilter, der die Einhaltung der Abgasnorm Euro 6d-TEMP sicherstellt, ohne die Performance-Standards des Antriebs zu beeinträchtigen. Außerdem sind optional Karbon-Keramik-Bremsscheiben erhältlich. Innen können Kunden je nach Ausstattungsvariante nun auch komplett rotes Leder für die Sitze wählen. Die der Leder-/Alcantara-Kombination ist jetzt auch in Indigo Blue erhältlich. Die Produktion des Honda NSX 2019 startet im August 2018, die ersten Auslieferungen an Kunden sind zum Jahresende geplant. Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

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Vorstellung Audi Q3: Rundling wird rockiger

Do, 30/08/2018 - 07:02

Der Audi Q3 gilt als graue Maus im SUV-Segment. Mit weltweit über 1,1 Millionen Verkäufen seit 2011 zwar durchaus eine „Erfolgsstory“, wie die Ingolstädter betonen. Für einen echten Offroader sind die Formen jedoch zu rund und weich und zum praktischen Familiengefährt fehlen ihm der Platz und die Variabilität. Doch das wird ab November anders. In allen Dimensionen deutlich gewachsen mutiert die zweite Generation zum alltagstauglichen Allrounder mit selbstbewusster SUV-Optik und standesgemäßer Geräumigkeit.

Die Soft-Optik des Vorgängers ist beim neuen Q3 verschwunden

Audi Q3.
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Der neue achteckige Singleframe-Grill stemmt sich nun mit breitem Chromrahmen und acht vertikalen Streben in den Fahrtwind. Flankiert werden sie von schmalen, nach innen keilförmig zulaufenden LED-Scheinwerfern (Serie), die es in der Topversion auch mit Matrix-Technologie gibt. Das sieht wuchtig und zugleich elegant aus – wenn auch wieder zum Verwechseln ähnlich mit den jüngsten Audi-Modellen. Differenzierung und Eigenständigkeit geht anders. Auch die Seitenansicht scheint mit den kantigen Konturen oberhalb er Gürtellinie und den ebenso betonten Radhäusern mit farblich abgesetzten Blenden wie ein, durchaus gelungener, Mix aus Q2 und dem Q5. Der Dachkantenspoiler und die stärker geneigte D-Säule geben der Linienführung einen dynamischen und leicht coupéhaften Abschluss.

Auffällig aber vor allem die neue Größe des kommenden Q3

Audi Q3.
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Mit 4,49 Meter ist er nun fast zehn Zentimeter länger als der Vorgänger und damit dem kompakten SUV-Segment fast schon entwachsen. Entsprechend streckt sich nun auch der Abstand zwischen den Achsen um rund acht Zentimeter auf 2,68 Meter. Das schafft eine spürbar größere Geräumigkeit für Knie. Kopf und Ellenbogen. Drei Personen finden hier bequem Platz auf den Rücksitzen, die sich nun serienmäßig bis zu 15 Zentimeter verschieben lassen. Die dreifach geteilten Lehnen sind dazu noch siebenfach neigungsverstellar. Optional gibt es außerdem eine Mittelarmlehne mit zwei integrierten Cupholdern. Je nach Position von Rückbank und Lehnen schluckt der Kofferraum 530 bis 675 Liter. Das sind bis zu 215 Liter mehr als bisher. Maximal gehen 1525 Liter hinein. Auch die Gepäckraumabdeckung findet ihren Platz unterm Ladeboden, der sich in drei Niveaus variieren lässt. Ein Ablage- und Gepäckraumpaket mit Netzen hinter den Vordersitzen und im Kofferraum, Geheimfach unter dem Beifahrersitz sowie LED-Strahler in der Heckklappe sind gegen Aufpreis zu haben. Ebenso wie die elektrisch Heckklappe, die sich per Fußgeste öffnen und schließen lässt.

Der Innenraum wurde aufgewertet

Audi Q3.
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Das Interieur wurde mehr oder weniger aus den neuen Oberklassemodellen der Marke adaptiert, mit zweistufiger und leicht (10 Grad) zum Fahrer geneigtem Instrumententafel. Ihr oberer Teil integriert die Luftausströmer, der untere die große, achteckige Fläche in Black Panel-Optik, eingerahmt von einer breiten Chromleiste. Die schwarz-glänzende Blende umfasst das neue MMI-Touch-Display und die darunterliegende Bedieneinheit für die Klimaanlage. Auch die Infotainment- und Bediensysteme stammen aus den Audi-Regal. Serienmäßig an Bord ist das MMI-Radio mit digitalem10,25-Zoll- Kombiinstrument. Gegen Aufpreis kann der Kunde wählen, vom virtuellen Cockpit über Touchscreen-Displays in der Mittelkonsole in den Größen mit 8,8 Zoll oder 10,1 Zoll sowie dem MMI Navigation plus inklusive Sprachsteuerung, die bei Unklarheit sogar Rückfragen stellt. Auch die Integration der üblichen Smartphone via Android Auto und Apple Carplay, das drahtlose Aufladen sowie ein Premium-Soundsystem von Bang & Olufsen mit 15 Lautsprechern und 680 Watt findet sich in den Optionslisten.

Vier Motoren stehen zur Auswahl

Audi Q3.
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Auf dem neusten Stand sind natürlich auch die Fahrassistenten, vom Abstandstempomaten inklusive automatischer Spurführung und Staufunktion über den Ein- und Ausparkroboter bis zum Querverkehrswarner oder den vier Umgebungskameras, die neben dem Detailblick auf die vorderen und hinteren Räder auch eine virtuelle Sicht von oben zeigen.

Zum Verkaufsstart im November tritt der Audi Q3 zunächst mit vier Motoren, allesamt Vierzylinder-Direkteinspritzer mit Turboaufladung, an. Einstieg ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS (110 kW) und Zylinderabschaltung. Das Audi Q3 35 TFSI genannte Modell rollt im ungarischen Werk Gyö̋r zunächst nur mit 7-Gang-S-Tronic und Frontantrieb vom Band, der 6-Gang-Handschalter soll folgen. Der 2,0-Liter-Benziner kommt in zwei Leistungsstufen, als Q3 40 TFSI mit 190 PS (140 kW) und 320 NewtonmeterDrehmoment sowie als Topmodell Q3 45 TFSI mit 230 PS (169 kW) und 350 Nm. Beide Motoren sind an ein 7-Gang-S-Tronic-Getriebe gekoppelt und fahren mit Allradantrieb. Einziger Diesel ist vorerst ein 2,0-Liter-Aggegat mit 150 PS (110 kW) und 340 Nm Drehmoment. Der Q3 35 TDI wird zunächst mit manuellem Schaltgetriebe und quattro-Allradantrieb ausgeliefert. Eine 7-Gang-S-Tronic in Kombination mit Frontantrieb soll folgen. Ebenso wie ein 2.0 TDI mit 190 PS (140 kW).

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Bugatti Divo: Für Kurven gemacht

Mi, 29/08/2018 - 09:30

Er ist bis zu 380 Sachen schnell. Es gibt ihn nur 40 Mal. Und: Der neue Bugatti Divo war am Tag seiner Präsentation im kalifornischen Monterey bereits ausverkauft – bei einem Nettopreis von fünf Millionen Euro pro Stück plus länderspezifische Steuern.

Der Divo ist keine Diva

Die martialisch wirkende Heckpartie des Divo sorgt für reichlich Abtrieb bei sehr hohem Tempo.
Copyright: Bugatti

Mit dem Divo hat Bugatti einen Supersportwagen entwickelt, der im Gegensatz zum Chiron wesentlich deutlicher auf Agilität, Wendigkeit und optimale Handling-Performance auf kurvenreichen Straßen ausgelegt ist. Den Antrieb besorgt der bekannte 8-Liter-W16-Motor mit 1.500 PS.“Intensivst wurde an den aerodynamischen Eigenschaften gearbeitet sowie Fahrwerkseinstellungen verändert“, heißt es bei der französischen Luxusmarke. Das Ergebnis: Der Divo ist 35 Kilogramm leichter und hat 90 Kilogramm mehr Abtrieb als der Chiron. Das macht sich bei der Performance bemerkbar: Den Handlingkurs auf dem Test- und Prüfgelände von Nardo in Süditalien umrundet er acht Sekunden schneller als sein ebenfalls sehr flinker Markenkollege.

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Ford Focus ST Erlkönig

Mi, 29/08/2018 - 09:23

Während im September diesen Jahres die vierte Generation des Ford Focus hierzulande an seine Kunden ausgeliefert wird, arbeitet Ford bereits an der sportlichen Version des Kompakten, die an dem Kürzel ST zu erkennen ist. Diese Serie soll es mit Diesel sowie Gas betriebenen Motoren geben, mit bis zu 275 PS und einem Hightech turbogeladenen 1.5-Liter Aggregat für die Gas Version.

Umfassende technische Details sind noch rar gesät

Ford Focus ST.
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Dennoch muss sich Ford bemühen, um sich von der Konkurrenz im stark umkämpften Marktsegment der Kompaktklasse abheben zu können. Immerhin: in der Vergangenheit konnte Ford von den ST Modellen mehr Einheiten absetzen als vom luxuriöseren Schwesternmodell Ford Focus Vignale. Das könnte auch mit der Modellkonzeption der Baureihe zusammenhängen, die darin besteht, ein sportliches, alltagstaugliches und erschwingliches Fahrzeug der Kompaktklasse anbieten zu wollen.

Eine grundlegende Änderung wird mit dem downsizing des Turbomotors kommen von dem 2.0 Liter Vierzylinder auf 1.5-Liter Aggregate. Ford wird sich mit dem Focus ST der Twin-Scroll-Technologie annähern, einem Alternativkonzept zur konventionellen Turbomotortechnik, die mehr Leistung verspricht bei gleichzeitiger Verbrauchsreduktion. Der 1.5 Liter Dreizylinder mit Ecoboost leistet beim Fiesta ST immerhin 131 PS pro Liter Hubraum. Beim Focus ST sind das zwischen 150 PS und 160 PS pro Liter Hubraum.

Ford Focus ST.
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Einen Diesel soll es auch geben, schließlich werden knapp die Hälfte der Focus ST Modelle als Diesel ausgeliefert. Ob der Diesel auch von 2.0 Liter auf 1.5 Liter downgesized wird, ist noch unbekannt.

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Cadillac XT5: Asphalt-Cowboy mit Charme

Mi, 29/08/2018 - 07:54

An den zehn Prozent Einfuhrsteuer auf US-Autos liegt es nicht, wenn in Europa nur wenige amerikanische Autos verkauft werden. Obwohl sie alle – trotz Zoll – mit attraktiven Preisen locken, erreichen nur ausgewählte, meist exotische oder kraftstrotzende Modelle Präsenz auf unseren Straßen. Doch es ändert sich, zum Beispiel ausgerechnet bei der ur-amerikanischen Marke Cadillac. In der Vergangenheit oft verspottet, bringt ausgerechnet Cadillac jetzt Modelle, die sich hierzulande mit der europäischen Konkurrenz messen können, wie das Crossover Cadillac XT5.

Wie erwartet, liegt die erste Überraschung im Preis

Cadillac XT5.
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Unser Exemplar kostete 70 550 Euro. Der Basispreis der besten Ausstattung „Platinum“ liegt bei 68 300 Euro. Für ein vergleichbares SUV mit 314-PS-Sechszylinder in einer ähnlichen Ausstattung werden Europäer mindestens 20 000 Euro mehr verlangen.

Die zweite Überraschung lag im Fahrverhalten. Dies war für uns der erste Ami, der mit der normalen Fahrwerkseinstellung (Modus Touring) europäisch-straffem Komfortdenken nahekommt und nicht zum Wanken, Schaukeln und Nicken neigt. Dafür verhält er sich in der Sport-Einstellung dann auch kompromisslos knüppelhart. Bei dieser Gangart können die Fahrwerksingenieure bei Cadillac noch dazulernen. Lenkung und Bremsen gaben dagegen keinen Anlass zur Kritik. Sie tun bei unseren Touren ihre Pflicht ohne Auffälligkeiten, und den Allradantrieb mussten wir nicht bemühen. Gut, ihn an Bord zu haben. Er lässt aber aus dem XT5 keinen Ami fürs Grobe werden, er ist ein Asphalt-Cowboy mit Stil und US-Charme.

Den Lern- und Anpassungsprozess haben die Designer schon bewältigt

Cadillac XT5.
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Noch vor wenigen Jahren sahen Cadillac aus, als wollten sie die Erinnerung an die Heckflossenungetüme der Vergangenheit mit vielen, oft unmotivierten Ecken und Kanten und so die Verbindung zur Rentner-Generation hochhalten. Die hatte sich von den Premium-Angeboten aus anderen Ecken der Welt nie von ihrem Caddy abbringen lassen. Doch solche Kundenbindung ist endlich. Jetzt erinnern Cadillacs zwar in Details immer noch Erinnerungen an die große Zeit der Marke. Doch auch Menschen aus anderen Generationen und Regionen, mit einem anderen Blick aufs Äußere können daran Gefallen finden. Dieser Cadillac XT5 zeigt ein gefälliges Gesicht: kräftig, typisch und technisch. Das ist umso bemerkenswerter, als der XT5 der erste Versuch von Cadillac im boomenden Markt der Crossover oder SUV darstellt.

Cadillac XT5.
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Innen erwartet uns eine Atmosphäre, wie wir sie schon von den aktuellen Limousinen der Marke kennen: voluiminös, in die Breite gezogen und erkennbar luxuriös mit großem Ledergestühl und sicht- und spürbar besseren Materialien in guter Verarbeitung. Im Bereich Ambiente haben die Amerikaner in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Aber hübsches Leder kann auch zu glatt sein. Da die Sitze kaum Seitenhalt bieten, werden wir wieder an US-Highway und die üblichen Geschwindigkeitsbeschränkungen erinnert. Doch entschädigt der Blick auf die Armaturentafel und das Innenleben die beiden vorn Sitzenden. Hinten geht es allerdings enger zu, als wir es bei einem Fahrzeug 4,81 Metern Länge erwartet hatten. Dafür haben die Passagiere über das große Glasdach freien Blick nach oben und das Gepäck findet umso mehr Raum vor: 850 Liter umgelegte Rücksitzbank. Dann sind es mehr als 1700 Liter.

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten

Cadillac XT5.
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Wir fanden die Reihe der kleinen virtuellen Rundinstrumente auf dem großen Bildschirm im Blickfeld des Fahrers nett – eine Erinnerung an alte Zeiten, als der „Uhrenladen“ noch Zeichen echter Sportwagen war. Die klassische Graphik aller Instrumente gefiel uns auch, weil sie vom üblichen Erlebnis digitaler Cockpits abweicht.

Benziner, 3,6 Liter Hubraum, sechs Zylinder – zusammen wirkt das heute schon fast, wie aus der Zeit gefallen, wie ein trotziges Verweigern des Zeitgeistes beim SUV. Aber Cadillac bietet nun einmal keinen Diesel und aus amerikanischer Sicht zählen sechs Zylinder ganz klar zum Downseizing. Uns hat es gefallen. Denn mit seinen 368 Newtonmetern maximalem Drehmoment und 314 PS bringt es der XT5 in 7,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei so einem Vollgassprint dreht das Acht-Gang-Automatikgetriebe die Gänge recht hoch und hörbar aus. Mit dem achten Gang bei Gleiten stellt sich dann wieder die typische US-Gelassenheit ein. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Cadillac 210 km/h an.

Der Verbrauch des XT5 entspricht seiner Fahrzeugklasse

Cadillac XT5.
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Beides – der Sprint und die hohe Reisegeschwindigkeit – sind natürlich keine geeigneten Fahrweisen, wenn man in die Nähe des angegebenen Normverbrauchs von zehn Litern kommen will. Wir fanden uns eher bei 13 und 14 Litern wieder und empfanden das angesichts der großen Stirnfläche, des hohen Gewichts, der Fahrleistung und unserer Fahrweise angemessen.

Gemessen am Anspruch der Marke fällt auch die Technik aufwendig aus: LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent und verbessertem Stand- und Kurvenlicht, 360-Grad-Kamerasicht, automatischer Parkassistent für Längs- und Querparklücken, Notbremsassistent mit Fußgängererkennung. Touchscreen in HD-Auflösung, Smartphone-Einbindung für Apple- und Android-Geräte, Spracherkennung, Ladestation für Mobiltelefone, WLAN-Hotspot und der Mobilitätsservice On Star über 4G-Interneverbindung und so weiter bis zur fast kompletten Liste.

Cadillac XT5.
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Sicher: Andere bieten mehr Sensoren und noch mehr Komfort- und Sicherheitssysteme, kosten aber deutlich mehr als diese Systeme an Zugewinn bieten. Wichtiger für jeden, der sich für einen Cadillac interessiert, ist die Frage: Wo kann ich ihn warten und reparieren lassen? Das wird den Kreis der Interessenten auf Großstädter beschränken, die damit rechnen können, in ihrer Umgebung Betriebe zu finden, die Cadillacs betreuen können.

Daten Cadillac XT5 Länge x Breite x Höhe (m) 4,81 x 1,90 x 1,68 Radstand (m) 2,86 Motor V6-Benziner, 3649 ccm Leistung 314 PS / 231 kW bei 6700 U/min Max. Drehmoment 368 Nm bei 5000 U/min Höchstgeschwindigkeit 210 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,5 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 10,0 Liter CO2-Emissionen 229 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 2006 kg / max. 544 kg Kofferraumvolumen 850 – 1784 Liter Wendekreis 11.9 m Basispreis 68 300 Euro Testwagenpreis 70 550 Euro

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