Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 4 Minuten 11 Sekunden

Open Air-Kino am Mercedes-Benz-Museum

Mo, 10/07/2017 - 14:37

Bereits zum elften Mal wird die Freilichtbühne vor dem Mercedes-Benz-Museum zum Freiluftkino. 

Programm

Vom 17. August bis 3. September 2017 stehen Filme unterschiedlicher Genres und Herkunft auf dem Programm. Die Eintrittskarten kosten 9 Euro, der Vorverkauf beginnt am 11. Juli 2017 an den Museumkassen oder unter www.mercedes-benz.com/openairkino. An drei Terminen kommt als Überraschungsgast der Illusionist und Zauberkünstler Alexander Staub auf die Bühne.
Die Filme:

17. August: „La La Land“ (USA 2016)
18. August: „Toni Erdmann“ (Deutschland 2016)
19. August: „Willkommen bei den Hartmanns“ (Deutschland 2016)
20. August: „European Outdoor Film Tour“
22. August: „Die Schöne und das Biest“ (USA 2017)
23. August: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ (USA 2016)
24. August: „Moonlight“ (USA 2017)
25. August: „Mein Blind Date mit dem Leben“ (Deutschland 2017)
26. August: „Ich – Einfach unverbesserlich 3“ (USA 2017)
27. August: „Transformers – The Last Knight“ (USA 2017)
29. August: „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ (Deutschland 2017)
30. August: „Die Erfindung der Wahrheit“ (USA/Frankreich 2017)
31. August: „Get Out“ (USA 2017)
1. September: „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ (USA 2017)
2. September: „Fast & Furious 8“ (USA 2017)
3. September: „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ (USA 2016)

 

Der Beitrag Open Air-Kino am Mercedes-Benz-Museum erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Alte als Risikogruppe im Verkehr: Mediziner fordern mehr Prävention

Mo, 10/07/2017 - 14:28

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) sieht Handlungsbedarf beim Schutz älterer Autofahrer.

Verkehrsunfallstatistik

Anlass ist die jetzt vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2016: 3206 Menschen wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen getötet. Davon machen die über 75-jährigen mit 698 tödlich Verunglückten die größte Gruppe aus. Die DGOU rät daher, die Forschungsbemühungen zur Entwicklung von Präventionsprogrammen für ältere Verkehrsteilnehmer zu verstärken.
„Wir müssen auch für ältere Verkehrsteilnehmer Präventionsprogramme entwickeln und dürfen uns nicht wie bisher nur auf die Fahranfänger konzentrieren“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Dr. Reinhard Hoffmann. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind betagte Patienten besonders gefährdet: Sie kämpfen ungleich härter ums Überleben als jüngere. Denn viele von ihnen haben Vorerkrankungen, die sich bei einer schweren Verletzung ungünstig auf den Allgemeinzustand auswirken.

Orthopäden und Unfallchirurgen rechnen entsprechend der demografischen Entwicklungen in den nächsten zehn bis 20 Jahren mit einer Verdopplung bzw. Verdreifachung älterer Verkehrsteilnehmer und damit auch Verletzter. Die DGOU sieht daher Bedarf bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen zur Stärkung bzw. Sicherung der Verkehrskompetenz von Senioren.

Präventionsprojekte

Dabei ist ein anderer Ansatz als bei Präventionsprojekten für Jugendliche nötig. „Senioren fallen im Gegensatz zu jungen Verkehrsteilnehmern nur selten durch Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol am Steuer auf“, erklärt Dr. Christopher Spering, DGOU-Sektionsleiter für Prävention. Demnach seien es eher Kompetenzen, die sich im Alter ungünstig entwickeln: Reaktionsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Seh- und Hörvermögen sowie Beweglichkeit.

Die in diesem Zusammenhang diskutierten verpflichtenden medizinischen Fahreignungsprüfungen für Führerscheininhaber greifen nach Ansicht der DGOU zu kurz. „Zum einen würden die Fahrradfahrer und E-Bike-Fahrer durch das Raster fallen. Sie machen aber einen großen Anteil der Verletzten aus. Zum anderen reichen die derzeit zur Verfügung stehenden Testverfahren nicht aus, um über die Fahreignung Älterer zu entscheiden“, sagt Spering. Denn Auto- und Fahrradfahren erfordere eine sehr komplexe körperliche und psychomentale Leistung, die über eindimensionale Tests, wie beispielsweise den Sehtest, nicht ermittelt werden könne. „Ein geeignetes Testverfahren muss noch gefunden werden. Dazu ist aber schlichtweg mehr Forschung nötig“, sagt Spering, der als Vertreter der Fachgesellschaft auch im Vorstandsausschuss Verkehrsmedizin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) mitarbeitet.

Um auf den zukünftigen Präventionsbedarf vorbereitet zu sein, hat die DGOU in einem ersten Schritt ihre Sektion Prävention mit einem Konzeptaufbau für die wissenschaftliche Erarbeitung eines mehrdimensionalen Testverfahrens beauftragt, das die Anforderungen an die sichere Verkehrsteilnahme erheben kann. Prinzipiell vertritt die DGOU die Ansicht, dass ein Test- und Präventionsprogramm nötig ist, bei dem der Betroffene im Falle der fehlenden Fahreignung selbst zu der Einsicht kommt, dass er das Auto oder das Fahrrad besser stehen lassen sollte.

Der Beitrag Alte als Risikogruppe im Verkehr: Mediziner fordern mehr Prävention erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Toyota schafft mit sattem Zuwachs 2,3 Prozent Marktanteil

Mo, 10/07/2017 - 14:07

Mit deutschlandweit 41 978 Neuzulassungen verzeichnete der japanische Automobilhersteller von Januar bis Juni 2017 ein Plus von mehr als 27 Prozent. Damit wächst die Marke fast neun Mal so stark wie der Pkw-Gesamtmarkt in Deutschland, der nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in den ersten sechs Monaten um gut drei Prozent zulegen konnte.

Toyota wächst in Deutschland kräftig

Mit einem Marktanteil von rund 2,3 Prozent ist Toyota mit großem Abstand die erfolgreichste japanische Automobilmarke hierzulande. Im Juni verkaufte Toyota in Deutschland insgesamt 7405 Pkw, was einer Steigerung um rund 22,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Der Privatmarkt, auf dem der japanische Automobilhersteller einen Zuwachs von 28 Prozent (+ 0,2 Punkte) erzielte, und die Hybridautos sind große Wachstumstreiber.

Besonders im Boom-Segment der SUV registriert Toyota eine stetig wachsende Nachfrage nach dem alternativen Antrieb. Die Hybridversion des Crossover-Pioniers RAV4 verzeichnet Steigerungsraten von 90 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Neuzulassungen des kürzlich erneuerten Kleinwagens Yaris Hybrid sind um elf Prozent gestiegen. Auch beim kompakten Crossover C-HR und beim Kompaktmodell Auris entscheiden sich immer mehr Kunden für die Kombination aus Benzin- und Elektromotor.

Der Beitrag Toyota schafft mit sattem Zuwachs 2,3 Prozent Marktanteil erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Kommentar: Das Auto und der Populismus

Mo, 10/07/2017 - 13:50

Symbole üben auf Politiker schon immer eine unglaublich große Anziehungskraft aus. Je plausibler das Symbol, desto größer die Chance, dass sich nicht nur Parteifreunde, sondern auch Medien und Wähler hinter dem Symbol versammeln.

Keine Benziner und Diesel mehr

Der viel umjubelte französische Präsident Macron ist ein Meister im Umgang mit Symbolen. Das bekommt nun auch das Auto zu spüren, ein seit Jahren bewährtes Symbolthema. Macron will ab 2040 keine Benziner und Diesel mehr zulassen. Unsere Grünen wollen dasselbe sogar schon 2030 erreichen. Die Versuchung, den populistischen Weg zu gehen, war für beide offenbar zu verlockend.
Dabei lehrt doch schon die kurze Geschichte des Automobils, dass es fast ausnahmslos ein Fehler war, nicht Ziele, sondern auch gleich den Weg dorthin vorzuschreiben. Grenzwerte zwingen die Ingenieure zur Kreativität, die Festlegung auf eine Technologie verhindern grundsätzliche Verbesserungen und deckeln stattdessen die Symptome. Jetzt leben wir in einer Phase der Auto-Entwicklung, in der der klassische Verbrenner als Quelle allen Übels angeprangert wird und jede Form von Elektroantrieb die Welt zu retten scheint.

Hohe Kosten, kleine Reichweiten, hohes Gewicht und ein nur geringer Einfluss auf die globale Schadstoffemission – alles spielt keine Rolle. Hauptsache der Verbrennungsmotor verschwindet. Die Welt will Elektro – koste es, was es wolle. Dabei gibt es reichlich technische Möglichkeiten, den Schutz vor Schadstoffemissionen und den Verzicht auf fossile Brennstoffe auch mit dem Verbrennungsmotor zu verwirklichen. Doch darüber zu sprechen, scheint für eine politische Aussage viel zu vielschichtig.

Herstellung von Treibstoffen

Aus organischen Abfällen wie Stroh, Bioabfall und Gülle lässt sich ein Gas in Erdgasqualität herstellen, mit dem heutige Erdgasmotoren betrieben werden können. Aus denselben Grundstoffen lassen sich auch Benzin oder Diesel synthetisieren. Auch natürliches Erdgas bietet sich als Treibstoff an, zählt aber zu den fossilen Brennstoffen. Doch die Bilanz der Emissionen ist freundlicher als bei heutigen Kraftstoffen.

Mit dem Kohlendioxid der Luft und aus anderen Quellen lassen sich ebenfalls Benzin oder Diesel herstellen. Diese und andere sogenannte E-Fuels werden mit Strom aus regenerativen Quellen gewonnen. Gasförmige und flüssige Kraftstoffe können so gewonnen werden und die vorhandene Motortechnik in die Zukunft tragen. Wir bräuchten nicht Zehntausende von Ladestationen mit angeschlossenem Café für die auf die Ladung Wartenden, wir müssten das Tankstellennetz nicht stilllegen. Und wir müssten nicht eine neue Industrie für Batterien aufbauen, die mit Rohstoffen wie Lithium arbeiten, von denen wir heute schon wissen, dass ihr Vorkommen endlich ist. Und wir wüssten, dass die Automobil- und die Mineralölindustrie mit ihren heute schon riesigen Investitionen den Weg in die Zukunft auch finanzieren könnten. (Allein die jährlichen Investitionen der deutschen Automobilindustrie liegen bei 40 Milliarden Euro)

Doch zur Zeit müssen alle Konzerne gute Miene zum bösen Politiker-Spiel machen und hoffen, dass irgendwann das zarte Pflänzchen der Vernunft wieder zu sprießen beginnt. Doch die Chancen dazu sind gering. Da orientieren sich die meisten lieber an den teuersten Methoden für die Elektromobilität: Hybrid und Batterien. Gegen so viel Opportunismus hat nicht einmal der Wasserstoff eine Chance. Es sei denn, irgendjemand entdeckt die Eignung der Wasserstofftechnologie als das nächste Symbolthema.

Auf dem Weg in die richtige Richtung: Mal wieder die Norweger, die mit ihrem Überfluss an Strom aus Wasserkraft erst das Elektroauto und jetzt die alternativen Kraftstoffe fördern. Sie wollen E-Fuel in Massen erzeugen.

Der Beitrag Kommentar: Das Auto und der Populismus erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Facelift für den Ford Tourneo Courier

Mo, 10/07/2017 - 13:28

Offiziell startete der Ford Tourneo Courier im April 2014. Nun ist er reif für eine milde Verschönerung, die wahrscheinlich im Herbst 2017 eingeführt wird.

Wir nehmen an, dass es Veränderung an den Rücklichtern und der hinteren Stoßstange geben wird. Dieser besondere Prototyp erlaubt nur Spekulationen übereine modifizierte Vorderseite, besonders der obere und niedrigere Grill sowie die Haube. Obwohl der Motor wahrscheinlich unverändert bleiben wird, können Kunden ein abgeändertes Interieur einschließlich der neuen Polsterung und dem Infotainment erwarten.

Der Beitrag Facelift für den Ford Tourneo Courier erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Autonome Autos können ethisch-moralisches Verhalten lernen

Mo, 10/07/2017 - 12:27

Maschinen können zukünftig sehr wahrscheinlich menschlich-ethische Entscheidungen fällen. Das besagt eine Studie, die das Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück jetzt veröffentlicht hat.

Kritik am Autonomen Fahren

Damit wäre die häufig erhobene Kritik am vollautomatischen Fahrzeug vom Tisch, die besagt, dass ein solches Auto nie in der Lage wäre, zu entscheiden, was im Fall des Falles moralisch vertretbar sei und was nicht: nämlich nicht mit einem Menschen sondern statt dessen beispielsweise mit einem Tier zu kollidieren und es somit zu töten. Die fortschreitende Entwicklung autonomer Autos wirft Fragen auf. Zum Beispiel danach, wie seine Systeme entscheiden sollen, wenn es um Leben und Tod geht. Sollten selbstfahrende Fahrzeuge zum Beispiel ihre Insassen um jeden Preis schützen, oder sollten sie die Menschen im Inneren opfern, um eine größere Gruppe von Menschen draußen zu retten? Ein Forscherteam der Uni Osnabrück glaubt, dass Moral bald eine Rolle bei den Entscheidungen selbstfahrender Autos spielen könnte.

Erst vor wenigen Wochen hatte die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eingesetzte Ethik-Kommission zum automatisierten Fahren ihren Bericht vorgelegt. Darin hieß es unter anderem: „Die Technik muss nach ihrem jeweiligen Stand so ausgelegt sein, dass kritische Situationen gar nicht erst entstehen. Dazu gehören auch Dilemma-Situationen, also eine Lage, in der ein automatisiertes Fahrzeug vor der Entscheidung steht, eines von zwei nicht abwägungsfähigen Übeln notwendig verwirklichen zu müssen.“ Weiter hieß es: „Technische Systeme sind nicht eindeutig normierbar und auch nicht ethisch zweifelsfrei programmierbar. Sie müssen auf Unfallvermeidung ausgelegt werden, sind aber auf eine komplexe oder intuitive Unfallfolgenabschätzung nicht so normierbar, dass sie die Entscheidung eines sittlich urteilsfähigen, verantwortlichen Fahrzeugführers ersetzen oder vorwegnehmen könnten.“

Das sind sie doch, antwortet Doktorand Leon Sütfeld, der Hauptautor der Osnabrücker Studie und erklärt das so: „Das menschliche moralische Verhalten lässt sich durch den Vergleich von einer Wertigkeit des Lebens, das mit jedem Menschen, jedem Tier oder jedem Objekt assoziiert ist, erklären beziehungsweise mit beachtlicher Präzision vorhersagen. Das zeigt, dass menschliche moralische Entscheidungen prinzipiell mit Regeln beschrieben werden können und dass diese Regeln als Konsequenz auch von Maschinen genutzt werden könnten.“

Moral und virtuelle Realität im Dienst des autonomen Fahrens.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Universität Osnabrück

Verhalten von Versuchspersonen

Prof. Dr. Gordon Pipa, einer der leitenden Wissenschaftler der Studie, fügt hinzu: „Um Regeln oder Empfehlungen definieren zu können, sind zwei Schritte notwendig. Als Erstes muss man menschliche moralische Entscheidungen in kritischen Situationen analysieren und verstehen. Als zweiten Schritt muss man das menschliche Verhalten statistisch beschreiben, um Regeln ableiten zu können, die dann in Maschinen genutzt werden können.“

Um beide Schritte zu realisieren, nutzten die Autoren eine virtuelle Realität, um das Verhalten von Versuchspersonen in simulierten Verkehrssituationen zu beobachten. Etwas mehr als 100 Probanden setzten sich eine spezielle Brille auf, die ihnen das Gefühl gab, tatsächlich Auto zu fahren. Das Dilemma: Die Probanden mussten entscheiden, ob sie Erwachsene, Kinder, Tiere oder Gegenstände wie Heuballen oder Mülltonnen überfahren. Ein Ausweichen war unmöglich. In einigen Fällen ging es um die Entscheidung zwischen Leben und Tod. „Definitiv haben wir herausgefunden, dass Menschen mehr wert sind als Tiere. Tiere aber auch wieder mehr wert sind als Gegenstände. Außerdem hat die Studie ergeben, dass ein Mensch mit Tier mehr wert ist, als ein Mensch allein“, sagt Sütfeld.

Ergebnisse des Computers

Mit diesen Ergebnissen der Versuche fütterten die Wissenschaftler dann einen Computer. Allerdings bekam die Maschine nicht alle Informationen. Etwa zehn Prozent der moralischen Entscheidungen, die die Menschen getroffen hatten, enthielten die Forscher der Maschine vor. Stattdessen musste der Computer die Versuche selbst machen. Und: Er hatte gelernt und entschied auch in den Fällen, die er noch nicht kannte, fast immer so, wie es auch die Menschen in den Versuchen gemacht hatten. Damit war der Beweis erbracht: Der Computer kann moralische Entscheidungen von Menschen lernen und nachahmen.

„Nun, da wir jetzt wissen, wie wir moralische Entscheidungen in die Maschinen implementieren können, bleiben uns trotzdem noch zwei moralische Dilemmata“, sagt Prof. Dr. Peter König, ein weiterer Autor dieser Veröffentlichung, und fügt hinzu: „Erstens müssen wir uns über den Einfluss von moralischen Werten auf die Richtlinien für maschinelles Verhalten entscheiden. Zweitens müssen wir uns überlegen, ob wir es wollen, dass Maschinen sich (nur) menschlich verhalten sollen.“ Die genauen Ergebnisse der Studie sind auf Englisch im Internet http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fnbeh.2017.00122/full nachzulesen.

Der Beitrag Autonome Autos können ethisch-moralisches Verhalten lernen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mit dem Lastenrad zur Verkehrswende

Mo, 10/07/2017 - 11:51

Das Fahrrad hat sich in den vergangenen Jahren vom Freizeitgefährt zu einem vollwertigen Fortbewegungsmittel entwickelt, mit dem sich nicht nur staugeplagte Großstädter durch den Straßendschungel bewegen. Inzwischen ist das Rad auch noch zu einem der Vehikel im Bemühen um die Verkehrswende in den Städten befördert worden.

E-Lastenräder

Keine Frage, aus dem vor 200 Jahren von dem schrulligen Freiherrn von Drais erfundene Laufrad ist  – wenigstens im urbanen Umfeld – eine Konkurrenz zum Automobil erwachsen.
Als jüngster Zugang im Feld der Fahrradlösungen gegen den Verkehrsinfarkt geht jetzt in Köln Europas größtes, weil bisher einmaliges, Sharing-Angebot für E-Lastenräder an den Start. An 35 Standorten der Domstadt können Interessenten demnächst auf 50 elektrische Lastenräder zur Miete zugreifen, um damit Einkäufe zu erledigen, Kinder in die Kita zu bringen oder einfach zum Picknick ins Grüne zu fahren. Donk-EE haben die Marketingexperten von Green Moves Rheinland ihr System genannt. Dass sich Donk-EE wie Donkey, englisch für Esel, ausspricht, ist dabei kein Zufall. Das Unternehmen gehört zum alternativen Energieversorger Naturstrom AG, der auch den Ökostrom für die Räder liefert.

Unterstützt wird das vorerst auf drei Jahre angelegte Projekt vom Bundesumweltministerium, das sich mit 200 000 Euro an den Kosten beteiligt. Für das E-Lastenrad sollen nicht nur Privatkunden angesprochen werden, sondern auch Handwerker und Unternehmer, die auf diese Weise Kosten sparen können. „Das Fahrrad als gewerbliches Lieferfahrzeug auf der kurzen Strecke kann helfen, das Klima zu schützen und zugleich die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen“, erklärte Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Umweltministerium.

Technische Daten

Das Ganze erinnert an die Zeiten, als frühmorgens der Bäckerjunge Brot und Brötchen mit dem Rad auslieferte. Der moderne Lastenesel besitzt zwar einen Bosch-Elektromotor, gehört aber mit einem Eigengewicht von 55 Kilogramm zu den Schwergewichten. Auch der lange Radstand (207,5 cm) verlangt einiges Training, um sich sicher im Stadtverkehr zu bewegen. Zumal die Infrastruktur für Radfahrer immer noch in den meisten deutschen Städten – Köln ist da keine Ausnahme – sehr zu wünschen übrig lässt.

Wie bei allen Pedelecs schaltet sich die elektrische Trittunterstützung bei 25 km/h automatisch ab. Die in Köln angebotenen Leihräder stammen aus der Edel-Manufaktur Riese und Müller. Das Modell „Packster“ wurde für den Leiheinsatz modifiziert und besitzt nun unter anderem eine verstärkte Gepäckbox sowie Kindersitze, Sicherheitsgurte und Wetterschutz. Die Reichweite liegt laut Donk-EE bei mindestens 75 Kilometern und die Zuladung bei 100 Kilogramm.

Verleihstationen

An den 35 Übernahmepunkten sollen die Lastenrad-Fahranfänger von den Verleihpartnern zunächst eine Anweisung in die Technik und auch die Gelegenheit zu einer Probefahrt bekommen, um das Verhalten des Rades zu erfahren. Wie beim Carsharing müssen sich die Interessenten zunächst online registrieren (www.donk-ee.de) und sich danach ganz offline beim Donk-EE-Partner mit dem Registrierungscode identifizieren. Danach wird die App auf das Smartphone geladen, und dann kann das Fahrrad bei Bedarf gebucht und abgeholt werden. Nach der Tour muss es wieder dort abgestellt werden. Donk-EE verspricht, dass die Räder vor jedem neuen Start ausreichend aufgeladen sind. Nach dem 31. August kostet die Anmeldung 20 Euro (aktuell kostenlos) und die erste Stunde 3,50 Euro. Danach sinkt der Stundenpreis auf 2,50 Euro.

Während des Projektzeitraums erwartet das Unternehmen rund 24 000 Fahrten über eine durchschnittliche Distanz von 7,6 Kilometern, was sich in eine CO2-Einsparung von 30 Tonnen übersetzt. Insgesamt sollen so Pkw-Fahrten mit einer Länge von 182 300 Kilometern ersetzt werden. Die Feinstaub-Einsparung liegt danach bei 1,5 Tonnen. Köln ist allerdings erst der Anfang. „Wir sehen das Thema auch in anderen Städten“, blickt Oliver Hummel, Geschäftsführer von Green Moves Rheinland, in die Zukunft.

Der Beitrag Mit dem Lastenrad zur Verkehrswende erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Deutschland beherbergt immer mehr Reisende aus dem Ausland

Mo, 10/07/2017 - 11:31

Im Mai 2017 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 41,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste.

Reisende aus dem Ausland

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Minus von 3 Prozent gegenüber Mai 2016. Hierbei ist zu beachten, dass das Pfingstfest 2016 in den Mai, 2017 dagegen in den Juni fiel. Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg um 5 Prozent auf 7,3 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5 Prozent auf 34,4 Millionen.
Im Zeitraum Januar bis Mai 2017 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf 159,4 Millionen. Davon entfielen 29,3 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+ 4 Prozent) und 130,1 Millionen auf inländische Gäste (+ 1 Prozent).

Der Beitrag Deutschland beherbergt immer mehr Reisende aus dem Ausland erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Bosch bringt im kommendem Jahr Robo-Taxis auf die Straße

Mo, 10/07/2017 - 11:24

Die Zukunft ist jetzt: Autonome Fahrzeuge sollen nach den Plänen von Bosch schon ab 2018 als Taxis in deutschen Städten unterwegs sein. Zunächst werden die Robo-Taxis sicherheitshalber noch mit einem Menschen als Kontrolleur fahren.

Die Robo-Taxis

Durch eine vor drei Monaten beschlossene Zusammenarbeit mit Daimler könne die Entwicklungszeit für automatisierte Systeme um mindestens zwei Jahre verkürzt werden. Dafür sollen die Investition eines „hohen dreistelligen Millionenbetrags“ und eine eigene Abteilung mit mehreren Hundert Mitarbeitern sorgen. Die breite Einführung des Angebots ist für 2022 angesetzt. „So lange dauert es aus unserer Sicht, bis die Technologie wirklich abgesichert ist und alle Eventualitäten vorgedacht sind“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, der Automobilwoche. Ein Hemmschuh sind bisher noch die Kosten für die benötigte Technik, die laut Steiger „um den Faktor vier teurer ist als normale Systeme“. Langfristig aber seien die Robo-Taxis unter anderem wegen deutlich niedrigerer Standzeiten – diese sollen sich von jetzt 70 auf 50 Prozent reduzieren – dennoch rentabel.

Der Beitrag Bosch bringt im kommendem Jahr Robo-Taxis auf die Straße erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

20. Silvretta Classic: Durch alle Vegetationsstufen auf 2750 Meter

Mo, 10/07/2017 - 11:16

Zum zweiten runden Geburtstag ging es so hoch hinauf wie noch nie zuvor.

Das Rennen

Der Tross der rund 200 Oldtimer der 20. Silvretta Classic nahm am vergangenen Wochenende zum ersten Mal in der Geschichte der Rallye die Kaunertaler Gletscherstraße unter die Räder. Auf insgesamt 26 Kilometern überwindet sie mit 29 Kehren einen Höhenunterschied von mehr als 1500 Metern.
Während die Fahrer wassergekühlter Modelle auf der Kaunertaler Gletscherstraße auf kochende Kühler achten mussten, verloren luftgekühlte Oldies sukzessive an Leistung je höher die Strecke sie führte. Die Teams erlebten zudem auf diesem kurzen Stück alle Vegetationsstufen der Alpen – als würde man von der norddeutschen Tiefebene bis nach Grönland fahren. Direkt am Gletscherrestaurant auf 2750 Meter Meereshöhe lag der Wendepunkt und es begann die Talfahrt, die allen Teilnehmern noch lange in der Erinnerung bleiben wird.

Zurück ging es über die Bieler Höhe und die Silvretta Hochalpenstraße in das malerische Montafon, kleinere Verzögerungen durch freilaufende Kühe inklusive, die offenbar mit einigem Interesse die ungewohnte Geräuschkulisse der zahlreichen Vorkriegsklassiker und das Röhren der Rallye-Fahrzeuge aus den 1970er Jahren mit liebevoller Nähe belohnen wollten. Am Fuß der Silvretta angekommen waren es die bekannten Ortnamen, deren Klang die Herzen der Oldtimer-Szene höher schlagen lässt: Partenen, Gaschurn, Schruns und Vadans waren auch in diesem Jahr die Dreh und Angelpunkte der Silvretta Classic.

Mercedes-Team als Gewinner

Insgesamt 22 Wertungsprüfungen und 17 Zeitkontrollen galt es zu meistern, so dass nicht immer ausreichend Gelegenheit war, die Schönheiten der Alpenwelt zu genießen. An den unbestechlichen Lichtschranken und Druckschläuchen bewährte sich dieses Jahr ein Mercedes-Team besonders. Burkhard Müller und Fabian Mohr sicherten sich auf einem wunderschönen Mercedes-Benz 300 SL S aus dem Jahr 1957 den Gesamtsieg der 20. Silvretta Classic. Dabei verwiesen sie zahlreiche Gesamtsieger der 19 früheren Ausgaben auf die hinteren Plätze, die noch am Mittwoch Abend einen Prolog der bisherigen Sieger durch die Altstadt von Schruns unter sich ausgefahren hatten.

Silvretta E-Auto

Parallel zur Klassiker-Rallye wurde bereits zum achten Mal die Silvretta E-Auto gefahren. 20 teilnehmende Fahrzeuge sind nicht nur eine Leistungsschau, der aktuellen, elektrisch geladenen Mobilität. Auch ein paar E-Klassiker sind traditionell mit von der Partie. So ein auf E-Betrieb umgerüsteter Volkswagen T2B aus dem Jahr 1977. Aber auch er musste sich dem jüngsten E-Sproß aus dem Hause Volkswagen ergeben. Hans-Joachim Stuck bewies – navigiert von Dirk Gulde –, dass er keinen Verbrennungsmotor benötigt, um erfolgreich zu fahren. Die beiden sicherten sich auf einem VW E-Golf den Gesamtsieg der Silvretta E-Auto, ohne ein einziges Mal an ihre Restreichweite denken zu müssen. Das aktuelle Modell aus Wolfsburg hält inzwischen bis zu 300 Kilometer mit einer Batterieladung durch.

,,Theo-Decker-Käfer“

20. Silvretta Classic: Theo-Decker-Käfer auf der Silvretta Hochalpenstraße.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Durchgehalten hat auch der „Theo-Decker-Käfer“ aus der Sammlung von Volkswagen Classic. Nach den zwei kleinen Problemen am Mittwoch und Donnerstag, die kollegial vom Team Autostadt gelöst worden sind (wir berichteten), erwies sich der 1972er Sport-Käfer mit seinen 135 PS erneut als wahrer Gipfelstürmer. Das gilt jedoch nur für die Bergspitzen. Chancen auf einen vorderen Platz in der Gesamtwertung hatte das Sieger-Fahrzeug aus dem Jahr 2013 längst nicht mehr. 1000 Strafpunkte für das Reparatur bedingte Reißen einer Zeitkontrolle bescherten ihn in diesem Jahr einen Platz im Mittelfeld der 20. Silvretta Classic. Aber er wird bestimmt noch eine weitere Chance erhalten eine Rallye zu gewinnen. Dafür macht das Fahren mit dem cremefarbenen Renner einfach zu viel Spaß.

 

Der Beitrag 20. Silvretta Classic: Durch alle Vegetationsstufen auf 2750 Meter erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Autourlaub: So vermeiden Sie Ärger mit der Maut

So, 09/07/2017 - 10:27

Sommerzeit ist Ferienzeit. Für Autourlauber heißt das vielerorts, auch Mautgebühren zahlen zu müssen. Doch die Regeln sind ganz unterschiedlich. Ob Vignette oder Streckengebühren für einzelne Straßen, Vorauszahlungen oder an der Station im Reiseland – wer sich vorher schlau macht, kann unnötigen Stress vermeiden.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie die Maut ausgestaltet ist – also mit Vignette oder Bezahlung für Streckenabschnitte – variiert von Land zu Land.
Copyright: ADAC

Der ADAC empfiehlt, sich rechtzeitig über die unterschiedlichen Mautsysteme im Reise- oder Durchreiseland zu informieren. Beispiel Frankreich: Für Paris sollte einige Wochen vor Reiseantritt eine Umweltplakette beantragt werden. Länder wie Portugal und Polen setzen auf verschiedenen Streckenabschnitten auch auf elektronische Bezahlsysteme und Mautboxen, die Autofahrer an der Windschutzscheibe anbringen können, um somit Zeit an der Mautstation zu sparen.  Für Ungarn, Rumänien und die Slowakei hingegen benötigen Autofahrer eine E-Vignette. In England (London), Irland (Dublin) und in Italien (nördlich von Mailand) gibt es Streckenabschnitte, für die sich Reisende vorab im Internet registrieren müssen. An vielen französischen, italienischen und spanischen Mautstellen ohne Personal ist eine Barzahlung nicht möglich. Außerdem gibt es je nach Fahrzeugtyp eigene Klassifizierungen bei den Mautgebühren – je nach Land. Autofahrer – vor allem Gespannfahrer und Wohnmobilisten – sollten deshalb gut informiert die Reise durch Europa antreten, rät der ADAC.

In der Europäischen Union gibt es in neun Ländern eine streckenbezogene Maut: In Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Polen, Portugal und Spanien müssen Autofahrer eine Gebühr entsprechend der zurückgelegten Kilometer zahlen. Auch in den Nicht-EU-Ländern Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Norwegen, Serbien, in der Türkei und in Weißrussland wird nach Entfernung abgerechnet. Nicht immer ist das gesamte Autobahn- und Schnellstraßennetz mautpflichtig. Die Bezahlung erfolgt je nach Land beim Ein- oder Ausfahren an der Mautstation. Zudem verlangen einige Länder zusätzlich eine Sondermaut für Brücken, Tunnel und Pässe – etwa Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Dänemark und Schweden. In acht weiteren Ländern benötigen Autofahrer sowohl für Fahrten auf Autobahnen als auch auf Schnellstraßen eine Vignette: in Bulgarien, Österreich, Rumänien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Die Vignetten gelten unterschiedlich lange. Wer keine Vignette kauft oder sie nicht richtig an der Windschutzscheibe anbringt, muss mit einem teils drastischen Bußgeld rechnen. In Slowenien drohen bis zu 800 Euro. Auch Österreich (ab 120 Euro), die Schweiz (190 Euro plus Vignettenkosten) und Tschechien (ab 185 Euro) bitten Mautsünder richtig zur Kasse.

Der Beitrag Autourlaub: So vermeiden Sie Ärger mit der Maut erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Daimler und BAIC bauen ab 2020 Elektroautos in China

Fr, 07/07/2017 - 15:31

Daimler und BAIC engagieren sich gemeinsam bei der Weiterentwicklung der Elektromobilität in China. In Gegenwart von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping gaben die Partnerfirmen heute eine Rahmenvereinbarung über die weitere Vertiefung der Kooperation im Rahmen des deutsch-chinesischen Produktions-Joint Ventures Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) bekannt.

Daimler engagiert sich für Elektromobilität in China

Mercedes-Benz Research & Development Center in Peking, China.
Copyright: Daimler

Die beiden Unternehmen verpflichteten sich, gemeinsam rund fünf Milliarden RMB (umgerechnet 655 Millionen Euro) in die Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz am lokalen Produktionsstandort von BBAC in Peking zu investieren. Als Teil dieser strategischen Rahmenvereinbarung bereiten Daimler und BAIC Motor bis 2020 die lokale Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen bei BBAC vor und werden die notwendige Infrastruktur für die lokale Produktion von Batteriezellen in China sowie Forschungs- und Entwicklungskapazitäten zur Verfügung stellen.

Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für Greater China, und Xu Heyi, Vorstandsvorsitzender der BAIC Group, nahmen an der Unterzeichnungszeremonie in Berlin teil. „Daimler unternimmt in China einen strategischen Schritt bei Elektrofahrzeugen. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner BAIC investieren wir weiter in den weltweit größten Markt für Elektro-Mobilität“, sagte Troska. Bis 2025 werde der chinesische Markt einen wesentlichen Anteil der von Mercedes-Benz verkauften Elektrofahrzeuge ausmachen, so Troska weiter.

Der Beitrag Daimler und BAIC bauen ab 2020 Elektroautos in China erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

VDA-Präsident Wissmann fordert: Schluss mit der Diesel-Diffamierung!

Fr, 07/07/2017 - 14:18

Deutliche Worte fand Matthias Wissmann, der Präsident des Verbandes der Automobilhersteller (VDA) jetzt bei der Halbjahres-Pressekonferenz des Verbandes in Berlin zu Stickoxid-Problematik und zur Diesel-Diskussion.

Präsident des VDA kritisiert Diesel-Kritiker

Audi RS5 Coupé.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Die Schwarz-Weiß-Malerei, die sich in Teilen der Öffentlichkeit und Politik derzeit findet, sei eher Zerrbild als Abbild der Wirklichkeit. In wenigen Jahren werde die Stickoxidfrage aller Voraussicht nach gelöst sein, stellt Wissmann fest. Es gebe also intelligentere Maßnahmen als Fahrverbote. Wissmann: „Wahr ist: In einigen deutschen Städten werden an den Messstellen die von der EU vorgegebenen Jahresmittelwerte für Stickstoffdioxid (NOx) überschritten, der Diesel hat daran seinen Anteil.

Wahr ist aber auch: Trotz steigenden Verkehrsaufkommens wird die Luft in den Städten immer sauberer.“ Die Stickoxid-Werte in Deutschland sind heute 60 Prozent niedriger als vor 15 Jahren. Von insgesamt 246 Verkehrsmessstationen in Deutschland überschreiten 142 (rund 58 Prozent) den erlaubten Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (μg/m3) NO2. Allerdings – so Wissmann – sei die Überschreitung bei zwei Dritteln dieser Messstationen mit Werten von 49 Mikrogramm NO2 oder weniger sehr gering. Mit gezielten Maßnahmen werde auch an den meisten dieser Messstationen bereits in absehbarer Zeit der Grenzwert eingehalten werden können.

Wissmann: „Das bedeutet nicht, dass kein Handlungsbedarf besteht. Aber diejenigen, die gegenwärtig eine Gefahr für die nationale Gesundheit ausrufen, haben offenbar die Verhältnismäßigkeiten aus dem Blick verloren.“ Außerdem passten so manche Bausteine der Luftreinhaltepolitik nicht zueinander. Das zeige sich etwa, wenn man die Vorgaben für die Luftqualität am Arbeitsplatz mit denen für die Umgebungsluft vergleicht. So liegt – laut Wissmann – der NO2-Grenzwert in Deutschland für Arbeitsplätze bei 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft und damit rund 20-mal so hoch wie der, der an Verkehrsmessstationen erlaubt ist.

58 Prozent aller Verkehrsmessstationen überschreiten den Grenzwert

Ganz neu und typisch BMW X3: Die nächste Generation mit jetzt hexagonalen Nebelscheinwerfern startet im November.
Copyright: BMW

Bereits die Ankündigungen von Einfahrtsbeschränkungen habe viele Bürger, Gewerbetreibende und Handwerker erheblich verunsichert. „Wir sehen mit Sorge, dass der Marktanteil des Euro-6-Diesel sinkt, während der des Benziners entsprechend steigt. Das ist auch deshalb beunruhigend, weil der Euro-6-Diesel um 15 Prozent geringere CO2-Emissionen hat als ein vergleichbares Modell mit Ottomotor.“ Je geringer der Dieselanteil, desto mehr entferne sich Deutschland von den Klimaschutzzielen.

Die neueste Diesel-Generation mit Euro-6 habe einen großen Schritt nach vorn gemacht, stellt Wissmann fest. Sie bringt gegenüber ihrem Euro-5-Vorgänger 50 Prozent niedrigere Stickoxidwerte. Zudem sei Dank serienmäßig eingebauter Partikelfilter das Feinstaubproblem schon seit vielen Jahren gelöst. Für Feinstaubalarm durch Diesel und daraus abgeleitete Fahrverbote bestehe also kein Anlass. Trotzdem sieht der VDA-Präsident die Hersteller in der Pflicht. Die Oberbürgermeister der betroffenen Städte stünden bei der Luftreinhaltung vor großen Herausforderungen. Die Automobilindustrie sei sich dessen bewusst und wolle ihren Beitrag zur Lösung leisten. „Gemeinsam mit der Politik entwickeln wir Konzepte zur Vermeidung von Fahrverboten und zur Verbesserung der Luftqualität.“

Es gebe eine breite Palette an Instrumenten, um die Luftqualitätswerte zu verbessern, so Wissmann. Dazu gehöre neben moderner Abgasnachbehandlung die Verflüssigung und Digitalisierung des Verkehrs, die Förderung alternativer Antriebe und Mobilitätsangebote sowie eine rasche Flottenerneuerung, vor allem bei Taxis und Bussen. Wissmann: „Keine Maßnahme allein wird ausreichen, um kurzfristig in den betroffenen Städten den sehr anspruchsvollen Luftqualitätswerten zu entsprechen. Im Ergebnis kommt es also auf wirkungsvolle Paketlösungen an.“ Ein Element eines solchen Maßnahmenpakets könne die Absenkung der Stickoxid-Emissionen von Euro-5-Diesel mittels neuer Software sein.

Der Beitrag VDA-Präsident Wissmann fordert: Schluss mit der Diesel-Diffamierung! erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Bosch redet weniger über das Auto

Fr, 07/07/2017 - 11:55

Seit vielen Jahren gehört das „Bosch Motorpressekolloquium“ zu den sehr hoch aufgehängten Veranstaltungen für Technik-Journalisten. In diesem Jahr änderten sich Name und Inhalte der Veranstaltung. Bei der „Bosch Mobility Experience 2017“ verschob sich der Schwerpunkt vom Fahrzeug an sich zur urbanen Mobilität, die derzeit etliche Technologiekonzerne, aber auch viele Start-Up-Unternehmen umtreibt.

Bosch: Ottomotor ist noch lange nicht tot

Verbrenner und Elektromobilität sind beides Teile der Lösungen, um die Luftqualität in Städten zu verbessern.
Copyright: Bosch

Sicher ein wichtiges Thema, wenn sich Firmen beim Erhalt der Mobilität in den überall auf der Welt wachsenden Mega-Cities einen lukrativen Anteil sichern möchten. Das bedeutet allerdings keine Abkehr von den klassischen Geschäftsfeldern, in denen Bosch in Verbindung mit dem Automobil seit jeher erfolgreich vertreten ist. Denn so ganz ohne Fahrzeuge ist auch zukünftige Mobilität nicht vorstellbar. Insofern ließen einige ganz spezielle Informationen durchaus aufhorchen. Eher in einem Nebensatz als in einem plakativen Statement stellte Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereiches Mobilty Solutions der Bosch GmbH, klar, dass der Konzern künftig keine Ottomotoren mehr entwickeln wird, die nicht mit Partikelfiltern gekoppelt sind. Auch bei den Dieselmotoren setzen die Ingenieure jede Menge Hirnschmalz ein, um das ramponierte Image des Selbstzünders zu retten. Mit modifizierter Einspritztechnik, die zwingend mit dem bekannten SCR-Katalysator gekoppelt ist, kann beim Diesel der hohe Ausstoß von Stickoxiden drastisch gesenkt werden.

Dass gute Ergebnisse nicht bloß mit Tricksereien möglich sind, die bei Messungen auf stationären Prüfständen erzielt werden, durften die Journalisten vor Ort mit Fahrzeugen ausprobieren, bei denen die Abgase während der Fahrt analysiert wurden. Selbst mit der Provokation durch unvernünftige Fahrweise im öffentlichen Straßenverkehr (häufiges Beschleunigen, ungleichmäßiges Fahren, hohe Drehzahlen) blieb der NOX-Ausstoß im „grünen Bereich“. Nach Einschätzung von Bosch sind die Verbrennungsmotoren trotz der voranschreitenden Elektrisierung noch lange nicht tot, zumal die gasbetriebenen Verbrenner ein großes Potenzial für umweltfreundlichere Antriebe in sich bergen. Bei der Elektromobilität mischt Bosch ganz groß bei der Deutschen Post mit. Denn die elektrischen Streetscooter, die bereits in ersten Exemplaren im Zustelldienst im Einsatz sind, fahren mit Antriebskomponenten des schwäbischen Unternehmens.

Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft

Hochauflösende Karten sind Voraussetzung für das automatisierte Fahren. Im Unterschied zu Karten für heutige Navigationsgeräte bestehen sie aus mehreren übereinanderliegenden Schichten.
Copyright: Bosch

Gerade bei der Elektromobilität ist die Brücke zur Verwaltung künftiger Mobilität am besten sichtbar. In den Metropolen Berlin und Paris betreibt Bosch den eScooter-Sharing-Service „Coup“: Bereits jetzt sind – mit steigender Tendenz – dafür 1.600 Miet-Elektroroller unterwegs, die sich in beiden Städten bei entsprechender Witterung als ideale Fortbewegungsmittel anbieten. Im nächsten Jahr startet Bosch die „Automotive Cloud Suite“, die als Herzstück der vernetzten Mobilität dienen soll – egal, ob es um Parkplatzsuche oder auf den Zugriff zum „Smart Home“ geht. Die App „Intermodal“ soll Pendlern helfen, auf der Basis von Echtzeiten den schnellsten Weg durch die Stadt zu finden. Und noch vor 2020 startet Bosch dann seine „HD-Karte“ – eine äußerst genaue digitale Karte, die auch Signale enthält, die von Radarsensoren stammen. Hier ist eine enge Zusammenarbeit mit den traditionellen Navigationsunternehmen wie in Europa zum Beispiel mit TomTom angesagt.

In den kommenden Jahren wird sich Bosch auch darum kümmern, dass der Güterverkehr besser vernetzt und automatisiert wird. Ein dringendes Bedürfnis, da die Güterströme durch den Internethandel weiter ausufern.Neben dem Ankündigen lokaler und globaler Lösungen in Sachen Mobilität ist Bosch dann noch eine kleine Sensation gelungen. Auf dem Testgelände in Boxberg konnten die Journalisten ein eBike ausprobieren, das mit einem hervorragend arbeitenden Anti-Blockier-System ausgestattet ist. Das ABS nimmt jedem Bremsmanöver auf rutschigem Untergrund den Schrecken. Wenn es gelingt, das ABS auch für nicht elektrifizierte Fahrräder umzumodeln – was aufgrund der technischen Gegebenheiten schon bald der Fall sein dürfte – dann fallen zukünftig auch Teilnehmer einer sehr einfachen Form der Mobilität seltener auf Nase.

Der Beitrag Bosch redet weniger über das Auto erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Neue Ergebnisse von EuroNCAP: Ford Mustang jetzt mit drei Sternen

Fr, 07/07/2017 - 11:43

Der Alfa Romeo Stelvio, der Hyundai i30, der Opel Insignia, der Seat Ibiza und der Volkswagen Arteon erhielten vom europäischen Sicherheitsprogramm EuroNCAP (European New Car Assessment Program) die höchste Bewertung mit fünf Sternen. Der neue Honda Civic erreichte vier und das Facelift des Ford Mustang drei Sterne.

Der Volkswagen Arteon zeigte in allen Bereichen gute Werte und erreichte beim Fußgängerschutz die bisher beste Einschätzung aller luxuriösen großen Fahrzeuge. Der Alfa Romeo Stelvio hat sich besonders beim Insassenschutz hervorgetan und schaffte mit 97 Prozent eine Bewertung auf der Höhe des bisherigen Klassenbesten Volvo XC90. Der Seat Ibiza glänzte besonders mit seiner umfassenden Ausstattung bei den sicherheitsrelevanten Assistenzsystemen. Der Hyundai i30 brachte es bei allen Kategorien auf gute Werte, während der Honda Civic bei der Sicherheit mitreisender Kinder schlechter abschnitt als erwartet. Der Ford Mustang, der bei einem früheren Test nur zwei Sterne erreichte, schaffte den dritten Stern nun mit zusätzlichen Assistenzsystemen.

Der Beitrag Neue Ergebnisse von EuroNCAP: Ford Mustang jetzt mit drei Sternen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Neuer Spitzen-Benziner für den Renault Espace

Fr, 07/07/2017 - 11:39

Als neue Spitzenmotorisierung für den Espace bietet Renault ab sofort das Benzinaggregat Energy TCe 225 EDC mit Twin-Scroll-Turboaufladung an.

Der 1,8-Liter-Motor mit 165 kW / 225 PS Leistung beschleunigt den Crossover in 7,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 km/h und ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 224 km/h. Der Durchschnittsverbrauch (nach NEFZ) kombiniert liegt bei 6,8 Liter pro 100 Kilometer (153 g/km CO2). Der Motor wird nur mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe EDC kombiniert. Der Espace mit diesem Motor wird zum Preis ab 40 900 Euro angeboten.

Der Beitrag Neuer Spitzen-Benziner für den Renault Espace erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Autobau: Abspecken fällt schwer

Fr, 07/07/2017 - 11:33

Beim Autobau kämpfen die Ingenieure um jedes Gramm Gewicht. Doch das Abspecken wird wegen der steigenden gesetzlichen Vorgaben immer schwieriger.

„Die regulatorischen Anforderungen treiben das Gewicht ganz klar in die falsche Richtung“, sagt BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich dem Fachmagazin auto motor und sport. „Wir müssen uns hier überlegen, wie wir einen unangeschnallten 100-Kilo-Menschen möglichst sanft in einem mehrstufigen Airbag auffangen“, erklärt Fröhlich. „Das wirkt sich aufgrund der verbauten Schutzsysteme dann auch auf das Gewicht des Fahrzeuges aus.“Gleiches gelte für die zusätzliche Technik zur Verminderung der Schadstoffemissionen. „Allein ein SCR- System benötigt einen zusätzlichen 20-Liter-Tank. Ein 48-Volt-System mit ordentlicher Rekuperation in der Größenordnung von 20 kW benötigt eine große, schwere Zusatzbatterie.“

Der Beitrag Autobau: Abspecken fällt schwer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Prototyp: Range Rover Sport fährt ohne Fahrer

Fr, 07/07/2017 - 11:25

Jaguar Land Rover schickt im Heimatland England einen Prototypen auf die Straße: In den kommenden Monaten wird mit dem „Autonomous Urban Drive“ ein selbstfahrender Range Rover Sport zu Testzwecken Kilometer schrubben. Mit der neu entwickelten Prototypen-Technologie „Autonomous Urban Drive“ will der britische Autobauer vor allem die Möglichkeiten ausloten, um in der Stadt autonom fahren zu können.

Range Rover testet autonomes Fahren

Mit dem Versuchsfahrzeug wird Level 4 des autonomen Fahrens erreicht: Der Fahrer bestimmt das Ziel, ab dann agiert das Auto alleine.
Copyright: Jaguar Land Rover

Dabei sind unterschiedliche Herausforderungen zu meistern, etwa Ampeln, Kreuzungen, Einmündungen oder Kreisverkehre. Mit dieser neuen Technologie werde Level 4 des autonomen Fahrens realistisch, teilt das Unternehmen mit. So wird die Hochautomatisierung bezeichnet. In Einsatzbereichen wie der Stadt oder auf der Autobahn fährt der Wagen dabei ohne Eingriff des Fahrers. Bei ersten Tests auf einem abgesperrten Gelände machte der Prototyp bereits eine gute Figur. Er konnte durch ein dort errichtetes „komplexes urbanes Umfeld“ steuern. Bis Ende des Jahres starten die Testfahrten auf öffentlichen Straßen in Milton Keynes und Coventry, zunächst auf abgesperrten Strecken. Zum Abschluss des Projekts im Sommer 2018 sollen auch Tests und Demonstrationsfahrten auf allgemein zugänglichen Straßen stattfinden.

Tony Harper, Jaguar Land Rover Director of Engineering Research: „Mit dem Forschungsprojekt Autonomous Urban Drive geht Jaguar Land Rover den nächsten Schritt in der Entwicklung voll- beziehungsweise teilautonomer Technologien. Wir streben nicht einfach nur danach, den Fahrer durch Technik zu ersetzen und die Autos fahrerlos zu machen. Künftige Technologien werden dem Piloten mehr Möglichkeiten geben und nicht weniger – sie werden ihn enorm unterstützen und das Fahrerlebnis deutlich verbessern.“

Der Beitrag Prototyp: Range Rover Sport fährt ohne Fahrer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Die Visionen der jungen Designer

Fr, 07/07/2017 - 10:59

Scharfe Kurven, elegante Rundungen und ein Schuss Sex-Appeal: Das ist der Stoff, aus dem die Träume der Auto-Designer sind. Doch das Handwerk will gelernt sein. Das gilt vor allem beim Bau von wunderschönen Sportwagen. Dort sind visionäres Denken und Kreativität stets die Voraussetzung für herausragende Formen. Und da heißt es: Früh übt sich, was ein genialer Künstler in der PS-Branche werden will.

Maserati unterstützt junge Designer

Der Maserati Levante ist ein stattliches Exemplar der Gattung SUV: Er bringt es von der Stoßstange bis zu den Auspuff-Endrohren auf extakt 5.003 Millimeter Länge.
Copyright: Rudolf Huber / mid

Aus diesem Grund geht die italienische Marke Maserati jetzt eine Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Pforzheim ein, deren Fakultät für Fahrzeuggestaltung Weltruf genießt. Warum dieses Teamwork? Ganz einfach: Es sind die frischen Gedanken junger Designer, mit denen neue Entwicklungen vorangetrieben werden, so die Begründung im Hause Maserati. Die Kooperation beschäftigt sich mit Fragen zu künftigen Fahrzeugen von Maserati. Unter anderem geht es darum, innovative Lösungen und zeitgemäße Interpretationen des markentypischen Stils zu schaffen. Auch wenn sich nicht zwangsläufig jede Idee in einem künftigen Fahrzeug von Maserati wiederfinden wird, ist der Gedankenaustausch eine wertvolle Bereicherung und fördert den kreativen Prozess, heißt es.

Studenten haben die Gelegenheit, ihre Ideen zu zeigen und Anregungen von erfahrenen Designern zu erhalten.Klaus Busse, der Vize-Präsident des Maserati Centro Stile, besuchte jetzt die Design-Hochschule höchstpersönlich. Ihm präsentierten die Studenten ihre Entwürfe und erhielten ein persönliches Feedback und konkrete Empfehlungen. „Es ist immer wieder inspirierend, die jungen Designer zu treffen“, sagt Fachmann Klaus Busse: „Sie schaffen unterschiedliche Perspektiven, und ihre Entwürfe spiegeln oft eine pure Idee ohne Zweifel an deren Umsetzungsmöglichkeit wider.“

Der Beitrag Die Visionen der jungen Designer erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Halbjahresbilanz: E-Autos im Aufwärtstrend

Fr, 07/07/2017 - 10:22

Alternative Antriebe gelten in Deutschland immer noch als Ladenhüter. Aber der Markt kommt in Bewegung. Elektro- und Hybridautos werden beliebter, das zeigen die Halbjahreszahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), die zwei- bis dreistellige Zuwachsraten ausweisen.

37.520 Hybrid-Pkw (+81,8 Prozent), darunter 12.264 Plug-in-Hybride (+100,3 Prozent) und 10.189 Elektro-Pkw (+133,9 Prozent) zeigen, dass der Trend bei den alternativen Antrieben eindeutig positiv ist. Diesel, die immer noch 41,3 Prozent der Neuzulassungen stellen, fallen dagegen in der Gunst der deutschen Autofahrer – deren Anteil ging um 9,1 Prozent zurück. Benziner legten um 11,7 Prozent zu und erreichten einen Anteil von insgesamt 55,8 Prozent. Flüssiggasfahrzeuge (2.154/+38,3 Prozent) waren im ersten Halbjahr 2017 stärker gefragt als Erdgasfahrzeuge (1.025/-41 Prozent). Das zulassungsstärkste Segment ist nach wie vor die Kompaktklasse mit 23,4 Prozent.Insgesamt wurden 2.079.321 neue Kraftfahrzeuge und 168.304 Kfz-Anhänger neu zugelassen, 4.257.285 Kfz und 195.722 Kfz-Anhänger wechselten den Besitzer.

Der Beitrag Halbjahresbilanz: E-Autos im Aufwärtstrend erschien zuerst auf Magazin von auto.de.