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Aktualisiert: vor 29 Minuten 48 Sekunden

Neue Auto-Zeitrechnung: Aus NEFZ wird WLTP

Mo, 04/09/2017 - 16:23

Autofahrer müssen sich auf eine neue Zeitrechnung einstellen. Denn seit dem 1. September 2017 gibt es ein neues Messverfahren, um festzustellen, wie viel Kraftstoff ein Auto verbraucht und ob es die Abgasgrenzwerte einhält. Das EU-weit genormte Prüfverfahren ersetzt den seit 1992 gültigen NEFZ-Test (Neuer Europäischer Fahrzyklus). Ab sofort gilt für die Typzulassung neuer Pkw der neue Labortest WLTP („Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure“).

Ab September 2018 ist der WLTP dann für alle Pkw-Neuzulassungen in der EU verbindlich, teilt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. „Die Reform der Abgas- und Verbrauchsmessungs-Verfahren ist wichtig und gut. Damit wird der gesetzliche Rahmen präzisiert“, sagt VDA-Präsident Matthias Wissmann. Die Kunden würden dadurch mehr Klarheit und Verlässlichkeit für ihre Kaufentscheidung erhalten. Wissmann: „Zudem werden die Fahrzeuge durch die neuen Vorgaben nochmals deutlich sauberer, Fortschritte für die Luftqualität werden damit schneller wirksam.“ Ebenfalls zum 1. September 2017 tritt das Real Driving Emissions-Verfahren (RDE) für neu typgeprüfte Pkw-Modelle in Kraft, das erstmals die Schadstoff-Emissionen auch auf der Straße misst, heißt es.

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McLaren und Honda: Die Zeichen stehen auf Trennung

Mo, 04/09/2017 - 16:11

Die erst 2015 geschlossene Formel-1-Ehe zwischen dem englischen McLaren-Team und Motorenpartner Honda steht offenbar kurz vor der Scheidung. Mit den Japanern wollte der Traditionsrennstall wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Stattdessen gab es bislang aber nur Pleiten, Pech und Pannen. Vor allem Star-Pilot Fernando Alonso beklagt sich immer wieder über das anfällige und schwachbrüstige Honda-Triebwerk.

Der Spanier fährt auch im dritten Jahr der Konkurrenz von Mercedes, Ferrari und Red Bull hoffnungslos hinterher. Nach Informationen des Internetportals „motorsport-total.com“ soll sich in den kommenden Tagen entscheiden, ob Honda noch eine neue Chance bekommt. Als möglicher neuer Motorenpartner ist Renault im Gespräch. „Ich kann bestätigen, dass wir mit McLaren sprechen“, sagt Renault-Sportchef Cyril Abiteboul vor dem nächsten Rennen im italienischen Monza. Aber auch auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke vor den Toren Mailands dürfte der Honda-Motor völlig chancenlos sein.

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Volvo schafft Ordnung im XC40

Mo, 04/09/2017 - 16:02

Viele Autofahrer beklagen sich immer wieder über fehlenden oder ungeeigneten Stauraum. Das möchte Volvo im neuen XC40, der in Kürze seine Weltpremiere feiert, ändern. Der schwedische Hersteller verspricht für sein SUV „Maßstäbe bei Platz, Laderaum und Funktionalität“. Dafür wurde das Nutzungsverhalten von Stadtbewohnern unter die Lupe genommen – und insbesondere untersucht, wie sie ihr Gepäck und die alltäglichen Dinge im Fahrzeug verstauen. Die Kunden wurden auch befragt, wie sich die Innenräume ihrer Autos verbessern lassen.

Volvo XC40 soll für intelligent plazierten Stauraum und somit für mehr Ordnung im Auto sorgen

In den verschiedenen Städten ergaben sich ähnliche Ergebnisse, die den Designern bei der Gestaltung des Interieurs des Volvo XC40 halfen. „Als wir mit den Menschen darüber sprachen, wie und wo sie ihre Gegenstände platzieren, stellte sich heraus, dass viele Fahrzeuge in diesem Bereich nicht überzeugen. Telefone rutschen in der Mittelkonsole herum, Tüten und Taschen kämpfen permanent gegen das Umfallen und Autofahrer suchen hinter dem Lenkrad im Portemonnaie, um die passende Servicekarte zu finden. Diese und viele andere Probleme wollten wir lösen“, erklärt Louiza Atcheba, Model Brand Manager für die 40er-Baureihe bei Volvo.

Volvo will im Innnenraum des XC40 Ordnung schaffen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volvo

So verzichtet der XC40 beispielsweise auf Lautsprecher in den Türen. Stattdessen sitzt der belüftete Subwoofer unter der Windschutzscheibe. Dadurch bieten die Türfächer nun genügend Platz für einen Laptop oder einen Tablet-Computer, eine Wasserflasche, Schirm und Sonnenbrille.

Bei der Gestaltung der Mittelkonsole achtete Volvo darauf, dass die Becherhalter auch tatsächlich als Becherhalter genutzt werden können und es ausreichend Ablagemöglichkeiten für Münzen, Karten und Ladekabel gibt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einem speziell für Telefone vorgesehenen Platz mit induktiver Lademöglichkeit und USB-Anschlüssen. Die Mittelkonsole beherbergt zudem ein großes Ablagefach, in das zum Beispiel eine Box für Taschentücher passt.

Das Handschuhfach hat einen kleinen Klapphaken, an dem sich Einkaufstüten und Taschen befestigen lassen. Unter dem Vordersitz befindet sich ein Stauraum für Tablets und andere kleinere Gegenstände. Das Armaturenbrett hat Kartenhalter. Damit hat man bei Bedarf die Kredit- und Tankkarte, aber auch Parktickets immer schnell zur Hand. Außerdem ist ein herausnehmbarer Abfalleimer an Bord.

Der Kofferraum verfügt über einen klappbaren Boden, mit dem sich das Gepäck sortieren und das komplette Volumen nutzen lässt, ohne dass der Boden entnommen werden muss. Und natürlich entsteht auf Knopfdruck ein ebener Ladeboden. Im Gepäckabteil findet sich außerdem ein zusammenklappbares Trennsystem mit zwei Haken für Einkaufstaschen und andere Gepäckstücke sowie vier Haken für die Ladungssicherung. Zusätzlichen Stauraum bietet auch im XC40 ein verstecktes Fach unter dem Ladeboden.

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Headset von Sena mit Schnellklemmsystem

Mo, 04/09/2017 - 15:51

Mit dem SMH5 Multicom hat Bluetoothspezialist Sena ein Headset für schnelle Montage entwickelt. Das Schnellklemmsystem eignet sich für schnelles Anbringen und Abbauen bei fast allen Helmtypen. Auch das Schwanenhalsmikrofon ist rasch demontiert, wenn beispielsweise der Nutzer nur Sprachanweisungen hören soll. Gedacht ist das Sena SMH5 Multicom wegen der einfachen Wechselfunktion für Fahrschulen und Tourenanbieter.

Die Reichweite beträgt laut Hersteller bis zu 700 Meter. Einer Sprechzeit von sieben Stunden stehen sieben Tage reiner Standby-Betrieb gegenüber. Der Preis liegt bei 149 Euro.

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B&O Play Sound-System im neuen Ford Fiesta

Mo, 04/09/2017 - 15:43

Musik hat einen größeren Einfluss auf das Verhalten und die Gefühlslage von Autofahrern als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie von Spotify und der New York University. Und was sind die perfekten Klänge? Melancholische Musik, gepaart mit treibenden Rhythmen könnte auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit möglicherweise der beste Start in den Tag sein, so die Wissenschaftler.

B&O Play Sound-System: Perfekter Soundtrack zum Autofahren im Ford Fiesta

Im neuen Ford Fiesta wird auf Wunsch das „B&O Play“-Soundsystem von Bang & Olufsen mit zehn Premium-Lautsprechern und 675 Watt Ausgangsleistung eingebaut.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Bei Autobauer Ford hat man die Bedeutung der Musik erkannt. Für den neuen Fiesta ist auf Wunsch das B&O Play Sound-System des dänischen Harman-Tochterunternehmens Bang & Olufsen erhältlich. Hintergrund: Ford ist erst kürzlich eine Kooperation mit Harman eingegangen. Die beiden Partner haben sich zum Ziel gesetzt, hochwertige Audio-Lösungen von Bang & Olufsen zu entwickeln, die speziell auf den jeweiligen Fahrzeug-Innenraum künftiger Ford-Baureihen zugeschnitten sind.

Beim Fiesta umfasst das Sound-System laut Ford „zehn strategisch angeordnete Premium-Lautsprecher“ – darunter ein im Kofferraum integrierter Subwoofer sowie ein zentraler Mitteltöner auf dem Armaturenträger. Das Herzstück der Anlage ist der Verstärker mit digitalem Signalprozessor (DSP), der über den Touchscreen gesteuert werden kann. Die Gesamt-Ausgangsleistung der Anlage liegt bei 675 Watt. Und der Klang soll unabhängig vom Sitzplatz einen außergewöhnlich lebendigen, kristallklaren und satten Sound erzeugen, verspricht Ford.

„Für viele Menschen ist die Musik, die sie unterwegs im Auto hören, ein fundamentaler Bestandteil ihrer Reise, sozusagen der Soundtrack zu ihrem persönlichen Road-Movie“, sagt Marcel Breker, Spezialist für Soundsysteme, Ford Europa. „Beim neuen Fiesta bietet das Sound-System eine außergewöhnlich hohe Klangqualität, und zwar unabhängig vom individuellen Musikgeschmack.“

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Porsche-Reunion: Klassentreffen der besonderen Art

Mo, 04/09/2017 - 15:26

Da wird nicht nur Motorsport-Fans warm ums Herz. Schon seit Jahren sorgt die Porsche-Reunion in Nordamerika für Furore. Bei dem außergewöhnlichen Treffen kommen die wichtigsten Rennwagen der Marke sowie deren Designer und Ingenieure zusammen. Und die nächste Veranstaltung steht unter einem ganz besonderen Stern.

500-Meilen-Rennen von Indianapolis.

mid Groß-Gerau – Formationsflug: Mit dem 917 sorgt Porsche 1971 auf der Rennstrecke im belgischen Spa für Furore.
Copyright: Porsche

Unter der Sonne Kaliforniens dürfen speziell geladene Gäste an einem Concour d’Elegance teilnehmen. Wegen der ständig wachsenden Nachfrage wird das nächste Familientreffen jetzt auf vier Tage ausgeweitet und geht vom 27. bis zum 30. September 2018 auf der legendären Rennstrecke in Laguna Seca über die Bühne. Auf der anspruchsvollen und spektakulären Piste haben zahlreiche denkwürdige Rennen der US-Champ-Car-Serie stattgefunden. Dies ist das amerikanische Pedant zur Formel 1. Höhepunkt ist das weltberühmte 500-Meilen-Rennen von Indianapolis.

Gerade der nordamerikanische Automarkt hat für Porsche große Bedeutung. Hier sind nicht nur die treuesten Motorsport-Fans zu Hause, sondern auch treue und sehr vermögende Kunden. Und die lieben es, wenn sie auf derartigen Veranstaltungen selbst am Rad drehen dürfen – und darüber hinaus von Porsche-Spezialisten in die Geheimnisse der berühmten Sportwagen-Schmiede eingeweiht werden.

Fans aus allen Herrenländern beim Porsche-Reunion

mid Groß-Gerau – Bei der Porsche-Reunion kommen Sportwagen-Fans aus der ganzen Welt auf ihre Kosten.
Copyright: Porsche

Kommen wir zurück zur Porsche-Reunion: Die Premiere des Events fand 2001 in Lime Rock auf einer sogenannten „Natur-Rennstrecke“ statt – und das nur rund eine Autostunde von der Metropole New York entfernt. Danach folgten zwei Veranstaltungen auf dem Daytona International Speedway in Daytona Beach im US-Bundesstaat Florida in den Jahren 2004 und 2007. Danach zog die Porsche-Karawane 2011 in den Westen. Begründung: Dort sind viele Auto- und Porsche-Fans zu Hause. „Mit der Rückkehr zum dreijährigen Veranstaltungs-Intervall wurde dieses unvergleichliche Rennen zu einem weltweiten Ereignis“, teilt der Hersteller voller Stolz mit.2015 kamen fast 60.000 Fans, Liebhaber und Besitzer nach Laguna Seca, um dort die große Porsche-Party zu feiern. „Die malerische Küste von Kalifornien bietet die ideale Kulisse für dieses Ereignis. Insgesamt ist der goldene Staat für Porsche schon immer wie eine zweite Heimat gewesen“, erklärt Klaus Zellmer, Präsident und CEO von Porsche Cars North America. Durch die Entscheidung für die Monterey-Halbinsel als Ort für das Treffen der Porsche-Familie baue man auf die Erfahrungen aus den vorhergehenden Rennsport-Reunions auf.

Und die Kalifornier rollen den Sportwagen aus dem fernen Schwaben-Ländle bereits jetzt den roten Teppich aus. „Es ist uns eine Ehre, ein weiteres Mal Gastgeber für die Rennsport Reunion zu sein“, sagt Gill Campbell, Streckenchef in Laguna Seca. Die prestigeträchtige Veranstaltung hatte schon früher enorme Auswirkungen auf Motorsportereignisse in aller Welt. Daher freue man sich bereits darauf, sie zusammen mit Porsche erneut zum Leben zu erwecken. Und dann schwingt soviel Pathos in der Stimme des Amerikaners mit, dass es einem fast die Tränen in die Augen treibt: „Es handelt sich wahrhaftig um das erfüllendste Ereignis, an dem ich je mitwirken durfte.“Jenen Porsche-Fans, die mit der Rennsport-Reunion noch nicht so vertraut sind, sei gesagt: Bei der bislang letzten Veranstaltung 2015 waren mehr als 1.300 Fahrzeuge von Mitgliedern des Porsche Club of America (PCA) auf den Ausstellungsplätzen, Rennkursen und Parkplätzen des Raceway Laguna Seca zu bewundern. Für die Amerikaner spielt es im Gegensatz zu vielen europäischen Motorsport-Fans keine so große Rolle, dass Porsche ab 2018 nicht mehr in der Königsklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (LMP1) am Start ist.

Frei nach dem Motto „man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist, hat Porsche auf der Rennstrecke die Weichen für die Zukunft gestellt. Nach drei Le-Mans-Siegen und dem Titel-Hattrick in der Langstrecken-WM setzen die Stuttgarter jetzt in erster Linie auf die Formel E. Wer den Mythos Porsche kennt, der weiß, dass die Marke auch mit rein elektrisch angetriebenen Rennautos auf der Überholspur fahren wird. Alles eine Frage der Zeit. Dann wird aus der Vision schon sehr bald eine Mission.

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ATC bekommt 5G Mobility Lab: e-Horizon

Mo, 04/09/2017 - 15:07

Am Aldenhoven Testing Center (ATC) entsteht derzeit ein urbaner Erprobungsraum für die Mobilitätsforschung. Im Rahmen der Eröffnung des dort angesiedelten 5G Mobility Lab unter Federführung von Vodafone präsentierte FEV Konnektivitätslösungen für zukünftige Fahrzeugkonzepte: Mit dem e-Horizon zeigte der Aachener Engineering-Dienstleister eine selbstadaptierende, serverbasierte Reichweitenvorhersage für Elektrofahrzeuge.

Reichweitenprognose mit e-Horizon

Die FEV-Connectivity-Lösung: Daten werden direkt von Fahrzeug zu Fahrzeug übertragen und mit Clouddaten angereichert.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FEV

Das System nutzt Vehicle-2-Cloud-Kommunikation, um Umweltdaten – darunter Wetterbedingungen, die aktuelle Verkehrslage und Höhenprofil des Straßennetzes – mit Fahrzeugdaten wie Batterieladung, Fahrverhalten und Energieverbrauch zu verbinden. So lässt sich die Reichweitenprognose deutlich verbessern. Die Genauigkeit des Systems liegt dabei bei unter 50 Metern. Zudem bietet die Cloud-Anbindung auch wichtige Daten für die Betreiber städtischer Infrastruktur, für welche die E-Fahrzeuge als mobile Sensoren fungieren: Aktuelle Verkehrsdaten, Informationen über die Straßenbedingungen sowie Wetterdaten geben Aufschluss über die Verkehrslage und -behinderungen und kommen somit Fahrern und Planern – beispielsweise von Straßenbaumaßnahmen – zugute. Energieversorger erhalten darüber hinaus wichtige Informationen über zu erwartende Ladezyklen, was ihnen ermöglicht, flexibel auf örtliche Lastspitzen zu reagieren.

Auch eine Lösung für ein Gefahrenwarnsystem stellte FEV in Aldenhoven vor: Erkannte Gefahrenstellen – beispielsweise Blitzeis, ungesicherte Unfallstellen oder Straßenschäden – werden dabei mittels Car-2-Car-Kommunikation an Fahrzeuge im Umkreis weitergegeben. Ein intelligenter Algorithmus bewertet dabei die Relevanz eines Ereignisses anhand der derzeitigen Fahrzeugposition und zeigt relevante Nachrichten als Desktop-Benachrichtigung auf dem HMI sowie als Flaggensymbol auf der digitalen Straßenkarte an.

Die Vehicle-2-X-Kommunikation erfordert eine schnelle Datenverbindung, um die Informationen in Echtzeit zu senden und zu empfangen. Hier kommt der 5G-Technologie eine Schlüsselfunktion zu.

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Ford Ranger 2500 Mal ganz in Schwarz

Mo, 04/09/2017 - 14:55

Ford stellt auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (Publikumstage: 16.–24.9.2017) den Ranger als „Black Edition“ vor. Der ausschließlich mit Doppelkabine bestellbare Pick-up basiert auf der Ausstattungsvariante Limited und ist komplett in Schwarz lackiert. Auf Chrom wird gänzlich verzichtet. Auch der Kühlergrill, die Leichtmetallräder und der Sportbügel sowie weitere Exterieurkomponenten sind ebenfalls schwarz.

Sonderedition mit allerhand Extras

Ford Ranger Black Edition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Zur Ausstattung der Black Edition gehören unter anderem das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 mit hochauflösendem Acht-Zoll-Touchscreen, Zwei-Zonen-Klimaanlage und Ledersitze sowie elektrisch anklappbare und beheizbare Außenspiegel. Zusätzlich hat die Sonderedition von Europas erfolgreichstem Pick-up ein Navigationssystem, Parksensoren vorne sowie eine Rückfahrkamera an Bord. Der Preis für das Ausstattungspaket beträgt 1100 Euro (netto). Es ist europaweit auf 2500 Stück limitiert.

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Mitgliederrekord: ADAC knackt die 20-Millionen-Marke

Mo, 04/09/2017 - 14:46

Im August 2017 waren zum ersten Mal in seiner Geschichte mehr als 20 Millionen Menschen Mitglied im ADAC. Konkret lag der Bestand an ADAC-Mitgliedern zum 31. August 2017 bei 20,04 Millionen. Gegründet im Jahr 1903 als „Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung“, hat sich der ADAC in den vergangenen Jahrzehnten zur größten Mitgliederorganisation des Landes entwickelt. Die „Frauenquote“ im ADAC liegt bei 40 Prozent. Das durchschnittliche Alter eines Mitglieds beträgt derzeit 50,1 Jahre.

Die prozentual meisten Mitglieder finden sich in den Altersgruppen „30 bis 50 Jahre“ (34,6 %) und „50 bis 70 Jahre“ (37,5 %). 13,4 Prozent der Mitglieder sind unter 30 Jahren, 14,6 Prozent älter als 70 Jahre. Im Schnitt bleiben die Menschen 21 Jahre lang Mitglied im ADAC.

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Einblicke in die Welt von Mercedes-Benz

Mo, 04/09/2017 - 14:25

Nach der Sommerpause werden im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen wieder diverse Themenführungen angeboten, die Blicke hinter die Kulissen unterschiedlichster Bereiche gewähren. Neben den täglichen Werkbesichtigungen besteht am 12. September 2017 die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Umweltschutz“ im Werk vertraut zu machen.

Veranstaltungen im Mercedes-Werk

Fahrzeugvorbereitung im Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) von Mercedes-Benz in Sindelfingen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Außerdem finden in diesem Monat zwei weitere Veranstaltungen statt: So können am 19. September Besucher bei der Führung „Betriebsfestigkeit Karosserie“ erfahren, wie in der Entwicklung Fahrzeugsicherheit unter Belastungen erprobt und bestimmt wird. Daneben vermittelt der Vortrag „Themenraum Design“ am 26. September eine Vorstellung von der markeneigenen Formenphilosophie und gibt Einblicke in Gestaltungsvisionen und weitere Themen des Designs. Treffpunkt ist der Kundencenter Sindelfingen.

Die weiteren Themenführungen bis Ende des Jahres sind: Motorenendmontage und Sitzfertigung (10.10.2017), Fahrsimulator (14.11.2017) , Technologiefabrik – Werkzeugbau (5.12.2017) und Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (12.12.2017).

Die Termine finden jeweils von 14 bis ca.16 Uhr statt. Die Anmeldung ist per E-Mail unter folgender Adresse möglich: themenfuehrungen@daimler.com (Stichwort „ Themenführung“ plus Angabe des gewünschten Termins). Das Mindestalter für eine Teilnahme ist 16 Jahre. Die Kosten pro Person betragen zehn Euro und werden direkt vor Ort bezahlt. Die Führungen beginnen und enden im Kundencenter Sindelfingen.

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Mercedes-Benz-Werk Mannheim wächst

Mo, 04/09/2017 - 14:18

Im Mercedes-Benz-Werk Mannheim bekommt das Gebäude 150 einen rund 100 Meter langen Nordanbau, um Fertigungsprozesse und interne Abläufe weiter zu optimieren. Während im Erdgeschoss zukünftig Motorenlager- und Instandhaltungsflächen sowie Büros vorgesehen sind, werden sich im Obergeschoss Umkleiden und Waschräume für mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden. Für die im Zuge der Anbaumaßnahmen neu entstehenden Dach- und Freiflächen ist eine Begrünung geplant. Die Inbetriebnahme des Neubaus wird in der zweiten Jahreshälfte 2018 erfolgen.

Die Baumaßnahmen sind Teil des umfangreichen Investitionsplans des Werkes, der zwischen den Jahren 2014 und 2020 insgesamt eine Milliarde Euro umfasst. Ein großer Teil dieser Investitionen fließt in Produktprojekte und die Kapazitätserweiterung der neuen Motorenbaureihen.

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Toyota sucht Lösungen für eine sich wandelnde Gesellschaft

Mo, 04/09/2017 - 14:05

Die Toyota Motor Corporation (TMC) reagiert auf die Herausforderungen der Zukunft: Mit „Toyota Next“ hat der japanische Konzern ein Programm gestartet, das Probleme wie eine niedrigen Geburtenrate, eine alternde Gesellschaft und die zunehmende Urbanisierung aufgreift. In Zusammenarbeit mit fünf weiteren Unternehmen entwickelt Toyota nun neue Dienste und Lösungen, um die künftige Mobilität sicher, unkompliziert und komfortabel zu gestalten.

„Toyota Next“ will Fahrzeuge gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen

Ziel ist es, gemeinsam mit verschiedenen Organisationen – darunter Unternehmen, kleine und mittelständische Betriebe, Start-ups und Forschungseinrichtungen – neue Dienste zu entwickeln. Dabei geht es unter anderem um eine nutzerfreundliche Bedienung von Fahrzeugen sowie eine möglichst bequeme und komfortable Fahrt im Alltag. Außerdem soll zu einer sicheren und zuverlässigen Mobilitätsgesellschaft beigetragen werden.

Seit Bekanntgabe des Programms im Dezember 2016 sind mehr als 500 Bewerbungen mit zahlreichen innovativen Ideen eingegangen. Mit Ateam, Caulis, Giftee, Nightley und Sharenori hat der Automobilhersteller nun fünf Unternehmen für die Zusammenarbeit ausgewählt. Entscheidende Faktoren waren dabei Ideen, die Probleme der Menschen und der Gesellschaft lösen sowie der Besitz ausreichender technologischer und entwicklungstechnischer Fähigkeiten.

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Kraftstoffpreise im August gestiegen

Mo, 04/09/2017 - 13:55

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im August im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen. Laut ADAC mussten die Autofahrer für einen Liter Super E10 im Monatsmittel 1,325 Euro (+1,2 Cent) bezahlen. Diesel verteuerte sich gegenüber Juli um 1,3 Cent und kostete im Schnitt 1,128 Euro. Damit kostete Diesel in jedem Monat des Jahres 2017 mehr als im jeweiligen Vergleichsmonat 2016. Beim Benzinpreis war dies sieben Mal der Fall.

Der teuerste Tank-Tag war der 13. August. Ein Liter Super E10 kostete damals 1,336 Euro, ein Liter Diesel 1,144 Euro. Am günstigsten war Tanken am 21. August. Der Tagesdurchschnittspreis für Super E10 lag bei 1,318 Euro, Diesel bei 1,119 Euro.

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Rocket 900: Kein offener Viersitzer ist schneller

Mo, 04/09/2017 - 13:07

Die Daten sind beeindruckend: 662 kW / 900 PS, 1500 Newtonmeter Drehmoment, in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h – und das alles auch noch offen. Dahinter verbirgt sich der Rocket 900, den Brabus auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 16.–24.9.2017) vorstellt. Basis für das schnellste viersitzige Cabriolet der Welt mit Straßenzulassung ist der Mercedes-Benz S 65.

Rocket 900 Cabrio – Extrem schnell, aber auch nur Effizienzklasse F

Brabus Rocket 900 Cabrio.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Brabus

Möglich macht diese Leistung nicht zuletzt die Hubraumaufstockung des Zwölf-Zylinder-Motors von 6,0 auf 6,3 Liter. Da der Brabus seine Kraft über ein speziell angepasstes Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe nur auf die Hinterräder überträgt,, wird das maximale Drehmoment von 1500 Nm bei 4200 Umdrehungen in der Minute im Fahrzeug elektronisch auf 1200 Nm begrenzt.

Der Brabus Rocket 900 6.3 V12 ist wahlweise als Komplettfahrzeug erhältlich oder kann auf Basis jedes Mercedes-Benz S 65 Cabriolet aufgebaut werden. Der Normverbrauch wird mit 13,9 Litern je 100 Kilometer angegeben, was 323 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht und in diesem Fall der Effizienzklasse F entspricht. Preise nennt der Tuner aus Bottrop noch nicht.

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Bluefit: Amminex entwickelt NOx-Nachrüstlösung

Mo, 04/09/2017 - 12:53

Die dänische Faurecia-Tochter Amminex hat eine Hardware-Nachrüstlösung für die Reinigung von Dieselabgasen entwickelt, mit der die Stickoxid-Emissionsstandards von Euro 6 unter realen Fahrbedingungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden sollen. Dies haben Unternehmensangaben zu Folge Tests des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik der TU Graz unter realen Fahrbedingungen nachgewiesen. Die Alternative zu Adblue nennt sich Bluefit.

Bluefit senkt NOx-Wert unter Euro-6-Norm

Durch Abgasnachbehandlung mittels Harnstoff-Einspritzung erfüllen die neuen Selbstzünder die Euro-6-Norm. Die AdBlue-Flüssigkeit wird in einem Zusatztank mitgeführt.
Copyright: Ford

In den Tests wurde ein herkömmliches mittelgroßes, drei Jahre altes Dieselfahrzeug mit einem 1,5-Liter-Motor (Euro 5) verwendet. Die Emissionen des Fahrzeugs wurden sowohl vor als auch nach der Nachrüstung des Wagens mittels PEMS-Geräten (tragbare Emissionsmesssysteme) erfasst. Die Basismessungen des Autos ergaben zunächst Emissionen von 800 Milligramm (Sommer) bis zu 1300 Milligramm (Frühling) NOx pro Kilometer, was vier- bis siebenmal mehr ist als der Euro 5-Grenzwert. Dieser erlaubt nur Emissionen von 180 mg NOx pro Kilometer.

Nach der Nachrüstung des Autos mit dem Bluefit-Abgasreinigigungsystem zeigte sich laut Faurecia, dass die durchschnittlichen Emissionen unter realen Fahrbedingungen auf 40 mg NOx pro Kilometer reduziert wurden. Dieses Ergebnis liegt deutlich unter dem aktuellen Emissionsstandard von Euro 6, der 80 mg NOx pro Kilometer erlaubt.

Die Untersuchungen belegten, dass Bluefit ohne größeren Zusatzaufwand rund 95 Prozent des NOx aus den Abgasen des Dieselfahrzeugs mit Euro 5 effektiv entfernt. Ein entsprechend ausgestatteter Pkw emittiert demnach nun nur noch die Hälfte der Menge an NOx, welche mit dem letzten Euro-6-Standard zugelassen ist.

„NOx-Tracker“-App protokolliert für Öffentlichkeit in Echtzeit Systemleistung

Neben dem Test protokolliert Amminex kontinuierlich die Systemleistung bei allen ausgerüsteten Fahrzeugen in einer Online-Datenbank. Die Ergebnisse werden in Echtzeit aktualisiert und stehen der Öffentlichkeit über die „NOxTracker“-App für Apple und Android Smartphones zur Verfügung.

Die dänische Lösung besteht aus zwei Kernkomponenten: Einer verkleinerten Version des bereits bei Nutzfahrzeugen eingesetzten ASDS-Systems (Ammoniak Storage and Delivery System), die in die Reserveradmulde eingeabut wird, und einem SCR-Katalysator sowie festem Ammoniak. Letzterer befindet sich in zwei kompakten Patronen, die nach Herstellerangaben 16 Liter Adblue entsprechen. Die Reichweite soll bei etwa 15 000 Kilometern liegen. Der Patronentausch soll in der Werkstatt zwei Minuten dauern. Bei einigen Fahrzeugen besteht auch die Möglichkeit einer dritten Patrone für mehr als 20 000 Kilometer Bluefit-Reichweite.
Änderungen im Motorraum, am Motor selbst, dem Diesel-Partikelfilter oder dem Stromnetz des Autos sind bei dem Verfahren nicht nötig.

Das Technologieunternehmen Amminex gehört seit 2016 zum Automobilzulieferer Faurecia und hat bereits mit ASDS eine Technologie für Nutzfahrzeuge entwickelt, die Stickoxid-Emissionen (NOx) um bis zu 99 Prozent reduziert. Das System wurde bereits auf über 30 Millionen Kilometern unter realen Fahrbedingungen getestet und hat dabei 360 Tonnen NOx eingespart, heißt es in einer Pressemiteillung.

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Peters und Pape ergänzen Porsche-Führungsetage

Mo, 04/09/2017 - 12:37

Die Geschäftsführung bei der Porsche Financial Services GmbH wird zum 1. September 2017 durch Holger Peters und Jörg Pape ergänzt. Neben den langjährigen Firmenchefs Albert Moser und Konrad Riedl zu neuen Geschäftsführern berufen worden.

Porsche Financial Services GmbH 100 prozentige Tochtergesellschaft

Die Porsche Financial Services GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers. Ihr Angebot umfasst maßgeschneiderte Finanzierungsprodukte für Porsche Fahrzeuge und die exklusiven Volkswagen Marken Bentley, Lamborghini und Bugatti sowie Händlerfinanzierungen, Versicherungen und Kreditkarten.

Peters hatte bei Porsche seit 1996 mehrere Führungspositionen im In- und Ausland inne, zuletzt trug er fast acht Jahre lang die Verantwortung für das Controlling. Papes berufliche Laufbahn begann 1992 bei Volkswagen. Anschließend bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei VW Financial Services. Die Porsche Financial Services betreute Ende 2016 mehr als 140.000 Leasing- und Finanzierungsverträge mit einem Volumen von 5,9 Milliarden Euro. Vor fünf Jahren waren es rund 85 000 Verträge (3,6 Milliarden Euro) gewesen.

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Toyota kommt mit dem neuen Land Cruiser

Mo, 04/09/2017 - 12:13

Toyota nutzt die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt (12.–24.9.2017) für die Weltpremiere des neuen Land Cruiser. Auch bei der Neuauflage der Geländewagen-Ikone bleiben die Japaner dem Leiterrahmen treu.

Zudem zeigt Toyota die seriennahe Hybridstudie C-HR Hy-Power sowie den sportlichen Yaris GRMN, der Ende des Jahres erhältlich sein soll. Der Kleinwagen mobilisiert aus einem 1,8-Liter-Turbobenziner 154 kW / 210 PS. Für Deutschland sind rund 100 Exemplare reserviert.
Last, but not least wird eine neue Ausstattungsvariante des Auris Touring Sport vorgestellt.

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Im Rückspiegel: Peter Waskönig – Abschied von einem Visionär

Mo, 04/09/2017 - 12:10

Kaum ein Hersteller kommt mehr ohne Hybrid-Antriebe aus; die Kombination von Verbrenner und Elektromotor gilt als Brückentechnologie, die den Weg zur reinen E-Mobilität bahnen soll. Es ist wenig bekannt, dass schon vor einem Vierteljahrhundert ein Transporter in Kleinserie ging, der die aktuelle Entwicklung präzise vorwegnahm. Der Unternehmer Peter Waskönig hatte damals einen völlig eigenständigen Transporter im Format eines VW-Bus konstruieren lassen, der mit einem 12 kW / 16 PS starken 96-Volt-Gleichstrom-Motor und einem 23 kW / 31 PS starken 1,4-Liter-Dieselmotor ausgerüstet war. Als Stromspeicher des El-Di-Car Number One fungierten acht Blei-Säure-Batterien; die Reichweite lag rein elektrisch bei 75 Kilometern, im Dieselbetrieb bei 1000 Kilometern; der Dieselmotor konnte auch zum Aufladen der Batterien eingesetzt werden. Der Kaufpreis lag 1993 bei 89 000 D-Mark.

Peter Waskönig: Wegbereiter des Hybrid-Antriebes

Peter Waskönig.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Waskönig

1997 legte El-Di-Car den Number Two nach, der nunmehr auf dem Peugeot Boxer basierte und mit seinem 63 kW / 85 PS starken Dieselmotor deutlich bessere Fahrleistungen ermöglichte. Für den E-Betrieb wurde bei diesem Modell an der Hinterachse ein Drehstrommotor mit 20 kW / 27 PS Dauerleistung und 34 kW / 46 PS Spitzenleistung verbaut. Das Gewicht stieg gegenüber dem Ausgangsmodell inklusive Batterien um 700 Kilogramm.

1998 erschien ein Fahrbericht, in dem dieser Autor notierte: „Im Diesel-Betriebsmodus ergeben sich keine Änderungen gegenüber dem gewohnten Fahren. Einzigartig ist dagegen das Fahrerlebnis im Elektrobetrieb. Die am Itap-Institut der Universität Oldenburg entwickelte Getriebesteuerung kuppelt automatisch ein, und fast lautlos setzt sich der Kombi in Bewegung. Das maximale Anfahrdrehmoment von 132 Nm ermöglicht – falls gewünscht – zügige Ampelstarts. Mit sanftem Nachdruck schieben maximal 46 PS an, bis die Fahrwiderstände bei knapp 80 km/h zum Ausgleich gelangen – allerdings nur zwei Minuten lang, dann wird fast unmerklich auf die Dauerleistung von 27 PS zurückgeregelt. Auch das reicht aus, um im Stadtverkehr mühelos und emissionsfrei mitzuhalten.“

Waskönig+Walter-Kabelwerke verließen damals nur 28 Hybrid-Fahrzeuge

El-Di-Car Number Two.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Archiv Jens Meiners

Die Umschaltung von Diesel- auf Elektrobetrieb erfolgte per Knopfdruck und war auch während der Fahrt möglich, und beim Number Two wurden die Blei-Gel-Akkumulatoren im Diesel- sowie im Schiebebetrieb wieder aufgeladen. Bei Fahrtests überzeugte der Hybrid-Transporter damals mit einem hohen Perfektionsgrad.

Waskönig schätzte das Marktpotential in Deutschland damals auf 1000 Einheiten, letztlich verließen jedoch lediglich 28 Einheiten die Werkshallen im niedersächsischen Ort Ramsloh in Rufweite der Waskönig+Walter-Kabelwerke, die seit den frühen 90er-Jahren von seinen Söhnen Jörg und Michael geführt werden und heute 550 Mitarbeiter beschäftigen.

Peter Waskönig wendete sich anderen Projekten zu; der passionierte Segler und Autosammler übernahm den Vorsitz der bedeutenden Universitätsgesellschaft Oldenburg und der Wirtschaftsvereinigung. „Der kleine Kreis“, initiierte das Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg und gründete eine Stiftung zur Förderung außergewöhnlich begabter Studenten. Seine automobile Vision ist unterdessen auf den Straßen zur Realität geworden.

Vergangene Woche ist Peter Waskönig im Alter von 85 Jahren gestorben.

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Schell wird CXO bei Daimler Financial Services

Mo, 04/09/2017 - 11:53

Benedikt Schell wird als Chief Experience Officer (CXO) in den Vorstand der Daimler Financial Services AG berufen. In seiner Funktion als CXO verantwortet Schell den Ausbau digitaler Geschäftsmodelle des Finanz- und Mobilitätsdienstleisterbereichs Daimler Financial Services sowie die weltweite Kunden- und Digitalstrategie. Das Angebotsspektrum der Daimler-Finanzsparte reicht von Finanzierung und Leasing über Versicherungen bis hin zu digitalen Mobilitätsdienstleistungen wie Carsharing oder Ridehailing.

Jörg Lamparter, aktuell CEO der Moovel Group, übernahm vor kurzem die Verantwortung für alle Mobilitätsdienstleistungen, die unter dem Dach von Daimler Financial Services gebündelt sind. Lamparter verantwortet damit als Head of Mobility Services die Geschäfte von Car2go, Moovel und Mytaxi und die Steuerung der Beteiligungen an Blacklane und Flixbus.

Benedikt Schell wird als CXO bei Daimler Financial Services in enger Abstimmung mit Jörg Lamparter die Einführung der digitalen Services rund um Finanzierung und Mobilität steuern. Beide Positionen, Benedikt Schell als CXO (Chief Experience Officer) und Jörg Lamparter als Head of Mobility Services, sind seit dem 01. August 2017 wirksam und berichten an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler Financial Services AG, Klaus Entenmann.

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Ausbildung: Start für 626 junge Menschen am VW-Stammsitz

Mo, 04/09/2017 - 11:44

Am Volkswagen-Stammsitz Wolfsburg haben gestern 626 Auszubildende ihre Berufsausbildung oder ihr duales Studium begonnen. Die 215 Frauen und 411 Männer erlernen einen von fünf kaufmännischen oder 19 technischen Berufen. 160 der Berufseinsteiger absolvieren ein duales Studium.

Die Gruppe der Fachinformatiker und Elektroniker für Automatisierungstechnik (119) stellt bei den Technikberufen die meisten Auszubildenden, es folgen die Kraftfahrzeugmechatroniker und Fachkräfte für System- und Hochvolttechnik (83) und die Mechatroniker (60). Bei den kaufmännischen Berufen sind die Industriekaufleute (64) sowie die Kaufleute für Büromanagement (58) die größten Auszubildendengruppen.

Fast drei Viertel des neuen Ausbildungsjahrgangs am Standort Wolfsburg kommen aus der Region: aus Wolfsburg (194) sowie aus den benachbarten Land­kreisen Gifhorn (192), Helmstedt (61) und Braunschweig (8). Die neuen Auszubildenden und dualen Studenten kommen aus insgesamt zwölf Bundesländern. Eine Auszubildende stammt aus Damaskus (Syrien), floh mit ihren Eltern und Geschwistern 2014 nach Deutschland und lebt jetzt in Wolfsburg, zwei weitere Auszubildende kommen aus Griechenland und der Schweiz.

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