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Aktualisiert: vor 7 Minuten 26 Sekunden

US-Behörde untersucht tödlichen Unfall mit autonomem Uber-Fahrzeug

Mi, 21/03/2018 - 14:21

Ein autonom fahrendes Auto des Fahr-Vermittlers Uber hat am Montag in den USA eine Fußgängerin überfahren. Sie war aus dem Dunkeln, ein Fahrrad schiebend, auf die Fahrbahn getreten und von dem Versuchsfahrzeug erfasst worden. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) hat nun die Untersuchung des Vorfalls übernommen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, ob der Unfall Konsequenzen für die Erprobung autonomer Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in den USA haben müssen.

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BMW Group auf Rekordkurs

Mi, 21/03/2018 - 14:10

Der BMW-Konzern hat den Autoabsatz im vergangenen Monat um 5,8 Prozent gesteigert. 178 910 Auslieferungen bedeuten den höchsten Absatz, den das Unternehmen je in einem Februar erzielt hat. Für den bisherigen Jahresverlauf ergibt sich ein Wachstum um 4,8 Prozent auf 348 459 BMW, Mini und Rolls-Royce. Auch das ist der bislang höchste Wert für die ersten beiden Monate eines Jahres.

Die Kernmarke steigerte die Verkäufe im Februar um 5,1 Prozent auf 155 328 Einheiten und Mini um 10,8 Prozent auf 23 319 Fahrzeuge. Zu den Absatzzahlen seiner britischen Nobelmarke Rolls-Royce machte der Münchener Autokonzern keine Angaben. Der Absatz von BMW-Motorrädern stieg im vergangenen Monat gegenüber dem Februar des Vorjahres um 3,1 Prozent auf 10 172 Stück.

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Bei langer Fahrt oder Stau: Muskeltraining hinterm Steuer

Mi, 21/03/2018 - 14:01

Wer lange Auto fährt oder im Stau steht, sollte zwischendurch die Sitzposition leicht ändern und den Körper aktivieren. „Dadurch wird die Durchblutung gefördert und der Kreislauf angeregt“, so der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Professor Ingo Marzi.

Anspannen und locker lassen: anregend für den Kreislauf

Im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ empfiehlt der Mediziner kleine Übungen, die allerdings sicherheitshalber nur im Stand, also etwa im Stau, erfolgen sollten. Dazu werden einzelne Muskelgruppen für fünf bis zehn Sekunden angespannt, ohne dass man sich dabei bewegt. „Armmuskeln lassen sich anregen, indem die Hände das Lenkrad fest umschließen und der Fahrer dabei die Muskeln kurz anspannt und wieder lockerlässt“, erklärt Marzi. Auch die Handmuskeln würden beim kurzen, festen Zupacken und wieder Loslassen am Lenkrad aktiv. Sogar das Anspannen der Kaumuskeln fördert dem Arzt zufolge die Durchblutung.

Gegen Nackenverspannung wiederum hilft das Rollen des Kopfes. Mit einem Katzenbuckel und anschließendem Herausstrecken der Brust entspannt sich der Körper weiter, ebenfalls durch das An- und Entspannen des Rückens. Auch ein aktives Bewegen der Schultern nach oben, vorn und hinten sowie anschließendes Lockern löst Verkrampfungen. Die Rumpfmuskulatur lässt sich durch Anspannen der Beckenmuskulatur anregen. Einzige mögliche „Nebenwirkungen“ angesichts der Verrenkungen: irritierte Blicke vom Mit-im-Stau-Stehern.

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Zweites Leben von Busbatterien soll Kosten senken

Mi, 21/03/2018 - 13:57

Die Zweitverwendung von gebrauchten Batteriespeichern aus Elektro-Bussen wollen die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) und MAN Truck & Bus untersuchen. In einem Memorandum of Understanding (MoU) regelten jetzt beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit bei der Untersuchung, wie Batterien aus Elektro-Bussen als Energiespeicher auf dem Betriebshof für Ladestationen eingesetzt werden können. Das Projekt ist Teil der Mobilitätspartnerschaft zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und dem Volkswagen Konzern.

E-Bus-Batterien werden in einem „Second Life Speicher“ gesammelt

MAN erwartet für die in seinem „eBus“ verwendeten Batterien eine Nutzung von mindestens sechs Jahren. Bei einer Nutzungsdauer des Busses von durchschnittlich zwölf Jahren steht also stets ein Wechsel der Batterie an, obwohl die immer noch eine gewisse Leistungsfähigkeit haben, die allerdings für den Busantrieb nicht mehr ausreicht. Solche Batterien direkt zu entsorgen, ist weder ökologisch noch wirtschaftlich sinnvoll.

Ein „Second Life Speicher“ aus ausgewechselten Batterien soll in Zeiten schwacher Belastung des Netzes aufgeladen werden und den Strom dann wieder abgeben, wenn die Batterien der Elektro-Busse wieder geladen werden. Das spart Kosten und stabilisiert die Auslastung des Stromnetzes, so die Erwartung der Beteiligten. Weitere Erkenntnisse versprechen sie sich zum Verlauf der Alterung von Batterien und damit auch Erfahrungen, die in die Entwicklung künftiger Batteriesysteme einfließen können. Außerdem soll untersucht werden, ob solche Groß-Speicher geeignet sind, das öffentliche Stromnetz zu stabilisieren (Load Leveling).

Der Prototyp des stationären Speichers soll im Laufe des Jahres in Hamburg Bergedorf seinen Dienst aufnehmen.

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Die DUH erhält fast 5 Millionen Euro vom Bund

Mi, 21/03/2018 - 13:50

Der Verein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH) treibt die Autobranche in der Diesel-Debatte vor sich her. Ihren vorerst größten Erfolg feierte die DUH kürzlich in Leipzig, als das Bundesverwaltungsgericht Diesel-Fahrverbote in Städten grundsätzlich möglich machte. Doch wie finanziert sich eigentlich jener Verein, der nicht einmal 300 Mitglieder zählt?

2,5 Millionen Euro Jahreseinnahmen durch Klagen

Jürfgen Resch (zweiter von rechts) bie der Arbeit.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/DUH

Nicht selten nennen Unternehmen, die mit der DUH in Berührung kommen, diese nur noch den „Abmahnverein“. Und tatsächlich erstreitet sich die Umwelthilfe mit zweifelhaften Klagen gegen Auto- oder Möbelhäuser Millionenbeträge. Dabei ist es der DUH nicht zu perfide, selbst dann zu klagen, wenn auf einer Ausweisung der Energiebilanz allein die Schriftgröße nicht den offiziellen Vorgaben entspricht. Im Jahr 2016 hat die Umwelthilfe auf diesem Weg nach eigenem Jahresbericht über 2,5 Millionen Euro eingesackt. Nannte die DUH jene Posten bislang doch recht dreist „Einnahmen aus Verbraucherschutz“, spricht sie in ihrer jüngsten Ausweisung von „Erträgen aus ökologischer Marktüberwachung“. Knapp ein Drittel des DUH-Etats machten die Einnahmen aus den Abmahnwellen zuletzt aus.

Thema öffentliche Fördergelder

Doch damit ist jener Block nur die zweitgrößte Einnahmequelle der DUH. Noch einmal deutlich mehr kassiert der Verein an öffentlichen Fördergeldern. 2016 waren es 4 244 730 Euro. Offizielle Zahlen für 2017 weist die DUH noch nicht aus. Doch der fraktionslose Bundestagsabgeordnete Mario Mieruch wollte es neulich genauer wissen und stellte im Parlament die Anfrage, in welcher Form und in welchen Projekten die Bundesregierung oder ihre Ministerien mit der Deutschen Umwelthilfe zusammenarbeiten. Die Antwort darauf lieferte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) am 7. Februar 2018.

Aus der offiziellen Drucksache des Bundestags geht hervor, dass die DUH bei den Bundesministerien für Bildung und Forschung, Verkehr und digitale Infrastruktur, Umwelt sowie Wirtschaft und Energie Projektfördertöpfe angezapft hat. Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums sagte auf Anfrage von „kfz-betrieb“, dass es sich dabei „um zweckgebundene Vorhaben im Rahmen spezifischer Förderprogramme“ handle. Von einer „Zusammenarbeit“ könne aber keine Rede sein, da die DUH keine Leistung im Auftrag des Ministeriums erbringe.

4,9 Millionen Euro durch den Bund

In einem zweiten Schritt listete Schwarzelühr-Sutter alle Projekte auf, für die die DUH aktuell Fördermittel kassiert. Insgesamt ergibt sich eine Summe von rund 4,9 Millionen Euro. Die Projekttitel lesen sich dabei teils äußerst nebulös. Beispielsweise bekommt der Verein für Aktivitäten rund um das Thema „Grün- und Freiflächen in der Sozialen Stadt“ 182 672 Euro. Was kann man sich darunter vorstellen? „kfz-betrieb“ fragte bei der DUH nach und bekam folgende Antwort: „Im Projekt „Grün- und Freiflächen in der Sozialen Stadt“ sollen Anwohnerinnen und Anwohner in benachteiligten Quartieren die Chance haben, die Entwicklung im eigenen Stadtteil mitzubestimmen und Projekte umzusetzen.“ Ziel sei es unter anderem, damit zur „Gesundheit, Bildung, Integration und dem sozialen Zusammenhalt der Beteiligten“ beizutragen.

Ein anderes Projekt ist die sogenannte „Informationskampagne Stickstoff“. Dafür fließen 149 934 Euro in die DUH-Kassen. Sie soll dem Verein zufolge „die Entwicklung einer nationalen Strategie zur Minderung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Stickstoffemissionen kritisch unterstützend begleiten und dazu beitragen, dass diese Strategie der Zielsetzung einer wirksamen Emissionsminderung gerecht wird und im Hinblick auf die größten Verursacher – Landwirtschaft, Verkehr, Energieerzeugung und Industrie – zu konkreten Maßnahmen führt.“ Die vollständige Liste der geförderten Projekte zeigt das angehängte offizielle Bundestags-Dokument.

Projekte sollen „Meinungsbildungsprozess“ unterstützen

Doch wie kommt die DUH überhaupt an derart lukrative Projekte heran? Grundsätzlich vergeben die Ministerien ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in einem offen ausgeschriebenen Wettbewerbsverfahren. Laut Bundesumweltministerium gilt die Umwelthilfe als „eine anerkannte Umwelt- und Naturschutzvereinigung“, die sich als solche um Förderung bewerben kann. Jede Projektförderung von Verbänden diene dem Zweck, „den Meinungsbildungsprozess der Zivilgesellschaft in seiner gesamten Pluralität zu unterstützen. Es handelt sich also um die Förderung von Projektvorschlägen von Nichtregierungsorganisationen.“
Heißt konkret: Die DUH kann selbst Vorschläge machen, wofür sie gerne Fördergelder hätte. „Falls ein Antragsteller förderberechtigt ist, der Antrag dem Förderzweck entspricht und die Förderziele erreichen kann, spricht zunächst einmal nichts gegen eine Förderung“, so eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums.

Gerechtfertigte Förderung oder Selbstbedienungsladen?

Bei Summen von insgesamt knapp 5 Millionen Euro sollte eine strikte Zielkontrolle selbstverständlich sein. Das Bundesumweltministerium sagt dazu: „Die Verwendung der Fördermittel muss nachgewiesen werden: Zum Projektende und, bei längeren Laufzeiten, teilweise auch in Zwischenschritten.“ Dabei gehe es um den buchhalterischen Nachweis sowie um „einen dokumentierenden Nachweis durchgeführter Maßnahmen und begleitender Öffentlichkeitsarbeit“.

Die Meinungen darüber, ob diese Kontrolle ausreicht, gehen auseinander. Mario Mieruch, der den Antrag im Bundestag gestellt hatte, äußerte auf Anfrage von »kfz-betrieb« seine Zweifel. „Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass viele kleine Vereine und Organisationen mit hochtrabend wissenschaftlichen Projekttiteln irgendwie das Gleiche machen, aber jeder für sich Fördergelder einstreicht. Vieles mutet wie ein riesiger Selbstbedienungsladen an“, so der fraktionslose Politiker. Oft habe das aus seiner Sicht nichts mit wissenschaftlicher Arbeit zu tun. „Am Ende zahlt der Verbraucher die Zeche, mit Förder-Steuergeldern, mit Gerichtskosten für Umweltklagen, mit möglicherweise höheren Mineralölsteuern bzw. dem drohenden Wegfall der Diesel-Subventionierung – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann –, Fahrverboten oder heftigen Wertverlusten“, so Mieruch.

Anders sehen das die Grünen

Ein Sprecher der Bundestagsfraktion der Partei sagte im Gespräch mit „kfz-betrieb“: „Die DUH ist ein verlässlicher Partner. Wir haben keine Zweifel daran, dass die Förderung ihrer Projekte gerechtfertigt ist.“ Dabei verwies der Sprecher darauf, dass der Bundesrechnungshof jede Art der Förderung prüfe. Diese These stützt auch Professor Stefan Baumgärtner, der an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den Lehrstuhl für Umweltökonomie und Ressourcenmanagement leitet. „Die bei den Ministerien eingereichten Projektvorhaben werden normalerweise von unabhängigen Fachgutachtern bewertet. Eine Förderung erfolgt nur nach positiver fachlicher Begutachtung. In so einem Verfahren ist es nahezu unmöglich, eine Förderung zu erhalten, wenn man keine fachlich überzeugende Leistung erbringt“, erklärte der Wissenschaftler auf Anfrage von »kfz-betrieb«. Ihm erscheinen die Projekte der DUH als „seriös und im Sinne der Umwelt.“

Eine genaue Beurteilung der Arbeit der Deutschen Umwelthilfe trauen sich aber beide Lager nicht zu, sowohl Mieruch als auch die Grünen und Professor Baumgärtner gaben an, dafür die einzelnen Details nicht genau genug zu kennen.

Toyota spendet 70 000 Euro

Eine wesentlich häufiger erwähnte Geldquelle der DUH als die staatliche Förderung sind Spenden von Unternehmen. Aus Sicht der Autobranche ist dabei das Engagement von Toyota Deutschland pikant. Immer wieder gibt es Stimmen, die den Japanern unterstellen, damit die Anti-Diesel-Kampagnen der Umwelthilfe mitzufinanzieren. Am Rande des Genfer Automobilsalons wies Toyota jene Vorwürfe von sich. Man nutze die Zusammenarbeit unter anderem für Studien, so der Hersteller. Zuletzt habe man der DUH dafür 70 000 Euro gespendet und damit nicht einmal ein Prozent des Etats des Vereins gestellt. Weitere Großspender sind laut der DUH selbst bekannte Namen wie Krombacher, die Telekom und Rapunzel Naturkost.

Was genau die DUH mit all dem Geld anstellt, lässt sich im Detail kaum nachverfolgen. In ihrem Jahresbericht für 2016 weist die Organisation aus, dass sie exakt die 8 115 674 Euro ausgegeben hat, die sie auch eingenommen hat. Der Anschein des gemeinnützigen Vereins will schließlich gewahrt sein. Als „Ausgabe“ bezeichnet die DUH aber beispielsweise auch ihren eigenen Jahresüberschuss von 72 273 Euro. Dieser sei in die eigenen Rücklagen geflossen. Die Eigenkapitalquote der Deutschen Umwelthilfe liegt nach eigenen Angaben bei etwa 15 Prozent des Jahresbudgets.

Wie in einem Wirtschaftunternehmen: gute Mitarbeiter werden ebenso bezahlt

Mit 12 Prozent gab die DUH 2016 übrigens einen nicht unerheblichen Teil ihres Budgets für „allgemeine Geschäftskosten“, sprich vor allem Gehälter aus. Aktuell beschäftigt der Verein insgesamt 100 Personen, sechs davon außertariflich. Die Bezahlung für die tariflich angestellten Vollzeit-Mitarbeiter orientiert sich am öffentlichen Dienst, das Durchschnittsgehalt jener Gruppe lag zuletzt bei 49 303 Euro. Wesentlich mehr erhalten die sechs außertariflich Beschäftigten: Ihr Durchschnittsgehalt betrug zuletzt 110 334 Euro. Angaben zu einzelnen Gehältern macht die DUH „aus Gründen des Datenschutzes“ nicht.

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Mit Respekt vor der sauberen Recherche haben wir die Redaktion des „kfz-betrieb“ um die Rechte für einen Nachdruck dieses Artikels gebeten. Wir danken dafür.

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Die Seat-Sportmarke Cupra bekommt einen Elektro-Rennwagen

Mi, 21/03/2018 - 13:48

Schon im kommenden Jahr soll er in der neu geschaffenen Tourenwagen-Rennserie E-TCR für rein batterieelektrische Rennfahrzeuge an den Start gehen, der neue Cupra e-Racer. Basis des ersten Rennautos der neuen sportlichen Seat-Marke Cupra ist ein Seat Leon. Dessen Karosserie und Grundkonstruktion wurde beibehalten, für den Einsatz im Motorsport jedoch durch verschiedene Sicherheitselemente ergänzt. So gibt es beispielsweise einen Überrollbügel im Innenraum, um das Fahrzeug regelkonform und wettkampftauglich für den Einsatz in der E-TCR-Serie zu machen.

Die Batterie im Cupra e-Racer hat einen Energieinhalt wie 9000 Mobiltelefon-Akkus

Cupra e-Racer: viele Speicherzellen erlauben schnelle Leistungsabgabe.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Seat

Der Cupra e-Racer, der kürzlich erstmals auf dem Genfer Automobilsalon zu sehen war, beschleunigt in 3,2 Sekunden auf 100 km/h und erzielt eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 270 km/h. Seine vier elektrischen Hochleistungs-E-Motoren liefern bis zu 680 PS (500 kW). Von den Leistungsdaten her kann der Batterie-Renner auf der Rennstrecke mit einem vergleichbaren klassischen Sportwagen mit Verbrennungsmotor also mindestens mithalten.

Um in jedem Moment eines Rennens die benötigte Leistung sofort abrufen zu können, sind über 6072 kleine Speicherzellen im Auto mit einer Kapazität von zusammen 65 kWh untergebracht. Das entspricht in etwa dem Energieinhalt von 9000 Mobiltelefon-Akkus. Die Batterie, die die E-Motoren versorgt, besteht aus insgesamt 23 Modulen mit je 264 Zellen. Sie lassen sich in 40 Minuten vollständig aufladen. Mit 450 Kilogramm macht die Batterie ein Drittel des Gesamtgewichts des Fahrzeugs aus. Sie wurde über die Bodengruppe verteilt und trägt so zur gewünschten Balance des Renners bei.

12 000 Umdrehungen und das Surren einer Stechmücke

Cupra e-Racer: Vier Elektromotoren treiben die Hinterräder.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Seat

Der el-Racer verfügt über vier Elektromotoren, die sich über der Hinterachse befinden. „Mit ihnen kann der Cupra e-Racer 12 000 Umdrehungen erreichen“, erklärt Serra, der Projektleiter des e-Racers. „Das ist schon beachtlich, besonders im Vergleich zu den 6500 Umdrehungen eines benzinbetriebenen Rennwagens“, betont er. „Und das alles mit nur einem Gang.“

„Unser Hauptziel war die Verbesserung der Aerodynamik“, sagt Serra. Aus diesem Grund wurden unter anderem die Außenspiegel durch Minikameras ersetzt. Angenehm für den Piloten: Auf einem großen Monitor im Armaturenbrett kann der Fahrer alles sehen, was um ihn herum geschieht.

Das Gefühl, am Steuer eines solchen elektrischen Hochleistungsboliden zu sitzen, „ist grundlegend anders als bei einem Benziner“, berichtet Serra. Das liege vor allem an der Beschleunigung. Auch der Sound des Fahrzeugs sei alles andere als gewöhnlich: „Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Rennfahrzeug mit seinem lautstarken Benzinmotor macht dieses Elektromodell ein sirrendes Geräusch – ähnlich, aber lauter als eine Stechmücke.“

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Kia Sportage knackt die Fünf-Millionen-Marke

Mi, 21/03/2018 - 13:27

Das kompakte SUV Kia Sportage erfreut sich großer Beliebtheit. Seit 1993 wird es gebaut und feiert nun das 25-jährige Jubiläum. Fünf Millionen Kunden hat Kia mit dem Erfolgsmodell weltweit gefunden. Dazu hat die aktuelle, vierte Modellgeneration, mit der das Kompakt-SUV den bisherigen Kia-Weltbestseller Rio überholte, in nur 29 Monaten eine Million Einheiten beigetragen.

Der erste Sportage hatte bereits 1991 seine Premiere

Auf der Tokyo Motor Show stellte Kia den Sportage erstmals der Öffentlichkeit vor und präsentierte damit das wegweisende Konzept eines „Urban SUV“, also eines kompakten, praktischen SUV mit einem breiten Einsatzspektrum. Schon die erste Modellgeneration war sehr erfolgreich und erzielte einen weltweiten Absatz von über 500.000 Einheiten. Von der zweiten Generation wurden in der siebenjährigen Produktionszeit mehr als 1,2 Millionen Einheiten verkauft. Und die 2010 eingeführte dritte Generation, mit der der Sportage auf europäischer Ebene bereits zum Kia-Topseller avancierte, fand weltweit in nur sechs Jahren zwei Millionen Käufer.

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Porsche präsentiert Mission E mit Augmented Reality-App

Mi, 21/03/2018 - 12:44

Der Porsche Mission E wird Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Ab heute können Interessenten ihn aber schon virtuell entdecken, denn Porsche hat im Rahmen einer Kooperation mit Google eine Augmented Reality-App entwickelt, die den Porsche Mission E zeigt. In verschiedenen Ansichtsmodi kann der Nutzer den ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagen der Marke digital zu entdecken. Die App ist ab heute für Augmented Reality-fähige Smartphones mit Android und iOS Betriebssystem von Google und Apple kostenlos herunterladbar und nutzbar.

Über die App kann der Nutzer den Mission E virtuell im Raum platzieren

Porsche Mission E Augmented Reality-App.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Zudem stehen über die Augmented Reality-Anwendung Animationen zur Verfügung, über die beispielsweise die Aerodynamik des Mssion E simuliert werden kann. Mittels sogenannter X-Ray-Ansichten, die den Blick unter die Leichtbau- Karosserie ermöglichen, werden Antriebs- und Batterietechnologien erlebbar. Darüber hinaus kann das Fahrzeug in der Wunschfarbe dargestellt werden.

Im interaktiven Fahrmodus ist sogar eine virtuelle Probefahrt möglich. „Die Augmented Reality-Technik bietet uns Möglichkeiten, komplexe technische Sachverhalte der neuen Fahrzeugtechnologie anschaulich und emotional darzustellen. Es ist uns wichtig, unsere Kunden frühzeitig in die Technik von morgen eintauchen zu lassen und undere Begeisterung für den Mission E zu vermitteln – zu jeder Zeit, an jedem Ort“, sagt Kjell Gruner, Leiter Marketing der Porsche AG.

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Mercedes-AMG GT R: neues Safty Car in der Formel 1

Mi, 21/03/2018 - 12:25

Damit Lewis Hamilton sich nicht mehr so oft beklagt – In der Formel 1-Saison 2018 setzt Mercedes-AMG das bisher stärkste Safety Car ein: Der 430 kW (585 PS) leistende AMG GT R feiert beim Grand Prix im australischen Melbourne vom 25. bis 27. März 2018 sein Debüt als Official FIA F1 Safety Car der FIA Formel 1-Weltmeisterschaft. Das Topmodell der AMG GT Baureihe mit 585 PS (430 kW) Leistung und einem Topspeed von 318 km/h wird bei allen 20 Rennwochenenden für die Sicherheit des Formel 1-Feldes sorgen.

Weiterentwicklung mit großem Abstand zum Vorgänger

Das Safety Car der Formel 1: Mercedes-Benz AMG GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Im nunmehr 23. Jahr in Folge führt Mercedes-AMG das Formel 1-Feld sicher um den Kurs, wenn schlechte Witterungsverhältnisse oder Unfälle den Einsatz erforderlich machen. „Ich freue mich sehr auf meinen neuen Dienstwagen. Er ist fahrdynamisch ein absolutes Highlight und noch eine Stufe höher angesiedelt als der AMG GT S der vergangenen Jahre. Natürlich soll das Safety Car möglichst wenig zum Einsatz kommen – aber wenn wir das Formel 1-Feld sicher zusammenführen und um den Kurs leiten müssen, dann sind wir mit dem AMG GT R bestens ausgerüstet“, so Bernd Mayländer, der auch in der neuen Saison wieder der offizielle FIA F1 Safety Car-Pilot sein wird.

Noch nie hat Mercedes-AMG so viel Motorsport-Technologie in ein Serienfahrzeug integriert wie in den AMG GT R. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor, das aufwändig konstruierte Fahrwerk, die aktive Aerodynamik und der Leichtbau bilden die Grundlagen für ein besonders dynamisches Fahrerlebnis. Breite Kotflügel vorn und hinten ermöglichen große Spurweiten für höhere Kurvengeschwindigkeiten.

Gesteigerte aerodynamische Performance

Das Safety Car der Formel 1: Mercedes-Benz AMG GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Frontschürze mit dem aktiven Luftregelsystem „Airpanel“ und das aktive Aerodynamik-Profil im Unterboden, der große Heckflügel und die Heckschürze mit Doppel-Diffusor steigern die aerodynamische Effizienz und tragen zum optimalen Grip bei. Die leichten Schmiederäder sind ebenso wie die aktive Hinterachslenkung, die neunfach justierbare Traktionskontrolle und das verstellbare Gewindefahrwerk mit zusätzlicher elektronischer Regelung auf Fahrdynamik getrimmt.

Für die Verwandlung des Mercedes-AMG GT R in das Official FIA F1 Safety Car der FIA Formel 1-Weltmeisterschaft waren nur wenige Modifikationen nötig. Als optionale Ausstattung sind das AMG Track-Package mit Überrollschutzsystem und die Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage an Bord. Optisch unterscheidet sich das Safety Car vom Serienfahrzeug vor allem durch die FIA- und F1-spezifische Folierung und den Leuchtbalken auf dem Dach. Er ist auf einer Carbonhutze platziert, die so gestaltet ist, dass sie dem Fahrtwind möglichst wenig Angriffsfläche bietet und gleichzeitig für eine aerodynamisch optimale Anströmung des feststehenden Heckflügels sorgt. Anordnung und Gestaltung von Carbonhutze und Leuchtbalken wurden in Windkanalversuchen festgelegt.

Während sich Official FIA F1 Safety Car-Fahrer Bernd Mayländer auf die Strecke konzentriert und gleichzeitig das Feld im Rückspiegel beobachtet, hält Beifahrer Richard Darker den Funkkontakt mit der Rennleitung. Zur Beobachtung der Formel 1-Fahrzeuge dienen Richard Darker zwei Tablets. Auf dem Display des linken ist das internationale TV-Signal zu sehen, auf dem rechten Monitor wahlweise eine animierte Darstellung mit der aktuellen Position der Fahrzeuge oder aktuelle Rundenzeiten.

Zuverlässige Technik bei hoher Geschwindigkeit

Das Safety Car der Formel 1: Mercedes-Benz AMG GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Charlie Whiting, FIA F1 Direktor, sagt: „Wenn das Safety Car während eines Grand Prix eingesetzt wird, müssen wir volles Vertrauen in die Fähigkeit des Autos haben, die Formel 1-Rennwagen sicher um die Strecke zu führen. Es muss also den extremen Anforderungen gewachsen sein, die eine Grand Prix-Strecke an ein Fahrzeug stellt, das mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist. Außerdem muss das Safety Car ein Tempo vorgeben können, bei dem die F1-Piloten Reifen und Bremsen im richtigen Temperaturfenster halten können – damit sie keine Probleme bekommen, während sie auf die Freigabe des Rennens warten. Die neuesten Versionen der Official FIA F1 Medical und Safety Cars erfüllen dieses Vertrauen wieder einmal vollständig.“

Daneben steht das Mercedes-AMG C 63 S T-Modell als Official FIA F1 Medical Car der FIA Formel 1-Weltmeisterschaft für eine schnelle Notfallversorgung parat. Es ist mit bis zu drei Medizinern besetzt. Am Steuer sitzt Rennfahrer Alan van der Merwe, sein Beifahrer ist der stellvertretende medizinische FIA F1 Delegierte Dr. Ian Roberts. Im Fond nehmen ein oder zwei assistierende Mediziner Platz. Sie kommen aus einer ausgesuchten Spezialklinik nahe der jeweiligen Rennstrecke.

Ausgerüstet für alle Eventualitäten

Das Safety Car der Formel 1: Mercedes-Benz AMG GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Für perfekten Halt und Sicherheit der Insassen ist der schnelle Kombi mit vier Sportschalensitzen inklusive Sechspunktgurten ausgerüstet. Eine Funkausrüstung dient der Kommunikation mit der Rennleitung. Zur Beobachtung des Renngeschehens sind ebenfalls zwei iPads inklusive „InCar“-Hotspot und WLAN-Funknetz im Cockpit installiert. Im 490 Liter großen Kofferraum ist die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät sicher verstaut.

Das Official FIA F1 Medical Car folgt dem Formel 1-Feld in der Startrunde, weil die Rennwagen in dieser kritischen Rennphase besonders dicht beisammen sind. So erreichen die Ärzte bei einem Zwischenfall schnellstmöglich die Unfallstelle und können sofort mit der medizinischen Erstversorgung starten. Während des Rennens steht das Official FIA F1 Medical Car neben dem Official FIA F1 Safety Car in der Boxengasse.

Wie beim Official FIA F1 Safety Car sind der 510 PS (375 kW) starke 4,0‑Liter-V8-Biturbomotor, das AMG Speedshift MCT 9G Getriebe, die dynamischen Motorlager und das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial auf dem gleich hohen Level wie bei der Straßenversion. (ampnet/Sm)

Die Performance- und Sportwagenmarke aus Affalterbach stellt seit 1996 das Führungsfahrzeug in der Königsklasse des internationalen Motorsports:

C 36 AMG (1996/97)
CLK 55 AMG (1997/98)
CL 55 AMG (1999/2000)
SL 55 AMG (2001/02)
CLK 55 AMG (2003)
SLK 55 AMG (2004/05)
CLK 63 AMG (2006/07)
SL 63 AMG (2008/09)
SLS AMG (2010 bis 2014)
AMG GT S (2015-2017)
AMG GT R (ab 2018)

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C-Klasse Coupé und Cabriolet mit neuen Motoren

Mi, 21/03/2018 - 10:14

Nur wenige Wochen nach der Weltpremiere von Limousine und T-Modell präsentiert Mercedes-Benz auf der New York International Auto Show (NYIAS) vom 30. März bis 9. April 2018 die beiden Coupé und Cabriolet der C-Klasse. Mit Design-Retuschen, digitalem Cockpit und dem Dynamic Body Control-Fahrwerk, neuen Vierzylindermotoren, zum Teil mit 48-Volt-Technik, wurden Effizienz, Sportlichkeit und Fahrspaß gesteigert. In den Handel kommen die neuen die Zweitürer ab Juli.

Aufgewertetes Interieur mit digitalem Cockpit

Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Kurz nach Limousine und T-Modell profitieren auch die Zweitürer von den Überarbeitungen der C-Klasse jetzt serienmäßige LED High Performance-Scheinwerfer in neuem Design oder optionalen Multibeam LED-Scheinwerfern mit Ultra Range-Fernlicht, einem aufgewerteten Interieur mit digitalem Cockpit, Lounge-Atmosphäre dank Ambientebeleuchtung und zusätzlichem Soundsystem. Zu den wesentlichen Änderungen zählen auch das neue Dynamic Body Control-Fahrwerk und die Fahrassistenz-Systeme mit den Funktionen der S-Klasse.

In der neuen C-Klasse geht eine neue Vierzylinder-Motoren-Generation für Benzinmotoren (M 264) an den Start. Der neue Benziner kommt zunächst als C 200 und C 200 4Matic mit 1,5 Liter Hubraum. Gleichzeitig erhalten diese Modelle ein zusätzliches 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator (EQ-Boost). Später folgt eine 2,0-Liter-Variante. Die Kombination aus 48-Volt-System und dem Mildhybrid-System EQ-Boost schafft die Voraussetzungen für Zusatzfunktionen, die den Kraftstoffverbrauch senken, die Agilität und darüber hinaus das Komfortverhalten steigern.

Beim Beschleunigen kann EQ-Boost den 184 PS (135 kW) starken Motor mit zusätzlichen 10 kW (14 PS) unterstützen und so den kurzen Moment bis zum Aufbau des vollen Ladedrucks des Turboladers überbrücken. Beim Verzögern rekuperiert der Starter-Generator kinetische Energie und lädt die Batterie.

Segeln ohne Rückenwind

Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Weitere Vorteile sind der Segelbetrieb mit ausgeschaltetem Motor und die rekuperative Bremse mit intelligentem Motorstopp bei rollendem Fahrzeug: Beim Bremsen wird erst in Schubabschaltung rekuperiert. Bei Unterschreitung einer Mindestgeschwindigkeit wird der Triebstrang geöffnet und der Motor abgeschaltet. Damit ergibt sich der Vorteil einer größtmöglichen Kraftstoffeinsparung durch Rekuperation bei komfortablem Ansprechverhalten des Fahrzeugs.

Bei der Aufladung mittels Abgasturbolader wird ein Twin-Scroll-System eingesetzt. Ebenfalls an Bord ist die variable Ventilsteuerung Camtronic. Sie ermöglicht eine zweistufige Verstellung des Ventilhubs auf der Einlassseite. Innermotorische Maßnahmen zur Reibungsminderung runden die Effizienzstrategie des Vierzylinders ab. Neben den Dieselmotoren werden jetzt auch alle Ottomotoren in Europa mit Partikelfilter ausgestattet.

Der neue C 220 d senkt den Verbrauch und verbessert die Fahrleistungen

Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Das Modell wurde nach dem neuesten geltenden Standard Euro 6d-TEMP zertifiziert. In diesem Dieselmotor setzt Mercedes-Benz das Stufenmulden-Brennverfahren ein, benannt nach der Form der Verbrennungstasche im Kolben. Zu den Innovationen zählen ebenso die Kombination von Alugehäuse und Stahlkolben sowie die weiter entwickelte Nanoslide-Laufbahnbeschichtung.

Trotz seines gegenüber dem Vorgänger auf knapp zwei Liter reduzierten Hubraums und rund 16 Prozent geringeren Gewichts leistet der neue Selbstzünder (OM 654) im C 220 d mit 194 PS (143 kW) 18 kW mehr als der Vorgängermotor bei einem kombinierten NEFZ-Durchschnittsverbrauch von 4,9-4,6 (Cabrio: 5,1-4,8) Liter pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 130-121 (136-126) Gramm pro Kilometer. Verantwortlich dafür ist neben der weiter verbesserten Luftführung auf der Ansaug- und Abgasseite auch die Commonrail-Einspritzung der vierten Generation mit Drücken bis zu 2050 bar.

Die AMG-Entwickler haben dem 3,0-Liter-V6-Motor nun 17 kW mehr spendiert

Mercedes-Benz C-Klasse Cabriolet.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Er leistet nun 390 PS (287 kW). Das maximale Drehmoment von 520 Newtonmetern steht in einem breiten Drehzahlband von 2500 bis 5000 Umdrehungen pro Minute (U/min) zur Verfügung. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h absolviert das neue C 43 4MATIC Coupé in 4,7 Sekunden, das Cabriolet in 4,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Zur Markteinführung steht der C 200 mit permanentem Allradantrieb 4Matic und einer Allrad-Momentverteilung von vorn 45 Prozent und hinten 55 Prozent zur Wahl. Die Mercedes-AMG C43 sind mit der heckbetonten Momentenverteilung von 31 Prozent an die Vorderachse zu 69 Prozent an der Hinterachse noch fahraktiver ausgelegt.

Das optionale Dynamic Body Control-Fahrwerk ist mit einer kontinuierlichen Verstelldämpfung für die Vorder- und Hinterachse ausgestattet. Das stufenlose System steuert die Dämpfungscharakteristik im Zusammenspiel mit Motor-, Getriebe- und Lenkungseigenschaften für jedes Rad individuell – passend zu Fahrsituation, Fahrgeschwindigkeit und Fahrbahnzustand. Das individuelle Fahrwerkssetup lässt sich über den Dynamic Select-Schalter in drei Stufen bestimmen.

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Volkswagen Golf mit Mildhybrid 1.5 TSI ACT Blue Motion: Neuer Standard

Di, 20/03/2018 - 16:56

Volkswagen wird für den Golf einen Mildhybrid-Motor auf der Basis des bekannten 1.5 TSI ACT anbieten. Beim ACT-Motor (Aktives Zylinder-Management) werden zwei der vier Zylinder abgeschaltet, wenn der Motor im Schubbetrieb oder beim Fahren ohne Beschleunigung nicht gefordert war. Die Elektro-Komponente holt sich die Energie beim Bremsen für Beschleunigung und elektrische Nebengeräte. Der neue Motor mit neuem Brennverfahren und variablem Turbolader leistet 96 kW / 130 PS, reicht im Verbrauch an den eines vergleichbaren Dieselmotors heran, kostet aber weniger als dieser Diesel.

Mit niedrigen Verbrauchswerten punkten

Volkswagen 1.5 TSI ACT Blue Motion.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Jeder Fahrer kann mit diesem 1,5-Liter-Motor niedrige Verbrauchswerte realisieren, da der Wirkungsgrad um zehn Prozent besser ist, als der von vergleichbaren Benzinern. Volkswagen erzielt diesen Vorteil durch das neue TSI-Miller-Brennverfahren und den Einsatz eines Hightech-Turboladers mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Besonders zurückhaltend setzt der Vierzylinder den Kraftstoff ein, wenn der Fahrer seinen Golf vorausschauend und im Teillastbereich bewegt; dann nämlich schaltet sich der neue Motor teilweise (aktives Zylindermanagement ACT) oder komplett (Mikrohybridmodus „Freilauf-Motor-Aus“) ab.

Das ACT deaktviert die beiden innenliegenden Zylinder immer dann, wenn der Leistungsbedarf gering ist. Das Abschalten funktioniert im Drehzahlbereich von 1400 bis 4000 Umdrehungen pro Minute (U/min) und bei bis zu 130 km/h. Eine zusätzliche Innovationsstufe erreicht der 1.5 TSI ACT BlueMotion, wenn er mit dem Sieben-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe (DSG) kombiniert wird. Sobald der Fahrer den Volkswagen nun „segeln“ lässt, schaltet das Motormanagement den TSI aus und koppelt ihn durch das Öffnen der Kupplung vom Antriebsstrang ab. Der Motor muss in dieser Phase also nicht „mitgeschleppt“ werden. Der Modus „Freilauf-Motor-Aus“ reduziert den Verbrauch um bis zu 0,4 l/100 km. Das Mikrohybridsystem nutzt die Zwölf-Volt-Bordnetz-Architektur und eine kompakte Lithiumionen-Batterie, um während der Phasen ohne aktiven Motor alle relevanten Systeme an Bord mit Energie zu versorgen.

Beim TSI-Miller-Zyklus handelt es sich um eine veränderte Ventilsteuerung kombiniert mit einer hohen Verdichtung und Turboaufladung. Die innovativ gesteuerte Verbrennung des Kraftstoff-Luftgemisches führt zu einem um zehn Prozent verbesserten Wirkungsgrad. Spürbare Folgen: eine Reduzierung des Verbrauchs und der Emissionen sowie hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen. Im Vergleich zu anderen Benzinern sind die Einlassventile des 1.5 TSI ACT Blue Motion kürzer offen. Die Einlassventile werden im Ansaugtakt bereits zu einem Zeitpunkt geschlossen, in dem der Kolben noch ein Stück Wegstrecke vor sich hat und dabei weiter nach unten bewegt. Im Teillastbereich werden somit Drosselverluste reduziert.

Volkswagen 1.5 TSI ACT Blue Motion soll mittelfristig ausgebaut werden

Volkswagen 1.5 TSI ACT Blue Motion.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Das Gemisch profitiert von der stärkeren Ausdehnung. Sie reduziert den Druck und die Temperatur im Gemisch. Dadurch kann der Zündzeitpunkt im Hinblick auf einen besseren Wirkungsgrad verschoben und die Gefahr unkontrolliert ablaufender Verbrennungsprozesse reduziert werden. Damit ist es nun möglich, das Verdichtungsverhältnis auf 12,5:1 hochzusetzen. Die Erhöhung der Verdichtung bedeutet eine Erhöhung des Wirkungsgrades und damit eine Verbrauchsreduzierung.

Da die Öffnungszeiten der Einlassventile im TSI-Miller-Zyklus kürzer sind, muss die Zylinderfüllung über einen erhöhten Ladedruck realisiert werden. Dazu nutzt Volkswagen einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie (VTG). Dank VTG kann die Turbinenleistung individuell erhöht werden. Lader dieser Art waren in Verbindung mit Benzinmotoren bislang nur in Hochleistungssportwagen zu finden. Volkswagen setzt den VTG-Lader nun als erster Hersteller in einem Benziner der Großserie ein. Beim 1.5 TSI ACT Blue Motion können via VTG immer 100 Prozent des Abgasstroms über die Turbine geleitet werden. Dadurch wird der Brennraum stets mit hohen Turboladerwirkungsgraden versorgt.

Mittelfristig wird Volkswagen weltweit weitere Derivate des 1.5 TSI ACT Blue Motion auf den Markt bringen. Weniger Zylinder und kleinere Hubräume sind dabei ebenso denkbar wie eine deutlich höhere Leistung. Darüber hinaus haben die Motorenentwickler die technische Matrix so ausgelegt, dass auf ihrer Basis auch Mild-, Full- und Plug-In-Hybrid- sowie Erdgasantriebe realisiert werden können.

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Seat zeigt Ikonen auf der Techno Classica

Di, 20/03/2018 - 16:44

Seat ist auf der Techno Classica in Essen (21. bis 25. März 2018) mit eher kleinen, aber besonders feinen Schaustücken vertreten. Die spanische VW-Tochter zeigt mit drei Exponaten, wie sie sich die Pflege ihrer automobilen Vergangenheit vorstellt.

Der 600 Comercial – Kleines Auto, großer Star

Fast noch besser als neu: Der 600er von 1957 hat einen einjährigen Aufenthalt in der Historien-Intensivstation von Seat hinter sich.
Copyright: Seat

Am spannendsten für die Besucher dürfte ein spezielles Exemplar des 600 Comercial, also der Nutzfahrzeug-Variante des Kleinwagens, sein. Es handelt sich um einen echten Scheunenfund im Originalzustand. Nur rund 18.000 Exemplare davon wurden gebaut, zu erkennen sind sie an den Metallplatten statt der hinteren Seitenscheiben.Wie das völlig vergammelte Wrack einmal aussehen könnte, wenn es von Coches Históricos, dem werkseigenen Restaurierungsteam von Seat, wieder freigegeben wird, zeigt eine kleine automobile Ikone neben dem Comercial, ein grün lackiertes Exemplar eines frühen Seat 600 von 1957. Der ist nach einem einjährigen Aufenthalt in der Historien-Intensivstation fast besser als neu – ein echtes Schmuckstück. Außerdem zu sehen: ein Seat 600 Formichetta, also ein seltener kleiner Kastenwagen der Marke.

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Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 SUV bringt kürzere Bremswege

Di, 20/03/2018 - 16:29

Verbessertes Bremsverhalten und Handling standen im Mittelpunkt der Entwicklung des Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 SUV. Die „Active Braking Technology“ des neuen Reifens soll den Straßenkontakt der Reifenaufstandsfläche während des Bremsvorgangs vergrößern. Zudem wir bei dem Reifen die „Grip Booster Technology“ angewendet, eine spezielle Laufflächenmischung mit haftungsintensiven Harzen.

Mithilfe eines neuen Reifenaufbaus konnte Goodyear das Laufflächendesign weiterentwickeln. Die neuen Abdecklagen im Reifenaufbau verbessern das Handling bei hohen Geschwindigkeiten, optimieren die Kurvenlage und reduzieren, in Verbindung mit optimierter Außenkontur und Profildesign, außerdem den Verschleiß. Ein weiteres Merkmal ist die „UHP Cool Cushion Lage“, eine Technologie, die das Handling und den Rollwiderstand verbessert, weil sich der Reifen während dem Fahren weniger erwärmt.

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Qualifikationsrunde für Land-Rover-Experience 2019 startet

Di, 20/03/2018 - 16:00

Die Land-Rover-Experience-Tour führt 2019 nach 17 Jahren erstmals wieder nach Afrika. Ausgangspunkt ist Namibia, von wo aus der Kavango-Zambezi-Nationalpark im Süden des Kontinents erkundet wird. Es geht dabei durch Angola, Botswana, Sambia und Simbabwe.

Land Rover feiert am 30. April seinen 70. Geburtstag

Ab sofort sind Online-Bewerbungen auf der Seite quali.landrover-experience.de möglich. Im Lauf der kommenden Monate stehen dann insgesamt sechs Qualifikationscamps auf dem Programm, bei denen die Abenteuerlustigen ihr Können und ihre Tauglichkeit für die Herausforderung unter Beweis stellen können.

Der Auftakt der Qualicamps vom 28. bis 30. April im rheinischen Wülfrath fällt zusammen mit einem ganz besonderen Tag für Land Rover: Am 30. April feiert die Automobillegende ihren 70. Geburtstag und die Marke den „World Land Rover Day“.

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Unverwüstlich: Jeep und Rolling Stones

Di, 20/03/2018 - 15:39

Wenn die Rolling Stones auf Europa-Tournee gehen, ist die Marke Jeep nicht weit. Der Autohersteller fährt vom 17. Mai bis zum 8. Juli 2018 bei 14 Konzerten als Sponsor mit. Die Botschaft hinter dem Engagement scheint simpel: Beide Partner sind schier unverwüstlich – Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood auf der Bühne, ein Jeep beim Offroad-Abenteuer im Gelände.

Zwei Legenden vereinigt

Die Partnerschaft vereinigt zwei Legenden, die viel gemeinsam haben. Die Rolling Stones prägen die Rock-Musik nun schon seit mehr als fünf Jahrzehnten mit ihrem unverwechselbaren Sound und Stil. Und die Marke Jeep ist seit mehr als 75 Jahren „der authentischste motorisierte Ausdruck von Freiheit“, teilt der Autobauer stolz mit.Während der Tournee wird die gesamte Jeep-Modellfamilie eine wichtige Rolle spielen und soll den Fans in gesonderten Bereichen eine spannende Marken-Erfahrung bieten, heißt es. Übrigens: In Deutschland spielen die Rolling Stones am 22. Juni in Berlin und am 30. Juni in Stuttgart. „It’s only Rock ‘n’ Roll – but I like it“.

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SsangYong spürt die Diesel-Krise

Di, 20/03/2018 - 15:12

SsangYong rechnet für 2018 mit 3.100 Neuzulassungen. Das wären laut des Fachmagazins „kfz-betrieb“ etwas weniger als im vergangenen Jahr. 2017 registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) rund 3.200 Einheiten für den koreanischen Hersteller. Einer der Gründe: SsangYong treffen die rückläufigen Verkaufszahlen beim Diesel besonders deutlich.

„Für eine Marke, die einmal einen Dieselanteil von über 80 Prozent hatte, ist das natürlich ein Thema. Das tut uns durchaus weh“, so SsangYong-Deutschland-Chef Ulrich Mehling zum „kfz-betrieb“. Vor allem das Geschäft mit dem Kompakt-SUV Tivoli sei schwerer geworden. Außerdem verliere SsangYong aktuell auch beim Korando, der am Ende seines Lebenzyklus angelangt sei.

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Vorstellung Lapp Expeditions-Trailer 340: Für Beruf und Freizeit

Di, 20/03/2018 - 15:10

Der Mann ist unter Outdoor-Freaks eine Legende. Volker Lapp, geboren in Hanau, lebt heute im hessischen Wächtersbach-Wittgenborn – falls er nicht gerade unterwegs ist, irgendwo auf der Welt. Und Lapp ist oft unterwegs. Für seine Reisen hat er einen reisetauglichen Caravan entwickelt. Seinen Expeditions-Trailer 340 kann man auch kaufen, als robusten Partner für unterwegs, für Fernreisen oder auch für den beruflichen Einsatz.

Volker Lapp entwickelt Expeditions-Trailer

Expeditions-Trailer.
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Volker Lapp lernte nach dem Abitur zunächst Maschinenschlosser. Nach einem Maschinenbau-Studium verkaufte er zunächst Harley-Davidson-Motorräder, danach war er – bis zu seiner Selbstständigkeit – bei Volvo und VW tätig. Nebenberuflich kamen Pferdehaltung und Landwirtschaft hinzu. Lapp bot Expeditions-Seminare an und nahm erfolgreich an der Camel-Trophy teil, die er später auch mit organisierte.

Nicht nur seine Segelboot-Tour Hanau – Afrika – Hanau war auch in den Medien ein voller Erfolg. Viel berichtet wurde auch über seinen schwimmfähig gemachten Mitsubishi Pajero. Mit dem japanischen Geländewagen legte er rund 1200 km auf dem Yukon zurück. Sein Buch „Wie helfe ich mir draußen“ wurde über 60 000 Mal verkauft und vom ADAC sogar zum offiziellen „Off Road-Lehrbuch“ ernannt.

Ein komfortabler Partner auch für Reisen

Expeditions-Trailer.
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Sein Expeditions-Trailer 340 bietet auf einem Offroad-Fahrwerk einen leichten Kabinenaufbau und eine Innenausstattung, alles „made in Germany“. Lapp sieht seinen Trailer als robusten und komfortablen Partner auch für weltweite Reisen und als Alternative zu einer Pick-up-Kabine oder einem Wohnmobil. Der Hänger lässt sich einfach abstellen, das Zugfahrzeug kann vor Ort flexibel eingesetzt werden. Im Vergleich zu Zeltklapp-Trailern bietet der feste Aufbau des 340 höheren Komfort speziell bei nasser oder kalter Witterung.

Herzstück des Expeditions-Trailers ist sein Fahrwerk. Es ist extrem geländegängig und besitzt einen durchgängig verschweißten und komplett feuerverzinkten Rahmen. Für den Einsatz im Gelände wurde eigens ein weich abgestimmtes Fahrwerk mit ausreichenden Federwegen entwickelt. Für hohe Fahrstabilität sollen geschraubte Fahrwerkskomponenten sorgen: geschraubte Deichsel, gebremste Starrachse, verstärkte Radlager, Gasdruckstoßdämpfer und speziell abgestimmte Parabelfedern. Der Trailer rollt auf Reifen der Dimension 235/85 x 16, individuell an das Zugfahrzeug angepasste Felgen und Reifen lassen sich realisieren.

Nach Lapps Auffassung muss ein Offroad-Trailer wendig und leicht sein, soll er extremen Anforderungen gerecht werden. Mit einer Länge von knapp unter fünf Meter und einer Breite von 1,90 Metern erfüllt der 340 diesen Anspruch. Durch die gewichtsoptimierte Composite-Sandwich-Bauweise wiegt der Expeditions-Trailer mit Leerkabine bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 1400 Kilogramm etwa 630 kg. Die Kabine besteht aus einem wärmedämmenden Sandwich-Compositematerial mit Verstärkungseinlagen und mit GfK Gelcoat-Oberfläche. Die Wandstärke liegt zwischen 30 und 40 mm.

In drei Varianten ist der Trailer zu haben

Expeditions-Trailer.
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In der Basis-Ausstattung verfügt der Hänger über eine Sitzecke mit absenkbarem Tisch, die sich zur Liegefläche umbauen lässt. Dazu gibt es ein WC-Abteil, eine Küchenzeile mit Spüle und Gaskocher sowie eine Gasheizung. Je nach Einsatzgebiet und persönlichen Wünschen sind Sonderausstattungen möglich. Dazu zählen etwa ein aufstellbares Schlafdach, Kühlschrank, WC, Solarmodule und Trockenbatterie.

Grundsätzlich erfolgt die Innenausstattung mit Ausbaukomponenten in Leichtbauweise. Die Möbel sind wahlweise in der Farbe Silber oder Nussbaum erhältlich. Die abnehmbaren und strapazierfähigen Polsterbezüge sind standardmäßig in Anthrazit gehalten. Die Seitz-Thermofenster können alle geöffnet werden und sind mit Mücken-, Sonnenschutz- und Verdunklungsrollos ausgestattet.

Das Aufstelldach ist eine beliebte Zusatzausstattung für den Expeditionstrailer. Mit dem Bett- und Matratzensystem wird daraus eine komfortable Schlafmöglichkeit, der Trailer bietet damit insgesamt Schlafplätze für bis zu vier Personen.

Angeboten wird der Lapp-Trailer in drei Varianten: In der Version als Fahrgestell mit Leerkabine ist er etwa auch für gewerbliche Einsätze im Handwerk geeignet. Version zwei umfasst zusätzlich die Basis- sowie Zubehörausstattung, in der dritten Variante kommt noch das Aufstelldach hinzu.

Technische Daten Lapp Expeditions-Trailer 340 Außenmaße (in m) 4,50 x 1,90 x 2,30 Maße Kabine (in m) 3,40 x ca. 1,80 x ca. 1,66 Leergewicht /Zuladung min. 630 kg / max. 770 kg Fahrgestell und Grundrahmen verschraubt Bereifung  235/85R16 AT auf Stahlfelgen Deichselhöhe ca. 50 cm Bodenfreiheit ca. 32 cm Preis  ab 19 900 Euro

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Volkswagen sucht Revanche am Pikes Peak mit Elektro-Renner

Di, 20/03/2018 - 14:57

Das jüngste Motorsport-Projekt der Marke Volkswagen erhält seinen Namen: I.D. R Pikes Peak1 heißt der rein elektrisch betriebene Prototyp-Rennwagen, mit dem Volkswagen beim Pikes Peak International Hill Climb am 24. Juni 2018 in Colorado/USA antreten wird. Der allradgetriebene elektrische Sportwagen ist gleichzeitig ein erster Schritt für eine künftig intensivere Zusammenarbeit von Volkswagen R und Volkswagen Motorsport.

Volkswagen will zeigen was im Motorsport mit E-Antrieb möglich ist

Das internationale Pikes-Peak-Bergrennen – von Kennern auch „Race to the clouds“ genannt – wird seit 1916 nahe Colorado Springs in den Rocky Mountains ausgetragen und führt über eine Strecke von 19,99 Kilometern vom Start in 2800 Metern Höhe hinauf zum Gipfel in 4302 Metern über Meeresniveau. Volkswagen hatte am Pikes-Peak-Bergrennen zuletzt 1987 mit einem spektakulären Bimotor-Golf mit imposanten 652 PS teilgenommen, das Ziel aber knapp verpasst.

„Höchste Zeit also für eine Revanche!“, so Volkswagen Motorsport Direktor Sven Smeets. „Der I. D. R Pikes Peak stellt für uns eine extrem spannende Herausforderung dar, um zu zeigen, was im Motorsport mit Elektroantrieb möglich ist. Unsere gesamte Mannschaft rund um unseren Fahrer Romain Dumas ist bis in die Haarspitzen motiviert, eine neue Bestmarke für Elektro-Fahrzeuge aufzustellen.“ Der Rekord in der Klasse der Elektro-Prototypen liegt derzeit bei 8.57,118 Minuten und wurde 2016 vom Neuseeländer Rhys Millen (e0 PP100) aufgestellt.

Berühmtestes Bergrennen als Härtetest für die E-Auto-Entwicklung

Die Marke Volkswagen plant bis 2025 mehr als 20 reine neue Elektrofahrzeuge anzubieten. Der Produktionsstart des ersten Serienmodells der I.D. Familie ist für Ende 2019 im sächsischen Zwickau vorgesehen. „Wir wollen mit Volkswagen und der I.D. Familie an die Spitze der Elektromobilität“, erklärt Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch. „Der I.D. R Pikes Peak und die Teilnahme am berühmtesten Bergrennen der Welt hat dafür nicht nur symbolische Bedeutung, sondern ist auch ein wertvoller Härtetest für die Entwicklung von Elektro-Autos generell.“

Jürgen Stackmann, Vorstand für Vertrieb, Marketing und After Sales, ergänzt: „Pikes Peak ist ohne Frage das legendärste Bergrennen der Welt. Für Volkswagen eine großartige Chance, das Thema E-Mobilität dank des I.D. R Projektes emotional und sportlich aufzuladen.“

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Mini auf dem Weg zur Elektro-Marke

Di, 20/03/2018 - 14:25

Der klassische Mini wird zum Museumsstück. Zumindest wenn man BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer glauben mag. Denn der sieht den kleinen Kultwagen langfristig als reines Elektroauto. „Ich denke, dass man sich als Marke Mini in diese Richtung entwickeln wird“, sagt Peter Schwarzenbauer im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Mini E kommt 2019 auf den Markt

Zwar sei das in den nächsten fünf Jahren nicht zu erwarten. „Aber die Richtung ist vorgegeben, und die ist elektrisch.“ Zugleich verteidigte der BMW-Vorstand den Zeitplan, den Mini E erst 2019 auf den Markt zu bringen. „Von da an wird sich die E-Mobilität stärker durchsetzen. Daher könnte die Einführung des Mini E zum Zeitpunkt Ende 2019 nicht besser sein.“ Dann werde eine entsprechende Nachfrage herrschen und E-Autos würden nicht nur in den Markt gepresst.

BMW will 2018 rund 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen, bis zum Jahr 2025 sind 25 elektrifizierte Modelle in Planung. „Und wenn wir es ankündigen, dann können Sie sich auch darauf verlassen, dass wir liefern“, so Schwarzenbauer.

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Formel E: Audi im Aufwind

Di, 20/03/2018 - 14:15

Der Titelverteidiger ist wieder da: Der Brasilianer Lucas di Grassi hat beim Formel-E-Rennen in Uruguay in seinem Audi e-tron FE04 den zweiten Platz belegt und damit erstmals in dieser Saison den Sprung auf das Podest geschafft. Lucas di Grassi zeigte auf der schnellsten Rennstrecke im Kalender eine eindrucksvolle Leistung und sorgte bei seinem Team Audi Sport Abt Schaeffler für Begeisterung.

Audi kann mit Lucas di Grassi sechsten Platz in Teamwertung erobern

Ein Kuss zur Belohnung: Der Brasilianer Lucas di Grassi feiert seinen zweiten Platz nach dem Formel-E-Rennen in Uruguay.
Copyright: Audi

Lucas di Grassi lieferte sich das ganze Rennen über ein spektakuläres Duell mit Tabellenführer Jean-Eric Vergne, doch alle Überholversuche des Brasilianers blieben erfolglos. Letztlich siegte der Franzose für das chinesische Techeetah-Team und baute damit die Führung in der Fahrer-Wertung aus. „Ich hatte das schnellere Auto, aber er hat sich perfekt verteidigt“, sagte di Grassi. „Heute wären 28 Punkte möglich gewesen, so wurden es nur 18. Aber unser Auto ist superschnell und jetzt auch zuverlässig.“

Pech hatte sein Teamkollege Daniel Abt. Der Mexiko-Sieger kämpfte sich in der ersten Rennhälfte vom fünften Startplatz auf Rang drei nach vorn. Nach dem Autowechsel musste er jedoch ein zweites Mal an die Box kommen, weil sich die Gurte gelöst hatten. „Wir müssen herausfinden, wie es dazu kommen konnte“, sagte Daniel Abt, der auf Platz 14 ins Ziel fuhr. „Die Gurte waren geschlossen, doch nach zwei Runden waren sie plötzlich offen.“Am 14. April 2018 kehrt die Formel E aus Übersee nach Europa zurück, dann sorgen die schnellen Stromer auf den Straßen der „ewigen Stadt“ Rom für Furore. Daniel Abt liegt nach der ersten Saisonhälfte auf dem siebten Rang in der Fahrer-Wertung, Lucas di Grassi verbesserte sich auf Position zehn. Und die Mannschaft von Audi Sport Abt Schaeffler liegt in der Teamwertung auf Platz sechs.

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