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Aktualisiert: vor 2 Minuten 48 Sekunden

Borgward BX7: Kein leichtes Erbe

Do, 28/06/2018 - 12:04

Borgward ist wieder da. Nach der Insolvenz und der Auflösung des Unternehmens 1963 meldet sich die wiederbelebte Marke jetzt mit einem SUV zurück, das in China produziert und bereits seit einem Jahr im Reich der Mitte im Verkauf ist. Der Borgward BX7 steht als TS Limited Edition allerdings nicht bei den Händlern, denn die gibt es, zumindest vorläufig, nicht. Über das Internet und später auch über Sixt als Vertriebspartner soll der 4,72 Meter lange Viertürer bei uns den Weg zum Kunden finden. Zunächst gibt es ausschließlich eine vollausgestattete Version und eine Motorisierung, damit kostet das China-SUV 44 200 Euro.

Patent wirkt der Borgward BX7

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Das Design prägen der übergroße Kühlergrill und markante Linienführungen über den Radhäusern, das ist nicht atemraubend, im Detail jedoch wohl überlegt. So umschließen etwa nach unten verlängerte Türkanten die Seitenschweller und schützen sie vor Verschmutzung. Das verhindert, dass Hosenbeine, die beim Ein- oder Aussteigen unweigerlich mit der Karosserie in Kontakt kommen, öfters den Weg in die Waschmaschine antreten müssen als nötig. Anleihen aus vielen gängigen Formensprachen geben dem Borgward jedoch keinen unverwechselbaren Charakter. Das gilt auch für den Innenraum. Zwar sind Materialmix aus Leder und hochwertigen Kunststoffen und die Verarbeitung auch in der zweiten Reihe durchaus ansprechend, doch fehlt der gewisse Unterschied zu den gängigen Angeboten aus Japan und Korea.

Die Platzverhältnisse für die Passagiere sind auf allen Sitzen großzügig, auch auf der Rückbank fühlen sich zwei Mitfahrer auf langer Strecke wohl. Was bei einem Radstand von 2,76 Meter allerdings zu erwarten ist. Weniger üppig ist das Kofferraumvolumen bemessen. 545 Liter Gepäck passen hinter die Sitzreihe im Fond, klappt man deren Rückenlehnen um, werden daraus 1377 Liter. Kein Wert, der dem BX7 ein Alleinstellungsmerkmal geben könnte. Immerhin ist der Laderaumboden eben und die Heckklappe mit einer elektrischen Unterstützung ausgestattet. Die Zuladung liegt bei nur 387 Kilogramm, das Gesamtgewicht des Wagens allerdings bei 2241 Kilogramm. Eine Anhängelast wird dem Premierenmodell noch nicht zugestanden, eine Anhängekupplung kommt erst gegen Ende des Jahres ins Angebot.

Auf deinen Diesel wird bisher verzichtet

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Ein Diesel hat in dieser Fahrzeugklasse bei den Asiaten keine Freunde, Borgward bietet das SUV daher ausschließlich mit einem Vier-Zylinder-Turbobenziner an. Der wurde in Deutschland entwickelt, gebaut wird er im Motorenwerk der Marke nahe bei Peking. Er holt aus zwei Litern Hubraum 224 PS (165 kW) und liefert 300 Newtonmeter Drehmomentspitze bei 1500 Umdrehungen in der Minute. Kombiniert mit der obligaten Sechs-Gang-Automatik vom Zulieferer Aisin gelingt der Sprint von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden, 208 km/h Höchstgeschwindigkeit sind möglich. Die gelungene Geräuschdämmung der Radhäuser reduziert die Abrollgeräusche der Pneus zuverlässig, auch das Windrauschen bei höherem Tempo hält sich in Grenzen. Dadurch aber fällt der Motor eher als lärmig auf, auch die Wandlerüberbrückung der Automatik verhindert sein häufiges Hochdrehen bei Leistungsabruf nicht. Dabei klingt die Maschine öfter angestrengt, fast als würde eine stufenlose Automatik die Kräfte übertragen. Wie auch immer, die Fahrleistungen sind für diese Klasse in Ordnung.

Beim Verbrauch zeigt der Vierzylinder erwartungsgemäß Zurückhaltung

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

8,9 Liter gibt Borgward als Normkonsum an, bei einer kurzen Ausfahrt rund um den Unternehmenssitz in Stuttgart herum zeigte der Bordcomputer allerdings Werte um zwölf Liter Verbrauch auf 100 Kilometer. Verwöhnte Dieselfahrer werden sich mit der dabei erzielbaren Reichweite von 500 Kilometern kaum begnügen wollen, 60 Liter Tankvolumen sind knapp bemessen. Außerdem erfüllt der aktuelle BX7 nur die Abgasnorm Euro 6b, die anspruchsvollen Werte der Euro 6d-Temp werden erst im Herbst erreicht, wenn ein Partikelfilter und innermotorisches Feintuning die Emissionen weiter senken. Der Preis, so ein Borgward-Sprecher, wird sich nicht ändern. Ebenso bleibt es zunächst beim Allradantrieb, der mit einer elektronisch gesteuerten Haldexkupplung die Kräfte bei Bedarf an die Hinterräder verteilt. Versionen mit reinem Frontantrieb sind jedoch nicht ausgeschlossen. Außerdem soll sich im kommenden Jahr eine elektrisch angetriebene Variante zum Angebot gesellen, geplant ist obendrein ein Coupé, das unter dem Kürzel GT antreten wird.

Auch dieses wird eine Federung bekommen, die zwar weich abgestimmt ist, aber dennoch vor kräftigen Stößen kapitulieren muss. Schlechte Fahrbahnbeläge bringen den BX7 in Unruhe. Die Lenkung ist ebenfalls kein mustergültiges Beispiel für Präzision, sie arbeitet mit kräftiger Servounterstützung und sehr indirekt, wie wir es von manch amerikanischem Auto her kennen. Gefallen finden dagegen die Bremsen, die wohldosiert und nicht ohne Biss operieren.

Der BX7 TS Limited Edition ist komplett ausgestattet

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Ein Panoramadach aus Glas, Klimaautomatik, Navigation, DAB-Tuner, eine 360-Grad-Kamera und das TFT-Cockpit-Display gehören zum Serienstandard. Eine 4G-Internetverbindung, ein WLAN-Hotspot sowie die Fernbedienung von Fensterhebern und Verriegelung per Smartphone sind ebenso bei Borgward an Bord. Erst Ende des Jahres soll der BX7 mit verringertem Ausstattungsumfang angeboten werden, dann dürfte es ein Einstiegsmodell auch unter 40 000 Euro geben.

Für Wartung und Service hat sich Borgward ATU als Partner ausgesucht. Die Werkstattkette hat mehr als 550 Stützpunkte in Deutschland, die nach Ansicht ihrer Betreiber etwa 90 Prozent aller notwendigen Arbeiten an den Fahrzeugen übernehmen könne. Für anspruchsvollere Aufgaben werden 30 Niederlassungen zu Kompetenzzentren aufgerüstet, die auch Karosseriearbeiten ausführen und elektrische Probleme lösen können.

Die Hintergründe der Marken-Renaissance sind schnell erzählt

Borgward-Enkel Christian hat mit Geschäftspartnern den chinesischen Nutzfahrzeug-Giganten Foton als Investor gewinnen können, als Unternehmensleiter wurde der ehemalige Daimler-Manager Ulrich Walker eingestellt. Der Sitz der Firma ist Stuttgart, dort wurde der BX7 entwickelt, gebaut wird er in China. Im volumenträchtigen Markt der Volksrepublik passt das SUV gut ins Bild. Den klangvollen Namen kennt dort jedoch niemand. Bei uns birgt er allenfalls für ältere Autofahrer noch einen gewissen Wohlklang, die sich an Baureihen wie Isabella oder Hansa erinnern. Die aber setzen eher auf Angebote aus deutschen Landen, wenn es günstiger sein soll, greifen sie zu japanischen oder koreanischen Autos. Leicht wird es Borgward bei uns nicht haben.

Daten Borgward BX7 TS Limited Edition Länge x Breite x Höhe (m) 4,76 x 1,92 x 1,69 Radstand (m) 2,76 Motor R4, 1981 ccm Leistung 165 kW / 224 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 300 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit 208 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9,4 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 8,9 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 212 g/km (Euro 6b) Leergewicht / Zuladung min. 1854 kg / 387 kg Kofferraumvolumen 545–1377 Liter Bereifung 235/60 R18 Wartungsintervall 30 000 km / 1 Jahr Grundpreis 44 200 Euro

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Audi A4 startet ins neue Modelljahr

Do, 28/06/2018 - 11:13

Audi spendiert dem A4 zum Modelljahr 2019 neu gestaltete Stoßfänger und die neue Ausstattungslinie S Line Competition. Die Front von Limousine und Avant prägen künftig in fünfeckige Konturen gefasste Lufteinlässe mit Stegen in Aluminiumoptik. Beim S-Line-Exterieurpaket kommen Stoßfänger mit einem stark keilförmigen Zuschnitt zum Einsatz. Eine U-förmige Spange trennt den äußeren Bereich vom inneren, den ein Wabengitter ziert. In den Lufteinlässen leiten separate Öffnungen einen Teil des Fahrtwindes in die Radhäuser, wo er an den Rädern vorbei strömt.

Zur optischen Differenzierung dient der Singleframe-Grill

Audi A4 Avant S Line Competition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Im S-Line-Exterieurpaket integriert sein Gitter jetzt auch Lamellen in 3-D-Optik. Ein Blade schließt die Front nach unten ab. Der hintere Stoßfänger präsentiert sich beim A4 ebenfalls im neuen Look. Zwei breite, trapezförmige Abgasblenden lösen die bisherigen runden Endrohre ab. Der Diffusorbereich zwischen ihnen ist schmaler geworden. Neu gezeichnet sind auch die Räder, die im Format 16 bis 19 Zoll bestellbar sind.

Das zusätzliche Ausstattungspaket S Line Competition umfasst den Blade im Stoßfänger vorne und die Steinschlag-Schutzleiste in Selenitsilber, einen RS-Heckspoiler im A4 Avant sowie unter anderem die neue Lackfarbe Turboblau. Die hinteren Türen tragen im unteren Bereich die vier Ringe in Abhängigkeit von der Außenfarbe in Silber oder Schwarz. Dazu kommen 19-Zoll-Räder von Audi Sport, rote Bremssättel, Sportfahrwerk und LED-Scheinwerfer.

Im Interieur finden sich RS-Carbon-Dekoreinlagen, ein Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad sowie schwarze Teilleder-Sportsitze. Alternativ können sich die Kunden auch für S-Sportsitze in Magmarot oder in anderen Farben entscheiden. In Deutschland beginnt der Vorverkauf für den neuen A4-Modelljahrgang im dritten Quartal.

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Mercedes-AMG C 43 4Matic Coupé: Sportlicher Luxus

Mi, 27/06/2018 - 10:36

Die C-Klasse von Mercedes-Benz entwickelt sich zum kleinen Luxus-Gefährt. Vor allem die geliftete AMG-Reihe trumpft auf mit neuen Hochleistungs-Motoren, agilerem Fahrwerk und vielen anderen Innovationen. Neben der Entwicklung des Effizienzmeisters C 200 mit 1,5-Liter-Motor lässt es Daimler krachen mit dem C 43 4Matic, der jetzt noch mehr Leistung aus einem Drei-Liter-Aggregat generiert als sein bereits ziemlich flotter Vorgänger.

Understatement ohne zu verbergen wer man ist

Macht überall eine gute Figur: das geliftete Coupé C 43 4Matic AMG.
Copyright: Daimler

Zu den Schmankerln gehören Coupé und Cabriolet der C 43 Reihe mit 287 kW/390 PS starker V-6-Maschine. Das Ambiente der Allradler wirkt zugleich sportlich und elegant. Karbon-Flächen, rote Ziernähte und bunte Displays bringen Rennwagen-Flair ins Cockpit. Doch die Marke mit dem Stern verzichtet auf übertrieben schrille Akzente. Wer nun in den edlen Schalensitzen Platz nimmt, bemerkt zunächst zwei Dinge gleichzeitig: Das Auto ist sehr nobel, aber nicht groß. Wer es üppig und luftig mag, wird sich für die E-Klasse entscheiden. Aber der erfahrene C-Klasse-Kunde, weiß ja, dass Daimler in diesem Segment keine Raumwunder vollbringen will.

Verarbeitung und Technik wirken derweil perfekt. Der Zweitürer erweist sicht als sauber steuerbares Geschoss. In etwas weniger als fünf Sekunden beschleunigt das Coupé von null auf 100. Und weitere Durchzugskraft entfaltet es auch noch jenseits der 200-km/h-Marke. Der Bi-Turbo des neuen 43ers besitzt noch höheren Ladedruck als vor der Modellpflege. Zu den Leistungs-Ergebnissen gehören ein Plus von 23 Pferdestärken und ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern, das von 2.500 bis 5.000/min zur Verfügung steht.

Schon beim Starten des Motors provoziert der C 43 Sportwagen-Gefühle

Zwei Doppelendrohre zeugen von mächtig Zugkraft im Aggregat.
Copyright: Daimler

Der Motor röhrt angriffslustig und schon bei moderatem Druck aufs Gaspedal zeigt der Raubtier-Antrieb seine Zähne. Es gibt noch schnellere Fahrzeuge im Hause Daimler und von anderen Herstellern, aber viel Luft nach oben gibt es nicht mehr. Und die Realbedingungen des deutschen Straßenverkehrs lassen ein Kräftemessen ohnehin kaum zu. Dass ab 250 km/h elektronisch abgeregelt wird testen nur die wackersten Piloten aus, im Ausland mit seinen flächendeckenden Tempolimits bleibt diese Technik ohnehin nur graue Theorie.

Optisch unterstreichen die athletischen Enkel des „Baby-Benz'“ ihr sportliches Image: Der AMG Kühlergrill mit Doppellamelle, die kraftvoll modellierte Frontschürze und die neue Heckschürze mit runden Doppelendrohrblenden werten die neuen C 43 Modelle sichtbar auf und lassen sie noch ausdrucksvoller über die Straße brausen.

Aber auch fürs Auge der Insassen ist sportlich gesorgt: Das Interieur profitiert vom optionalen Volldigital-Cockpit mit eigenständigen AMG Anzeigen und der neuen Lenkrad-Generation. Die optionalen AMG Performance Sitze bieten zudem durch die spezielle Gestaltung der Seitenwangen von Sitzfläche und Lehne sehr stabilen Seitenhalt bei dynamischen Fahrten.

Sitzen machen

Neu im Cockpit ist unter anderem das Design des Lenkrads.
Copyright: Daimler

Optional in Verbindung mit Lederausstattung lassen sich die Seitenwangen mittels integrierter Luftpolster perfekt anpassen. Durch ihre integrierten Kopfstützen betonen die Performance Sitze den sportlichen Charakter des Cockpits. Der Komfort hat teilweise Luxusklassen-Niveau: Erstmals im C 43 4Matic lassen sich die Performance-Sitze nicht nur beheizen, sondern in Verbindung mit Lederpolsterung auch in drei Stufen klimatisieren. Im Cabriolet lassen sie sich zudem optional mit der Nackenheizung „Airscarf“ ausstatten. Die schwarze Polsterung in Ledernachbildung „Artico“ (Mikrofaser) mit roten Ziernähten betont ebenfalls die fahrdynamische Ausprägung des C 43.

Passend zum Sitzdesign sind die Türmittelfelder, die Armaturentafel in Ledernachbildung und das AMG Lenkrad mit roten Ziernähten gestaltet. Aluminium-Sportpedale mit schwarzen Noppen, Zierteile in Klavierlack, gepaart mit Aluminium sowie der schwarze Innenhimmel und die roten Sicherheitsgurte setzen weitere sportliche Akzente.

Bei oberflächlicher Betrachtung wirkt die fast Modellpflege bescheiden

Doch in technischer Hinsicht taten die Schwaben einen tüchtigen Sprung nach oben: Ganz neu ist beispielsweise die elektronische Architektur. Zu erleben ist dies durch das volldigitale Instrumenten-Display und Multimediasysteme mit maßgeschneiderten Anzeige- und Informationsmöglichkeiten. Die Assistenzsysteme sind nun auf dem Stand der S-Klasse. Und bei der Auswahl höherer Ausstattungslinien schwebt der Kunde hinsichtlich Komfort ohnehin in oberen Regionen, was freilich auch für den Preis des C 43 gilt. Er liegt bei 64.456 Euro.

Technische Daten Mercedes-Benz C 43 4Matic AMG Coupé Zweitüriges Coupé Länge 4.696 mm, Breite Wendekreis 11,22m Gewicht 1.660 kg Zuladung 450 kg Sitzkapazität 4 Kofferraum 400 l. Tankinhalt 66 l. Motor V6-Benzinmotor mit Bi-Turbo Hubraum 2.996 ccm Leistung 287 kW/390 PS bei 6.100/min Drehmoment 520 Nm bei 2.500 – 5.000/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (elektronisch abgeregelt) Beschleunigung 0 – 100 km/h in 4,7 Sekunden Antrieb Allrad Getriebe 9-Gang-Automatik Durchschnittsverbrauch 9,2 l/100 km CO2-Emission 217 g/100 km Preis 64.456 Euro

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BMW erwartet 40 000 Motorradfans in Garmisch-Partenkirchen

Di, 26/06/2018 - 14:58

Zu den 18. BMW Motorrad Days erwarten die Veranstalter vom 6. bis 8. Juli 2018 in Garmisch-Partenkirchen in diesem Jahr rund 40 000 Motorradfahrer aus aller Welt.

Zahlreiche Events runden das Treffen ab

Neben zahlreichen Produktneuheiten, Stunts und Probefahrten erwartet die Gäste bei freiem Eintritt auch geführte Touren, Live-Musik und die Custom-Village. Zu den Angeboten gehören außerdem ein Geländeparcours, ein Kinderbereich und Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft. Die Besuscher haben außerdem die Chance auf den Gewinn einer F 850 GS und R Nine T Racer. An Prominenz werden unter anderem Schauspieler Hannes Jaenicke sowie Sänger und RR-Fan Wincent Weiss erwartet.

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WV T-Cross Erlkönig auf dem Nürburgring

Di, 26/06/2018 - 14:48

Volkswagen plant einen neuen kompakten Crossover-SUV in diesem Jahr zu präsentieren. Es hört auf den Namen T-Cross und basiert auf dem VW Polo. Während einer Testfahrt auf dem Nürburgring wurde er heute fotografiert.

Ein bisschen T-Roc, ein bisschen Polo

WV T-Cross.
Copyright: Automedia

Vom Design her, borgt sich der T-Cross so manches Element vom größeren Bruder, dem T-Roc. Die abfallende Heckkante und der Kühlergrill wiederum erinnern an den Polo. 2016 wurde der T-Cross erstmals als Studie auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. Als Bodengruppe wird die MQB-Plattform genutzt, auf die bereits der Polo und der Seat Arona aufbauen. Der T-Cross gehört zu einer neuen SUV-Offensive aus dem Volkswagen-Konzern, die bis 2020 insgesamt 19 serienreife SUVs beinhalten soll.

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Zeitreise an den Opelvillen

Di, 26/06/2018 - 13:57

Ein Hauch Pioniergeist wehte vorgestern über dem Rüsselsheimer Mainufer beim 18. Klassikertreffen an den historischen Opelvillen. Schließlich war einer der rollenden „Stargäste“ der Opel RAK 2, der legendäre Raketenwagen aus dem Jahr 1928. Bestes Wetter, etwa 3400 Oldtimer und rund 30 000 Besucher prägten die größte eintägige Oldtimerveranstaltung Deutschlands.

Beliebte Klassiker und seltene Einzelstücke

18. Klassikertreffen an den Opelvillen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Veteranen aller Marken vom historischen Automobil über Traktoren und Motorräder bis hin zum Fahrrad präsentierten sich stilvoll entlang des Mains. Rund 50 GT-Fahrer stellten passend zum 50-jährigen Jubiläum des berühmten Sportwagens ihre Fahrzeuge auf einer Sonderfläche aus.

24 Feststoffraketen zündete Fritz von Opel bei seinem Ritt auf der Berliner Avus-Strecke im Mai 1928 – und stellte damit einen Geschwindigkeitsrekord von 238 km/h auf. Auch das darauf folgende Projekt des Opel-Enkels, die Opel Motoclub, war am Sonntag an den Opelvillen mit von der Partie und sorgte bei den Besuchern für strahlende Gesichter. Dazu gesellten sich Einzelstücke wie der Aero GT, der Experimental GT und der GT Concept.

Erich Bitter zwischen einem Bitter CD und einem Opel Insignia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Auch ein Bitter CD war zu bestaunen

Opel-Personaldirektorin Anke Felder reiste im zitrusgelben Rallyefahrzeug Commodore B GS/E von 1972 an. Hinter ihr reihten sich in den Autokorso auch der Rüsselsheimer Stadtrat Nils Kraft und Le-Mans-Sieger Jockel Winkelhock im Opel GT ein. Der Autodesigner, Rad- und Automobilrennfahrer Erich Bitter kam standesgemäß in einem Bitter CD. Weitere Modelle vom Kadett A Coupé über das Rekord C Cabrio bis zum Calibra vervollständigten die farbenfrohe Opel-Zeitreise.

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Audi SQ8 Erlkönig auf Testfahrt

Di, 26/06/2018 - 13:26

Der Audi Q8 wurde kürzlich erst der Presse vorgestellt. Dennoch wird man auf den Audi SQ8 wohl noch etwas warten müssen. Heute wurde ein Prototyp nach einer Testfahrt auf dem Nürburgring fotografiert.

Der Audi SQ8 wird ohne V8-Power auskommen

Audi SQ8.
Copyright: Automedia

Auch wenn es die sportivste Edition des Premium-SUV Q8 werden soll, wird er zur allgemeinen Überraschung über keinen V8-Motor verfügen. Als andere Möglichkeit soll wohl ein 3.0-Liter TFSI V6 in Betracht gezogen werden, der 444 PS leistet. Ein kleiner Elektromotor – wie er bereits mit Studie vorgestellt wurde – mit 20 kWh könnte ebenfalls an Bord sein für die ruhigeren Streckenabschnitte. Zusammengelegt wären dann wohl 470 PS Leistung möglich.

 

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Abarth 124 Spider: Concerto Grosso für vier Zylinder

Di, 26/06/2018 - 09:19

Manchmal lohnt ein Blick zurück, um eine Erfolgsgeschichte zu schreiben. Jahrelang ruhte bei Fiat eine legendäre Marke, die, einmal vor zehn Jahren wiederbelebt, auf Anhieb auf die Erfolgsspur zurückkehrte. Abarth und die Sportmobile im Zeichen des Skorpions galten über Jahrzehnte und lange bevor das magische Kürzel GTI Sportwagen-Gene in die Kompaktklasse brachte als Maßstab für bezahlbare Hochleistung im Kleinwagensegment.

Alles Begann in Wien

Abarth 124 Spider.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Der vor 110 Jahren als Karl Abarth in Wien geborene Tüftler (bei seiner Einbürgerung italienisierte er seinen Vornamen) demokratisierte mit seinen Auspuffanlagen und Tuningkits für die kleinen Fiat die Sportwagenszene, und die von ihm optimierten Sportmodelle fuhren bis zu der Übernahme seiner Firma im Jahr 1971 zu insgesamt 7300 Siegen auf den Rennpisten der Welt. Jeder dieser Siege wurde von Fiat mit einer Prämie belohnt.

Die Karriere der Marke, die der Techniker vor knapp 70 Jahren gründete, spezialisierte sich von Beginn an auf die kleinen Fiat-Modelle, denen er für die damaligen Verhältnisse beachtliche Leistungskuren verschrieb. Zwar erscheinen die PS-Werte heute lächerlich bescheiden – beim 500 stieg die Leistung um zehn PS von 13 auf 23 PS, doch reichte diese Steigerung bereits, um Siege auf den Rennpisten einzufahren. Denn Carlo Abarth hatte erkannt, dass bei dem geringen Gewicht der Kleinwagen schon geringe PS-Zahlen reichten, um wesentlich größeren Boliden Konkurrenz zu bereiten. Die Marke entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Begriff für bezahlbares Tuning, so dass die Autoindustrie bei ihm bald Schlange stand, um ihre Antriebe zu optimieren. Die Kunden kamen aus dem Hochadel der europäischen Leistungsklasse und reichten von Fiat über Alfa Romeo und Maserati bis zu Ferrari.

In den Siebzigern erfolgte die Übernahme durch Fiat

Abarth 124 Spider.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Im Jahr 1971 schließlich war die Zeit der unabhängigen Tuningschmiede abgelaufen, Fiat übernahm Abarth und setzte den Namen für sportliche Serienmodelle ein, wobei allerdings mitunter der Skorpion auf dem Blech das einzig sportliche war. In die Gebäude der Tuningspezialisten zog die Fiat-Rennsportabteilung ein, die bis in die 1980er Jahre vor allem die Rallyepisten beherrschte. Aus schwer nachvollziehbaren Gründen geriet der Markenname irgendwie aus dem Blickfeld der Fiat-Verantwortlichen, bis sie vor zehn Jahren wiederbelebt wurde und mit dem Fiat 500 Essesse auf die Straßen zurückkehrte. Inzwischen verkaufen in Deutschland 130 exklusive Händler die Modelle mit dem giftigen Skorpion als Wappen. Im vergangenen Jahr kamen immerhin knapp 4000 Abarth hierzulande zu den Kunden.

Zum kleinen 500 hat sich inzwischen der Roadster 124 gesellt, der seit zwei Jahren bei den Händlern steht. Beim Design nahmen die Kreativen Anleihen am Fiat 124 Cabrio, das zwischen 1966 und 1985 gebaut wurde. Allerdings haben die beiden Modelle nur die Zahlenfolge gemeinsam. Vor allem als Abarth zeigt der 124 seine akustischen und physikalischen Sportler-Qualitäten. Direkt nach dem Start unterstreicht die Mechanik mit einem Concerto Grosso für vier Zylinder unter der Leitung einer exklusiven Auspuffanlage, dass diese Maschine nicht spielen will. Der Zweisitzer meint es ernst, was die Kraftentfaltung deutlich unterstreicht. Bis 100 km/h vergehen 6,8 Sekunden, und bei 224 km/h ist die maximale Geschwindigkeit erreicht. Verantwortlich für diese Werte ist ein Turbomotor mit 1,4 Liter Hubraum, der 170 PS (125 kW) leistet.

Der Abarth 124 Spider soll Fahrspaß bedeuten

Abarth 124 GT.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Der Fahrer des Abarth 124 Spider kann zwischen zwei Fahreinstellungen wählen, wobei die Stellung „normal“ für den Alltag gedacht ist. Wählt man Sport, lernt man sehr bald die Straßenverhältnisse nach dem Motto „hart, aber ehrlich“ kennen. Schon in der Normal-Stellung vermittelt der Zweisitzer allerdings außerordentlich viel Fahrspaß und räubert über den Asphalt, wofür nicht zuletzt die knackige Schaltung mit ihren kurzen und exakten Wegen verantwortlich zeichnet. Der große Drehzahlmesser im Zentrum der Instrumentensammlung hilft, den passenden Schaltpunkt zu finden, doch sollte man bei allem Fahrvergnügen den kleinen Tacho daneben im Blick behalten, denn angesichts der Fahrdynamik kann man schnell Stammkunde in Flensburg werden. Zum beliebten Kunden der Tankstellen wird man ohnehin, wenn man die Möglichkeiten des Spider voll ausschöpft. Der offizielle Verbrauchswert von 6,4 Litern auf 100 Kilometer mag von Masochisten erreichbar sein – wer Spaß haben will, kommt leicht in zweistellige Regionen.

Neben dem Roadster ergänzt demnächst der Abarth 124 GT die Modellauswahl. Der GT kommt mit einem gerade 16 Kilogramm wiegenden Karbon-Hardtop zu den Kunden, das sich, sagt Fiat wenigstens, in wenigen Minuten montieren und den Zweisitzer zu einem Gran Turismo mutieren lässt. Die Preisliste für den 124 Roadster beginnt bei 33 000 Euro, den Preis für den GT verrät Fiat noch nicht.

Daten Abarth 124 Spider Länge x Breite x Höhe (m) 4,05 / 1,74 / 1,25 Radstand (m) 2,31 Motor R4-Turbobenziner, 1368 ccm Leistung 125 kW / 170 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 250 Nm bei 2500 U/min Höchstgeschwindigkeit 232 km/h (m. Handschaltung) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,8 Sek. ECE-Verbrauch 6,4 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 148 g/km Leergewicht / Zuladung 1135 kg / 180 kg Kofferraumvolumen 140 Liter Bereifung 205/45 R 17 Basispreis 33 000 Euro

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Volvo V60: Klassischer Kombi nach Schweden-Art

Mo, 25/06/2018 - 07:56

Ja, es gibt sie noch, die treuen Kombi-Fans. Allerdings werden sie auch bei Volvo, schon seit den 1950er Jahren Anbieter der praktischen Familien-Autos, weniger. Mancher Kunde der Schweden klettert mittlerweile lieber in ein SUV wie den XC60. Doch gerade Langstrecken-Fahrer schätzen die Vorzüge des „Kombinations-Kraftwagens“ gegenüber den wuchtigen Offroadern nach wie vor: der geringere Verbrauch und das handlichere Fahrverhalten. Ihnen macht die schwedische Tochter des chinesischen Geely-Konzerns mit dem V60 nun ein neues Angebot.

Der V60 ist noch ein echter Volvo

Die Rück-Ansicht zeigt einen markanten Dachspoiler und die markentypischen Heckleuchten.
Copyright: Volvo

Der 4,76 Meter lange Wagen basiert noch auf der gleichen, Volvo-eigenen Plattform wie der große V90 (und noch nicht auf gemeinsamer Geely-Volvo-Technik wie das Kompakt-SUV XC40). Auf den ersten Blick gleicht der neue dem bekannten Schweden wie ein Zwilling. Erst wenn beide direkt nebeneinander parken, fallen die „kleineren“ Abmessungen, die etwas straffere Seitenflanke und die veränderte Dachlinie am Heck auf. Letztere ermöglicht, dass der Gepäckraum nur unwesentlich kleiner ausfällt als beim V90. Der steckt mehr weg als manches SUV.

Die 18 Zentimeter geringere Außenlänge macht sich im Innenraum also kaum bemerkbar, dafür aber die um drei Zentimeter geringere Breite: Zu dritt kann man zwar, möchte man aber nicht unbedingt hinten sitzen – auch wegen des wuchtigen Kardantunnels in der Mitte. Ist der V90 ein Auto für die fünfköpfige Familie, empfiehlt sich der neue V60 eher für vier – sprich zwei Kindersitze.

Interieur entspricht dem bekannten hohen Standard

Das virtuelle Cockpit ist gut ablesbar, das Menü des großen Displays hingegen erfordert etwas Eingewöhnung.
Copyright: Volvo

Optional gibt es Leder und Edelholz mit rauer, natürlich wirkender Oberfläche. Das virtuelle Cockpit ist klar ablesbar und verwirrt nicht mit zu viel Spielereien, daneben informieren der übliche, etwas Eingewöhnung erfordernde Touchscreen über Navi-Anweisungen oder das Entertainment-Programm. Apple Car Play und Android Auto ermöglichen die Einbindung von Smartphones, allerdings verkabelt: Eine Datenübertragung per Wifi gibt’s (bislang) ebenso wenig wie eine Ladeschale nach Qi-Standard.

Insgesamt strahlt das Interieur die typisch skandinavische Wohnlichkeit aus. Das Fahrverhalten passt dazu: Komfortabel rollt der front- oder allradgetriebene Kombi ab, lässt bei Bedarf aber schärfere Gangart zu, auch wenn diese von den meisten Kunden wohl kaum gefordert wird. Stets bleibt es leise im Innenraum, auch wenn der große, sehr laufruhige und gut gekapselte Diesel mit 190 PS den Wagen antreibt.

Er erfüllt die strenge Abgasnorm nach Euro 6d-Temp

In der Seitenlinie zeigen sich die größten Unterschiede zum sonst sehr ähnlichen V90.
Copyright: Volvo

Beim Verbrauch gibt Volvo leider noch den veralteten, unrealistischen Wert nach NEFZ an – zwar haben die Schweden nach der neuen WLTP-Norm gemessen, das Ergebnis aber wieder herunter- und somit schöngerechnet. Zählt man also zur offiziellen Verbrauchsangabe etwa 15 Prozent hinzu, erhält man einen ungefähren Eindruck von der Wirklichkeit. Beim kleinen Diesel mit 150 PS wären das etwas mehr als fünf Liter je 100 Kilometer, beim großen 5,5 – was auch etwa dem während der Testfahrt gemessenen Wert entspricht.

Der Benziner genehmigt sich im echten Alltagsverkehr etwa 8,5 Liter. Das ist für seine Leistung von 310 PS annehmbar. Allerdings wirkt der kräftige Vierzylinder etwas überambitioniert, die Version mit Selbstzünder insgesamt harmonischer. Die vollmundig angekündigte Elektrifizierung aller Modelle folgt im V60 erst später in Form von zwei leistungsstarken Hybrid-Varianten.

Ganz vorne fährt der V60 bei der Sicherheit

Das gilt gleichermaßen für die Insassen, aber auch für Fußgänger. Droht ein Unfall, bremst der V60 nicht nur selbstständig, sondern weicht sogar aus – sofern seitlich Platz ist. Das Thema Assistenz-Systeme geht Volvo eher defensiv an und steigt nicht ins Rennen ein, wie lange der Fahrer bei welchem Tempo die Hände vom Lenkrad nehmen kann. Zwar hält der Wagen die Spur, mahnt nach dem Loslassen aber schnell dazu, die Kontrolle zu übernehmen.

Autonomes Fahren will die Marke erst anbieten, wenn es technisch ausgereift ist und es auch die Gesetze erlauben, sich während der Fahrt anderen Dingen zu widmen (Autopiloten nach Level 3 oder 4). Bis dahin muss der Fahrer seinen Volvo eigenhändig steuern. Was aber kein Problem darstellt – gehört das doch zu den angenehmeren Möglichkeiten, sich fort zu bewegen.

Technische Daten Volvo V60 D4 Fünftüriger Kombi Länge   4.761 mm Breite mit Spiegeln 2.040mm /ohne 1.850mm Höhe 1.427mm Radstand 2.872 mm Wendekreis 11,4 m Gewicht 1.823 kg Zuladung 417 kg Anhängelast 2,0 Tonnen Sitzkapazität 5 Kofferraum 529 – 1.441 l Motor 4 Zylinder Turbodiesel Hubraum 1.969 ccm Leistung 140 kW/190 PS bei 4.250/min Drehmoment 400 Nm bei 1.750 – 2.500/min Höchstgeschwindigkeit 220 km/h Beschleunigung 0 – 100 km/h 7,9 Sekunden Antrieb Front-Antrieb Getriebe 6-Gang Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatik Verbrauch   4,6 l/100 km CO2 122g/km Abgasnorm Euro 6d-Temp Preis 43 300 Euro (V60 D3 ab 40 100 Euro)

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Skoda-Sonderlauf mit 21 Klassikern am Sachsenring

So, 24/06/2018 - 07:35

Skoda wird mit 21 Fahrzeugen bei der ADAC Sachsenring Classic (22.-24.6.2018) teilnehmen. Die Marke geht bei der fünften Auflage der Klassikerveranstaltung mit dem 130 RS an den Start. Dazu kommen 20 sportliche Modelle aus Privatbesitz, darunter der 1000 MB und der 110 R.

Der Porsche des Ostens gibt sich die Ehre

Der ab 1975 gebaute Skoda 130 RS hat den Spitznamen „Porsche des Ostens“ und gilt als das erfolgreichste Rallye- und Rundstreckenfahrzeug des ehemaligen Ostblocks. Zu den größten Triumphen zählen der Sieg in der Markenwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft 1981 sowie der Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Kategorie bis 1300 Kubikzentimeter Hubraum. Der 1,3-Liter-Vierzylinder mit OHV-Ventilsteuerung und rund 140 PS Leistung beschleunigt den agilen Hecktriebler auf bis zu 220 km/h. Der Wagen gilt als Vorläufer der sportlichen RS-Modelle der tschechischen Marke.

Nicht nur Rallye-Flitzer gibt es zu bestaunen

Skoda 1000 MB (1964).
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Zu den weiteren präsentierten Klassikern aus Privatbesitz zählt unter anderem der Skoda 1000 MB, der 1964 sein Debüt feierte. Es war das erste Modell mit Heckantrieb, Heckmotor und selbsttragender Karosserie. Der geräumige Viertürer war zu seiner Zeit eines der besten Fahrzeuge der Ein-Liter-Klasse und setzte Maßstäbe in Sachen Komfort, Leistung und Technik. Bei der Sachsenring Classic starten auch einige Besitzer eines Skoda 130 LR. Dieses für die Rallye-Weltmeisterschaft konzipierte und in der vom Reglement geforderten Kleinserie produzierte Modell ging ab 1986 in der technisch sehr liberalen Gruppe B an den Start und beerbte den 130 RS. Allerdings stand die viertürige Limousine mit Heckantrieb und 1300-ccm-Saugmotor gegen die Allrad-Turbomonster jener Zeit auf verlorenem Posten.

Skoda 110 R: begehrtestes Coupé auf dem Ostblock

Skoda 110 R (1970).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Der Skoda 110 R löste schon bei seiner Markteinführung 1970 als einziges Großserien-Sportcoupé im gesamten Ostblock großes Interesse aus. Der 110 R basiert auf der Stufenhecklimousine S 100 und besitzt einen 62 PS (46 kW) starken 1,1-Liter-Vierzylinder. Das unter 900 Kilogramm leichte Coupé beschleunigt auf bis zu 145 km/h. Mit Sportsitzen, Sportlenkrad, drei zusätzlichen Rundinstrumenten auf dem Armaturenbrett sowie den rahmenlosen Türfenstern stieg der heckgetriebene 110 R schnell zum Traumwagen der Ostbürger auf. Auch als Rallye-Auto war er bei Privatfahrern im Osten sehr begehrt. Zudem bildete er die Basis für den legendären 130 RS.

Die insgesamt 21 Skoda-Modellen gehen am Sachsenring in einem Sonderlauf gemeinsam mit Fahrzeugen aus der Traditionsabteilung der Schwestermarke Audi an den Start. Der siebenmalige deutsche Rallyemeister Matthias Kahle wird dabei einen 130 RS pilotieren.

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Der Toyota Camry kehrt nach Deutschland zurück

So, 24/06/2018 - 07:34

Er gilt als meistverkaufte Mittelklasse-Limousine der Welt – und war dennoch 14 Jahre lang in Deutschland nicht mehr zu haben: Im ersten Quartal 2019 will Toyota den Camry zurück nach Westeuropa bringen. Zugleich wird das Hybridprogramm in Europa dadurch auf acht Modelle ausgebaut.

Der Camry kehrt nach Deutschland zurück

Die achte Generation des Viertürers basiert auf der Toyota New Global Architecture (TNGA). Die fahrdynamischen Eigenschaften des Camry wurden speziell auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes abgestimmt. Mehr als 700 000 Einheiten setzt der japanische Automobilhersteller pro Jahr von der meistverkauften Mittelklasse-Limousine der Welt ab. Seit dem Start der Baureihe im Jahr 1982 wurden 19 Millionen Fahrzeuge in über 100 Ländern verkauft.

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Audi Q8 – das Qupé

So, 24/06/2018 - 07:28

Die Bezeichnung Q steht bei Audi bekanntermaßen für SUVs. Beim Q8 verpassen die Ingolstädter erstmals einem großen Allradler eine Coupé-Form. Eine erste Testfahrt mit dem BMW-X6-Konkurrenten. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten – über Auto-Design folglich auch. Bei der ersten Fahr-Präsentation des Audi Q8 in der chilenischen Atacama-Wüste drifteten die Meinungen der versammelten Autotester denn auch klar auseinander: „Wuchtiges Teil“, meinten die einen, „wird provozieren“ – während andere fanden, der „BMW X6 kommt deutlich krasser rüber.“

Der wuchtige Auftritt gehört zum Spiel

Der V6-Diesel sorgt auf Wunsch für sehr ordentliche Fahrleistungen.
Copyright: Audi

Um die Form des Q8 wirklich beurteilen zu können, muss man ihn live sehen, er wirkt dann deutlich präsenter und größer als auf Fotos. Seine Front scheint dann noch markanter, ja geradezu „böse“, wie ein Audi-Designer erklärt. Die Laser-Sensoren zur Fahrbahn-Detektierung sind nicht schnieke integriert, sondern fallen mit Absicht deutlich auf: Techno-Schick. Die Seitenlinie ist straffer und dynamischer als beim Q7, das Heck schließlich hebt ihn am deutlichsten von anderen Q-Modellen ab: Mit Dachspoiler und dem breitem Leuchten-Band zeigt es den Wagen von charakterstark-sportlicher Seite. Die Audi-Designer erwähnen sogar das legendäre Modell Quattro Sport als Vorbild. Ok, wenn man darauf achtet, erkennt man die eine oder andere ähnliche Linie.

Q8: fast so vernünftig wie ein Q7

Dank variierbarer Bodenfreiheit ist der Q8 auch im leichteren Gelände zuhause.
Copyright: Audi

Aber natürlich ist der Q8 kein schlanker Rallye-Racer, sondern im Grunde seiner Technik ein verkürzter Q7 – mit identischem Radstand, aber knackigerem, um 33 Millimeter verkürztem hinteren Überhang und breiterer Spur. Die Positionierung ist klar: Während der Q7 vor allem praktisch daherkommen soll, mit viel Platz für Familie und Gepäck, kokettiert der Q8 mit einem Hauch Verschwendung. Er ist der Mega-SUV für das wohlhabende Paar, für die Ein-Hund-Ehe.

Wobei der Kofferraum trotz Verkürzung immer noch sehr brauchbar ist und man auch im Fond genauso üppige Beinfreiheit genießt wie im Q7. Nicht einmal der Kopfraum wirkt durch die coupé-artige Dachlinie irgendwie beeinträchtigt.

Innen geht es gewohnt digital zu

Bekannt aus A8 und anderen neuen Audi-Modellen: das virtuelle Cockpit und der große Touch-Screen in der Mittelkonsole.
Copyright: Audi

Vorne ist sowieso alles wie im Q7 – oder in anderen Audi-Modellen jüngeren Datums. Der Fahrer blickt auf das famose virtuelle Cockpit, das jede gewünschte Information einspielen kann. Der Sozius/die Sozia darf derweil am Touchscreen der Mittelkonsole herumspielen und die passende Playlist aufrufen. Die Finessen des hochmodernen Navi-, Entertainment- und Kommunikationssystems inklusive Smartphone-Einbindung sind von A6 bis A8 hinreichend bekannt und müssen hier nicht noch mal im Einzelnen aufgeführt werden.

Das gleiche gilt für die 33 Assistenz-Systeme für Einparken bis zur Autobahnfahrt, die der Käufer in drei jeweils zu seinem Bedürfnis passenden Paketen ordern kann – je nachdem, ob er nun lieber in der City oder auf Langstrecke unterwegs ist. Hier wie dort thront er entspannt im Leder-Sportsitz über dem Verkehr und fließt mit. Oder er lässt es per Tritt aufs Gaspedal so richtig krachen. Das funktioniert schon sehr gut im V6-Benziner mit 340 PS, aber so richtig Power entwickelt der 286 PS starke V6-Diesel dank seines Drehmoments von 600 Newtonmetern.

Versöhnt der Q8 seine Kunden mit dem Diesel?

Das Qupé: Das Heck unterscheidet sich deutlich von bisherigen Q-Modellen aus Ingolstadt.
Copyright: Audi

Es gehört zur Tragik dieses Herstellers, dass er diese besonders effiziente Wärmekraftmaschine in Jahrzehnten vom ruppigen Verbrenner zum sanften, komfortablen Aggregat entwickelte, immer sparsamer und damit ökologischer machte und sogar US-Kunden schmackhaft – und dann seinen eigenen Fähigkeiten misstraute und per Software bei Messungen und im Realbetrieb betrog. Der Rest ist bekannt: Chef im Gefängnis, Ruf ruiniert – der eigene und der vom Diesel. Das hat der Top-Selbstzünder im Q8 nicht verdient, so smooth und kraftvoll er von dannen zieht, und dabei nach der Norm Euro 6d-Temp, also sicher vor Betrug und Fahrverboten, sauber bleibt.

Was bleibt vom Q8 insgesamt – nach seinem Auftritt in der Atacama-Wüste? Ein starker Eindruck. Dynamisch auf der Straße, mit wenig Seitenneigung in Kurven – ebenso wie offroad rumpelnd über Stock und Stein. Eine um neun Zentimeter spreizbare Bodenfreiheit ermöglicht es, in beiden Welten zu reüssieren. Und vor allem in den USA und China, dank seines wuchtigen Auftritts. Die praktisch veranlagten Deutschen, sie werden wohl auch künftig eher zum fast schon vernünftigen Q7 greifen.

Technische Daten Audi Q8 50 TDI Fünftüriges SUV Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 4.986/1.995/1.705/2.995 Kofferraumvolumen bis zu 1755 l Bodenfreiheit bis zu 254 mm Gewicht 2.145 kg Antrieb V6-Diesel Leistung 210 kW/286 PS max. Drehmoment 600 Nm Beschleunigung 0 – 100 km/h 6,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit 245 km/h Testverbrauch ca. 8 l/100 km Preis ab 76.300 Euro

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Honda GL 1800 Gold Wing: Das Auto unter den Bikes

Sa, 23/06/2018 - 08:45

Was man mit Volkswagen und vier Rädern verbindet, passt in der Zweirad-Welt zur Honda GL 1800 Goldwing. Seit 1975 setzt die Honda Gold Wing immer wieder Maßstäbe. Mit 1.000 ccm Hubraum und vier Zylindern sorgte sie in den 1970ern als unverkleidetes und nicht gerade einfach zu fahrendes Ungetüm für Furore. Im Laufe der Generationen hat Honda seinem Reisedampfer Komfortmerkmale wie eine Verkleidung verpasst und fahrdynamische Manieren anerzogen.

Jeden Cent wert – für die richtige Zielgruppe

Mit gigantischen 1,70 m Radstand zwischen Vorder- und Hinterrad sowie bis zu 383 kg fahrfertigem Gewicht ist die Honda Gold Wing ein Koloss, der aber erstaunlich wendig sein kann.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Heute hat die GL 1800 Gold Wing sechs Zylinder, satte 1.833 ccm Hubraum, 126 PS Leistung und 170 Newtonmeter Drehmoment. Außerdem Ausstattungsmerkmale wie Reifendruckkontrolle oder einen Rückwärtsgang. Nochmal: Die Rede ist vom Motorrad Honda Gold Wing, nicht von einem Auto. Wie sich das Auto auf zwei Rädern schlägt, konnten wir jetzt auf den Straßen rund um Erlensee erfahren – wir waren überrascht und beeindruckt.

Nicht nur die Gold-Wing-Werte für Leistung und Drehmoment könnten gut und gerne zu einem Auto passen, denn: Die jüngste Gold Wing verwöhnt ihre Besatzung unter anderem mit Rückwärtsgang, Reifendruckkontrolle, Smartkey, 7 Zoll-TFT-Display, Start-Stop-Automatik und Sprachsteuerung fürs umfangreiche Infotainment-System. Gegen stolze 4.000 Euro gibt’s für schaltfaule und betuchte Biker noch ein Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe (DCT) dazu. Der Aufpreis klingt enorm, ist aber bei diesem ohnehin sehr kostspieligen Spitzenmodell auch nicht mehr entscheidend. Denn die Honda Gold Wing kostet als Basis 25.990 Euro und klettert in der Tour-Version samt DCT bis auf 35.990 Euro. Trotzdem ist sie ohne Zweifel jeden Cent wert, jedenfalls für die richtigen Zielgruppen.

Flott oder entspannt

Selbst auf dem Handlingkurs von Honda in Erlensee macht die Honda Gold Wing Spaß, denn sie ist erstaunlich wendig und schiebt mächtig an.
Copyright: Gerhard Rudolph

Das Sahnestück der Gold Wing ist ihr Motor. Die Kraftentfaltung des bärenstarken Sechszylinder-Boxers lässt sich über verschiedene Fahrmodi anpassen. Ebenso verändern die Modi die Einstellung des Fahrwerks sowie die Kraftverteilung des ausgeklügelten Bremssystems mit Combined-ABS und Verbundbremse. Der Modus „Rain“ fällt für die mindestens 365 kg schwere Fuhre sehr brav aus, „Tour“ entpuppt sich als das richtige Mittelding. „Sport“ ist für kurze Zeit recht imposant in Sachen Leistungsentfaltung und Sound, passt aber auf Dauer nicht so recht zum lässigen Grundcharakter der Gold Wing. Ausgewogenes Fahren im Tour-Mode ermöglicht nach unseren Erfahrungen überraschend schnelles Vorankommen sowie absolut entspanntes Dahincruisen. Der Praxisverbrauch liegt dabei kaum über dem WMTC-Wert von 5,6 l/100 km, was bei 21 Liter Tankvolumen die stolze und fernreisegerechte Reichweite von mindestens 375 Kilometern ergibt.

Ob flott oder entspannt: In jeder Lebenslage kann man sich mit der Gold Wing reichlicher Kraftreserven sicher sein. 126 PS und vor allem wuchtige 170 Newtonmeter Drehmoment – soviel wie ein typischer 1,2 Tonnen schwerer Kleinwagen – sorgen für energischen Vortrieb. Die Gangwechsel mit DCT sind eine wahre Freude, der Griff zu den Tasten für manuellen Gangwechsel wirkt absolut sinnlos. Wer das Budget dafür hat, sollte sich unbedingt die Doppelkupplungs-Automatik gönnen. Und wer sich zeitweilig den Sport-Modus gibt, genießt dabei unter anderem sonoren und kernigen Boxersound. Der Sechszylinder marschiert stets kräftig voran, eilt aber auf Abruf dennoch quirlig höheren Drehzahlen entgegen – die er allerdings überhaupt nicht nötig hat.

Fahrspaß der alten Schule trifft digitale Verwirrung

110 Liter Gepäck inklusive zwei Integralhelmen lassen sich in Topcase und Seitenkoffern der Gold Wing verstauen.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Besonders zu zweit kommt mit der Honda GL 1800 Gold Wing fahrerischer Genuss in Reinkultur auf: Der Hinterbänkler findet in einem regelrechten Wohnzimmersessel bequem Platz und genießt auch dort den effizienten Windschutz der elektrisch verstellbaren Scheibe. Auf beiden Plätzen ist die Sitzpolsterung tadellos. Und wer eine Gold Wing mit DCT besitzt, freut sich über den angenehmen Komfort des „Walking Mode“: Damit bewegt sich das Bike vorwärts mit 1,8 und rückwärts mit 1,2 km/h im Schritt-Tempo. Bei der manuell geschalteten Gold Wing ist ebenfalls ein hilfreicher Rückwärtsgang an Bord.

Fahrspaß der alten Schule ist eine angenehme Abwechslung zur ständigen digitalen Verwirrung durch unübersichtliche Bedienung. Erst nach langer Eingewöhnung kommt man mit den wichtigsten Funktionen gut zurecht. Doch überladen wirken die Armaturen dann immer noch. Erklärung: Honda hat sein jüngstes Vorzeige- und Topmodell mit aller verfügbarer High-Tech vollgepackt. Die GL 1800 Gold Wing des aktuellen Modelljahrs ist eine völlige Neuentwicklung. Zu den angenehmen Folgen davon gehört eine extrem komfortable Vorderradgabel mit neuartiger Doppelquerlenker-Aufhängung. Sie bügelt nahezu alle Unebenheiten bis hin zu Schlaglöchern aus. Das daraus resultierende Fahrgefühl ist enorm komfortabel.

Bisweilen kommt es einem auch ungut entkoppelt vor, doch das nehmen Liebhaber der sanften Fortbewegung gerne in Kauf. „Magic Carpet“ nennt es Honda selbst, das Feeling mit der Gold Wing Jahrgang 2018. Nach unseren Fahreindrücken auf Landstraße, Autobahn und Handlingkurs klingt das keineswegs übertrieben.

Technische Daten Honda GL 1800 Gold Wing   Super-Tourer mit integriertem Koffersystem Motor flüssigkeitsgekühlter Sechszylinder-Viertakt-Boxermotor Hubraum 1.833 ccm max. Leistung 93 kW/126 PS bei 5.500 U/min max. Drehmoment 170 Nm bei 4.500 U/min Kraftübertragung manuell (6-Gang mit Overdrive und Rückwärtsgang) oder Doppelkupplungsgetriebe DCT (7 Gänge plus Rangierfunktion vorwärts/rückwärts) Rahmen KardanGuss-Aluminium-Twin tube-Rahmen Aufhängung vorn Doppel-Querlenker-Vorderradaufhängung Aufhängung hinten Pro-Arm-Einarmschwinge, Fahrwerk Fahrwerksdämpfer-Charakteristik sowie Federvorspannung am Hinterraddämpfer elektrisch einstellbar, Bremsen vorn 320 mm Doppelscheibenbremse, hinten 316 mm Einscheibenbremse Assistenzsysteme Combined-ABS-System, elektronisch kontrolliert und Dual-CBS-Verbundbremssystem Reifen   vorn 130/70 R 18, hinten 200/55 R 16, Bridgestone S21 Sitzhöhe 745 mm Radstand 1.695 mm Tankinhalt 21,1 Liter Gewicht vollgetankt 365 bis 383 kg (je nach Variante) zul. Gesamtgewicht k.A. Höchstgeschwindigkeit 200 km/h Kraftstoffverbrauch (WMTC) 5,6 l/100 km Preis 25.990 bis 35.990 Euro

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Audi A1 Sportback: „Frauenauto“ maskulin

Sa, 23/06/2018 - 07:41

Weg mit den braven Rundungen, jetzt wird’s rockig-kantig. Audi rollt im November den neuen A1 Sportback zum Händler. 2010 angetreten, um dem Mini Konkurrenz zu machen, hat sich Audis Kleinster inzwischen zur festen Größe im Modellprogramm gemausert. Mehr als 830 000 Käufer weltweit griffen in den vergangenen sieben Jahren zu, die meisten davon waren Frauen. Umso erstaunlicher – oder auch nicht – dass die Ingolstädter die zweite Generation ihrem „Premium-Kleinwagens“ nun ein „maskulines Design“ geben.

Wuchtigeres und rockigeres Design machen den A1 Sportback zu einem echten Hingucker

Audi A1 Sportback.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Schon die neue Bezeichnung deutet es an: Der A1 Sportback wird nur noch als Fünftürer angeboten. Auf 4,03 Metern um rund sechs Zentimeter gestreckt duckt sich Audis Einstiegsmodell bei gleicher Breite von 1,74 Meter einen Zentimeter tiefer (1,41 Meter) auf dem Asphalt. Zusammen mit der breiten Spur und den kurzen Überhängen ergeben sich wuchtigere Proportionen. Hinzu kommt ein deutlich kantigeres, mit scharfen Schnitten und Linien gefrästes Karosseriedesign. Besonders gut zu sehen ist das auf Motorhaube und Flanken. Der tiefer platzierte Singleframe-Kühlergrill ist nun wie schon bei den neuen Modellen A7 und A6 sechseckig geschnitten. Darüber, zwischen Haube und Grill, zitieren drei flache Schlitze die Rallye-Ikone Sport Quattro von 1984, ebenso wie die breite, leicht geneigte hintere C-Säule, die bei einer ersten Sitzprobe jedoch eine Menge Licht und Sicht schluckt.

Das einstmals kuppelförmige Dach spannt sich nun etwas flacher und straffer über den Köpfen der Insassen und verzichtet auf die silberfarbenen Streben. Dafür gibt es nun Kontrastfarben für Dach, Außenspiegel, Frontspoilerlippe und Seitenschweller. Ins Auge springen außerdem die, ähnlich wie beim SUV-Pendant Q2, betonten Radhäuser. Ebenso wie die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht-Grafik in Flügelform. Am deutlichsten zu sehen und ein echter Hingucker ist die rockige Einführungs-Edition mit abgedunkelten Scheinwerfern und Heckleuchten (in Anlehnung an den legendären Rallye-Audi und Ur-Quattro), schwarz abgesetztem Ringe-Logo im Singleframe sowie großen 18-Zöllern in Weiß, Schwarz – oder Bronze! Aber auch die Topversion S line mit größeren Lufteinlässen, Schwellerleisten, verlängertem Dachspoiler und Doppelendrohr macht was her. Erstmals kann der Kunde beim neuen A1 Sportback, unabhängig von den drei Ausstattungen, die Exterieur- und Interieur-Lines miteinander kombinieren.

Mehr Platz im sportlichen Innenraum

Audi A1 Sportback.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Sportlich ist auch das Interieur eingerichtet. Straffe Linien und Flächen finden sich auf Armaturentafel, Mittelkonsole und Türen, über dem digitalen Kombiinstrument thront eine Hutze, Mittelkonsole und der optionale MMI-Touchscreen sind leicht zum Fahrer geneigt, auf der Beifahrerseite glänzen Flächen in Black-Panel-Optik, die sich bis in die Türen zieht. Gegen Aufpreis setzt Ambiente-Licht in 30 auswählbaren Farben bei Dunkelheit das Interieur in Szene.

Die neuen Dimensionen schaffen natürlich entsprechend mehr Platz in Innen- und Kofferraum. Letzterer wuchs um 65 Liter und fasst nun im Normalzustand 335 Liter, bei umgeklappter Fondlehne lassen sich über die 67 Zentimeter niedrige Ladekante auch bis zu 1090 Liter verstauen. In punco Infotainment darf sich der kleine Audi wie üblich bei seinen großen Brüdern bedienen. Schon in der Basisversion ist serienmäßig ein digitales Kombiinstrument mit 10,25 Zoll großem Display und ein Multifunktionslenkrad an Bord.

Auf Wunsch als mobile Juke-Box

Audi A1 Sportback.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Wie in den meisten Audi-Modellreihen nur gegen Aufpreis erscheint hinterm Lenkrad auch das digitale Vrtual Cockpit mit seiner brillanten Navigations- und Multimedia-Darstellung. Serie ist immerhin eine Audioanlage mit Bluetooth-Schnittstelle. Ein 8,8 Zoll-Touchscreen mit Smartphonebedienung und Handschrifteingabe gibt’s erst mit dem MMI Radio Plus. Und in der Topversion bietet die MMI Navigation Plus einen 10,1 Zoll großen Touchschreen mit Smartphone verbesserte Sprachbedienung, verschiedene Online-Dienste, Smartphone-Integration inklusive zweier USB-Schnittstellen (Connectivity-Paket) und drahtlosem Aufladen und Anbindung an die Bordantenne (Pone Bx). Schließlich lässt sich der A1 Sportback auf Wunsch auch in eine mobile Juke-Box oder einen Konzertsaal verwandeln. Ein Audi-Soundsystem mit acht Lautsprechern inklusive Subwoofer stellt dafür 180 Watt bereit, das Bang & Olufsen-Premium-Soundsystem bollert sogar 560 Watt in 3D-Effekt aus seinen elf Lautsprechern.

So wie das Infotainment stammen auch die elektronischen Assistenten aus der hauseigenen Oberklasse. Neben Standards wie Spurverlasssens- und Kollisionswarner gehören hier der selbstregulierende Tempomat, der in Verbindung mit der S-Tronic-Doppelkupplung im Geschwindigkeitsbereich von null bis 200 km/h (ab 30 km/h mit manueller Schaltung) den gewünschten Abstand zum Vordermann hält, sowie der Ein- und Auspark-Roboter zu den Highlights.

Ausschließlich Benziner mit drei Fahrwerkskonfigurationen

Audi A1 Sportback.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Bei der Motorenauswahl verzichtet Audi nach dem Diesel-Desaster komplett auf die Selbstzünder und bietet nur noch aufgeladene Turbo-Benziner mit Leistungen von 95 PS (70 kW) bis 200 PS (147 kW) an. Los geht’s mit dem Dreizylinder 1.0 TFSI, wahlweise mit 95 PS oder 114 PS, gefolgt von den Vierzylinder-Aggregaten mit 1,5 Liter Hubraum und 150 PS sowie 2,0 Liter Hubraum und 200 PS. Partikelfilter gehören immer zu Serie. Auf die Straße gelangt die Kraft über ein manuelles Schalt- oder das Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen – mit Ausnahme der Topversion 40 TFSI, bei dem einen Sechsgang-S-Tronic die Schaltarbeit übernimmt.

Drei Fahrwerkskonfigurationen hat Audi für den A1 Sportback im Angebot. Neben dem Basisfahrwerk steht optional ein strafferes Sportfahrwerk zur Wahl, das wiederum durch schaltbare Dämpfer getoppt werden kann. Dazu gesellen sich zwei Dynamikpakete mit jeweils unterschiedlichen Zutaten, darunter größere Bremsscheiben, Soundaktuator oder das Audi Drive Select. Das Fahrdynamiksystem mit den vier wählbaren Modi „Auto“, „Dynamic“, „Efficiency“ und „Individual“ greift per Knopfdruck auf Servolenkung und Motorcharakteristik zu und bindet ebenso weitere Extras wie die S-Tronic, Tempomat mit Stop-&-Go-Funktion, Start-Stopp-System, Motorsound und eben jene schaltbaren Dämpfer mit ein.

Die Preise stehen noch nicht fest. Erst im Juli wollen die Ingolstädter ihre Bestellbücher öffnen. Wie beim Vorgänger soll es aber unter 20 000 Euro losgehen.

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Mazda MX-5: Kultroadster bekommt eine Leistungsspritze

Sa, 23/06/2018 - 07:32

Mazda gönnt dem MX-5 und dem MX-5 RF ein Update: Sowohl der 1,5-Liter- als auch der 2,0-Liter-Motor des Kultroadsters kennzeichnen eine nochmals verbesserte Gasannahme. Das größere Aggregat erhält dabei eine ordentliche Leistungsspritze von 24 PS, während der kleinere Motor ein PS mehr bekommt. Beide Antriebe erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Bei MX-5 läuft die Hochsaison auf vollen Touren

Mazda MX-5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Mazda

Die maximale Drehzahl des 2,0-Liter-Skyactiv-G steigt von 6800 auf 7500 Umdrehungen pro Minute, die Höchstleistung auf 184 PS (135 kW) bei 7000 Umdrehungen in der Minute (vorher 6000 U/min). Das maximale Drehmoment erhöht sich von 200 Newtonmeter auf 205 Nm, die bereits bei 4000 Touren (vorher 4600 U/min) anliegen. Mit dem erstarkten Motor beschleunigt der Mazda MX-5 mit Stoffverdeck in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 219 km/h. Der kleinere 1,5-Liter SKYACTIV-G steigt in Leistung und Drehmoment leicht auf 97 kW/132 PS bei 7000 U/min bzw. auf 152 Nm bei 4000 U/min.

Die Sicherheitsausstattung des Mazda MX-5 ergänzen fünf neue Assistenzsysteme, darunter der erweiterte automatische Notbremsassistent und der City-Notbremsassistent Plus, der Fahrzeuge und Hindernisse hinter dem Fahrzeug erkennt. Dazu kommen Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung sowie eine Rückfahrkamera.

Optisch bleibt der neue Modelljahrgang, der im August zu den Händlern rollt, bis auf dunklere Leichtmetallfelgen unverändert. Die Lenksäule des Mazda MX-5 ist nun serienmäßig zusätzlich auf in der Länge verstellbar.

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Porsche 911 Erlkönig auf Testfahrt

Fr, 22/06/2018 - 14:24

Ein Nachfolger für den Porsche 911 zu schaffen ist sicherlich kein Kindergeburtstag. Aber auch die berühmteste Sportwagenbaureihe kann es sich nicht leisten auf der Stelle zu treten. Das Gegenteil zeigt sich anhand der brandneuen Schnappschüsse die heute auf dem Nürburgring gemacht worden sind und einen 911 Erlkönig fast komplett ohne Tarnfolie zeigen.

Der Porsche hat hohe Erwartungen zu erfüllen

Porsche 911.
Copyright: Automedia

Obwohl die aktuelle Baureihe schon 2015 ein „Update 911.2“ erhielt, samt weiterentwickelten Motoren mit Turbo, liegt die Markteinführung nun mittlerweile Sieben Jahre zurück. Fast gehört der aktuelle 911 zum alten Eisen.

Der neue 911 soll eine neue modulare Plattform erhalten zusammen mit einer umfangreichen Motorenpalette, inklusive einem Hybridantrieb als Weltpremiere. Während das Debut für den voll-elektrischen Mission E immer näher rückt, werden andere Porsche Modelle wie der Panamera oder der neue 911 ihre Motoren mit elektrischer Power erweitern um Performance und Effizienz zu verbessern. In den Schnappschüssen kann man einen Ladestutzen erkennen, wo vermutlich kein fossiler Brennstoff eingefüllt wird.

Da elektrische Antriebskonzepte nach wie vor hohes Gewicht aufweisen, ist es gerade für Sportwagen schwierig  auf Verbrennungstechnologie zu verzichten. Aber auch ein Porsche 911 muss sich früher oder später anpassen, denn auch Supersportwagen mit Elektroantrieb sind immer weniger einer Seltenheit sein . Dennoch wird der 911 nach wie vor ein 911 bleiben.

 

 

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Citroen Berlingo: Französischer Familienfreund

Fr, 22/06/2018 - 12:42

Kinderlieb ist er allemal, der Berlingo von Citroen. Von dem französischen Familien-Transporter erblickt nun die dritte Generation das Licht der Welt. Eckig, praktisch und bequem ist auch der jüngste Hochdach-Kombi geworden.

Bautechnisch viele Fortschritte

Familien-Kutsche auf Französisch: Den Citroen Berlingo gibt es in den Konfektionsgrößen „M“ und „XL“.
Copyright: Citroen

Zum Beispiel durch die verbesserte Modularität mit drei einzelnen Rücksitzen, die nach dem System „Magic Flat“ mit einem einfachen Handgriff herausgenommen werden können. In Kombination mit dem umklappbaren Beifahrersitz entsteht so ein durchgehend flacher Boden mit einer Ladelänge von bis zu 2,70 Meter in der Länge „M“ und bis zu 3,05 Meter in der Länge „XL“. Zu einem Plus an Komfort führen auch zwei breite seitliche Schiebetüren mit absenkbaren, elektrischen Fensterhebern.

Viel Platz für fünf bis sieben Passagiere und größter Stauraum für Gepäck bei einfacher Belade-Technik – das sind die wichtigsten Qualitäten des Fahrzeugs. Dass ein so funktionelles Gefährt nicht unbedingt ein Hingucker für Auto-Enthusiasten geworden ist, versteht sich von selbst. Doch ganz unsportlich kommt die Familienkutsche nicht daher: Bei unserer Probefahrt im Umland von Paris erweist sich der Berlingo als beachtlich agil. Bei beherzten Lenkbewegungen schaukelt das Hochdach-Auto zwar merklich, doch verliert das weich und komfortabel abgestimmte Fahrwerk selbst in zügig genommenen Kurven nicht so leicht die Fassung. Wir wählten die Diesel-Motorisierung „BlueHDi 130“ mit 1,5 Litern Hubraum, 96 kW/130 PS und Achtgang-Automatik „EAT8“.

Der neue Berlingo bietet flottes Vorankommen

Hinter der Heckklappe verbirgt sich viel Raum: Fünf bis sieben Sitzplätze und jede Menge Möglichkeiten, um Gepäck zu verstauen.
Copyright: Citroen

Das geräumige Fahrzeug gibt sich spritziger als die moderaten technischen Eckdaten vermuten lassen. Als rasant kann man den Berlingo zwar nicht bezeichnen, doch souverän voran kommt er allemal, nicht nur in der Stadt, sondern auch auf Landstraßen und der Autobahn. Nun stehen bei einem solchen automobilen Praktiker nicht unbedingt Fahrleistungen im Fokus des Kundeninteresses, sondern die Alltagstauglichkeit und die Komfort-Eigenschaften. Und die sind vorzüglich. So verfügt der neue Berlingo über 28 Stauräume mit insgesamt 186 Litern für alle Dinge des täglichen Lebens. Diese Ablagefächer sind für die Zielgruppe sehr attraktiv, und eines ist geräumiger und raffinierter als das andere.

Im neuen Multifunktionsdach sind einige Funktionen vorheriger Generationen erhalten geblieben. Darüber hinaus bietet es ein zusätzliches Plus an Stauraum. Das Dach der neuen Generation punktet dank seines pfiffigen Designs mit 92 Litern Ladevolumen. So wartet es mit einem Ablagefach im Dachhimmel auf, das von den Rücksitzen (zweite Sitzreihe) oder vom Kofferraum (durch Öffnen der Heckscheibe) erreichbar ist und 60 Liter beziehungsweise zehn Kilogramm aufnehmen kann. Weitere Ablagemöglichkeiten bietet ein in Fächer unterteilter durchsichtiger Bogen, der über die gesamte Länge des Innenraums verläuft und normalerweise verschwendeten Platz sinnvoll nutzt; darin aufbewahrte Gegenstände sind von außen deutlich sichtbar. Zudem sind in der ersten Sitzreihe weitere Überkopf-Ablagefächer zu finden.

In Sachen Stauraum macht ihm keiner was vor

Große Klappe: In den Berlingo passt sehr viel hinein.
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Der Berlingo verfügt zudem über zwei Handschuhfächer: ein unteres (je nach Version offen oder geschlossen) mit Platz für eine 0,75 Liter-Flasche und darüber eine „Top Box“, die dadurch Platz findet, dass der Beifahrer-Airbag im Dach integriert ist. Dieses Design schafft Raum für ein großes, geschlossenes Fach auf der Beifahrerseite im oberen Teil des Armaturenbretts. Die Top Box ist auch mit Kühlung (je nach Version) erhältlich, sie beinhaltet einen USB- sowie einen Audioanschluss. Citroen schafft hier Stauraum für Gegenstände in allen Größen und persönliche Dinge wie Münzen, Stifte, Taschentücher oder Fahrzeugpapiere. So gibt es verschiedene Ablagemulden, darunter ein Fach zum kabellosen Aufladen eines Smartphones (Induktion), ein offenes Ablagefach vor dem Touchscreen, ein geschlossenes Fach oberhalb des Kombiinstruments, ein Schubfach unter dem Fahrersitz, Getränkehalter und in zwei Bereiche unterteilte Türfächer.

Der Raum für die Fahrgäste verbreitet eine recht freundliche Atmosphäre. Er ist sehr hell dank großer Glasflächen (6,4 Quadratmeter), bestehend aus einer breiten Windschutzscheibe, Seitenfenstern, die in den Schiebetüren absenkbar sind, und hinteren Seitenscheiben. Das Glasdach ist mit einer elektrischen Sonnenblende abgeschattet. Für noch mehr Wohlbefinden und Komfort in der Nacht verfügt das Gefährt über einzelne Leselampen an den Rücksitzen und ein Umgebungslicht, das den durchsichtigen Teil des Ablagebogens im Dach erhellt.

Zahlreiche Features für die Innenausstattung

Den Diesel gibt es mit dem modernen Achtgang-Automatik-Getriebe EAT 8.
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Der Neuling besitzt auch viele zeitgemäße Assistenzsysteme wie ein farbiges Head-up-Display, einen aktiven Spurhalteassistenten inklusive Lenkunterstützung und einen Aufmerksamkeits-Assistenten, der das Verhalten des Fahrers über eine Multifunktionskamera überwacht. Diese zählt, wie oft die Fahrbahnlinien überfahren werden. Seit seiner Einführung im Jahr 1996 wurde der Berlingo bisher weltweit über 1,7 Millionen Mal verkauft.

Mit bis zu 19 Assistenzsystemen, moderner Konnektivität sowie neuen Benzin- und Dieselmotoren, die bereits jetzt die zukünftige Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllen, ist der Neue der praktische Begleiter für Familien und Freunde diverser Freizeitaktivitäten. Und die Preise? Los geht es bei 19.090 Euro für den kurzen Benziner mit 110 PS. Die längere Version XL kostet 1.400 Euro Aufpreis. Außer dem getesteten Selbstzünder gibt es noch eine Variante mit 102 PS und einen 130 PS starken Benziner.

Technische Daten Citroen Berlingo Blue-HDi 130 EAT8 Fünfsitziger Hochdach-Kombi Länge/Breite/Höhe/Radstand in mm 4.403/1.848/1,1.700/1.844 Leergewicht 1.505 – 1.585 kg zul. Gesamtgewicht 2.290 kg Kofferraumvolumen 775 l. Anhängelast 1.300 kg Tankinhalt 50 l. Motor Reihen-Vierzylinder Hubraum 1.499 ccm Leistung 96 kW/130 PS bei 3.750 U/min max. Drehmoment 300 Nm bei 1.750 U/min Höchstgeschwindigkeit 184 km/h Beschleunigung 0 bis 100 km/h 12,3 Sekunden Getriebe Achtgang-Automatik Antrieb Frontantrieb Durchschnittsverbrauch 4,3 l/100 km CO2-Ausstoß 115 g/km Abgasnorm Euro 6d-Temp Preis ab 29.590 Euro

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Range Rover Evoque Erlkönig samt Interieur

Fr, 22/06/2018 - 11:45

Land Rover ist nur noch ein Jahr davon entfernt die zweite Generation des Evoque fertig zu stellen. Heute wurde er gesichtet im Norden von Arizona und erstmals könnte ein Blick auf Interieur des SUV geworfen werden.

Der neue Evoque ist eine Herzensangelegenheit für Land Rover

Range Rover Evoque.
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Es ist deutlich zu erkennen, dass der neue Evoque im Innenraum Gestaltungselemente vom Range Rover Sport übernimmt. Der rotierende Shift-Knopf wurde nicht mehr weiterentwickelt und man fokussiert sich nun auf klassisches Shift-Design mit Active-Touch.

Man scheint viel Sorgfalt in den neuen Evoque investieren zu wollen. Das ist nicht verwunderlich, denn der SUV trug maßgeblich dazu bei, dass Land Rover nennenswert erfolgreicher auf dem Automobilmarkt wurde. Schließlich konnte JLR pro Jahr ungefähr 100.000 Einheiten absetzen und das wo der aktuelle Evoque bereits seit sechs Jahren auf dem Markt ist.

Erst Mild-Hybrid, dann Stromer

Range Rover Evoque.
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Jaguar Land Rover hatte angekündigt ab 2020 jedes Modell als Stromer anbieten zu wollen. Da der neue Evoque wohl noch ein Jahr davor lanciert wird, wird man die elektrifizierte Variante wohl erst später seinen Kunden anbieten.

Allerdings muss auch gesagt sein, dass der Evoque das erste Modell der JLR-Gruppe ist, wo ein Mild-Hybrid Aggregat entwickelt wird. Angeblich soll dieser bereits kurz vor der Serienreife stehen. Neben einem 1.5-Liter Drei-Zylinder Ingenium Motor wird ein kleiner Elektromotor angeflanscht mit 48V.

Der aktuelle Evoque wurde optisch wie technisch kontinuierlich weiterentwickelt seit seiner Markteinführung, dennoch ist Design-Chef Gerry McGovern der Meinung, dass das Konzept im Grunde nicht neu gedacht werden muss und seine Key-Elemente behalten sollte, ohne dabei seine Eigendynamik zu verlieren. Die unverkennbare Kernform, abfallendes Dach und steigender Fensterkante, bleibt definitiv als Erkennungsmerkmal erhalten.

Unter dem Blechkleid sind Weiterentwicklungen zu vermelden

Range Rover Evoque.
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Der neue Evoque (interne Kennung L551), wird als Plattform eine überarbeitete Version der D8-Bodengruppe erhalten, die im Moment JLRs einzige Bodengruppe ist für Fahrzeuge, die zunächst als Fronttriebler mit Quer-Bauweise konzipiert werden.

Die Überarbeitung der D8-Platform soll die Fahreigenschaften verbessern aber auch den Fahrkomfort für die Insassen. Dennoch bleiben die Außenmaße im Vergleich zur aktuellen Baureihe annähernd gleich.

Land Rover’s Präferenz für Vier-Zylinder Ingenium-Aggregate mit Turboladung werden auch auf den neuen Evoque übertragen werden. Als Diesel soll es einen 2.0-Liter Motor geben, der zwischen 148 und 237 PS leistet. Für das Gas-Aggregat stehen zwischen 237 und Pferde zur Verfügung.

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Honda Civic Limousine mit 1,6-Liter-Diesel

Fr, 22/06/2018 - 09:30

Honda bringt in diesem Monat die Civic Limousine mit einem 1,6-Liter-Dieselmotor in den Handel. Der 1.6 i-DTEC verfügt über einen NOx-Speicherkatalysator und erfüllt die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Mit seinen 120 PS (88 kW) beschleunigt das Fahrzeug in 9,9 Sekunden von null auf 100 km/h. Das maximale Drehmoment beträgt 300 Newtonmeter.

Die Civic-Einstiegsversion „Comfort“ startet bei 24 990 Euro

Honda Civic Limousine 1.6 i-DTEC.
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Der Civic Limousine 1.6 i-DTEC ist in den Ausstattungsvarianten „Comfort“, „Elegance“ und „Executive“ verfügbar. Die Einstiegsversion ist mit 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Fahrlichtautomatik, adaptiver Geschwindigkeitsregelung, beheizbaren Vordersitzen, einem 180-Watt-Audiosystem mit acht Lautsprechern, Start-Stopp-Funktion und Sicherheitspaket Honda Sensing ausgestattet. Die „Elegance“-Variante verfügt zudem über Honda Connect mit Garmin-Navigation, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, Parksensoren und eine Rückfahrkamera. Die höchste Ausstattungsvariante „Executive“ wartet außerdem mit Glasschiebe- und Hebedach, Lederausstattung, Scheinwerfern in LED-Technik, einer kabellosen Handy-Ladestation, beheizbaren Rücksitzen und Honda Sensing mit Toter-Winkel-Assistent auf.

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Modellpflege Mercedes-Benz C-Klasse: Alle neu

Fr, 22/06/2018 - 08:12

Der Tiefgang einer Modellpflege zur Mitte eines Produktlebenszyklus kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mercedes-Benz will Missverständnissen vorbeugen und legt deswegen Wert auf die Feststellung, dass es bei der C-Klasse seit ihrem ersten Auftritt 1992 noch nie eine größere gegeben hat. Jedes zweite Teil – rund 6500 – habe man angefasst, hieß es jetzt bei der Vorstellung der aktuellen C-Klasse an der Mosel. Alle Varianten sind dabei: Limousine, T-Modell. Coupé und Cabrio sowie die AMG-Modelle. Die Einstiegspreise liegen zwischen 35 033 Euro und 61 850.

Neues Lenkrad mit viel Platz für Glanz und Gloria

Mercedes-Benz C 300 d.
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Bei der Elektronik sind sogar 80 Prozent aller Teile und Elemente neu, weil nun die Infotainment- und Internetwelt aus der S-Klasse in die untere Mittelklasse aus Stuttgart einzieht. Außerdem werden neue Benzin- und Dieselmotoren in die C-Klasse einziehen. Beides schlägt in der Teile-Bilanz stark zu Buche. Gern verweisen die Damen und Herren vom Marketing darauf, dass die Modellpflege tiefergehend war als die weniger markanten Änderungen beim Äußeren erwarten lassen. Neu sind die Stoßfänger, die Kühlermaske und die Gestaltung des sichtbaren Innenlebens der beiden LED-Scheinwerfer-Systeme.

Innen springt einem gleich das neue Lenkrad der C-Klasse ins Auge. Es braucht viel Fläche fürs Unterbringen der Regler und Schalter sowie die neu hinzugekommene berührungssensitive Touch Control auf den Speichen des Lenkrads. Fläche schafft auch Platz für viel Glanz und Gloria auf den breiten Speichen und der dicken Nabe. Bei der Standard-Variante sowie den Varianten „Avantgarde“ und „Exclusive“ wirkt das eher aufdringlich, passt aber besser zur AMG-Line und in die AMG-Modelle. Ebenso augenfällig wirkt das optionale voll digitale Cockpit mit dem 12,3-Zoll-Bildschirm im Blickfeld des Fahrers und einem frei stehenden Zehn-Zoll-Touch-Screen in der Mitte der Armaturentafel. Neu ist das Multikontursitz-Paket für Limousine und T-Modell. Durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe lassen sich dort die Seitenwangen und die Lordosenstütze einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen pulsierende Luftkammern.

Noch öfter teilautonom fahren

Mercedes-Benz C 300 d.
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Die neue C-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrerassistenz-Systeme von Mercedes-Benz (siehe S-Klasse) und bietet damit bei der Aktiven Sicherheit ein deutlich höheres Niveau als ihr Vorgänger. Die C-Klasse kann daher in noch mehr Situationen teilautomatisiert fahren. Außerdem nutzt sie Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent Distronic als Teil des Fahrassistenz-Pakets den Fahrer in einer Vielzahl von Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit vorausschauend zum Beispiel vor Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen. Hinzukommen beim Aktiven Lenk-Assistenten ein Aktiver Spurwechsel-Assistent und der Aktive Nothalt-Assistent. Serienmäßig ist ein erweiterter Aktiver Brems-Assistent an Bord.

Weniger spektakulär, weil unsichtbar unter der Haube: die neuen Antriebe, bei den Benzinern der 1,5-Liter-Vierzylinder mit Twin-Scroll-Turbo und einem Mild-Hybrid-System aus Riemen-Startergenerator und 48-Volt-Insel im Bordnetz. Aus dessen Lithiumionen-Batterie werden Verbraucher wie die Wasserpumpe bedarfsgerecht versorgt und Energie für die elektrische Zusatz-Leistung (EQ-Boost) von rund 14 PS bereitgehalten. Im C 200 und im C200 4Matic bedeutet das 184 PS (135 kW) und ein maximales Drehmoment von 160 Newtonmetern. Ebenfalls neu ist die Zweiliter-Variante im C 300 mit 258 PS (190 kW) und 370 Nm. Weitere Benziner sind der C 160, der C 180 und der C 400 4Matic, ein Sechszylinder mit 333 PS (245 kW).

Motornahe Turbolader in C-Klasse

Mercedes-Benz C 220 d T-Modell.
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Beim Beschleunigen kann EQ-Boost mit seinen zusätzlichen PS den kurzen Moment bis zum Aufbau des vollen Ladedrucks des Turboladers überbrücken. Der Boost wird auch genutzt, um während des Schaltvorgangs die Zieldrehzahl des Motors schnellstmöglich zu erreichen. Dadurch wird die Schaltzeit des Automatikgetriebes verkürzt. Weitere Vorteile sind der Segelbetrieb mit ausgeschaltetem Motor und das Rekuperieren mit intelligentem Motorstopp bei rollendem Fahrzeug.

Der V6-Biturbomotor im Mercedes-AMG C 43 4Matic bringt es mit 390 PS (287 kW) und 520 Nm nun auf 23 PS zusätzlich. Die beiden Turbolader sind motornah eingebaut und sprechen deswegen spontan an. Das maximale Drehmoment  der von 520 Newtonmetern steht von 2500 bis 5000 Umdrehungen pro Minute (UJ/min) zur Verfügung.

Ganz schön vorausschauend

Mercedes-Benz C 300 Cabriolet.
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Bei den Dieselmotoren ist nun die Umstellung auf die neue Generation OM 654 abgeschlossen: Völlig neu sind die 1,6 Liter-Varianten im C 180 d mit 122 PS (90 kW) und 300 Nm und C 200 d mit Sechs-Gang-Handschalter und im C 200 d mit Neun-Gang-Automatik mit 150 PS (110 kW) und 360 Nm), außerdem der C 220 d mit 194 PS (143 kW) und 400 Nm sowie dessen Automatikversion. Um Nachfragen vorzubauen: Alle Motoren entsprechen den momentan strengsten Abgasvorschriften Euro 6d-TEMP.

Neu in der C-Klasse sind die optional erhältlichen Multibeam LED-Scheinwerfer. Im Vergleich zum bisher erhältlichen LED Intelligent Light-System sind Kreuzungslicht, Kreisverkehrlicht, Citylicht und Schlechtwetterlicht als neue Funktionen hinzugekommen. Im Fernlichtmodus erlaubt der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus dauerhaft eine weite Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer erkannt wird, der Fahrbahnverlauf gerade ist und die Fahrzeuggeschwindigkeit über 40 km/h liegt, wird das Ultra Range-Fernlicht eingeschaltet mit maximal 650 Metern Reichweite.

Technische Daten Mercedes-Benz C 300 Limousine Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,81 x 1,45 Radstand (m) 2,84 Motor R4-Zyl.-Benziner, 1991 ccm Leistung 190 kW / 258 PS von 5800 – 6100 U/min Drehmoment max. 370 Nm bei 1800 – 4000 U/min Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 5,9 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 6,9 – 6,5 l/100 km CO2-Emissionen (kombiniert) 158 – 148 g/km (Euro 6) Emissionsklasse Euro 6d-TEMP Leergewicht / Zuladung min. 1555 kg / max. 580 kg Kofferraumvolumen 455 Liter Räder / Reifen 7.0 J x 17 / 225/50 R 17W Wendekreis 11.2 m

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