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Aktualisiert: vor 2 Minuten 47 Sekunden

VW-Konzern eröffnet Montagewerk in Algerien

vor 8 Stunden 56 Minuten

Der Volkswagen-Konzern hat heute mit dem lokalen Partner Sovac in Algerien ein Montagewerk für verschiedene Modelle eröffnet. In der Fabrik 280 Kilometer südwestlich von Algier können täglich bis zu 200 VW Golf und Caddy, Seat Ibiza und Skoda Octavia aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut werden. Im kommenden Jahr sollen der VW Polo und der Skoda Fabia dazukommen.

Sovac Vertriebspartner seit 2001

Volkswagen Logo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Volkswagen hält einen Minderheitsanteil am Gemeinschaftsunternehmen, das die Fahrzeuge für den afrikanischen Markt produziert. Die Zahl der Beschäftigten im Werk in Relizane soll langfristig von 550 auf bis zu 1800 steigen.

Bereits 1952 exportierte Volkswagen erste Fahrzeuge in geringen Stückzahlen von Deutschland nach Algerien. Anfang der siebziger Jahre erhöhte sich die Zahl der exportieren Modelle auf einige tausend Fahrzeuge im Jahr. Seit 2001 ist Sovac Vertriebspartner von VW und später auch weiterer Konzernmarken (einschließlich Porsche) in Algerien. Das Händlernetz umfasst rund 90 Betriebe, die 2015 insgesamt rund 30 000 Autos auslieferten.

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Kfz-Steuer gehört für WLTP auf den Prüfstand

vor 9 Stunden 4 Minuten

Ab September gilt für alle neu entwickelten Fahrzeugtypen das neue Emissions- und Verbrauchsmessverfahren WLTP (Worldwide Hamonized Light Duty Vehicles Test Procedure). Es löst den bisherigen Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ab.

Neues Messverfahren näher an realen Werten

Eine Untersuchung wie hier auf dem Rollenprüfstand würde den Aufwand für die AU erheblich erhöhen.
Copyright: PSA Peugeot Citroen

Ab September 2018 gilt die neue Messemethode, die realitätsnaher als die Laborwerte des NEFZ sein soll, dann für alle in der EU verkauften Neuwagen. Der europäische Herstellerverband ACEA (European Automobile Manufacturers’ Association) hat nun an die EU-Staaten appelliert, die Berechnungsgrundlage ihrer Kfz-Steuer zu überprüfen und entsprechend anzupassen. Das Problem: 19 europäische Länder richten die Kraftfahrzeugsteuer nach dem CO2-Wert des Autos aus.

Und dieser wird mit der WLTP-Einführung bei vielen Fahrzeugen höher ausfallen als bisher, weil die Messmethode näher am tatsächlichen Fahrverhalten liegt. So kann es passieren, dass ein neu entwickeltes Modell mit modernerem Motor höher besteuert werden müsste als der Vorgängertyp, obwohl es unter den für das alte Auto geltenden Laborbedingungen deutlich besser abschneiden würde. Der ACEA fordert die Regierungen daher auf, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass Käufern von neu entwickelten Autos keine steuerlichen Nachteile entstehen.

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Kia Soul als limitierter Iconic2

vor 9 Stunden 20 Minuten

Zwei Jahre nach dem Iconic legt Kia mit dem Iconic2 (hoch 2) erneut ein limitiertes Sondermodell des Soul auf. Es zeichnet sich durch eine spezielle Zweifarblackierung und exklusive Designelemente sowie eine luxuriöse Serienausstattung aus.

Iconic2 – limitierter Iconic hoch 2

Das Dach ist in Infernorot Metallic lackiert, die übrige Karosserie ist weiß. Dazu kommen speziell gestaltete Stoßfänger und Seitenschweller – jeweils mit roten Zierleisten – sowie rot lackierte Außenspiegel und ein Kühlergrill mit Wabenstruktur.

Die Interieurausstattung umfasst zum Beispiel eine rote LED-Beleuchtung im vorderen Fußraum, rote Blenden an den Hochtönern, eine rote Einfassung des Ablagefachs in der Mittelkonsole, beleuchtete Einstiegsleisten mit „Soul“-Schriftzug und Aluminium-Sportpedale. Serie sind außerdem schwarze Teilledersitze, Sitzheizung auch hinten, ein beheizbares Lederlenkrad, Rückfahrkamera, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und Acht-Zoll-Kartennavigation, Kia Connected Services und ein JBL-Soundsystem. Weitere Merkmale sind Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehrwarner, Xenonscheinwerfer und Fernlichtassistent.

Der Kia Soul Iconic2 kostet mit dem 97 kW / 132 PS starken Benzindirekteinspritzer 1.6 GDI 28 390 Euro. Die Dieselversion 1.6 CRDi (100 kW/136 PS) ist serienmäßig mit siebenstufigem Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet und kostet 32 340 Euro.

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Im Rückspiegel: Vor 100 Jahren brachte Ford seinen ersten Transporter

vor 9 Stunden 38 Minuten

Jeder kennt das Ford T-Modell, die Fahrzeuglegende von 1908, die zum globalen Verkaufsschlager wurde. Weniger bekannt ist, dass die berühmte „Tin Lizzy“ (Blechliesel) auch die Basis für den ersten Transporter des Unternehmens bildete. Heute vor 100 Jahre wurde mit dem TT das erste als solches speziell gefertigte Ein-Tonner-Nutzfahrzeug der Marke gebaut.

Die Kunden hatten damals die Möglichkeit, die werkseitig gelieferten Fahrgestelle mit entsprechenden Aufbauten auszurüsten, um so zu transportieren, was es zu transportieren galt – von der Briefsendung bis zu Benzinfässern. Das Fahrzeug wurde zunächst ausschließlich in den USA gefertigt, wobei die Produktion auch zunehmend auf andere internationale Werke ausgeweitet wurde, wie etwa dem im britischen Manchester oder ab 1926 auf das erste Ford-Werk in Deutschland im Berliner Westhafen.

Das TT-Modell war länger und noch stabiler ausgeführt als das T-Modell und bot in seiner luftigen Kabine Platz für den Fahrer und einen Passagier. Gestartet wurde das Fahrzeug zeittypisch mit einer Kurbel. Auch ansonsten ging es eher rustikal zu, aber auf Wunsch konnten zumindest statt der serienmäßigen Vollgummi-Bereifung auch luftgefüllte Pneus geordert werden – eine für die damalige Zeit beträchtliche Verbesserung des Fahrkomforts.

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ADAC-Umfrage: Mittelfristig kaum Änderungen beim Mobilitätsverhalten

Do, 27/07/2017 - 16:28

Bei fast der Hälfte der Bürger in Deutschland steht eine saubere Umwelt im Zusammenhang mit Verkehr und Mobilität ganz oben auf der Prioritätenliste. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des ADAC. Demnach nannten 49 Prozent der Befragten die Förderung des Umweltschutzes als einen von drei verkehrspolitischen Schwerpunkten. Außerdem bewerteten sie eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur, eine höhere Verkehrssicherheit und eine sinnvolle Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsmittel als besonders wichtig.

Umweltschutz ja, geringere Mobilität aber bitte nicht

Gleichzeitig wird sich nach den Erwartungen der Befragten ihr eigenes Mobilitätsverhalten in den nächsten fünf Jahren kaum ändern. 62 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie das Auto auch 2022 noch in gleichem Maße nutzen wie heute. 17 Prozent erwarten sogar, den Pkw in Zukunft noch häufiger zu gebrauchen. Ähnliche Werte ergeben sich auch für die erwartete Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern und der Bahn.

„Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen ist ungebrochen und gleichzeitig wollen sie die Umwelt möglichst wenig beeinträchtigt sehen“, lautet das Fazit von Ulrich Klaus Becker, ADAC-Vizepräsident für Verkehr. Für eine umweltschonende Mobilität seien daher die Vernetzung der Verkehrsträger sowie der Einsatz digitaler Technologien und alternativer Antriebe entscheidend. Entsprechende Konzepte müssten aus der Politik und der Industrie kommen.

Bessere öffentliche Verkehrsstruktur und niedrigere Preise

Dem ÖPNV wird das größte Potenzial beigemessen, die Mobilität in Deutschland langfristig zu verändern. Als erforderliche Einzelmaßnahmen werden der Ausbau des Netzes, eine bessere Anbindung, eine höhere Taktung sowie günstigere Preise genannt. Die große Bedeutung des Individualverkehrs, insbesondere des Autos, bleibt aber bestehen: 55 Prozent der Bevölkerung können sich nicht vorstellen, in den nächsten fünf Jahren auf ihren Pkw zu verzichten.

„Das ist offensichtlich keine Entweder-oder-Frage“, so Becker. „Für nachhaltige Mobilitätslösungen brauchen wir einen sinnvollen Mix aus sauberen Autos, attraktivem ÖPNV, mehr Radverkehr und intelligenten Sharing-Angeboten.“

Zu den „Mobilitätsthemen mit Zukunftsbezug“ waren im April und Mai dieses Jahres vom Marktforschungsinstitut komma 1026 Personen in einer für die Gesamtbevölkerung repräsentativen Auswahl befragt worden.

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Daimler setzt Erfolgskurs fort

Do, 27/07/2017 - 16:23

Daimler hat im ersten Halbjahr 2017 seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und Bestwerte bei Absatz und Umsatz im zweiten Quartal erzielt. Der Konzern setzte in den Monaten April bis Juni weltweit 822 500 Pkw und Nutzfahrzeuge ab (+8 Prozent) und erzielte damit erneut einen Bestwert.

Mercedes machte 5% mehr Umsatz

Fahrerloses Parken im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Zum bisher höchsten Absatz haben alle automobilen Geschäftsfelder beigetragen, insbesondere der Rekordabsatz von Mercedes-Benz mit 595 200 Pkw (+9 %), 103 400 Vans und Transportern (+4 %) sowie 116 400 Lastwagen (+8 %). Der Konzernumsatz erreichte im zweiten Quartal den Bestwert von 41,2 Milliarden Euro (+7 %). Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg fünf Prozent. Daimler erzielte im zweiten Quartal 2017 ein EBIT von 3,746 Milliarden Euro (+15 %). Das Konzernergebnis verbesserte sich leicht auf 2,507 Milliarden Euro. Der Anteil der Aktionäre am Konzernergebnis betrug 2,439 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie lag bei 2,28 Euro.

Im Automobilgeschäft übertraf die operative Rendite mit 9,2 Prozent erneut die Zielmarke. Das Geschäftsfeld Daimler Financial Services steigerte das EBIT leicht gegenüber dem Vorjahreswert. Wechselkurseffekte wirkten sich in allen Geschäftsfeldern positiv auf das operative Ergebnis aus.

Daimler beschäftigt über 170 000 Menschen in Deutschland

Mercedes-Bank X-Klasse.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf drei Milliarden Euro. Dieser Anstieg war insbesondere auf den positiven Geschäftsverlauf sowie auf die Entwicklung des Working Capital zurückzuführen. Ein Zahlungsmittelzufluss von 0,4 Milliarden Euro resultierte aus der von Bejing Benz Automotive Co. (BBAC) ausgeschütteten Dividende. Der Verkauf von Immobilien durch Mitsubishi Fuso Truck and Bus am Standort Kawasaki in Japan führte zu einem Zahlungsmittelzufluss von 0,3 Milliarden Euro. Gegenläufige Effekte resultierten aus den gestiegenen Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie aus dem Kauf des Anteils an LSH Auto International Limited.

Seit dem 31. Dezember 2016 verringerte sich die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts auf 18,4 Milliarden Euro. Die Dividendenzahlung an die Daimler-Aktionäre sowie die stichtagsbezogenen Wechselkurseffekte führten zu einem Rückgang der Nettoliquidität, der durch den positiven Free Cash Flow jedoch teilweise kompensiert wurde. Im ersten Halbjahr 2017 sind Daimler aus der Emission von Anleihen liquide Mittel in Höhe von 10,7 Milliarden Euro zugeflossen. Im Juni emittierte Daimler im europäischen Kapitalmarkt eine mehrtranchige Anleihe mit einem Volumen von 4,1 Milliarden Euro und Laufzeiten bis zu 20 Jahren. Darüber hinaus emittierte die Daimler Finance North America LLC Anfang Mai im US-amerikanischen Kapitalmarkt Anleihen mit 18-monatiger sowie drei- und fünfjähriger Laufzeit mit einem Gesamtvolumen von zwei Milliarden US-Dollar.

Zum Ende des zweiten Quartals 2017 waren im Konzern weltweit 290 867 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 174 909 in Deutschland tätig und 23 705 in den USA. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren Ende Juni 3944 Beschäftigte tätig.

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Carsharing? Nein danke!

Do, 27/07/2017 - 16:15

Die Idee klingt verlockend: Carsharing entlastet den Geldbeutel und schont die Umwelt. Das hat sich aber offenbar noch nicht bei allen Autofahrern herumgesprochen.

Carsharing für viele nicht mobil genug

Denn laut einer aktuellen Umfrage der fünf großen Medienhäuser Axel Springer SE, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media haben gerade einmal zwei Prozent aller Führerscheinbesitzer schon mal Carsharing genutzt oder sind sogar regelmäßig Kunden von Anbietern wie car2go oder DriveNow.

Erwartungsgemäß liegt das Potenzial für Carsharing in Großstädten und Ballungsgebieten. In Orten mit mehr als einer halben Million Einwohner gehören laut Umfrage rund 19 Prozent der Autofahrer zum Kreis der Nutzer und potenziellen Nutzer von Carsharing. In Kleinstädten sind es knapp 12 Prozent. Für 84 Prozent der deutschen Autofahrer ist Carsharing derzeit kein attraktives Mobilitätskonzept. Und deshalb setzten nach wie vor die meisten Deutschen aufs eigene Auto. So ist in 61 Prozent aller Haushalte heute mindestens ein Wagen vorhanden, 27 Prozent der Haushalte verfügen über einen Zweitwagen und vier Prozent haben sogar einen Drittwagen.

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VW bietet Sommer-Extras für mehr Reisekomfort

Do, 27/07/2017 - 16:07

Für die Fahrt in den Sommer hat Volkswagen eine Reihe an Zubehör im Angebot. Dazu gehört zum Beispiel Kühl- und Warmhaltebox mit einem Fassungsvermögen von rund 25 Litern.

Selbst große Zwei-Liter-Flaschen können problemlos stehend in ihr transportiert werden. Die Stromversorgung der Kühl- und Warmhaltebox erfolgt wahlweise durch 12 Volt im Auto beziehungsweise 230 Volt Daheim oder in der Urlaubsunterkunft. Im Lieferumfang ist ein Batterie-Entladeschutz sowie ein zusätzlicher Isolierdeckel enthalten, als Austauschmöglichkeit für den Kühldeckel. Befestigt wird die Box im Auto über ein Drei-Punkt-Befestigungssystem.

Auch verfügbar ist im Originalzubehör der Sonnenschutz. Er kann an den hinteren Türscheiben, den Kofferraumseitenscheiben und der Heckscheibe eingebaut werden. Die hinteren Seitenfenster lassen sich auch mit montiertem Sonnenschutz problemlos öffnen.

Als Sommer-Extra für die Erweiterung der Ladekapazität bietet VW eine Dachbox. Diese ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich und lässt sich mit der Schnellspann-Befestigung auf dem VW-Grundträger oder den Originaltragstäben (bei Fahrzeugen mit Dachreling) montieren.

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Lkw-Maut: Fahrleistungen deutlich gestiegen

Do, 27/07/2017 - 15:47

Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht haben im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 16,7 Milliarden Kilometer auf mautpflichtigen Straßen in Deutschland zurückgelegt – also rund 43 Mal die Entfernung von der Erde zum Mond.

Das entspricht einer Steigerung um 500 Millionen Kilometer beziehungsweise 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die in Deutschland registrierten Lastwagen stehen für einen Anteil von 57,3 Prozent (2016: 48,8 Prozent), dahinter folgen Polen (15,8 Prozent), Tschechien (4,3 Prozent), Rumänien (3,5 Prozent) und die Niederlande (3,0 Prozent). Alle übrigen Länder kommen zusammen auf 16,1 Prozent.

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Morelo: Auf Iveco Daily folgt der leichtere Empire

Do, 27/07/2017 - 15:46

Die Reisemobil-Branche boomt, die Fahrzeuge werden so gut verkauft wie nie zuvor. So auch bei Morelo, wo man die Stückzahlen in 2016 um 43 Prozent steigerte. Dazu kommen rund 35 Prozent mehr Umsatz im laufenden Modelljahr. Und das steht ganz im Zeichen von zwei Themen: Eines ist der neue Empire auf Basis des Iveco Daily, das andere ist die Sicherheit auf Reisen.

Empire – Leichter für mehr Reisespaß

Morelo Empire.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Morelo

Das Highlight bei Morelo ist auf dem diesjährigen Caravan Salon (26. August bis 3. September 2017) in Düsseldorf der Empire. Das Team um Jochen Reimann und Reinhard Löhner bietet das im vergangenen Jahr präsentierte Flaggschiff der Marke nun auch für Reiselustige, die nur einen Führerschein der alten Klasse 3 besitzen. Dafür ist neben Leichtbau vor allem ein neues Chassis verantwortlich. Der leichtere Iveco Daily dient als Basis, das komplette Fahrzeug soll deutlich unter der Grenze von 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bleiben. Sonst gibt es keine nennenswerten Unterschiede zum Empire Liner.

Neben der fortschreitenden Entwicklung der Sicherheitstechnik bei den Basisfahrzeugen setzt Morelo auch in der Konstruktion auf zusätzliche Maßnahmen für aktive und passive Sicherheit: In einem Morelo Reisemobil sitzt der Fahrer dank eigens konstruiertem Vorderwagen mit individuellem Armaturenbrett rund 30 cm höher und etwa 30 cm weiter vorne als bei der ursprünglich vorgesehenen Sitzposition. Darüber hinaus rücken Fahrer- und Beifahrersitze insgesamt um rund 20 cm näher an die Seitenwände. Das sorgt für eine ermüdungsfreie, Omnibusähnliche Fahrerposition mit optimaler Übersicht. Außerdem liegt die Kollisionsfläche eines Pkw deutlich unter der eines Morelo.

Der neue Morelo wartet ebenso mit verbessertem Sicherheitssystem auf

Morelo Palace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Morelo

Zudem bieten die Reisemobile aus Schlüsselfeld serienmäßig vorn und hinten einen Unterfahrschutz. Der soll im Falle einer Frontalkollision oder eines Heckaufpralls verhindern, dass ein Pkw zu tief in das Reisemobil eindringt. Außerdem bestanden die Sitze von Zulieferer SKA die Gurtzugprüfungen mit Bravour. Darüber hinaus sind ab Modelljahr 2018 alle Morelo-Reisemobile ab 7,5 Tonnen mit einem Spurhalte- und einem Notbremsassistenten ausgestattet.

Darüber hinaus präsentiert Morelo zahlreiche Detailverbesserungen: Im Palace und im Empire kommt eine größere Aufbautür – vier Zentimeter in der Höhe und zwölf Zentimeter in der Breite – zum Einsatz. In den Bädern halten bei allen Modellen leichte Smooth Panels in Sandstein-Optik Einzug.

Der neue Morelo Home geht mit einem neu gestalteten Interieur in die nächste Saison. Von der Farbgebung bis zur Formensprache wurde kein Stein auf dem anderen gelassen. Und der Empire Liner kann ab sofort mit einem geräumigen Slide-Out bestellt werden.

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Diesel und Benziner: Briten sagen „no“

Do, 27/07/2017 - 15:31

Die Briten läuten das langsame Goodbye für Diesel und Benziner ein. Auf der Insel soll der Verkauf von Diesel-Fahrzeugen und Benzinern ab 2040 verboten werden, berichtet „tagesschau.de“ und bezieht sich dabei auf britische Medien.

Englands Bürger sollen sauber fahren

BMW i3
Copyright: Hersteller

Eine offizielle Bestätigung der Behörden solle in Kürze folgen, heißt es. Laut der Zeitung „Times“ sollen zu Klimaschutzzwecken auch Hybrid-Autos, die sowohl über einen Elektro- als auch über einen Benzin- oder Dieselmotor verfügen, nicht mehr zugelassen werden. Auf britischen Straßen seien dann nur noch Elektroautos erlaubt. Die Ankündigung des Verbots folgt knapp drei Wochen nach der Bekanntgabe Frankreichs, für den Klimaschutz den Verkauf von Verbrennungsmotoren bis 2040 einzustellen. Norwegen hat sich sogar vorgenommen, dass ab 2025 alle Neufahrzeuge emissionsfrei sein sollen. Auch in Deutschland fordern Politiker klare zeitliche Vorgaben für die Abkehr von Benzin- und Dieselautos.

„Den Abschied von der Verbrennungstechnologie werden wir kurzfristig einleiten müssen“, sagte der CDU-Verkehrspolitiker Oliver Wittke im Deutschlandfunk. Es gehe nicht an, dass Großbritannien hier den „Taktgeber“ spiele, das europäische Automobilland schlechthin aber hinterherhinke, erklärte er. Deutschland müsse, nach Möglichkeit in Absprache mit seinen europäischen Partnern, hier eine verbindliche Absprache treffen. Der richtige Zeitpunkt für einen Ausstieg sei dabei noch zu klären.

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ABS-Steuergerät: Auch Seat startet Rückruf

Do, 27/07/2017 - 15:24

Seat ruft deutschlandweit 13.983 Fahrzeuge wegen eines Problems mit dem ABS-Steuergerät in die Werkstätten.

Betroffen sind laut der Fachzeitschrift „kfz-betrieb“ der Leon (Modellcode: 1P; VIN-Bereich: -000001bis -513649) und der Altea/Toledo (5P, VIN-Bereich: -000001 bis -509168) Fahrzeuge des Modelljahrgangs 2009. Auch die Konzernschwestern Audi, Skoda und VW hatten kürzlich einen entsprechenden Rückruf gestartet. Wegen einer thermomechanischen Überlastung könne der Stromfluss im Steuergerät unterbrochen werden, was den Ausfall des ABS/ESP-Systems „in fahrdynamischen Grenzsituationen“ zur Folge hat. Die Werkstätten überprüfen die Steuergeräte und spielen eine neue Software auf, mit der ein solcher Fehler künftig zuverlässig vom Bordcomputer erkannt und dem Fahrer angezeigt werden soll.

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DTM: Engel freut sich über Sieg im 52. Rennen

Do, 27/07/2017 - 15:21

Auf diesen Tag hat Maro Engel lange gewartet. Im 52. Rennen feierte der Mercedes-Pilot in Moskau seinen ersten Sieg in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM). Dabei war er nur vom vorletzten Startplatz ins Rennen gegangen.

Doch mit einem frühen Boxstopp setzte Engel alles auf eine Karte und zockte sich ganz nach vorne. Der Hankook-Rennreifen Ventus Race belohnte die mutige Strategie und unterstütze die Aufholjagd des Mercedes-Piloten. Die Führung in der Gesamtwertung übernahm Audi-Pilot Mattias Ekström.

Boxenstopp-Sieg: 38,950 Sekunden für Audi

Auch der exklusive DTM-Reifenpartner Hankook gehörte zu den Gewinnern auf dem Moskau Raceway. „Unser Rennreifen macht es mit seiner starken und konstanten Performance möglich, dass auch Fahrer auf den hinteren Startplätzen mit der richtigen Rennstrategie durchaus Siegchancen haben. Das macht die DTM so spektakulär und spannend wie selten zuvor“, sagt Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa. Ebenfalls allen Grund zur Freude hatte das Audi Sport Team Phoenix. Denn dem Rennstall gelang in Moskau in 38,950 Sekunden der schnellste Boxenstopp, der mit 25 Punkten für die Gesamtwertung beim „Best Pit Stop Award“ von Hankook belohnt wird. Die siegreiche Crew erhält zudem beim nächsten DTM-Rennwochenende in Zandvoort drei Kästen Bier. Na dann: Prost!

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Diesel-Skandal: EU-Kommissarin fordert europaweite Sammelklage

Do, 27/07/2017 - 15:06

EU-Verbraucherschutzkommissarin Vera Jourova will als Konsequenz aus dem Diesel-Skandal die Rechte der Autokäufer stärken. „Der Skandal hat uns eine harte Lektion erteilt. Als Lehre daraus will ich die Rechte der Autokäufer in Europa stärken und eine europaweite Sammelklage einführen“, sagte die EU-Kommissarin in einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Verbraucherrechte sollen durch Sammelklagen gestärkt und Gerichte entlastet werden

Neues Gesetz dass europäische Sammelklagen ermöglicht, sei überfällig.
Copyright: auto.de

Anders als in den USA haben VW-Käufer in Europa laut Jourova keine Kompensationszahlung erhalten. Juristisch hätten Verbraucher in Europa den Nachteil, dass es auf Ebene der Europäischen Union keine Musterverfahren wie in den USA gäbe. Und deshalb müssten VW-Käufer in Deutschland individuell ihre Schadenersatzforderungen durchfechten. „Ich will, dass die europäischen Verbraucher ihre Kräfte bündeln und ihre Klagen koordinieren können.“

Eine entsprechende Empfehlung an die EU-Staaten 2013 sei weitgehend wirkungslos geblieben, deshalb sei ein Gesetz nötig: „Ich arbeite an einer Initiative für das nächste Jahr.“ Musterklagen haben nach Ansicht der EU-Kommissarin nicht nur einen Vorteil für Verbraucher, sondern auch für die oft völlig überlasteten Gerichte. „Wenn wir die Möglichkeit von Sammelklagen schaffen, entlastet das auch das Justizsystem. Außerdem stärkt es das verloren gegangene Vertrauen der Europäer in den Rechtsstaat und die Gerechtigkeit.“

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Nur BMW und Triumph trotzen dem Abwärtstrend

Do, 27/07/2017 - 15:04

Den in diesem Jahr schwächelnden Motorradmarkt bekommen nahezu alle Volumenhersteller zu spüren – mit zwei Ausnahmen. Unter den Top-Ten-Marken konnten sich sowohl Marktführer BMW als auch Triumph dem Abwärtstrend im ersten Halbjahr entziehen.

Motorrad-Markt schwächelt

Vespa GTS 300 Super.
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Während die Briten mit 3835 Neuzulassungen (+8,9 Prozent) von Januar bis Juni an Suzuki vorbeizogen und Platz neun belegten, steigerten sich die Bayern um 5,2 Prozent auf 17 737 verkaufte Zweiräder. Damit war jedes fünfte neue Motorrad im ersten Halbjahr eine BMW. Die Plätze zwei und drei der Zulassungsstastik belegten Honda (–5,9 Prozent) und Yamaha (–29,6 %). Die beliebtesten Modelle in den ersten sechs Monaten sind nach Angaben des Indsutrieverbands Motorrad (IVM) der Dauerbestseller BMW R 1200 GS mit knapp 5800 Einheiten, der Kraftroller Vespa GTS 300 Super (2219 Stück) und die Yamaha MT-07 (2021 Auslieferungen).

Stärkste Hubraumkklasse ist die mit 750 bis 999 Kubikzentimetern (20 495 Verkäufe). Dahinter folgen die Maschinen mit 1,0 bis 1,2 Litern vor der mittleren Klasse (500 bis 750 ccm). Insgesamt wurden bis Mitte des Jahres 87 888 Krafträder und -roller über 50 Kubikzentimeter Hubraum neu zugelassen. Das sind über 12 000 Fahrzeuge bzw. 12,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Minis wachsen über sich hinaus

Do, 27/07/2017 - 14:46

 Der neue VW Polo ist 4,05 m lang und überragt frühere Versionen seines Markenbruders Golf: Der Bestseller der Neunziger Jahre Golf III maß nur 4,02 m. Doch mit seinem Größenschub ist der ehemals kleine VW Polo längst nicht allein. Und warum? Weil der Kunde es so will.

So Mini ist der gar nicht

Das glaubt auch Nissan, wo der Micra ebenfalls Generation für Generation außen und innen zulegt. Nissan-Sprecher Oliver Franz: „Ein neues Fahrzeug sollte alles besser machen als der Vorgänger, auch beim Platzangebot“.“Klein, kleiner, Mini“: Auch das war einmal. Der Namensgeber ist seiner einstigen Klasse (A-Segment oder „Mini-Klasse“) längst entwachsen. 1959 bis 2000 war der kleine Brite agile 3,05 Meter kurz. Als Teil der BMW Group streckte sich der neue Mini bis heute auf 3,82 bis 4,30 Meter Länge. Der aktuelle Mini Dreitürer rangiert laut Kraftfahrtbundesamt eine Klasse über den „Minis“ in der Riege der Kleinwagen.

Mini-Pressesprecher Markus Sagemann schließt sich der Argumentation von Nissan an: „Das Größenwachstum ist vor allem dem Wunsch unserer Kunden nach mehr Platz und Alltagstauglichkeit geschuldet.“ Weiteres Größenwachstum schließt Sagemann jedoch aus. Der neue Mini Countryman liege mit 4,30 Meter Länge an der absoluten Obergrenze für einen Mini – daran würden auch steigende Ansprüche an die Crashsicherheit nichts ändern, die man künftig dank hochfester Stähle erfülle.

Nicht nur der Mini, auch die Kleinwagen werden immer größer

Sieben Generationen und 41 Jahre und knapp ein halber Meter liegen zwischen dem froschgrünen Fiesta I (3,56 Meter) und dem Kalahari-Braunen Fiesta VIII (4,04 Meter).
Copyright: Ralf Schütze / mid

Auf den schmalen Spuren des einstigen Mini wieseln heute automobile Zwerge wie Opel Karl (3,58 Meter) oder VW Up (3,60 Meter) rotzfrech durch unsere Straßen. Wie der neue, große Mini gehen auch fast alle seine Rivalen aus der Klasse der Kleinwagen immer mehr in die Länge: Die 4,00-Meter-Marke ist längst geknackt. Bis 2018 rollt im sogenannten „B-Segment“ der Kleinwagen eine wahre Neuheitenwelle auf uns zu.

Klarer Trend: Aus den ehemals kurzen, reinen Stadtflitzern sind inzwischen meist deutlich größere Vollwertautos geworden. Beispiel Volkswagen: 1975 war der damals neuartige Polo I ganze 3,51 Meter lang und 1,56 Meter breit. Heute ist bereits eine Klasse darunter der Kleinstwagen VW Up deutlich größer: 3,60 Meter lang und 1,66 Meter breit. Seit 2009 gibt es den Polo V. Seine Maße: Je nach Ausführung ist er bis zu 3,99 Meter lang und 1,70 Meter breit – deutlich voluminöser als ein VW Golf I von 1974, der nur 3,71 Meter kurz und 1,61 Meter schmal war. Bei den immer größeren Kleinwagen von heute spricht immer weniger gegen den Einsatz als kleines und günstiges Familienauto. Erstmals basiert der Polo VI auf Volkswagens modularem Querbaukasten (MQB). Vorteil: Deutliche Gewichtseinsparung und ein längerer Radstand (plus 9,4 Zentimeter auf 2,56 Meter), was ihn mehr denn je zum Familienauto und Langstreckenfahrzeug macht. Auch der Kofferraum mit 350 Liter Volumen rückt dem aktuellen Golf bis auf 30 Liter auf den Pelz.

Wachstum Außen – Downsizing Innen

Seit der ersten Generation ist der VW Polo deutlich gewachsen.
Copyright: VW

Nach Markenbrüdern wie Passat, Touran, Tiguan und Golf glänzt zudem auch der neue VW Polo mit reichlich Infotainment und Assistenzsystemen. Der neue Kleinwagen ist so vernetzt, komfortabel und sicher wie vor nicht allzu langer Zeit die Luxusklasse – und zwar serienmäßig und ausschließlich als Fünftürer. Während die Größe wächst, ist beim Antrieb Schrumpfen angesagt, Neudeutsch „Downsizing“: Die Einliter-Dreizylinder-Benziner werden immer wichtiger. Schon bisher zeichneten sie sich durch reichlich Drehmoment und gleichzeitig auf dem Papier vorbildliche Sparsamkeit aus – in Kombination kannte man das früher nur von Dieseln. Auch der 1.0 TSI im neuen VW Polo vereint ab September Kraft aus dem Drehzahlkeller mit niedrigem Normverbrauch und ist mit 60, 75, 95 und 115 PS zu haben.

Die Preise für Polo VI beginnen künftig bei 12.795 Euro. Polos Erzrivale Opel Corsa hat jetzt in fünfter Generation (Corsa E) die 4,00-Meter-Marke um bis zu vier Zentimeter überschritten und soll im Sommer 2018 weiter an Länge und Breite zulegen. Auch er wird künftig nur noch als Fünftürer angeboten. Seine typischen Designmerkmale soll er beibehalten, unter anderem einen langen Überhang vorne und einen besonders kurzen hinten, dazu eine dominante Fahrgastzelle. Mehr Radstand zwischen Vorder- und Hinterachse wird auch beim Corsa F mehr Platz für die Hinterbänkler schaffen. Wie VW setzt Opel auf Downsizing. Und zwar auf Dreizylinder-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum, die derzeit im Corsa 90 bis 115 PS Leistung und 170 Newtonmeter Drehmoment entwickeln.Schon vor Polo VI und Corsa F läuft der heiße Kampf der Kleinwagen-Klasse um die 4,00 Meter Länge auf Hochtouren. Dafür sorgen Neuauflagen des Ford Fiesta, Kia Rio, Nissan Micra und Citroen C3.

Nissans vermeintlich kleiner Micra hat sogar um satte 17 Zentimeter Länge zugelegt und setzt sich in Sachen Lifestyle mit mehr als 100 Personalisierungs-Möglichkeiten in Szene. Vor allem aber glänzt er mit einem Notbrems- und einem Berganfahr-Assistenten ab Werk – zu Preisen ab 12.990 Euro. Ähnlich der Toyota Yaris, der nach einem aktuellen Facelift mit ungewöhnlicher Sicherheitsausstattung glänzt und als einziger Hybrid seiner Klasse mit nur 3,3 Liter auf 100 Kilometer auskommen soll. Sommerzeit ist 2017 Seat Ibiza-Zeit – mit einem kleinen Spanier, der seit 1984 in fünf Generationen von 3,64 auf 4,04 Meter in die Länge geschossen ist.

Das Wachstum hält an, auch 2018

2018 werden weitere neue Rivalen die Kleinwagen-Klasse bereichern. Allen voran der nächste Audi A1 und ein neuer Fiat Punto. Allerdings ist noch offen, wie der kleine Italiener heißen wird. Auch eine Wiederbelebung des Modellnamens Fiat Uno scheint möglich. Stilistisch soll die künftige, vierte Punto-Generation mehr dem sachlichen, funktionalen Tipo ähneln, als dem verspielten und stylischen Fiat 500. Dynamischer Lifestyle ist hingegen vom Premium-Spezialisten Audi zu erwarten, wenn Anfang 2018 ein neuer A1 als direkter Mini-Rivale kommt. Wie Seat Ibiza und VW Polo wird auch der nächste A1 auf Volkswagens MQB aufbauen – ein deutliches Längenwachstum von bisher 3,97 auf klar über 4,00 Meter scheint vorprogrammiert.

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Mercedes: Das Ende der R-Klasse

Do, 27/07/2017 - 14:40

Zwölf Jahre nach dem Produktionsstart ist das Ende für die Mercedes R-Klasse gekommen.

„Die Produktion wird eingestellt“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der Telefonkonferenz zum zweiten Quartal auf Nachfrage der Automobilwoche. Eine Konzern-Sprecherin ergänzte, dass die Großraum-Limousine bis September 2017 gefertigt und bis Ende 2018 in China ausgeliefert werde. Von 2005 bis Anfang 2017 wurden etwa 200.000 Fahrzeuge gebaut.

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Autonomes Fahren: Grünes Licht für Forschungsprojekt

Do, 27/07/2017 - 14:34

Jeder Autobauer, der etwas auf sich hält, investiert viel Zeit und noch mehr Geld in das automatisierte Fahren. Doch bis die „Geisterautos“ den Menschen am Steuer überflüssig machen, sind noch viele Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Einen wichtigen Beitrag in diesem Zusammenhang leisten Forschungsprojekte wie beispielsweise „RAMONA“ (Realisierung Automatisierter Mobilitätskonzepte im Öffentlichen Nahverkehr), das jetzt offiziell grünes Licht bekommen hat.

Auch der ÖPNV soll automatisiert(er) werden

ÖPNV: Fahren Busse bald autonom?
Copyright: auto.de

Das Bundesverkehrsministerium hat einem Konsortium aus Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Verbänden einen Förderbescheid für „RAMONA“ überreicht. Das bedeutet: Innerhalb von 36 Monaten sollen die beteiligten Partner gemeinsam untersuchen, wie sich der Einsatz automatisierter und vernetzter Mobilitätskonzepte in den bestehenden öffentlichen Nahverkehr integrieren lässt. „Wir wollen herausfinden, welche Rahmenbedingungen notwendig sind und wie diese weiterentwickelt werden müssen, um einen sicheren und effizienten Mischbetrieb zwischen herkömmlich geführten und autonomen Fahrzeugen im öffentlichen Verkehr zu ermöglichen“, sagt Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Zugleich erhoffen sich die Projektpartner Erkenntnisse darüber, welche Anforderungen insbesondere potenzielle Nutzer an den automatisierten ÖPNV der Zukunft haben und welche Aspekte zu einer Erhöhung der Akzeptanz für solche Angebote führen.

Für den VDV liegt der Schwerpunkt der Forschungsarbeit bei der Untersuchung der Rechtsgrundlagen für das hochautomatisierte und autonome Fahren im öffentlichen Verkehr. „Eine technisch und rechtlich sichere Zulassung autonomer Fahrzeuge auf der Straße ist auf den fest definierten Linienwegen des öffentlichen Verkehrs leichter zu realisieren als im allgemeinen Straßenverkehr“, sagt Wolff. Deshalb sehe man das automatisierte Fahren als zentrale Herausforderung gerade auch im ÖPNV: „Und dafür braucht es neben betrieblichen und technischen Konzepten auch Lösungen wie der bestehende Rechtsrahmen sinnvoll weiterentwickelt werden kann.“Neben dem VDV sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Technische Universität München (Lehrstuhl für Ergonomie) sowie die Hochschule Esslingen (Forschungs- und Lehrgebiet „Design for Manufacturing“) an dem Projekt beteiligt.

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Nord-Süd-Gefälle bei deutschen Punktesündern

Do, 27/07/2017 - 14:25

Der prototypische Raser in Deutschland ist ein Rostocker Anfang 20 – am vorbildlichsten verhält sich entsprechend eine Fahranfängerin im Teenager-Alter aus Berlin. Das besagt ein Vergleich der in der Verkehrssünderkartei registrierten Autofahrer von Check24.

Punktesünder: Leipzig auf 2. Platz im Ranking

Mit Blick auf die 50 größten deutschen Städte stellt Rostock mit einem Anteil von 9,5 Prozent prozentual die meisten Punktesünder, gefolgt von Leipzig mit 8,8 Prozent und Erfurt mit 8,1 Prozent. Die geringste Quote weisen Gelsenkirchen (4,1 Prozent), Berlin (4,2 Prozent) und Oberhausen auf. Bei der Rangliste nach Bundesländern belegt Mecklenburg-Vorpommern mit 7,2 Prozent die unrühmliche Spitzenposition, dahinter folgen Sachsen und Bremen (jeweils 6,7 Prozent). Am besten schlägt sich wiederum die Bundeshauptstadt mit 4,2 Prozent, knapp vor dem Saarland mit 4,6 Prozent und Hessen mit 5,0 Prozent.

Insgesamt ergibt sich ein Nord-Süd-Gefälle: In der unteren Hälfte des Bundesgebiets haben Fahrer im Schnitt durchweg weniger auf dem Kerbholz. Eine positive Ausnahme bildet allein das nördlichste Bundesland Schleswig-Holstein mit 5,6 Prozent.Deutliche Unterschiede ergeben sich neben der regionalen Komponente auch beim Vergleich der Geschlechter und Altersgruppen. Überraschenderweise sammeln Fahranfänger unter 20 Jahren die wenigsten Punkte, die Probezeit lässt grüßen. Danach aber geben die jungen Fahrer scheinbar umso mehr Gas – denn zwei Drittel der geführten Verkehrsdelikte sind Geschwindigkeitsübertretungen. Und die höchste Quote an Punktesündern gibt es bei den 20- 29-Jährigen.

Versicherungs-Aufpreis für Raser von bis zu 29 Prozent

Mit steigendem Fahreralter nimmt laut dem Portal dann auch die Punktesünderquote kontinuierlich ab. Weniger überraschen mag es, dass Männer mit 7,0 Prozent im Bundesschnitt mehr als doppelt so oft einen Eintrag im Register haben als Frauen (3,4 Prozent). Einen zusätzlichen Ansporn für regelkonformes Verhalten geben mittlerweile auch einige wenige Versicherer. Diese beziehen den „Punktestand“ nämlich in die Berechnung des Beitrages mit ein – das bedeutet dann einen Aufpreis von drei bis 29 Prozent.

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Fahrhilfen: Mit einer Hand alles im Griff

Do, 27/07/2017 - 14:11

Für Menschen mit körperlichem Handicap ist das Autofahren immer wieder eine große Herausforderung. Um ihnen den Weg zur Mobilität etwas einfacher zu machen, arbeiten Autobauer an speziellen Fahrhilfen.

Opel nimmt sich Menschen mit Behinderung an

Der Opel Astra kann mit der neuen Handbedienung bestellt werden.
Copyright: GM Company

Opel beispielsweise hat zwei neue Handbedienungen im Portfolio, die das Fahren ohne Pedalerie ermöglichen sollen. Die Mobilitätshilfen sind ab Werk für Modelle wie Astra, Cascada und Zafira verfügbar, der Insignia wird in Kürze folgen, teilen die Rüsselsheimer mit. Und so funktioniert das in der Praxis: Mit der Mobilitätshilfe „Veigel Commander“ können körperlich eingeschränkte Fahrer via Funkfernbedienung am Handgashebel Blinker, Licht, Hupe und Scheibenwischer bedienen. Damit kann der Fahrer mit einer Hand alle wichtigen Funktionen betätigen, ohne das Lenkrad loszulassen. Der dazuzugehörige Lenkrad-Drehknopf soll das einhändige Steuern erleichtern. Weiterer Vorteil: Will beispielsweise der körperlich nicht eingeschränkte Partner das Auto fahren, lassen sich die Handbedienung ganz einfach wegklappen, der Drehknopf vom Lenkrad abziehen und die Pedalabdeckung im Fußraum entfernen.

Die zweite Neuerung bei den Fahrhilfen ist das Handbediengerät „Multima PRO“ von Petri+Lehr. Die Funktionen für Licht, Scheibenwischer, Hupe und Blinker werden dabei über den Multifunktionsdrehknopf MFD Touch gesteuert. Durch die ergonomisch intelligente Integration in den Lenkraddrehknopf liegen die Bedienfelder zugleich immer im Blickfeld des Fahrers, betont Opel. „Schnell, einfach und sicher – so soll jeder sein Fahrzeug führen können, ob mit oder ohne einer körperlichen Behinderung. Die neuen Mobilitätshilfen ab Werk erleichtern dies immens. Mit einer Hand hat der Fahrer alle wichtigen Funktionen im Griff. Zugleich lässt sich das Auto ganz einfach in wenigen Sekunden wieder umrüsten, sodass sich jeder hinter dem Lenkrad wohlfühlt“, sagt Opel-Vertriebschef Peter Küspert.Darüber hinaus bietet Opel Lösungen zur Beförderung von im Rollstuhl sitzenden Passagieren an. Hierfür eignen sich die Modelle Combo, Vivaro und Movano. Die Opel-Händler erarbeiten gemeinsam mit den Spezialisten ganz individuell die optimale Beförderungslösung wie beispielsweise rutschfeste Auffahrrampen und Rollstuhllifte mit automatischer Abrollsicherung an der Plattformspitze.

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