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Aktualisiert: vor 19 Minuten 58 Sekunden

Opel Insignia 1.6 Diesel: Geringer Verbrauch und großer Fahrspaß

Fr, 19/01/2018 - 11:30

Der einst so lieb gewonnene Diesel-Motor hat in Deutschland derzeit keinen leichten Stand. Der VW-Skandal und die imaginäre Angst vor Fahrverboten in den Innenstädten setzen dem Selbstzünder schwer zu. Ist der Diesel tatsächlich ein Auslaufmodell, das so gar nicht mehr in unsere Umwelt passt? Die oftmals unsachliche und einseitige Feinstaub- und Stickoxid-Diskussion lässt uns daran zumindest zweifeln. Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung. Die Opel-Strategen halten dem Selbstzünder die Treue. Dass der Diesel-Motor eine Zukunft hat, zeigt die Blitz-Marke mit dem Flaggschiff Insignia.

Da entpuppt sich der neue 1,6-Liter-Turbodiesel als eine Alternative

mid Groß-Gerau – Der neue 1,6-Liter-Turbodiesel mit 136 PS kommt auch im Opel Insignia Sports Tourer zum Einsatz.
Copyright: Opel

Opel selbst wirbt mit dem Insignia als „wirtschaftliche Alternative der Mittelklasse“. Mit diesem Insignia fahren Kunden in Sachen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) laut Hersteller günstiger als mit den vergleichbaren Wettbewerbern aus dem Volumen- und Premiumsegment. Der Insignia Grand Sport und Sports Tourer seien nicht nur für Privatkunden, sondern auch für den Flotteneinsatz attraktiv, heißt es. Und deshalb dürften gerade Flottenkunden bei den Zahlen genau hinschauen. Angesichts der Verbrauchswerte und Schadstoffangaben werden Unternehmen den Diesel aus Rüsselsheim für ihren Fuhrpark wohl vormerken.

Kann dieser Selbstzünder aber wirklich gegen Benziner oder Elektroautos bestehen? Der mid hat den Insignia Grand Sport mit dem neuen 1,6-Liter-Turbodiesel getestet. Fazit: Sportlich, sparsam und komfortabel müssen nicht immer Attribute aus den PR-Abteilungen sein. Doch zurück zu Fakten und Zahlen, die in Zeiten wie diesen für viele Diesel-Kunden enorm an Bedeutung gewinnen. Der verhältnismäßig kleine 1,6-Liter-Turbodiesel leistet ausreichende 100 kW/136 PS und gefällt besonders mit seinem Drehmoment von 320 Nm. Das garantiert reichlich Fahrspaß und Wirtschaftlichkeit zugleich, was sich an der Tanksäule bemerkbar macht.

Sparsam und geringe Emissionswerte

mid Groß-Gerau – Sportlich, elegant und wirtschaftlich: Der Opel Insignia überzeugt mit niedrigen Gesamtbetriebskosten.
Copyright: Opel

Denn die Insignia Grand Sport Business Edition kommt laut Europäischem Fahrzyklus NEFZ (mit Start/Stop und Sechsgang-Schaltgetriebe) auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 4,3 Liter Diesel je 100 Kilometer, teilt Opel mit. Und wie sieht es mit dem Umwelt-Aspekt aus? Die CO2-Emissionen liegen demnach bei 114 g/km – ein sehr guter Wert für eine 4,89 Meter große Limousine. Bei der Probefahrt waren die Werte allerdings nicht ganz zu erreichen. Doch wir staunten nicht schlecht, die Differenz zwischen dem Verbrauch im Labor und auf der Straße ist mit 0,4 Liter bzw. neun Prozent pro 100 Kilometer sehr gering.

Was diesen Blitz-Diesel letztlich für Flottenkunden so interessant macht, trägt der Realverbrauch natürlich zu den geringen Gesamtbetriebskosten bei. Die gibt Opel mit 0,35 Euro für jeden gefahrenen Kilometer an. Das gilt auch für den identisch motorisierten und ausgestatteten Insignia Sports Tourer, der sich laut Opel durchschnittlich 4,5 Liter Diesel je 100 Kilometer genehmigen soll. Der Schadstoff-Ausstoß liegt mit 119 g/km ebenfalls unter der 120er-Marke. Die Gesamtbetriebskosten für den Sports Tourer betragen nach Opel-Berechnungen 0,38 Euro pro gefahrenen Kilometer.

Beim Insignia stimmt das Gesamtpaket

mid Groß-Gerau – Sparsam: Der Insignia Sports Tourer verbraucht mit dem neuen 1,6-Liter-Turbodiesel laut Opel gerade mal 4,5 Liter je 100 Kilometer.
Copyright: Opel

Vor allem die Business-Ausstattungslinien bieten Komfort und modernste Technik – und das serienmäßig. So hat die Business Edition bereits Features wie das Navi 900 IntelliLink-Infotainment und integrierte Navigation sowie AGR-zertifizierte Ergonomie-Sitz (Aktion Gesunder Rücken e.V.) an Bord. Der Insignia Business Innovation kommt darüber hinaus mit blendfreiem IntelliLux LED-Matrix-Licht, adaptivem Geschwindigkeitsregler, Head-up-Display, sensorgesteuerter Heckklappe sowie AGR-zertifizierten Leder-Ergonomie-Sitzen daher. Und der Preis? Der Einstieg in die Insignia-Welt mit neuem 1,6-Liter-Turbodiesel in der 110-PS-Variante im Grand Sport startet als Business-Edition bei 27.065 Euro.

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Hella bringt offene Plattform für kamerabasierte Systeme

Fr, 19/01/2018 - 11:29

Hella will im kommenden Jahr eine offene Plattform für kamerabasierte Fahrerassistenzsysteme auf den Markt bringen. Kunden haben dadurch die Möglichkeit, Hardwarekomponenten und serienreife Softwarefunktionen wie Lichtsteuerung, Spur-, Verkehrszeichen-, Fußgänger- und Objekterkennung individuell und bedarfsgerecht zusammenzustellen und nachzurüsten. Dies umfasst beispielsweise auch spätere Upgrades um Funktionen des automatisierten Fahrens.

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Das hilft gegen beschlagene Scheiben

Fr, 19/01/2018 - 11:22

In der kalten Jahreszeit haben Autofahrer häufig Probleme mit beschlagenen Scheiben. Sie stören nicht nur beim Fahren, sondern stellen auch eine Gefahr dar, weil sie das Risiko von Unfällen deutlich erhöhen, warnt das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern. Deshalb sollten sich Autofahrer, bevor sie morgens losfahren, unbedingt freie Sicht verschaffen und alle Scheiben vollständig nicht nur von Eis und Schnee befreien, sondern sie auch von innen trocknen.

Beschlagene Scheiben entstehen durch feuchte Luft im Innenraum des Autos

Diese schlägt sich auf den kalten Glasflächen nieder und kondensiert. Von diesem dünnen Taufilm befreit man die Autoscheiben am besten, indem das Gebläse des Fahrzeugs auf stärkste Leistung und die Heizung auf die höchste Stufe gestellt werden. Dieser Luftstrom sollte vollständig auf die Scheiben gelenkt werden. Zu diesem Zweck werden möglichst alle anderen Lüftungsdüsen, die nicht auf die Scheiben zeigen, geschlossen. So bekommen die beschlagenen Scheiben die meiste Warmluft ab. Es kann nach einer kalten Nacht einen Moment dauern, bis die Heizung richtig auf Touren kommt.

Noch besser gegen beschlagene Scheiben hilft der Einsatz einer Klimaanlage

Diese kühlt an warmen Tagen nicht nur die Temperatur im Fahrzeuginnern herunter, sondern entzieht der Luft auch Feuchtigkeit. Diesen Effekt können sich Autofahrer bei beschlagenen Scheiben zunutze machen, und zwar sowohl um die Sicht schneller wieder freizubekommen als auch um das Beschlagen von Scheiben zu verhindern. In Kombination mit Heizung und Gebläse trocknet die Klimaanlage die Luft im Innenraum schneller und lässt so die Feuchtigkeitsablagerungen auf den Scheiben zügiger verschwinden. Darüber hinaus sorgt eine auch an kühlen Tagen während der Fahrt eingeschaltete Klimaanlage dafür, dass im Fahrzeuginnern erst gar nicht so viel Feuchtigkeit aufkommt, die sich auf den Scheiben ablagern könnte – eben weil die Klimaanlage der Luft Feuchtigkeit entzieht, während das Fahrzeuggebläse feuchte Luft nur umwälzt.

Gegen feuchten Fahrzeuginnenraum hilft ein funktionsfähiger Innenraumfilter

Ist dieser verschmutzt und sind seine Poren zugesetzt, wird die Wirkung von Lüftung und Klimaanlage deutlich vermindert. Dann bekommt man auch Feuchtigkeit nicht aus dem Auto. Deshalb sollten diese Filter nicht zu spät erneuert werden – nach Ansicht von Experten am besten jedes Jahr.

Ferner ist in Herbst und Winter grundsätzlich darauf zu achten, möglichst wenig Feuchtigkeit oder gar Nässe von außen mit ins Auto zu bringen. Das bedeutet zum Beispiel, vor dem Einsteigen Schnee und nassen Schmutz von den Schuhen abzuschlagen. Gummimatten im Fußraum sorgen zudem dafür, dass die Fußmatten nicht feucht werden. Das in Gummimatten gesammelte Wasser lässt sich einfach ausschütten.

Beim Abwischen Schlieren vermeiden

Wem die Glasflächen nicht schnell genug frei werden, sollte man dennoch auf Abwischen der Scheiben mit Textilien verzichten: Dies führt in der Regel zu Schlieren und verschlechtert so die Sicht mehr, als sie zu verbessern. Stattdessen bieten sich spezielle Fenster- oder Mikrofasertücher als wirkungsvollere Alternative an. Als vorbeugende Maßnahme gegen beschlagene Scheiben hat sich auch die Verwendung von Scheibenreinigern bewährt, nicht zuletzt deshalb, weil sich auf sauberen Glasflächen weniger leicht Feuchtigkeit ablagert als auf dreckigen.

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Hyundai i20 R5 soll in der zweiten Liga für Aufsehen sorgen

Fr, 19/01/2018 - 10:35

Die diesjährige WRC2-Saison, die „zweite Liga“ der Fia World Rallye Championship, verspricht durch das Engagement einiger großer Hersteller und bekannter Fahrer Spannung. In der WRC2 kommen ausschließlich Allradfahrzeuge der RC2-Klasse zum Einsatz, neben R5-Fahrzeugen sind auch S2000-Autos, Regional Rally Cars und Gruppe-R4-Fahrzeuge startberechtigt. Der Hyundai i20 R5 ist das erste Projekt der neuen Hyundai Kundensportabteilung. Der WRC2-Hyundai wird von Sarrazin Motorsport betreut.

Der Hyundai i20 R5 basiert auf dem fünftürigen Hyundai i20

Hyundai i20 R5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Dem Fia-Reglement gemäß kommen ein 1,6-Liter-Direkteinspritzer-Turbomotor mit 32-mm-Air-Restriktor, ein sequenzielles Fünfganggetriebe sowie mechanische Differenziale zum Einsatz. Das 285 PS starke Fahrzeug verfügt über eine hydraulische Servolenkung und dreifach einstellbare MacPherson-Dämpfer.

Die WRC2-Kategorie bietet die bisher härteste Herausforderung für das Fahrzeug, dessen neue Optik in den Firmenfarben ein HMDP-Logo auf der Front, der Seite und dem Heck zeigt. Pilotiert wird der Hyundai von Jari Huttunen und Beifahrer Antti Linnaketo. Die beiden Finnen werden beginnend mit den Rallyes in Schweden (15.-18. Februar) und Mexiko (08.-11. März) als HMDP-Piloten ausgewählte WM-Läufe bestreiten.

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Das müssen Autofahrer bei Sturm beachten

Fr, 19/01/2018 - 09:29

Wenn Sturmtief Friederike über Deutschland hinwegfegt, heißt es für Autofahrer, besonders vorsichtig zu fahren. Denn Sturm- und Orkanböen können das Auto aus der Spur drücken oder im schlimmsten Fall sogar umwerfen.

Behutsames Gegenlenken und Windsäcke an Autobahnbrücken beachten

Achmed Leser, Unfallexperte und Schadengutachter beim TÜV Thüringen. „Gerade beim Queren von Brücken, an Waldrändern oder beim Vorbeifahren an Lastzügen besteht die Gefahr, das Steuer zu verreißen“, so Leser. „Die entstehenden Windabrisskanten verursachen ähnliche Effekte, wie wir sie vom so genannten Wirbelschleppen bei Flugzeugen her kennen. Oftmals versuchen Autofahrer, durch zu extreme Lenkbewegungen der Windkraft entgegenzuwirken.

Reißt der Luftstrom dann abrupt ab, kann die Fahrt im schlimmsten Fall im Graben oder in der Leitplanke enden. „Autofahrer – und natürlich auch Fußgänger – sollten aktuell auf Wetterwarnungen achten. Für Autofahrer gilt bei starkem Wind: Behutsames Gegenlenken und Windsäcke an Autobahnbrücken beachten. Wer Fahrzeuge mit hohen Aufbauten lenkt, etwa Transporter, Lkw, aber auch SUV, muss mit stärkerer Windanfälligkeit rechnen.

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Angenehme Temperatur kann Stimmung und Leben retten

Do, 18/01/2018 - 14:40

Frierende Autolenker fahren schlechter und aggressiver als „Wohltemperierte“. So simpel lassen sich die Ergebnisse US-amerikanischer Psychologen zusammenfassen, die wissen wollten, wie sich Kälte auf Autofahrer auswirkt. Die Antwort: Sie erzeugt Stress. Aus den Tests geht klar hervor, dass sich Autofahrer bei niedrigen Temperaturen im Fahrzeuginnern unvorsichtiger und streitsüchtiger verhalten. Ähnliche Erfahrungen liegen übrigens auch für Hitze im Auto vor. Eine angenehme Temperatur kann also Stimmung und Leben retten.

Durch frieren verursachter Stress kann aggressiven Fahrstil verursachen

Strategien gegen die Kälte – Wie es im Auto mollig warm wird
Copyright: auto.de

In der kalten Jahreszeit ergeht es vielen Kraftfahrern morgens ähnlich: Sie kommen zu einem durchgefrorenen Fahrzeug, oft lassen sich schon seine Türen nur schwer öffnen, die Scheiben sind vereist und müssen erst freigekratzt werden, der Motor springt nur unwillig an und bis die Heizung Wirkung zeigt, ist einem selbst bitterkalt. Wie US-Forscher herausfanden, entsteht dabei Kältestress und der äußert sich in einem aggressiveren sowie unvorsichtigeren Fahrstil und Verhalten.

Für ihre Untersuchung zogen die Psychologen den Versuchspersonen eine speziell präparierte Weste an, die die Temperatur auf der Haut der Probanden etwas absenkte, während die Körpertemperatur stabil blieb. Zusätzlich ließ ein Luftzug das Gefühl einer winterlichen Fahrt noch authentischer werden. So ausgerüstet wurden die Testteilnehmer in einem Fahrsimulator auf eine 14 Meilen lange Fahrt über Landstraßen geschickt. Dabei verhielten sich die gekühlten Fahrer zunächst unauffällig.

Das änderte sich jedoch, als die Testpiloten von einem langsameren Fahrzeug, welches mit zehn Meilen unter dem vorgeschriebenen Tempolimit vor ihnen dahinbummelte, aufgehalten wurden und das sie nicht überholen konnten. In dieser Situation hielten die fröstelnden Autofahrer im Schnitt eine knappe Sekunde weniger Abstand auf den Vordermann als die „wohltemperierten“. Außerdem bremsten die Frierenden am nächsten Stoppschild 2,35 Sekunden später ab als jene ohne Kälteweste.

Als Beifahrer am besten dem Fahrer die Klimaanlage überlassen

Die Ursache dieser Verhaltensänderung schreiben die Psychologen nicht einer verminderten Leistungsfähigkeit aufgrund der Kälte zu. Denn nachfolgende Tests in dieser Hinsicht ergaben weder Einbußen bei der Reaktionszeit noch im Hinblick auf die körperliche Geschicklichkeit durch die Kühlweste. Vielmehr löste die temperaturbedingte Unbehaglichkeit Stress aus, verstärkt durch den „schleichenden“ Vordermann. Diese Kombination ließ Aggressionen aufkommen, die sich – wie so häufig am Steuer – in dichtem Auffahren und heftigem Bremsen niederschlugen.

Da es ähnliche Erfahrungen mit hitzebedingtem Stress gibt, der ebenfalls aggressives und riskantes Verhalten im Straßenverkehr hervorruft, wie Studien beweisen, warnen Experten davor, den Einfluss von Temperaturabweichungen vom Wohlfühlbereich beim Autofahren zu unterschätzen. Sie appellieren deshalb sogar an die Mitfahrer, die Wahl der Temperatur im Fahrzeug – und damit auch die Bedienung der Klimaanlage – der Person am Steuer zu überlassen. Damit diese nicht unnötig in Stress gerät.

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FlixBus: Fernbusgeschäft wächst

Do, 18/01/2018 - 14:22

Ein besseres Streckennetz sorgt für mehr Passagiere, trotz leichter Preiserhöhungen: Der deutsche Fernbus-Markt hat sich 2017 positiv entwickelt. Marktführer ist weiterhin FlixBus. Im Jahr 2017 nutzten 25,4 Millionen Passagiere Fernbusse – 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch im Jahr 2018 sind mehr Fahrgäste zu erwarten, nicht zuletzt dank der Ankündigung zahlreiche neue Ziele ins Netz zu integrieren, teilt die CheckMyBus GmbH mit, die zu den führenden Anbietern von Suchmaschinen für Fernbuslinien gehört.

Europa besser vernetzen

Der Umsatz ist demnach in der Branche um 18 Prozent gestiegen. Ein Fernbus-Ticket kostete 2017 im Schnitt rund 25 Euro, etwa drei Euro mehr als im Vorjahr. Mit weiteren Preiserhöhungen sei trotz der Vormachtstellung von FlixBus im deutschen Markt indes nicht zu rechnen, da sich die Preise sonst den günstigsten Tickets von Billigfliegern und der Deutschen Bahn annähern würden.

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ADAC verstärkt die Campingsparte

Do, 18/01/2018 - 14:17

Nahezu jeder Camper kennt sie: den ADAC Campingführer sowie den digitalen Ableger Campingwelt. Dass die Branche rund um den mobilen Urlaub noch immer einen Boom erlebt, ist am ADAC natürlich nicht vorübergegangen. Und so kommt es, dass nun eine neu ausgerichtete ADAC Camping GmbH ins Leben gerufen wurde.

Campingenthusiasten sollen besser versorgt werden

„Wir werden das bisherige Digitalangebot massiv ausbauen und im zweiten Halbjahr 2018 neue innovative Services sowohl für Campingplätze als auch für Camper bereitstellen“, so Gerrit Pohl, Chief Digital Officer. Das Camping Venture wird dabei auch auf die hochwertigen Inhalte des ADAC zugreifen können, wie Finanzvorstand Ralf Spielberger erklärt: „Wir haben Daten zu über 5.500 Campingplätzen in Europa, die von unseren Inspektoren vor Ort regelmäßig erhoben werden. Das ist absolut einzigartig.“ Der neue Geschäftsführer der ADAC Camping GmbH ist Uwe Frers, der mit dem Hotelportal Escapio und der Content Crowdsourcing Plattform TripsByTips bereits zwei Startups im touristischen Bereich aufgebaut und an Expedia bzw. Mairdumont verkauft hat.

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Bei Renault geht es elektrisch rund

Do, 18/01/2018 - 14:07

Bei Renault Deutschland knallen kurz nach Silvester erneut die Champagner-Korken. Denn das bundesweite Geschäft ist 2017 gewaltig gewachsen – fünfmal so stark wie der Gesamtmarkt. Nicht ganz unbeteiligt am Boom sind die Elektroautos der französischen Marke. Erntebringer ist aber vor allem das Mini-SUV Captur mit stolzen 23.700 verkauften Einheiten. Deutschland ist für Renault der weltweit größte Markt nach Frankreich. Und diese Position hat sich im vergangenen Jahr gefestigt.

224.200 Fahrzeuge haben Renault und Dacia 2017 verkauft

„Im Vergleich zu 2016 sind unsere Zulassungen um 25.600 Einheiten oder 12,9 Prozent gestiegen“, sagt Uwe Hochgeschurtz, Chef von Renault Deutschland, bei der Jahrespressekonferenz in Düsseldorf. In puncto Elektromobilität hat Renault in Deutschland die Nase vorn. Immerhin 5.100 Stromer konnten die Franzosen im Jahresverlauf hierzulande absetzen. „Das sind 31 Prozent mehr als noch 2016“, betont der deutsche Renault-Boss. Damit sei man wieder einmal die Nummer eins in Deutschland. 4300mal ging allein das kompakte Elektromodell Zoe an den Start. Das ist ein Rekordergebnis mit einem Zuwachs von 54,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil von Renault bei den Elektrofahrzeugen betrug per Ende November 17,3 Prozent.

Beim Diesel geht man auf Distanz

Dagegen verzeichnen die Dieselautos sinkende Absatzzahlen, zu sehr steckt den deutschen Käufern der Fahrverbots-Schock wohl noch in den Knochen. Für immer mehr Autofahrer werde die Elektromobilität attraktiv, sagt Hochgeschurtz. Selbst für Bewohner einer Stadtwohnung ohne private Ladesteckdose werde das rein elektrische Fahren immer praktikabler und erinnerte daran, dass mancher Supermarkt auf seinen Parkplätzen kostenloses Stromtanken ermögliche. Reichweiten von mehr als 300 Kilometer seien ein weiteres Argument für die Alltagstauglichkeit der E-Fahrzeuge.

Im Blick hat Renault vor allem preisbewusste Automobilisten

So erklärt sich der Erfolg der Marke Dacia. Das SUV-Modell Duster kam bundesweit auf 12.000 verkaufte Exemplare. Dacia-Bestseller war im vergangenen Jahr erneut der Sandero – Deutschlands günstigster Neuwagen mit einem Einstiegspreis von 6.990 Euro. Dieses Angebot überzeugte insgesamt 24.000 Kunden – 35,4 Prozent mehr als im Jahr 2016. Der Duster soll in diesem Jahr Zukunftsmusik spielen: „Unsere Entwickler haben den Duster komplett neu auf die Räder gestellt“, frohlockt der Renault-Chef. Das moderne Design betone einmal mehr den kraftvollen Charakter des Modells. Zudem erhalte der Duster ein völlig neues Interieur, verbunden auch mit einigen Komfortdetails aus höheren Fahrzeugklassen. Dazu gehören Klimaautomatik und Multiview-Kamera, und das bei weiterhin erschwinglichem Preis.

Zuversichtliche Prognose für 2018

Für den deutschen Pkw-Markt erwartet Renault 2018 eine stabile Entwicklung: „In diesem Umfeld wollen wir unsere Position nachhaltig stärken“, sagt Hochgeschurtz. Mit der attraktiven Modellpalette sowohl bei Renault als auch bei Dacia, einem leistungsstarken Händlernetz und einer klaren Strategie sei man gut aufgestellt. Das erste neue Produkt – der neue Dacia Duster – startet bereits am kommenden Wochenende im Rahmen des bundesweiten Tags der offenen Tür bei den Renault und Dacia Partnern. Darüber hinaus zählen 2018 vor allem sportliche Modelle zu den Highlights:

Auch in Sachen Sportlichkeit gibt Neuerungen

Der komplett neu entwickelte Kompaktsportler Renault Mégane R.S. kommt im Frühjahr in Deutschland auf den Markt. Zudem beginnt mit der Auslieferung der neuen Alpine A110 der Verkauf des ersten Modells der legendären Marke nach rund 25 Jahren. Die Renault Modelle Koleos und Alaskan erleben ihr erstes volles Verkaufsjahr. Zudem präsentiert Renault attraktive Sondermodelle in wichtigen Volumensegmenten. Und auch elektrisch geht es bei Renault wieder rund: Denn weitere Neuheiten feiern im Stromer-Bereich Premiere. Im Frühjahr startet mit dem Master Z.E. das erste Renault Elektrofahrzeug in der Klasse der großen Transporter in Deutschland. Darüber hinaus trumpft der Bestseller Zoe in Kombination mit der 41 kWh-Batterie durch einen leistungsstärkern Elektromotor mit stattlichen 79 kW/107 PS kräftig auf.

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ZF bereit für eine nächste Runde von Zukäufen

Do, 18/01/2018 - 14:05

Der Technologiekonzern ZF zeigt sich zu weiteren Übernahmen gerüstet. Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer erklärte jetzt in Detroit im Vorfeld der North American International Auto Show (NAIAS): „Geringere Finanzverbindlichkeiten lassen unsere Eigenkapitalquote wieder steigen und erweitern den finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum – zum Beispiel durch Zukäufe und den Ausbau unserer Technologieführerschaft.“

Die Schulden aus der Akquisition des US-Zulieferers TRW hatte ZF zuletzt durch den vorzeitigen Rückkauf von Anleihen im Wert von insgesamt rund 1,3 Milliarden US-Dollar abgebaut. Das verbleibende Anleiheportfolio von ZF setzt sich zusammen aus rund 2,2 Milliarden US-Dollar und rund 2,2 Milliarden Euro.

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Deutschland nur teilweise auf automatisiertes Fahren vorbereitet

Do, 18/01/2018 - 13:58

Deutschland bleibt trotz des neuen Straßenverkehrsgesetzes bei der Einführung des automatisierten Fahrens hinter anderen Ländern zurück. Das zeigt der erstmals veröffentlichte „Autonomous Vehicles Readiness Index“ von der Berliner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, der 20 Länder hinsichtlich ihrer Bereitschaft und Offenheit für autonomen Autoverkehr miteinander vergleicht. Die Bundesrepublik liegt hierbei an sechster Stelle.

Bestnoten im Bereich Technologie, aber mangelnde Akzeptanz in Deutschland

Die besten Voraussetzungen für automatisiertes Fahren bestehen laut der KPMG-Analyse in den Niederlanden, in Singapur und in den USA.

Verglichen wurden die Staaten anhand der Voraussetzungen in den vier Bereichen Politik/Gesetzgebung, Technologie/Innovation, Infrastruktur und Kundenakzeptanz. Hierbei erzielt Deutschland in der Sparte Technologie/Innovation dank staatlich geförderter Forschungsvorhaben und Pilotprojekten zum automatisierten Fahren Bestnoten. In der Kategorie Politik/Gesetzgebung sichert das neue Straßenverkehrsgesetz zumindest den Anschluss an die Spitzengruppe. In Sachen Infrastruktur und Kundenakzeptanz liegt Deutschland allerdings jeweils nur auf Platz 12. Grund: Es mangelt unter anderem an einem flächendeckenden Hochleistungs-Mobilfunknetz sowie der Akzeptanz autonomen Fahrens in der Öffentlichkeit.

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Ford Thunderbird: Cooles Gewand

Do, 18/01/2018 - 13:44

Auch seltene Schmuckstücke sind nicht vor dem aktuellen Schneechaos in den USA gefeit. Dieser Ford Thunderbird aus dem Jahr 1960 ist soeben unter der Leitung der Verlade-Profis von West Coast Shipping aus dem Volo Auto Museum in Illinois abgeholt worden und hat nun eine Reise per Container von Kalifornien nach Australien vor sich. Gute Reise!

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Honda, Volvo und Lincoln gewinnen NACTOY-Award

Do, 18/01/2018 - 13:42

Der Honda Accord, der Volvo XC60 und der Lincoln Navigator sind auf der Autoshow in Detroit zu Nordamerikas Autos des Jahres (North American Car, Utility and Truck of the Year) gekürt worden. Der in Europa nicht angebotene Honda Accord wurde „Car of the Year“, der Volvo XC60 „Utility Vehicle of the Year“ und der Lincoln Navigator „Truck of the Year“.

Die Jury der NACTOY-Awards setzte sich aus über 60 Medienvertretern der USA und aus Kanada zusammen.

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Porsche trauert um Dan Gurney

Do, 18/01/2018 - 13:26

Daniel Sexton Gurney (86) verstarb am 14. Januar 2018. Porsche verdankt dem Rennfahrer und Formel-1-Piloten seinen einzigen Erfolg als Fahrzeughersteller in der Formel 1. 1962 gewinnt er den „Grand Prix von Frankreich“ in Rouen auf einem Porsche 804 mit Achtzylindermotor. Bereits eine Woche darauf triumphiert Gurney auf der Solitude-Rennstrecke bei Stuttgart mit einem Start-Ziel-Sieg, sodass der luftgekühlte Porsche Typ 804 vor dem Teamkollegen Joakim Bonnier einen Doppelsieg erzielt.

Erfinder der „Gurney Flap“ – einer Abrisskante am Heckflügel

Formel-1-Rennen auf der Solitude 1962: Dan Gurney mit Siegerkranz und Joakim Bonnier.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Seine Karriere beginnt Gurney mit dem Kauf eines Porsche 356 1500 Speedster, mit dem er beim „Torry Pines Trophy Rennen“ auf Anhieb Dritter seiner Klasse wurde. Mit dem Porsche 356 1600 Super nimmt er anschließend zwei Jahre lang an allen Sportwagenrennen Kaliforniens teil und gewinnt zahlreiche Klassensiege. Die Jahre 1961 und 1962 sind geprägt von Fahreinsätzen beim schwäbischen Sportwagenhersteller.

Gurney gilt als Allround-Talent im Motorsport: Der Amerikaner feierte in seiner Karriere zahlreiche Erfolge und war der erste Pilot, der Rennen in der Formel 1, der NASCAR-Serie, der IndyCar-Serie und bei den Sportwagen gewann – darunter mit seinem eigenen Rennstall. Mit seiner Erfindung der „Gurney Flap“ verbesserte er die aerodynamische Effizienz, indem er dem Heckflügel eine Abrisskante hinzufügte. Zudem führte er die heute weltweit gelebte Tradition der Champagner-Spritzerei auf dem Siegerpodest ein.

In den 1960er Jahren findet er bei Porsche auch privat sein Glück auf Lebenszeit: Er heiratet seine Frau Evi, die frühere deutsche Motorsportjournalistin und Sekretärin des Porsche-Rennleiters Huschke von Hanstein.

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Fahrbericht Land Rover Discovery Sd4: Disco im Vierer-Rhythmus

Do, 18/01/2018 - 10:53

Fast fünf Meter Auto und nur vier Zylinder? Keine Frage, Land Rover traut sich was. Seit Kurzem ist der vielseitigste Geländewagen, den die Marke anzubieten hat, mit einem nur zwei Liter großen Dieselmotor der neuen Ingenium-Generation zu haben, der aber immerhin 177 kW / 240 PS leistet. Das sind nur 16 Pferdestärken weniger, als beim vormaligen Drei-Liter-V6.

Die Testfahrt in Südamerika wurde mit Bravour absolviert

Land Rover Discovery Sd4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Vor den Augen staunender Indios und eingeflogener Pressevertreter hat der Land Rover Discovery im Herbst eine große Herausforderung gemeistert. In Peru ging es durch Dschungel und Wüste, hinauf ins Hochgebirge bis auf mehr als 4700 Meter und durch steinige Schluchten. Seinem Ruf als kompromissloser Geländegänger hat der Wagen dabei alle Ehre gemacht, wenn gleich es sich um eine Version mit Ottomotor und nicht mit dem neuen Ingenium-Diesel handelte. Hierzulande sind Selbstzünder viel beliebter und der V6-Benziner kam gerade mal auf knapp 15 Prozent Anteil.

Im Sinne von Hubraum-, Verbrauchs- und Abgasreduzierung mag der Schritt zum Vierzylinder einleuchtend sein, jedoch kommt zu der etwas geringeren Leistung gegenüber dem Vorgänger auch eine die Einbuße an Drehmoment. Bis zu 600 Nm lagen in den verschiedenen Versionen an, beim Nachfolger mit Vierzylinder sind es 500 Newtonmeter. Und die haben einiges anzuschieben. Zwar rühmt sich Land Rover nicht zu Unrecht, mit der Aluminium-Karosserie erheblich an Gewicht eingespart zu haben. Von bis zu 480 Kilogramm ist die Rede. Doch das unbeladene Fahrzeug wiegt immer noch mindestens 2184 Kilogramm.

Und das ist die Krux

Land Rover Discovery Sd4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Im Grunde dienen alle Bemühungen zur Gewichtsreduktion an der Karosserie nur dem Ziel, Platz für Optionen zu schaffen. Die Kunden, vor allem in der Preisklasse ab 60 000 Euro aufwärts, wollen nun mal nicht auf die Annehmlichkeiten verzichten, die ihr in der Ausstattungsliste schmackhaft gemacht werden. Ein paar Schönheits- und Komfortmerkmale dazu, zum Beispiel Sitze für sieben Personen, größere Räder, breitere Reifen, ein Glasdach und eine Anhängerkupplung – um Nu sind 2,4 Tonnen oder mehr erreicht. Das gilt auch für unseren Testwagen.

Wie man bei Land Rover mit einem anderen Zielkonflikt umgeht, zeigt die Karosserie. Kantig bedeutet Tradition und Wiedererkennungswert, Rund modern und windschlüpfrig. Die Aufgabe, diese Pole ästhetisch zu versöhnen, haben Chefdesigner Gerry McGovern und sein Team mit Bravour gelöst. Die Front des aktuellen Disco orientiert sich erkennbar an Range Rover und dem kleineren Bruder Discovery Sport, eine kleine Stufe im Dach und das nach links versetzte Nummernschild über den Blechknick in der Heckklappe spiegeln ein stilistisches Thema wider, wie es die zweite Generation vor Jahren einführte. Insgesamt wirkt der Trumm harmonischer und gefälliger, der rechte Winkel hat als prägendes Designprinzip ausgedient.

Nicht so im Innenraum

Land Rover Discovery Sd4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Dort lautet die Ansage „klare Kante“, mehr noch sogar als beim Vorgänger. Die seitlichen Einfassungen der Mittelkonsole – zuvor noch nach unten hin leicht gekrümmt – stehen kerzengerade in der Cockpitlandschaft, die Ausströmer der Lüftung wanderten über den Navigationsbildschirm, der in seiner teuersten Variante 12,3 Zoll in der Diagonalen misst. Auch die strenge Symmetrie zwischen den Vordersitzen ist aufgelöst. Die Drehknöpfe für Gangwahl und Offroad-Programme rückten näher an den Fahrer und erlauben so eine stärkere Differenzierung zwischen Rechts- und Linkslenker. Der Pralltopf des Lenkrades wurde größer und runde Funktionstasten finden sich nun auf den weiter auseinander gezogenen Speichen platziert.

Damit der Verlust der geteilten Heckklappe nicht so schmerzt, haben sich die Ingenieure ein Novum ausgedacht. Es zeigt sich beim Öffnen der neuen Laderaumtür eine bewegliche Rampe, die mehrere Funktionen erfüllt. Sie hindert Gepäckteile am Herausfallen, wenn man den bis zu 2500 Liter großen Stauraum tatsächlich mal vollpackt und sie ist mit bis zu 150 Kilogramm belastbar, so dass sie auch als Sitzgelegenheit dienen kann, wenn der Sonnenuntergang an den Klippen zu längerem Verweilen in der Natur einlädt. Leider ist sie nur bei höherrangigen Ausstattungslinien kostenfrei. Wer die elektrisch versenkbaren Sitze sechs und sieben nutzen will, muss vorher nicht nur Mehrkosten in vierstelliger Höhe einkalkulieren, sondern auch die Beweglichkeit der Passagiere einschätzen können. Zwar stehen die Sitze von den Dimensionen und der Polsterqualität den vorderen kaum nach, doch es verlangt einige Gelenkigkeit, die zu erklimmen.

Überraschend agil in der Kurve

Land Rover Discovery Sd4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Zwar jeder weiß, dass so ein Discovery nicht als Sprinter oder Kurvenräuber konzipiert ist, doch gegenüber dem Sechszylinder-Vorgänger kann sich der Neue selbstbewusst profilieren. Nur 8,3 Sekunden gibt der Hersteller für die Fahrt aus dem Stand auf 100 km/h an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 207 km/h. Wer den Kontakt mit Schotter, Sand, Matsch oder Wasser sucht, dem bietet das Terrain-Response-System zuverlässig die richtige Antwort. Zentral- und Hinterachsdifferenzial, jeweils mit einer Lamellensperre versehen, sowie das Reduktionsgetriebe sind gröbsten Geländeanforderungen gewachsen. Gemeinsam mit Bergan- und -abfahrhilfe arbeitet die Elektronik so narrensicher, dass auch Offroad-Anfänger in der Lage sind, dorthin zu fahren, wo man selbst das Spazieren gehen lieber einstellt. Dank der übersichtlichen Karosserie und der präzisen, wenn auch nicht immer leichtgängigen Lenkung, ist der gewaltige Siebensitzer auch auf engstem Raum sicher zu dirigieren.

Flottes Marschtempo

Land Rover Discovery Sd4.
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Die 500 Newtonmeter Drehmoment lernt schnell schätzen, wer durch einen kräftigen Tritt aufs Gas das Acht-Gang-Getriebe zu Höchstleistungen anspornt. Die Übersetzungen sind eng abgestuft und im achten Gang so lang, dass flottes Marschtempo auf der Autobahn im unteren Drehzahlbereich abläuft. Wird spontaner Schub gebraucht, schaltet die Automatik auch mal zwei Stufen zurück und das notfalls in 200 Millisekunden. Die Start-Stopp-Fähigkeit, die im Discovery 4 noch nicht selbstverständlich war, ist jetzt verwirklicht. Dass der Prüfstandwert von 6,9 Litern in der Praxis verfehlt würde, war indes keine Überraschung. Doch die erzielten als 8,5 Liter je 100 Kilometer gehen gemessen an Gewicht und Fahrprofil in Ordnung.

Man Thront hoch zu Ross

Auch wenn der doppelt aufgeladene Motor seinen leicht rasselnden Grundton nie ganz ablegt, stellt sich doch eine eigentümliche Ruhe und Gelassenheit beim Fahrer ein, sobald er hinter dem Lenkrad Platz genommen und die Tür geschlossen hat. Mindestens 80 Zentimeter über Geländeniveau thront der Gebieter über dieses Dickschiff, da hat er noch nicht einmal die elektrische Höhenverstellung des lederbezogenen Sessels oder das Geländeniveau der Luftfederung eingestellt. Das verleiht Souveränität, in Einzelfällen kann sie auch in Mitleid für andere Verkehrsteilnehmer übergehen, denn das Herabblicken auf Kleinwagen ist unvermeidlich.

Fazit

Zeitgenossen, die Zweieinhalbtonner mit grobstolligen Reifen für einen automobilen Anachronismus halten, verdienen, ernst genommen zu werden. Doch gibt es nach wie vor einen Markt für solche 4×4-Schwergewichte, denn vom Discovery wurden 2016 rund 1600 Exemplare neu in Deutschland zugelassen. Die Kunden schätzen die erhabene Sitzposition und das damit verbundene souveräne Fahrgefühl, sie wollen hohe Zuladung und Anhängelast, sie wollen Komfort und die Fähigkeit nicht jedes Schlammloch und jeden steinigen Hang meiden zu müssen. All dies erfüllt auch ein Discovery mit Vier Zylindern. Und wenn eine Pferdestärke aktuell rund zehn Kilogramm Masse zu bewegen hat, kann man wohl kaum von Untermotorisierung sprechen.

Daten Land Rover Discovery Sd4 Maße (Länge x Breite x Höhe in m) 4,97 x 2,10 x 1,85 Radstand (m) 2,92 Motor R4-Turbodieselmotor, 1999 ccm Leistung 177 kW / 240 PS bei 4000 U/min Maximales Drehmoment 500 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit 207 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 8,3 Sek. Verbrauch (EU-Norm) 6,9 L/100 km Testverbrauch 8,5 Liter Tankinhalt 77 Liter Leergewicht / Zuladung min. 2184 kg / 756 kg Gepäckraum 258–2500 Liter (7-Sitzer) Basispreis 54 400 Euro Testwagenpreis 82 145 Euro

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Mercedes-Benz W114/115: Maßgeschneiderte Technik

Do, 18/01/2018 - 10:21

Vor 50 Jahren stellte Mercedes-Benz in Sindelfingen ein Mittelklasse-Modell vor, das Geschichte schreibt. Heute gehören die Autos der Baureihen 114 und 115 neben dem Flügeltürer zu den bekanntesten mit Stern: Der „Strich-Acht“ feiert Jubiläum. Die komplett neu entwickelten Limousinen der Baureihen W 115 (Vier- und Fünfzylindermotoren) und W 114 (Sechszylindermotoren) zeigen eine klare Formensprache und ein eigenständiges Design. 

Vorbei sind die Zeiten des Heckflossen-Benz

mid Groß-Gerau – Die Präsentation des neuen Modells für die obere Mittelklasse fand am 9. und 10. Januar 1968 statt.
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Der „Strich-Acht“, der Spitzname beruht auf dem Zusatz „/8“ in der Typenbezeichnung, wird ein echter Bestseller. Erstmals verkauft Mercedes-Benz mehr als eine Million Exemplare einer Fahrzeugfamilie, bestehend aus den Limousinen sowie Coupés (ab November 1968), Limousinen mit langem Radstand (ab Dezember 1968) und Fahrgestelle für Sonderaufbauten. Von allen Karosserievarianten zusammen bringt Mercedes-Benz mehr als 1,9 Millionen Exemplare an Mann und Frau. Die letzten „Strich-Acht“ werden 1976 gebaut. Die Limousinen der Baureihen W 115 und W 114 sind nur durch Ausstattungsdetails sowie Kühlergrill- und Stoßstangenvarianten zu unterscheiden.

Zur Markteinführung sind die Dieselmotor-Typen 200 D und 220 D sowie die Modelle 200, 220, 230 und 250 mit Ottomotor erhältlich. Die Präsentation am 8. Januar 1968 der neuen Mercedes-Benz Baureihe wurde wie folgt kommentiert: „Das Programm greift nahtlos ineinander, ist modern, sportlich und auf die unterschiedlichsten Wünsche der Kunden nach Fahrleistung, Abmessung und Ausstattung abgestimmt. Alle neuen Modelle besitzen eigene speziell entwickelte Aggregate, so dass man von maßgeschneiderter Technik reden kann.“

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Erlkönig: Mercedes-Benz CLA

Mi, 17/01/2018 - 16:00

Bisher drang noch nicht viel nach außen über die nächste Generation des Mercedes-Benz CLA. Umso erfreulicher ist es daher, die wir die ersten Schnappschüsse des Prototypen vorweisen zu können, aufgenommen während einer ersten Testfahrt am frühen Morgen in der skandinavischen Kälte.

Der Neue CLA ist etwas in die Länge gegangen

Mercedes-Benz CLA.
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Die Silhouette wirkt auf den ersten Blick nicht sonderlich neu und erinnert etwas sehr an den aktuellen CLA. Aber davon sollte man sich zunächst nicht täuschen lassen, denn bei einer genaueren Betrachtung erkennt man, dass die Dachlinie etwas rundlicher geformt wurde. Auch sind die Überhänge hinten etwas verlängert wurden, ebenso die Kofferraumklappe. Front-und Heckschürze, inklusive Scheinwerfer, sind deutlich überarbeitet.

Was schwierig zu erkennen ist, ob das Heckfenster ein Bestandteil der Heckklappe darstellt, oder ob die zweite Generation des CLA eine konventionelle Heckklappe besitzt, wie man es von Stufenheck-Modellen her eben kennt. Über Motoren, Fahrzeugkomponenten wie etwa für das Interieur, kann man davon ausgehen, dass die kommende Mercedes A-Klasse der Lieferant der Einzelteile sein wird.

 

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Jochen Schröder leitet E-Mobilität der Schaeffler Gruppe

Mi, 17/01/2018 - 14:49

Jochen Schröder (46) übernimmt zum 1. April 2018 die Leitung des neu etablierten Unternehmensbereichs E-Mobilität bei der Schaeffler Gruppe. Er berichtet in dieser Funktion an Matthias Zink, Vorstand Automotive OEM. Der neue Unternehmensbereich ist am Standort Bühl, beim neuen Automotive-Headquarter der Schaeffler Gruppe, angesiedelt.

Dr. Jochen Schröder wechselt von der „Valeo Siemens eAutomotive GmbH“, wo er als CTO für die globalen F&E-Aktivitäten verantwortlich war, zur Schaeffler Gruppe. Nach seinem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg promovierte er auf dem Gebiet der Regelungstechnik. Nach 15 Jahren bei BMW mit verschiedenen Leitungsfunktionen, unter anderem für die Bereiche System Design und Vorentwicklung elektrische Antriebe sowie Energiemanagement Gesamtfahrzeug, übernahm Schröder Ende 2016 die Rolle des Entwicklungsleiters bei der Valeo Siemens eAutomotive GmbH.

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Range Rover Evoque: Erlkönig auf winterlicher Testfahrt

Mi, 17/01/2018 - 14:41

Land Rover steht nur noch ein Jahr vor der offiziellen Präsentation der zweiten Generation des Range Rover Evoque. Dieser wurde jetzt bei einer winterlichen Testfahrt an einer Tankstelle in Lappland erspäht. Die Briten basteln weiter an der finalen Form des Coupé-artigen SUV, der für die Definition eines kompletten Segments gesorgt hat.

Range Rover Evoque: Ein echter Dauerbrenner

Erlkönig: Range Rover Evoque
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Der aktuelle Evoque hat maßgeblich dazu beigetragen, das Markenimage von Land Rover zu festigen und weiterzuentwickeln. Sind doch die jährlichen Absatzzahlen nie unter 100 000 Einheiten gesunken und das obwohl der aktuelle Evoque schon seit sechs Jahren auf dem Markt ist. Nachdem Jaguar Land Rover angekündigt hatte, jedes neue Modell, das nach 2020 in Serie geht auch als Elektro-Version anzubieten, wird der neue Evoque konsequenterweise einer der Letzten mit konventionellem Antrieb sein.

Unter diesen Gesichtspunkten wird der neue Evoque aber das erste Jaguar Land Rover Modell mit einem milden Hybrid-Antrieb sein. Er soll einen Drei-Zylinder-1.5-Liter-Ingenium Aggregat gepaart mit einem kleinen Elektromotor bekommen. Die neue Technologie befindet sich noch in der Entwicklung und Land Rover wird sicherlich noch reichlich Feinschliff betreiben. Die Range-Rover Enthusiasten werden sich daher wohl noch etwas in Geduld üben müssen – mindestens noch bis zum Pariser Automobilsalon im Oktober. Der Verkauf des neuen Evoque soll dann im Frühjahr 2019 starten.

Für das Design des aktuellen Evoque ist Gerry McGovern zuständig. Er ist der Ansicht, dass auch der neue Evoque die zentralen Elemente des aktuellen Modells behalten sollte: Die fallende Dachkante und ansteigende Seitenfensterlinie.  Dennoch ist man bei Land Rover bemüht die Marktrelevanz des neuen Evoque durch ein modernes und attraktives Äußeres zu sichern.

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Hohe Gebühren für die Lizenz zum Parken

Mi, 17/01/2018 - 14:14

Anwohnerparken ist für die Betroffenen ja eine grundsätzlich positive Angelegenheit – weil es ihre Chancen auf einen legalen Parkplatz erhöht. Der Weg zum Parkausweis ist jedoch in deutschen Großstädten sehr unterschiedlich teuer und aufwendig, hat die Wohnmobil-Plattform Campanda festgestellt.

bis zu 60 Euro kann die Park-Lizenz kosten

So kostet die zweijährige Lizenz in Berlin nur vergleichsweise günstige 20,40 Euro. Zehn Euro mehr kostet das Dokument in Münster, während in Bremen, Dresden und Frankfurt bereits 50 Euro fällig werden. Bonn und Düsseldorf verlangen fünf Euro mehr. „Zwölf der 20 untersuchten Städte verlangen sogar 60 Euro oder mehr für diesen Verwaltungsakt“, heißt es in der Untersuchung. Die Gültigkeitsdauer des Bewohnerparkausweise wird von den Kommunen festgelegt. Beispielsweise ist es in Berlin und Frankfurt gar nicht möglich, den Ausweis nur für die Dauer eines Jahres zu beantragen, während er in Bonn sogar für sechs Monate angefordert werden kann. Die Kosten für ein Jahr liegen in fast allen Städten bei rund 30 Euro. Nur Münster mit 15 Euro und Bochum mit 22 Euro sind günstiger.

Auf der Höhe der Zeit in Sachen E-Government sind Köln, Nürnberg, Bremen, Münster, Frankfurt und Stuttgart, wo der Bewohnerausweis online beantragt werden kann. In Bonn, Dresden und Wuppertal ist dies zumindest per E-Mail möglich, während in Essen der Ausweis nur online verlängert werden kann.

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