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Aktualisiert: vor 22 Minuten 56 Sekunden

Produktion des Audi A1 bei Seat in Martorell gestartet

Mo, 15/10/2018 - 13:44

Der Audi A1 wird exklusiv im Seat-Stammwerk in Martorell gefertigt und von dort aus an alle Märkte ausgeliefert, in denen er verkauft wird. Dadurch wird das Exportvolumen des Werks, das bereits über 80 Prozent liegt, noch weiter gesteigert. Nach der Produktion des Audi Q3 hat Martorell von Audi auch den Zuschlag für die Fertigung des A1 erhalten. Der Audi Q3 wurde seit Mitte 2011 in Martorell produziert und rollte bis zu seinem Produktionsende im Juli 2018 insgesamt 800 000 Mal vom Band.

Werk Martorell bekommt dritten Neuling binnen 18 Monaten

Produktionsstart des Audi A1 bei Seat in Martorell.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Audi A1 ist nach dem Audi Q3 das zweite Premium-Modell, das in Spanien produziert wird. Unter Verwendung der MQB A0-Plattform wird es in zwei Schichten auf der neu gestalteten Fertigungs-Linie 3 gefertigt. Auf dieser Plattform gab der Seat Ibiza bereits 2017 sein Debüt.

Mit dem Audi A1 wird die Produktion im Werk Martorell um das dritte Modell binnen 18 Monaten erweitert. Anfang 2017 startete hier die Fertigung des Ibiza der fünften Generation, ein paar Monate später folgte der Arona. Das durch diese Markteinführungen gestiegene Produktionsvolumen schuf allein 2018 mehr als 500 unbefristete Arbeitsplätze.

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Abarth zeigt neue Versionen des 595

Mo, 15/10/2018 - 13:14

Die diesjährige Auflage der legendären Targa Florio wurde von Abarth gesponsert. Auf Sizilien stellte Abarth die neuen Modelle der Baureihe 595 vor. In Palermo wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 595 Competizione ist für Kunden gedacht, die sich für Leistung und Sportlichkeit begeistern. Der 595 Turismo soll einen Kompromiss aus Stil, Komfort und Performance darstellen.

Zwei Modelle mit unterschiedlicher Zielgruppe

Fiat 500 Abarth 595 Competizione.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Fiat

Der neue 595 Competizione hat die neueste Version der Dual-Mode-Abgasanlage Record Monza. Auf Knopfdruck kann der Sport-Modus aktiviert werden. Dann spricht der Motor spontaner auf Befehle des Gaspedals an, während gleichzeitig die Dual-Mode-Abgasanlage in Sportsound-Stellung geht. Außerdem reagiert die elektrische Servolenkung deutlich direkter auf Bewegungen des Lenkrads und die Darstellung der TFT-Instrumente wechselt in Racing-Konfiguration. Ab sofort ist die neue Lackierung Adrenalina Green im Programm – sie kann mit einem schwarzen Dach kombiniert werden.

Der neue Abarth 595 Turismo ist hingegen für Kunden gedacht, denen Komfort wichtig ist. In seinem Inneren passt die sorgfältig gefertigte Abarth-Lederpolsterung perfekt zum eleganten Stil eines echten Gran Turismo. Das Fahrzeug ist um das Paket Urban erweiterbar, das unter anderem auch Parksensoren, Regensensor und Lichtsensor umfasst. Diese Sensoren erleichtern den Alltag und sorgen für Stressreduzierung. Der 595 Turismo ist unter anderem in der Farbe Asfalto Grey erhältlich.

Rennstrecken- und Sondermodell runden das Angebot ab

Fiat 500 Abarth 595 Competizione.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Fiat

Einstiegsmodell ist der Abarth 595 mit einer Leistung von 145 PS. Abgerundet wird das Line-Up durch die beiden Varianten 595 Pista und 695 Rivale. Im Abarth 595 Pista wurde das Angebot von Uconnect um die Abarth 7-Zoll-Telemetrie erweitert. Diese Funktion ist für schnelle Runden auf Rennstrecken konzipiert und ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Leistung. Die neue Abgasanlage Record Monza und die Koni-Stoßdämpfer mit FSD-Technologie sind mit an Bord. Der Abarth 695 Rivale basiert auf Abarths Partnerschaft mit dem italienischen Yachtbauer Riva. Alle fünf Versionen des neuen 595 sind Euro 6d-Temp-konform.

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McLaren Senna: Rasender Brite

Mo, 15/10/2018 - 08:37

Fast eine Million Euro teuer: Der McLaren Senna trumpft mit 800 PS und ausgefeilter Aerodynamik auf. Für hochpreisige Sportwagenmarken gehört es zum guten Ton, alle paar Jahre ein limitiertes Übermodell aufzulegen – Porsche etwa den Carrera GT, Ferrari den Enzo. Auch die britische Auto-Manufaktur McLaren hält es mit den Autos seiner „Ultimate Series“ so.

Und trotzdem schon ausverkauft

mWer den Senna ausreizen will, muss sich bei einer Rennstrecke einmieten – Rennen kann er nicht fahren.
Copyright: McLaren

Nach dem elektrifizierten P1 steht aktuell der Senna an der Spitze des Modellprogramms. Der Extremsportler kostet 922 250 Euro. Den Blick ins Portemonnaie, ob da genug drin ist, kann man sich sparen: Die geplanten 500 Exemplare sind bereits vergeben – auch der zügige Abverkauf derartiger Megamobile hat Tradition.

Der erste Eindruck bei der Probefahrt auf dem Hungaro-Ring bei Budapest: Spektakulär kommt der Senna durchaus daher – aber auch etwas konventioneller als sein Vorgänger P1. Der war ein Hybridmodell, bei dem Elektromotoren die Power-Spitzen lieferten, während der Senna allein von einem Vierliter-V8 angetrieben wird. Aber was für einem!

 800 PS Leistung, 800 Newtonmeter Drehmoment verheißen die Papierwerte

Dank ausgefeilter Aerodynamik saugt sich der Senna regelrecht auf dem Asphalt fest.
Copyright: McLaren

Doch die sagen nichts aus über die Faszination, die den Fahrer schon beim Einsteigen unter den Flügeltüren einfängt: Hier herrscht Purismus à la Motorsport; Carbon und dunkel schimmerndes Leichtmetall dominieren das Interieur. Das virtuelle Cockpit und das Display im Stil eines hochkant gestellten Tablets sind aus den anderen Modellen des Herstellers bekannt, ein Tribut an die Supersportlichkeit sind die Schalensitze mit nicht verstellbarer Rückenlehne. Für etwas Komfort sorgt eine Klimaanlage.

Highlight der technischen Ausstattung aber ist eine gigantische Sound-Anlage – bestehend aus acht Zylindern über der Heckachse. McLaren schert sich in der Regel wenig um besonders „designtes“ Motorgeräusch, die britischen Autos klingen weniger brachial als beispielsweise die Italiener von Lamborghini. Der Motor klingt, wie er klingt, kraftvoll, aber nicht protzig. Das gilt in gewisser Weise auch für den Senna – allerdings röhrt er deutlich präsenter als beispielsweise ein 570 S. Sonorer, lauter, heftiger. Eben der Fahrleistung angemessen. Und die ist überwältgend. Aus quasi jedem Tempo beschleunigt der Senna in ein höheres. Ohne spürbaren Turbo-Lag zieht er an und katapultiert sich nach vorn – um das Tempo bei Bedarf genauso schnell wieder zu vernichten: Die Carbon-Keramik-Bremsen packen kompromisslos zu.

Die direkte Lenkung führt den Zweisitzer präzise durch die Kurven

Standesgemäße LED-Beleuchtung über aerodynamisch wirkungsvollen Karosserieteilen.
Copyright: McLaren

Das straffe, aber nicht übertrieben hart konzipierte Fahrwerk bleibt lange neutral, um im Grenzbereich zu übersteuern: klassische Motorsport-Tugenden. Das ESC greift im Sportmodus erst spät ein, im Trackmodus lässt es sich ganz deaktivieren. Dies sei aber nur sehr geübten Fahrern empfohlen. Bei der Spurhaltung hilft beherztes Gasgeben: Bei 250 km/h liefert die Aerodynamik einen rekordverdächtigen Abtrieb von 800 Kilogramm, der das Carbon-Monocoque auf den Asphalt presst.

So vertritt der Senna viele Tugenden, die McLarens Formel-1-Sparte groß gemacht haben – auch, wenn es dort aktuell nicht gerade rosig läuft. Beim Senna ist alles auf Nutzwert – in diesem Fall Tempo – ausgelegt, die akustischen Show-Einlagen eines Lamborghini oder Anstrengungen für ein besonders stilvolles Design à la Ferrari oder Aston Martin sparen sich die Briten. Ein McLaren ist generell ein fast schon kühles Werkzeug zur möglichst zügigen Distanz-Vernichtung, und der Senna treibt diesen Ansatz auf die Spitze. Dass er allein auf den Verbrennungsmotor setzt, ist auch keine philosophische Entscheidung, sondern schien in seinem Fall den Entwicklern für eine optimale Leistungsentfaltung schlicht die beste Wahl.

Der gigantische Heckflügel trägt zum Rekord-Abtriebswert von 800 Kilo bei.
Copyright: McLaren

Die Elektrifizierung des P1 ist nicht vergessen, nur aufgeschoben: Das nächste, bereits angekündigte Modell der Ultimate-Series, der Speedtail, wird nämlich wieder über Hybrid-Technik verfügen. Auch dieser geplante Nachfolger des Senna (dessen Verkaufsgewinn übrigens der Kinder-Hilfs-Organisation Ayrton Senna Institute zufliesst) ist bereits ausverkauft.

Technische Daten McLaren Senna Zweisitziger Supersportwagen mit Carbon-Monocoque-Karosserie Einststieg Flügeltüren Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 4.744/1.958/1.229/2.670 mm Gewicht 1198 kg Motor V8-Mittelmotor und zwei Turbolader  Hubraum 3999 ccm Leistung 588 kW/800 PS bei 7.250 U/min max. Drehmoment 800 Nm bei 5.500 – 6.700 U/min Getriebe 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe Antrieb   Heckantrieb, Beschleunigung 0 – 100 km/h 2,8 Sekunden Beschleunigung 0 – 200 km/h 6,8 Sekunden Beschleunigung 0 – 300 km/h 17,5 Sekunden Höchstgeschwindigkeit 340 km/h, Verbrauch 12,4l/100 km Preis 922 250 Euro

 

 

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Opel bekommt wieder ein Manta-Gesicht

Do, 11/10/2018 - 09:25

Die Markenstudie Opel GT X Experimental soll zeigen, wie die Opel-Modelle 2020 aussehen werden. Zwei Kernmerkmale der neuen Designphilosophie sind der sogenannte Opel Kompass und der Opel Vizor. Beide Elemente haben Wurzeln bei früheren Opel-Modellen wie etwa dem Manta der ersten Generation. Der GT X Experimental ist ein vollelektrisches Fahrzeug, die Leistung liefert eine 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie.

Das typische Frontdesign des Opel Manta fasst Opel im Kompass zusammen

Opel Manta (1970).
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

So leitet die Bügelfalte in der Motorhaube die vertikale Achse ein, während die Doppelscheinwerfer die horizontale Achse bilden. Und der Opel-Blitz sitzt am Kreuzungspunkt der beiden Achsen. In der Markenstudie GT X Experimental bündelt der Opel Kompass die Designelemente in zwei dominante Achsen, die sich am zentralen Blitz treffen. Beim GT X Experimental symbolisiert die Grafik des Tagfahrlichts die horizontale Achse. Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.

Der Opel Vizor umrahmt in Form eines flächig schwarzen Moduls die Scheinwerfer und das Markenemblem

Opel GT X Experimental.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Während der Manta-Grill vor allem dazu diente, die 1,6- und 1,9-Liter-Benziner mit Kühlluft zu versorgen, wird der Opel Vizor zunehmend andere Funktionen und Anforderungen erfüllen, die sich im Zuge künftiger Mobilitäts-Technologien ergeben. Der Opel Vizor ist ein Komplettmodul mit Kameras und Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen benötigt werden, LED-Matrix-Scheinwerfern, flügelförmigem Tagfahrlicht und einem LED-Blitz, der den Betriebszustand des Fahrzeugs in verschiedenen Farben anzeigt.

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BMW i8 Roadster: Kupferstich im Zukunftskleid

Do, 11/10/2018 - 09:14

Wenn ein Auto auch nach fünf Jahren noch immer aussieht wie ein Besucher aus der Zukunft, müssen die Designer wohl irgendetwas richtig gemacht haben. Beim BMW i8 kommt hinzu, dass der Hersteller Neuerungen, so wie jetzt beim Roadster, nur extrem sparsam dosiert vor dem Publikum ausbreitet. Ob der offene Zweisitzer auch Talente als Alltagsauto besitzt, klärt unser Praxistest.

Exotische Lackierung für ein exotisches Fahrzeug

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Es ist gängige Praxis der Autoindustrie, für ihre neuen Produkte jeweils auch ein neues Lacksortiment zu mischen. Mit den vorher nicht bestellbaren Farbtönen wird das junge Modell vom Bekannten optisch abgegrenzt. Der Testwagen glänzte in einer „E-Copper“ genannten Metallic-Tönung, was auf der Straße als deutliches Signal auf das Antriebskonzept verstanden werden soll. Kupfer als ebenso traditionelles wie modernes Leitmaterial für elektrische Verbindungen symbolisiert das Versprechen: In diesem Sportwagen wird nicht ungehemmt fossiler Brennstoff verjubelt, hier wird Strom emissionsfrei in Vortrieb umgesetzt. Wenn der dann noch aus regenerativen Quellen stammt, umso besser.

Die Sehnsucht, mit der potenzielle Käufer den i8a-Roadster erwarteten, wird von den Zulassungen deutlich illustriert. Während im ganzen Jahr 2017 vom Kraftfahrtbundesamt für das Coupé nur 237 Neuzulassungen registriert wurden, wurden nach BMW-Angaben allein zwischen Mai und August 2018 schon 113 Roadster verkauft. Dabei verdient es allen Respekt, dass BMW das 2009 vorgestellte Konzept-Fahrzeug „Vision Efficient Dynamics“ nur minimal verändert und innerhalb von kaum mehr als drei Jahren in Serie und auf die Straße gebracht hat. Damals hatten die Mobiltelefone etwa das Format, das heute ein i8-Schlüssel hat. Er wiegt 84 Gramm und außer der Fähigkeit des Fernsprechens fehlt ihm eine Öse zum Befestigen am Schüsselbund.

Das Versorgungsnetz dämpft die Freude am Fahren

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die kostspielige Karbon-Karosserie, das technisch aufwändige Hybrid-System, schwingenartige Flügeltüren und der – gemessen am Leistungsvermögen – niedrige Verbrauch verschaffen dem Exoten aus Leipzig eine Sonderstellung, der für gut betuchte Sportwagenfans eigentlich sehr reizvoll sein müsste. Dennoch erreichen konventionell angetriebene Boliden der Klasse um 370 PS ein Mehrfaches an Neuzulassungen. Natürlich kann man diese Motorleistung auch billiger als 155 000 Euro bekommen, angesichts der einzigartigen Technik-Komposition erscheint der Preis aber angemessen.

Es ist nicht zuletzt die Lade-Infrakstruktur in deutschen Landen, die das große Vergnügen am schadstofffreien Autofahren dämpft. Mit der richtigen Steckdose in der Nähe, könnte man bequem zum Sightseeing oder Shopping rollen, im Parkhaus den Stecker ziehen und mit gut gefülltem Akku die elektrische Fahrt fortsetzen. Das Navigationsgerät will helfen, denn Ladestationen sind dort hinterlegt. Nur hat die Landkarte noch zu viele weiße Flecken und das dämpft nach wie vor die Lust nicht nur auf diesen Elektro-Renner.

Am Straßenrand drehen sich die Köpfe, wenn die Flügeltüren des i8 hoch schwingen

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die breiten Schweller der Karbonzelle verlangen, dass man sich einen geänderten Bewegungsrhythmus zum Einsteigen aneignet als bei herkömmlichen Karosserien. Das verlangt Übung, ist aber schnell erlernt und man kann elegant in die Sitzschalen gleiten. Heraus zu kommen, ist schwieriger. Was die Insassen wahrnehmen, dürfte dem nahe kommen, was Leonard Nemoy alias „Mr. Spock“ am ersten Drehtag zu „Enterprise“ am Set vorfand. Das Cockpit-Styling ist nicht weniger aufregend als die Außenhülle, elegante Schwünge und lichte Abdeckungen, das Design der Anzeigen ändert sich je nach Fahrmodus: Blau für Comfort, Rot für Sport, weiß für Verbrauchs- und Reichweitenanzeige. Die Rekuperationsleistung lässt sich im Display ebenso live verfolgen wie der Kraftstoffdurchfluss.

Gut, dass es vertraute Elemente gibt wie den Getriebe-Wählhebel und den Dreh-Drück-Steller für die iDrive-Bedienung. Das Navi-System markiert in grünen Linien den Radius, der mit der aktuellen Batterieladung erreicht werden kann. Die elektrisch versenkbare Heckscheibe, die bei offenem Fahrbetrieb als Windschott fungiert, entpuppt sich bei Nachtfahrt als Störenfried. Sie und das ebenfalls senkrecht stehende Zentraldisplay liegen einander genau gegenüber, was dazu führt, dass man bei Dunkelheit im Rückspiegel plötzlich eine Reflektion der Navi-Grafik und der Ambiente-Beleuchtung sieht. Beides lässt sich zwar herunter dimmen, doch ganz beseitigen kann man die Spiegelung nicht – es sei denn, man versenkt die Heckscheibe.

Die Sitzschalen sind äußerst bequem

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Sie sind gut zu justieren und seitenstabil genug, um den Insassen auch bei rasanter Fahrt ein sicheres Gefühl zu geben. Für einen Roadster herrschen geradezu üppige Platzverhältnisse, was nicht zuletzt daher rührt, dass der Radstand des Wagens mit 2,80 Metern ungefähr so lang ist wie bei einem BMW x3. Der aber muss fünf Passagiere befördern können. Dort, wo beim Coupé die hinteren Sitzmulden sind, wird das Dach bei offenem Betrieb verstaut. Nach dem Druck auf die Taste in der Mittelkonsole vergehen 12,2 Sekunden zum Abnehmen der Mütze, 14,5 Sekunden zum Schließen des Dachs (inklusive Seitenfenster).

Dies sind die wichtigsten Elemente in der i8-Galaxis: E-Motor mit 105 kW und 250 Newtonmetern Drehmoment auf der Vorderachse, Dreizylinder-Benziner mit 231 PS (170 kW) und 320 Newtonmetern hinter der Passagierkabine, dazu ein Lithium-Ionen-Akku, der maximal 11,6 kWh elektrischer Energie speichert. Die Verteilung der Kraftquellen entspricht einer um 180 Grad gedrehten Anordnung im BMW 225xe Active Tourer. Zusammen mobilisiert das System 374 PS (275 kW) für maximalen Fahrspaß. Dass der so groß ist, liegt nicht zuletzt an dem vergleichweise geringen Gewicht. 1660 Kilogramm brachte der Testwagen auf die Waage.

Auf Stauraum muss verzichtet werden

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die Reichweite des gesamten Energievorrats – im Tank befinden sich mindestens 30, bei kostenpflichtiger Bestellung des größeren Behälters 42 Liter – gibt BMW mit maximal 600 Kilometern an. Das dürfte für die Fahrt zur nächstgelegen Küste oder Bergregion reichen. Was die Aufenthaltsdauer einschränken kann, ist der Kofferraum. Der trägt seinen Namen zu Recht, vorausgesetzt, es handelt sich um einen Aktenkoffer. Das 88-Liter-Fach ist schmal und man muss die Tasche fast einen Meter hoch hieven, um sie darin zu versenken. Die Staufächer hinter den Sitzen können diesen Schwachpunkt nicht wirklich ausgleichen.

Von zartem Pfeifen untermalt, rollt der i8 los, der Elektromotor schiebt mit 250 Newtonmetern ab der ersten Umdrehung an. BMW hat dem E-Motor ein Zweigang-Getriebe spendiert, damit vom Anfahren bis zur elektrisch möglichen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h gleichmäßiger Zug sichergestellt werden kann. Hat der Fahrer keinen anderen Modus vorgewählt, schaltet sich der 231 PS starke Verbrenner bei 65 km/h automatisch zu. Seine Kraft verarbeitet die Sechsgangautomatik. Der Wechsel zwischen elektrischem und kombiniertem Modus erfolgt fast unmerklich, lediglich bei starker Lastanforderung und im Sportmodus gibt der Dreizylinder seine akustische Visitenkarte ab. Und die ist trotz des geringen Hubraums mit fetten Lettern bedruckt. Eine so saftige, und dazu noch authentisch klingende Schallkulisse hätte man dem 1,5-Liter-Treibsatz gar nicht zugetraut. Chapeau für die Akustiker im Entwicklungsteam.

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Der kleine Motor brummelt grimmig, wenn die Summe aus 320 konventionell und 250 elektrisch erzeugten Newtonmetern die Insassen in die Spur drückt. Die Lenkung reagiert mit BMW-konformer Präzision, das etwas hölzern wirkende Dämpfungsgeschehen ist der sportlichen Attitüde nicht abträglich. Der selbsternannte Öko-Sportler will ein dynamisches Ausnahme-Talent mit grünem Anstrich sein und die maximal möglichen 53 Kilometern emissionsfreier Reichweite sorgen im Datenblatt für einen fabelhaft günstigen Verbrauchswert. Aber der i8-Roadster hat eben auch systembedingte Eigenheiten, die technisch Mögliches und reale Fahrpraxis nicht zur Deckung bringen. Im Grunde braucht der i8 einen stets vollen Akku. Das Beschleunigungsvermögen von 4,6 Sekunden auf 100 km/h gleich ein paar Mal hintereinander zu testen, kostet enorm Strom. Ohne ist der i8 wie ein Weltklasse-Turner nach 100 Liegestütz: Er hat zwar noch Kraft, für eine Medaille reicht es aber nicht mehr.

Letztlich hat es der Fahrer in der Hand, besser im Finger

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die Taste für den Fahrmodus erlaubt es, Elektro-Fahrt, Lademodus, Hybrid-Automatik oder sportliche Gangart situations- und anforderungsbedingt zu steuern. Wer die Möglichkeiten des Hybrid-Systems verstanden hat, wird es nicht der Elektronik überlassen, sondern selbstständig den jeweils passenden Modus für City- oder Überlandfahrt anzuwählen. Mit 13,5 kWh für 100 elektrische Kilometer lag der Testwagen am Ende noch unterhalb des offiziellen Solls, mit 6,3 Litern Super für die gleiche Strecke allerdings deutlich darüber. Doch auch das gehört zur Wahrheit: Ein konventionell angetriebener Sportwagen mit diesen Leistungsdaten ist in der Praxis wohl kaum unter sieben Litern zu bewegen.

Fazit: Der BMW i8-Roadster ist ein gelungener Versuch, die Ansprüche sportlichen Fahrens mit denen der Umweltverträglichkeit zu versöhnen. Spektakuläres Design, anspruchsvolle technische Lösungen und eine satte Portion Fahrspaß überblenden souverän eine Schwäche wie den praktisch nicht vorhandenen Gepäckraum. Den hohen Preis mit dem eingeschränkten Nutzen gegen zu rechnen, erscheint hier unangebracht, denn gerade im Sportwagen-Segment ist Exklusivität ein Wert an sich.

Daten BMW i8 Roadster Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,94 x 1,29 Radstand (m) 2,8 Motor R3-Benziner, 1499 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 231 PS / 170 kW bei 5800 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 3700 U/min Elektro-Motor 105 kW / 143 PS Drehmoment Elektro-Motor 250 Nm Batterie Lithium-Ionenbatterie, 355 Volt, 34 Ah, 11,6 kWh Systemleistung 275 kW / 374 PS Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,6 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 2,0 Liter CO2-Emissionen 46 g/km (Euro 6) Leergewicht Testwagen / Zuladung 1660 kg / 370kg Kofferraumvolumen 88 Liter Luftwiderstandsbeiwert 0,28 Preis 155 000 Euro

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Facelift: Opel Insignia Erlkönig gesichtet

Mi, 10/10/2018 - 12:17

Gestern wurde ein Opel Insignia mit abgedeckter Frontpartie um und auf dem Nürburgring erspäht. Opel’s aktuelles und aufgefrischtes Flaggschiff – Limousine wie Kombi – kommen Ende 2019 in den Verkauf.

Erstes Facelift bei Opel’s Topmodell

Opel Insignia.
Copyright: Automedia.

Da die gesamte Front abgedeckt ist, lässt sich nicht erkennen, inwieweit die Stoßstange, der Kühlergrill und die Scheinwerfer modernisiert wurden. Eventuell ist das ein Grund zu mutmaßen, dass Opel es nicht bei ein paar kleinen Retuschen bewenden lassen wird. Am Heck sind keinerlei Modifikationen zu erkennen, zumindest nicht bei diesem Prototyp. Es wäre aber eher ungewöhnlich, würden nicht auch am Heck ein paar optische Updates folgen. Im Interieur und beim Multimedia System dürfen die Kunden Neuerungen erwarten.

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Jeep Cherokee geht in den Verkauf

Mi, 10/10/2018 - 09:48

Der Jeep Cherokee für das Modelljahr 2019 geht in den Verkauf. Zum Marktstart treibt den neuen Cherokee ein 2.2-Multijet-II-Turbodieselmotor mit wahlweise 150 PS oder 195 PS an. Zur Wahl stehen ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Neungang-Automatik. Das Motorenangebot ergänzt im nächsten Jahr ein neuer Benzinmotor mit zwei Litern Hubraum und Direkteinspritzung, der voraussichtlich 270 PS liefert.

Die Preise starten mit dem 2.2 Multijet ab 41 500 Euro

Moab Easter Jeep Safari 2015: Jeep Cherokee Canyon Trail.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Das Exterieur-Design ist durch LED-Hauptscheinwerfer, Tagfahrleuchten sowie in helle Rahmen eingefasste Nebelleuchten definiert. Die neue „Wasserfall“-Motorhaube mit dem angeformten Grill besteht jetzt aus einer leichten Aluminium-Struktur.

Die neu gestaltete Leichtbau-Heckklappe aus Komposit-Material nimmt jetzt das bisher im Stoßfänger untergebrachte Kennzeichen auf und verfügt außerdem über einen höher positionierten Öffnungsgriff im Bereich der Kennzeichenbeleuchtung. Auf Wunsch öffnet und schließt die elektrisch angetriebene Heckklappe auf einen Fuß-Kick-Befehl unter den Heckstoßfänger.

Im Innenraum kommen Pianolack und Chromdesign zum Einsatz

Jeep Cherokee.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Das konfigurierbare Kombi-Display im Instrumententräger vor dem Lenkrad besteht je nach Ausstattung aus einem 8,9 Zentimeter großen Monochrom-TFT-Monitor oder einen 17,8 Zentimeter großen Vollfarb-Anzeigenfeld. Das Kofferraumvolumen bietet jetzt mit einem Maximum von 570 Litern (Beladung bis Fensterunterkante) um bis zu 70 Liter mehr als bisher.

Der Jeep Cherokee ist sowohl mit Vorderradantrieb als auch mit Vierradantrieb verfügbar. Die drei erhältlichen Allrad-Systeme wurden überarbeitet. Alle 4×4-Systeme des Cherokee koppeln Hinterachse und Kardanwelle vollständig vom Antrieb ab, wenn kein Vierradantrieb benötigt wird. Umschalten zwischen Front- und Vierradantrieb sowie auch das komplette Drehmoment-Management erfolgen ohne Zutun des Fahrers.

Im Cherokee arbeiten aktive und passive Sicherheitsfunktionen

Jeep Cherokee Trailhawk 3,2 Liter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jeep

Darunter gehören serienmäßig ein Frontkollisionswarner mit Fußgänger-Notbremsung, ein Spurhalteassistent, ein Bremsassistent, ein aktiver Geschwindigkeitsbegrenzer, ein Totwinkel-Warner mit hinterer Querbewegungserkennung, dazu Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien sowie acht Airbags. Zu den weiteren Sicherheitsfeatures zählen elektronische Überschlagsvermeidung, automatisches Einparken quer/längs, elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) und adaptive Cruise Control mit Abstandsregelung und Stopp&Go-Funktion, jeweils serienmäßig für die Versionen Limited und Overland.

Die Jeep-Händler bieten den neuen Cherokee zum Marktstart am 13. Oktober 2018 in den drei Ausstattungsversionen Longitude, Limited und Overland an. Die Preise starten mit dem 2.2 Multijet in der Ausstattung Longitude ab 41 500 Euro.

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Fahrbericht Jaguar E-Pace: Des Kätzchens neue Kleider

Mi, 10/10/2018 - 09:29

Wird der springende Jaguar als Wappentier der englischen Automarke demnächst durch eine Gämse ersetzt? Wohl eher nicht. Doch die geländegängige Ziegenart würde perfekt zur neuen Ausrichtung des Herstellers passen. Der hat nämlich im ersten Halbjahr 2018 in Deutschland überwiegend SUVs mit Allradantrieb verkauft. Vorbei scheinen die Zeiten, da Jaguar in erster Linie mit fixen Zweisitzern assoziiert werden konnte. Die jüngste Variante der hochbeinigen Kombis, den Jaguar E-Pace, haben wir auf seine Alltagstauglichkeit überprüft.

Jaguar E? Moment, war da nicht was?

Jaguar E-Pace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Nur nicht an den rassigen Roadster aus den 60ern denken, diese Marken-Buchstaben-Kombination kann einen leicht aufs falsche Gleis locken. Mit elektrischem Antrieb hat der Jaguar E-Pace ebenso wenig zu tun, schon eher damit, dass die Engländer mit genau dem richtigen Auto zur richtigen Zeit heraus kamen. Leicht gefallen ist es ihnen deshalb, weil im Markenverbund mit Land Rover die passende technische Basis mit dem Range Rover Evoque vorhanden war und eigentlich nur noch neu angezogen werden musste.

Des Kätzchens neue Kleider – das ist Sache von Ian Callum. Der schottische Designer im Solde Jaguars hat es geschafft, ein nur 4,40 Meter langes SUV mit einer optischen Präsenz zu versehen, dass man nur staunen kann. Ein VW Tiguan ist länger und wirkt trotzdem kleiner. Die Wahl des E-Pace zum „schönsten Kompakt-SUV“ durch die Leser einer deutschen Fachzeitschrift, überrascht also nicht. Kurze Karosserie-Überhänge, schwarz beplankte Radläufe und ein Coupé-artig abfallendes Dach sind die Insignien einer Fahrzeug-Kategorie, die sportliche Dynamik mit robusten Eigenschaften auch jenseits gut ausgebauter Asphaltwege zu verbinden trachtet.

Die wahre Offroad-Kompetenz bleibt in den Händen von Land Rover

Jaguar E-Pace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Als lupenreinen Offroader sollte man den E-Pace freilich nicht ansehen, dazu fehlen ihm technische Zusatzeinrichtungen wie Getriebeuntersetzung, Sperrdifferenziale oder die Möglichkeit, die Bodenfreiheit zu erhöhen. Er setzt in erster Linie auf Komfort, was an der Grundausstattung der gefahrenen Version P300 R-Dynamic SE zum einen liegt, an der ellenlangen Liste der verfügbaren Zusatzausstattung zum anderen. Auf den Sicherheitsvorteil eines permanenten, in diesem Falle heckbetonten Allradantriebs kann man sich dennoch verlassen.

Jaguar E-Pace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Da Jaguar zu den Marken gehört, die von den Verwerfungen des Diesel-Skandals bisher verschont blieben, ist der Zuspruch zu Selbstzündern bei den SUV ungebrochen. Zwar ist das Übergewicht bei den Neuzulassungen nicht so groß wie beim F-Pace, jedoch wurden auch beim kleineren Bruder bisher nahezu 59 Prozent Diesel registriert. Ein Grund mehr, sich mit dem leistungsstärksten Benziner-Modell zu beschäftigen. Es holt aus einem Zweiliter-Vierzylinder enorme 300 Pferdestärken (221 kW). Damit setzt sich Jaguar klar von einem Wettbewerber ab, der als Importeur ebenfalls Premium-Ansprüche hegt. Der Volvo XC40 ist mit maximal 247 PS (182 kW) zu haben.

Positiv zu vermelden ist, dass der Testwagen nicht mit dem von anderen Beispielen her wohlbekannten Hüftspeck vorfuhr. Trotz umfangreicher Sonderausstattung zeigte die Waage 1900 Kilogramm an, was nahezu exakt dem Wert im offiziellen Datenblatt entspricht. Aus dieser Tatsache folgt die Erwartung, dass der praxisübliche Verbrauchszuschlag gering ausfällt. Und siehe da: 9,3 Liter nach rund 700 Kilometern Testfahrt gegenüber 8,5 auf dem Rollenprüfstand können sich sehen lassen.

Der Spagat zwischen Asphalt und Offroad bleibt nur ein Kompromiss

Jaguar E-Pace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Mit 400 Newtonmetern maximalem Drehmoment (ab 1500 U/min) ist der „große“ E-Pace gut dabei und bewegt sich in der Größenordnung von gleichvolumigen Dieselaggregaten. Von einem Turboloch ist nichts wahrzunehmen, willig die Gasannahme, doch die Neungang-Automatik setzt die Motordrehzahl mit spürbarer Mühe in Vortrieb um. Wer eine R-Dynamic-Version wählt, bekommt für das Getriebe auch Schaltwippen am Lenkrad dazu, alle anderen muss man bei Bedarf extra ordern (+350 Euro). Das manuelle Eingreifen führt jedoch nicht immer zum Ziel, denn die Elektronik kann den Gangwechsel sperren, wenn sie der Meinung ist, dass die Geschwindigkeit noch nicht für einen höheren Gang geeignet ist.

Jaguar E-Pace.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Ein Fahrwerk mit Nehmer-Qualitäten weiß zu schätzen, wer nicht nur auf glattgebügelten Fernstraßen unterwegs ist. Eine allzu weiche und komfortable Abstimmung verbietet sich schon deshalb, weil ohne Wankausgleich dann die Seitenneigung in flotten Kurven zunimmt. So ist der gefundene Kompromiss zwangsläufig einer, der nicht für 100 Prozent der Fahrsituationen taugt, und schon Gullydeckel oder Querfugen an den Innenraum durchmeldet. Der heckbetonte Allradantrieb kann zur Förderung des Dynamikgefühls durch eine elektronisch gesteuerte hydraulische Lamellenkupplung bis zu 100 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse leiten.

Das Gewicht mindert die Agilität

Jaguar E-Pace.
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Dass die Fahrt dennoch nicht so zupackend und munter von statten geht, wie man es von 300 PS erwarten könnte, auch die durchaus direkte Lenkung keinen wirklichen Gewinn für einen fahraktiven Eindruck bringt, hat mit dem Gewicht zu tun. Der E-Pace ist, obwohl im offiziellen Limit, ein ganzes Stück schwerer als vergleichbare SUV und das nimmt ihm die Leichtfüßigkeit. Im gelassenen Cruiser-Modus weiß man das elegante Ambiente und das hohe Komfortniveau zu schätzen, aber bei zügiger Gangart denkt man nicht unbedingt an die geschmeidige und energiegeladene Katze, mit der der Markenname sonst assoziiert wird. 6,5 Sekunden bis 100 km/h und 243 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit sind sicher aller Ehren wert, doch es fehlt bei dieser Kraftanstrengung die Souveränität.

Die hat der Wagen, wenn es ums Wohlfühlen an Bord geht. Edle Materialien, hohe Verarbeitungsqualität und gute Platzverhältnisse sorgen dafür. Vorn und hinten stehen den Passagieren mehr als 1,40 Meter Schulterbreite zur Verfügung. 577 bis 1234 Liter Kofferraumvolumen lassen Platz für diverse Transportbedürfnisse, unter dem Ladeboden in 75 Zentimetern Höhe lassen sich Kleinteile sicher aufbewahren. Auch wenn das Schienensystem mit 365 Euro nicht eben billig ist, erhöht es doch die Vielseitigkeit der Verstaumöglichkeiten.

Lange kostenpflichtige Ausstattungsliste

Jaguar E-Pace.
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Überhaupt darf man Jaguar konzedieren, dass sie sich eine Praxis recht erfolgreich von deutschen Premium-Anbietern abgeschaut haben: Die Spreizung der Optionsliste in eine kaum überschaubare Ansammlung von kostenpflichtigen Extras. Allein für die Kategorie „Sitzfunktionen“ sind 20 verschiedene, teils preisintensive Optionen wählbar. Da ist es kein Wunder, wenn sich der Preis eines Testwagens von der Basis 59 650 Euro mittels Einbau von Matrix-LED-Licht, Head-Up-Display, schlüssellosem Zugang, Laderaumschienen, Surround-Kamerasystem, 12,3-Zoll-Infotainment-Display, 19-Zoll-Alufelgen und anderen Annehmlichkeiten auf 67 244 Euro verteuert. Wohlgemerkt: für ein Kfz, das zu den Kompakt-SUV gezählt wird.

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Kollisionswarner, Spurhalte-, Totwinkel- und Parkassistent, Rückfahrkamera und Müdigkeitswarner sind in der R-Dynamic-Ausstattung enthalten. Fazit: Gelungenes Design fördert den Absatz, der E-Pace ist ein gutes Beispiel dafür. Kleiner als ein F-Pace, aber nur wenig günstiger, versammelt er hohes Leistungspotenzial und wertige Ausstattung in überschaubaren Dimensionen. Für einen Sportwagen sollte man ihn ebenso wenig halten wie für einen Offroader, dennoch bringt er aus beiden Welten genügend Eigenschaften mit, um freizeitaktive Singles und wohlsituierte Kleinfamilien zufrieden zu stellen.

Daten Jaguar E-Pace P 300 AWD R-Dynamics SE Länge x Breite x Höhe (m) 4,40 x 1,98 x 1,65 Radstand (m) 2,68 Motor R4-Benziner, 1998 ccm Leistung 221 kW / 300 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 400 Nm von 1500 – 4500 U/min Antrieb Allradantrieb Getriebe Neun-Gang-Automatik Höchstgeschwindigkeit 243 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,5 Sek. Verbrauch (nach WLTP-Norm) 8,5 Liter Testverbrauch 9,3 Liter/100 km CO2-Emissionen 194 g/km, EU 6 Leergewicht Testwagen 1900 Kg zul. Gesamtgewicht 2400 kg Kofferraumvolumen 577 bis 1234 Liter Ladekante 75 cm Max. Anhängelast 1800 kg Basispreis 59 650 Euro Testwagenpreis 67 224 Euro

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VW T-Roc Cabrio Erlkönig

Di, 09/10/2018 - 16:15

Volkswagen hat nun also betätigt, dass die Wolfsburger Autobauer eine offene Version des Crossover-SUV zum kürzlich vorgestellten Crossover-SUV T-Roc nachschieben werden. Hier sieht man nun die ersten Schnappschüsse des offenen Erlkönigs, die in der Nähe des Nürburgring geschossen wurden. Offiziell existiert noch keine Bezeichnung für das Cabrio, dessen Produktion 2020 anläuft.

Mit dem T-Roc Cabrio will sich Volkswagen neue Märkte sichern

VW T-Roc Cabrio.
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Volkswagen plant sein Portfolio verschiedensterer SUV kontinuierlich auszubauen. Das auf dem T-Roc basierende offene Gefährt soll seine zukünftigen Kunden besonders über die emotionale Komponente ansprechen. Bis 2020 sollen SUVs bis zu 40 Prozent des weltweiten Absatz von Volkswagen ausmachen. Viele Details der Karosse lassen sich unter der Tarnfolie noch nicht erkennen, aber im Großen und Ganzen übernimmt man viel vom T-Cross Breeze Concept. Die Produktion erfolgt in  Osnabrück, wo Volkswagen plant jährlich 20.000 Einheiten zu fabrizieren. Gegenwärtig wird die Anlage für den Tiguan und dem Porsche Cayman genutzt.

 

 

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i30 Fastback N: Hyundais zweites kompaktes Kraftpaket

Di, 09/10/2018 - 15:21

Mit dem i30 Fastback N feiert Hyundai auf dem Pariser Autosalon (–14.10.2018) die Weltpremiere seines zweiten Hochleistungsmodell. Der fünftürige Kompaktsportler leistet 250 PS (184) und als N Performance noch einmal 25 PS mehr. Das maximale Drehmoment beträgt 353 Newtonmeter, per Overboost-Funktion liegen kurzzeitig 378 Newtonmeter an. Wie der i30 N mit Steilheck steht auch der Fastback N auf 18 oder 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen.

Der Hyundai i30 N Fastback kann ab Jahresende bestellt werden

Hyundai i30 Fastback N.
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Der markentypische Kaskaden-Kühlergrill ist ganz in Schwarz gehalten und mit dem N-Logo in Form einer Rennstreckenschikane bestückt. Die Voll-LED-Scheinwerfer verfügen über eine schwarz eingefärbte Blende. Die seitlichen Lufteinlässe an der Front sind für eine verbesserte Bremsenkühlung besonders groß geraten und aerodynamisch optimiert, um Verwirbelungen rund um Motor und Radhäuser zu minimieren. Dazu kommen Sportfahrwerk mit adaptiven Stoßdämpfern, Launch Control und eine Differenzialsperre sowie Sportabgasanlage mit variabler Klappensteuerung und fünf Fahrmodi. Rot eingefärbt sind die Sättel der Hochleistungs-Bremsanlage, schwarz gefasst sind die Seitenschweller, Außenspiegel und der in die Heckklappe integrierte Spoiler.

Dem Hyundai i30 Fastback N exklusiv vorbehalten bleibt die neue Lackierung in Shadow Grey

Hyundai i30 Fastback N.
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Den Innenraum prägen ein schwarzer Dachhimmel, Einlagen aus dunklem Metall, Sportsitze und Zierelemente in knalligem Rot. Für den Fahrer gibt es Sportlenkrad und Sportschaltknauf, jeweils mit dem N-Logo verziert, und Instrumente mit eigener Skalierung und roten Zeigern. Über dem Display des Bordcomputers gibt eine LED-Schaltanzeige Auskunft über den optimalen Zeitpunkt für den Gangwechsel unter sportlichen Aspekten. Der Bereich des Drehzahlmessers variiert je nach Motoröltemperatur.

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Elektrisch in den Urlaub? Der Hyundai Kona kann’s

Di, 09/10/2018 - 14:59

Der für die Presse reservierte erste Tag auf der „Mondial Paris Motor Show“ war hart genug und endete mit den üblichen Blessuren: platte Füße, müde Beine und ein Durcheinander im Hirn, das die vielen neuen Impressionen zu verdauen hatte. Doch die Arbeit war noch nicht vorbei. Jetzt hatte uns Hyundai noch angeboten, mit einem Kona Elektro batteriebetrieben die Heimreise anzutreten.

Auch bei Autos scheint sich die Geschichte bisweilen zu wiederholen

Hyundai Kona Elektro auf der Tour Paris – Frankfurt.
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Das bedeutete nichts anderes, als die 587 Kilometer vom Ausstellungsgelände an der Porte de Versailles in Paris allein mit Strom als Treibstoff bis zum achten Stock im neuen The Squaire Parking-Parkhaus am Frankfurter Flughafen zurückzulegen, wo wir Hyundai das Fahrzeug wieder zurückgeben würden. Wir – das waren zehn Journalisten in fünf Autos, begleitet von einem Tross Elektroexperten aus der deutschen Hyundai-Zentrale. Die sollten bei Problemen Hilfestellung leisten. Doch Probleme gab es keine, wie sich später herausstellen sollte.

Als in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren der Dieselmotor mit seinen geringen Verbräuchen damit begann, sich auch in Pkw breit zu machen, versuchte sich die Fachpresse gegenseitig mit Versuchen zu überbieten, für wie viele Kilometer etwa der Tank eines solchen Autos wohl im Extremfall reichen würde. Im Zeitalter der beginnenden Elektromobilität ist Hyundai eines der ersten Unternehmen, die es wagen, eine Probe aufs Exempel zu machen. Ganz nach dem Motto: Wie weit werden die Kilowattstunden der Batterie das Auto wohl tragen?

587 Kilometer in einem Rutsch sind allerdings auch der Papierform nach für einen Kona Elektro mit 205 PS (150 kW) ein ziemliches Ding der Unmöglichkeit – wenn er sich auf der Straße nicht als rollendes Verkehrshindernis präsentieren soll. So rühmt sich zwar zur Zeit Deutschlands Autozeitschrift mit den großen Buchstaben, dem kompakten Elektro-SUV Kona die beeindruckende elektrische Reichweite von 613 Kilometern mit einer Batterieladung abgetrotzt zu haben. Dieser Wert liegt 131 Kilometer über der Werksangabe von 482 Kilometern nach der neuen WLTP-Verbrauchsnorm. Hätte die Redaktion diesen Versuch – wie wir – auf der französischen A4 zwischen Paris und der Grenze zu Deutschland bei Saarbrücken unternommen, wären ihnen wohl die gallischen Fernfahrer mit der Überzeugungskraft ihres Landsmanns Obelix aufs oder ins Heck gerückt.

Wir hatten uns jedenfalls fest vorgenommen, uns dem Verkehrsfluss so realistisch wie erforderlich anzupassen

Hyundai Kona Elektro auf der Tour Paris – Frankfurt.
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Dazu blieb uns auch im Feierabendverkehr auf den ersten Kilometern durch die Pariser Vororte im Stop-and-Go-Verkehr nicht viel anderes übrig. Trotz ständigem Bremsen und neuem Beschleunigen schwankte zu unserer Überraschung der angezeigte Verbrauchswert auf der Instrumententafel ständig rund um den nach der WLTP-Norm angegebenen Durchschnittswert von 14,2 kWh auf 100 Kilometer. Dazu trug natürlich auch bei, dass der Kona Elektro durch regeneratives Bremsen elektrische Energie zurückgewinnt und diese in der 64 kWh großen Lithium-Polymer-Hochvolt-Batterie speichert.

Da es weder unsere Müdigkeit durch den Messebesuch noch die Reichweite der Batterie angebracht erscheinen ließen, die Tour de France noch am gleichen Abend zu vollenden, hatte Hyundai einen Stopp 120 Kilometer östlich von Paris im 3000-Einwohner-Nest Fère-en-Tardenois eingeplant. In der dortigen gleichnamigen Burg, heute ein Hotel, soll Charles de Batz de Castelmore, genannt Comte d’Artagnan, im 17. Jahrhundert bisweilen genächtigt haben. Wo damals der Anführer der drei Musketiere aus Alexandre Dumas Roman sein müdes Haupt zur Ruhe bettete, durften auch wir eine Nacht verbringen. Grund genug für Hyundai, unserer Aktion den Slogan „Be an electric musk@teer“ zu verpassen.

Am nächsten Tag wurde es dann ernst

Hyundai Kona Elektro auf der Tour Paris – Frankfurt.
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Über Nacht mit frischer Energie für Fahrer und Fahrzeug versorgt, ging es wieder auf die A4. Leider mussten wir die Champagne mit ihrer reizvollen Hauptstadt Reims und ihrem noch reizvolleren Getränk, dessen Basis auf den riesigen Rebenfeldern rundum heranwächst, links liegen lassen. Weniger schade empfanden wir, dass auch Verdun mit seiner blutigen Vergangenheit und den sich anschließenden Ardennen das gleiche Schicksal traf.

Wir versuchten nun, die Vorteile der adaptiven Geschwindigkeits-Regelanlage mit Abstandsregelung und Stopp-Funktion des Kona Elektro im Sinne besonders sparsamen Umgangs mit der gespeicherten Energie zu nutzen und hängten uns einem Fahrzeug ans Heck, das es eher gemütlich angehen ließ. Das brachte uns zwei wichtige Vorteile: Erstens konnten wir den Windschatten des anderen Autos nutzen, zweitens wurde der Fahrer entlastet. Bremste der Vorläufer, dann bremste unser Kona ebenfalls, beschleunigte der andere, machte unserer das auch. Strom lieferten uns zudem die längeren Gefällstrecken der Autobahn durch die Ardennen, so dass wir uns um den Elektrizitätsvorrat vorerst keine Sorgen machen mussten. Rekuperation (Energierückgewinnung) heißt sowas auf Neudeutsch.

Auf Dauer jedoch ging uns das Hinterherfahren auf den Geist

Hyundai Kona Elektro.
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Schließlich ließen uns die Nerven im Stich, wir wechselten auf die Überholspur und verordneten dem Tempomat die französisch erlaubte Spitzengeschwindigkeit auf Autobahnen von 130 km/h. Das machte sich freilich sofort auf der Verbrauchsanzeige mehr als deutlich bemerkbar. Nun kletterte sie unaufhaltsam in die Höhe und pendelte sich in der Gegend von 16 kWh auf 100 Kilometer ein.

Fazit:

Am Ende hatten wir auf der Strecke Paris – Frankfurt im Schnitt 16,2 kWh auf 100 Kilometer verbraucht, hätten also genug Saft für zweimal knapp 400 Kilometer in der Batterie mit ihrer Kapazität von 64,0 kWh gehabt. Bei ganz normaler Fahrweise wohlgemerkt, mit der wir auch ein Auto mit traditionellem Verbrennungsmotor bewegt hätten. Weil das aber nicht ganz vom Château de Frère Hôtel bis Frankfurt gereicht hätte, legten wir an der Raststätte Goldene Bremm bei Saarbrücken, wo es eine 100 kWh-Schnellladestation gibt, noch einen Zwischenstopp ein. Schon nach einer Dreiviertelstunde ging es wieder weiter.

Rechnen wir zusammen: Eine Strecke von 800 Kilometern mit einer vernünftigen Erholungspause zum Schnellladen dazwischen – das reicht meist locker für eine Reise in die Ferien und entspricht zum Beispiel der Autobahn-Distanz zwischen Köln und Mailand. Und wie steht es mit den Treibstoffkosten? Die würden beim derzeitigen Durchschnittspreis in Deutschland von 0,30 Euro pro Kilowattstunde weniger als 40 Euro betragen. Für ein dem Kona Elektro vergleichbares SUV mit Benzinmotor wäre mindestens das Doppelte fällig.

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BMW 3er Limousine kommt ab März 2019

Di, 09/10/2018 - 14:38

BMW stellt die neue 3er Limousine beim Pariser Mondial de l’Automobile (-14.10.2018) vor. Die Markteinführung beginnt am 9. März 2019. Der 3er wird in München, Shenyang (China) und Luis Potosi (Mexiko) produziert. Die Limousine ist 76 Millimeter länger, 16 Millimeter breiter und einen Millimeter höher als sein Vorgänger. Radstand und Spurweite wurden vergrößert. Die Serienausstattung umfasst Voll-LED-Scheinwerfer.

Zur Wahl stehen bei Diesel und Benziner jeweils zwei Vierzylinder-Motoren, sowie ein Sechszylinder-Dieselmotor

BMW 3er Limousine.
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Der neue Anzeigenverbund aus Control Display und Instrumentenkombi ist auf wenige Funktionsfelder konzentriert. Im Zentrum der Instrumententafel bilden die Anzeigen und Bedientasten der Klimaanlage und die Luftausströmer eine Einheit. Zur Aktivierung der Lichtfunktionen dient ein Tastenfeld neben dem serienmäßigen Sport- Lederlenkrad. Der Start-/Stopp-Knopf ist nun im neugestalteten Bedienfeld auf der Mittelkonsole angeordnet, wo sich neben dem Schalthebel beziehungsweise Gangwahlschalter auch der i-Drive-Controller, die Tasten für Fahrerlebnisschalter und elektromechanische Parkbremse befinden.

Zum Verkaufsstart der neuen BMW 3er Limousine stehen fünf kraftvolle und effiziente Motoren zur Auswahl. Das Angebot umfasst zwei Vierzylinder-Ottomotoren mit 184 PS im BMW 320i, und mit 258 PS im BMW 330i sowie zwei Vierzylinder-Diesel mit 150 PS im BMW 318d und 190 PS im BMW 320d. Ein 265 PS starker Reihensechszylinder-Dieselmotor treibt den BMW 330d an. Alle Modellvarianten entsprechen der Abgasnorm Euro 6d-Temp. Im 320d ist intelligenter Allradantrieb erhältlich.

Das Gesamtgewicht fällt je nach Modellvariante um bis zu 55 Kilogramm niedriger aus

BMW 3er Limousine.
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Die neue BMW 3er Limousine weist zudem einen tiefen Fahrzeugschwerpunkt und eine im Verhältnis 50 : 50 ausbalancierte Achslastverteilung sowie eine umfangreich gesteigerte Steifigkeit von Karosseriestruktur und Fahrwerksanbindung auf. Optimierte Aerodynamik-Eigenschaften reduzieren den Luftwiderstandsbeiwert auf bis zu 0,23 (BMW 320d). Bestandteil der serienmäßigen Fahrwerkstechnik sowie des optionalen M-Sportfahrwerks sind die erstmals in einem BMW Modell eingesetzten hubabhängigen Dämpfer.

Erhältlich sind die Ausstattungslinien Modell Advantage, Modell Sport Line, Modell Luxury Line und Modell M Sport. Serienmäßig weist die Frontscheibe eine Akustikverglasung auf, die als Sonderausstattung auch für die Seitenscheiben der Türen erhältlich ist. Das optionale Glasdach weist eine um 100 Millimeter verlängerte Durchsichtfläche auf. Der 480 Liter große Gepäckraum der neuen BMW 3er Limousine bietet eine im Verhältnis 40 : 20 : 40 geteilte und umklappbare Fondsitzlehne. Optional werden eine automatische Heckklappenbetätigung sowie eine elektrisch aus- und
einschwenkbare Anhängevorrichtung angeboten.

Umfangreiche Ausstattung

BMW 3er Limousine.
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Zur Serienausstattung gehören die Spurverlassenswarnung sowie die Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion, deren jüngste Ausführung auch auf erkannte Radfahrer hinweist. Optional werden unter anderem die Aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion und der Driving Assistant mit Spurwechselwarnung, Heckkollisions- und Querverkehrswarnung angeboten. Der Assistant Professional bietet Lenk- und Spurführungsassistenten. Außerdem ist der Parkassistent erhältlich, der beim Ein- und beim Ausparken sowohl die Lenkaufgaben, als auch das Beschleunigen und Bremsen sowie die Gangwahl des Steptronic Getriebes übernimmt. Zum Funktionsumfang gehört außerdem der Rückfahrassistent, der das Fahrzeug beim Zurücksetzen auf einer Strecke von bis zu 50 Metern exakt auf dem zuvor vorwärts befahrenen Kurs hält. Optional werden LED-Scheinwerfer mit BMW Laserlicht mit einer Reichweite von rund 530 Metern angeboten.

In der neuen BMW 3er Limousine wird erstmals der BMW Intelligent Personal Assistant präsentiert, ein intelligenter, digitaler Charakter, der mit „Hey BMW“ angesprochen werden kann. Ihm kann man einen eigenen Namen geben.

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Toyota Camry nach 14 Jahren wieder da

Di, 09/10/2018 - 14:26

Nach 14 Jahren kehrt der Toyota Camry zurück. Die jüngste Generation der meistverkauften Mittelklasselimousine der Welt gibt auf dem Pariser Autosalon (–14.101.2018) als Hybrid ihr Europadebüt. Auf den Markt kommen soll das Modell im ersten Quartal des nächsten Jahres.

Der Hybrid schafft 180 Stundenkilometer Spitze

Toyota Camry.
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Der 2,5-Liter-Vierzylinder leistet 177 PS und bringt es in Kombination mit dem Elektromotor auf eine Systemleistung von 218 PS (160 kW). Damit beschleunigt der Camry Hybrid in 8,3 Sekunden auf 100 km/h.n Die Höchstgeschwindigkeit ist, wie bei allen Hybridmodellen der Marke, auf 180 km/h limitiert. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch liegt bei 4,3 Litern je 100 Kilometer. Die knapp 4,90 Meter lange Limousine bietet ein Kofferraumvolumen von 524 Litern.

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Toyota RAV4 zeigt sich komplett erneuert

Di, 09/10/2018 - 14:15

Toyota präsentiert auf dem Autosalon in Paris (–14.10.2018) den komplett erneuerten RAV4. Der Hybridantrieb, zu dem 85 Prozent aller Käufer greifen, entwickelt jetzt 222 PS (163 kW) statt 197 PS und ist mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder gekoppelt. Auch der Allradantrieb wurde noch einmal optimiert.

Für die Beschleunigung von null auf 100 km/h benötigt das neue Modell nur noch 8,1 Sekunden

Toyota RAV4 Hybrid.
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Dank der neuen TNGA-Plattform konnte die Gewichtsverteilung des SUV-Klassikers auf das Verhältnis 51 (vorne) zu 49 (hinten) optimiert werden, die Bodenfreiheit erhöht sich um anderthalb Zentimeter. Bei leicht kürzerer Fahrzeuglänge und größerer Breite wuchs der Radstand des RAV4 um drei Zentimeter, das Kofferraumvolumen beträgt 580 Liter. Der neue RAV4 wird nach WLTP homologiert. Erwartet werden nach dem alten NEFZ Verbrauchswerte von 4,4 Litern je 100 Kilometer. Alternativ zum Hybrid wird es einen 2,0-Liter-Benzinmotor geben. Das Paket der Assistenzsysteme wird um eine Spurverfolgung erweitert. Damit bleibt der RAV4 auf gut ausgebauten Straßen bis 50 km/h selbstständig in seiner Fahrspur.

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Volvo V60 Cross Country startet zum Jahreswechsel

So, 07/10/2018 - 08:27

Zum Jahreswechsel bringt Volvo auch den V60 der zweiten Generation als höher gelegten und robuster beplankten Cross Country. Das Modell kann ab sofort zu Preisen ab 52 350 Euro zunächst ausschließlich in Verbindung mit dem 190 PS (140 kW) starken D4-Dieselmotor, Allradantrieb und Acht-Gang-Automatik bestellt werden.

Benziner und Hybrid folgen

Volvo V60 Cross Country.
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Alternativ lässt sich der Neue auch über das Mobilitätsangebot „Care by Volvo“ zu einem monatlichen Fixpreis abonnieren, der nahezu alle Fahrzeugkosten (außer Tanken) abdeckt. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen der 250 PS (184 kW) starke Benziner T5 AWD sowie auch Mildhybrid- und Plug-in-Hybridvarianten. Der Volvo V60 Cross Country D4 AWD entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern, das zwischen 1750 Umdrehungen in der Minute und 2500 U/min anliegt. Er verfügt über einen auf Knopfdruck aktivierbaren Offroad-Modus, der Motor, Getriebe, Lenkung und Bremsen an die im Gelände vorherrschenden Fahrbedingungen anpasst.

Neben der um 60 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit und einer breiteren Spur – vorn plus 39 Millimeter, hinten plus 23 Millimeter – kennzeichnet den Kombi ein eigenständiges Design: Die Frontpartie ziert ein schwarzer Kühlergrill mit vertikalen Streben und Chromapplikationen. Auch die markante Front- und die Heckschürze mit eingeprägtem Cross Country Schriftzug heben sich von der Standardvariante ab. Weitere Akzente setzen schwarze Seitenschweller und Radhausverbreiterungen sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im Fünf-Doppelspeichen-Design mit Diamantschnitt/Graphitoptik.

Bis 130 Km/h teilautonomes Fahren

Volvo V60 Cross Country.
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Die Ausstattung bietet unter anderem Zwei-Zonen-Klimaautomatik, digitale Instrumentenanzeige, Sitzheizung, Lenkrad und Schalthebel in Lederausführung und Komfortsitze mit einstellbarer Beinauflage vorne. Optional stehen unter anderem der Pilot Assist zum teilautonomen Fahren bis 130 km/h und ein Cross Traffic Alert ebenfalls mit Notbremsfunktion zur Verfügung.

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Jaguar I-Pace fährt unter dem Ärmelkanal

So, 07/10/2018 - 07:45

Um die Alltagstauglichkeit des I-Pace zu untermauern hat Jaguar mit dem Fahrzeug eine Nonstop-Fahrt über 369 Kilometer von London nach Brüssel unternommen.

Jaguar I-Pace auf der Fahrt von London nach Brüssel.
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Nach dem Start mit voll geladener 90-kWh-Batterie führte die Reise zunächst zum Eingang des Kanaltunnels bei Folkestone. Dort unterquerte die Limousine den Ärmelkanal im 50 Kilometer langen Servicetunnel. Nachdem der Fahrer den zwischen den beiden Eisenbahnröhren verlaufenden Tunnel in Calais wieder verlassen hatte, steuerte er weiter nach Osten und erreichte den historischen Mont des Arts im Zentrum von Brüssel mit noch acht Prozent Restbatteriekapazität.

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Mercedes-Benz B-Klasse mit mehr Sport für den Tourer

Sa, 06/10/2018 - 08:48

Die neue Mercedes-Benz B-Klasse betont das sportliche Flair in und um den Sports Tourer: Sie wirkt dynamischer als ihr Vorgänger, fährt sich agiler und bietet mehr Komfort. Die Motoren sind sauberer und effizienter geworden. Wegweisend ist auch die Benutzeroberfläche des Multimediasystems MBUX mit brillanter Grafik, „Hey Mercedes“-Sprachsteuerung, Touchscreen und Augmented Reality. Die neue B-Klasse ist ab 3. Dezember 2018 bestellbar und wird ab Februar 2019 ausgeliefert.

Mit sportlicher Optik weg von der Konkurrenz

Mercedes-Benz B-Klasse.
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Die Designer hatten den Auftrag, die neue B-Klasse optisch aus der Welt der Minivans herausragen zu lassen. Dazu tragen ein langer Radstand von 2729 mm, die kurzen Überhänge und die leicht abgesenkte Dachlinie bei. Zusammen mit größeren Rädern (16 Zoll bis 19 Zoll) entstehen so dynamische Proportionen. Die flache Frontpartie mit fließendem Übergang von der Motorhaube über die A-Säule zur Frontscheibe und die muskulöse Karosserieschulter unterstreichen den sportlichen Gesamteindruck. Der große Dachspoiler und die hochglänzend schwarzen, seitlich an der Heckscheibe angebrachten Spoiler verbessern die Aerodynamik und sorgen für sportliche Optik. Der Luftwiderstandsbeiwert beginnt bei 0,24 (Vorgänger 0,25).

Zum sportlichen Auftritt passen die flachen Frontscheinwerfer mit H7-Licht und LED Tagfahrlicht. Ab Ausstattung mit Voll-LED Scheinwerfern hat die B Klasse als eigene Tagfahrlicht-Signatur eine Doppelfackel. Besonders sportlich wirken die auf Wunsch erhältlichen Multibeam-LED- Scheinwerfer. Sie ermöglichen eine schnelle und elektronisch gesteuerte Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation. Am Heck betonen die zweigeteilten Leuchten, die nach unten in den Stoßfänger ausgelagerten Reflektoren und dessen schwarz abgesetztes Unterteil in Diffusoroptik mit einem Chromzierstab die Breite.

Mehr Platz und besonders gute Rundumsicht

Mercedes-Benz B-Klasse.
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Das Interieur der B-Klasse entspricht der Raumarchitektur der A-Klasse, bleibt aber eigenständig: Während die Instrumententafel des Schwestermodells in zwei horizontale Grundkörper aufgeteilt ist, hat die der B-Klasse ein einziges Grundvolumen. Dieses fällt zu den Insassen hin ab und ist im Fahrer- und Beifahrerbereich ausgeschnitten. Vor dem Fahrer trägt dieser Ausschnitt die freistehende Bildschirmeinheit, die in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich ist: mit zwei 7-Zoll-Displays (17,78 cm), mit einem 7- und einem 10,25-Zoll-Display (26 cm) und in der Widescreen-Version mit zwei 10,25-Zoll-Displays. Als Option ist ein Head-up-Display erhältlich. Die Mittelkonsole mit touchbasiertem Bedien- und Eingabesystem ist wie in der E-Klasse in „Black-Panel-Optik“ ausgeführt.

Der Fahrer sitzt 90 Millimeter höher als in einer A-Klasse und genießt so eine besonders gute Rundumsicht. Die Sitze bieten eine flachere Sitzposition und einen größeren Verstellbereich, was auch den maximalen Kopfraum vergrößert. Mit Sitzklimatisierung und Multikontursitzen mit Massagefunktion sind für die B-Klasse neue Sonderausstattungen erhältlich. Die Lehne der Rücksitze ist serienmäßig 40:20:40 teilbar, je nach Ausführung ist die Fondsitzanlage ab Mitte 2019 um 14 Zentimeter verschiebbar, und die Lehne in eine steilere Position klappbar, um das Kofferraumvolumen hinter den Fondsitzen zwischen 455 und 705 Litern zu variieren. Bei umgelegtem Fondsitz und dachhoher Beladung passen hinter den Vordersitzen bis zu 1540 Liter in den dank verstellbarem Laderaumboden ebenen Gepäckraum. Mehr Platz ist auch in der Breite: Mit 1456 Millimetern (plus 33 mm) hat die Ellenbogenbreite vorne Mittelklasse-Dimensionen erreicht.

Erstmals auch teilautomatisiert

Mercedes-Benz B-Klasse.
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Als zweites Pkw-Modell nach der A-Klasse erhält die neue B-Klasse das Multimediasystem MBUX (Mercedes-Benz User Experience), das zugleich eine neue Ära bei Mercedes me Connectivity eingeläutet hat.
Erstmals kann die B-Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Dafür erfasst sie das Verkehrsumfeld mit verbesserten Kamera- und Radarsystemen bis zu 500 m voraus und nutzt Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent Distronic als Teil des Fahrassistenz-Pakets den Fahrer in vielen Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit komfortabel vorausschauend vor z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen. Hinzu kommen der Aktive Nothalt-Assistent und ein intuitiv verständlicher Aktiver Spurwechsel-Assistent. Serienmäßig an Bord der neuen B-Klasse ist ein erweiterter Aktiver Brems-Assistent. Er hilft, Kollisionen mit langsamer vorausfahrenden, anhaltenden und stehenden Fahrzeugen und jetzt auch mit querenden Fußgängern und Fahrradfahrern in ihrer Schwere zu mindern oder ganz zu vermeiden.

Die B-Klasse erhält neue, effiziente Motoren, die alle die Euro 6d-TEMP-Grenzwerte erfüllen. Ihr Debüt feiert die für den Quereinbau angepasste Version der Zweiliter-Dieselbaureihe OM 654 mit 150 PS (110 kW) und 190 PS (140 kW). Dank der erweiterten Abgasnachbehandlung mit SCR-Katalysator ist die B-Klasse mit dem OM 654q als erstes Kompaktmodell von Mercedes-Benz nach der erst ab dem 1.1.2020 für Neutypen vorgeschriebenen Euro 6d-Norm zertifiziert. Der große Diesel ergänzt den bereits aus der A-Klasse bekannten Vierzylinder-Diesel (OM 608) mit 1,5 Litern Hubraum, 115 PS (85 kW) und bis zu 260 Nm. Zum Start stehen außerdem zwei Vierzylinder-Benziner der Baureihe M 282 mit 1,33 Liter Hubraum und 136 PS (100 kW) und 163 PS (120 kW) zur Verfügung. Zu ihren Innovationen zählen Zylinderabschaltung.

B-Klasse zum Start mit fünf Motorisierungen und Automatik

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Die B-Klasse startet zunächst ausschließlich mit Doppelkupplungsgetrieben. Neu ist hier das 8G-DCT mit acht Stufen, das in Verbindung mit dem größeren Dieselmotor zum Einsatz kommt. Weitere neue Motoren folgen, ebenso Modelle mit Allradantrieb 4Matic.

Folgende fünf Motorisierungen sind zum Start der B-Klasse verfügbar:
B 180 (100 kW/136 PS, 200 Nm) mit 7G-DCT Doppelkupplungsgetriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6 5,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 128-124 g/km)
B 200 (120 kW/163 PS, 250 Nm) mit 7G-DCT Doppelkupplungsgetriebe
B 180 d (85 kW/116 PS, 260 Nm) mit 7G-DCT Doppelkupplungsgetriebe
B 200 d (110 kW/150 PS, 320 Nm) mit 8G-DCT Doppelkupplungsgetriebe
B 220 d (140 kW/190 PS, 400 Nm) mit 8G-DCT Doppelkupplungsgetriebe

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Audi SQ2 ist in unter fünf Sekunden auf 100

Sa, 06/10/2018 - 08:42

4,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und eine Abregelung der Geschwindigkeit bei Tempo 250 – das sind für ein kompaktes SUV beeindruckende Werte. Zu sehen sind sie auf dem Pariser Autosalon in Form des Audi SQ2. Sein 2,0-Liter-TFSI-Motor leistet 300 PS (221 kW) und liefert 400 Newtonmeter Drehmoment, die im Bereich von zwischen 2000 und 5200 Umdrehungen pro Minute anliegen.

Auf Wunsch mit virtuellem Cockpit

Audi SQ2.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Mit an Bord sind das Fahrdynamiksystem Audi drive select und das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic mit kurzen Zwischengasstößen beim Gangwechsel sowie der Allradantrieb Quattro. Die Karosserie des SQ2 ist zwei Zentimeter tiefergelegt. Zur Serienausstattung gehören Sportsitze, schwarze Innenraumauskleidung, modellspezifische Gimmicks und Details. Das virtuelle Cockpit ist auf Wunsch erhältlich. Zu den Fahrhilfen gehört auch der bis 65 km/h aktive Stauassistent.

Zum Preis und dem Zeitpunkt der Markteinführung äußerte sich Audi noch nicht.

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Ein schönes Geschenk: Neuauflage des Porsche 935 mit 700 PS

Sa, 06/10/2018 - 07:27

Porsche stellt jetzt im Rahmen der historischen Motorsportveranstaltung Rennsport Reunion auf dem Laguna Seca Raceway den neuen 935 vor. Der 700 PS (515 KW) starke Rennwagen, dessen Karosserie an den legendären Porsche 935/78 erinnert, wird in einer Kleinserie von 77 Stück gefertigt. „Dieses spektakuläre Auto ist das Geburtstagsgeschenk von Porsche Motorsport an die Fans in aller Welt“, sagt Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge. „Da das Auto nicht homologiert ist, mussten Ingenieure und Designer nicht den üblichen Reglements folgen und konnten sich dementsprechend frei entfalten.“

Homage an „Moby Dick“

Clubsport-Rennwagen mit 700 PS zum Jubiläum 70 Jahre Porsche Sportwagen.
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Die Technik des Rennwagens für Clubsport-Veranstaltungen und private Rennstrecken-Trainings basiert auf dem Hochleistungssportwagen 911 GT2 RS. Wie bereits beim historischen Vorbild wurden große Teile der Karosserie durch Anbauteile aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff (CFK) ersetzt beziehungsweise ergänzt. Mit seinem stromlinienförmigen Heck erstreckt sich der 935 auf eine Länge von 4,87 Meter. In der Breite misst der exklusive Clubsport-Renner 2,03 Meter.

Die Aerodynamik wurde komplett neu entwickelt. Sie ist eine Homage an den Le-Mans-Rennwagen Porsche 935/78, der von den Fans aufgrund seiner langgestreckten Form, der massiven Verbreiterungen und der Grundfarbe weiß „Moby Dick“ genannt wurde. Die markanten Radhausentlüftungen auf den vorderen Kotflügeln, die auch beim GT3-Kundensportfahrzeug 911 GT3 R zu finden sind, erhöhen den Abtrieb an der Vorderachse. Der 1909 Millimeter breite und 400 Millimeter tiefe Heckflügel sorgt für die aerodynamische Balance.

Von allen etwas

Clubsport-Rennwagen mit 700 PS zum Jubiläum 70 Jahre Porsche Sportwagen.
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Viele Details des Exterieurs zitieren erfolgreiche Fahrzeuge aus der hauseigenen Motorsport-Geschichte: Während die aerodynamisch verkleideten Felgen an die des 935/78 erinnern, sind die LED-Rückleuchten in den Endplatten des Heckflügels an den LMP1-Renner 919 Hybrid angelehnt. Die Außenspiegel stammen vom aktuellen Le-Mans-Sieger 911 RSR, die exponierten Abgasendrohre aus Titan sind dem Porsche 908 aus dem Jahr 1968 nachempfunden.

Diese Zitate setzen sich im Cockpit fort. Der Wählhebel des Getriebes ist in Schichtholz-Optik gestaltet und erinnert an Rennmodelle wie den 917, den 909 Bergspyder oder den Supersportwagen Carrera GT. Das Carbon-Lenkrad und das dahinterliegende Farbdisplay übernimmt der 935 vom 911 GT3 R des Modelljahres 2019. Ein massiver Sicherheitskäfig gewährleistet in Verbindung mit einem Rennschalensitz und Sechspunkt-Gurten maximale Sicherheit. Ein zweiter Sitz für die Beifahrerseite ist optional erhältlich. Eine Klimaanlage sorgt für eine optimale Innenraumkühlung.

Fahrassistenzsysteme komplett abschaltbar

Clubsport-Rennwagen mit 700 PS zum Jubiläum 70 Jahre Porsche Sportwagen.
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Angetrieben wird der neue 935 von einem hochmodernen 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Biturboaufladung, der weitgehend identisch ist mit dem Serienaggregat des straßenzugelassenen 911 GT2 RS. Die Kraft des Heckmotors wird mittels eines Sieben-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebes (PDK) mit starrer Aufhängung an die 310 Millimeter breiten Hinterräder übertragen. Wie bei den GT-Straßenmodellen des 911 betätigt der Fahrer zum Schalten der Gänge griffgünstig platzierte Wippen am Lenkrad. Die 911-typische Gewichtsverteilung sorgt für ein hervorragendes Traktions- und Bremsverhalten. An der Vorderachse sorgen Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssättel in Kombination mit innenbelüfteten und geschlitzten Stahlbremsscheiben mit 380 Millimeter Durchmesser für hervorragende Verzögerungswerte. An der Hinterachse sind Vierkolben-Sättel und 355-Millimeter-Scheiben verbaut.

Wie der straßenzugelassene 911 GT2 RS verfügt der 1380 Kilogramm leichte 935 über das Fahrstabilitätssystem PSM (Porsche Stability Management) inklusive Traktionskontrolle sowie ein Antiblockiersystem (ABS). Die Fahrassistenzsysteme lassen sich mit Hilfe eines sogenannten Map-Schalters auf der Mittelkonsole in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrsituation separat verstellen oder komplett abschalten.

Exklusive Auslieferungs-Events für den erlesenen Kundenkreis

Der neue Porsche 935 kann ab sofort zu einem Preis von 701 948 Euro zuzüglich länderspezifischer Mehrwertsteuer bestellt werden. Die Kunden erhalten ihre Fahrzeuge ab Juni 2019 im Rahmen exklusiver Auslieferungs-Events.

Technische Daten Porsche 935 (Typ 991, Gen 2) Länge x Breite x Höhe (m) 4,87 x 2,03 x 1,40 Radstand (m) 2,46 Motor Sechszylinder-Boxer, Biturbo, 3800 ccm Leistung 515 kW (700 PS) EU-Zyklus (Durchschnittsverbrauch) 11,9 Liter/100km CO2-Emissionen 269 g/km CO2 Leergewicht 1380 kg Preis 701 948 Euro

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Chevrolet Colorado ZR2 Bison: Performance-Offroader

Fr, 05/10/2018 - 09:36

Chevrolet hat eine Performance-Variante des Colorado vorgestellt. Der Colorado ZR2 Bison wurde in Zusammenarbeit mit American Expedition Vehicles (AEV) entwickelt. Im Vergleich zum Z71 ist der Colorado ZR2 Bison um 50 Millimeter höher gelegt. Zum Einsatz kommen außerdem Multimatic-DSSV-Dämpfer und elektronische Sperrdifferentiale an Vorder- und Hinterachse. Die Querlenker sind aus geschmiedetem Stahl hergestellt. Den Vortrieb ermöglicht ein 2.8-Liter-Duramax-Turbodiesel mit 186 PS und 500 Newtonmeter maximalem Drehmoment.

Der Pickup verfügt über insgesamt fünf Unterfahrschutzplatten

Chevrolet Colorado ZR2 Bison.
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Front und Heck des Midsize-Trucks sind durch Stahlplanken geschützt. Der ZR2 Bison steht auf 17 x 8 Zoll Leichtmetallfelgen und trägt außen wie innen AEV-Schriftzüge. Der Pickup für extreme Offroadeinsätze kann sowohl als Crew- als auch als Extended-Cab bestellt werden. Die Markteinführung ist im Januar 2019. Der Chevrolet Colorado ZR2 Bison ist exklusiv für die Heimatmärkte USA und Kanada bestimmt.

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