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Aktualisiert: vor 38 Sekunden

Yong Kew Park ist neuer Europapräsident von Kia

Mo, 06/11/2017 - 13:06

Yong Kew Park (57) ist neuer Präsident von Kia Motors Europe. Er verantwortete zuletzt das Russlandgeschäft der Marke und löst Ho Sung Song ab.

Yong Kew Park ist in der Frankfurter Europazentrale künftig für die Vertriebs- und Wachstumsstrategien der 30 europäischen Märkte zuständig. Er hat mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und war unter anderem als Vertriebschef von Dongfeng Yueda Kia Motor Co. in China tätig. Außerdem hatte er verschiedene leitende Positionen bei Kia in Zentral- und Südamerika sowie in Afrika und im Nahen Osten inne. Bei Kia Motors America war er 2011 Chefkoordinator.

Vorgänger Ho Sung Song wechselt als Executive Vice President und Chief Operating Officer (COO) der neu gegründeten Global Operations Division an die Unternehmenszentrale nach Seoul.

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EICMA 2017: Die Multistrada bekommt ein umfangreiches Upgrade

Mo, 06/11/2017 - 12:58

Ducati spendiert der Multistrada ein umfangreiches Upgrade. Auf der EICMA (-12.11.2017) zeigt sich das Modell mit neuem, 1262 Kubikzentimeter großem V2-Twin, der vor allem für mehr Drehmoment im unteren und mittleren Bereich sorgt. So verspricht Ducati bei 4000 Touren den Bestwert im Segment. Das neue Triebwerk leistet 158 PS bei 9750 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment von 130 Newtonmetern liegt bei 7500 U/min an.

Die Multistrada wird erneuert

Ducati Multistrada 1260 S D-Air.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Auch das Chassis ist neu. Unter anderem wurden die Schwinge verlängert und die Frontgeometrie, was für besseres Kurvenverhalten und mehr Stabilität bei voller Beladung sorgen soll. Die Multistrada 1260 bietet unter anderem eine sanfter abgestimmte Gasannahme und serienmäßig eine Geschwindigkeitsregelanlage sowie achtfach verstellbare Wheelie- und Traktionskontrolle. Eine weitere Neuerung ist Keyless-Go.

Die 1260 S verfügt zusätzlich über LED-Kurvenlicht, Quickshifter, Multimediasystem mit Smartphone-Koppelung und ein semi-aktives Fahrwerk. Wahlweise ist sie auch mit dem Airbag-Jackensystem D-Air erhältlich. Eine weitere Version ist die Pikes Peak mit noch höherwertigerer Ausstattung und einigen Karbonelementen.

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KTM Freeride E-XC geht in die nächste Runde

Mo, 06/11/2017 - 12:53

KTM bringt Anfang nächsten Jahres die zweite Generation seines Elektromotorrads Freeride E-XC auf den Markt. Der Elektromotor mit 18 kW / 24 PS Spitzenleistung sitzt in einem überarbeiteten Verbundrahmen mit verbesserter Stabilität. Die Kapazität des Powerpacks wurde um die Hälfte gesteigert, so dass eine Ladung für bis zu 90 Minuten reichen soll.

Verbesserte Akkuleigenschaften

Außerdem wird bei der neuen Freeride E-XC die im Freilaufbetrieb und beim Bremsen anfallende Energie zurück in die nun schneller aufladende Batterie gespeist, die auch nach 700 Lade- und Entladezyklen immer noch über 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität verfügen soll. Zusätzlich wurde das Modell einer neuen Upside-down-Gabel mit verbessertem Ansprechverhalten und einem Federbein mit verbesserter Progression und erweiterten Einstellmöglichkeiten ausgestattet.

Die Freeride E-XC zeigt außerdem ein neues Bodywork und ein neues Kombiinstrument sowie eine geänderte Platzierung des Zündschlosses. Sie ist wie andere E-Motorräder auch trotz der höheren Spitzenleistung als Leichtkraftrad und ab 16 Jahren zugelassen. Der Preis beträgt 7695 Euro plus Nebenkosten. Dazu kommen noch 2995 Euro für den Akku und knapp 800 Euro für das Ladegerät. Alternativ können beide für 49 Euro im Monat vier Jahre lang geleast werden.

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Eiskalter VW Camper – California Ocean auf den Lofoten

Mo, 06/11/2017 - 12:42

Publikumsliebling, das kann er. Ganz eindeutig. Mehr als 12 000 im vergangenen Jahr verkaufte California belegen die Beliebtheit des Campingbusses von Volkswagen Nutzfahrzeuge mehr als deutlich. Rund 16 000 Exemplare werden in diesem Jahr verkauft werden. Aber kann der „Cali“ eigentlich auch Wintercamping?

Wintercamping mit dem VW California Ocean

Volkswagen California Ocean.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Achim Hartmann

Reden wir nicht drum herum. Das wohl größte Manko des VW California ist sein Preis. Punkt. Ende der Durchsage. Für das von den Hannoveranern oder ihren Handelspartnern verlangte Geld kann man im bayerischen Hinterland, in Schwäbisch-Sibirien oder der Eifel schon einen Bauernhof erwerben. Der ist dann allerdings, im Gegensatz zum California, immobil. Bei VW gibt es hingegen bis zu über 200 Pferdchen unter der kurzen Stummel-Motorhaube. Als Diesel oder auch als Benziner.

Volkswagen ist der einzige deutsche Automobilhersteller, der die Kombination aus Basisfahrzeug und Ausbau fix und fertig aus einer Hand und aus eigener Produktion anbietet. Zwar kann man auch bei Ford und Mercedes-Benz Reisemobile ordern (Nugget und Marco Polo), bei beiden Modellen fertigt allerdings ein Ausbauer den wohnlichen Innenraum. VW erledigt das selbst. Der erste offizielle Camper von VW kam im Jahr 1988 in Deutschland auf den Markt. Basis war seinerzeit noch der kastig-kantig-kultige VW T3 mit Heckmotor. Rund 22 000 Exemplare wurden von diesem ersten California verkauft. Die nachfolgende Version auf der Basis des frontgetriebenen T4 bringt es auf immerhin 39 000 Einheiten, über 50 000 Einheiten setzte VW vom T5 California ab. Seit Sommer 2015 geht der T6 als „Cali“ ins Rennen um die Käufergunst.

Wir sind mit dem luxuriösen Topmodell Ocean – es gibt noch die Einsteigervariante Beach und die mittlere Ausstattung Coast – unterwegs, angetrieben vom 150 kW / 204 PS starken 2,0-Liter-TDI, gekoppelt an das Sieben-Gang-Direktschaltgetriebe. Außerdem hat der Ocean den traktionsfördernden 4Motion-Antrieb an Bord – schließlich geht es im Winter auf die Lofoten. Gut ausgerüstet dafür ist der ohne Extras 73 126 Euro teure Testwagen ja. Etwa mit Sitzheizung für beide Sitze im Fahrerhaus, Doppelverglasung des Heckfensters, frostgeschützt eingebautem Frisch- und Abwassertank (Fassungsvermögen je 30 Liter), zwei Zusatzbatterien und einer programmierbaren Luft-Standheizung mit Funkfernbedienung und zusätzlichem Zuheizer. Mit Brennstoff wird die Heizung aus dem Dieseltank versorgt, den es optional auch mit 80 Litern Inhalt gibt.

Mit guter Standheizung und geringem Stromverbrauch taugt der „Cali“ hervorragend für kältere Monate

Volkswagen California Ocean. Die Standheizung schlägt sich hervorragend, selbst bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Achim Hartmann

Die Standheizung schlägt sich hervorragend, selbst bei Temperaturen um und unter dem Gefrierpunkt. Der Kraftstoffverbrauch ist gering, und offenbar verhält es sich beim Stromverbrauch ebenso. Jedenfalls läuft die Standheizung während unserer mehrtägigen Reise auf den Lofoten problemlos und ohne jegliche Störungen durch. Unauffällig sorgt sie, gesteuert per Fernbedienung oder Control-Panel über dem Rückspiegel, für Temperaturen im Inneren des Fahrzeugs, die ein Kollege als „muckelig warm“ – auch während der Nacht – beschreibt.

Wir proben Schnee statt Strand, Glühwein statt Cocktail, Nordlichter statt City-Lights. All das meistert der „Cali“ ohne Probleme und mit Bravour. Das elektrohydraulisch per Knopfdruck hochfahrende Aufstelldach sorgt nicht nur für Stehhöhe, sondern bietet auch eine 200 x 120 Zentimeter große Liegefläche im Oberstübchen. Unten lässt sich die Sitz-/Liegebank verschieben und umklappen, das Bett unten ist 114 x 200 cm groß. Schade ist, dass es den California (noch?) nicht mit dem langen Radstand gibt. Das würde unten für ein wenig mehr Platz bei gebautem Bett sorgen. Aber möglicherweise legt VW da ja irgendwann noch nach.

Pfiffige Innenausstattung sorgt für reichlich Platz

VW California Ocean. Klassenüblich ist die Ausstattung der Küche mit zweiflammigem Gaskocher.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Pfiffig ist die Unterbringung des Outdoor-Mobiliars gelöst: Der Campingtisch ist in der Schiebetür untergebracht, zwei Klappstühle lassen sich in der Heckklappe verstauen. Ein Segen für die Nachtruhe der Nachbarn auf dem Campingplatz sind die elektrischen Zuziehhilfen für die Schiebetür und Heckklappe.

Klassenüblich ist die Ausstattung der Küche mit zweiflammigem Gaskocher, den Brennstoff liefert eine 2,8 kg Camping-Gas-Flasche. Zur Küchenausstattung gehören weiterhin eine Edelstahlspüle mit Abdeckung, eine Waeco-Kompressor-Kühlbox mit 42 Litern Inhalt sowie eine Schublade mit Besteckkasten. Dazu gibt es Stauraum für Geschirr und Vorräte, einen Kleiderschrank links im Heck und eine Schublade unter der Sitzbank. Die Zentralelektronik, angeordnet über dem Rückspiegel, dient zur Steuerung von Aufstelldach, Heizung und Kühlbox und erlaubt die Abfrage von Füllstands- oder Akkukapazitäten.

Der California wäre kein echter Volkswagen, ließe sich nicht der Grundpreis mit einigen aufpreispflichtigen Optionen weiter in die Höhe treiben. Mit einigen Posten wie etwa der Markise in Schwarz, Navigationssystem Discover Media Plus, Spurwechselassistent oder Adaptiver Fahrwerksregelung DCC addieren sich die Extras des Testwagens auf eine Summer von über 10 000 Euro. Das macht dann für den California in Top-Version mit dem stärksten Dieselaggregat unter der Motorhaube einen stolzen Gesamtpreis von über 80 000 Euro. Da ist es dann doch gut zu wissen, dass man mit dem Camper auch problemlos im Winter verreisen kann.

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Storck baut ein Fahrrad mit Aston Martin

Mo, 06/11/2017 - 12:07

Storck und Aston Martin haben sich für ein Fahrradprojekt zusammengeschlossen. Ergebnis ist das Fascenario.3 Aston Martin Edition, das auf 107 Einheiten limitiert ist.

Das Komplettrad wiegt nur 5,9 Kilogramm und ist mit der drahtlosen E-Tap-Schaltung von SRAM ausgestattet. Die Schalthebel funktionieren ähnlich wie die Lenkradwippen in einem Sportwagen. Für den Aston Martin auf zwei Rädern ruft Storck 17 777 Euro auf.

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Urteil: Ortskundigkeit kann zu erhöhter Mitschuld führen

Mo, 06/11/2017 - 11:57

Bei einem Unfall kann die Ortskundigkeit eines beteiligten Verkehrsteilnehmers zu dessen erhöhter Mitschuld führen. Dies hat das Amtsgericht Ansbach in einem Urteil festgestellt, bei dem es um eine Streifkollision ging, die für beide Fahrzeuge vermeidbar gewesen wäre (Az. 3 C 775/16).

Wer als Ortskundiger einen Unfall verursacht, bekommt erhöhte Mitschuld

Wie die Deutsche Anwaltshotline berichtet, wollte ein Pkw-Fahrer zwei vor sich fahrende Lastwagen überholen. Nachdem er den ersten hinter sich gelassen hatte und sich auf Höhe des zweiten befand, streifte der Überholende aufgrund einer Fahrbahnverengung den Lkw. Der Pkw-Fahrer forderte daraufhin mehr als 4000 Euro für den entstandenen Schaden.

In einem vom Gericht angeforderten Sachverständigengutachten wurde festgestellt, dass der Unfall für beide Parteien vermeidbar gewesen wäre. Der Lkw hätte am äußersten rechten Fahrbahnrand fahren müssen; der Pkw hätte abbremsen und nach links lenken müssen. Das Gericht entschied dementsprechend, dass beiden Fahrern eine Mitschuld zuzusprechen sei. Allerdings wurde dem Pkw-Fahrer aufgrund seiner Ortskenntnisse mit 60 Prozent das überwiegende Verschulden angelastet, denn er wusste von der Verengung und hatte den erforderlichen Seitenabstand nicht eingehalten.

Das Landgericht Ansbach als Berufungsinstanz sah dies genauso.

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Rückspiegel: Wie das Autoradio im Golf das Laufen lernte

Mo, 06/11/2017 - 11:27

Der ewige Golf. Seit 1974 dominiert der Kompakte aus Wolfsburg seine Fahrzeug-Klasse und setzt dort Maßstäbe. Generation für Generation spiegelt dabei auch das Infotainment – ein Wort, das vier Jahrzehnte jünger ist als der Golf – den Fortschritt wieder. Das Spektrum reicht vom simplen Mono-Radio (1974 immerhin schon im Serien-Lieferumfang) bis zum aktuellen Multimediasystem mit permanenter Onlineanbindung. Wer sich die Entwicklung vom Autoradio zum Infotainment im Golf anschaut, reist dabei aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

Die Geschichte des Golf-Autoradios

Radio Braunschweig im Golf von 1974.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Los geht es 1974 im Golf I mit dem Radio „Braunschweig“. Links ein Drehknopf für „An/Aus“ und Lautstärke, rechts einer für die Senderwahl. Dazwischen drei Tasten: einmal Mittelwelle, zweimal UKW. Das war es. Doch schon bald wird das Radiospektrum erweitert. Etwa um das „Ingolstadt Stereo CR“ – ein Cassetten-Radio. Cassetten? Damals eine Art Spotify zum Anfassen und Selbermachen, 1974 bevorzugt bespielt mit den prägenden Songs des Jahres wie „Waterloo“ (ABBA) oder „It’s Only Rock ’n’ Roll“ (Rolling Stones).

Bereits mit dem Golf II (ab 1983) wird die Sache digital, ein bisschen zumindest. Das Radio „gamma“ zeigt die Radio-Frequenz in einem LCD-Display an und bietet Features wie die Dolby-Taste zur Rauschunterdrückung für Cassetten-Betrieb. Leistung hat nun zudem nicht mehr allein der Golf, sondern auch das code-geschützte Radio. In diesem Fall sind es 4 x 7 Watt Stereo. Als der Golf III 1991 auf den Markt kommt, steht die Cassette noch immer hoch im Kurs. Rauf und runter läuft der Soundtrack einer neuen Epoche: „Wind of Change“ (Scorpions). Immer besser werden der automatische Sendersuchlauf und die vom ARI-System hervorgehobenen Verkehrsdurchsagen.

1997 sprengt der Golf IV die Klassengrenzen, denn das Radio „gamma“ ist erstmals für den Anschluss eines CD-Wechslers ausgelegt. Cassetten passen aber immer noch hinein. Ganz gleich ob Radio, CD oder Cassette – im Spätsommer 1997 ist im Golf vor allem ein Song zu hören: „Candle in the Wind“ (Elton John). Parallel beginnt mit dem „MFD“ der Siegeszug der Doppel-DIN-Geräte; sie bieten ein großes Display und farbige Navigationskarten.

Ab 2003 gibt es im neuen Golf V nur noch die Doppel-DIN-Geräte. Etwa das „RCD 300“ mit CD-Laufwerk. Die Cassette ist Geschichte; dafür kommt das Mobiltelefon an Bord. Design und Technik des Radio-Navigationssystems „MFD2“ nehmen bereits Kurs in Richtung Zukunft; optional kann an das Gerät nun ein digitaler MP3-Player angeschlossen werden.

Premiere für das Touchscreen im Golf VI

Aktuelle Top-Infotainment-Ausstattung im Golf von 2017.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Im Golf VI feiern 2008 mit dem neuen „RNS 510“ der Touchscreen und das DVD-Laufwerk Premiere. Erstmals darf hier von einem Multimediasystem die Rede sein. Es ist unter anderem mit einem USB-Anschluss, digitalem Radioempfang (DAB), dynamischer Navigation und einer 30-GB-Festplatte ausgestattet. Wer das Radio startet, kommt 2008 an Songs wie „Viva La Vida“ (Coldplay) und „Valerie“ (Amy Winehouse) nicht vorbei.

Ein mächtiger Sprung ist 2012 im Golf VII das „Discover Media“ inklusive 3D-Kartendarstellung, Bluetooth und WLAN-Hotspot. Mensch und Maschine können nun sogar mit der Sprachbedienung und Annäherungssensorik interagieren. 2016 revolutioniert Volkswagen das Golf-Interieur, auch mit der neuesten Generation des Modularen Infotainmentbaukasten (MID). Erstmals in der Kompaktklasse bietet dabei das neue „Discover Pro“ eine Gestensteuerung. Das komplett glasüberbaute System verzichtet völlig auf analoge Tasten. Per „App Connect“ und Smartphone sind jetzt die Songs aller Zeiten an Bord.

Früher lief der Golf in Sachen Radio und Funktionserweiterungen gern ein paar Schritte hinterher. Mit dem „Discover Pro“ und „Active Info Display“ ist er nun an der Schnittstelle zwischen Gegenwart und Zukunft angekommen. Jedenfalls – so sagen Menschen, die es wissen sollten – ist die Rechnerleistung in einem Golf viel größer als die, die in der Mondrakete samt Landefahrzeug steckte.

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Seit 30 Jahren immer wieder vor die Wand gefahren

Mo, 06/11/2017 - 11:06

In Deutschland hat sich die Zahl der getöteten Pkw-Insassen in den vergangenen 30 Jahren um zwei Drittel reduziert, von 4655 (vor der Wiedervereinigung) auf 1531. „Die Crashtests des ADAC als aktive Verbraucherschutz- und Aufklärungsarbeit haben einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung“, so der ADAC Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt. Der erste Crashtest des Clubs fand im März 1987 statt. Das Auto, das im Dienst der Sicherheit damals noch mit 48 km/h gegen die Wand fuhr, war ein Toyota Lite ACE.

Wichtiges Feedback für die Automobilindustrie

Aus den Crashtests des Clubs oder nahestehenden Organisationen erhalten die Hersteller wichtige Hinweise für die Verbesserung ihrer Produkte. Außerdem informieren der ADAC wie das europäische New Car Assessement Program (Euro NCAP) die Autobesitzer und -käufer über etwaige Sicherheitslücken. Wirksame Sicherheitssysteme werden durch die Testarbeit zum Standard. So zum Beispiel Airbags, die bis heute gesetzlich nicht vorgeschrieben sind. Dennoch gehören sie zur Serienausstattung aller Autos. Denn ohne Airbag sind Pkw, zumindest in Europa, unverkäuflich.

Seit Beginn der Testarbeiten im Jahr 2000 war der Seitencrash Teil des Testarrangements. 2013 wurde er schließlich gesetzlicher Standard bei der Produktzulassung. Der versetzte Frontalaufprall sowie der Pfahlaufprall waren weitere Meilensteine der erfolgreichen Crashgeschichte. Die Analyse von Unfalldaten bei Zusammenstößen von großen und kleinen Autos wurde durch sogenannte Kompatibilitätscrashs vorangetrieben und zum europäischen Standard gemacht. Neue Maßstäbe setzte der Club auch beim Kindersitztest.

Verbesserte Sicherheit am Beispiel Golf

Die umfangreichen Entwicklungen im Rahmen von Crashtests werden beim Zusammenprall eines Golf II aus den 80er Jahren mit seinem jüngeren Bruder, dem Golf VII sichtbar. Im Gegensatz zum älteren Golf bleibt beim Golf VII die Fahrgastzelle stabil. Das Lenkrad dringt weit weniger in die Fahrgastzelle ein. Zudem verringern Airbags und Gurtstraffer das Verletzungsrisiko. Im Unterschied zu seinem Vorgänger verformt sich der Fußraum beim Golf VII nicht.

Die Crashtest-Geschichte wird sich auch in Zukunft fortsetzen. Derzeit bereiten die Experten des ADAC im Technikzentrum in Landsberg vertiefte Untersuchungen zu Brustverletzungen vor. Hierzu wurde eigens in eine neue Dummy-Generation investiert, die in Kürze ihren Dienst antreten wird.

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Behl Mobile: Campen im Jeep Wrangler Unlimited

Mo, 06/11/2017 - 11:01

Er ist so der Jeep schlechthin: der Wrangler, ein echter Offroader. Es gibt ihn als Zwei- und als Viertürer „Unlimited“ mit verlängertem Radstand – und als Reisemobil. Die Firma Behl Mobile hat sich nämlich auf den individuellen Um- und Ausbau von Wohnmobilen spezialisiert.

Jeep Wrangler dank Behl Mobile zum Camper ummontiert

Jeep Wrangler Unlimited mit Gazell-Aufbau und Ausbau von Behl Mobile.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Behl Mobile

Die im Jahre 2006 von Erhard Behl gegründete fränkische Firma passt in Altfeld Reisemobile den speziellen Bedürfnissen der Kunden an. Der Ausbau des Wrangler Unlimited, so gibt Behl durchaus zu, war auch für ihn und sein Team „eine besondere Herausforderung“. Zunächst ging es lediglich um den Einbau einer Sitzbank, eines Spül- und Waschbeckens, sowie um etwas Stauraum und Platz für einen Kartuschenkocher.

Der Wrangler selbst war mit einer rund 38 Zentimeter messenden Verlängerung der Karosserie und einem Aufstelldach schon „vorgerüstet“. Diesen Gazell-Aufbau gibt es „leer“ ab 12 900 Euro. Bei offenem Dach liegt die Stehhöhe bei bis zu 213 Zentimetern, das zusätzliche Gewicht des wieder abnehmbaren Aufsatzes bei 80 bis 180 Kilogramm, je nach Version. Die Kabine wird statt des Hardtops montiert, ein neuer Stoßfänger verbindet Kabine und Jeep am hinteren Teil des Fahrzeugs. Das Aufstelldach wird mit Gasdruckfedern geöffnet, vier Fenster mit Moskitonetzen sorgen für gute Belüftung. Das obere Bett ist 120 x 200 Zentimeter groß. Am Heck gibt es eine ausziehbare Einstiegsleiter.

Auch Außendusche ist vorhanden

Jeep Wrangler Unlimited mit Gazell-Aufbau und Ausbau von Behl Mobile.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Behl Mobile

Der Besitzer des Jeeps wollte es ein wenig wohnlicher und auch noch Platz für einen großen Hund haben. Es kam eins zum anderen und auf die Wunschliste wanderten noch weitere Punkte wie eine mit Kraftstoff betriebene Standheizung, ein Frischwassertank, Kühlschrank und eine Warmwasserversorgung mit Außendusche. Schön wäre es auch, wenn die Elektroversorgung ein oder zwei Tage autarkes Campen hergeben würde und die Standheizung auch den Motor vorwärmen könnte. Irgendwie hat es Erhard Behl mit seinem Team dann geschafft, alle diese Wünsche zu erfüllen.

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Erlkönig: Maserati Levante GTS

Mo, 06/11/2017 - 10:44

Mit einem Motoren-Angebot, dass aus ein paar V6-Benzinern und einem 6-Zylinder-Diesel bestand, war der Maserati Levante nicht gerade der ultimative Cayenne-Killer. Die italienischen Autobauer sind also gerade dabei diesen Faux-pas zu korrigieren – bisher keinen V8-Motor für den Levante anbieten zu können. Die Antwort heißt Maserati Levante GTS und wird für die erste Hälfte des nächsten Jahres erwartet.

Mit 570 PS dem Porsche Cayenne im Nacken

Maserati Levante GTS.
Copyright: Automedia

Durch einen überarbeiteten V8 aus dem Maserati Quarttoporte VI GTS, soll der 2018er Maserati Levante GTS nun mühelos 570 Pferde und über 700 Newtonmeter/Drehmoment entwickeln können. Mit diesen Zahlen sollte das italienische SUV genug Power haben um dem Cayenne Turbo dicht auf den Fersen sein zu können. Immerhin werden mit diesen Leistungsangaben durchaus 280 Km/h Spitze machbar sein. Dennoch bleibt der Porsche in Sachen Beschleunigung und Umdrehungen knapp vorne, was bedeutet, dass der italienische Dreizack geringfügig schwächere Beschleunigungswerte haben wird, wenn es darum geht die 100km/h-Marke schnellstmöglich zu überschreiten.

Der von Ferrari entworfene 3.8-Liter V8, der in den Levante eingebaut wird und mit einem bis ins Mark erschütternden V8-Sound aufheult, wird dafür Sorge tragen, dass die beiden Premium-SUV ihre Vorzüge in verschieden Kategorien ausspielen werden.

Auch wenn sich die Kraft mit einer modifizierten ZF 8HP Automatik auf alle vier Räder überträgt, wird der Levante GTS wohl noch weniger Offroad-tauglich erweisen als seine 6-Zylinder-Geschwister. Wir würden das jetzt nicht exakt als Minuspunkt deklarieren, denn schließlich sind Maserati-Fahrer nicht ernsthaft für ihre notorischen Offroad-Gelüste bekannt.

Maserati Levante GTS.
Copyright: Automedia

Nichtsdestotrotz, könnte es auch ein mögliches Szenario sein, dass Maserati den Launch des Levante GTS zeitlich verschiebt, um ihn gleich mit einem noch ausstehenden Facelift der Baureihe zusammenlegen zu können, welches wohl erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 zu erwarten ist.

im Innenraum wird der GTS  sicherlich auch  eine Aufwertung erfahren, zum Beispiel mit einem upgedateten Touch-Control-Infotainmentsystem, einem neuen Drehmoment-Verteiler-System für den Allradantrieb und eine paar Modifikationen am Karosseriedesign um sich vom Standard-6-Zylinder abzuheben.

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EICMA 2017: Ducati verdoppelt die Zylinderzahl

Mo, 06/11/2017 - 10:27

Ducati ist bekannt und berühmt für seine 90-Grad-V2-Motoren. Nun verdoppeln die Italiener die Zylinderzahl unter Beibehaltung der V-Anordnung und stellen auf der EICMA (–12.11.2017) in Mailand die Panigale V4 vor. Das neue Topmodell der Marke schöpft 214 PS bei 13 000 Umdrehungen in der Minute aus dem 1103 Kubikzentimeter großen Motor.

Ducati Panigale V4 mit 214 PS

Ducati Panigale V4.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Das maximale Drehmoment von 124 Newtonmetern der einzigen V4-Supersportlerin auf dem Markt liegt bei 10 000 U/min an. Mit fahrfertigen unter 200 Kilogramm kommt die Panigale V4 in den Versionen „S“ und „Speciale“ auf ein Leistungsgewicht von 1,1 PS pro Kilogramm. Die Ausstattung umfasst unter anderem Launch-, Wheelie- und Slide-Kontrolle sowie den Fahrmodus „Race“ und eine GPS gestützte Datenanalyse. Als Verbrauch gibt Ducati 6,9 Liter pro 100 Kilometer an.

Angaben zum Preis und zum Zeitpunkt der Markteinführung liegen noch nicht vor.

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Langstrecken-Weltmeisterschaft: Porsche holt dritten Titel in Folge

Mo, 06/11/2017 - 10:21

Porsche hat die Karriere des 919 Hybrid mit dem dritten Weltmeistertitel für Hersteller in Folge gekrönt. Die Plätze zwei und drei beim Sechsstundenrennen in Shanghai brachten am Sonntag die vorzeitige Titelentscheidung im achten von neun Läufen zur Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Gleichzeitig sicherten sich Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) bereits den Fahrertitel. Sechs WM-Titel, drei Le-Mans-Gesamtsiege, insgesamt 17 Rennsiege, darunter sieben Doppelerfolge, 19 Polepositions und zwölf schnellste Runden in 33 Rennen schlagen für den Porsche 919 Hybrid zu Buche.

Downsizing, Effizienzsteigerung beim Turbo-Benziner und speziell die Energierückgewinnungssysteme nennt Michael Steiner, Entwicklungsvorstand der Porsche AG, als Gründe für die Erfolgsserie des 919 Hybrid. „Wir haben keine Vorbilder gesucht, sondern unseren eigenen Weg gefunden.“

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Toyota hat die beste markengebundene Kfz-Versicherung

So, 05/11/2017 - 13:18

Toyota hat die beste markengebundene Kfz-Versicherung. Erneut ging das Unternehmen beim Versicherungsmonitor des Fachmagazins „Autohaus“ als Gesamtsieger unter den Herstellerversicherungen hervor. Mit Bestnoten bei 28 von insgesamt 30 Einzelkriterien und einer Gesamtnote von 1,61 setzte sich der Toyota-Versicherungsdienst klar ab.

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Unfall-Hochburgen: Hamburg und Dresden auf unrühmlichen Spitzenplätzen

So, 05/11/2017 - 13:03

Je höher das Verkehrsaufkommen, desto mehr Unfälle: Auf diese einfache Formel bringt das Vergleichsportal Check24 die Verteilung der bei Kfz-Versicherungen gemeldeten Haftpflicht-Schäden. Beleg sei die überproportional hohe Schadenquote in Großstädten: In 20 der 25 größten deutschen Städte liegt die Schadenquote über dem Bundesdurchschnitt.

Ländervergleich: Hamburg mit 18 Prozent über dem Durchschnitt

Ein weiterer Beleg ist, dass es in Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern vier Prozent seltener kracht als im Mittel, in Städten mit 500.000 bis zu einer Million Einwohner aber 14 Prozent häufiger. Die bundesweite Unfall-Hochburg im Ländervergleich ist Hamburg, das ganze 18 Prozent über dem Schnitt liegt. Dahinter folgen mit einigem Abstand Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein (jeweils + 5 Prozent). Die wenigsten Schäden melden Autofahrer aus Thüringen (- 8 Prozent), Sachsen-Anhalt (- 10 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (- 19 Prozent).

Städtevergleich: Dresden mit 35 Prozent über dem Durchschnitt

Die Spanne ist also beträchtlich, der Unterschied zwischen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern beträgt 46 Prozent. Im Städtevergleich belegt Dresden den unrühmlichen Spitzenplatz mit sogar 35 Prozent mehr gemeldeten Schäden als im Bundesdurchschnitt. Ebenfalls weit über dem Mittelwert liegen auf den Plätzen Münster (+ 26 Prozent), Wuppertal (+ 24 Prozent), Dortmund und Düsseldorf (je + 23 Prozent). Darunter liegen nur fünf Städte: Bremen (- 1 Prozent), Frankfurt am Main (- 2 Prozent), München (- 6 Prozent), Gelsenkirchen (- 10 Prozent) und Duisburg (- 19 Prozent).

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Erlkönig: Mercedes-Benz A-Klasse

So, 05/11/2017 - 12:53

Im Unterschied zu den vorherigen Schnappschüssen von der neuen Mercedes A-Klasse, zeigt sich dieser Prototyp komplett unverhüllt, aber dafür in einem matt-orangefarbenen Lack, der typisch ist für Crash-Test-Fahrzeuge. Das die neue A-Klasse zugenommen hat, sieht man hier sehr gut. Scheinbar hat sie besonders in der Breite zugelegt im Vergleich zur aktuellen Baureiche W176.

Mehr Platz dank MFA-Plattform

Mercedes-Benz A-Klasse.
Copyright: Automedia

In der Länge hat sich der Benz nicht wirklich vergrößert, wirkt aber insgesamt geräumiger, was an der neuartigen MFA-Plattform liegen wird, die gegenwärtig bei allen kleineren Benz-Modellen zum Tragen kommt. Diese ermöglicht eine Verlagerung des Motorraumes sowie die Tieferlegung der Sitze im Innenraum um so mehr Kopffreiheit zu schaffen. Man kann auch ferner davon ausgehen, dass sich der Kofferraum dadurch vergrößern wird und die Heckklappe weiter öffnen lässt.

Über die Motoren gibt es nichts Neues zu berichten. Es bleibt anzunehmen, dass die neue A-Klasse mit den bekannten 1.5-Liter-Diesel und dem 1.6-Liter-Benziner zu haben sein wird. Möglicherweise wird ein neuartiger 2.0-Liter-Turbodiesel mit aller Wahrscheinlichkeit hinzukommen. Ein Plugin-Hybrid befindet sich wohl noch in der Entwicklungsphase, wurde aber noch nicht offiziell vorgestellt.

Was eine neue AMG-Version angeht: Sie wurde noch nicht gesichtet, obwohl Gerüchte kursieren, dass hierzulande ein Erlkönig seine Bahnen kreisen soll. Wenn es ihn gibt, dann will er sicherlich mit dem Golf R und dessen 310 PS konkurrieren wollen.

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Handel: Pkw-Hersteller melden prima Klima

So, 05/11/2017 - 11:51

Der deutsche Pkw-Handel ist mit der Zusammenarbeit von Herstellern und Importeuren so zufrieden wie nie. Laut dem SchwackeMarkenMonitor 2017 haben dazu insbesondere das gut laufende Neuwagengeschäft und ein weitgehend stabiles Gebrauchtwagengeschäft beigetragen.

Zufriedenster Händler: Mercedes-Benz

Die aus Telefon-Interviews mit den Entscheidern der Autohäuser resultierende Durchschnittsnote (Schulnoten-System) liegt für das laufende Jahr bei 2,56, der beste jemals bei der seit 1998 durchgeführten Untersuchung ermittelte Wert. Neben der allgemeinen Entwicklung haben die Forscher Jahr für Jahr auch die einzelnen Automarken im Blick. 2017 schneidet bei der Gesamtbeurteilung Mercedes-Benz am besten ab – hat also die zufriedensten Händler. Nur die Stuttgarter erreichen mit der Note 1,94 eine eins vor dem Komma.

Dahinter folgen BMW (2,32) und Audi (2,46). Bei den einheimischen Volumenherstellern zieht Ford (2,54) am Vorjahressieger VW (2,57) und Opel (2,63) vorbei, die Importeurs-Wertung entscheidet deutlich verbessert Toyota (2,25) für sich – vor Skoda (2,42) und Seat (2,60). Bei den kleineren Importeuren liegt Volvo (2,23) vor Mitsubishi (2,31) und Mazda (2,39), und bei den von Schwacke „Nischenspezialisten“ genannten Herstellern setzt sich Porsche (1,98) vor Smart (2,20) und Mini (2,29) durch. Mitsubishi küren die Experten außerdem zum Nachhaltigkeitssieger.

Kooperation zwischen Herstellern und Importeurs-Organisationen deutlich verbessert

Verbesserungen gab es besonders in den Bereichen Vertriebspolitik sowie Netzpolitik und allgemeine Zusammenarbeit. „Die Steigerung in diesen Bereichen ist ein Beleg dafür, dass die Bemühungen zu professionelleren und integrierten Prozessen in der Neuwagenvermarktung sowie zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Handelsorganisation einiger Hersteller- und Importeurs-Organisationen von den Vertragshändlern positiv aufgefasst werden“, erklärt Prof. Dr. Stefan Reindl vom Geislinger Institut für Automobilwirtschaft, der die Studie im Auftrag von Schwacke durchgeführt hat. Geringfügig schlechter beurteilten die Händler dagegen die Bereiche Produkt und Marke sowie Aftersales.

Und in welchen Bereichen wünschen sich die Vertriebspartner der Autobauer noch Verbesserungen? Laut dem MarkenMonitor wollen sie stärker vertriebsseitigen Entscheidungen mit einbezogen werden und mehr Unterstützung im Handelsmarketing und bei der Kundenbindung erfahren – etwa zur Verbesserung des Marken-Images. Ebenfalls als wichtig sehen die Händler die Unterstützung bei der Digitalisierung sowie die Qualität und den Umfang von Schulungen an. Verbesserungspotenzial sehen sie außerdem beim Werkstattgeschäft. Das Servicegeschäft müsse als betriebswirtschaftliche Tragsäule langfristig abgesichert werden. Diese „Problemfelder“ aber trüben das momentan herrschende prima Klima bei den Autohändlern insgesamt nicht.

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Pkw-Absatz im Oktober: Alternative Antriebe im Aufwind

So, 05/11/2017 - 11:49

Für die Autobranche war der Oktober 2017 tatsächlich ein goldener: 272.855 Pkw-Neuzulassungen in Deutschland stehen für ein Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Bezug auf die Antriebsarten gab es Gewinner und Verlierer.

Der Dieselmotor stürzt ab

Die Diesel-Zulassungen waren mit einem Minus von 17,9 Prozent einmal mehr auf dem absteigenden Ast – der Anteil liegt bei 34,9 Prozent. Im Gegenzug gewinnt der Benziner, hier stehen + 18,8 Prozent und ein Anteil von 60,9 Prozent zu Buche. Deutlich im Aufwind sind die alternativen Antriebe: Flüssiggas-Autos legten mit 304 Zulassungen um 24,6 Prozent, mit Erdgas betriebene sogar um 34,8 Prozent auf 411 Neuwagen zu – die absoluten Zahlen zeigen, dass die Relevanz äußerst gering ist.

So kommen reine E-Autos mittlerweile auf mehr als die dreifache Menge: 2.180 Elektro-Pkw bedeuten ein Plus von 86,8 Prozent. Dazu kamen im Oktober noch 8.410 Hybride (+67,8 Prozent), darunter 2.885 Plug-in-Hybride (+99,1 Prozent). Dass sich der durchschnittliche CO2-Ausstoß trotz des Aufschwungs bei diesen emissionsarmen Fahrzeugen mit einem Wert von 127,6 g/km um 1,1 Prozent erhöht hat, liegt wohl am sinkenden Diesel-Anteil. Die derzeit oftmals verteufelten Selbstzünder tragen mit effektiver Abgas-Reinigung eben noch immer erheblich zur Senkung des CO2-Ausstoßes bei.

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Neue Zeiten bei Porsche: Geschäft und Topmodelle elektrifiziert

So, 05/11/2017 - 11:31

In den ersten neun Monaten des Jahres 2017 hat die Porsche AG ihr operatives Ergebnis, den Umsatz, die Auslieferungen und die Mitarbeiterzahl weiter gesteigert. Das operative Ergebnis wuchs um fünf Prozent auf 3,0 Milliarden Euro, der Umsatz legte um vier Prozent auf 17,1 Milliarden Euro zu. Die Umsatzrendite beträgt 17,6 Prozent. Die Auslieferungen nahmen in den ersten drei Quartalen 2017 um vier Prozent auf 185 898 Fahrzeuge zu. Die Belegschaft erhöhte sich um acht Prozent auf 29 284 Mitarbeiter.

Kunden lassen sich vom Plug-in Hybrid überzeugen

Porsche Cayenne S E-Hybrid.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, erklärt: „Die neuen Motorsportvarianten des 911 sowie der neue Panamera und Cayenne erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir registrieren auch einen großen Zuspruch für die Plug-in-Hybridtechnologie. Deshalb haben wir sowohl beim neuen Panamera als auch beim Panamera Sport Turismo jeweils das leistungsstärkste Top-Modell mit einem Hybridantrieb auf den Markt gebracht.“ Der erste rein batterieelektrische Sportwagen von Porsche, der Mission E, werde 2018 präsentiert, so Blume.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und Vorstand Finanzen und IT, Lutz Meschke, berichtet, Porsche werde in den nächsten fünf Jahren deutlich mehr als drei Milliarden Euro in Plug-in-Hybride sowie rein elektrische Fahrzeuge investieren und damit in Zuffenhausen gut 1200 neue Arbeitsplätze schaffen. „Unser strategisches Ziel einer operativen Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent behalten wir trotzdem auch künftig bei. Wir werden dafür unsere gesunde Kostenstruktur weiter optimieren“, sagte Meschke.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2017 gehen Blume und Meschke davon aus, zum Jahresende ein operatives Ergebnis ausweisen zu können, das leicht über dem hohen Vorjahreswert liegt. Gleiches soll für die Auslieferungen und den Umsatz gelten.

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Renault Twingo GT: Adrenalin im Tank

So, 05/11/2017 - 10:31

Der erste Blick bringt die Antwort: Liebe oder Abneigung, hopp oder top? Doch halt: Bei der Sportvariante des Renault Twingo dauert die Entscheidung vielleicht doch ein bisschen länger als bei seinen durch die Bank stark polarisierenden und zivileren Brüdern. Denn der GT ist ein Kleinstwagen mit einer Portion Adrenalin im Tank – und das gefällt dann doch auch Autofahren, denen das Erscheinungsbild des kleinen Franzosen an sich nicht so recht zusagt. 3,60 Meter lang, 109 PS stark, Heckmotor, Heckantrieb, 17-Zoll-Felgen, Doppelauspuff: Die Basisdaten des Twingo GT zeigen schon, dass hier ein ganz spezieller Kleiner vorfährt.

Die Überholspur als Sandkasten

mid Groß-Gerau – Dank der vier Türen können die bis zu vier Passagiere bequem einsteigen.
Copyright: Renault

Der Zwillingsbruder des Smart Forfour lockt mit putzigem Äußeren und einer netten Portion Kriegsbemalung, demonstriert innen wie außen, dass er zwar klein, aber durchaus oho ist. Beim Beschleunigen dringt ein kerniger Dreizylinder-Sound aus dem Kofferraum. Wer scharfe Kurven ein bisschen zu fix angeht, wird – je nach Geschmack – mit einem etwas unruhigen Heck belohnt oder bestraft. Es geht jedenfalls relativ zügig voran im Twingo GT, die 100er-Marke fällt nach 9,6 Sekunden, bis 182 km/h reicht der Vorwärtsdrang. Der bunte Zwerg darf also gerne auch mal auf der Überholspur mitspielen. Dann wird es aber ganz bestimmt nichts mit dem versprochenen Verbrauch von 5,2 Liter auf 100 Kilometern, bei zügiger Fahrweise werden es auch mal über sieben Liter.

Dass die Sitze, ganz gegen das übliche Vorurteil gegen französische Komfortsessel, guten Seitenhalt bieten, wird dankbar vermerkt. Die Sitzposition ist allerdings nicht wirklich sportlich, weil eine Portion zu hoch. Dafür meldet die Lenkung aber getreulich, was der Fahrer bei engagierter Fahrweise wissen möchte. Außen winzig, innen vergleichsweise geräumig: Das kleine Platzwunder schafft Renault natürlich durch den Heckantrieb, der viel Platz für die Passagiere lässt – auch für zwei ausgewachsene Mitfahrer in Reihe zwei. Der Kofferraum über dem Motor ist allerdings eher bescheiden dimensioniert, sein Volumen liegt zwischen 219 und 980 Liter. Besonders positiv fällt der dank Heckabtrieb sensationell kleine Wendekreis von nur 8,6 Metern auf – der Twingo GT ist ein echter Flitzer für den Dschungel der Großstadt.

Innenraum: farbiger Gegenpol zum grauen Großstadtbild

mid Groß-Gerau – Das unten abgeflachte, kräftige Lederlenkrad liegt gut in der Hand.
Copyright: Renault

Die Bedienung des Twingo per Touchscreen ist einfach, die Tasten und Schalter für die Klimatisierung sind vielleicht einen kleinen Tick zu tief angeordnet. Die Materialien an Armaturenbrett und Türen sind ansehnlich, aber nicht hochwertig. Kein Wunder, schließlich sitzen wir in einem Winzling, dessen Basisversion schon ab 9.790 Euro über den Ladentisch geht. Schön, dass die Sitzbezüge und Verzierungen etwa an den Lüftungsdüsen ein bisschen Farbe ins ansonsten ziemlich dunkle Einerlei bringen. Wer Schwertransporte plant, sollte übrigens vom kleinen Renault Abstand nehmen: Die Zuladung beträgt nur 330 Kilo, das bringen schon drei gut gepolsterte Beifahrer ohne Gepäck auf die Waage. Und eine Anhängerkupplung ist nicht vorgesehen.

Im Basispreis von 15.590 Euro sind beispielsweise ein Audiosystem, die integrierte Smartphone-Halterung mit USB-Anschluss, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Nebelscheinwerfer mit Kurvenlicht oder Seitenwind-Assistent und Tempopilot schon an Bord. Das Techno-Paket mit offenem Ablagefach zwischen den Vordersitzen samt USB-Anschluss oder Rückfahrkamera samt akustischer Einparkhilfe steht für 990 Euro in der Aufpreisliste. Und der starke Auftritt? Der ist serienmäßig.

Technische Daten Renault Twingo GT Viersitziger, viertüriger Kleinstwagen, Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimeter 3.595/1.647/1.557/2.492, Leergewicht 1.055 kg, Zuladung Gepäckraumvolumen 219 – 980 l, Tankinhalt 35 l. Antrieb Dreizylinder-Turbobenziner, Hubraum 898 ccm, Leistung 80 kW/109 PS bei 5.750 U/min, max. Drehmoment 170 Nm bei 2.000 U/min, Beschleunigung 0 – 100 km/h 9,6 s, Höchstgeschwindigkeit 182 km/h, Normverbrauch 5,2 Liter Super je 100 km, CO2-Emissionen 115 g/km, Vortrieb Heckantrieb, Übertragung Fünfgangschaltung, Preis ab 15.590 Euro.

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Verkaufsstart für den Audi RS 4 Avant

So, 05/11/2017 - 10:20

Audi hat mit dem Verkauf des RS 4 Avant begonnen. Der von einem neu entwickelten 2,9-Liter-Motor angetriebene Ingolstädter kann zu Preisen ab 79 800 Euro bestellt werden. Der V6-Biturbo mobilisiert 331 kW / 450 PS und zwischen 1900 bis 5000 Umdrehungen pro Minute ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern. Damit beschleunigt der RS 4 Avant in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h, 0,6 Zehntel schneller als bisher.

30 Km/h schneller und 17 Prozent sparsamer

Audi RS 4 Avant.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Mit dem optionalen RS-Dynamikpaket wird die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 auf 280 km/h angehoben. Im NEFZ-Fahrzyklus verbraucht der RS 4 im Schnitt 8,8 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer und ist damit 17 Prozent sparsamer als das Vorgängermodell.

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