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Aktualisiert: vor 9 Minuten 35 Sekunden

Zahl der Verkehrstoten sinkt vermutlich auf den niedrigsten Stand

Di, 02/01/2018 - 14:18

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird 2017 voraussichtlich auf den niedrigsten Stand seit Bestehen der Bundesrepublik sinken: Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), die auf vorliegenden Daten von Januar bis September basieren, dürfte die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr voraussichtlich um ein Prozent auf rund 3170 sinken.

Gegentrend: Anstieg bei Sachschäden

Bei den Verletzten ist im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme um zwei Prozent auf rund 390 000 zu erwarten. Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle wird bis zum Jahresende voraussichtlich ein Prozent höher liegen als 2016. Damit wird es erstmals mehr als 2,6 Millionen Unfälle in einem Jahr auf Deutschlands Straßen geben. Allerdings wird die Zahl der Unfälle mit Personenschaden schätzungsweise um nahezu drei Prozent auf 300 000 zurückgehen. Dagegen wird ein Anstieg der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um etwa ein Prozent auf 2,3 Millionen erwartet.

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BMW: Formel E als Technologie-Labor

Di, 02/01/2018 - 14:11

Ein Jahr vor dem werksseitigen Einstieg in die Formel E kommt Autobauer BMW zügig voran. Die Entwicklung des BMW-eDrive-Antriebs läuft nach Plan, teilen die Münchner mit. „Die ersten Dauerläufe des Antriebs auf dem Achsprüfstand sind erfolgreich abgeschlossen. Wir sind mitten in der nächsten Entwicklungs- beziehungsweise Optimierungsschleife“, wird BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt vom Portal „motorsport-total.com“ zitiert.

Weniger Gewicht aber mehr Drehzahl

Nach Angaben des BMW-Motorsportchefs ist die Formel E auch ein Technologie-Labor für den BMW iNext und weitere Modellgenerationen der i-Familie. Dabei wolle man auch die vielen Schnittpunkte zwischen Motorsport- und Serienentwicklung nutzen. Dazu gehören unter anderem die gemeinsam genutzten Prüfstände und Anlagen für den Prototypenbau, so Marquardt: „Das Formel-E-Entwicklungsteam ist in derselben Abteilung wie die Serien-Vorentwicklung verankert. Mehr als ein Viertel des Vorentwicklungsteams arbeitet am Formel-E-Projekt. Das zeigt, wie intensiv der Technologietransfer verläuft.

„Was gibt es über den E-Antrieb zum jetzigen Zeitpunkt zusagen?“ Marquardt: „Es ist schon jetzt interessant, einige Werte im Vergleich zum Serienantrieb zu sehen: Das BMW-eDrive-System für die Formel E ist halb so schwer, dafür aber doppelt so leistungsstark – und das bei doppelt so hoher Drehzahl.“ Gegenüber einem Verbrennungsmotor werden die Drehzahlen laut Marquardt sogar etwa vier Mal so hoch liegen. Die Ingenieure hätten große Freude an dem Projekt und würde zugleich viele neue Erkenntnisse für die Serie sammeln, sagt der Motorsportdirektor: „Auch aus technischer Sicht ist die Formel E ein großartiges Projekt.“

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ADAC: Sonder-Lob für den VW Polo

Di, 02/01/2018 - 14:04

Großes Sicherheitsplus serienmäßig im kleinen Wolfsburger: Der neue VW Polo hat serienmäßig einen Notbrems-Assistenten mit Fußgänger-Erkennung an Bord und erhält dafür nicht nur eine gute Bewertung von Euro NCAP, sondern nun auch vom ADAC. Diese Praxis – auch bei Kleinwagen nicht an modernen Sicherheitssystemen zu verzichten – sollte Schule machen.

Der Effekt ist immens

Der vom Autoclub mitentwickelten Test habe das System im Polo bei 20 bis 60 km/h in 32 von 36 Testdurchläufen einen Unfall verhindert bzw. den Aufprall gemildert. „Bei einem breiten Einsatz könnte schon bald ein ähnlich positiver Effekt auf die Verkehrssicherheit wie beim ESP erzielt werden“, sagt ADAC-Vizepräsident für Technik Thomas Burkhardt. Laut der Unfallforschung des Clubs könnte die Technik einem Drittel der statistisch jährlich etwa 900 tödlich verunglückenden Fußgänger und Radfahrer das Leben retten. Dazu kommen zahllose vermiedene Auffahr-Unfälle. Die Forderung an die Autoindustrie kann also nur lauten: bitte nachmachen!

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Held der Straße 2017: Mut mit Vorbildfunktion

Di, 02/01/2018 - 13:57

Im Straßenverkehr passieren leider immer wieder Unfälle. Während immer öfter die Rede ist von Menschen, die Rettungskräfte behindern, scheinen Menschen rar gesät, die anderen selbstlos zur Seite stehen. Goodyear und der Automobilclub von Deutschland haben es sich zur Aufgabe gemacht, monatlich solche „Helden der Straße“ zu ehren, die mit gutem Beispiel voran gehen. Einer der mutigen Auto- und Kraftfahrer, die sich 2017 durch ihren tapferen Einsatz ausgezeichnet haben, darf sich jetzt besonders freuen: Der Autohändler Erwin Hindelang ist zum „Held der Straße des Jahres“ gekürt worden. Seinen nahezu unerschütterlichen Mut bewies Erwin Hindelang aus dem bayerischen Stötten am Freitagnachmittag des 11. August 2017.

Zivilcourage mit Tankgutschein von Goodyear belohnt

mid Frankfurt am Main – Gute Taten gehören anerkannt. Erwin Hindelang und seine Gattin nehmen einen Tankgutschein im Wert von 5.000 Euro entgegen.
Copyright: Steve Schmit / mid

Der Autohändler fuhr zur Vorbereitung einer Probefahrt einen Wagen durch seinen Heimatort. An der Brücke zum örtlichen Fluss Geltnach hielt plötzlich ein fremder Wagen und die aufgebrachte Fahrerin winkte ihn zu sich. „Sie sagte, sie hätte gerade ein Auto in den Fluss fahren sehen“, berichtet Hindelang, der sich noch lebhaft an das Ereignis erinnert. Und tatsächlich schwamm unter der Brücke ein schwarzes Auto – von der Strömung getrieben – davon. „Ich konnte im Inneren eine Person sehen, mit pinker Kleidung und weißen Haaren.“ Ohne lange zu zögern zog sich der Retter bis auf die Unterwäsche aus und sprang in den Hochwasser führenden Fluss. „Das Auto sank vorne bereits ab, da immer mehr Wasser in den Innenraum floss. Die Tür konnte nicht richtig geöffnet werden, da die Strömung sie immer wieder zudrückte.“ Gegen die Strömung ankämpfend konnte er schließlich die 82-jährige Fahrerin aus dem Innenraum befreien, aber beide waren in der Strömung gefangen. Glücklicherweise hatte Hindelangs Sohn, der in der unmittelbaren Nähe lebt, mitbekommen, wie sein Vater in den Fluss sprang und eilte zur Hilfe. Mit einem Gartenschlauch konnte er dann die Frau an Land ziehen.

Nach dieser filmreifen Rettungsaktion hat es sich der Held der Straße 2017 dann auch nicht nehmen lassen, noch zu seinem Kunden zu fahren, um diesem die Schlüssel für seine Probefahrt zu überreichen. „Erst beim Telefonat mit der Dame, das wir dann am Abend führten, wurde uns beiden klar, was sich da eigentlich abgespielt hatte und was alles hätte passieren können.“ In ihrer verzweifelten Lage hatte sich die eingeschlossene Fahrerin laut eigenen Angaben schon fast mit ihrem Schicksal abgefunden, bis sie ihren Retter sah, der sich entschlossen in den strömenden Fluss begab. Für seine selbstlose Tat wählten ihn die Verantwortlichen aus den übrigen „Helden“ des Jahres 2017 zum „Jahrgangsbesten“. Zur Belohnung seiner beispielhaften Courage übergaben Mirjam Berle von Goodyear und Matthias Braun vom Automobilclub von Deutschland (AvD) einen schicken Pokal und einen Tankgutschein im Wert von 5.000 Euro. Dem mid sagte der heroische Autohändler: „In solchen Situationen kann ich nur jedem raten, gleich und sofort zu helfen.“ Er freut sich, anderen mit seinen Taten ein Vorbild zu sein und beweist, wieviel ein Helfer erreichen kann, wenn er entschlossen und unbeirrt anderen Menschen zur Hilfe eilt. Für Goodyear und den AvD ist es bereits die zehnte Verleihung dieser Art. Weitere Partner des Projekts sind das Magazin „Trucker“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

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Aptiv: Delphi schließt Spin-Off des Powertrainbereichs ab

Di, 02/01/2018 - 13:32

Als Nachfolger der früheren Delphi Automotive geht Aptiv als neues Unternehmen aus dem Spin-Off des Geschäftsbereichs Powertrain hervor, der seit gestern als Delphi Technologies firmiert. Aptiv ist ein globales Technologieunternehmen. Es forscht und entwickelt an Lösungen für Sicherheit, Umweltschutz und Vernetzung in der Mobilität. Der Hauptsitz ist in Gillingham, Großbritannien. Das Unternehmen beschäftigt 147 000 Mitarbeiter und betreibt 14 technische Zentren sowie Produktionsstandorte und Kundendienstzentren in 45 Ländern.

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BMW nutzt Apple ARKit für i-Konfiguration

Di, 02/01/2018 - 13:24

BMW erweitert das interaktive 3-D-Augmented-Reality-Erlebnis für seine i-Modelle. Als eine der ersten Automobilmarken weltweit nutzt das Unternehmen Apple ARKit. Nach dem Download können Kunden ihren gewünschten BMW i3, i3 S oder i8 als interaktive Visualisierung in Originalgröße erleben. Auf Knopfdruck können Farbe, Felgen oder das Interieur verändert werden. Die Nutzer können sogar die Türen öffnen und in das visualisierte Fahrzeug einsteigen.

3-D-Konfiguration mit Erlebnis-Faktor

„Wir wissen, dass sich fast all unsere Kunden online über unsere Produkte informieren, bevor sie in unseren Schauraum kommen und oft tun sie dies auf ihrem iPhone oder iPad”, sagt Stefan Biermann, Leiter Innovationen Vertrieb. „Deshalb ist dies der nächste logische Schritt – statt nur über das Produkt zu lesen, können sie es nun auch ein Stück weit erleben.“ Sobald sie mit der Visualisierung zufrieden sind, können die Kunden die Daten nebst einem entsprechenden Bild speichern, um es über Social Media zu teilen oder in 17 ausgewählten Märkten auch direkt vom BMW-i-Visualiser zum Online-Konfigurator transferieren, um ihr Wunschfahrzeug dort noch weiter zu verfeinern.

Die App kann auf das iPhone 6s/6s Plus oder neuer heruntergeladen werden und funktioniert auch auf dem Apple iPad Pro oder dem diesjährigen Apple iPad. Die Anwendung ist in 21 Sprachen verfügbar.

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Dynaudio gibt auch im neuen Volkswagen Touareg den Ton an

Di, 02/01/2018 - 13:23

Bei der Entwicklung der nächsten Generation des Touareg überlässt Volkswagen nichts dem Zufall. Die Designer und Ingenieure sollen bewährte Konzepte perfektionieren und damit neue Maßstäbe setzen. Das gilt auch für das Soundsystem. Volkswagen hat diese Aufgabe dem Audiotechnologie-Zulieferer seines Vertrauens, Dynaudio, übertragen. Die dänische Klangmanufaktur aus Ost-Jütland bringt dabei all ihre Erfahrung und Präzision vergangener Projekte mit ein – ob aus der Entwicklung der Soundsysteme für den Phaeton oder für den Bugatti Veyron, einem der exklusivsten Sportwagen der Welt.

Bestechend klarer Klang

Dynaudio im Volkswagen Touareg.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Dynaudio

Bereits im aktuellen Touareg sorgt das „Confidence“-Soundsystem für kristallklare Klänge: Es verfügt über zwölf perfekt aufeinander abgestimmte Lautsprecher, einen 16-Kanal-Verstärker mit 680 Watt purer Klangleistung und einen hochwertigen digitalen Signalprozessor (DSP). Im vorderen Innenraum sind zwei Center-Lautsprecher, zwei große Bass-Chassis, zwei komplett neuentwickelte Mitteltöner und zwei Gewebekalotten-Hochtöner angeordnet. Das Audiosystem im vorderen Teil des Fahrzeugs entspricht einer Heimkinoanlage mit zwei Drei-Wege-Lautsprechern und einem Center-Kanal.

Im hinteren Innenraum füllen zwei zusätzliche Tief-/Mitteltöner, zwei Gewebehochtöner und der Subwoofer den Raum mit bestechend klarem Klang. Sie entsprechen den hinteren Lautsprechern und dem Subwoofer-Kanal eines Surroundsystems, wodurch das aus Wohnräumen bekannte, intensive Klangerlebnis einer Heimkinoanlage im Innenraum eines Autos erlebbar wird. Die Audio-Ingenieure haben jeden Zentimeter und jede Rundung des Fahrzeuginneren kennengelernt und sowohl die Chassis als auch die DSP-Einheit (digital signal-processing) exakt darauf abgestimmt. Das Resultat ist ein besonderes Musikerlebnis.

Vier unterschiedliche Klangprofile sorgen für das bestmögliche Klangerlebnis

Dynaudio im Volkswagen.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Dynaudio

Erstens „Authentic“, für die Wiedergabe von Musik, exakt wie sie ursprünglich auf den Tonträger gebrannt wurde, inklusive aller Details. Zweitens „Dynamic“, speziell für Liebhaber von Rockmusik und Fans mitreißender Live-Performances: Selbst bei höchsten Lautstärken bleibt die Lebendigkeit der Musik damit erhalten. Drittens „Soft“, empfohlen für Radioübertragungen und qualitativ minderwertige Audioaufnahmen wie zum Beispiel MP3-Dateien. Diese Einstellung ermöglicht ein detailreiches und vor allem angenehmes Hörerlebnis. Und viertens „Speech“, speziell auf die menschliche Stimme abgestimmt. Dieses Klangprofil eignet sich ideal für Nachrichtenübertragungen, Hörbücher und die Nutzung der Freisprechanlage.

Das System berücksichtigt, dass man nicht wie daheim in der idealen Position sitzt. Es zeichnet exakt auf, wie jede Kurve und jede Oberfläche innerhalb des Autos den Klang reflektiert und verzögert das Signal zu jeder Box so, dass die Distanz zur Lautsprecherposition abgestimmt wird. Dadurch klingen die Boxen so, als wären sie auf ihrer Idealposition im heimischen Wohnzimmer. Jeder Bruchteil eines Millimeters des Dynaudio-In-Car-Soundsystems ist akribisch genau gefertigt, optimiert und erforscht, um den allerbesten Klang zu produzieren. Man darf also gespannt sein, wie sich die nächste Evolutionsstufe des dänischen Spielespezialisten im neuen Touareg anhören wird.

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Frischer Wind bei Transportern von Ford

Di, 02/01/2018 - 13:13

Ford frischt das Design seiner Transporter-Modelle auf. Im Sommer 2018 startet die Design-Offensive mit den beiden kompakteren Familienmitgliedern Transit Courier und Transit Connect. Auch die kommenden Versionen der Personentransporter Ford Tourneo Courier und Tourneo Connect rollen im kommenden Jahre an. Mit frischem Design, verbrauchseffizienten Antrieben und fortschrittlichen Fahrer-Assistenzsystemen können die beiden kompakten Transporter ab Frühjahr 2018 bestellt werden. Die Auslieferung beginnt etwa zur Jahresmitte.

Der Transit Courier zeichnet sich als kompaktes Ford-Mitglied aus

mid Groß-Gerau – Der Ford Transit Courier rollt ab Sommer 2018 durchs Straßenbild.
Copyright: Ford

Durch eine groß angelegte Modelloffensive will Ford sein viergliedriges Nutzfahrzeug-Programm innerhalb der kommenden 18 Monate komplett erneuern. „Die aktuelle Transit-Familie von Ford hat den europäischen Markt im Sturm erobert – und wir verfolgen keinesfalls die Absicht, den Fuß vom Gas zu nehmen“, betont Hans Schep, leitender Manager für den Bereich Nutzfahrzeuge bei Ford Europa. Darum habe man den beiden kompakteren Transit-Modellen nun eine umfassende Überarbeitung angedeihen lassen. „Courier und Connect sehen jetzt noch attraktiver aus, können preisgünstiger betrieben werden und sind bereit, praktisch jeden Job zu übernehmen, den ihnen unsere Kunden abverlangen.“

Der Transit Courier, das kompakteste Mitglied der Ford Transit-Familie, geht 2018 mit einer überarbeiteten Frontpartie und zahlreichen weiteren Neuerungen an den Start. Optisch zeichnet er sich insbesondere durch ein modifiziertes Kühlergrill-Design und eine neu gestaltete Frontschürze aus. Die Motoren erfüllen die jüngsten Euro 6.2-Abgasnorm. Das Portfolio umfasst einen 1,5 Liter große TDCi-Turbodiesel ebenso wie einen EcoBoost-Dreizylinder mit 1,0 Liter Hubraum.

Optisch zeigt der Transit Connect eine Ford-typische Formensprache

Der neue Transit Connect greift mit seiner präzise gezeichneten Frontpartie die jüngste Formensprache von Ford auf. Charakteristische Merkmale sind die drei Querstreben des Kühlergrills und die schmaleren Hauptscheinwerfer. In den gehobenen Ausstattungslinien kommen kraftvolle HID-Xenon-Leuchten sowie LED-Tagfahrlicht zum Einsatz. Ein aerodynamisch gestalteter Stoßfänger mit integriertem Frontspoiler rundet den neuen Auftritt ab.Im Bereich der Personentransporter schließt Ford im Sommer seine Frischzellenkur ab: Neben dem überarbeiteten Design und effizienteren Antrieben sind nun auch die modernsten Fahrassistenten vorhanden. Der wahlweise acht- oder neunsitzige Tourneo Custom ist ab sofort bestellbar. Den mittelgroßen Tourneo Connect bietet Ford in einer fünf- und auf Wunsch auch in einer siebensitzigen Variante an. Der kompakte Tourneo Courier verfügt immer über fünf Sitzplätze. Er geht Mitte 2018 mit einer überarbeiteten Frontpartie und zahlreichen weiteren Neuerungen an den Start. Optisch zeichnet sich das kleinste Mitglied der Tourneo-Familie insbesondere durch ein modifiziertes Kühlergrill-Design und eine neu gestaltete Frontschürze aus.

Sowohl der Connect als auch der wahlweise siebensitzige Grand Tourneo Connect erhalten ein aufgewertetes Interieur mit ebenso freundlichen wie robusten Materialien. Der neu gestaltete Armaturenträger zeichnet sich durch eine zentrale Bedieneinheit aus, in deren Mittelpunkt bei den hochwertigeren Ausstattungsversionen ein sechs Zoll großer Touchscreen steht. Auf den ersten Blick schwebend installiert, ähnelt er einem Computer-Tablet und steuert unter anderem das moderne, sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3.

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Pirelli macht McLaren fit für den Wintersport

Di, 02/01/2018 - 13:05

Sportwagenfahrer wollen auch im Winter flott unterwegs sein. Darum haben sich nun der britische Hersteller McLaren mit dem italienischen Reifenhersteller Pirelli zusammengetan. Für die McLaren Sport Series Fahrzeuge entwickelte Pirelli ein winterfestes Alurad- und Reifen-Modell. Das Gesamtpaket besteht aus vier Leichtbau-Schmiederädern im 14-Speichen-Design, den passenden Pirelli MC Sottozero 3 Winterreifen sowie dem McLaren Reifendruck-Kontrollsystem.

Hoher Entwässerungsgrad gegen Aquaplaning

mid Groß-Gerau – Der spezielle Pirelli MC Sottozero 3 soll den Bremsweg eines McLaren Sports Series Autos bei Nässe um zehn Prozent und auf verschneiten Straßen um bis zu 20 Prozent verkürzen.
Copyright: Pirelli

Pirelli optimierte bei den für den McLaren zugelassenen Winterreifen Grip und Bremsleistung unter widrigen Bedingungen. Speziell entwickelt für die McLaren Sports Series Familie – 540C, 570S, 570GT und der neuen 570S Spider – kommt das Set komplett montiert und bereit zum Einbau, so dass die Besitzer schnell und einfach auf Winterreifen umsteigen können. Mit einem Profildesign, das einen hohen „Entwässerungsgrad“ aufweist und die Gefahr von Aquaplaning reduzieren soll, bieten die Reifen eine hohe Griffigkeit. Sie sind besonders wirksam auf nassen und trockenen Straßen, wenn die Temperaturen niedrig sind.

Wenn die Umgebungstemperatur regelmäßig unter sieben Grad Celsius sinkt, empfehlen McLaren und Pirelli die Verwendung von Winterreifen. Auch die Bremsleistung bei schlechten Straßen- und Witterungsbedingungen kann durch die Montage von Winterreifen deutlich verbessert werden. Im Vergleich zu Sommerreifen konnte der Pirelli MC Sottozero 3 den Bremsweg eines McLaren Sports Series Autos bei Nässe um zehn Prozent und auf verschneiten Straßen um bis zu 20 Prozent verkürzen.

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Goodyear entwickelt neuen Reifen für leichte Berger-Trailer

Di, 02/01/2018 - 12:56

Goodyear hat zusammen mit Berger, dem führenden Hersteller von extra leichten Sattelaufliegern, einen neuen Trailerreifen entwickelt. Der rollwiderstandsoptimierte Fuelmax T HL hat die Größe 435/50 R 19.5 und kann mit dem Last-/Geschwindigkeitsindex 164 K zehn Tonnen Gewicht pro Achse stemmen. Aufgrund seines kleinen statischen Halbmessers – der Abstand von der Bodenaufstandsfläche bis zur Nabenmitte – lassen sich die drei Meter Innenladehöhe eines Megatrailers voll ausnutzen.

Laut Goodyear können Transportunternehmer im Vergleich zu einem Drei-Achser deutliche Kosteneinsparungen realisieren. Trotzdem stehen mit einem leichten Zwei-Achs-Sattelauflieger von Berger 25 Tonnen Nutzlast zur Verfügung. Zudem lassen sich mit einer Vier-Achs-Sattelzug-Kombination gegenüber einem Fünfachser bis zu 2160 Euro Maut pro Jahr und Fahrzeug sparen (Rechnung basiert auf 120 000 gefahrenen Kilometern pro Jahr auf mautpflichtigen deutschen Straßen).

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Fahren im Winter: Auch Allrad stößt an Grenzen

Di, 02/01/2018 - 12:49

Auf verschneiten Alpenpässen kann es im Winter für Autofahrer brenzlig werden. Ohne Winterreifen geht natürlich gar nichts. Aber bei besonders widrigen Verhältnissen sind auch die machtlos. Dann sollten Fahrer Schneeketten im Gepäck haben, raten Sicherheitsexperten des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungsvereins (DEKRA). Und zwar auch dann, wenn der Wagen mit Allradantrieb ausgestattet ist.

„Ketten sind auch für Allrad-Fahrzeuge sinnvoll“

sagt Werner Kühnl, Sachverständiger beim Überwachungsverein. „Allrad hilft nur bergauf, bergab können auch diese Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn ins Rutschen geraten.“ Wer in den Skiurlaub fährt und auch einmal eine Hütte ansteuern will, komme an Ketten nicht vorbei. Die Ketten müssen genau zur Reifengröße passen, deshalb: bei Kauf oder Ausleihe die Reifengröße parat halten. Außerdem sind die Vorgaben des Autoherstellers, etwa hinsichtlich Reifengröße, zu berücksichtigen. Bei Niederquerschnitts-Reifen oder tiefergelegten Fahrzeugen, ist zu klären, ob Schneeketten überhaupt zulässig sind. Und bei wertvollen Leichtmetallfelgen ist zu bedenken, dass sie beim Betrieb mit Ketten leiden können. Ganz so einfach ist die Befestigung nicht.

Anbringung erst einmal zu Hause im Trockenen auszuprobieren

Darum raten die Experten, die Anbringung erst einmal zu Hause im Trockenen auszuprobieren. „Es ist gut, wenn man bei widriger Witterung, bei Schneefall und Kälte weiß: So funktioniert es“, betont Kühnl. Auch ein Fußabstreifer, auf den man im Schnee knien kann, und ein Paar gefütterte Arbeitshandschuhe seien für die Montage wärmstens zu empfehlen. Generell gilt: Schneeketten werden auf der Antriebsachse montiert, bei Frontantrieb also vorn, bei Heckantrieb hinten. Für Allradfahrzeuge gelten die Angaben des Fahrzeugherstellers, meist kommen die Ketten auch hier auf die Vorderräder. In puncto Kettenspannung ist die Montageanleitung der Ketten maßgeblich. Nicht vergessen: Nach kurzer Fahrt müssen die neu aufgezogenen Ketten nachgespannt werden. ESP und Antriebsschlupfregelung ASR werden an Fahrzeugen mit Schneeketten abgeschaltet, sofern der Automobilhersteller nichts anderes angibt.

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Flex-Home: Mobiles Wohnen in Holz

Di, 02/01/2018 - 12:34

Der Trend zum Wohnen auf wenigen Quadratmetern kommt eigentlich aus Amerika. Dort sind die kleinen, oft mobilen „Eigenheime“ auf das Notwendige reduziert und als „Tiny Houses“ bekannt. Auch in Deutschland findet die „Tiny House“-Bewegung immer mehr Anhänger – und es gibt auch immer mehr Anbieter solcher Mini-Behausungen, wie etwa Wolfgang Huchler mit seinen Flex-Homes.

Wörtlich übersetzt bedeutet „Tiny House“ etwa soviel wie „winziges Haus“

In den USA wird der Begriff sowohl für Immobilien wie auch für Häuschen auf Rädern verwendet. In Deutschland versteht man unter einem „Tiny House“ üblicherweise eine auf einem Trailer aufgebaute und damit mobile Hütte.

In den USA mag das Leben in Tiny Houses noch halbwegs problemlos möglich sein, in Deutschland mit seiner überbordenden Bürokratie ist es hingegen nicht ganz so einfach, denn noch verhindern hierzulande Genhemigungs- und Bauvorschriften zumindest bei den immobilen Tiny Houses eine größere Verbreitung. Etwas anders sieht das bei den Häuschen auf Rädern aus: Sie müssen nur die Anforderungen der Zulassungsbehörden und der Straßenverkehrsordnung erfüllen.

Vollholz für jeden individuellen Geschmack

Flex-Home.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Flex-Home

Wolfgang Huchler aus Gutenzell im oberschwäbischen Landkreis Biberach fertigt seine Flex-Homes in unterschiedlichen Größen nach Kundenwunsch an. Wichtig ist ihm die Verwendung natürlicher und heimischer Baumaterialien. Auch für die Dämmung von Dach und Wänden greift er auf Holzfasern zurück, denn „ähnlich wie Zelte können sich auch Tiny Houses schnell aufheizen und abkühlen“. Selbst beim Boden verzichtet Gutenzeller auf Kunststoff und setzt auf Vollholz.

Eine möglichst leichte und zulassungsfähige Konstruktion zu schaffen sei „die größte Herausforderung beim Bau meines Tiny Houses“ gewesen, bekennt er. Anhänger und Aufbau durften gemeinsam nicht breiter als 255 Zentimeter und nicht höher als vier Meter werden. Alles zusammen darf nicht schwerer als 3,5 Tonnen sein, denn für höhere Gewichte gibt es fast nur noch Transporter oder Lkw als Zugwagen mit entsprechend hoher Anhängelast im Gespannbetrieb.

Gartenhaus und Gästehaus

Flex-Home.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Flex-Home

Das Modell „Gartenhaus“ beispielsweise ist 5,40 x 2,55 Meter groß, komplett gedämmt und mit zwei Sprossenfenstern, Glastür und Elektrik – also Steckdosen und Beleuchtung – ausgestattet. Ein Schlafbereich mit oder ohne Trennwand kann in die auf einem Zweiachs-Tandemhänger aufgebauten Hütte eingebaut werden. Für Wärme sorgt eine an der Decke montierte Infrarotheizung. Ab 19 500 Euro ist das Modell zu haben, für den Schlafbreich kommen weitere 1000 Euro hinzu.

Mit 6,60 x 2,55 Meter markiert das „Gästehaus“ die mittlere Baureihe. Sie ist zusätzlich zum Gartenhaus mit Küche, Spüle, Zweiplatten-Keramik-Kochfeld, Wasseranschluss und Kompost-Toilette ausgestattet. So kann dieses Flex-Home als Gästezimmer, Ferienwohnung, Büro oder Wochenendhäuschen genutzt werden. Kostenpunkt: Ab rund 24 500 Euro, der Schlafbereich ist serienmäßig mit dabei.

Das Topmodell von Flex-Home stellt mit 7,20 x 2,55 Meter die „Luxus“-Variante mit seinen vier Fenstern zu Preisen ab rund 30 000 Euro dar. Für das Geld gibt es dann eine Komplettausstattung mit Wohn- und Schlafbereich, Küche, Wasseranschluss, Dusche und Kompost-Toilette.

Allen Modellen gemeinsam ist der Aufbau auf einem zweiachsigen Fahrgestell mit TÜV und Zulassung

Flex-Home.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Flex-Home

Als Boden kommt eine zwölf Millimeter starke Siebdruckplatte zum Einsatz, innen ist der Fußboden in Landhaus Fichte ausgeführt. Dazu gibt es eine zehn Zentimeter starke Holz-Gefachdämmung. Der Wohnaufbau selbst ist acht Zentimeter stark. Innen gibt es eine 13 Millimeter starke Fichte-Drei-Schicht-Platte, es folgt eine acht Zentimeter dicke Holz-Gefachdämmung, die Außenschalung ist in Nordischer Fichte sägerauh gehalten.

Optional sind die Fassaden im von Kunden gewünschter Farbe realisierbar. Außerdem gibt es auch Treppen mit Eingangspodest, Außenbeleuchtung oder zusätzliche Fenster.

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Wohnen in Willy 180: Auch zum Selbstausbau

Di, 02/01/2018 - 12:29

Die Multi 4 GmbH aus Hamminkeln hat sich bislang vor allem mit der Reparatur defekter Wohnkabinen befasst. Das Hauptproblem waren vor allem Wasserschäden. Nun bietet das kleine Unternehmen einen eigenen Wohnaufsatz an.

Für Bastler ist der Willy 180 ab 7999 Euro zu haben

Multi 4 Willy 180 auf Ford Ranger.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Multi 4

Mit rund 170 Kilogramm ist die Leerkabine namens Willy 180 ein Leichtgewicht. Zudem passt sie mit einer äußeren Bodenlänge von gerade einmal 187 Zentimetern auf fast jeden Pick-up. Bei einem Anderthalb-Kabiner endet sie am Ende der Ladefläche. Das Plus der kurzen Kabine: Das Ziehen eines Anhängers ist uneingeschränkt möglich. Komplett ausgestattet mit Zweiflammkocher, einer Spüle, Frischwasseranlage, Kühlschrank und gasbetriebener Heizung soll die Kabine rund 350 Kilogramm auf die Waage bringen.

Insgesamt misst die Alkovenkabine 3,30 Meter in der Länge und 1,81 Meter in der Breite (Höhe ca. 180 cm). Die Liegefläche des ausziehbaren Bettes bietet eine Fläche von 176 x 190 Zentimetern. Die Dinette bietet einen zusätzlichen Schlafplatz von 173 x 95 cm und kann mit wenigen Handgriffen für mehr Stauraum komplett demontiert werden.

Je nachdem, für welche Fenster der Kunde sich bei der Willy 180 entscheidet, werden Seitenwände mit einer Wandstärke von 23 oder 33 Millimeter verbaut. Die anderen Bauteile haben eine Wärmedämmung von 30 Millimetern und sind im Rumpfbereich mit Aluminiumprofilen oder einer PU-Hartschaumplatte verstärkt. Als Leerkabine zum Selbstausbau ist die Willy 180 für 7999 Euro zu haben. Komplett ausgestattet kostet sie 18 999 Euro.

Mit der Bella 200 ist bereits die nächste Variante geplant. Zudem fertigt Multi 4 Aufsatzkabinen auch nach Maß an.

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Projekt Camper: Thermomatten für Bulli und Co.

Di, 02/01/2018 - 12:00

Die Spezialität von Projekt Camper ist die Verdunklung und Isolierung von Fensterscheiben in Campingfahrzeugen. Das Hamburger Unternehmen bietet mit seinen Magnet-Thermomatte ein maßgeschneidertes Verdunkelungssystem für VW Bulli, Mercedes Sprinter, Ford Transit, Toyota Land Cruiser, Land Rover Defender und Co. an, das in Sekunden montiert werden kann.

Die besten Ideen entstehen in der Praxis – nicht am Schreibtisch

Thermo-Verdunkelungsmatten von Projekt Camper für den VW T3.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Projekt Camper

Die Gründer von Projekt Camper, Jan Richter und Stefan Richter, sind Surfer und leidenschaftliche Tüftler und trotz gleichen Nachnamens nicht verwandt noch verheiratet. Im Jahre 2011 brachten ein selbst ausgebauter VW T5 Transporter und eine gute Idee sie zu ihrer Firma. Die Gründer sind überzeugt davon: „Die besten Ideen entstehen in der Praxis – nicht am Schreibtisch. Wir sind als Wassersportler ständig mit dem Camper unterwegs und lieben praktische Lösungen. So können wir möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringen.“ Zwei Jahre Entwicklung waren notwendig, um ein serienreifes Produkt auf die Beine zu stellen. Im Jahre 2013 wurde dann der Onlineshop eröffnet, die ersten Magnet-Thermomatten an die Kunden ausgeliefert.

„Stefan hat auf dem Dachboden die ersten 1000 Thermomatten zugeschnitten, während ich sie im Wohnzimmer mit der Nähmische eingefasst habe“, blickt Jan Richter auf die Anfänge zurück. „Heute haben wir in der City Nord in Hamburg eine kleine professionelle Produktion aufgebaut. Wir verkaufen unsere Magnet-Thermomatten europaweit, und sogar bis nach Australien.“

Keine dauerhaften Veränderungen am Fahrzeug notwendig

Thermo-Verdunkelungsmatten von Projekt Camper für den VW Bus.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Projekt Camper

Für Fahrzeuge mit einer Verkleidung aus Kunststoff, also ohne freiliegendes Karosserieblech, liefert Projekt Camper eigens entwickelte Metallpads als Haftgrund mit. Diese werden dort aufgeklebt, wo das Blech der Fahrzeugkarosserie durch Innenraum-Verkleidungen verdeckt ist. Für die Befestigung der Metallpads sind keine dauerhaften Veränderungen am Fahrzeug notwendig, es müssen weder Löcher gebohrt noch Verkleidungen demontiert werden.

Für die große Windschutzscheibe eines Kastenwagens hat Projekt Camper ebenfalls eine praktische Lösung parat: Die Thermomatte für die Frontscheibe wird durch vier integrierte Streben in Verbindung mit den Sonnenblenden fixiert. So soll eine Person in weniger als 15 Sekunden die Scheibe verdunkeln können. Die Streben lassen sich herausnehmen, so ist auch ein kleines Packmaß realisierbar. Sicher verstauen lassen sich die Thermomatten in einem robusten Packsack oder einer Packtasche.

Schutz vor Lärm, Hitze, Kälte und Sonneneinstrahlung

Thermo-Verdunkelungsmatten von Projekt Camper für den VW Bus.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Projekt Camper

Die Matten bieten mit einem mehrlagigen Thermomaterial Schutz gegen Sonneneinstrahlung, außerdem isolieren sie gegen Wärme, Kälte und Geräusche. Durch eine gute Passform sollen sie auch im kritischen Randbereich blickdicht sein. Aktuell bietet Projekt Camper maßgeschneiderte Thermomatten für die gesamte VW-Bulli-Familie an.

Die Hibiskus-Innenraumstoffe bringen Hawaii-Atmosphäre in den Camper, alternativ stehen einfarbige Stoffe zur Auswahl. Der speziell beschichtete Außenstoff ist in den Farben Lichtgrau und Schwarz verfügbar. Die Preise für den aktuellen VW T6 liegen zwischen 178 und 199 Euro für ein Cockpit-Set, 240 bzw. 265 Euro werden für ein Wohnraum-Set fällig. Je nach Innenraum-Stoff kostet ein Komplett-Set 399 bzw. 439 Euro. Für einen T1 liegen die Preise für das komplette Paket bei 359 bzw. 399 Euro.

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Fahrbericht Yamaha SCR 950: Ungewöhnliche Mutation

Di, 02/01/2018 - 11:51

Wie kein anderer Hersteller spielt Yamaha auf der Klaviatur des Baukastensystems. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man hinter der SCR 950 kein Derivat, sondern ein neu entwickeltes Modell vermuten. Das liegt nicht nur daran, dass diese Zweirad-Schöpfung wie aus einem Guss wirkt, sondern auch daran, dass es mehr als ungewöhnlich ist, aus einer puristischen Bobber eine Scrambler zu stricken. Auf die Idee einer solchen Mutation muss man erst einmal kommen.

Yamaha SCR 950 – Aus Bobber wird Scrambler

Yamaha SCR 950.
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Verräterisch an der Schönheit auf zwei Rädern ist nur der rechts auffällig vorstehende Luftfilterkasten. Er verrät die Ausgangsbasis: die XV 950 R. Von einem Chopper fehlt bei der SCR ansonsten aber jede Spur. Hier steht eine Yamaha, die vor allem ältere Fans der Marke anspricht und stilistisch voll in Richtung Retro weist und die bislang klassischste Vertreterin der „Sport Heritage“-Familie von Yamaha ist. Bei nahezu jedem Tankstopp erntet sie mit ihrer Farbkombination aus Schwarz, Rot und Weiß bewundernde Blicke. Weitere Attribute der SCR sind Faltenbälge, eine schmale Sitzbank mit klassischer Soziusschlaufe über dem Polster und angedeuteten Startnummern-Tafeln, die in diesem Fall die Typenbezeichnung tragen. Den schönen Schein entlarvt eigentlich nur das eins zu eins von der XV übernommene digitale und wenig schmuckvolle Digitalrundinstrument, das weder Tank- noch Ganganzeige geschweige denn einen Drehzahlmesser bietet.

Der luftgekühlte 60-Grad-V2 mit 942 Kubikzentimetern Hubraum wurde ebenfalls unverändert von der XV übernommen und steckt in traditioneller Weise in einem Doppelschleifenrahmen. Entscheidender als die eher bescheidenen 40 kW / 54 PS sind die knapp 80 Newtonmeter Drehmoment, die der Motor bei 3000 Umdrehungen auf die Kurbelwelle stemmt. Er nimmt sauber und fein dosierbar Gas an, wobei Vibrationen allgegenwärtig, aber nie aufdringlich sind. Die Leistung wird homogen abgegeben und per Fünf-Gang-Getriebe sowie Riemen an das 17-Zoll-Hinterrad weitergeleitet. In den dumpfen Klang mischt sich im letzten Gang zwischen 113 km/h und 121 km/h dabei ein eigenwilliges sirenenartiges Heulen.

Pures Fahrgefühl mit Klassiker-Potenzial

Yamaha SCR 950.
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Das breit bauende Aggregat eckt gerne beim Fahrer an. Rechts trifft das Luftfiltergehäuse auf die Kniescheibe, und linksseitig hängt das vordere Ende des hinteren Zylinders in der Kniekehle. Beides nehmen aber auch 950er-Neulinge schon nach wenigen Kilometern nicht mehr wahr. Apropos anecken: Im Stand stoßen die Schienbeine an die Fußrasten. Sie sind ungummiert und zollen dem Scrambler-Anspruch Tribut, der sich außerdem in etwas grobstolliger Serienbereifung, dem 19-Zoll-Vorderrad und einem leicht nach oben abgewinkelten Endtopf der Zwei-in-Eins-Auspuffanlage sowie dem breiten Lenker mit Mittelstrebe manifestiert. Letzterer ist leicht nach hinten gedreht und rückt den Fahrer für eine entspannte Haltung eher in die Mitte der Bank. Dann berühren auch die Beine nicht mehr den Motor.

Wer mit den stark profilierten Bridgestone-Pneus die Schräglage sucht, der muss die SCR mit ein wenig Körperdruck aus der Vertikalen holen. Schon bei der ersten Sitzprobe wird auch klar, allzu lange will man auf der SCR nicht reiten: Das Polster ist enorm hart. Dazu kommt eine Federung, die ebenfalls eher grob ausgelegt ist. So zwingt die vordere und über den nicht einstellbaren Hebel hervorragend dosierbare Wave-Einzelscheibe aber die Gabel auch bei höheren Verzögerungswerten nicht gleich in die Knie.

SCR steht für Scrambler. Wir würden beim Anblick der Yamaha zwar eher zu FLT oder DIT (Flat Tracker bzw. Dirt Tracker) tendieren, aber das XV-Derivat entzieht sich unseres Erachtens aufgrund der nicht zu verleugnenden Chopperabstammung ohnehin ein wenig gängigen Kategorisierungen. Also vielleicht doch COV 950 für Crossover?

Egal als was man die Yamaha SCR 950 betrachtet, sie ist auf jeden Fall eine Maschine, die Motorrad fahren pur vermittelt. Der bullige, aber nie aufdringliche und ausreichend kräftige Antrieb geht mit einer zwar nicht komfortablen, aber entspannten Ergonomie einher. Dazu gibt es konzeptionell noch einen Schuss Abenteuergefühl. Für uns hat die SCR 950 auf jeden Fall das Potenzial, zu einem Klassiker der Marke zu werden.

Technische Daten Yamaha SCR 950 Motor 60-Grad-V2, 942 ccm, luftgekühlt Leistung 40 kW / 54 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 79,5 Nm bei 3000 U/min Höchstgeschwindigkeit 168 km/h Beschleunigung 0–100 km/h k.A. Getriebe fünf Gänge Antrieb Riemen Tankinhalt 13 Liter Sitzhöhe 830 mm Gewicht 252 kg (fahrbereit) Normverbrauch 5l/100 km CO2-Emissionen 115 mg/km Bereifung 100/90-19 (vorne), 140/80 R 17 (hinten) Preis 9895 Euro (zzgl. NK)

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Tucker 48 – ein Oldtimer für Kenner

Di, 02/01/2018 - 11:28

Tucker. Tucker? Ein Automobilunternehmen mit diesem Namen spielte gegen Ende der 1940er Jahre nur eine winzige Rolle und dürfte inzwischen nur wenigen Oldtimer-Enthusiasten etwas sagen. Insgesamt schaffte es die Tucker Corporation aus Chicago in den USA innerhalb ihrer kurzen Existenz, ein einziges Modell auf die Räder zu stellen und davon gerade einmal 51 Exemplare zu produzieren. 47 haben bis heute überlebt. Eines davon soll Mitte Januar versteigert werden.

Experten gehen davon aus, dass er mehr als eine Million Euro kosten wird

Tucker 48.
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Preston Tucker, 1903 geboren in der Nähe von Detroit, muss schon früh seine Liebe zum Automobil entwickelt haben. Angeblich soll er schon im zarten Alter von elf Jahren hinter dem Steuer gesessen, mit 16 einen schwunghaften Gebrauchtwagenhandel aufgezogen und später nach abgebrochener Schulausbildung eine Laufbahn als Polizist eingeschlagen haben. Einziger Grund: Er war von den schnellen Autos und Motorrädern der Gesetzeshüter mehr als fasziniert.

Seine Karriere endete allerdings abrupt als sich herausstellte, dass er für den Dienst viel zu jung war. Danach eröffnete er eine Tankstelle und arbeitete kurze Zeit bei Ford am Fließband. In den 1930er Jahren begeisterte er sich für den Motorsport, beschäftigte sich angesichts des drohenden Kriegs in Europa mit der Konstruktion eines Panzers und scheiterte später an der Entwicklung eines Kampfflugzeugs.

Seiner Zeit weit voraus

Tucker 48.
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Sein großer Wurf gelang Preston Tucker kurz nach Kriegsende mit der Präsentation des Tucker 48, des ersten und einzigen von ihm herausgebrachten Autos. Doch das Schicksal meinte es nicht gut – weder mit Tucker noch mit seinem Auto. So wie 20 Jahre später der NSU Ro 80 in Deutschland, war der Tucker 48 in den USA seiner Zeit um Längen voraus. „Car of Tomorrow“, Auto von morgen, lautete der Werbeslogan.

Seine Karosserie, für deren Gestaltung der Designer Alex Tremulis angeblich nur eine Woche benötigte, unterschied sich drastisch von damals gewohnten Formen und zeichnete sich durch einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,27 aus. Zudem bot das Auto Sicherheitseinrichtungen, die erst Jahre später Standard wurden wie zum Beispiel Sicherheitsglas, Sicherheitsgurte, Scheibenbremsen, gepolstertes Armaturenbrett oder Kurvenlicht. Sein Sechszylinder-Boxermotor mit Benzineinspritzung (5,5 Liter Hubraum, 123 kW / 167 PS) befand sich im Heck und trieb später den Helikopter Bell 47 an.

Coppola setzte dem Pionier ein filmisches Denkmal

Den Großen Drei aus Detroit – Chrysler, Ford und General Motors – war der unwillkommene Newcomer mehr als nur ein Dorn im Auge. Sie versuchten, ihn mit allen legalen und illegalen Mitteln aus dem Weg zu räumen und hatten Ende der 1940er Jahre mit ihren Schmutzkampagnen Erfolg. Preston musste sich wegen angeblicher Steuerhinterziehung in Höhe von 30 Millionen Dollar vor Gericht verantworten. Er wurde zwar freigesprochen, konnte sich aber von dem Schlag bis zu seinem Lebensende 1956 nicht mehr erholen. Den amerikanischen Regisseur Francis Ford Coppola faszinierte das Leben von Preston Tucker und die Geschichte seines Autos so sehr, dass er darüber 1988 den Spielfilm „Ein Mann und sein Traumauto“ (im englischen Original „The Man and his Dream“) mit Jeff Bridges in der Hauptrolle drehte.

Sehr gut erhaltenes Exemplar

Tucker 48.
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Den Tucker 48, der am 18. Januar in Phoenix/Arizona beim Auktionshaus Sotheby’s unter den Hammer kommen soll, war im Besitz seines Produzenten Preston Tucker höchstpersönlich, bis der ihn 1955 an den Gouverneur von Arkansas verkaufte. Der wiederum reichte den Wagen 1959 an einen Besitzer in Los Angeles weiter. Während Preston Tucker ihn schon 1948 in einem Werbefilm und in Farbe für sein Unternehmen auftreten ließ, spielte das Auto 1988 auch eine Rolle in Coppolas Film. Obwohl das inzwischen von Grund auf restaurierte Fahrzeug im Laufe seines 70jährigen Lebens durch eine Vielzahl verschiedener Hände wanderte, ist seine Laufleistung erstaunlich kurz. Auf dem Tacho stehen nur 19 199 Meilen was 30 898 Kilometern entspricht.

Nähere Informationen zur Geschichte des Tucker 48 und zur Versteigerung in Phoenix, wo mehr als 100 Chromjuwelen, darunter eine Reihe von Ferraris in jeweils siebenstelligem Wert und ein Jaguar D-Type von 1954 für geschätzte 15 Millionen Dollar (12,5 Millionen Euro) stehen, sind im Internet unter https://www.rmsothebys.com/en/home/ zu finden.

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Was sich Autofahrer für 2018 vornehmen

Di, 02/01/2018 - 11:03

In diesem Jahr wollen die deutschen Autofahrer ihre Nerven und die Umwelt schonen: Jeder Dritte möchte künftig entspannter ankommen, jeder Fünfte den Spritverbrauch reduzieren. Auch der Wechsel auf ein umweltfreundlicheres Auto schafft es bei den Neujahrsvorsätzen 2018 an die Spitze. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der „puls Marktforschung“ für „mobile.de“ bei 1013 Autofahrern.

Das waren die sechs wichtigsten Vorsätze von Autofahrern für 2018

1. Beim Autofahren gelassener bleiben/mich weniger aufregen: 33,2 Prozent
2. Das Auto häufiger waschen/saubermachen: 24,5 Prozent
3. Den Spritverbrauch durch spritsparendes Fahren reduzieren: 23,0 Prozent
4. Vorsichtiger fahren und Tempolimits einhalten: 18,9 Prozent
5. Das Auto regelmäßiger zur Inspektion bringen: 11,3 Prozent
6. Ein umweltfreundlicheres Auto anschaffen: 10,6 Prozent

9,1 Prozent wollen ihr Mobiltelefon nicht mehr während der Fahrt benutzen. Der Umkehrschluss, dass 90,9 Prozent weiterhin am Steuer telefonieren, ist sicherlich eine Fehlinterpretation der Fragestellung.

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