Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 25 Minuten 5 Sekunden

Abarth 695 Rivale: Yacht-Beiboot für den Landausflug

Mo, 02/07/2018 - 08:21

Was für Mercedes AMG, für Audi die Sport GmbH oder BMW die M GmbH ist für Fiat die Marke Abarth: sportlich getunte Serienfahrzeuge mit mehr Power und veredelter Ausstattung zum exklusiven Preis. Zehn Jahre nach dem Comeback unter dem Dach der Fiat Chrysler AG hat sich das Portfolio der italienischen Traditionsmarke mit dem Skorpion-Logo inzwischen breit aufgefächert. Grundlage dafür sind die Fiat-500-Modelle und nun auch der aktuelle Spider. Vor allem die Sonderserien bestechen durch Exklusivität und Eleganz. Jüngste Kreation: der formschöne Abarth 695 Rivale, eine Kooperation mit dem berühmten italienischen Yachtbauer Riva als vierrädriges Beiboot für den Landausflug.

Maritimer Look

Abarth 695 Rivale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Frank Wald

Zu erkennen ist die Sonderserie, sowohl als Coupé wie Cabrio zu haben, an der auffälligen Zweifarb-Lackierung. Angelehnt an die typische Riva-Bootsoptik wird der obere Bereich in Dunkelblau und der untere in Grau durch eine auf Hüfthöhe rundum laufende feine Doppellinie in Aquamarin unterteilt. Die Türgriffe und eine Heckleiste in satiniertem Chrom, ein „695-Rivale“-Schriftzug auf Heckklappe und Kotflügeln sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen samt Hochglanzlackierung sorgen für das entsprechende Finish.

Auch der Innenraum präsentiert sich im maritimen Look. Integralsitze und Seitenverkleidungen sind ebenfalls mit blauem Leder bezogen, die Armaturentafel ab Werk in Carbonoptik ist gegen Aufpreis (790 Euro) auch in Echtholz zu haben. Dann schmeicheln Armaturenabdeckung, Einstiegsleisten sowie der Golfball-Schaltknauf Augen und Händen mit Mahagoni und Ahorn-Intarsien. Wer zufällig im Besitz einer Riva-Yacht ist, kann deren Namen auf einer handgefertigten Plakette mit Produktionsnummer im Mittetunnel eintragen lassen. Notfalls tut’s natürlich auch der eigene Name. Kontaktfreudig zeigte sich das Infotainmentsystem Uconnect, serienmäßig mit Sieben-Zoll-HD-Touchscreen, das via Apple Carplay und Android Auto die gängigen Smartphones integriert. Ein integriertes Navi-System kostet 490 Euro extra, ein 480 Watt starkes Beats-Soundsystem 690 Euro.

Leider nur fünf Gänge, gegen Aufpreis aber automatisiert

Abarth 695 Rivale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Angetrieben wir der 695 Rivale von einem 1,4-Liter-Turbobenziner mit 180 PS. Damit ist der kultige Kleinwagen durchaus flott zu bewegen. Wenn’s sein muss, erreicht er in 6,7 Sekunden Tempo 100 und wird bis maximal 225 km/h schnell. Doch am Lenkrad des 1045 Kilogramm schweren Gefährts fühlt sich das trotz 250 Newtonmetern Drehmoment zunächst noch eher verhalten an. Erst wenn man den Sport-Button drückt, scheint das Riva-Beiboot einen zusätzlichen Außenborder zu aktivieren. Lenkung und Gasannahme werden spürbar direkter und auch die Akrapovic-Abgasanlage mit Endrohren aus Kohlefaser sprotzt nun unüberhörbar im Takt des manuellen Fünf-Gang-Getriebes. Mehr Gänge gibt’s leider nicht, für 1300 Euro Aufpreis aber immerhin auch automatisiert und mit Schaltwippen am Lenkrad.

Serienmäßig eingebaut sind dagegen Brembo-Hochleistungsbremsen mit schwarz lackierten Sätteln, die ordentlich zupacken können, sowie Koni-Stoßdämpfer mit FSD (Frequency-Selective Damping), die ein präzises Feedback zum Untergrund geben, zugleich aber auch die gröbsten Verwerfungen und Querfugen im Asphalt filtern.

Exklusiver Auftritt und exklusive Preise

Abarth 695 Rivale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/FCA

Ebenso exklusiv wie der Auftritt der Fiat 500 mit dem Skorpion-Logo auf Front und Heck sind allerdings auch die Preise. Der Abarth 695 Rivale ist als Coupé nicht unter 28 000 Euro zu haben, die Cabrio-Version kostet noch einmal 2000 Euro mehr. Mit den Aufpreisen für das Mahagoni-Paket, Automatik, Navi- und Soundsystem sowie für Bi-Xenon-Scheinwerfer (990 Euro) oder einem elektrischen Glasschiebedach für das Coupé (990 Euro) erreichen die Kleinwagen das Niveau eines anständig ausgestatten Mittelklasseautos.

Im Vergleich zum schwimmenden Gegenstück aber, dass der namensgebende Kooperationspartner in seiner Werft in Sarnico vom Stapel laufen ließ, auch wiederum ein Schnäppchen. Die entsprechende Yacht 56 Rivale kostet knapp zwei Millionen Euro.

Technische Daten Abarth 695 Rivale Länge x Breite x Höhe (m) 3,66 x 1,65 x 1,49 Radstand (m) 2,3 Motor 4-Zylinder-Turbobenziner, 1368 ccm Leistung 132 kW / 180 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 250 Nm bei 3000 U/min Höchstgeschwindigkeit 225 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 6,7 Sek. Antriebsart Vorderrad ECE-Durchschnittsverbrauch 6,0 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 139 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1095 kg / max. 165 kg Kofferraumvolumen k.A. Max. Anhängelast k.A. Bereifung 205/40 R 17 Basispreis 28 000 Euro

Der Beitrag Abarth 695 Rivale: Yacht-Beiboot für den Landausflug erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Neuer SsangYong Musso: Pick-up mit Charakter

So, 01/07/2018 - 08:35

Dass ein Pick-up kein reines Arbeitstier sein muss, stellt jetzt auch SsangYong unter Beweis. Mit dem Musso, dem Nachfolger des Actyon Sports, präsentieren die Südkoreaner ein echtes Lifestyle-Auto, das auch auf dem Boulevard eine richtig gute Figur macht. Die Zeiten grenzwertiger Designs sind bei SsangYong Geschichte. SUV-Modelle wie der Tivoli oder der Korando fahren mit einem sehr gefälligen, modernen Blechkleid vor, und spätestens seit die Koreaner Ende 2017 den neuen Rexton nach Europa gebracht haben, ist klar: im Hause SsangYong hat sich einiges getan, um mit der Konkurrenz – auch optisch – mithalten zu können. Auf dem Rexton basiert auch der neue Musso.

Agiles Fahrzeug, das absolut langstrecken- und reisetauglich ist

Pick-ups sind ein immer beliebter werdendes Fahrzeugsegment in Deutschland. Der SsangYong Musso kann mit viel Platz und Ladekapazität punkten.
Copyright: SsangYong / Guido Strauss

Die beiden teilen sich nicht nur den Leiterrahmen, sondern auch die komplette Frontpartie ist nahezu identisch: Haube, Kühlergrill bis auf die Chromspange, die beim Musso waagerecht verläuft, Scheinwerfer – an diesen Details ist die Verwandtschaft ganz klar zu erkennen. Und wer im Musso Platz nimmt, merkt sofort, dass SsangYong mit dem neuen Pick-up ganz klar auf Kunden zielt, die Nutzlast und Alltagstauglichkeit verbinden möchten. Entsprechend SUV-mäßig fährt sich der Neue auch.

Bei der ersten Testfahrt durch die Toskana und die Emilia-Romagna erweist sich der 5.095 Millimeter lange, 1.950 breite und 1.840 Millimeter hohe Pick-up als absolut langstrecken- und reisetauglich. Auf der Straße zeigt sich der neue Musso als sehr agiles Fahrzeug, der 2,2-Liter-Turbodiesel mit 133 kW/181 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment ist durchzugsstark und lässt auch auf engen italienischen Landstraßen eine flotte Fahrweise zu. Das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt, schluckt Bodenunebenheiten weg, ohne die Karosserie dabei zu stark ins Wanken zu bringen. Nur die Lenkung könnte etwas direkter sein. Sehr gut: die straff gepolsterten Sitze, die guten Seitenhalt bieten.

Komfortabler Pick-up, der seine Fans finden wird

Ab der mittleren Ausstattunglinie ist Allrad (zuschaltbar) Serie, auch unbefestigte Straßen und echte Geländepassagen schafft der Musso problemlos.
Copyright: SsangYong / Guido Strauss

Das Interieur stammt weitestgehend vom Rexton, in der höchsten Ausstattung „Sapphire“, die neben der Basis „Crystal“ und der mittleren Ausstattung „Quartz“ im Angebot ist, finden sich alle Annehmlichkeiten, die ein modernes Auto ausmachen. Ob 9,2 Zoll großer Bildschirm für das Multimedia-System inklusive Apple Carplay und Android Auto für die Smartphone-Anbindung, USB-Ports, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Navi, Komfortsitze mit Sitzheizung und -kühlung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und zahlreiche weitere Features – die Ausstattungsliste ist lang und lässt kaum Wünsche offen. Dazu kommt eine ordentliche Verarbeitung der gut zusammengestellten Materialien. Eine 360-Grad-Kamera sowie Querverkehrswarner und Totwinkelassistent kostet 2.000 Euro extra, empfiehlt sich aber für alle, die den Musso nicht als reinen Lastesel nutzen.

850 Kilo Nutzlasst verträgt die 1,30 Meter lange Ladefläche, 1.011 Liter beträgt die Ladekapazität. Wer 400 Euro extra für das Sperrdifferential ausgibt, kann bis zu drei Tonnen anhängen. Ab der mittleren Ausstattung ist der zuschaltbare Allradantrieb mit Geländeuntersetzung Serie, so dass der Musso auch abseits befestigter Straßen problemlos vorankommt. Gegen Aufpreis ist ein Sechs-Stufen-Automatikgetriebe erhältlich, eigentlich ein Muss in dieser Fahrzeugklasse. Mit dem Musso hat SsangYong einen wirklich ansehnlichen und komfortablen Pick-up auf die Räder gestellt, der das Zeug hat, in dem immer beliebteren Segment seine Fans zu finden – nicht zuletzt wegen des Einstiegspreises von 23.990 Euro. Als „Sapphire“ kostet der Musso mindestens 37.990 Euro.

Der Beitrag Neuer SsangYong Musso: Pick-up mit Charakter erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Aston Martin DBS Superleggera: Auf den Punch kommt es an

So, 01/07/2018 - 08:00

Mit dem DBS Superleggera stößt die britische Traditionsmarke Aston Martin in neue Regionen vor. Und das gleich mehrfach: Was Fertigung und die Verwendung neuer Werkstoffe angeht, was das anvisierte Klientel und was das Preisniveau angeht. Um die 300 000 Euro sollte man schon locker machen können, um einen Superleggera zu fahren.

Diesmal ohne James Bond

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Ist es möglich, einen Aston-Martin-Artikel zu schreiben, ohne auf James Bond zu verweisen? Ja, nehmen wir als prominenten Namen stattdessen doch einfach Pink Floyd. Psychedelisch anmutende Lichtsäulen erfüllten das Roundhouse an der Chalk Farm Road in London, als Aston Martin seine neueste Kreation der Öffentlichkeit präsentierte. Der ehemalige Lokschuppen im Stadtteil Camden war nach dem Umbau zum Kulturzentrum 1966 Schauplatz eines Eröffnungskonzerts mit der britischen Rockgruppe, die schon lange vor „The Wall“ Weltruhm genoss.

Auch wenn der Begriff „Superleggera“ für italienische Sportwagen abonniert zu sein scheint, so gehört er dennoch seit fast 60 Jahren zu Aston Martin. Das Modell DB 4 war als erstes damit garniert, eine Lichterscheinung (leggera = italienisch für Licht), die mittels überbordender Motorleistung und kompromissloser Leichtbauweise die Maßstäbe im Sportwagenbau zugunsten der britischen Edelschmiede verschob. Zehn Jahre später galt der DBS als schnellster serienmäßig gefertigter Viersitzer der Welt. Auch heute sind es die Attribute Leistung und Leichtigkeit, die den aktuellen DBS für eine solvente Kundschaft unverzichtbar machen sollen.

Zusätzlich 122 PS sorgen für den Punch

Andy Palmer präsentiert den Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Pompös inszenierte Auftritte ist man von Dr. Andy Palmer, seit 2014 Chef der Luxus-Manufaktur, nicht gewohnt. Und obwohl das Roundhouse einen authentischen Rahmen dafür geboten hätte, ließ er bei wohlgesetzten Worten und bescheidener Gestik das Produkt wirken, das neben ihm in gleißendem Weiß die Blicke der Zuschauer fesselte. Pferdestärken, so ließ der gelernte Ingenieur die handverlesenen Kunden und Pressevertreter wissen, seien nicht das ausschlaggebende Kriterium zur Bemessung einer Sportwagenperformance. Mag sein, doch 725 PS (533 kW) sind nicht, wofür man sich verstecken müsste. Immerhin 122 PS mehr als im Modell Vanquish, das der DBS ablöst. Entscheidend , so Palmer, sei der „Punch“ und ließ dabei fotowirksam die geballte Faust auf die linke Handfläche klatschen. Das dafür angemessene Vokabular fand der Firmenlenker in „überwältigend“ und „atemberaubend“.

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Ohne dass es bereits Fahreindrücke zu berichten gäbe, kann man getrost davon ausgehen, dass der angesprochene Boxhieb in der Realität eher als Tritt ins Kreuz wahrgenommen wird. Gewaltige 900 Newtonmeter Drehmoment entfesselt der 5,2 Liter große V12-Motor, der zwar ohne AMG-Beteiligung, aber in Deutschland zum Leben erweckt wurde. Dieser Wert – er würde einem mittleren Lkw zur Ehre gereichen – katapultiert den Wagen in 3,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer. Bietet die Strecke keinen Anlass zu vorzeitigem Bremsen, schiebt der Zwölfender den Zweitürer bis auf 337 km/h.

Werkstoffkomponenten: teuer aber effizient

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Damit es mit der Leichtigkeit ebenso klappt wie mit dem „Punch“, hat sich Aston Martin für eine Karosserie aus Karbonverbundwerkstoff entschieden, die von einer geklebten Aluminiumstruktur getragen wird. Das ist teuer, aber effizient. So ein V12 kann schnell seine 280 Kilogramm oder mehr wiegen, so dass man gut daran tut, anderswo Gewicht einzusparen. Offiziell gibt der Hersteller die Leermasse des Fahrzeugs mit 1693 Kilogramm an, „trocken“, versteht sich, also ohne Kraftstoff, Kühlwasser, Öle und andere betriebsnotwendige Flüssigkeiten. Fahrbereit sollte die Waage also etwa 1800 kg anzeigen. Da der Motor hinter der Vorderachse und das Getriebe an der Hinterachse eingebaut sind, ergibt sich eine nahezu ideale Gewichtsverteilung von 51:49 Prozent.

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Konstruiert ist der DBS Superleggera in der Erblinie hochdynamischer Grand-Tourer, wenngleich der unbedarfte Zuschauer auf Anhieb feststellt, dass auf den hinteren Plätzen der flachen Kabine nur Grundschüler bequem sitzen können. Der markentypische Hexagonalgrill ist mit einer Wabenstruktur verschlossen, die allerdings nicht kaschieren kann, wie groß die Atemnot des mächtigen Doppelturbo-Triebwerks ohne sie wäre. Damit die Luft am anderen Ende des Coupés nicht einen unerwünschten Effekt erzeugt, sorgen Spoilerlippe und Heckdiffusor für Abtrieb – bei Maximaltempo wird die Antriebsachse mit 180 Kilogramm zusätzlich an den Boden gepresst. Durch das zum Kofferraumdeckel hin spitz zulaufende Dach, erscheint die Spurweite hinten deutlich breiter als vorn und lässt die ausgestellten Radhäuser noch muskulöser erscheinen.

Das Interieur wird nach Kundenwunsch angepasst

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Die zur Auslieferung anstehenden Exemplare werden naturgemäß einen hohen Individualisierungsgrad aufweisen und mutmaßlich weit mehr als 300 000 Euro kosten. Deshalb ist das Interieur des Schaustücks nur bedingt aussagekräftig, was die Möblierung und die Cockpitgestaltung angeht. Dass hochwertiges Leder, bei Bedarf Holz oder Karbon, Kontrastnähte und Polsterstickereien zu sehen sein werden, ist als gesichert anzusehen. Die Funktionselemente orientieren sich an dem letzten Stand der Haustechnik, wie sie zuletzt vom neuen Vantage zum Markte getragen wurde.

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Aston Martin

Die über alle Zweifel erhabenen Fahrleistungen dienen nicht in erster Linie dazu, die Rundenzeiten möglicher Konkurrenten zu toppen, sondern es zu können, wenn es nötig sein sollte. Als entspannter Cruiser soll der Superleggera seinen vermutlich künftig nicht zu zahlreichen Besitzern genauso Freude beim lässigen Kurvenschwung auf der Corniche machen. Bei geringer Last sorgt die neue Zylinderabschaltung dafür, dass nicht mehr Benzin als unbedingt nötig durch die Leitungen fließt. Wird der Zwölfzylinder gefordert, ist mit weniger als 16 bis 18 Litern Verbrauch nicht zu rechnen.

Ein erlauchter Kreis von Dauerkunden der Marke konnte den DBS Superleggera schon vor der offiziellen Weltpremiere in Augenschein nehmen – und einen Kaufvertrag unterschreiben, wenn ihnen der Sinn danach stand. Nicht offiziell, aber aus zuverlässiger Quelle ist zu erfahren, dass dies allein in der Schweiz von einer zweistelligen Zahl von betuchten Enthusiasten getan wurde.

Daten Aston Martin DBS Superleggera Maße (Länge x Breite x Höhe in m) 4,71 x 1,96 (ohne Außenspiegel) x 1,29 Radstand (m) 2,81 Motor V12-Ottomotor, Bi-Turbo, Direkteinspritzung, Hubraum 5204 ccm Antrieb Hinterradantrieb Leistung 533 kW / 725 PS bei 6500 U/min Maximales Drehmoment 900 Nm bei 51800–5000 U/min Höchstgeschwindigkeit 337 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,4 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch k.A. Leergewicht / Zuladung max. 1693 kg (trocken) / k.A. Kofferraumvolumen k.A. Preis ab 275 000 Euro

 

 

Der Beitrag Aston Martin DBS Superleggera: Auf den Punch kommt es an erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

McLaren 600LT: Leichter und stärker als der Vorgänger

Sa, 30/06/2018 - 08:53

McLaren läutet das nächste Kapitel seiner traditionsreichen „Longtail“-Story ein: Der britische Autobauer bringt den 600LT an den Start, konzipiert sowohl für die Rennstrecke als auch für die Straße. Der 600LT ist nach dem F1 GTR, dem 675LT Coupé und dem 675 LT Spider das vierte Modell der McLaren-Reihe, die 1997 gestartet und nach langer Pause erst vor wenigen Jahren mit dem 675LT erfolgreich wiederbelebt wurde.

Gewichtseinsparung durch Carbon

Ein Jahr lang wird der McLaren 600 LT produziert. Im Oktober 2018 beginnt die Produktion.
Copyright: McLaren

Der laut McLaren schnellste und rennstreckentauglichste von den Briten gebaute Sportwagen hat 30 PS mehr, ist 96 Kilogramm leichter und 74 Millimeter länger als der 570S, außerdem sind rund ein Viertel der Teile am 600LT neu im Vergleich zum Basismodell. Im Fokus der Entwicklung stand die Gewichtseinsparung, insgesamt bringt das Auto 1.247 Kilogramm auf die Waage. Umgesetzt wurde dies durch ein Carbon-Monocoque und eine neue Carbon-Karosserie. Beides optimiert zudem die aerodynamische Performance.

Mit einem verlängerten Frontsplitter und Diffusor soll mehr Anpressdruck erzeugt werden. Angetrieben wird der 600LT wie beim 570S durch einen 3,8-Liter-Biturbo-V8 mit 600 PS und 620 Newtonmeter. Eine Besonderheit beim 600LT ist die Abgasanlage, bei der die Endrohre nach oben münden und der Fahrer den V8-Motor in vollen Zügen genießen kann.

Limitiertes Modell wird nur 12 Monate produziert

Im Inneren des Autos gibt es serienmäßig die Carbon-Rennsitze aus dem McLaren P1, optional sind auch die Carbonsitze aus dem McLaren Senna zu haben. Eine leichtere Bremsanlage, eine direktere Lenkung sowie verbesserte Motorlager runden das neue Modell ab.

Was die Fahrleistungen betrifft, hüllt sich McLaren noch in Schweigen. Das 600LT Coupé kann ab sofort bestellt werden und ist wie seine Vorgänger limitiert. Die Produktion startet im Oktober 2018, nach zwölf Monaten ist Schluss. 230.000 Euro muss man für das gute Stück auf den Tisch legen, inklusive ist dann ein Track Day auf einer Rennstrecke mit fachkundigem Fahrunterricht.

Der Beitrag McLaren 600LT: Leichter und stärker als der Vorgänger erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Bestseller Ford Focus hat DNA der ersten Generation erhalten

Sa, 30/06/2018 - 08:15

Er ist komplett neu entwickelt, technisch auf dem neuesten Stand, und auch bei der Optik des neuen Focus hat sich Ford ordentlich ins Zeug gelegt: Die vierte Generation ist länger, breiter und flacher und soll alles bisherige in den Schatten stellen. Die Kölner versprechen „das technologisch kompetenteste und fortschrittlichste Kompaktmodell in der bisherigen Geschichte von Ford Europa“. Wir haben den im September debütierenden Neuling schon ausprobiert.

Ab 2019 erstmals auch als Crossover-Variante

Mit der ST-Line hat Ford auch in der vierten Generation wieder einen Focus im besonders sportlichen Look im Programm.
Copyright: Ford

Isfried Hennen, Leiter Produktkommunikation bei Ford in Deutschland, ist stolz: „Das Fahrwerk des Focus ist Benchmark.“ Es handelt sich um ein komplett neues Modell, kein Facelift mit dem höchsten Level an Assistenzsystemen derzeit am Markt, so der Hersteller zum Neuen. Seine Vorgänger haben sich allein in Europa seit 1998 sieben Millionen Mal verkauft. In Deutschland wird Focus IV in den sechs Ausstattungslinien Trend, Cool & Connect, Titanium, ST-Line, Vignale und ab Anfang 2019 auch als Crossover-Variante namens Active angeboten.

Das Motoren-Kapitel liefert keine Überraschungen, auch in der Kompaktreihe kommen weiter die oftmals ausgezeichneten EcoBoost-Triebwerke mit 1,0 und 1,5 Liter Hubraum zum Einsatz, jeweils mit der intelligenten Zylinder-Steuerung und mit einem Leistungsspektrum von 85 bis 182 PS. Die EcoBlue-Turbodiesel mit 1,5 und mit 2,0 Liter Hubraum bringen es auf 95 bis 150 PS. Alle Triebwerke erfüllen laut Ford die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Und erstmals wird die Focus-Baureihe auch mit einer 8-Gang-Automatik angeboten. Ford verweist stolz darauf, dass der Verbrauch gegenüber der Vorgänger-Generation durch die Bank deutlich reduziert werden konnte.

Fahrmodi-Schalter jetzt serienmäßig

Ganz neu: das Crossover-Modell Focus Active, das den Kombi mit beliebten SUV-Stilelementen kreuzt und etwas mehr Bodenfreiheit bietet als der Focus Turnier.
Copyright: Ford

Längerer Radstand, mehr Platz rundum für die Passagiere, dazu ein neuer Stil bei den Armaturen, neue Sitze und eine Fülle von Assistenzsystemen und Infotainment-Angeboten: Ford hat den neuen Focus wirklich fit gemacht für die nächsten Jahre. Das Angebot unter dem neuen Oberbegriff Ford Co-Pilot360 reicht von LED-Scheinwerfern mit blendfreiem Fernlicht-Assistenten und Kurvenlicht über den Parkassistenten „Plus“ mit Ein- und Ausfahrfunktion und teilautomatisierter Fahrzeugführung bis zur Fußgänger- und Radfahrererkennung, dem Ausweich- und dem Toter-Winkel-Assistenten, der Rückfahrkamera und dem Falschfahrer-Warnsystem.

Noch eine Premiere: Der neue Focus hat serienmäßig einen Fahrmodus-Schalter mit den Einstellungen „Normal“, „Sport“ und „Eco“ an Bord. Angeboten wird er mit zwei unterschiedlichen Hinterachsen. Je nach Variante und Motorisierung kommt er mit einer gewichtsoptimierten Verbundlenker-Variante mit neu entwickelten und patentierten Force-Vectoring-Fahrwerksfedern oder mit einer Multilink-Version. Für die fünftürigen Limousinen mit dieser Achse gibt es optional auch ein interaktives Fahrwerkssystem mit adaptiver elektronischer Dämpferregelung, die im Zwei-Millisekunden-Takt das Ansprechverhalten der Stoßdämpfer an Informationen der Federung, der Lenkung und der Bremse anpasst und so beispielsweise Schlaglöchern ihren Schrecken nehmen soll.

Moderne Technik

Vierte Generation des Ford Focus.
Copyright: auto.de

Auch ein Head-up-Display wird angeboten – zum ersten Mal bei einem europäischen Ford. Ab den Ausstattungsversionen Titanium und ST-Line ist serienmäßig das neue FordPass Connect-Modem an Bord, das den Focus zum mobilen WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte macht und Echtzeit-Verkehrsdaten für das Navigationssystem liefert. Außerdem lässt sich damit das Fahrzeug etwa auf großen und unübersichtlichen Parkplätzen orten. Und es liefert Infos zu Tankfüllung, Alarmanlage oder Ölstand und ermöglicht das Entriegeln und Verriegeln des Focus aus der Ferne.

Auch wenn Smartphones induktiv, also kabellos, aufgeladen werden, bleiben sie per Bluetooth-Schnittstelle mit dem Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC 3 verbunden, mit dessen Hilfe sich Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen des neuen Focus per Sprachsteuerung bedienen lassen. „Es ist kompatibel mit Apple CarPlay und Android Auto“, heißt es bei Ford. Der acht Zoll große Touchscreen-Farbmonitor lässt sich mit Wisch- und Ziehbewegungen steuern.

Geräumiger durch neue Innenraumgestaltung

Vierte Generation des Ford Focus.
Copyright: auto.de

Durch die neue Innenraumgestaltung ist es nicht nur für die bis zu fünf Passagiere luftiger – sie können auch mehr einpacken. Der Kofferraum der fünftürigen Limousine wuchs gegenüber dem Vorgänger um immerhin 25 auf 341 Liter. Bei umgeklappter Rücksitzbank sind es 1.354 Liter, ein Plus von 92 Litern. Bei Turnier wuchs die Laderaumlänge um knapp drei Zentimeter, werden die Rücksitzlehnen umgeklappt, passen bis zu 1.653 Liter ins Ladeabteil. Und die Preise? Los geht es bei 18.700 Euro für den 85 PS-Fünftürer mit wirklich anständiger Ausstattung. Die 100 PS-Variante ist ab 20.400 Euro zu haben, der 125 PS-Motor ab 21.700 Euro. Die feinste Version, der Vignale, kostet ab 28.700 Euro. Bei den Dieselmotoren reicht die Palette von 22.800 bis 33.000 Euro, die Kombis sind jeweils 1.000 Euro teurer.

Der Beitrag Bestseller Ford Focus hat DNA der ersten Generation erhalten erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Peugeot 508: Der etwas andere Franzose

Sa, 30/06/2018 - 07:56

Es geschieht nicht oft, dass Automodelle von einer Generation zur nächsten schrumpfen. Der Peugeot 508 ist so ein Fall. Gleich um acht Zentimeter ist die zweite Auflage kürzer als der bis 2015 gebaute Vorgänger, ein klassisches, großes Stufenheck-Automobil. „Die normale Limousine hat keine Zukunft“, glaubt man bei der Marke des französischen PSA-Konzerns, „eine radikale Kompakt-Limousine aber schon.“ Ergebnis dieser Überlegungen ist ein viertüriges, 4,75 Meter langes Coupé mit rahmenlosen Scheiben und damit ein Konkurrent zum VW Arteon. Breiter und flacher als bislang gerieten die Proportionen außerdem, womit das neue Topmodell der Franzosen nun deutlich präsenter und dynamischer auf der Straße steht als 508 der Erste.

Der Eindruck hier steht ein langer Sportwagen festigt sich im Innenraum

Komfort à la Francaise – Lederausstattung kostet natürlich Aufpreis.
Copyright: Peugeot

Eine breite Mittelkonsole dominiert den vorderen Bereich, sodass Fahrer und Beifahrer sich regelrecht vom Auto umschlossen fühlen, dazu ist die Bedieneinheit mit Touchscreen ein paar Grad dem Fahrer zugewandt. Hinten bleibt trotz der Verkürzung komfortabler Knieraum, Passagiere über 1,85 Meter Körpergröße berühren allerdings mit dem Kopf schon das abfallende Dach. Der fünfte Platz, also jener hinten in der Mitte, ist eher als Notkissen ausgeführt. Ein Transportvehikel für die größere Familie ist der 508 also nicht, will er nicht sein – vielleicht passt dieses Attribut eher auf den Kombi, der im Herbst 2018 auf dem Pariser Autosalon vorgestellt wird.

Peugeot orientiert sich klar am angeblich wichtigsten Kunden, dem Dienstwagen-Nutzer, und verspricht „besonders niedrige Betriebskosten“. Das gilt besonders für die Diesel, die vorerst, aller Diskussionen zum Trotz, 70 Prozent der Verkäufe stellen sollen. Erst wenn die geplanten Hybrid-Varianten lieferbar sind, sollen Benziner auf- und den Diesel sogar überholen.

Fahrspaß beim Selbstzünder zum Konzept

Geschrumpft: Gleich um acht Zentimeter ist die zweite Auflage des Peugeot 508 kürzer als der bis 2015 gebaute Vorgänger.
Copyright: Peugeot

Der Fahrer umfasst ein kleines, an Rennwagen erinnerndes Lenkrad, das oben und unten abgeflacht ist – und unterhalb der Instrumente sitzt. Das ist zunächst einmal gewöhnungsbedürftig, hat dann aber durchaus seinen Reiz. Man hat so stets freien Blick auf das recht flache, voll virtuelle Cockpit und seine netten animierten Spielereien mit verschiedenen wählbaren Designs.

Der kompakte Lenkkranz lässt tatsächlich etwas Sport-Feeling aufkommen, wenn man das Groß-Coupé um die Kurven zirkelt. Das adaptive Fahrwerk erlaubt die Einstellungen mit den Bezeichnungen Eco, normal und Sport, was die straffe Charakteristik durchaus rechtfertigt. Einen Komfort-Modus gibt es nicht: So setzt sich Peugeot von anderen Konzernmarken wie DS ab, die auf eine „typisch französische“, also eher soften Abstimmung setzen.

180 PS sorgen für eine kernige Soundkulisse

Der große Dieselmotor mit 180 PS mit Achtgang-Automatik passt hervorragend zu dieser sportlichen Attitüde. Mit kräftigem Drehmoment treibt er den Wagen auch über bergige Landstraßen und schnelle Autobahn-Etappen. Dass er dabei durchaus auch kernig wirken kann, stört bei diesem Gesamtkonzept nicht weiter. Für die alltägliche Fahrt tut es natürlich auch der Basis-Diesel mit 130 PS, aber stimmiger zum Wagen und seinem sportlichen Anspruch passt eben die größere Lösung. Der Top-Benziner mit 225 PS übrigens auch – sicher wird er ebenfalls seine Kunden finden.

Große Fortschritte bei der Bedienfreundlichkeit

Ungewöhnlich: ein Schmales Cockpit über dem Lenkrad. Dazu ein klar gegliederter Digital-Analog-Mix in der Mittelkonsole.
Copyright: Peugeot

An Bord sind die zeitgemäßen Assistenzsysteme wie Spurhaltung und Radar-Tempomat. Dazu gibt es ein modernes Bediensystem, bei dem Peugeot gegenüber früheren Voll-Touch-Lösungen wieder einen Schritt zurückgeht. Das ist durchaus überzeugend und übersichtlich gelungen: Echte und damit auch leichter zu findende Tasten rufen das jeweilige Menü auf, das sich dann im berührungsempfindlichen Schirm steuern lässt. Eine klare, verständliche Aufgabenteilung zwischen realer und virtueller Welt.

Das Smartphone lädt kabellos in der optionalen, etwas versteckten Schale; für die Anbindung per Apple CarPlay und Android Auto braucht’s aber noch die Strippe. Die Musik, die von der Playlist dann durchs Auto perlt, klingt dafür besonders natürlich: Mit Focal übernimmt, in dieser Fahrzeugklasse einmalig, optional eine echte High-End-Klangschmiede die Audio-Ausstattung.

So ist der Peugeot 508 nicht nur eine etwas andere Limousine für alle, die eine Alternative zu VW oder Volvo suchen – er ist auch ein etwas anderer Franzose. Ob das reicht, Kunden von Audi und Mercedes wegzulocken, wie man bei Peugeot mal wieder hofft, bleibt abzuwarten.

Technische Daten Peugeot 508 BlueHDI 180 Viertürige Coupé-Limousine Länge 4.750 mm, Breite mit Spiegeln 2.098 mm, ohne 1.847 mm Höhe 1.404 mm Radstand 2.793 mm Tankinhal 55 l. Kofferraumvolumen 487 l. Gewicht 1.535 kg Motor 4-Zylinder-Turbodiesel Hubraum 1.997 ccm Antrieb Frontantrieb Getriebe Achtgang-Automatik Leistung 180 PS Beschleunigung 0 – 100 km/h 8,3 Sekunden Höchstgeschwindigkeit 235 km/h Verbrauch 4,7 l/100 km Emissionen 124g/km Schadstoffklasse Euro 6d-Temp Preis 46.450 Euro (BlueHDI 130 ab 31.250 Euro)

Der Beitrag Peugeot 508: Der etwas andere Franzose erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW 3er Touring Erlkönig erspäht

Sa, 30/06/2018 - 07:52

Die Verkaufszahlen von Kombis der gehobenen Mittelklasse stagnieren seit geraumer Zeit. Dennoch will BMW den einstigen Bestseller 3er Touring nicht aus dem Programm streichen, wie diese Schnappschüsse vom brandneuen 2019er Prototyp zeigen, die gestern in der Nähe der BMW Zentrale in München entstanden.

3er Touring: Platzhalter der Marke

BMW 3er Touring.
Copyright: Automedia

Während die Limousine des 3er auf die interne Bezeichnung G20 hört, trägt der 3er Touring logischerweise die Bezeichnung G21. Dieser soll wenige Monate nach der Markteinführung der 3er Limousine folgen um seine altbekannten Kontrahenten Audi A4 Avant und Mercedes C-Klasse T-Modell herauszufordern. Die Optik des neuen 3er Touring macht unmissverständlich klar, das es hierbei um einen waschechten BMW handelt. Preistechnisch soll er sich auf der Höhe eines Volvo V60 befinden.

Die Front des 3er Touring erinnert an die 5er Baureihe allerdings mit eher zurückhaltenden Lufteinlässen an der Frontschürze. Scheinbar hat BMW auch nicht vor, zu überdimensionierte BMW-Nieren am Kühler zu verwenden, wie man sie beim LCI Prototyp des 7er zeigte. Am Heck setzt man auf ausgeprägte Schweller, die die Heckscheinwerfer akzentuieren sollen. Die Auspuffanlage soll die Sportlichkeit betonen und dafür sorgen, dass sich der 3er Touring von der Konkurrenz aus Ingolstadt und Untertürkheim abhebt. Basierend auf diesen Details, könnte man mutmaßen das der fotografierte Prototyp ein 330i mit einem 2.0 Liter Turbobenziner sein könnte.

Für jeden Kunden der passende Motor

BMW 3er Touring.
Copyright: Automedia

Generell kann man davon ausgehen, dass die Motorenpalette in Ihrem Umfang keine Wünsche offen lassen wird. Auch auf Dieseltechonologie wird nicht verzichtet werden. Denn was waren die Verkaufsargumente des 3er Touring: Fahrleistungen und Effizienz bei langen Strecken. Man wird bei der kommenden Baureihe auch eine Leistungssteigerung erwarten können. Beispielsweise soll der 318d mit der 2.0 Litern Hubraum einen Leistungszuwachs von 150 PS auf 163 PS erhalten. Der Basisdiesel soll der 316d werden mit 136 PS, gefolgt vom 325d Biturbo mit 238 PS und einem  330d mit 265 PS. Sogar ein M340d xDrive wäre denkbar, wie man ihn bereits aus dem BMW x3 M40d kennt.

Der Beitrag BMW 3er Touring Erlkönig erspäht erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Honda bringt die Super Cub als 125er nach Europa

Fr, 29/06/2018 - 11:40

Nach der Monkey bringt Honda auch die Super Cub nach Europa zurück, die mit über 100 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Motorfahrzeug der Welt ist. Durchstiegsrahmen, Beinschilder und Halbautomatik sind auch nach 60 Jahren noch geblieben, neue Zutaten sind LED-Lichtanlage, Scheibenbremsen, ABS und ein Smart-Key-System sowie Digitalanzeigen.

Markteinführung im Oktober

Honda Super Cub C125.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Nach Europa kommt die Super Cub als Leichtkraftrad C125 mit knapp zehn PS (7,1 kW) bei 7500 Umdrehungen in der Minute. Die 4-Gang-Fußschaltung löst die Kupplung automatisch beim Wechsel der Getriebestufen aus und benötigt keinen Hebel am Lenker. Die Markteinführung ist für Oktober geplant. Einen Preis nannte Honda noch nicht, wohl aber einen Normverbrauch von unter zwei Litern je 100 Kilometer.

Der Beitrag Honda bringt die Super Cub als 125er nach Europa erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Skoda unterstützt studentisches Carsharing-Projekt

Fr, 29/06/2018 - 11:18

Mit Geld, Mentoren und 15 Fabia unterstützen Skoda und sein Digi-Lab die europaweit einzigartige Carsharing-Plattform Uniqway. Den Service haben Studenten von drei Prager Universitäten mitgestaltet. Die Testphase beginnt Anfang Juli in der tschechischen Hauptstadt.

Feedback von 300 Studenten entscheidet über die Zukunft des Projekts

Skoda startet mit 15 Fabia die Carsharing-Plattform Uniqway.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Skoda

Nach der kostenlosen Anmeldung per Studentenausweis können die Fahrzeuge per App gesucht und gemietet werden. Ein spezieller Uniqway-Knopf in jedem der 15 Skoda Fabia Style informiert per Farbcode, ob sich das Auto in einer potenziellen Parkzone oder am richtigen Ort für die Rückgabe befindet.

Die Studenten entwickelten die App und kümmerten sich um das graphische Design. Außerdem organisierten sie Marketingaktivitäten und wählten die Fahrzeuge aus. Wenn der Praxistest erfolgreich verläuft und die 300 Studenten positives Feedback geben, soll der Service allen Studenten der drei Universitäten zur Verfügung gestellt und künftig weiteren interessierten Hochschulen angeboten werden.

Der Beitrag Skoda unterstützt studentisches Carsharing-Projekt erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

VW Passat Erlkönig mit Facelift

Fr, 29/06/2018 - 11:01

Der aktuelle VW Passat hatte seine Markteinführung Mitte 2014, was mittlerweile auch schon vier Jahre zurückliegt. Volkswagen hatte bereits angekündigt, das der Passat noch in diesem Jahr einem Facelift unterzogen wird.

Die umgestaltete Front- und Heckpartie ist vom VW Arteon inspiriert

VW Passat.
Copyright: Automedia

Die Front weist einen größeren Kühlergrill auf, sowie umgestaltete Frontscheinwerfer mit LED und DRL Technologie, die scheinbar nahtlos in die Chromleisten des Kühlergrill übergehen. Der Front-Stoßfänger wirkt etwas schlanker als bei der aktuellen Baureihe.  Am Heck erkennt die geschrumpften Heckleuchten sowie ein Re-Design beim Stoßfänger.

Der Beitrag VW Passat Erlkönig mit Facelift erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Porsche-Lifestyle im Herzen der Modemetropole Mailand

Fr, 29/06/2018 - 10:43

Sportwagen und Lifestyle-Produkte unter einem Dach: diese Kombination bietet Porsche gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Porsche Design ab sofort in Mailand. Das zentral in der norditalienischen Großstadt gelegene „Porsche Studio“ ist das erste, in dem sowohl Fahrzeuge als auch die komplette Kollektion von Porsche Design präsentiert werden. Die Lage des Studios unterstreicht die strategische Ausrichtung: Im historischen Stadtzentrum, an der „Via della Spiga“, präsentieren sich die Marken mitten im sogenannten „Viereck der Mode“.

Sportwagenkauf in der Boutique

Porsche Design Center Mailand.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Porsche

Das Porsche Studio Mailand vereint auf insgesamt rund 400 Quadratmetern die Lebenswelten der beiden Marken. Neben einem Ausstellungsfahrzeug bietet eine sogenannte „Heritage Wall“ Einblicke in Höhepunkte aus 70 Jahren Sportwagengeschichte. Vor Ort können Modelle konfiguriert und Testfahrten vereinbart werden. Auch ein Vertragsabschluss ist möglich. Veranstaltungen und Aktionen sollen in Zukunft regelmäßig neue Themenschwerpunkte rund um die beiden Markenwelten setzen.

Das Design Angebot in Mailand umfasst Produkte aus den Bereichen Timepieces, Fashion & Sportswear, Luggage & Bags, Eyewear sowie Sound & Electronics. Ein besonderes Highlight der Uhrenkollektion ist die „1919 Datetimer 70Y Limited Edition“, die anlässlich „70 Jahre Porsche Sportwagen“ aufgelegt wurde.

Der Beitrag Porsche-Lifestyle im Herzen der Modemetropole Mailand erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Marktanteil von Super E10 gestiegen

Fr, 29/06/2018 - 10:38

Die Produktion von Bioethanol in Deutschland für den Kraftstoffeinsatz betrug im vergangenen Jahr rund 670 000 Tonnen. Wie der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) mitteilte, ist dies gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 8,8 Prozent. Der Verbrauch sank leicht um knapp zwei Prozent auf rund 1,15 Millionen Tonnen, wobei der Absatz von Super E10 um 100 000 Tonnen auf 2,4 Millionen Tonnen stieg. Der Marktanteil des Benzins mit bis zu zehn Prozent Bioethanolbeimischung verbesserte sich von 12,6 auf 13,4 Prozent. Super E5 erreichte mit 15 Millionen Tonnen in 2017 einen etwas geringeren Marktanteil von 82,1 Prozent. Der Anteil von Super Plus in einem weiter wachsenden Benzinmarkt betrug mit rund 830 000 Tonnen ähnlich wie im Vorjahr 4,5 Prozent.

Die in den neuen Bundesländern gelegenen Bioethanolwerke haben nach Verbandsangaben im vergangenen Jahr insgesamt 672 930 Tonnen Bioethanol aus Industrierüben, Futtergetreide sowie Reststoffen und Abfällen produziert. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 8,8 Prozent. Dabei wird etwa ein Drittel der pflanzlichen Rohstoffe zu Bioethanol verarbeitet, sonstige pflanzliche Inhaltsstoffe fließen in Eiweißfuttermittel aus Getreide, Kraftfutter aus Industrierüben und sonstige Produkte für die Lebens- und Futtermittelindustrie wie beispielsweise biogene Kohlensäure und Gluten.

Der Beitrag Marktanteil von Super E10 gestiegen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

ZF schickt Lastwagen autonom über den Betriebshof

Fr, 29/06/2018 - 10:33

Mit dem Innovation Truck und dem Terminal Yard Tractor stellt ZF zwei Konzepte für zukünftige Lösungen in der Speditionsbranche sowie auf Flug- oder in Seehäfen vor. Das Rangieren von Wechselbrücken oder Trailern an den jeweiligen Bestimmungsort übernehmen die Fahrzeuge künftig autonom.

Genaues Rückwärtseinfädeln unter die Wechselbrücke als zentraler Vorteil

Fahrerloser ZF Terminal Yard Tractor.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ZF

Der Innovation Truck – als Hybrid-Lkw auf Basis eines schweren Dreiachsers realisiert – übernimmt das Auf- und Abladen oder Umsetzen von Containern fahrerlos. Schon nach der Einfahrt auf das Gelände kann der Fahrer aussteigen, den autonomen Modus aktivieren und danach die Pausenzeiten nutzen. Der Lkw findet eigenständig und elektrisch fahrend zu seiner Zielposition. Dort setzt er mithilfe eines Wechselbrückenassistenten eine eventuell bereits geladene Wechselbrücke ab. Ebenfalls von alleine nimmt der ZF Innovation Truck wieder einen neuen Container auf.

Dass das Nutzfahrzeug das genaue Rückwärtseinfädeln unter die Wechselbrücke übernimmt, ist ein zentraler Vorteil des Assistenten: Manuell ausgeführt, fordert dieses Fahrmanöver sogar routinierte Lkw-Fahrer stark. Gesteuert vom Zentralcomputer ZF Pro AI gelingt das dem Konzept-Lkw schnell, präzise und mit höchstmöglicher Sicherheit. Zum Einsatz kommen außerdem die aktive elektrohydraulische Nutzfahrzeuglenkung Re AX und das automatische Getriebesystem Traxon Hybrid von ZF. Für die Orientierung und Sicht des Innovation Truck wählte der Technologiekonzern ein kostengünstiges, kamerabasiertes und laserunterstütztes Sensor-Setup, das er um ein GPS-System ergänzte.

Fahrzeugsteuerung ist mit Systemen des eingegrenzten Areals vernetzt

Fahrerloser ZF Terminal Yard Tractor.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ZF

Das erweiterte Sensor-Set lässt zudem den Terminal Yard Tractor seine Umgebung im Blick behalten. Auch hier koordiniert der Zentralcomputer ZF Pro AI alle Funktionen der Längs- und Querführung: So kann dieses Shuttle-Fahrzeug einen Sattelauflieger von einem Sattelschlepper übernehmen und diesen autonom zum Laden und Löschen an die Rampe rangieren. Anschließend bringt es den Auflieger von dort wieder zurück zum Truck.

Die Fahrzeugsteuerung ist mit Systemen auf dem Betriebshof oder anderen eingegrenzten Arealen vernetzt. Stationäre Kameras an der Rampe erfassen das Heck des zu rangierenden Aufliegers. Ein vor Ort installierter Computer errechnet die Trajektorie und übermittelt die Daten per Funksignal an die On-Board-Unit des ZF-Telematiksystems Openmatics. Die fahrzeugseitig eingebaute Pro AI verarbeitet die Informationen in Echtzeit und wandelt sie in Handlungsbefehle für Motor, Lenkung und Bremsen um.

Routingsystem prüft permanent alle Bewegungen auf dem Gelände

ZF Innovation Truck.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/ZF

Wohin welches Fahrzeug wann fahren muss und was für eine Aufgabe dort wartet, erfährt der Rechner über ein intelligentes und dynamisches Routingsystem. In dieses loggen sich die Transporter über das betriebshofeigene LTE/WLAN-Funksignal und die On-Board-Unit von Openmatics automatisch ein, sobald der autonome Fahrmodus aktiviert ist. Das Routing prüft und berücksichtigt permanent beispielsweise die aktuellen Positionen und Wege anderer Fahrzeuge auf dem Gelände und passt die ursprünglich geplante Streckenführung bei Bedarf sofort an.

Doch auch bei herkömmlichen Lastwagen ist noch längst nicht jede Möglichkeit ausgeschöpft. Das manuelle Manövrieren vereinfacht ein neuer Einspurassistent von ZF. Dank Sensor-Set am Fahrzeug und Routingsystem auf dem Arbeitsgelände bekommen Fahrzeugführer hier auf ihrem Tablet angezeigt, wie sie die jeweilige Wechselbrücke schnell und reibungslos ansteuern und aufnehmen können.

Der Beitrag ZF schickt Lastwagen autonom über den Betriebshof erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Opel Combo gibt seinen Einstand

Fr, 29/06/2018 - 10:23

Opel wird auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (19.–27.9.2018) den Combo vorstellen. Die fünfte Generation des Lieferwagens entstand in Kooperation mit PSA, der Vorgänger noch mit Fiat. Verfügbar werden eine 4,40 Meter lange kurze Version und eine Langversion mit 4,75 Meter sein. Der Combo ist mit zwei- oder dreisitzigem Cockpit sowie als Doppelkabine mit bis zu fünf Sitzplätzen erhältlich und bietet bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen. Er darf bis zu einer Tonne zuladen und weist bis zu 3,44 Meter Ladelänge auf. Optional ist auch eine Dachklappe bestellbar. Die Ladefläche ist zwischen den Radhäusern breit genug für eine Europalette (quer). Bis zu zwei passen selbst in den kurzen Combo.

Niemals überladen

Opel Combo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Einzigartig im Segment ist die sensorgesteuerte Überladungsanzeige, die dem Fahrer per Knopfdruck anzeigt, ob das Fahrzeug überladen ist oder noch weitere Lasten verträgt. Überschreitet das Gewicht 80 Prozent der erlaubten Nutzlast, leuchtet ein weißes LED-Signal auf, liegt das Gewicht über dem erlaubten Limit, kommt ein orangefarbenes Signal mit Ausrufezeichen hinzu. Hinzu kommen weitere bis zu 19 Assistenzsysteme, darunter eine permanente Rückfahrkamera als „digitaler“ Rückspiegel und ein sensorbasierter akustischer und optischer Flankenschutz, der vor seitlichen Hindernissen warnt.

Smartphone-Integration über den acht Zoll großen Farb-Touchscreen ist ebenfalls an Bord. Lieferbar sind unter anderem auch ein beheizbares Lenkrad und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Eine zweite Kamera im rechten Außenspiegel erfasst die Beifahrerseite beim Rechtsabbiegen. Dabei schaltet sich die Kamera zu und der nach hinten verlaufende Bereich der Beifahrerseite wird im Monitor angezeigt. Ein enormer Sicherheitsgewinn auch für andere Verkehrsteilnehmer, da auf diese Weise der Tote Winkel für den Combo-Fahrer so gut wie nicht mehr existent ist.

Auf Wunsch fährt der frontgetriebene Combo mit dem adaptiven Traktionssystem Intelligrip sowie dem speziellen „Baustellen“-Setup vor. Das bedeuetet 30 Millimeter mehr Bodenfreiheit, Stabilisatoren für Vorder- und Hinterachse, größere Räder und variable Federn hinten.

Der Beitrag Opel Combo gibt seinen Einstand erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Subaru WRX STI: Sayonara Samurai

Fr, 29/06/2018 - 08:00

1994 präsentierte Subaru den ersten WRX STI, einen Ableger des erfolgreichen Rallye-Boliden für die Straße. Mit Boxermotor und Allradantrieb stürmte die Limousine in die Herzen der Fans. Jetzt, fast ein Vierteljahrhundert später, rollen die letzten WRX STI für den europäischen Markt vom Band. Dann gibt es ein Kult-Auto weniger – und eine Legende mehr.

Abschiedsrunde mit dem Subaru WRX STI

Das markanteste Merkmal des alles andere als dezenten Auftritts des WRX STI: der wuchtige Heckspoiler.
Copyright: Subaru

Wem es einmal vergönnt war, mit dem Subaru WRX STI zum Nürburgring zu fahren, der weiß was es heißt, in einem Kult-Auto zu sitzen. Und das nicht nur wegen der vielen kleinen Details im Innenraum, die einem das Herz aufgehen lassen: das abgeflachte Sport-Lenkrad, der kurze Schaltknauf und das Digitalinstrument auf dem Armaturenbrett, das unter anderem über den Ladedruck des Turboladers informiert, sind nur drei davon. Es gibt eben nicht viele solcher Sport-Limousinen, die bei Betrachtern sofort für emotional aufgeladene Reaktionen sorgen – im positiven wie im negativen Sinne. Von „Proll-Schleuder“ bis „Hammer-Teil“ ist alles dabei, was einem beim Anblick eines Autos in den Sinn kommen kann. Nur kalt lässt der WRX STI niemanden.

Und schon gar nicht am Nürburgring, wo der schnelle Japaner einen besonders guten Ruf hat. Als einer, mit dem man es auf der Nordschleife krachen lassen kann. Das gilt sowohl für die Straßenversion, noch mehr natürlich für die Motorsport-Ableger, hier liegen schließlich die Gene des Autos. Beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring fuhr Subaru mit seinem Erfolgsmodell zum fünften Mal den Sieg in der Klasse SP3T für Fahrzeuge mit bis zu 2,0 Liter großen Turbomotoren ein. Und auch der Rundenrekord von 2017 von 6:57,5 Minuten hat in der „Grünen Hölle“ in dieser Fahrzeugklasse immer noch Bestand.

Ära geht zu Ende

Lufthutze in der Motorhaube, große Einlässe in der Frontschürze: Beim WRX STI ist auch optisch alles auf Sport getrimmt.
Copyright: Subaru

Subaru nimmt den WRX STI aus dem Programm. EU-Abgasnormen verhindern, dass der Kult-Sportler mit seinem 221 kW/300 PS leistenden 2,5-Liter-Boxer eine Zukunft in Europa hat. Klar ist, dass Fans und Liebhaber den Impreza, wie er immer noch oft genannt wird, weil die erste WRX-Generation das Topmodell der Impreza-Baureihe war, weiterhin hegen und pflegen und vor allem die Sporen geben werden. Der WRX STI, inzwischen in der vierten Generation, ist kein Auto, das in einem Sammlerstall verstaubt. Es ist eine Fahrmaschine, die Asphalt unter den Rädern braucht.

In 5,2 Sekunden erreicht der Viertürer mit dem – zurückhaltend und mit Wohlwollen formuliert – markanten Heckspoiler auf der Kofferraumhaube Tempo 100. 255 km/h schafft der WRX STI in der Spitze, geschaltet wird manuell mit einem knackigen Sechsganggetriebe. Dank für das letzte Modelljahr nochmals verbesserter Brembo-Bremsanlage mit den auffälligen gelben Bremssätteln lässt sich das Auto auch standesgemäß zum Stehen bringen.

Motorsound mit Suchtpotenzial

Details wie das Zusatz-Display auf der Mittelkonsole werten den Innenraum auf.
Copyright: Subaru

Jeder Gasstoß wird mit einem Brummeln belohnt, bei höheren Drehzahlen verwandelt es sich in eine Geräuschkulisse, die bei Auto-Enthusiasten Gänsehaut, bei allen anderen Menschen verständnisloses Kopfschütteln verursacht. Die vier Auspuffendrohre, die aus dem Heckdiffusor luken, sind eben nicht zur Zierde, das ist gut so und gehört zu einem echten Sportwagen. Anders als bei seinen Kollegen aus der Flunder-Abteilung ist der WRX STI aber absolut alltagstauglich – vielleicht mit einer Einschränkung: dem brettharten Fahrwerk. Wer längere Zeit in dem Auto verbringen möchte, sollte entweder vorab die Po- und Rückenmuskulatur gestärkt oder im Bekanntenkreis einen Physiotherapeuten haben. Denn Bodenwellen, Rillen, Schlaglöcher und alle anderen denkbaren Gemeinheiten, mit denen eine Straße aufwarten kann, gibt die Sport-Limousine sofort, direkt und ungefiltert an die Insassen wieder. Da helfen auch die bestens ausgeformten Recaro-Sportsitze – gegen 2.590 Euro Aufpreis mit Lederbezug – nichts.

Ansonsten bietet der WRX STI alles, was man von einer Limousine mit 4,60 Meter Länge erwartet: 460 Liter fasst der Kofferraum, die Rücksitzbank lässt sich geteilt (60:40) umlegen, die Durchladelänge beträgt dann 1,96 Meter. 434 Kilo dürfen zugeladen werden, im Alltag völlig ausreichend. Zumal das Auto in der Regel nicht als Reiselimousine zum Einsatz kommen wird.

Was den WRX STI wirklich ausmacht, ist die Fahrdynamik

Der 2,5-Liter-Boxermotor des Subaru WRX STI leistet 300 PS.
Copyright: Mike Neumann / mid

Die Kurvengeschwindigkeiten, die sich mit dem Allrader mit „Symmetrical AWD“ erreichen lassen, sind beeindruckend und zaubern jedem, der es gerne mal etwas sportlicher angeht, ein breites Grinsen ins Gesicht. Dazu lässt sich mit dem Mittendifferential Multi-Mode DCCD (Driver’s Control Center Differential) das Antriebsmoment variabel auf Vorder- und Hinterachse verteilen. Auf Strecken mit engen Kurven – beispielsweise Landstraßen rund um den Nürburgring – kann so mehr Traktion an die Hinterachse geleitet werden. Und dank „Active Torque Vectoring“, also einem aktiven Drehmomenteingriff bei kritischen Situationen, bleibt die Limousine noch besser und stabiler in der Spur. Neben diesen Features hat der WRX-Pilot drei Fahrmodi zur Wahl, bei denen die Motorkennfelder verändert werden.

So ausgerüstet, ist der Subaru WRX STI fast jeder Situation gewachsen. Doch wie bei jeder vom Aussterben bedrohten Art gibt es äußere Faktoren, die selbst den zähesten Gesellen in die Knie zwingen. In Zeiten, in denen Autos immer weniger Schadstoffe ausstoßen dürfen, ist kein Platz mehr für den Samurai aus dem Hause Subaru, der sich bei den Testfahrten rund zwölf Liter Superbenzin gegönnt hat. Auch wenn es noch so viele Fans bedauern: Der WRX STI hat das Ende seines Lebenszyklus erreicht. Hoffentlich wird Subaru bald einen würdigen Nachfolger präsentieren.

Technische Daten Subaru WRX STI „Sport“ Viertürige, fünfsitzige Limousine mit Allradantrieb Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.595/1.795/1.475/2.650 Kofferraumvolumen 460 l. Wendekreis 11,2 m Leergewicht 1.566 kg max. Zuladung 434 kg Tankinhalt 60 Liter Motor Vierzylinder-Boxermotor mit Abgasturbolader Hubraum 2.457 ccm, Leistung 221 kW/300 PS bei 6.000/min max. Drehmoment 407 Nm bei 4.000 min Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe Beschleunigung 0-100 km/h 5,2 Sek Höchstgeschwindigkeit 255 km/h Verbrauch nach Normmessung 11,2 l/100 km CO2-Emission 259 g/km Kraftstoff Super Plus Preis ab 50.900 Euro

Der Beitrag Subaru WRX STI: Sayonara Samurai erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi S7 Erlkönig

Do, 28/06/2018 - 15:48

Audi hat in seinem Limousinen-Segement seine komplette Angebots-Palette erneuert. In den Nächsten Monaten wird mit den leistungsgesteigerten S-Versionen zu rechnen sein. Der  S7 ist von allen anderen S-Modellen am längsten auf seine Serienreife getestet worden. Sein Auftreten wirkt schon fast zurückgenommen. Nur kleinere Details an der Karosse verraten, dass es sich hier nicht um den Standard Audi A7 handelt.

Die vierfach-Auspuffanlage verrät den S7

Audi S7.
Copyright: Automedia

Der Motor im neuen S7 könnte möglicherweise in seiner Leistung gedrosselt werden im Vergleich zur noch aktuellen Baureihe. Während der gegenwärtige 4.0-Liter V8 sich besonderer Beliebtheit (bei Tunern) erfreute, soll er dennoch im neuen Audi S7 gegen einen V6 eingetauscht werden, dem kleinsten Motor, der je in einem A7 Verwendung findet. Dabei handelt es sich um einen 2.9-Liter Biturbo, der ebenfalls beim Audi RS5 zum Einsatz kommt. Er leistet, wie der V8, 450 PS und erreicht die 100 Km/h Marke in 4.5 Sekunden. Im Porsche Panamera S4 wird er auch eingebaut.

 

Der Beitrag Audi S7 Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

500 Sonderexemplare: Ein Vierteljahrhundert Ducati Monster

Do, 28/06/2018 - 13:54

Nachdem sie 1992 erstmals auf der Kölner IFMA vorgestellt wurde, begann die Ducati im März 1993 mit der Produktion der ersten Monster. Die Baureihe erreichte rasch Kultstatus. Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des erfolgreichsten Motorradmodells aus Bologna – über 325 000 Monster wurden inzwischen hergestellt – bringt Ducati die Monster 1200 „25° Anniversario“.

Von der Sonderedition werden 500 nummerierte Exemplare hergestellt

Ducati Monster 1200 25° Anniversario.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ducati

Das Jubiläumsmodell zeichnet sich durch eine exklusive Lackierung in den Farben der italienischen Flagge auf Cockpitverkleidung, Tank und Beifahrersitzabdeckung aus, die von der 2008er Monster S4RS Testastretta Tricolore inspiriert ist. Das Prestige-Sitzpolster ist mit einem 25-Jahre-Logo bestickt. Der goldene Rahmen und die geschmiedeten Marchesini-Räder mit W-Speichen in der gleichen Farbe sind ein weiteres Merkmal der Limited Edition, die gefräste Spiegel, Rahmenstopfen, Lenkerendgewichte und Tankdeckel besitzt. Gelenkbrems- und Kupplungshebel, Kennzeichenhalter sind aus Aluminium, Schutzbleche und Lenkschlossabdeckung sowie Auspuffhitzeschutz aus Kohlefaser gefertigt. Die Monster 1200 25° Anniversario wird zusätzlich mit einer Abdeckplane samt Jubiläumslogo ausgeliefert.

Die Ducati Monster 1200 25° Anniversario wird ab September in Europa, ab Oktober in Japan, ab November in den USA und ab Dezember in Australien erhältlich sein. Sie kann ab sofort bestellt werden.

Der Beitrag 500 Sonderexemplare: Ein Vierteljahrhundert Ducati Monster erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW 7er Erlkönig mit Facelift gesichtet

Do, 28/06/2018 - 13:05

Ein BMW der 7er-Serie mit reichlich Tarnfolie an Heck und Front wurde heute auf Münchener Straßen gesehen. Diesmal enthüllen die Fotos deutlich mehr über die Fortschritte der Modellpflege als beim letzten fotografierten Prototyp.

Ein Hauch vom neuen 8er umweht das BMW Flagschiff

BMW 7er.
Copyright: Automedia

Man entschied, dass das Facelift für die 7er-Serie allmächlich notwendig geworden war, nachdem Audi seinen neuen A8 vorgestellt hatte. Auch bei der S-Klasse von Mercedes-Benz gab es Neuerungen zu vermelden, unter anderem die Rückkehr zum Reihen-Sechs-Zylinder-Motor. Und wie wird der 7er BMW darauf antworten?

Neu gestalteten Frontscheinwerfer und der massive Kühlergrill dominieren nun die Front der bayrischen Oberklassen-Limousine. Zweifelsohne sorgt es für einen dynamischeren Auftritt und Ähnlichkeiten mit der neuen 8er Baureihe vermuten. Die Styling-Elemente vom X7 Concept iPerformance, der auf der IAA im letzten Jahr vorgestellt wurde, dienten ebenfall als Inspiration für das Facelift der 7er-Serie.

Die überarbeitete 7er-Serie soll 2019 offiziell präsentiert werden. Bei den Motoren sollte man keine grundlegenden Innovationen erwarten. Es wurde sicherlich hier und da an den Feinheiten getüftelt, damit die Leistung geringfügig erhöht wird bei gleichzeitiger Reduktion beim Kraftstoffverbrauch.

 

Der Beitrag BMW 7er Erlkönig mit Facelift gesichtet erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Borgward BX7: Kein leichtes Erbe

Do, 28/06/2018 - 12:04

Borgward ist wieder da. Nach der Insolvenz und der Auflösung des Unternehmens 1963 meldet sich die wiederbelebte Marke jetzt mit einem SUV zurück, das in China produziert und bereits seit einem Jahr im Reich der Mitte im Verkauf ist. Der Borgward BX7 steht als TS Limited Edition allerdings nicht bei den Händlern, denn die gibt es, zumindest vorläufig, nicht. Über das Internet und später auch über Sixt als Vertriebspartner soll der 4,72 Meter lange Viertürer bei uns den Weg zum Kunden finden. Zunächst gibt es ausschließlich eine vollausgestattete Version und eine Motorisierung, damit kostet das China-SUV 44 200 Euro.

Patent wirkt der Borgward BX7

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Das Design prägen der übergroße Kühlergrill und markante Linienführungen über den Radhäusern, das ist nicht atemraubend, im Detail jedoch wohl überlegt. So umschließen etwa nach unten verlängerte Türkanten die Seitenschweller und schützen sie vor Verschmutzung. Das verhindert, dass Hosenbeine, die beim Ein- oder Aussteigen unweigerlich mit der Karosserie in Kontakt kommen, öfters den Weg in die Waschmaschine antreten müssen als nötig. Anleihen aus vielen gängigen Formensprachen geben dem Borgward jedoch keinen unverwechselbaren Charakter. Das gilt auch für den Innenraum. Zwar sind Materialmix aus Leder und hochwertigen Kunststoffen und die Verarbeitung auch in der zweiten Reihe durchaus ansprechend, doch fehlt der gewisse Unterschied zu den gängigen Angeboten aus Japan und Korea.

Die Platzverhältnisse für die Passagiere sind auf allen Sitzen großzügig, auch auf der Rückbank fühlen sich zwei Mitfahrer auf langer Strecke wohl. Was bei einem Radstand von 2,76 Meter allerdings zu erwarten ist. Weniger üppig ist das Kofferraumvolumen bemessen. 545 Liter Gepäck passen hinter die Sitzreihe im Fond, klappt man deren Rückenlehnen um, werden daraus 1377 Liter. Kein Wert, der dem BX7 ein Alleinstellungsmerkmal geben könnte. Immerhin ist der Laderaumboden eben und die Heckklappe mit einer elektrischen Unterstützung ausgestattet. Die Zuladung liegt bei nur 387 Kilogramm, das Gesamtgewicht des Wagens allerdings bei 2241 Kilogramm. Eine Anhängelast wird dem Premierenmodell noch nicht zugestanden, eine Anhängekupplung kommt erst gegen Ende des Jahres ins Angebot.

Auf deinen Diesel wird bisher verzichtet

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Ein Diesel hat in dieser Fahrzeugklasse bei den Asiaten keine Freunde, Borgward bietet das SUV daher ausschließlich mit einem Vier-Zylinder-Turbobenziner an. Der wurde in Deutschland entwickelt, gebaut wird er im Motorenwerk der Marke nahe bei Peking. Er holt aus zwei Litern Hubraum 224 PS (165 kW) und liefert 300 Newtonmeter Drehmomentspitze bei 1500 Umdrehungen in der Minute. Kombiniert mit der obligaten Sechs-Gang-Automatik vom Zulieferer Aisin gelingt der Sprint von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden, 208 km/h Höchstgeschwindigkeit sind möglich. Die gelungene Geräuschdämmung der Radhäuser reduziert die Abrollgeräusche der Pneus zuverlässig, auch das Windrauschen bei höherem Tempo hält sich in Grenzen. Dadurch aber fällt der Motor eher als lärmig auf, auch die Wandlerüberbrückung der Automatik verhindert sein häufiges Hochdrehen bei Leistungsabruf nicht. Dabei klingt die Maschine öfter angestrengt, fast als würde eine stufenlose Automatik die Kräfte übertragen. Wie auch immer, die Fahrleistungen sind für diese Klasse in Ordnung.

Beim Verbrauch zeigt der Vierzylinder erwartungsgemäß Zurückhaltung

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

8,9 Liter gibt Borgward als Normkonsum an, bei einer kurzen Ausfahrt rund um den Unternehmenssitz in Stuttgart herum zeigte der Bordcomputer allerdings Werte um zwölf Liter Verbrauch auf 100 Kilometer. Verwöhnte Dieselfahrer werden sich mit der dabei erzielbaren Reichweite von 500 Kilometern kaum begnügen wollen, 60 Liter Tankvolumen sind knapp bemessen. Außerdem erfüllt der aktuelle BX7 nur die Abgasnorm Euro 6b, die anspruchsvollen Werte der Euro 6d-Temp werden erst im Herbst erreicht, wenn ein Partikelfilter und innermotorisches Feintuning die Emissionen weiter senken. Der Preis, so ein Borgward-Sprecher, wird sich nicht ändern. Ebenso bleibt es zunächst beim Allradantrieb, der mit einer elektronisch gesteuerten Haldexkupplung die Kräfte bei Bedarf an die Hinterräder verteilt. Versionen mit reinem Frontantrieb sind jedoch nicht ausgeschlossen. Außerdem soll sich im kommenden Jahr eine elektrisch angetriebene Variante zum Angebot gesellen, geplant ist obendrein ein Coupé, das unter dem Kürzel GT antreten wird.

Auch dieses wird eine Federung bekommen, die zwar weich abgestimmt ist, aber dennoch vor kräftigen Stößen kapitulieren muss. Schlechte Fahrbahnbeläge bringen den BX7 in Unruhe. Die Lenkung ist ebenfalls kein mustergültiges Beispiel für Präzision, sie arbeitet mit kräftiger Servounterstützung und sehr indirekt, wie wir es von manch amerikanischem Auto her kennen. Gefallen finden dagegen die Bremsen, die wohldosiert und nicht ohne Biss operieren.

Der BX7 TS Limited Edition ist komplett ausgestattet

Borgward BX7.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Borgward

Ein Panoramadach aus Glas, Klimaautomatik, Navigation, DAB-Tuner, eine 360-Grad-Kamera und das TFT-Cockpit-Display gehören zum Serienstandard. Eine 4G-Internetverbindung, ein WLAN-Hotspot sowie die Fernbedienung von Fensterhebern und Verriegelung per Smartphone sind ebenso bei Borgward an Bord. Erst Ende des Jahres soll der BX7 mit verringertem Ausstattungsumfang angeboten werden, dann dürfte es ein Einstiegsmodell auch unter 40 000 Euro geben.

Für Wartung und Service hat sich Borgward ATU als Partner ausgesucht. Die Werkstattkette hat mehr als 550 Stützpunkte in Deutschland, die nach Ansicht ihrer Betreiber etwa 90 Prozent aller notwendigen Arbeiten an den Fahrzeugen übernehmen könne. Für anspruchsvollere Aufgaben werden 30 Niederlassungen zu Kompetenzzentren aufgerüstet, die auch Karosseriearbeiten ausführen und elektrische Probleme lösen können.

Die Hintergründe der Marken-Renaissance sind schnell erzählt

Borgward-Enkel Christian hat mit Geschäftspartnern den chinesischen Nutzfahrzeug-Giganten Foton als Investor gewinnen können, als Unternehmensleiter wurde der ehemalige Daimler-Manager Ulrich Walker eingestellt. Der Sitz der Firma ist Stuttgart, dort wurde der BX7 entwickelt, gebaut wird er in China. Im volumenträchtigen Markt der Volksrepublik passt das SUV gut ins Bild. Den klangvollen Namen kennt dort jedoch niemand. Bei uns birgt er allenfalls für ältere Autofahrer noch einen gewissen Wohlklang, die sich an Baureihen wie Isabella oder Hansa erinnern. Die aber setzen eher auf Angebote aus deutschen Landen, wenn es günstiger sein soll, greifen sie zu japanischen oder koreanischen Autos. Leicht wird es Borgward bei uns nicht haben.

Daten Borgward BX7 TS Limited Edition Länge x Breite x Höhe (m) 4,76 x 1,92 x 1,69 Radstand (m) 2,76 Motor R4, 1981 ccm Leistung 165 kW / 224 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 300 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit 208 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 9,4 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 8,9 Liter Effizienzklasse E CO2-Emissionen 212 g/km (Euro 6b) Leergewicht / Zuladung min. 1854 kg / 387 kg Kofferraumvolumen 545–1377 Liter Bereifung 235/60 R18 Wartungsintervall 30 000 km / 1 Jahr Grundpreis 44 200 Euro

Der Beitrag Borgward BX7: Kein leichtes Erbe erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi A4 startet ins neue Modelljahr

Do, 28/06/2018 - 11:13

Audi spendiert dem A4 zum Modelljahr 2019 neu gestaltete Stoßfänger und die neue Ausstattungslinie S Line Competition. Die Front von Limousine und Avant prägen künftig in fünfeckige Konturen gefasste Lufteinlässe mit Stegen in Aluminiumoptik. Beim S-Line-Exterieurpaket kommen Stoßfänger mit einem stark keilförmigen Zuschnitt zum Einsatz. Eine U-förmige Spange trennt den äußeren Bereich vom inneren, den ein Wabengitter ziert. In den Lufteinlässen leiten separate Öffnungen einen Teil des Fahrtwindes in die Radhäuser, wo er an den Rädern vorbei strömt.

Zur optischen Differenzierung dient der Singleframe-Grill

Audi A4 Avant S Line Competition.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Im S-Line-Exterieurpaket integriert sein Gitter jetzt auch Lamellen in 3-D-Optik. Ein Blade schließt die Front nach unten ab. Der hintere Stoßfänger präsentiert sich beim A4 ebenfalls im neuen Look. Zwei breite, trapezförmige Abgasblenden lösen die bisherigen runden Endrohre ab. Der Diffusorbereich zwischen ihnen ist schmaler geworden. Neu gezeichnet sind auch die Räder, die im Format 16 bis 19 Zoll bestellbar sind.

Das zusätzliche Ausstattungspaket S Line Competition umfasst den Blade im Stoßfänger vorne und die Steinschlag-Schutzleiste in Selenitsilber, einen RS-Heckspoiler im A4 Avant sowie unter anderem die neue Lackfarbe Turboblau. Die hinteren Türen tragen im unteren Bereich die vier Ringe in Abhängigkeit von der Außenfarbe in Silber oder Schwarz. Dazu kommen 19-Zoll-Räder von Audi Sport, rote Bremssättel, Sportfahrwerk und LED-Scheinwerfer.

Im Interieur finden sich RS-Carbon-Dekoreinlagen, ein Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad sowie schwarze Teilleder-Sportsitze. Alternativ können sich die Kunden auch für S-Sportsitze in Magmarot oder in anderen Farben entscheiden. In Deutschland beginnt der Vorverkauf für den neuen A4-Modelljahrgang im dritten Quartal.

Der Beitrag Audi A4 startet ins neue Modelljahr erschien zuerst auf Magazin von auto.de.