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Aktualisiert: vor 49 Sekunden

Jaguar feiert 50 Jahre XJ mit dem Sondermodell XJ50

Do, 03/05/2018 - 08:41

Zum 50-jährigen Bestehen der Baureihe hat Jaguar auf der in Peking (–4.5.2018) das Sondermodell XJ50 vorgestellt. Es übernimmt vom XJ Portfolio die Stoßfänger – mit Frontgrill in Schwarz – und vom XJ R-Sport die diamantgedrehten schwarzen 20-Zoll-Felgen. Weitere Merkmale sind die XJ50-Embleme am Heck und auf den seitlichen Luftauslässen sowie die vier exklusive Farben Fuji White, Santorini Black, Loire Blue und Rosello Red.

Very British

Jaguar XJ50.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

Das Interieur prägen Softgrain-Ledersitze mit Rautenmusterung in Ebony oder Ivory sowie Kopfstützen mit eingeprägtem Jaguar-Symbol. Optische Akzente setzen neben XJ50-Einlagen in den beleuchteten Einstiegsleisten und an den Türinnenseiten eine entsprechende Prägung auf der Mittelarmlehne, der Drive Selector mit silbernen Applikationen, Schaltwippen aus Aluminium, eine sportliche Edelstahlpedalerie und Dekorelemente in Gloss Shadow Walnut. Eine „50 Jahre XJ Coventry“-Plakette findet sich zudem mittig unterhalb der Windschutzscheibe.

Zur weiteren Serienausstattung des XJ50 zählen unter anderem adaptive LED-Schweinwerfer mit LED-Signatur, eine Vier-Zonen-Klimaautomatik, 18-fach elektrisch verstellbare und beheiz- sowie kühlbare Vordersitze mit Massage- und Memory-Funktion. Als Antrieb dient der 3,0-Liter-V6-Turbodiesel mit 300 PS (221 kW). Die Sonderedition der achten XJ-Generation ist ab Sommer zu Einstiegpreisen ab 94 650 Euro erhältlich. Die Langversion kostet 3400 Euro mehr.

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Alfa Romeo 4C zweimal streng limitiert

Do, 03/05/2018 - 08:14

Alfa Romeo feiert in diesem Jahr sein 108-jähriges Bestehen und legt zwei Sondermodelle in je 108 Exemplaren auf. Nach Deutschland kommen vom Alfa Romeo 4C „Competizione“ und Alfa Romeo 4C Spider „Italia“ zehn Stück.

Ab 75.000 Euro ist der sportive Alfa zu haben

Alfa Romeo 4C Spider Italia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Alfa Romeo

Das ausschließlich in der matten Karosseriefarbe Grigio Vesuvio Opaco lieferbare Coupé bringt zahlreiche Details aus Kohlefaser, Pirelli-Sportreifen und Titan-Abgasanlage von Akrapovic mit. Im Preis von 75 000 Euro ist eine erweiterte Serienausstattung enthalten, die einen Preisvorteil von über 11 000 Euro bietet. Der 4C Spider Italia tritt unter anderem mit der Karosseriefarbe Blu Misano Metallic, lederbezogener Armaturentafel und Highend-Soundsystem von Alpine auf und kostet 78 000 Euro. Durch die erweiterte Serienausstattung ergibt sich ein Kundenvorteil von über 6000 Euro.

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Vorstellung BMW i8 Roadster: Nachschlag für die Fans

Mi, 02/05/2018 - 08:43

Als BMW 2013 den i8 herausbrachte, abgeleitet von einem Concept-Car des Jahres 2009, hätte man vermuten können, dass er möglicherweise schnell altern würde. Die Form schien etwas zu spektakulär, um zeitlos zu sein, und die angeblich so rasanten Fortschritte in der Batterietechnologie würden seinen Antrieb eher früher als später veralten lassen. Doch der Eindruck täuschte. Fast fünf Jahre später sieht der i8 immer noch frisch aus. Und so erhielt das Coupé eines der maßvollsten Facelifts überhaupt, doch es wird jetzt von der lang ersehnten Roadster-Version begleitet. Der Antriebsstrang wurde leicht verbessert.

Die tiefere Dachlinie lässt den i8 Roadster noch sportlicher wirken

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Optisch wirkt der i8 Roadster noch markanter als das Coupé, und das will etwas heißen. Ohne die Rücksitzbank des Coupés verfügt er über eine noch tiefere Dachlinie, die seine Supercar-Proportion unterstreicht. Der Roadster kommt mit einem Stoffverdeck, zwei silbernen Dekorelementen an der B-Säule (die in schwarz spezifiziert werden können) und einem neuen Luftaustritt an der Fronthaube, der auch das Coupé auszeichnet. Dieses Element wurde geändert, weil die bisherige Fronthaube eine warme Luftwalze erzeugte, die beim Coupé egal war, aber beim Roadster unerwünscht ist.

Es gibt neue, optionale 20-Zoll-Räder, während die vorherigen Räder weiterhin verfügbar sind, und BMW bringt zwei zusätzliche Farben auf den Markt. Der Kupferton deutet auf den Elektro-Charakter des i8 hin; BMW bewirbt ihn als „elektrisch“, obwohl er ein Plug-in-Hybrid ist.

Ausreichend Platz für die beiden Insassen

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Der Ein- und Ausstieg durch die neu gestalteten Scherentüren gestaltet sich relativ einfach, und das Cockpit wirkt großzügig mit viel Platz – und Stauraum dort, wo das Coupé mit Rücksitzen aufwartet. Dieser Roadster ist definitiv groß genug für eine Reise zu zweit. Kleiner Wermutstropfen: Die Fenster können immer noch nicht vollständig abgesenkt werden.

In Sachen Platzangebot bietet der i8 also mehr, als sein Supercar-Auftritt verspricht – in Bezug auf Leistung gibt es jedoch auch nach dem Facelift etwas weniger, als man erwarten könnte. Der i8 und das Roadster-Derivat sind noch immer mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo und einem vorderen E-Motor ausgerüstet, die jetzt für eine Gesamtleistung von 374 PS (275 kW) sorgen; der Sprint von null auf 100 km/h dauert 4,6 Sekunden. Das ist flott, aber nicht gerade Supersportwagen-Niveau. Der zusätzliche Schub durch den erstarkten E-Motor ist kaum zu merken.

Die zusätzliche Reichweite macht einen Unterschied

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Rein elektrisch kommt man jetzt 53 Kilometer weit, beim Coupé sind es sogar 55 statt bisher 30. Zudem ist es möglich, mit dem E-Motor bis zu 120 km/h schnell zu fahren. Die prophezeite Reichweite ist überraschend akurat; wer gerne rein elektrisch fährt, kann es im i8 nunmehr deutlich länger tun. Im „Hybrid“-Modus werden E-Aggregat und Ottomotor für maximale Effizienz kombiniert – und im Sportmodus arbeitet der Verbrennungsmotor ständig, begleitet vom E-Antrieb für blitzschnelle Reaktionen. Die Geräuschkulisse erinnert dann an ein künstliches Knurren. Der Benzinmotor ist mit einer Sechs-Gang-Automatik verbunden, während der E-Motor seine Kraft über eine Zwei-G-Automatik überträgt.

Der i8 ist praktisch konkurrenzlos

BMW i8 Roadster.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Anfangs war der i8 ein regelrechter Untersteuerer, inzwischen ist das Fahrverhalten deutlich neutraler. Es macht Spaß, den i8 Roadster über engen Nebenstraßen zu treiben, und die Feinabstimmung des Chassis zeigt Wirkung. Das Mehrgewicht des Roadster gegenüber dem Coupé beläuft sich auf nur 60 Kilogramm, nicht zuletzt dank der Zweisitzer-Konfiguration. Das Bremsgefühl ist im Rekuperationsmodus relativ künstlich, aber die elektrische Servolenkung arbeitet direkt und präzise.

BMW hat sich bei den Änderungen auf ein Minimum beschränkt, denn der i8 ist praktisch konkurrenzlos: Der viel schnellere Honda NSX Hybrid-Sportwagen ist deutlich teurer und spielt die „grüne“ Karte nicht so plakativ aus wie der i8. Andere Sportwagen werden konventionell angetrieben – jedenfalls bis zum Hypercar-Segment. Und so gilt: Wer den i8 schon immer gemocht hat, wird mit den Änderungen sehr zufrieden sein. Und die Roadster-Variante, auf die in Zukunft der Löwenteil der Produktion entfallen dürfte, schafft einen weiteren Kaufanreiz – auch wenn sie mit 155 000 Euro einen Aufschlag von stolzen 17 000 Euro fordert.

Daten BMW i8 Roadster Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,94 x 1,29 Radstand (m) 2,8 Motor R3-Benziner, 1499 ccm, Turbo, Direkteinspritzung Leistung 170 kW / 231 PS bei 5800 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 3700 U/min Elektro-Motor 105 kW / 143 PS Drehmoment Elektro-Motor 250 Nm Batterie Lithiumionenbatterie, 355 Volt, 34 Ah, 11,6 kWh Systemleistung 275 kW / 374 PS Höchstgeschwindigkeit 250 km/h (abgeregelt) Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,6 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 2,0 Liter CO2-Emissionen 46 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung 1595 kg / 370kg Kofferraumvolumen 88 Liter Wendekreis 12,3 m Räder / Reifen 7,0 J x 20 / 195/50 R 20 vorn, 7,5 J x 20 / 215/45 R 20 hinten Luftwiderstandsbeiwert 0,28 Preis 155 000 Euro

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Porsche Panamera E-Hybrid Executive: Wohlfühlkutsche

Di, 01/05/2018 - 07:16

Eine Sportwagenmarke, die eine Limousine mit langem Radstand anbietet, ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Aber trotzdem geht’s, denn wer lang hat, ist in China im Vorteil. Das ist der Grund, weshalb es Autos wie den Porsche Panamera Executive gibt. Bis heute haben die Stuttgarter in China rund die Hälfte aller gebauten Exemplare dieser Version abgesetzt: Blick in eine rollende Wellness-Oase, die beim Starttempo eines Airbus nicht abhebt.

Porsche ist auf einer Mission

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Der fünfte Buchstabe des Alphabets steht für das Ziel. Doch noch bevor der Tesla-Herausforderer „Mission E“, für den in Stuttgart gerade die Fabrik gebaut wird, auf die Straße kommt, elektrifiziert der Sportwagenhersteller munter seine größten und schwersten Vertreter. Sie sollen belegen, dass dynamisches und ressourcenschonendes Fahren in einem Auto verknüpft werden können – auch wenn es einen Preis kostet, den sich die meisten Pkw-Kunden nicht leisten können.

Der Panamera 4 E-Hybrid Executive stellt insofern einen Sonderfall dar, da er nicht nur konventionelles und elektrisches Fahren ermöglicht, sondern in mancherlei Hinsicht auch schwer zu toppen ist. Das gilt für die Dimensionen (5,20 m Länge, 3,10 m Radstand) und die bewegte Masse (2325 Kg, mehr als ein Cayenne Turbo), aber auch für das Komfortniveau. Firmenvorstände oder Internetmillionäre, die gern als etwas flotter wahrgenommen werden und deshalb auf die üblichen Luxuslimousinen verzichten wollen, sollen hier eine neue Heimat finden.

Dem Diesel wurde der Rücken zugekehrt

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Bei den Panamera-Kunden in Deutschland ist die Elektrifizierungsstrategie Porsches offenbar schon auf fruchtbaren Boden gefallen: Von den 2017 hierzulande fast 4000 neu zugelassenen Panamera waren gut ein Viertel Hybride. Auch wenn ein gewisser Teil davon Vorführwagen der Händler gewesen sein dürften, bleibt auffällig, dass der Dieselanteil dieser Baureihe auf weniger als ein Drittel geschrumpft ist. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 43 Prozent. Welche Prioritäten in Zuffenhausen nunmehr gelten, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass der Selbstzünder aus dem Panamera-Angebot verschwunden ist. Als Diesel und Hybrid noch parallel verkauft wurden, kostete der bereits mehr als der Teilzeitstromer.

Dabei sind normaler Weise die Hybride eigentlich teurer als ihr konventionell angetriebenes Pendant und die Statistik zeigt, dass Porsche-Kunden tendenziell bereit und in der Lage sind, auf die kostspieligere Variante zuzugreifen: Während 2017 im deutschen Gesamtmarkt knapp 2,5 Prozent der Neuzulassungen auf Hybride entfielen, waren es bei Porsche nahezu 4,6 Prozent. Der Anteil wird weiter steigen, wenn die E-Versionen von Macan und Cayenne in der Gesamtrechnung erfasst werden. Seit Einführung der neuen Baureihe ist der Panamera in Europa schon auf rund 60 Prozent Hybridanteil gekommen.

Gleichwohl fährt ein teil-elektrischer Porsche in einem Zwiespalt

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
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Sportwagen sind per Definition zum Schnellfahren da. Eine auf Verbrauchsminderung und maximale Effizienz getrimmte Limousine verfehlt ihre Daseinsberechtigung, wenn die technisch mögliche Fahrdynamik oft ausgereizt wird. Wer den Spurt aus dem Stand auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden absolviert, darf nicht mit 2,5 Litern Verbrauch auf 100 km (Herstellerangabe) rechnen. Ein Airbus A 320 hebt mit ca. 260 km/h ab, bei knapp 280 km/h liegt der Panamera satt auf der Straße und konsumiert dabei genauso viel, als hätte er den 14,1 kWh-Lithiumionen-Akku nebst 136-PS-Elektromotor in der Garage zurück gelassen.

Wozu also ist ein Panamera 4 E-Hybrid Executive eigentlich da? Er zeigt, was geht. Und zwar nicht nur fahrdynamisch, sondern auch beim Komfort. Und da tut sich schon die nächste Interessenkollision auf. Selbst fahren oder gefahren werden? Kein anderer Porsche macht die Entscheidung so schwierig, ob man lieber vorn links oder hinten rechts Platz nehmen sollte. Für den Fondsessel spricht nicht nur die opulente Beinfreiheit oder die Privatsphäre, die elektrische Jalousien ringsum gewähren. Sie gehören übrigens noch zu den weniger kostspieligen Annehmlichkeiten (773,50 Euro). Die Preisliste des Viertürers eröffnet eine kaum überschaubare Vielfalt an Optionen, mit denen sich jenseits der B-Säule der Gegenwert eines Gebrauchtwagens versammeln lässt.

Wohlfühlkutsche: Porsche Panamera

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Die große Mittelkonsole im Fond, versenkbare Klapptische sowie Komfortsitze mit Massagefunktion und Belüftung schlagen beispielsweise zusammen schon mit mehr als 11 000 Euro zu Buche. Dass zwei eigenständige Klimakanäle die hinten Sitzenden befächeln, klingt fast selbstverständlich, kostet aber als Vier-Zonen-Automatik noch einmal 1535 Euro extra. Und damit den hochmögenden Fahrgästen nicht langweilig wird, sollte unbedingt das Rear-Seat-Entertainment-System bestellt werden, dessen Monitore in Größe des heimischen PCs wahlweise Fahrdaten, Internetseiten, TV-Programm oder DVD-Unterhaltung wieder geben. Kostenpunkt: 3129,70 Euro.

Eine derart ausgestattete Wohlfühlkutsche kommt schnell auf über 150 000 Euro Anschaffungspreis. Im Falle des Testwagens waren es genau 175 555,55 Euro, denn auch der Fahrer hat’s gern kommod. Egal, ob Angestellter oder Selbstfahrer, Hinterachslenkung (2046 Euro), Nachtsichtassistent (2332 Euro) und Abstandsregeltempostat (2380 Euro) entlasten die Person hinterm Steuer spürbar. 21 Zoll große Designräder (4355 Euro) sind fürs Wohlbefinden vielleicht nicht unabdingbar, doch sie erleichtern den Passanten zu erkennen, dass hier ein „grüner“ Porsche vorbeisurrt: Die Bremssättel sind mit einem leuchtenden Lack namens „Toxic Green“ überzogen.

Ein Porsche will auch als Hybrid ein Fahrerlebnis sein

Porsche Panamera E-Hybrid Executive.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Axel F. Busse

Mag auch mancher beim Starten ein souveränes Grollen vermissen, das fast lautlose elektrische Losrollen hat durchaus seinen Reiz. Bis 140 km/h kann der Panamara emissionsfrei Strecke machen, die höchste beim Testwagen protokollierte E-Reichweite lag bei 38 Kilometern. Als High-Class-Pendlerauto mit täglicher Routine von der Vorstadtvilla zur Chefetage und zurück hat solch eine Luxuskarosse also durchaus ihren Wert. Wenn beiderseits dann auch noch die Ladesäulen vorhanden sind, klappt es sicher mit den 2,5 Litern Spritkonsum. Was an der Zapfsäule gespart wird, geht als 15,9 kWh/100 km Stromverbrauch in die Ökobilanz.

Profane Effizienzrechnungen für Pfennigfuchser anzustellen, gehört nicht zu den Standardübungen eines Porsche-Fahrers. Deshalb soll hier nicht vergessen werden, dass der Panamera trotz seiner Masse und seiner extremen Kosten immer noch ein Porsche ist, der beim Fahren Tempo, Agilität und Dynamik erlebbar macht, der aber auch mit Eleganz und Lässigkeit zu bewegen ist. Er bietet einen exzellenten Reisekomfort auf der Langstrecke. Sie ist für Vollzeitstromer immer noch ein Problem wegen der löchrigen Lade-Infrastruktur. Der Plug-in-Hybrid fährt dank 80 Litern Benzinvorrat zur Not auch 700 Kilometer am Stück. Lediglich bei der Funktionalität muss man Abstriche machen, denn die große Batterie kostet Gepäckvolumen und so bleiben von 500 Litern beim Normal-Panamera nur 405 Liter übrig.

Fazit:

In der Luxusklasse herrschen eigene Gesetze, weshalb Otto-Normalfahrern mitunter schwer zu vermitteln ist, warum es 2,3-Tonnen-Pkw mit 462 PS für 175 000 Euro geben muss. Ganz einfach: Ohne eine entsprechende Nachfrage würde Porsche nicht in Entwicklung und Bau eines Plug-in-Hybrids mit langem Radstand investieren. Dem Wagen ist nichts Böses nachzusagen, es macht Spaß ihn zu fahren – und auch, ihn wieder abzugeben. Manche Traumwagen müssen Träume bleiben.

Daten Porsche Panamera 4 E-Hybrid Executive Länge x Breite x Höhe (m) 5,20 x 1,94 x 1,43 Radstand (m) 3,1 Motor V6-Zyl.-Benziner, 2894 ccm Leistung 243 kW / 330 PS bei 5250 U/min Drehmoment max. 450 Nm bei 1750 – 5000 U/min Elektromotor 100 kW /136 PS Systemleistung Hybrid-System 340 kW / 462 PS Systemdrehmoment 700 Nm Höchstgeschwindigkeit 278 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,7 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 2,5 Liter (Super Plus) Stromverbrauch (nach NEFZ) 15,9 kWh/100 km Effizienzklasse A+ CO2-Emissionen (kombiniert) 59 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 2325 kg / max. 525 kg Kofferraumvolumen 405 Liter Basispreis 115 050 Euro Testwagenpreis 175 555,55 Euro

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Audi R8 Erlkönig

Mo, 30/04/2018 - 12:56

Heute wurde ein brandneuer Erlkönig des Audi R8 abgelichtet, als er in der Nähe vom Audi-Hauptquartier bei Ingolstadt eine Testfahrt absolvierte. Die Tarnfolie überdeckte dabei lediglich die signifikanten Bauteile der überarbeiteten Außenhaut. Die Front um den hexagonalen Kühlergrill wurde der neuen Designsprache angepasst, wie sie schon beim Audi A6, A7 und A8 zu bestaunen ist. Auch die Seitenschweller wurden zusätzlich modifiziert.

Audi R8.
Copyright: Automedia

Auch am Heck des neuen R8 erfahren die Kühlergrill-Elemente eine modifizierte Anordnung, welche sich durchgehend und ohne Unterbrechung über das gesamte Heck zieht ohne dabei Rücksicht auf das Nummernschild zu nehmen. Der Heckspoiler des sonst so aggressiv auftretenden Boliden wirkt schon fast etwas understatement-mäßig. Vielleicht handelt es sich bei diesem R8 um die Motorisierung mit „nur“ 400 PS, welche Gerüchten zufolge schon länger in der Mache ist.

Auch die Endrohre der Auspuffanlage wurden verändert. Alles um den Motor ein runderes Klangbild zu verleihen. Dieser könnte entweder ein 2.5-Liter-5-Zylinder mit 400 PS sein, oder jener 2.9-Liter-V6 mit 450 Pferden bekannt aus dem Audi RS5.

Die Leistungsreduzierung des R8 könnte mit der Absicht einhergehen, den R8 günstiger anbieten zu können und zusätzlich in einer kostengünstigeren Schadstoffklasse weniger Steuern zu kosten.

Asketische Fahrleistungen müssen dennoch nicht befürchtet werden. Die Hundert-Stundenkilometer-Marke soll in Vier Sekunden erreicht sein. Ein neuartiges Infotainment-System und ein komplett digitales Cockpit würden den R8 zusätzlich attraktiver machen, denn die Konkurrenz à la Porsche 911 schläft nicht.

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Der Audi Q5 macht sich für China lang

Mo, 30/04/2018 - 11:10

Autos mit langem Radstand gehören zu China wie Kombis zu Deutschland: Audi stellt auf der Beijing Motor Show (–4.5.2018), besser bekannt als „Auto China“, sein erstes SUV in Langversion vor.

Der Verkauf startet im Sommer

Audi Q5 L.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Q5 L misst 4,77 Meter und damit neun Zentimeter mehr als die normale Version. Dank verlängertem Radstand bietet das Fahrzeug im Fond elf Zentimeter mehr Knieraum bei unverändertem Kofferraumvolumen. Die chinesischen Kunden können zwischen fünf Ausstattungslinien und zwei Leistungsversionen des 2.0 TFSI (190 PS und 252 PS) wählen. Der Allradantrieb Quattro ist ebenso Serie wie das Panorama-Glasdach. Wie schon den Q5 mit normalem Radstand produziert Audi auch den Q5 L im Joint Venture mit FAW-VW in CKD-Montageim nordchinesischen Werk Changchun. Ein Teil der vorgefertigten Bauteile kommen aus dem Audi-Werk San José Chiapa in Mexiko.

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Mercedes-Benz E-Klasse umfangreich überarbeitet

Mo, 30/04/2018 - 10:13

Umfangreich aufgewertet startet die Mercedes-Benz E‑Klasse ab Juni ins neue Modelljahr. Mit dem Fahrassistenz-Paket verfügen Limousine und T-Modell über die Fahrassistenzsysteme mit dem von der S-Klasse bekannten Funktionsumfang mit streckenbasierter Unterstützung. Der Aktive Abstands-Assistent Distronic passt die Geschwindigkeit nun beispielsweise in Kurven, vor Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch an.

An Bord ist die neueste Lenkradgeneration mit Tempomat-Bedientasten

Mercedes-Benz E-Klasse Avantgarde mit Sport-Style-Paket.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Telematik erlaubt künftig die Annahme von Anrufen auf zwei Mobiltelefonen gleichzeitig, ausgehende Telefonate sind nur mit einem Mobiltelefon möglich. Ein drittes Gerät wie beispielsweise ein Tablet-PC kann noch zusätzlich über Bluetooth angebunden werden.

Neu ist auch das Sport-Style-Paket (1249,50 Euro) der E-Klasse. Es umfasst unter anderem eine Chromzierlemente, eine Plakette auf dem vorderen Kotflügel, sichtbare Endrohrblenden und 17-Zoll-Leichtmetallräder. Im Interieur gibt es den Innenhimmel in schwarzem Stoff, eine Mittelkonsole in schwarzer Holz Esche und eine Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl mit schwarzen Gumminoppen. Für die E-Klasse in der Ausstattung Avantgarde gibt es ähnliche Verfeinerungen.

Neu: Mercedes‑AMG E 53 4Matic+ als Limousine und Kombi

Mercedes-AMG E 53 4Matic+ T-Modell.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Er löst den E 43 4Matic ab. Auffälliges optisches Unterscheidungsmerkmal der neuen Limousine und des neuen T-Modells ist die Motorhaube, die jetzt über zwei markante Powerdomes verfügt. In der Heckansicht fallen die neuen, nun runden Abgas-Doppelendrohrblenden in Hochglanzchrom (mit Night-Paket in Hochglanzschwarz) auf. Der elektrifizierte 3,0‑Liter-R6-Motor leistet 435 PS (320 kW) und stellt ein maximales Drehmoment von 520 Newtonmetern bereit. Sein Startergenerator liefert kurzzeitig zusätzliche 22 PS Leistung sowie 250 Nm Drehmoment und speist außerdem das 48‑Volt-Bordnetz. Mit 340 PS (250 kW) wurde außerdem die Leistung des E 400 d 4Matic angehoben.

Die Preise starten bei 44 863 Euro für den E 200 d mit 150 PS (110 kW). 79 248 Euro werden für die AMG-Limousine aufgerufen, der Kombi liegt bei über 82 000 Euro.

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BMW elektrisiert mit dem iX3

Mo, 30/04/2018 - 09:58

BMW zeigt auf der Auto China in Peking (–4.5.2018) als Weltpremiere den Concept iX3.

Das SUV mit rein elektrischem Antrieb hat eine Leistung von 270 PS (200 kW) und eine Reichweite im WLTP-Testzyklus von über 400 Kilometern. Die geplante Serienfertigung soll beim Joint Venture BMW Brilliance Automotive im chinesischen Shenyang erfolgen.

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Vorstellung Nissan Leaf: Ganz entspannt mit dem e-Pedal

So, 29/04/2018 - 08:48

Mit bislang mehr als 35 000 Vorbestellungen, davon rund 3000 in Deutschland, hat der neue Nissan Leaf in Sachen Elektromobilität die Nase vorn. Mit ihm und dem e-NV200 haben die Japaner in Deutschland gleich zwei reinrassige Stromer im Portfolio. Ab sofort, besser gesagt mit rund siebenmonatiger Lieferzeit ist die zweite Generation des erfolgreichsten Elektroautos zu Preisen ab 31 950 Euro verfügbar. Der Fünfsitzer wird in England produziert und kommt im Vergleich zum Vorgänger mit stärkerem Motor und größerer Reichweite daher.

150 PS starker Elektromotor mit einer Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach

Der jetzt 4,49 Meter lange, 1,78 Meter breite und 1,61 Meter hohe Saubermann wirkt optisch deutlich gefälliger und dynamischer als der Vorgänger. Dank seines Radstands von 2,70 Metern herrschen gute Platzverhältnisse und hinter der Heckklappe können 400 Liter Gepäck verstaut werden. Angetrieben wird der rund 1,6 Tonnen schwere Stromer jetzt von einem 150 PS (plus 38 Prozent mehr Leistung) starken Elektromotor, der von Lithiumionen-Akkus mit Strom versorgt wird. Das Drehmoment stieg mit dem Generationswechsel auf 320 Newtonmeter (+26 %). Die Kraft wird per stufenlosem Getriebe an die Vorderräder geleitet. Seine Höchstgeschwindigkeit wird mit 144 km/h angegeben und den Sprint von null auf Tempo 100 absolviert der Wagen geräuschlos in 7,9 Sekunden.

Das auf 40 kWh vergrößerte Batteriepaket besteht aus 192 Modulen, die Energiedichte wurde um 67 Prozent bei gleichen Abmessungen erhöht. Die Akkus sind im Unterboden verstaut und sorgen somit für einen niedrigen Schwerpunkt, was sich positiv auf die Fahr- und Handlingseigenschaften des Wagens auswirkt. Der Leaf soll kombiniert nach dem neuen WLTP-Zyklus rund 285 Kilometer (NEFZ: 378 km) ohne „nachtanken“ schaffen. Neben dem stärkeren Motor und dem neuen Fahrwerk wurde beim neuen Leaf auch die Servolenkung überarbeitet.

Nissan Leaf kann allein mit dem Gaspedal gefahren werden

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Nissan

Neu ist auch das per Knopfdruck aktivierbare serienmäßige e-Pedal. Mit ihm lässt sich der Leaf allein mit dem Gaspedal fahren. Sobald der Fuß vom Gaspedal gelupft wird, bremst der Wagen mit einer Verzögerungsrate von bis zu 0,2 g (ca. zwei Meter pro Sekunde) zum Stillstand ab, ohne dass die Bremse betätigt wird. Dabei wird natürlich auch reichlich rekuperiert. Selbst an steilen Steigungen bleibt der Leaf stehen, ohne dass die Fußbremse betätigt werden muss. Mit aktiviertem e-Pedal beschleunigt und bremst man den Leaf ganz entspannt indem man mehr oder weniger Gas gibt.

Einmal Platz genommen fällt sofort der deutlich überarbeitete Innenraum auf, der jetzt mit seinem analogen Tacho konventioneller gestaltet ist. Auf einer ersten Testfahrt mit einer Reichweitenangabe von 236 Kilometer (Batteriestand: 98 %) ging es von Eppstein im Taunus durch das Rheingau nach Wiesbaden. Nach 117 Kilometern zeigte der Bordcomputer noch eine Reichweite von 132 Kilometern (Batteriestand: 48 %) an.

Vier Ausstattungsversionen für den Leaf

Nissan Leaf.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ute Kernbach

Interessant ist der ab der dritten Ausstattungsversion N-Connecta serienmäßige teilautonome Pro-Pilot, der automatisch den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug reguliert und außerdem dafür sorgt, dass der Stromer seine Fahrspur nicht verlässt. Das System mit Geschwindigkeits- und Abstandsassistent bremst auch bei Bedarf ab bis zum Stillstand. Mit dem Pro Pilot Park (Aufpreis: 1200 Euro, nur für Tekna) kann der Leaf ohne Zutun des Fahrers auch in kleine Parklücken eingeparkt werden.

Der in vier Ausstattungsversionen erhältliche Leaf (Basis, Acenta, N-Connecta und Tekna) hat unter anderem serienmäßig immer einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung, Spurhalte-, Fernlicht- und Toter-Winkel-Assistenten, Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung, Radio-CD-Player und Klimaanlage an Bord. Ab der Acenta-Variante (ab 35 600 Euro) gehört auch eine Wärmepumpe, die zur Senkung des Energieverbrauchs und Erhöhung der Reichweite beiträgt, zur Serienausstattung.

Daten Nissan Leaf Länge x Breite x Höhe (m) 4,49 x 1,79 (ohne Außenspiegel) x 1,53 Radstand (m) 2,7 Motor Elektromotor Leistung 110 kW / 150 PS bei 3283–9795 U/min Max. Drehmoment 320 Nm bei 3283 U/min Antrieb Vorderradantrieb Höchstgeschwindigkeit 144 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 7,9 Sek. Akku Laminierte Lithiumionen-Batterie Batteriekapazität 40 kWh Reichweite 285 km (WLTP) / 378 km (NEFZ) CO2-Emissionen 0 g/km Effizienzklasse A+ Leergewicht/Zuladung min. 1580 / max. 415 kg Kofferraumvolumen 400 Liter Basispreis 31 950 Euro

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