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Aktualisiert: vor 22 Minuten 52 Sekunden

Aston Martin DBS Superleggera Erlkönig

Mi, 06/06/2018 - 11:25

Aston Martin bestätigte bereits, dass der Nachfolger des Vanquish auf den Namen DBS Superleggera hört. Hierbei handelt es sich um einen reinen Zweisitzer in Leichtbauweise, dessen offizielle Präsentation in der zweiten Hälfte diesen Jahres zu erwarten ist. Aston Martin’s Spitzenmodell wurde immer abwechselnd als DBS oder Vanquish tituliert, seit der allererste Vanquish im Jahr 2001 das Licht der automobilen Welt erblickte.

Der DBS strahlt mehr Aggressivität aus

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Automedia

Hier kann sich der Betrachter über aktuellsten Schnappschüsse des Prototypen erfreuen, die bei einem Testlauf auf dem Nürburgring gemacht wurden. Als komplette Neuheit ist der DBS Superleggera allerdings nicht zu bewerten. Viele Designelemente wurden bereits vom eleganten Aston Martin DB 11 übernommen. Beim DBS werden diese merklich aggressiver gestaltet, schließlich soll sich er sich als leistungsstarkes Supercar  mit 700 PS positionieren. Mehr Lufteinlässe, auf der Motorhaube und anderswo, Frontlippe, vergrößerter Kühlergrill und Heckspoiler sollen mehr Fahrleistung ausstrahlen.

Wenn der „gewöhnliche“ DB11 schon mit ein 5.2-Liter-V12 Biturbo ausgestattet ist, so kann man ruhig davon ausgehen, das sich die Ingenieure aus Newport-Pagnell sich etwas besonderes werden einfallen lassen, um aus dem DBS Superleggera eine eindrucksvolle Fahrmaschine zu machen, die auch so manchen Geheimagenten gefallen könnte.

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Maserati kreiert Qualitätssiegel für gute Gebrauchte

Mi, 06/06/2018 - 10:30

Ein Gebrauchtwagen-Kauf ist Vertrauenssache. Das gilt auch für edle Fahrzeuge wie die aus dem italienischen Hause Maserati. Nun soll ein neues, weltweites Zertifizierungsprogramm für gebrauchte Maserati-Automobile Käufern von Fahrzeugen aus Vorbesitz mehr Sicherheit geben. Unter dem Siegel „Officine Maserati Certified Pre-Owned“ werden nur ausgewählte Fahrzeuge angeboten, die einem umfassenden Check unterzogen wurden und die über eine einwandfreie und nachvollziehbare Historie verfügen.

Entsprechend zertifizierte Modelle seien ausschließlich über autorisierte Maserati-Händler erhältlich, teilt der Hersteller mit. „Die Einführung der neuen Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt, um unseren Erfolg bei den Neufahrzeugen auch auf Fahrzeuge aus Vorbesitz zu übertragen“, erklärt Piergiorgio Cecco, General Manager von Maserati Deutschland. Das Programm sei ein Gewinn für die Kunden und die Handelsorganisation gleichermaßen, um beispielsweise die Vermarktung von Leasing-Rückläufern zu unterstützen.

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Joko Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen online auf Sendung

Mi, 06/06/2018 - 09:39

Mercedes-Benz beschreitet neue Wege in der Markenkommunikation: Gemeinsam mit Joachim „Joko“ Winterscheidt als Hauptprotagonist läuft ab Spätsommer die Online-Sendung „Auto Auto Show Show“, die exklusiv von Mercedes-Benz produziert wird. Das Branded-Entertainment-Konzept nimmt bewusst Abstand von einer klassischen Fahrzeug-Inszenierung und stellt Mobilitätsthemen, wie Carsharing und elektrisches Fahren, in den Mittelpunkt. Diese werden in eine humorvolle Storyline eingebunden mit dem Ziel, unterhaltsam zu informieren.

Fünf Episoden auf den Social-Media-Kanälen von Mercedes-Benz

Joachim „Joko“ Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen mit „Auto Auto Show Show“ gemeinsam online auf Sendung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die neue Auto-Show wird ausschließlich auf Social-Media-Kanälen zu sehen sein und kann so einfach und schnell mit der digitalen Gemeinschaft geteilt werden. Dreh- und Angelpunkt ist der Alltag von Tankstellenpächter Joko (Joachim Winterscheidt), der an seinem Arbeitsplatz über das Leben philosophiert und außergewöhnliche Dinge erlebt.

Dazu gibt es filmische Einspieler, die sich unterhaltsam mit der Automobiltechnologie und Mobilität auseinandersetzen. Die fünf Episoden mit einer Spieldauer von jeweils 30 Minuten werden mit englischen Untertiteln im dreiwöchigen Abstand online gehen. Starttermin ist am 27. August 2018 auf den globalen Social-Media-Kanälen von Mercedes-Benz.

Joko Winterscheidt war an Entwicklung der Idee beteiligt

Joachim „Joko“ Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen mit „Auto Auto Show Show“ gemeinsam online auf Sendung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Idee wurde gemeinsam von Joko Winterscheidt und den PR- und Marketingteams von Mercedes-Benz entwickelt. Die kreative Gestaltung und Umsetzung übernahm die Agentur Creative Cosmos 15, an der Joko Winterscheidt beteiligt ist. Gedreht wurde die Hauptstory an einer umgebauten Tankstelle in der Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg.

Neben den Fahrzeugen, Entwicklungen und Mobilitätslösungen der Marke sind auch etliche Persönlichkeiten zu sehen, darunter Markenbotschafter wie Stefanie Giesinger, Die Lochis, DJ Felix Jaehn, Ralf Möller, Pascal Wehrlein und Mick Schumacher.

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Mittendrin in der Parade: Weltrekord zum Land Rover-Geburtstag

Mi, 06/06/2018 - 08:55

Vor mir fahren etwa 30 Land Rover über eine Landstraße in der Nähe von Bad Kissingen. Hinter mir reihen sich so langsam gut 700 weitere Land Rover ein. Es geht langsam voran und sehr konzentriert. Ein bis maximal zwei Fahrzeuglängen Abstand sollen die Fahrzeuge einhalten. Schließlich gilt es, einen Weltrekord zu knacken. Den der weltweit längsten Parade mit Land Rovern.

Bad Kissingen wird zur Land-Rover Hochburg

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

Der alte Weltrekord steht bei 516 Fahrzeugen. Die fuhren im Jahre 2015 hintereinander gereiht in Portugal zum Weltrekord. Den gilt es jetzt zu brechen. Die Idee kam vom deutschen Importeur. Der hatte im Internet dazu aufgerufen, Geschichte zu schreiben, zumindest im Guinness-Buch der Rekorde. Am Vortag der zwanzigsten Ausgabe der „Abenteuer & Allrad“ in Bad Kissingen, der weltgrößten Offroad-Messe, will Land Rover Deutschland den Rekord toppen – und noch eine ordentliche Schippe obendrauf legen. Das würde gut zum 70. Geburtstag der britischen Allrad-Marke passen.

Schon während der Anreise wird klar: Das beschauliche Bad Kissingen, gelegen am Tal der fränkischen Saale, dürfte bezogen auf die Einwohnerzahl heute vermutlich die höchste Dichte an Land Rovern in ganz Deutschland aufweisen. Auf der Autobahn sind -zig Land Rover unterwegs gen Bad Kissingen. Fahrzeuge aller Modellreihen und aller Baujahre sind zu sehen: Freelander, Evoques, Range Rover, Discoverys, überwiegend jedoch Defender. Viele von ihnen aufgerödelt für Reisen abseits aller befestigter Straßen, mit Dachzelt, Sandblechen, Seilwinden, dicken Reifen.

Globetrotter-Treffen auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne sammeln sich die Teilnehmer. Am Morgen, gegen zehn Uhr, rollen die ersten mit ihren Land Rovern an. Sie kommen aus ganz Deutschland und aus den angrenzenden europäischen Ländern.

Wie zum Beispiel Christian Weinberger. Der Österreicher war mit seinem 110er-Defender fünf Jahre in Südamerika unterwegs und im September 2017 bei einem (gescheiterten) Weltrekordversuch im brasilianischen Barretos dabei. Seit wenigen Monaten ist der gelernte Koch wieder zurück in Europa. Er will in Bad Kissingen im Verlauf der Messe liebe Freunde treffen. Andere Globetrotter, die ebenso wie er dem Reisevirus verfallen sind. Eine gute Gelegenheit, den fest eingeplanten Besuch der Messe möglicherweise als Weltrekordhalter anzutreten.

„Benzin oder Diesel schnacken“

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Christian wird, wie einige Hundert andere Land Rover-Fahrer, am Eingang freundlich begrüßt und bekommt erste Instruktionen und Hinweise. Denn los geht es mit der Karawane erst am Nachmittag. Die Schlange an der Zufahrt zum Gelände, auf dem die Land Rover bis zum Start des Weltrekordversuchs geparkt werden, wird immer länger. Am Nachmittag dürften gut 700 Fahrzeuge zusammen sein. Die Besatzungen der Land Rover sind entspannt und fiebern dem Aufbruch entgegen. Die Zeit bis zum Start vertreiben sie sich mit der Besichtigung der anderen Fahrzeuge. Kaum eines gleicht dem anderen, viele sind liebevoll individuell um- und ausgebaut.

Bis zum Start des Rekordversuchs versorgt der britische Autohersteller seine treuen Fans über eine eigens eingerichtete Radio-Frequenz mit Infos und News. Auf 99,5 gibt es den ganzen Tag „was auf die Ohren“. Und Berichte darüber, was sich so auf dem Gelände tut. Im Laufe der Stunden wächst die Spannung. Beim Veranstalter, und bei den Fahrern. Es herrscht friedliche Festival-Stimmung, viele Teilnehmer sitzen in ihren Campingstühlen bei strahlendem Sonnenschein neben ihren Fahrzeugen und „schnacken Benzin“ oder Diesel. Etliche stehen auf dem Dach ihres Wagens und schießen Fotos oder drehen Erinnerungsvideos. Denn wann sieht man auch schon mal so viele Land Rover auf einem Haufen?

Kritische Überwachung von Guiness World Records Schiedsrichtern

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

So zwischen vier und fünf Uhr am Nachmittag geht es dann los. Ein halbes Jahr hat man sich bei Land Rover auf den Event vorbereitet. Und die Organisatoren weisen noch einmal ausdrücklich auf die strengen Regeln hin: Die Juroren vom Guinness-Buch bestehen darauf, dass es von Fahrzeug zu Fahrzeug nie mehr als zwei Fahrzeuglängen Abstand geben darf. Da sind Koordination und Konzentration auf der etwa acht Kilometer langen Strecke gefragt. Die erste Runde ist eine Art „Proberunde“. Vom Parkplatz aus setzt sich die schier endlose Karawane der Land Rover über Flurwege in Bewegung. Auf einer abgesperrten Landstraße geht es weiter.

Als geübte Beobachter sind die Schiedsrichter von Guinness World Records mit dabei. Sie überwachen mit kritischen Augen die Einhaltung der strengen Regeln. Das Einhalten des relativ geringen Abstands zum Vordermann ist gar nicht so einfach, wie sich rasch herausstellt. Hin und wieder stockt die Kolonne, die eigentlich in Bewegung bleiben soll. Die ersten Fahrzeuge des Konvois erreichen auf dem Rundkurs bereits wieder den Sammelplatz, als dort noch etliche Fahrzeuge stehen. Sie reihen sich langsam, eines nach dem anderen, in den langsam rollenden Konvoi ein. Reißverschluss-Verfahren at its best. Der saharagelbe Range Rover vor mir wechselt seinen Platz mit einem 90-er Defender, auch hinter mir reiht sich einer der kantigen Geländegänger ein, allerdings in der längeren Version als OneTen. Mehrfach kreist die Kolonne über die Landstraße und die Feldwege nahe dem Eventgelände, die Fahrer gewinnen an Übung und Routine, die Karawane bleibt in Bewegung.

632 gewertete Fahrzeuge

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Das ein oder andere Fahrzeug scheidet aus der Fahrzeugschlange aus, bei den sommerlichen Temperaturen wird beim ein oder anderen älteren Fahrzeug die Bremsanlage etwas zu heiss. Vor allem bei Abbiegungen ist es schwierig, in den Kurven den geforderten geringen Abstand zum Vordermann zu halten. Aber die Karavane groovt sich ein und wird schließlich auf den Parkplatz zurück beordert.

Per Radio teilt der Veranstalter uns mit, dass man dies zwar als gutes Zeichen sehe. Aber den Rekord, nein, den habe man noch nicht ganz sicher „im Sack“. Gegen Abend setzen sich die Juroren unter der Regie der Guinness-Schiedsrichterin Sofia Greenacre zusammen, schließlich steht die aus Schweden stammende Schiedrichterin um 20 Uhr – endlich – auf der Bühne. Sie verkündet das Ergebnis: 632 Fahrzeuge werden von den Juroren gewertet. Damit steht der neue Weltrekord und hat den „alten“ mit mehr als 100 zusätzlichen Fahrzeugen sogar ziemlich deutlich getoppt. Die mehr als 1500 Teilnehmer des neuen Weltrekords feiern das Ergebnis, sich selbst und ihre Fahrzeuge. Denn sie haben die Meßlatte für künftige Herausforderer hochgelegt.

Weltweit längste Land Rover-Parade zum 70. Geburtstag

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

Das vielleicht größte Problem bei einem kommenden Weltrekordversuch, das hat der Event in Bad Kissingen gezeigt, ist eine zu hohe Geschwindigkeit. Denn wenn die Fahrzeuge nicht gleichmäßig langsam fahren, gibt es schnell Rückstaus und Stillstand. Für die britische Geländewagen-Marke rollte es zu ihrem 70-ten Geburtstag jedoch ganz ordentlich. Der Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde steht, und Land Rover hat bereits vor dem Auftakt der weltgrößten Offroad-Messe „Abenteuer & Allrad“ ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk: die längste Land-Rover-Parade der Welt.

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Chevrolet Corvette: Amerikanische Ikone auf der Überholspur

Mi, 06/06/2018 - 08:10

Breit, tief, markant – so tritt der amerikanische Sportwagen Chevrolet Corvette Grand Sport Coupé auf – und das in auffallend rotem Sportdress. Leicht, schnell, brutal – so erwarten wir die Fahreigenschaften. Welche Emotionen die US-Supersportlerin wecken kann, fanden wir im Praxistest heraus. Eines vorweg: Unsere Begeisterung hält sich kaum in Grenzen.

Gerät mit fast magischer Anziehungskraft

Der Basis-Preis für die 2018er Corvette Grand Sport Coupé liegt bei 95.900 Euro, unser roter Renner (Foto) kommt auf 123.300 Euro Gesamtpreis.
Copyright: Bianca Burger / mid

Wer ein Auto mit fast magischer Anziehungskraft sucht, ist bei der Corvette genau richtig. „Wow, tolles Auto“ – „Wahnsinn, was für ein Gefährt“. Es dauert keine fünf Minuten, und wir werden an jedem Haltepunkt angesprochen. Die knallrote Lackierung trägt da sicher einen gewissen Teil dazu bei. Aber mal Hand aufs Herz: Diesem Gerät steht wahrscheinlich jede Außenfarbe.

Der rote Flitzer liegt tief auf der Straße, die lange Motorhaube schießt fast pfeilartig aus dem Boden. Hash-Symbole aus Carbon-Flash ziehen den sanften Übergang über den Kotflügel zur Seitenlinie, wo sich zahlreiche Lufteinlässe aus dem Performance-Paket wiederfinden. Das Heck dominieren die vier mittig angesetzten Endrohre und der Spoiler – die Corvette Grand Sport Coupé ist rundum mit einem für den Rennstreckeneinsatz optimierten Kohlefaser-Aerodynamik-Paket ausgestattet, was die Sportlichkeit schon auf den ersten Blick unterstreicht.

Erst auf den zweiten Blick (enge) Freunde

Die Corvette Grand Sport Coupé ist rundum mit einem für den Rennstreckeneinsatz optimierten Kohlefaser-Aerodynamik-Paket ausgestattet.
Copyright: Bianca Burger / mid

Ein Wagen für den alltäglichen Straßenverkehr? Die Corvette? Definitiv nicht! Das haben wir schon bei der ersten Ausfahrt festgestellt. Zunächst einmal ein paar Fakten: 6,2-Liter-V8-Saugmotor mit 343 kW/466 PS, 630 Newtonmeter maximales Drehmoment, fünf Fahrmodi (Tour, Sport, Track, Eco mit Zylinderabschaltung und Weather), 7-Gang Handschaltung, Querbeschleunigungswerte von bis zu 1,2 g, 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und Performance-Fahrwerkskomponenten aus der Corvette Z06. Ganz klar: Jetzt sind die Erwartungen richtig hoch!

Doch Vorsicht: An die Corvette muss man sich erst gewöhnen. Deshalb werden wir auch erst auf den zweiten Blick Freunde – dann aber ganz enge. Beim Start des Herzstückes brüllt der V8 sofort auf. Die sieben Gänge durchzuschalten, ist zunächst eine Herausforderung – immer mit Blick auf das Dashboard. Habe ich wirklich den richtigen Gang erwischt? Denn die Gänge fünf und sieben liegen derart eng beieinander, dass man in Sachen Schalt-Routine an Fahrschulzeiten zurückdenkt.

Fast wie auf Schienen

Der rote Flitzer liegt tief auf der Straße. Die lange Motorhaube schießt fast pfeilartig aus dem Boden.
Copyright: Bianca Burger / mid

Diese anfängliche Vorsicht haben wir bei der zweiten Ausfahrt auf dem Parkplatz gelassen und sind dann quasi in den Rennsport-Anzug geschlüpft. Die Corvette braucht Drehzahl – hat sie bekommen – und siehe da, das Fahrverhalten ändert sich um fast 100 Prozent und macht riesig Laune. Die sieben Gänge sind im normalen Straßenverkehr fast nicht nötig. Bis Tempo 230 schaffen wir es – aber den siebten Gang haben wir vergessen.

Die straffe Schaltung findet den Weg in den richtigen Gang fast von selbst. Der Motor wird lauter und fängt an zu brüllen. Bei den Vorausfahrenden hinterlässt bereits der Blick in den Rückspiegel einen bleibenden Eindruck – die linke Spur gehört uns. Spezielle Stabilisatoren und Federn des Magnetic Ride Control Systems zirkeln die Corvette fast wie auf Schienen über die Fahrbahn. Einzig mit etwas Vorsicht zu genießen sind die Michelin Pilot Super Sport Run-Flat-Reifen – vor allem auf nasser Fahrbahn. Da gehen die Pferde mit der schönen Roten durch – und mit dem Fahrer, der übrigens in einem detailverliebten Innenraum auf Competition-Sportsitzen Platz nimmt. Rote Sicherheitsgurte, rote Ziernähte, Nappa-Lederausstattung und die Mittelkonsole mit Microfaser-Velours gehören zum Sonderausstattungs-Paket Karbon Hochglanz.

Modernes Interieur trotz Rennsportfeeling

Die Posaunen von Jericho: Wer ein Auto mit fast magischer Anziehungskraft sucht, ist bei der Corvette genau richtig.
Copyright: Bianca Burger / mid

Trotz ausreichend Fahrspaß und Rennsport-Feeling muss auf ein modernes Interieur nicht verzichtet werden: 8-Zoll-Touchscreen mit MyLink 3D-Navi, Bose-Premium-Audioanlage die ordentlich auf die 10 Lautsprecher drückt, Head-up-Farbdisplay, OnStart 4G-LTE-Internetanbindung mit WLAN-Hotspot, beheiz- und belüftbare Sitze, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Einparkkamera vorn mit Bordsteinsicht gehören zur Instrumententafel und dem Infotainment.

Der Basis-Preis für die 2018er Corvette Grand Sport Coupé liegt bei 95.900 Euro, doch unser prall gefüllter roter Renner kommt auf 123.300 Euro Gesamtpreis. Das Ergebnis ist ein rassiger Sportwagen, der in allen Belangen bereit für die Rennstrecke ist.

Technische Daten Chevrolet Corvette Grand Sport Coupé Sport-Coupé mit 2 Sitzen Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.514/1.965/1.239/2.710 Leergewicht 1.588 kg Kofferraumvolumen 287 l Tankinhalt 70 l Antrieb V8-Motor Hubraum 6.162 ccm Höchstleistung 343 kW/466 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 630 Nm bei 4.600 U/min 0-100 km/h 3,9 s Höchstgeschwindigkeit 280 km/h Getriebe Siebengang-Schaltgetriebe mit Active Rev Match Kraftübertragung Hinterradantrieb Normverbrauch 12,4 l/100 km CO2-Emissionen 282 g/km Preis 123.300 Euro

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Europas 100 000. Nissan Leaf geht nach Spanien

Di, 05/06/2018 - 13:44

Nissan hat in Europa bereits 100 000 Leaf verkauft, darunter schon mehr als ein Drittel der erst zu Jahresbeginn eingeführten zweiten Modellgeneration. Das Jubiläumsfahrzeug geht an die Spanierin Susana de Mena aus Madrid. Nissan meldet eine stetig steigende Nachfrage nach dem meistverkauften Elektroauto der Welt: Derzeit wird nach Unternehmensangaben alle zehn Minuten ein Leaf gekauft.

Die europäischen Leaf-Fahrer haben bislang mehr als zwei Milliarden Kilometer zurückgelegt und dabei über 300 000 Tonnen CO2 eingespart, rechnet der Automobilhersteller vor.

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Geely-Manager folgt auf Jean-Marc Gales als Lotus-Chef

Di, 05/06/2018 - 13:35

Feng Qingfeng, Vice President und Chief Technical Officer der Geely Auto Group, ersetzt ab sofort Jean-Marc Gales in seiner Rolle als CEO der Lotus Group. Gales will das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen, aber Daniel Donghui Li, den Chairman von Lotus, weiterhin beraten. Geely hatte im vergangenen Jahr 49,9 Prozent der Lotus Aktien von Proton und Hicom Bhd (DRB) in Malaysia übernommen.

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Lego macht aus 3599 Teilen einen Bugatti Chiron

Di, 05/06/2018 - 12:34

2,85 Millionen Euro (ohne Steuern) kostet ein Bugatti Chiron, von dem im vergangenen Monat das 100. Exemplar von geplanten 500 Stück gebaut worden ist. Jetzt ist der 1500 PS starke Supersportwagen deutlich günstiger zu haben: bei Lego. Die dänischen Steinemacher überraschen in der Technic-Reihe mit dem Bugatti Chiron im Maßstab 1:8. Das über einen halben Meter lange, ein viertel Meter breite und 14 Zentimeter hohe Modellauto wird aus 3599 Teilen zusammengesetzt. Die Altersempfehlung von Lego lautet daher „ab 16 Jahren“.

Der Einzelhandel muss noch bis August warten

Bugatti Chiron von Lego Technic im Maßstab 1:8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lego

Zu den Feinheiten des Modells gehören unter anderem bewegliche Schaltwippen und bewegliche Kolben in der Nachbildung des 16-Zylinders. Jedes Exemplar hat unter der Kofferraumhaube seine individuelle Seriennummer, die Zugang zu zusätzlichen Inhalten auf lego.com/technic verschafft – und eine Nachbildung der Original-Reisetasche von Bugatti. Zum Set gehört außerdem ein Schlüssel zum Verstellen des Heckflügels.

 

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Hyundai-Bestseller i20 und i20 Active aufgehübscht ab Juli 2018

Di, 05/06/2018 - 12:00

Im Rahmen der internationalen Fahrpräsentation des Hyundai i20 rund um Sachsenhausen gab Geschäftsführer Markus Schrick heute einen Ausblick auf das Deutschland-Geschäft per Ende Mai 2018. Der Marktanteil konnte sich auf 3,1 Prozent steigern, was exakt 47.048 verkauften Fahrzeugen entspricht. Bis Ende des Jahres wollen die Koreaner 110.000 Fahrzeuge auf die deutschen Straßen bringen. Der Modellmix passt, es gibt laut Hyundai mehrere Pfeiler des Erfolgs. Das sind der i10, der i20, i30 und der Tucson und nicht zu vergessen der Kona. Die Volumenmodelle sind gefragt.

Kein Diesel mehr bei i20 und i20 Active

Die Front des Hyundai i20 wurde komplett überarbeitet und mit dem markentypischen Kaskadenkühlergrill versehen.
Copyright: Hyundai

Auch im Motorsport werden Emotionen geweckt, die N-Gruppe hat eine riesige Fangemeinde. Für die Umwelt gibt es alternative Antriebe, wie der Ioniq und der Nexo zeigen. Bis 2019/2020 werden 60 Prozent aller Hyundai Modelle mit alternativen Antrieben ausgestattet, so Markus Schrick. Hier sind die Koreaner Vorreiter. Bis zum 1. September 2018 wird die gesamte Pkw-Modellpalette auf die Euro 6d-Temp umgestellt. Dies wird laut Hyundai bereits ein Jahr vor der gesetzlichen Pflicht umgesetzt.

Der i20 und der i20 Active werden aufgrund der geringen Nachfrage der Kunden im so genannten B-Segment ab sofort nicht mehr mit Dieselmotorisierung angeboten, sagt Markus Schrick. Für den i20 Fünftürer und den i20 Active sind je drei Benziner im Angebot: Der 1.0 Liter Turbo-Dreizylinder ist mit 74 kW/100 PS (5-Gang-Schaltgetriebe) oder aber 88 kW/120 PS (6-Gang-Schaltgetriebe). Beide Leistungsstufen sind erstmals optional mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (7DCT) kombinierbar. Für den i20 Fünftürer bietet Hyundai zusätzlich einen 1.2-Liter Benziner mit 5-Gang-Schaltgetriebe in den folgenden zwei Leistungsstufen an: 55 kW/75 PS oder 62 kW/84 PS. Der i20 Active ist weiterhin mit einem 1.4 Liter-Saugmotor mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 74 kW/100 PS verfügbar.

 Sportlicher Look in vier Varianten

Der neue i20 Active soll einen Hauch von Freiheit und Abenteuer vermitteln.
Copyright: Hyundai

Das Design gefällt, neben einer komplett überarbeiteten Front mit neuen vorderen und hinteren Stoßfängern gibt es einen markentypischen Kaskadenkühlergrill, der bereits andere Hyundai-Modelle ziert. Das Heck des Fünftürers sowie des i20 Active verfügt ab sofort über neu gestaltete Rückleuchten, wahlweise 15 und 16 Zoll große Leichtmetallfelgen sollen den sportlichen Look betonen. Ein 2-Farben-Dach ist laut den Koreanern ab dem 4. Quartal 2018 verfügbar. Innen wird es auf Wunsch bunter, das Interieur kann jetzt zusätzlich mit roten und blauen Akzenten beispielsweise an den Sitzen und den Türinnenverkleidungen gewählt werden.

Der i20 kommt in vier verschiedenen Ausstattungsversionen in den Handel: Pure, Select, Trend und Style. Der i20 Active ist als Pure und Select zu haben. Das Sicherheitssystem Hyundai SmartSense fährt ab sofort bei dem kleinen Koreaner mit. Vom aktiven Spurhalteassistenten bis zum Frontkollisionswarner und einem Fernlichtassistenten erleichtern viele Helferlein dem Fahrer die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Zwischen vier Audiosystemen kann der Kunde für den i20 wählen. Zu dem bekannten 3,8-Zoll-Display wird jetzt ein 5-Zoll-Monochrom-Display und ein neues 7-Zoll-Display mit Einbindung von Smartphone via Apple CarPlay und Android Auto verfügbar sein.

Viel Auto für wenig Geld

Die Hyundai-Erfolgsmodelle i20 und i20 Active bei der internationalen Fahrpräsentation in Frankfurt.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Der Einstiegspreis ist heiß: Die neue Modellgeneration i20 startet ab 12.800 Euro, der i20 Active geht bei 14.900 Euro los. Viel Auto für das Geld, typisch für Hyundai sind diverse Extras schon serienmäßig mit an Bord. Für 2018 werden 22.000 verkaufte Fahrzeuge der i20-Modellfamilie angestrebt. Bei dem schicken Design, mit fünf Jahren Garantie und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte das zu realisieren sein.

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Honda CR-V bei gleicher Länge deutlich gewachsen

Di, 05/06/2018 - 11:17

Der neue Honda CR-V wird bei gleicher Länge wie der Vorgänger an vielen Stellen deutlich wachsen. So soll die nächste Generation des kompakten SUV bei Radstand und Bodenfreiheit jeweils um vier Zentimeter zulegen, die Fahrzeugbreite wird um dreieinhalb Zentimeter erweitert.

Erstmals optional als Siebensitzer

Honda CR-V.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Vorne profitieren die Insassen von fünf Millimetern mehr Kopffreiheit und 16 Millimeter breiteren Sitzen. Die Beinfreiheit im Fond nimmt um fünf Zentimeter zu, während der Öffnungswinkel der hinteren Türen um sechs Grad erweitert wurde. Die Länge des Laderaums wächst um 25 Zentimeter. Die Modellvarianten mit Benzinmotor stehen optional erstmals als Siebensitzer zur Verfügung, wobei sich die zweite Sitzbank verschieben lässt. Optional verfügt der CR-V über eine automatisch öffnende Heckklappe mit einstellbarer Öffnungshöhe.

Die Markteinführung in Europa ist für Herbst vorgesehen.

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BMW Z4: Prototypen müssen sich in Miramas beweisen

Di, 05/06/2018 - 11:03

Lange Motorhaube, kurze Überhänge, tiefer Schwerpunkt, Textilverdeck: Der sportliche Zweisitzer, der auf dem BMW-Testgelände im südfranzösischen Miramas seine Runden dreht, ist auf den ersten Blick als Roadster zu erkennen und unverkennbar als Nachfolger des Z4. Im Fokus der Erprobungsfahrten des getarnten Prototyps des nächsten BMW Z4 in Miramas steht die Feinabstimmung sämtlicher Antriebs- und Fahrwerksysteme.

Konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtetes Konzept

BMW Z4-Prototyp.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Ein neuer Reihensechszylinder-Motor, ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, eine neu entwickelte Vorderachse, M-Leichtmetallräder mit Mischbereifung, eine M-Sportbremsanlage und eine elektronisch geregelte Differenzialsperre im Hinterachsgetriebe bilden ein Gesamtpaket, mit dem das BMW M Performance-Modell Maßstäbe für Fahrfreude im Roadster-Segment setzen soll.

„Das Fahrzeugkonzept des neuen BMW Z4 ist konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtet“, erklärt Jos van As, Leiter Applikation Fahrwerk.„Die hohe Karosseriesteifigkeit und die sehr steife Anbindung des Fahrwerks bieten ideale Voraussetzungen für eine Abstimmung, die hinsichtlich Lenkpräzision, Längs- und Querbeschleunigung zu Performance-Eigenschaften eines echten Sportwagens führt.“

BMW-Testgelände in Miramas wird seit 30 Jahren zur Erprobung genutzt

BMW Z4-Prototyp.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Das Testgelände in Miramas wird von BMW seit mehr als 30 Jahren für die Entwicklung und Erprobung neuer Modelle genutzt. Es umfasst ein langes Asphalt-Oval und einen Autobahnring für Hochgeschwindigkeitstests, Slalom- Serpentinen- und Kreisbahnstrecken sowie mehrere Handlingkurse und Rundstrecken mit Fahrbahnbelägen unterschiedlichster Art. Dort wird das Beschleunigungs-, Lenk- und Bremsverhalten des Roadsters optimiert.

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Sunroq: Das fünfte Azubi-Car von Skoda ist fertig

Di, 05/06/2018 - 10:54

Das fünfte von Auszubildenden der Skoda-Berufsschule entworfene Concept Car ist fertig. Rund acht Monate arbeiteten 23 Auszubildende aus sieben Berufszweigen an der Cabrio-Studie, die auf dem Karoq basiert. Einer der letzten Schritte des Projekts war die Suche nach einem passenden Namen für das Fahrzeug.

Skoda Kunden und Fans an Namensgebung beteiligt

Dazu riefen die Auszubildenden Kunden und Fans der Marke auf, ihre Vorschläge auf verschiedenen Social-Media-Kanälen einzureichen. Aus mehreren hundert Namensideen wurde schließlich der Modellname Sunroq ausgewählt. Der Einsender des siegreichen Vorschlags wird zur offiziellen Präsentation des Fahrzeugs eingeladen und darf auch eine Runde mit dem in der Farbe Velvet Red lackierten Einzelstück drehen.

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Opel: Neues Infotainment im Insignia

Di, 05/06/2018 - 10:43

Opel hat eine neue Generation von Infotainmentsystemen entwickelt. „Multimedia Radio“ und „Multimedia Navi Pro“ mit bis zu acht Zoll großem Farb-Touchscreen feiern in der zweiten Jahreshälfte im Insignia Premiere. Darüber hinaus profitiert der Fahrer von einem übersichtlich angeordneten, hochauflösenden Fahrerinfodisplay, beim Multimedia Navi Pro kommt optional noch ein Head-up-Display hinzu.

Klassische Vernetzung mit innovativen Features

Infotainmentsystem im Opel Insignia.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Die Vernetzung im Opel Insignia ist ganz klassisch via Bluetooth und USB genauso möglich wie über Apple Carplay und Android Auto kompatible Geräte. Dabei lassen sich bis zu zwei Smartphones gleichzeitig an die neuen Systeme koppeln. Zu den Funktionen des neuen Navigationssystems zählen vernetzte Navigationsdienste mit optimierten Points of Interest und Zielsuchen ebenso wie Verkehrsmeldungen sowie Informationen zu Kraftstoffpreisen und Parkmöglichkeiten in Echtzeit – ausgerichtet nach Zielort und Online-Kartenaktualisierungen. Durch 3-D-Navigation, eine durchgängige Zoom-Funktion und fließendes Scrolling wird die Zielführung für den Fahrer komfortabler.

Über das Smartphone mit dem Internet verbunden wird die Verkehrsinfo von unterschiedlichen Quellen gespeist (RTT = Real Time Traffic). Verkehrsfluss und Bedingungen werden so nahezu in Echtzeit aktualisiert und in die Routenführung integriert. Auf diese Weise kann das System noch präziser und aktueller vor möglichen Staus oder Unfällen warnen. Dazu zeigt es, welche Streckenabschnitte von Verzögerungen betroffen sind und welche Ursachen dies haben könnte.

Zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten

Multimedia Navi Pro im Opel Insignia.
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Für eine intuitive Bedienbarkeit haben die Entwickler Multimedia Radio und Multimedia Navi Pro so designt, dass der direkte Zugriff zu den wichtigsten Funktionen wie Radio, Telefon und Navigation auf den ersten Blick über den Hauptbildschirm erfolgen kann. Der Fahrer kann das Infotainment-System mit vom Tablet gewohnten Wisch-Gesten ebenso bedienen wie über Schalter am Lenkrad. Das Multimedia Navi Pro lässt sich darüber hinaus auch per Sprachbefehl steuern.

Um den Opel Insignia voll und ganz auf die jeweilige Person am Lenkrad auszurichten, bietet das Multimedia-Navi-Pro-System der nächsten Generation zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten. Bis zu fünf Fahrer können ihr eigenes User-Profil anlegen, das dann individuelle Funktionen wie verschiedene Klimatisierungs- und Toneinstellungen für die Lautsprecher bereithält. Favorisierte Zielorte und Points of Interest werden genauso wie die Lieblingssongs im persönlichen Profil gespeichert. Das Angebot wird in Zukunft um auf dem persönlichen Fahrstil beruhende Such- und Routenoptionen erweitert.

Die neue Infotainmentgeneration wird anschließend in weiteren Opel-Modellen Einzug halten.

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Vorstellung Aston Martin DB11 AMR: Adel verpflichtet

Di, 05/06/2018 - 08:12

Aston Martin – das ist automobiler Hochadel: Hier treffen Design, Sportlichkeit und Exklusivität zusammen. Positioniert ist die Marke zwischen Bentley und McLaren; mit extravagantem Design und eindrucksvollem Markenimage beweist sie seit vielen Jahrzehnten eigenen Stil. Jetzt bekommt die erst 2016 vorgestellte DB11-Baureihe ein neues Spitzenmodell: Den leistungsgesteigerten DB11 AMR.

Faszinierendes Klangbild

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
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Damit hebt Aston Martin den neuentwickelten 5,2-Liter-V12-Biturbo auf eine neue Entwicklungsstufe. Im Vergleich zum bisher angebotenen DB11 V12 steigt die Leistung von 608 PS (447 kW) auf nunmehr 639 PS (470 kW). Das maximale Drehmoment bleibt konstant bei 700 Newtonmetern (Nm), die schon ab 1500 Umdrehungen pro Minute (U/min) anliegen. Mit dem erstarkten Zwölfzylinder hebt sich der DB11 AMR jetzt deutlicher von der Einstiegsmotorisierung ab, einem von Mercedes-AMG zugelieferten 4,0-Liter-V8 mit 510 PS (375 kW).

Trotz der akustisch dämpfenden Turboaufladung zeichnet sich der DB11 AMR durch ein faszinierendes Klangbild aus; ein Zwölfzylinder klingt viel seidiger und eleganter als ein dunkel grollender V8-Motor. Und seine Fahrleistungen liegen weitaus höher: Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,7 Sekunden, die Spitze liegt mit 334 km/h in einsamen Höhen. Eine klassische Handschaltung wird für den DB11 nicht angeboten: Die Maschine ist an die hervorragende ZF-8HP-Automatik gekoppelt, die hier im Rahmen einer Transaxle-Bauweise an der Hinterachse angeordnet ist. Lohn dieser Architektur ist eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung von 51:49. Die Fahrzeugstruktur besteht übrigens aus Aluminium.

Zahlreiche Elemente von Mercedes-Benz

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
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Von außen führt der DB11 AMR die einst von Ian Callum lancierte Formensprache evolutionär weiter fort; das Dach scheint je nach Lackierung auf dem Fahrzeugkörper zu schweben. Das Interieur ist großzügig mit Leder ausgekleidet. Doch hier haben sich die Briten vom unterkühlten Stil des Vorgängermodells DB9 deutlich entfernt. Charakteristisch bleiben die Gangwahltasten aus Glas, neuartig ist hingegen das Bedienkonzept mit zahlreichen Elementen aus dem Baukasten von Mercedes-Benz.

Denn die Stuttgarter haben sich an Aston Martin beteiligt und es gibt nicht nur bei den Achtzylinder-Motoren der Einstiegsvarianten, sondern auch bei Elektrik und Elektronik erhebliche Überschneidungen. Es gibt übrigens auch zwei Rücksitze, doch die besitzen eher symbolischen Charakter. Dafür eignen sie sich hervorragend zum Verstauen von zusätzlichem Gepäck.

Der DB 11 AMR zieht unerschütterlich seine Spur

Aston Martin DB 11 Signature Edition.
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Es ist eindrucksvoll, wie spielend leicht sich dieser Sportwagen im Stadtverkehr bewegen lässt – jedenfalls, wenn man sich an seine Breite gewöhnt hat. Auf der Landstraße brilliert der DB11 AMR mit präzisem Einlenkverhalten, einer steifen Karosserie und narrensicherem Fahrverhalten. Seine Domäne ist jedoch die Autobahn. Dort erhebt sich elektrisch der Heckflügel und sorgt dafür, dass er bis in höchste Geschwindigkeitsbereiche hinein unerschütterlich seine Spur zieht.

Aston Martin ist übrigens reichlich stolz auf die Sonderrolle, die man in zahlreichen James-Bond-Filmen spielen durfte, und so kann man sich auch beim DB11 AMR die entsprechenden Anspielungen nicht ganz verkneifen: Er rollt auf Bridgestone-Pneus mit der Bezeichnung „S007“. Der Preis der Exklusivität liegt bei mindestens 218 595 Euro; mit V8-Motor kostet der DB11 knapp 35 000 Euro weniger. Die eigentlich überaus komplette Serienausstattung lässt sich über das Individualisierungsprogramm aufwendig ergänzen, und es stellt kein Problem dar, noch ein paar zehntausend Euro extra zu investieren. Adel verpflichtet eben.

Technische Daten Aston Martin DB11 AMR Länge x Breite x Höhe (m) 4,75 x 1,95 x 1,29 Radstand (m) 2,81 Motor V12-Benziner, 5204 ccm, Biturbo Leistung 470 kW / 639 PS bei 6500 U/min Max. Drehmoment 700 Nm bei 1500 U/min Höchstgeschwindigkeit 334 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,5 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 11,4 Liter CO2-Emissionen 265 g/km (Euro 6) Leergewicht 1870 kg Wendekreis 9,56 m Räder / Reifen 9,0 J x 20; 255/40 ZR 20 vorn, hinten 11,0 J x 20; 295/35 ZR 20 Luftwiderstandsbeiwert Preis 218 595 Euro

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Tesla Model 3 kommt in einem Jahr nach Europa

Mo, 04/06/2018 - 14:56

Im kommenden Jahr hat das lange Warten auf das Tesla Model 3 in Europa hoffentlich ein Ende. Über Twitter teilte Tesla-Chef Elon Musk jetzt mit, dass die ersten Modelle im ersten Halbjahr 2019 die europäischen Märkte erreichen werden. Welche Länder allerdings zuerst beliefert werden, ist noch nicht definiert. Wegen zahlreicher Schwierigkeiten beim Produktionsanlauf war lange Zeit unsicher, wann die Elektrolimousine den Weg nach Europa finden konnte.

Doch kein bezahlbares Massenprodukt?

Tesla Model 3.
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Ende Juni will Tesla die Probleme gelöst haben und die geplante Produktion von 5000 Exemplaren pro Woche erreichen. Die vielen europäischen Kunden werden diese Nachricht mit freudiger Erregung aufnehmen, doch die Qualität der bisher ausgelieferten Modelle bleibt offensichtlich hinter dem Anspruch der Marke und der Kunden zurück.

In den USA soll das Model 3 mindestens 35 000 US-Dollar kosten und der Marke so den Massenmarkt öffnen. Allerdings wurden dort bisher ausschließlich hochpreisige Versionen an die Kunden geliefert. Dank der langen Liste der aufpreispflichtigen Ausstattungen kann ein Model 3 bis zu 78 000 US-Dollar kosten. Einen Preis für die europäischen Varianten hat Elon Musk bisher noch nicht verraten. Der dürfte aber deutlich über US-Niveau liegen.

Fehler in der Elektronik

Tesla Model 3.
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Bei einem Dauertest der Marktbeobachtungsorganisation Edmunds stellten die Tester bereits nach vier Monaten und rund 10 000 gefahrenen Kilometern immer wieder Fehler in der Elektronik fest, die sich vor allem auf dem großen zentralen Bildschirm abspielten. Außerdem entschied sich die Audioanlage einige Male ohne Warnung in die höchstmögliche Lautstärke zu wechseln oder die Anlage startete autonom und wählte ebenfalls einen „ohrenbetäubenden Lärm“, so die Tester. Auch die Rückfahrkamera führt bei den Dauertestwagen ein eigentümliches Eigenleben und schaltete sich von allein ab. Die Navigation brachte häufig nur verpixelte Darstellungen, die wenig hilfreich waren.

Wesentlich gravierender als diese vergleichbar banalen Unbequemlichkeiten war allerdings der komplette Ausfall des zentralen Bildschirms, über den die wichtigsten Dinge gesteuert werden. Einmal akzeptierte die Elektronik die Schlüsselkarte und ließ den Tester einsteigen, weigerte sich aber danach das Getriebe zu aktivieren. Die Probleme machten einen Neustart der Elektronik notwendig, doch auch danach machten sich einige Probleme wieder bemerkbar.

Edmunds-Tester unzufrieden

Tesla Model 3.
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In einem Tesla Service Center wurde der zentrale Bildschirm ausgetauscht und die Software aktualisiert. Damit wurden die meisten Probleme beseitigt, doch dafür tauchten andere Eigenarten auf. Über den Bildschirm wurden die Tester aufgefordert zu warten, bevor sie die Schaltung aktivierten. Nach einigen Sekunden und einem lauten Geräusch aus dem Heck verschwand die Mitteilung, und es durfte geschaltet werden. Ebenfalls verwirrend waren Meldungen über einen vermeintlichen völligen Leistungsverlust verbunden mit der Aufforderung, den Wagen sofort zu stoppen. Model 3 war davon unbeeindruckt und fuhr einfach weiter.

Auch mit dem Autopilot-System hatten die Edmunds-Tester ihre Probleme, die aber über eine Datenfernübertragung gelöst wurden. Zwar ist das Model 3 nicht völlig ausgefallen, doch die Edmunds-Tester empfinden die Probleme an einem immerhin 56 000 Euro kostenden Wagen einfach nur lästig – und das nach vier Monaten auf der Straße.

„Consumer Report“ spricht nach anfänglicher Kritik nun eine Kaufempfehlung aus

Auch das mächtige Verbrauchermagazin „Consumer Report“ hatte das Model 3 vor allem wegen der mangelhaften Bremsen kritisiert. Tesla hat inzwischen reagiert und die Software des ABS-Systems per Funk aktualisiert, was den Bremsweg um sechs auf 40 Meter reduziert (bei einer Bremsung aus 100 km/h). Das ist allerdings verglichen mit deutschen Modellen immer noch ein bedenklicher Wert. Mercedes C-Klasse, Audi A4 oder BMW Dreier stehen im Schnitt nach rund 34 Metern. Allerdings gibt sich Consumer Report nun zufrieden und sprach eine Kaufempfehlung für das Model 3 aus.

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Vorstellung Jaguar I-Pace: Männerträume

Mo, 04/06/2018 - 10:04

Wollen wir? Zwei Männer im Zenit ihrer Karrieren haben einen Traum: Dr. Rolf Speth, Chef von Jaguar Land Rover und sein damaliger Entwicklungschef, Dr. Wolfgang Ziebarth, wollen das nach dem Stand der Technik optimale Elektroauto bauen, nicht etwa ein vorhandenes Modell elektrifizieren, sondern bei null anfangen, auf dem sprichwörtlichen weißen Blatt Papier. Zwei Ingenieure wollen sich nicht einengen lassen, und irgendwann stimmt auch Konzernchef Tata zu. Und jetzt, erst vier Jahre später steht der Jaguar I-Pace vor seiner Markteinführung im August in Deutschland.

Keine klassische Fahrzeugarchitektur

Jaguar I-Pace First Edition.
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Ein paar grundsätzliche Entscheidungen fallen vor vier Jahren sehr schnell: Die Batterie kommt unter den Fahrzeugboden; das Fahrzeug bekommt an jeder Achse einen eigenen Elektromotor und zwischen den Rädern einen Radstand, wie er bei einer klassischen Fahrzeug-Architektur nicht möglich ist. Zwischen den Rädern liegen fast drei Meter Randstand. Das schafft Länge für einen Innenraum, wie er bei Limousinen in der Fünf-Meter-Plus-Klasse üblich ist. Im Hause Jaguar heißt das: Der I-Pace bietet so viel Innenraum wie die größte Limousine, der Jaguar XJ.

Weil dort kein Verbrennungsmotor nach Einbauvolumen verlangt, kann die Passagierkabine nach vorn rücken. Doch niemand verfiel auf die Idee, dieser Forward-Cabin eine Van-Optik mit flach bis zum Dach ansteigender Front zu verpassen. Es sollte ein auf den ersten Blick als Jaguar erkennbares Fahrzeug werden. Das war für das Design-Team sicher keine leichte Aufgabe. Die sind nicht erst seit dem F-Type gewohnt, mit langen Motorräumen und weit hinten sitzenden Passagier-Kapseln einen sportlichen Anspruch zu formen.

Unverkennbares Jaguar-Gesicht

Jaguar I-Pace First Edition.
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Vom F-Type finden sich auch ein paar Elemente beim I-Pace wieder. Doch die wesentlichen Merkmale stecken in der kurzen Motorhaube. Sie zeigt das typische Jaguar-Gesicht mit dem großen Rautengrill und dessen Fortsetzung unter dem Stoßfänger sowie seitliche Lufteinlässe vor den Rädern. Ein solch großer Kühlergrill bei einem Elektroauto? Andere zeigen ihre Hinwendung zur Elektromobilität, gerade, indem sie betont auf Lufteinlässe verzichten. So stellt sich dann beim I-Pace auch heraus, dass der große Grill mit dem Jaguarkopf dicht ist. Die Luft für die Kühlung der Elektrik tritt unter dem Stoßfänger ein. Und die seitlichen Einlässe sorgen dafür, dass die beiden Vorderräder aerodynamisch günstig umströmt werden.

Zusammen mit der Luftmimik vor und auf der spitz zulaufenden Motorhaube und den schmalen Scheinwerfern ensteht so das unverkennbare Jaguar-Gesicht. An der Seite geht es weiter, beginnend mit den fast barock gerundeten Kotflügeln für die 22-Zoll-Räder der First Edition vorn und breiten Schultern hinten, dazwischen eine Wespentaille, gebildet durch die Fensterlinie und den stark ausgeformten Schwellern. Die Fensterfläche zeigt sich aggressiv klein. Die Größe des Heckfensters ist eigentlich nur durch die gute Rückfahrkamera zu entschuldigen. Doch das hochgezogene Heck stärkt den Gesamteindruck von Sturm und Drang.

Das beste aus zwei Welten

Jaguar I-Pace auf der Rennstrecke.
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Ziebarth nimmt den Marketingleuten den Wind aus den Segeln, wenn er sagt, der I-Pace sei nicht als SUV geplant worden. Das habe sich alles so ergeben, allein schon durch den „Keller“ für die Batterie, der bereits 150 Millimeter Höhe gebracht habe. Aber nun sei der I-Pace rund 100 Millimeter niedriger als ein Jaguar-SUV wie der E-Pace. Doch es ist gut so. Selten konnten die Marketingexperten mit größerem Recht behaupten, in diesem Fahrzeug stecke das beste von zwei Welten.

Normalerweise führt diese Behauptung bei uns, die wir das öfter hören, zu einem Schmunzeln. Doch dieses Mal war das anders: Der neue Jaguar zeigte seine Sportwagenqualitäten auf dem Autodromo do Algarve beim portugiesischen Portimao, nachdem er zuvor seine Geländewagen-Gene von Land Rover in einem beeindruckend steilen Offroad-Parcour bewiesen hatte. Wasserdicht ist er auch noch, weil wir „eines Tages Land-Rover-Entwickler an dem Wagen haben arbeiten lassen“. Die zulässige Wattiefe vom 500 mm entspricht dem Standard gehobener SUV. „Aber er kann mehr“, gesteht Ziebarth, ohne eine Zahl zu nennen.

Der I-Pace schafft den Spagat zwischen Track und Offroad

Jaguar I-Pace auf der Rennstrecke.
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Einen solchen Spagat zwischen den Welten Track und Offroad erleben wir selten, schon gar nicht bei E-Autos. Dabei ergeben sich eine Reihe der Eigenschaften gerade aus der Tatsache, dass in diesem Fall rund eine halbe Tonne Batterie an Bord sind. Dieses Gewicht im „Keller“ zieht den Schwerpunkt nach unten und sorgt mit ihrem Rahmen dafür, dass der I-Pace zum steifsten Jaguar in der Unternehmensgeschichte wurde, was sich im Gelände und auf der Rennstrecke auszahlt. Die Achslastverteilung von 50:50 bringt ein weiteres Plus fürs sportliche Fahrverhalten. Für einen standesgemäßen Vortrieb sorgen die beiden Motoren mit zusammen 400 PS und einem Drehmoment von 696 Newtonmetern (Nm) – genug für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden.

Die 90 Kilowattstunden (kWh) aus 432 Lithiumionen-Hochenergiezellen sollen selbst unter den harten Vorgaben des neuen, mehr an der Praxis orientierten WLTP-Verbrauchsmesszyklus gut sein für 480 Kilometer. Aber nicht beim Jaguar I-Pace. Dann hätten sie ihn langweiliger konzipieren müssen, nicht so unverschämt gutaussehend und herausfordernd sportlich. Auch der Innenraum bremst niemanden ein. Viele E-Autos sind am besonderen Design und am sicht- oder spürbaren Verzicht bei vielen Elementen erkennbar. Nicht so beim I-Pace. Er zeigt auch als Elektroauto das gleiche luxuriöse Ambiente mit erstklassigen Materialien in einer Verarbeitungsqualität, die Jaguar mit „handwerklich“ qualifiziert. Alles sieht aus und fasst sich an, wie man es von der britischen Nobel- und Traditionsmarke erwartet. Dazu gehört inzwischen auch ein virtuelles Cockpit mit gut gestalteten Anzeigen, unendlich vielen Informationen und Einstellmöglichkeiten auf den beiden hochauflösenden Bildschirmen, die nicht mit purer Größe imponieren. Dennoch passt so viel darauf, dass jeder Fahrer seine Zeit braucht, selbst wenn das alles intuitiv sein sollte.

Sanfter Anzug und dramatischer Vortrieb

Jaguar I-Pace First Edition.
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Egal, dies ist ein Jaguar. Und so einen fasst kaum einer vorsichtig an, nur um mehr Reichweite zu erzielen. Wir jedenfalls nahmen ihn für voll und wollten wissen, ob dieser Jaguar nicht nur optisch zur Familie passt. Wir waren begeistert von dem sanften Anzug und auch bei diesem Elektroauto wieder von dem dramatischen Vortrieb. Nur endet der beim Jaguar nicht – wie bei vielen Elektro-Kollegen – bei 60 km/h. Der Jag zieht durch. Nur die Fahrgeräusche von Reifen und Fahrbahn stören diesen Eindruck von technischer Harmonie, und einmaliger Ruhe. Nur der Fahrbahnbelag bestimmt das Innengeräusch.

Die Quittung für so viel Drang folgt umgehend. Denn der I-Pace berechnet ständig die bei der jeweiligen Fahrweise noch zu erwartende Reichweite. Leider legt er sich dabei gern auf die positive Seite. Bei uns war von den anfangs angezeigten 400 Kilometern schon nach kurzer Autobahnfahrt keine Rede mehr. Sieht so aus, als wären bei flotter Fahrweise rund 300 Kilometer ein Wert für die tägliche Praxis.

Traumauto der Ingenieure

Jaguar I-Pace First Edition.
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Zum bewussten Gesamterlebnis gehört mehr als nur die Einsicht, dass es manchmal ein bisschen mehr sein darf. Der Auftritt mit Stilelementen, die wir auch schon vom F-Type kennen, der große Innenraum für vier bis fünf Personen, der Kofferraum von 656 Litern, der sich auf 1453 Liter vergrößern lässt, die vielen Staumöglichkeiten, das komplette Infotainment, das große Angebot an Assistenzsystemen, die Möglichkeiten, das Internet an Bord zu holen – das alles verbreitet das Gefühl, in einem ganz normalen SUV zu sitzen, allerdings in einem Jaguar. Das Besondere – der Elektroantrieb – tritt hinter dieser Erfahrung, in einem Premium-SUV zu sitzen, zurück.

Unser Gesamteindruck steht fest: Ein Traum, den sich die beiden erfüllen durften. Doch Träume sind nicht umsonst, wenn aus ihnen Autos entstehen. Die First Edition des ersten Jaguar-SUV ruft Preise auf, wie sie in der Premium-Szene nicht ungewöhnlich sind: über 100 000 Euro, beim Leasing mit einer Anzahlung von 15 000 Euro sollen monatlich 699 Euro fällig werden, vermutlich ohne Mehrwertsteuer, denn der Geschäftsfahrzeug-Anteil dürfte bei 100 Prozent liegen. Es wird auch einen I-Pace S geben, das Einsteigermodell ab 78 800 Euro. Träume kann einem niemand nehmen.

Technische Daten Jaguar I-Pace Länge x Breite x Höhe (m) 4,69 x 1,90 (mit Spiegeln 2,14) x 1,57 Radstand (mm) 2,99 Motor Zwei Permanentmagnet-Elektromotoren Leistung 294 kW / 400 PS bei 4250 U/min Max. Drehmoment 696 Nm Batterie 90 kWh, ca. 500 kg, Lithiumionen, 432 Pouch-Zellen, 36 Module, flüssigkeitsgekühlt Ladezeit (0 bis 80 Prozent) Gleichstrom 50kWh Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,8 Sekunde Höchstgeschwindigkeit 200 km/h. Reichweite (nach WLTP) 480 km Energieverbrauch nach WLTP au 100 km 21,2 kWh CO2-Emissionen 0 Leergewicht min 2208 kg Kofferraumvolumen 656 Liter, erweiterbar auf 1453 Liter Reifengröße (Model S) 245/50 R 20 105V Sommer Basispreis I-Pace S 78 800 Euro

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