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Aktualisiert: vor 7 Minuten 53 Sekunden

Key Safety Systems schließt Takata-Übernahme ab

Sa, 14/04/2018 - 10:03

Das US-Unternehmen Key Safety Systems (KSS) hat – wie angekündigt – Takata übernommen. Nach Millionen von weltweiten Rückrufen wegen defekter Airbags hatte der japanische Hersteller von Auto-Sicherheitssystemen im Juni vergangenen Jahres in Japan und in den USA Insolvenz angemeldet. Takata geht in dem neuen Unternehmen Joyson Safety Systems auf, das seinen Sitz in Auburn Hill im US-Bundesstaat Michigan hat und mit über 50 000 Mitarbeitern in 25 Ländern aktiv ist.

Kartellrechtliche Freigabe für die 1,6 Milliarden US-Dollar Übernahme ist erfolgt

KSS übernimmt nicht die Verbindlichkeiten von Takata im Zusammenhang mit der Rückrufaktion von Airbag-Gasgeneratoren mit phasenstabilisiertem Ammoniumnitrat oder aus dem Insolvenzverfahren.

Die Kaufvereinbarung vom November 2017 unterlag einer Reihe von Bedingungen, die allesamt nun erfüllt wurden. Dies betrifft vor allem die kartellrechtliche Freigabe und Genehmigungen durch die Insolvenzgerichte in mehreren Ländern. Das Geld für die knapp 1,6 Milliarden US-Dollar (ca. 1,3 Milliarden Euro) teure Transaktion stammt von einem Konsortium. Ihm gehören das KSS-Mutterunternehmen Joyson Electronics, die asiatische private-Equity-Gesellschaft PAG und der Future Industry Investment Fund in den USA und Japan an.

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Continental arbeit an einem Aquaplaning-Warner

Sa, 14/04/2018 - 09:52

Das Technologieunternehmen Continental arbeitet an einem Warnsystem für Aquaplaning-Gefahr. Es soll auf Basis von Kamera- und Reifensensordaten drohendes Aquaplaning frühzeitig erkennen. So werden die Fahrer rechtzeitig gewarnt und können ihre Geschwindigkeit im Vorfeld noch besser anpassen. Ein erster Serieneinsatz der in der Vorentwicklung befindlichen Technik ist aus Sicht des Unternehmens in einer nächsten Fahrzeuggeneration vorstellbar.

Spritz- und Sprühmuster der Reifen zeigt drohende Aquaplaning-Gefahr

Continental arbeit an einem Aquaplaning-Warner.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Continental

Aquaplaning entsteht, wenn das Reifenprofil das Wasser auf der Straße nicht schnell genug ableiten kann. Experten sprechen daher vom sogenannten „Aufschwimmen“, da der Reifen sprichwörtlich auf einem Wasserfilm schwimmt und den Grip zur Straße vollständig verliert. Um diese übermäßige Wasserverdrängung zu erkennen, setzt Continental auf Bilder der Surround-View-Kameras. Diese Weitwinkel-Kameras sind in den Seitenspiegeln sowie im Kühlergrill und im Heck der Continental-Entwicklungsfahrzeuge eingebaut. „Wenn viel Wasser auf der Straße ist, zeigen die Kamerabilder ein spezifisches Spritz- und Sprühmuster der Reifen. Dieses Muster nutzen unsere Algorithmen, um eine Aquaplaning-Gefahr zu identifizieren“, erläutert Bernd Hartmann, Projektleiter bei Continental in Frankfurt. Hard- und Software des Aquaplaning-Warners entwickeln die Continental-Ingenieure in Frankfurt, Hannover und Toulouse.

Zusätzlich zu den Kameradaten plant Continental auch Informationen von den Reifen selbst zu nutzen, um das Aquaplaning-Risiko zu erkennen. Hier werden Signale der Sensoren direkt in den Reifen analysiert. Dabei wird das Signal des Beschleunigungssensors aus dem elektronischen Reifeninformationssystem eTIS und nach einem spezifischen Signalmuster abgesucht. Da der eTIS-Sensor auch das Restprofil des Reifens erkennen kann, lässt sich anhand dieser Daten eine sichere Geschwindigkeit für einen bestimmten nassen Fahrbahnzustand berechnen und an den Fahrer weiterleiten.

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Emilio Herrera ist neuer COO von Kia Motors Europe

Sa, 14/04/2018 - 09:22

Emilio Herrera ist neuer Chief Operating Officer von Kia in Europa. Er folgt auf Michael Cole, der innerhalb des Unternehmens eine neue globale Aufgabe übernehmen wird. Gemeinsam mit Yong Kew Park, Präsident von Kia Motors Europe, wird Herrera seine Geschäfte von der Kia-Europazentrale in Frankfurt aus führen.

Emilio Herrera ist seit mehr als 20 Jahren in der europäischen Automobilbranche tätig. Der gebürtige Schweizer, Jahrgang 1961, war zunächst Geschäftsführer von Kia Motors Belgium und übernahm 2012 die Geschäftsführung von Kia Motors Iberia. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum schnellst wachsenden Volumenhersteller auf dem spanischen Markt.

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Vorstellung Ford Focus: Bestseller mit Titelanspruch

Sa, 14/04/2018 - 08:31

Ford hat den neuen Focus enthüllt. Und wenn das wichtigste und erfolgreichste Modell der Marke präsentiert wird, fehlt es natürlich nicht an Superlativen. So sei die vierte Generation des weltweit angebotenen Bestsellers „das beste Auto, das wir je gebaut haben“, sagte Fords Europa-Präsident Steven Armstrong bei der statischen Premiere in London. Noch deutlicher wird der europäische Entwicklungs-Chef Joe Bakai: „Mit dem neuen Ford Focus setzen wir uns in puncto Technologie und Fahrerlebnis an die Spitze des Segments und haben das beste Auto auf die Räder gestellt, das es derzeit in der kompakten Mittelklasse gibt.“ Ob die das in Wolfsburg auch schon wissen?

Ford Focus galt viele Jahre als meistverkauftes Auto der Welt

Ford Focus Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Doch der Anspruch auf den Spitzentitel kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen 20 Jahren seit seinem Debüt in 1998 konnte Ford von seinem Golf-Gegner mehr als 16 Millionen Exemplare verkaufen, und der Focus galt viele Jahre als meistverkauftes Auto der Welt. Die Neuauflage, die ab September zeitgleich als Fünftürer und Kombi Turnier in die deutschen Verkaufsräume rollen wird, zeigt sich auf Augenhöhe mit dem deutschen Platzhirsch, vereint Hightech-Komfort mit zeitgemäßen Assistenzsystemen und moderner Motoren- und Antriebstechnologie.

Auf den ersten Blick gefällt das deutlich dynamischere Design. „Im Gegensatz zu den sehr flächigen und kantigen Vorgängern wollten wir diesmal eine betont muskulöse Ausstrahlung“, erläutert Chef-Designer Amko Leenarts. Das ist deutlich zu sehen an den vielen Wellen und Wölbungen im Blech. Vor allem die dreidimensional gestaltete Front und die stark konturierte Motorhaube, ebenso wie die dynamischen Schwünge in den Flanken oder die kantigen Kniffe im vorderen und hinteren Schwellerbereich, fallen ins Auge. Wobei sich die Ausstattungslinien durch je unterschiedliche Kühlergrill-, Scheinwerfer und Stoßfänger-Grafiken auch optisch von einander abgrenzen. In der Version Titanium trägt die Front horizontale Lamellen und vertikale Tagfahrlichter im Stoßfänger, die sportliche ST-Line charakterisiert ein schwarzes Wabengitter, größere Lufteinlässe im Stoßfänger inklusive Flügelelemente für eine bessere Aerodynamik sowie Heckdiffusor und Dachspoiler. Der Focus Vignale glänzt mit reichlich satiniertem Chromdekor im oberen Grill, als breit „lächelnde“ Leiste im unteren Stoßfänger sowie in den lackierten Seitenschwellern. Und die Crossover-Version Active schließlich ähnelt der ST-Line, mit dem Unterschied, dass sie neben der höheren Bodenfreiheit die typische Outdoor-Optik wie schwarz gerandete Radhäuser und Schwellerverkleidungen sowie silberfarben angedeutete Unterfahrschutzelemente trägt.

Reduziertes Interieur

Ford Focus Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Im Gegensatz zu den skulpturalen Formen der Karosserie, wirkt das Interieur reduziert und klar geordnet. Materialien und Verarbeitung hinterlassen dank Softtouch-Materialien sowie polierten oder gebürsteten Oberflächen einen guten Eindruck. Auch hier unterscheiden sich die Ausstattungslevels, die Vignale-Version mit feinem Leder und gemasertem Holzdekor-Einlagen, die ST-Line durch Oberflächen im Carbon-Look und rote Ziernähte und der Focus Active durch etwas robustere Elemente. Allen gemein ist ein übersichtliches Cockpit, in dem sich über die Sync-3-Sprachsteuerung oder einen acht Zoll großen Farbtouchscreen per Wisch- und Ziehbewegung die wesentlichen Audio-, Klima- und Navigationsfunktionen bedienen lassen. Auf wildes Fingerfuchteln via Gestensteuerung verzichtet Ford.

Im Vergleich zum Vorgänger wuchs die vierte Generation in der Länge um 1,8 Zentimeter, beim Turnier sind es dagegen 10,8 Zentimeter. Auch der Radstand legte um gut fünf Zentimeter zu, was größere Räder, kürzere Überhänge sowie mehr Platz im Innenraum ermöglicht. Die Front-Passagiere genießen, wahlweise auf 18-fach verstellbaren Ergonomie-Sitzen, mehr Schulterfreiheit. Hinten legt die Kniefreiheit um fünf Zentimeter zu. Gegenüber dem Vorgänger wächst der Kofferraum des Fünftürers um 25 auf 341 Liter, bei umgeklappter Rückbank um 92 auf 1354 Liter. Das maximale Volumen im Kombi Turnier beträgt nun 1650 Liter.

Erstmals ein europäischer Ford mit Head-up-Display

Ford Focus Vignale.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Bei der möglichen Komfort- und Sicherheitsausrüstung fährt der Focus nun ebenfalls vorne mit. Erstmals in einer europäischen Modellreihe der US-Marke gibt es ein Head-up-Display, zwar nur als ausfahrbaren Schirm über dem Cockpit, dafür heller, größer und mit den meisten Anzeigefunktionen im Segment. Mit dem ab Titanium serienmäßig eingebauten „Ford Pass Connect“-Modem stehen darüber hinaus ein WLAN-Hotspot für bis zu zehn Endgeräte sowie Echtzeit-Verkehrsdaten für die Navigation zur Verfügung. Über die dazugehörige App kann das Auto per Smartphone geortet, geöffnet, verschlossen und sogar der Motor gestartet werden.

Die Schar der elektronischen Helferchen wurden unter anderem um einen Stauassistenten inklusive Fahrspur-Pilot, kamerabasiertes Kurvenlicht, Verkehrsschilderkennung, blendfreies Fernlicht sowie einen vollautomatischen Park-Assistenten erweitert, der das Rein- und Rausrangieren parallel oder quer zur Fahrbahn komplett auf Knopfdruck erledigt. Ein Novum in dieser Klasse ist der Ausweichassistent, der das Umfahren von Hindernissen durch aktiven Lenkeingriff unterstützt.

Ab September soll es den Focus zunächst als Fünftürer und Kombi geben

Ford Focus ST-Line.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Ford

Auch bei Motoren und Antrieb tritt die vierte Focus-Generation mit neuen Technologien an. Neben drei Vier-Zylinder-Dieseltriebwerken mit 95 PS, 120 PS und 150 PS (70 kW, 88 kW und 110 kW) präsentiert Ford als erster Volumenhersteller einen Drei-Zylinder-Benziner mit Zylinderabschaltung. Sowohl im 1,0-Liter-Ecoboost, wahlweise mit 85 PS, 100 PS oder 125 PS (63 kW, 74 kW und 92 kW) , als auch beim größeren 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 PS und 182 PS (134 kW) legt die Elektronik beim Dahingleiten mit konstantem Tempo, für den Fahrer unbemerkt, einen Brennraum still. Zehn Prozent Sprit sollen so eingespart werden. Vorausgesetzt, die neue Acht-Gang-Automatik übernimmt die Schaltarbeit, die alternativ zum standardmäßigen Sechs-Gang-Getriebe ebenso erstmals in einem Focus angeboten wird. Für mehr Dynamik soll außerdem ein interaktives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung sorgen. Erstmals und ohne Mehrkosten an Bord ist ein selektiver Fahrmodus-Schalter, der je nach Einstellung „Normal“, „Sport“ und „Eco“, das Ansprechen des Gaspedals und der Servolenkung anpasst.

Alle übrigen aufgezählten Neuheiten kosten selbstverständlich Aufpreis. Wie hoch die ausfallen, will Ford noch nicht verraten, kommt der Wagen doch erst im September auf den deutschen Markt. Immerhin steht der Einstiegspreis mit 18 700 Euro für den Fünftürer in der Basisversion Trend fest. Die Crossover-Version Active soll erst gegen Ende des Jahres folgen. In Deutschland werden vom Start weg Fünftürer und Kombi Turnier angeboten, in anderen Ländern ist auch eine viertürige Stufenheck-Limousine zu haben.

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Opel Grandland X: Deutsch-französische Freundschaft

Fr, 13/04/2018 - 09:50

Nach dem etwas glücklosen Antara und einer längeren Pause ist Opel in das nach wie vor boomende Segment der Kompakt-SUV zurückgespurt. Der Grandland X macht im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur, obwohl unter seinem schicken Kleid ein Franzose steckt. Der Rüsselsheimer basiert auf dem Peugeot 3008 und stammt noch aus der Kooperation vor der Übernahme durch PSA. Beide Fahrzeuge rollen gemeinsam in Sochaux in Frankreich vom Band.

Das Cockpit zeigt sich wertig und sauber verarbeitet

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Allerdings etwas mehr Pep und Farbe im Interieur stünde dem äußerlich leicht extrovertierten Auto sicher nicht schlecht. Die Armaturentafel ist leicht nach vorn geneigt und relativ niedrig, so dass kein Gefühl der Enge aufkommt. Dank Touchscreen ist die Zahl der Schalter erfreulich klein, was bei Opel ja lange Zeit nicht selbstverständlich war und immer wieder Anlass zu Kritik gab.

Äußerlich steht der Deutsch-Franzose mit mächtigem Karosseriekörper und schmalem Greenhouse da. Der Kühlergrill ist riesig, und auch die SUV-typische Seitenbeplankung fällt üppig aus. Fast schon elegant fällt die bumerangförmige Gestaltung der C-Säule aus, die dem Grandland X eine eigene Note verleiht. Dazu gibt die Spoilerkante in der Heckklappe oberhalb der Rückleuchten dem Grandland X einen weiteren sportlichen Anstrich. Was von außen elegant und dynamisch ausschaut, wirkt von innen allerdings eher ein wenig bedrückend. Der Bereich der C-Säule misst stolze 60 Zentimeter und wird nur durch ein kleines schlitzartiges Seitenfenster unterbrochen, das für etwas Licht sorgt, aber nicht für den Durchblick nach schräg hinten. Dazu kommen dann noch einmal weitere fast 20 Zentimeter Heckklappenausbuchtung.

Der Motor ist ein Löwe, kein Blitz

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Der Grandland X teilt sich nicht nur die Plattform mit dem Peugeot, sondern auch die Motoren. Unter der Haube unseres Testwagens steckt der 1,2-Liter-Dreizylinder. Das Aggregat knurrt zwar vernehmbar, aber nie aufdringlich. Auch bei 3500 Umdrehungen in der Minute und 160 km/h drängt sich der Opel akustisch noch nicht auf. Die 130 PS reichen für den rund 1,4 Tonnen schweren Wagen aus.

Ab 1600 Umdrehungen in der Minute entwickelt er erste spürbare Kräfte, ab 2400 Touren wird er dann spürbar munterer und erreicht seinen ersten Schaltpunkt. Doch wie so oft bei Aggregaten dieser Bauart verlangt ausreichender Vortrieb höhere Drehzahlen und die schlagen sich auch hier im Verbrauch nieder. Bei einem Normwert von 5,2 Litern auf 100 Kilometer kamen wir auf Durschnitte von 7,6 Liter bis 8,4 Liter.

Das Getriebe könnte insbesondere in den Gängen drei und fünf etwas besser abgestuft sein. Die von den Opel-Ingenieuren adaptierte Schaltung arbeitet zwar präzise, aber nicht so weich wie wir es bislang von Peugeot gewohnt waren. Zudem beansprucht sie relativ viel Platz in der Mittelkonsole, so dass in Verbindung mit der elektrischen Parkbremse für die Cupholder zum Beispiel eng wird. Entsprechend kurz fällt dann leider auch die Mittelarmlehne und klein das Staufach darunter aus.

In Sachen Handling macht der Grandland X alles richtig

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Aber diese Kleinigkeiten beeinträchtigen natürlich nicht das Fahrverhalten, das zu den Stärken des SUV gehört. Die Lenkung spricht rasch und präzise an und erweist sich als erfreulich leichtgängig. Den hervorragenden Federungskomfort verdankt der Opel wohl seinen französischen Genen. Auch mit 18-Zoll-Bereifung steckt er selbst kurze Unebenheiten gelassen weg. Auch in Sachen Wankneigung gibt sich der Grandland X keine große Blöße, dennoch kann natürlich guter Seitenhalt der Sitze nie schaden und wird hier ebenfalls geboten.

Die optionalen AGR-zertifizierten Ergonomiesitze zeichnen sich durch ausziehbare Schenkelauflage und einen ungewöhnlich weiten Höhenverstellbereich aus. Nett ist das Ambientelicht in den geschwungenen Armlehnen der Türen, praktisch die großzügige Beleuchtung der Seitenfächer und vorbildlich, dass sich beide Seitenspiegel beim Einlegen des Rückwärtsgangs nach unten neigen.

Der Platz im Fond ist nicht üppig, aber ausreichend

Opel Grandland X.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Opel

Die Fensterkante im Fond reicht bis zur Schulter und der Einstieg fällt relativ schmal aus. Hier haben die Entwickler mehr den recht großzügigen Kofferraum mit von hinten entriegelbaren Rückenlehnen und ebener Ladeflächen beim Umklappen im Blick gehabt. Eine kleine Durchreiche ist ebenso an Bord wie ein höhenverstellbarer Ladeboden, und auch die Reserveradmulde bietet noch jede Menge Platz. Bei so viel Mühe wundert es aber dann doch ein wenig, dass der Griff der Heckklappe so weit unten knapp über dem Stoßfänger liegt. Hier erweist sich die Sensorik für die Fußbewegung unter dem Fahrzeug als Segen.

Mit Intelli-Link samt Onstar-Onlinedienst, aktivem Spurhalter und Toter-Winkel-Warner sowie automatischem Notbremssytsem, automatischem Abblendlicht, Verkehrszeichenerkennung und beheizbarem Lederlenkrad ist der Grandland X in der Ausstattung Innovation hinreichend bestückt. Auch Surround-View und eine automatische Einparkhilfe fehlten im Testwagen nicht.

Insofern zeigt der Grandland X keine Schwäche. Auch der Motor ist besser als seine drei Zylinder und die 130 PS zunächst vermuten lassen. Etwas mehr vom äußeren Pfiff hätten wir dennoch ganz gerne im Innenraum wiedergefunden.

Daten Opel Grandland X 1.2 Innovation Länge x Breite x Höhe (m) 4,48 x 2,01 (mit Außenspiegeln) x 1,60 Radstand (m) 2,68 Motor R3-Benziner, 1199 ccm Leistung 96 kW / 130 PS bei 5500 U/min Max. Drehmoment 230 Nm bei 1750 U/min Höchstgeschwindigkeit 189 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 11,8 Sek ECE-Durchschnittsverbrauch 5,2–5,3 Liter Effizienzklasse B CO2-Emissionen 120–121 g/km (Euro 6d) Leergewicht / Zuladung 1425 kg / 505 kg Kofferraumvolumen 514–1652 Liter Max. Anhängelast 1400 kg Wendekreis 11,05 m Bereifung Reifen 225/55 R18 Basispreis 29 250 Euro

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Mercedes-Benz Sprinter: Transporter mit Urlaubsqualitäten

Fr, 13/04/2018 - 09:30

Lange erwartet, im Juli kommt sie zu den Händlern, die dritte Generation des Mercedes-Benz Sprinter: Die Nachfrage ist groß, denn Spediteure, Handwerker und Paketdienste baden wohlig in einer Flut von Aufträgen, Bauboom und Internet-Handel sind die maßgeblichen Triebfedern dafür. Deshalb hat Mercedes ordentlich aufs Gas gedrückt. Schließlich gilt es, den eben erneuerten oder neu eingeführten Angeboten von VW und Ford, dem Crafter und dem Transit, einen mindestens ebenbürtigen Gegner entgegenzustellen.

Made in Germany hat ihren Preis

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger

Wenigstens 23 788 Euro kostet die Basisversion als Fahrgestell mit Fahrerkabine, die weitere Spreizung der Preisliste könnte größer nicht sein. Der Sechs-Meter-Kastenwagen mit Basismotorsierung springt es schon auf 34 880 Euro, das V6-Spitzenmodell 519 CDI kommt auf stolze 65 155 Euro – ohne die vielfältigen Extras. Der Grund liegt nicht zuletzt am Produktionsstandort.

Während andere ihre Transporter unter anderem im Billiglohnland Polen bauen lassen, produziert Mercedes-Benz den Sprinter in Düsseldorf und Ludwigsfelde bei Berlin. Dort entstehen die bis zu 1700 Varianten, die eine Kombination von drei Radständen, vier Aufbaulängen, drei Dachhöhen und zunächst vier Motoren ermöglicht.

das Komfort- und Sicherheitsangebot hat sich verbessert

Das neue Gesicht des Erfolgsmodells hat nichts von seiner Markenidentität verloren, die Materialqualität im Innenraum wurde zumindest teilweise aufgewertet. Vor allem das Komfort- und Sicherheitsangebot hat sich verbessert, so gibt es neben der Klimaanlage nun auch beheizbare und elektrisch verstellbare Sitze sowie eine Internetverbindung mit vielen Service-Funktionen für Gewerbetreibende und Freizeitfahrer. Denn auch der neue Sprinter soll wieder als Basisfahrzeug unter den Reisemobilisten Freunde finden. Für sie steht der stärkste der drei Vier-Zylinder-Diesel mit einer Leistung von 177 PS (130 kW) statt 163 PS (120 kW) exklusiv bereit.

Außerdem eignet sich die zusätzlich zu den hinterrad- und allradgetriebenen Modellen neu angebotene Variante mit Frontantrieb für den Freizeiteinsatz besonders gut. Sie hat eine um acht Zentimeter niedrigere Einstiegshöhe und 50 Kilogramm mehr Nutzlast, was besonders für die Einhaltung der 3,5-Tonnen-Grenze Vorteile bietet, die erhöhte Straßenmaut im Ausland sowie Tempolimit und Überholverbote für Lastwagen umgeht.

Hohe Verarbeitungsqualität wird von Daimler erwartet

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Eine erste Probefahrt zeigt, dass sie auch beim neuen Sprinter tadellos ist. Weitgehend zumindest. Denn selbst in den gut oder komplett ausgestatteten Versionen finden sich in manchem Winkel Verkleidungen, die nicht nur aussehen wie billiges Hartplastik, sondern sich auch so anfühlen. Bei der Materialwahl zumindest hat der Rotstift ordentlich mitgeschrieben. Dafür überrascht der Sprinter mit vielen Optionen aus den Premium-Baureihen der Personenwagenabteilung.

Etwa mit dem griffigen Lederlenkrad mit Multifunktionstasten, wie es auch in der E- und S-Klasse zu finden ist. Die Sitze bieten ebenfalls gute Qualität, ob eine elektrische Verstellmöglichkeit jedoch in einem Pritschenwagen erforderlich ist, sei dahingestellt. Ablagen gibt es reichlich, ob für Urlaubsaccessoires der Freizeitchauffeure oder die Lieferpapiere des Paketdienstfahrers. Wobei der zunehmend auf sie verzichten kann, der Sprinter ist auf Wunsch stets mit dem Internet verbunden und erlaubt so weitgehend den Verzicht auf Papier.

Fortschritte in der Navigation

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Von großem Nutzen ist dabei das Kommunikationssystem Mercedes Connect Pro, das mit dem jüngst in der A-Klasse eingeführten MBUX-System (Mercedes-Benz User Experience) kooperiert. Dieses ist in zwei unterschiedlichen Ausführungen zu haben, wahlweise mit sieben oder 10,3 Zoll großem Monitor. Per SMS erhält der Fahrer hierüber die Adressen der Abholstation und der Anlieferungsstelle, die Navigation startet automatisch. Dabei nutzt Mercedes die Dienste des Start-ups What-Three-Words, das die komplette Erdoberfläche in drei mal drei Meter große Parzellen aufgeteilt und jede einzelne mit einer Kombination aus drei Worten gekennzeichnet hat. Der Fahrer holt das Paket so bei „Polizist.Tafel.Kaufen“ ab und fährt es zu „Garten.Ziehen.Sand“.

Dies sei einfacher beherrschbar als bisherige GPS-Angaben über die geografischen Daten mit Längen und Breitengraden, heißt es. Und wesentlich genauer als mit einer Klartextadresse, die etwa auf einer Großbaustelle nicht immer zielführend ist. Allerdings entbehren die Bezeichnungen der Logik. Eine Parzelle in der Wüste heißt nicht „Hitze.Sand.Durst“ und eine in der Arktis ebenso wenig „Frost.Kälte.Eis“.

Leise und sparsam: Die Motoren

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Überarbeitet wurden die Vier-Zylinder-Motoren nur geringfügig, sie sind gute Bekannte aus der Vorgängergeneration. Die 2,1-Liter-Maschine leistet 114 PS, 142 PS und 163 PS (84 kW, 105 kW und 120 kW) und stellt Drehmomentspitzen von 300 bis 360 Nm zwischen 1200 und 2400 U/min bereit. Sie laufen zwar nicht ganz so weich und seidig wie das große V6-Aggregat, sind aber leise und sparsam. Mit 7,4 bis 8,4 Litern Diesel je nach Aufbau und Gewichtsklasse kommen sie über die 100-Kilometer-Strecke. Alle Motoren arbeiten mit Harnstoff-Einspritzung und einem SCR-Katalysator gegen hohe Stickoxid-Emissionen.

Neu und zusätzlich zum bisherigen Automaten mit sieben Übersetzungsstufen ordnet sich das Automatikgetriebe mit neun Stufen im Antriebsstrang ein. Es wechselt die Gänge nicht minder sanft als das bisherige Getriebe. Serienstandard ist das manuelle Sechs-Gang-Getriebe, das sich präzise und mit kurzen Wegen schalten lässt, auch wenn die Kulisse manch knochigen Winkel hat, an dem es hakelt.Weiter im Programm ist der 3,0-Liter-V6-Diesel mit 190 PS (140 kW) und 440 Newtonmetern Drehmoment, der vorzugsweise für die schnellen Midi-Bus-Versionen im Personentransport oder eben in hochwertigen Reisemobilen zu finden sein wird.

Gute Federung, präzise Lenkung

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger

Besonders angenehm ist die komfortable Federung, die den Sprinter samt Fahrer und Ladegut sanft über die schlechte Straßen führt, vor allem auf tempomindernden Schwellen, wie sie in Wohngebieten häufig zu finden sind, beweisen die Dämpfer Nehmerqualitäten. Auch die Lenkung, die jetzt elektrisch unterstützt wird, ist ein deutlicher Fortschritt. Sie erleichtert das Rangieren und erlaubt fast sportliche Fahrweise, die zwar nicht gern gesehen wird, aber bei manch eiligen Expresslieferungen häufig zu beobachten ist.

Hilfreich ist auch die Einparkhilfe mit 360-Grad-Kamera, die sich wohltuend auf die Schadenquote auswirken dürfte. Sie zählt zu den zahlreichen Assistenzsystemen die Mercedes mit der neuen Sprinter-Generation einführt. Dazu zählen unter anderem Müdigkeitserkennung, Totwinkel-Überwachung, Spurhalte-Assistent, Verkehrszeichenerkennung und der Tempomat.

Eher Nutzfahrzeug denn Wohnmobil

Mercedes-Benz Sprinter.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger

Bis zu 17 Kubikmeter Ladevolumen und bis zu 5,5 Tonnen Gesamtgewicht hat der Sprinter, der Variantenreichtum ist erheblich. Mercedes bietet auch Spezialfahrzeuge mit Kühlausbau oder Kühlkoffer, Regalsystemen oder behindertengerechtem Zugang samt Rollstuhllift in Kooperation mit den Zulieferern und Ausbauern an. Ein eigenes Reisemobil auf Basis des Sprinter wird es dagegen nicht geben, hier baut man eher auf die Zusammenarbeit mit Premium-Marken wie Hymer, heißt es.

Eine elektrisch angetriebene Variante ist dagegen in Vorbereitung, sie wird im nächsten Jahr an den Start gehen. Sie kommt je nach Akkuleistung (41 oder 55 kW) 115 oder 150 Kilometer weit und hat Nutzlasten von 1040 und 900 Kilogramm. Eine Version mit Gasbetrieb ist dagegen nicht vorgesehen. Falls die Diesel-Fahrverbote den Sprinter-Erfolg bremsen sollten, will Mercedes eine Benziner-Variante nachlegen. Die gibt es schon, wird aber zum Marktstart nur in den Vereinigten Staaten angeboten.

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Herbert Diess ist neuer Volkswagen-Chef

Fr, 13/04/2018 - 08:49

Die Ära Matthias Müller ist nach zweieinhalb Jahren vorbei: Der Aufsichtsrat hat gestern Abend Dr. Herbert Diess zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns ernannt. Der 59-Jährige bleibt außerdem weiterhin Markenvorstand von VW. Die Berufung von Diess wurde von zwei neuen Konzernvorständen beschlossen.

In der Chefetage bei Volkswagen folgen weitere Personalwechsel

Zukünftig wird der Porsche-Vorstandsvorsitzende Dr. Oliver Blume dem obersten Konzerngremium angehören. Als neuer Konzernvorstand für das Personalressort wurde zudem der bisherige Generalsekretär des Konzernbetriebsrates, Gunnar Kilian, berufen. Er übernimmt das Ressort von Dr. Karlheinz Blessing. Blessing scheidet aus dem Vorstand im gegenseitigen Einvernehmen aus, steht dem Unternehmen aber weiterhin für die Dauer seines Dienstvertrags als Berater zur Verfügung.

Parallel zu den den Personalentscheidungen beschloss das Unternehmen auch strukturelle Veränderungen. Dazu gehört die Einführung der Markengruppen „Volumen“, „Premium“ und „Super Premium“. Die für die Markengruppen verantwortlichen Vorstandsvorsitzenden übernehmen zusätzlich Aufgaben. Herbert Diess verantwortet in dieser Neuordnung die Konzernentwicklung- und Forschung, Audi-Chef Rupert Stadler verantwortet den Konzernvertrieb und Oliver Blume die Konzernproduktion. Nach diesem Prinzip werden auch weitere Funktionen verteilt. Die Fahrzeug-IT wird aufgrund der besonderen Bedeutung der Vernetzung des Automobils vom neuen Konzern-Vorsitzenden selbst geführt; die Unternehmens IT von Frank Witter.

Zudem werden die Bereiche Beschaffung und Komponente künftig in einem Ressort geführt. Der für das Ressort Beschaffung zuständige Dr. Francisco Javier Garcia Sanz verlässt das Unternehmen dagegen auf eigenen Wunsch. Kommissarisch wird der Vorstand Beschaffung der Marke VW, Ralf Brandstätter, dieses Amt in Personalunion übernehmen.

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Harley-Davidson bietet Garantieverlängerung an

Do, 12/04/2018 - 09:32

Harley-Davidson bietet ab sofort in Deutschland eine Garantieverlängerung für Neufahrzeuge um ein auf dann fünf Jahre an. Je nach Modell kosten die zwölf zusätzlichen Monate zwischen 165 Euro und 283 Euro.

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Happy Birthday: Der Opel GT wird 50

Do, 12/04/2018 - 09:28

Begleitet von dem längst legendären Werbeslogan „Nur Fliegen ist schöner“ ist das Sport-Coupé Opel GT vor einem halben Jahrhundert erstmals auf den Markt gerollt. Der Einstiegspreis für den sportlichen Zweisitzer mit flacher Schnauze und Klappscheinwerfern lag damals bei exakt 10.767 D-Mark.

Eine Hingucker und Bestseller: Opel GT

Traumhafte Aussichten: Der Opel GT geht Anfang Mai bei der Bodensee-Klassik auf Tour.
Copyright: Opel

Die Kundschaft konnte zwischen einem 1,1-Liter-Motor mit 60 PS und einem 90 PS starken 1,9-Liter-Triebwerk wählen. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 185 km/h. Bis zur Produktionseinstellung im Jahr 1973 wurden 103.463 Einheiten gebaut. Im Jahr 2007 wurde der Sportwagen neu aufgelegt und stand als zweisitziger Roadster ab 32.400 Euro beim Händler. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres geht der Opel GT Anfang Mai bei der Bodensee-Klassik an den Start. Und auch auf weiteren Events können die Fans die automobile Stilikone in den kommenden Monaten live erleben, etwa beim Klassikertreffen in Rüsselsheim im Juni 2018.

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Audi A6 Avant setzt auf Aussehen und Assistenzsysteme

Do, 12/04/2018 - 08:55

Audi bringt im Spätsommer den neuen A6 Avant auf den Markt. Optisch orientiert sich die Baureihe mit scharfen Kanten und großen Flächen an der Neuauflage des A8. Der Nutzwert stand bei der Entwicklung nicht ganz so stark im Vordergrund wie die Optik und die Bedienbarkeit.

Für seine Insassen bietet der A6 Avant dennoch reichlich Platz

Audi A6 Avant.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der A6 Avant verbirgt hinter der flach abfallenden Dachlinie und der flach stehenden Heckscheibe ein Kofferraumvolumen von 565 Litern, das auf bis zu 1680 Liter erweitert werden kann. Das ist für diese Klasse nicht außergewöhnlich viel, bei Knieraum und Ellenbogenfreiheit soll der 4,94 Meter lange, 1,89 Meter breite und 1,47 Meter hohe Kombi aber Bestwerte im Segment setzen.

LED-Scheinwerfer sind Serie. Drei Ausführungen stehen zur Wahl, als Topversion gibt es die HD Matrix LED-Scheinwerfer mit hochauflösendem Fernlicht. Das Blinklicht ist dynamisch ausgelegt. Die Fahrerassistenzsysteme gliedern sich in die Pakete „Stadt“ und „Tour“ auf. Dazu zählt neben dem serienmäßigen Notbremsassistenten unter anderem die adaptive Fahrhilfe mit Engstellenassistent. Er unterstützt die Längs- und Querführung im Stop-and-go-Verkehr bis zum Stillstand und bei Fahrgeschwindigkeiten bis 250 km/h. Durch die Zusatzfunktion Effizienzassistent werden vorausschauend Tempolimits, Kurven, Kreisverkehre und bei aktiver Routenführung auch Abbiegungen in die Geschwindigkeitsregelung mit einbezogen. Der Effizienzassistent gibt über das Gaspedal auch eine haptische Rückmeldung.

Serienmäßig: Mild-Hybrid-System

Audi A6 Avant.
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Der Riemen-Starter-Generator, das Herzstück des MHEV-Systems, gewinnt beim 48-Volt-System beim Verzögern bis zu 12 kW Leistung (16 PS) zurück und speist den Strom in eine separate Lithium-Ionenbatterie ein. Mit deaktiviertem Motor kann der neue Audi A6 Avant zwischen 55 und 160 km/h „segeln“, der Start-Stopp-Bereich beginnt schon bei 22 km/h.

Vier Fahrwerk-Varianten stehen zur Wahl: die serienmäßige Stahlfederung, das Sportfahrwerk, das Fahrwerk mit Dämpferregelung und die Luftfederung Adaptive Air Suspension, ebenfalls mit geregelten Dämpfern. Das weiterentwickelte Sportdifferenzial verteilt die Antriebsmomente bei schneller Kurvenfahrt je nach Bedarf aktiv zwischen den Hinterrädern. Optional hat Audi die Dynamik-Allradlenkung im Angebot. Sie macht den A6 Avant besonders wendig. Bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h schlagen die Hinterräder bis zu fünf Grad gegensinnig ein. Dadurch reduziert sich der Wendekreis um bis zu einen Meter auf 11,1 Meter.

Digitale Bedienungselemente wo das Auge hinschaut

Audi A6 Avant.
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Die schlanke Instrumententafel dominiert eine Black-Panel-Fläche, in die das obere „MMI touch response“-Display (10,1 Zoll) eingebettet ist. Ebenso wie das untere Display (8,6 Zoll) auf der Konsole des Mitteltunnels ist es leicht zum Fahrer hin geneigt. Zusammen mit dem Navigationssystem Plus kommen auch das volldigitale virtuelle Cockpit mit 12,3 Zoll Diagonale und WLAN an Bord. Die Navigation erkennt die Vorlieben des Fahrers auf Basis der gefahrenen Strecken und generiert daraus intelligente Vorschläge.

Ein Head-up-Display gibt es als Option. Je nach Wunsch des Kunden verkörpert das Interieur des neuen Audi A6 Avant ganz unterschiedliche Charaktere. Neben der Basis stehen vier Ausstattungslinien zur Wahl, jede mit einem eigenen Farbkonzept: Sport, Design, Design Selection und das S-Line-Sportpaket. Für alle Ausführungen ist auch das S-Line-Exterieurpaket erhältlich. Nähere Einzelheiten zu den Motorisierungen und die Preise für den A6 Avant gibt Audi zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

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Volkswagen wird sich wohl von Matthias Müller trennen

Mi, 11/04/2018 - 14:28

Nachdem sich Volkswagen selbst heute Mittag recht vage und nebulös über mögliche Veränderungen auch personeller Natur im Vorstand geäußert hat, scheint inzwischen klar zu sein, dass Konzernchef Matthias Müller vorzeitig gehen wird. Das melden mehrere Medien. Als Nachfolger wird VW-Markenvorstand Herbert Diess gehandelt.

Zukünftige Ausrichtung des Unternehmens als Hintergrund für die Trennung

VW hatte heute in einer kurzen Pressemitteilung lediglich „eine Weiterentwicklung der Führungsstruktur“ angekündigt, „die auch mit personellen Veränderungen im Vorstand und mit Änderungen bei den Ressortzuständigkeiten im Vorstand verbunden wäre. Dazu könnte auch eine Veränderung im Amt des Vorstandsvorsitzenden gehören“. Müller, so hieß es, dazu, habe „grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, an den Veränderungen mitzuwirken“.

Höchstwahrscheinlich wird der Aufsichtsrat noch in dieser Woche eine Entscheidung bekanntgeben. Hintergrund für einen Wechsel an der Konzernspitze ist in erster Linie die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens, denn wirtschaftlich steht VW blendet da. Matthias Müller selbst hatte bereits früher geäußert, dass er nach Ablauf seiner regulär noch zwei Jahre dauernden Amtszeit keine Verlängerung seines Vertrages anstrebe.

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Stefan Vorndran wird Europcar-Geschäftsführer

Mi, 11/04/2018 - 14:10

Stefan Vorndran wird zum 1. Mai der neue Geschäftsführer der Europcar Autovermietung GmbH. Er verfügt über eine langjährige Expertise in der Reisebranche, insbesondere im Bereich Geschäftsreisen.

Vor seinem Wechsel zu Europcar war er 15 Jahre lang in leitenden Managementpositionen in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Operations, davon 13 Jahre als Geschäftsführer für BCD Travel Deutschland tätig. Zudem war er als Senior Vice President EMEA, Mitglied des europäischen Managementboards.

Stefan Vorndran lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern in der Nähe von Nürnberg. Sein Hobby ist der Golfsport.

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Aston Martin V8 Vantage: Im Auftrag Ihrer Majestät

Mi, 11/04/2018 - 09:28

Rolls Royce? Bentley? Jaguar? Wenn es um den wahren britischen Sportwagen geht, da sind sich die Experten sicher, kann das nur ein Aston Martin sein. Schließlich hat sich eine andere Ikone von der Insel meist für ein Fahrzeug mit dem Doppelflügel entschieden. In zehn von den bisher 24 Abenteuern des englischen Superagenten James Bond ist 007 Aston Martin gefahren. Da kommt die jüngste Neuauflage der Traditionsmarke gerade recht, der Vantage startet als ebenso flaches wie quergebürstetes Coupé im Mai auf ausgesuchten Märkten.

Nobles Einstiegsgefährt in die Klasse der Supersportwagen

Aston Martin Vantage.
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Bei uns kommt er zum Preis von 154 000 Euro für die Straßenversion, eine Rennsportausführung wird für ein gutes Sümmchen mehr nachgereicht. Der Preis ist engagiert und immerhin rund 30 000 Euro höher als Aston Martin für die vorige Vantage-Generation verlangt hatte. Verglichen mit ähnlich potenten Sportlern wie dem Carrera Turbo S oder einem Ferrari 548 geht der stramme Brite jedoch fast als Schnäppchen durch.

Der 2+2-Sitzer streckt sich auf 4,46 Meter Länge, räkelt sich über 1,95 Meter in die Breite und duckt sich mit nur 1,27 Meter Höhe auf die Straße. Der markentypische Kühlergrill ist vorhanden, aber kaum mehr als solcher zu erkennen, so tief schnüffelt die Nase des Vantage auf dem Asphalt. An Leistung mangelt es dem Herausforderer nicht. 510 PS (375 kW) gewinnt der Biturbo-V8 aus vier Litern Hubraum. Der ist ein guter und stets willkommener Bekannter, stammt zudem aus angesehenem Hause.

Von wegen Brexit: Britische Noblesse mit deutscher Unterstützung

Aston Martin Vantage.
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Daimler steuert ihn über eine Minderheitsbeteiligung am britischen Autobauer aus der AMG-Produktion bei. 685 Newtonmeter Drehmoment liefert das Aggregat über den breiten Drehzahlbereich von 2000 bis 5000 Umdrehungen in der Minute. Die Fahrleistungen sind agentengerecht. In 3,7 Sekunden eilt der 1530 Kilogramm leichte Vantage von 0 auf 100 km/h, 314 km/h liegen bei Höchstgeschwindigkeit an. Als Normverbrauch nennen die Briten 10,5 Liter für 100 Kilometer, der Praxis-Zuschlag macht etwa 15 Prozent aus; 73 Liter passen in den Tank.

Ein V8 kann im Grunde niemals schlecht klingen. Zumindest nicht in den Ohren autophiler Menschen. Die Vierliter-Maschine im Vantage geht mit besonderem Eifer ans Werk. Der Achtender klingt deutlich rauher, kratziger und sonorer als die mit ihm motorisierten AMG-Versionen. Aston Martin hat eine Menge Sound-Tuning vorgenommen, damit bloß kein Zweifel aufkommt: Der Vantage ist ein reinrassiger Sportwagen. Das jedoch wird schon vor dem Anlassen des V8 per Startknopf deutlich. Eng aber geschmeidig umfassen die Sportsitze Hüfte und Schulter, die Lehne gipfelt in einer integrierten, üppigen Kopfstütze, die dem Kopf bei brachialen Beschleunigungsmanövern Halt gibt.

Ein Hauch von Untertürkheim im Interieur

Aston Martin Vantage.
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Verkleidungen aus Karbon, Aluminium und Edelstahl zieren das Cockpit, das Lenkrad ist in feines Velourleder gehüllt und die schindelartige Form der Bedienungselemente auf der Mittelkonsole zitieren den Steuerstand eines Klingonen-Kreuzers. Die Kontrolle des achtstufigen Automatikgetriebes, das von ZF beigesteuert wird, übernehmen vier Tasten statt eines Wahlhebels oder die Schaltpaddel am Volant. Das Infotainmentsystem erinnert stark an die Command-Geräte von Mercedes. Hier bedient sich Aston Martin ebenfalls bei den Schwaben, bekommt aber nicht die aktuelle Version, sondern die nicht ganz so schicke Vorgängerausführung.

Mit Löwengebrüll beschleunigt der V8 den Briten-Sportler. Das elektronische Sperrdifferenzial an der Hinterachse, das mit dem dynamischen Stabilitätsprogramm kombiniert ist, verhindert das Durchdrehen der mächtigen Räder. Allerdings nur bei griffiger und trockener Straße. Ein Hauch von Feuchtigkeit auf dem Asphalt bremst den Vantage ein, flink regelt die Elektronik dann das Drehmoment herunter, im Kurvenausgang gelingt das nicht immer harmonisch.

Sportive Dreifaltigkeit für die Rennstrecke

Aston Martin Vantage.
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Drei Fahrprogramme regeln die Parameter des Fahrwerks, der Leistungsentfaltung des Antriebs sowie das Ansprechverhalten von Dämpfern und Lenkung. Zur Wahl stehen „Sport“, „Sport+“ und „Track“, die Einstellung für schnelle Rundenzeiten. Jenseits der Arena, beim lockeren Cruisen über Land, vermissen wir einen weiteren Modus für mehr Komfort. So aber trüben schlechte Fahrbahnen auf Dauer den Fahrspaß. Der Vantage kennt nur eine Art der Fortbewegung und die ist überaus sportlich. Die aber beherrscht er trefflich, Agilität und Dynamik prägen mit einer leichten Neigung zum Übersteuern seinen Charakter bis ins letzte Gen.

Die Alltagstauglichkeit ist eingeschränkt. Zwar passen Tüten und Kästen ganz anständig in den knapp 300 Liter großen Kofferraum und auch hinter den Vordersitzen, wo zwei angedeutete Sitze eher die Mitnahme von Sporttasche oder Papiertüte statt des Personentransports empfehlen, findet sich noch Platz. Doch sucht der Vantage die Kurven und Biegungen fern der Städte, hier fühlt er sich heimisch und kann seine Stärken eindrucksvoll ausspielen. Ob er sich wie seine Vorgänger auch als Wertanlage erweisen wird?

Das wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Denn Aston Martin entwickelt sich zwar nicht zur Volumenmarke, aber der Abschied vom Dasein des Spezialitäten-Anbieters scheint nicht fern. War es früher ein neues Auto, das alle drei Jahre von Aston Martin vorgestellt wurde, so sind es aktuell drei innerhalb von nur zwölf Monaten. Für 2019 ist außerdem der Einstieg ins SUV-Geschäft geplant, dann soll ein Angebot in dieser Fahrzeugklasse das Gesamtvolumen weiter erhöhen. 2017 verkaufte Aston Martin rund 5000 Fahrzeuge, bis 2020 ist eine Jahresproduktion von 7000 Einheiten geplant.

Auch ein V12-Aggregat soll folgen

Aston Martin Vantage.
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Sicher ist dagegen, dass der Vantage in nicht zu ferner Zukunft auch mit einem V12-Motor zu haben sein wird. Und auch der kommt aus deutschen Landen. Eine Motorenfertigung, die sich vornehmlich mit der Produktion der Zwölfzylinder beschäftigt, hat auf einem eigenen Areal innerhalb des Werksgeländes von Ford in Köln ihren Sitz. Diese Außergewöhnlichkeit rührt von der früheren Zugehörigkeit Aston Martins zur Premier Automotive Group her, die unter der Ägide von Ford Premium- und Sportwagenmarken zusammengeführte. Die Allianz ist zerbrochen, die V12-Maschinen werden dennoch weiter am Rhein gebaut. In Vorbereitung ist außerdem der Elektroantrieb. Zunächst wird der einzige Viertürer im Programm elektrifiziert werden, andere Baureihen sollen folgen.

Ob James Bond dann elektrisch unterwegs sein wird? Früher oder später dürfte das der Fall sein, sofern der nicht vorher mangels Publikumsgunst das Zeitliche segnet. Denn seine Treue zu Aston Martin scheint unerschütterlich und der Autobauer pflegt die Agentenliebe zum Produkt. Im Katalog wird ganz liebevoll auf die Spezialausstattung der einzelnen Modelle im Programm hingewiesen. Es werden zwar keine Nebelwerfer, Schleudersitze oder Wechselnummernschilder angeboten, sondern maßgefertigte Gepäckstücke wie Koffer und Taschen, Schutzüberzüge für das wertvolle Autoblech oder Verkleidungen aus Kohlenfaser-Werkstoff. Die entsprechende Abteilung bei Aston Martin heißt, wie sollte es anders sein,„Q“.

Daten Aston Martin Vantage V8 Länge x Breite x Höhe (m) 4,46 x 1,95 x 1,27 Radstand (m) 2,7 Motor V8 Biturbo, 3982 ccm, Direkteinspritzung Leistung 375 kW / 510 PS bei 6000 U/min Max. Drehmoment 685 Nm bei 2000 – 5000 U/min Höchstgeschwindigkeit 314 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3,7 Sek. ECE-Durchschnittsverbrauch 10,5 Liter Effizienzklasse F CO2-Emissionen 245 g/km (Euro 6) Leergewicht / Zuladung min. 1530 kg / 270 kg Kofferraumvolumen ca. 300 Liter Bereifung v / h 255/40 R20 / 295/35 R20 Grundpreis 154 000 Euro

 

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Erlkönig: Audi TT RS

Mi, 11/04/2018 - 08:01

Der heutige Audi TT ist in Bezug auf Verkaufzahlen einer der erfolgreichsten Sportwagen. Diese Generation ist mit Abstand die schärfste und am wenigsten girly, aber ein 2019 Facelift wird die Dinge noch interessanter machen – und das gilt für alle Varianten einschließlich dem TT RS, der von den Fotografen am Nürburgring eingefangen wurde. Die Tarnung sagt uns, dass sich das Facelift auf die vorderen und hinteren Stoßfänger des Autos konzentrieren wird, wobei Styling-Elemente vom A7 Sportback übernommen werden.

Neuartige Motorentechnologie im Audi TT Facelift

Erlkönig Audi TT RS.
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Der Audi TT wird wahrscheinlich der letzte der ursprünglichen MQB-basierten Kompaktwagen sein, der ein Facelift bekommt. Daher wird er wahrscheinlich von einer neuen Motorentechnologie profitieren, die auch in den Golf 8 oder Octavia 4 einfließen wird. Es ist wahrscheinlich, dass das RS-Coupé und das Cabrio die bisher verwendeten 400-PS-Fünfzylindermotoren beibehalten werden.

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Ford übernimmt Verkauf und Service für die Street Scooter

Di, 10/04/2018 - 15:17

Mit sofortiger Wirkung übernehmen teilnehmende Ford Transit Center in Deutschland den Verkauf und Service für die aktuell am Markt verfügbaren E-Transporter der Street Scooter Work und Work L. Entsprechende Verträge zwischen der Street Scooter GmbH, einer Tochter der Deutsche Post DHL Group, waren bereits zum Jahresende 2017 unterzeichnet worden. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Händlernetz sind die Street Scooter nun an über 80 Verkaufsstandorten bundesweit erhältlich.

Street Scooter GmbH strebt mit einem neuen Werk eine Produktionserhöhung an

Die Street Scooter-Modelle Work und Work L werden seit dem Jahr 2013 sukzessive in der Zustellflotte der Deutsche Post DHL eingesetzt. Aktuell sind im Konzern bereits über 5500 E-Street Scooter im Einsatz. Bis heute haben sie mehr als 20 Millionen Kilometer zurückgelegt und dabei pro Jahr rund 18 000 Tonnen Kohlendioxidemissionen eingespart. Damit und mit rund 11 500 E-Bikes und E-Trikes ist Deutsche Post DHL Group Betreiber der größten E-Flotte in Deutschland.

Die Street Scooter sind seit Sommer 2017 für externe Kunden erhältlich, und zwar jeweils in den Versionen Pure (Fahrgestell), Pick up (Pritschenfahrzeug) und Box (Kofferfahrzeug mit 4 bzw. 8 Kubikmeter Ladevolumen). Derzeit errichtet die Street Scooter GmbH ein weiteres Werk in Düren, das gemeinsam mit dem Stammwerk in Aachen die bereits angekündigte Produktionserhöhung auf bis zu 20 000 Einheiten im Jahr realisieren wird.

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Maria Grazia Davino neue CEO bei FCA Deutschland

Di, 10/04/2018 - 13:56

Maria Grazia Davino (39) übernimmt mit sofortiger Wirkung den Vorstandsvorsitz der FCA Germany AG. Sie wird als neue CEO der in Frankfurt beheimateten deutschen Vertriebsgesellschaft die Marken Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional, Jeep, Abarth und Mopar leiten.

Maria Grazia Davino verfügt über langjährige Erfahrung in der Automobilbranche in verantwortlichen Funktionen in den Bereichen Sales, Marketing und Finance. Vor ihrem Wechsel nach Deutschland war sie Managing Director von FCA in der Schweiz und zuvor in gleicher Funktion bei FCA Österreich.

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KTM 790 Duke kommt in den Handel

Di, 10/04/2018 - 12:46

Nun mischt auch KTM in der Riege der Mittelklasse-Naked-Bikes mit. Die Österreicher bringen zum Saisonstart jetzt die 790 Duke in den Handel. Das völlig neu konzipierte Motorrad wird von einem Reihen-Zweizylinder mit 799 Kubikzentimetern Hubraum, 105 PS (77 kW) und 87 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Die Ausstattung umfasst unter anderem Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, vier verschiedene Fahrmodi, einen Quickshifter und eine Launch-Control.

Die KTM 790 Duke kostet 9790 Euro und ist in Orange sowie in Schwarz erhältlich. Als „L“ gibt es die Maschine auch mit 95 PS (70 kW) zur Drosselung auf 48 PS für den A2-Führerschein.

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Toyota und Suzuki wollen in Indien zusammenarbeiten

Di, 10/04/2018 - 10:15

Toyota und Suzuki wollen in Indien zusammenarbeiten und sich dort gegenseitig mit Fahrzeugen beliefern. Toyota soll von Suzuki den Baleno und den Vitara Brezza bekommen und versorgt im Gegenzug den Partner mit dem Corolla. Beide Unternehmen versprechen sich davon eine Belebung des lokalen Automobilmarktes.

Toyota und Suzuki unterstützen die Initiative „Make in India“

Die Fahrzeuge werden von den jeweiligen Tochtergesellschaften der beiden Marken in Indien über ihre eigenen Vertriebsnetze verkauft. Bauteile sollen so weit wie möglich lokal bezogen werden, um die von der indischen Regierung geförderte Initiative „Make in India“ zu unterstützen. Toyota und Suzuki haben vor etwas über einem Jahr die Absicht einer Partnerschaft verkündet. Im November wurde beschlossen, die Einführung eines Elektroautos in Indien bis etwa 2020 zu prüfen.

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Suzuki vereinfacht Einstieg in die Finanzierung

Di, 10/04/2018 - 10:03

Noch bis Ende Juni bietet Suzuki seine Modelle Swift und Celerio zu günstigen Finanzierungsraten ab 79 Euro für den Suzuki Celerio pro Monat. Außerdem bietet Suzuki für den Swift ein Finanzierungspaket für 99 Euro im Monat einschließlich einem Jahr Versicherung. Jeweils um 10 Euro steigt die monatliche Rate mit der Größe des Modells. So kostet das größte Modell, der Crossover SX4 S-Cross, monatlich ab 139 Euro pro Monat.

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Erik Händler leitet Händlerorganisation bei Seat Deutschland

Di, 10/04/2018 - 09:59

Erik Händler verantwortet seit dem 1. April 2018 die Leitung der Händlerorganisation im Bereich der Geschäftsführung von Seat Deutschland. In dieser Position folgt er auf Sylvia Müller-Grzimek, die das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat. Händler berichtet direkt an den Geschäftsführer Bernhard Bauer.

Händler arbeitet seit annähernd 20 Jahren für Seat, ab 1999 als Verkaufsleiter beim Autohaus Wiest in Darmstadt, dann als Verkaufsleiter bei der Seat-Niederlassung Frankfurt, bei der er 2005 die Geschäftsführung übernahm. 2007 folgte der Zusammenschluss der Niederlassungen in Deutschland zu der Seat Deutschland Niederlassung GmbH, deren Geschäfte Erik Händler seither leitet. Diese Position wird er auch in Zukunft von Weiterstadt aus steuern.

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