Auto News

Bookmark and Share
Inhalt abgleichen
Aktuelle Nachrichten zu Automarken, Motorrädern, Wohnmobilen & vielem mehr finden Sie jederzeit im Magazin von auto.de!
Aktualisiert: vor 5 Minuten 39 Sekunden

Spirit of Amarok: Der afrikanische Traum in Stadtoldendorf

Fr, 08/06/2018 - 09:01

Es ist ein Kampf zwischen Maschine, Gelände und Mensch, und die Entscheidung über Erfolg und Misserfolg hängt an kleinen Golfbällen, die, auf dünnen Stangen platziert, bei der leisesten Berührung aus ihrer Halterung fallen. Die Maschine ist ein gut zwei Tonnen wiegender und rund 5,2 Meter langer und zwei Meter breiter Volkswagen Amarok, das Gelände eine aufgelassene und zum Offroad-Park umgewidmete Bundeswehr-Hinterlassenschaft am Rande des Weserberglands, und die Menschen sind die in vier Wettbewerben qualifizierten Finalisten der Geländemeisterschaft „Spirit of Amarok“. 16 Zweier- Mannschaft kämpfen um zwei Plätze im Finale, das Ende September in Südafrika stattfindet.

Abenteuer pur

Spirit of Amarok 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Henning Steffen

„Viel Gefühl am Gasfuß“, wünscht Stefan Pfeiffer von Volkswagen Nutzfahrzeuge den Piloten vor dem Start. Nicht alle werden sich daran erinnern, und das zeigt sich bereits im ersten von insgesamt vier-Trial-Parcours auf dem zum Teil durch die Regenfälle aufgeweichten Gelände. An zwei Tagen müssen die Teilnehmer ihre Geschicklichkeit, Kraft beim Amarok-Ziehen und fahrerisches Können bei einer Tempoprüfung optimal einsetzen. Zwar gehört der Amarok trotz seiner beeindruckenden Abmessungen zu den wendigen Vertretern seiner Art, doch im Gelände stoßen die Piloten in den engen Hindernissen immer wieder an ihre Grenzen.

Das hier sind Prüfungen für Allrad-Fans, wobei aber längst nicht alle Teilnehmer über viel Erfahrung im Gelände verfügen. „Für uns ist das erst unser zweites Event im Gelände nach unserer Qualifikation in Beckum“, erklärt die Bad Kreuznacher Ärztin Nora Friesenbichler-Schulz, die zusammen mit ihrem Mann an den Start geht. „Wir wollen vor allem Spaß haben und die Veranstaltung genießen. Für uns ist das Abenteuer pur.“ Auf der anderen Seite steht das Team Vater und Sohn Müller. Die beiden kennen das Gelände genau, schließlich steht der Maschinenbaubetrieb der Familie nicht weit vom Offroad-Park entfernt, den sie mit ihrem Unimog schon oft durchpflügt haben. „Wir kennen zwar das Gelände, doch das hier ist aber etwas ganz anderes“, so Vater Müller über die kniffligen Übungen. „Aber natürlich hilft uns unser Gefühl für das Fahren im Gelände.“

Lockere Atmosphäre trotz Wettbewerbssituation

Spirit of Amarok 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Henning Steffen

Wie die meisten Teilnehmer haben Vater und Sohn über Facebook von dem Wettbewerb erfahren. „Insgesamt rund 3500 Interessenten haben sich so beworben“, erklärt Andreas Gottwald, Pressesprecher bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Nach dem Sieg in der Qualifikation gehörten die Müllers in Stadtoldendorf zu den Favoriten und lagen nach dem ersten Tag an der Spitze, die sie am zweiten Tag nicht verteidigen konnten und am Ende auf den fünften Platz fuhren.

Obwohl es immerhin um die Teilnahme an der „Amarok-Weltmeisterschaft“ geht, herrscht unter den Teams eine lockere Atmosphäre. Teams aus insgesamt zehn Ländern werden sich im Herbst auf der südlichen Halbkugel treffen. Man tauscht sich aus, diskutiert über die gemeinen blauen Bälle, die gemein engen Durchfahrten bei den Trial-Parcours, die Strecke bei der Geschwindigkeitsprüfung und genießt die rustikale Atmosphäre im Mammut-Offroadpark in der Nähe von Stadtoldendorf.

Veranstaltung dient VW als Marketing-Werkzeug

Spirit of Amarok 2018.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Henning Steffen

Am Ende wächst aber doch der Ehrgeiz bei den Teilnehmern parallel zum steigenden Schwierigkeitsgrad der Prüfungen. Zumal man anhand des Strafenkatalogs ziemlich genau nachrechnen kann, wieviel Punkte im matschigen oder sandigen Gelände versinken. Jeder fallende Ball zählt zehn, Anhalten zwei, Rückwärtsfahren fünf und das Umfahren der Stange 30 Punkte, und das ist nur ein Auszug aus dem Regelwerk. Entsprechend vorsichtig agieren die Teams in den Prüfungen.

Fingerspitzengefühl beim Dirigieren und der behutsame Umgang mit dem Gaspedal sind also gefragt, um den wuchtigen VW Amarok über den Parcours zu dirigieren. Zum Einsatz kommt der V6-TDI mit 224 PS. Insgesamt wurden vom Amarok bisher rund 550 000 Modelle abgesetzt, von denen 80 Prozent über Allrad verfügen. „Für uns ist diese Veranstaltung auch ein Marketing-Werkzeug“, erklärt Andreas Gottwald.

„Ambition“ und „Zahnfee“ reisen nach Südafrika

Spirit of Amarok 2018:: Martin Straßburger und Sebastian Orgis (links) sowie Attila Burk und Mischa Hageloch fahren nach Südafrika.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Henning Steffen

Volkswagen Nutzfahrzeuge schickt in diesem Jahr zum zweiten Mal Teams nach Südafrika, wo der Wettbewerb bereits Tradition hat. Ins Leben gerufen wurde die Meisterschaft von der südafrikanischen Rallye-Legende Sarel van der Merwe, der seit dem Jahr 2010 zum Tanz durch die Tore bittet. Im vergangenen Jahr scheiterten die deutschen Teilnehmer unter anderem, weil sie auf ungewohnte handgeschaltete Rechtslenker umsteigen mussten. In diesem Jahr sollen die beiden siegreichen Teams daher eine entsprechende Schulung für die ungewohnte Konfiguration bekommen.

Nach zwei anstrengenden Tagen stehen schließlich die Sieger fest. Die beiden Teams „Ambition“ (Attila Burk und Mischa Hageloch) und „Zahnfee“ (Martin Straßburger und Sebastian Orgis) fahren nach Südafrika, und die Dritt- bis Sechstplatzierten erhalten wegen der engen Punkteabstände Wildcards für die Qualifikationswettbewerbe im kommenden Jahr. Vielleicht klappt es dann mit dem afrikanischen Traum. Am Ende waren aber alle, unabhängig von ihrer Platzierung irgendwie Sieger.

Der Beitrag Spirit of Amarok: Der afrikanische Traum in Stadtoldendorf erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW X5 Nummer vier kommt im November

Fr, 08/06/2018 - 07:23

BMW bringt im November die vierte Generation des X5 auf den Markt. Das SUV bekommt 4,2 Zentimeter mehr Radstand, wächst in der Länge um 3,6 Zentimeter und in der Breite um 6,6 Zentimeter sowie in der Höhe um knapp zwei Zentimeter. Das Gepäckraumvolumen liegt zwischen 645 und 1860 Litern. Auffälligstes Merkmal an der Fahrzeugfront ist die große, von einem einteiligen Rahmen eingefasste BMW-Niere. Serienmäßig ist der neue BMW X5 mit LED-Scheinwerfern ausgestattet. Optional werden erstmals für einen BMW 22 Zoll große Leichtmetallräder angeboten.

Instrumentenkombi und Control Display wurden neu gestaltet

BMW X5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Mit an Bord kommen auf Wunsch Multifunktionssitze, kühl- und beheizbare Cupholder, Panorama-Glasdach, Dynamic Interior Light, Fond-Entertainment mit 10,2 Zoll großen Touch-Displays und Glasapplikationen für ausgewählte Bedienelemente. Voraussichtlich ab Jahresende verfügbar sind eine dritte Sitzreihe und die elektrisch im Kofferraumboden versenkbare Laderaumabdeckung. Die Heckklappe bleibt zweigeteilt. In Verbindung mit dem optionalen Komfortzugang können nun beide Elemente automatisch sowie berührungslos geöffnet und geschlossen werden. Die auf Wunsch lieferbare Zweiachs-Luftfederung ermöglicht ein Absenken der Ladekante.

Zum Verkaufsstart des neuen BMW X5 stehen drei Reihensechszylinder zur Auswahl. Sie werden jeweils mit einem Acht-Gang-Steptronic-Getriebe kombiniert. Der Benziner im xDrive 40i leistet 340 PS (250 kW) und liefert ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern. Die beiden Diesel kommen auf 265 PS (195 kW) und 620 Nm im xDrive30d bzw. auf 400 PS (294 kW) und 760 Nm im M50d. Außerhalb Europas ist der X5 auch mit einem V8-Motor und 462 PS zu haben.

Erstmals geboten für das BMW-X-Modell: ein Offroad-Paket

BMW X5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Es umfasst eine weitere Taste zur Auswahl von vier Fahrmodi. So lassen sich die für das Fahren auf Sand, Fels, Schotter oder Schnee idealen Einstellungen für Fahrzeughöhe, Allradsystem, Fahrpedalkennlinie und Getriebesteuerung sowie für die Regeleingriffe der Fahrstabilitätskontrolle DSC aktivieren. Unter anderem werden auch aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion, Lenk- und Spurführungsassistent, Spurwechsel- und Spurverlassenswarnung, Spurwechselassistent, Spurhalteassistent mit Seitenkollisionsschutz und Ausweichhilfe, Querverkehrs-, Vorfahrts- und Falschfahrwarnung angeboten. Der Parkassistent übernimmt nun neben dem Lenken auch das Beschleunigen und Bremsen. Ebenfalls neu: der Nothalteassistent, der das Fahrzeug bei einem medizinischen Notfall sicher zum Stehen bringt. Der Rückfahrassistent übernimmt die Lenkaufgaben bei Rangiermanövern, in denen die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung absolviert wird.

Weitere Neuheiten

BMW X5.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Premiere hat im X5 das Anzeige- und Bedienkonzept BMW Operating System 7.0 mit individualisierbaren und personalisierten Anzeigen. In der serienmäßigen Ausführung als „Live Cockpit Professional“ umfasst es eine Instrumentenkombi und ein Control Display mit einer Größe von jeweils 12,3 Zoll, die Informationen vollständig digital darstellen. Zur multimodalen Interaktion kann der Fahrer wahlweise die Lenkradtasten, den iDrive Controller, das Touch-Display sowie die Sprach- und Gestensteuerung nutzen. Das ebenfalls weiterentwickelte Head-up Display bietet eine auf 7 × 3,5 Zoll vergrößerte Projektionsfläche, neue Anzeigeinhalte und eine optimierte Grafikdarstellung.

Der neue BMW X5 ist zudem das erste Modell der Marke, das mit dem BMW Digital Key auch mittels Smartphone entriegelt und gestartet werden kann.

Der Beitrag BMW X5 Nummer vier kommt im November erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Facelift beim MINI Clubman

Do, 07/06/2018 - 12:48

In typischer BMW-Manier erhält die gesamte aktuelle MINI-Baureihe ein Update, wie etwa ein dezentes Facelift, um die Attraktivität für die restliche Produktionszeit zu erhalten. Das aufgefrischte Modell soll gegen Ende diesen Jahres zu den Händlern kommen.

Minimale Updates beim MINI

MINI Clubman.
Copyright: Automedia

Gemessen an den Schnappschüssen, die heute Morgen in München geschossen wurden, verfügt der upgedatete MINI über neu gestaltete Scheinwerfer, vorn und hinten. Auch das Arrangement der Beleuchtungseinheiten ist modernisiert worden. Sonst bleibt die äußere Erscheinung weitestgehend unangetastet. Ferner kann man davon ausgehen, dass zusätzlich im Innenraum einige Modernisierungen vorhanden sein werden, wie etwa beim Infotainment. Auch kann man von Neuerungen bei den Safety Features ausgehen.

Der Beitrag Facelift beim MINI Clubman erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi e-Tron Quattro Erlkönig

Do, 07/06/2018 - 11:42

Nach zwei Concept-Cars und unzähligen Erlkönig-Fotos mit viel Tarnfolie, nähert sich der Audi e-Tron Quattro nun endlich der Serienreife. Der Tesla-Rivale wurde erneut vor einem Testgelände im Süden der Republik gesehen. Dieser Prototyp zeigt sich fast unverhüllt. Wenn man den Erlkönig mit der 2015er Studie vergleicht, welche damals in Frankfurt Premiere feierte, wirkt das aktuelle Design griffiger mit Anleihen vom neuen Audi A8, was man besonders gut an den LEDs der Rückleuchten erkennen kann.

Noch schläft die Konkurrenz für den e-Tron Quattro

Audi e-Tron Quattro.
Copyright: Automedia

Auch wenn man öfters hört, das Serienfahrzeuge in Sachen Optik zu konform aussehen und insbesondere die deutschen Hersteller für ihre Hybrid- und Elektrofahrzeuge immer nur auf gängige Serienmodelle aus dem Verbrennungs-Segment zurückgreifen, versucht Audi neue Wege zu gehen mit dem e-Tron Quattro, einem Crossover-SUV, das es ausschließlich mit elektrischem Antrieb geben soll. Bisher ist auf diesem Gebiet lediglich der Jaguar I-Pace anzutreffen und Mercedes-Benz mit seiner EQ-Baureihe arbeitet noch am Feinschliff.

Angeblich soll der e-Tron Quattro über eine Reichweite von 500 Kilometern verfügen, was höchstens als Durchschnittsleistung anerkannt werden kann. Viel ist das nicht wenn man bedenkt, dass der Kleinwagen Renault Zoe 400 Kilometer weit kommt, bereits auf unseren Straßen fährt und für deutlich weniger Geld zu haben ist.

Der Beitrag Audi e-Tron Quattro Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Toyota Aygo tritt noch extrovertierter auf

Do, 07/06/2018 - 09:41

Toyota bringt Mitte des Monats den überarbeiteten Aygo zu den Händlern. Das charakteristische „X“-Design der Frontpartie wird durch eine dreidimensionale Formgebung noch stärker betont. Neue Scheinwerfer und neue Rückleuchten mit LED-Lichtleitern und farbigem Hintergrund verstärken die optische Wirkung zusätzlich. Neu gestaltet wurden auch die Räder. Jede der Ausstattungsvarianten verfügt nun über ein eigenes 15-Zoll-Raddesign. Im Innenraum regiert ein neues Farbschema, zusätzlich gibt es zwei neue Außenfarben: Kyoto Blau Metallic und Magenta.

Aygo: der knackige Cityflitzer für ein junges Publikum

Toyota Aygo.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

Angeboten werden die Grundversion X (ab 9990 Euro), der X-Play, das Volumenmodell X-Play Connect (ab 12 640 Euro) und die Topvariante X-Clusiv (14 790 Euro). Dazu kommen die beiden Editionsmodelle Aygo X-Cite (ab 13 790 Euro) mit zweifarbiger Lackierung und der sportlich gestylte X-Trend (13 990 Euro) mit schwarzen Akzenten.

Der überarbeitete 1,0-Liter-Dreizylinderner entwickelt nun 72 PS (53 kW) bei 6000 Umdrehungen in der Minute und liefert ein höheres Drehmoment von 93 Newtonmetern bei 4400 U/min. Der Normverbrauch beträgt 4,1 Liter je 100 Kilometer. Alternativ zum Schaltgetriebe steht ein automatisiertes Schaltgetriebe zur Verfügung, das ohne Kupplungspedal auskommt. Zudem erhielt der Aygo Fahrwerksmodifikationen und entwickelt weniger Geräusche und Vibrationen.

Das Zubehörangebot umfasst rund 190 verschiedene Komponenten. Speziell für Fahranfänger ab 18 Jahren und für junge Fahrer ab 23 Jahren hat Toyota besondere Versicherungsangebote mit Telematic aufgelegt.

Der Beitrag Toyota Aygo tritt noch extrovertierter auf erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Hyundai Tucson kommt noch in diesem Sommer als Mildhybrid

Do, 07/06/2018 - 08:55

Der Tucson 2.0 CRDi als 48-Volt-Mildhybrid wird das erste Modell in der Hyundai-Produktpalette mit 48-Volt-System sein. Hyundai koppelt den 2,0 Liter großen und 186 PS (137 kW) starken CRDi-Diesel mit dem Riemen-Starter-Generator und dessen der 48-Volt-Netz. So liegt der neue Tucson 2.0 CRDi nicht nur im Verbrauch günstiger als der Dieselmotor allein, er erfüllt nun auch die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Der neue Tucson wird noch in diese Sommer in Deutschland zu haben sein.

Bis zu sieben Prozent weniger Emissionen und Kraftstoffverbrauch

Hyundai Tucson 2.0 CRDi.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Hyundai

Der Mildhybrid-Antrieb besteht aus einer 48-Volt-Lithiumionen-Batterie mit 0,44 kWh Speicherkapazität, einem Mildhybrid-Startergenerator (MHSG), der über einen Riemen mit der Kurbelwelle verbunden und einen Gleichspannungswandler, der das herkömmliche 12-Volt-Bordnetz mit dem 48-Volt-System des Antriebs verbindet. Der Startergenerator kann den Diesel beispielsweise beim kräftigen Beschleunigen mit bis zu 16 PS (12 kW) unterstützen. Für den Verbrauch und die Emissionen ist aber wesentlicher, dass er den Diesel im normalen Betrieb unterstützt. Kraftstoffverbrauch und damit die Emissionen sollen um bis zu sieben Prozent sinken.

Die Mildhybrid-Antriebstechnologie startet im Tucson in Verbindung mit dem 2,0-Liter-CRDi-Diesel und Allradantrieb. Es kann wahlweise mit dem Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder mit der ebenfalls neu entwickelten Acht-Gang-Automatik kombiniert werden. Im Frühjahr 2019 wird die 48-Volt-Technologie im Tucson auch mit dem neuen 1,6-Liter-Dieselmotor erhältlich sein.

Der Beitrag Hyundai Tucson kommt noch in diesem Sommer als Mildhybrid erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Audi Q8: Sportliches Spitzen-SUV

Do, 07/06/2018 - 07:36

Es war ein offenes Geheimnis, dass Audi seine Q-Linie mit einem großen Coupé krönen würde. Jetzt ist es offiziell: Audi enthüllt den Q8 auf einer Presseveranstaltung in Shenzhen – und das SUV-Coupé sprengt das Segment: Mit 499 Zentimetern Länge, zwei Metern Breite und 171 Zentimetren Höhe ist er beinahe so lang und hoch wie der Q7 – und sogar noch etwas breiter. Dabei ist der Q8 lediglich für zwei Sitzreihen ausgelegt. Damit hatten seine Designer viel Freiheit, eine eindrucksvolle Form zu entwerfen.

Und das ist ihnen gelungen:

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Der Q8 sieht aus jeder Perspektive gut proportioniert aus; die Frontpartie liefert eine neue Interpretation des Audi-typischen Kühlergrills, und das Heck profiliert sich mit einem futuristischen Leuchtenband. Es gibt Radgrößen bis zu 22 Zoll, und wenn das Fahrwerk hochgefahren wird, beträgt die Bodenfreiheit 25,4 cm. Dieser SUV ist nicht nur extrem groß, er sieht auch gut aus.

Für Vortrieb sorgt eine Palette von V6-TDI bzw. -TFSI-Motoren, die grundsätzlich über eine 48-Volt-Hybridisierung verfügen. Dass es zu einem späteren Zeitpunkt V8-Motoren geben wird, ist so gut wie sicher und zwar sowohl Diesel- als auch Ottomotoren. Und es könnte auch eine Plug-in-Hybrid-Variante geben. Diese Modelle erfüllen in Kundenhand zwar selten die hochgesteckten Erwartungen an die Effizient, doch sie sind politisch gewollt und daher möglicherweise auch in dieser Baureihe nicht zu vermeiden.

Das Platzangebot ist enorm

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Alle Q8-Varianten sind mit einem Acht-Gang-Automaten ausgerüstet, der die Kraft variabel auf beide Achsen verteilt. Neben der serienmäßigen Stahlfederung mit Dämpferregelung gibt es eine Luftfederung. Und gegen Aufpreis bietet Audi auch eine Allradlenkung an, die dem Fahrverhalten in schnell gefahrenen Kurven einen surrealen Charakter verleihen dürfte.

Das Platzangebot ist enorm, selbst dann, wenn die Rückbank ganz nach vorn geschoben wird; eine Einzelsitzanlage gibt es unverständlicherweise nicht. Und der Gepäckraum fasst bis zu 1755 Liter Gepäck.

Der Q7 stand Pate

Audi Q8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Audi

Auch wenn der Q8 technisch weitgehend auf dem Q7 basiert: Das Cockpit macht einen gewaltigen Sprung nach vorn. Wie bei den neuen Limousinen A6, A7 und A8 setzt Audi beim Q8 auf großzügig verglaste, berührungsempfindliche Oberflächen. Die großzügigen Platzverhältnisse und das futuristische Design setzen das Interieur des Q8 nicht nur vom Q7, sondern auch weit von den relativ betagten Konkurrenzmodellen ab. Nur die TFT-Instrumentierung mit den simulierten Analoginstrumenten wirkt etwas brav: Andere Marken zeigen bei diesen frei programmierbaren Skalen mehr Kreativität.

Dass beim Q8 sämtliche Assistenz-, Telematik- und Connectivity-Funktionen zum Einsatz kommen, die der Baukasten hergibt, versteht sich von selbst. Bis zu fünf Radar- und zwölf Ultraschallsensoren, sechs Kameras und ein Laserscanner stellen sicher, dass die Technik gezielt warnen und eingreifen kann, wenn der Fahrer seinen Aufgaben nicht hundertprozentig nachkommt.

Das neue Spitzen-SUV von Audi ist so anspruchsvoll konstruiert und ausgestattet, dass er sich als vollwertige Alternative zur Oberklasse empfiehlt. Und er bietet einen markentypischen Abschluss des SUV-Programms nach oben: Wo Mercedes-Benz auf das rustikale G-Modell setzt und BMW mit dem kommenden X7 auf schiere Größe, ist bei Audi mit dem Q8 der luxuriöseste SUV auch gleichzeitig der sportlichste.

Der Beitrag Audi Q8: Sportliches Spitzen-SUV erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Kia Ceed GT Erlkönig

Mi, 06/06/2018 - 13:41

Kia arbeitet gerade an einer Sportversion des aktuellen Ceed, genannt Ceed GT. Auch wenn er das Hoheitsgebiet des markanten Hyundai i30 N nicht antasten wird, so stellt er doch eine interessante Alternative dar. Die Schnappschüsse zeigen einen Prototyp während einer Stresstestfahrt.

Der Ceed GT ist das Sportpaket zu seinem Schwesternmodel

Kia Ceed GT.
Copyright: Automedia

Die Ingenieure wollen das Fahrverhalten ausreizen, indem der Ceed GT stärker beansprucht wird. Die Front ist zwar wie üblich verhüllt, allerdings wurden die Lusteinlässe sorgfältig freigelassen um zu gewährleisten, dass der Motor bei seiner Kraftprobe nicht überhitzt.

Unter all der Tarnfolie verbirgt sich eine Karosserie, die sich von allen anderen Kia Ceed Varianten unterscheidet. Sie fällt auf durch neu gestaltete Frontschweller, einer Frontlippe, Seitenschwellen und einem Dachspoiler. Dazukommen Leichtmetallfelgen, die die roten Bremsbacken offenlegen und ein Doppelauspuff.

Unter der Haube des Kia Ceed GT befindet sich ein 1.6-Liter T-GDi Motor der schätzungsweise 200 PS leistet. Der Verkauf soll Anfang 2019 beginnen. Von daher, wird es sehr wahrscheinlich sein, dass der Ceed GT auf dem Genfer Automobilsalon 2019 vorher der Presse vorgestellt werden wird.

 

Der Beitrag Kia Ceed GT Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Volvo’s Anfänge in Deutschland

Mi, 06/06/2018 - 12:06

1958 war Volvo in Deutschland ein Exot. Doch schon bald etablierten sich die Fahrzeuge aus Schweden im Ursprungsland des Automobils. Los ging es mit zwei Modellen: dem von seinen Fans liebevoll „Buckel Volvo“ genannte PV 444 und der elegante P120 Amazon. Schon damals stand bei den Skandinaviern Sicherheit an vorderster Stelle.

Sicherheit aus Schwedenstahl wurde hierzulande zu geflügelten Wort

mid Groß-Gerau – Schaufenster: Aufgrund seiner großen Heckscheibe bekam der Volvo 1800 ES den Spitznamen „Schneewittchen-Sarg“.
Copyright: Volvo

In Frankfurt am Main eröffnete der bereits 1927 in Schweden gegründete Hersteller Ende der 1950er Jahre seine erste Vertriebszentrale für den europäischen Markt. Es waren zwei legendäre Modelle, mit denen der Start ins Deutschland der Wirtschaftswunderzeit gewagt wurde. Beide prägten das Image sicherer, formschöner und langlebiger Fahrzeuge. Seine besondere Kompetenz bei der Fahrzeugsicherheit stellte Volvo unter Beweis, als die Modelle V PV 444 und P120 Amazon bereits im Jahr 1959 als weltweit erste Pkw mit serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurten ausgerüstet wurden. Keine andere Sicherheitsausstattung gilt bis heute als so wichtig für Leib und Leben.

Unaufgeregt mit klaren kantigen Linien präsentierte sich 1966 der Volvo 140

In Deutschland konnte das unter dem Slogan „Sicherheit aus Schwedenstahl“ beworbene Modell die Verkaufszahlen vervielfachen. Wurden 1965 nur 1.168 Volvo zugelassen, gelang es den Schweden mit dem Model 140 und dem 1968 lancierten Flaggschiff Volvo 164, erstmals die Marke von 10.000 Neuzulassungen zu überspringen.

1971 überraschte Volvo die Sportwagenszene mit dem 1800 ES mit extravagantem Kombiheck und gläserner Heckklappe. „Schneewittchen-Sarg“ tauften Spötter das etwas ungewöhnliche Modell. Und in der Kompaktklasse sorgte ab 1976 der Volvo 343 für Aufmerksamkeit.

Mittlerweile liegt der Fokus auf dem SUV-Segment

Avancierten bis zur Jahrtausendwende vor allem Kombis zum Markenzeichen von Volvo, übernehmen die Schweden nun auch eine Hauptrolle beim SUV. Nun machen der Volvo XC90 (ab 2002) und der Volvo XC60 (ab 2008) auf sich aufmerksam. Heute sind es mit dem neuen Volvo XC40 bereits drei SUV-Baureihen in skandinavischem Design, mit denen die Marke ihre SUV-Kompetenz unter Beweis stellen will. Aber auch mit den 2016 vorgestellten Modellen der Volvo 90er Familie und der in diesem Jahr folgenden neuen Generation der Volvo 60er Baureihe setzt der Hersteller Akzente in den Bereichen Sicherheit, Qualität, Design und Umweltschutz.

Der Beitrag Volvo’s Anfänge in Deutschland erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Aston Martin DBS Superleggera Erlkönig

Mi, 06/06/2018 - 11:25

Aston Martin bestätigte bereits, dass der Nachfolger des Vanquish auf den Namen DBS Superleggera hört. Hierbei handelt es sich um einen reinen Zweisitzer in Leichtbauweise, dessen offizielle Präsentation in der zweiten Hälfte diesen Jahres zu erwarten ist. Aston Martin’s Spitzenmodell wurde immer abwechselnd als DBS oder Vanquish tituliert, seit der allererste Vanquish im Jahr 2001 das Licht der automobilen Welt erblickte.

Der DBS strahlt mehr Aggressivität aus

Aston Martin DBS Superleggera.
Copyright: Automedia

Hier kann sich der Betrachter über aktuellsten Schnappschüsse des Prototypen erfreuen, die bei einem Testlauf auf dem Nürburgring gemacht wurden. Als komplette Neuheit ist der DBS Superleggera allerdings nicht zu bewerten. Viele Designelemente wurden bereits vom eleganten Aston Martin DB 11 übernommen. Beim DBS werden diese merklich aggressiver gestaltet, schließlich soll sich er sich als leistungsstarkes Supercar  mit 700 PS positionieren. Mehr Lufteinlässe, auf der Motorhaube und anderswo, Frontlippe, vergrößerter Kühlergrill und Heckspoiler sollen mehr Fahrleistung ausstrahlen.

Wenn der „gewöhnliche“ DB11 schon mit ein 5.2-Liter-V12 Biturbo ausgestattet ist, so kann man ruhig davon ausgehen, das sich die Ingenieure aus Newport-Pagnell sich etwas besonderes werden einfallen lassen, um aus dem DBS Superleggera eine eindrucksvolle Fahrmaschine zu machen, die auch so manchen Geheimagenten gefallen könnte.

Der Beitrag Aston Martin DBS Superleggera Erlkönig erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Maserati kreiert Qualitätssiegel für gute Gebrauchte

Mi, 06/06/2018 - 10:30

Ein Gebrauchtwagen-Kauf ist Vertrauenssache. Das gilt auch für edle Fahrzeuge wie die aus dem italienischen Hause Maserati. Nun soll ein neues, weltweites Zertifizierungsprogramm für gebrauchte Maserati-Automobile Käufern von Fahrzeugen aus Vorbesitz mehr Sicherheit geben. Unter dem Siegel „Officine Maserati Certified Pre-Owned“ werden nur ausgewählte Fahrzeuge angeboten, die einem umfassenden Check unterzogen wurden und die über eine einwandfreie und nachvollziehbare Historie verfügen.

Entsprechend zertifizierte Modelle seien ausschließlich über autorisierte Maserati-Händler erhältlich, teilt der Hersteller mit. „Die Einführung der neuen Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt, um unseren Erfolg bei den Neufahrzeugen auch auf Fahrzeuge aus Vorbesitz zu übertragen“, erklärt Piergiorgio Cecco, General Manager von Maserati Deutschland. Das Programm sei ein Gewinn für die Kunden und die Handelsorganisation gleichermaßen, um beispielsweise die Vermarktung von Leasing-Rückläufern zu unterstützen.

Der Beitrag Maserati kreiert Qualitätssiegel für gute Gebrauchte erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Joko Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen online auf Sendung

Mi, 06/06/2018 - 09:39

Mercedes-Benz beschreitet neue Wege in der Markenkommunikation: Gemeinsam mit Joachim „Joko“ Winterscheidt als Hauptprotagonist läuft ab Spätsommer die Online-Sendung „Auto Auto Show Show“, die exklusiv von Mercedes-Benz produziert wird. Das Branded-Entertainment-Konzept nimmt bewusst Abstand von einer klassischen Fahrzeug-Inszenierung und stellt Mobilitätsthemen, wie Carsharing und elektrisches Fahren, in den Mittelpunkt. Diese werden in eine humorvolle Storyline eingebunden mit dem Ziel, unterhaltsam zu informieren.

Fünf Episoden auf den Social-Media-Kanälen von Mercedes-Benz

Joachim „Joko“ Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen mit „Auto Auto Show Show“ gemeinsam online auf Sendung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die neue Auto-Show wird ausschließlich auf Social-Media-Kanälen zu sehen sein und kann so einfach und schnell mit der digitalen Gemeinschaft geteilt werden. Dreh- und Angelpunkt ist der Alltag von Tankstellenpächter Joko (Joachim Winterscheidt), der an seinem Arbeitsplatz über das Leben philosophiert und außergewöhnliche Dinge erlebt.

Dazu gibt es filmische Einspieler, die sich unterhaltsam mit der Automobiltechnologie und Mobilität auseinandersetzen. Die fünf Episoden mit einer Spieldauer von jeweils 30 Minuten werden mit englischen Untertiteln im dreiwöchigen Abstand online gehen. Starttermin ist am 27. August 2018 auf den globalen Social-Media-Kanälen von Mercedes-Benz.

Joko Winterscheidt war an Entwicklung der Idee beteiligt

Joachim „Joko“ Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen mit „Auto Auto Show Show“ gemeinsam online auf Sendung.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Die Idee wurde gemeinsam von Joko Winterscheidt und den PR- und Marketingteams von Mercedes-Benz entwickelt. Die kreative Gestaltung und Umsetzung übernahm die Agentur Creative Cosmos 15, an der Joko Winterscheidt beteiligt ist. Gedreht wurde die Hauptstory an einer umgebauten Tankstelle in der Urbanstraße in Berlin-Kreuzberg.

Neben den Fahrzeugen, Entwicklungen und Mobilitätslösungen der Marke sind auch etliche Persönlichkeiten zu sehen, darunter Markenbotschafter wie Stefanie Giesinger, Die Lochis, DJ Felix Jaehn, Ralf Möller, Pascal Wehrlein und Mick Schumacher.

Der Beitrag Joko Winterscheidt und Mercedes-Benz gehen online auf Sendung erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Mittendrin in der Parade: Weltrekord zum Land Rover-Geburtstag

Mi, 06/06/2018 - 08:55

Vor mir fahren etwa 30 Land Rover über eine Landstraße in der Nähe von Bad Kissingen. Hinter mir reihen sich so langsam gut 700 weitere Land Rover ein. Es geht langsam voran und sehr konzentriert. Ein bis maximal zwei Fahrzeuglängen Abstand sollen die Fahrzeuge einhalten. Schließlich gilt es, einen Weltrekord zu knacken. Den der weltweit längsten Parade mit Land Rovern.

Bad Kissingen wird zur Land-Rover Hochburg

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

Der alte Weltrekord steht bei 516 Fahrzeugen. Die fuhren im Jahre 2015 hintereinander gereiht in Portugal zum Weltrekord. Den gilt es jetzt zu brechen. Die Idee kam vom deutschen Importeur. Der hatte im Internet dazu aufgerufen, Geschichte zu schreiben, zumindest im Guinness-Buch der Rekorde. Am Vortag der zwanzigsten Ausgabe der „Abenteuer & Allrad“ in Bad Kissingen, der weltgrößten Offroad-Messe, will Land Rover Deutschland den Rekord toppen – und noch eine ordentliche Schippe obendrauf legen. Das würde gut zum 70. Geburtstag der britischen Allrad-Marke passen.

Schon während der Anreise wird klar: Das beschauliche Bad Kissingen, gelegen am Tal der fränkischen Saale, dürfte bezogen auf die Einwohnerzahl heute vermutlich die höchste Dichte an Land Rovern in ganz Deutschland aufweisen. Auf der Autobahn sind -zig Land Rover unterwegs gen Bad Kissingen. Fahrzeuge aller Modellreihen und aller Baujahre sind zu sehen: Freelander, Evoques, Range Rover, Discoverys, überwiegend jedoch Defender. Viele von ihnen aufgerödelt für Reisen abseits aller befestigter Straßen, mit Dachzelt, Sandblechen, Seilwinden, dicken Reifen.

Globetrotter-Treffen auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne sammeln sich die Teilnehmer. Am Morgen, gegen zehn Uhr, rollen die ersten mit ihren Land Rovern an. Sie kommen aus ganz Deutschland und aus den angrenzenden europäischen Ländern.

Wie zum Beispiel Christian Weinberger. Der Österreicher war mit seinem 110er-Defender fünf Jahre in Südamerika unterwegs und im September 2017 bei einem (gescheiterten) Weltrekordversuch im brasilianischen Barretos dabei. Seit wenigen Monaten ist der gelernte Koch wieder zurück in Europa. Er will in Bad Kissingen im Verlauf der Messe liebe Freunde treffen. Andere Globetrotter, die ebenso wie er dem Reisevirus verfallen sind. Eine gute Gelegenheit, den fest eingeplanten Besuch der Messe möglicherweise als Weltrekordhalter anzutreten.

„Benzin oder Diesel schnacken“

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Christian wird, wie einige Hundert andere Land Rover-Fahrer, am Eingang freundlich begrüßt und bekommt erste Instruktionen und Hinweise. Denn los geht es mit der Karawane erst am Nachmittag. Die Schlange an der Zufahrt zum Gelände, auf dem die Land Rover bis zum Start des Weltrekordversuchs geparkt werden, wird immer länger. Am Nachmittag dürften gut 700 Fahrzeuge zusammen sein. Die Besatzungen der Land Rover sind entspannt und fiebern dem Aufbruch entgegen. Die Zeit bis zum Start vertreiben sie sich mit der Besichtigung der anderen Fahrzeuge. Kaum eines gleicht dem anderen, viele sind liebevoll individuell um- und ausgebaut.

Bis zum Start des Rekordversuchs versorgt der britische Autohersteller seine treuen Fans über eine eigens eingerichtete Radio-Frequenz mit Infos und News. Auf 99,5 gibt es den ganzen Tag „was auf die Ohren“. Und Berichte darüber, was sich so auf dem Gelände tut. Im Laufe der Stunden wächst die Spannung. Beim Veranstalter, und bei den Fahrern. Es herrscht friedliche Festival-Stimmung, viele Teilnehmer sitzen in ihren Campingstühlen bei strahlendem Sonnenschein neben ihren Fahrzeugen und „schnacken Benzin“ oder Diesel. Etliche stehen auf dem Dach ihres Wagens und schießen Fotos oder drehen Erinnerungsvideos. Denn wann sieht man auch schon mal so viele Land Rover auf einem Haufen?

Kritische Überwachung von Guiness World Records Schiedsrichtern

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

So zwischen vier und fünf Uhr am Nachmittag geht es dann los. Ein halbes Jahr hat man sich bei Land Rover auf den Event vorbereitet. Und die Organisatoren weisen noch einmal ausdrücklich auf die strengen Regeln hin: Die Juroren vom Guinness-Buch bestehen darauf, dass es von Fahrzeug zu Fahrzeug nie mehr als zwei Fahrzeuglängen Abstand geben darf. Da sind Koordination und Konzentration auf der etwa acht Kilometer langen Strecke gefragt. Die erste Runde ist eine Art „Proberunde“. Vom Parkplatz aus setzt sich die schier endlose Karawane der Land Rover über Flurwege in Bewegung. Auf einer abgesperrten Landstraße geht es weiter.

Als geübte Beobachter sind die Schiedsrichter von Guinness World Records mit dabei. Sie überwachen mit kritischen Augen die Einhaltung der strengen Regeln. Das Einhalten des relativ geringen Abstands zum Vordermann ist gar nicht so einfach, wie sich rasch herausstellt. Hin und wieder stockt die Kolonne, die eigentlich in Bewegung bleiben soll. Die ersten Fahrzeuge des Konvois erreichen auf dem Rundkurs bereits wieder den Sammelplatz, als dort noch etliche Fahrzeuge stehen. Sie reihen sich langsam, eines nach dem anderen, in den langsam rollenden Konvoi ein. Reißverschluss-Verfahren at its best. Der saharagelbe Range Rover vor mir wechselt seinen Platz mit einem 90-er Defender, auch hinter mir reiht sich einer der kantigen Geländegänger ein, allerdings in der längeren Version als OneTen. Mehrfach kreist die Kolonne über die Landstraße und die Feldwege nahe dem Eventgelände, die Fahrer gewinnen an Übung und Routine, die Karawane bleibt in Bewegung.

632 gewertete Fahrzeuge

Guinness-Weltrekord: Parade mit 632 Autos zum 70. Geburtstag von Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

Das ein oder andere Fahrzeug scheidet aus der Fahrzeugschlange aus, bei den sommerlichen Temperaturen wird beim ein oder anderen älteren Fahrzeug die Bremsanlage etwas zu heiss. Vor allem bei Abbiegungen ist es schwierig, in den Kurven den geforderten geringen Abstand zum Vordermann zu halten. Aber die Karavane groovt sich ein und wird schließlich auf den Parkplatz zurück beordert.

Per Radio teilt der Veranstalter uns mit, dass man dies zwar als gutes Zeichen sehe. Aber den Rekord, nein, den habe man noch nicht ganz sicher „im Sack“. Gegen Abend setzen sich die Juroren unter der Regie der Guinness-Schiedsrichterin Sofia Greenacre zusammen, schließlich steht die aus Schweden stammende Schiedrichterin um 20 Uhr – endlich – auf der Bühne. Sie verkündet das Ergebnis: 632 Fahrzeuge werden von den Juroren gewertet. Damit steht der neue Weltrekord und hat den „alten“ mit mehr als 100 zusätzlichen Fahrzeugen sogar ziemlich deutlich getoppt. Die mehr als 1500 Teilnehmer des neuen Weltrekords feiern das Ergebnis, sich selbst und ihre Fahrzeuge. Denn sie haben die Meßlatte für künftige Herausforderer hochgelegt.

Weltweit längste Land Rover-Parade zum 70. Geburtstag

Weltrekord in Bad Kissingen: 632 Land Rover.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover/Gerhard Prien

Das vielleicht größte Problem bei einem kommenden Weltrekordversuch, das hat der Event in Bad Kissingen gezeigt, ist eine zu hohe Geschwindigkeit. Denn wenn die Fahrzeuge nicht gleichmäßig langsam fahren, gibt es schnell Rückstaus und Stillstand. Für die britische Geländewagen-Marke rollte es zu ihrem 70-ten Geburtstag jedoch ganz ordentlich. Der Weltrekord für das Guinness-Buch der Rekorde steht, und Land Rover hat bereits vor dem Auftakt der weltgrößten Offroad-Messe „Abenteuer & Allrad“ ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk: die längste Land-Rover-Parade der Welt.

Der Beitrag Mittendrin in der Parade: Weltrekord zum Land Rover-Geburtstag erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Chevrolet Corvette: Amerikanische Ikone auf der Überholspur

Mi, 06/06/2018 - 08:10

Breit, tief, markant – so tritt der amerikanische Sportwagen Chevrolet Corvette Grand Sport Coupé auf – und das in auffallend rotem Sportdress. Leicht, schnell, brutal – so erwarten wir die Fahreigenschaften. Welche Emotionen die US-Supersportlerin wecken kann, fanden wir im Praxistest heraus. Eines vorweg: Unsere Begeisterung hält sich kaum in Grenzen.

Gerät mit fast magischer Anziehungskraft

Der Basis-Preis für die 2018er Corvette Grand Sport Coupé liegt bei 95.900 Euro, unser roter Renner (Foto) kommt auf 123.300 Euro Gesamtpreis.
Copyright: Bianca Burger / mid

Wer ein Auto mit fast magischer Anziehungskraft sucht, ist bei der Corvette genau richtig. „Wow, tolles Auto“ – „Wahnsinn, was für ein Gefährt“. Es dauert keine fünf Minuten, und wir werden an jedem Haltepunkt angesprochen. Die knallrote Lackierung trägt da sicher einen gewissen Teil dazu bei. Aber mal Hand aufs Herz: Diesem Gerät steht wahrscheinlich jede Außenfarbe.

Der rote Flitzer liegt tief auf der Straße, die lange Motorhaube schießt fast pfeilartig aus dem Boden. Hash-Symbole aus Carbon-Flash ziehen den sanften Übergang über den Kotflügel zur Seitenlinie, wo sich zahlreiche Lufteinlässe aus dem Performance-Paket wiederfinden. Das Heck dominieren die vier mittig angesetzten Endrohre und der Spoiler – die Corvette Grand Sport Coupé ist rundum mit einem für den Rennstreckeneinsatz optimierten Kohlefaser-Aerodynamik-Paket ausgestattet, was die Sportlichkeit schon auf den ersten Blick unterstreicht.

Erst auf den zweiten Blick (enge) Freunde

Die Corvette Grand Sport Coupé ist rundum mit einem für den Rennstreckeneinsatz optimierten Kohlefaser-Aerodynamik-Paket ausgestattet.
Copyright: Bianca Burger / mid

Ein Wagen für den alltäglichen Straßenverkehr? Die Corvette? Definitiv nicht! Das haben wir schon bei der ersten Ausfahrt festgestellt. Zunächst einmal ein paar Fakten: 6,2-Liter-V8-Saugmotor mit 343 kW/466 PS, 630 Newtonmeter maximales Drehmoment, fünf Fahrmodi (Tour, Sport, Track, Eco mit Zylinderabschaltung und Weather), 7-Gang Handschaltung, Querbeschleunigungswerte von bis zu 1,2 g, 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und Performance-Fahrwerkskomponenten aus der Corvette Z06. Ganz klar: Jetzt sind die Erwartungen richtig hoch!

Doch Vorsicht: An die Corvette muss man sich erst gewöhnen. Deshalb werden wir auch erst auf den zweiten Blick Freunde – dann aber ganz enge. Beim Start des Herzstückes brüllt der V8 sofort auf. Die sieben Gänge durchzuschalten, ist zunächst eine Herausforderung – immer mit Blick auf das Dashboard. Habe ich wirklich den richtigen Gang erwischt? Denn die Gänge fünf und sieben liegen derart eng beieinander, dass man in Sachen Schalt-Routine an Fahrschulzeiten zurückdenkt.

Fast wie auf Schienen

Der rote Flitzer liegt tief auf der Straße. Die lange Motorhaube schießt fast pfeilartig aus dem Boden.
Copyright: Bianca Burger / mid

Diese anfängliche Vorsicht haben wir bei der zweiten Ausfahrt auf dem Parkplatz gelassen und sind dann quasi in den Rennsport-Anzug geschlüpft. Die Corvette braucht Drehzahl – hat sie bekommen – und siehe da, das Fahrverhalten ändert sich um fast 100 Prozent und macht riesig Laune. Die sieben Gänge sind im normalen Straßenverkehr fast nicht nötig. Bis Tempo 230 schaffen wir es – aber den siebten Gang haben wir vergessen.

Die straffe Schaltung findet den Weg in den richtigen Gang fast von selbst. Der Motor wird lauter und fängt an zu brüllen. Bei den Vorausfahrenden hinterlässt bereits der Blick in den Rückspiegel einen bleibenden Eindruck – die linke Spur gehört uns. Spezielle Stabilisatoren und Federn des Magnetic Ride Control Systems zirkeln die Corvette fast wie auf Schienen über die Fahrbahn. Einzig mit etwas Vorsicht zu genießen sind die Michelin Pilot Super Sport Run-Flat-Reifen – vor allem auf nasser Fahrbahn. Da gehen die Pferde mit der schönen Roten durch – und mit dem Fahrer, der übrigens in einem detailverliebten Innenraum auf Competition-Sportsitzen Platz nimmt. Rote Sicherheitsgurte, rote Ziernähte, Nappa-Lederausstattung und die Mittelkonsole mit Microfaser-Velours gehören zum Sonderausstattungs-Paket Karbon Hochglanz.

Modernes Interieur trotz Rennsportfeeling

Die Posaunen von Jericho: Wer ein Auto mit fast magischer Anziehungskraft sucht, ist bei der Corvette genau richtig.
Copyright: Bianca Burger / mid

Trotz ausreichend Fahrspaß und Rennsport-Feeling muss auf ein modernes Interieur nicht verzichtet werden: 8-Zoll-Touchscreen mit MyLink 3D-Navi, Bose-Premium-Audioanlage die ordentlich auf die 10 Lautsprecher drückt, Head-up-Farbdisplay, OnStart 4G-LTE-Internetanbindung mit WLAN-Hotspot, beheiz- und belüftbare Sitze, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Rückfahrkamera und Einparkkamera vorn mit Bordsteinsicht gehören zur Instrumententafel und dem Infotainment.

Der Basis-Preis für die 2018er Corvette Grand Sport Coupé liegt bei 95.900 Euro, doch unser prall gefüllter roter Renner kommt auf 123.300 Euro Gesamtpreis. Das Ergebnis ist ein rassiger Sportwagen, der in allen Belangen bereit für die Rennstrecke ist.

Technische Daten Chevrolet Corvette Grand Sport Coupé Sport-Coupé mit 2 Sitzen Länge/Breite/Höhe/Radstand in Millimetern 4.514/1.965/1.239/2.710 Leergewicht 1.588 kg Kofferraumvolumen 287 l Tankinhalt 70 l Antrieb V8-Motor Hubraum 6.162 ccm Höchstleistung 343 kW/466 PS bei 6.000 U/min max. Drehmoment 630 Nm bei 4.600 U/min 0-100 km/h 3,9 s Höchstgeschwindigkeit 280 km/h Getriebe Siebengang-Schaltgetriebe mit Active Rev Match Kraftübertragung Hinterradantrieb Normverbrauch 12,4 l/100 km CO2-Emissionen 282 g/km Preis 123.300 Euro

Der Beitrag Chevrolet Corvette: Amerikanische Ikone auf der Überholspur erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Europas 100 000. Nissan Leaf geht nach Spanien

Di, 05/06/2018 - 13:44

Nissan hat in Europa bereits 100 000 Leaf verkauft, darunter schon mehr als ein Drittel der erst zu Jahresbeginn eingeführten zweiten Modellgeneration. Das Jubiläumsfahrzeug geht an die Spanierin Susana de Mena aus Madrid. Nissan meldet eine stetig steigende Nachfrage nach dem meistverkauften Elektroauto der Welt: Derzeit wird nach Unternehmensangaben alle zehn Minuten ein Leaf gekauft.

Die europäischen Leaf-Fahrer haben bislang mehr als zwei Milliarden Kilometer zurückgelegt und dabei über 300 000 Tonnen CO2 eingespart, rechnet der Automobilhersteller vor.

Der Beitrag Europas 100 000. Nissan Leaf geht nach Spanien erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Geely-Manager folgt auf Jean-Marc Gales als Lotus-Chef

Di, 05/06/2018 - 13:35

Feng Qingfeng, Vice President und Chief Technical Officer der Geely Auto Group, ersetzt ab sofort Jean-Marc Gales in seiner Rolle als CEO der Lotus Group. Gales will das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlassen, aber Daniel Donghui Li, den Chairman von Lotus, weiterhin beraten. Geely hatte im vergangenen Jahr 49,9 Prozent der Lotus Aktien von Proton und Hicom Bhd (DRB) in Malaysia übernommen.

Der Beitrag Geely-Manager folgt auf Jean-Marc Gales als Lotus-Chef erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Lego macht aus 3599 Teilen einen Bugatti Chiron

Di, 05/06/2018 - 12:34

2,85 Millionen Euro (ohne Steuern) kostet ein Bugatti Chiron, von dem im vergangenen Monat das 100. Exemplar von geplanten 500 Stück gebaut worden ist. Jetzt ist der 1500 PS starke Supersportwagen deutlich günstiger zu haben: bei Lego. Die dänischen Steinemacher überraschen in der Technic-Reihe mit dem Bugatti Chiron im Maßstab 1:8. Das über einen halben Meter lange, ein viertel Meter breite und 14 Zentimeter hohe Modellauto wird aus 3599 Teilen zusammengesetzt. Die Altersempfehlung von Lego lautet daher „ab 16 Jahren“.

Der Einzelhandel muss noch bis August warten

Bugatti Chiron von Lego Technic im Maßstab 1:8.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Lego

Zu den Feinheiten des Modells gehören unter anderem bewegliche Schaltwippen und bewegliche Kolben in der Nachbildung des 16-Zylinders. Jedes Exemplar hat unter der Kofferraumhaube seine individuelle Seriennummer, die Zugang zu zusätzlichen Inhalten auf lego.com/technic verschafft – und eine Nachbildung der Original-Reisetasche von Bugatti. Zum Set gehört außerdem ein Schlüssel zum Verstellen des Heckflügels.

 

Der Beitrag Lego macht aus 3599 Teilen einen Bugatti Chiron erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Hyundai-Bestseller i20 und i20 Active aufgehübscht ab Juli 2018

Di, 05/06/2018 - 12:00

Im Rahmen der internationalen Fahrpräsentation des Hyundai i20 rund um Sachsenhausen gab Geschäftsführer Markus Schrick heute einen Ausblick auf das Deutschland-Geschäft per Ende Mai 2018. Der Marktanteil konnte sich auf 3,1 Prozent steigern, was exakt 47.048 verkauften Fahrzeugen entspricht. Bis Ende des Jahres wollen die Koreaner 110.000 Fahrzeuge auf die deutschen Straßen bringen. Der Modellmix passt, es gibt laut Hyundai mehrere Pfeiler des Erfolgs. Das sind der i10, der i20, i30 und der Tucson und nicht zu vergessen der Kona. Die Volumenmodelle sind gefragt.

Kein Diesel mehr bei i20 und i20 Active

Die Front des Hyundai i20 wurde komplett überarbeitet und mit dem markentypischen Kaskadenkühlergrill versehen.
Copyright: Hyundai

Auch im Motorsport werden Emotionen geweckt, die N-Gruppe hat eine riesige Fangemeinde. Für die Umwelt gibt es alternative Antriebe, wie der Ioniq und der Nexo zeigen. Bis 2019/2020 werden 60 Prozent aller Hyundai Modelle mit alternativen Antrieben ausgestattet, so Markus Schrick. Hier sind die Koreaner Vorreiter. Bis zum 1. September 2018 wird die gesamte Pkw-Modellpalette auf die Euro 6d-Temp umgestellt. Dies wird laut Hyundai bereits ein Jahr vor der gesetzlichen Pflicht umgesetzt.

Der i20 und der i20 Active werden aufgrund der geringen Nachfrage der Kunden im so genannten B-Segment ab sofort nicht mehr mit Dieselmotorisierung angeboten, sagt Markus Schrick. Für den i20 Fünftürer und den i20 Active sind je drei Benziner im Angebot: Der 1.0 Liter Turbo-Dreizylinder ist mit 74 kW/100 PS (5-Gang-Schaltgetriebe) oder aber 88 kW/120 PS (6-Gang-Schaltgetriebe). Beide Leistungsstufen sind erstmals optional mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (7DCT) kombinierbar. Für den i20 Fünftürer bietet Hyundai zusätzlich einen 1.2-Liter Benziner mit 5-Gang-Schaltgetriebe in den folgenden zwei Leistungsstufen an: 55 kW/75 PS oder 62 kW/84 PS. Der i20 Active ist weiterhin mit einem 1.4 Liter-Saugmotor mit 6-Gang-Schaltgetriebe und 74 kW/100 PS verfügbar.

 Sportlicher Look in vier Varianten

Der neue i20 Active soll einen Hauch von Freiheit und Abenteuer vermitteln.
Copyright: Hyundai

Das Design gefällt, neben einer komplett überarbeiteten Front mit neuen vorderen und hinteren Stoßfängern gibt es einen markentypischen Kaskadenkühlergrill, der bereits andere Hyundai-Modelle ziert. Das Heck des Fünftürers sowie des i20 Active verfügt ab sofort über neu gestaltete Rückleuchten, wahlweise 15 und 16 Zoll große Leichtmetallfelgen sollen den sportlichen Look betonen. Ein 2-Farben-Dach ist laut den Koreanern ab dem 4. Quartal 2018 verfügbar. Innen wird es auf Wunsch bunter, das Interieur kann jetzt zusätzlich mit roten und blauen Akzenten beispielsweise an den Sitzen und den Türinnenverkleidungen gewählt werden.

Der i20 kommt in vier verschiedenen Ausstattungsversionen in den Handel: Pure, Select, Trend und Style. Der i20 Active ist als Pure und Select zu haben. Das Sicherheitssystem Hyundai SmartSense fährt ab sofort bei dem kleinen Koreaner mit. Vom aktiven Spurhalteassistenten bis zum Frontkollisionswarner und einem Fernlichtassistenten erleichtern viele Helferlein dem Fahrer die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Zwischen vier Audiosystemen kann der Kunde für den i20 wählen. Zu dem bekannten 3,8-Zoll-Display wird jetzt ein 5-Zoll-Monochrom-Display und ein neues 7-Zoll-Display mit Einbindung von Smartphone via Apple CarPlay und Android Auto verfügbar sein.

Viel Auto für wenig Geld

Die Hyundai-Erfolgsmodelle i20 und i20 Active bei der internationalen Fahrpräsentation in Frankfurt.
Copyright: Jutta Bernhard / mid

Der Einstiegspreis ist heiß: Die neue Modellgeneration i20 startet ab 12.800 Euro, der i20 Active geht bei 14.900 Euro los. Viel Auto für das Geld, typisch für Hyundai sind diverse Extras schon serienmäßig mit an Bord. Für 2018 werden 22.000 verkaufte Fahrzeuge der i20-Modellfamilie angestrebt. Bei dem schicken Design, mit fünf Jahren Garantie und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis dürfte das zu realisieren sein.

Der Beitrag Hyundai-Bestseller i20 und i20 Active aufgehübscht ab Juli 2018 erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

Honda CR-V bei gleicher Länge deutlich gewachsen

Di, 05/06/2018 - 11:17

Der neue Honda CR-V wird bei gleicher Länge wie der Vorgänger an vielen Stellen deutlich wachsen. So soll die nächste Generation des kompakten SUV bei Radstand und Bodenfreiheit jeweils um vier Zentimeter zulegen, die Fahrzeugbreite wird um dreieinhalb Zentimeter erweitert.

Erstmals optional als Siebensitzer

Honda CR-V.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Honda

Vorne profitieren die Insassen von fünf Millimetern mehr Kopffreiheit und 16 Millimeter breiteren Sitzen. Die Beinfreiheit im Fond nimmt um fünf Zentimeter zu, während der Öffnungswinkel der hinteren Türen um sechs Grad erweitert wurde. Die Länge des Laderaums wächst um 25 Zentimeter. Die Modellvarianten mit Benzinmotor stehen optional erstmals als Siebensitzer zur Verfügung, wobei sich die zweite Sitzbank verschieben lässt. Optional verfügt der CR-V über eine automatisch öffnende Heckklappe mit einstellbarer Öffnungshöhe.

Die Markteinführung in Europa ist für Herbst vorgesehen.

Der Beitrag Honda CR-V bei gleicher Länge deutlich gewachsen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.

BMW Z4: Prototypen müssen sich in Miramas beweisen

Di, 05/06/2018 - 11:03

Lange Motorhaube, kurze Überhänge, tiefer Schwerpunkt, Textilverdeck: Der sportliche Zweisitzer, der auf dem BMW-Testgelände im südfranzösischen Miramas seine Runden dreht, ist auf den ersten Blick als Roadster zu erkennen und unverkennbar als Nachfolger des Z4. Im Fokus der Erprobungsfahrten des getarnten Prototyps des nächsten BMW Z4 in Miramas steht die Feinabstimmung sämtlicher Antriebs- und Fahrwerksysteme.

Konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtetes Konzept

BMW Z4-Prototyp.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Ein neuer Reihensechszylinder-Motor, ein tiefer gelegtes Sportfahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern, eine neu entwickelte Vorderachse, M-Leichtmetallräder mit Mischbereifung, eine M-Sportbremsanlage und eine elektronisch geregelte Differenzialsperre im Hinterachsgetriebe bilden ein Gesamtpaket, mit dem das BMW M Performance-Modell Maßstäbe für Fahrfreude im Roadster-Segment setzen soll.

„Das Fahrzeugkonzept des neuen BMW Z4 ist konsequent auf Agilität und Fahrdynamik ausgerichtet“, erklärt Jos van As, Leiter Applikation Fahrwerk.„Die hohe Karosseriesteifigkeit und die sehr steife Anbindung des Fahrwerks bieten ideale Voraussetzungen für eine Abstimmung, die hinsichtlich Lenkpräzision, Längs- und Querbeschleunigung zu Performance-Eigenschaften eines echten Sportwagens führt.“

BMW-Testgelände in Miramas wird seit 30 Jahren zur Erprobung genutzt

BMW Z4-Prototyp.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/BMW

Das Testgelände in Miramas wird von BMW seit mehr als 30 Jahren für die Entwicklung und Erprobung neuer Modelle genutzt. Es umfasst ein langes Asphalt-Oval und einen Autobahnring für Hochgeschwindigkeitstests, Slalom- Serpentinen- und Kreisbahnstrecken sowie mehrere Handlingkurse und Rundstrecken mit Fahrbahnbelägen unterschiedlichster Art. Dort wird das Beschleunigungs-, Lenk- und Bremsverhalten des Roadsters optimiert.

Der Beitrag BMW Z4: Prototypen müssen sich in Miramas beweisen erschien zuerst auf Magazin von auto.de.