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Aktualisiert: vor 7 Minuten 37 Sekunden

Suzuki legt kräftig zu

Mi, 15/11/2017 - 16:16

Suzuki hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 (1.4.2017-31.3.2018) sowohl Absatz als auch Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Der Betriebsgewinn kletterte von April bis September um 48,5 Prozent auf 162,4 Milliarden Yen (1,29 Milliarden Euro), der Umsatz wuchs im gleichen Zeitraum um 22 Prozent auf 1,67 Billionen Yen (13,25 Milliarden Euro).

Suzuki verkaufte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres weltweit gut 1,58 Millionen Fahrzeuge, was nicht nur einer Steigerung von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sondern auch einem neuen Halbjahresrekord entspricht. In Europa gab es ein deutliches Plus von 19,7 Prozent auf 139 000 Einheiten.

Auf dem Heimatmarkt Japan konnte das Unternehmen um 7,2 Prozent auf 320 000 Fahrzeuge zulegen, was auf die starke Nachfrage nach dem Swift und dem ausschließlich in Japan angebotenen Minicar Wagon R zurückzuführen ist. Auf dem indischen Subkontinent stieg der Absatz von April bis September um 17,1 Prozent auf 826 000 Fahrzeuge.

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Beim Wechsel der Versicherung lauern Fallstricke

Mi, 15/11/2017 - 14:49

Bares Geld lässt sich sparen mit einem Wechsel der Kfz-Versicherung. Doch kann sich manches Schnäppchen als trügerisch erweisen. Denn nicht immer sind die Leistungen, die hinter den Policen stecken, miteinander vergleichbar. Da die meisten Kfz-Versicherungen von 1. Januar bis 31. Dezember laufen, können Autobesitzer ihre bestehende Police in der Regel bis zum Ende des Jahres kündigen – Stichtag ist der 30. November.

Worauf Verbraucher achten sollten beim Versicherungs-Wechsel

KFZ-Versicherung
Copyright: Flickr: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0

Der günstigste Tarif ist aber nicht immer die beste Wahl. Deshalb sollten Wechselwillige auch die Versicherungsbedingungen vergleichen. Experten wissen worauf Verbraucher bei einem Wechsel achten sollten. Dazu gehört die Deckungssumme. Sie sollte bei 100 Millionen Euro liegen, rät die ADAC-Auto-Versicherung. Als sinnvoll wird auch der sogenannte „Rabattschutz“ erachtet. Er schützt in der Regel bei einem Schaden pro Kalenderjahr vor einer Rückstufung, der Tarifbeitrag steigt dann nicht.

Zu den Knackpunkten gehört auch die Neupreis- oder Kaufpreisentschädigung in der Vollkasko: Sie sollte bei Totalschaden bis zu 24 Monate und bei Diebstahl mindestens sechs Monate umfassen, meinen die Experten. Hilfreich sein kann auch der Verzicht des Einwandes der groben Fahrlässigkeit. Das bedeutet eine volle Leistungsübernahme auch dann, wenn der Fahrer beispielsweise durch Kinder abgelenkt war, als er den Unfall verursachte. Ausgeschlossen sind allerdings auch hierbei grobe Fahrlässigkeiten durch Alkohol- und Drogeneinfluss am Steuer. Beim Diebstahl gilt als grob fahrlässig, wenn der Fahrer den Schlüssel im Zündschloss stecken gelassen hat. Auch bei der Kündigung der alten Police kann man Fehler machen: Grundsätzlich sollte in den Unterlagen der Kündigungszeitraum geprüft werden. Der Vertrag muss nämlich fristgerecht gekündigt werden. Vorher sollte man bereist den neuen Vertrag abschließen und auf die Bestätigung warten. Denn bei der Teil- und Vollkasko dürfen Versicherer Verträge ablehnen. Interessant ist auch das Sonderkündigungsrecht: Ab Erhalt einer Beitragserhöhung haben Autofahrer nämlich einen Monat zusätzlich Zeit, um sich einen anderen Anbieter zu suchen – also auch nach dem Stichtag 30. November.

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Energie Eva: Münchhausen wäre elektrisiert

Mi, 15/11/2017 - 14:25

Selbst Baron von Münchhausen wäre verblüfft, wie dynamisch ein sprichwörtlicher Ritt auf der Kanonenkugel mit Hilfe von Strom sein kann. Denn: Wer nur einige Male beherzt am rechten Handgriff des italienischen Elektro-Bikes Energica Eva gedreht hat, dem zieht es förmlich die Arme lang. Nach einigen Kilometern glaubt der frischgebackene Eva-Verehrer, sich am Fußgelenk kratzen zu können, ohne sich bücken zu müssen. Doch ganz so heftig sind die Folgen der Testfahrt dann doch nicht.

Suchtgefahr und ein Verlust von 30.226 Euro drohen

mid München – Während im Hintergrund das Windrad neuen „Sprit“ erzeugt, macht die Eva überall eine gute Figur.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Schon die nackten Zahlen sind je nach Gemütslage und Erfahrungsschatz imposant bis furchteinflößend: 180 Newtonmeter, die ab etwa 50 km/h voll anliegen und die 280 Kilo schwere Elektro-Fuhre in Windeseile von 0 auf 100 km/h katapultieren. Gemessene Werte liegen hierzu nicht vor, aber gefühlt dürfte der Standardsprint in deutlich weniger als drei Sekunden erledigt sein. Wie gut, dass die aus Modena stammende Energica Eva dank feinster Komponenten bestens für jegliche fahrdynamische Eskapaden gerüstet ist.

Darunter: ABS von Bosch, Upside-Down-Gabel von Marzocchi, ein stabiler und doch leichter Gitterrohrrahmen, edelste Feder-/Dämpfer-Elemente vom schwedischen Experten Öhlins und schließlich heftig zupackende Stopper von Brembo, den italienischen Landsleuten der noch jungen Elektrobike-Marke. Energica gehört zur CRP-Gruppe in Modena. Die weiß, was richtig gut ist, denn sie liefert unter anderem Präzisionsteile für die Formel 1. Wer statt Bremsbeläge zu vernichten lieber Energie speichert und später wieder abruft (also „rekuperiert“), geht mit Energicas dynamischem Streetfighter gerne gezielt vom Gas, anstatt zu bremsen.

Im Eco-Modus bis 200 Kilometer möglich

Die Eva rekuperiert damit soviel Strom, dass sich die Reichweite spürbar erhöht. Die Energiegewinnung beim Tempoabbau zu nutzen ist allemal spaßiger, als im sparsamsten von vier Fahrmodi „Eco“ auf 80 km/h begrenzt dahin zu schlendern. Selbst im dynamischen „Sport“-Modus sind die Akkus locker für rund 80 km gut – bei weitem genug für die fahraktive Spritztour zwischen sonntäglichem Familienfrühstück und dem Start der MotoGP-Übertragung. Im Eco-Modus sollen bis zu 200 Kilometer möglich sein. Dazwischen liegt die realistische Wahrheit, die für den Kurzstreckeneinsatz genügt: Pendelverkehr, Stadtfahrten bis hin zu kurzen, aber heftigen Überlandtouren.

So ganz lautlos sprintet die flotte Italienerin bei all dem nicht dahin. Grund: Der direkt verzahnte Primärtrieb zur Kette sorgt mit relativ lautem Surren und Singen dafür, dass man nicht überhört wird. Das ist an sich hilfreich. Allerdings: Auf Dauer ist das Geräusch für den Fahrer selbst etwas zu laut. Ein akustisch vorbildlicher Helm ist angesagt. Die deutlich ausgeformte Sitzbank mit starkem Halt fürs Hinterteil hilft dem Piloten, mit der exorbitanten Beschleunigung zurecht zu kommen. Dessen Körperhaltung ist stark nach vorne orientiert.

Geschmeidig in die Kurve

mid München – In dreieinhalb Stunden sind die Akkus an der Haushaltssteckdose wieder voll.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Die Eva fällt fast in Kurven hinein. Das fühlt sich zunächst recht gewöhnungsbedürftig, nach kurzem Herantasten aber sehr dynamisch an. Schnelle Richtungswechsel gehen kinderleicht von der Hand. Über den relativ breiten und hohen Streetfighter-Lenker hat man das impulsive Sportgerät stets gut im Griff. Eine spezielle Smartphone-App erlaubt es, ferngesteuert den Ladezustand abzulesen oder Einstellungen zu verändern. Und vor allem: Sie zeigt die nächstgelegene CCS-Schnell-Ladestation an, wo die übliche Ladezeit (3,5 Stunden an der konventionellen Steckdose) auf überschaubare 30 Minuten (85 Prozent) sinkt. Hat man sich erst einmal mit der Aufteilung des großen TFT-Displays vertraut gemacht, findet man sich sogar in Fahrt sehr gut zurecht.

Impulsiv und direkt

mid München – Bernhard Peintner handelt mit Iwan Bikes in Pfaffenhofen nördlich von München mit Elektro-Motorrädern von Energica und Zero.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Insgesamt wirkt beim hochpotenten Elektromotorrad alles sehr vertraut. Das größte Aha-Erlebnis ist immer die Beschleunigung. Das bestätigt Bernhard Peintner, der mit Iwan Bikes in Pfaffenhofen nördlich von München die Strom-Motorräder von Energica vertreibt. Nach praktisch jeder Testfahrt offenbare sich dies in den Reaktionen der Strom-Neulinge: „Der Krafteinsatz ist so impulsiv und plötzlich. Das hält man nicht für möglich, ehe man’s selbst erlebt hat.“Traditionell stehen bei Peintner klassische V2-Motorräder von Indian und Victory im Laden oder Retro-Bikes von Royal Enfield. Doch immer mehr Kunden interessieren sich für die flotten Stromer von Zero aus Kalifornien oder jetzt auch für die Energica Eva und ihre supersportliche Markenschwester Ego.

Fahrgefühl wie bei einer Yahama

mid München – Die Front ist in typisch aggressiver Streetfighter-Optik gestaltet.
Copyright: Ralf Schütze / mid

Was speziell die Eva auszeichnet? Bernhard Peintner: „Realistisch sind mit ihr 130 Kilometer zu schaffen, wenn man einigermaßen normal fährt. Denn Energica hat ein sehr ausgereiftes Batteriemanagement. Die Eva ist wie eine Ducati oder MV Agusta: Fahraktiv, hochemotional und mit feinsten Zutaten versehen. Von der Art des Fahrgefühls ähnelt sie auch einer Yamaha MT-01. Aber genau genommen ist die Energica Eva unvergleichlich.“ Das stimmt schon alleine deshalb, weil die Italienerin sogar bei Bedarf mit einer Rückwärtsfahrstufe verwöhnt – Rangieren leicht gemacht!

Was Peintner außerdem in punkto Fahrgefühl hervorhebt, bestätigen auch unsere Testfahrten mit dem heißem Strom-Hobel aus Bella Italia: Ohne Schalten und Kuppeln erlebt der Biker ein unheimlich geschmeidiges Fahren. Die Sinne konzentrieren sich auf den Straßenverlauf und vor allem die idealen Brems- beziehungsweise Rekuperationspunkte. Der Fahrspaß erhöht sich dadurch. Wer sich daran und ans Fehlen eines prägnanten Motorgeräusches gewöhnt, erlebt und genießt sein fahrdynamisches Wunder.

Technische Daten Teststeno Energica Eve Elektrisches Naked Bike, Aggregat ölgekühlter Wechselstrom-Motor mit Rekuperation, Leistung 80 kW/109 PS bei 6.000 U/min, max. Drehmoment:
  180 Nm konstant ab 1 U/min Fahrwerk Stahl-Gitterrohrrahmen, Motor mittragend, Gabel Upside-Down-Gabel mit 43 mm Standrohrdurchmesser vorn, Zweiarmschwinge   hinten mit direkt angelenktem Federbein, Bremsen vorn Doppelscheibenbremse  330 mm, Bremsen hinten Einscheibenbremse 240 mm,  ABS Bosch. Reifen vorn 120/70 ZR 17, Reifen hinten 180/55 ZR 17, Felgen Aluminium-Gussräder, Sitzhöhe 795 mm, Lithium-Ionen-Akkus mit 11,7 kWh, Ladezeit Haushalt 3,5 Std. an einer Haushalts-Steckdose bis 100 Prozent Ladezeit Station 30 Min. an einer CCS-Schnell-Ladestation bis 85 Prozent, Reichweite im Eco-Modus 200 km, Radstand 1.465 mm, Gewicht 280 kg,

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Dubai International Motor Show: Italienisches Feuerwerk

Mi, 15/11/2017 - 14:16

Wenn der Nahe Osten in Form einer Motor Show ruft, kommen sie alle. Und nicht nur das. Die Autohersteller präsentieren selbstverständlich ihre potentesten und nicht gerade preisgünstigsten Fahrzeuge auf dem Messestand in Dubai. Denn nicht erst seit gestern wissen sie um die finanziellen Mittel und die damit einhergehenden teils extravaganten Wünsche ihrer Kunden. Da wundert es also nicht, dass auch Jeep gleich mehrere Sonderlinge im Gepäck hat.

Jeep Grand Cherokee feiert 25. Geburtstag

mid Groß-Gerau – Pünktlich zum 25. Geburtstag des Jeep Grand Cherokee präsentieren die Italiener die Jubiläumsausgabe.
Copyright: Jeep

Drei Neuheiten und zwei Sonder-Editionen stehen in diesem Jahr auf dem Stand der Italiener zum Bestaunen parat. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Jeep Grand Cherokee, der in Dubai gleich im Doppelpack auftritt. So zeigt sich der Offroader im Kleid der 25th Anniversary Limited Edition und des Trackhawk. Vor allem letzterer wird sich schon mit Blick auf die technischen Daten in die Herzen so manch eines Scheichs fahren. 520 kW/707 PS aus einem 6,2 Liter großen Kompressor-V8 sprechen für sich. Zudem finden sich nur wenige SUV nach 3,7 Sekunden bei Tempo 100 und am Ende der Beschleunigung bei 289 Kilometer pro Stunde wieder. Ebenfalls auf dem Jeep-Stand steht der von Grund auf neu entwickelte Jeep Compass, der zum ersten Mal im Nahen Osten in voller Pracht zu sehen ist. Die beiden gezeigten Sonder-Editionen sind der ausschließlich im Nahen Osten erhältlichen Wrangler Unlimited Freedom Edition und der Wrangler Rubicon Recon mit individuellem Mopar-Exterieur. Beide Fahrzeuge werden von einem 3,6 Liter großen V6 mit 209 kW/284 PS angetrieben. Die Leistung wird per Fünfgang-Wandlerautomatik an alle vier angetriebenen Räder verteilt.

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Neuer Top-Benziner für den Nissan Micra

Mi, 15/11/2017 - 13:52

Nissan spendiert dem Micra für 2018 eine neue Top-Motorisierung und bietet den Kleinwagen auch mit einem stufenlosen Automatikgetriebe namens „X-Tronic“ an.

Für mehr Fahrspaß sorgt dann ein 120-PS-Benziner, der das bisherige Motorenangebot – ein Dreizylinder-Saugbenziner mit 52 kW/71 PS und eine Turbo-Variante mit 66 kW/90 PS sowie ein 1,5-Liter-Diesel mit 66 kW/90 PS – ergänzt. Statt dem bislang bei allen Varianten verwendeten manuellen Fünf-Gang-Getriebe ist der Neuzugang mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt. Weitere Details zum Motor will Nissan in den kommenden Wochen bekanntgeben.

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Ford: Die Formensprache im Fokus

Mi, 15/11/2017 - 13:49

Motor, Verbrauch und CO2-Emissionen spielen eine große Rolle beim Autokauf. Doch am Ende des Tages ist es wie im richtigen Leben: Optische Reize stellen alles in den Schatten. Das jedenfalls haben jetzt die Experten von Autobauer Ford herausgefunden. „Das Design eines Fahrzeugs ist für viele Kunden das wichtigste oder sogar das einzige Kaufkriterium“, sagt Ernst Reim, der bei Ford Europa das Interior-Design verantwortet, im Interview. Alles lasse sich auf einen recht einfachen Nenner bringen, so der Fachmann: „Der Kunde sieht ein Fahrzeug und weiß sofort: Das gefällt mir oder das gefällt mir nicht.“

Das perfekte Design ist nicht nur Hokuspokus

mid Groß-Gerau – Eine rollende Legende: der Ford Mustang.
Copyright: Ford

Das perfekte Design ist also alles andere als Hokuspokus, hat nichts mit Hexerei zu tun. Und deshalb rückt Ford verstärkt die Formensprache in den Fokus. Es komme künftig noch mehr darauf an, eine Optik zu finden, die eigenständig und wiedererkennbar ist, darüber hinaus allerdings auch möglichst vielen Kunden gefällt, erläutert Ernst Reim. „Wir werden unsere Formensprache behutsam weiterentwickeln und darauf achten, dass es nicht zu extremen Brüchen oder Verwerfungen kommt.“ Mit anderen Worten: Es geht um Evolution statt Revolution.“ Das Design einer Marke muss auch morgen und übermorgen noch als eine eigenständige Formensprache wahrgenommen werden.

Wie aber muss das perfekte Design für Autos in Zukunft aussehen? Zunächst einmal sollte es sich von der Masse der Fahrzeuge positiv abheben, gefällige Proportionen haben und dabei möglichst unverwechselbar sein. Denn der Wiedererkennungswert ist enorm wichtig. Doch der schnelle Wandel in der Automobilindustrie stellt die Designer und kreativen Köpfe der Branche vor immer neuer Herausforderungen. Schon längst geht es nicht mehr nur um die reine Ästhetik des Fahrzeugs, betont Ernst Reim. Das heißt: Neben den Anforderungen der Ergonomie und der Fahrzeugsicherheit müssen einzigartige Merkmale mitentworfen werden, die den Unterschied zu anderen Fahrzeugen ausmachen.

Ford experimentiert bei Designentwicklung mit HoloLens-Technologie von Microsoft

mid Groß-Gerau – Durchbicker: Ford experimentiert bei der Designentwicklung seit einem Jahr mit der HoloLens-Technologie von Microsoft. Die ermöglicht es, Hologramme in Foto-Qualität durch drahtlose Headsets zu betrachten.
Copyright: Ford

„Wie man mit dem Fahrzeug interagiert und welches Gefühl man durch die Verwendung der unterschiedlichen Materialien bekommen kann, spielt eine extrem wichtige Rolle“, so Ernst Reim. Die positiven Momente, die der künftige Besitzer des Fahrzeugs vom ersten Moment der Nutzung an in Erinnerung behalten solle, würden in gewisser Form schon in den Design-Entwicklungsprozess mit integriert. Der Kunde selbst bekommt von diesen ausgeklügelten Prozessen natürlich nichts mit. Für ihn überwiegt der sogenannte „Aha-Effekt“, wenn er das Objekt der Begierde zum ersten Mal in Augenschein nimmt. Das nennt man wohl Liebe auf den ersten Blick.Wenn es allerdings um die Liebe zum Detail geht, müssen auch beim Design die technischen Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden. Aus diesem Grund experimentieren die Experten am Ford-Hauptquartier in Dearborn/Michigan in den USA seit rund einem Jahr auch mit der HoloLens-Technologie von Microsoft. Die ermögliche es, Hologramme in Fotoqualität durch drahtlose Headsets zu betrachten, erklären die Design-Spezialisten. Das bedeutet in der Praxis: Die Ingenieure können mit einer einzigen Fingerbewegung durch zahlreiche Design-Variationen blättern und eine wirklichkeitsgetreue Vorschau sehen, die virtuell auf ein reales Fahrzeug oder ein Ton-Modell projiziert wird. Diese Technik soll bei Ford jetzt weltweit zum Einsatz kommen.

„Dank HoloLens können wir sofort entscheiden, in welche Richtung unser Design gehen soll“, erklärt Michael Smith, Design-Manager bei Ford. Und wie funktioniert diese Technik? Während sich Designer mit Headsets um ein Fahrzeug herumbewegen, scannt und kartiert Microsoft HoloLens die Umgebung, um Hologramme und Bilder zu erstellen. Die Konstrukteure sehen holografische 3D-Bilder von Design-Elementen so, als wären diese bereits Teil des Fahrzeugs. Der Vorteil gegenüber bisherigen Prozessen liegt klar auf der Hand: Auf diese Weise können die Konstrukteure das Design schnell bewerten, Änderungen vornehmen und Styling-Optionen zu einem früheren Zeitpunkt in der Entwicklung festlegen.“Wir können zwar noch nicht teleportieren, aber mit HoloLens können wir 3D-Designs in voller Größe mit Designern und Ingenieuren auf der ganzen Welt zeitnah teilen“, sagt Craig Wetzel, Ford Manager Design Technical Operations. „Die Möglichkeiten für die Zukunft erscheinen nahezu grenzenlos.“ Das klingt dann aber doch ein wenig nach Hexerei.

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Nissan kämpft gegen E-Auto-Ängste

Mi, 15/11/2017 - 13:14

Die sogenannte „Reichweitenangst“ steckt deutschen Autofahrern tief in den Knochen. Darum haben es Elektroautos auf dem hiesigen Markt nicht leicht. Dabei hat sich allerhand verbessert. Dazu gehört auch das Nachladen der Batterie. Allerdings genießt die Infrastruktur fürs Aufladen keinen guten Ruf: Berichte über zu wenige Ladesäulen, besetzte Stellplätze, unterschiedliche Lade- und Bezahlsysteme sorgen bei potenziellen Interessenten für Berührungsängste und erschweren den Start in das Elektrozeitalter.

Deutschland im internationalen Vergleich gut aufgestellt

Autobauer Nissan, der groß ins Geschäft mit der Elektromobilität eingestiegen ist, will mit Vorurteilen aufräumen und verweist auf die mittlerweile 7.500 bundesweit installierten Ladestationen mit insgesamt 22.000 Anschlüssen. „Deutschland steht damit im internationalen Vergleich bereits gut da“, teilt Nissan mit. Der Bund habe zudem 300 Millionen Euro für den weiteren Ausbau der Infrastruktur bereitgestellt – ein großer Schritt in die elektromobile Richtung. Auch das Bezahlen soll in Zukunft einfacher werden. Die im Juni in Kraft getretene Neufassung der Ladesäulenverordnung ermöglicht künftig das Laden und Bezahlen ohne Vertragsbindung. „Noch einfacher geht es bei den teilnehmenden deutschen Nissan Partnern“, betonen die Japaner.

Dort könnten Fahrer von Elektroautos unabhängig von Fabrikat nachladen – und zwar kostenlos. Noch komfortabler laden können nur noch jene Fahrer eines Elektroautos, die ihren Stromer direkt an die heimische Steckdose anschließen können. Ein bis zu zweimal schnelleres Aufladen als an einer üblichen Haushaltssteckdose verspricht Nissan dabei mit einer neuen 22-kW-AC-Wallbox für Hauswände und Garagen. Sie ist im Lieferumfang des Sondermodells 2.Zero Edition enthalten, mit dem die zweite Generation des Nissan Leaf in Deutschland an den Start geht. Die limitierte, mit zahlreichen weiteren Extras bestückte Sonderedition ist zu einer monatlichen Rate von 295 Euro bestellbar. Der Kaufpreis für den Leaf 2.Zero Edition beträgt 34.950 Euro. Die ersten Fahrzeuge rollen Anfang 2018 an.

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Schaeffler und die Energiekette

Mi, 15/11/2017 - 12:45

Der Kilometerfresser Diesel steht am Pranger, und für Umweltschützer sind auch die Tage des Benziners gezählt. Doch was kommt danach? Alternative haben jetzt Hochkonjunktur, aber bis zum Durchbruch ist es noch ein weiter Weg. Und überall lauern Stolperfallen. Die schlauen Köpfe der Branche suchen händeringend nach Lösungen und Rezepten, die sich im Verkehrsalltag behaupten können. Nur: Wie sollen die aussehen? Darüber streiten die Gelehrten. Automobilzulieferer Schaeffler ist sich der Ernsthaftigkeit des Themas bewusst.

Erzeugung, Konvertierung und Speicherung

Die Experten aus Herzogenaurach betonen, dass es für die Mobilität von morgen nicht nur eine Lösung geben kann. Das bedeutet: Wer nur die lokalen Fahrzeugemissionen im Blick hat, steuert letztlich in eine Sackgasse. Die Mobilität von morgen könne nur nachhaltig sein, wenn die gesamte Energiekette betrachtet werde, teilt das Unternehmen mit. Und wie das in der Praxis funktionieren soll und kann, präsentierte der Konzern erst in diesen Tagen auf der Motor Show in Tokio.

Schaeffler setzt deshalb auf verschiedene Ansätze: von der Energie-Erzeugung über die Konvertierung und Speicherung bis hin zu technischen Lösungen für die verschiedensten Antriebsstränge. In Fachkreisen heißt das „Well-to-Wheel“-Methode. „Elektrofahrzeuge können die Anforderungen der Menschen an individuelle Mobilität in Ballungsräumen grundsätzlich erfüllen“, sagt Prof. Dr. Peter Pleus, Vorstand Automotive von Schaeffler. Allerdings sei dabei nicht nur das Antriebskonzept eines Fahrzeuges von entscheidender Bedeutung, so der Experte. Genauso wichtig sei es, wie die Energie für den Antrieb erzeugt und gespeichert werde.

Sein Unternehmen setze auf eine Vielzahl von Produkten und Lösungen für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien, sagt Peter Pleus: „Wir leisten einen wichtigen Beitrag, um die Mobilität von morgen nachhaltig zu gestalten.“Schaeffler bietet aus diesem Grund schon jetzt Lösungen, mit deren Hilfe die Effizienz des konventionellen Verbrennungsmotors gesteigert werden kann, sowie Technologien für die Elektrifizierung von Hybrid und rein elektrischen Antrieben. Dass die Elektromobilität bei diesem Mix eine wichtige und zukunftsweisende Rolle spielt, versteht sich von selbst.

Erfolge bei der Formel E sorgen für Prestige

mid Groß-Gerau – Mobilität von morgen: Schaeffler setzt unter anderen auf 48-Volt-Hybrid-Technik. Konzept-Fahrzeuge (Foto) präsentierte der Zulieferer jetzt auf der Tokio Motor Show.
Copyright: Schaeffler

Nicht von ungefähr war Schaeffler einer der ersten Zulieferer, die sich intensiv mit der Formel E beschäftigten und in der Rennserie mit rein elektrischen Autos engagierten. Inzwischen spielt der Konzern gemeinsam mit den Partnern Audi Sport und Abt Sportsline eine Hauptrolle in der Formel E. 2017 holte der Brasilianer Lucas di Grassi den Fahrer-Titel. Angestachelt von so viel Erfolg tummeln sich bald immer mehr namhafte Autobauer und Unternehmen in der Formel E, wie beispielsweise VW, Porsche, Mercedes und BMW. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das grüne Gewissen im Motorsport die Oberhand gewinnt – für traditionelle Rennsport-Fans sicher ein Kulturschock.

Doch zurück zu den Alltags-Innovationen. So sorgte Schaeffler in Tokio unter anderem mit Konzept-Fahrzeugen mit 48-Volt-Hybrid-Technologie für Aufsehen. Der deutsche Automobilzulieferer entwickelt nach eigenen Angaben für die verschiedenen Anforderungen in unterschiedlichen Regionen eine Vielzahl an Systemen und Komponenten. Neben der weiteren Optimierung des klassischen Verbrennungsmotors und der dazugehörigen Getriebe arbeiten die Ingenieure an Lösungen zur Elektrifizierung des Antriebsstranges, dem optimal aufeinander abgestimmten Zusammenspiel von Verbrennungs- und Elektromotor für Hybridfahrzeuge sowie maßgeschneiderten, effizienten Elektroantrieben für E-Fahrzeuge.

„Der Verbrennungsmotor wird auch weiterhin ein wichtiger Baustein für den Transport von Menschen und Gütern sein“, erklärt Shinzo Yotsumoto, Leiter Automotive Schaeffler Japan. „Das betrifft nicht nur Pkw, sondern vor allem Nutzfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge, für die es auf absehbare Zeit keine ernstzunehmende batterieelektrische Alternative gibt.“ Das wiederum dürfte Musik in den Ohren der Racing-Puristen sein.

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Wasserstoff kann tragende Säule der Energiewende werden

Mi, 15/11/2017 - 12:42

Wasserstoff bildet eine tragende Säule der Energiewende: Der alternative Energieträger liefert nicht nur einen wichtigen Beitrag zur weltweiten CO2-Reduktion, sondern kann bis 2050 mehr als 30 Millionen neue Jobs schaffen und ein jährliches Geschäftsvolumen von 2,5 Milliarden US-Dollar (ca. 2,13 Milliarden Euro) generieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens McKinsey und des Wasserstoff-Rats, in dem unter anderem Fahrzeughersteller zusammengeschlossen sind.

„Die Welt im 21. Jahrhundert muss zu einem CO2-armen Energiebedarf übergehen“

CO2-Ausstoß reduzieren.
Copyright: pixabay/The DigitalArtist

Der am Rande der Weltklimakonferenz in Bonn vorgestellte Report „Hydrogen, Scaling up“ skizziert einen Fahrplan für die großflächige Einführung von Wasserstoff und dessen Auswirkungen auf die Energiewende. In großem Maßstab könnte Wasserstoff im Jahr 2050 demnach fast ein Fünftel des Energiebedarfs decken. Dadurch würden die jährlichen CO2-Emissionen im Vergleich zu heute um etwa sechs Gigatonnen sinken, wodurch Wasserstoff mit fast 20 Prozent zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius beitrüge.

Allein im Mobilitätssektor sieht der Wasserstoff-Rat ein Potenzial von zehn bis 15 Millionen Pkw und 500 000 Lkw, die mit Wasserstoff betrieben werden. Doch auch in anderen Bereichen wie bei Industrieprozessen und Rohmaterialien, der Wärmegewinnung sowie bei Stromerzeugung und -speicherung ist ein Einsatz möglich. Bis 2050 könnte sich der Studie zufolge die jährliche Wasserstoffnachfrage verzehnfachen, was 18 Prozent des Gesamtenergiebedarfs im Zwei-Grad-Szenario 2050 entspräche.

„Die Welt im 21. Jahrhundert muss zu einem CO2-armen Energiebedarf übergehen. Wasserstoff ist eine unverzichtbare Ressource, um diesen Übergang zu schaffen, weil er Wind-, Solar- und andere erneuerbare Energien speichern und transportieren kann, um Verkehrsmittel und andere Dinge anzutreiben“, sagt Toyota-Vorstand Takeshi Uchiyamada, der einer der Vorsitzenden des Wasserstoff-Rats ist.

Dieses Ziel erfordert allerdings erhebliche Investitionen: Mit den richtigen Rahmenbedingungen – inklusive langfristiger stabiler Koordination und Anreize – hält die Studie diese Investitionen jedoch für machbar. Weltweit werden bereits mehr als 1,7 Billionen US-Dollar pro Jahr in den Energiebereich investiert, darunter 650 Milliarden US-Dollar für Öl und Gas, 300 Milliarden US-Dollar für erneuerbare Energien und mehr als 300 Milliarden US-Dollar für die Automobilindustrie.

„Die Studie bestätigt, dass Wasserstoff eine zentrale Rolle in der Energiewende spielt und ermutigt uns, den großflächigen Einsatz zu unterstützen. Wasserstoff wird in bestimmten Sektoren und Regionen unverzichtbar für die Energiewende sein. Je früher das passiert, desto eher werden wir in der Lage sein, die Vorzüge von Wasserstoff für Wirtschaft und Gesellschaft zu genießen“, erklärt Benoît Potier, Vorstand von Air Liquide und ebenfalls Vorsitzender des Wasserstoff-Rats. Nötig wären Investitionen von rund 20 bis 25 Milliarden US-Dollar (ca. 17,1 bis 21,3 Milliarden Euro) pro Jahr, insgesamt 280 Milliarden US-Dollar (ca. 239 Mrd. Euo) bis 2030.

Neben Toyota gehören dem Wasserstoff-Rat unter anderem Fahrzeughersteller wie Audi, BMW, Daimler, General Motors, Honda, Hyundai und Kawasaki sowie Energie- und Technologieunternehmen wie Air Liquide, Alstom, AngloAmerican, Engie, Shell, Statoil, Linde und Total an. Geführt wird das Gremium von jeweils zwei Vorsitzenden, die alle zwei Jahre wechseln.

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Gebrauchtwagenhandel: Restwerte gehen zurück und Standtage steigen

Mi, 15/11/2017 - 12:00

Der Gebrauchtwagenmarkt im deutschen Kfz-Handel geht mit leichten Verschlechterungen in den Winter: Die Restwerte gehen zurück, die Standtage steigen. Nach Angaben der Marktbeobachter von Schwacke sinkt der Indikator auf einen Durchschnittswert von 56,2 Prozent des ehemaligen Listenneupreises für dreijährige Gebrauchte, Oberklasse-Modelle sinken sogar erstmals seit zwei Jahren wieder unter die 50-Prozent-Marke. Einzig bei den großen Vans und den Luxus-SUV sind steigende Restwerte zu beobachten.

Zum Jahresende steigen die Wartezeiten für Gebrauchtwagenhändler leicht

Die Entwicklung der Standzeiten im Gebrauchtwagenhandel.
Copyright: Auto-Medienportal.Net/Schwacke

Der vergleichsweise starke Anstieg bei den Großraumlimousinen bringt dieses Fahrzeugsegment auch im Langfristvergleich der Restwertentwicklung an die Tabellenspitze. In den vergangenen zwei Jahren entwickelte sich dieses Segment deutlich stärker als der Durchschnitt, von 55,9 auf 61,1 Prozent – eine Steigerung um 9,3 Prozent.

Allerdings spielt hier auch eine Erneuerung der Modelle eine gewichtige Rolle: Da es sich bei den Großraumlimousinen um eine ohnehin nicht besonders umfangreiche Modellpalette handelt, wirkt sich eine Erneuerung umso stärker aus. Mit deutlichem Abstand folgen Sportwagen (+6,8 Prozent) und große SUV (+6,0 %) auf den Rängen zwei und drei. Insgesamt konnten lediglich vier Segmente mindestens so stark wie der Marktdurchschnitt wachsen. Verloren haben dagegen die Kleinstwagen, kleine SUV und die obere Mittelklasse.

Die Tage werden kürzer, die Standzeiten länger: Zum Jahresende steigen die Wartezeiten für Gebrauchtwagenhändler wieder leicht, nachdem im Vormonat noch Verbesserungen zu verzeichnen waren. So liegen die Standtage für den Gesamtmarkt betrachtet aktuell bei 103 Tagen, ein Tag mehr als im Vormonat und drei mehr als im vergangenen Jahr. Dabei sind nicht alle Segmente unter den Verlierern. Große Vans verbessern sich um einen Tag, bei den Sportwagen beschleunigt sich die Verkaufsdauer sogar um zwei Tage.

Überdurchschnittlich verschlechtert hat sich die Lage bei großen SUV, hier legten die Standtage binnen eines Monats von 105 auf 107 zu. Zweistellig bleibt es in lediglich zwei Segmenten: Kleinwagen lassen sich durchschnittlich binnen 94 Tagen verkaufen, bei den Kompaktvans dauert die Suche nach einem Käufer im Durchschnitt 97 Tage. Alle anderen Fahrzeugklassen liegen bei – zum Teil deutlich – mehr als 100 Tagen.

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Erdgas: Der VW-Konzern bläst zur CNG-Attacke

Mi, 15/11/2017 - 11:54

Strom hier, Elektroauto da – sowohl die Politik als auch die Gesellschaft haben sich auf einen zukünftigen Antrieb innerhalb der Automobilindustrie eingeschossen, und der heißt: Elektromobilität. Emissionsfrei Autofahren ist Kopfsache. Genauer gesagt Ohr-Sache. Denn nur, wer lautlos fährt, ist umweltbewusst unterwegs. Der marketingfreundliche Begriff lautet an dieser Stelle lokal emissionsfrei.

Gibt es Alternativen zu den Alternativen?

mid Essen – Die Vorteile von CNG könnten kaum offensichtlicher sein.
Copyright: Volkswagen

Frei nach dem Motto „Friss oder stirb“ wird gerade von nahezu allen Seiten und mit dem besten aller Mittel, mit finanziellen Vergünstigungen, versucht, dem Jupp von der Ecke und der Hilde aus dem dritten Stock ein E-Auto aus dem Geldbeutel zu leiern. Ist das geschafft, können beide am Stammtisch mit ihrem Zukunftsmobil um die Wette prahlen. Ab und an gesellt sich noch ein Sparfuchs mit einem LPG-Fahrzeug, sprich Liquefied Petroleum Gas- oder auch Autogas-Auto, zu dieser illustren Runde hinzu. Die Zukunft ist demnach gerettet und günstig. Doch gibt es in der Runde der alternativen Antriebe einen Spielverderber: den CNG-Fahrer.

Denn sobald er das verbotene Wort Nachhaltigkeit in den Raum wirft, verlassen alle beleidigt den Raum. Aus der Traum mit der grünen Zukunft. Und das, obwohl der Fahrer eines Autos, das mit Compressed Natural Gas, auf Deutsch Erdgas, durch die Lande rollt, keineswegs lautlos und auch nicht günstiger als ein LPG-Modell unterwegs ist. Ein Kilogramm CNG kostet aktuell 1,08 Euro. Bis zum Tellerrand gerechnet spricht also nichts für ein CNG-Auto. Warum also bläst der Volkswagen Konzern zu einer gewaltigen Attacke mit aktuell 14 CNG-Modellen?

Den Blick über den Rand richten.

mid Essen – Einer der größten Vorteile von CNG ist seine nachhaltige Produktion.
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Anders als Strom, Diesel, Benzin oder das Nebenprodukt einer Erdölraffinerie LPG lässt sich auch die in Zukunft für zahlreiche Automobile benötigte Menge CNG immer nachhaltiger produzieren. Gesteigert wird die Nachhaltigkeit von CNG durch Beimischung von Biogas aus natürlichen Roh- und Reststoffen sowie von synthetischem Erdgas, das sich mit Öko-Strom erzeugen lässt. Jens Andersen, Konzernbeauftragter für Erdgas-Mobilität der Volkswagen AG erklärt: „Einem mit CNG betriebenen Erdgasfahrzeug ist es egal, ob es mit rein fossilem oder mit 100 Prozent regenerativ erzeugtem Methan betrieben wird. Diese Eigenschaft macht das Erdgasfahrzeug für die laufende Energiewende so bedeutsam.“

Zudem bietet ein Kilogramm CNG einen höheren Energiegehalt (13,16 kWh/kg) als ein Liter LPG (6,6 kWh bzw. 12,8 kWh/kg), ein Liter Super (8,77 kWh bzw. 12,0 kWh/kg) oder auch ein Liter Diesel (9,86 kWh bzw. 11,8 kWh/kg). Diese Tatsache führt zur logischen Schlussfolgerung, dass eine Fahrt mit CNG am Ende gar nicht teurer sein kann. Genauer: Um denselben Energiegehalt zu erhalten, wie er in einem Liter Benzin steckt, müssen ein CNG-, aber auch ein LPG-Kunde nur knapp die Hälfte bezahlen. Bei einem Benzinpreis von 1,40 Euro würde dies einen Literpreis von 70 Cent für CNG und 72 Cent für LPG bedeuten. Der Dieselpreis entspräche rund einem Euro.

Feinstaubfrei und mit geringeren Stickoxid-Anteilen

Zugleich setzt Erdgas bei seiner Verbrennung im Motor rund 25 Prozent weniger CO2 frei als herkömmliches Benzin, und CNG verbrennt sauberer als Benzin und Diesel – praktisch feinstaubfrei und mit deutlich geringeren Stickoxid-Anteilen. Doch gibt es aktuell für die rund 100.000 CNG-Fahrer allein in Deutschland selbstverständlich noch eine ähnliche Hürde, wie die, der sich die knapp 34.000 E-Autobesitzer gegenübersehen: Die so oft zitierte Infrastruktur. Gemeint ist aber eigentlich nur eines: das Tankstellennetz. Und genau dies ist zwar mit 900 Exemplaren bundesweit noch recht spärlich besiedelt.

Allerdings ist die Lösung bereits auf dem Weg: Bis 2025 sollen insgesamt 2.000 CNG-Tankstellen verfügbar sein. Mit Blick auf Italien, wo sich eine Million CNG-Fahrer knapp 1.000 Tankstellen teilen, dürfte dies also kaum noch für Aufschreie sorgen. Zudem der Tankvorgang eines Gas-Fahrzeugs genauso lang dauert, wie der eines Diesel- oder Benzin-Fahrzeugs. Der Stromer-Pilot hat dafür natürlich mehr Ruhepausen.

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Die Ducati Panigale V4 ist die Schönste

Mi, 15/11/2017 - 11:44

Die Ducati Panigale V4 ist auf der am Sonntag zu Ende gegangenen EICMA in Mailand zum schönsten Motorrad der Messe gekürt worden. Die Marke gewann den von der Fachzeitschrift „Motociclismo“ vergebenen Publikumspreis damit zum neunten Mal.

Ducati-Chef Claudio Domenicali mit der Panigale V4.
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Das neue Vier-Zylinder-Motorrad erhielt über 16 000 Stimmen und damit über 60 Prozent Zustimmung. Die Wahl erfolgte unter den Messebesuchern und auf der Internetseite von „Motociclismo“.

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Knaus schickt den Crafter auf den Campingplatz

Mi, 15/11/2017 - 11:28

Knaus will einen Campingbus auf Basis des Crafter auf den Markt bringen. Er ist zunächst aber einmal limitiert: Genau 150 Exemplare sollen vom Boxdrive First Edition im ungarischen Nagyoroszi gebaut werden. Der Basispreis liegt bei 79 990 Euro.

Knaus Boxdrive zeigt sich intelligent eingerichtet

Knaus Boxdrive.
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Im Wohnraum zeigt sich der Knaus Boxdrive recht aufgeräumt und mit anthrazitfarbenen Polstern und Oberflächen sowie kontrastierenden hellen Holztönen. Die Möbelklappen und Schubladen verfügen über eine „Push-to-open“-Funktion und kommen daher ohne Griffe aus. Das sorgt für einen „glatten“ Look im Wohnbereich, die Schubladen schließen obendrein per Softclose.

Pfiffig ist das klappbare Längsbett im Heck. Es lässt sich von beiden Seiten in verschiedenen Positionen hochklappen. So ist ein guter Zugang zum mit Filz verkleideten Stauraum möglich. Selbst zwei Fahrräder passen in den Knaus Boxdrive, wenn das Bett auf beiden Seiten hochgeklappt ist. Auch die Bordtechnik ist so gut erreichbar.

Mittig im Fahrzeug finden sich das per Schiebetüren abtrennbare Raumbad sowie auf der Beifahrerseite die Küche. Das Klapp-Waschbecken im Sanitärabteil kann mit wenigen Handgriffen auf- und umgeklappt werden. So entsteht eine 65 x 30 Zentimeter große Waschgelegenheit. Zusätzlich gibt es eine am Heck ausziehbare Außendusche.

Ambientebeleuchtung sorgt für den richtigen Wohlfühlfaktor

Knaus Boxdrive. Vorne im Fahrzeug befindet sich die Sitzgruppe, die zur Lounge erweitert werden kann.
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Der Kompressor-Kühlschrank verfügt über eine „Nachtabsenkung“. Im Nachtmodus schaltet er weniger als tagsüber, ist leiser und spart Energie. Der Zwei-Flamm-Kocher wird von einer 3 kg Gasflasche versorgt, die Truma Combi 6D-Heizung wird mit Diesel aus dem Kraftstofftank betrieben.

Vorne im Fahrzeug befindet sich die Sitzgruppe, die zur Lounge erweitert werden kann. Der Tisch der Dinette ist „schwebend“ ausgeführt und kommt ohne störende Stützfüße aus.

Höchst stimmungsvoll ist die Ambiente-Beleuchtung. Sie ist auch vom Bett aus bedienbar und bietet dimmbares Flächen- und Deckenlicht und eine Nachtlicht-Funktion mit Sockellichtern. Per Touchpanel lässt sich für die runde Duschkabine das Licht individuell wählen: rot, blau, gelb oder lila. Und selbst der Kühlschrank beleuchtet seinen Inhalt in violettem Licht.

Serienmäßig ist im Knaus Boxdrive das komplette Fahrerassistenzpaket inklusive Seitenwind- und Anhängerassistent sowie ACC eingebaut. Die First-Edition-Modelle des Boxdrive haben serienmäßig 140 PS und einen Einachsantrieb. Der Allrad soll später folgen.

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Solaris liefert 150 Busse nach Litauen

Mi, 15/11/2017 - 11:00

Solaris wird 150 Busse an die öffentlichen Verkehrsbetriebe der litauischen Hauptstadt Vilnius liefern. Der Auftrag umfasst 100 Urbino 12 (12 Meter) und 50 Gelenkbusse Urbino 18. Es ist die größte einmalige Busbestellung in Litauen seit 1990 und hat ein Volumen von über 40 Millionen Euro.

Die Fahrzeuge, die von März bis Ende 2018 ausgeliefert werden, sind unter anderem mit einem Fahrgastzählsystem, WLAN und allgemein zugänglichen USB-Anschlüssen ausgestattet. Zudem findet sich neben dem Armaturenbrett ein Alkolock, der das Starten des Busses bei einem betrunkenen Fahrer verhindert.

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Elektroautos: 800 Kilometer Reichweite in unter einer Minute laden

Mi, 15/11/2017 - 10:39

Geht das Laden von Elektroautos bald so schnell vonstatten wie das Tanken bei Verbrennern? Der kalifornische Autobauer Fisker nährt diese Hoffnung und spricht von einem Durchbruch bei der Batterie-Technologie: Festkörper-Batterien mit deutlich höherer Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien sollen laut eines Berichts der Automobilwoche die Lösung sein. „Die Technologie ermöglicht Reichweiten von über 800 Kilometer und eine Ladezeit von weniger als einer Minute“, kündigt Fisker an. Doch damit nicht genug.

Lithium-Ionen-Batterien könnten bald für ein Drittel des Preises hergestellt werden

Fisker.
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Darüber hinaus sollen die Wunder-Akkus mit der zweieinhalbfachen Energiedichte einer Lithium-Ionen-Batterie durch den Einsatz neuer Materialien und Fertigungsprozesse bis 2020 zu einem Drittel des Preises hergestellt werden können. Entsprechende Patente für Materialien und Fertigungsprozesse seien bereits eingereicht worden. Bei Festkörper-Batterien wird der flüssige Elektrolyt und der Separator durch Feststoff-Elektrolyte auf Polymer- und Keramik-Basis ersetzt, die Anode durch eine Lithium-Metallfolie oder massives Lithium realisiert, heißt es in der Automobilwoche. Die Anwendung im Auto wird laut Fisker aber noch bis zum Jahr 2023 auf sich warten lassen, weil Rohstoff-Lieferungen und Produktion erst etabliert werden müssten. Sollte der Hersteller hier nicht hochstapeln, hätte sich damit das Reichweiten-Problem bei Elektroautos wohl in absehbarer Zeit endgültig erledigt. An dieser Lösung arbeitet übrigens nicht nur Fisker. Auch Toyota arbeitet mit Hochdruck an Festkörper-Batterien, ein entsprechend ausgerüstetes Auto soll 2022 starten. Bosch ist ebenfalls seit einigen Jahren aktiv auf diesem Gebiet.

Deutlich früher als die möglicherweise wegweisende Festkörper-Batterietechnik soll bei Fisker ein neues E-Auto mit 650 Kilometer Reichweite, schnellem Aufladen (200 Kilometer in neun Minuten) und 260 km/h Topspeed an den Start gehen. Das Modell soll auf der CES in Las Vegas Anfang Januar 2018 debütieren. Bestellbar ist es schon seit Juni 2017 zum Preis von rund 110.000 Euro. Die Zukunft ist also vielleicht zum Greifen nah.

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Renault Twingo – Frechheit siegt vor 25 Jahren

Mi, 15/11/2017 - 10:25

1992 debütierte der Renault Twingo auf der „Mondial de l’Automobile” in Paris. Der Kleinwagen nach dem Monospace-Konzept, mit charmanten Kulleraugen und zwei weit öffnenden Türen war eine Sensation und eroberte die Herzen im Sturm. Ein Vierteljahrhundert später ist bereits die dritte Modellgeneration des kompakten City Cars auf dem Markt. Auch sie entspricht mit ihrem Heckmotorkonzept so ganz und gar nicht den gängigen automobilen Konventionen.

Mit einem breiten Lächeln auf den Straßen der Großstädte

25 Jahre Renault Twingo: Als sportliche Damen und Autos noch keine politisch unkorrekte Gruppierung bildeten.
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Auf den ersten Blick sieht der nur 3,43 Meter lange Winzling aus wie ein Van im Mini-Format. Motor-, Fahrgast- und Kofferraum bilden eine Einheit, ganz wie beim großen Markenbruder Espace. Der Name des Straßenflohs verheißt Schwung, Fröhlichkeit und Pfiff. Passend dazu grinst das Unikum seine Umwelt aus zwei großen, freundlich blickenden Scheinwerfern frech an. Vor allem Frauen erliegen diesem Augenaufschlag, wie die Statistik belegt: Rund zwei Drittel der Twingo Käufer sind weiblich.

Der Twingo ist jedoch mehr als nur ein jugendlicher Charmeur, er bietet auch handfeste praktische Vorzüge. Im Innenraum überrascht der Kleinwagen mit Platz in Hülle und Fülle. Besonderer Clou ist die um 17 Zentimeter in Längsrichtung verschiebbare Rücksitzbank. Das futuristische Interieur mit seiner zentral platzierten digitalen Kombianzeige im „Sichtschlitz”-Design sowie dem kugelförmigen Schalter für den Warnblinker tanzt ebenfalls aus der Reihe. Für zusätzlichen Pep sorgen frische Farben und lebhaft gemusterte Polsterstoffe.

Nonkonformismus sorgte für glänzende Absatzzahlen

25 Jahre Renault Twingo, passend für jede Schaufel.
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Als einzige Motorisierung dient anfangs ein 55 PS starker 1,2-Liter-Vierzylinder. Mit gerade einmal zwei Posten ist auch die Liste der Extras: Klimaanlage und Faltdach. Im Lauf der Modellkarriere erstarkt das Aggregat auf 60 PS, später auf 75 PS. Nicht die einzigen Neuerungen für den kultigen Franzosen: Damit der Twingo besser durch den Stadtverkehr wuseln kann, statten ihn seine Schöpfer im Zuge der Modellpflege ab Werk mit der geschwindigkeitsabhängigen elektrischen Servolenkung aus. Außerdem erhält der Nonkonformist serienmäßig das Programmierte Rückhaltesystem mit je zwei Front- und Seitenairbags.

Das Konzept ist so erfolgreich, dass der Twingo in Europa 15 Jahre lang ohne einschneidendes Facelift vom Band läuft. Allein in Deutschland verkauft Renault 517 600 Exemplare des charmanten Minis. Insgesamt fertigt der französische Hersteller rund 2,5 Millionen Twingo. Damit gehört der kompakte Monospace zu den am häufigsten und längsten gebauten Modellen der Marke. Im kolumbianischen Envigado rollt der Ur-Twingo bis 2013 aus der Fabrik.

Neue Generation: viel Platz, geringer Wendekreis

25 Jahre Renault Twingo: Die aktuelle Ausgabe.
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Verkörperte der Twingo II noch die Evolution des Ur-Konzepts, so interpretiert Renault die Idee des City Cars 2014 völlig neu. Die Neuauflage unterscheidet sich durch das Heckmotorkonzept und die erstmals fünftürige Karosseriearchitektur grundlegend von ihren Vorgängern. Der Einbau des Antriebs unter dem Kofferraumboden ermöglicht es dem Twingo, seine Vorteile in der City auszuspielen, denn er erlaubt einen extrem kleinen Wendekreis. Mit 3,59 Meter Gesamtlänge ist der neue Twingo zehn Zentimeter kürzer als der Vorgänger. Gleichzeitig wächst der Radstand um 13 Zentimeter auf 2,49 Meter, da die Renault Designer die Räder weit außen in die Fahrzeugecken rücken. Weil auch der Vorbau kürzer wird, können die Entwickler einen großzügig bemessenen Innenraum realisieren.

Die freundlich blickenden großen Scheinwerfer, die Augenbrauen-Blinker und der lächelnde Kühllufteinlass des Newcomers wecken Erinnerungen an den Ur-Twingo und den Renault 5. Aber der Neue hat nicht das Zeug für eine Stil-Ikone wie der Ur-Twingo vor 25 Jahren. Er reiht sich ein in das breite Angebot pfiffiger, moderner und vernünftiger Kleinwagen. Auch Designerfolge lassen sich nur selten wiederholen.

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Brabus verschafft S-Klasse und Maybach 700 PS oder 900 PS

Mi, 15/11/2017 - 09:52

Mit dem Facelift für die Mercedes-Benz S-Klasse wurden auch die AMG-Variante der Baureihe, der S 63 4Matic, sowie der Mercedes-Maybach S 650, überarbeitet. Brabus bringt den Vierliter-Achtzylinder-Biturbo des aktuellen S 63 auf 515 kW / 700 PS und auf ein maximales Drehmoment von 950 Newtonmeter (Nm) bei nur 3500 Umdrehungen pro Minute (U/min). Für den Maybach S 650 gibt es den Brabus 900 6.3 V12 Biturbo, der dem Luxusliner 662 kW / 900 PS und ein maximales Drehmoment von 1500 Nm verleiht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt jeweils oberhalb 350 km/h.

Nichts was für die Bottroper Autotuner nicht geht

Der Brabus 700 auf dem Mercedes-Benz S 63 4Matic, der Brabus 900 auf dem Mercedes-Maybach S 650.
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Die Brabus 700 und 900 Modelle können als Komplettauto auf individuellen Kundenwunsch gefertigt werden. Alternativ können Kunden, die bereits eines dieser Fahrzeuge besitzen, ihre eigene Luxuslimousine auch komplett oder schrittweise auf dieses Level umbauen lassen. Für beide Modelle bietet der Fahrzeugtuner Aerodynamik-Komponenten, Hightech-Schmiederäder und exklusives fine leather Interieur-Design. Wie alle anderen Brabus-Komponenten werden auch alle High-Performance-Varianten mit der Tuning-Garantie über drei Jahre und bis zu 100 000 Kilometer geliefert.

Kraftstoffverbrauch, CO2 Emissionen und Effizienzklasse

Brabus 700 auf Basis S 63

kombiniert 8,9 l/100 km CO2 Emissionen, kombiniert 203 g/km Effizienzklasse  D

Mercedes-Maybach S 650 mit Brabus 900 6.3 V12 Biturbo

Hubraummotor kombiniert CO2 Emissionen, kombiniert 279 g/km, Effizienzklasse F.

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Rolls-Royce Tuning: Britisch, breit und brutal

Mi, 15/11/2017 - 09:02

Einen Rolls-Royce live zu sehen, ist schon selten genug. Wenige der luxuriösen Riesen auf Rädern rollen durch die Städte. Noch seltener sind jedoch limitierte Rolls-Royce zu sehen. So auch der nur acht Exemplare starke von Spofec Overdose veredelte Rolls-Royce Dawn. Und das, obwohl der um 85 kW/115 PS auf nun 505 kW/686 PS und um 160 auf 980 Newtonmeter Drehmoment erstarkte offene 2+2-Sitzer durchaus auffällt.

Spirit of Ecstasy

mid Groß-Gerau – Nur 4,6 Sekunden benötigt der heißgemachte Brite bis Tempo 100 – bei 250 km/h ist Schluss.
Copyright: SPOFEC

Das Unternehmen, das seinen Namen aus der legendären Kühlerfigur SPirit OF ECstasy ableitet, hat dem in 4,6 Sekunden auf Tempo 100 sprintenden Boliden auch noch einen ordentlichen Breitbau verpasst. 208 Zentimeter an der Hinterachse entsprechen 13 Zentimetern mehr als in der Serie – an der Vorderachse sind es sieben Zentimeter. Zudem senkt sich der mit einer neuen Steuerung für die Luftfederung und einer im Vergleich zur Serienbremse 38 Kilogramm leichteren Carbon-Keramik Bremsanlage ausgestattete Brite bis Tempo 140 um vier Zentimeter ab. Für den Kontakt zur Straße sorgen die auf 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen montierten 295er-Reifen an der Hinterachse.

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McLaren: Sportlicher Sonderling

Mi, 15/11/2017 - 08:45

Der Sportwagenhersteller McLaren lässt es sich nicht nehmen, auf der Dubai International Motor Show ein ganz besonders wertvolles Familienmitglied auszustellen. Der MSO Bespoke McLaren 720S ist ein 341 Kilometer pro Stunde schnelles Dankeschön an die Arabische Welt. Kein Wunder, erfreut sich die britische Marke im Land der Öl- und Gasquellen doch einer äußerst solventen Kundschaft.

Mehr aus sich Selbst machen

mid Groß-Gerau – Bis zu 341 km/h ist der Brite schnell.
Copyright: McLaren

Der außen satin-schwarze Bolide rollt auf auffällig goldenen Rädern in 7,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 200. Über 120 Stunden hat die Sonderanfertigung verschlungen. Allein 30 Stunden sind beim Veredeln des Heckflügels in ein Kunstwerk geflossen. Gemeint ist ein in die arabische Sprache übersetzter Teil des berühmten Zitats von Bruce McLaren, welches zugleich die Skyline von Dubai skizzieren soll: „Etwas Gutes zu tun, ist so lohnend, dass es nicht tollkühn ist, beim Versuch es besser zu machen zu sterben. Es wäre eine Verschwendung von Leben, wenn man nichts mit seinen Fähigkeiten tun würde, denn ich fühle, dass das Leben an der Leistung gemessen wird, nicht nur in Jahren.“

Warum das Ganze? Ganz einfach, wie Andreas Bareis, Managing Director Middle East, Africa & Latin America for McLaren Automotive erklärt: „Das Zitat von Bruce McLaren bestätigt nicht nur die Geschichte von McLaren, sondern auch die Errungenschaften der VAE und der Golfstaaten in den vergangenen vier Jahrzehnten. Die Vereinigten Arabischen Emirate und die Region sind sehr wichtig für McLaren, nicht nur in Bezug auf unsere Kundenbasis, sondern auch aufgrund der Unterstützung durch unsere Aktionäre. Dieses Auto würdigt das.“ Das Einzelstück mit dem satt klingenden 4,0-Liter-V8-Motor wird am Ende der Show seinem neuen Besitzer übergeben.

Über Preise darf spekuliert werden

Der Grundpreis des McLaren 720S liegt bei 247.350 Euro, so dass es nicht schwer fallen dürfte zu glauben, dass das Einzelstück inklusive 24 Karat-Motor-Hitzeschild, extra Carbon-Teilen an Front, Heck und am Dach jenseits der 400.000 Euro-Grenze in der Anschaffung gekostet haben wird. Und mit Blick auf die Preisentwicklung solcher Einzelstücke ist die Chance nicht gerade gering, dass bereits einen Tag nach der Kundenübergabe der Preis auf über eine halbe Million gestiegen sein wird.

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Chinesen lassen Zulieferer Schaeffler wachsen

Di, 14/11/2017 - 15:35

Der global tätige Industrie- und Automobilzulieferer Schaeffler konnte sein Konzernergebnis nach neun Monaten um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbessern – von 672 Millionen auf 791 Millionen Euro. Großen Anteil daran hatte das China-Geschäft des Unternehmens aus dem mittelfränkischen Herzogenaurach. Das währungsbereinigte Umsatzwachstum der Sparte Automotive betrug im 3. Quartal 2017 6,9 Prozent (im Vorjahr: 5,1 Prozent).

OEM-Handel ist treibende Kraft

Bereinigt um Währungsumrechnungseffekte betrug das Wachstum damit in den ersten neun Monaten dieses Jahres 5,1 Prozent. Somit wuchs das Automotive-Geschäft sowohl im 3. Quartal als auch in den ersten neun Monaten stärker als die weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatte laut Schaeffler das OEM-Geschäft in der Region Greater China, das um 26,3 Prozent zunahm.

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